Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui – Das Herzstück der U21 des 1. FC Köln will nun mehr

Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui sind Zukunftsversprechen des 1. FC Köln
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Patrik Kristal und Fayssal Harchaoui – Das Herzstück der U21 des 1. FC Köln will nun mehr

Fayssal Harchaoui und Patrik Kristal bildeten in der vergangenen Saison das Mittelfeld-Herzstück bei der U21 in der Regionalliga West. Der Trainer hält große Stücke auf das Duo, das wohl vor entscheidenden Wochen in der persönlichen Entwicklung steht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Fayssal Harchoui und Patrik Kristal?

Der eine wurde U17-Weltmeister, der andere war schon mit 16 A-Nationalspieler und gilt als das größte Talent Estlands. Doch der von vielen Fans erhoffte Leistungsschub blieb zunächst aus. Jetzt streben die beiden Nachwuchsspieler nach Höherem.

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Die Erwartungshaltung an Fayssal Harchaoui wuchs 2023 schlagartig. Der gebürtige Bergheimer gewann seinerzeit mit Deutschland die U17-Weltmeisterschaft und stand von da an im Fokus von Fans und Medien. Harchaoui, der in der U17 auch drei Länderspiele für Marokko absolvierte, feierte im Juli 2024 seine Regionalliga-Premiere, doch nicht zuletzt auch eine Fußverletzung bremste das aufstrebende Talent aus. Erst im Saison-Endspurt kehrte der defensive Mittelfeldspieler noch dreimal auf die Regionalliga-Bühne zurück.

Wie geht es weiter mit Fayssal Harchaoui?

In der laufenden Saison änderte sich dies, Harchaoui wurde zum festen Bestandteil der U21 und war aus dem Mittelfeld-Zentrum kaum noch wegzudenken. 29 Spiele standen am Saisonende in der Statistik sowie ein Tor und eine Vorlage. Sein Trainer Evangelos Sbonias hält große Stücke auf sein Talent: „Er hat auf einer sehr komplizierten Position in einer sehr komplizierten Liga Woche für Woche solide bis sehr gute Leistungen abgeliefert. Deswegen hat er meiner Meinung nach einen großen Entwicklungsschritt gemacht, insbesondere in der Intensität und Arbeit gegen den Ball, aber auch bei Entscheidungsfindungen und Risikoabwägungen. Da hat er einen großen Schritt nach vorne gemacht. Fußball spielen und kreativ sein konnte er ja schon immer.“

Harchaoui selbst strebt weiter nach oben, doch zuletzt blieb die Tür zum Bundesliga-Kader zumeist verschlossen. Eine echte Perspektive für den Sprung nach oben scheint sich aktuell am Geißbockheim nicht abzuzeichnen. Die kommende Saison wird daher vorentscheidend für Harchaouis Zukunft beim FC. Sollte der 20-Jährige unter René Wagner keine Berücksichtigung finden, dürfte ein Abschied im Sommer-Transferfenster naheliegen – mindestens als Ausleihe für höherklassige Spielpraxis.

Kurzeinsätze für Patrik Kristal?

Etwas mehr Zeit hat da noch Patrik Kristal. Der zwölffache estnische Nationalspieler hat mit seinen gerade einmal 18 Jahren seit dem Wechsel ans Geißbockheim im Januar 2025 bereits 43 Einsätze in der Regionalliga West gesammelt. Wirbelte der nur 1,71 Meter große Spieler anfangs noch in der offensiven Dreierreihe, beorderte Sbonias den Esten im Saisonverlauf zurück auf die Sechs zumeist neben Harchaoui. „Er hat sich im Laufe der Zeit auch damit angefreundet“, sagt Sbonias, der bei Kristal regelrecht ins Schwärmen gerät: „Patrik ist noch ein U19-Spieler. Aber die Art und Weise, wie er Fußball spielt und wie er bei uns seit Monaten auftritt, lassen das vergessen. Mit Blick auf die Stabilität und die Defensive kann man fast schon sagen, dass er ab einem gewissen Zeitpunkt das Herzstück bei uns war – und das in dem Alter, das ist schon bemerkenswert.“

Und der U21-Trainer führt aus: „Wie er auftritt, wie er Fußball spielt, mit welcher Seriosität und Souveränität, auch neben dem Platz, das ist schon bemerkenswert. Er ist mittlerweile in eine Führungsrolle hineingewachsen und das als ein Spieler, den wir in jungen Jahren aus dem Ausland geholt haben und für den alles hier natürlich erst einmal schwierig zu bewältigen war.“

Nachdem Kristal die Eingewöhnung auf seiner ersten Auslandsstation gut gemeistert hat, ist er bereit für den nächsten Schritt. Ein weiteres Jahr Spielpraxis in der U21 dürfte Kristal zweifellos noch gut tun, sofern er parallel auch vermehrt im Lizenz-Bereich einbezogen wird in die Trainings- und Vorbereitungseinheiten. Kurzeinsätze in der Bundesliga sind, sollte sich die Entwicklung so fortsetzen, dann auch durchaus denkbar in der kommenden Saison.


Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Starke Offensive, Überraschungen in der Defensive – Das sind unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Der FC hat zwei Spieltage vor Saisonschluss den Klassenerhalt nach einer Saison mit Schwankungen eingetütet. Somit kann Thomas Kessler jetzt die nächste Saison in der Bundesliga planen und den Kader neu ausrichten. Dass der FC nicht einmal unter dem Strich lag, hängt auch mit einigen Starken Leistungen beim 1. FC Köln zu tun: Das sind unsere Gewinner der Saison 25/26.

Auch wenn die Leistungen gerade im Saisonfinale alles andere als optimal waren, hat der FC sein Saisonziel erreicht. Auch, weil die Offensive zur oberen Hälfte der Liga gehörte. Vor allem drei Angreifer wussten zu überzeugen. Aber auch in der Defensive gab es durchaus Gewinner.

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Said El Mala: Said El Mala ist die Entdeckung der Saison beim 1. FC Köln. Im Sommer 2025 kehrte der Offensivspieler von seiner vermeintlichen Leihe bei Viktoria Köln zum FC zurück und sofort waren die Hoffnungen auf ein neues Top-Talent im Kölner Kader geweckt. Und El Mala konnte diese Hoffnungen erfüllen. So entwickelte sich der 19-Jährige vom Einwechselspieler zu Saisonbeginn zum Stammspieler. Mit 13 Treffern und fünf Vorlagen sammelte El Mala die meisten Scorerpunkte im Kölner Kader und hatte somit einen großen Anteil am Klassenerhalt. El Mala begeisterte jedoch nicht nur mit Toren und Assists, sondern auch mit seinem frechen Spielstil. Die WM bleibt dem Talent aber verwehrt. Dass der Youngster in der kommenden Saison immer noch beim FC spielt, ist unwahrscheinlich. So sind bereits mehrere Vereine aus dem Ausland konkret an El Mala dran.

Der Königstransfer

Jakub Kaminski: Der Pole kann als echter Top-Transfer von Thomas Kessler bewertet werden. So stand Kaminski in jedem Pflichtspiel in der Startelf und verpasste in der gesamten Spielzeit lediglich 68 Minuten auf dem Feld. Der Offensivspieler steuerte in der Saison sieben Treffer und fünf Assists bei und war somit hinter El Mala gemeinsam mit Ragnar Ache der zweitbeste Scorer. Die große Stärke von Kaminski ist seine Polyvalenz. So agierte der 23-Jährige auf mehreren Positionen und zeigte auf jeder ordentliche Leistungen. Thomas Kessler verkündete nach dem Spiel beim St. Pauli, dass die Kölner die Kaufoption ziehen werden. Allerdings ist offen, ob Kaminski auch in der kommenden Saison für den FC spielt. Der Spieler selbst soll sich einen Wechsel vorstellen können und es soll auch bereits Interesse geben.

Ragnar Ache: Der Neuzugang aus Kaiserslautern kam nach einer schwierigen Hinrunde und der Rolle des Einwechselspielers immer besser in Fahrt. Auf einen Treffer in der Hinrunde folgten in der Rückrunde sechs. Besonders im Kopf bleibt dabei der Fallrückzieher gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Doch nicht nur bei den Toren, sondern auch im Spiel wurde Ache immer besser. So war Ache eine ständige Gefahr für die gegnerische Abwehr, arbeitete für die eigene Mannschaft und wirkte auch körperlich topfit. Leider verletzte sich der Angreifer beim Auswärtsspiel bei St. Pauli und musste dadurch die letzten Spiele der Saison von der Tribüne aus verfolgen. Allerdings konnte Ache beweisen, dass er die Bundesliga im Tank hat und für den FC in der kommenden Saison ein wichtiger Baustein werden kann. 

Überzeugende Leistung, aber keine feste Verpflichtung

Cenk Özkacar: Der Türke kann sicher als der Gewinner der Rückrunde bezeichnet werden. Nach einer eher durchwachsenen Hinserie, stand Özkacar seit dem 20. Spieltag immer in der Startelf und spielte dabei sogar zwölfmal durch. Der 25-Jährige zeigte von Woche zu Woche immer bessere Leistungen, blieb nahezu fehlerlos und agierte auch im Spiel mit dem Ball immer sicherer. Meist übernahm der Linksfuß die Position des linken Innenverteidigers in der Dreier- oder Viererkette. Doch die Leistungen reichten dem FC nicht für eine feste Verpflichtung.

