Im vierten Testspiel der Vorbereitung auf die Saison testen die Geißböcke gegen den Siegburger SV. Der Bundesliga-Aufsteiger spielt am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV.
Nach dem Testspiel gegen Leicester City am vergangenen Freitag testet der FC nun gegen Siegburg. Am Mittwochabend kommt es zur Begegnung mit dem Gegner aus der Mittelrheinliga. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV.
Lukas Kwasniok coacht beim Spiel gegen Fortuna Köln
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Siegburger SV. Im Walter-Mundorf-Stadion trifft der FC am Mittwoch um 18 Uhr auf den Mittelrheinligisten. Der Test ist für die Spieler die vierte Chance der neuen Saison, sich zu beweisen. Bereits gegen Bergisch Gladbach machte der Trainer erkennbare Schwächen vor allem in der Kölner Defensive aus. Nach dem zweiten Testspiel gegen Fortuna Köln zeigte sich Kwasniok mit der Leistung einiger Spieler unzufrieden. Nach einer Woche Trainingslager in Bad Waltersdorf zeigte sich der Coach beim 3:1 gegen Leicester deutlich zufriedener. Im vierten Testspiel wird sich so langsam die Ausrichtung des Trainers herauskristallisieren, denn in zweieinhalb Wochen wird es für die Geißböcke im Pokal gegen Jahn Regensburg das erste Mal ernst. Kwasniok muss am Mittwoch verletzungsbedingt auf Youssoupha Niang und Julian Pauli verzichten.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht der vierte Test der Vorbereitung auf die neue Saison an. Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem FC wird im Livestream übertragen. Um 18 Uhr erfolgt am Mittwoch der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen den Siegburger SV?
Am Mittwochabend steht für den FC das nächste Testspiel der Vorbereitung an. Der 1. FC Köln testet beim Siegburger SV. Die Einnahmen der Begegnung kommen einem guten Zweck zugute. Für Trainer Lukas Kwasniok geht es auch um weitere Erkenntnisse.
Zwei Siege und ein Remis lautet die Ausbeute aus den bisherigen drei Vorbereitungsspielen. Auf die Ergebnisse wird es dem Kölner Coach wohl nur bedingt ankommen, Lukas Kwasniok sammelt weitere Erkenntnisse für die kommende Spielzeit. So auch am Mittwochabend: Der 1. FC Köln testet beim Siegburger SV.
Florian Kainz und Jusuf Gazbegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Die Gemütslage von Trainer Lukas Kwasniok klang zumindest höchst unterschiedlich. Nach dem 2:2 gegen Fortuna Köln vor der Abreise ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf fand der Coach deutliche Worte, kritisierte Spieler seiner Mannschaft zum Teil überraschend scharf. Nach dem 3:1-Erfolg über Leicester City in Graz hörten sich die Worte dann doch versöhnlicher an. Kwasniok zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, sprach von einem Quantensprung, den seine Mannschaft in der Woche in Österreich erreicht hätte. Am Abend steht die nächste Bewährungsprobe für sein Team an. Für den Coach geht es im Duell seiner Mannschaft beim Siegburger SV um den Gewinn weiterer Erkenntnisse, für die Spieler um eine weitere Chance, sich für die Plätze für das erste Pflichtspiel zu empfehlen.
FC sammelt weitere „Ideen“
Viel Zeit bleibt nicht mehr. In weniger als drei Wochen steht das Pokalspiel beim SSV Jahn Regensburg auf dem Plan, eine Woche später dann auch der Ligastart in Mainz. Es ist also davon auszugehen, dass der Kölner Trainer zunehmend seine Vorstellungen einer ersten Elf präsentiert. Allerdings wird Kwasniok auch nicht müde zu betonen, dass sich die Stammelf erst im Laufe der Saison herauskristallisiert. „Das Gesamtkonstrukt verändert sich in der Saison aber immer wieder. Wir haben erste Ideen, was zu Beginn der Saison funktionieren könnte. Aber es wird immer wieder Anpassungen geben“, sagte der Trainer im Interview mit come-on-fc.com. „Ich habe noch nie eine Saison mit der Mannschaft beendet, mit der ich sie angefangen habe. Und das wird auch dieses Mal nicht so sein.“
Tatsächlich sahen die Mannschaften in den bisherigen Testspielen sehr unterschiedlich aus, genauso wie die taktische Ausrichtung. Gegen den Mittelrheinligisten aus Siegburg dürfte der Coach wohl wieder eine besonders offensive Variante wählen. Die Vorzeichen stehen bislang auf Dreierkette, die Formation, die Kwasniok in den bisherigen Testspielen eher hat spielen lassen, voraussichtlich erneut mit sehr offensiv ausgerichteten Schienenspielern. Die Siegburger befinden sich ebenfalls in der Vorbereitung, aber wohl auch noch in der Findungsphase. Die Saison beginnt Ende August. Die Begegnung im Walter-Mundorf-Stadion ist ein Benefizspiel, die Einnahmen kommen dem Wolfgang-Overath-Fonds zugute, der sich um benachteiligte Menschen kümmert. „Es ist eine super Sache, dass wir durch das Spiel eine ziemlich große Summe einspielen können“, sagt Wolfgang Overath.
