Das Kapitel von Marvin Obuz ist beim 1. FC Köln beendet

Marvin Obuz wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Das Kapitel von Marvin Obuz ist beim 1. FC Köln beendet

Marvin Obuz wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen. Der Vertrag des Offensivspielers wird offenbar nicht verlängert. Das berichtet die Kölnische Rundschau am Dienstagabend. Schon in den vergangenen Wochen war der gebürtige Kölner nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon angekündigt, nun wird es offensichtlich Gewissheit: Marvin Obuz wird den 1. FC Köln im Sommer verlassen. Das berichtet die „Kölnische Rundschau„. Demnach habe der Verein dem Spieler die Entscheidung bereits mitgeteilt.

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Der Auftrag war ziemlich eindeutig. Die Spieler, die zuletzt nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten, sollten an diesem Tag im März die Chance bekommen, sich noch einmal zu beweisen. Gerhard Struber hatte vor dem Testspiel gegen den SC Verl sogar explizit Marvin Obuz ins Spiel gebracht. Doch die Kölner boten einen erstaunlich schwachen Auftritt an, unterlagen dem Drittligisten 1:2. „Ich finde es schade, dass wir das Spiel nicht besser genutzt haben und dass der eine oder andere Spieler sich nicht besser hat in Szene setzen können, wie wir uns das gewünscht hätten“, sagte Struber später und könnte durchaus eben Obuz gemeint haben. Möglicherweise der Anfang vom Ende. Denn seitdem erhielt der Offensivspieler keine Chance mehr, stand bei den vergangenen beiden Spielen nicht mehr im Kader. 

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Kaum noch Einsätze

Ohnehin war Obuz unter Struber nie die erste Wahl, kam nur auf fünf Kurzeinsätze. Und das, obwohl der Kölner Coach gleich mehrfach die Qualitäten des gebürtigen Kölners gelobt hatte. Die hat der 23-Jährige auch bereits unter Beweis gestellt, nur eben nicht beim FC. Vielmehr bei Rot-Weiss Essen im Vorjahr. 14 Vorlagen sammelte der Außenbahnspieler, sieben Tore erzielte er selbst und bewarb sich beim FC für mehr. Obuz wurde tatsächlich zurückgeholt. Sicherlich auch aufgrund der Transfersperre. Doch schon bald zeichnete sich ab, dass das Eigengewächs nur selten zum Einsatz kommen würde. Auch, weil Obuz verletzungsbedingt einen Teil der Vorbereitung verpasst hatte. Immerhin wusste der Offensivspieler hin und wieder in Testspielen zu überezeugen.

Bereits im Winter mehrten sich die Gerüchte um einen Wechsel, möglicherweise die Rückkehr zu RWE. Doch der Kölner, der seit seinem siebten Lebensjahr beim FC spielt, wollte sich durchbeißen. Das gelang nicht. Nun folgt also die Trennung. Wie die „Kölnische Rundschau“ berichtet, haben Christian Keller und Thomas Kessler dem Spieler mitgeteilt, dass der Vertrag nicht verlängert werde. Obuz kann sich also einen neuen Verein suchen. Vermutlich stand der 23-Jährige auch deswegen zuletzt bei der Kölner U21 im Aufgebot. Nun trennen sich die Wege.


Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Der FC droht ein weiteres Eigengewächs zu verlieren. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet Sky. Bereits im Winter hatten die Schwaben die Fühler nach dem Linksverteidiger ausgestreckt.

Im vergangenen Jahr verließ Justin Diehl den FC mit viel Wirbel Richtung Süden, nun könnte ein weiteres Eigengewächs folgen. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet der TV-Sender „Sky“.

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Am Samstagabend wird er mit großer Wahrscheinlichkeit mal wieder in der Startelf stehen – in der 2. Bundesliga dann zum siebten Mal. Max Finkgräfe dürfte wohl mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten, da sich Leart Pacarada gegen Hannover 96 bekanntlich die Ampelkarte abgeholt hat, gesperrt fehlt. Für Finkgräfe ist es bislang eine der wenigen Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Unter Gerhard Struber spielt der Shootingstar der vergangenen Spielzeit keine besonders großer Rolle. 13 Einsätze stehen auf der Uhr. Zwar wurde der Linksverteidiger gleich mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen, doch Finkgrääfe saß auch zehn Mal die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Gerade die Hinserie verlief für den gebürtigen Möcnhengladbacher alles andere als zufriedenstellend.

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Kontakt im Hintergrund?

Die Fallhöhe war nach der überragenden Premierensaison eine hohe. Finkgräfe war in der vergangenen Spielzeit einer der wenigen Lichtblicke einer enttäuschenden Kölner Mannschaft, wurde zum Shootingstar und galt auch in die Vorbereitung rein als gesetzt. Dann eine Verletzung und nur noch die Nummer zwei auf seiner Position. Kein Wunder also, dass dem Außenverteidiger ein gewisser Frust, eine Enttäuschung nachgesagt und dann auch mit Wechselgedanken verbunden wurde. Wie groß dieser Wunsch in dem 21-Jährigen war und vielleicht jetzt auch noch ist, ist unklar. Klar ist aber, dass es durchaus Interessenden an Finkgräfe gibt – und die wohl auch aus der Bundesliga. Schon im Winter hatte es dem Vernehmen nach einen Vorstoß des VfB Stuttgart gegeben, Finkgräfe unter Vertrag zu nehmen.

