1. FC Köln in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

1. FC Köln in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok

Wird es so langsam in Sachen Trainersuche ernst beim FC? Der 1. FC Köln befindet sich in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok. Der 43-Jährige gilt als einer der Top-Kandidaten in Köln. Der FC müsste für den Trainer aber eine Ablösesumme an den SC Paderborn bezahlen.

Der 1. FC Köln befindet sich bei der Suche nach einem neuen Trainer offensichtlich in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok. Das berichtet der TV-Sender „Sky“. Kwasniok wird schon seit einigen Wochen als einer der Top-Kandidaten beim FC gehandelt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Am Freitagvormittag ploppte die Nachricht auf, dass Friedhelm Funkel dem FC abgesagt habe, den Kölnern als Trainer nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Reaktion der Clubführung der Geißböcke ließ nicht lange auf sich warten. „Wir haben heute ein sehr offenes und respektvolles Gespräch mit Friedhelm Funkel geführt. Von Beginn an war der Austausch von großer Wertschätzung und Augenhöhe geprägt“, sagt der neue Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir haben dabei transparent dargelegt, dass wir im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen.“ Und offenbar stand bereits am Freitag eins dieser Gespräche auf der Agenda. Denn wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, habe es am Freitag ein langes Treffen mit dem vermeintlichen Wunschkandidaten gegeben.

Ablöse würde fällig werden

Das berichtet Sky-Reporter Patrick Berger in der Sendung „Transfer update“. Demnach habe es am Freitag ein Treffen zwischen Kwasniok und den FC-Bossen gegeben und die Beteiligten hatten sich wohl viel zu erzählen. Denn dieses Gespräch soll rund vier Stunden gedauert haben. „Beide Seiten sind sehr gut aus dem Gespräch rausgegangen, aber es ist weiterhin alles offen“, so Berger. Kwasniok wurde schon seit längerem als Top-Kandidat gehandelt. Der 43-Jährige ist für seinen Offensivfußball bekannt und gilt als Entwickler und Motivator. Kwasniok hatte bereits vor Monaten bekannt gegeben, den SC Paderborn verlassen zu wollen. Allerdings würde für den Trainer eine Ablösesumme anfallen, denn der 43-Jährige, den es tatsächlich in die Bundesliga ziehen soll, hat noch Vertrag bei den Ostwestfalen.

Kwasniok wird aber auch bei zahlreichen anderen Vereinen gehandelt. Am Montag gesellte sich mit Werder Bremen ein weiterer Bundesligist dazu. Auf der anderen Seite werden aber auch die Geißböcke weitere Gespräche führen. Zu den Top-Kandidaten gehören neben dem 43-Jährigen nach wie vor Christian Titz, Horst Steffen und Urs Fischer. Auch Christian Eichner wird oft genannt. Pellegrino Matarazzo soll dem Vernehmen nach nicht auf der Liste der Geißböcke stehen. Funkel selbst hatte sich eine Weiterbeschäftigung beim FC vorstellen können. Allerdings gab es offenbar in den Gremien viel Gegenwind. Gegenwind, den Funkel nicht mitgehen wollte. Mit einer Entscheidung in der Trainerfrage wird bis zum Ende der Woche gerechnet. Doch die Kölner wollen auch nichts überstürzen.

Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

Salih Özcan im Zweikampf mit Thomas Müller
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

In der vergangenen Woche ploppte das Gerücht auf, Salih Özcan könnte zum FC zurückkehren. Doch die Chancen auf eine Rückkehr sind ganz offensichtlich nicht die Größten für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit dem BVB um Salih Özcan.

Die Hoffnung auf eine Rückkehr war bei vielen FC-Fans vor genau einer Woche groß, jene könnten nun enttäuscht werden. Denn aktuell sieht es nicht so aus als gäbe es den Zuschlag für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit Dortmund um Salih Özcan.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Salih Özcan befindet sich aktuell im Urlaub. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund postet ab und an seine Storys bei Instagram und lässt die Fans ein wenig an Meer, Stränden und Bergen teilhaben. Gut möglich, dass die Anhänger des türkischen Nationalspielers bald noch häufiger in den Genuss ähnlicher Aufnahmen kommen. Denn die Chancen stehen offenbar nicht schlecht, dass der 27-Jährige künftig in der Türkei kickt. Laut dem Online-Portal „GazeteFutbol“ stehen Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul in Verhandlungen um den Mittelfeldspieler. Özcan selbst soll bereits sein „Okay“ gegeben haben. Der türkische Fußballverband hat für die kommende Saison eine Regel eingeführt, nach der pro Team nur 14 ausländische Spieler registriert werden dürfen. Mit der Verstärkung durch türkische Nationalspieler will Besiktas den Kader im Vergleich zur Konkurrenz stärken.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Verhandlungen laufen

Und damit dürfte der Wunsch vieler FC-Fans durchkreuzt sein, Özcan wieder im FC-Trikot auflaufen zu sehen. Dieses Gerücht ploppte in der vergangenen Woche bei „Sky“ auf. Am Montagabend wollte sich Thomas Kessler auf der Saisonabschlussfeier der Geißböcke nicht konkret dazu äußern, deutete aber an, dass er Özcan sehr gut kenne und viel von dem Mittelfeldspieler halte. Das Interesse der Kölner dürfte tatsächlich groß sein, schließlich hat Dejan Ljubicic im zentralen Mittelfeld eine große Lücke hinterlassen und die Zukunft von Eric Martel ist ebenfalls nicht sicher geklärt. Die Wahrscheinlichkeit Özcan zu verpflichten, war aber sicherlich an das Interesse des Spielers geknüpft. Denn der FC hätte ganz sicher nicht die kolportierten 4 bis 5 Millionen Euro Gehalt für den Mittelfeldspieler aufgebracht. Özcan hätte für eine Rückkehr auf Teile seines Gehalts verzichten müssen.

Da der 27-Jährige aber nun grünes Licht gegeben haben soll, scheint dieser Gedanke bei dem türkischen Nationalspieler nicht weiter gereift zu sein. Özcan spielt aktuell für Borussia Dortmund, die Konkurrenz ist aber im BVB-Zentrum groß, Özcan kann sich nicht durchsetzen. Auch deswegen stand im vergangenen Jahr die Leihe zum VfL Wolfsburg an. Aufgrund des erheblichen Verletzungspeches bei den Borussen kehrte Özcan früher zurück. Im Sommer 2026 läuft der Vertrag des ehemaligen Kölners in Dortmund aus. Für eine Leihe müsste der BVB den Vertrag zunächst verlängern und das scheint ausgeschlossen. Insofern werden die Borussen möglichst schnell einen Käufer finden wollen, wenn sie ihn nun nicht schon gefunden haben.