Derzeit ranken sich viele Gerüchte um den Kader der Geißböcke. Täglich werden neue Kandidaten als potenzielle Zugänge gehandelt. Weiterhin könnten aber auch namenhafte Abgänge eine Rolle spielen beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.
Nachdem bereits Max Finkgräfe den FC in Richtung Leipzig verlassen hat, reißt auch das Buhlen um ein weiteres Eigengewächs nicht ab beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.
Gerüchte um ihn kühlen weiter nicht ab: Jan Thielmann ist bei RB Leipzig im Gespräch
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Der Vertrag von Jan Thielmann (23) beim 1. FC Köln läuft noch bis 2026. Aber ob der Offensivspieler auch weiterhin für die Geißböcke aufläuft, ist derzeit noch zu hinterfragen. Bereits Anfang Juni hatte „Sky“ über Interesse von RB Leipzig an dem Flügelspieler berichtet. Erst kürzlich ist mit Max Finkgräfe bereits ein FC-Eigengewächs nach Leipzig gewechselt. In der Zwischenzeit ist es ruhig geworden in der Gerüchteküche um Thielmann. Doch nach exklusiven Informationen von come-on-fc.com hat RB Leipzig den U21 Nationalspieler nach wie vor auf der Liste, das Interesse ist nicht abgeklungen.
Thielmann: „Es ist eine Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt“
Ein Abgang des 23-Jährigen würde dabei nichts geringeres als den Verlust eines Spielers auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur bedeuten. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Und dessen ist sich Thielmann durchaus bewusst, wie er im come-on-fc-Interview äußerte: “Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.” Thielmann selbst äußerte sich generell zu einem möglichen Interesse von Leipzig, dass während der U-21 EM aufgekommen war: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.“
Ein klares Bekenntnis bleibt aus
Der langjährige FC-Spieler hält nichts von voreiligen Entscheidungen. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den Verkaufskandidaten im Kader der Geißböcke. Zumal der FC dann auf der rechten Außenbahn noch einmal nachlegen müsste. Für den FC würde ein Verkauf dennoch frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Marktwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.
Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nach einer kurzen Pause starten die Geißböcke jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung. Kwasniok muss dafür aber auf eine Personalie verzichten: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.
Er war bereits frühzeitig vom Trainingslager in Österreich abgereist, jetzt steht der langfristige Ausfall fest: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.
Youssoupha Niang verletzt sich im Trainingslager
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Niang war während des Trainingslagers im Training unglücklich auf die Schulter gefallen und unterzog sich darauf einem MRT. Das Ergebnis: Der Stürmer wird den Geißböcken länger fehlen. Die Entscheidung über einen operativen Eingriff stand allerdings noch aus. Wie der Verein heute nun bekanntgegeben hat, hat sich Youssoupha Niang im Austausch mit dem medizinischen Personal für eine Schulter-OP entschieden. Der FC hat am Montag bestätigt, dass die Maßnahme erfolgreich war. Jetzt ist klar, dass der U-19-Meister auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar sein wird. Am Dienstagmorgen gab es neben der schlechten Nachricht auch noch gute Nachrichten für den FC: Es gab Wasserstandsmeldungen zu anderen Sorgenkindern im Kader. Julian Pauli trainiert individuell im Rehabereich. In seinem Fall haben sich die Befürchtungen um einen Syndesmoseriss nicht bewahrheitet. Auch Jacob Christensen trainiert individuell auf dem Platz, Neo Telle trainiert wieder mit den Profis.
Bitterer Ausfall nach erster Duftmarke
Bereits im Anschluss an den Test gegen Leicester City am vergangenen Freitag äußerte Sportdirektor Thomas Kessler sein Bedauern über den Ausfall von Niang: „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ So war der Zeitpunkt für Niang nach dem Wechsel von Damion Downs sehr günstig, da der FC momentan im Sturm noch recht dünn besetzt ist. Mit seinen guten Eindrücken wäre er in der Vorbereitung bestimmt noch auf Einsatzzeit in den Testspielen gekommen und hätte sich so für die erste Mannschaft empfehlen können. Vielleicht hätte er sogar ein Teil Lösung werden können, wie der FC die Sturm-Abgänge des Sommers auffängt. Diese Möglichkeit bleibt ihm durch seinen Ausfall nun aber leider verwehrt.
