Neuer Sechser? Ist der 1. FC Köln an Ismail Yüksek interessiert?

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Neuer Sechser? Ist der 1. FC Köln an Ismail Yüksek interessiert?

Die ersten beiden Transfers hat der FC eingetütet und arbeitet weiterhin mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Und es gibt neue Transfergerüchte: Der 1. FC Köln soll demnach an Ismail Yüksek interessiert sein. Der türkische Mittelfeldspieler steht aber auf zahlreichen Zetteln.

Nach den beiden Top-Transfers in der vergangenen Woche gibt es nun die nächsten Gerüchte beim FC. Der 1. FC Köln soll demnach an Ismail Yüksek interessiert sein. Der Sechser könnte den Abgang von Dejan Ljubicic und Mathias Olesen kompensieren.

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So berichtet die türkische Zeitung „Sabah„, dass der FC durchaus ein Interesse an dem Mittelfeldspieler habe. Der 26-Jährige spielt seit mittlerweile drei Jahren für den türkischen Topclub Fenerbahce. Allerdings gehört der klassische Sechser nicht zum Stammpersonal, wurde in dieser Spielzeit meist eingewechselt. Yüksek ist seit 2022 türkischer Nationalspieler, agiert dort neben Salih Özcan. Der wiederum soll sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Fenerbahce befinden und war wie berichtet auch beim FC vor gar nicht allzulanger Zeit ein Thema. Gut möglich, dass Yüksel deswegen den Verein verlassen will. Allerdings hat der 26-Jährige erst im März seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Und das macht einen Deal mit dem FC dann doch mehr als unwahrscheinlich.

Medizincheck schon am Sonntag?

Denn das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf 12 Millionen Euro ein. Für den FC käme der Spieler also nur als Leihe in Frage. Zudem hat der FC laut Bericht auch ordentlich Konkurrenz. Olympique Marseille und Shakhtar Donetsk sollen sich ebenfalls für den Nationalspieler der Türkei interessieren. Bei Marseille würde der Mittelfeldspieler Champions League spielen, mit Donetsk ging es immerhin in die Europa League. Ein Wechsel nach Köln ist daher eher unwahrsscheinlich. Der würde wohl auch nur Sinn machen, wenn Eric Martel den FC noch verlassen sollte. Wie berichtet, ist der U21-Nationalspieler einer der Wackelkandidaten beim FC. Martels Berater hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass der Sechser sich erst nach der EM Gedanken über seine Zukunft machen werden. Das Finale findet Ende Juni und damit unmittelbar vor dem Saisonauftakt der Kölner statt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?


Tatsächlich würde Martel dem FC wohl eine ordentliche Ablöse einbringen. Und das ohne Vertragsverlängerung nur noch in diesem Sommer. Es wäre also kein Wunder, wenn der FC sich vorsichtshalber nach adäquatem Ersatz umschaut.

Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Nach einer eher frustrierenden Saison könnte es zum nächsten Abgang eines Eigengewächses kommen beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe. Für den FC könnte so aber frisches Geld frei werden.

Mit erstaunlich hohem Tempo ist der FC in die Transferphase gestartet. Zwei Spieler hat der FC verpflichtet und dafür rund zehn Millionen Euro investiert. Zwar ist nicht klar, ob Köln dieses Tempo beibehalten will, dennoch braucht es wohl für frisches Geld auch den ein oder anderen Abgang beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe.

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Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC bereits zwei Spieler für die kommende Spielzeit verpflichtet. Zwei vielversprechende Spieler wohlgemerkt. Allerdings haben die FC-Bosse auch bereits einen zweistelligen Millionenbetrag für die neuen Akteure in die Hand genommen. Das exakte Budget ist natürlich nicht bekannt und wird wohl auch einigermaßen flexibel je nach Marktlage sein. Geschäftsführer Philipp Türoff bestätigte in der vergangenen Woche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ aber, dass sich der FC im Rahmen der kolportierten zwölf Millionen Euro bewegt. Und davon sind nun rund zehn Millionen bereits weg. Sollte der FC bei Lukas Kwasniok Nägel mit Köpfen machen, wird ein weiterer siebenstelliger Betrag als Ablöse dazukommen. Im Gespräch sind anderthalb Millionen Euro.

Finkgräfe zu Hoffenheim?

Und die Kölner haben noch zahlreiche weitere Baustellen, die eben alles andere als leicht zu schließen sind. Die vergangene Saison hat nunmal bewiesen, dass es wohl mehr als nur Ergänzungsspieler brauchen wird. In mehreren Mannschaftsteilen werden die Geißböcke auch erfahrene Spieler brauchen und sich dabei sicher nicht nur auf Leihspieler verlassen. Frische Geld verspricht noch der Transfer von Florian Wirtz. Sollte der Nationalspieler für die kolportierten 130 Millionen Euro nach Liverpool wechseln, wären für Köln erst einmal knapp zwei Millionen Euro möglich. Angeblich prüft der FC, ob für die Kölner sogar noch mehr möglich ist, etwa wenn Leverkusen nicht als Ausbildungsverein für Wirtz gelten würde. Immerhin wurde der Ex-Kölner mit einem Profivertrag ausgestattet. Die rechtliche Grundlage für diese Annahme ist aber mindestens fraglich.

