Jacob Christensen will es beim 1. FC Köln schaffen, sonst müsste er „schauen“

Jacob Christensen schaut beim Training des 1. FC Köln vorbei
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Jacob Christensen will es beim 1. FC Köln schaffen, sonst müsste er „schauen“

Am Dienstag drehte auch Jacob Christensen wieder seine Runden am Geißbockheim. Der Mittelfeldspieler fällt nach seinem Kreuzbandriss noch lange aus. Doch er will sich zurückkämpfen, wie er nun in einem Interview verriet. Jacob Christensen will es beim 1. FC Köln schaffen.

Nach anderthalb Jahren kommt der Mittelfeldspieler auf gerade einmal acht Einsätze bei den Profis. Im vergangenen Sommer riss sich der 23-Jährige während der Vorbereitung das Kreuzband und kommt nun langsam zurück. Jacob Christensen will es beim 1. FC Köln schaffen.

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Jacob Christensen wirkte locker, fröhlich als er am Dienstagmorgen zu einer Laufeinheit am Geißbockheim ansetzte. Der Däne arbeitet gerade an seiner Rückkehr auf den Platz. Im vergangenen Sommer hatte sich der Mittelfeldspieler in der Vorbereitung das Kreuzband gerissen. Christensen wollte eigentlich wieder angreifen, seine Chance beim FC nutzen, wurde aber auch als potenzieller Wechselkandidat gehandelt. Der Kreuzbandriss war so etwas wie der Tiefpunkt seit seinem Wechsel nach Köln, und der ist wiederum ebenfalls alles andere als glücklich bislang. Christensen kam im Sommer 23 nach Köln, in jener Transferphase, in der mit Ellyes Skhiri einer der Leistungsträger den Verein verließ. Auch deswegen entstand das Narrativ, dass Christensen als Eins-zu-eins-Ersatz geholt wurde.

Christensen: „Ich möchte es in Köln schaffen“

Offenbar zu viel Last für die noch schmalen Schultern des Mittelfeldspielers. Und da half es auch nicht, dass die Kölner Verantwortlichen nicht müde wurden, zu betonen, dass der junge Däne noch seine Zeit brauchen würde, eben kein Ersatz für Skhiri sei. Die Bilanz des Mittelfeldspielers fällt mau aus. Nach anderthalb Jahren kommt Christensen auf acht Einsätze für die Profis, spielte zwei Mal bei der U21. „Ich möchte unbedingt in Köln den Durchbruch schaffen und dort Stammspieler werden. Ich möchte auch unbedingt regelmäßig Fußball spielen“, sagte Christensen nun der dänischen Zeitung „Tipsbladet“ in einem Interview. Doch bevor sich der 23-Jährige wieder zurückkämpfen kann, steht noch einiges an Reha auf dem Plan. Laut der Zeitung werde es noch etwas mehr als einen Monat dauern, bis Christensen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Christensen spricht ausführlich über seine Knieverletzung. Unter anderem, dass ihm gar nicht bewusst gewesen ist, wie ernst die Verletzung war. Nach der ersten Untersuchung schien das Knie stabil. Gemeinsam mit Rasmus Carstensen wurde er dann in Köln untersucht. Während Carstensen für sein Knie eine Spritze bekam, erhielt Christensen wiederum die bittere Diagnose: Kreuzbandriss. „Das ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mich verletzt habe. Die erste Phase, in der mir gesagt wurde, dass ich für längere Zeit ausfallen würde, war schwierig“, sagt der Däne. Immerhin konnte Christensen ein Teil der Reha in Dänemark absolvieren. Eine große Hilfe, wie der Mittelfeldspieler auch in der Vergangenheit schon betonte. Die Sehnsucht nach dem Fußball sei groß, sagt Christensen.