Am Montagmorgen durchsuchte ein Sonderkommando der Polizei mehrere Häuser und Wohnungen in Norddeutschland. Hintergrund ist ein brutaler Angriff auf Fans des 1. FC Köln durch vermummte Hooligans vor der Zweitliga-Partie gegen den Hamburger SV im Januar. 1. FC Köln: Razzien nach Prügel-Attacken auf FC-Fans im Januar.
Neue Entwicklungen nach den Ausschreitungen vor dem Rückrunden-Auftakt des FC gegen den HSV im Januar: Die Polizei führte am Montagmorgen mehrere Hausdurchsuchungen durch. Und das im Zusammenhang mit einem Spiel des 1. FC Köln: Razzien nach Prügel-Attacken auf FC-Fans im Januar.
Polizei bei einem Fußballspiel (Symbolbild: Sascha Schuermaann/GettyImages)
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Der Start in die jüngste Zweitliga-Rückrunde gegen den Hamburger SV ist vielen FC-Fans in schlechter Erinnerung geblieben: Zum einen stand am Ende eine 0:1-Niederlage für die Geißböcke, zum anderen kam es im Vorfeld des Spiels der Saison 2024/2025 zu heftigen Ausschreitungen. Vor dem bekannten Club „Die Rutsche“ auf der Reeperbahn griffen etwa 50 Vermummte friedlich vor der Kneipe stehende Menschen an. Sie schlugen und traten teils wahllos auf die Anwesenden ein, demolierten Mobiliar und attackierten Fensterscheiben. Ein Großaufgebot der Polizei kontrollierte rund 400 mutmaßlich Beteiligte und stellte dabei zahlreiche Beweismittel sicher, darunter mehr als 60 Vermummungsmaterialien und mutmaßliche Tatkleidung. Gegen einige Tatverdächtige wurden Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Das Landeskriminalamt ermittelte unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und der Körperverletzung.
Razzia durch SoKo “Rutsche” am Montagmorgen
Der damalige Sportdirektor Christian Keller zeigte sich in einer Pressemitteilung des Vereins tief betroffen: „Es fehlen mir die Worte. Wenn harmlose Passanten – auch wenn sie in FC-Klamotten rumlaufen – dann von vermummten Halbstarken angegriffen werden, da weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Und dann Halbstarke auf ältere Menschen und Frauen einschlagen. Das ist dermaßen asozial“, äußerte er sich damals deutlich über die Ausschreitungen.
Wie die „Bild“ berichtete, wurde für diesen besonders aufsehenerregenden Fall eine Sonderkommission gegründet. Die „Soko Rutsche“, benannt nach der Kiez-Kneipe, vor der sich die brutale Attacke ereignete, durchsuchte heute ab 6 Uhr morgens über 20 Objekte in Norddeutschland. Mithilfe von Videoaufnahmen konnten bereits vorab 22 Personen identifiziert werden. Durch die Razzien sollen weitere Beweismittel für die weiterführenden Ermittlungen sichergestellt werden.
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Gegen Leicester City lief Said El Mala das erste Mal im FC-Trikot. Obwohl er aber noch kein Pflichtspiel für den FC bestritten hat, buhlt etwa Brighton & Hove Albion heftig um das Talent. Trotz großer Summen bleiben die Kölner gelassen, da er gerade erst verlängert hat mit Said El Mala: Der 1. FC Köln lernt wohl aus früheren Fehlern.
Said El Mala gilt momentan als wahrscheinlich das größte Kölner Talent. Das ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. Einem Wechsel schob der FC aber vor einer Woche einen Riegel vor mit der Vertragsverlängerung mit Said El Mala: Der 1. FC Köln lernt wohl aus früheren Fehlern.
Said El Mala im Testspiel gegen Leicester City
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13 Tore und fünf Vorlagen in 32 Einsätzen für Viktoria Köln in der dritten Liga und zusätzlich auch noch Topscorer bei der U19-EM: Said El Mala hat in der abgelaufenen Saison groß aufgespielt. Und das ist auch den Verantwortlichen beim 1. FC Köln nicht verborgen geblieben. Darum verlängerten sie vor einer Woche den Vertrag des Top-Talents – gemeinsam mit dem seines Bruders Malek – zu verbesserten Bezügen bis 2030. „Said hat sich mit starken Leistungen in der Rückrunde und der Europameisterschaft empfohlen. Wir haben daher proaktiv den Vertrag angepasst, um ihm für seine Entwicklung die nötige Anerkennung zu zeigen“, begründete Sportdirektor Thomas Kessler den Schritt im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.
