Jaka Potocnik besteht zweiten Medizincheck: Slowene wechselt wohl zu Rot-Weiss Essen

Jaka Potocnik wartet auf sein Debüt beim 1. FC Köln
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Jaka Potocnik besteht zweiten Medizincheck: Slowene wechselt wohl zu Rot-Weiss Essen

Der Wechsel in die 3. Liga zu Rot-Weiss Essen soll auch so etwas wie ein Neuanfang werden. Zunächst gab es einen Rückschlag, dann offenbar grünes Licht für den Spieler des 1. FC Köln: Jaka Potocnik vor Wechsel zu Rot-Weiss Essen.

Als Thomas Kessler am Mittwochmittag vor die Presse trat, war er eigentlich noch guter Dinge. Die Leihe von Jaka Potocnik zu Rot-Weiss Essen schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann fiel der Angreifer durch den Medizincheck. Das ist mittlerweile überholt. Es gibt wohl noch einen weiteren Transfer beim 1. FC Köln: Jaka Potocnik steht vor dem Wechsel zu Rot-Weiss Essen.

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„Jaka ist tatsächlich zu Gesprächen bei Rot-Weiss Essen gewesen. Wir sind jetzt im Austausch mit Essen. Dann hoffen wir, dass es zeitnah über die Bühne geht. Ich gehe davon aus, dass dies noch in dieser Woche passiert“, sagte Kessler. Wie RevierSport berichtet, war das Trikot des Stürmers beflockt und der Flug nach Schottland gebucht. Dort bestreitet RWE am Abend ein Testspiel. Doch nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Slowene den Medizincheck am Vormittag bei RWE nicht bestanden. Es gab offenbar medizinische Bedenken, die anscheinend keine der Parteien auf dem Zettel hatte. Ob der Stürmer dennoch an die Hafenstraße wechselt, war zunächst unklar und hing maßgeblich von weiteren Untersuchungen ab. Die sind laut „Sky“ nun abgeschlossen und einem Wechsel steht wohl nichts mehr im Weg.

Essen hat sich auch mit anderen Stürmern befasst

Anscheinend hatte sich der Drittligist aber auch mit anderen Namen befasst. Jannik Mause von Kaiserslautern soll wie berichtet noch in der Verlosung gewesen sein. Auch Vincent Vermeij wurde immer mal wieder genannt. Nun scheint es doch Potocnik zu werden. Für den Stürmer ist es die Chance, Spielpraxis zu erhalten. Und dem Vernehmen nach soll der junge Slowene tatsächlich auch eine größere Rolle in den Planungen der RWE-Verantwortlichen spielen. Potocnik wartet beim FC bekanntlich auf den Durchbruch. Bislang wird der Name eher mit der Transfersperre der Kölner verbunden, für die der Youngster natürlich am wenigsten konnte. Beim FC feierte der Stürmer in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt. Allerdings blieb es bei dem einen Einsatz gegen den Karlsruher SC.

Potocnik wird somit für ein Jahr ausgeliehen. Die offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus, könnte aber am Mittwoch noch erfolgen.


Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

In den letzten Tagen hat es schon einige Transferaktivitäten rund um das Geißbockheim gegeben. Jetzt steht der nächste Abgang fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

Nach einigen Gerüchten in den letzten Tagen ist nun klar: Der FC verliert erneut ein Eigengewächs. Denn der nächste Abgang steht jetzt fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

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Es hatte sich in den letzten Tagen schon angedeutet: Damion Downs verlässt den 1. FC Köln. Der Stürmer wechselt zum FC Southampton in die zweite britische Liga. Damit verliert der FC erneut ein Eigengewächs. Aber der Verkauf lohnt sich für die Kölner: Dem Vernehmen nach erhalten die Geißböcke eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen seien sogar bis zu zehn Millionen Euro möglich. Viel Geld dafür, dass Downs nur noch einen Vertrag bis 2026 hatte. Trotzdem hätte FC-Sportdirektor Thomas Kessler Downs gerne gehalten und hatte ihm wohl ein für FC-Verhältnisse wirtschaftlich sehr gutes Angebot gemacht. „Wir konnten uns gut vorstellen, den Weg mit Damion weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr gutes Ergebnis erzielt“, so Kessler.

Ausgebildet in der Kölner Jugend

Downs kam 2020 vom FC Ingolstadt zum 1. FC Köln in die U17. 2023 gab er für den FC sein Debüt in der Bundesliga unter dem damaligen Trainer Steffen Baumgart. Seinen ersten Treffer erzielte er dann beim Derby in Gladbach, als er mit seinem Tor den Ausgleich zum 3:3 erzielte. In der abgelaufenen Zweiliga-Saison gelang ihm der endgültige Durchbruch bei den Profis: In 29 Zweitliga-Spielen erzielte der Stürmer 10 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Die Leistungen blieben nicht unbemerkt: Vor ein paar Wochen machte der 21-Jährige sein erstes Länderspiel für die USA und gehörte zu deren Kader im Gold Cup.