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Weitere Gelder könnten die Kölner aus Verkäufen generieren. So wie bei Max Finkgräfe. Wie berichtet läuft der Vertrag des Linksverteidigers im Sommer 2026 aus. Finkgräfe will den Vertrag nicht verlängern. Der FC könnte also nun Geld generieren. Eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro steht im Raum. Und Interessenten gibt es auch. Wie schon in der vergangenen Woche berichtet, buhlt neben Eintracht Frankfurt und dem VfB Suttgart auch die TSG Hoffenheim um den Spieler. Die FC-Bosse gelten schon seit einigen Wochen als gesprächsbereit. Auch weitere Spieler könnten noch einmal zum Verkaufsthema werden.


Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Mit der Verpflichtung von Isak Johannesson ist dem FC ein vielversprechender Transfer gelungen. Die Kölner setzten sich beim Buhlen um den Isländer auch gegen andere Clubs durch. Angeleiert und eingetütet wurde der Deal von Thomas Kessler. Der neue Sportdirektor feiert damit einen guten Einstand beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

Erstaunlich früh hat der FC schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Neuverpflichtungen klingen vielversprechend. Und sie machen Lust auf mehr. Während Christian Keller bei Ragnar Ache noch die Vorarbeit geleistet hat, wurde der Deal mit Isak Johannesson von dem neuen Sportdirektor geplant beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

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Die Bilanz der vergangenen Woche kann sich beim 1. FC Köln durchaus sehen lassen – die Transferbilanz. Innerhalb von fünf Tagen haben die Geißböcke gleich zwei Spieler für die kommende Bundesliga-Saison verpflichtet. Vielversprechende Neuverpflichtungen, die den FC rund zehn Millionen Euro gekostet haben dürften, die aber den Kaderwert laut transfermarkt.de um 14 Millionen Euro anheben. Sowohl Isak Johannesson als auch Ragnar Ache werden jeweils mit sieben Millionen eingeschätzt. Und die Tendenz ist steigend, denn beide Akteure kommen aus der 2. Bundesliga, beim kommenden Werte-Update des Online-Portals dürfte es also eine Korrektur nach oben geben. Viel wichtiger aber: Beide Spieler haben in der vergangenen Saison – wenn auch in der zweiten Liga – bewiesen, dass sie durchaus die Qualität des Kölner Kaders anheben können.

Kessler schlägt bei Johannesson zu

Und das sehen die Fans offensichtlich auch so. Thomas Kessler, vor einigen Wochen in neuer Funktion hier und da noch von einer gehörigen Portion Sekpsis begleitet, wird in den Sozialen Medien jedenfalls für die beiden Transfers gefeiert. Nicht selten mit einem Verweis Richtung Christian Keller oder einer Erinnerung an die unterm Strich nicht ganz so erfolgreichen Wintertransfers. Dabei hat der ehemalige Geschäftsführer Sport der Geißböcke mit seinem Sparkurs zu den aktuellen Möglichkeiten der Kölner natürlich kräftig beigetragen. „Wir sind durch bewegende Phasen gegangen, da hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Christian Keller hat hier dazu beigetragen, in einer wesentlichen Phase für den 1. FC Köln Dinge umzusetzen, teils gegen große Widerstände. Das ist ihm hoch anzurechnen“, sagte Philipp Türoff nun auch gegenüber come-on-fc.com. Denn so hat der FC nun einen größeren Handlungsspielraum in der Kaderplanung

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Die Kölner hätten wohl auch unter Christian Keller auf dem Transfermarkt in diesem Sommer zugeschlagen. Den Deal mit Ragnar Ache hat der 46-Jährige auch geplant, die Umsetzung erfolgte dann durch Kessler. Nachdem die letzten Details geklärt waren, wurde der Stürmer am vergangenen Dienstag dann offiziell vorgestellt. Ache verstärkt den FC im Angriff. Schon seit Monaten hielten sich die Gerüchte um diesen Transfer hartnäckig. Die Verpflichtung von Isak Johannesson geht nach Informationen von come-on-fc.com dann aber – in Planung und Umsetzung – komplett auf die Kappe von Thomas Kessler. Die Chance auf den Isländer hat sich für den FC erst kurzfristig ergeben, der neue Sportchef dann umgehend zugeschlagen. Wie berichtet, musste der Mittelfeldspieler bis zum 31. Mai seine Ausstiegsklausel ziehen und Köln damit eine feste Ablöse bezahlen.

Nach der Entlassung von Christian Keller hatte Kessler die Funktion des Sportdirektors zunächst interimistisch und dann dauerhaft übernommen. Damals war von einer Bewährungschance für den ehemaligen Keeper des FC geschrieben worden. Mit der Verpflichtung von Johannesson hat Kessler den ersten Schritt jedenfalls gemacht und sich dabei auch gegen die direkte Konkurrenz aus der Bundesliga durchgesetzt. Denn an Johannesson waren gleich mehrere Konkurrenten interessiert. Nun gilt es, beim Trainer nachzulegen.