Jahmai Simpson-Pusey: Der junge Engländer kam im Winter per Leihe zum FC und zeigte sofort, dass er Köln weiterhelfen kann. Simpson-Pusey ist ein moderner und entwicklungsfähiger Innenverteidiger. Der Abwehrspieler gab der Kölner Defensive Elemente, die vorher nicht vorhanden waren. So gehörte Simpson-Pusey sofort zum Stammpersonal, präsentierte sich stark im Spielaufbau sowie im Stellungsspiel und blieb nahezu fehlerlos. Ob Simpson-Pusey in Köln bleibt, ist aktuell noch unklar. Der FC besitzt eine Kaufoption im hohen einstelligen Millionenbereich. Hat der FC das Budget, sollten die Verantwortlichen alles daran setzen, den Abwehrmann fest zu verpflichten. Nur besitzt ManCity eine Rückkaufoption.

Beziehungsstatus kompliziert? Der 1. FC Köln und Lukas Podolski: „Es gibt Ideen für mögliche Projekte“

Lukas Podolski bei einem Spiel der Geißböcke
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Beziehungsstatus kompliziert? Der 1. FC Köln und Lukas Podolski: „Es gibt Ideen für mögliche Projekte“

Zuletzt äußerte sich Lukas Podolski durchaus kritisch zum Thema Zusammenarbeit mit dem FC. Darauf reagierte nun der Vizepräsident des 1. FC Köln: Ulf Sobek bestätigt mögliche Projekte mit Lukas Podolski.

Gibt es doch noch die Annäherung zwischen Lukas Podolski und dem 1. FC Köln? Zuletzt äußerte sich der Weltmeister von 2014 kritisch über den fehlenden Austausch mit den FC-Verantwortlichen. Das sieht FC-Vizepräsident Ulf Sobek anders.

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Die Worte von Lukas Podolski klangen dann doch schon ein wenig enttäuscht. Die Kölner Ikone hat in der vergangenen Woche seine Karriere offiziell beendet. Der 40-Jährige sprüht aber geradezu vor Tatendrang. Allerdings vornehmlich bei seinem aktuellen Club Gornik Zabrze. Dort hält der Unternehmer nun 86 Prozent der Anteile, hat wohl viel vor. Vor allem wird er den Verein finanziell unterstützen. Und beim FC? Auch dort würde er gerne helfen. Doch der Beziehungsstatus schein kompliziert. „Der FC ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. Aber das Problem ist, dass es die letzten Jahre immer die Möglichkeit gab, da irgendwie mit dem Verein was mitzugestalten. Da gab es aber einfach keine Annäherung“, sagte der Weltmeister von 2014 im Podcast Copa TS. „Irgendwie war die Tür immer nur so weit geöffnet, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade.“

„Das mache ich gerne“

Schon vor einigen Wochen hatte der Ex-Kölner in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ angedeutet, dass es Menschen im Verein gegeben hätte, die eine Rückkehr – vielleicht als Spieler – blockiert hätten. So wirklich klingt das nicht nach Annäherung und Rückkehr des Idols. Das sieht FC-Vizepräsident Ulf Sobek allerdings ein wenig anders. Auf einer Medienrunde am Donnerstagabend wurde der 54-Jährige auf den Weltmeister von 2014 angesprochen. „Als ich ihn das letzte Mal bei seinem Kurzbesuch am Geißbockheim getroffen habe, haben wir uns nett unterhalten“, sagte Sobek. Podolski hatte damals unter anderem Lukas Kwasniok einen Kurzbesuch abgestattet, sich mit dem damaligen Coach auf dem Trainingsplatz unterhalten. Eine kurzfristige Zusammenarbeit entstand daraus aber nicht. „Marketingseitig gibt es auch Ideen für mögliche Projekte. Der Austausch ist da so gut, wie lange nicht mehr“, sagte nun Sobek.

Allerdings, das betonte der Vizepräsident auch, liege eine mögliche Zusammenarbeit im Aufgabenbereich von Geschäftsführer Philipp Liesenfeld. Auch Podolski zeigte sich durchaus gesprächsbereit. „Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung gegen den FC habe. Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht. Jetzt kriegen sie Adidas, jetzt passiert was, sie sind finanziell besser aufgestellt“, sagt Podolski. „Ich hoffe, dass das Geißbockheim endlich ausgebaut wird und dass die komische Politik da in Köln endlich mal den Schalter umlegt und in Zukunft vielleicht das Stadion ausbaut, dass einfach in der Stadt und dem Verein etwas passiert. Und wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne.“


FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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FC-Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison beim 1. FC Köln

So wirklich überraschend ist das Ergebnis wohl nicht, eine Ehre dennoch für den Spieler des 1. FC Köln: Die Kölner Fans wählen Said El Mala zu ihrem Spieler der Saison. Und der bedankt sich mit einer Video-Botschaft.

13 Tore und fünf Assists sprechen eine deutliche Sprache. Said El Mala wurde in seiner ersten Bundesliga-Saison zum besten Scorer der Geißböcke. Und das, obwohl der Youngster noch vor einer Spielzeit in der 3. Liga kickte.

