„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Neuer“ Co-Trainer beim 1. FC Köln: Evangelos Sbonias ergänzt Trainerteam der Profis

Es gibt eine weitere wichtige Personalie beim 1. FC Köln: Der bisherige U21-Coach Evangelos Sbonias steigt zum Co-Trainer der Profis auf. Der 43-Jährige ergänzt das Team um Kölns Cheftrainer René Wagner. Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen die U21 interimsweise.

Eine weitere wichtige Personalie ist im Trainerstab der Geißböcke geklärt. Evangelos Sbonias übernimmt den Posten eines Co-Trainers bei den Profis. Der 43-Jährige war bislang Cheftrainer der Kölner U21.

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Nun folgte die Beförderung zur Unterstützung von René Wagner. „Laki hat in den vergangenen Jahren in der U21 einen hervorragenden Job gemacht, das Team in der Regionalliga West stabilisiert und stetig weiterentwickelt. Er war mit seinem Trainerteam maßgeblich daran beteiligt, dass gleich mehrere unserer Talente den Sprung aus der Akademie zu den Profis geschafft haben“, sagt Lukas Berg, der technische Direktor der Kölner. „Sein Schritt in den Trainerstab der Profis zeigt, wie eng die Verzahnung zwischen unserem Nachwuchs- und Profibereich ist, auch im Trainerteam. Wir freuen uns sehr, dass Laki nun das Trainerteam um René Wagner verstärkt und dazu beitragen kann, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Tatsächlich hat Sbonias bei der Weiterentwicklung zahlreicher Talente mitgeholfen. In der vergangenen Spielzeit schafften unter anderem Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann den Sprung zu den Profis. Auch in den vergangenen Spielzeiten hatte die U21 immer wieder junge Spieler wie Damion Downs hervorgebracht.

„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“

Nun also der nächste Schritt für den Trainer. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und stolz darauf, dass ich die Verantwortlichen mit meiner Arbeit in der Akademie überzeugen konnte“, sagt Evangelos Sbonias. „Umso mehr freue ich mich, an der Seite von René und des gesamten Trainerteams loszulegen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung zu starten.“ Die FC-U21 führte Sbonias in der abgelaufenen Spielzeit mit 45 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz. Insgesamt stand Sbonias 100 Mal als Trainer des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit 2023 ist er für die U21 der Geißböcke verantwortlich.

Zuvor hatten die Kölner schon die Rückkehr von Kevin McKenna bekannt gegeben. Auch der Kanadier unterstützt René Wagner, seinen alten Bekannten, mit dem der Coach schon bei Union Berlin und in Hamburg zusammengearbeitet hat. Wie es mit den bisherigen Co-Trainern um Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn weitergeht, hat der FC noch nicht offiziell bekannt gegeben. Die bisherigen Co-Trainer Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreuen vorerst die U21 in der Regionalliga West interimsweise. Die Mannschaft startet heute in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nun allerdings nicht mehr mit Sbonias.


Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Kölner Spieler feiern die Zweitliga.Meisterschaft
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Fluch oder Mythos? Was die Geschichte des 1. FC Köln über das zweite Bundesligajahr verrät

Es ist wieder so weit: Der FC geht schon zum siebten Mal in die zweite Bundesligasaison nach einem Aufstieg. Ein verflixtes zweites Jahr, sagen die einen. Alles halb so wild, meint die Statistik. Denn tatsächlich stiegen bislang mehr als doppelt so viele Aufsteiger nach ihrem ersten Jahr Bundesliga wieder ab wie nach dem zweiten. Und auch ein Blick in die FC-Geschichtsbücher zeigt, viel Grund zur Sorge besteht zumindest statistisch nicht für den 1. FC Köln 26/27: Fluch des zweiten Jahres – Fakten statt Mythos.

Laut einer alten Fußballweisheit ist die zweite Saison die kniffligste. Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache: Bis 2025/26 stiegen 43 Prozent der Bundesliga-Aufsteiger direkt wieder ab, während lediglich 19 Prozent nach der zweiten Spielzeit in Liga Zwei zurückkehrten. Auch Köln hat die zweiten Bundesligajahre meistens überstanden.

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Ende der 90er Jahre mutierte Ewald Lienen zur Kölner Kultfigur: Zunächst führte er die Geißböcke in der Saison 1999/00 aus dem Tal der Tränen zurück in die Bundesliga. Dort erreichte er mit seiner Mannschaft im ersten Jahr den zehnten Tabellenplatz – und damit den sicheren Klassenerhalt. Von Dauer war dieses scheinbar perfekte Match allerdings nicht. In der Spielzeit 2001/02 verzettelte sich Lienen in Köln und bekam nach dem 19. Spieltag und einer Negativserie die Papiere. Eine Kehrtwende war das freilich nicht: Der 1. FC Köln stieg trotz teurer Transfers und Leihen von Spielern wie Marco Reich, Marc Zellweger, Rigobert Song und Lilian Laslandes ab – und das zum ersten und einzigen Mal in der Vereinsgeschichte im verflixten zweiten Bundesligajahr.