Trainersuche: Wie geht es jetzt weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Trainersuche: Wie geht es jetzt weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Der FC ist auf der Suche nach einem neuen Trainer einen großen Schritt weiter. Die Kölner Gremien sollen sich für Lukas Kwasniok ausgesprochen haben. Damit ist der Coach aber noch nicht verpflichtet. Wie geht es nun weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Die ersten Spieler sind bereits verpflichtet, nun geht es um den Coach. Möglicherweise werden die Geißböcke noch in dieser Woche ihren neuen Trainer präsentieren. Wie geht es weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

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Die meisten FC-Fans freuten sich wohl noch über die am Sonntag dann nicht mehr ganz so überraschende Verpflichtung von Isak Johannesson, da sickerte bereits die nächste Personalie durch. Lukas Kwasniok habe bei den Gremien des 1. FC Köln vorgesprochen und diese seien von dem 43-Jährigen recht angetan, vermeldete der TV-Sender „Sky“. Zumindest so angetan, dass der Coach vom Gemeinsamen Ausschuss Grünes Licht erhielt. Zumindest in dieser Hinsicht steht einem Wechsel des Coachs vom SC Paderborn zum FC nichts mehr im Wege. Zur Erinnerung, die Gremien standen dem Vernehmen nach nicht geschlossen hinter dem Verbleib von Friedhelm Funkel. Nun herrscht offenbar Einigkeit. Damit ist der FC auf der Trainersuche einen großen Schritt weiter, die Verpflichtung des Trainers aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Noch zwei weitere Schritte zu gehen

Zwar hat der Trainer das siebenköpfige Gremium um den Vorstand Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich sowie den den Mitgliederräten Fabian Schwab und Stacy Krott sowie Aufsichtsratsboss Lionel Souque und Beiratschef Dr. Klaus Behrenbeck überzeugt, ein Vertrag ist damit aber noch nicht ausgehandelt. Und daran wird nun mit Hochdruck gearbeitet. Denn die Geißböcke wollen den Trainer so schnell wie möglich präsentieren und dann sicher auch in die Kaderplanung mit einbeziehen. Immerhin haben die Geißböcke wie berichtet schon einen Wunschsspieler des Trainers unter Vertrag genommen. Kwasniok hatte sich in der Vergangenheit bereits sehr positiv zu Neuzugang Isak Johannesson geäußert, ihn als Lieblingsspieler bei Fortuna Düsseldorf ausgemacht.

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Sobald der Vertrag ausgehandelt ist, geht es für den FC in die nächsten Gespräche. dann mit dem SC Paderborn. Denn bei den Ostwestfalen steht der Coach noch bis zum Sommer 2026 unter Vertrag. Zwar hatten sich beide Parteien auf eine Trennung am Ende der Saison geeinigt, eine Ablöse wird für den 43-Jährigen aber dennoch fällig. Und die soll dem Vernehmen nach bei rund einer bis anderthalb Millionen Euro liegen. Auch, wenn noch zwei entscheidende Schritte zu gehen sind, stehen die Zeichen doch sehr auf Lukas Kwasniok als neuer Trainer der Geißböcke. Wie berichtet, ist Kwasniok seit Beginn der Trainersuche einer der Topfavoriten. Zuletzt soll es noch zwei weitere Kandidaten gegeben haben.


Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Erstaunlich früh hat der FC bereits zwei Neuverpflichtungen für die kommende Saison in trockene Tücher gebracht. Und beide sind durchaus verheißungsvoll. Die Dienste von Ragnar Ache und Isak Johannesson hat sich der FC aber auch einiges kosten lassen. Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung aber auch hoch. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Innerhalb von fünf Tagen hat der FC zwei Spieler verpflichtet. Und beide sind verheißungsvolle Neuzugänge. Dabei darf es eigentlich nicht bleiben. Doch die Frage nach dem nötigen Geld darf erlaubt sein. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

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So ein wenig kam Isak Johannesson am Samstag wie Kai aus der Kiste daher. Selbst die stets besonders gut informierten Sky-Transfer-Experten hatten noch kein „Breaking“ rausgehauen, da war sich die „Bild“ bereits ziemlich sicher. Der FC würde bereits am 1. Juni den zweiten Transfer für die kommende Saison in trockene Tücher bringen, war die Prognose. Es dauerte natürlich nicht lange und eine große Welle der Entrüstung trat über die Ufer des Rheins – knapp 40 Kilometer nördlich von Köln. In Düsseldorf ist man über den Wechsel des 22-Jährigen alles andere als amused. Und das hat Gründe. Da ist natürlich der Wechsel zum Rivalen aus Köln, da sind die mantraartigen Liebesbekundungen, die genauso an einen ehemaligen FC-Stürmer erinnern, wie das Liebkosen des Wappens.

Vielversprechende Transfers

Sollte es unter den Fortuna-Sympathisanten aber auch Menschen geben, die diese emotionale Ebene kurzfristig verlassen wollen, dann dürfte sich in die große Enttäuschung eben auch eine sportliche Komponente mischen. Denn Düsseldorf verliert einen der absoluten Leistungsträger. Einen 22-jährigen Mittelfeldspieler, der mit 16 sein Profi- und mit 17 sein A-Länderspieldebüt feierte. Zwar in Schweden und für Island – aber auch das muss man in dem Alter erst einmal schaffen. Ein variabler Akteur, technisch hochbegabt, der in seinen jungen Jahren inklusive Länderspiele auf mehr als 200 Profi-Einsätze kommt. In Düsseldorf erzielte der Isländer in der vergangenen Spielzeit elf Tore, bereitete sechs weitere vor. Und der FC hat den Box-to-Box-Spieler mit einem Fünf-Jahresvertrag ausgestattet.

Nun könnte man meinen, dass fünf Millionen Euro Ablöse für einen Aufsteiger doch schon ziemlich saftig sind, zumal der 22-Jährige eben noch keine Bundesliga-Luft geschnuppert hat. Allerdings liegt der Marktwert bei sieben Millionen, Tendenz alleine durch den Klassen-Unterschied steigend. Die Chancen stehen wahrlich nicht schlecht, dass der FC einen sportlichen und irgendwann dann auch einen wirtschaftlichen Erfolg mit Johannesson verbuchen kann. Und damit hat der FC innerhalb von fünf Tagen den zweiten High-Performer der 2. Bundesliga verpflichtet. Sicherlich einen der besten Mittelfeldspieler und mit Ragnar Ache einen der gefährlichsten Stürmer, immerhin den drittbesten Torjäger der Liga und endlich mal einen Mittelstürmer, der ganz offensichtlich auch regelmäßig weiß, wo das Tor steht.