Nach Linton Mainas Verlängerung: Kann der 1. FC Köln auf die nächste Kettenreaktion hoffen?

Linton Maina vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Nach Linton Mainas Verlängerung: Kann der 1. FC Köln auf die nächste Kettenreaktion hoffen?

Ansprachen im Kreis der Mannschaft, gute Leistungen auf dem Platz. Der Berliner hat eine wichtige Rolle inne bei den Geißböcken. Mit der Verkündung der Verlängerung hat der 25-Jährige ein Zeichen gesetzt beim 1. FC Köln: Wer folgt auf Linton Maina?

Eine wichtige Rolle kommt dem schnellen Außenbahnspieler des FC nicht nur spielerisch zu. Der gebürtige Berliner ist das Sprachrohr innerhalb der Mannschaft, motiviert seine Mitspieler und Übernimmt zunehmend Verantwortung. Nun gab es die Verlängerung beim 1. FC Köln: Wer folgt auf Linton Maina?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Innenraum des Kölner Stadions glich einem weißen Meer – Platzsturm, Aufstieg, Meister der 2. Bundesliga. In all der Euphorie und Feierlaune, nach Bierduschen und der Übergabe der Meisterschale übergab Stadionsprecher Michael Trippel das Mikrofon an Linton Maina: „Ich habe vor fünf, sechs Wochen bei einem Bundesligisten unterschrieben. Ein Verein, der sich jetzt wieder Bundesligist nennen darf“, verkündete der 25-Jährige. „Die ganze Stadt hat sich das einfach verdient“. Der schnelle Außenbahnspieler bleibt dem FC also erhalten, geht den Weg mit in die Bundesliga – bekennt sich zu seinem Verein.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Durch Höhen und Tiefen

Bereits während der vergangenen Spielzeit übernahm Maina immer wieder das Wort auf dem Platz im Kreis seiner Mitspieler: motivierte, stachelte an und hielt die Stimmung hoch. Ein wichtiger Spieler, der von seinen Teamkollegen anerkannt und akzeptiert wird. Mit 105 Pflichtspielen seit Sommer 2022, neun Toren und 26 Assists ist der 25-Jährige einer der Leistungsträger der Kölner Mannschaft. Und die drei Jahre beim FC hielten wahrlich nicht nur Schönes bereit. Zwar erlebte Maina gemeinsam mit Ex-Trainer Steffen Baumgart eine Saison mit Duellen in der Champions-League und jüngst den Aufstieg, auf der anderen Seite ging der Außenbahnspieler auch den Weg in die zweite Bundesliga mit, verletzte sich im März diesen Jahres am Sprunggelenk und fiel für sieben Spiele aus.

Pünktlich zum Abstiegskampf feierte Maina allerdings sein Comeback, stand gegen Regensburg wieder auf dem Platz und krönte gegen Kaiserlautern mit dem Assist zum 4:0 durch Mark Uth seine Saison. Der schnellste Spieler im FC-Kader bleibt dem FC nun also erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass Linton sich bewusst für den gemeinsamen Weg mit dem FC entschieden hat“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Er hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur sportlich kontinuierlich weiterentwickelt und zu einem festen Leistungsträger etabliert, sondern übernimmt mit seiner Persönlichkeit auch abseits des Platzes Verantwortung. Ich bin überzeugt, dass er in den kommenden Jahren eine noch wichtigere Rolle einnehmen und als einer unserer Führungsspieler mit vorangehen wird.“ Und gerade die Rolle als wichtige Persönlichkeit im Kader könnte dem FC nun vielleicht zu Gute kommen.

Ein positives Signal für den 1. FC Köln

Denn Mainas Bekenntnis zum 1. FC Köln durch seine Vertragsverlängerung könnte wohl auch den ein oder anderen Mitspieler zum Verbleib bei den Geißböcken bewegen. Im vergangenen Sommer, als nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga die Kaderflucht befürchtet worden war, war es Uth, der sich als erster für einen Verbleib entschied, diesen früh kommunizierte und damit wohl auch ein Zeichen für weitere Akteure setzte. Der befürchtete Ausverkauf blieb bekanntermaßen aus. In diesem Sommer ist die Vertragsverlängerung von Maina erneut ein positives Signal für den 1. FC Köln. Zumindest in der Theorie könnte diese auch dieses Mal Auswirkungen auf weitere Mitspieler haben. „Er hat sich hier schon etwas aufgebaut und will sich weiter etwas aufbauen. Ein Riesen-Typ“, lobte zum Beispiel Teamkollege Leart Pacarada den 25-Jährigen. Pacarada selbst hat noch einen Vertrag bis 2026. Eine Verlängerung beim FC wäre durchaus denkbar.

Auch bei weiteren Akteuren steht 2026 das Ende der laufenden Verträge an. Damion Downs, Jan Thielmann, Timo Hübers sowie Dominique Heintz, Neo Telle, Steffen Tigges, Luca Kilian und eben Pacarada könnten den Verein im Sommer 26 sogar ablösefrei verlassen. Vertragsverlängerungen wären bei dem ein oder anderen sicherlich denkbar und aus Kölner Sicht auch nötig. Ob jeder der Spieler aber auch gehalten werden will, bundesligatauglich ist, ist fraglich. Bei Max Finkgräfe stehen die Zeichen eher auf Abschied. Spieler wie Thielmann oder Martel werden Angebote bekommen. Dabei wären sie nicht unwichtig für den Kaders der Geißböcke. Bei wem das Bekenntnis zum FC von Maina vielleicht Auswirkungen auf eine Wechselentscheidung haben könnte, bleibt offen – ein Zeichen für den Verein und die Teamkollegen ist es aber allemal.

Özcan, Zeneli, Krauß: Könnte eins der Transfergerüchte die Lücke im Mittelfeld des 1. FC Köln schließen? 

Salih Özcan, Besfort Zeneli. Tom Krauß
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Özcan, Zeneli, Krauß: Könnte eins der Transfergerüchte die Lücke im Mittelfeld des 1. FC Köln schließen? 

Nicht erst nach den Abgängen von Dejan Ljubicic und Mathias Olesen klafft im Mittelfeld eine Lücke im Kader der Geissböcke. Entsprechend ploppen nun vermehrt Kandidaten für einen möglichen Wechsel ans Geißbockheim auf. Salih Özcan wird ebenso gehandelt wie Besfort Zeneli und Tom Krauß beim 1. FC Köln: Können diese Spieler die Kaderlücke schließen?

