Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Jakub Kaminski nach seinem Tor zur Kölner Führung
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Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Mehrere Profis des FC sind in der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, zwei davon bei der U21 ihres Landes. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

Fünf Spieler fehlten dem FC beim Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen, weil sie für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Dabei stehen einige harte Partien an. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

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Dem FC ist der Saisonstart mit drei Siegen aus drei Pflichtspielen mehr als geglückt. Besonders das 4:1 gegen den SC Freiburg löste große Euphorie aus. Da ist auch nicht überraschend, dass sich mehrere Kölner Profis mit ihren Leistungen für ihre jeweilige Nationalmannschaft empfohlen haben. Gleich fünf Spieler sind in der Länderspielpause für ihr Land im Einsatz – zwei davon jedoch für den Nachwuchs. Zu diesen beiden gehört Said El Mala, der als jüngster nominierter Spieler erstmals im Aufgebot für die deutsche U21 steht. Nach seinem Premierentor in der Bundesliga vergangenen Sonntag möchte der Linksaußen dort seine Leistungen bestätigen. Zuerst kann der Youngster das im Testspiel gegen den Nachwuchs von Albanien am Freitag (5.9.) um 18 Uhr machen. Die Partie wird ab 17:30 Uhr bei ProSieben Maxx übertragen. Ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) geht es dann los mit der EM-Quali. Da müssen El Mala und Co gegen die U21 Lettlands ran.

Kaminski gegen die Niederlande

Ebenfalls für die Nachwuchsmannschaft seines Landes im Einsatz sein wird Rav van den Berg. Der Niederländer trifft am Dienstag auf die israelische U21-Nationalmannschaft. Der teuerste Kölner Neuzugang könnte dabei bereits sein neuntes Länderspiel für die U21 der Niederlande feiern. Bereits deutlich mehr Einsätze für seine A-Nationalmannschaft hat Jakub Kaminski vorzuweisen. 22 Mal stand der Angreifer bereits für Polen auf dem Rasen. Für ihn und sein Team geht es bereits am Donnerstag (4.9.) in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande. Zu sehen ist die Partie bei DAZN, Anstoß ist um 20:45 Uhr. Am Sonntag (7.9.) ist dann Finnland der nächste Gegner. Gegen die Finnen hatte Polen beim vorherigen Aufeinandertreffen noch verloren. Darum ist der Druck bereits hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Besser lief es bis jetzt für Bosnien-Herzegowina um den nachnominierten Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger ersetzt Arjan Malic, der verletzungsbedingt ausfällt. Denis Huseinbasic ist dagegen nicht in den Kader berufen worden. Am Samstag (6.9.) geht es für Bosnien-Herzegowina, das die ersten drei Quali-Spiele alle gewann, gegen San Marino. Drei Tage später wartet mit Österreich ein stärkerer Gegner. Bisher noch gar nicht in die Quali eingegriffen hat Island. Bei ihnen steht FC-Neuzugang Isak Johannesson im Aufgebot. Freitag um 20:45 Uhr ist dann den Auftakt gegen Aserbaidschan. Nur ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) gibt es den richtigen Härtest für die Isländer: Dann fordert Frankreich Johannesson und Co. Für den Kölner ist die Begegnung bestimmt ein Highlight-Spiel.


Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf
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Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Oft hatte Lukas Kwasniok in der Vorbereitung betont, dass er keine Stamm-, sondern nur eine Startelf hat. Und zumindest in den ersten Partien hat der neue Coach Wort gehalten beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf.

Drei Pflichtspiele, drei verschiedene Startformationen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf. Damit bleibt der Coach seinen Ankündigungen aus der Vorbereitung bisher treu.

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Zum Ende der Vorbereitung, speziell um das Testspiel gegen Atalanta Bergamo herum, wurde Lukas Kwasniok sehr oft gefragt, ob die Aufstellungen schon Hinweise auf seine Stammelf sind. Aber der Trainer wurde nicht müde, eine Sache wieder und wieder zu betonen: „Es wird keine Stammelf geben, es wird aber eine Startelf geben. Je nach Bedarf und Verfassung der jeweiligen Spieler.“ Nach den ersten drei Pflichtspielen der Saison lässt sich fürs Erste festhalten: Der Coach hat Wort gehalten. Denn in jeder Partie setzte er auf eine andere Anfangsformation. So haben bereits jetzt bis auf Dominique Heintz, dem dritten Torwart Matthias Köbbing, dem Re­kon­va­les­zent Luca Kilian sowie dem gerade erst verpflichteten Alessio Castro-Montes alle Profis Einsatzzeit bekommen, viele davon auch von Beginn an.