Gelassen bei großem Transferangebot
Bei anderen Talenten hat der FC in den vergangenen Jahren genau diesen Zeitpunkt immer mal wieder verpasst. Zum Beispiel bei Tim Lemperle. Zu spät bemühten sich die FC-Bosse um das Eigengewächs, ließen ihn lange zu Konditionen spielen, die nicht seinem Leistungsstand entsprachen. Das kam natürlich schlecht an bei Stürmer. Auch bei El Mala hätten die Kölner erstmal noch weiter abwarten können. Direkten Druck hatten sie nicht, schließlich wurde der Linksaußen erst vor einem Jahr verpflichtet und hat nach seiner Leihe zu Viktoria Köln noch kein Pflichtspiel für die Geißböcke absolviert. Der FC hätte Platz im Gehaltsbudget sparen können, indem er auf die Verlängerung zu diesem Zeitpunkt verzichtet. Dass der Verein die Ausdehnung des Kontrakts trotzdem vollzogen hat, zeigt, dass sie aus Fällen wie dem von Lemperle gelernt haben. Sie bringen El Mala so die Wertschätzung entgegen, die er nach seinen Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit verdient hat.
Gleichzeitig sendet der Verein mit der Verlängerung ein starkes Signal an mögliche Interessenten und den Spieler. „Es gab mehrere Angebote, aber wir wollten ein klares Zeichen setzen, dass wir ihn als wichtigen Bestandteil unseres Teams sehen“, sagt Kessler. So bot direkt vor der Verlängerung der Premier League-Verein Brighton & Hove Albion bis zu zehn Millionen Euro für den 18-Jährigen. Und auch jetzt lassen die Seagulls nicht locker. So sollen die Engländer laut transfermarkt.de und der Kölnischen Rundschau ein verbessertes Angebot für El Mala abgegeben haben. Brighton biete 15 Millionen Euro als Ablöse, dazu eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent. Außerdem würde der Linksaußen direkt zum FC zurückverliehen bei vollständiger Kostenübernahme seitens der Seagulls. Trotz des großen Angebots können die Kölner aber entspannt bleiben, da sie das Top-Talent eben langfristig an sich gebunden haben. Und das ohne eine Ausstiegsklausel.
Ähnliche Philosophie bei weiteren Talenten
Aber El Mala soll wohl kein Einzelfall sein. Eine wirtschaftliche Anpassung nach entsprechenden Leistungen ist auch bei anderen Talenten Teil der Strategie. „Es ist wichtig, dass wir den Spielern von Anfang an einen klaren Plan aufzeigen, der nicht nur ihre Entwicklung fördert, sondern auch in der Vertragsgestaltung reflektiert wird. Wenn ein Spieler seine Leistung auf dem Platz bringt, sollte er dafür auch entsprechend belohnt werden. Letztlich geht es darum, eine langfristige Zusammenarbeit aufzubauen, in der sich die Spieler kontinuierlich weiterentwickeln und sich bei uns wohlfühlen, um ihr volles Potential zu entfalten“, so Kessler.
Dass diese Strategie natürlich auch nicht insofern in die andere Richtung ausschlagen darf, dass Talenten überdotierte Verträge gegeben werden, die ihre Leistungen (noch) nicht rechtfertigen, ist dabei natürlich auch klar. Trotzdem wirkt es so, als ob der FC da einen Mittelweg finden könnte beziehungsweise ihn bei El Mala schon gefunden hat. Und dass der Verein so eben aus seinen früheren Fehlern in Bezug auf Verträge für Talente gelernt hat und auch mal in Vorleistung geht, um sie zu halten.
Seit einigen Wochen ist Lukas Kwasniok nun beim FC im Amt. Im zweiten Teil des Interviews spricht der Coach mit come-on-fc nicht nur über die Personalien Eric Martel und Said El Mala. Er äußert sich auch zu seiner Kaderplanung beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok im Interview – Teil 2.
Der Coach verrät, wieviel Mitspracherecht er bei der Kaderplanung hat und wie er seine Kaderentscheidungen trifft beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok im Interview – Teil 2.
Lukas Kwasniok im Interview mit come-on-fc.com
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Die Hälfte der Vorbereitung ist vorbei. Wie weit sind Sie denn gedanklich schon mit einem Gerüst für die Startformation.
