Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Davie Selke macht beim HSV den Unterschied
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Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Ähnlich wie im vergangenen Jahr hat der Mittelstürmer auch beim Hamburger SV Vertragspoker gespielt. Nun gibt es einen neuen Arbeitgeber für den Ex-Stürmer des 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

Die selben Worte, ein ähnliches Vorgehen. Der 30-Jährige scheint eiskalt zu pokern bei seinen Vertragsverhandlungen. Und das eben nicht nur beim 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

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“Danke für die kurze und intensive Zeit! Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“, lauteten die Worte von Davie Selke. „Wir haben Dinge erlebt, die uns immer verbinden werden. Das alles wird immer in meinem Herzen bleiben.“ Das Herz des ehemaligen Stürmers des 1. FC Köln scheint groß zu sein, denn diese beiden getätigten Aussagen liegen nur ein Jahr auseinander und meinen zum einen den 1. FC Köln zum anderen den HSV. Nachdem der 30-Jährige den FC im vergangenen Sommer verlassen hatte und Ex-Coach Steffen Baumgart nach Hamburg gefolgt war, endete am 30. Juni der Vertrag des Offensivspielers. Seit dem 1. Juli war Selke vereinslos. Es gab allerdings Interesse von verschiedenen Vereinen, darunter angeblich auch Rapid Wien mit Ex-FC Coach Peter Stöger. Nun hat Selke allerdings in der Türkei unterschrieben.

Das Déjà-vu im Vertragspoker

Basaksehir FC vermeldete am Freitag den Vollzug. Selke wird den Verein in der Süper Lig unterstützen, soll dafür ein Gehalt von kolportierten 2 Millionen Euro einstreichen und erhält einen Vertrag bis 2027 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Die Umstände des Wechsels erinnern schon ein wenig an die Situation vor einem Jahr. Selkes Vertrag beim 1. FC Köln war ausgelaufen, Gespräche über eine Verlängerung mit dem Mittelstürmer wurden geführt. Doch der heute 30-Jährige pokerte und hielt den FC zunächst hin, wollte dem Vernehmen nach mehr Geld, lenkte allerdings nach einer Weile ein und wollte das Angebot des FC akzeptieren. Wohl auch aus Ermangelung besserer Angebote. Ex-FC Sportdirektor Christian Keller verlängerte dann aber nicht mehr und ließ Selke ziehen. Damals verabschiedete sich der Ex-Kölner durchaus angefressen mit den Worten, man habe ihm „final die Chance genommen, noch einmal für den FC aufzulaufen“. Das Pokerspiel ist damals nicht aufgegangen.

In den Verhandlungen mit dem HSV zeigte sich nun ein ähnlicher Verlauf. Die Rothosen hätten mit dem Mittelstürmer wohl verlängert. Hamburg offerierte dem 30-Jährigen angeblich bereits im März eine Verlängerung über zwei Jahre zu verbesserten Bezügen. Doch Selke ließ den Verein erneut warten, die Verlängerungsklausel verstreichen, sondierte den Markt nach lukrativeren Angeboten. Das ist nun wohl aus Istanbul gekommen. Anders als damals in Köln endete das Kapitel in Hamburg allerdings offensichtlich versöhnlicher. „Davie hat sich von Beginn an maximal mit unserer Aufgabe identifiziert, ist als Führungsspieler auf und neben dem Platz vorbildlich vorangegangen“, sagte HSV-Vorstand Stefan Kuntz. „Er hat im Zeichen der Raute wirklich alles gegeben. Genau diese Leidenschaft zeichnet ihn aus und dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken. Bezüglich seiner weiteren Zukunft hatten wir offene und ehrliche Gespräche, die von Transparenz und gegenseitigem Verständnis geprägt waren.“ Erfolgreich waren sie ebenso wie in Köln nicht.

Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Lukas Kwasniok will mit seiner Mannschaft durchstarten
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Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Das erste Testspiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Der FC ist am Samstagmittag zu Gast in Bergisch Gladbach. Für die Akteure der Geißböcke gilt es, die Spielidee des neuen Trainers umzusetzen und sich das erste Mal auf dem Platz zu beweisen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

Ohne Spieler wie Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala geht es nach der ersten Trainingswoche nach Bergisch Gladbach. Mit dabei sind die Neuzugänge der Geißböcke. Sowohl für die bisherigen Sommer-Transfers als auch für die Wackelkandidaten ist das Testspiel eine Möglichkeit, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

