Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart soll nun der erste Sieg her. Die U21 des 1. FC Köln will gegen den SC Wiedenbrück Wiedergutmachung betreiben.

Während auf den Stadionwiesen am Samstag die Saisoneröffnung der Geißböcke gefeiert wird, steht für den Kölner Nachwuchs ein ganz anderes Thema auf dem Programm. Die U21 des 1. FC Köln will am 2. Spieltag der Regionalliga West Wiedergutmachung betreiben. Nach dem 0:3 gegen Bocholt geht es nun gegen den SC Wiedenbrück.

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Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Evangelos Sbonias im Franz-Kremer-Stadion den SC Wiedenbrück. Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende will der FC ein anderes Gesicht zeigen. „Ich hoffe, dass die Lernkurve nächste Woche schnell nach oben geht und wir das dann schnell verarbeiten können“, sagte der Coach nach dem 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten. Vor allem im zweiten Abschnitt offenbarten die Geißböcke Schwächen und auch noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Nun folgt also der erste Auftritt im eigenen Stadion und Sbonias kündigt an, dass es seine Mannschaft an einigen Stellen „besser machen“ wolle. Das ist auch nötig, um den Fehlstart zu vermeiden.

„Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen“

Und mit Wiedenbrück kommt ein unangenehmer Gegner nach Köln. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt in die neue Spielzeit gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 2:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Saisonübergreifend hat der SC nun fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen den FC will die Mannschaft des ehemaligen Profis Sascha Mölders noch einmal nachlegen. Zuletzt trafen die Mannschaften im Februar im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Damals setzte sich der FC 1:0 gegen die Ostwestfalen durch, den entscheidenden Treffer erzielte Meiko Sponsel, Marco Höger sah den gelb-roten Karton. Beide Spieler sind bekanntlich nicht mehr für die U21 im Einsatz. Der FC präsentiert sich mit neuem Gesicht. Unter anderem mit dem neuen Kapitän Luca Dürholtz. „Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen. So wie in Bocholt können wir uns im Männer-Fußball nicht präsentieren. Die Gegentore fallen zu leicht, wir sind zu sehr auseinandergefallen. Da müssen wir kompakter bleiben und als Mannschaft mehr zusammenstehen“, sagte der Neuzugang dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.


Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Der FC möchte zwar ein Entwicklungsklub sein, aber auch die Kölner Verantwortlichen wissen: Ohne Erfahrung wird der Klassenerhalt sehr schwer. Und inzwischen gibt es einige Spieler, die bereits öfter in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv waren, im Kader des 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Erfahrung ein großer Vorteil sein. Und gegenüber etwa dem Hamburger SV könnte man den auf seiner Seite haben beim 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

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Nach einem Jahr zweite Liga geht es in ein paar Wochen für den FC endlich wieder in der Bundesliga los. Während einige Profis im Kölner Kader dann ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse geben werden, ist das für viele Spieler beim FC nichts Neues. Denn obwohl der 1. FC Köln ein Aufsteiger ist, kommt die Mannschaft mit einer Menge Bundesliga-Erfahrung daher. Alleine 16 Akteure im Kölner Aufgebot haben schon mindestens 50 Spiele in der ersten Liga absolviert. Insgesamt kommt der Kader nach dem Transfer von Marius Bülter auf 1879 Begegnungen. Damit liegt man sehr deutlich vorm zweiten Aufsteiger Hamburger SV, der es auf gerade mal 646 bringt. Und auch im Vergleich zum Rest der Liga ist der FC damit im unteren Mittelfeld auf Platz 11 – vor Vereinen wie Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder dem FC Augsburg.