Der FC soll den Schwaben abgesagt haben. Damals betonte Christian Keller gegenüber dem „Express“, dass man sehr wohl ein großes Interesse daran hätte, den Vertragmit Finkgräfe zu verlängern. Daran wird sich vermutlich auch nicht viel geändert haben. Genauso wie an dem Interesse des VfB. Denn laut „Sky“ strecken die Schwaben auch weiterhin die Fühler nach dem 21-Jährigen aus. Und die Situation könnte sich aus Kölner Sicht etwas verändert haben. Finkgräfe hat nämlich nur noch bis zum Sommer 2026 Vertrag bei den Geißböcken. Und daraus ergibt sich einmal mehr eine bekannte und aus Kölner Sicht riskante Konstellation. Will der Spieler seinen Kontrakt bei den Geißböcken nicht verlängern, müssen die Verantwortlichen abwägen, ob sie nicht noch eine marktgerechte Ablöse kassieren wollen.

Und die gäbe es eben nur noch in diesem Sommer. Eine mögliche Ablöse könnte bei rund drei Millionen Euro liegen. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Laut Sky soll es im Hintergrund weiter Kontakt zwischen Finkgräfe und dem VfB geben.


Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Köln ab: Wer geht, wer bleibt?

Gerhard Struber im Gespräch mit Thomas Kessler und Christian Keller.
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Die ersten Kader-Konturen zeichnen sich beim 1. FC Köln ab: Wer geht, wer bleibt?

Noch ist nicht klar, in welcher Liga Köln in der kommenden Saison spielen wird. Die FC-Bosse müssen länger als erhofft zweigleisig planen. Gerade im Fall des Nicht-Aufstiegs wird die Zusammenstellung einer schlagkräftigen Truppe eine Herausforderung. Im Falle des Aufstiegs zeichnen sich erste Konturen ab bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Wer bleibt, wer geht?

Bei einigen Spielern steht die Zukunft bereits fest, bei anderen ist sie noch ungewiss. Gerade die Ligazugehörigkeit ist ein entscheidender Faktor, der auf Seiten der Verantwortlichen eine erhebliche Rolle spielt bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Wer bleibt, wer geht?

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Christian Keller zeigte sich nach dem 0:1 gegen Hannover enttäuscht, so richtig angefressen wirkte der Sportdirektor des 1. FC Köln aber nicht. Dabei hätten ihm die drei Punkte bei den Niedersachsen schon sehr geschmeckt. Denn der Erfolg hätte Keller zumindest ein wenig mehr Planungssicherheit für die kommende Spielzeit gegeben. Nach wie vor müssen die FC-Bosse zweigleisig planen. Gerade im Falle des verpassten Aufstiegs wird die Kaderzusammenstellung ein Mammut-Projekt. Denn überdurchschnittlich ist der Kölner Kader in dieser Spielzeit ganz offensichtlich nicht besetzt, besser als der Durchschnitt wäre aber angesichts der Ambitionen nötig und der FC würde mehr als eine Handvoll Spieler wohl verlieren, die ein weiteres Jahr 2. Bundesliga einfach nicht mitmachen werden. Im Falle des Aufstiegs sind ebenfalls zahlreiche Stellschrauben zu drehen, es zeichnen sich aber auch schon die ersten Kader-Konturen ab.

Wer wird wohl beim 1. FC Köln bleiben?

Wirklich fix ist dieser Tage beim FC recht wenig. Doch werden die Kölner Verantwortlichen viel daran setzen, dass im Falle des Aufstiegs die Kernachse des Clubs zusammenbleibt. Marvin Schwäbe fühlt sich mittlerweile wieder wohl, verfügt zwar über eine Ausstiegsklausel, hat aber als Nummer eins wenig Gründe, dem Verein den Rücken zu kehren. Timo Hübers könnte im Aufstiegsfall wohl auch in Köln bleiben, genauso wie Jan Thielmann. Beide haben noch bis zum Sommer 2026 Vertrag. Gerade bei Thielmann ist eine Vertragsverlängerung denkbar. Mit Linton Maina soll sich ein weiterer Leistungsträger für einen Verbleib bei den Geißböcken entschieden haben. Der Offensivspieler soll im Falle des Aufstiegs einen neuen Kontrakt unterschreiben. Maina wäre sonst im Sommer ablösefrei. Laut „Bild“ sind sich Spieler und Sportdirektor einig. Die Tinte gibt es nach dem Aufstieg.

Bei Leart Pacarada, Dominique Heintz, Julian Pauli und Luca Kilian stehen die Vorzeichen auf Verbleib. Und auch drei der Neuverpflichtungen sind wohl sehr sicher in Zukunft weiterhin dabei. Joel Schmied, Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic wurden allesamt mit längeren Verträgen ausgestattet. Ob sie das Format für die Bundesliga haben, müssen sie noch beweisen. Luca Waldschmidt hat ebenfalls noch lange Vertrag und wird wohl auch am Rhein bleiben.

