Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena – FC verzweifelt an El Sherif

Britta Carlson beim Spiel des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena – FC verzweifelt an El Sherif

Enttäuschte Gesichter beim FC: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena. Das Team rutschte durch die 0:1-Heim-Niederlage im Keller-Duell auf den vorletzten Platz hinter den Aufsteiger. Auch eine 23-minütige Überzahl in der Schlussphase half dem Team von FC-Trainerin Britta Carlson nicht, die damit auch im sechsten Anlauf an der Seitenlinie keinen Sieg feiern konnte.

Es soll auch weiterhin nicht sein. Trotz Überzahl und Überlegenheit hat es wieder nicht gereicht. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Carl Zeiss Jena.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zur 1:5-Pleite bei der TSG Hoffenheim auf zwei Positionen: Celina Degen und Laura Donhauser ersetzten Vanessa Leimenstoll und die rotgesperrte Anna Gerhardt. Der FC startete tonangebend und hätte sich mit dem 1:0 belohnen müssen. Taylor Ziemer legte den Ball im Sechzehner quer und Laura Donhauser musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben, traf jedoch nur den Pfosten. Den Abpraller drosch Alena Bienz deutlich über die Latte (6.).

Die Kölnerinnen blieben auch danach die bestimmende Mannschaft, zwingende Torgefahr gelang jedoch für längere Zeit nicht mehr. Am bemerkenswertesten war noch ein Distanzschuss von Dora Zeller, doch Jenas Torfrau Mariella El Sherif nahm den flachen Ball sicher auf (27.). Der Kopfball Celina Degens am zweiten Pfosten nach einer Ecke von Martyna Wiankowska war am Ende auch zu ungefährlich und keine große Prüfung für El Sherif (42.).

FC spielt in Überzahl

Die FC-Frauen traten nach der Pause zunächst nicht mehr so dominant auf wie vor der Pause. Jena stellte den Spielverlauf schließlich komplett auf den Kopf. Der Schuss von Isabella Jaron wurde von Martyna Wiankowska unglücklich abgefälscht, dennoch hätte Paula Hoppe den Ball anders abwehren müssen. Stattdessen ließ die Torhüterin den Ball abprallen und Melina Reuter staubte zum 0:1 ab (56.). Der Rückstand schien die Kölnerinnen jedoch angestachelt zu haben. Die FC-Frauen stürmten fortan wütend Richtung Gäste-Tor, die Zuschauer hatten den Torschrei mehrfach auf den Lippen. Der Umgang mit den Chancen war jedoch beinahe fahrlässig und symptomatisch für diese Saison.

Die bereits verwarnte Jenas Fiona Gaißer sah für ein rustikales Einsteigen gegen Adriana Achcinska die Gelb-Rote Karte und bescherte dem FC damit eine Überzahl für die Schlussphase (67.). Der Wille war den Kölnerinnen nicht abzusprechen, allerdings fehlte offensichtlich die Qualität, um mit Druck die Wende herbeizuführen. Am Ende blieb das 0:1 auf der leuchtend roten Anzeigetafel stehen. Die Kölnerinnen rutschten damit auf den vorletzten Tabellenplatz hinter Jena zurück. Für den FC geht es nach der Länderspiel-Pause am 14. April (18 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen weiter.

1. FC Köln: Hoppe – Matysik, Degen (61. Agrez) , Vogt, Wiankowska – Donhauser, Feiersinger, Achcinska, Zeller (61. Billa) – Bienz (61. Leimenstoll), Ziemer. Tore: 0:1 Reuter (56.). Zuschauer: 1620. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Gaißer (Jena/67.).

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U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Es wird eine Reise für Fußball-Nostalgiker: Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag (14 Uhr) im Grotenburg-Stadion zu Gast. Wo vor Jahrzehnten der Bundesliga-Fußball rollte, geht es diesmal beim KFC Uerdingen um Punkte in der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur – und das ohne den gesperrten Kapitän.