Erfahrene Zugänge

Einen Anteil daran haben auch die Neuzugänge. So sind Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Marius Bülter alle gestandene Bundesliga-Akteure. Sie brauchen keine Zeit zur Anpassung an das Niveau und können im Idealfall sofort funktionieren. Das Risiko ihrer Verpflichtung ist damit vergleichsweise geringer. Trotzdem haben die Kölner bei ihren Zugängen eine gute Mischung zwischen Spielern mit Erfahrung in der ersten Liga und Profis, die erst den Sprung in Deutschland schaffen müssen und wollen, gefunden. Zu letzterem passen Ragnar Ache, Isak Johannesson und Sebastian Sebulonsen.

Gleichzeitig hat der Verein auch noch einige Aktive im Aufgebot, die schon dabei waren, als der FC das letzte Mal zuvor in der Bundesliga war. Durch die Transfersperre haben die Geißböcke den Kader zum Großteil nach dem Abstieg 2023/24 zusammengehalten. Von diesen Spielern sind auch nach dem Wiederaufstieg immer noch viele am Start. Sie kennen bereits den Abstiegskampf und wissen, wie sie damit umgehen können. Natürlich mit dem Antrieb, es dieses Mal besser machen zu wollen und den Klassenerhalt zu schaffen.

Stützen in schwierigen Zeiten

Diese Erfahrung könnte für den 1. FC Köln zum Trumpf im Kampf gegen den Abstieg werden. Die gestandenen Spieler können die anderen unterstützen und idealerweise in schwierigen Zeiten vorangehen. Und dass komplizierte Phasen kommen können, ist nicht unwahrscheinlich als Aufsteiger. Zusätzlich haben die Kölner so schon viele Profis, die an die Bundesliga gewöhnt sind und nachgewiesen haben, dass sie das erforderliche Niveau mitbringen. Ein paar Akteure wie Dominique Heintz und Florian Kainz könnten dabei zwar schon über ihren Zenit sein und nicht mehr den Anforderungen (vollständig) gerecht werden. Der Großteil der anderen Spieler dürfte aber weiterhin auf dem Leistungslevel sein, dass sie bereits in der Bundesliga gezeigt haben. Und auch ohne die beiden haben die Geißböcke immer noch mehr Erfahrung als die wahrscheinlich größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie St. Pauli, der Hamburger SV oder der 1. FC Heidenheim.

Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City
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Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

In drei von vier Testspielen agierte der FC mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Dabei besetzte gegen Leicester City und den Siegburger SV unter anderem Linton Maina sehr offensiv die Schienenposition beim 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

Mit 7:0 setzte sich der FC vergangenen Mittwoch im vierten Test gegen den Siegburger SV durch. Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das dritte Mal mit der Dreier- beziehungsweise Fünferkette, die der Coach auch in Paderborn spielen ließ. Und in dem System überzeugte in den bisherigen Testspielen auch der 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

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Viele FC-Fans dürften sich schon am vergangenen Freitagabend gewundert haben, Linton Maina gegen Leicester City als linken Schienenspieler zu sehen. Sonst kennen ihn die Anhänger nur auf offensiveren Positionen. Gegen den englischen Zweitligisten musste der eigentliche Linksaußen dann aber das erste Mal als Außenverteidiger in der Kölner Fünferkette ran. Dass diese Position eher eine unbekannte ist, merkte man dem ehemaligen Hannoveraner jedoch nicht an. Der 26-Jährige interpretierte seine Rolle dabei aber auch sehr offensiv und schaffte durch sein enormes Tempo viel Raum für seine Mitspieler.

Und auch sein Gegenstück auf der rechten Seite, Neuzugang Sebastian Sebulonsen, überzeugte gegen Leicester als Schienenspieler mit viel Drang nach vorne. So erzielte der Norweger etwa nach wenigen Minuten die Führung für die Geißböcke und blieb auch danach ein Aktivposten. Aber nicht nur vergangenen Freitag lief der 1. FC Köln mit offensiven Schienenspielern auf. Auch ein paar Tage später gegen den Siegburger SV agierten die Geißböcke mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Fünferkette auch in der Bundesliga?