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Rein nach den nackten Zahlen dürfte das Aus von Gerhard Struber vor mittlerweile gut zwei Monaten so manchen Außenstehenden dann doch ein wenig überrascht haben. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln war gefeuert worden, obwohl der FC eigentlich schon mit einem Bein Richtung Aufstieg unterwegs war, als Tabellenzweiter. Und da es am Ende des Tages beim Fußball nun mal um Punkte und die Tabelle geht, könnte man durchaus der Ansicht sein, dass da sportlich doch ziemlich viel richtig gelaufen ist bei den Geißböcken. Wie schwer die Kost der Kölner in der vergangenen Saison dann schon mal war, zeigte unter anderem das letzte Testspiel. Im März hatte der FC gegen den Drittligisten SC Verl gespielt und sich dann doch ein wenig blamiert. Ohne einige Nationalspieler und Verletzte wirkte das Team gleichermaßen lust- und ideenlos.

Auftakt in die Testspielserie

Dabei hatte Struber vorher seine zweite Garde in die Pflicht genommen, ungewohnt fordernd eine gute Leistung angesprochen, gerade von den Burschen, die hinten dran seien. Abgerufen haben die Wackelkandidaten die Leistung damals nicht. Unter anderem Marvin Obuz dürfte in dieser Begegnung einigen Kredit verspielt haben. Auch, wenn das Kölner Eigengewächs im Nachhinein von Thomas Kessler ein wenig in Schutz genommen worden ist. Vier Monate später ist die Welt gefühlt eine andere. Der Trainer heißt Lukas Kwasniok, der Sportdirektor Thomas Kessler und auch im Kader gibt es zahlreiche Namen, die Struber nicht mehr kennengelernt hat. Die Kölner Fans werden sich am Samstag im Duell bei Bergisch Gladbach also einen ersten Eindruck von Tom Krauß, Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Co. verschaffen können.

Kwasniok forderte wie schon bei seinem Amtsantritt vor einigen Wochen Fleiß von seiner Mannschaft, Intensität. Am Ende des Tages wird er sich aber auch einen Eindruck machen wollen, wie es mit seinem Kader dann denn weitergehen wird. Denn es gibt noch zahlreiche Fragezeichen und dabei geht es bestimmt nicht um ein weiteres Experiment auf der Außenverteidigerposition, auf der sich im Training Steffen Tigges wiederfand. Vielmehr wird das Duell gegen den Oberligisten zur Chance für den ein oder anderen Wackelkandidaten, dann doch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eben wie bei Struber damals für die zweite Garde, die sich nun in den Fokus spielen kann. So ist sicher nicht das Kölner Wording, der Druck wird natürlich nicht aufgebaut. Dennoch sind die anberaumten Testspiele die Chance, einen anderen Eindruck zu hinterlassen.

Wer kann sich in den Fokus spielen?

Die Vorzeichen stehen unter dem neuen Trainer sicherlich nicht komplett auf Null. Die kommenden Begegnungen wie auch das Trainingslager in Österreich dürften für zahlreiche Akteure eine Art Bewährungsprobe sein. Gerade Spieler wie Imad Rondic, vielleicht auch Steffen Tigges spielen wohl auch um ihre Zukunft beim FC. Andere Akteure, sogar der ein oder andere Routinier, werden sich in den Fokus spielen wollen, um dann vielleicht eher eine Rolle in dem ersten Kwasniok-Konstrukt zu spielen. „Wir schauen, dass wir mit den Jungs, die wir haben gut arbeiten, sie vielleicht verbessern und möglicherweise tut sich auch noch etwas auf“, hatte Kwasniok am Montag gesagt.

Klingt fast so, als könne sich der Trainer durchaus die ein oder andere positive Entwicklung vorstellen. Die Vorbereitung ist natürlich noch lang und es stehen gleich mehrere Testspiele, eine lange und intensive Trainingsphase und natürlich das Trainingslager an. Es gibt noch reichlich Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Einen ersten guten Eindruck können die Spieler aber am Samstag in Bergisch Gladbach hinterlassen.

Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Die erste Trainingswoche endet beim FC am Samstag mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Und der neue Kölner Coach hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft dann auftreten soll. Erstes Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok.

Nach der intensiven Woche mit zahlreichen Einheiten steht nun der erste Härtetest an. Es geht ins erste Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok von seiner Mannschaft im Duell gegen Bergisch Gladbach.