Seine starke Entwicklung rief auch andere Vereine auf den Plan: So hatte er das Interesse des FC Southampton geweckt. Weil Downs nur noch ein Jahr Vertrag hatte, standen die Geißböcke unter Zugzwang: Sie wollten entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Nachdem Downs das Kölner Angebot zur Verlängerung aber abgelehnt hatte, haben sich jetzt alle Seiten auf einen Wechsel des Stürmers geeinigt. „In der Folge haben wir für den 1. FC Köln eine Lösung gefunden, die wirtschaftlich in einem guten Rahmen liegt. Wir danken Damion für seinen Einsatz beim FC und seinen wichtigen Beitrag auf unserem Weg zurück in die Bundesliga. Für seinen weiteren Karriereweg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste“, sagt Sportdirektor Kessler.

Downs Dank an Kessler und Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck

Downs zeigt sich derweil dankbar für seine Zeit in der Domstadt: „Ich bin vor fünf Jahren als Teenager aus Ingolstadt nach Köln gekommen und bin dem FC und den Menschen in Köln extrem dankbar für die Unterstützung und Herzlichkeit in der ganzen Zeit. Es hat mir immer Spaß gemacht und die Zeit wird immer in meinem Herzen bleiben, der Aufstieg in die Bundesliga war einer der schönsten Momente meines Lebens. Ich möchte mich vor allem bei meinem Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck und bei Thomas Kessler bedanken, die mich besonders unterstützt haben. Ich wünsche allen Kölnerinnen und Kölnern eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga.“ In Zukunft wird der Stürmer nun also in der englischen Championship auf Torejagd gehen.


Deal kurz vor Abschluss: Jaka Potocnik schon am Scheideweg oder über RWE zurück zum 1. FC Köln?

Jaka Potocnik hat gegen Oberhausen getroffen
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Deal kurz vor Abschluss: Jaka Potocnik schon am Scheideweg oder über RWE zurück zum 1. FC Köln?

Die vergangene Saison konnte der Slowene bei den Profis keinen Fuß fassen. Lediglich einmal stand der Stürmer für die Mannschaft auf dem Feld, setzte sich aber nicht durch. Nun soll eine Leihe Spielpraxis bringen für den Youngster der Geißböcke: Jaka Potocnik wird den 1. FC Köln vorerst wohl verlassen.

Den Glauben an den jungen Slowenen haben die Verantwortlichen des FC nicht verloren. Um in der aktuellen Saison bei den Profis durchzustarten, ist es allerdings noch zu früh. So soll eine Leihe anstehen für den Angreifer des 1. FC Köln: Jaka Potocnik wird den 1. FC Köln vorerst wohl verlassen.

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Dass Jaka Potocnik am Montag bei der Trainingseinheit fehlen würde, war bekannt. Der Stürmer hat genauso wie die anderen EM-Teilnehmer Said El Mala (U19), Eric Martel (U21) und Jan Thielmann (U21) ein paar Tage Sonderurlaub bekommen. Und das obwohl das Turnier für Slowenien und damit den Kölner Angreifer recht früh vorbei war. Ob der 20-Jährige in dieser Saison aber noch einmal zum Geißbockheim zurückkehrt, ist indes fraglich. Der FC würde den Stürmer gerne verleihen und wie RevierSport berichtet, ist Rot-Weiß Essen neben Dominic Baumann (SV Sandhausen), Vincent Vermeji (Fortuna Düsseldorf) und Jannik Mause (1. FC Kaiserslautern) auch an den Diensten des Kölner Angreifers interessiert. Das Interesse ist nicht nur hinterlegt, die Verhandlungen sind dem Vernehmen nach schon weit fortgeschritten.

„Wir werden noch viel Freude an ihm haben“

Dann würde Potocnik dem gebürtigen Kölner Marvin Obuz folgen, der sich in der abgelaufenen Saison einmal mehr beim FC nicht durchsetzen konnte – dazu aber bekanntlich auch relativ wenige Chancen erhielt. Auch Potocnik erhielt bei den Profis so gut wie keine Chancen, stand genau einmal gegen den Karlsruher SC auf dem Feld und bewies in der Begegnung sämtlichen Befürwortern, warum er einfach noch nicht so weit ist. Obuz offenbarte vor allem körperliche Defizite, die einen weiteren Einsatz bei den Profis nicht zuließen. Und weil man beim FC auch noch nicht das Vertrauen hat, dass der junge Slowene in dieser Vorbereitung einen immensen Sprung machen wird, soll Potocnik verliehen werden. Stand jetzt befindet sich eben Rot-Weiss Essen ganz weit vorne in der Verlosung.

Auf den ersten Blick sieht die Situation also wie eine klassische Win-Win-Win-Situation aus. Der Angreifer bekommt im Profifußball die Chance, Spielpraxis zu sammeln, RWE einen weiteren Angreifer, der die Offensive vielseitig verstärken kann und der FC hofft, mittelfristig von der Spielpraxis zu profitieren. „Wir sind mit seinen Beratern im Austausch und wollen ihn in einen Club verleihen, wo er Spielpraxis auf höherem Niveau als in der Regionalliga sammeln kann“, hatte Thomas Kessler vor wenigen Wochen auf dem Mitgliederstammtisch gesagt. „Jaka hat einen langfristigen Vertrag bei uns. Ich bin mir sicher, dass er sich entwickeln wird und wir beim FC noch viel Freude an ihm haben werden.“ Die Euphorie in Ehren, doch zuletzt entsprachen die Leistungen des 20-Jährigen nicht gerade den Erwartungen.