Der Aufstieg liegt erst wenige Tage zurück, trotzdem sind die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison bereits im vollen Gange beim 1. FC Köln: Können diese Spieler die Kaderlücke schließen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nach Jahren eines harten Sparkurses, in denen der 1. FC Köln zumindest in der Wahrnehmung schwer zu knabbern hatte, scheinen am Geißbockheim nun wieder bessere Zeiten angebrochen zu sein. Dem Club stehen in der kommenden Transferperiode bis zu zwölf Millionen Euro allein für die Kaderplanung zur Verfügung. Besonders im Mittelfeld herrscht Handlungsbedarf. Und die ersten Namen werden mit den Domstädtern in Verbindung gebracht. Und die haben bis auf ihre Position auf dem Feld nicht viel gemeinsam.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Tom Krauß (1. FSV Mainz 05)

Tom Krauß kehrt nach dem Ende seiner Leihe beim Bundesliga-Absteiger VfL Bochum zunächst zu seinem Stammverein Mainz 05 zurück. Lange verweilen wird er dort wohl aber nicht. Bei den Rheinhessen hat der 23-Jährige einen schweren Stand. Weder unter Bo Svensson, Jan Siewert noch dem aktuellen Cheftrainer Bo Henriksen konnte er sich nachhaltig durchsetzen. Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 blieb er den in ihn gesetzten Erwartungen weitgehend schuldig, die er mit überzeugenden Leistungen in Nürnberg und auf Schalke im Vorfeld geweckt hatte. Die folgenden Leihstationen brachten nicht den erhofften Entwicklungsschub. Das sollte jedoch nicht über seine Stärken hinwegtäuschen. Bei seiner letzen Station in Bochum absolvierte er nach seiner Ankunft im Sommer 2024 alle Partien, bis auf eine Ausnahme. Am letzten Spieltag gegen St. Pauli fehlte er mit Rückenproblemen.

Spielerisch bringt Krauß genau das Profil mit, das der 1. FC Köln dringend sucht. Er ist aggressiv, laufstark, stark im Gegenpressing. Krauß´ Spielertyp läuft in Köln unter dem namen Eric Martel herum. Und genau dort liegt die Attraktivität des Transfers: Mit Krauß könnte Martel entlastet werden. Der 22-Jährige hat, mit einem Bestwert von 342 abgespulten Kilometern in der abgelaufenen Saison, die Siebenmeilenstiefel beim 1. FC Köln an. Ohne zusätzliche Tiefe im defensiven Mittelfeld drohen bei Martel-Ausfällen erneut personelle Notlösungen, wie etwa Florian Kainz’ erfolgloser Ausflug auf die Sechserposition. Eine Leihe von Mainz nach Köln würde für Krauß einer Spielzeitgarantie gleichkommen. Auf der anderen Seite könnte FC ohne großes finanzielles Risiko einen bundesligaerprobten und belastbaren Mittelfeldspieler in den Kader zu integrieren. Kurz: Ein sinnvoller Schritt für beide Seiten. Aber auch eine feste Verpflichtung ist nicht unwahrscheinlich.

Besfort Zeneli (IF Elfsborg Boras)

Besfort Zeneli spielt aktuell für seinen Ausbildungsverein IF Elfsborg Borås in der schwedischen Allsvenskan, der höchsten Spielklasse des Landes. Der Verein aus der südschwedischen Provinz, rund 60 Kilometer von Göteborg entfernt, mischt derzeit ganz oben mit – und Zeneli ist dabei eine zentrale Figur. Der 23-Jährige hat sich in der laufenden Spielzeit als Führungsspieler etabliert und führte sein Team mehrfach als Kapitän aufs Feld. Der aktuelle Tabellenzweite profitiert nicht nur von seiner Präsenz im Mittelfeld, sondern auch von seiner Spielintelligenz, die ihm kürzlich sein Debüt in der schwedischen Nationalmannschaft einbrachte. Wirtschaftlich erscheint Zeneli für den 1. FC Köln im Vergleich zu den anderen Kandidaten gradezu als Schnäppchen: Sein Marktwert wird laut dem Portal Transfermarkt.de auf 2,5 Millionen Euro.

Damit wäre er auf der Wunschliste von Thomas Kessler eine der günstigeren Optionen. Allerdings bringt eine mögliche Verpflichtung auch gewisse Risiken mit sich, denn Zeneli hat in seiner Karriere bislang noch nie für einen anderen Club als Borås gespielt. Der Schritt aus der Allsvenskan in die Bundesliga wäre für den Spieler mit kosovarischen Wurzeln ein Sprung in ein völlig neues Umfeld, weit außerhalb seiner Komfortzone. Gerade mit Blick auf die, nach dem schwachen vorangegangenen Transferfenster, hohen Erwartungen in Köln – ein Neuzugang soll möglichst sofort weiterhelfen – erscheint es fraglich, ob Zeneli dieser Anforderung auf Anhieb gerecht werden könnte. (Siehe Jacob Christensen) Auf der anderen Seite könnte ihm die Eingewöhnung am Rhein erleichtert werden: Mit Leart Pacarada steht bereits ein gebürtiger Kosovare im Kölner Kader.

Salih Özcan (Borussia Dortmund)

Eine Rückkehr von Salih Özcan zum 1. FC Köln wäre für alle Beteiligten möglicherweise eine klassische Win-Win-Situation. Der zentrale Mittelfeldspieler steht zwar noch bei Borussia Dortmund unter Vertrag, doch sportlich findet er dort kaum mehr statt. Die Konkurrenz ist mit Spielern wie Pascal Groß, Felix Nmecha oder Marcel Sabitzer groß. Es sieht so aus, als würde sich an Özcans Ausgangslage auch in der neuen Spielzeit wenig ändern. Ein Zwischenstopp in Wolfsburg während der Hinrunde sollte eigentlich neue Impulse bringen, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück. Unter Trainer Ralph Hasenhüttl fasste Özcan in der krisenbehafteten Wolfsburger Mannschaft nie wirklich Fuß. Nur zwei Einsätze über die vollen 90 Minuten, ansonsten musste er sich mit Kurzeinsätzen oder gar als Bankdrücker begnügen. Die Rückholaktion der Dortmunder nach der Verletzung von Nmecha brachte kurzfristig neue Hoffnung, änderte aber ebenfalls wenig an seiner Rolle.

