Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Rene Wagner und Armin Reutershahn beim Training
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Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok richtet sich der Blick nun nach vorn: Kann der neue Coach dem Team rechtzeitig neues Leben einhauchen, bevor es gegen Eintracht Frankfurt ernst wird? So will René Wagner den 1. FC Köln auf Kurs bringen.

Zwischen vorsichtigen Anpassungen, psychologischem Feingefühl und der Hoffnung auf den berühmten Trainereffekt geht es für Köln um mehr als nur Punkte – es geht um Selbstvertrauen, Klarheit und den Glauben an die eigene Stärke.

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Eine knappe Woche als Cheftrainer des 1. FC Köln liegt hinter René Wagner. Nach dem großen Medienrummel um die Entlassung seines ehemaligen Vorgesetzten Lukas Kwasniok kann der 37-Jährige das Wochenende dank der Länderspielpause nochmal zum Durchatmen nutzen, bevor sein erster Auftritt an der Seitenlinie gegen Eintracht Frankfurt ansteht. Mit Spannung wird erwartet, ob Wagner den Bock vielleicht sogar schon gegen die Eintracht umstoßen kann. Hat er, wie von Geschäftsführer Thomas Kessler angepriesen, die engere Verbindung zu seiner Mannschaft nutzen können? Sind alle Wogen geglättet und alle Akteure wieder in einem Boot? Für die kommenden Aufgaben des zweitjüngsten Bundesliga-Trainers stellt sich die alles übertreffende Frage: Was kann Wagner in der kurzen Zeit verändern, damit die Kölner ihren ersten Sieg seit Ende Januar einfahren können?

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Nicht allzu viel, wenn man den Worten Kesslers und Wagners folgt. Denn trotz der schlechten Punkteausbeute seien die Geißböcke meist in der Lage, mehr herauszuholen, als die Tabelle letztendlich hergab. „Die Mannschaft hat die Qualität, die Saisonziele zu erreichen”, ordnete Kessler am Montag ein. “Man hat Woche für Woche gesehen, dass die Mannschaft auf dem Platz alles gibt. Und manchmal fehlten eben nur Kleinigkeiten“, so der 40-Jährige. Dennoch kündigte der Sportchef Veränderungen an: „Ich glaube, es ist von Vorteil, wenn du jemanden hast, der die Mannschaft in all ihren Stärken und Schwächen kennt. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass man vielleicht die eine oder andere Stellschraube anders dreht als in den Wochen zuvor.“

Worin genau Wagners Ideen für Veränderungen liegen, dazu wollten weder er selbst noch Kessler Genaueres erzählen. Einzig in einer Angelegenheit ließ sich der Coach in die Karten gucken: „Es gibt immer Jungs, die unzufrieden mit der aktuellen Situation sind. Aber genauso gibt es Spieler, die super zufrieden mit der Situation waren. Um die muss man sich kümmern. Spielern, die in den letzten Spielen eine tragende Rolle gespielt haben, geht es vielleicht jetzt nicht so gut mit dem Trainerwechsel, weil sie nicht wissen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert und ob sie noch die gleiche Position haben wie zuvor. Deswegen gibt es nicht nur Jungs, die mit breiter Brust hier rumlaufen, sondern auch solche, die sich Gedanken machen, was mit ihnen passiert“, so Wagner in einer Medienrunde am Dienstag.

Funkel: „Du musst ihnen Vertrauen aussprechen“

Wie so ein Feintuning aussehen kann, beschreibt einer, der diese Rolle in Köln bereits mehrfach eingenommen hat. Im Sportschau-Interview betonte Feuerwehrmann Friedhelm Funkel, was in seinen Augen der Erfolgsweg für Interimstrainer sei. Von entscheidender Bedeutung sei es, „eine Mannschaft zu überzeugen, ohne sie mit Informationen zu überfrachten“, so Funkel. Zu viele Vorgaben und Details lähmen laut Funkel die Kreativität sowie das situative Denken und Handeln auf dem Platz. Taktische Vorgaben seien zwar wichtig, aber nur in einem Maß, das den Spielern noch eigene Entscheidungen und Vertrauen lässt. Auch der Blick in die Zahlen stützt die These, dass Köln kein klassischer Abstiegsfall einer überforderten Mannschaft ist, sondern eher ein Team, das unter Wert punktet.