Abstiege nach der ersten und vierten Bundesligasaison

Unterdessen musste der Effzeh nach den Aufstiegen 2003 und 2005 schmerzhaft erfahren, dass die erste Saison für Bundesligaaufsteiger oft die gefährlichste ist. Weder Trainer wie Friedhelm Funkel, Marcel Koller, Uwe Rapolder und Hanspeter Latour noch kölsche Spieler-Ikonen wie Podolski, Lottner, Scherz oder Cullmann konnten die direkten Abstiege nach nur einem Jahr im Fußball-Oberhaus verhindern.

Runder lief es für die Kölner dagegen in der zweiten Saison nach der Bundesligarückkehr 2008. Und das, obwohl Christoph Daum „seinen“ FC vor der Spielzeit 2009/10 überraschend Richtung Fenerbahçe Istanbul verlassen hatte und sein Nachfolger Zvonimir Soldo einen Fehlstart nach Maß hinlegte: ein Punkt aus den ersten fünf Spielen – am Geißbockheim schrillten mal wieder sämtliche Alarmglocken.

Doch Soldo bekam die – nicht gerade pflegeleichte – Truppe um Typen wie Faryd Mondragón, Miso Brecko, Petit, Maniche, Milivoje Novakovic und den mal wieder heimgekehrten Lukas Podolski in den Griff. Der FC überstand die schwere zweite Saison mit 38 Punkten (13. Tabellenplatz) nach anfänglichen Fehlzündungen am Ende unfallfrei. Der Crash mit reichlich schwarzem Rauch und dem Gang in Liga Zwei folgte dann ‚erst‘ nach dem vierten Bundesligajahr 2011/12.

Zweite Jahre in der Bundesliga: Obere Tabellenhälfte und Relegation

Im zweiten Jahr nach dem fünften Aufstieg (2014) brachte FC-Coach Peter Stöger dann Historisches zustande: Der 1. FC Köln erreichte mit 43 Zählern und dem neunten Rang einen einstelligen Tabellenplatz. Das hatte es in der Domstadt zuletzt 24 Jahre vorher gegeben: Damals hieß der Kölner Trainer Jörg Berger und der FC qualifizierte sich für den UEFA-Cup. Ein ähnliches Kunststück gelang Stöger dann 2016/17 im dritten Bundesligajahr, als er sein Team um Horn, Heintz, Höger und Hector in die Europa League führte. Doch weil Freud und Leid in Köln bekanntlich eng verknüpft sind, ließ der Absturz nicht lange auf sich warten: 2018 fuhr der Fahrstuhl mit den Geißböcken an Bord wieder eine Etage tiefer – erneut nach vier Jahren in der ersten Liga.

2020/21 spielte der 1. FC Köln dann seine bis dato letzte zweite Saison nach einem Aufstieg (2019). Und diese Spielzeit war so prekär, wie es die alte Fußballweisheit prophezeit. Denn es brauchte ein Kopfballtor von Sebastiaan Bornauw am letzten Spieltag gegen Schalke, zwei Relegationsspiele gegen Kiel und ganz viel Friedhelm Funkel, um dem erneuten Abstieg mit einem blauen Auge davonzukommen.

In der nächsten Saison geht der FC nach dem Aufstieg 2025 einmal mehr in ein zweites Bundesligajahr. Sowohl statistisch gesehen als auch mit Blick auf die Vereinshistorie spricht einiges dafür, dass Köln die Klasse halten kann. Damit das aber auch faktisch eintrifft, ist Thomas Kessler gut beraten, in diesem Sommer noch einige Kader-Schwachstellen zu beseitigen. Und FC-Coach René Wagner wird beweisen müssen, dass er tatsächlich in der Lage ist, den 1. FC Köln dauerhaft in der obersten Spielklasse zu etablieren.


Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Jonas Arweiler wechselt zur U21 des 1. FC Köln
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Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Bei der U21 der Geißböcke wird die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Der 1. FC Köln verpflichtet Jonas Arweiler. Der 29-Jährige wechselt vom SC Verl ans Geißbockheim und soll für das Team auf Torejagd gehen.

Die Geißböcke verstärken sich in der U21 mit einem Angreifer. Jonas Arweiler wird in der kommenden Saison für den Kölner Nachwuchs spielen. Der Routinier soll der Mannschaft im Angriff helfen.

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Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. Vom SC Verl wechselt Jonas Arweiler an den Rhein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Jonas und seine Tore für unser Projekt gewinnen konnten. Als Ergebnis unserer Saisonanalyse war uns klar, dass wir die sehr junge Mannschaft mit einem erfahrenen Mittelstürmer auf und neben dem Platz stabilisieren wollten“, so Lukas Berg, der technische Direktor der Geißböcke. „Mit Jonas Arweiler gewinnen wir einen Stürmer, der für die Aufgabe brennt und vergangene Saison in Verl unter Beweis gestellt hat, wie effizient er vor dem Tor ist und nicht viele Gelegenheiten braucht, um Tore zu erzielen.“ Arweiler gehörte in der vergangenen Saison zu den effizientesten Stürmern der dritten Liga, traf 14 Mal und stand 1442 Minuten auf dem Platz.