Ein Heimkehr könnte dem FC-Eigengewächs, das insgesamt 128 Pflichtspiele für die Profis absolvierte und zuvor sämtliche Jugendteams durchlief, zu einem neuen Karriere-Boost verhelfen. Özcan kennt das Umfeld und die Strukturen rund ums Geißbockheim. Mit Spielern wie Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Jan Thielmann oder Florian Kainz stehen mehrere Akteure im Kader, mit denen er vor vier Jahren noch gemeinsam auf dem Platz stand. Ein Knackpunkt bleibt allerdings das Salär. Die fünf Millionen Euro Jahresgehalt, die Borussia Dortmund für den türkischen Nationalspieler zahlt, sind für die Geißböcke nicht machbar. Özcan müsste erhebliche finanzielle Abstriche in Kauf nehmen. Ob er dazu bereit ist, bleibt abzuwarten. Trotz der wirtschaftlichen Hürde wäre die Verpflichtung von Salih Özcan unter den gehandelten Mittelfeldkandidaten wohl die erfolgversprechendste Variante.

Die Sofortlösung muss her

Damals noch in der Funktion als hauptberuflicher Fußball-Rentner sagte Friedhelm Funkel in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ im März dieses Jahres über die Winterneuzugänge des 1. FC Köln: „Klare Meinung von mir: Das sind keine Verstärkungen.“ Zwar hat er diese Aussage nach seiner Ernennung zum Interimstrainer in Teilen revidiert, doch er trifft einen für diesen Sommer noch viel empfindlicheren Punkt. Sollte es dem FC nicht gelingen, die klaffenden Lücken im Kader zu schließen – potenzielle Abgänge im Sommer mal ausgenommen –, dann wird es nicht lange dauern, bis vielerorts die dicksten Pinsel ausgepackt werden und die Schwarzmalerei bereits beginnt, bevor die neue Saison überhaupt gestartet ist. Und das wird Kessler in seiner ersten Saison als hauptamtlicher Sportdirektor sicher zu verhindern wissen.

Volle Offensive vs. stabile Defensive – Motivator, Entwickler oder Analyst: Welchen Trainer sucht der 1. FC Köln?

Thomas Kessler sucht nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Volle Offensive vs. stabile Defensive – Motivator, Entwickler oder Analyst: Welchen Trainer sucht der 1. FC Köln?

Gehandelt werden eine Handvoll Namen, vermutlich sind es sogar noch mehr, die Thomas Kessler als Trainer für den FC ins Auge gefasst hat. Für die Beobachter stellt sich dabei eine Frage: Nach welchem Typ Trainer sucht der 1. FC Köln eigentlich?

Nicht erst seit der Absage von Friedhelm Funkel wird die Suche nach einem neuen Trainer vorangetrieben. Nahezu täglich gibt es neue Namen, die gehandelt werden. Dabei sind die vermeintlichen Favoriten in ihrem Trainerstil höchst unterschiedlich und so stellt sich eine Frage: Nach welchem Typ Trainer sucht der 1. FC Köln eigentlich?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Nachricht hatte nach Informationen von come-on-fc.com auch den 1. FC Köln selbst überrascht. Die RTL-Gruppe hatte am Samstagnachmittag vermeldet, dass Urs Fischer bereits bei den Kölnern unterschrieben habe. Doch bis zum Samstagabend gab es noch keine Unterschrift eines neuen Trainers. Mit der Meldung kam auch eine Diskussion im Netz auf. Auf der einen Seite User, die sich ein Engagement des 59-Jährigen durchaus gut vorstellen konnten, auf der anderen Seite Kritiker oder Zweifler, die zur Recht anmahnten, dass der von Fischer bevorzugte Fußball nicht so recht der Idee der Kölner Verantwortlichen entspricht. Der ehemalige Coach von Union Berlin ließ die Eisernen in der Regel aus einer stabilen Defensive agieren, fuhr damit auch lange gut.

Sucht der 1. FC Köln nach offensiver Ausrichtung?

Doch die Kölner Verantwortlichen hatten bei den vergangenen Trainer-Castings – und davon gab es in den jüngsten zwei Spielzeiten immerhin drei – stets nach einem Trainer gesucht, der den vorgegebenen offensiven Spielstil weiterführte. Einen Spielstil, den der FC bekanntlich über sämtliche Mannschaften hinweg in den Kölner Fußball implementieren wollte und der ist nun mal sehr offensiv und aggressiv, mit einer hohen Intensität ausgelegt. „Diese Spielidee soll sich nicht verändern, sondern soll gestärkt und stabilisiert werden“, hatte Christian Keller nach der Entlassung von Steffen Baumgart und zu Beginn des Castings Nummer eins gesagt. Von den aktuell gehandelten Trainern ist Urs Fischer wohl der, der am wenigsten den Kölner Spielstil verkörpert.

Lukas Kwasniok und Christian Titz sind dagegen durchaus bekannt für ihren schnörkellosen Offensivfußball. Einen Fußball, bei dem die Defensive schon mal ein wenig zu kurz kommen kann. Ein Problem, das man beim FC durchaus kennt – zumindest im ersten Saisondrittel das Kernproblem der Geißböcke. Immer wieder war von der nötigen Balance die Rede. Die fand Gerhard Struber nicht. Ob Friedhelm Funkel in den 14 Tagen beim FC an jener Balance etwas verändern konnte, ist mindestens fraglich. Zumal der 71-Jährige ja auch mehrfach beteuerte, gar nicht so viel verändert zu haben. Der Coach fand den Schlüssel zur Mannschaft über das Mindset, die richtige Asprache. „Die Mannschaft braucht einen Trainer, der ihr vertraut, der mit den Spielern gut umgehen kann und eine gewisse Empathie ausstrahlt“, sagte Funkel.

Ex-Trainer entfachte Euphorie rund um den 1. FC Köln

In der Sportwissenschaft gibt es viele Theorien, auch einige über das Match von Trainern. Eine besagt, dass es die Art von Trainern gibt, die über Vertrauen, Empathie, Kumpelhaftigkeit und Motivation das letzte bisschen aus den Spielern herauskitzelt. Die Akteure sind bereit für den Coach das letzte Hemd zu geben. Die Gefahr ist laut Theorie aber, dass wenn der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht, diese zusammenbricht und in eine Abwärtsspirale gerät. Das Beispiel Steffen Baumgart würde zumindest in Teilen passen. Auf der anderen Seite gibt es aber die Trainer, die über Respekt, Disziplin und fundierte Analysen die Spieler erreichen. Ein Weg, der zwar oft nicht sofort zündet, aber mittelfristig oft der erfolgreichere ist. Die Frage ist also, ob der FC einen Motivator sucht oder eben doch lieber den Klemmbretttrainer.