Acht Spiele in anderthalb Jahren

Die Erwartungen in den Mittelfeldspieler waren ebenfalls groß, als er nach Köln kam. Und das nicht nur, weil er direkt mit Skhiri verglichen wurde. Der Däne kam mit der Empfehlung eines Leistungsträgers beim FC Nordsjælland. Der dänische Club ist wohl der Inbegriff eines Entwicklungsclubs. Zumindest ist man stolz, wie viel Spielzeit die eigenen Nachwuchskräfte bei den Profis erhalten. Mit 17 Jahren gab auch Christensen sein Debüt beim Erstligisten, sammelte 158 Pflichtspiele für die Profis. Der Mittelfeldspieler war Kapitän, Leistungsträger, Vorbild – und das in sehr jungen Jahren. Seine Mitspieler würden ihn als rauh empfinden, sagte er mal in einem Interview. Doch davon ist beim FC nicht viel geblieben. Nach außen wirkt der Mittelfeldspieler eher schüchtern.

„Es inspiriert mich immer noch, den FC Nordsjælland spielen zu sehen“, sagte Christensen nun „Tipsbladet“. „Es wird immer cool sein, für Nordsjælland zu spielen, aber das ist jetzt kein Ziel.“ Das aktuelle Ziel heißt, schnell wieder fit werden. Dann will der 23-Jährige den Durchbruch beim FC schaffen. Und wenn nicht? „Wenn das nicht gelingt, muss ich schauen, welche anderen Möglichkeiten es gibt.“

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Leih-Abbruch bei Ex-Profi des 1. FC Köln: Salih Özcan kehrt zurück zum BVB

Salih Özcan im Trikot des VfL Wolfsburg
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Leih-Abbruch bei Ex-Profi des 1. FC Köln: Salih Özcan kehrt zurück zum BVB

Das FC-Eigengewächs Salih Özcan kehrt wohl zum BVB zurück. Das bestätigte Interimscoach Mike Tullberg. Die Dortmunder wollen mit der Maßnahme auf die Verletzung von Felix Nmecha reagieren. Özcan könnte schon am Wochenende wieder im BVB-Trikot auflaufen.

Personelle Veränderung bei einem ehemaligen Kölner Profi. FC-Eigengewächs Salih Özcan kehrt nach nur einem halben Jahr wohl zum BVB zurück. Die Dortmunder wollen die Leihe des Sechsers abbrechen.

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Özcan könnte demnach schon am kommenden Spieltag wieder im Aufgebot der Westfalen stehen. Die Borussia ist am Samstag zu Gast beim 1. FC Heidenheim. „Ich kann bestätigen, dass es geplant ist, ihn zurückzuholen“, sagte Tullberg. Zuvor hatte die „Bild“ über den möglichen Leih-Abbruch berichtet. Der U21-Europameister von 2021 war erst im vergangenen Sommer zu den Wölfen gewechselt. Eigentlich wollte Özcan die Spielzeit „durchziehen“, um dann wieder zurück zum BVB zu kehren, wie er den „Wolfsburger Nachrichten“ erst unlängst verriet. Daraus wird nun nichts. Der BVB reagiert auf die Verletzung von Felix Nmecha. Die Borussia ist in dieser Spielzeit ohnehin personalgeschwächt. Zu Beginn des Jahres fiel mehr als ein halbes Dutzend Stammspieler aus, Dortmund war extrem geschwächt gestartet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Elf Spiele für die Wölfe

Özcan hatte den FC im Sommer 2022 verlassen. Die Borussia hatte damals die Ablöseoption des Mittelfeldspielers gezogen und den Geißböcken rund fünf Millionen Euro überwiesen. Der mittlerweile türkische Nationalspieler hatte sich auf die Möglichkeit in der Champions League zu spielen gefreut. Tatsächlich lief der Mittelfeldspieler auch 70 Mal für den BVB auf, unter anderem in der Kölnigsklasse gegen Chelsea, Paris Saint-Germain und Atlético Madrid. Im vergangenen Sommer folgte allerdings die Leihe. Vor allem, weil die Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld zu groß wurde. Der BVB hatte unter anderem mit Pascal Groß noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. In Wolfsburg lief es für Özcan aber alles andere als optimal. Der 27-Jährige kommt auf elf Einsätze, spielte in diesem Jahr noch gar nicht.