Was bei dem System bisher bei allen Schienenspielern auffiel: Neben dem großen Offensivdrang legten die Außenspieler auch den Rückwärtsgang ein und nahmen dafür große Wege in Kauf. Das trifft sowohl auf Maina und Sebulonsen zu als auch auf die Alternativen Steffen Tigges auf links und Jusuf Gazibegovic auf rechts. Durch die überzeugenden Auftritte der Mannschaft in den Spielen gegen Bergisch Gladbach, Leicester und den Siegbuger SV zeigt sich, dass das System mit offensiven Schienenspielern und einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Und vielleicht kann es das für den FC ja auch in der Bundesliga. Trainer Lukas Kwasniok scheint zumindest ein Fan des Systems und auch von offensivstarken Spielern auf den Schienenpositionen zu sein. So ließ der Coach bereits beim SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit ähnlich spielen. Dabei setzte er auf der rechten Seite auf den gelernten Mittelfeldspieler Raphael Obermair und auf der linken auf Aaron Zehnter. Beide sind weniger klassische Außenverteidiger. Sie haben ihre Stärken wie etwa auch Maina und Sebulonsen eher in der Offensive. Diese Stärken konnten die Schienenspieler in Kwasnioks System hervorragend ausspielen. So hatten die beiden einen großen Anteil daran, dass der SC Paderborn bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die erste Liga kämpfte. Gemeinsam waren Zehnter und Obermair an knapp der Hälfte der Paderborner Ligatore direkt beteiligt.

Defensive Stabilität noch unklar

Wie man an Zehnter und Obermair sieht, passen auch zwei Spieler, die eher offensiv denken, auf die Schienenpositionen in Kwasnioks 3-4-2-1-System. Maina und Sebulonsen haben unter anderem gegen Leicester gezeigt, dass auch sie auf diesen Positionen spielen und offensiv überzeugen können. Klappt dies auch gegen bessere Gegner, hätte der FC auf jeden Fall viel Power im Spiel nach vorn. Allerdings bleibt fraglich, wie es gegen stärkere Mannschaften defensiv aussieht. Denn auch gegen den Siegburger SV gab es durchaus Probleme im Rückwärtsgang, die Maina mit seinem enormen Tempo noch bereinigen konnte. In der Bundesliga dürfte das Tempo ein deutlich höheres sein.

Und gerade da könnten die Kölner in den Spielen als Außenseiter vor allem in der Defensive vor größere Probleme gestellt werden. In den Testspielen bis zum Saisonstart wird sich also zeigen, ob Kwasniok das Risiko mit einer Dreierkette und zwei offensivstarken Schienenspielern eingeht oder doch auf eine defensivere Variante setzt. Gerade der Härtetest gegen Atalanta Bergamo könnte darüber mehr Auskunft liefern.

Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
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Nach Millionen-Einnahmen und -Ausgaben für Transfers: Wie viel Budget hat der 1. FC Köln noch für Neuzugänge?

Es hat diesen Sommer schon einige Zu- und Abgänge beim FC gegeben. Und es sollen noch ein paar Spieler kommen. Diese müssen jedoch finanzierbar sein für den 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

Alleine für Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC zusammen wohl zehn Millionen Euro ausgegeben, mit Max Finkgräfe und Damion Downs aber auch einiges wieder eingenommen. Nun sollen noch für die Abwehr und den Angriff weitere Neuzugänge geholt werden beim 1. FC Köln: Wie viel Budget ist für Transfers noch übrig?