Obuz kehrt zu RWE zurück

Die waren aufgrund der Transfersperre und vor allem des Risikos, das der FC für eine Verpflichtung des Angreifers ganz offensichtlich eingegangen ist, große. Mit diesem Druck muss ein 20-Jähriger wohl auch erst einmal umgehen müssen. Und der wird bei RWE wohl auch nicht viel kleiner. Denn eigentlich wollte der Drittligist einen erfahrenen Mittelstürmer verpflichten. Jannik Mause von Kaiserslautern war lange im Gespräch, Vincent Vermeij von Fortuna Düsseldorf galt auch als Kandidat – nun soll es Potocnik richten und das überrascht dann im Essener Fan-Umfeld doch. So oder so ist der Schritt für Potocnik ein logischer. Ein weiteres Jahr in der Regionalliga West wäre für das vermeintliche Ausnahmetalent sicherlich zu viel des Guten, die Karriere soll vorangetrieben werden.

Das weiß auch Potocnik, der sich im Winter noch gegen eine Leihe entschieden haben soll. Und RWE scheint durchaus auch ein gutes Pflaster für Spieler des FC. Immerhin zeigte Marvin Obuz hervorragende Leistungen an der Hafenstraße, spielte sich so erst wieder in den Kader der Kölner für die vergangene Spielzeit, profitierte allerdings auch von der Transfersperre. Bekanntlich nahm die Rückkehr aber kein gutes Ende. So oder so könnte die Leihe für Potocnik ein Scheideweg der Karriere bedeuten.


Der fünfte Sommer-Transfer ist offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück

Ron-Robert Zieler kehrt zum FC zurück
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Der fünfte Sommer-Transfer ist offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück

Nach einigen Wochen Stillstand nehmen die Transferaktivitäten beim 1. FC Köln richtig Fahrt auf. Nach dem Doppelschlag vergangene Woche mit den Verpflichtung von Jakub Kaminski und Tom Krauß steht nämlich direkt der nächste Neuzugang fest: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück.

Wochenlang hatte es wenn überhaupt nur halbgare Transferspekulationen in Bezug auf Torhüter beim 1. FC Köln gegeben. Doch dann ging auf einmal alles ganz schnell. Nur kurze Zeit nach den ersten Gerüchten ist es offiziell: Ron-Robert Zieler kehrt zum 1. FC Köln zurück.

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Der fünfte Sommerneuzugang in Köln steht fest und es ist ein Weltmeister: Ron-Robert Zieler wechselt von Hannover 96 zum 1. FC Köln. Bei dem Deal handelt es sich um einen Zweijahresvertrag für die kommende Saison. Damit hat der FC die nächste Planstelle im Kader geschlossen. Zieler wird die neue Nummer zwei hinter Stammtorhüter Marvin Schwäbe. Damit bekommen die Geißböcke den erhofften Back-up mit großer Bundesliga-Erfahrung. Laut Trainer Lukas Kwasniok habe der FC damit die „beiden besten beiden Torhüter der vergangenen Zweitliga-Saison auf einem Fleck“. Zustande gekommen ist der Transfer überhaupt erst durch einen Neuzugang bei Hannover 96: Die Hannoveraner haben U21-Nationalspieler Nahuell Noll verpflichtet und dieser wird sich wohl nicht mit der Position zwei zufrieden geben.

Erneute Rückkehr zu seinem Ex-Verein

„Ich freue mich sehr, dass wir Ron für den FC gewinnen konnten. Die Gespräche mit ihm waren von Beginn an sehr offen und positiv. Für uns war schnell spürbar, dass er diese sportliche Herausforderung annehmen möchte und zugleich bereit ist, seine Qualitäten und seine große Erfahrung in die Mannschaft einzubringen. Gerade seine Führungsstärke auf und neben dem Platz sowie seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, waren für uns entscheidende Faktoren“, sagt Thomas Kessler. „Ron war ein absoluter Wunschspieler in unserer Kaderplanung und wird als wichtiges Puzzlestück einen wertvollen Beitrag für eine erfolgreiche Saison leisten.“

Für Zieler ist es die Rückkehr zu seinen fußballerischen Wurzeln. Bis zur U17 wurde der Keeper beim 1. FC Köln ausgebildet, bevor es für ihn dann auf die ganz große Fußballbühne zu Manchester United ging. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen. Über Northampton ging es für den gebürtigen Kölner zurück nach Deutschland zu Hannover 96. Dort wurde er zum Stammspieler und zur Identifikationsfigur. Wegen seiner Leistungen fuhr er auch 2014 als Ersatz-Torwart mit zur WM nach Brasilien und wurde Weltmeister.