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein“

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein. Die Gespräche liefen mit allen Verantwortlichen extrem gut und positiv, was mir das Gefühl gibt, hier am richtigen Ort und beim richtigen Verein zu sein, um mich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln“, sagt Arweiler. „Ich will in meine Rolle als Führungsspieler wachsen, vorangehen und für die Jungs ein gutes Vorbild für ihre nächsten Schritte sein.“ Der 29-Jährige Mittelstürmer gewann mit dem BVB 2014 die Meisterschaft in der B-Jugend und 2016 in der A-Jugend. Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft der Borussen folgten für Arweiler vier Jahre in den Niederlanden. Beim FC Utrecht sowie bei ADO Den Haag und Almere City ging der Stürmer auf Torejagd, bevor er im Sommer 2022 nach Österreich zur SK Austria Klagenfurt wechselte. Dort absolvierte er 45 Bundesligaspiele. Schließlich landete Arweiler zwei Jahre später beim SC Verl. Insgesamt kam er dort auf 63 Drittligaeinsätze.

Die U21 rüstet gerade mächtig für die kommende Spielzeit auf. Allerdings hatten die Geißböcke auch einige Abgänge zu verzeichnen. Trainer Evangelos Sbonias will jetzt eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Der 29-Jährige soll eine wichtige Rolle bei den Geißböcken in der kommenden Spielzeit spielen.


Die Euphorie ist verblasst: Der 1. FC Köln hat im zweiten Jahr Bundesliga nicht mehr viel von den Aufsteigern

Jubel beim FC: Nach dem Erfolg über Kaiserslautern stand der Aufstieg fest
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Die Euphorie ist verblasst: Der 1. FC Köln hat im zweiten Jahr Bundesliga nicht mehr viel von den Aufsteigern

Noch vor einem guten Jahr feierte ganz Köln den Aufstieg, die Euphorie trug die Mannschaft über den schweren Saisonstart hinweg. Jetzt sind viele Gesichter von damals weg – und die zweite Bundesliga-Saison könnte zur einer Bewährungsprobe werden für den 1. FC Köln: Ohne Aufstiegseuphorie geht es in die neue Saison.

Als Zweitliga-Meister ist der FC in die vergangene Bundesliga-Saison gestartet – und das zunächst vielversprechend. Von der Mannschaft von damals wird in der kommenden Saison nicht mehr viel übrig sein. Aber darin liegt bekanntlich auch eine Chance.

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Der Wirbel um Tim Lemperle, die Unruhe nach den Entlassungen von Gerhard Struber und Christian Keller – so wirklich beruhigt oder vollkommen siegessicher dürften die Fans an jenem 18. Mai 2025 nicht ins Kölner Stadion gegangen sein. Doch bekanntlich dauerte es nicht lange, bis die Kölner Heimspielstätte im Grunde explodierte. 4:0 setzte sich der FC damals gegen den 1. FC Kaiserslautern durch, sicherte sich die Rückkehr in die Bundesliga und gleichzeitig den Meistertitel der 2. Bundesliga. Nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff war der Rasen von Fans geflutet. Und mitten in jene Aufstiegsparty platzierte Linton Maina noch seine Vertragsverlängerung. Der Außenspieler könnte ein wenig symptomatisch für die Entwicklung seitdem stehen. Denn Maina, mit 14 Scorerpunkten noch einer der Aufstiegsgaranten, kam in der vergangenen Saison nicht so richtig über den Status des Ergänzungsspieler hinaus, gilt aktuell sogar als Wackelkandidat bei der Kaderplanung. Die Erinnerungen an die Party vor einem guten Jahr verblassen aber auch, weil sich die Gastgeber verändert haben.

Zahlreiche Aufstiegshelden haben den Verein verlassen

Das zweite Jahr Bundesliga gilt gemeinhin als das schwerste. Statistisch grenzt diese Behauptung an Unfug. Denn tatsächlich stiegen in der Bundesliga doppelt so viele Mannschaften nach dem ersten Jahr wieder ab wie nach dem zweiten. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass Aufsteiger mitunter von einer gewissen Euphorie getragen werden können. Was die bewirken kann, zeigte der Auftakt in die vergangene Spielzeit. Die Kölner betraten euphorisch den Ring des deutschen Oberhauses – sicher auch aufgrund der zahlreichen personellen Veränderungen. Und der FC lieferte, legte einen perfekten Start hin. So perfekt, dass sich die Erwartungshaltung verschob. Das Thema Klassenerhalt schien zwischenzeitlich sicher, es ging gefühlt um höhere Aufgaben. So kam eine gewisse Unzufriedenheit auf, obwohl der FC eigentlich nie in absoluter Abstiegsnot steckte. Obwohl Thomas Kessler den Kader noch einmal umbauen wird, wird es schwer sein, eine ähnliche Euphorie zu entfachen. Möglicherweise auch, weil sich der Aufstiegs-FC grundlegend verändert hat.

Werden noch weitere Spieler gehen?

Damion Downs, Tim Lemperle, Mark Uth – schon im vergangenen Jahr verließen viele Spieler den Verein, die den Aufstieg mit geformt haben. In diesem Jahr sind es nochmal mehr Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz oder Denis Huseinbasic. Gerade Spieler wie Kainz, der einige Jahre als Leader, zeitweilig als Kapitän, vorneweg ging oder Martel, der Leidenschaft und Willen wie kaum ein zweiter Spieler verkörpert. Dabei ist nicht geklärt, ob weitere folgen. Maina wird als möglicher Abschiedskandidat genannt, auch Luca Waldschmidt würde man wohl nicht unbedingt Steine in den Weg legen, falls der Offensivspieler den Verein verlassen wollen würde. Marvin Schwäbe soll bereits an anderer Stelle angeboten worden sein. Allerdings erscheint ein Abschied nach jetzigem Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Das Gesicht hat sich verändert. Das muss kein Nachteil sein. Thomas Kessler will die Qualität des Kaders anheben. Dazu muss er an Stellschrauben drehen. Doch zu viel Veränderung bringt auch die Gefahr mit, dass ein Kader ins Ungleichgewicht gerät.