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Mit seinem Sololauf gegen den FC Bayern München hatte er noch einmal einen kleinen Hype ausgelöst und die Hoffnungen auf die WM-Teilnahme geweckt. Aus der eigenen Hälfte startend, schüttelte der 19-Jährige gestandene Abwehrspieler wie Dayot Upamecano oder Konrad Laimer einfach ab und vollendete souverän gegen Manuel Neuer zum Kölner Tor. Der Treffer machte am Ende bei der 1:5-Niederlage keinen großen Unterschied mehr, doch der Torschütze selbst zeigte einmal mehr, warum er in dieser Spielzeit für den FC so wichtig war und warum sich nicht wenige Ex-Spieler, TV-Experten und Fußball-Fans El Mala sehr gut bei der WM hätten vorstellen können.

“Spieler der Saison“

Der 19-Jährige legte in seiner Bundesliga-Premieren-Saison einen kometenhaften Aufstieg hin. Vergangenen Sommer wechselte der Youngster aus seiner Leihe beim Drittligisten Viktoria Köln zu den Geißböcke und zeigte bereits am zweiten Spieltag seine Trefferqualitäten gegen den SC Freiburg. Das Duell endete damals 4:1 für den FC. Auf den Bundesliga-Debüt-Treffer folgten bekanntlich zwölf weitere Tore und fünf Assists. Der gebürtige Krefelder war somit bester Torjäger und Topscorer des 1. FC Köln. Zu Beginn der Saison von Ex-Trainer Lukas Kwasniok noch als Joker eingesetzt, erspielte sich El Mala nach und nach den Platz in der Startelf, wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann im vergangenen Herbst zur DFB-Auswahl eingeladen. Für die Kadernominierung zur WM in den USA, Kanada und Mexiko reichte es bekanntlich nicht.

Dennoch darf sich der Kölner Shootingstar nun freuen. Denn Said El Mala wurde von den FC-Fans zum „Spieler der Saison“ gewählt. Mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen hat er 19-Jährige einen deutlichen Vorsprung auf die folgenden Plätze. So landete Marvin Schwäbe (29 Prozent) auf Platz zwei, dahinter folgen Jakub Kaminski (21 Prozent) und Ragnar Ache (5 Prozent). In einem Video wendete sich der Preisträger via Social Media an die Kölner Anhänger. „Das freut mich extrem und ich bin sehr happy. Danke an jeden FC-Fan, der für mich abgestimmt hat“, so El Mala.

„Es war fantastisch, Teil des FC zu sein“ – Das sagen Thomas Kessler und Kristoffer Lund zum Abschied

Kristoffer Lund ist nicht länger Spieler des 1. FC Köln
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„Es war fantastisch, Teil des FC zu sein“ – Das sagen Thomas Kessler und Kristoffer Lund zum Abschied

Eine weitere Entscheidung in der Kaderplanung ist gefallen: Bei einem zweiten Akteur wird die Kaufoption nicht gezogen und ein Defensivspieler verlässt den 1. FC Köln: Das sagen Thomas Kessler und Kristoffer Lund zum Aus.

Am Donnerstagabend teilte FC-Vize-Präsident in einer Medienrund die Entscheidung des Vereins, Kristoffer Lund nicht weiter am Geißbockheim zu behalten offiziell mit. Nun geht es für den Spieler zurück zum FC Palermo. Dort ist seine Zukunft noch ungeklärt.

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In einer Medienrunde am Donnerstagabend erklärte Ulf Sobeck, dass der Spieler in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen werde. „Wir haben entschieden, dass Lundi nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird. Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden“, so Sobek. Nach einem Jahr Leihe trennen sich nun also die Wege bereits wieder. „Wir haben uns dazu entschieden, die vereinbarte Ausstiegsklausel nicht zu ziehen und wünschen Kristoffer für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg nur das Beste“, so FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Damit kehrt der 24-Jährige zurück nach Italien zum FC Palermo, wo seine Zukunft bis dato noch offen ist.

“Es war fantastisch, Teil des FC zu sein“

Kessler äußerte sich zwar bisher noch nicht zu den Beweggründen der Entscheidung, diese dürften aber ohnehin wohl auf der Hand liegen. Denn in der abgelaufenen Saison unterliefen dem Linksverteidiger gleich mehrere folgenschwere Patzer, die zum Teil mit Gegentoren bestraft wurden. Auch offensiv konnte der Schienenspieler kaum Einfluss nehmen und lieferte in 35 von 36 Pflichtspielen, bei denen er 27 Mal in der Startelf stand nur zwei Assists. Dennoch lieferte der gebürtige Däne alleine aufgrund der abgerissenen Spielminuten einen Beitrag am Klassenerhalt der Geißböcke.