Nun also der vorzeitige Abschied aus Wolfsburg. Özcan ist in Köln geboren und begann seine fußballerische Laufbahn beim SC West. 2007 wechselte der Sechser in die Jugend des 1. FC Köln. Dort durchlief er sämtliche Junioren-Mannschaften und feierte später auch sein Debüt beim FC. So richtig wollte der Durchbruch aber nicht gelingen. 2019 folgte also eine Leihe zu Holstein Kiel. Dort wurde Özcan Stammspieler und kehrte gestärkt zurück zum FC. Auch bei den Geißböcken konnte sich der Mittelfeldspieler schließlich durchsetzen und weckte Interesse. Auch im vergangenen Sommer waren neben dem VfL Wolfsburg Clubs aus Frankreich und der Türkei an einer Verpflichtung interessiert.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

PErsonal-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lotka, Pentke, Blazic oder ein ganz anderer Name? Wer folgt auf Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

Marcel Lotka, Philipp Pentke oder Alessandro Blazic? Wer wird die Nummer zwei?
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Lotka, Pentke, Blazic oder ein ganz anderer Name? Wer folgt auf Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

Seit Sonntagvormittag stand es bereits fest, am Montag folgte der Vollzug. Jonas Urbig hat den FC verlassen, ist nun Spieler des FC Bayern München. Nun stellt sich aber notgedrungen eine Frage rund um den 1. FC Köln: Wer folgt nun auf Jonas Urbig?

Nach intensiven Verhandlungen ist die Einigung erzielt. Das vermeintlich größte Torhüter-Talent des Landes wechselt zum Rekordmeister. Doch unweigerlich stellt sich die nächste Frage beim 1. FC Köln: Wer folgt nun auf Jonas Urbig?

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Am Sonntag gab es für den ein oder anderen noch ein besonderes Selfie – ein Abschiedsfoto von Jonas Urbig. Der Keeper wird nun aber nicht mehr am Geißbockheim aufschlagen. Der Besuch am Sonntag war der letzte. Urbig hat am Montag den Medizincheck bei den Bayern absolviert und anschließend den Vertrag unterschrieben. Urbig war sich mit dem Rekordmeister bereits seit einigen Wochen einig, nun gibt es nach offenbar intensiven Verhandlungen auch zwischen den Clubs die erhoffte Einigung. Die Ablöse soll zwischen rund sieben und acht Millionen Euro plus Boni liegen. Der FC wird am Ende des Tages wohl einen zweistelligen Betrag erhalten und war damit dann doch einverstanden.

Ist Marcel Lotka für den 1. FC Köln wirklich eine Option?

Allerdings eröffnet sich dadurch natürlich die Frage nach der neuen Nummer zwei. Die Kölner Verantwortlichen hatten zuletzt betont, wie glücklich sie seien, gleich zwei hervorragende Torhüter im Kader zu haben. Einen Eins-zu-eins-Ersatz wird es für Urbig in der Rückrunde definitiv nicht geben. Wie auch, Urbig gilt als eins der größten Keeper-Talente des Landes. Ein Torhüter in ähnlichem Format wird wohl kaum den Gang auf die Bank eines Zweitligsiten suchen. Tatsächlich hält sich nach wie vor der Name Marcel Lotka rund ums Geißbockheim. Der dritte Keeper von Borussia Dortmund hat noch bis zum Ende der Saison Vertrag, gilt als sicherer Abschiedskandidat beim BVB. Lotka stand für Hertha BSC schon im Kasten, gilt als einer der Leistungsträger bei der Dortmunder Reserve.

Der Keeper wäre sicherlich eine starke Option für den FC. Zumal sich die Kölner im vergangenen Jahr nach Lotka erkundet haben, Keller sich selbst – wie berichtet – einen Eindruck vom 23-Jährigen beim Spiel gegen Aue machte. Gegen einen möglichen Transfer spricht aber, dass sich Lotka gegen eine Verpflichtung beim 1. FC Heidenheim ausgesprochen hat und das dem Vernehmen nach, weil ihm als potenzielle Nummer zwei die Perspektive fehle. Sollte das wirklich der Grund für die Absage gewesen sein, wird sich auch der FC auf erschwerte Verhandlungen einstellen müssen. Denn die Perspektive ist beim FC keine viel bessere. Schwäbe glänzt aktuell durch starke Leistungen, hat sich längst wieder zwischen den Pfosten beim FC festgespielt und will seinen Vertrag beim FC bis 2027 erfüllen – Stand jetzt.