Im altehrwürdigen Grotenburg-Stadion steht der Kölner Reserve eine knifflige Aufgabe gegen Uerdingen bevor. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

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Es ist eine mittlerweile schon bemerkenswerte Serie bei der U21: Bislang fehlte der Kapitän Marco Höger in dieser Saison dreimal gesperrt: Zweimal wegen einer gelb-roten Karte, einmal wegen seiner fünften Verwarnung. Und die FC-Reserve konnte keines dieser drei Spiele gewinnen (zwei Niederlagen, ein Remis). Einzig kurz vor Weihnachten, als Höger gegen Hohkeppel angeschlagen fehlte, gewann die U21 mit 2:0. Diesmal fehlt der Anführer jedoch abermals gesperrt – doch die schwarze Serie soll und muss ein Ende finden. Schon ein Unentschieden beim KFC Uerdingen würde wohl eher für enttäuschte Gesichter sorgen.

Ohne Höger und Salger

Und damit nicht genug: Neben Höger fehlt mit Stephan Salger ein weiterer Routinier. Der 35-Jährige muss ebenso wegen muskulärer Beschwerden pausieren wie auch weiterhin Etienne Borie und Meiko Sponsel. Die Langzeitverletzten Arda Süne, Alessandro Blazic und Yannick Mausehund fehlen ohnehin. Am Samstag soll in der altehrwürdigen Grotenburg der erste Dreier eingefahren werden nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Düren (1:2) und Bocholt (0:1). Dabei warnt der Trainer Evangelos Sbonias jedoch davor, die abstiegsbedrohten Uerdinger zu unterschätzen: „Sie haben eine sehr gute Hinrunde gespielt. Jetzt fehlen ein bisschen die Ergebnisse in der Rückrunde. Aber sie haben sehr viele erfahrene Spieler, wenn ich da etwa Hamadi Al Ghaddioui vorne drin nehme. Drumherum sind auch einige talentierte Jungs, die eine gute Ausbildung in den NLZ in NRW genossen haben. Daher wird es ein kompliziertes Auswärtsspiel auch aufgrund der Gemengelage, die in Uerdingen herrscht.“

Uerdingen droht wohl das nächste Insovenz-Verfahren

So steht der Krefelder Traditionsverein dem Vernehmen nach kurz vor einem weiteren Insolvenz-Verfahren. Sportlich kämpft der KFC als aktueller Drittletzter ohnehin ums Überleben in der Regionalliga. Sbonias will den Fokus aber ohnehin auf die eigene Mannschaft legen nach den jüngsten Niederlagen: „Jetzt geht es darum, den Jungs die Stabilität und das Vertrauen zu geben, dass wenn der Nackenschlag kommt, wir weiter im Plan bleiben, wir weiter unseren Fußball spielen, wir weiter unsere Idee auf den Platz bekommen und dann auch das Momentum wieder auf unsere Seite ziehen, um dann so ein Spiel zu gewinnen. Das wird am Wochenende dann interessant sein zu sehen, ob wir das schaffen.“

Grundsätzlich denkbar sei für die Partie am Samstag, dass Spieler aus der U19 im Spieltagskader stehen werden. Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz wären die heißesten Anwärter. Offen ist zudem, wen Gerhard Struber für Spielpraxis in die U21 abstellt. Neo Telle wäre hier ein Kandidat, der in der Regionalliga weitere wichtige Einsatzzeit sammeln könnte.

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„Die Info habe ich erst von meiner Mutter bekommen“

In der vergangenen Woche feierte Leart Pacarada bereits seinen ersten Aufstieg. Der Linksverteidiger feierte mit dem Kosovo gegen Island gleich zwei Siege und steigt in der Nations League in die Gruppe B auf. Auch darüber sprach der Routinier beim Sky-Talk “HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“. Das sagt Leart Pacarada zu Paderborn, Leverkusen und Rot.

Julian Pauli steht unmittelbar vor seinem Comeback beim 1. FC Köln

Der heftige Zusammenprall mit Herthas Marton Dardai im Achtelfinale des DFB-Pokals Anfang Dezember hatte für Julian Pauli schwerwiegende Folgen. Der 20-Jährige erlitt eine Gehirnerschütterung, die ihn lange Zeit außer Gefecht setzte. In den vergangenen 13 Spielen musste der 1. FC auf den Abwehrspieler verzichten. Heute kündigte FC-Coach Gerhard Struber Julian Paulis Comeback in der Liga an.