Entscheidung am Samstag? So hält der 1. FC Köln heute die Klasse

Jubel des 1. FC Köln nach dem Duell gegen St. Pauli
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Entscheidung am Samstag? So hält der 1. FC Köln heute die Klasse

Zwar greifen die Geißböcke erst am Sonntag in den 33. Spieltag ein, doch die Entscheidung über die kommende Saison könnte bereits vorher fallen. So hält der 1. FC Köln bereits am Samstag die Klasse.

Der Klassenerhalt der Geißböcke ist so gut wie sicher. Nur noch in einer sehr weit entfernten Theorie könnte es noch einmal eng werden. Bereits am Samstag könnte die Entscheidung gefallen sein.

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Auf große Rechenspiele hatten am Freitag weder René Wagner noch Frank Schmidt große Lust. Die beiden Trainer treffen am Sonntag bekanntlich mit ihren Mannschaften im direkten Duell aufeinander. Während die Kölner nur noch in einer ganz fernen Theorie absteigen können, geht es für das Tabellenschlusslicht ums nackte Überleben. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass sich für eine der beiden Mannschaften am Samstagabend das Fragezeichen in ein Ausrufezeichen verwandelt hat. Sollten St. Pauli und Wolfsburg punkten, steht Heidenheim als Absteiger so gut wie fest. Der Grund: Aktuell hat Heidenheim drei Punkte Rückstand auf die beiden Kontrahenten. Spielen die direkten Gegner in ihren Begegnungen unentschieden, kann der FCH mit einem Sieg bis auf einen Zähler an die Mannschaften heranrücken. Da sich die Kiezkicker und die Wölfe aber am letzten Spieltag direkt gegenüber stehen, könnte Heidenheim in dem Fall nur noch ein Remis der beiden Teams retten.

Schwere Aufgaben für St. Pauli und Wolfsburg

Beim FC verhält es sich im Grunde genau anders herum. Gewinnen Wolfsburg und St. Pauli nicht, ist der Klassenerhalt schon vor der Partie gegen Heidenheim auch rechnerisch sicher. Dabei ist die zweite Variante zumindest auf dem Papier die deutlich wahrscheinlichere. Denn St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig. Gegen die Sachsen haben die Nordlichter erstaunlich oft gut ausgesehen. Allerdings haben die Hamburger die letzten acht Spiele nicht mehr gewonnen. Die Form zeigt ganz klar Richtung 2. Bundesliga, dabei schlitterte das Team von Alexander Blessin oft an einem Sieg vorbei, wie im Duell gegen die Geißböcke. Ein Sieg gegen RB wäre dennoch überraschend. Zumal Leipzig den Champions-League-Platz nach unten absichern will. Die Sachsen sind im eigenen Stadion zudem seit Januar ungeschlagen. Der VfL Wolfsburg spielt zu Hause gegen den FC Bayern München. Die Erinnerung an die 1:8-Pleite aus dem Hinspiel wird noch tief sitzen.

Überhaupt liegt der letzte Sieg der Wölfe gegen die Bayern mehr als zehn Jahre zurück. Und der Rekordmeister wird wohl eine Reaktion nach dem bitteren Aus in der Champions League zeigen wollen. Für den FC ist die Rechnung ganz einfach. St. Pauli und Wolfsburg haben nur dann überhaupt die Chance, den FC noch zu erreichen, wenn sie ihre Partien gewinnen. Erst dann müsste der FC am Sonntag einen Punkt einfahren, um den Klassenerhalt auch zu 100 Prozent einzutüten. „Wir wollen das Spiel gewinnen und dann ist es fix“, sagte René Wagner am Freitag. Spätestens dann braucht es ohnehin keine großen Rechenspiele mehr.

Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Tom Krauß im Hinspiel der Kölner gegen Heidenheim
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Erst „dagegenhalten“, dann die Feierlichkeiten: So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten

Zum letzten Mal wird das Kölner Stadion am Sonntag in dieser Saison Schauplatz für ein Duell der Geißböcke. Zwar ist der Klassenerhalt so gut wie sicher, doch viel Zeit für Experimente oder Sentimentalitäten gibt es für den Trainer nicht. So will der 1. FC Köln gegen Heidenheim punkten.

Am Sonntagnachmittag trägt der FC sein letztes Heimspiel der Saison aus. Gegen den 1. FC Heidenheim soll auch der letzte kleine Zweifel im Kampf um den Klassenerhalt beseitigt werden. René Wagner erwartet eine schwere Aufgabe.

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Wie hoch die sportliche Relevanz im Duell gegen den 1. FC Heidenheim für die Geißböcke am Sonntagnachmittag sein wird, entscheidet sich im Laufe des Samstags. Sollten St. Pauli und der VfL Wolfsburg ihre Begegnungen nicht gewinnen, steht der FC als Bundesligist fest, bevor der Ball gegen den FCH überhaupt rollt. Ohnehin ist die Wahrscheinlichkeit auf den Abstieg nach dem 32. Spieltag wohl auf eine kaum messbare Variabel gefallen. Köln wird auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen, daran führt nur noch ein sehr sehr enger Weg vorbei. „Wir wollen das Spiel gewinnen und dann ist es fix“, sagte René Wagner am Freitag, wohlwissend, dass natürlich auch ein Zähler ganz sicher reichen würde. „Es kann auch vorher schon vorbei sein. Und dann gilt es, gerade, wenn es vorher schon rechnerisch durch sein sollte, den gleichen Fokus an den Tag zu legen, wie wenn es nicht so wäre.“