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln

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Am Samstagnachmittag werden die Fans dann zum ersten Mal auch im Spielbetrieb einen Eindruck von den neuen Spielern bekommen. Gleich fünf Transfers haben die Geißböcke in diesem Sommer getätigt und alle werden im Duell gegen Bergisch Gladbach wohl zum Einsatz kommen. Gegen den Oberligisten steht der Coach das erste Mal für den FC an der Seitenlinie. Auf dem Platz wurde in der vergangenen Woche hart gearbeitet und die Entwicklungen will der Coach dann gerne im Spiel auch sehen. „Es wäre schön, wenn wir am Samstag gleich ein paar Elemente sehen können, die wir uns in der ersten Woche erarbeitet haben“, sagt der Trainer und hofft, „dass die Spieler ein Gefühl für meine Spielidee bekommen, wir Abläufe verinnerlichen und das unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen.“

„Das ist unser Ziel“

Im Spätsommer 2023 spielte der FC bereits gegen Bergisch Gladbach tat sich schwer, erst der zweite Anzug drehte auf. Kwasniok wird nun mit einer anderen Mannschaft antreten und voraussichtlich auch ein anderes Gesicht zeigen. Zumindest ist die Forderung des Trainers eindeutig. „Ich erwarte Fleiß gegen den Ball und Kreativität, Dominanz und Spielfreude mit dem Ball“, so Kwasniok. „Dann hätten wir einen guten Abschluss einer guten ersten Woche. Das ist unser Ziel.“ In Zukunft soll dann auch dem Spiel gegen den Ball eine größere Bedeutung zukommen. „Das war noch nicht im Vordergrund in unserer Trainingsarbeit. Aber je besser die Jungs das im Spiel machen, desto weniger müssen wir im Training daran arbeiten“, sagt der Coach.

Ein ganz großer Fingerzeig über die kommende Ausrichtung wird das Testspiel sicher nicht werden. Immerhin fehlen noch einige vermeintliche Leistungsträger wie Eric Martel oder Jan Thielmann. Auch Said El Mala ist nicht mit von der Partie. Die drei Akteure haben nach den jeweiligen Junioren-Europameisterschaften noch Sonderurlaub. Zudem dürfte es noch einige Veränderungen im Kader geben. Einen ersten Eindruck der Neuverpflichtungen wird es aber dennoch geben.

Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

Ragnar Ache und Lukas Kwasniok
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

So richtig gut besetzt ist der Angriff der Geißböcke noch nicht. Mit Ragnar Ache ist zwar bereits ein Stürmer verpflichtet, dafür haben aber auch zwei den FC verlassen. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

Sicherlich ist der Transfer von Ragnar Ache ein Gewinn für die Kölner Offensive. Dennoch sind die Geißböcke auf dieser Position nicht sonderlich breit aufgestellt. Denn bei einigen der Kölner Angreifer steht noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib am Geißbockheim. Die Kaderdecke ist dünn. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

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Wie erfolgreich die Kaderpolitik von Thomas Kessler tatsächlich ist, wird sich wohl erst in einigen Wochen, vielleicht Monaten zeigen. Am Ende des Tages wird sie am Erfolg des jeweiligen Spielers, vor allem aber am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Dennoch ist eine gewisse Euphorie aktuell rund um das Geißbockheim zu spüren. Die bisher verpflichteten Spieler sind mindestens vielversprechend, eine erste Kostprobe wird es am Samstag im Testspiel gegen Bergisch Gladbach geben. Doch es bleiben eben auch Kaderlücken, wie auch Thomas Kessler unter der Woche erklärte. Vor allem im defensiven Bereich wollen die Geißböcke noch etwas verändern, nachjustieren. Vermutlich auf gleich drei Positionen. Denn neben einem erfahrenen Innenverteidiger fehlen auch die Backups der beiden Außenverteidiger.

„Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck„

Nach dem Abgang von Damion Downs tut sich für den neutralen Beobachter aber noch eine ganz andere Lücke auf. Im Sturm. Zumindest wurde auf dieser Position in der jüngeren Vergangenheit immer wieder eine Vakanz ausgemacht. Eine Position, die man im Auge habe, so der Tenor. Doch den absolut dringenden Handlungsbedarf sieht man dann irgendwie aber doch nicht. „Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck, weil wir mit Ragnar einen sehr guten Stürmer dazu geholt haben“, sagte Kessler unter der Woche. Dass die Geißböcke mit Ache eine starke Option an Geißbockheim geholt haben, mag stimmen. Ob diese Option allerdings ausreicht, um eine komplette Spielzeit in der Bundesliga zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt.