So wird es in den kommenden Wochen wohl auch darauf ankommen, welcher Spieler Verantwortung übernimmt und in eine Führungsrolle reinwächst. Die Mannschaft, die im August in die neue Saison startet, wird spürbar anders sein als die, die im Mai noch auf dem Rasen in Müngersdorf aufgelaufen ist. Ob das eine Schwäche oder am Ende sogar eine Chance ist, wird sich erst im Saisonverlauf zeigen. Klar ist aber: Die Aufstiegseuphorie, die in Teilen wie ein Schutzschild über der Mannschaft lag, ist mit jedem dieser Abschiede ein Stück kleiner geworden.


Beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, Bedenken beim Preis – Warum sich ein Blick auf Mateusz Zukowski lohnt

Mateusz Zukowski blüht bei Magdeburg auf
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Beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, Bedenken beim Preis – Warum sich ein Blick auf Mateusz Zukowski lohnt

17 Tore in nur 22 Spielen, eine xGoals-Bilanz wie kaum ein anderer Stürmer der 2. Liga – und trotzdem gibt es dicke Fragezeichen hinter dem Profil von Mateusz Zukowski: Lohnt sich ein Transfer des Stürmers für den 1. FC Köln?

Die Werte sind mehr als beeindruckend, doch die Fragezeichen groß. Der FC soll sich für Mareusz Zukowski interessieren. Die Bilanz ist eine der besten der 2. Liga. Doch Fragezeichen stehen nicht nur hinter dem Marktwert von sechs Millionen Euro.

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Gewisse Parallelen lassen sich bei Jakub Kaminski und Mateusz Zukowski nicht von der Hand weisen. Und damit sind weder das Alter (beide 24) noch der gleiche Berater gemeint. In der Saison 2024/25 sammelte Zukowski Positionen wie die Menschheit gerade Panini-Bilder. Polyvalent ist der Fachausdruck, der auch bei der Positions-Variabilität bei Kaminski immer wieder herhalten muss. Nur gibt es einen kleinen und feinen Unterschied. Der Angreifer hatte damals bei Slask Wroclaw seine Schwierigkeiten, sich als Stürmer durchzusetzen. Und so wurde der polnische Nationalspieler ein wenig herumgereicht. Zukowski spielte meist rechter Verteidiger, aber auf beiden Schienen in der Offensive, mal als Stürmer, mal im Mittelfeld. Immerhin bedeuteten die Einsätze, dass der heute 24-Jährige auf den Positionen meist erste Wahl war – wenn auch nicht auf seiner etatmäßigen. Das änderte sich in der vergangenen Spielzeit, als der Pole das Vertrauen des Trainers spürte, sich entfalten konnte – womit eine weitere Parallele zu Kaminski gefunden wäre.

17 Tore in 22 Spielen

Die Bilanz des vergangenen Jahres beim 1. FC Magdeburg ist wirklich beeindruckend. 17 Tore erzielte der Angreifer, genauso viele wie Isac Lidberg, der kommende Saison bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht. Einzig Noel Futkeu war zwei Mal mehr erfolgreich. Doch das Bild entspricht nicht der ganzen Wahrheit. Zukowski wurde zu Beginn der Spielzeit noch am Fuß operiert, fiel Monate lang aus und kam so auf gerade einmal 22 Spiele. Mit einem Torschnitt von 0,72 pro 90 Minuten steht der Pole sogar deutlich besser da, als die beiden Kontrahenten (Futkeu 0,57 und Lidberg 0,51). Und: Die Bilanz wird noch einmal beeindruckender, wenn man den xGoals-Wert betrachtet. Dann hat der Pole nämlich vier Treffer mehr erzielt, als es die Qualität der Chancen erwarten ließ. Das ist kein Ausreißer einer einzelnen Glanzleistung, sondern über eine ganze Saison hinweg stabil: Auch beim reinen xG-Wert und bei den Nicht-Elfmeter-Toren (14) gehört der Stürmer zur absoluten Spitzengruppe der Liga. Mit 3,21 Schüssen in 90 Minuten ist Zukowski besonders abschlussfreudig.

Dicke Fragezeichen hinter dem Profil

Tatsächlich bringt der Pole ziemlich viel mit, was der FC in der Spitze gebrauchen kann. Ein Torjäger, der besonders kaltschnäuzig ist, nicht viele Chancen braucht. Nicht umsonst war auch schon Eintracht Frankfurt interessiert. Ein Eins-zu-Einsatz für Ache als Backup ist der Pole aber nicht. Zumindest ist Zukowski kein Stürmer, der mit langen, hohen Bällen gefüttert wird. Kopfballduelle gehören nicht zur Kernkompetenz des Angreifers. Nur 32 Prozent der Luftduelle entschied der Offensivspieler für sich, gehört damit zu den schlechteren Angreifern der 2. Bundesliga. Das fällt auch bei den Toren des 24-Jährigen auf. Nicht einen Saisontreffer erzielte Zukowski mit dem Kopf, oft waren es flache Direktabnahmen ins lange Eck. Und auch in Sachen Geschwindigkeit ist der Stürmer alles andere als Spitze. Die größte Unbekannte lässt sich mit Daten aber nicht beantworten. Es ist der mögliche Sprung in die Bundesliga. Kann Zukowski auch im deutschen Oberhaus mithalten?