Stammspieler, aber keine Stammelf

Dabei gab es schon einige Akteure, die ihren Platz in der Startelf in allen Begegnungen sicher hatten und wahrscheinlich auch in nächster Zeit erstmal haben werden. Dazu gehören in der Abwehr Timo Hübers und Sebastian Sebulonsen. Im Mittelfeld durften bis jetzt immer Eric Martel und Isak Johannesson starten. Und auch Jakub Kaminski und Marius Bülter waren gesetzt. Aber das passt ebenfalls zu Kwasnioks Ankündigungen, dass es schon einige Spieler geben wird, die ein Gerüst bilden und Stammspieler sind. Dabei dürfen sie sich jedoch nicht zu sicher sein, denn es kann durchaus sein, dass sie bei schlechten Leistungen dann doch raus müssen oder wenn sich jemand anderes mehr anbietet. „Ich habe noch nie eine Saison mit der Mannschaft beendet, mit der ich sie angefangen habe“, sagte der Trainer bereits in der Vorbereitung im Interview mit come-on-fc.com.

Auf den verbliebenen Postionen nahm der Coach bis jetzt in jedem Spiel je nach Gegner Wechsel vor. So stand Denis Huseinbasic im Pokal gegen Jahn Regensburg gar nicht im Kader. Am zweiten Spieltag der Liga gegen den SC Freiburg war der Bosnier dann aber in der Startelf und lieferte eine solide Leistung ab. Ein weiteres Beispiel gibt es links in der Innenverteidigung. In Regensburg startete dort Cenk Özkacar und Tom Krauß saß 90 Minuten auf der Bank. Im ersten Ligaspiel in Mainz wiederum war Letzterer in der Startelf, während der frühere türkische Nationalspieler nur eingewechselt wurde. Eine Woche später saßen beide auf der Bank und Neuzugang Rav van den Berg durfte das gesamte Spiel machen.

Druck durch Konkurrenten in der Offensive

Die gegen Freiburg überragende Offensive aus Kaminski, Bülter und Jan Thielmann durfte beide Partien in der Bundesliga absolvieren. Aber auch hier gab es schon Wechsel. So startete im Pokal noch Luca Waldschmidt. In Mainz kam der Angreifer dann noch von der Bank kam, um in Überzahl für mehr Kreativität zu sorgen. Und Ragnar Ache, Florian Kainz und Said El Mala bekamen ebenfalls alle schon Einsatzzeit als Joker und bewiesen dabei, dass sie bei einer Schwächephase der Konkurrenten bereit stehen. Besonders El Mala hat sich mit guten Dribblings und seinem Tor gegen Freiburg empfohlen. Es zeigt sich daher bereits jetzt, dass Kwasniok Wort hält und seinen vollen Kader nutzt, um auf den Gegner reagieren zu können. Egal, ob vor der Begegnung mit der Startelf oder im Spiel. Und so werden wohl auch weiter (fast) alle Profis ihre Chance erhalten, sich zu zeigen.


Alessio Castro-Montes gibt sein FC-Debüt – „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“

Alessio Castro-Montes hat sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben
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Alessio Castro-Montes gibt sein FC-Debüt – „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“

14 Spieler standen Lukas Kwasniok für das Spiel gegen Schwarz-Weiß Essen zur Verfügung. Die Qual der Wahl hatte der Coach jedenfalls nicht. Auch deswegen spielte ein Neuzugang 90 Minuten. Alessio Castro-Montes gibt sein Debüt beim 1. FC Köln.


Nach gerade einmal zwei Tagen bei den Geißböcken musste der Kölner Neuzugang bereits 90 Minuten gegen Schwarz-Weiß Essen ran. Beim Testspiel gab der Schienenspieler einen ersten Eindruck ab. Alessio Castro-Montes gibt sein Debüt beim 1. FC Köln.

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Die große Show gelang zweifellos Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler arbeitete im Testspiel bei Schwarz-Weiß Essen seinen Frust mit fünf Toren ab. „Luca hat auf sich aufmerksam gemacht. Wir werden jeden Spieler brauchen“, sagte Lukas Kwasniok zufrieden. „Es gibt nur eine Sprache im Fußball: Handeln.“ Und der Offensivspieler hatte beim 9:1-Erfolg gehandelt, eine eindrucksvolle Duftmarke hinterlassen. Der Fokus lag aber sicher auch auf einem anderen Spieler: Alessio Castro-Montes gab sein Debüt für die Geißböcke. Den Belgier hatte der FC erst am Montag unter Vertrag genommen. Zwei Tage später stand der Schienenspieler erstmals für die Kölner auf dem Platz und fügte sich umgehend mit der Vorarbeit zum 1:0 ein. „Wir mussten eine hohe Intensität aufbringen, um das erste Tor zu schießen“, sagte der Assistgeber. „Nach dem Treffer war es dann einfacher.“