So zeichnen aktuelle Daten ein Bild, in dem Köln zwar einen leicht negativen xG-Saldo aufweist (1,43 xG for gegenüber 1,54 xG against pro Spiel), die tatsächlichen Gegentore mit 1,74 pro Partie aber deutlich höher liegen. Dies legt nahe, dass die Ergebnisse schlechter aussehen als die zugrunde liegende Leistung.

Durchschnaufen vor wegweisenden Wochen

Klarheit, eine gemeinsame Vision und die Überzeugung, Spiele gewinnen zu können. Darum wird es dem neuen Kölner Coach in den verbleibenden Tagen bis zu seiner Premiere als Cheftrainer auch gehen. In seinen Augen hat er noch ein Ass im Ärmel: „Ich glaube, dass mir meine Erfahrung beim 1. FC Köln jetzt beim zweiten Mal zugutekommt. Ich kenne die Leute und auch ein bisschen ihre Macken. Ich versuche vor allem im Staff, so zu kommunizieren, dass alle das Gefühl haben, gemeinsam etwas erreichen zu können.“ Es bleibt abzuwarten, ob Wagners Maßnahmen bereits im Spiel gegen Frankfurt fruchten können. Zunächst gilt es jedoch, die Länderspielpause zu nutzen, um für das Saisonfinale noch einmal alle Kräfte zu bündeln – und natürlich den Nationalspielern die Daumen zu drücken.

Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Während der FC-Youngster bei der U21 einen schweren Stand hatte, überragte ein Ex-Kölner bei der A-Nationalmannschaft und das auf der Position des Spielers des 1. FC Köln: Die kleine WM-Chance schwindet bei Said El Mala.

Die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme ist ohnehin nicht die größte. Am Freitagabend gab es gleich auf zwei Plätzen kleine Rückschläge.

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Zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hatte Said El Mala seinen bis dahin größten Auftritt an diesem Abend. Der 19-Jährige drang in die Box ein, zog ab und verpasste das Tor nur knapp. Es wäre im U21-Duell gegen Nordirland das 3:0 gewesen und gleichzeitig die erste richtig gute Aktion des Kölners. Im EM-Quali-Spiel blieb der FC-Shootingstar von Beginn an blass, hatte auch nach seiner Möglichkeit nur noch wenige auffällige Momente. Sollte El Mala das Länderspiel als Bewerbungschance für die A-Nationalmannschaft oder die WM betrachtet haben, er hat sie wohl eher nicht genutzt. Sehr wahrscheinlich bekommt der Offensivspieler bereits am Dienstag im Spitzenspiel gegen Griechenland das nächste Mal das Vertrauen von Coach Antonio di Salvo.

Wirtz führt DFB-Auswahl mit Gala zum Sieg

Allerdings wurden die Chancen des Kölners eine knappe Stunde nach dem Abpfiff des U21-Spiels ohnehin deutlich geschmälert. Und das ausgerechnet von einem Ex-Kölner. Denn Julian Nagelsmann setzte Florian Wirtz im Duell der DFB-Auswahl gegen die Schweiz etwas überraschend auf die linke Außenbahn. Und der Offensivspieler machte von Beginn an mächtig Betrieb. Wirtz leitete früh einige erste Angriffe ein. Und dann auch den Ausgleich. Nach einer kurzen Ecke servierte der Spieler des FC Liverpool seinem Ex-Mitspieler Jonathan Tah von der linken Seite eine butterweiche Flanke auf den Kopf: 1:1. Dan Ndoye hatte zuvor die Eidgenossen in Führung gebracht. Nach der erneuten Schweizer Führung durch Breel Embolo spielte der ehemalige Kölner einen Traumpass erneut von links auf Serge Gnabry, der auf 2:2 stellte.

Im zweiten Abschnitt schweißte Wirtz noch zwei weitere Treffer selbst unter die Latte. Gerade das zwischenzeitliche 3:2 gehörte in die Kategorie weltklasse. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass er genau dahin gehen sollte“, sagte Wirtz nach dem Spiel. Insgesamt tat sich die deutsche Nationalmannschaft beim 4:3-Erfolg bei den Eidgenossen sehr schwer. Wirtz ragte aber dermaßen hervor. Nagelsmann hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, dass der aktuelle Kader schon viel von einem potenziellen WM-Team haben werde. Natürlich ist die Tür für Spieler wie eben El Mala noch offen. Nur muss der 19-Jährige dann richtig performen.