„Wir rechnen nicht“

Wagner habe daher auch unter der Woche versucht, dass es bei seinem Team nicht zu einem „Spannungsabfall“ komme. „Wir haben eine Aufgabe zu erledigen gegen Heidenheim und nur darauf konzentrieren wir uns.“ Die Anspannung ist dagegen in Heidenheim doch deutlich höher. Denn für das Tabellenschlusslicht geht es noch um reichlich. Das Team von der Ostalb hat zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Mit einem Sieg wären die Gegner plötzlich wieder mitten in der Verlosung. Allerdings wohl nur mit einem Sieg. Sollte der Tabellenletzte Unentschieden spielen und im Heidenheimer Idealfall Pauli und Wolfsburg verlieren, betrüge der Rückstand zwar nur noch zwei Zähler auf die beiden Kontrahenten. Doch die treffen wiederum am letzten Spieltag aufeinander. Nur bei einem Unentschieden käme es zu einer Pattsituation, bei der der FCH stand jetzt die schlechtesten Karten hätte.

Viel Konjunktiv, den der FCH unbedingt umgehen will. „Wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir haben einen Auftrag. Wir müssen ein Spiel gewinnen, das ist das einzige, was wir beeinflussen können“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt. „Wenn es am Ende des Tages die Geschichte ist, dass wir es schaffen, dieses Spiel zu gewinnen und eine Konstellation am letzten Spieltag haben, wo alles möglich ist – da hätten wir richtig Bock drauf.“ Die Stimmung wollen die Kölner möglichst früh im Keim ersticken, doch Wagner warnt vor dem Gegner. „Es wird ein brutal schweres Spiel. Man muss sich ja nur mal die Leistungen und Ergebnisse der letzten Spiele anschauen“, erklärte der Kölner Coach. „Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, für die es um alles geht. Da müssen wir gegenhalten.“

Eine Niederlage in sechs Spielen

Tatsächlich ist die Bilanz der jüngeren Vergangenheit in Heidenheim eine spannende. Von den vergangenen sechs Begegnungen verlor das Team von der Ostalb eins – und das nicht etwa gegen Gegner wie Leverkusen oder die Bayern. Gerade gegen den Rekordmeister deutete zuletzt viel auf die ganz große Überraschung. Erst in der Nachspielzeit kassierte das Tabellenschlusslicht den ganz bitteren und unglücklichen Ausgleich. Es wäre der erste Sieg eines Tabellenschlusslichts gegen einen Tabellenführer seit mehr als 60 Jahren gewesen. Wäre, denn der FCB glich spät aus. Dennoch ein Punkt für das Selbstvertrauen. „Die werden volles Brett draufgehen.“ Personell hat sich die Situation verbessert. Rav van den Berg ist nach seinen muskulären Problemen wieder dabei. Ansonsten fallen nur Ragnar Ache, die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie der gesperrte Eric Martel aus.

Eine Startelfgarantie sprach Wagner „nur“ Tom Krauß aus, der für Martel starten wird. Doch es wird auch Kaderplätze für die zuletzt nicht mehr berücksichtigten Florian Kainz und Dominique Heintz geben. Beide haben somit die Chance, noch ein letztes Mal den Geißbock im Kölner Stadion zu tragen. Beide werden – genauso wie Luca Kilian – nach dem Spiel verabschiedet. Allerdings stellte Wagner auch klar, dass es nur zu einem Einsatz kommen würde, wenn es der Spielverlauf zulässt. Für Sentimentalitäten wird also nicht zwingend Platz sein. Das dürfte auch daran liegen, dass die Beförderung von René Wagner wahrscheinlich, aber noch nicht hundert Prozent sicher ist. Thomas Kessler will den 37-Jährigen befördern, doch der Wunsch muss durch die Gremien. Ein schwacher Auftritt gegen Heidenheim und die Bayern könnte die Tendenz zumindest abschwächen. Dementsprechend will Wagner, dass auch der FC volles Brett draufgeht.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Ihlas Bebou interessiert sein – war da nicht was?

Ihlas Bebou soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Ihlas Bebou interessiert sein – war da nicht was?

Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher und die Planungen für die kommende Spielzeit werden intensiviert. Dem Vernehmen nach sollen die Kölner auch einen Zielstürmer auf dem Zettel haben. Und laut „Sky“ gibt es auch ein erstes Interesse an einem. Ist der 1. FC Köln an Ihlas Bebou interessiert?

Thomas Kessler erklärte am Donnerstag, dass man auch ohne den Verkauf von Said El Mala durchaus handlungsfähig bei der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison sei. Allerdings werden die Geißböcke in dem Fall sicher nicht die ganz großen Sprünge machen können. Ein Mittelstürmer wäre ablösefrei zu haben. Und der soll laut „Sky“ in den Fokus der Kölner gerückt sein.

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Als sich Christian Keller und Steffen Baumgart vor knapp drei Jahren zu einer gemeinsamen Pressekonferenz rund um den Deadline Day ankündigten, war die Hoffnung groß. Die Kölner Fans waren der Meinung, der FC würde noch einen Stoßstürmer brauchen und das könnten die beiden Verantwortlichen doch gerne verkünden. Und die Hoffnung wurde am Morgen geschürt, als das Gerücht die Runde machte, Ihlas Bebou sei an der MediaPark Klinik zwecks Medizincheck gesehen worden. Das stellte sich später als Falschmeldung heraus. Zudem verkündeten die Verantwortlichen, dass es keinen weiteren Stürmer geben werde, man dem aktuellen Kader vertraue. Nun aber wird das Thema wohl zumindest ein wenig heißer. Glaubt man einem Bericht von Sky. Demnach haben die Kölner ihr Interesse an dem Stürmer der TSG Hoffenheim signalisiert. Doch Köln ist nicht alleine, auch Union Berlin und der FC Thun werden als Interessenten genannt.