„Da sind wir happy“

Für den Kölner Trainer wird es auch darum gegangen sein, den Spieler erstmals im Einsatz zu sehen. „Er hat schon länger keine 90 Minuten mehr in den Beinen hatte“, sagte der Coach. Die musste der Belgier nun gehen. Und das nicht nur wie zu Beginn auf der rechten Seite. „Er ist ein Spieler, der über beide Seiten gehen kann. Wir haben ihn dann nach 60 Minuten auf die linke Seite geholt, weil er dann noch mehr nach innen agieren und mit beiden Füßen auflösen kann.“ Gegen den Fünftligisten gelang dem Belgier viel, allerdings noch nicht alles. Castro-Montes machte ein ordentliches Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Das aber gegen einen Gegner, der nahezu über 90 Minuten mit dem Auftritt des FC überfordert war. Wirklich aussagekräftig war das Testspiel nicht.

Das sah wohl auch Kwasniok so, der sich noch nicht so recht auf eine Einordnung des Spiels festlegen wollte. Die Leistung des Neuzugangs gab immerhin einen ersten Aufschluss über eine mögliche Entwicklung des Schienenspielers. „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“, ahnt der Coach. Auch, weil der Neuzugang neue Variabilität ins Spiel bringt. „Die physische Komponente haben wir mit Lund, Sebulonsen und Gazibegovic, jetzt kommt ein anderer Spielertyp – da sind wir happy“, so Kwasniok über den 28-Jährigen, den er auch als potenzieller Achter sieht. Für den Schienenspieler stehen erst einmal andere Dinge im Fokus. „Ich habe noch keine Wohnung gefunden. Wenn also jemand etwas hat“, sagte der Schienenspieler mit einem Schmunzeln. „Im Moment bin ich im Hotel. Zum Glück ist meine Frau dabei, die das ein wenig managt.“


1. FC Köln gibt sich gegen Essen keine Blöße – Waldschmidt mit fünf Treffern

Luca Waldschmidt war im Spiel gegen Essen der überragende Mann
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1. FC Köln gibt sich gegen Essen keine Blöße – Waldschmidt mit fünf Treffern

Erwartungsgemäß haben die Geißböcke ihren Test gegen Schwarz-Weiß Essen souverän gewonnen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Allerdings traten die Kölner ersatzgeschwächt an.


Die Geißböcke haben sich im Freundschaftsspiel bei Schwarz-Weiß Essen keine Blöße gegeben und einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Überragender Mann war Luca Waldschmidt mit fünfToren.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok musste für seine Mannschaft ordentlich improvisieren. Denn mit Timo Hübers und Dominique Heintz fielen zwei Spieler erkrankt aus, mit Isak Johannesson, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Jakub Kaminski sind gleich fünf Spieler auf Länderspielreise. Dementsprechend war die Bank recht dünn besetzt, Nachwuchsspieler standen nicht im Kader. Dafür lief erstmals Alessio Castro-Montes auf. Gegen den Fünftligisten startete der FC erwartungsgemäß dominant, ohne allerdings für die ganz große Gefahr zu sorgen. Wenn etwas ging, dann über Florian Kainz, dessen Flanken immer wieder scharf in der Box landeten. Eine Ecke des Österreichers verwertete Luca Waldschmidt, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aufgrund eines Foulspiels nicht.

Waldschmidt trifft fünf Mal

Auf der anderen Seite hätte Essen für die Überraschung sorgen können. Lukas Korytowski lief bei einem Konter allen davon, verstolperte die Kugel aber in der Box. Wie es besser geht, zeigte Köln. Kainz spielte einen perfekten Vertikalpass auf Castro-Montes, der legte ab auf Waldschmidt: 1:0 (21.). Der FC wurde nun griffiger, zielstrebiger und belohnte sich. Nach Zuspiel von Ragnar Ache stand Waldschmidt erneut frei und schob zum zweiten Mal ein (30.), keine zwei Minuten später setzte Denis Huseinbasic einen Ball aus knapp 20 Metern neben den Innenpfosten (32.). Der FC blieb dran und erneut Waldschmidt sowie Ache erhöhten noch vor dem Wechsel (42., 44.). Im zweiten Abschnitt nahm das Tempo deutlich ab, die Kölner taten sich wie zu Beginn von Halbzeit eins enorm schwer.