Gedanklich sind wir nach dem Trainingslager schon ein gutes Stück weiter. Das Gesamtkonstrukt verändert sich in der Saison aber immer wieder. Wir haben erste Ideen, was zu Beginn der Saison funktionieren könnte. Aber es wird immer wieder Anpassungen geben. Ich habe noch nie eine Saison mit der Mannschaft beendet, mit der ich sie angefangen habe. Und das wird auch dieses Mal nicht so sein. Manchmal bekommt ein Spieler seine Chance erst nach zwölf Spieltagen, mal nach 24, aber dann muss er auch da sein. Je nach Leistung werde ich an den Spielern einfach nicht vorbeikommen.
Eric Martel hat vergangene Woche erklärt, dass er zumindest diese Saison beim FC bleiben wird. Wie wichtig ist diese Personalie?
Als ich mit Thomas Kessler über mein Engagement gesprochen habe, da hatte ich den Vertrag noch nicht signiert, haben wir auch darüber gesprochen, wie wichtig Eric als Anker dieser Mannschaft ist. Nicht nur mit seinen fußballerischen Qualitäten, sondern auch mit seiner Persönlichkeit, weil er beispielsweise immer gewinnen will. Er reißt damit andere mit. Eric weiß, was er am FC hat. Wir wissen, was wir an ihm haben. Das ist aktuell ein perfektes Match. Dass sich das dann im Laufe einer Saison ändern kann, das ist im Rahmen des Möglichen. Es ist aber genauso möglich, dass er im Winter sagt, dass er bleiben will.
„Darauf müssen wir reagieren“
Ist es denn eine besondere Herausforderung, einen Kader zu übernehmen, bei dem es so viele Fragezeichen gab und gibt oder ist es gerade besonders spannend, weil man den Kader mitformen kann?
Es liegt in der Natur der Sache, dass wenn du in der sportlichen Führung und im Trainerteam neue Persönlichkeiten hast, wenn die Transfersperre aufgehoben worden ist, dass es dann zu einem etwas größeren Umbruch kommt. Das ist nicht außergewöhnlich.
Wie läuft eine Kaderplanung mit Ihnen und Thomas Kessler ab. Schlägt der Sportdirektor Namen vor oder können Sie auch Wünsche äußern?
Es wäre schlimm, wenn nicht. Wir sind täglich dazu im Austausch, nicht nur Thomas Kessler und ich. Manchmal mit dem gesamten Scoutingteam, aber auch mit den Trainern. Wir sind im Fußball, da ist viel in Bewegung, auf dem Transfermarkt, aber auch in unserer Mannschaft, darauf müssen wir reagieren. Das Wichtigste dabei ist, dass wir uns vertrauen können. Deswegen bin ich guter Dinge, dass wir noch zwei, drei gute Transfers tätigen können.
Welche Namen stehen denn noch auf der Wunschliste?
Ich nehme Euch Journalisten jetzt doch nicht die Arbeit ab (lacht).
Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
Sie haben einige junge Spieler zu Hause gelassen, die sich nun erst einmal in der U21 beweisen sollen. In der jüngeren Vergangenheit gab es oft Kritik von Seiten der Fans, im Umgang mit jungen Spielern. Aber auch Frust und Enttäuschung bei dem ein oder anderen Youngster, der sich dann gegen den FC entschieden hat. Hat sich da ein anderes Selbstverständnis bei dem Nachwuchs eingeschlichen? Ein 18- oder 19-jähriger Nachwuchskicker kann doch nicht davon ausgehen, dass er sofort Bundesliga spielt.
Wenn ein Spieler aus meiner Sicht gut genug ist, dann spielt er auch. Und wenn er nicht gut genug ist, dann muss er eben weiterarbeiten – entweder in der U19 oder in der U21. Julian Pauli war in der vergangenen Saison die große Überraschung und da gab es auch keinen Trainer, der gesagt hätte, er sei zu jung. Wir wehren uns nicht gegen junge Spieler, die spielen. Und trotzdem wird es dann zum Thema, wenn sie erstmal keine Einsätze bekommen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht ausreichend gefördert werden, nein, die Spieler sind in dem Moment dann noch nicht so weit. Die allermeisten Spieler, die aus den U-Mannschaften rauskommen, brauchen zwei, drei Jahre in einer Übergangsphase in den Seniorenbereich.
„Wenn du das nicht kannst, musst du dir einen anderen Job suchen“
Einer der jungen Spieler, die aktuell im Fokus spielen, ist Said El Mala. Wie schätzen Sie den Youngster ein?
Er ist ein sehr guter Spieler. Er hat die Gabe, mit seinen Aktionen Spiele entscheiden zu können. Thierry Henry hat mal gesagt, dass er im ersten Spiel seiner Laufbahn verstanden hat, wie man sich verhalten muss, um als Team den größten Erfolg zu feiern und nicht nur um selbst zu glänzen. Das ist der entscheidende Prozess, um aus einem guten Spieler einen herausragenden Akteur für die Mannschaft zu machen. Und bei diesem Prozess werden wir ihn begleiten. Dazu gehören nicht nur Highlight-Momente, sondern auch Fleiß, Defensiv-Arbeit und Verbindung im Spiel mit dem Ball.