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Jahrelang hat der 1. FC Köln unter dem ehemaligen Sportvorstand Christian Keller sich auf dem Transfermarkt eher zurückgehalten und wenig Geld ausgegeben. Das hatte zum Teil natürlich auch mit der Transfersperre zu tun. Aber auch wenn die Geißböcke Spieler verpflichten durften, gab es eher geringe Ausgaben. Die wirtschaftliche Konsolidierung stand im Vordergrund. Das ändert sich in diesem Sommer – auch durch die verbesserte finanzielle Situation. Direkt für die ersten beiden Neuzugänge Ragnar Ache und Isak Johannesson zahlte Sportdirektor Thomas Kessler 4,5 Millionen beziehungsweise 5,5 Millionen Euro. Und auch in den vergangenen Tagen und Wochen wurde und wird der Verein mit mehreren teuren Spielern in Verbindung gebracht. Für Danilho Doekhi etwa soll Union Berlin neun Millionen Euro wollen. Bei Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam wiederum kommt der FC nicht weiter. Die Niederländer würden nicht von ihrer Ablöseforderung von kolportierten sechs Millionen Euro abrücken. Daher stellt sich die Frage, ob die Kölner für einen Transfer in der Größenordnung von Doekhi überhaupt genügend Geld übrig hätten.

Wie viel Budget hat der FC übrig?

Insgesamt sollten ursprünglich um die zwölf Millionen Euro für Transfers zur Verfügung stehen. Das bestätigte Geschäftsführer Philipp Türoff gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Ende Mai. Hiervon müssen die schon erwähnten Ache und Johannesson abgezogen werden, bedeutet minus zehn Millionen Euro. Für die weiteren Zugänge Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter zahlten die Kölner dem Vernehmen nach insgesamt um die 4,2 Millionen Euro an Ablöse beziehungsweise Leihgebühr. Bei Sebulonsen sollen außerdem noch 500.000 Euro an Bonuszahlungen möglich sein. Die werden aber eher nicht in diesem Transferfenster anfallen. Bei Jakub Kaminski wiederum ist die Höhe einer möglichen Leihgebühr nicht bekannt. Die Ablöse für den Coach soll eine Millionen Euro betragen haben. Nimmt man alles zusammen wären die Geißböcke Stand jetzt bei einem ungefähren Minus von rund drei Millionen Euro – gemessen an den kolportierten zwölf Millionen, die aber ohnehin unter der Überschrift „in diesem Rahmen“ laufen.

Allerdings gab es auch bereits zwei Verkäufe, von denen der Club die Einnahmen in Transfers investieren kann. Für Damion Downs und Max Finkgräfe nimmt der FC zusammen kolportierte zwölf Millionen Euro direkt ein. Bei Downs könnten auch noch zwei Millionen Euro an Bonuszahlungen oben drauf kommen. Da mit diesen wie bei Sebulonsen auf der Zugangsseite wenn dann aber nicht in diesem Sommer zu rechnen ist, können sie nicht zum Budget dazuzählen. So hätten die Geißböcke noch insgesamt zwischen acht und neun Millionen Euro für Verpflichtungen übrig. Allerdings können die Verantwortlichen um Kessler nicht die kompletten Transfereinnahmen wieder für Neuzugänge ausgeben. So muss der Verein Beträge etwa wie Solidaritätszahlungen abgeben. Daher dürfte die Summe insgesamt niedriger liegen.

Noch mehrere Baustellen

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Einnahmen durch Weiterverkäufe ehemaliger Nachwuchsspieler – so wie durch den Liverpool-Wechsel von Florian Wirtz (etwa 2,5 Millionen Euro). Diese Gelder werden aber auch nicht gänzlich auf dem Transfer-Tisch der Kölner landen. Es bleibt in etwa eine Summe, die Union Berlin für Doekhi fordert. Außerdem möchte der FC auch nicht nur einen neuen Innenverteidiger, sondern auch eine Verstärkung für die Linksverteidiger-Position holen. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass der 1. FC Köln fast sein ganzes restliches verfügbares Geld für nur einen Spieler ausgibt. Wenn dann müssten sie auf den restlichen Positionen wie bei Kaminski und Krauß mit Leihgeschäften arbeiten. Oder es müsste noch ein Profi verkauft werden. Das würde dann aber gleichzeitig auf der Position, auf der jemand geht, eine neue Baustelle aufmachen. Wenn der Verein aber seinen jetzigen Kader beisammenhält und auch Doekhi nicht holt, hat er mit um die neun Millionen Euro trotzdem noch ein ordentliches Budget übrig, um sich weiter zu verstärken.