Und so fand der Gastgeber zunächst besser ins Spiel, kam zu Chancen und nutzte auch eine davon. Nach einer Hereingabe rutschte Kristoffer Lund weg, Rotosson Kanu hatte leichtes Spiel. Doch mit den Einwechslungen von Jan Thielmann, Eric Martel und Sebastian Sebulonsen bekam das Spiel wieder eine bessere Dynamik. Und der FC schlug erneut zu. Thielmann nutzte einen Abpraller des gegnerischen Keepers zum 6:1, kurz darauf erhöhte Ache mit einem schönen Schlenzer (70., 72.). Nur wenige Minuten zuvor hatte Waldschmidt vom Punkt sein viertes Tor liegen gelassen. Das holte der Offensivspieler aber nach. Nach tollem Steckpass von Thielmann erhöhte der Siegener. Und Waldschmidt hatte noch einem im Köcher. Kainz spielte einen Ball auf Sebulonsen, dem versprang die Kugel in den Lauf von Waldschmidt, der sein fünftes Tor und damit den Schlusspunkt erzielte.

Zieler – Özkacar, Krauß (60. Martel), Schmied – Lund (60. Thielmann), Huseinbasic, Kainz, Castro-Montes – Maina (Sebulonsen), Waldschmidt – Ache; Tore: 0:1, 0:2, 0:4,1:8, 1:9 Waldschmidt (21., 30., 42., 80., 88.), 0:3 Huseinbasic (32.), 0:5, 1:7 Ache (44., 72.), 1:5 Kanu (55.), 1:6 Thielmann (70.)


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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Schwarz-Weiß Essen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Schwarz-Weiß Essen

Am Mittwochabend geht es für den FC nach Essen. Die Länderspielpause nutzen die Geißböcke erneut für einen Test. Dabei trifft der Aufsteiger im Uhlenkrug Stadion auf den Oberligisten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen.

Nach dem gelungenen Liga-Auftakt in Mainz und gegen den SC Freiburg wollen die Geißböcke am Mittwochabend ihre Mannschaft erneut testen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen. Im Uhlenkrug Stadion empfängt der Oberligist am Mittwoch um 19 Uhr den 1. FC Köln. FC-Trainer Lukas Kwasniok wird seine Mannschaft erneut testen und kann dann auch einen ersten Eindruck von Neuzugang Alessio Castro-Montes gewinnen. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Evangelos Sbonias

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Evangelos Sbonias

Der 1. FC Köln setzt weiterhin auf seinen U21-Coach und verlängert mit Evangelos Sbonias. Der Vertrag des Trainers läuft nun bis 2028. Das sagen die Kölner Verantwortlichen.

Im Nachwuchs setzen die Kölner auf Kontinuität: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Evangelos Sbonias bis 2028. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt.

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Seit dem Sommer leitet der Trainer die Geschicke bei der U21 des FC. Und das recht erfolgreich. In den vergangenen Spielzeiten waren die Plätze sechs und acht drin. „Laki und sein Team haben über die letzten zwei Jahre einen hervorragenden Job gemacht und viele unserer Spieler über die U21 bis zu dem Punkt weiterentwickelt, dass sie in der Lizenzspielermannschaft bestehen und weiterhelfen konnten – das ist der hauptsächliche Auftrag, den wir in der U21 verfolgen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke.  „Wir spüren eine sehr hohe Identifikation und Leidenschaft für diese Rolle und den FC aber auch, dass wir gemeinsam noch weitere Entwicklungsschritte vor uns haben. Daher ist eine frühzeitige Verlängerung ein logischer Schritt, über den wir uns sehr freuen!“

„Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen“

Sicherlich auch durch die Transfersperre schafften in der jüngeren Vergangenheit tatsächlich einige Spieler den Sprung zu den Profis. In dieser Saison tat sich die Kölner „Reserve“ zunächst einmal schwer. Am vergangenen Wochenende gelang dem FC der Befreiungsschlag gegen den Wuppertaler SV. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und freue mich, meinen Weg mit der U21 weiterzugehen. Der 1. FC Köln spielt eine ganz besondere Rolle in unserer Familie, und es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieser großen FC-Familie zu sein“, sagt Evangelos „Laki“ Sbonias.  „Die Entwicklung unserer Talente und sie auf ihrem Weg in den Profifußball zu unterstützen, macht mir sehr viel Spaß. Mein Dank gilt Lukas Berg und Thomas Kessler für die vertrauensvollen Gespräche. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.“

Das nächste Pflichtspiel steht am Samstag in einer Woche in Bochum an.