Die Erwartungshaltung ist groß

Der Auftakt in die Transferphase ist verheißungsvoll und in den Sozialen Medien wird Thomas Kessler bereits gefeiert. Der Sportdirektor hat zwei gute Transfers mindestens finalisiert und den Kölner Fans Spieler präsentiert, die sicherlich das Potenzial Richtung Publikumsliebling haben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass sich beide auch in der Bundesliga erst einmal beweisen müssen. Der Sprung ins Liga-Oberhaus ist dann doch noch einmal ein großer. 18 Tore in Liga zwei bedeuten nicht zwangsläufig, dass der Stürmer auch die sicherlich nötige zweistellige Treffer-Anzahl in der Bundesliga sicher knipst. Und ein starker Mittelfeldspieler der zweiten Liga muss kein großer Balltänzer in der Belletage des deutschen Fußballs sein. Für beide Fälle gibt es leider genügend Beispiele.

Und doch sind beide Deals vielversprechend und die Hoffnung ist groß, dass es noch weitere starke Transfers geben wird. Denn die Kölner haben noch etliche Baustellen und das mindestens als Backup durch so ziemlich alle Mannschaftsteile. Die durchwachsene Saison hat ziemlich eindrucksvoll belegt, dass der FC vor einem Kaderumbruch stehen muss. Zwei Neuverpflichtung – auch der Marke Ache/Johannesson – werden zum Klassenerhalt alleine sicher nicht reichen. Kessler muss dringend nachlegen. Dabei ist längst klar, dass das Geld beim FC endlich und ein Großteil des kolportierten Budgets ausgegeben ist. Sollte mit Lukas Kwasniok auch noch der Wunschtrainer folgen, wird die nächste Ablöse im siebenstelligen Bereich folgen. Es stellt sich also durchaus die Frage, wie der FC weitere Transfers finanzieren will, ohne in ganz alte Muster zu fallen.

Und bei allem verständlichen Kessler-Hype sollte man nicht vergessen, dass zu großen Luftsprüngen auch erst einmal der feste Boden geschaffen werden musste. Noch ist nicht abzusehen, wie gut die beiden Neuverpflichtungen einschlagen. Genauso wenig, ob es eine gute Transferperiode für den FC und seine Fans werden wird. Die getätigten Transfers machen Lust auf mehr, die Vorfreude auf die kommenden Wochen der Transferphase ist groß – genauso wie die nun entstandene Erwartungshaltung. Die Latte liegt hoch.

Geht jetzt alles schnell beim 1. FC Köln? Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok

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Geht jetzt alles schnell beim 1. FC Köln? Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok

Die Suche nach dem neuen Trainer scheint sich auf der Zielgeraden zu befinden beim 1. FC Köln: Die Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok. Damit dürfte der Weg für den 43-Jährigen endgültig frei sein. Kwasniok gilt als Wunschtrainer der FC-Bosse.

Geht jetzt alles ganz schnell beim 1. FC Köln: Die Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok als neuen Coach der Geißböcke. Wie „Sky“ berichtet, hat es am Sonntagabend ein Treffen gegeben und das scheint ganz offensichtlich gut verlaufen zu sein.

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Wie der TV-Sender berichtet, habe es am Sonntagabend ein „Gremien-Trainer-Treffen“ gegeben und Kwasniok habe dabei offenbar überzeugt. Die Mitglieder hätten demnach grünes Licht für den Wechsel des 43-Jährigen gegeben. Kwasniok befindet sich laut Bericht in Verhandlungen mit dem Verein, um die letzten Details zu klären. „An einer vollständigen schriftlichen Einigung wird nun unter Hochdruck gearbeitet“, heißt es bei „Sky“. Kwasniok galt bereits vor Wochen als der Top-Kandidat auf den Job beim Bundesliga-Aufsteiger. Spätestens nach einem intensiven vierstündigen Gespräch waren die Weichen wohl auf den Trainer des SC Paderborn gestellt. Allerdings war aus dem Umfeld des Geißbockheims auch zu vernehmen, dass es nach wie vor weitere Kandidaten und auch Gespräche mit diesen gegeben habe.

Kwasniok auf zahlreichen Zetteln

Unter anderem war Urs Fischer ein häufig gehörter Name. Kwasniok steht ähnlich wie Steffen Baumgart für einen schnörkellosen, intensiven Offensivfußball. Der 43-Jährige war vier Jahre Coach beim SC Paderborn, verpasste den Aufstieg in dieser Saison nur knapp. Schon im Frühling hatten Trainer und Verein angekündigt, im Sommer getrennte Wege gehen zu wollen. Allerdings läuft Kwasnioks Vertrag noch bis 2026, der FC muss also eine Ablöse bezahlen. Diese soll dem Vernehmen nach zwischen einer und 1,5 Millionen Euro liegen. Kwasniok soll auf zahlreichen Zetteln gestanden haben. Unter anderem waren Hannover 96 und der FC Schalke 04 an dem Coach interessiert. Bei Königsblau galt der Coach lange als der absolute Topfavorit, doch Schalke hat nun Miron Muslic verpflichtet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Sollten die Gremien, die in der Mehrheit wohl nicht hinter Friedhelm Funkel gestanden haben, nun zugestimmt haben, könnte es schnell gehen beim FC. Nachdem sich die Parteien geeinigt haben, würden die nächsten Gespräche mit dem SC Paderborn anstehen. Schon in der vergangenen Woche deutete viel daraufhin, dass Köln möglichst schnell und am liebsten Anfang dieser Woche den neuen Trainer präsentiert. Dabei deutet nun sehr viel auf den 43-Jährigen. Kwasniok hatte vor einigen Wochen in einem Podcast von FC-Neuzugang Isak Johannesson geschwärmt. Nun wird er wohl Coach des Mittelfeldspielers.