Welche Spieler des 1. FC Köln stehen eher auf der Kippe?

In der Theorie alle Spieler, deren Kontrakt in diesem oder im kommenden Sommer auslaufen. Wenn es nach dem FC geht, stünden wohl einige Vertragsverlängerungen an. Die würden die Geißböcke zum Beispiel zu gerne bei Eric Martel erreichen. Kein Wunder, der Mittelfeldspieler ist mit seinen zarten 23 Jahren einer der besten Sechser der gesamten Liga. Es wird sicherlich schon diesen Sommer Interessenten aus den Top-5-Ligen geben. Allerdings läuft der Vertrag 2026 aus. Der FC würde nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Ob Martel bei seiner Zukunftsperspektive verlängert, ist also offen. Das gilt auch für die jungen Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs. Während Ersterer immer wieder mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht wird, fühlt sich der Stürmer dem Vernehmen nach in Köln so wohl, dass eine Vertragsverlängerung wohl nur noch eine Frage der Zeit ist.

Komplett offen scheint die Zukunft von Mark Uth. Der Offensivspieler deutete zuletzt an, dass es Gespräche gebe. Doch es ist unklar, in welche Richtung diese gehen. Beim FC wird man sicherlich genau darauf schauen, wie es sich mit der Gesundheit des Routiniers in den kommenden Spielen verhält. Auch hinter Jacob Christensen steht wohl weiterhin ein Fragezeichen. Und das dürfte es auch bei Anthony Racioppi geben. Der Keeper hat am Samstag bei der U21 gespielt und einen bitteren Nachmittag erlebt. Auch aufgrund seiner Patzer gab es gegen Lotte nicht viel zu holen. Eigentlich war eine feste Verpflichtung des Schweizers wahrscheinlich. Möglicherweise hat sich die Einstellung ein wenig verändert. Wie es mit Steffen Tigges weitergeht, ist offen.

Wer wird den 1. FC Köln verlassen?

Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang schon seit Monaten fest. Der Angreifer wechselt zur TSG Hoffenheim – ablösefrei. Auch Mathias Olesen hat bereits bekannt gegeben, dass es zur Trennung kommen wird. Zwar gibt es keine weiteren offiziellen Abschiede, allerdings scheinen die von Marvin Obuz und Jonas Nickisch unausweichlich. Obuz stand zuletzt gar nicht mehr im Kader der Profis. Der gebürtige Kölner hat sich auch in dieser Spielzeit nicht durchsetzen können. Nickisch will nicht beim FC bleiben, weil er keine Perspektive sieht. Auch der Wechsel von Dejan Ljubicic gilt als sehr wahrscheinlich und das unabhängig der Ligazugehörigkeit. Der Mittelfeldspieler hatte bei Union Berlin einen Medizincheck vereinbart, zu dem es aber nicht gekommen ist. Dennoch ein klares Zeichen an den Verein.

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Was passiert mit den Leihspielern des 1. FC Köln?

Der FC hat zahlreiche Spieler aktuell verliehen. Dass diese in der kommenden Saison für die Profis der Geißböcke auflaufen, ist in den meisten Fällen sehr unwahrscheinlich. Für Sargis Adamyan und Florian Dietz könnte die Zeit des Abschieds gekommen sein. So richtig in Form kommen die Angreifer auch bei ihren Leihvereinen nicht. Zwar ist Rasmus Carstensen bei Lech Posen Stammspieler, es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass auch der Däne nicht mehr zu den Kölnern zurückkehrt. Elias Bakatukanda könnte dagegen doch schon im Sommer zurückkehren. Es gibt aber auch die Option, dass der Innenverteidiger ein weiteres Jahr in Linz bleiben wird. Bei Chilohem Onuoha und Malek El Mala bahnen sich wohl weitere Leihen an, während Said El Mala eine Verstärkung des Kölner Kaders werden wird.


„Das ärgert mich“: FC-Trainerin Britta Carlson kündigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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„Das ärgert mich“: FC-Trainerin Britta Carlson kündigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Die gute Nachricht: Die FC-Frauen werden in dieser Saison kein weiteres Spiel mehr gegen Eintracht Frankfurt bestreiten müssen. Auch das dritte Duell endete mit einer klaren Niederlage für die Fußballerinen des 1. FC Köln: FC-Trainerin ärgert sich über den Auftritt – und hofft auf etwas Ablenkung beim Pokal-Finale am Donnerstag.

Fußballerinen des 1. FC Köln: FC-Trainerin BRitta Carlson ärgert sich über den Auftritt gegen Frankfurt und fordert von ihrer Mannschaft nun die richtige Reaktion.