Nach U21-Trendwende gegen Wuppertal: Telles „Achterbahn der Gefühle“ aus der zweiten Reihe

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Nach U21-Trendwende gegen Wuppertal: Telles „Achterbahn der Gefühle“ aus der zweiten Reihe

Die Erleichterung bei der U21 war groß: Das Team fand mit dem 3:2 gegen den Wuppertaler SV just vor der Länderspiel-Pause zurück in die Erfolgsspur und kletterte aus dem Tabellen-Keller. Und das trotz einer brenzligen Schlussphase: Die U21 des 1. FC Köln behält erstmals die Nerven.

Es war ein enges Spiel mit einer spannenden Schlussphase: Die U21 des 1. FC Köln behält erstmals die Nerven. Der Trainer hat derweil möglicherweise einen neuen Glücksbringer – und einen Rat an ein Verteidiger-Talent.

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Langjährigen Beobachtern der U21 fiel es am Montagabend sofort ins Auge: Evangelos Sbonias, der die Spiele seines Teams für gewöhnlich ohne Kopfbedeckung an der Seitenlinie verfolgt, stand diesmal mit dunkler Kappe an seiner Trainerbank. Und diese entpuppte sich als Glücksbringer: Nach zuvor drei Niederlagen in Folge landete die U21 endlich wieder einen Dreier – und befreite sich damit vom Tabellenende ins Mittelfeld. „Ich musste ein bisschen was anderes machen“, lachte der Coach nach dem Spiel augenzwinkernd auf sein Accessoire angesprochen. „Jetzt muss sie natürlich aufbleiben, das ist klar.“ Deutlich ernsthafter schob der Trainer jedoch hinterher: „Nein, das hatte keinen besonderen Grund.“

Mannschaft hält erstmals dem Druck stand

Weniger als die Kappe des Trainers waren auch tatsächlich die Nerven seiner Schützlinge entscheidend, dass es zum Dreier gegen die Bergischen reichte. In den Vorwochen brach das Team regelmäßig unter dem zunehmenden Druck der Gegner in der zweiten Hälfte zusammen. Auch diesmal drohte die Partie nach dem 2:2-Ausgleich des WSV zu kippen. Doch die Kölner überstanden die Drangphase – und stachen ihrerseits zum 3:2-Endstand zu. „Klar ist es eine Erleichterung“, konstatierte Sbonias kurz nach dem Abpfiff, „wenn man in so einer Phase so ein Spiel heute so zieht. Mit der jungen Mannschaft brauchst du vielleicht mal so ein Spiel und dann die Punkte zu holen, um jetzt in die Länderspielpause zu gehen, um sich dann wieder zu justieren, weiterzuarbeiten, die Jungs weiterzuentwickeln.“

Der Trainer legte den Finger jedoch auch in die Wunde, denn die zu einfache Entstehung der beiden Gegentore schmeckten ihm nicht: „Wenn wir die Tore wieder nehmen, ist es wieder so, dass es in der Box eine Zuordnungsgeschichte ist. Das ist dann eine gewisse Abgezocktheit, diese Bälle, die da reinkommen, einfach klarer zu klären. Heute ist gut gegangen, weil wir vorne die Tore gemacht haben. Daher sind wir glücklich.“

Entwarnung nach kurzem Schreckmoment

Eine kurze Schrecksekunde gab es in der 73. Minute, als Malek El Mala nach einem Zweikampf liegenblieb und behandelt werden musste. Der Stürmer, der zuvor seinen dritten Saisontreffer erzielte, wurde direkt ausgewechselt. „Er war einfach platt“, gab Sbonias jedoch direkt Entwarnung, „alles in Ordnung.“ Auch bei Yannick Mausehund, der schon zuvor bei seinem ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison ausgewechselt wurde, habe der Trainer kein Risko eingehen wollen: „Mit der gelben Karte war es mir ein bisschen zu heiß“, erläuterte Sbonias seinen Wechsel nach einer Stunde. Der Innenverteidiger wurde kurz zuvor vom Schiedsrichter verwarnt. Dennoch war Sbonias voll des Lobes: „Das hat er sich über Wochen im Training erarbeitet. Ich wollte ihn damit belohnen und er hat seinen Job gut gemacht.“

Keine einfache Zeit ist es derweil für Neo Telle, der am Ende der vergangenen Saison noch fester Bestandteil des Zweitliga-Kaders war und mittlerweile bei der U21 nur noch zur zweiten Reihe gehört. Telle kam gegen Wuppertal für Mausehund ins Spiel: „Das ist natürlich keine einfache Situation, aber er ist auch noch ein junger Mensch“, erläuterte Sbonias. „Das ist ein bisschen eine Achterbahn der Gefühle. Ich bin mit Neo klar im Austausch, auch heute vor dem Spiel. Er geht vorbildlich damit um. Jetzt geht es einfach darum, sich im Training wieder anzubieten und dann schaut man sich an, was in 14 Tagen los ist.“


Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Bisher hat der FC in allen Spielen unter Lukas Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agiert. Im ersten Heimspiel starteten die Kölner dann mit einer Viererkette: Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

Mit einer starken Leistung besiegte der FC den SC Freiburg mit 4:1. Auffällig war dabei das Kölner System, denn erstmal agierten die Geißböcke von Beginn an mit einer Viererkette. Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

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Normalerweise ist man von Lukas Kwasniok eine Sache gewohnt: Der Kölner Coach lässt seine Mannschaften gerne mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agieren. Dieses System hatte der Trainer schon in Paderborn in fast allen Partien spielen lassen. Und auch in der Vorbereitung bei seinem neuen Verein trainierte er diese Art zu spielen ein. Wie genau sich seine Mannschaft dann anordnet, ist variabel. Möglich sind zum Beispiel eine Spitze und zwei Offensive dahinter oder umgekehrt. Gegen Freiburg überraschte Kwasniok dann aber erstmals mit seiner Aufstellung. Denn gegen die Breisgauer ließ er seine Schützlinge mit einer Viererkette agieren. „Durch das Ausweichen von Grifo und das Überlaufen von Kübler auf der rechten Seite sind die Wege in einem 4-3-3 etwas näher“ erklärte der Coach seinen taktischen Kniff.

Starke Defensivleistung

Damit hat der Trainer die richtige Wahl getroffen. Denn die Kölner Defensive stand von Beginn an sehr gut und sicher. Freiburg kam in der gesamten Partie nur auf wenige Torchancen und wenn dann gerade zu Beginn aus etwas größerer Entfernung vom Strafraumrand und nicht im Sechzehner. Und das von Kwasniok gefürchtete Freiburger Überlaufen konnten die Geißböcke mit ein, zwei Ausnahmen meistens verhindern. So entwickelten die Freiburger auf diese Art nur wenig Gefahr.

Für den Trainer war die Systemfrage aber ohnehin gar nicht so wichtig: „Das heißt aber, aus einem 5-2 mit sieben verteidigenden Spielern hat sich ja nichts geändert. Du musst die Jungs dann ein wenig davon überzeugen, dass das der bessere Weg ist, weil die Wege dann einfach auch ein bisschen kürzer sind. Auch wenn das ein gewisses Risiko mit sich bringt, weil wir tatsächlich so noch nicht gespielt haben. Aber das sind schon auch Fußballprofis und deswegen ist mir die Systemthematik natürlich auch immer viel zu aufgebauscht.“ Seine Spieler hatten jedenfalls mit der Umstellung kein Problem. Kwasnioks Risiko zahlte sich voll aus. Und im eigenen Ballbesitz blieben die Muster sowieso mindestens ähnlich zu sonst. So entstand immer wieder im Spielaufbau eine Dreierkette. Dafür ließ sich zum Beispiel einer der Mittelfeldspieler zurückfallen. Genauso agierten in der Offensive erneut Jakub Kaminski, Marius Bülter und Jan Thielmann als offensive Dreierreihen wie beim Auftakt gegen Mainz.

Mut zur Anpassung kann Punkte bringen

Dass Kwasniok aber bereit war, gegen Freiburg seinen Ansatz an den Gegner anzupassen, zeigt, dass er als Trainer auch pragmatisch agiert. Der Coach ist niemand, der aus Prinzip an einem System festhält, sondern nach der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe sucht. Diese kann der Trainer wie im Duell mit den Breisgauern seinen Profis anscheinend auch gut vermitteln. Die taktische Flexibilität kann für die Kölner im Saisonverlauf sehr wichtig werden. Denn gerade als Aufsteiger kann der FC nicht immer einfach nur sein Spiel durchzuziehen. Er muss sich auch mal mehr an den Gegner anpassen.

Gleichzeitig können die Geißböcke so auf unterschiedliche Situationen in einem Spiel reagieren. Wie bereits gegen Jahn Regensburg im Pokal geschehen, als der Trainer nach dem Rückstand das erste Mal auf eine Viererkette umstellte. Gleichzeitig verändert Kwasniok aber (bisher) nicht zu viel, sondern lässt die Grundsätze, wie seine Mannschaft spielen soll, gleich beziehungsweise ähnlich. Auch wenn bestimmt nicht jede Umstellung so gut wie gegen Freiburg aufgehen wird, dürfte die Variabilität dem FC helfen, in der Bundesliga zu bestehen.