Im Sommer ablösefrei

Der 32-Jährige spielt mittlerweile seit sieben Jahren in Sinsheim, doch die Wege werden sich zum Ende der Saison trennen. Dann läuft der Vertrag des Angreifers aus, eine Verlängerung in Hoffenheim wird es nicht geben. Bebou lief insgesamt 176 Mal für die TSG auf, erzielte dabei 37 Tore und bereitete 25 vor. Zuvor spielte der Stürmer schon für Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf. Nun sucht Bebou einen neuen Verein. Und das auch, weil der ehemalige Nationalspieler Togos nicht mehr über die Rolle des Jokers hinauskommt. Bebou kommt auf 16 Einsätze, allerdings stand der Angreifer in dieser Saison bislang noch nicht in der Anfangsformation. Zuletzt blieb er vier Mal in Folge ohne Einsatz, insgesamt stehen in dieser Spielzeit in der Liga 176 Einsatzminuten auf dem Konto.

Gemeinsam mit Grischa Prömel und Kevin Akpoguma wird Bebou am Samstag beim Duell gegen Werder Bremen verabschiedet. „Sie haben es sich mehr als verdient, würdig verabschiedet zu werden. Alle drei sind top professionell, wie sie noch immer an die Sache herangehen“, sagte Trainer Christian Ilzer. Wie groß das Interesse der Geißböcke tatsächlich ist, wird sich noch zeigen müssen. Fakt ist, dass Bebou in dieser Spielzeit auf keine Torbeteiligung kommt und mit seinen 32 Jahren auch nicht mehr der jüngste Angreifer der Liga ist.


Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Wie geht es weiter mit Eric Martel?
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Generalprobe für kommende Saison? So will René Wagner auf die Martel-Sperre reagieren

Ausgerechnet im letzten Heimspiel der Saison bleibt Eric Martel nur die Rolle des Zuschauers. Der Sechser sah die zehnte Gelbe Karte und fehlt nun dem 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf die Martel-Sperre.

Bereits zum dritten Mal bleibt Eric Martel in dieser Spielzeit nur die Rolle des Zuschauers. Besonders bitter: Möglicherweise verpasst der Sechser damit die letzte Chance auf ein Heimspiel im Geißbocktrikot. Für René Wagner geht es um adäquaten Ersatz.

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Ehre wem Ehre gebührt könnte am Sonntagnachmittag beim Auftritt der Kölner gegen Heidenheim ein Motto lauten. Sollte es der Spielverlauf gegen Heidenheim zulassen, werden Florian Kainz und Dominique Heintz ihre Abschiedsspiele bekommen (come-on-fc.com berichtete). Ein möglicher Abschied im eigenen Stadion könnte allerdings einem anderen Spieler verwehrt bleiben, der in den vergangenen Jahre ebenfalls eine Konstante war. Und möglicherweise auch weiterhin bleibt, doch das ist eben noch nicht geklärt. Eric Martel könnte genauso gut den Club im Sommer verlassen. Die Kölner würden gerne mit dem Spieler verlängern, allerdings nicht mehr zu den Konditionen, die einst aufgerufen wurden. Martel wiederum hatte die Geißböcke lange hingehalten, befindet sich dem Vernehmen nach auch im Kontakt mit den FC-Bossen, aber möglicherweise auch mit anderen Interessenten. Der ehemalige U21-Nationalspieler ist zumindest ablösefrei zu haben.

Krauß rückt für Martel auf die defensive Sechs

Dass Martel aber kein Abschiedsspiel in Köln erhalten wird, liegt eben nicht nur an der offenen Zukunft, sondern vor allem an der Gelbsperre, die der 24-Jährige nach seiner zehnten Verwarnung im Spiel gegen Union Berlin nun absitzen muss. Und damit verbunden ist die Frage nach einem potenziellen Ersatz. Martel hat in dieser Spielzeit auf der Sechs konstant ordentliche Leistungen abgeliefert, ist unumstrittener Stammspieler, hält das Zentrum kompakt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz zu finden, ist nicht leicht. Vielleicht aber die Generalprobe für die kommende Saison. Während die Zukunft von Martel offen ist, hat sich die von Tom Krauß so gut wie geklärt. Der Mittelfeldspieler wird auch in der kommenden Spielzeit für den FC spielen. Erst am Donnerstag hatte Thomas Kessler in einer Medienrunde bekräftigt, dass mit dem Klassenerhalt die Kaufpflicht bei dem gebürtigen Leipziger greifen würde.

Dieser wird voraussichtlich am Sonntag erreicht und Tom Krauß damit auch in der kommenden Spielzeit Akteur der Geißböcke sein. Genauso fix ist aber auch der Einsatz gegen Heidenheim. Denn die Antwort auf die Frage nach dem Martel-Ersatz lautet eben Krauß. „Er hat es in Berlin ja schon gut gemacht“, erklärte René Wagner am Donnerstag. „Ich glaube, er wird die Rolle von Eric dann gut übernehmen können. „Wir müssen schauen, wer daneben spielen wird. Da haben wir mehrere Optionen.“ Diese Optionen heißen wohl Isak Johannesson, Denis Huseinbasic oder sogar Felipe Chávez. Die Chancen für einen Einsatz von Beginn an sind aber vermutlich nicht gleich verteilt. Denn gerade Huseinbasic ist einer der Verlierer des Trainerwechsels, vielleicht sogar einer der größten. Zwar kehrte der 24-Jährige nach zwei Ausbootungen zuletzt wieder in den Kader zurück, allerdings schaute der Mittelfeldspieler 90 Minuten zu.

Chance für Chávez?