Zur Erinnerung: Baumgart hatte den FC in einer ähnlichen sportlichen Situation übernommen. Die Kölner hatten lange eher auf destruktiven Fußball gesetzt. Der Rostocker entfachte bei den Fans, aber auch in der Mannschaft eine ungeahnte Euphorie. 2021 war das sicher der richtige Weg. Und nun? Nun soll es in den Gremien eben Befürworter von Fischer geben, die eben die nüchterne und sachliche Art des Schweizers gerade für genau richtig halten. Womit wieder die defensive Spielweise ein Thema wird. Doch böte der Abgang von Christian Keller zumindest in der Theorie auch die Chance auf einen Neuanfang in sportlicher Ausrichtung. Vielleicht ist der Ansatz nun ja auch ein anderer – zumindest in der Übergangsphase nach dem Aufstieg wäre ein defensives Konstrukt alles andere als undenkbar.

Entscheidung schon diese Woche?

Ganz sicher soll der neue Coach aber auch ein Entwickler sein. Zwar werden die Kölner auf dem Transfermarkt zuschlagen, doch das Augenmerk wird auch weiter auf dem eigenen Nachwuchs liegen müssen. Die FC-Verantwortlichen haben in dieser Spielzeit bekanntlich zahlreichen Eigengewächsen zum Debüt verholfen. Die Idee des Entwicklungsclubs sollte mit dem Abgang von Keller wohl nicht gestorben sein. Immerhin ist es eine Möglichkeit aus dem eigenen Nachwuchs sportlichen oder eben wirtschaftlichen Ertrag zu erhalten. So oder so. Das Anforderungsprofil eines neuen Trainers wird wohl hinter den Kulissen bereits getroffen sein. Die Scheinwerfer sind auf Trainer gerichtet, die allesamt sehr unterschiedlich sind. Gegen Ende der Woche ist wohl mit einer Entscheidung aus Köln zu rechnen.


Kuriosum beim 1. FC Köln: Zwei Profis feiern historisches Double, einer sogar das Triple

Jubel bei den FC-Spielern nach dem Spiel gegen Elversberg
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Kuriosum beim 1. FC Köln: Zwei Profis feiern historisches Double, einer sogar das Triple

Eine Woche nach dem Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft gab es für Jusuf Gazibegovic noch weiteren Grund zur Freude. Und mit seinem Erfolg ist der Bosnier nicht alleine im Dunstkreis des 1. FC Köln: Drei Profis krönen sich zum Doppelmeister.

Kuriosum beim 1. FC Köln: Drei Profis krönen sich zum Doppelmeister, Jusuf Gazibegovic holte sich sogar ein Triple.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Ein Wiedersehen bei der U21-Europameisterschaft wird es nicht geben. Jan Thielmann und Eric Martel werden bekanntlich an dem Turnier in der Slowakei teilnehmen, ihr ehemaliger erster Keeper hat sich gegen das Kontinental-Turnier entschieden. WM statt EM heißt die Devise des Torhüters. Allerdings Klub-WM. Urbig will wohl jegliche Chance nutzen, um sich zu zeigen, um sich zu beweisen. Denn dass der Keeper der Nachfolger von Manuel Neuer bei den Bayern werden wird, ist längst nicht sicher. Die Verantwortlichen des FCB sollen dem Vernehmen nach auch über andere Lösungen nachdenken. Immerhin hat sich das Kölner Eigengewächs Spielzeit in den Vertrag schreinen lassen, Einsätze sollte es in der kommenden Spielzeit also geben. Auf sich aufmerksam macht Urbig mit einem ganz anderen historischem Kuriosum.

Gazibegovic feiert Double mit Graz

Der Keeper ist erst der dritte Spieler, dem es gelungen ist, die Meisterschaft in der 2. und in der Bundesliga in einer Spielzeit zu feiern. Bis zum zehnten Spieltag hütete Urbig den Kasten der Geißböcke, ehe Gerhard Struber sich genötigt sah, die Personalie zu verändern. Genau in dieser Zeit verdichteten sich nach und nach die Vorzeichen des Wechsels zum FC Bayern. Der erfolgte dann im Januar. Pasi Rauiainen und Frank Hartmann war das Kunststück in den 80er Jahren ebenfalls gelungen – wenn auch anders. Denn die beiden Akteure spielten zunächst bei den Bayern und wechselten anschließend in die 2. Liga. Bei Urbig ging es bekanntlich in die andere Richtung.

Foto: Jusuf Gazibegovic/Instagram

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Ähnlich wie bei Rasmus Carstensen. Auch der Däne wechselte in die erste Spielklasse, allerdings nach Polen. Und mit Lech Posen gewann der Rechtsverteidiger, der beim FC immerhin auf vier Einsätze in der Hinrunde kam, die Meisterschaft. Und das sogar als Stammspieler. Für Carstensen der dritte Titel, denn auch in Dänemark feierte der Abwehrspieler bereits eine Zweitligameisterschaft. Wenn man so will gab es für Carstensens Nachfolger Jusuf Gazibegovic sogar ein Triple. Der Bosnier verbrachte den Samstag in seiner alten Heimat in Graz und schaute sich an, wie sein Ex-Verein einmal mehr seinen Ausbildungsverein RB Salzburg düpierte und zum zweiten Mal in Serie Meister der österreichischen Bundesliga wurde. Und nicht nur das, Graz feierte wie im Vorjahr das Double. Nicht umsonst postete der 25-Jährige ein Bild mit der deutschen Radkappe und der österreichischen Meisterschale mit den Worten „What a week“.

„Ich habe viele negative Kommentare gelesen zu diesem Wechsel. Aber ich habe immer auf mein Bauchgefühl gehört, hatte einen klaren Plan, wollte Schritt für Schritt gehen“, sagte Gazibegovic bei Sky. „Jetzt spiele ich in der ersten Bundesliga, habe alles richtig gemacht. Jetzt können auch die letzten Kritiker leise sein und wissen Bescheid, warum ich das gemacht habe.“


„Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“ – Friedhelm Funkel äußert sich zum Trainer-Aus beim 1. FC Köln

Gegen seinen Ex-Club Kaiserslautern: Friedhelm Funkel will den 1. FC Köln zurück in die Bundesliga führen
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

„Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“ – Friedhelm Funkel äußert sich zum Trainer-Aus beim 1. FC Köln

Vor einer Woche schaffte er mit dem FC den Wiederaufstieg als Spitzenreiter, jetzt steht erst einmal ein Urlaub an – als Ex-Trainer. Denn der 71-Jährige wird die Kölner nicht weitertrainieren. Im Sport1-Doppelpass äußerte sich der Trainer. Das sagt Friedhelm Funkel zu seinem Aus beim 1. FC Köln.