Leihen, feste Verpflichtungen, hohe Summen: Das sind die Transfers des 1. FC Köln in der Übersicht

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Leihen, feste Verpflichtungen, hohe Summen: Das sind die Transfers des 1. FC Köln in der Übersicht

Elf Spieler hat der FC in diesem Sommer verpflichtet, knapp 25 Millionen Euro investiert. Doch wie gut verlief der Start eigentlich? Kosten, Vertragslänge, Optionen – come-on-fc.com gibt eine Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln

Am Montag hat der 1. FC Köln mit Alessio Castro-Montes den elften und letzten Neuzugang des Sommers verpflichtet. Nun weiß Trainer Lukas Kwasniok genau, mit welchen Spielern er arbeiten kann und wie der Kader bis zum kommenden Winter aussehen wird. Während manche Neuverpflichtungen bereits unter Beweis stellten, wie wichtig sie für die Kölner im Laufe der Saison sein können, hatten andere bislang wenige Chancen, sich zu präsentieren. Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln.

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Ron-Robert Zieler: Der erfahrene Schlussmann und Weltmeister von 2014 wechselte zum Start der Vorbereitung von Hannover 96 ans Geißbockheim. Schnell war klar, dass Zieler hinter Marvin Schwäbe die klare Nummer zwei sein würde. Mit dieser Rolle scheint sich der Torwart anfreunden zu können. Überraschend kam die Entscheidung von Trainer Kwasniok, Zieler zum stellvertretenden Kapitän hinter Schwäbe zu machen. In der ersten Runde des DFB-Pokals in Regensburg durfte Zieler sogar im Tor stehen und machte seine Sache dabei sehr abgeklärt. Im Laufe der Saison dürfte der ehemalige Hannoveraner überwiegend auf der Bank sitzen. Allerdings gilt es als sicher, dass der 36-Jährige weiterhin im Pokal zum Einsatz kommen wird und damit auch in der zweiten Runde gegen den FC Bayern München zwischen den Pfosten steht.

Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 0,5 Millionen Euro

Positive Überraschungen in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger war für viele FC-Fans ein unbeschriebenes Blatt. In seinen ersten drei Spielen, bei denen der 25-Jährige immer in der Startelf stand, zeigte der Außenspieler jedoch, was er dem FC geben kann. So brachte der Rechtsverteidiger eine Menge Offensivdrang ins Spiel, fiel durch seine enorme Laufstärke auf und hielt darüber hinaus seine Seite meist sauber. Im Duell mit Jusuf Gazibegovic hat Sebulonsen aktuell eindeutig die Nase vorne und wird in den kommenden Wochen wohl weiterhin gesetzt sein.

Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2,5 Millionen Euro

Rav van den Berg: Der Niederländer stand angeblich lange Zeit auf der Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Am Ende setzte sich der FC gegen andere Konkurrenten durch und verpflichtete den Innenverteidiger für rund acht Millionen Euro. Nachdem der 21-Jährige in Regensburg und Mainz ohne Einsatz geblieben war, stellte ihn Kwasniok gegen Freiburg in die Startelf. Und van den Berg zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück. Sollte der Verteidiger auch in den kommenden Wochen an diese Leistungen anknüpfen, dürfte er in der Innenverteidigung gesetzt sein.

Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 8 Millionen Euro

Unterschiedliche Voraussetzungen

Cenk Özkacar: Der Innenverteidiger kam nach seinem Startelf-Einsatz in Regensburg und einer Einwechslung in Mainz im Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht zum Einsatz. Dies hatte jedoch nichts mit seiner Leistung, sondern mit dem enormen Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung zu tun. Als Timo Hübers ausgewechselt werden musste, setzte Kwasniok auf Joel Schmied. Daher macht aktuell alles den Anschein, dass der Türke in der Hierarchie Innenverteidiger Nummer vier ist.

Leihe bis 2026 – Kaufoption

Kristoffer Lund: Der Neuzugang stand in beiden Spielen der neuen Bundesligasaison in der Startformation. Dabei hielt Lund seine Seite sauber, schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein und legte wie sein Pendant Sebulonsen auf der anderen Seite ein großes Laufpensum ab. Nach dem Abgang von Leart Pacarada ist der 23-Jährige aktuell ohne wirkliche Konkurrenz. Vor dem ersten Ersatz Gazibegovic hat Lund klar die Nase vorn. Daher dürfte der Linksverteidiger auch in den nächsten Spielen zur ersten Elf gehören.