Wie geht es weiter mit Blazic?

Keller und Co. wird es nach dem ganzen Torhüter-Theater in der Hinrunde zumindest schwerfallen, Lotka eine vielversprechende Perspektive zu bieten. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob die Geißböcke zwingend etwas unternehmen wollen oder müssen. Schon im Sommer 2023, nach dem Abgang von Timo Horn, suchten die Kölner bekanntlich nach einer Nummer zwei. Als sie nicht fündig wurden, sprang Philipp Pentke ein, der sich eigentlich nur fit halten wollte – so zumindest die Erzählweise. Der Routinier wäre sicherlich auch für den Rest der Rückrunde eine Option beim FC. Pentke hat ein großes Standing in der Mannschaft, zeigt sich im Training in guter Verfassung, kommt allerdings auf noch keinen Pflichtspiel-Einsatz beim FC. Dennoch scheint die Lösung bis zum kommenden Sommer sehr wahrscheinlich.

Und im Schatten der Profis reift mit Alessandro Blazic das nächste große Torhüter-Talent heran. „Er bringt handwerklich schon einiges mit, was interessant ist. Er ist ein Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass man auf mehr hoffen kann“, sagte Gerhard Struber erst vor wenigen Tagen über den Youngster. Blazic ist aktuell Stammkeeper der Kölner U21. Und das, obwohl er erst im vergangenen Sommer in die U21 aufrückte und eigentlich Jonas Nickisch vor seiner Nase hatte. Gut möglich, dass die Kölner Verantwortlichen auch Blazic nach und nach mehr Zeit bei den Profis ermöglichen. Allerdings läuft der Vertrag des 19-Jährigen – genauo wie der von Jonas Nickisch – im Sommer aus. Der FC würde gerne verlängern und auch Blazic erklärte im Oktober, er könne sich einen Verbleib vorstellen. Doch noch ist nichts in trockenen Tüchern mit dem slowenischen Nachwuchsnationalspieler. Unter anderem soll der HSV an dem Keeper interessiert sein.

Am Dienstagabend ploppte ein weiterer Name auf. Demnach seien die Kölner an Anthony Racioppi interessiert.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Noch sieben Tage Transferfenster: Die Bilanz ist durchwachsen, was passiert noch?

Christian Keller und Thomas Kessler
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Noch sieben Tage Transferfenster: Die Bilanz ist durchwachsen, was passiert noch?

Am kommenden Montag schließt der Transfermarkt schon wieder. Es ist das erste Transferfenster der Kölner seit dem Registrierungsverbot. Dementsprechend groß war die Erwartung an den FC. Doch für den 1. FC Köln läuft die Transferphase noch nicht so richtig rund.

Zwei Neuverpflichtungen, ein lukrativer Transfer und etliche Leihen. Auf der zwingenden Position konnte der FC bisher noch nicht nachbessern. Die Offensive der Geißböcke braucht noch Verstärkung. Für den 1. FC Köln läuft die Transferphase noch nicht richtig rund.

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Ein wenig stolz wirkte die Aussage von Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ dann schon, als der Leiter der Lizenzspielabteilung den 24-Jährigen darauf hinwies, dass Jusuf Gazibegovic die erste Neuverpflichtung seit dem ersten Registrierungsverbot gegen einen deutschen Verein sei. Tatsächlich hat der Transfer aus dieser Sicht etwas Historisches. Nur sind die Umstände der Sanktion bekanntlich alles andere als erfreulich. Dennoch: Mit dem Rechtsverteidiger haben die Kölner in diesem Winter die Transferphase eingeläutet. Eine Phase, in der sich der Verein viel vorgenommen und auch viel erreicht hat. Allerdings auch einige bittere Rückschläge hinnehmen musste. Stand jetzt sind mindestens zwei Deals von Wunschspielern geplatzt. Und doch haben die Geißböcke mit Gazibegovic und Joel Schmied zwei verheißungsvolle Abwehrspieler an den Rhein geholt.