Denn die vergangene Saison hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell eine funktionierende Offensive ausgehebelt werden kann. Gerade in der erfolgreichen Phase, in der es reihenweise 1:0-Siege für den FC gab, kriselte der Angriff. Insofern wäre ein weiterer Stürmer sicherlich nicht verkehrt. Zumal der Kader in vorderster Front wahrlich nicht dick besetzt ist. Jaka Potocnik spielt künftig bei Rot-Weiss Essen, Downs beim FC Southampton, Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen eigentlich abgegeben werden. Heißt: Der FC verfügt mit Ache und Imad Rondic über zwei klassische Stürmer. Und Rondic hat seine Bundesligatauglichkeit noch nicht so richtig unter Beweis gestellt. Zwei etatmäßige Mittelstürmer sind nicht so wirklich viel – zumindest im Vergleich zu den aktuellen zehn der TSG Hoffenheim.

„Wir haben da auch keine Not“

Und wie schnell es in einer Spielzeit gehen kann, hat die vergangene Saison gezeigt. Damion Downs brach sich die Hand und musste operiert werden. Der Kölner Stürmer fiel für drei Spiele im März aus. Der zweite Top-Scorer Tim Lemperle fehlte den Geißböcken sogar neun Partien zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Ein Muskelfaserriss und eine Oberschenkelverletzung nahmen den Stürmer aus dem Spiel. Und plötzlich standen die Kölner ohne einen torgefährlichen Angreifer dar. Der im Winter als Sofortverstärkung geholte Neuzugang Imad Rondic schlug nicht ein und benötige noch Zeit zur Eingewöhnung.

„Wir schauen mal, dass wir mit den Jungs, die wir haben, gut arbeiten, dass wir die Jungs verbessern und vielleicht tut sich dann dementsprechend noch mal irgendwann was auf. Aber wir haben da auch keine Not“, hatte auch Lukas Kwasniok zu Beginn der Woche gesagt und damit vielleicht bei dem ein oder anderen Fan Erinnerungen ausgelöst. Auch in den vergangenen Spielzeiten hieß das Credo am Geißbockheim, dass man dem Kader vertraue, der Sturm gut aufgestellt sei. Damals transportierte noch Ex-Sportdirektor Christian Keller diese Einschätzung, wiederholte seine Beurteilung der Situation nahezu mantraartig auch dann noch, als die Kölner Offensive nahezu zum Erliegen kam. Seit dem Weggang von Anthony Modeste fehlt den Geißböcken ein klassischer Stürmer, der in der Saison zweistellig trifft.

Kwasniok betonte, dass man mit Ache ja im Grunde in eine Art Vorleistung getreten sei, einen starken Angreifer verpflichtet habe für den Fall der Fälle. Doch nur auf den Angreifer zu setzen, der in der Bundesliga ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, ist mindestens mutig. „Wir müssen nicht nervös werden, schauen uns auf dem Markt aber um. Wir haben in den nächsten Wochen Zeit“, sagte Kessler und: „Wir sind in den Gesprächen, da könnten einige Profile passen. Vielleicht wird es ein Neuner, vielleicht ein Neuner mit ein bisschen Tiefgang.“ Hört sich fast so an, als gehe der FC in dieser Transferphase einen Schritt weiter als sonst. Nötig wäre es.


1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
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1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Nicht erst nach dem Abschied von Damion Downs hält der FC auch nach einem weiteren Stürmer Ausschau. Auch, wenn die Position des Angreifers nicht die höchste Priorität hat, soll ein weiterer Angreifer her. Schon vor Wochen tauchte ein Name auf der Liste des FC auf: Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

Die Suche nach einem neuen Stürmer hat laut der Kölner Verantwortlichen nicht den höchsten Stellenwert, der Markt wird aber dennoch sondiert. Einige Namen wurden bereits gehandelt, sind aber wieder kalt. Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

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So richtig wollte sich Thomas Kessler am Mittwoch nicht in die Karten schauen lassen. Vielleicht halte man nach einem Neuner Ausschau, vielleicht nach einem Spieler mit mehr Tiefgang, erklärte der Sportdirektor. Aber ganz so dringend sei die Stürmersuche dann auch nicht. Dennoch werden die Kölner wohl suchen, sich zumindest umschauen. Ein Name auf der Liste tauchte bereits Mitte Juni immer mal wieder auf: Willem Geubbels soll in den Fokus der Geißböcke gelangt sein. Das einstige französische Wunderkind ist Jahre nach seinem 20-Mio-Transfer zur AS Monaco mittlerweile beim FC St. Gallen unterwegs und hat beim Schweizer Erstligisten zurück in die Spur gefunden. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Mittelstürmer 14 Tore, bereitete drei vor. Geubbels steigerte seinen Marktwert wieder von 1,8 auf zehn Millionen Euro.