Isak Johannesson erklärt via Instagram emotional seinen Wechsel

Isak Johannesson könnte für den 1. FC Köln spielen
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Isak Johannesson erklärt via Instagram emotional seinen Wechsel

Am Sonntag ist der Wechsel des 22-Jährigen offiziell gemacht worden. Der Mittelfeldspieler von Fortuna Düsseldorf hat seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben und feiert in der kommenden Saison sein Bundesliga-Debüt mit dem 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.

Die vergangenen Saison hätte für den Isländer kaum erfolgreicher laufen können. Am Ende steht der Wechsel zu einem Bundesligisten. Für den Transfer geriet der 22-Jährige unter Beschuss von den Fans der Fortuna. Denn der neue Verein des Youngsters ist ausgerechnet der Rivale 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.

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„Ich weiß nicht, ob das mein letztes Spiel für Fortuna war“, sagte Isak Johannesson bereits nach dem letzten Saisonspiel. „Man will immer das nächste Level erreichen“, schob er hinterher und kündigte seinen Abgang aus Düsseldorf bereits an. Seit Sonntagnachmittag ist der Transfer nun unter Dach und Fach und der Isländer wechselt ans Geißbockheim. Ausgerechnet – so empfanden es wohl die Fans der Fortuna, deren Glücksgöttin bei einer Fan-Choreografie im Duell im Kölner Stadion in der abgelaufenen Saison auf einem Banner mit einem Messer bedroht wurde. Die beiden Clubs sind Rivalen. Doch nicht nur der Wechsel nach Köln ist Stein des Anstoßes bei den Fortuna-Fans. Besondere Entrüstung herrschte in Düsseldorf wohl, da gerade Johannesson immer und immer wieder seine Liebe zum Verein bekundet hatte. Es folgten Hasskommentare via Social Media und eine vorübergehende Sperrung der Kommentarfunktion auf dem Account des Mittelfeldspielers.

Isak Johannesson „hatte einen Traum“

Am Sonntagabend meldete sich der 22-Jährige dann selbst zu Wort – erklärte in einem emotionalen Post via Instagram seinen Abschied. „Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen“, beginnt Johannesson und erzählt von seinem Traum, Bundesliga zu spielen. „Der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum“, so der 22-Jährige, der aber auch die Emotionen der Fans nicht aus dem Blick verliert. „Ich weiß, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen.“ Johannesson blickt in seinem Statement respektvoll auf dem Verein. „Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein gespielt zu haben, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde.“


Für seine Worte erntet der Mittelfeldspieler vor allem positive Reaktionen von ehemaligen Teamkollegen. „Du hast vom ersten bis zum letzten Spiel alles gegeben. Wir haben viele gute gemeinsame Erinnerungen, auch wenn es nur eine Saison war“, kommentiert Christos Tzolis. Der Stürmer ist im Sommer 2024 von der Fortuna nach Brügge gewechselt und hat ebenfalls schon von den Vorlagen des Isländers profitiert. Damals wurde Tzolis Torschützenkönig der zweiten Liga. „Du hast immer alles für uns gegeben. Immer 101%. Du verdienst es, in der Bundesliga zu spielen“, schrieb dagegen Dennis Jastrzembski, der seit Sommer 2023 zum Kader der Fortuna gehört. Der Linksaußen absolvierte in der vergangenen Saison auch aufgrund einer Schulterverletzung kein Spiel für Düsseldorf. Er stand jedoch neun Mal im Kader der Fortunen. Die Unterstützung aus den eigenen Reihen bekommt Johannesson und so darf sich der 1. FC Köln wohl auf einen engagierten Neuzugang freuen.

Der komplette Wortlaut der Nachricht in der Übersetzung:

„Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen. Ich habe viel an euch gedacht, und diese Entscheidung war nicht leicht, aber ein kleiner Junge hatte den Traum, in der Bundesliga zu spielen und jetzt hat dieser junge Junge diese Chance. Dennoch weiß ich, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen. Die Freigabeklausel wurde aktiviert und ich musste eine Entscheidung treffen. Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein zu spielen, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde. Ich verstehe eure Gefühle und respektiere sie vollständig. Aber der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum.“


Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Der FC hat am Sonntag den zweiten Sommer-Transfer präsentiert. Die ersten Kader-Konturen sind zu erkennen, aber es wird sich noch viel verändern. Wir geben einen Überblick über den 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen zwei Neuverpflichtungen für den kommenden Sommer fest. Dazu kommt Leihspieler Said El Mala als dritter Neuzugang. Auch andere Spieler werden sicher beim FC bleiben. Andere wackeln noch beim 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

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Diese Spieler laufen in der kommenden Saison für den FC auf

So wirklich überraschend kam die Meldung am Sonntagnachmittag dann nicht mehr. Am Samstag hatte die Bild bereits enthüllt, dass Isak Johannesson seine Klausel ziehen würde, um die Fortuna zu verlassen und beim FC aufzuschlagen. Am Abend verdichteten sich die Vorzeichen und spätestens, als ein Foto des Mittelfeldspielers auf dem Weg zum Privatjet im Netz auftauchte, war wohl jedem klar, dass es am Sonntag auch eine offizielle Meldung geben könnte. Diese folgte eben am Sonntag um Punkt 16 Uhr. Der FC arbeitete also mit Hochdruck am Kader-Gerüst für die kommende Saison. Mit Isak Johanneson und Ragnar Ache wurden also zwei Spieler verpflichtet, die damit auch sicher mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen werden. Said El Mala wurde bereits mehrfach als Neuzugang der Geißböcke genannt, wird also auch zum Kader gehören.