Prtajin, Rondic oder Mounié?

Zwar sind beide Neuzugänge noch nicht vollends eingeschlagen, das Jahr ist aber auch noch jung und die Eingewöhnungszeit sicher noch nicht vorbei. Dennoch besteht auch weiterhin Bedarf. Da das Transferfenster am kommenden Montag wie gewohnt erst am Abend schließt, haben die Kölner Verantwortlichen noch sieben volle Tage Zeit, weitere Neuverpflichtungen aus dem Hut zu zaubern. Und das scheint auch bitter nötig. Selbst, wenn die FC-Bosse nicht müde werden, zu betonen, dass ein weiterer Stürmer zwar gut wäre, aber nicht zwingend notwendig sei. Die Begegnung gegen die SV Elversberg am Samstag hat eindeutig gezeigt, dass die Kölner Offensive auch weiterhin lahmt. Keine neue Erkenntnis. Tatsächlich hatten die vergangenen Spieltage allesamt eher wenig mit einem großen Offensivfeuerwerk zu tun.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die Wucht aus den ersten Spielen der Saison ist den Kölnern verloren gegangen und tatsächlich wurde zu diesem Zeitpunkt besonders viel über die mangelnde Chancenverwertung diskutiert. Aktuell werden in der Gerüchteküche drei Namen gehandelt. Dass der FC noch einmal einen Vorstoß bei Ivan Prtajin gewagt hat, ist wohl mehr als ein offenes Geheimnis. Der Kroate kommt auch unter Steffen Baumgart bislang nicht zum Zug. Das hat in erster Linie wohl verletzungsbedingte Gründe. Allerdings suchen die Eisernen händeringend nach weiteren Offensivkräften – ein Wechsel des Stürmers scheint also auch weiterhin alles andere als ausgeschlossen zu sein. Der zweite Angreifer heißt Imad Rondic, spielt bei Widzew Lodz und würde den FC wohl eine knappe Millionen Euro Ablöse kosten.

Der Abgang von Jonas Urbig ist folgerichtig

Würde, denn es gibt zwei komplett unterschiedliche Erzählweisen. Die eine von Sky-Reporter Florian Plettenberg handelt von einer Einigung zwischen Spieler und FC. Demnach sei man sich aber noch nicht mit Lodz einig geworden. Die andere Erzählweise ist die des polnischen Präsidenten, der von einem Angebot, noch nicht einmal von einem Interesse etwas wissen will. Ein weiterer Name kursiert seit Montagabend. Steve Mounié vom FC Augsburg soll laut des Online-Portals „ligainsider“ ebenfalls das Interesse der FC-Bosse geweckt haben. Der Angreifer darf den FCA zumindest im Winter verlassen. Die Fuggerstädter selbst sollen an Mërgim Berisha von der TSG Hoffenheim Interesse zeigen. Und so würde die ohnehin gering ausfallende Einsatzzeit von Mounié bei einem gelungenen Transfer wohl noch geringer ausfallen.

Die Bilanz des Angreifers aus Augsburg liest sich allerdings weitaus nüchterner als die der beiden anderen Kandidaten. In der aktuellen Spielzeit kommt der Offensivspieler auf zehn Einsätze und keinen Treffer. Eine sofortige und torgefährliche Hilfe sähe wohl anders aus. Doch nicht nur im Sturm haben die Kölner wohl Handlungsbedarf. Nach dem Abgang von Jonas Urbig könnten die Kölner auch nochmal nach einer Nummer zwei Ausschau halten. Dass sie dies schon getan haben, scheint ebenfalls wahrscheinlich. Unter anderem hatte Christian Keller im November Marcel Lotka live gesehen. Der Keeper des BVB II will Dortmund verlassen, sich an anderer Stelle beweisen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Lotka bereit ist, sich in Liga zwei auf die Bank zu setzen. Und auch im zentralen Mittelfeld würde den Geißböcken ein weiterer Spieler sicherlich gut tun.