Und genau diese Frage werden sich die FC-Verantwortlichen stellen. Mit 24 Jahren ist das Entwicklungspotenzial vielleicht nicht mehr so groß, wie nötig. Insofern werden die Kölner wohl auch über den Marktwert von sechs Millionen Euro und einer möglichen Ablöse in dieser Größenordnung stolpern. Die Unbekannte Bundesliga und das nicht wirklich zu einhundert Prozent passende Profil könnten bei diesem Preis am Ende den Ausschlag geben.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Mateusz Zukowski interessiert sein

Mateusz Zukowski spielt beim 1. FC Magdeburg
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Mateusz Zukowski interessiert sein

Auf der Suche nach Neuverpflichtungen sind die Kölner offenbar auf einen Angreifer aufmerksam geworden: Der 1. FC Köln soll an Mateusz Zukowski interessiert sein. Der FC habe sich nach dem Spieler des 1. FC Magdeburg bereits erkundigt.

Acht Abgänge, drei feste Verpflichtungen – allerdings gezogene Kaufoptionen. Neuzugänge lassen aktuell beim FC noch auf sich warten. Das könnte sich jetzt ändern. Zumindest scheint ein Stürmer auf dem Plan der Kölner zu stehen. Das berichtet die „Bild“.

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Demnach haben sich die Kölner nach dem Spieler bereits erkundigt. Allerdings hat der Plan einen möglicherweise entscheidenden Haken. Der Marktwert des Polen wird auf sechs Millionen Euro geschätzt, in der Höhe soll auch die Ablöse liegen. Zu viel für den FC. Laut Bild habe dieser Deal daher auch nicht die höchste Priorität. Ein Vorteil könnte es für den FC aber geben: Zukowski hat denselben Berater wie Jakub Kaminski, der in der vergangenen Saison zum FC stieß. Grundsätzlich wollen die Geißböcke auf sieben bis zehn Positionen nachbessern. Der Stoßstürmer könnte passen. Allerdings gibt es aktuell größere Baustellen, bei denen Thomas Kessler nachbessern muss. Vor allem auf der Sechs und in der hintersten Kette werden noch Spieler gesucht. Aktuell verfügt der FC nominell über keinen gelernten Linksverteidiger. come-on-fc.com hatte schon zum Ende der Woche berichtet, dass der Stürmer sehr gut passen könne.

Zukowski erzielte 17 Tore, bereitete drei weitere vor

Der am 23. November 2001 in Lębork geborene polnische Angreifer steht derweil beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag. In der Saison 2025/26 erzielte er in 21 Einsätzen 17 Tore und drei Vorlagen — eine Quote, die ihn zum klaren Topscorer seines Teams macht, weit vor dem nächstplatzierten Mitspieler. Besonders bemerkenswert: 13 dieser Tore erzielte er bereits in nur 15 Spielen, mitten im Abstiegskampf des einstigen Europapokalsiegers. Trainer Petrik Sander betonte immer wieder, wie wichtig Zukowski für sein Team sei, weil er Wucht und Dynamik mitbringe, die dem Abstiegskandidaten ansonsten fehle — in seiner Heimat Polen wird der Stürmer inzwischen bereits mit Robert Lewandowski und Dawid Kownacki verglichen. Auf dem Platz fällt zudem seine läuferische Präsenz auf: 410 Sprints, über 1.250 intensive Läufe und fast 200 Kilometer Laufdistanz in der laufenden Saison. Sein aktueller Marktwert wird auf sechs Millionen Euro beziffert.


Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück
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Kevin McKenna über René Wagner: „Wir sind wie zwei Brüder, die gut miteinander klarkommen“

Mit Kevin McKenna kehrt ein alter Bekannter ans Geißbockheim zurück. Nicht nur die Begebenheiten kennt der Ex-Spieler der Kölner. Auch sein neuer Cheftrainer ist dem Kanadier bestens bekannt. Das sagt Kevin McKenna über René Wagner.

Es ist eine Rückkehr mit einer Vorgeschichte: Wenn Kevin McKenna ab Juli wieder als Co-Trainer am Geißbockheim anfängt, trifft er dort auf einen alten Bekannten – den aber eben in einer neuen Rolle. René Wagner ist bekanntlich inzwischen Cheftrainer der Kölner, bislang haben beide gemeinsam als Co gearbeitet. Im Interview mit fc.de spricht McKenna über die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach der Kölner – und warum ihm die Entscheidung zur Rückkehr trotzdem nicht leichtgefallen ist.