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Britta Carlson war nach dem Abpfiff sichtbar unzufrieden. Die Trainerin des 1. FC Köln hatte sich mehr vorgenommen für das Heimspiel am Sonntagabend – auch wenn der Gegner Eintracht Frankfurt hieß. Doch nach dem jüngsten 1:1 in Leverkusen mit einer starken Leistung verfiel das Team gegen Frankfurt bisweilen wieder in alte Verhaltensweisen. Zudem erwiesen sich die Kölnerinnen unterm Strich als nicht ebenbürtig in der Partie gegen die Hessinnen. Carlson sprach daher nach der Partie Klartext: „Das ärgert mich, dass du ab und zu wieder in ein altes Muster verfällst und das nur, weil mal ein Ding vielleicht nicht sofort funktioniert. Das ärgert mich, weil ich einfach möchte, dass die Mannschaft sich da weiterentwickelt, aber zwischendurch immer wieder einen kleinen Schritt zurück macht.“

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Die Partie war früh vorentschieden

Die Trainerin musste kurzfristig noch auf Vanessa Leimenstoll verzichten, die sich im Abschluss-Training an der Leiste verletzt habe. Eine positive Personalie war jedoch Amelie Bohnen, die gegen Frankfurt ihre Bundesliga-Premiere feierte – und das direkt in der Startelf. „Ich finde, sie hat es super gemacht, also Amelie mache ich überhaupt keinen Vorwurf. Sie hat in den letzten drei, vier Wochen echt klasse trainiert und hat sich erarbeitet zu spielen. Man hat nicht gemerkt, dass sie ihr erstes Spiel für uns gemacht hat. Definitiv hat Amelie nicht dazu beigetragen, dass so viele Tore gefallen sind, sondern sie hat wirklich nur ihren Job gemacht.“

Die Art des rechnerisch sicheren Ligaverbleibs am Freitagabend durch die Potsdamer Niederlage gegen Leverkusen habe die Trainerin derweil nicht glücklich gemacht: „Ich fand es nicht gut, dass wir auf der Couch den Klassenerhalt geschafft haben. Ich weiß nicht, ob es unbewusst ist, dass bei manchen ein, zwei Prozent weniger da sind. Das ist das, was mich ärgert, weil das nicht mein Anspruch ist.“ Carlson habe stattdessen nach dem Optimum aus den letzten drei Partien gestrebt: „Ich habe gesagt, ich will die maximale Punktzahl noch holen mit der Mannschaft aus den drei Spielen, das sind neun Punkte. Auch wenn es Frankfurt war.“ Eine die Trainerin verknüpfte dies mit einer Ankündigung: „Insofern wissen die Mädels, was die Woche auf sie zukommt.“

Entspannung am Donnerstag

Etwas Entspannung wird jedoch der 1. Mai am Donnerstag bringen. Carlson wird zusammen mit ihrer Mannschaft das DFB-Pokal-Finale der Frauen zwischen Bayern München und Werder Bremen im Rhein-Energie-Stadion besuchen. Dass Bremen dabei der nächste Gegner des FC ist, passt dabei umso besser. „Aber unabhängig von Bremen wären wir auch so im Stadion gewesen, wenn man ein Pokal-Finale sehen kann, wo man ja selbst gerne mal hin möchte. Es lohnt sich, das anzuschauen. Es ist eine schöne Atmosphäre, ein schönes Event. Aber vorher wird noch mal hart trainiert.“


Trotz 0:1-Niederlage: Erneut ein Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Die Spieler des 1. FC Köln nach der 0:1-Pleite in Hannover
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Trotz 0:1-Niederlage: Erneut ein Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Nach einer enttäuschenden Leistung standen die Geißböcke am Sonntagnachmittag erneut ohne Punkte da. Gegen Hannover verlor Köln verdient 0:1. Und doch gab es erneut eine Nominierung für den 1. FC Köln: Ein Profi steht nach der Hannover-Pleite in der Elf des Tages.

Mit dem 0:1 bei Hannover 96 haben die Geißböcke erneut eine bittere Pleite im Aufstiegsrennen hinnehmen müssen. Gegen die 96er kassierte der FC eine verdiente Niederlage. Und doch gab erneut eine Auszeichnung für den 1. FC Köln: Ein Profi steht nach der Hannover-Pleite in der Elf des Tages.

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Über den Kölner Spieler des Spieltags darf es nach Sonntagnachmittag keine Diskussionen geben. Und das aus zwei Gründen. So wirklich in Aufstiegsklasse zeigte sich bei schwachen Geißböcken eben nur ein Spieler. Vielleicht reichte es bei dem ein oder anderen so gerade an die Normalform heran, herausragend war aber einmal mehr der Kölner Keeper Marvin Schwäbe. Der Torhüter hatte von Beginn an ordentlich zu tun, auch, weil die Kölner Hintermannschaft nicht immer mit der Offensive des Gegners auf der Höhe war. Schwäbe rettete stark gegen Nicoló Tresoldi oder gegen Lars Gindorf – und das gleich mehrfach. Zur Halbzeit war Schwäbe der Garant für die Null. Nach dem Wechsel wurde er von Gindorf mit einem sehenswerten Tor dann überwunden. Allerdings hat ein Schwäbe auch solche Sonntagsschüsse schon aus dem Giebel gekratzt.