Weiterer Abgang beim 1. FC Köln?

In Sachen Abgängen ist beim FC dagegen viel passiert. Fünf Spieler haben die Kölner in diesem Winter abgegeben. Weitere könnten noch folgen. Und auch wenn der Abschied von Jonas Urbig ein schmerzhafter ist, es könnte aus Kölner Sicht der Königstransfer des Winters werden. Mit Boni kann der FC rund zehn Millionen Euro für den Keeper einstreichen. Und damit viel mehr als der Spieler zum jetzigen Zeitpunkt wert ist. Zwar unterliegen die Marktwerte beim Online-Portal transfermarkt.de auch einer Schätzung, dennoch dürften die dort angegebenen drei Millionen Euro dem tatsächlichen Wert näher kommen als die kolportierten zehn, die der FC inklusive Boni wohl erhalten hat. Die Kölner Verantwortlichen haben aus dem Transfer eines Spielers, der wohl nicht mehr für Köln gespielt hätte, deutlich mehr herausgeholt, als zu befürchten war. Selbst, wenn das Potenzial für die Zukunft einen deutlich höheren Marktwert vermuten lässt.

Die weiteren vier Abgänge wurden verliehen. Während Rasmus Carstensen und Elias Bakatukanda bei Lech Posen und Blau-Weiß Linz mehr Spielzeit erhalten und sich somit wieder näher an die Geißböcke heranbringen sollen, ist die Idee hinter den Leihen von Sargis Adamyan und Florian Dietz für den Außenstehenden zumindest mit einem kleinen Fragezeichen versehen. Schließlich haben beide Angreifer in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht den Eindruck erweckt, als würde ihnen Spielpraxis zu einem Durchbruch beim FC verhelfen. Mit Maxi Schmied wird möglicherweise ein weiterer Spieler den FC schon in den kommenden Tagen verlassen. Der Angreifer befand sich bis zum Sonntag im Probetraining bei Erzgebirge Aue. Eine Entscheidung haben die Vereine noch nicht kommuniziert.

Gelingt es den FC-Bossen in den verbleibenden sieben Tagen noch, die offenen Vakanzen sinnvoll zu schließen, wäre die erste Transferperiode nach dem Registrierungsverbot wohl durchaus als gelungen zu bewerten. Und so werden die Lichter im Geißbockheim in der kommenden Woche wohl noch einmal länger brennen als gewöhnlich.



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Kommentar Jonas Urbig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nun offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München

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Nun offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München

Es hatte sich am Wochenende angekündigt, nun ist es offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München. Das gab der Verein am Abend bekannt.

Nach langen Verhandlungen wurde nun eine Einigung erzielt und der Medizincheck erwartungsgemäß bestanden. Der Keeper reiste bereits am Sonntag nach München, nun ist es auch offiziell: Jonas Urbig wechselt vom 1. FC Köln zum FC Bayern München.

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Die Verhandlungen werden hart gewesen sein, unterm Strich steht aber ein durchaus lukrativer Abgang. Jonas Urbig ist nicht länger der Kölner Kronprinz. Der 21-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Bayern München. Der Torhüter soll sich bereits seit längerem mit den Bayern einig gewesen sein, einzig die Aushandlung der Ablösesumme verzögerte den Vollzug. Dem Vernehmen nach soll FC-Sportdirektor Christian Keller für das Kölner Eigengewächs inklusive Boni über zehn Millionen Euro errungen haben. „Der FC ist mein Heimatverein. Ich bin am Geißbockheim groß geworden, deshalb ist das kein einfacher Abschied“, sagt Urbig. „Auf der anderen Seite war die Situation für mich zuletzt nicht zufriedenstellend. Dass sich für mich jetzt diese Möglichkeit ergeben hat, ist eine großartige Chance, mich auf höchstem Niveau zu entwickeln.“