In der jüngeren Vergangenheit haben Sie gesagt, dass Fußball in erster Linie Entertainment ist. Ist da eine gewisse Diskrepanz zwischen Ergebnissport und Unterhaltung? Oder wie viel Unterhaltung kann der Fußball gebrauchen?
Ich glaube, das Entscheidende ist, sich vom Ergebnis ein wenig lösen zu können. Als Trainer ist es relativ einfach, wenn wir Spiele gewinnen, ist alles toll. Wenn wir Spiele verlieren, werden wir Trainer kritisiert. Wenn du das nicht kannst, musst du dir einen anderen Job suchen. Ich persönlich unterhalte lieber, in dem Glauben, dass man so auch positive Ergebnisse erzielen kann. Es gibt keine Garantie, dass du erfolgreich bist. Dann habe ich lieber unterhaltsamen Fußball gespielt – und einen guten Umgang mit der Mannschaft und mit den Fans. Es macht dann einfach mehr Spaß. Das Ergebnis kann ich als Trainer nur zu 50 und 60 Prozent beeinflussen.
Würden Sie sich dementsprechend als Entertainer beschreiben?
Ich glaube, dass man eine Mischung aus beidem sein muss. Auf dem Platz konsequent und anspruchsvoll, aber wenn es darum geht, den Jungs Dinge zu vermitteln, musst Du Dir immer wieder etwas einfallen lassen. Dazu gehört dann auch mal, dass ein Trainer wie im Trainingslager vom Zehn-Meter-Turm springen muss. Das war auch mein erster Sprung. Als ich da oben stand, dachte ich auch nicht, dass ich das mit links mache. Dann gilt es aber auch, die Jungs ein wenig zu animieren. Meine Haltungsnote war eher Kartoffelsack. Aber man muss auch mal über sich selbst lachen und sich selbst nicht zu wichtig nehmen können.
Kommen wir zurück zur Stadt Köln. Haben Sie mittlerweile eine Wohnung gefunden? Kann Köln beruhigt sein?
Ja, das Umzugsunternehmen ist mittlerweile bestellt.
Wie empfinden Sie die Kölner Fans, gerade die, die mit nach Bad Waltersdorf gereist sind?
Das hier zu erleben, war nochmal eine andere Stufe – und das im positiven Sinne. Das gibt einem Trainer Energie. Man steht eben nicht jeden Morgen auf und ist voller Tatendrang. Aber wenn man zum Training fährt und sieht die Menschen und was sie für uns alles auf sich nehmen, das ist schon sehr speziell und gibt dir einfach Power.
Das Gespräch führte Simon Bartsch
In Teil 1 des Interviews spricht der Trainer über die Fannähe des Vereins, die Besonderheiten des 1. FC Köln und seine Zeit bisher. Hier geht es zu Teil 1.
Seit einigen Wochen ist der Trainer nun im Amt. Im Trainingslager sprach der Coach mit come-on-fc nicht nur über die Fannähe des Vereins, die dann doch überraschende Realität beim FC und den Weg zum Ziel des 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok im Interview.
Nach ein paar Wochen als Cheftrainer des 1. FC Köln hat Lukas Kwasniok seine ersten Erfahrungen mit dem Verein und der Mannschaft gesammelt. Der Coach äußert sich zu einer Zeit beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok im Interview.
Lukas Kwasniok im Interview mit come-on-fc.com
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Herr Kwasniok, vor einigen Tagen beim Fan-Fest in Bad Waltersdorf haben wir Sie beim Zapfen, aber auch beim Bierverkauf beobachten dürfen. Haben Sie eine neue Berufung gefunden?
Lukas Kwasniok: Nein, auch wenn ich das nicht zum ersten Mal gemacht habe – im FC-Dress natürlich schon. Wenn du im Amateurfußball groß wirst, dann wirst du bei den Sportfesten auch für den Bierwagen eingeteilt. Insofern bin ich eigentlich geübt, aber der Zapfhahn lief nicht so gut. Es war schon sehr schaumig. Aber im Ernst: Wir wollen nahbar bleiben, deshalb habe ich das gerne gemacht. Ich glaube, in Köln ist es ganz wichtig, den Menschen das Gefühl zu geben, dass du Teil dieses Clubs bist. Wahrscheinlich ist diese Verbundenheit bei keinem anderen Verein in Deutschland so sehr ineinander verwurzelt wie hier. Die Menschen in Köln geben einem das Gefühl, der FC gehört zu der Stadt und die Stadt zum FC. Das ist schon sehr, sehr speziell.