„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

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„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

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Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Zoe Hasenauer spielt künftig für den 1. FC Köln
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Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Wenige Wochen vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer. Die 25-Jährige wechselt aus Dänemark an den Rhein.

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den achten Neuzugang zu verzeichnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer für die kommende Saison.

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Die Kölner Fußballerinnen stellen sich weiter für die kommende Spielzeit auf. Der FC hat einen weiteren Neuzugang zu verzeichnen. Zoe Hasenauer kommt vom dänischen Erstligisten Odense Boldklub Q an den Rhein und empfahl sich dort mit 20 Toren in den vergangenen beiden Spielzeiten – und das in 32 Begegnungen. „Zoe Hasenauer ist eine Spielerin, die unser Spiel mit ihrer guten Technik, ihrer Dynamik und ihrer Vielseitigkeit spürbar beleben wird. Sie bringt nicht nur fußballerische Klasse mit, sondern auch eine offene, herzliche Art, mit der sie menschlich sofort ins Team passen wird“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt Teil unserer Mannschaft ist und sind überzeugt, dass sie schnell zu einer wichtigen Stütze auf und neben dem Platz heranwachsen wird.“ 

„Ich liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein“

Hasenauer kommt aus Kalifornien, spielte lange im Highschoolteam der Oregon Ducks sowie in der U21 der US-Nationalmannschaft. 2023 wechselte sie nach Odense. Dort überzeugte sie mit einer starken Torquote. Nun also der Wechsel an den Rhein und in die Bundesliga. „Es ist absolut aufregend jetzt hier beim FC zu sein. Ich habe Erfahrungen in den USA und Dänemark sammeln können, die ich jetzt bei meinem neuen Club einbringen möchte“, sagt Hasenauer. „Ich arbeite immer hart für den Erfolg und gleichzeitig habe ich unheimlich viel Freude am Spiel mit dem Ball und liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein.“ Hasenauer erklärt, sie könne „es kaum erwarten, die Bundesliga und Köln besser kennenzulernen und mit meiner neuen Mannschaft erfolgreich zu sein.“ 

Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

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Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Ragnar Ache im Spiel gegen den Siegburger SV
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Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Mit einem verdienten 7:0-Erfolg hat der FC das dritte von vier Testspielen erwartungsgemäß deutlich gewonnen. Trotz des verdienten Siegs bleibt der Ertrag überschaubar beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

Für Lukas Kwasniok scheint sich so allmählich eine Spielform herauszukristallisieren. Dennoch lieferte das Testspiel gegen den Siegburger SV nicht die ganz großen „Aha-Momente“ beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

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Welche sportliche Bedeutung die Begegnung gegen den Siegburger SV für den FC haben sollte, zeigte sich eigentlich schon am Vormittag als die Kölner ohne Rücksicht auf die Beine am Vormittag eine ganz normale Trainingseinheit absolvierten. Dementsprechend vielsagend dürften auch die Erkenntnisse nach dem 7:0-Erfolg über den Mittelrheinligisten aus Siegburg ausgefallen sein. Denn so ganz großen Wettbewerbscharakter – zumindest als Vorbereitung auf den Bundesligastart – hatte das Benefizspiel im Walter-Mundorf-Stadion nicht. Der FC dominierte erwartungsgemäß einen tief stehenden Gegner, schob sich die Kugel zu und setzte auch immer wieder Nadelstiche. „Insgesamt war es ein gutes Erlebnis für die Menschen hier und für uns ein guter Test und eine gute Trainingseinheit“, sagte Lukas Kwasniok.