„Das ist meine Heimat“

2016 versuchte er es dann nochmal in England, ging aber nach einem erfolglosen Jahr bei Leicester City direkt wieder nach Deutschland zum VfB Stuttgart. 2019 heuerte er dann erneut bei Hannover an, wo er in den letzten Jahren dann wieder Stammkeeper war. Nur 2020/21 war er bereits an den 1. FC Köln verliehen. Bei einer ersten Rückkehr in die Heimat absolvierte er als Nummer zwei hinter Timo Horn sein bis jetzt einziges Pflichtspiel für die Kölner. Ob es bei der Verpflichtung nun zu mehr Spielzeit reicht, wird sich zeigen müssen. Zieler hat einen Vertrag bis 2027 beim FC unterschrieben.

„Beim FC bin ich groß geworden, hier habe ich sechs Jahre im Nachwuchs gespielt und den Grundstein für meine Karriere gelegt. Das ist meine Heimat. Trotzdem habe ich bis zu Thomas Kesslers Anruf tatsächlich nicht über einen Wechsel nachgedacht. Denn auch Hannover ist in all den Jahren Zuhause geworden. Mit beiden Seiten habe ich offene Gespräche geführt“, sagt Zieler. „Dabei habe ich vom FC von Anfang an eine sehr große Wertschätzung gespürt und für die Zeit nach meiner aktiven Karriere eine klare Perspektive aufgezeigt bekommen, was mir extrem wichtig war. Deshalb ist die Entscheidung für meinen Heimatverein gefallen, wo ich noch mindestens zwei Jahre alles dafür geben werde, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“


Lukas Kwasniok zum Kader des 1. FC Köln: „Wir versuchen, noch zu optimieren“

Ragnar Ache und Lukas Kwasniok
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Lukas Kwasniok zum Kader des 1. FC Köln: „Wir versuchen, noch zu optimieren“

Vor rund 350 Fans ist der 1. FC Köln am Montag in die Saisonvorbereitung gestartet. Mit dabei fünf neue Spieler der Geißböcke. Ein weiterer soll mit Ron-Robert Zieler in Kürze folgen. Doch es bleiben Baustellen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader.

Fünf neue Spieler gab es zur Saisonvorbereitung beim FC, ein weiterer folgt in Kürze. Doch dabei bleibt es wohl nicht beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader.

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Pünktlich um 14.30 Uhr war es so weit: Lukas Kwasniok betrat mit seiner Mannschaft erstmals in dieser Saison einen Trainingsplatz am Geißbockheim. Neben dem Trainerteam waren für die rund 350 Zuschauer vor allem aber die neuen Spieler von Interesse. Und da gab es immerhin auch fünf neue Spieler. Tom Krauß, Jakub Kaminski, Isak Johannesson, Malek El Mala und Ragnar Ache trugen erstmals bei einem offiziellen Training den Geißbock auf dem Trainings-Outfit. Und während die FC-Spieler ihre Runden drehten, absolvierte ein weiterer Neuzugang seinen Medizincheck in Köln. Ron-Robert Zieler wird den FC verstärken, wird die Nummer zwei. „In dem Fall der Fälle hätten wir schon die beiden besten beiden Torhüter der vergangenen Zweitliga-Saison hier auf einem Fleck hier beim FC zusammen“, sagte Lukas Kwasniok über den Neuzugang.

„Das liegt auf der Hand“

Damit schließt der FC eine weitere wichtiger Kader-Lücke. Denn mit Philipp Pentke, Anthony Racioppi und Jonas Nickisch haben gleich drei Keeper den FC verlassen, die im Kreise des Profi-Kaders standen. Mit Alessandro Blazic geht zudem eins der größten Talente des Vereins. Nun kommt mit Ron-Robert Zieler also ein Weltmeister nach Köln, ein gebürtiger Kölner, der auch beim FC seine ersten größeren Schritte machte. Doch damit wird es sicherlich nicht getan sein. Denn bekanntlich gibt es noch weitere Baustellen, die Kwasniok so „negativ“ nicht nennen würde. „Quantitativer Natur haben wir in der Verteidigungskette Bedarf, das liegt auf der Hand“, sagte der Trainer am Montag. „Wir haben mit Max da durchaus einen Verlust hinnehmen müssen. Da gilt es natürlich nachzujustieren. Wir haben aber noch nichts in der Pipeline.“



Tatsächlich sollen die Kölner Außenverteidiger für beide Seiten suchen, genauso wie einen Innenverteidiger. Auch im Zentrum könnte ein weiterer Spieler gebraucht werden und natürlich im Sturm. Schließlich verlässt Damion Downs den FC, soll am Dienstag den Medizincheck beim FC Southampton absolvieren. Besteht also auch an dieser Stelle Handlungsbedarf. „Wir schauen, dass wir mit den Jungs, die wir haben gut arbeiten, sie vielleicht verbessern und möglicherweise tut sich auch noch etwas auf“, sagte Kwasniok. „Wir haben aber auch keine Not. Es ist klar, dass das thematisiert wird. Aber wir sind mit Ragnar Ache in Vorleistung getreten.“ Kwasniok betonte, dass gerade die Kette hinter der Spitze sehr variabel sei. „Wenn wir jetzt spielen müssen, kriegen wir eine richtig gute Mannschaft hin, versuchen die aber noch zu optimieren.