Durch die Vertragsverlängerung von Linton Maina ist ebenfalls ziemlich sicher, dass eine weitere Offensivkraft bei den Kölner spielen wird. Auch die Winter-Neuzugänge haben langfristige Verträge unterschrieben. Zumindest Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied dürften demnach ihre Plätze beim FC ziemlich sicher haben. Imad Rondic wurde bekanntlich mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Nach den Leistungen im FC-Trikot dürfte es zumindest leise Zweifel geben, ob der Angreifer den Kölnern wirklich weiterhilft. Zwar hat sich die Situation durch den Kauf von Ragnar Ache nicht wirklich verbessert, ausgemustert ist der Bosnier aber auch nicht. Julian Pauli hat noch Vertrag bis 2027 und wird wohl weiterhin zum Kader gehören. Zwar soll Marvin Schwäbe nach wie vor über eine Ausstiegsklausel verfügen, der Keeper ist unumstrittene Nummer eins und wird das wohl auch bleiben.

Diese Spieler werden voraussichtlich beim FC bleiben

Ähnlich wie bei Schwäbe dürfte auch der Verbleib von Florian Kainz ziemlich sicher sein. Luca Waldschmidt äußerte sich ebenfalls eher dem Club zugewandt. Allerdings betonte der Offensivspieler auch, dass er gerne spielen wolle, sich auf dem Platz sieht. Ob der ehemalige Nationalspieler aber eine Einsatzgarantie vom neuen Trainer bekommt, ist offen. Die Verträge von Leart Pacarada und Dominique Heintz laufen im Sommer 2026 aus. Normalerweise ein Faustpfand, um in Verhandlungen zu treten, denn beide Akteure wären nur noch in diesem Sommer für eine Ablöse zu verkaufen, sollten sie ihren Vertrag nicht verlängern wollen. Mindestens bei Heintz ist aber ein frühzeitiger Wechsel doch unwahrscheinlich. Pacarada startet Stand jetzt als Stammspieler in die neue Saison.

Ähnlich ist die Situation um den Kölner Kapitän Timo Hübers. Der Innenverteidiger ist ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit gesetzt. Zuletzt betonte der Abwehrspieler in einem Podcast, dass er durchaus davon ausgehe, im Sommer auch an der Vorbereitung der Kölner teilzunehmen. Allerdings sagte Hübers auch, dass er sich mittelfristig einen Wechsel ins Ausland wünsche. Mit Damion Downs soll der Vertrag verlängert werden. Das ist zwar noch nicht fix, eine Verlängerung aber wahrscheinlich. Über die Vetragskonstellation von Denis Huseinbasic ist dagegen wenig bekannt. Aktuell deutet aber nicht viel auf einen Abschied.

Das sind wohl die größten Wackelkandidaten beim FC

Es wird aber noch durchaus Veränderungen im Kader der Geißböcke geben. Steffen Tigges, Florian Dietz und Sargis Adamyan dürfen sich wohl einen neuen Verein suchen. Eine hohe Ablöse werden die Kölner nicht mehr erzielen, Steine werden die FC-Bosse den Spielern sicherlich auch nicht in den Weg legen. Auch Rasmus Carstensen gilt als wahrscheinlicher Abschiedskandidat. Max Finkgräfe würde der FC gerne behalten, aber der Linksverteidiger soll wohl dem Club signalisiert haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Ein Abschied ist in diesem Fall wohl unumgänglich, zumal es mehrere Interessenten wie Hoffenheim oder Frankfurt geben soll. Eine ähnliche Vertragskonstellation liegt auch bei den beiden U21-Nationalspieler Eric Martel und Jan Thielmann vor.

Für beide Akteure dürfte es Interessenten geben. Martels Berater ließ zuletzt verlauten, dass der Sechser erst einmal die U21-Europameisterschaft spielen solle, bevor es mit den Planungen für die kommende Saison weitergehe. Auf jeden Fall bietet sich für die beiden Juniorennationalspieler die Chance, noch einmal auf internationaler Bühne Eigenwerbung zu betreiben. Für Jaka Potocnik steht erst einmal wohl eine Leihe im Raum. Spannend wird der Umgang mit Neo Telle und Fayssal Harchaoui sein. Der U17-Weltmeister und U19-Meister spielte eine starke Saison und wird sicherlich seine Chance in der Vorbereitung erhalten. Zu den weiteren Leihkanddidaten gehören Malek El Mala, Chilohem Onuoha, Elias Bakatukanda und Mansour Ouro-Tagba.