St. Gallen hat konkrete Vorstellungen

Und die Torquote hat nun eben Begehrlichkeiten geweckt. Nicht nur aus Köln. Aus der Bundesliga sollen der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Union Berlin neben dem FC die Fühler ausgestreckt haben. Ein konkretes Angebot aus der Bundesliga soll dem Schweizer Club aber nicht vorliegen. Auch nicht vom FC. Und das könnte einen einfachen Grund haben. Die Vorstellungen in Sachen Ablöse dürften wohl weit auseinandergehen. Schon in der Vergangenheit bissen sich einige Clubs die Zähne an den Wünschen der Verantwortlichen des FC St. Gallen aus. Im vergangenen Winter wies der Schweizer Erstligist dem Vernehmen nach 8-Millionen-Euro-Angebote zurück. Angeblich soll die geforderte Ablöse zweistellig sein.

Dazu passt auch, dass das Online-Portal fussballtransfers.com nun von konkreten Angeboten aus Italien berichtet, die ebenfalls nicht den Vorstellungen der Schweizer entsprochen haben sollen. Konkret sollen Hellas Verona, Udinese Calcio, Parma Calcio und US Lecce interessiert sein, zwei Angebote wurden wohl eingereicht. Auch aus England gab es wohl eine Offerte, die ebenfalls noch nicht einmal großes Gehör fand. Zwar haben die Geißböcke mit dem Verkauf von Damion Downs einige Millionen eingenommen. Dass aber für dessen Nachfolge ein ähnlicher Betrag vom Geißbockheim ausgegeben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Insofern dürfte sich das Interesse vielleicht dann doch ein wenig abgekühlt haben. Geubbels hat in St. Gallen noch Vertrag bis 2027. In der Schweiz geht man von einem Abschied aus. Der Preis muss offenbar nur stimmen.

Spielplan des 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Spielplan des 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert

Die DFL hat am Donnertag die genauen Termine der ersten Spieltage der Bundesliga veröffentlicht. Somit stehen auch die Startzeiten für den 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat sechs Wochen vor Beginn der neuen Spielzeit die Ansetzungen für die ersten fünf Spieltage der Saison bekanntgegeben. Der FC tritt an den ersten fünf Wochenenden einmal samstagnachmittags, einmal samstagabends, einmal sonntagnachmittags und zweimal sonntagabends an. 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert.

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Nachdem bereits vor zwei Wochen bekannt geworden war, dass die Geißböcke ihr erstes Spiel nach der Rückkehr in die Bundesliga beim Conference-League-Teilnehmer, dem 1. FSV Mainz 05, bestreiten werden, steht nun auch die genaue Anstoßzeit fest. Der FC gastiert am Sonntag, den 24. August, um 15:30 Uhr bei den Mainzern. Genau eine Woche später steht für das Team von Trainer Lukas Kwasniok am 31. August um 19:30 Uhr das erste Heimspiel gegen den SC Freiburg vor der Tür. Nach der ersten Länderspielpause folgt für den FC am 13. September das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.  Anstoß in der Volkswagen-Arena ist um 15:30 Uhr.

Start gegen Conference League-Teilnehmer

In der Folgewoche gastieren die Kölner am 20. September zum Topspiel um 18:30 Uhr bei RB Leipzig. Nach zwei Auswärtsspielen geht es für den FC am 28. September zuhause gegen den amtierenden Pokalsieger VfB Stuttgart. Genau wie das erste Heimspiel gegen Freiburg findet die Partie gegen die Schwaben sonntagsabends statt, allerdings nicht um 19:30, sondern schon zwei Stunden früher um 17:30. Das erste Pflichtspiel steht allerdings im DFB-Pokal an. Dort geht es am 17. August zunächst nach Regensburg. Der SSV Jahn war in der abgelaufenen Spielzeit in die 3. Liga abgestiegen.

Aktuell bereitet sich der FC auf die Saison vor. Am kommenden Samstag steht das erste Testspiel auf dem Plan. Dann geht es gegen den SV Bergisch Gladbach.