Dass die Chancen des Offensivspielers ohnehin nicht die besten sind, zeigt möglicherweise der Umstand, dass Nagelsmann für den verletzten Jamie Leweling lieber gar nicht nachnominierte als den FC-Profi. El Mala wird sich also noch ganz schön strecken müssen, will der 19-Jährige noch auf den WM-Zug aufspringen. Dabei ist nicht gesagt, dass Wirtz eine Dauerlösung auf der linken Seite ist. Genauso wäre der Kölner wohl sowieso eher ein Ergänzungsspieler. Doch die Konkurrenz ist mit Serge Gnabry und Co. so oder so eine große. Immerhin hat der Kölner Youngster in den kommenden Wochen noch einige wichtige Spiele vor der Brust, bei denen er aus FC-Sicht gerne glänzen darf.


Said El Mala mit wenig Impact beim 3:0-Erfolg der deutschen U21

Said El Mala mit der U21 des DFB
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Said El Mala mit wenig Impact beim 3:0-Erfolg der deutschen U21

Die deutsche U21-Nationalmannschaft bekommt am Dienstag ihr vorgezogenes Endspiel in der EM-Qualifikation. Das Team von Antonio di Salvo setzte sich in Braunschweig gegen Nordirland durch. Und das mit Unterstützung eines Spielers des 1. FC Köln: Said El Mala hat wenig Einfluss beim DFB-Erfolg.

Während die A-Nationalmannschaft am Abend auf die Schweiz trifft, hat Said El Mala ein weiteres Spiel mit dem deutschen Nachwuchs absolviert. Die DFB-Auswahl setzte sich in Braunschweig gegen Nordirland 3:0 durch.

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Der Kölner Youngster stand von Beginn an auf dem Feld, startete auf seiner gewohnten Linksaußen-Position. Zwar war die DFB-Elf auch umgehend das Spiel bestimmende Team, El Mala hatte aber zunächst nicht so wirklich viel Zugriff. Ganz anders Nicolo Tresoldi. Der Angreifer war nach einem kapitalen Fehler der Nordiren durch, konnte nur noch mit einem Foul in der Box gestoppt werden. Den berechtigten Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst. Mit der Führung im Rücken hatte die Mannschaft von Antonio di Salvo so gut wie keine Probleme mit dem Gegner, brachte aber in der Offensive nur wenig zu Stande. Die beste Chance der Gäste gehörte Innenverteidiger Matthew Orr, der nach einer Ecke Mio Backhaus zu einer Glanztat zwang. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel, nutzte Tresoldi einen Ableger von Lukas Ulrich zur 2:0-Halbzeitführung.

El Mala spielt gut 70 Minuten

Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte der Kölner dann das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber knapp. Der 19-Jährige fand aber weiterhin nicht so richtig ins Spiel. Nach gut 70 Minuten war die Begegnung für den Kölner Youngster beendet. In der Schlussphase wurden die Gäste ein wenig besser, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr für den Gast. Dafür für die DFB-Auswahl. Nelson Weiper erhöhte auf 3:0. Da sich Spitzenreiter Griechenland gegen Malta beim 5:0 keine Blöße gab, kommt es am Dienstag zum Spitzenspiel um die Tabellenführung. Die DFB-Auswahl liegt aktuell drei Zähler zurück. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt. Der beste Gruppenzweite geht ebenfalls ohne Umwege zum Endturnier. Die weiteren Zweitplatzierten müssen in die Playoffs.

Rav van den Berg führte derweil die U21 der Niederlande als Kapitän gegen Norwegen auf das Feld. Die Elftal unterlag 2:3 und wahrte dennoch die Chance auf die Playoffs. Norwegen ist weiterhin ungeschlagen und führt die Tabelle souverän an.


Bristol entlässt Ex-FC-Coach Gerhard Struber und verpflichtet Trainer-Legende

Gerhard Struber ist nicht mehr Trainer beim FC Bristol
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Bristol entlässt Ex-FC-Coach Gerhard Struber und verpflichtet Trainer-Legende

Es hatte verheißungsvoll für ihn begonnen, nun muss Gerhard Struber bei seinem neuen Club die Koffer packen. Bristol City feuert den Ex-Trainer des 1. FC Köln. Dafür übernimmt eine echte Legende.

Die Jahreszeit und Gerhard Struber scheinen irgendwie nicht so recht zusammenpassen zu wollen. Zumindest erlebt der Österreicher kein ganzes Jahr nach seiner Entlassung bei den Geißböcken das nächste Aus. Nun in England.