„Kristoffer hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst der Mannschaft gestellt und mit seiner Art sowie seinen Leistungen einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass wir unsere gemeinsamen Saisonziele erreicht haben“, so Kessler. „Er war für unsere Gruppe sowohl auf als auch neben dem Platz ein wichtiger Faktor und hat sich diesen Respekt innerhalb der Mannschaft verdient. Dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken“, sagte der 40-Jährige weiter.

Für den Spieler endet mit der Rückkehr nach Italien seine Zeit am Geißbockheim. „Ich möchte mich beim 1. FC Köln für alles bedanken“, sagt Lund. „Es war fantastisch, Teil des FC zu sein und ich bin stolz darauf, dass ich mithelfen konnte, dass der Verein ein weiteres Jahr in der Bundesliga spielt.“ Nach Cenk Özkacar ist der 24-Jährige der zweite Akteur, bei dem der Verein sich gegen das Ziehen der Kaufoption entscheidet.

„Natürlich hätte das großen Einfluss“ – Ulf Sobek zur Bedeutung des möglichen El-Mala-Transfers

Said El Mala vom 1. FC Köln im Duell gegen Bayer Leverkusen
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„Natürlich hätte das großen Einfluss“ – Ulf Sobek zur Bedeutung des möglichen El-Mala-Transfers

Die Kaderumstrukturierung ist beim FC in vollem Gange. Vor allem auf der Abgangsseite stehen schon sechs Kandidaten fest. Bei den Zugängen hängt viel vom Ausgang eines möglichen Verkaufs des Kölner Shootingstars ab beim 1. FC Köln: Das sagt Ulf Sobek zum möglichen El-Mala-Transfer.

Die Nachrichten über das Interesse verschiedener Clubs samt möglicher angebotener Summen sind schon seit Wochen ein heißes Thema rund um den 1. FC Köln. Kein Wunder, denn von der Entscheidung im El-Mala-Poker hängt auch die weitere Kaderplanung von Geschäftsführer Sport Thomas Kessler ab.

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Am Donnerstag vermeldete der FC gleich zwei wichtige Personal-Entscheidungen. Tom Krauß hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben, die Kaufpflicht greift, der 24-Jährige wird also erwartungsgemäß auch weiterhin für die Kölner auflaufen. Im Gegensatz zu Kristoffer Lund, der wiederum mitgeteilt bekommen hat, dass die Kölner die Kaufoption nicht ziehen werden. Der Kader nimmt also weiter Konturen an. Das aber vornehmlich auf der Abgangsseite. Bei den Zugängen haben die Geißböcke noch nicht so viel zu vermelden. Das liegt auch an der unklaren Situation um Said El Mala. Der Offensivspieler ist heiß begehrt, doch die Kölner haben eine klare Preisvorstellung. Und sollte die nicht annähernd erreicht werden, werden die FC-Bosse keinen Grund sehen, das Kölner Talent frühzeitig abzugeben. El Mala hat noch Vertrag bis 2030 und es gibt keine Ausstiegsklausel, die Kölner haben die Hand auf dem Deal.

13 Tore und fünf Assists

Immerhin erklärte Thomas Kessler unlängst, dass er durchaus gesprächsbereit sei, nachdem ein offenbar doch interessantes Angebot für den Youngster auf dem Tisch läge. Die Wahrscheinlichkeit erscheint recht groß, dass die Offerte aus dem Westen Londons kommt. Der FC Brentford soll ein Paket in Höhe von 45 Millionen Euro geschnürt haben. Laut englischen Medien wartet Brentford nun auf eine Reaktion aus Köln. Allerdings berichtet die „Bild“, dass ein Zeitlimit von den Bees gesetzt wurde. Auf die Kölner Verantwortlichen steigt der Druck und das in doppelter Hinsicht. Denn eigentlich bräuchte der FC Klarheit, wenn er sich auf Spielersuche macht. „Natürlich hätte das aber einen großen Einfluss darauf, in welchen Regalen man einkaufen könnte. Kleinere Sachen kann man jetzt schon machen, für den Rest müssen wir schauen, wie sich das entwickelt“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobeck am Donnerstag. Eine Entscheidung über Abgang oder Verbleib ist noch nicht gefallen.

Fakt ist: Der Verkauf von El Mala würde den Kölnern auf dem Transfermarkt einen ganz anderen Spielraum geben. Schon vor knapp zwei Wochen hatte Geschäftsführer Philipp Türoff erklärt, dass man einen Großteil der Transferlöse wieder ins Sportliche reinvestieren könne. „Wenn man einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte nun Sobek. Heißt: Die Kölner müssten also adäquaten Ersatz verpflichten. Denn der 19-Jährige war mit seinen 13 Toren und fünf Assists eine Art Lebensversicherung der Geißböcke im Abstiegskampf. Einen Eins-zu-Eins-Ersatz in ähnlichem Alter, mit ähnlichen Fähigkeiten wird der FC sicherlich nicht so einfach finden. Dafür war die Entwicklung des Youngsters in der abgelaufenen Saison zu beachtlich, einmalig. Und doch ist der finanzielle Aspekt eines Abgangs am Ende wohl ein ausschlaggebender.