Alle Spiele im Überblick

24. August 2025 (Sonntag): 1.FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
31. August 2025 (Sonntag): 1. FC Köln – SC Freiburg
13. September 2025 (Samstag): VfL Wolfsburg – 1. FC Köln
20. September 2025 (Samstag): RB Leipzig – 1. FC Köln
28. September 2025: (Sonntag) 1. FC Köln – VfB Stuttgart
03.-05. Oktober 2025: TSG Hoffenheim – 1. FC Köln
17.-29. Oktober 2025: 1. FC Köln – FC Augsburg
24.-26. Oktober 2025: Borussia Dortmund – 1. FC Köln
31.-02. Oktober/November 2025: 1. FC Köln – Hamburger SV
07.-09. November 2025: Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln
21.-23. November 2025: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt
28.-30 November 2025: Werder Bremen – 1. FC Köln
05.-07. Dezember 2025: 1. FC Köln – FC St. Pauli
12.-14. Dezember 2025: Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln
19.-21. Dezember 2025: 1. FC Köln – Union Berlin
09.-11. Januar 2026: 1. FC Heidenheim – 1. FC Köln
13.-15 Januar 2026: 1. FC Köln – FC Bayern München
16.-18. Januar 2026: 1. FC Köln – 1.FSV Mainz 05
23.-25. Januar 2026: SC Freiburg – 1. FC Köln
30.-01. Januar/Februar 2026: 1. FC Köln – VfL Wolfsburg
06.-08. Februar 2026: 1. FC Köln – RB Leipzig
13-15. Februar 2026: VfB Stuttgart – 1. FC Köln
20.-22. Februar 2026: 1. FC Köln – TSG Hoffenheim
27.-01. Februar/März 2026: FC Augsburg – 1. FC Köln
06.-08. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Dortmund
13.-25 März 2026: Hamburger SV – 1. FC Köln
20.-22. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach
04.-05. April 2026: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln
10.-12. April 2026: 1. FC Köln – Werder Bremen
17.-19. April 2026: FC St. Pauli – 1. FC Köln
24.-26. April 2026: 1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen
02.-03. Mai 2026: Union Berlin – 1. FC Köln
08-10. Mai 2026: 1. FC Köln – 1. FC Heidenheim
16. Mai 2026: FC Bayern München – 1. FC Köln

1. FC Köln: Eric Martel und das lange Warten auf eine folgenschwere Entscheidung…

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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1. FC Köln: Eric Martel und das lange Warten auf eine folgenschwere Entscheidung…

Die Vorbereitung hat begonnen und nach wie vor steht der Kader für die kommende Saison bei den Geißböcken noch nicht. Eine zentrale Position nimmt der Leader ein des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Fünf Sommer-Transfers hat der FC bislang verwirklicht. Es soll gerade in der Defensive noch Verstärkungen geben. Möglicherweise auch im Angriff. Und noch eine zentrale Rolle könnte noch einmal wichtig werden beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Eric Martel?

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Zuletzt ist es ein wenig stiller geworden um die Personalie Eric Martel. Das hat Gründe. Der nun ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft weilt nach dem verlorenen EM-Finale noch im Sonderurlaub. Die Erinnerungen dürften noch frisch sein. Der Blick zurück ist aber auch der auf eine lange Saison. Und genau deswegen betont Thomas Kessler auch, dass sich Martel nun aber auch „den Urlaub wirklich verdient“ hat. „Er hat für uns eine sehr gute Saison gespielt“, sagt der Wportdirektor. Insofern ist kurzfristig auch nicht mit einer Zukunftsentscheidung zu rechnen. Die hatte Martel für die Zeit nach der Europameisterschaft in der Slowakei angekündigt. Denn der Fokus lag auf dem Endturnier. Dass der 23-Jährige nun nicht umgehend nach dem Schlusspfiff des Endspiels an die kommende Saison gedacht hat, liegt wohl auf der Hand.

Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen

Insofern ist das Verständnis des Kölner Sportchefs Thomas Kessler ebenfalls absolut nachvollziehbar. Und doch wäre eine zeitnahe Entscheidung für die Geißböcke nicht ganz unwesentlich. Denn im Falle eines durchaus möglichen Abschieds würden die FC-Bosse wohl auch auf dieser Position noch einmal nachrüsten müssen. Denn ein Eins-zu-eins-Ersatz ist der neu verpflichtete Tom Krauß wohl nicht. Bekanntlich hat der Kölner Sechser noch ein Jahr Vertrag. Wollen die Geißböcke noch eine marktegerechte Ablöse kassieren, ist dieser Sommer wohl die letzte Möglichkeit. Bei Damion Downs und Max Finkgräfe machte Thomas Kessler diese Vertragskonstellation in den vergangenen Wochen zu Geld und auch bei Martel wäre durchaus eine ordentliche Ablöse möglich.