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Kein Jahr nachdem Gerhard Struber beim FC entlassen worden ist, ist der Trainer erneut freigestellt worden. Dieses Mal beim südenglischen Zweitligisten Bristol City. Die 0:1-Niederlage gegen West Brom am Wochenende war zu viel. Struber hatte mit seinem Team von den vergangenen fünf Spielen vier verloren. Es folgte der Absturz auf Rang 16, obwohl zu Saisonbeginn der Aufstiegskampf angepeilt war. Bristol-Chef Charlie Boss bedankte sich bei Struber für dessen Arbeit in den vergangenen neun Monaten, erklärte aber auch, dass die Leistungen nicht gestimmt hätten. Und Bristol wartet mit einer Überraschung auf. Denn die Mannschaft soll nun von Trainer Legende Roy Hodgson wieder in die Spur gebracht werden. Der ehemalige Nationaltrainer Englands übernimmt das Team interimsmäßig und soll anschließend dem Club beratend zu Seite stehen.

Struber nach neun Monaten gefeuert

Für Struber ist es eine weitere empfindliche Niederlage. Mit dem FC hatte der Coach den Aufstieg in die Bundesliga angepeilt. Nach einem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg mussten der Österreicher und der damalige Sportchef Christian Keller bekanntlich gehen. Und das, obwohl der FC zu diesem Zeitpunkt auf einem Aufstiegsplatz lag. Im folgenden Sommer heuerte der Trainer mit hohen Erwartungen in Bristol an. Platz 16 entsprecht diesen Hoffnungen nun mal nicht. Und so übernimmt nun eine echte Legende. „Roys Ernennung geht über die Ergebnisse der nächsten sieben Spiele hinaus. Im weiteren Verlauf der Saison wird er uns dabei helfen, die Standards und Werte im Verein zu etablieren, die wir für unseren zukünftigen Erfolg benötigen“, sagte Boss.

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Vorstand und freue mich sehr über die Möglichkeit, bis zum Saisonende mitzuwirken“, erklärt Hodgson. „Wir werden sofort loslegen.“ Das erste Spiel unter dem neuen Coach bestreitet Bristol am kommenden Freitag gegen Charlton.


Said El Mala: Der erste FC-Profi seit Modeste trifft wieder zweistellig! Über die U21 doch noch zur WM?

Said El Mala jubelt nach dem Tor gegen Gladbach
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Said El Mala: Der erste FC-Profi seit Modeste trifft wieder zweistellig! Über die U21 doch noch zur WM?

Mit seinem Tor gegen Borussia Mönchengladbach ist Said El Mala der erste FC-Spieler seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga zweistellig getroffen hat. Für die Nominierung in die A-Nationalmannschaft hat das nicht gereicht für den Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala betreibt weiterhin fleißig Werbung.

Sein Tor weckte die Hoffnung auf die Wende. Said El Mala hat auch im Derby getroffen, ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Viel wichtiger aber: Für den 19-Jährigen war es der zehnte Treffer. El Mala ist damit der erste FC-Profi seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga zweistellig getroffen hat.

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Die kleine Spitze ließ er sich dann nicht nehmen. Den Zeigefinger hinters Ohr gestreckt schickte der Stürmer ein Lächeln in das Rund des Kölner Stadions. Ob der Gruß Richtung Fohlen-Anhänger oder vielleicht ein kleiner Fingerzeig für Bundestrainer Julian Nagelsmann war, wird wohl nicht mehr beantwortet werden. Doch das wichtigere Zeichen für den DFB-Coach hatte der 19-Jährige ohnehin nur wenige Augenblicke vorher gegeben. Mit einem Kabinettstück hatte Said El Mala nur drei Minuten nach der Führung im Rheinderby gegen Gladbach für den FC ausgeglichen. Den langen Ball von Isak Johannesson nahm der Offensivspieler perfekt aus der Luft, legte ihn sich mit dem ersten Kontakt selbst auf, um dann zum 1:1 abzuschließen.

Bereits der zehnte Saisontreffer

Es war bereits der zehnte Saisontreffer des Angreifers. Said El Mala ist damit der erste FC-Profi seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga wieder zweistellig getroffen hat und der zweitbeste deutsche Torjäger der Liga. Der 19-Jährige untermauerte in diesem einen Moment einmal mehr, warum gefühlt die halbe Premier League ein Auge auf den Spieler geworfen hat. come-on-fc.com kann einen Bericht der „Bild“ bestätigen, nachdem Brighton bereits das nächste Angebot für den Youngster vorbereitet. Die Seagulls wollen den Spieler unbedingt verpflichten, sind bereit, die ein oder andere Schmerzgrenze zu überschreiten, wollen sogar Malek El Mala direkt mit unter Vertrag nehmen. Die „Sport Bild“ bleibt unterdessen bei der Variante, dass El Mala dem englischen Club bereits ein „Go“ gegeben habe. Lukas Kwasniok hatte in der vergangenen Woche angedeutet, dass diese Information aus der Luft gegriffen sei.