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Die Verbindung zwischen den beiden Trainern ist eine enge. Denn was nach einer kniffligen neuen Hierarchie klingt, beschreibt McKenna im Gespräch mit fc.de dann doch sehr sachlich – weil die Basis zwischen beiden längst eine andere ist als die einer reinen Arbeitsbeziehung. „Wir sind verschiedene Typen, aber fast wie zwei Brüder, die einfach gut miteinander klarkommen. Wir können uns ehrlich sagen, wenn etwas gut, aber auch wenn etwas nicht gut ist“, sagt McKenna. Wie früh sich Wagners Entwicklung abgezeichnet hat, wird im Rückblick deutlich. Drei Wochen gemeinsamer Arbeit reichten McKenna damals, um zu wissen, dass aus seinem Kollegen einmal mehr werden würde als ein Co-Trainer. Was ihn überzeugte, war keine einzelne Szene, sondern eine Grundhaltung: Führungsstärke und gute Ideen, die sich nach McKennas Beobachtung nicht erst entwickeln lassen, sondern von Anfang an da sind oder eben nicht.

„Dafür werde ich ihm immer dankbar sein“

Vor allem unter Druck agiere der neue Coach in Ruhe. Und das sei kein Widerspruch zur Emotionalität. Wagner könne emotional sein, verfüge aber gleichzeitig über eine innere Struktur, die unabhängig davon funktioniere. Zudem empfinde der Kanadier seinen Weggefährten so, dass dieser nie mit dem Erreichten zufrieden sei. Dass die Rückkehr zum FC durch diese Nähe zu Wagner naheliegt, hat die Entscheidung trotzdem nicht leicht gemacht. Und das liegt dann wohl auch an dem gemeinsamen Ex-Chef. Steffen Baumgart hatte die beiden Co-Trainer nach Hamburg und zu Union Berlin geholt. „Dafür werde ich ihm immer dankbar sein und werde das nie vergessen“, sagt McKenna. Entsprechend unangenehm war für ihn der Moment, in dem er seinem ehemaligen Chef von der Rückkehr nach Köln erzählen musste: „Das war ein schweres Telefonat, als ich ihm gesagt habe, dass ich wieder nach Köln gehe. Aber er hatte absolutes Verständnis und auch dafür bin ich ihm dankbar.“ Eine Loyalität, die alte Weggefährten an dem Ex-Spieler der Kölner schätzen.

Wie das Zusammenspiel zwischen ihm und Wagner in neuer Position funktionieren wird, kommentierte der Co-Trainer nicht. McKenna wirkt nicht wie jemand, der sich vor der veränderten Rollenverteilung sorgt, sondern wie jemand, der sich auf eine vertraute Konstellation freut, nur mit neuen Vorzeichen. Und so ganz so neu sind diese am Ende dann auch nicht Ich habe jedes Spiel verfolgt und war sehr glücklich, dass sie in der Liga geblieben sind“, sagt McKenna. „Ich habe so viele Jahre im Verein verbracht, er wird immer einen ganz großen Teil in meinem Herzen haben. Ich sage: Ich komme aus Kanada, aber Köln ist mein Zuhause.“


Rätselhafte Leistungen und frühes Aus: Angebliche Wunsch-Rückkehrer des 1. FC Köln können nicht überzeugen

Ellyes Skhiri ist mit Tunesien im Grunde schon ausgeschieden
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Rätselhafte Leistungen und frühes Aus: Angebliche Wunsch-Rückkehrer des 1. FC Köln können nicht überzeugen

Sie werden immer wieder als mögliche Rückkehrer für die Geißböcke gehandelt, doch Pluspunkte fuhren Salih Özcan und Ellyes Skhiri bei der WM bislang nicht. Im Gegenteil: Für die Ex-FC-Profis ist das Turnier im Grunde schon beendet. Özcan und Skhiri können keine Bewerbungspunkte sammeln. 

Kein Sommer ohne die Gerüchte um mögliche Rückkehrer. In dieser Transferphase wurden zwei WM-Teilnehmer bereits mehrfach genannt, nur werden diese nach der Vorrunde die Heimreise antreten und haben nicht gerade eine positive Bewerbung abgegeben.

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Bei den großen Endturnieren im Sommer geht es für zahlreiche Spieler neben dem größtmöglichen Erfolg mit der Nationalmannschaft auch um die Chance, sich ins internationale Schaufenster zu stellen – vor allem wenn die Vertragssituation einen Wechsel möglich macht. Bitter nur, wenn es ausgerechnet dann nicht mit den Leistungen klappen soll. So ergeht es gerade wohl Salih Özcan und vor allem Ellyes Skhiri. Denn für beide Spieler ist mit ihren Nationalteams das Vorrunden-Aus bereits besiegelt. Wirklich gute Bewerbungsunterlagen haben die Akteure nicht abgegeben.