Waldschmidt erzielt Doppelpack

Der Trainer ließ sein Team wieder in einer 3-4-3-Formation auflaufen – mit extrem offensiven Schienenspielern. Die taktische Formation scheint sich immer mehr als Kwasnioks Weg herauszukristallisieren. Doch gerade im ersten Abschnitt fehlte im Schlussdrittel ein wenig die Gefahr. Wieder einmal blieb Imad Rondic lange hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit erneut gute Möglichkeiten. So war es Linton Maina, der eine weitere Bewerbung abgab und das nicht nur aufgrund der frühen Führung. Doch die ganz große Durchsetzungskraft fehlte auch über die Außen. „So ein bisschen Tempo und die Überzeugung am Flügel, sich auch mal im Eins-gegen-eins durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit einen Ticken gefehlt“, sagte der Trainer.

Auch Said El Mala lief sich einige Male fest, fand nicht den direkten Weg in die Box. Das 2:0 erzielte noch vor dem Wechsel der bis dahin unscheinbare Ragnar Ache. Nach dem Wechsel drehten die Kölner aber auch im Schlussdrittel noch einmal so richtig auf. Vor allem Luca Waldschmidt hatte sichtbar Spaß am Spiel, erzielte die Treffer zum 4:0 und 6:0, spielte aber auch eine Art falsche Neun. „Aktuell passt es da ganz gut. Ich hab das Gefühl, dass er sehr glücklich darüber ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen“, sagte Kwasniok. Zuvor hatte sich auch Timo Hübers in die Torliste eingetragen, zwischen Waldschmidts Doppelpack war dann auch Rondic erfolgreich. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte Isak Johannesson den 7:0-Endstand.

Zweieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielstart stehen somit personelle Antworten noch aus, es gab aber einmal mehr Einblicke in Ideen, die Kwasniok umtreiben. Tom Krauß als zentraler Spieler der Dreierkette scheint so eine Option zu sein, genauso wie Florian Kainz im zentralen Mittelfeld. Akzente konnten aber nur wenige Akteure setzen. Ob die Begegnung gegen Arnheim am Sonntag mehr Aufschluss bringt, ist offen.  

Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7

Das vierte Testspiel und der dritte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Damit kann die Mannschaft die positive Entwicklung auch nach dem Trainingslager fortsetzen.


Mit einem deutlichen Sieg im Benefizspiel gegen den Mittelrheinliga-Klub Siegburger SV startet der FC nun in die finale Phase der Saisonvorbereitung. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Linton Maina, Ragnar Ache, Timo Hübers, Imad Rondic, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson trafen für die Geißböcke. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.

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Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem 1. FC Köln am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion stand unter einem besonderen Stern. Vor 5.000 begeisterten Zuschauern ging es zwar um den Feinschliff für die kommende Saison, doch im Mittelpunkt dieses Abends stand die Würdigung einer wahren Kölner Legende. Wolfgang Overath feierte seinen 80. Geburtstag. Im Vorfeld blickte Overath im Interview mit dem Verein bewegend auf seine enge Verbindung zu Siegburg und den Geißböcken zurück: „Hier in der Gegend gibt es unerhört viele FC-Anhänger. Deshalb hat der FC schon mehrmals in Siegburg gespielt. Das ist echt super für meinen Heimatclub und der FC kann sich weiter einspielen für die ersten Spiele im DFB-Pokal und in der Bundesliga. Das Startprogramm ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass beide Teams einen guten Tag haben und es ein schönes Spiel wird.“

FC ohne Thielmann im Kader

Und das sollte es werden. Wie schon beim 3:1-Erfolg gegen Leicester City schickte Kwasniok seine Mannschaft wieder mit einer Fünferkette aufs Feld, rotierte allerdings ordentlich das Personal. Für Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt starteten Matthias Köbbing, Tom Krauß, Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic. Überraschenderweise verzichtete Kwasniok auf Jan Thielmann. Der U-21 Nationalspieler stand gegen Siegburg nicht im Kader. Dafür kam Rohdiamant Said El Mala zum ersten Einsatz von Beginn an für den 1. FC Köln.