Lukas Kwasniok zu Ron-Robert Zieler: „Wir bekommen die beiden besten Zweitliga-Torhüter der vergangenen Saison auf einen Fleck“

Ron-Robert Zieler wird den 1. FC Köln wohl verstärken
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Lukas Kwasniok zu Ron-Robert Zieler: „Wir bekommen die beiden besten Zweitliga-Torhüter der vergangenen Saison auf einen Fleck“

Zwar ist der Deal noch nicht final, doch der FC hat wohl einen neuen zweiten Keeper. Ron-Robert Zieler wechselt zum FC. Das sagt Lukas Kwasniok zu Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln.

Ein Weltmeister kehrt zurück zu den Geißböcken. Zumindest wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Das sagt Lukas Kwasniok zu Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln.

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Während Lukas Kwasniok am Geißbockheim noch bereitwillig Autogramme schrieb und anschließend die ersten Interviews gab, da wurde an anderer Stelle an der Finalisierung der fünften Neuverpflichtung gearbeitet. Ron-Robert Zieler wird zum FC wechseln. Der Keeper absolvierte am Montagnachmittag bereits seinen Medizincheck. Sollte dieser nicht überraschen, dürfte schon bald der Vollzug erfolgen. Der Weltmeister kehrt zu seinem Heimatverein zurück, für den er bis zur U17 und später als Leihspieler noch einmal spielte. Nun hat der neue FC-Trainer Lukas Kwasniok offenbar zwei erfahrene, starke Keeper zur Auswahl. „In dem Fall der Fälle hätten wir schon die beiden besten beiden Torhüter der vergangenen Zweitliga-Saison hier auf einem Fleck hier beim FC zusammen“, sagte der Kölner Coach. „So weit kann ich mich aus dem Fenster lehnen, die Dinge sind soweit, dass sie bald schon finalisiert werden können. Aber es ist noch nichts unterschrieben. Es sind schon viele Transfers in letzter Sekunde geplatzt.“

„Manchmal ist es gut, wenn es nur wenige Menschen wissen“

Marvin Schwäbe wirkte zunächst überrascht, wusste augenscheinlich nichts über die Neuverpflichtung. „Ich würde mich freuen, ganz klar“, sagte die Nummer eins. „Es war klar, dass wir etwas machen mussten. Wer kommt, wusste ich bislang nicht.“ Das lag auch daran, dass die Personalie nur im engen Kreis kommuniziert worden ist. „Ich hab den Marvin heute das erste Mal gesehen. Es ist ja nicht so, dass ein Transfer in einem halben Tag über die Bühne geht, sondern auch schon seine Zeit braucht. Dann ist es manchmal gut, wenn das nur wenige Menschen wissen“, sagte Kwasniok. „Wir werden das klar signalisieren und da gibt es in keinster Form einen Gedanken, in der Rangfolge oder Hierarchie zu verändern. Marvin ist die Nummer eins und Ron soll mit all seinem Erfahrungsschatz der Mannschaft helfen.“ Kwasniok erklärte auch it einem Lächeln, dass er deswegen auch kein Bedarf gesehen habe, „den Marvin um Erlaubnis zu fragen.“


Ron-Robert Zieler vor Rückkehr zum 1. FC Köln

Kehrt Ron-Robert Zieler zum 1. FC Köln zurück?
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Ron-Robert Zieler vor Rückkehr zum 1. FC Köln

Offenbar hat der FC seine Nummer zwei schon gefunden. Kehrt Ron-Robert Zieler zum 1. FC Köln zurück? Die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein.

Der FC ist nach wie vor auf der Suche nach einer neuen Nummer zwei hinter Marvin Schwäbe. Und dort taucht nun ein alter Bekannter auf der Namensliste auf. Kehrt Ron-Robert Zieler zum 1. FC Köln zurück? Sky-Experte Florian Plettenberg erklärt, dass Zieler umgehend zurück zum FC will. Die Verhandlungen laufen, der Deal soll bald durch sein. Möglicherweise trainiert Zieler schon diese Woche beim FC mit.

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Hintergrund ist die Verpflichtung von Nahuel Noll bei Hannover 96. Der Keeper hat gerade seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim verlängert und soll nun an die Niedersachsen ausgeliehen werden. Der U21-Nationalspieler hat an sich selbst den Anspruch, möglichst viel zu spielen, will sich weiterentwickeln. „Auch in der nächsten Saison ist es natürlich mein Ziel, zu spielen und nicht auf der Bank zu sitzen. […] Das Torwart-Karussell bleibt immer in Bewegung. Am Ende zählt für mich wie gesagt vor allem eines: Die Perspektive auf regelmäßige Spielzeit“, hatte Noell im Frühling bei transfermarkt.de gesagt. Neu-Coach Christian Titz vermied ein öffentliches Bekenntnis zu seinen Stammspielern. „Ich habe momentan 28 Spieler im Kader. Ich würde mich jetzt nicht hinstellen und sagen, dass Spieler gesetzt sind. Dann würde es ja so aussehen, dass andere gar nicht die Chance hätten“, sagte Titz der „Bild“.