Tunesien mit zwei derben Pleiten

Beide Namen werden auch in diesem Sommer wieder mit dem FC in Verbindung gebracht. Allerdings mit unterschiedlicher Substanz. Die Seite von Salih Özcan soll erste Gespräche mit dem FC geführt haben. Das berichtete im Mai der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Tatsächlich soll sich aber Besiktas intensiv um die Dienste des Mittelfeldspielers bemühen – wieder einmal. Özcan kann sich den Wechsel dem Vernehmen nach auch vorstellen. Laut türkischen Medien könnte ein Problem das Gehalt des Spielers sein. Der Sechser hatte beim BVB angeblich zwischen drei und vier Millionen Euro verdient. Eine Summe, die Besiktas laut Berichten nicht bezahlen will. Dennoch ist eine Einigung nicht ausgeschlossen. Mit Leistungen bei der WM konnte der Spieler nicht überzeugen. Die Türkei hat die ersten beiden Begegnungen bekanntlich verloren. Gegen Australien gab es ein 0:2, gegen Paraguay verlor das Team 0:1. Damit steht das Team bereits als Gruppenletzter fest und wird nach dem dritten Spiel die Heimreise antreten. Özcan kam gegen die Socceroos nur zehn Minuten zum Einsatz. Am Freitag steht das letzte Spiel gegen die USA an.

Auch für Ellyes Skhiri und Tunesien ist das Aus bereits besiegelt. Tunesien unterlag Schweden am ersten Spieltag 1:5, nun gab es gegen Japan beim 0:4 die nächste bittere Pleite. Dabei hinterließ der Ex-Kölner in beiden Begegnungen teils rätselhafte Auftritte, war an einigen Gegentoren nicht unschuldig. Mit 1:9 Toren und 0 Punkten stehen auch die Nordafrikaner als Gruppenletzter fest, die nächste Runde ist nicht mehr drin. Skhiri wurde in seiner Heimat für seine Leistung bereits scharf kritisiert. Ins Schaufenster hat sich der Mittelfeldspieler jedenfalls nicht gestellt. Nach wie vor gibt es Gerüchte, dass der Tunesier die Eintracht verlassen soll. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, will die Eintracht an dem Spieler, dessen Marktwert auf fünf Millionen Euro geschätzt wird, noch Geld verdienen, ist ein Verkauf nur diesen Sommer wohl realistisch. Ob der FC aber den 31-Jährigen zurückholen will, erscheint unwahrscheinlich. Belastbare Anzeichen dafür gibt es nicht. Skhiri hat gerade in Frankreich einen großen Markt und dem Vernehmen nach auch erste Interessenten.


Transferstau? Eher nicht – Warum der FC-Transfersommer des 1. FC Köln noch keinen Grund zur Sorge machen muss

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Transferstau? Eher nicht – Warum der FC-Transfersommer des 1. FC Köln noch keinen Grund zur Sorge machen muss

Acht Abgänge, kaum Einnahmen, 14 Millionen für drei Kaufoptionen – die Bilanz wirkt bitter. Doch ein Blick auf den Vorjahresommer zeigt: Auch 2025 nahm das Transferkarussell erst spät richtig Fahrt auf. Der 1. FC Köln im Transfersommer 2026: Hängt der FC wirklich zurück?

Die Bilanz scheint in diesem Sommer auf den ersten Blick besonders bitter. Acht Abgänge und so gut wie keine Einnahmen stehen drei gezogenen Kaufoptionen und 14 Millionen Euro Ausgaben gegenüber. 14 Millionen, die eigentlich die Rechnung des Vorjahres begleichen müssen. Bei den ersten Fans wächst eine gewisse Form des Unmuts, zumindest aber die Sorge, die Kölner könnten am Ende des Tages leer ausgehen oder nicht mehr die besten Deals eintüten. Vielleicht auch, weil die Konkurrenz schon ordentlich zugeschlagen hat. Gefühlt waren die Kölner vor einem Jahr um diese Zeit schon deutlich weiter. Aber stimmt das? Wie sah der Transfersommer 2025 an diesem Punkt aus – und wie unterscheidet sich davon das, was die Geißböcke aktuell auf dem Markt bewegen?

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Tatsächlich hatten die Kölner im Vorjahr bereits sehr früh zwei externe Verpflichtungen unter Dach und Fach gebracht. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson verzeichneten die Kölner bereits Anfang Juni zwei Neuzugänge, für die die Kölner knapp zehn Millionen Euro ausgegeben haben. Allerdings waren beide Deals auch schon früh eingeleitet worden. Christian Keller war noch maßgeblich beteiligt, bevor der ehemalige Geschäftsführer seinen Hut nehmen musste. Nach der Verpflichtung der beiden Akteure wurde es erst einmal still. Zumindest in Teilen. Denn Transfergerüchte ploppten in dieser Zeit viele auf. Von Aaron Zehnter über Rayan Philippe bis hin zu Willem Geubbels, damals noch bei St. Gallen unter Vertrag. Verpflichtet wurde lange niemand, hier und da gewann man aber durchaus das Gefühl, dass gerade der HSV den Kölnern die gewünschten Spieler noch abluchsen konnte. Ebenfalls auffallend: Mit der Verpflichtung von Lukas Kwasniok wurden die Kölner plötzlich mit zahlreichen Paderborner Spielern in Verbindung gebracht.