Insgesamt blieb Huseinbasic nun vier Mal in Folge ohne Einsatz. Es würde also nicht überraschen, wenn es der 24-Jährige nicht in die Anfangself schafft. Johannesson ist wohl die wahrscheinlichste Variante. Der Isländer profitierte zunächst von dem Trainerwechsel, die Form stieg wieder an, doch zuletzt waren die Leistungen wieder eher durchwachsen. Und was ist mit Chávez? Der Peruaner hat bislang eher wenig Einsatzzeit erhalten, spielte am vergangenen Wochenende erstmals länger als eine halbe Stunde. Die Ansätze sind vielversprechend, mehr aber noch nicht. Zudem ist das Talent des FC Bayern München deutlich offensiver ausgerichtet als die Konkurrenz. Möglicherweise ist aber das Tabellenschlusslicht genau der Gegner, um sich einen Eindruck von Chávez in der Anfangsformation zu verschaffen. Die einzige Startelf-Garantie erhielt so oder so nur Krauß.


„Sind momentan gut drauf“: Die U21 des 1. FC Köln möchte die steigende Formkurve in Dortmund bestätigen

Malek El Mala und Fayssal Harchaoui vom 1. FC Köln
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„Sind momentan gut drauf“: Die U21 des 1. FC Köln möchte die steigende Formkurve in Dortmund bestätigen

Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntagabend auf Borussia Dortmund II. Um 17 Uhr wird im traditionsreichen Stadion Rote Erde angepfiffen. Nach zuvor fünf Niederlagen am Stück trotz solider Auftritte, stabilisierte sich das Team von Evangelos Sbonias. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen stehen zu Buche. Diese Form möchte man gegen den Viertplatzierten der Regionalliga West untermauern. 

Mit ordentlich Selbstvertrauen geht es für die Kölner U21 am Wochenende Richtung Dortmund. „Wir sind momentan gut drauf. Wir haben sieben Punkte aus den letzten drei Spielen geholt. Das ist gut. Aber die Dinge, die wir bei den Niederlagen gemacht haben, waren auch nicht so schlecht. Da hat eher das Ergebnis nicht gepasst“, sagte der Coach. „Es war nicht alles so schlecht, wie es das Ergebnis ausgesagt hat, genauso wie jetzt noch nicht alles so rosig ist, wie die Ergebnisse der letzten drei Spiele.“ 

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Das Hinspiel gegen die Schwarz-Gelben ging im heimischen Franz-Kremer-Stadion mit 3:5 verloren. Ein wildes Torfestival dieser Art möchte Sbonias  verhindern. „Am Wochenende kommt es darauf an, kein typisches U-Spiel daraus werden zu lassen, sondern auch in der Entwicklung in Richtung Ende der Saison dann auch erwachsen und seriös zu spielen und damit keinen offenen Schlagabtausch zuzulassen“, sagte Evangelos Sbonias. Der Gegner spielt dabei keine besondere Rolle. „Mir ist es eigentlich relativ egal, auf wen wir treffen. Der Ansatz ist immer gleich und wir versuchen, unsere Inhalte aufs Parkett zu bekommen. Wir haben uns für die letzten zwei Saisonspiele in eine sehr gute Ausgangssituation gebracht.“ Allerdings warnt der Trainer vor dem kommenden Gegner. „Ich erwarte eine sehr spielstarke und mit Ball dominante Mannschaft mit hoher Geschwindigkeit in vorderster Linie mit guten Eins-gegen-eins-Spielern. Das ist schon ein sehr starkes Paket, das da auf uns wartet“, schätzt der 43-Jährige den BVB ein.

Rückkehrer nach langer Leidenszeit

Sargis Adamyan wird am Wochenende gelbgesperrt fehlen. Der Armenier sah beim 2:1-Heimerfolg gegen den SV Rödinghausen seine fünfte Gelbe Karte. Somit fehlt in Dortmund der beste Scorer des Teams. Dafür gibt es eine andere erfreuliche Nachricht. „Diese Woche trainiert Malek El Mala zum ersten Mal wieder voll mit“, sagte der Übungsleiter. „Wir müssen dann am Ende der Woche schauen, inwiefern die Kräfte für einen Kaderplatz reichen. Das wird sich dann kurzfristig entscheiden“. Sonst soll sich am Kader jedoch nicht viel verändern. „Die U19-Spieler bleiben im U19-Setting. Maik Akumu bleibt wie letzte Woche im U21-Setting, das werden wir diese Woche weiterhin so handhaben.“, stellte Sbonias in Aussicht.

Leader auf und neben dem Platz

Die Gefahr und die Torbeteiligungen des ausfallenden Armeniers scheinen aber aktuell von seinen Mitspielern kompensiert zu werden. Das gilt zurzeit vor allem für Marvin Ajani. Der Sommerneuzugang kommt in den vergangenen beiden Spielen auf drei Tore und eine Vorlage. Gegen Rödinghausen wurde er mit seinem Doppelpack zum Matchwinner und sicherte den Jungböcken somit drei Punkte. „Für Marvin freut es mich einfach. Auch für ihn persönlich, dass er sich belohnt, weil er auf dem Platz ein absolutes Vorbild ist. Er geht immer voran, gibt immer Vollgas“, lobte Sbonias den 32-Jährigen. „Er hat scoringtechnisch viel für uns getan, um auch die nötigen Punkte zu holen. Er ist dann einer, der eher über seine Art und Weise wie er auf dem Feld auftritt, als Vorbild vorangeht.“ 

Am Sonntag bietet sich Ajani dann die nächste Chance seine Torgefahr unter Beweis zu stellen, um mit seiner Mannschaft die nächsten drei Punkte aus Dortmund mitzunehmen. Für beide Teams geht es tabellarisch um nichts mehr. Dennoch werden alle Akteure ihre Saison mit Erfolgserlebnissen abschließen wollen. Ob dies der Truppe von Sbonias gelingt, wird man dann am Wochenende im Stadion Rote Erde sehen. Anstoß ist um 17 Uhr. 

Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Florian Kainz und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Mit dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim findet am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison statt. Und dann könnte es tatsächlich noch einmal einen sportlichen Abschied geben für künftige Ex-Spieler des 1. FC Köln: Florian Kainz und Dominique Heintz stehen im Kader.

Die Entscheidung über den Klassenerhalt scheint gefallen zu sein. In der sportlichen Situation könnte es durchaus zum Einsatz von Florian Kainz und Dominique Heintz kommen – wenn es das Spiel denn zulässt.

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Wenn die Geißböcke am Sonntagnachmittag das Team von der Ostalb in Köln erwarten, dann kann eigentlich nicht mehr viel anbrennen. Zwar hat der FC sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und es sind noch sechs Punkte zu holen, doch alleine die erfreulich gute Tordifferenz lässt wohl wenig Zweifel daran, dass der FC auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen wird. „Für uns geht es nun erst einmal darum, das Spiel zu gewinnen, dann ist es fix und das ist unsere Aufgabe“, sagte René Wagner. „Natürlich haben wir uns gefreut, dass die Ergebnisse so reingekommen sind, wie sie reingekommen sind. Das hat uns die Woche auch ein bisschen erleichtert. Wir können auf den Sieg gehen, ohne zu gucken, was die anderen machen.“

Und die anderen haben so schwere Aufgaben vor sich, dass es bereits vor dem Anpfiff am Sonntag entschieden sein könnte. St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig, Wolfsburg spielt zu Hause gegen die Bayern. Gewinnen beide Teams nicht, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch ganz sicher. „Dann gilt es für uns, genau den gleichen Fokus an den Tag zu legen“, sagte Wagner. „Wir wollen die Jungs auf Spannung halten. Und darauf konzentrieren wir uns.“

„Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit zufrieden sind“

Heißt, dass es auch beim sicheren Klassenerhalt wohl eher kein Startelf-Comeback für die Routiniers gibt. „Es ist für uns erst einmal ein wichtiges Bundesliga-Spiel. Florian Kainz und Dominique Heintz werden aller Voraussicht nach im Kader stehen“, sagte der Kölner Coach. „Dann müssen wir schauen, wie sich das Spiel entwickelt und was sich daraus entwickelt.“ Die beiden Routiniers stehen nach ihrer langen Zeit beim FC zwar ganz sicher im Kader und wenn es der Spielstand zulässt, werden auch beide Akteure ihren sportlichen Abschied bekommen. Ein Einsatz von Beginn an, wird es demnach wohl nicht geben. Dabei weiß der Trainer um die Verdienste. „Ich kenne Kainzi seitdem ich hier anfangen durfte. Er ist ein unfassbarer Fußballspieler“, erklärte Wagner. „Er hat sich die letzten Wochen immer reingehauen und auch die Mannschaft geführt.“

Der Ex-Kapitän habe für das Team alles gegeben. Ähnlich verhalte es sich bei dem Immenverteidiger. „Heintzi wird ja auch weiterspielen. Ich kann jedem Verein, der den Heintzi zu sich holt, nur gratulieren, zu einem supertollen Menschen“, erklärte Wagner. „Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit hier beim FC zufrieden sind.“ Der Trainer erklärte auch, dass es noch keine Gespräche um seine Person gegeben habe. Die würden dann folgen, wenn der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Für das Spiel am Sonntag wird Tom Krauß wieder zu einer Option. Der Mittelfeldspieler soll Eric Martel auf der defensiven Sechs ersetzen, gesucht wird noch eine offensivere Variante fürs Zentrum. Auch Rav van den Berg könnte nach überstandenen muskulären Problemen wieder in den Kader rotieren.


Ein Stammspieler ohne Zukunft beim 1. FC Köln? Wie geht es weiter mit Kristoffer Lund?

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln
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Ein Stammspieler ohne Zukunft beim 1. FC Köln? Wie geht es weiter mit Kristoffer Lund?

Statistisch gehört er zu den Dauerbrennern bei den Geißböcken, doch seine Zukunft ist alles andere als geklärt. Nun heißt es sogar, der FC würde die Kaufoption nicht ziehen. Möglicherweise hat er keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln: Verlässt Kristoffer Lund den FC im Sommer?

Auch Kristoffer Lund gehörte zu Saisonbeginn zu den Transfers, für die Thomas Kessler damals von allen Seiten gelobt wurde. Mittlerweile ist man beim FC aber nicht mehr restlos von dem Wahl-US-Amerikaner überzeugt.

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Die Bilanz ist wahrlich keine schlechte. In 33 von 34 möglichen Pflichtspielen kam er zum Einsatz, davon 25 von Beginn an. Es ist die Bilanz eines Stammspielers, dabei ist Kristoffer Lund beim FC sicherlich nicht unumstritten. Der im dänischen Kerteminde geborene US-Amerikaner kam im vergangenen Sommer aus Palermo, hatte dort in der Serie B gespielt. Wie bei allen Leihspielern hatte Thomas Kessler auch für Lund eine Kaufoption vereinbart. Rund zwei Millionen Euro muss der FC überweisen, will er den Spieler fest unter Vertrag nehmen. Unter Lukas Kwasniok sollte der 23-Jährige auf der linken Seite den Stamm-Wingback bilden, mit seinen Flanken und Tempoläufen für Torgefahr sorgen. Erst am vergangenen Samstag zeigte der nominelle Linksverteidiger diese Qualität, als er Said El Mala die 2:0-Führung gegen Union Berlin auflegte. Genauso hatte es sich Kwasniok vorgestellt.