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach einem Trainer. Der eingesprungene Feuerwehrmann, der den Verein beim Aufstieg über die Ziellinie brachte, wird es bekanntermaßen nicht. Das sagt Friedhelm Funkel zu seinem Aus beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eine Woche ist der Aufstieg der Geißböcke nun alt und ein neuer Trainer ist noch nicht gefunden. Allerdings herrscht Klarheit, dass es der alte nicht bleiben wird. Friedhelm Funkel hat den Geißböcken bekanntlich abgesagt und das, nachdem sich der 71-Jährige erst einmal selbst ins Gespräch gebracht hat. Durch seinen Erfolg, aber auch durch diverse Äußerungen. So auch am Sonntag im Sport1-Doppelpass. „Ich war bereit weiterzumachen, weil ich den FC zum dritten Mal trainiert habe und der 1. FC Köln ein besonderer Verein ist. Ich habe eine gute Beziehung zur Mannschaft gefunden“, sagte Funkel zugeschaltet. „Ich habe gespürt – und das ist vollkommen in Ordnung – , dass der ein oder andere im Gremium gewisse Zweifel hatte. Wenn du als Trainer am ersten Tag nicht die hundertprozentige Rückendeckung hast, wann willst du sie dann bekommen. Es war ein schwerer Schritt, aber es war ein vernünftiger Schritt.“

„Ich wollte mich nicht hinhalten lassen“

Funkel wird nun erst einmal Urlaub machen, eine Kreuzfahrt steht an. Der Neusser wirkt aufgeräumt, äußert sich nicht negativ über seinen nun Ex-Club, eine gewisse Enttäuschung kann er aber nicht verhehlen. „Ich hätte es mir zugetraut, weil ich ein großes Trainerteam hatte. Ich musse sie ja nicht erst in diesen 14 Tagen kennenlernen. Das erleichtert einem Trainer die Arbeit ungemein. So konnte ich mich hauptsächlich um die Spieler kümmern. Und das ist meine Hauptaufgabe. Das, was mir immer wieder aufgefallen ist, dass viel an Menschlichkeit verloren gegangen ist. Und ich bin jemand, der das Menschliche mit den Spielern unheimlich gerne gemacht hat.“ Und genau das scheint ein Schlüssel zum Erfolg gewesen sein. Der FC spielte befreit auf, lieferte gegen Kaiserslautern die beste Saisonleistung ab.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Auch deswegen hätte Funkel gerne weitergemacht. Zumal die Zusammenarbeit gerade mit Thomas Kessler offenbar ebenfalls sehr gut funktioniert hat. Dem Vernehmen nach soll Kessler einer der Befürworter des Trainers gewesen sein. „Er hat am Donnerstag den Vertrag unterschrieben bis 2027. Und ist dann mit der Aufgabe betraut worden, einen Trainer zu suchen“, berichtet Funkel. „Ich glaube, dass Thomas mit mir weitermachen wollte. Er ist erst ein und zwei Tage im Amt gewesen und hatte noch nicht die Befugnis, alleine über den Trainer zu entscheiden. Ich glaube, dann wäre ich Trainer geworden“, so der Coach weiter. „Ich wollte mich nicht hinhalten lassen.“ Funkel erklärte auch, dass er sich vorstellen könne, in Zukunft wieder als Feuerwehrmann einzuspringen, wenn er denn gebräucht würde. Immerhin könne man zwischen den Engagements ja auch viel Urlaub machen, scherzte der 71-Jährige.


Zwischen Pokalsieg, schwerer verletzt und ohne Vertrag – so schlugen sich die FC-Abgänge

Jeff Chabot feiert den DFB-Pokal
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Zwischen Pokalsieg, schwerer verletzt und ohne Vertrag – so schlugen sich die FC-Abgänge

Mit Jeff Chabot feierte ein FC-Abgang des vergangenen Sommers den Gewinn des DFB-Pokals. Doch es lief bei weitem nicht für alle Spieler gut, die die Geißböcke verlassen haben. So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln in der Saison.

Sieben Abgänge stehen beim FC bereits fest, in der vergangenen Saison waren es am Ende acht. Die Hoffnungen der Akteure, die den Club verlassen haben, haben sich aber nicht alle erfüllt. So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Fuß dick einbandagiert saß Jeff Chabot auf der Auswechselbank in Berlin, doch das Grinsen war aus dem Gesicht des Innenverteidigers nicht mehr wegzudenken. Auch, wenn Arminia Bielefeld noch einmal herankam, war im Endspiel um den DFB-Pokal ziemlich schnell klar, dass der VfB seine doch durchwachsene Saison mit dem Pokal krönen würde. Und dann waren für Chabot wenige Minuten nach dem Schlusspfiff auch die Schmerzen ganz offensichtlich wieder vergessen. Der Innenverteidiger hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Schwaben. Chabot entwickelte sich schnell zum Stammspieler, stand 45 Mal (von 49 Begegnungen) auf dem Feld, gewann in der Liga im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen und kam auf eine Passquote von mehr als 90 Prozent.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Top-Torjäger und Relegation

Keine Rolle im Pokal spielte dagegen Justin Diehl. Der Angreifer kam mit großen Erwartungen zum VfB – sowohl auf der eigenen als auch Vereinsseite. Doch der große Sprung ist dem ehemaligen FC-Youngster nicht gelungen. Im Gegenteil: Zuletzt spielte Diehl wieder in der zweiten Mannschaft der Schwaben, verhalf der VfB-Reserve zum Klassenerhalt in der 3. Liga. Bei den Profis reichte es zu neun Begegnungen, einem Tor und einer Vorlage. Der FC hatte bekanntlich lange um das Talent gekämpft, allerdings wohl zu spät. So wirklich glücklich war der Youngster bei den Kölnern am Ende nicht mehr. Der Stürmer war bei den Profis ausgemustert worden, nachdem er seinen Vertrag nicht verlängert hatte. Die Rückholaktion zu den Profis hatte dann keinen Einfluss mehr.