Dass aber Interesse aus Brighton, Chelsea und Manchester besteht, deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Mindestens bis zum Sommer wird der Offensivspieler ohnehin für die Geißböcke auf Torejagd gehen. Zwar wurde der 19-Jährige für die DFB-Elf nicht nominiert und auch nicht nachnominiert, der WM-Zug ist aber noch nicht abgefahren. Mit guten Leistungen beim FC, aber auch in der U21-Nationalmannschaft würde El Mala weitere Empfehlungsschreiben abgeben. Mit dem Team von Antonio Di Salvo stehen nun gleich zwei wichtige Spiele auf dem Programm. Es geht gegen Nordirland und Griechenland in der EM-Qualifikation. Die DFB-Auswahl belegt gerade den zweiten Rang, drei Punkte hinter Griechenland, nur der Gruppenerste qualifiziert sich sicher direkt.

Siege sind also eigentlich Pflicht. Sollte El Mala wieder ein Tor schießen, wäre ein Gruß sicherlich wieder drin. Adressaten gibt es jedenfalls eine ganze Menge.


Offiziell: Lukas Sinkiewicz wird neuer Co-Trainer beim 1. FC Köln – Das sagt Thomas Kessler

Lukas Sinkiewicz wird das Trainerteam der Geißböcke verstärken
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Offiziell: Lukas Sinkiewicz wird neuer Co-Trainer beim 1. FC Köln – Das sagt Thomas Kessler

Bereits am Donnerstagabend war klar, dass der 37-Jährige die Geißböcke als neuer Assistenz-Coach unterstützen würde. Nun bestätigt der Verein auch offiziell die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zum neuen Co-Trainer Lukas Sinkiewicz.

Wie bereits am Donnerstag von come-on-fc.com berichtet, wird das Trainerteam am Geißbockheim noch einmal erweitert. Nun äußert sich auch FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zur Personalie.

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Die vergangene Woche brachte für die Geißböcke einige Umstrukturierungen mit sich. Nach dem Trainer-Aus von Lukas Kwasniok als Reaktion auf zu wenig eingefahrene Punkte, beförderte der FC Co-Trainer René Wagner interimsmäßig zum neuen Cheftrainer der Kölner. Bereits am Montag leitete der 37-Jährige die Trainingseinheit am Geißbockheim. Dabei wurde ihm Armin Reutershahn als erfahrener Co-Trainer zur Seite gestellt. Nun wird das Team um eine weitere Personalie erweitert.

“Lukas kennt den FC“

Am Freitagmorgen machte der FC die Verpflichtung von Lukas Sinkiewicz bekannt. „Für uns war es wichtig, unser Trainerteam um eine Persönlichkeit zu erweitern, die selbst auf eine erfolgreiche Profikarriere zurückblickt und diese Erfahrung tagtäglich in die Arbeit mit der Mannschaft einbringen kann“, so FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Und Sinkiewicz ist bei den Geißböcken kein Unbekannter. Im Alter von zehn Jahren kam der heute 40-Jährige zum Kölner Klub und durchlief anschließend sämtliche Juniorenmannschaften. 2004 feierte er sein Debüt bei den Profis. Beim FC spielte der Abwehrmann bis 2007, bevor es zum Nachbarn Leverkusen ging. Für die Kölner lief Sinkiewicz 76 Mal auf. Im Verlauf seiner Karriere absolvierte der gebürtige Pole drei Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Nach Stationen in Leverkusen, beim FC Augsburg, dem VfL Bochum sowie Jahn Regensburg entschied sich der ehemalige Nationalspieler, seine aktive Karriere zu beenden und startete 2017 bei der U23 des 1. FC Köln als Co-Trainer seine Laufbahn an der Seitenlinie.