Haben Sie das bei Ihrem Amtsantritt so erwartet?
Natürlich wurde mir erzählt, wie es in Köln so ist. Es ist ein bisschen so, wie wenn dir erzählt wird, dass sich mit einem Kind das Leben verändert, dann denkst du auch: ,Ja, ja – Danke für den Hinweis‘. Und wenn es dann soweit ist, merkst du, dass sich tatsächlich alles verändert hat. So ähnlich war das jetzt beim FC. Du versuchst dich darauf einzustellen und wenn es dann soweit ist, ist es doch nochmal etwas anderes.
Wie wichtig ist es, als Trainer Inhalte, Ideen oder eben Spielweisen dem Team “gut verkaufen“ zu können?
Verkaufen ist für mich der falsche Begriff. Du musst die Jungs davon überzeugen, dass das, was du machst, ein erfolgreicher Weg sein kann. Insofern würde ich aus „Verkaufen“ „Überzeugen“ machen. Du musst sie von deiner Idee begeistern können. Und ihnen zeigen, dass dieser Weg uns ans Ziel führen kann. Jeder Spieler hat schon verschiedenste Trainer gehabt und mit der Erfahrung fühlen sie sehr schnell, ob der Trainer wackelt, in dem, was er tut oder ob er von seinem Weg absolut überzeugt ist.
Sie sind ein sehr kommunikativer Trainer, suchen das Gespräch mit den Spielern, scheinen bereits ein Vertrauen aufzubauen. Wie wichtig ist für Sie ein enges Vertrauensverhältnis?
Das Vertrauensverhältnis baut sich erst mit der Zeit auf. Es wäre fatal, wenn die Jungs mir jetzt schon komplett blind vertrauen würden. So schnell geht das nicht. Das ist ein Prozess, aber es ist natürlich das Ziel. Die Jungs sollen auf das Feld gehen und erkennen, dass sie einen Wettbewerbsvorteil haben, weil sie Dinge machen oder eben nicht machen. Das müssen sie aber erst einmal spüren und fühlen. Deswegen habe ich aktuell noch nicht diese Erwartungshaltung. Wir haben schon ein gutes Verhältnis. Erstmal beobachte ich die Dinge lange, ohne sie zu bewerten.
Lukas Kwasniok im Trainingslager in Bad Waltersdorf
„Das wird immer ein Teil von mir sein“
Eine Bewertung haben Sie nach dem Spiel gegen Fortuna Köln getroffen, einige Spieler scharf kritisiert. Hätten Sie gedacht, mit der Mannschaft schon weiter zu sein oder haben Sie einige der Jungs anders eingeschätzt?
Ich habe das nicht als schlimme Aussage empfunden. Nach so einem Spiel, bei dem wir teilweise nicht auf Augenhöhe mit einem Regionalisten waren, muss ich nicht um den heißen Brei rum reden und so tun, als ob es reichen würde. Bei allen Jungs, mit denen wir hier im Trainingslager arbeiten, habe ich das Gefühl, dass alle das Potenzial haben, am ersten Spieltag in der Startelf zu stehen. Zum Trainingslager sind vier Jungs dazu gekommen mit Eric, Jan, Said und Seb. Also mussten wir Entscheidungen treffen, weil ich kein Freund von einem Trainingslager mit 33 Spielern bin. Es geht nicht darum, als sozialer, guter Mensch dazustehen, wir sind im Leistungssport.
Ihre Aussagen wurden von vielen Fans als erfrischend ehrlich und authentisch wahrgenommen. Gibt es denn auch Momente, in denen Sie sich im Nachhinein besser gebremst hätten?
Im FC-Dress ist mir das noch nicht passiert. Es wird immer ein Teil von mir sein, dass ich – für andere ungewohnt, für mich normal – Dinge klar anspreche.
Eins Ihrer Mottos ist „Work hard, be smart“. „Work hard“ haben wir nun einige Wochen hautnah miterlebt, wie sieht „be smart“ aus?
„Be smart“ bedeutet dann auch mal einen Trainingstag freizugeben. Wir arbeiten drei, vier Tage sehr hart und machen dann einen Tag frei. Ich mag es einfach nicht, nur zu trainieren, um Beobachtern das Gefühl zu geben, hier wird richtig durchgezogen. Das ist für mich Zeitvergeudung – viel wichtiger ist es, dass auch der Kopf zwischendurch regenerieren kann.