Fünfte Nominierung in dieser Saison

Dennoch wurde der Kölner Keeper erneut in die Kicker-Elf-des-Tages berufen. Für Schwäbe ist es in dieser Saison bereits die fünfte Nominierung. Der Keeper war in den vergangenen Wochen bereits nach den Erfolgen über den SV Darmstadt, den SC Paderborn und Hertha BSC in die Auswahl berufen worden. Und der 29-Jährige hat sich damit in der internen Liste der FC-Profis auf den alleinigen ersten Platz geschoben. Denn bislang war Damion Downs mit vier Nennungen gleichauf. Ligaweit führt Fisnik Asllani mit acht Berufungen die Liste an. Insgesamt hat der FC bereits 28 Berufungen eingeheimst, vier weniger als der Hamburger SV. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf.

Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit nun sogar 14 Nominierungen souverän an. Natürlich schaffte es auch der Kunsttorschütze Gindorf in die Auswahl. Für den Saarländer war es die erste Nominierung in dieser Spielzeit. Die meisten Nominierten stellte an diesem 31. Spieltag aber der SSV Ulm und der 1. FC Madeburg mit jeweils zwei Spielern.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Marvin Schwäbe 5
  • Damion Downs 4
  • Eric Martel 3
  • Dejan Ljubicic 3
  • Dominique Heintz 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 1
  • Julian Pauli 1


Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Köln ein Thema?

Jonas Boldt ein Thema beim 1. FC Köln?
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Medienbericht: Ist Jonas Boldt beim 1. FC Köln ein Thema?

Eigentlich deutete sich für Jonas Boldt ein Engagement bei Hertha BSC an. Doch wie die „Bild“ berichtet wackelt der Deal. Und der 43-Jährige soll sich im „intensiven Kontakt“ mit anderen Clubs befinden. Darunter würde sich auch der FC befinden. Ist der 1. FC Köln an Jonas Boldt interessiert?

Er ist im deutschen Fußball heiß begehrt. Im Februar wurde der 43-Jährige mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht, zuletzt hieß es, Hertha BSC habe sehr gut Karten. Doch die „Bild“ bringt nun zwei weitere mögliche Interessenten ins Spiel. Neben der TSG Hoffenheim auch den FC. Ist der 1. FC Köln wirklich an Jonas Boldt interessiert?

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Wie die „Bild“ berichtet gäbe es „intensiven Kontakt“ zwischen Boldt und zwei deutschen Clubs. Neben der TSG Hoffenheim eben auch dem 1. FC Köln. In dem Artikel heißt es, dass sich der FC im Falle des Aufstiegs sportlich neu aufstellen und Boldt dann möglicherweise zum Thema werden könnte. Zumal Christian Keller bei den Fans in der Kritik stünde. Aber ist das wirklich ein realistisches Szenario? Die Kritik einiger Fans am Sportdirektor ist ganz sicher nicht von der Hand zu weisen. Die Kölner Anhänger hadern unter anderem mit der Transferpolitik. Auch mit der aktuellen. Von den Winter-Neuverpflichtungen spielte am Wochenende zum zweiten Mal in Folge kein einziger bei den Kölner Profis. Abgesehen von Anthony Racioppi, der bei der U21 zum Einsatz kam und dem dann auch noch folgenschwere Patzer unterliefen, war keiner der vier Neuverpflichtungen im Einsatz.

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Boldt viele Jahre bei Bayer Leverkusen

Aktuell gibt es allerdings wenig Anzeichen, die darauf schließen lassen, dass Keller intern nicht mehr fest im Sattel säße. Der Wiederaufstieg in die Bundesliga würde daran vorerst wohl auch nichts ändern. Im Gegenteil: Sollten die Kölner in die Bundesliga zurückkehren, wird Keller eine schlagkräftige Truppe für die Beletage zusammenstellen wollen und sollen. Ob ihm das glingt, wird sich dann zeigen. Ein Nicht-Aufstieg würde den Sportdirektor wohl eher in Bedrängnis bringen. Obwohl die Kölner in Hannover eine Vorentscheidung liegenließen, ist der Aufstieg nach wie vor das wahrscheinliche Szenario.

Dass Boldt aber ein begehrter Sportmanager ist, steht außer Frage. Der 43-Jährige war von 2007 bis 2019 bei Bayer Leverkusen tätig, unter anderem Sportdirektor unter Rudi Völler. 2019 wurde der gebürtige Nürnberger Sportvorstand beim Hamburger SV, holte unter anderem Steffen Baumgart zu den Rothosen. Unumstritten war der Manager aber in Hamburg nicht. Nach fünf misslungenen Aufstiegsversuchen wurde Boldt im vergangenen Sommer beim HSV freigestellt. Seither gibt es immer wieder Vereine, die offenbar ein Interesse an dem Manager haben. Wie groß das der Geißböcke ist, ist offen.


Die nächste Pyroshow: Droht dem 1. FC Köln nun ein Ausschluss der Fans?