Im weiteren Verlauf seiner Karriere betreute der 40-Jährige von 2018-2022 die U23 von Fortuna Düsseldorf, bevor er für ein Jahr den Bonner SC als Cheftrainer übernahm. Die letzte Station vor dem Wechsel zurück zu den Geißböcken absolvierte Sinkiewicz bis 2024 beim SV Bergisch Gladbach. Nun wird der ehemalige FC-Profi bei den Geißböcken an der Seitenlinie stehen. „Lukas kennt den FC, ist ein guter Typ und damit eine ideale Ergänzung für unser Trainerteam. Ich freue mich sehr, dass die Gespräche gemeinsam mit René dazu geführt haben, dass wir Lukas davon überzeugen konnten, uns bei den Herausforderungen der kommenden Wochen zu unterstützen“, so Kessler.

Transfergerücht: Baggert der 1. FC Köln an diesem Mittelfeldspieler?

Stefano Russo im DFB-Pokalfinale gegen Nick Woltemade
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Transfergerücht: Baggert der 1. FC Köln an diesem Mittelfeldspieler?

Der FC sucht offenbar weiterhin nach einem defensiven Mittelfeldspieler. Zumindest deutet der TV-Sender Sky auf ein dementsprechendes Interesse der Geißböcke hin. Der 1. FC Köln ist angeblich an Stefano Russo interessiert.

Die Geißböcke sollen angeblich Stefano Russo auf dem Zettel haben. Aktuell steht der Mittelfeldspieler bei Arminia Bielefeld unter Vertrag, ist dort unumstrittener Stammspieler. Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, sind die Kölner erneut an dem Spieler interessiert.

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Schon im vergangenen Sommer sollen die Kölner den Mittelfeldspieler auf der Liste gehabt haben. Nun scheint sich das Interesse an dem Ostwestfalen erneuert zu haben. Das berichtet zumindest der TV-Sender „Sky“. Für den 25-Jährigen wäre ein Wechsel nach Köln eine Rückkehr – zumindest in die Domstadt. Denn Russo spielte von 2023 bis 2024 ein Jahr bei der Viktoria. Dort lief er 38 Mal auf. Russo ist ein defensiver Mittelfeldspieler, kann aber auch in der Innenverteidigung ran. Der 25-Jährige spielt zwischen den Ketten einen variablen Sechser, der von der Anlage an Eric Martel erinnert, allerdings im Vorwärtsgang effektiver erscheint. Zudem gilt Russo als Freistoßspezialist. Der gebürtige Ludwigshafener sagt von sich selbst, dass er stark im Zweikampf und im Spielaufbau sei.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Ob der Mittelfeldspieler aber tatsächlich ein konkreter Kandidat für die Kölner im Falle des Klassenerhalts ist, darf zumindest hinterfragt werden. Bundesliga-Erfahrung hat der 25-Jährige noch nicht, spielte bislang in der 2. und 3. Liga. Im DFB-Pokal war der 25-Jährige allerdings Stammspieler der Pokal-Schreck-Mannschaft. Ein direkter Ersatz für Eric Martel wäre der Spieler der Ostwestfalen sicherlich nicht. Martel hat bekanntlich noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Bislang gibt es noch keine Information über das weitere Vorhaben des Mittelfeldspielers. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten. Eigentlich bis zum Ende der Hinrunde. Doch nach Außen sieht es momentan wie eine Hängepartie aus. Der FC fährt ganz offensichtlich zweigleisig.

Schon im Winter hatten sich Thomas Kessler und Co. mit möglichen Alternativen für das Zentrum auseinandergesetzt. Dan Neil vom FC Sunderland (jetzt Ipswich) und Silas Anderson (BK Häcken) galten als mögliche Kandidaten. Aus den Wechseln ist aus verschiedenen Gründen bekanntlich nichts geworden. Sollte der FC die Klasse halten, dürften die Chancen steigen, Martel zu halten. Tom Krauß bleibt im Falle des Klassenerhalts ganz sicher bei den Geißböcken. Wie es allerdings bei Abstieg aussieht, ist aktuell offen. Russo hat erst im Mai seinen Kontrakt bei den Ostwestfalen ausgeweitet. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf eine Millionen Euro eingeschätzt.


Angeschlagener Jakub Kaminski darf weiter von der WM träumen – Endspiel am Dienstag

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen
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Angeschlagener Jakub Kaminski darf weiter von der WM träumen – Endspiel am Dienstag

Polen hat einen weiteren Schritt Richtung Endturnier gemacht. Jakub Kaminski darf weiterhin von der WM träumen. Der Kölner Profi setzte sich mit Polen in einem spannenden Spiel gegen Albanien 2:1 durch und spielt am kommenden Dienstag um das WM-Ticket.