Ob die Kölner diesen Weg aber auch gehen würden, ist fraglich. Durchaus vorstellbar wäre auch die Variante, noch eine Spielzeit von der Qualität des Mittelfeldspielers zu profitieren. Dazu wollte sich Kessler am Mittwoch nicht so wirklich äußern, eine Entscheidung sei jedenfalls noch nicht gefallen. Stand jetzt wird der 23-Jährige zum Trainingslager zurückerwartet und Kessler kündigte an, dann mit Eric „einen Kaffee trinken“ zu wollen. Tatsächlich dürfte die Ungewissheit aber weitere Transferaktionen im Zentrum zumindest ausbremsen. Spieler wie der gehandelte Salih Özcan würden durchaus ins Muster passen, wollen aber sicherlich ebenfalls zeitnah Nägel mit Köpfen machen. Umworben werden sie allemal. Der türkische Nationalspieler war mit einigen türkischen Clubs in Verbindung gebracht worden. Zuletzt war es allerdings still um den Ex-Kölner.

Insofern drängt wohl auch beim FC die Zeit. Die kommenden Wochen könnten durchaus die erhoffte Entscheidung bringen.


Wird Neo Telle zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler beim 1. FC Köln?

Neo Telle soll eigentlich verliehen werden
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Wird Neo Telle zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler beim 1. FC Köln?

Die bisherigen fünf Sommer-Transfers können sich sehen lassen. Doch es gibt noch andere Kaderbaustellen. Darunter auch die Zukunftsplanung einiger Eigengewächse des 1. FC Köln: Neo Telle wird zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler.

Für ein paar Tage schien die Transferstimmung ein wenig kippen zu wollen. Nach der anfänglichen Euphorie um die Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson war der Motor bei den Geißböcken ein wenig ins Stocken geraten. Die vergangene Woche hat die Situation aber wieder geändert. In den Sozialen Medien erfährt der neue Kölner Sportchef viel Zuspruch. Nun steht aber eine weitere Hürde an beim 1. FC Köln: Neo Telle wird zur nächsten Bewährungsprobe für Thomas Kessler.

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Die Diskussion um den Umgang mit jungen Talenten beim 1. FC Köln ist sicherlich keine neue. Zuletzt war durch den Abgang von Justin von der Hitz die Kritik an den Verantwortlichen des FC gegen Ende der Spielzeit wieder laut geworden. Besonders an einem Verantwortlichen, der seit einigen Wochen keine Rolle mehr spielt beim FC. Sportdirektor Christian Keller war es damals nicht gelungen, den talentierten Youngster bei den Geißböcken zu halten, obwohl es durchaus Gespräche gegeben haben soll. Seit Ende der vergangenen Spielzeit leitet bekanntlich Thomas Kessler nun die Geschicke am Geißbockheim. Mit den bisher getätigten Transfers ist man auch durchaus zufrieden rund um den Verein. Doch wie schlägt sich der neue Sportdirektor bei den Talenten?

FC hat zwei Eigengewächse verkauft

Zwei junge Spieler sind unter Kessler bereits zu anderen Vereinen gewechselt. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs haben zwei 21-Jährige die Geißböcke in der Sommer-Transferphase verlassen. Die beiden allerdings in das Regal der Nachwuchsspieler einzuordnen und von Talenteflucht zu sprechen, ist sicherlich nicht korrekt. Denn beide Akteure waren fester Bestandteil des Profi-Kaders. Finkgräfe lief in der 2. Bundesliga 14 Mal mit dem Geißbock auf dem Trikot auf, stand sieben Mal in der Startelf und kam auf 809 Minuten Einsatzzeit unter Gerhard Struber. Ex-Teamkollege Damion Downs spielte zuletzt mit der US-Nationalmannschaft im Gold Cup im Finale gegen Mexiko und gehörte beim FC zum Stammpersonal, war einer der Top-Scorer. Insofern hinkt der Vergleich zu den bisher „verlorenen Talenten“ wie von der Hitz und Co.

Zudem bescherten die beiden Transfers, die kürzlich unter der Feder von Kessler abgewickelt wurden, dem Verein Einnahmen im achtstelligen Bereich. Einnahmen, die der FC gut für die Weiterentwicklung des Kaders gebrauchen kann und Angebote, die Kessler – gerade vor dem Hintergrund, sich auch wirtschaftlich als Entwicklungsclub zu sehen – nicht ausschlagen konnte. Wie der Umgang mit dem Nachwuchs zukünftig aussehen wird, könnte indes die Causa Neo Telle zeigen. Denn der Verein möchte den Youngster eigentlich gerne behalten. „Wir sind im Austausch. Neo hat letztes Jahr die ersten Einsatzzeiten bei uns bekommen. Er trainiert völlig zurecht hier mit. Er ist ein sehr talentierter Junge, der aber auch noch einen Weg zu gehen hat, um nachhaltig in der Bundesliga auf regelmäßige Einsatzzeiten zu kommen“, lobte Kessler am Mittwoch den 20-Jährigen. „Der Ausgang ist offen, aber das, was wir anstreben, ist sicherlich eine Vertragsverlängerung mit einer Leihe.“