Zwar kehren Kristoffer Lund und Cenk Özkacar, voraussichtlich auch Felipe Chavez, dem Verein den Rücken. Doch die Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski kosten den Verein schon rund neun Millionen Euro. Sollte der FC die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen, kämen noch einmal acht Millionen dazu. Für weitere Verpflichtungen blieben also nicht die ganz großen Summen. In Köln wartet man laut „Sky“ darauf, dass Brentford das Angebot noch einmal nachbessert. Die kolportierte Wunschmarke von 50 Millionen Euro ist nicht mehr weit.


Vize-Präsident Ulf Sobek erklärt, wie René Wagner das Gremium des 1. FC Köln überzeugte

Ulf Sobek am Donnerstag bei einer Medienrunde
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Vize-Präsident Ulf Sobek erklärt, wie René Wagner das Gremium des 1. FC Köln überzeugte

Seit einer Woche steht nun René Wagner als „neuer“ Cheftrainer der Geißböcke fest. Die Entscheidung ist einstimmig ausgefallen. Auch, weil Wagner eine starke Analyse im Gemeinsamen Ausschuss des 1. FC Köln auftischte: So überzeugte René Wagner das Gremium.

Es war eine diskutierte, am Ende aber einstimmige Entscheidung für René Wagner. Die Kölner haben ihren Trainer gefunden. Auch, weil der 37-Jährige bei seiner Analyse die richtigen Worte fand.

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Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig aus. Keine Einwände gab es im Gremium, René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln. Im Grunde hätte eine 4:3-Entscheidung gereicht, um den Coach in seiner Position zu halten. „Da musste nichts durchgedrückt werden. Das gesamte Gremium steht vollends hinter René Wagner“, erklärte FC-Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstagabend. Noch während der Saison deutete sich an, dass der FC mit dem 37-Jährigen gerne weiterarbeiten wolle. Vor allem Thomas Kessler galt schon damals als absoluter Befürworter des Trainers. Doch in den letzten beiden Spielen gegen Heidenheim (1:3) und die Bayern (1:5) überzeugten die Geißböcke eben nicht. Dem Vernehmen nach gab es auch Skepsis gegenüber dem Coach am Geißbockheim.

„Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen“

Die konnte Wagner zerstreuen in einem Gespräch vor dem Gemeinsamen Ausschuss. „Er hat nicht nur Ziele sondern auch die Wege dorthin genannt. Und aufgezeigt, wie er die einzelnen Bereiche sieht, die einzelnen Spieler entwickeln will, wie er das Spiel mit Ball sieht, wie er sein Training aufbauen möchte“, so Sobek weiter. „Das hat uns überzeugt, das er der richtige ist.“ Dabei war Wagner nicht der einzige Kandidat des Gemeinsamen Ausschusses. „Wir haben natürlich über verschiedene Szenarien diskutiert, alles andere wäre ja nicht seriös“, so Sobek. Es gab verschiedene Trainertypen, die diskutiert wurden. Namen nannte der Vizepräsident natürlich nicht. Am Ende habe man sich ohnehin für Wagner entschieden. „Es war eine einheitliche, geschlossene Rückmeldung“, sagte Sobek. Dabei ist dem 54-Jährigen die Stimmungslage der Fans natürlich nicht verborgen geblieben. Wagner hat bei den Anhängern einen schweren Stand.

Auch, weil der FC aus den sieben Spielen unter seiner Führung sechs Punkte holte und dabei nur selten spielerisch überzeugte. „Für uns ist das wichtige, dass wir inhaltlich überzeugt sind, dass er der richtige Trainer ist. Natürlich habe ich die Stimmung auch mitbekommen“, so Sobek. „Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, dass wir die Klasse gehalten haben. Wir wünschen uns, dass die Leute sich jetzt selbst von Renés Klasse überzeugen können.“ Dazu habe der Trainer auch erklärt, dass gerade in den Heimspielen ein attraktiver Fußball gespielt werden soll. „Lass uns die ersten Spiele gewinnen und ich bin mir sicher, René wird die Leute auf seine Seite ziehen“, sagte Sobek. Der Vizepräsident blickte auch noch einmal zurück auf die Zeit unter Lukas Kwasniok und bedankte sich beim Ex-Coach. „Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Klasse gehalten haben“, so Sobek. 

Der 54-Jährige erklärte, dass die Trennung „sehr gut und wertschätzend abgelaufen“ sei. Insgesamt fiel das Saisonfazit positiv aus: „Das Minimalziel ist erreicht worden, wir haben die Klasse gehalten. Das ist, was wir uns vorgenommen haben. Die Platzierung hat unser Leistungsniveau über die gesamte Saison abgebildet“, sagt Sobek. „Trotzdem gibt es viele Stellschrauben, an denen wir in der nächsten Saison drehen wollen.“


Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln
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Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln

Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln. Das bestätigte FC-Vize-Präsident Ulf Sobek. Die Kölner werden sich also noch intensiver auf der Position des Linksverteidigers umschauen müssen.