Diese Spieler werden den FC sicher verlassen

Die Kölner haben bereits sieben Spieler verabschiedet. Mark Uth hat wie berichtet seine Karriere beendet und das auf eine wunderbare Art und Weise mit dem Tor zum 4:0 im Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dazu kommen mit Dejan Ljubicic und Tim Lemperle zwei absolute Stammspieler, die die Kölner sicher gerne auch weiter behalten hätten. Besonders bitter: Beide wechseln ablösefrei. Das Torwartteam um Marvin Schwäbe wird zudem neue aufgebaut. Philipp Pentkes Vertrag wurde nicht verlängert, die Kaufoption von Anthony Racioppi nicht gezogen. Dazu wurden auch die Verträge von Mathias Olesen und Marvin Obuz wie berichtet nicht verlängert.

Wechsel offiziell: Isak Johannesson wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

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Wechsel offiziell: Isak Johannesson wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Der FC hat seinen neuen Mittelfeldspieler gefunden und nun ist es offiziell: Isak Johannesson wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Sonntagnachmittag bekannt. Der 22-Jährige kommt von Fortuna Düsseldorf ans Geißbockheim. Beim FC unterschreibt der Isländer einen Vertrag bis 2030.

Die Nachricht über den Wechsel sorgte seit Samstag für Aufruhr, nun ist es offiziell: Isak Johannesson wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am ASonntagnachmittag bekannt. Die Verpflichtung des Isländers ist bereits der zweite Transfer dieses Sommers.

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Die Transfergerüchte über die Verpflichtung des Mittelfeldspielers der Fortuna machten am Samstag bereits die Runde. Der vermeintliche Wechsel von Isak Johannesson sorgte bei den Anhängern der Fortuna für Unmut, bei den FC-Fans für Vorfreude. Nun ist es dann auch amtlich. „Isak hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen und ist bereit für den Schritt in die Bundesliga. Er ist lauf- und spielstark, variabel im zentralen Mittelfeld einsetzbar und bringt die fußballerische Qualität mit, die wir für unseren Kader gesucht haben“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir freuen uns sehr, dass er sich für den FC entschieden hat.“ Der 22-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt mit der Empfehlung von elf Toren und sechs Vorlagen aus der vergangenen Spielzeit nach Köln. Dem Vernehmen nach soll die feste Ablöse für den Isländer Johannesson bei 5.5 Millionen Euro liegen.

„Ich freue mich schon auf die großartige Stimmung“

Neben der Rückkehr aus der Leihe bei Viktoria Köln von Said El Mala und der Sturm-Verpflichtung von Ragnar Ache verstärkt sich der FC für die kommende Saison in der Bundesliga nun auch im zentralen Mittelfeld. Der Isländer Johannesson spielte in seiner Jugend beim isländischen Verein ÍA Akranes, wechselte danach über den IFK Norrköping 2021, bei dem er mit 16 sein Profidebüt feierte, zum FC Kopenhagen. In Dänemark wurde Johannesson gleich zwei Mal Meister, holte einmal den Pokal und sammelte auch Champions-League-Erfahrung, unter anderem in den Duellen gegen Manchester City und Borussia Dortmund. Von dort wurde er im Sommer 2023 zur Fortuna aus Düsseldorf ausgeliehen und ein Jahr später für eine Ablöse von zwei Millionen Euro übernommen. Der Marktwert des 22-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei sieben Millionen Euro. Johannesson unterschreibt einen Vertrag bis 2030.

Wie bewertet ihr die FC-Spieler in dieser Saison?

In der vergangenen Spielzeit stand Johannesson bei der Fortuna 32 Mal auf dem Feld – jedes Mal in der Startelf. Ein Duell verpasste der Mittelfeldspieler gelbgesperrt, eins wegen einer Grippe. Ansonsten kommt der in Sutton Coldfield Geborene in der Liga auf 2853 Minuten Spielzeit in der abgelaufenen Saison. Nun geht es für den Nationalspieler Islands (33 Einsätze) nach Köln. „Ich bin sehr glücklich, bei einem Club wie dem 1. FC Köln zu unterschreiben und in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen zu können“, so Johannesson. „Ich freue mich schon auf die großartige Stimmung im RheinEnergieSTADION bei unseren Heimspielen und darauf, der Mannschaft mit meinen Qualitäten zu helfen und bin sehr dankbar für das Vertrauen des Clubs und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

Für den FC könnte sich der Deal lohnen. Johannesson ist ein vielseitig einsetzbarer Box-to-Box-Spieler, deutlich offensiver ausgelegt als Eric Martel. Der 22-Jährige kann aber auch hinter den Spitzen spielen. Vor allem der linke Fuß ist technisch ein beeindruckender.


Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Die Planungen für die neue Saison sind voll im Gange, die vergangene Spielzeit für den FC nun zwei Wochen alt. Nicht alle Spieler haben überzeugt, einige sich aber in den Fokus gespielt. Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

Wer nach 34 Spieltagen auf Platz eins der Tabelle steht, der hat sich den Aufstieg auch verdient. Zwar haben nicht alle Akteure überzeugt, doch es gab schon einige sehr positive Erscheinungen beim FC: Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

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Marvin Schwäbe: Die Zeichen standen doch schon sehr auf Abschied. So sehr, dass der Verbleib selbst im Winter von Außen betrachtet nicht so ganz sicher schien. Immerhin zu einem Zeitpunkt als Marvin Schwäbe längst wieder die Nummer eins, der absolute Rückhalt bei den Geißböcken war, den Kölnern schon das ein oder andere zu Null gerettet hatte. Der Keeper blieb aber im Winter. Und da die Kölner Hintermannschaft schon das ein oder andere Mal alles andere als sicher wirkte, bekam Schwäbe auch viele Chancen sich auszuzeichnen. Am Ende des Tages avancierte der Keeper zum wohl besten der 2. Bundesliga. Gleich mehrfach schaffte es der 29-Jährige in die Kicker-Elf-des-Spieltags, stand auch in der Saison-Auswahl. Viel wichtiger aber: Schwäbe war mit zahlreichen Paraden auch der ein oder andere Punktegarant und hatte damit großen Anteil an der vermeintlich „stabilen Defensive“, erst recht aber am Aufstieg.