Gegen tiefstehende Hausherren dauerte es eine ganze Weile bis zur ersten nennenswerten Aktion durch Eric Martel. Dessen zentral plazierter Kopfball in der 5. Minute Minute striff allerdings nur die Latte des Kastens von Michael Vogel im Tor der Hausherren. In der 9. Minute dann fiel der erste Treffer durch Linton Maina nach Hereingabe von Gazibegovic. Die Flanke des Bosniers segelte einmal durch den Strafraum der Siegburger, Maina schloss sehenswert direkt aus der Luft ins untere Linke Eck ab. Er erzielte bereits sein drittes Testspieltor.

Einige gute Chancen für den FC

In der ersten Hälfte spielten die Geißböcke generell viel über die Außen. El Mala und Gazibegovic brachten die tiefstehenden Siegburger immer wieder in Bewegung und suchten Ache im gegnerischen Strafraum. Dieser kam in der ersten Hälfte auf mehrere gute Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Richtig gefährlich wurde es noch einmal in der 30. Minute. Der gut aufgelegte Maina fasste sich aus knapp 20 Metern zentral vor dem Tor ein Herz, traf aber nur Imad Rondic. Dieser war sichtlich überrascht und konnte den Ball nicht kontrolliert verwerten. Trotzdem landete der Versuch am rechten Pfosten.

In der 35. Minute wurde dann Kölns Torhüter Köbbing wachgerüttelt: Ein gefährlicher Kopfball des Siegburger Neuners Alexander Sai landete knapp über dem Tor. Sonst bekam Köbbing in der ersten Hälfte nicht viel zu tun. Anders auf der anderen Seite des Feldes: Florian Kainz suchte durch einen Freistoß aus 30 Metern erneut Ragnar Ache, der das Spielgerät am Fünfer erwischte und wuchtig per Kopf ins untere rechte Eck traf – kurz vor Ende der ersten Hälfte.

Sehenswerte Partie mit mutigen Siegburgern

Kwasniok tauschte zur Halbzeit bis auf Imad Rondic und Torwart Köbbing die gesamte Mannschaft auf dem Feld aus. Die zweite Hälfte startete dann mit einer sehenswerten Kombination. Isak Johanneson überspielte das Siegburger Mittelfeld mit einem langen Ball, den Luca Waldschmidt per Kopf auf den einlaufenden Timo Hübers ablegte. Der Innenverteidiger traf den Ball gut und es zappelte zum 3:0 im Siegburger Tor. In der Folge wurde die Torschützenliste für den 1. FC Köln immer länger. Luca Waldschmidt traf doppelt, Rondic fand nach torloser erster Halbzeit ebenso das Netzt der Siegburger. Isak Johannesson setzte dem torreichen und dominanten Auftritt der Geissböcke mit einem sehenswerten Schlenzer ins obere linke Eck in der 87. Minute den Deckel auf. Trotz des eindeutigen Ergebnisses zeigten sich die Hausherren mutig. Sie kamen immer wieder auch vors Tor von Matthias Köbbing. Unterm Strich ein in der Höhe verdienter Sieg für den FC und sicher ein schönes Fußballfest zu Ehren von Wolfgang Overath.

Am Sonntag (03.08.) steht für die Mannschaft dann der nächste Test in der Saisonvorbereitung an. Dann geht es für den FC unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim.

Köbbing – Paqarada (Tigges 46.) , Schmied (Hübers 46.), Gazibegovic (Telle 46.) – Krauß (Huseinbasic 46.), Martel (Heintz 46.), Kainz (Johannesson 46.) – Maina (Sebulonsen 46.) , El Mala (Kaminski 46.) – Ache (Waldschmidt 46.), Rondic – Tore: Maina (9.), Ache (43.), Hübers (52.), Rondic (72.), Waldschmidt (70., 76.), Johannesson (87.)


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