Zieht Thomas Kessler die Kaufoption?

Nur ist der 44-Jährige eben nicht mehr Trainer der Geißböcke und Lund kommt in dieser Spielzeit eben erst auf zwei Scorer. Torgefahr sieht bekanntlich anders aus. Vor allem aber unterlaufen Lund immer wieder Patzer und Wackler, die in dieser Spielzeit auch nicht immer folgenlos blieben, wie etwa bei der 1:3-Pleite im Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach als der Verteidiger gleich zwei Elfmeter verursachte. Es gab aber auch noch einige weitere Patzer. Wie vom come-on-fc.com berichtet ist daher ein Verbleib des Abwehrspielers alles andere als sicher. „Sky“ berichtet auch, dass der FC die Kaufoption nicht ziehen wird. Dann würde Lund im Sommer zurück nach Italien gehen. Thomas Kessler ließ sich am Donnerstag diesbezüglich nicht in die Karten schauen, als er über die Leihen sprach, erklärte aber, man habe ganz bewusst in den Leih-Verträgen Kauf-Optionen verankert. Dass der FC ohnehin einen Backup benötigen würde, steht außer Frage.

Nur werden sich die Kölner in diesem Zuge vielleicht auch direkt nach einer Alternative umschauen. Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner einen Wingback, der auf beiden Seiten spielen kann. Der Belgier deutete zwar immer wieder an, dass er ein guter Fußballer ist und dem FC durchaus weiterhelfen kann, die Konstanz fehlt „Monti“ aber zweifelsohne auch. Allerdings warfen den Schienenspieler auch Verletzungen zurück. Gerade die Vorbereitung im Winter brachte Castro-Montes in Form. Möglicherweise tut dem Belgier die Vorbereitung im Sommer ähnlich gut. Die wird Lund möglicherweise nicht mehr beim FC erleben.


Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Jakub Kaminski, ein Verbleib ist aber nicht sicher

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Jakub Kaminski, ein Verbleib ist aber nicht sicher

Jakub Kaminski ist in dieser Saison einer der absoluten Leistungsträger. Auch deswegen wird der FC die Kaufoption für den 23-Jährigen ziehen. In jeglicher Hinsicht ein Gewinn für die Geißböcke. Der Verbleib von Jakub Kaminski ist beim 1. FC Köln nicht sicher.

In einer aktuellen Doku auf der Homepage des FC reist Jakub Kaminski nach Polen, gibt emotionale Einblicke in seine Heimat, seine Vergangenheit. Der 23-Jährige spricht aber auch über seine Zukunft nach der Fußball-Karriere, die er dann wieder in Polen sieht. Wie es kurzfristig weitergeht, steht aber noch nicht fest. Die Leistungen sind überragend, beim FC weiß, was man an „Kuba“ hat und zieht daher die Kaufoption. Doch es gibt einen Haken.

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Die ganz großen Neuigkeiten hatte Thomas Kessler am Donnerstagmittag nicht im Gepäck. Der Geschäftsführer wiederholte einmal mehr, wie glücklich er über seinen Spieler Said El Mala sei, dass es noch keinen neuen Stand in der Causa Eric Martel gäbe und dass die kommende Begegnung gegen Heidenheim keine leichte werde. Konkreter wurde der 40-Jährige, als es um die Personalien Tom Krauß und Jakub Kaminski ging. Bei Krauß greife die Kaufpflicht, erklärte Kessler und bei Kaminski wiederholte er, „dass wir die Kaufoption für ihn ziehen werden. Ich glaube, dass er das das umgesetzt hat, was wir uns durch die Leihe versprochen haben.“ Sieben Tore und fünf Vorlagen stehen auf dem Scorerkonto der Spielers. Kein Wunder, dass der FC seinen Aktivposten fest verpflichten will. Der VfL Wolfsburg ist über den Schritt schon informiert.

„Stand heute ist er unser Spieler“

Rund 5,5 Millionen Euro wird die feste Verpflichtung die Geißböcke kosten. Gut investiertes Geld, denn nach Einschätzung des Online-Portals transfermarkt.de ist der Pole rund zwölf Millionen Euro wert. Angesichts der Leistung und seine Alters dürfte der Wert noch einmal steigen. Ohnehin gibt es in dem Vertrag mit Kaminski eine Ausstiegsklausel, die für 20 Millionen Euro Ablöse gezogen werden kann. Der FC würde in diesem Fall etwa das Vierfache der aktuellen Ablöse einstreichen. Ein gutes Geschäft. Sportlich soll sich der Offensivspieler am Geißbockheim noch weiterentwickeln. Kaminski selbst hatte bereits an verschiedenen Stellen betont (unter anderem im Interview mit come-on-fc.com), dass sein Traum aber die Premier League sei. Ein durchaus realistisches Ziel. Denn gerade flinke Außenbahnspieler, die dann auch noch polyvalent einsetzbar sind, sind auf der Insel gerne gesehen.