Immerhin ein FC-Profi darf sich weiterhin realistische Chancen auf die WM im Sommer machen. Polen setzte sich 2:1 gegen Albanien durch und spielt am Dienstag gegen die Schweden.

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Und der Spieler des 1. FC Köln macht auf seiner Lieblingsposition als Linksaußen zunächst ein starkes Spiel. Der 23-Jährige ging immer wieder ins Tempo über den linken Flügel, allerdings in der ohne für die ganz große Gefahr zu sorgen. Nach einer halben Stunde flachte die Begegnung zunächst ab. Auch, weil dem Gastgeber so gut wie gar nichts mehr einfiel. Das rächte sich. Nach einem langen Ball verschätzte sich Jan Bednarek vom FC Porto, Arber Hoxha nutzte den Ausrutscher und vollendete zur überraschenden Führung. Nach dem Wechsel erhöhte der Gastgeber den Druck, war nun wieder deutlich griffiger, hätte aber beinahe das zweite Gegentor kassiert. Nedim Bajrami wählte frei stehend das falsche Stockwerk. Und dann schlugen die Polen zu.

Gyökeres mit Dreierpack

Zunächst erzielte Robert Lewandowski nach einer Ecke den verdienten Ausgleich, nur wenige Minuten später drehte Mailands Piotr Zieliński den Spielstand mit einem schicken Distanzschuss. Kurz zuvor hätte noch Albanien erneut in Führung gehen können. Nach gut 90 Minuten ging der Kölner Profi vom Platz. Allerdings nicht freiwillig. In der 90. Minute wurde Kaminski zunächst behandelt und ging anschließend leicht humpelnd vom Platz. Im Endspiel treffen die Polen am kommenden Dienstag auf Schweden. Arsenals Top-Spieler Viktor Gyökeres hatte die Tre Kronor früh in Führung gebracht. Und der Angreifer hatte mal richtig Bock, erzielte nach dem Wechsel auch die Treffer zum 2:0 und 3:0. Matviy Ponomarenko verkürzte in der Schlussminute. Mehr war nicht mehr drin.

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Falls Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic noch auf die WM hoffen, so ist dieser Traum noch möglich. Bosnien gewann gegen Wales im Elfmeterschießen. Ebenfalls weiter und damit Gegner von Bosnien ist Italien mit einem verdienten 2:0-Erfolg über Nordirland. Auch die Türkei (1:0 gegen Rumänien), Dänemark (4:0 gegen Nordmazedonien), der Kosovo (4:3 in der Slowakei) und Tschechien (6:5 i.E. gegen Irland)) stehen im Endspiel. Am Freitagabend spielen mit Rav van den Berg, Said El Mala und Isak Johannesson weitere drei FC-Profis.


Weitere Personalie beim 1. FC Köln: Lukas Sinkiewicz wird Co-Trainer von René Wagner

Lukas Sinkiewicz
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Weitere Personalie beim 1. FC Köln: Lukas Sinkiewicz wird Co-Trainer von René Wagner

Der FC wird auf der Co-Trainer-Position noch einmal nachlegen. Es gibt eine weitere wichtige Personalie beim 1. FC Köln: Lukas Sinkiewicz wird Co-Trainer von René Wagner. Der FC hatte Wagner am vergangenen Sonntag zum Cheftrainer befördert.

Nach Informationen von come-on-fc.com gibt es noch einen weiteren Co-Trainer bei den Geißböcken: Demnach wollen die Kölner ihren Ex-Spieler Lukas Sinkiewicz als Assistenztrainer unter Vertrag nehmen.

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Thomas Kessler wird einen alten Bekannten ans Geißbockheim holen. Come-on-fc.com kann die Erstmeldung von Sky bestätigen, dass der FC Lukas Sinkiewicz als weiterer Assistenztrainer unter Vertrag nehmen wird. Am vergangenen Sonntag hatte der FC den bisherigen Trainer Lukas Kwasniok freigestellt und den bisherigen Assistenzcoach René Wagner befördert. Dem 37-Jährigen wurde mit Armin Reutershahn ein besonders erfahrener Co-Trainer an die Seite gestellt. Der 66-Jährige war bereits für diverse Bundesligisten, wie unter anderem Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund tätig. Sowohl Kessler als auch Wagner betonten, dass man ganz bewusst einen sehr erfahrenen Assistenten ausgewählt habe. Nun wird es einen weiteren Co-Trainer geben.