Wieder einmal Pyros von den Anhängern des 1. FC Köln
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Die nächste Pyroshow: Droht dem 1. FC Köln nun ein Ausschluss der Fans?

Erst vor 14 Tagen hat der DFB den FC mal wieder mit einer Strafe für Fehlverhalten seiner Fans belegt. Und die Sanktion mit einer Androhung von weiteren Konsequenzen garniert. Dazu könnte es nun kommen, denn im Spiel bei Hannover wurde wieder gezündet. Droht dem 1. FC Köln nun der Zuschauerausschluss?

Es ist gerade zwei Wochen her, da hat der DFB den FC mit einer empfindlichen Strafe für das Fehlverhalten seiner Fans bestraft. Und gleichzeitig weitere Konsequenzen bei weiteren Vergehen angekündigt. Gegen Hannover hüllte sich das Stadion in roten Nebel. Droht dem 1. FC Köln nun der Zuschauerausschluss?

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„Alle in Weiß“, lautete das Motto der rund 15.000 Anhänger, die es am Sonntagnachmittag nach Hannover verschlagen hatte. Doch die Heinz-von-Heiden-Arena hüllte sich vor Spielbeginn der Begegnung des 1. FC Köln bei Hannover 96 in roten Nebel. Teile der Fanszene hatten ihr Versprechen wahr gemacht und wieder ordentlich Pyro gezündet. Schiedsrichter Timo Gansloweit konnte die Begegnung so erst mit genau drei Minuten Verspätung anpfeifen. Für einige Kölner Anhänger möglicherweise das emotionale Highlight einer Auswärtsfahrt, die schließlich in einer großen Enttäuschung und dem verdienten 0:1 bei den Niedersachsen endete, für den Verein wird das Feuerwerk im Hannoveraner Rund aber wieder ein Nachspiel haben – und das könnte dieses Mal erneut besonders schmerzhaft ausfallen.

DFB hatte mit Konsequenzen gedroht

Denn das Zünden der Pyros ist dieses Mal in doppelter Sicht ein Spiel mit dem Feuer. Der FC musste in dieser Spielzeit schon mehrfach tief in die Tasche greifen. Erst vor zwei Wochen hatte der DFB mal wieder eine Strafe gegen Köln ausgesprochen. Gleich für mehrere Vergehen müssen die Geißböcke mehr als 300.000 Euro bezahlen. Vor allem die DFB-Pokal-Begegnung gegen Hertha BSC stand im Fokus. Damals hatten die Kölner Fans vor der Partie ein beeindruckendes Feuerwerk abgebrannt. Und die Kölner waren mit der Sanktion noch glimpflich davongekommen. „Die Strafe wäre doppelt so hoch ausgefallen, hätte der 1. FC Köln nicht zwei Täter ermittelt, was nach den geltenden Richtlinien zu einer Strafreduzierung um 50 Prozent führt“ hieß es von Seiten des DFB.

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Doch die Strafe des Verbands wurde noch mit einem Zusatz versehen. Der DFB verwies auch darauf, „dass bei weiteren gravierenden Pyro-Vorkommnissen im Kölner Zuschauerblock auch Sanktionen, die über eine Geldstrafe hinausgehen, und gegebenenfalls Auflagen in Erwägung gezogen werden müssten.“ Ein Zuschauerausschuss wäre eine erwartbare Sanktion. Die Kölner Ultras hatten beim vergangenen Heimspiel dann mit Humor auf die Drohung reagiert und in der Halbzeit eine Pyro-Show angedeutet, dann aber Konfetti-Kanonen gezündet. Allerdings mit dem Banner-Versprechen die Pyro-Show nachzuholen. Das Versprechen wurde nun erfüllt. Den FC werden somit ganz sicher weitere Strafen erwarten und möglicherweise der Zuschauerausschluss.

Ein Zuschauer-Ausschluss zum Saisonfinale wäre aus Sicht der Fans sicherlich fatal, ist aber eher unwahrscheinlich. Denn in aller Regel dauert es mit der Sanktionierung ähnlicher Vergehen Wochen, eher Monate.


Pleite des 1. FC Köln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Jan Thielmann war nach dem 0:1 seines 1. FC Köln enttäuscht
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Pleite des 1. FC Köln: Nicht der Platzverweis war entscheidend, die Leistung war es

Nach der 0:1-Pleite gegen Hannover haderten die Geißböcke mit der Leistung des Schiedsrichters. Das soll und darf aber nicht über den eigenen Auftritt hinwegtäuschen beim 1. FC Köln: Der FC enttäuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

15.000 Fans waren nach Hannover gereist, um mit dem FC den nächsten Schritt Richtung Aufstieg zu gehen. Die Konkurrenz spielte mit, es war alles angerichtet und doch gab es nur große Ernüchterung beim 1. FC Köln: Der FC enttäuscht gegen Hannover auf ganzer Linie.