Keller: „Diesen Schritt wollen wir ihm ermöglichen“

Der U21-Nationaltorhüter war schon vor der Saison zur Nummer eins ernannt worden. Zu Beginn der Saison rutschten die Kölner in eine kleine Krise, die Trainer Gerhard Struber mit Personalentscheidungen konterte. Unter anderem kehrte Marvin Schwäbe zurück ins Kölner Gehäuse. Urbig, eins der größten Torwarttalente des Landes, saß fortan nur noch auf der Bank, bekam keine Chance mehr. Insofern war der Wechselwunsch nur logisch. Zwar wird der Keeper auch bei den Bayern nicht viel Aussicht auf Spielzeit haben, der Ruf an die Säbener Straße ist natürlich dennoch nachvollziehbar. „Jonas ist eines der größten Torwart-Talente Deutschlands. Nunmehr hat sich für ihn die großartige Chance ergeben, zum erfolgreichsten Fußballclub Deutschlands zu wechseln und dort die nächsten Schritte in seiner Karriere zu gehen“, sagte Christian Keller.

Und der führt den Keeper möglicherweise schon in der kommenden Woche auf die Bank in der Bundesliga. In der Champions League darf der junge Torhüter noch nicht ran. Erst ab dem 6. Februar kann Urbig nachgemeldet werden. Statt Zweitliga steht also Champions League im Raum. „Diesen Schritt wollten wir ihm ermöglichen, sind dabei einerseits natürlich traurig, ein Eigengewächs zu verlieren, andererseits aber auch sehr stolz, dass ein echter ‚Kölsche Jung‘ aus unserer FC-Akademie den Sprung zum FC Bayern schafft“, sagte Keller. „Für seine Zukunft wünschen wir Jonas nur das Allerbeste.“ Urbig spielte seit seiner Jugend beim FC, hatte den Verein für zwei Leihen nach Regensburg und Fürth verlassen. „Ich bin dem FC nicht nur für die Zustimmung dankbar, sondern auch für all die Jahre im Club, in dem ich immer die größtmögliche Unterstützung erfahren habe“, sagte Urbig.

Urbig wünscht dem FC den Aufstieg

Beim FC Bayern München baut man in der Zukunft auf den Keeper. Angeblich planen die Bayern eine Art Rotationssystem. Denn neben Urbig stehen dem Rekordmeister auch Daniel Peretz und Sven Ulreich zur Verfügung.  „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jonas Urbig einen weiteren Transfer mit Blick auf die Zukunft umsetzen konnten. Er ist einer der vielversprechendsten jungen Torhüter im deutschen Fußball, sehr ehrgeizig und hat riesiges Potenzial“, sagt Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern. „Jonas ist ein moderner Torwart, der von seiner Art und Weise, wie er das Torwartspiel interpretiert, sehr gut zum Spielstil des FC Bayern passt.“ Und Urbig wird auch weiterhin ein Auge auf seinen Jematclub haben: „Mein Wunsch ist, dass der FC und die Jungs am Ende der Saison in die Bundesliga zurückkehren. Dafür drücke ich dem gesamten FC und den Fans die Daumen“, sagt der U21-Nationaltorhüter.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der nächste Name in der Gerüchteküche des 1. FC Köln

Steve Mounie soll beim 1. FC Köln im Gespräch sein
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Der nächste Name in der Gerüchteküche des 1. FC Köln

Der FC sucht weiterhin nach einem Stürmer. Und ein Online-Portal bringt den nächsten Namen ins Spiel. Der 1. FC Köln soll an Steve Mounié vom FC Augsburg interessiert sein. Der Stürmer kommt bei den Fuggerstädtern nur auf wenig Einsatzzeit.

Nur noch eine Woche bleibt den Geißböcken, um auf dem Transfermarkt noch einmal zuzuschlagen. Ein Stürmer soll es werden. Am Abend meldet das Online-Portal „Ligainsider„, dass die Kölner einen neuen Angreifer ins Auge gefasst haben. Der 1. FC Köln soll demnach an Steve Mounié vom FC Augsburg interessiert sein.