Neun von elf Transfers erst ab Juli

Möglicherweise stockte der Transfermotor damals eben auch, weil nicht klar war, ob und welche Spieler die Geißböcke abgeben würden. Unter anderem blieben Eric Martel und seine Vertragskonstellation lange das Sommerthema. Erst Anfang Juli fielen die nächsten Domino-Steine: Tom Krauß und Jakub Kaminski wurden unmittelbar vor dem Trainingsauftakt unter Vertrag genommen. Auch Ron-Robert Zieler unterschrieb bei den Geißböcken. Abgesehen von Ache und Johannesson ist der aktuelle Transfersommer mit dem damaligen also durchaus bislang vergleichbar. Auch in anderer Hinsicht. Denn durch die Abgänge von Damion Downs und Max Finkgräfe wurden Gelder akquiriert, die an anderer Stelle wieder eingesetzt wurden. So wurde noch vor dem Trainingslager Sebastian Sebulonsen unter Vertrag genommen. So richtig Fahrt nahm das Transferkarussell dann aber erst im August auf. Marius Bülter wurde als Neuverpflichtung Nummer sieben zum Anfang des Monats präsentiert, es folgten Kristoffer Lund und Cenk Özkacar. Rav van den Berg kam unmittelbar vor dem ersten Pflichtspiel und Alessio Castro-Montes am Deadline Day.

Tatsächlich wurden neun der elf Neuverpflichtungen erst ab Juli unter Vertrag genommen. Darunter Spieler wie Jakub Kaminski oder Sebastian Sebulonsen, die sich durchaus zu Leistungsträgern entwickelten und wie im Falle von Kaminski eine Spielzeit später ein ordentliches Transferplus erwirken können. Demnach besteht aktuell also durchaus kein Grund zur Panik. Auch spät können noch starke Spieler unter Vertrag genommen werden. Allerdings wurde in dieser Saison bereits eine ordentliche Kader-Korrektur angestoßen. Acht Spieler haben den Verein bislang verlassen, weitere könnten folgen. Dadurch kann schon der Eindruck entstehen, die Kölner wollten erst einmal für klare Verhältnisse sorgen. So oder so kann von Transferstau keine Rede sein. Dennoch hängt natürlich viel von den potenziellen Transfers von Said El Mala und Jakub Kaminski ab. Mit Millionen-Einnahmen lässt es sich doch viel leichter einkaufen.


U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Frauen des 1. FC Köln beim Duell gegen Holstein Kiel
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U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Fußballerinnen des FC spielen in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Das Team von Trainerin Verena Hagedorn setzte sich auch im Rückspiel durch. Die U21-Frauen des 1. FC Köln gewinnen die Relegation gegen Holstein Kiel.

Der Nachwuchs der Kölner Fußballfrauen wird in der kommenden Saison 2. Bundesliga spielen. Die FC-Frauen erzielten kein Tor, feierten aber einen historischen Erfolg. Die U21-Frauen des 1. FC Köln haben sich mit einem 0:0 im Rückspiel bei Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert — nach dem deutlichen 4:0 im Hinspiel reichte den Geißböckinnen eine clevere, kompromisslose Defensivleistung im Rückspiel völlig aus.

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Einfach hatte es der FC in Kiel nicht. Das technisch geprägte Spiel der Kölnerinnen tat sich auf den dortigen Platzverhältnissen schwerer als gewohnt, und Holstein warf alles in die Waagschale, um das Aufstiegsendspiel doch noch zu drehen. Großchancen ließ die Kölner Defensive aber konsequent nicht zu — und wo doch einmal Gefahr aufkam, war Keeperin Anika Dübel zur Stelle und wie schon über weite Strecken der Saison ein sicherer Rückhalt.


Die größte Möglichkeit der Partie hatte zunächst der FC: Die Kieler Abwehr konnte gemeinsam mit dem Pfosten gerade noch retten. In der Schlussphase wurde es dann nochmal spannend in die andere Richtung — Jule Schiffarth vergab kurz vor Schluss die große Chance auf den vorentscheidenden Siegtreffer und jagte den Ball aus aussichtsreicher Position über die Latte, ehe Emily Tichelkamp in der Nachspielzeit nur den Innenpfosten traf. Am Ende blieb es beim torlosen Remis — und einem in der Höhe völlig verdienten Aufstieg.

Der Lohn einer überragenden Saison


Der Aufstieg ist die logische Konsequenz einer Spielzeit, in der praktisch nichts schiefging. Schon vor den Aufstiegsspielen hatten sich die Kölnerinnen souverän die Meisterschaft in der Regionalliga West gesichert — und das ausgerechnet vor Top-Favorit Borussia Dortmund. Mit dem jetzigen Aufstieg krönt der FC eine Saison, die rückblickend von Beginn an auf dieses Ziel ausgerichtet war.
Rund 880 Zuschauer sorgten im Stadion Waldwiese für Stimmung, etwa 100 davon waren laut Vereinsangaben mit dem FC nach Kiel gereist und feierten den Aufstieg ihrer Mannschaft am Ende ausgelassen mit.

„Einfach bärenstark“

Die neue Saison der 2. Frauen-Bundesliga startet bereits am 1. und 2. August — für den FC bedeutet das eine kurze Verschnaufpause und dann den nächsten Sprung. Der Aufstieg in eine höhere Spielklasse bringt automatisch stärkere Gegnerinnen, eine höhere läuferische und spielerische Anforderung — und damit auch eine neue Bewährungsprobe für eine Mannschaft, die in dieser Saison kaum Schwächen zeigte.

„Einfach sensationell. Die Mädels haben heute auf dem Platz bei den Temperaturen echt was abgerissen und alles reingeworfen. Einfach bärenstark“, sagte Trainerin Verena Hagedorn. „Das ist das Ziel, worauf wir indirekt hingearbeitet haben.“