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Für Timo Hübers gab es nach der bitteren 0:1-Pleite bei Hannover 96 keinen Zweifel, welche Situation über den Ausgang der Begegnung richtete: Die Gelb-Rote Karte gegen Leart Pacarada hatte der Abwehrspieler ausgemacht. Der Linksverteidiger hatte gleich zwei Mal für eher harmlose Vergehen eine Verwarnung erhalten, die zweite dann schon nach gut 50 Minuten, der FC spielte nahezu eine Halbzeit in Unterzahl. „Das ist der spielentscheidende Moment“, sagte der Kölner Kapitän. „Mir fehlt da ein bisschen das Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter. Er spielt zwei Mal Foul.“ Eine Meinung, die auch Marvin Schwäbe und Gerhard Struber teilten. Gerade der FC-Trainer fand dementsprechend auch deutliche Worte gegenüber dem Schiedsrichter, erachtete den Einsatz des jungen Unparteiischen als übermütig, hätte sich mehr Erfahrung gewünscht.

FC findet nie so recht ins Spiel

Tatsächlich ließ sich über die Notwendigkeit der Ampelkarte sicherlich streiten. Genauso aber, ob es sich bei dem Platzverweis um die entscheidende Szene der Begegnung gehandelt hat. Denn die Begegnung nahm von Beginn an eine Richtung, die dem 15.000 aus Köln mitgereisten Fans so gar nicht schmeckte. Hannover übernahm von Beginn an die Initiative, war dominant und gefährlicher. Die Münchner Leihgabe Hyunju Lee verpasste das freie, lange Eck knapp, Lars Gindorf und Nicolò Tresoldi fanden in Marvin Schwäbe ihren Meister. Der FC spielte behebig, ideenlos, einfach schwach. Nach vorne ging so gut wie gar nichts. Nach einer guten halben Stunde stand bei den Kölnern ein Abschluss auf dem Konto, bei Hannover waren es zu diesem Zeitpunkt sieben. Erst wenige Minuten vor der Halbzeit war Tim Lemperle durch, sein Pass ins Zentrum missglückte, landete so aber bei Flroian Kainz, der die gute Möglichkeit zu einfach wegschenkte.

Unterm Strich war es aber einfach zu wenig, um die kriselnden Niedersachsen in arge Sorgen zu bringen. „Die guten Gründe für die Niederlage sind, dass wir in der ersten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gefunden haben, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben zu schnell den Ball immer wieder hergegeben“, sagte somit auch Struber später am Sky-Mikrofon. Möglicherweise gab es für die zweiten 45 Minuten einen Masterplan, doch wieder war es Lee, der das erste Tor nur knapp verpasste. Und dann folgte auch schon der sicher nicht ganz clevere Einstieg von Leart Pacarada. „Ich weiß nicht, ob man gut beraten ist, so einen jungen Schiedsrichter, der so wenige Spiele hat, dann so ein Spiel zuzumuten“, sagte Struber. „Ich bin ein Förderer der Talente, aber man sollte schon hinterfragen, ob man so einen jungen Kerl darauf loslässt, hier zu lernen, in so einer Phase, in der wir alle drinstecken.“ 

„Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen“

Und die erste Unterzahl in dieser Saison zeigte beim FC umgehend Wirkung. Hannover zog für einige Minuten ein Powerplay auf. So lange, bis Gindorf mit einem sehenswerten Schuss zur Führung der Gastgeber einnetzte. Sehenswert, aber wohl nicht gänzlich unhaltbar. „Dann geht es hier in Unterzahl, du bekommst direkt das Tor“, so Struber. „Die Jungs haben gekämpft, gefightet bis zum Schluss, um das Spiel noch zu drehen. Da kann ich der Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen.“ Zwar warf der FC gerade in den letzten Minuten der Partie alles nach vorne, Vorwürfe musste sich die Mannschaft dann aber aufgrund des Spiels in Gleichzahl gefallen lassen. „Die Leistung stört mich massiv. In der ersten Halbzeit erwarte ich mir von der Mannschaft eine andere Tonart“, wurde Struber dann doch auf der Pressekonferenz deutlich.

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Offensive wieder erschreckend schwach

Gleich mehrere Spieler blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Gerade die Offensive hatte nicht viel von der Wucht, die in der vergangenen Woche noch den 3:1-Erfolg gegen Münster ermögichte. Tim Lemperle und Damion Downs kamen auf nicht einen Torschuss, Luca Waldschmidt erinnerte eher an den vermeintlichen Unterschiedsspieler des Saisonauftakts. Der Grund für die kritischen Worte des Trainers liegt auf der Hand. Der FC verspielte die große Chance, einen weiteren großen Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Denn auch wenn schon die ersten von einer hundertprozentigen Aufstiegs-Wahrscheinlichkeit sprechen oder rechnen, dann sieht die Wahrheit nach dem 31. Spieltag doch ein wenig anders aus. Der Vorpsrung auf den Relegationsplatz beträgt dann eben doch nur vier Zähler, bei neun zu vergebenden. Der auf Rang vier beträgt fünf Punkte.