Ganz anders die Situation bei Davie Selke. Der Angreifer hätte beim FC verlängern können, war offenbar mit dem Angebot nicht einverstanden. Als er dann einlenkte, wollte Christian Keller wohl nicht mehr. Der Stürmer startete beim Hamburger SV dann aber mal so richtig durch. 22 Tore erzielte der 30-Jährige in 31 Spielen und verhalf den Rothosen damit auch zum Aufstieg. Die Zukunft des Angreifers ist noch nicht geklärt. Aktuell erinnert das Gerangel ein wenig an den vergangenen Sommer in Köln. Auch die Zukunft von Benno Schmitz ist nicht vollends geklärt. Der Rechtsverteidiger hat noch Vertrag bis 2027 bei den Grasshoppers Zürich, allerdings ist nicht klar, wo der Traditionsverein in der kommenden Saison spielen wird. Zürich spielt in der Relegation. Schmitz lief 26 Mal für den Schweizer Erstligisten auf, bereitete fünf Tore vor.

Zwischen Meisterschaft und Auswechselbank

Auch im Winter haben den FC vier Spieler verlassen. Mit den größten Geräuschen ging der Abgang von Jonas Urbig vonstatten. Der Keeper wechselte bekanntlich zum FC Bayern München, kam schneller zum Einsatz als erwartet und feierte damit in diesem Jahr im Grunde zwei Meisterschaften. Mit dem Rekordmeister in Liga eins, mit den Kölnern in Liga zwei. Nun reist Urbig mit dem FCB zur Club-WM und verpasst damit auch die U21-EM. Für die weiteren drei Akteure verlief der Abgang bislang alles andere als gut. Maxi Schmid kam bei Erzgebirge Aue zunächst nicht über die Rolle des Jokers hinaus, erarbeitete sich dann aber einige Startelf-Nominierungen, bevor eine schwere Verletzung den Stürmer ausbremste. Schmid zog sich einen Syndesmosebandriss zu, fiel den Rest der Saison aus.

Meiko Wäschenbach hat den FC verlassen, um den nächsten Schritt zu gehen. Zwar feierte der Mittelfeldspieler sein Profidebüt beim Karlsruher SC und kam auch ein zweites Mal zum Einsatz, am Ende des Tages waren es genau drei Minuten, die der Youngster spielte. Der Vertrag mit Nikola Soldo wurde im Februar aufgelöst, damit sich der Spieler einen neuen Verein suchen könne. Das ist bislang nicht geglückt.

Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Köln

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Köln

Nicht nur durch die bereits bekannten Abgänge wird sich das Gesicht des FC für die kommende Saison verändern. Neben den Abschieden gibt es noch zahlreiche Akteure, deren Zukunft noch nicht geklärt ist beim 1. FC Köln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

Mit Linton Mainas Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung markierte der 25-Jährige den Beginn von wohl noch weiteren anstehenden Verkündigungen. Ob diese einen Wechsel oder ein Bleiben als Inhalt haben werden, ist noch offen beim 1. FC Köln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die große Verabschiedung vor großem Publikum blieb aus – zumindest für das Gros der Abgänge. Einzig Mark Uth erhielt ein emotionales Abschiedsvideo während der Aufstiegsfeierlichkeiten. Die sechs weiteren Akteure mussten sich bis zum Saisonabschluss am Montagabend gedulden oder bis der FC dann auch offiziell darüber berichtete. Und die meisten Protagonisten ließen es sich nach und nach nicht nehmen, ein paar warme Worte über die Sozialen Medien loszuwerden. Mit Dejan Ljubicic, Tim Lemperle und Mark Uth gehen drei Spieler, die (wenn fit und in Form) vielleicht sogar noch einmal eine wichtige Rolle gespielt hätten. Mathias Olesen kam zwar oft zum Einsatz, der Durchbruch wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Marvin Obuz, Philipp Pentke und Anthony Racioppi wären in der kommenden Spielzeit wohl eher selten bis gar nicht zum Einsatz gekommen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Zwei Verträge verlängert

Die ganz normale Vorgehensweise, die übliche Fluktuation am Ende einer Saison, gerade nach dem Aufstieg. Doch bei den sieben Abgängen wird es beim FC nicht bleiben. Sargis Adamyan, Steffen Tigges, Rasmus Carstensen und Florian Dietz sind weitere Akteure, bei denen die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist, dass sie noch einmal mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen werden. Jonas Nickisch wurde im Rahmen der U21 verabschiedet. Insgesamt stehen dort also wahrscheinlich zwölf Abgänge, der FC wird ein neues Gesicht verpasst bekommen – in der Breite. Dabei ist längst nicht gesagt, dass nur dieses Dutzend FC-Profis die Geißböcke verlassen wird. Die Vertragssituation ist weiterhin extrem kompliziert rund um das Geißbockheim. Und das auch, nachdem die Entscheidung über auslaufende Verträge gefallen ist. Neben den Abgängen hat Linton Maina bekanntlich verlängert. Nach Informationen von come-on-fc.com hat auch Matthias Köbbing längst unterschrieben.

Mindestens genauso spannend ist aber die Lage bei den Spielern, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. Will der FC nicht das Risiko eingehen, ein ähnliches Winter-Szenario wie mit Tim Lemperle im vergangenen Dezember einzugehen, müssen einige Arbeitspapiere dringend verlängert werden. Zur Erinnerung: Der FC war – auch aufgrund der Transfersperre – mit einigen Spielern in die neue Saison gestartet, deren Vertrag in diesem Sommer auslaufen. Unter anderem eben Lemperle, der bekanntlich im Winter seinen Abschied offiziell machte. Zu diesem Zeitpunkt waren den Kölner Verantwortlichen die Hände eigentlich schon gebunden. Der FC war auf die Entscheidung des Spielers angewiesen. Es wird wohl Hoffenheim werden. Dieses Szenario wollen die FC-Bosse für die kommende Spielzeit natürlich verhindern.

Nahezu ein Dutzend Verträge läuft 2026 aus

Und so stehen Thomas Kessler aktuell arbeitsintensive Tage bevor. Denn es gibt gleich zahlreiche Akteure, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. Zwar kommuniziert der FC bei einer Unterschrift eher selten die Länge der neuen Vereinbarung, dem Vernehmen nach sind es aber mindestens elf Arbeitspapiere, die nun nur noch ein gutes Jahr Gültigkeit haben. Und damit besteht bei dem nächsten (fast) Dutzend dringender Handlungsbedarf. Sollten sich die Spieler gegen eine Vertragsverlängerung aussprechen, ist dieser Sommer die letzte Transferphase, in der der FC eine angemessene Ablöse kassieren würde. So zum Beispiel im Fall von Max Finkgräfe, der den Kölner Verantwortlichen angeblich schon mitgeteilt habe, dass er den Kontrakt nicht verlängere. Ein Abschied ist in dem Fall wahrscheinlich.