Kehrt Zieler zum FC zurück?

Möglicherweise für Zieler ein Grund, den Verein zu verlassen. Der gebürtige Kölner wurde bis zur U17 beim FC ausgebildet, bevor er in die weite Welt zog. Unter anderem spielte der Keeper für die Reserve von Manchester United, Leicester City und den VfB Stuttgart. In der Spielzeit 20/21 war Zieler bereits an den FC verliehen, machte sogar ein Spiel. Der 36-Jährige war die Nummer drei bei der Weltmeisterschaft 2014. Zieler blickt mittlerweile auf weit mehr als 400 Pflichtspiele im deutschen Profifußball zurück und war jahrelang Kapitän der 96er. In der vergangenen Spielzeit stand er in beiden Begegnungen gegen seinen Ex-Club im Kasten.

Der FC sucht nach wie vor nach einem neuen Keeper. Nach den Abgängen von Anthony Racioppi, Philipp Pentke und Jonas Nickisch sowie Alessandro Blaciz ist die Position des Keepers hinter Schwäbe vakant. Doch die Suche ist keine leichte. Immerhin weiß der künftige Torwart, dass er auf der Bank Platz nehmen wird, auf der anderen Seite soll er aber erfahren und gleichzeitig ein Herausforderer für Marvin Schwäbe sein. Die letzten Punkte sprechen für Zieler. Ob er sich aber lieber beim FC auf die Bank setzt als in Hannover, ist offen.


Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus

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Rasmus Carstensen wechselt nach Aarhus

Es hatte sich am Sonntag bereits angedeutet, nun ist der Wechsel offiziell. Der 1. FC Köln verleiht Rasmus Carstensen nach Aarhus. Der Rechtsverteidiger kehrt nach Dänemark zurück.

Bereits am Sonntag ploppte die Nachricht auf, dass der Rechtsverteidiger die Geißböcke wieder verlassen werde. Nun hat es der Verein bestätigt: Der 1. FC Köln verleiht Rasmus Carstensen nach Aarhus. Vor einigen Wochen hatte der 24-Jährige bereits angedeutet, dass er sich eine Rückkehr nach Dänemark gut vorstellen könne. Das ist jetzt der Fall.

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„Rasmus hat bei uns den Wunsch hinterlegt, wieder in seine Heimat zurückzukehren zu können. Diesem Wunsch konnten wir entsprechen, weil wir mit der Leihe zu Aarhus für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden haben. Wir wünschen Rasmus für die nächste Saison alles Gute und viel Erfolg“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. Über die Länge des Kontrakts beim FC ist nicht viel bekannt. Carstensen war zuletzt an Lech Posen verliehen, avancierte dort zum Stammspieler und Leistungsträger und wurde Meister. Posen hätte den Rechtsverteidiger gerne behalten, die Vereine konnten sich aber nicht einigen. der FC noch einen Backup für Jusuf Gazibegovic sucht, war darüber spekuliert worden, ob der Däne in Köln unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok noch einmal eine Chance erhalten würde. Das ist nun nicht der Fall.

Beim FC Durchbruch nicht geschafft

Ob es noch einmal der Fall sein wird, ist ebenfalls fraglich. Denn Aarhus hat eine Kaufoption, die im Vertrag verankert ist. „Ich wollte unbedingt nach Hause kommen und hoffentlich in der 3F Superliga und bei AGF etwas bewegen, da mir ein spannendes Projekt aufgezeigt wurde, in dem ich mich gut zeigen kann“, so Carstenden. „Ich hatte einige gute Jahre im Ausland und habe viel gelernt. Jetzt kommt ein besserer und reiferer Spieler nach Hause, und ich freue mich sehr darauf, bei AGF durchzustarten.“

Der Däne war 2023 auf Wunsch von Christian Keller nach Köln geholt worden. Der Rechtsverteidiger hatte zuvor seinen Durchbruch bei Silkeborg IF gefeiert, war dann nach Genk gewechselt, bekam dort aber Probleme. Auch, weil er gleich zwei routinierte Rechtsverteidiger vor der Nase hatte, die eigentlich den Verein verlassen wollten und doch in Belgien blieben. Beim FC suchte der heute 24-Jährige die nächste Chance. Nach anfänglicher Hochphase wurde Carstensen immer seltener berücksichtigt. Und schließlich bekam der Rechtsverteidiger mit Jan Thielmann einen etatmäßigen Offensivspieler vorgesetzt.

Es folgte die Leihe nach Posen und nun die nächste nach Aarhus. Der ehemalige U21-Nationalspieler lief für den FC insgesamt 28 Mal auf, bereitete einen Treffer vor. Der Marktwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei zwei Millionen Euro. Neben Carstensen gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges als mögliche Kandidaten, die den Verein verlassen sollen.


Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Mit diesen großen Kader-Baustellen startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung

Mit Jakub Kaminski und Tom Krauß hat der 1. FC Köln die Neuzugänge drei und vier perfekt gemacht. Trotzdem wartet noch Arbeit auf Sportdirektor Thomas Kessler. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

Vor wenigen Tagen ploppte die Meldung auf, dass der neue Kölner Trainer Lukas Kwasniok bereits ziemlich zufrieden mit den ihm zur Verfügung stehenden Spielern ist. Auch wenn das der Fall sein mag, ist trotzdem davon auszugehen, dass der FC noch ein paar Mal auf dem Transfermarkt zuschlagen wird. Denn es gibt noch einige Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind die größten Kader-Baustellen.

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Seit vergangenem Dienstag hat das Transferfenster offiziell geöffnet. Bis zum 1. September haben die Bundesliga-Vereine nun Zeit, Spieler für die kommende Saison zu verpflichten. Und das hat der 1. FC Köln in vier Fällen getan. Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Tom Krauß sind neu im Verein. Gleichzeitig haben aber auch schon mehrere Akteure den FC verlassen, zuletzt Eigengewächs Max Finkgräfe zu RB Leipzig. Nicht nur deswegen gibt es im Kölner Kader noch einige Baustellen. Und die fangen im Tor an. Denn hinter Stammkeeper Marvin Schwäbe haben die Geißböcke aktuell nur Matthias Köbbing, der aber nicht als Nummer zwei eingeplant ist. Daher muss der Verein auf dieser Position definitiv noch nachbessern.

Mehr Qualität für die Innenverteidigung

Auch eine Position weiter vorne hat der 1. FC Köln Bedarf. Denn in der Innenverteidigung ist der Verein auf den ersten Blick rein zahlenmäßig zwar gut aufgestellt. Trotzdem braucht es hier noch einen Spieler mit Bundesligaformat. Aktuell scheint es unklar, wer die Stelle neben Timo Hubers adäquat ausfüllen kann. Dominique Heintz hat das in der vergangenen Saison meistens gemacht. Der Routinier hat jedoch deutliche Tempodefizite, die in der Bundesliga noch mehr zur Geltung kommen werden. Winterneuzugang Joël Schmied hat bisher auch nicht nachhaltig überzeugen können und noch kein Bundesliga-Niveau nachgewiesen. Luca Kilian wiederum kehrt nach seinem zweiten Kreuzbandriss zwar relativ bald wieder zurück, hat aber seit weit über einem Jahr quasi kein Fußball gespielt. Auf ihn kann der FC also nicht setzen.

Mit Neo Telle und Julian Pauli haben die Kölner dann noch zwei Talente, die vielleicht den Durchbruch schaffen könnten. Gerade Letzterer hat zu Beginn der abgelaufenen Zweitligasaison gute Leistungen gezeigt. Darauf zu setzen, dass einer von beiden den nächsten Schritt macht, wäre aber ein großes Risiko. Und bei Telle ist auch eher eine Leihe angedacht, sollte er seinen nur noch ein Jahr laufenden Vertrag verlängern. Thomas Kessler muss sich daher auf dem Markt nach noch einem starken Innenverteidiger umsehen. Eventuell muss er sogar noch Zweien schauen, falls der bei den Fans auch nicht unumstrittene Hübers seinen 2026 auslaufenden Vertrag nicht verlängert und möglicherweise verkauft wird.

Dünne Besetzung bei den Außenverteidigern

Nachholbedarf gibt es außerdem auf beiden Seiten bei den Außenverteidigern. Auf rechts hat der FC nur Jusuf Gazibegovic. Rasmus Carstensen kommt nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen zwar wieder zurück, soll aber wohl abgegeben werden. Es wird über eine Rückkehr in seine dänische Heimat spekuliert. Der Wechsel nach Aarhus steht wohl bevor. Da Jan Thielmann bewiesen hat, dass er eher in die Offensive gehört, ist ein weiterer Rechtsverteidiger dringend nötig.

Zumindest etwas weniger dringend ist der Bedarf links hinten. Denn hier haben die Kölner mit Neuzugang Jakub Kaminski eine weitere Option nach dem Abgang von Max Finkgräfe. Der Pole hat schon häufiger als Linksverteidiger gespielt, auch wenn er ähnlich wie Thielmann eher in der Offensive seine Qualitäten hat. Auch wäre der 23-Jährige wohl noch offensiver als Leart Paqarada. Daher wäre es wichtig, sich auch auf dieser Position umzuschauen. Gerade ein Spieler, der noch etwas mehr defensive Stabilität mitbringt, könnte eine gute Ergänzung sein.

Zentrale Probleme?

Auf der Sechs ist der FC erstmal gut aufgestellt, gerade durch den Transfer von Tom Krauß. Aber auch hier könnte sich noch etwas tun. Denn Eric Martel hat nur noch ein Jahr Vertrag. Die Kölner wollen gerne mit ihm verlängern. Wenn es aber nicht dazu kommt, ist ein Verkauf eine Option. Dann bräuchten die Geißböcke einen Ersatz, da Martel nicht alleine durch Krauß ersetzt werden könnte. Der FC bräuchte einen neuen Anker im Mittelfeld. Ebenfalls etwas tun könnte sich noch auf der Zehner-Position. Denn gerade in der Reihe hinter dem Sturm fehlten in der vergangenen Spielzeit schon mal die passenden Ideen. Diese Planstelle dürfte aber nicht die größte Priorität sein.