Wenn man so will ist das Geißbockheim also gerade eine Zwischenstation, wenngleich „Kuba“ keinen Hehl daraus macht, wie gut er Köln finde. „Meine Freundin und ich fühlen uns hier in der Stadt wohl und sind gut angekommen“, hatte Kaminski gegenüber come-on-fc.com im vergangenen Jahr gesagt. Der Pole weiß, dass er gerade die beste Phase seiner noch jungen Karriere erlebt. Doch wie lange Köln eben die Haltestelle für den 23-Jährigen ist, ist längst nicht gesagt. Denn es gibt durchaus das Szenario, das auch Kaminski den Verein wieder verlassen kann. Die im Vertrag verankerte Ablöse von 20 Millionen Euro kann nämlich schon in diesem Sommer gezogen werden. Und es dürfte durchaus gerade englische Clubs geben, die bereit wären, die Option zu ziehen. „Stand heute ist er unser Spieler“, sagte Kessler am Donnerstag und schränkte umgehend ein: „Nicht jeder Spieler, der jetzt Vertrag hat, wird auch ganz sicher beim 1. FC Köln spielen. Heute habe ich aber keine andere Annahme, als dass ,Kuba‘ nächstes Jahr unser Spieler sein wird.“

Wie dringend braucht der 1. FC Köln die El-Mala-Millionen? Thomas Kessler: „Wir sind handlungsfähig“

Thomas Kessler lässt die Zukunft des Trainers offen
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Wie dringend braucht der 1. FC Köln die El-Mala-Millionen? Thomas Kessler: „Wir sind handlungsfähig“

Nach dem Klassenerhalt laufen bereits die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Und auch dort heißt das Saisonziel wieder Klassenerhalt. Dazu soll auch wieder in den Kader investiert werden. Die Personalie Said El Mala kann dabei eine Rolle spielen, muss sie aber nicht. Der 1. FC Köln ist auf dem Transfermarkt handlungsfähig.

Bereits zahlreiche Clubs wurden in den vergangenen Wochen und Monaten mit Said El Mala in Verbindung gebracht. Tatsächlich würde ein Verkauf dem FC Gelder in die Kassen spülen. Doch wie dringend ist ein Transfer. Dazu äußerte sich Thomas Kessler.

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Thomas Kessler wirkte durchaus entspannt, als der Geschäftsführer der Geißböcke am Donnerstagmittag vor die Kölner Pressevertreter trat. Kein Wunder, der 40-Jährige kann zwei Spieltage vor Saisonende beruhigt auf seine erste Spielzeit in neuer Funktion zurückblicken. Zwar ist der Klassenerhalt aus seiner Sicht erst zu „99 Prozent“ erreicht, aber so wirklich viel Zweifel gibt es bei dem einen Prozent Restrisiko offenbar nicht. Der ganz große Druck ist raus, erklärte Kessler. „Wir sind glücklich über die tabellarische Konstellation. Aber ich bin ein Freund von den hundert Prozent“, so der Geschäftsführer weiter, der sich sicher gab, dass „diese am Wochenende geknackt werden“. Und dann hat der 40-Jährige mit seinem Team das Saisonziel erreicht – mehr war vor der Saison von ihm nicht ausgegeben worden. Trotz dem entspannten Auftritt wird hinter den Kulissen fleißig an der Zukunft gearbeitet.

„Den Kader Schritt für Schritt weiterentwickeln“

Die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison laufen auf Hochtouren. Wie berichtet gilt es, einige Baustellen zu schließen. Kessler bestätigte noch einmal die beiden schon feststehenden festen Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski. Bei Krauß greift die Kaufpflicht, die der Mittelfeldspieler durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Spielen erfüllt hat und die beim Klassenerhalt finalisiert wird. Für Kaminski hat der Geschäftsführer bei Wolfsburg eine „Tonspur“ hinterlassen, dass er Krauß fest verpflichte.

Zu den weiteren Leihen wollte sich Kessler nicht konkret äußern. Doch längst ist es kein Geheimnis mehr, dass gleich mehrere Kaufoptionen ebenfalls gezogen werden sollen. Jahmai Simpson-Pusey ist ein heißer Kandidat. Der Innenverteidiger hat komplett überzeugt. Auch Cenk Özkacar soll eigentlich gehalten werden. Sollten alle Wunschleihen fest verpflichtet werden, müssen die Geißböcke tief in die Tasche greifen.

Rund 20 Millionen Euro müsste der FC auf den Tisch legen. Und dann wären noch keine neuen Spieler verpflichtet. Dabei will Kessler den Kader durchaus wieder verbessern. „Es geht darum, dass wir den Kader Schritt für Schritt weiterentwickeln, dabei liegt es in der Natur der Sache, dass wir vor einem Jahr nicht alles so lag, wie es heute liegt“, sagte der 40-Jährige. „Es ist für den Club total wichtig, dass wir dieses Jahr in der Bundesliga bleiben. Das werden wir auch nächstes Jahr genauso wieder angehen, weil jedes Jahr Bundesliga mit dem 1. FC Köln bedeutet für uns, dass wir uns finanziell in die richtige Richtung bewegen. Und um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Mannschaft punktuell verstärken.“

Für diese Saison stellt sich der Ex-Keeper einen „ordentlichen Job“ als Zeugnis aus. Man wolle aber jetzt genau analysieren, „was möglich ist, um den Kader zu optimieren.“ Über Positionen wollte der Geschäftsführer noch nicht sprechen.

„Das mache ich nicht an der Personalie El Mala fest“

Dafür müssen die Kölner dann wohl wieder Geld in die Hand nehmen. Und bislang war kolportiert worden, dass die Geißböcke wohl deswegen auch auf einen Abgang von Said El Mala schielen, der dem FC eine doch hohe Ablöse in die Kasse spülen würde. Doch auch ohne Verkauf so erklärte Kessler am Donnerstag sei der FC „handlungsfähig“. Aktuell liege nichts auf dem Tisch, worüber man sich Gedanken machen müsse, doch in England gibt es gleich mehrere Clubs, die den Spieler weiterhin im Fokus haben.