„Dann macht auf einmal alles Sinn“
Wie weit sehen Sie den Kader nach der Hälfte der Vorbereitung?
Ich bin zufrieden. Auch mit dem Trainingslager. Wir sind deutlich weiter als nach den ersten beiden Wochen. Es ist schon eine exponentielle Kurve zu erkennen. Das war das klare Ziel unseres Trainingslagers. In letzten Einheiten war eine ganz andere Haltung und Herangehensweise zu erkennen. Die Jungs haben meine Ideen so langsam verinnerlicht und wir sind auf einem guten Weg. Es gibt aber noch viele Themen, die wir noch gar nicht angegangen sind, wie zum Beispiel die Arbeit gegen den Ball.
Ihre Spieler sprachen zum einen davon, dass das Training aktuell sehr intensiv ist, sie erklärten aber auch, dass es gar nicht so einfach sei, die Spielidee zu adaptieren. Ist die so komplex?
Die Jungs sind aus der Vergangenheit einen anderen Ansatz gewohnt, und zwar im körperlichen Bereich als auch im gedanklichen. Es ist nicht komplex, es ist anders – ein anderer Spielstil, andere Spiel- und Belastungsformen. Die einzelnen Elemente passen immer besser, und Du merkst: die Zahnräder greifen ineinander und dann macht auf einmal alles Sinn. Dass es in den ersten Wochen hakt, ist ganz normal.
Das Gespräch führte Simon Bartsch
In Teil 2 des Interviews spricht der Trainer über Eric Martel und Said El Mala, die Kaderplanung mit Thomas Kessler und die Hintergründe seiner Kaderentscheidungen. Der zweite Teil erscheint Montagmorgen.
Seit ungefähr einer Woche ist Sebastian Sebulonsen beim FC. Dort soll er Jusuf Gazibegovic als Rechtsverteidiger Konkurrenz machen. Und in seinem ersten Einsatz fügte sich der Norweger direkt gut ein beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen überzeugt beim Debüt.
Erster Einsatz, erster Treffer für den 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen überzeugt bei seinem Debüt gegen Leicester City. Der Rechtsverteidiger zeigt gute Ansätze und verschafft sich so erstmal eine gute Position im Konkurrenzkampf mit Jusuf Gazibegovic.
Sebsatian Sebulonsen trifft im Test gegen Leicester City
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Mit seinem Wechsel zum FC hat Sebastian Sebulonsen bereits ein großes Ziel erreicht. „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen. Die Bundesliga sieht mit der Fankultur und allem anderen nach einer wirklich guten Liga aus, um darin zu spielen“, sagte der Rechtsverteidiger vergangenen Dienstag nach dem Training. Und dass er für den Sprung in die Bundesliga bereit sein könnte, deutete er in Köln direkt an. Bei seinem Debüt für die Geißböcke im Testspiel gegen Leicester City überzeugte der Norweger und traf nach gerade mal fünf Minuten zur Führung.
Qualitäten in der Offensive
Bei dem Tor zeigt sich auch eine seiner Stärken: sein Offensivdrang. Denn der als rechter Schienenspieler aufgestellte Verteidiger rückt bis in die vorderste Linie mit vor und bot den Laufweg in die Tiefe an, wo er dann auch den Pass bekam. Dabei erkannte Sebulonsen gut den Platz im Zentrum und füllte diesen auf statt nur auf seiner Seite zu bleiben. Kurz darauf bereitete der 25-Jährige mit einer butterweichen Flanke auf Kaminski auch fast noch einen Treffer vor, doch sein Mitspieler scheiterte am Torwart. Auch danach machte der Neuzugang eine starke Partie und zeigte bei seinen Läufen auch seine starke Physis, die FC-Sportdirektor Thomas Kessler bereits bei der Verpflichtung gelobt hatte.
Mit seinem Auftritt untermauerte der Norweger auch nochmal, dass er nicht als Back-up, sondern als Herausforderer für Jusuf Gazibegovic gekommen ist. Letzterer hatte am gleichen Tag im Interview mit der Kölnischen Rundschau seine Ansprüche klargestellt: „Ich will hier in Köln das zeigen, was ich in Graz gezeigt habe. Dazu muss ich Stammspieler sein, das ist das Ziel.“ Dass Sebulonsen dabei aber mehr als nur ein Wörtchen mitzureden hat, steht spätestens seit dem Test gegen Leicester City fest. Wobei der Norweger nach dem gutem Debüt wahrscheinlich sogar eher in der Pole Position ist. Auf jeden Fall hat er mit seiner Leistung schonmal eine erste Bewerbung auf einen Platz in der Startelf zu Saisonbeginn abgegeben. Die muss er jetzt in den kommenden Testspielen bestätigen.