Die liegt eher im Sturm. Da Damion Downs vor einem Wechsel zum FC Southampton steht und das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz ebenfalls abgegeben werden soll, hätte man hier nur zwei Spieler als klassische Mittelstürmer zur Auswahl: Neuzugang Ragnar Ache und Imad Rondic. Auf Ache ruhen dabei viele Hoffnungen. Trotzdem sind die Geißböcke hier zu dünn besetzt. Ein weiterer Stürmer ist eine Pflichtaufgabe für Sportdirektor Thomas Kessler. Eventuell braucht es sogar zwei, da Rondic bis jetzt enttäuschende Leistungen im FC-Trikot gezeigt hat. Bis zum Ende des Transferfensters steht also noch einiges an Arbeit für Kessler an.


Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Trainingsauftakt des 1. FC Köln
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Mission Klassenerhalt startet: Trainingsauftakt für den 1. FC Köln

Gleich mehrere Neuzugänge mischen sich beim Trainingsauftakt am Montag unter die Mannschaft, während weitere Transfers bereits geplant sind. Neben personellen Veränderungen stehen auch die ersten Testspiele und das Trainingslager in Österreich auf dem Programm beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

Mit frischem Wind wird die neue Spielzeit eingeläutet beim 1. FC Köln: Die Geißböcke starten in die Saisonvorbereitung.

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Bereits beim Trainingsauftakt am Montag um 14.30 Uhr auf Platz 7 am Geißbockheim tummeln sich fünf Neuzugänge auf dem Rasen. Mit Ragnar Ache, Tom Krauß, Jakub Kaminski, Isak Johannesson und Malek El Mala erhält der Kader ein neues Gesicht. Insbesondere auf der Innenverteidigerposition, den Außenbahnen im Sturm und im Tor möchte der FC aber noch nachjustieren. Gleichzeitig will man sich von einigen Spielern trennen. Laut Medienberichten steht Rasmus Carstensen unmittelbar vor einer Rückkehr nach Dänemark zu Aarhus GF, der 1. FC Köln hat den Spieler für Vertragsgespräche freigestellt. Daneben gelten Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges weiterhin als mögliche Kandidaten für einen Vereinswechsel. Damion Downs soll bereits am Dienstag in Southampton unterschreiben. Bei seiner ersten Einheit wird Lukas Kwasniok noch auf weitere Akteure verzichten müssen: Eric Martel, Jan Thielmann, Jaka Potocnik und Said El Mala stoßen aufgrund ihrer Länderspielreisen erst später zur Mannschaft dazu, Luca Kilian arbeitet individuell nach seiner Kreuzband-Verletzung.

Offene Personalfragen belasten Kwasnioks Auftakt

Für Kwasniok gestaltet sich der Start beim 1. FC Köln alles andere als ruhig. Während der Kader einerseits mit den vielversprechenden Neuzugängen weiter Form annimmt, herrscht hinter den Kulissen bei der ein oder anderen Personalfrage Unsicherheit. Die Vertragssituation mehrerer Schlüsselspieler ist weiterhin ungeklärt, allen voran die von Eric Martel, dessen Vertrag bereits im Juni 2026 ausläuft. Auch bei Jan Thielmann und Timo Hübers ist die Zukunft offen, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Baustellen stehen ganz oben auf der To-do-Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Trotz der gelungenen Transfers sind die Rahmenbedingungen für den neuen Cheftrainer also noch alles andere als optimal.

Denn zögert sich dieser Zustand weiter hinaus, könnte die aufkeimende Euphorie früh ausgebremst werden. Denn fest steht: Der neue Trainer verlangt viel von seiner Mannschaft, steht für einen intensiven, offensiv ausgerichteten und flügellastigen Fußball, der auf hohes Tempo, enorme Laufbereitschaft und mutiges Pressing setzt. Seine Teams suchen immer wieder den Weg über die Außenbahnen und bringen Flanken konsequent in den Strafraum. Für diesen Spielstil braucht es einen ausgeprägten Arbeitsethos und Aufopferungsbereitschaft – Tugenden, die nur dann entstehen können, wenn ein gefestigtes Teamgefüge vorhanden ist. Genau das ist beim FC aktuell jedoch noch nicht der Fall.

Vorbereitung im Fokus: Testspiele und Trainingslager als Grundstein für die neue Saison

Das Programm für die Vorbereitung steht bekanntlich in Teilen bereits fest: Am 12. Juli bestreiten die Geißböcke ihr erstes Testspiel gegen den SV Bergisch Gladbach. Dabei haben die Neuzugänge gleich die Chance, sich vor den Fans und Verantwortlichen zu beweisen. Eine Woche später, am 18. Juli, folgt ein weiteres Testspiel im Südstadion gegen Fortuna Köln. Anschließend reist die Mannschaft ins Trainingslager nach Österreich, um wie im Vorjahr in der Steiermark die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen. Das letzte Testspiel steht dann im eigenen Stadion am 9. August gegen Atalanta Bergamo an. Nur eine Woche später geht es dann im Pokal gegen Regensburg und wieder eine Woche später in der Meisterschaft gegen Mainz.