Die Geißböcke werden auch auf der Position des Linksverteidigers nachrüsten müssen. Der FC wird die Kaufoption bei Kristoffer Lund nicht ziehen. Bereits am Dienstag hatte der Verein bekannt gegeben, dass Cenk Özkacar abgegeben wird, nun also auch Lund.

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Als Thomas Kessler am Dienstag bei einer Medienrunde die möglichen Transferziele skizzierte, nannte der Geschäftsführer Sport auch eine potenzielle Verstärkung für die Linksverteidiger-Position. Und dieser Blick dürfte nun noch einmal intensiviert werden, denn Kristoffer Lund hat keine Zukunft mehr beim FC, wird vorerst nach Palermo zurückkehren, die Geißböcke die Kaufoption dementsprechend nicht ziehen. „Wir haben entschieden, dass ,Lundi‘ nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek bei einer Medienrunde am Donnerstagabend. „Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden. Keiner, von denen, die wir nicht übernommen haben, kann sich nicht vorwerfen lassen, irgendwie sein Herz beim FC liegengelassen zu haben. Im Gesamtpaket war es die Entscheidung, Lundi nicht mit in die neue Saison zu nehmen.“ Der FC besaß eine Kaufoption in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Ein weiterer Spieler verabschiedet sich

Der gebürtige Däne mit amerikanischem Pass war im vergangenen Sommer aus der zweiten italienischen Liga an den Rhein gewechselt. Der damalige Kölner Coach Lukas Kwasniok erhoffte sich von dem „Wingback“ in der Defensive Stabilität, aber auch einen Impact auf die Offensive. Die Erwartungen erfüllte der 24-Jährige nicht vollends. Im Laufe der Saison unterliefen Lund gleich mehrere folgenschwere Patzer, die mitunter auch zu Gegentoren führten. Auch in der Vorwärtsbewegung hatte der Schienenspieler so gut wie keinen Impact, legte insgesamt zweit Tore vor. Lund absolvierte in der abgelaufenen Saison 35 von 36 Pflichtspielen, 27 davon in der Startelf. 

Wie dringend die Kölner nun auf der Position nachbessern müssen, zeigt der Blick in den Kader. Denn einen nominellen Linksverteidiger sucht man nach dem Abgang vergebens. Alessio Castro-Montes spielte die Rolle in der Saison, überzeugte auch in Teilen, ist aber eigentlich auf der rechten Schiene zu Hause. Mit dem Kristoffer Lund verabschiedet sich somit nach Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar und Eric Martel nun der sechste Spieler des aktuellen Kaders. Wie es mit den weiteren Leihspielern aussieht, ist dagegen noch nicht geklärt. Dem Vernehmen nach stehen die Zeichen bei Felipe Chávez auf Abschied. Jahmai Simpson-Pusey sol eigentlich gehalten werden. Allerdings hat Manchester City die Hand auf dem Deal. Jakub Kaminski wird indes sicher verpflichtet.


Suche nach einem Innenverteidiger: Steht Arda Ünyay auf der Liste des 1. FC Köln?

Arda Ünyay soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Suche nach einem Innenverteidiger: Steht Arda Ünyay auf der Liste des 1. FC Köln?

Mit der festen Verpflichtung von Tom Krauß haben die Kölner den ersten offiziellen Neuzugang verzeichnet. Allerdings war das aufgrund der Kaufpflicht auch keine große Überraschung. Doch Thomas Kessler wird wohl schon bald nachlegen. Und es gibt einen neuen Namen im Zusammenhang mit dem 1. FC Köln: Der FC soll an Arda Ünyay interessiert sein.

Zu Beginn der Woche erklärte Thomas Kessler, dass er den Großteil der kommenden Wochen am Geißbockheim sei, da dort Arbeit auf ihn warte. Tatsächlich arbeitet der Geschäftsführer mit Hochdruck am Kader für die neue Spielzeit. Nun taucht ein neuer Name auf, der mit den Kölnern in Verbindung gebracht wird.