76 Spiele für den FC

Und der ist am Geißbockheim alles andere als ein Unbekannter. Sinkiewicz kam im Alter von zehn Jahren ans Geißbockheim, durchlief anschließend sämtliche Juniorenmannschaften und feierte 2004 sein Debüt bei den Profis. Beim FC spielte der Abwehrmann bis 2007, bevor es zum Nachbarn Leverkusen ging. Für die Kölner lief Sinkiewicz 76 Mal auf. Später spielte er auch für den VfL Bochum und den FC Augsburg. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte der Innenverteidiger drei Spiele. Von 2017 bis 2018 sammelte der gebürtige Pole erste Trainererfahrungen als Assistenztrainer der Kölner U21. Es folgten weitere Stationen bei Fortuna Düsseldorf II und beim Regionalligisten Bonner SC.

Seine Trainerkarriere startet der heute 40-Jährige, nachdem er aufgrund mehrerer schwerer Verletzungen während seiner Laufbahn nach der Saison 2014/15 die Fußballschuhe an den den Nagel hing und seine aktive Laufbahn beendete. Bei den Geißböcken soll der neue Co-Trainer zusammen mit Armin Reutershahn und Cheftrainer René Wagner für den Klassenerhalt sorgen. Schon am Freitag geht es für Sinkiewicz wohl los, denn dann soll er bereits am Geißbockheim mit den FC-Profis trainieren. Die Trainingseinheit ist für neun Uhr morgens angesetzt.


Timo Hübers steht offenbar unmittelbar vor der Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln

Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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Timo Hübers steht offenbar unmittelbar vor der Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln

Timo Hübers steht offenbar kurz vor der Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln. Das berichtet der „Kicker“. Demnach seien nur noch Deteils zwischen Verein und Ex-Kapitän zu klären. Wann Hübers aber wieder auf dem Feld steht, ist unklar.

Die Verletzung machte die unglückliche Niederlage gegen den BVB fast schon vergessen. Timo Hübers zog sich eine schwere Knieblessur zu. Ob und wann der Abwehrspieler zurückkehrt, scheint offen. Und dennoch wollen die Kölner laut „Kicker“ den Vertrag mit dem 29-Jährigen verlängern.

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Auch, wenn der FC am vergangenen Wochenende wieder drei Gegentreffer kassierte, die Innenverteidigung scheint sich in den vergangenen Wochen einigermaßen gefunden zu haben. Zumindest hinterließen Rav van den Berg und Cenk Özkacar zuletzt einen guten Eindruck. Mit Jahmai Simpson-Pusey kommt ein weiterer starker Abwehrspieler nach seiner Rotsperre nun wieder dazu. Wie die Konstellation der Defensive in der kommenden Spielzeit aussehen wird, ist allerdings unklar. Sie wird wohl maßgeblich mit der Spielklasse zu tun haben. Und aufgrund einiger Leihen ist selbst beim Klassenerhalt nicht klar, wer in der kommenden Saison für den FC auflaufen wird. Allerdings scheinen die Kölner nun einen Vertrag bereits verlängern zu wollen. Das mit einem Spieler, bei dem noch gar nicht klar ist, wie und wann er wieder ins Spiel eingreifen kann.

Nur noch Details zu klären

Wie der „Kicker“ am Donnerstag berichtet, befinden sich die Kölner auf der Zielgeraden bei der Vertragsverlängerung von Timo Hübers. Der Arbeitspapier des Innenverteidigers läuft im kommenden Sommer eigentlich aus. In der jüngeren Vergangenheit war immer wieder über einen Abgang des 29-Jährigen spekuliert worden. Hübers wurde mit mehreren in- und ausländischen Clubs in Verbindung gebracht, konkret war da meist aber nichts. Durch seine schwere Verletzung im Duell gegen Borussia Dortmund hat sich die Situation des gebürtigen Hildesheimer natürlich grundsätzlich verändert. Die Vertragsverlängerung bei den Geißböcken ist für den Innenverteidiger wohl die sinnvollste Option. Denn es scheint aktuell nicht so wirklich absehbar, wann Hübers wieder zu 100 Prozent leisten kann.

In der Meldung des „Kickers“ heißt es, dass nur noch wenige Details zu klären seien. Sollte der Kontrakt ausgeweitet werden, wäre Hübers in der kommenden Saison nach Jan Thielmann und gemeinsam mit Marvin Schwäbe der dienstälteste Profi bei den Geißböcken. Florian Kainz hat bereits sein Karriere-Ende bekanntgegeben. Der Vertrag des Österreichers wäre ohnehin ausgelaufen und mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht verlängert worden (come-on-fc.com berichtete).