Laufmonster, Stammspieler und Premieren

Eric Martel: Egal ob im zentralen Mittelfeld oder in der Innenverteidigung: Der 23-Jährige spielte von den Feldspieler wohl am konstantesten auf hohem Niveau. Martel spulte (wenn er gespielt hat) die meisten Kilometer ab, gewann die meister Zweikämpfe aller Kölner und überzeugte zudem mit einer starken Zweipassquote. Der Niederbayer ist zweifelsohne der heimliche Leader der Mannschaft, unbequem als Gegner, ein aufopferungsvoller Kämpfer. „Eric, der Furchtlose“, wie Struber einst sagte. Nicht umsonst, ist die Sorge bei dem ein oder anderen FC-Fan groß, dass der Sechser im Sommer den Verein verlassen könnte. Interessenten wird es sicherlich geben, Angebote werden ganz sicherlich kommen. Und der FC wird abwägen müssen, wie mit der Personalie umzugehen ist.

Dominique Heintz: Als der Innenverteidiger zum FC stieß, da war Heintz die Rolle beim FC durchaus bewusst. Der Abwehspieler würde als Ergänzungsspieler eingeplant sein. Heintz war damit zufrieden, erklärte, er spiele, wenn er gebraucht werde und er werde irgendwann gebraucht werden. Das wurde er. Zu Beginn der Spielzeit verlor der Routinier seinen Stammplatz an Julian Pauli. Nach der Systemumstellung war auch Heintz nicht unebeteiligt an der stabileren Defensive. Heintz wurde zum unumstrittenen Stammspieler, kam auf eine ordentliche Zweikampfquote. Allerdings sind die Tempodefizite nicht wegzudiskutieren und werden möglicherweise in der Bundesliga zum Problem. Aber Heintz schaffte es ja auch in dieser Saison Kritiker zu überzeugen und neutrale Beobachter zu überraschen.

Julian Pauli: Auch, wenn es zwischenzeitlich eine sehr harte Zeit für den Kölner Youngster war, kann der 19-Jährige auf ein beeindruckendes Premierenjahr beim FC zurückblicken. Das Eigengewächs profitierte im Sommer von der Transfersperre, war nicht nur Teil des Kaders, sondern wurde früh ins kalte Wasser geworfen – und machte seine Sache gut. Allerdings eben auch in der zweiten Liga. Welche Auswirkungen etwaige Neuverpflichtungen auf die Einsatzzeit des Youngsters haben werden und ob der 19-Jährige das Tempo der Bundesliga mitgehen und gegen Kaliber wie Harry Kane und Serhou Guirassy bestehen kann, ist natürlich noch offen.

Schnelligkeit und Chancenverwertung

Linton Maina: In der vergangenen Saison zeigte der schnelle Außenbahnspieler ertsmals, was in ihm steckt. Gerade im Doppelpack mit Tim Lemperle oder Damion Downs agierte der 25-Jährige zunehmend souverän, setzte immer wieder zu Sprints über die Außen an und flankte den Ball in die Box. Mit drei Toren und elf Vorlagen liegt der gebürtige Berliner mit insgesamt 14 Scorerpunkten in der Liga nur zwei hinter FC-Top-Scorer Tim Lemperle und einen hinter Downs. Und das, obwohl der Linksaußen sieben Ligaspiele aufgrund seiner Sprunggeleksverletzung aussetzen musste. Durchaus vorstellbar, dass der Wert ohne diese Pause noch höher ausgefallen wäre.

Damion Downs: Der 20-Jährige überzeugte in der Saison in der Kölner Offensive durchaus. Mit zehn Toren und fünf Vorlagen avancierte Downs bei den Geißböcken zu einem wichtigen Teil des Kölner Angriffs. Auch er musste bekanntlich wegen einer Handverletzung pausieren, kämpfte sich aber schnell wieder zurück. Downs stand 30 Mal im Kölner Kader, davon 21 Mal in der Startelf. Mit Tim Lemperle fand der Amerikaner einen passenden Partner. Doch die Bilanz hätte sicherlich noch höher ausfallen können. Denn an der Chancenverwertung muss der Stürmer noch arbeiten. Gerade gegen erfahrenen Bundesliga-Offensiven wird es noch die ein oder andere Herausforderung geben. Mit Ragnar Ache bekommt Downs in er kommenden Saison einen neuen Partner an die Seite oder muss sich gegebenenfalls sogar gegen den Neuzugang geschlagen geben.

Auch Tim Lemperle hätte in die Gewinnerliste der Saison aufgenommen werden können. Jedoch geriet der Offensivspieler gleich zweimal während der Saison in die Kritik. Zum einen durch die Unterzeichnung des Vertrags mit der TSG Hoffenheim und den bereits im Winter besiegelten Abgang. Zum anderen durch den doch sehr fragwürdigen Party-Eklat kurz vor dem entscheidenden Aufstiegsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern. Daher ist Lemperle sicherlich zwar sportlich zu den Gewinner zu zählen, verliert aber Punkte neben dem Spielfeld.