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Wie der türkische Journalist Ferhat Kızıltaş berichtet sollen die Kölner an dem Innenverteidiger Arda Ünyay interessiert sein. Der 19-Jährige spielt aktuell bei Galatasaray Istanbul. Ünyay wechselte von Akaragücü in die Jugend des Traditionsclub, wurde aber im vergangenen Sommer zu den Profis hochgezogen. In der Süper League kam der Türke zu sieben Einsätzen, bevor ihn eine Muskelverletzung ausbremste. Auch in der Champions League kam der Abwehrspieler zum Einsatz – allerdings zu einem unrühmlichen. Gegen Union Saint-Gilloise wurde der Innenverteidiger eingewechselt, sah nach 25 Minuten die Gelbe Karte und zehn Minuten später Gelb-Rot. Ünyay gilt als vielversprechendes Talent mit hohem Entwicklungspotenzial. Der Abwehrspieler ist aktuell Teil der türkischen U19-Nationalmannschaft. Laut Kızıltaş ist der FC aber nicht alleine an dem Spieler interessiert. So sollen auch Lazio Rom und der FC Sevilla die Fühler nach dem Spieler ausstrecken.

Wäre ein Transfer des Spielers überhaupt realistisch?

Wie der Journalist weiter berichtet, seien die Clubs bereit, sechs Millionen Euro für den Spieler auf den Tisch zu legen. Eine erstaunlich hohe Marke. Denn Ünyay gilt eben noch als Talent. Zudem handelt es sich um einen Rechtsfuß. Der FC ist bekanntlich in erster Linie auf der Suche nach einem Linksfuß für die Innenverteidigung. Das schließt natürlich nicht aus, dass sich die Geißböcke nicht nach weiteren Spielern umschauen. Doch die aufgebrachte Ablöse erscheint für einen 19-jährigen Spieler dann doch sehr hoch. Aktuell hoffen die Kölner zudem mit Jahmai Simpson-Pusey verlängern zu können. Der 20-Jährige würde den FC dann auch rund acht Millionen Euro kosten. Sollte dieser Deal nicht zu Stande kommen galt bislang Abubacarr Sedi Kinteh als der Favorit.

Thomas Kessler hatte zuletzt betont, dass er neben einem Sechser eben auch einen Innenverteidiger, möglicherweise einen Backup für die linke Abwehrseite sowie Spieler für die Offensive suche.


Kaufpflicht greift: Der 1. FC Köln verpflichtet den ersten Profi – Vertrag bis 2029

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Kaufpflicht greift: Der 1. FC Köln verpflichtet den ersten Profi – Vertrag bis 2029

Es war bereits beschlossene Sache, nun ist es auch offiziell. Tom Krauß unterschreibt beim 1. FC Köln einen Vertrag bis 2029. Der Mittelfeldspieler ist damit die erste feste Verpflichtung dieses Transfersommers.

Die erste feste Verpflichtung des Sommers ist nicht die ganz große Überraschung! Tom Krauß wird den Kölnern fest erhalten bleiben. Bei dem Mittelfeldspieler hatten die Kölner eine Kaufpflicht vereinbart. Diese griff mit einer bestimmten Anzahl an Spielen sowie dem Klassenerhalt.

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Vor allem im neuen Jahr hatte sich der Mittelfeldspieler immer mehr zum absoluten Leistungsträger entwickelt. „Wir freuen uns sehr, dass Tom auch in Zukunft das FC-Trikot tragen wird. Er ist ein Spieler, der auf und neben dem Platz sehr viel Emotionalität, Leidenschaft und Identifikation mitbringt”, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. „Gerade in der entscheidenden Phase der vergangenen Saison hat er trotz einer schmerzhaften Knieproblematik alles dafür getan, sich in den Dienst der Mannschaft und des 1. FC Köln zu stellen. Das sagt sehr viel über seinen Charakter und seine Mentalität aus.“ Krauß hatte trotz der anhaltenden Verletzung einige Spiele absolviert.

Überraschend stand er dann zwischenzeitlich unter René Wagner nicht mehr in der Startelf. Erst später gab es die Begründung. „Solche Spieler tun einer Mannschaft gut. Wir sind überzeugt davon, dass Tom mit seiner Qualität und seiner Art ein wichtiges Puzzleteil in unserer Kaderplanung sein wird und dazu beitragen kann, unsere gemeinsamen Ziele in der Bundesliga zu erreichen“, so der Geschäftsführer weiter.  

„Ich freue mich auf die neue Saison beim FC“

Krauß hatte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder betont, wie wohl er sich beim FC fühle. Der Mittelfeldspieler, der diverse Leihstationen durchlief, ist nun offenbar bei einem Club angekommen. „Das Allerwichtigste für mich war, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Ich bin extrem froh und stolz, dass wir dieses Ziel zusammen mit unseren Fans und der ganzen Stadt erreicht haben. Ich freue mich auf die neue Saison beim FC und werde auch in Zukunft alles dafür geben, damit wir in der Bundesliga bleiben“, so Krauß. Beim FC hat der Spieler nun einen Kontrakt bis 2029 unterschrieben. Die Kölner müssen für Krauß zwischen drei und vier Millionen Euro bezahlen. Der Marktwert wird aktuell bei dem Online-Portal transfermarkt.de mit 4,5 Millionen Euro angegeben. In dieser Saison lief der 24-Jährige 27 Mal für den FC auf.