Unter den betroffenen Akteuren sind sieben Stammkräfte oder stammen zumindest aus dem erweiterten Kreis der ersten Elf der vergangenen Saison. Spieler wie Timo Hübers, Eric Martel, Jan Thielmann, Damion Downs und Leart Pacarada. Mit dem Großteil werden die FC-Bosse verlängern wollen und müssen. Doch die Zeit drängt. Denn gerade Spieler wie Martel, Downs oder Thielmannn werden auch andere Angebote vorgelegt bekommen. Martel zu halten, wird wohl die schwerste Aufgabe für Thomas Kessler. Zumal sich Martels Berater Michael Reschke in der vergangenen Woche nicht klar positionieren wollte. Downs soll dagegen unmittelbar vor der Unterschrift stehen. Auch Thielmann, Hübers und Pacarada stehen dem Vernehmen nach nicht zur Diskussion. Noch nicht? So gar nicht wird den FC-Bossen die Länderspielpause ins Kontor passen. Martel und Thielmann sind mit der U21 bei der EM, werden je nach Erfolg der DFB-Auswahl bis Ende Juni unterwegs sein.

Downs steht im US-Kader für ein Vorbereitungscamp auf den Gold-Cup, der findet dann bis zum 6. Juli statt. Der 20-Jährige wird also ebenso wie seine Mannschaftskollegen wenig Zeit für Vertragsgespräche vor Beginn der Saisonvorbereitung haben. Der FC wird wohl Anfang Juli in die neue Saison starten. Zudem könnten sich – je nach Verlauf der EM sowie des Gold-Cups – die Akteure auf dem internationalen Parkett zeigen und gegebenenfalls weitere Interessenten auf sich aufmerksam machen. Keine besonders beruhigende Situation für die Verantwortlichen des 1. FC Köln. Es dürfte also in den kommenden Wochen spannend werden. Erst recht, wenn die ersten Angebote reinflattern.

Trainersuche beim 1. FC Köln: Gerücht sorgt für Irritation – neue Namen in der Verlosung

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln News » Seite 317

Trainersuche beim 1. FC Köln: Gerücht sorgt für Irritation – neue Namen in der Verlosung

Die Nachricht, der FC habe bereits mit Urs Fischer einen Trainer gefunden und der Vertrag sei unterschrieben, hat am Samstag hohe Welle geschlagen. Doch ganz so eindeutig ist die Lage nicht. Es gibt noch keine Entscheidung bei der Trainersuche des 1. FC Köln: Diese Namen sind weiter in der Verlosung.

Nach der Absage von Friedhelm Funkel an den FC läuft die Suche nach einem neuen Coach weiter auf Hochtouren. Denn bisher gibt es noch keine Entscheidung bei der Trainersuche des 1. FC Köln: Diese Namen sind weiter in der Verlosung.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Nachricht machte am Samstagnachmittag die Runde. Der FC habe den neuen Trainer bereits gefunden, vermeldeten RTL, NTV und sport.de. Und das ungewohnt forsch – ohne Konjunktiv und ohne ein abschwächendes „wohl“ oder „offenbar“. Die Meldung klang recht eindeutig. Doch ganz so eindeutig ist die Lage dann aber wohl doch nicht. Denn nach Informationen von come-on-fc.com gibt es am Geißbockheim noch keinen unterzeichneten Vertrag eines künftigen Cheftrainers oder anders ausgedrückt, es hat noch kein Trainer unterschrieben. Ohnehin hatte die Nachricht wie berichtet Fragen aufgeworfen. In erster Linie, warum der Verein den Aufstiegshelden Friedhelm Funkel dann überhaupt hätte hinhalten müssen. Dieser hatte bekanntlich am Freitag aus eigenen Stücken dem FC abgesagt. Bei einem gültigen Vertrag für Urs Fischer wäre dieses Vorgehen grotesk.

Eichner, Matarazzo und Wagner…

Und so verwunderte es nicht, dass am Abend unter anderem der Sky-Experte Patrick Berger berichtete, dass die Vertragsunterschrift „von allen Seiten“ dementiert werde. Beim FC dürfte die Nachricht dementsprechend Irritiationen ausgelöst haben. Denn die Erzählart ist bislang eher die, dass sich die Kölner Verantwortlichen noch ein wenig Zeit lassen wollen, um in einem „verantwortungsvollen Auswahlprozess“ Gespräche mit potenziellen Kandidaten zu führen. Funkel war die Hängerpartie zu lange, er sprach später von rund sieben Tagen, die der Prozess noch dauern könne. Warum sollte der FC dem Aufstiegshelden dieses Szenario unterbreiten, wenn die Entscheidung längst getroffen wäre und warum ist diese dann auch noch nicht kommuniziert. Viele Fragen und die nach dem Fußball, den Fischer am liebsten spielen lassen will, nämlich einen defensiven, ist noch gar nicht gestellt.

Ob diese allerdings relevant wird, scheint offen. Denn nach Informationen von come-on-fc.com soll Fischer durchaus das Interesse einiger Gremienvertreter geweckt haben und damit auch auf der Liste der potenziellen Kandidaten stehen. Dort finden sich auch weiterhin die zahlreich und oft genannten um Lukas Kwasniok, Horst Steffen und Christian Titz. Gerade letzterer soll offenbar recht gute Karten haben. Und die Liste wird nahezu täglich erweitert. Mittlerweile spielt auch Christian Eichner wieder mit. Der Trainer des Karlsruher SC galt auch schon im vergangenen Sommer als Kandidat. Angeblich habe es sogar Kontakt gegeben. Doch Eichner blieb bekanntlich beim KSC. Zuletzt lobte der Trainer die Kontinuität, die es bei den Badenern in Sachen Coach gäbe. So wirklich nervös scheint man im Umfeld des KSC auch angesichts der Gerüchte nicht zu werden.

Der Kölner Stadt-Anzeiger brachte zudem Pellegrino Matarazzo ins Spiel. Der US-Amerikaner war im vergangenen Jahr bei der TSG Hoffenheim entlassen worden und das wenige Monate nachdem er das Amt des Nationaltrainers der USA ausgeschlagen hatte. Aktuell ist der 47-Jährige ohne Job. Zuletzt wurde auch Sandro Wagner gerne in die Listen der potenziellen Kandidaten aufgenommen. Dass sich der Ex-Co-Trainer von Julian Nagelsmann als seinen ersten Job als Cheftrainer den FC aussucht, gilt als sehr unwahrscheinlich. Am Ende der kommenden Woche dürfte schon ein wenig mehr Klarheit herrschen.