Vertragsverlängerung mit Leihe angestrebt

Den Innenverteidiger zu halten, ist also klar kommuniziertes Ziel der Kölner. Das Eigengewächs hat noch Vertrag bis Sommer 2026. Diesen würde Kessler nun allerdings gerne verlängern, um den Spieler nicht im kommenden Jahr ablösefrei ziehen lassen zu müssen. Bereits in der vergangenen Saison gab Telle sein Debüt bei den FC-Profis, machte seine Sache ordentlich. Seit der Saisoneröffnung am Montag trainiert der Youngster unter Lukas Kwasniok mit den Profis. Wunschvorstellung von Kessler wäre eine Leihe, um dem Innenverteidiger Spielpraxis zu ermöglichen und die Entwicklung des Eigengewächses voranzutreiben. Dazu soll allerdings die Vertragssituation geklärt sein.

Und so wird der Ausgang der Verhandlungen für den frisch gebackenen Sportdirektor des 1. FC Köln zu so etwas wie einer Bewährungsprobe im Umgang mit jungen Talenten. Denn einen ähnlichen Plan hatten die FC-Bosse bekanntlich auch mit von der Hitz und Co. Sollte Kessler es schaffen, Telle zu halten, wäre man wohl rund um das Geißbockheim auch mit diesem Teil seiner Arbeit durchaus zufrieden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass auch trotz des größten Verhandlungsgeschicks, guten Argumenten und gebotenen Perspektiven der Spieler selbst immer das letzte Wort hat. Fällt die persönliche Entscheidung – aus welchen Gründen auch immer – gegen den Verbleib beim 1. FC Köln aus, sind auch Kessler die Hände gebunden.


Offiziell: Jaka Potocnik wechselt zu Rot-Weiss Essen

Jaka Cber Potocnik für den 1. FC Köln im Testspiel gegen Rheingold Poll
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Offiziell: Jaka Potocnik wechselt zu Rot-Weiss Essen

Der Grundstein für einen Neuanfang ist gelegt. Nach anfänglichen Problemen beim Medizincheck ist die Leihe nun offiziell bestätigt. Der 1. FC Köln verleiht Jaka Potocnik an Rot-Weiss Essen.

Nun also doch: Der 1. FC Köln verleiht Jaka Potocnik an Rot-Weiss Essen. Wie berichtet war der Drittligist stark an dem Stürmer interessiert. Nach Problemen beim Medizincheck ging es nun doch schnell.

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Am Nachmittag ging es dann doch schnell. Nachdem der Slowene den zweiten Medizincheck am Mittwoch bestanden hatte, wurde der Transfer doch finalisiert. „Für Jaka ist ganz entscheidend, dass er Woche für Woche Spielpraxis sammelt. Dabei ist er über unsere U21 inzwischen hinausgewachsen, während die Chance auf Einsatzzeiten in der Bundesliga noch begrenzt ist“, sagte Lucas Berg, der technische Direktor der Kölner. „Langfristig trauen wir ihm das zu. Deshalb freuen wir uns sehr, dass er sich in der nächsten Saison in einem ambitionierten Umfeld und über regelmäßige Einsätze in der 3. Liga weiterentwickeln kann.“ Bislang hat es bei den Profis für den Angreifer bekanntlich noch nicht geklappt. Mehr als ein paar wenige Minuten gegen den Karlsruher SC waren in der 2. Bundesliga nicht drin.

„Der Wunsch des FC und von mir war es, mehr Spielzeit zu bekommen“

„Der Wunsch des FC und von mir war es, mehr Spielzeit zu bekommen und mich weiterzuentwickeln. Dafür gab es für mich verschiedene Optionen. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Essen hatte ich das beste Gefühl und denke, dass Essen jetzt der richtige Schritt für mich ist“, sagt Potocnik. Damit folgt der Stürmer Marvin Obuz, der ebenfalls zu RWE zurückgekehrt ist. „Mein Ziel ist es, dort möglichst viele Tore zu machen. Und meinen Mannschaftskollegen beim FC drücke ich natürlich die Daumen und wünsche mir, dass der FC eine gute Saison in der Bundesliga spielt“, so Potocnik weiter.