Leihe bis 2026 – Kaufoption

Tom Krauß: Die Leihgabe aus Mainz stand nach einer guten Vorbereitung im Pokal in Regensburg zwar im Kader, blieb dabei jedoch ohne Einsatz. In Mainz feierte Krauß dann seine Startelfpremiere, bei der der ehemalige Schalker eine solide Leistung zeigte. Gegen den SC Freiburg musste der 24-Jährige dann zunächst auf der Bank Platz nehmen und wurde in der 59. Spielminute eingewechselt. Der Mittelfeldspieler, der in der Vorbereitung meist als Verteidiger agierte, steht in einem enormen Konkurrenzkampf. Während im Mittelfeld Eric Martel und Isak Johannesson und in der Abwehr Rav van den Berg und Timo Hübers vor ihm stehen, kämpft der Rechtsfuß gegen Denis Huseinbasic, Cenk Özkacar und Joel Schmied um die dritte Position in einer Dreierkette oder die dritte Position im Mittelfeld bei einer Viererkette. Knüpft Krauß jedoch an seine Form aus der Vorbereitung an, dürfte er gute Chancen auf weitere Spiele haben.

Leihe bis 2026 – Kaufpflicht bei Klassenerhalt

Stammspieler

Isak Johannesson: Der Isländer gehört zu dem Kern, den man wohl als Stamm bezeichnen kann. Dabei agierte der Isländer bislang als Achter, der das Spiel des FC gestaltet und ankurbelt. Gegen Regensburg erzielte Johannesson auch sein erstes Tor für den FC und sorgte damit dafür, dass Köln in die zweite Runde des DFB-Pokals einzog. Was beim ehemaligen Düsseldorfer besonders auffällt, ist, dass er sehr mutig spielt und sich auch in engen Situationen durchsetzen kann.

Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 5,5 Millionen Euro

Jakub Kaminski: Der Neuzugang aus Wolfsburg gehört zu den Überraschungen der noch jungen Saison. Neben seinem Tempo zeichnet sich Kaminski durch seine hohe Arbeitsrate sowie die Quantität in seinen Aktionen aus. Bleibt der Offensivspieler in einer Situation hängen, probiert es der Rechtsfuß beim nächsten Mal erneut. Im Konkurrenzkampf auf der linken Außenbahn, die nach eigener Aussage auch die Lieblingsposition von ihm ist, hat die Leihgabe aus Wolfsburg aktuell die besten Karten und steht vor Linton Maina und Sais El Mala.

Leihe bis 2028 – Kaufoption

Marius Bülter: Der 32-Jährige gehörte in den ersten drei Pflichtspielen zur Startelf. Nachdem Bülter in Regensburg noch ziemlich blass geblieben war, änderte sich dies in der Liga. Sowohl mit seinem Siegtor in Mainz als auch mit seinem Treffer sowie den zwei Vorlagen gegen Freiburg hat der Offensivspieler einen großen Anteil daran, dass die Kölner mit zwei Siegen in die Bundesliga gestartet sind. Überdies zeichnet sich Bülter durch seinen enormen Einsatz und sein Pensum an intensiven Läufen aus. Das Zusammenspiel mit Jakub Kaminski und Jan Thielmann scheint bislang gut zu funktionieren. Daher dürfte der ehemalige Schalker aktuell und auch beim Auswärtsspiel in Wolfsburg vor Ragnar Ache stehen.

Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 1 Millionen Euro

Erster und letzter Transfer

Ragnar Ache: Der aus Lautern gekommene Angreifer dürfte sich seine ersten Spiele in Köln anders vorgestellt haben. In allen drei Pflichtspielen gehörte der 27-Jährige nicht zur Startelf und verbuchte lediglich drei Kurzeinsätze auf seinem Konto. Überdies wartet der Angreifer noch auf sein erstes Pflichtspieltor im Trikot des FC. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass Ache mit seinen zwei Vorlagen in Regensburg bereits andeutete, wie er seiner Mannschaft weiterhelfen kann. Da Marius Bülter aktuell gut in Form zu sein scheint, dürfte Ache auch in den kommenden Spielen zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Vertrag bis 2029 – Kolportierte Ablöse: 4,5 Millionen Euro

Alessio Castro-Montes: Der Belgier, der erst am Deadline Day verpflichtet wurde, kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Dort hat der Mittelfeldspieler jedoch auch einiges an Konkurrenz. Für den Rechtsfuß dürfte es in den kommenden Wochen zunächst darum gehen, die Mannschaft sowie die Spielidee von Kwasniok kennenzulernen. Anschließend wird sich zeigen, ob Castro-Montes eine Verstärkung und Option für die erste Elf ist oder sich primär mit der Rolle des Ersatzspielers zufrieden geben muss.

Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2 Millionen Euro