Im Laufe des Sommers wird das Thema wohl immer wieder hochkochen. „Wenn ein Angebot kommt, das ein hohes Volumen hat, dann liegt es in der Natur der Sache, dass wir dann das Interesse haben, das Geld zu reinvestieren“, so Kessler weiter. „Dennoch ist es jetzt so, dass wir Kader-Entscheidungen auch kurzfristig treffen können, dass ich die große Überzeugung habe, dass wir wettbewerbsfähig sind. Daher mache ich das nicht an der Personalie Said El Mala fest.“ Und doch würde eine Ablöse für den Youngster dem FC guttun. Wie groß die Veränderung sein werden, hänge laut Kessler auch mit zwei, drei Spielern zusammen, die auf dem Markt interessant sein könnten. „Dann werden wir auch versuchen, das wieder zu investieren, um den Kader wieder ein Stück besser zu machen.“ Das höchste Ziel sei auch in der kommenden Saison die Klasse zu halten. Dann aber gerne ein wenig früher, damit alle entspannter sein können.

Der Kreis könnte sich am Sonntag für Florian Kainz beim 1. FC Köln schließen

Florian Kainz vom 1. FC Köln
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Der Kreis könnte sich am Sonntag für Florian Kainz beim 1. FC Köln schließen

Für den FC steht am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison an. Möglicherweise die Chance für ein emotionales Ende einer beeindruckenden Laufbahn beim 1. FC Köln: Bekommt Florian Kainz seinen emotionalen Abschied?

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Union Berlin ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Saison an. Möglicherweise gibt es dann noch einmal ein Spiel für Florian Kainz, bevor er im Sommer seine Karriere beendet.

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Ob er seinen sportlichen Abschied vor den eigenen Fans am Sonntagnachmittag bekommt, steht noch nicht fest. Gut möglich, dass die Verantwortlichen erst abwarten wollen, ob denn wirklich alles schon in Sachen Klassenerhalt sicher ist. Für Florian Kainz könnte sich aber ein kleiner Kreis schließen und gleichzeitig ein ganz großer. Vor etwa zweieinhalb Jahren lief der 33-Jährige das letzte Mal im Kölner Stadion gegen den 1. FC Heidenheim auf. Es war eine schwierige Saison, ein schwieriges Spiel. Die Kölner trudelten dem Abstieg entgegen und das in einer Saison, in der Kainz das Kapitänsamt übernommen hatte und nach Meinung einiger Fans und einiger Experten daran zu scheitern drohte. Kainz hatte die Verantwortung von Steffen Baumgart übertragen bekommen, doch wollte es seitdem beim FC und auch bei dem Mittelfeldspieler nicht mehr rund laufen. Ausgerechnet gegen Heidenheim zeigte der Österreicher einer seiner besten Saisonleistungen, bereitete einen Treffer vor, hatte somit seinen Anteil am 1:1.

Im Winter reifte die Idee

Doch der Aufschwung blieb aus. Beim FC, bei Kainz – und so ging es in die 2. Bundesliga. Mit dem Österreicher als Kapitän – wohl eine besonders bittere Erfahrung. Und das mit der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim im Rückspiel. Sollte Kainz noch einmal spielen, schließt sich für den 33-Jährigen aber auch der sportliche Kreis einigermaßen versöhnlich. Siebeneinhalb Jahre wird der Mittelfeldspieler beim FC gespielt haben, wenn er im Sommer seine Karriere beendet. Mehr als 200 Mal trug Kainz den Geißbock auf der Brust, öfter als Thomas Häßler, Lukas Podolski oder Tony Polster. Das Karriere-Ende kam im März überraschend, war aber schon lange in den Ideen des 33-Jährigen gereift, wie er nun dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einem Interview verriet. „Nach dem Wintertrainingslager. Gegen Heidenheim war ich nicht im Kader und bin direkt zurück nach Köln geflogen“, sagt Kainz. Tatsächlich war der Mittelfeldspieler recht kurzfristig ausgebootet worden, fuhr nicht mit der Mannschaft nach Heidenheim.

Viele emotionale Momente

Eine auch für die Fans überraschende Aktion. „Danach habe ich Gespräche mit Thomas Kessler und Lukas Kwasniok geführt, und in den folgenden Wochen habe ich entschieden: Im Sommer ist Schluss. Im März habe ich es dann öffentlich gemacht“, so der Ex-Kapitän weiter. Schon vor einigen Wochen hatte der Mittelfeldspieler erklärt, dass die wenige Spielzeit nicht der ausschlaggebende Grund für das Ende der aktiven Laufbahn gewesen sei. Dazu beigetragen hat sie sicherlich schon. Für Kainz sei klar gewesen, dass er sein Karriere-Ende in Köln erleben wolle. Denn mit dem FC hat der 33-Jährige viel erlebt. Aufstiege, Abstiege, Europa, Corona. Bittere Momente wie der doppelte Ballkontakt beim Elfmeter im Pokal gegen Hamburg, unvergessene Spiele wie sein Gala-Auftritt im Derby gegen Gladbach, vermutlich auch den ersten verwandelten Freistoß in dieser Spielzeit.

Möglicherweise werden am Samstag einige dieser Szenen sich noch einmal hinter der Stirn des 33-Jährigen abspielen. „Ich ahne, dass es mich überwältigen wird. In den Spielen zuletzt, bei denen ich nicht im Kader war und die Hymne nur von außen gehört habe, die Spieler einlaufen sah – da musste ich schon schlucken“, sagte Kainz dem Stadt-Anzeiger. „Am Sonntag kommt meine ganze Familie: Eltern, Schwestern, meine Frau, alle mit Partnern und Kindern. Das wird ein Abschied, den ich nie vergessen werde.“