Gerade in dieser ausgeglichenen Liga ist der Aufstieg damit alles andere als sicher. Immerhin holte der FC aus den vergangenen vier Begegnungen gerade einmal vier Zähler. Die Chancen stehen weiterhin gut, nur den Aufstieg kann der FC am kommenden Wochenende gegen Regensburg noch nicht sichern. Den gäbe es im Idealfall am Sonntag. „Jetzt gilt es auch hier wieder das ein oder andere Learning mitzunehmen und dann nächste Woche wieder alles daran zu setzen, auch in einem schweren Spiel einen Sieg zu landen“, so Struber. Diese Woche hat es dazu nicht gereicht. 


FC-Frauen zuhause weiter sieglos: 1. FC Köln unterliegt Frankfurt erneut deutlich

Aurora Mikalsen (Foto: Daniela Porcelli / getty Images)
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FC-Frauen zuhause weiter sieglos: 1. FC Köln unterliegt Frankfurt erneut deutlich

Die FC-Frauen haben auch im vorletzten Heimspiel der Saison keinen Sieg im Franz-Kremer-Stadion feiern können: Der 1. FC Köln verlor vor 2430 Zuschauern gegen Eintracht Frankfurt nach dem 0:8 im Hinspiel auch beim erneuten Aufeinandertreffen deutlich. Das Team konnte nicht an die starke Leistung zuletzt in Leverkusen anknüpfen. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen Frankfurt mit 0:4.

Die Fußballerinnen des FC konnten erneut keinen Sieg einfahren. Immerhin: Der Klassenerhalt war auch rechnerisch schon vor dem Anstoß sicher. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen Frankfurt mit 0:4.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zum starken 1:1 bei Bayer Leverkusen auf zwei Positionen: Amelie Bohnen feierte ihre Bundesliga-Premiere und ersetzte Sara Agrez im Abwehr-Zentrum. Laura Donhauser rutschte für Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Leimenstoll fehlte komplett im Kölner Aufgebot, Agrez saß auf der Ersatzbank. Die Eintracht wurde ihrer Favoriten-Rolle mit einem druckvollen Start direkt gerecht. Ein Kopfball der Ex-Kölnerin Carlotta Wamser nach einer Ecke landete nur am Pfosten (2.). Kurz danach schlug es jedoch im Kölner Tor ein: Ein Fehlpass von Janina Hechler leitete den schnellen Frankfurter Gegenstoß ein. Im Sechzehner legte Lara Prasnikar gekonnt ab in ihren Rücken zu Laura Freigang, die blank stehend unhaltbar zum 0:1 einschoss (6.).

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Die Partie war früh vorentschieden

Beim zweiten Gegentreffer war die FC-Abwehr viel zu passiv. Martyna Wiankowska konnte die Prasnikar-Flanke von der linken Abwehrseite in den Strafraum nicht verhindern. Etonam Anyomi nahm den Ball zentral im Sechzehner ungestört an und schloss aus der Drehung ab. Der Schuss unten rechts ins Eck ließ Aurora Mikalsen im Kölner Tor keine Abwehr-Möglichkeit (16.). Die Gastgeberinnen blieben offensiv harmlos. Bezeichnend, dass die gefährlichste Aktion für den FC von den Frankfurterinnen selbst ausging: Freigangs Klärungsversuch nach einem Wiankowska-Freistoß zischte nur knapp rechts unten am Pfosten vorbei (30.). Kurz vor der Pause hatten die Kölnerinnen Glück: Laura Vogt spielte einen Freistoß im Mittelfeld genau in die Beine einer Gegenspielerin.

Anyomi war dadurch frei durch und stürmte aufs Tor zu, schoss den Ball jedoch nur an die Latte (40.). Ein Querpass auf die mitgelaufenen und ebenso blanken Freigang oder Prasnikar hätte wohl das sichere dritte Gegentor bedeutet. Kurz nach der Pause fiel der dritte Gegentreffer aber doch: Freigang konnte nach einer Wamser-Flanke unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und versenkte den Ball im Kölner Tor zum 0:3 (53.). Die Partie war damit früh vorentschieden. Den Kölnerinnen gelang es in der Folgezeit weiterhin nicht, für gefährliche Torraum-Aktionen zu sorgen. Frankfurt verwaltete den Vorsprung ohne große Mühe. Anyomi scheiterte kurz vor dem Ende frei zulaufend an der stark parierenden Aurora Mikalsen (86.). In der Nachspielzeit erhöhte Elisa Senß nach Wamser-Zuspiel auf 0:4 (90.+1).

Die Kölnerinnen bleiben mit mageren acht Punkten damit weiter auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Da das Schlusslicht Potsdam aber bereits am Freitagabend gegen Leverkusen verlor, war der Kölner Klassenerhalt bereits vor der Partie auch rechnerisch sicher. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) beim Pokal-Finalisten Werder Bremen weiter.

1. FC Köln: Mikalsen – Gerhardt, Bohnen, Hechler, Wiankowska (61. Agrez) – Donhauser, Feiersinger, Vogt (61. Schmidt), Bienz (73. Schiffarth) – Ziemer, Achcinska (83. Cordes). Tore: 0:1 Freigang (6.), 0:2 Anyomi (16.), 0:3 Freigang (53.), 0:4 Senß (90.+1). Zuschauer: 2430.