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Erst vor wenigen Tagen hatte Christian Keller in einem Interview erklärt, dass gerade zum Ende der Transferperiode sich noch etwas bewegen könnte auf dem Transfermarkt. Insofern dürfte der Sportdirektor der Geißböcke den kommenden Tagen mit einer gewissen Spannung entgegen blicken. Denn die Kölner werden auf dem Transfermarkt nachlegen müssen – zumindest nach den Eindrücken der vergangenen Spieltage. Gerade in der Offensive hapert es. Und so kocht die Gerüchteküche auch weiterhin hoch. Nach wie vor sind die Namen Ivan Prtajin und Imad Rondic im Rennen. Der Deal mit Prtajin von Union Berlin war bereits geplatzt. Steffen Baumgart wollten den Angreifer nicht abgeben. Nun aber suchen die Eisernen intensiv nach einem weiteren Stürmer. Und dem Vernehmen nach soll sich Christian Keller nach dem Kroaten erkundigt haben.

Durchwachsene Bilanz

Rondic spielt dagegen bei Widzew Lodz. Über den Stürmer gibt es unterschiedliche Angaben. Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet auch weiterhin von einem Interesse aus Köln, doch aus Lodz gibt es ein Dementi. Dennoch scheint der Angreifer ein Thema zu sein. Und das Online-Portal „Ligainsider“ bringt einen weiteren Namen ins Spiel. Demnach soll Steve Mounié in den Kölner Fokus geraten sein. Der Stürmer des FC Augsburg darf die Fuggerstädter im Winter verlassen. Der FCA hat gerade Mërgim Berisha von der TSG Hoffenheim auf dem Schirm. Der Stürmer soll sich Augsburg in den kommenden Tagen auch offiziell anschließen. Damit wären die Chancen für Mounié, der zuletzt ohnehin eine untergeordnete Rolle spielte, noch ein wenig geringer. Bislang kommt der Angreifer auf zehn Einsätze, ein Tor erzielte der Stürmer nicht.

Eine Bilanz, die nicht gerade dafür spricht, dass der Angreifer dem FC direkt weiterhelfen könnte. Viel eher könnte Mounié ein Spieler als Backup für Tim Lemperle oder Damion Downs sein. Allerdings überzeugten die beiden Kölner Eigengewächse in der jüngeren Vergangenheit auch nicht immer. Lemperle, weil er verletzt ausfiel. Gerade der vergangene Samstag hat einmal mehr sehr deutlich gemacht, wie sehr der FC weitere Verstärkung in der Offensive braucht. Der 30-jährige Stürmer stammt aus dem Benin, verbrachte aber weite Teile seiner Juniorenzeit bei Montpellier. 2017 wechselte der Stürmer für 13 Millionen Euro zu Huddersfield. Nach einer durchwachsenen Zeit kehrte Mounié 2020 nach Frankreich zurück. Fünf Millionen Euro überwies Brest an den englischen Club. Im vergangenen Sommer kam der Stürmer ablösefrei nach Augsburg.

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Transfergerüchte

Bitteres Wochenende für FC-Leihspieler: Klatschen für Adamyan und Carstensen, Dietz benommen vom Platz

Florian Dietz noch im Trikot des 1. FC Köln
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Bitteres Wochenende für FC-Leihspieler: Klatschen für Adamyan und Carstensen, Dietz benommen vom Platz

Eine derbe Klatsche, einige Bankdrücker und eine schmerzhafte Erfahrung könnte die Bilanz der Kölner Leihgaben am vergangenen Wochenende lauten. So richtig rund lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln in den vergangenen Tagen wahrlich nicht.

Vier Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet und umgehend weiterverliehen. In diesem Winter sind noch vier weitere dazugekommen. So richtig rund lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende aber nicht.

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Das lag auch an der erhofften Einsatzzeit. Christian Keller ist bekanntlich ein großer Freund von Leihkonstrukten. Gerade weil er, natürlich aber auch die Akteure, sich viel Spielzeit erhoffen. Die gab es an diesem Wochenende aber nicht überall. Said El Mala, das wohl verheißungsvollste Talent, das der FC im Sommer unter Vertrag genommen hat, musste aufgrund von muskulären Problemen passen, fehlte bei Viktoria Kölns 1:0-Erfolg über Mannheim am vergangenen Freitag. Bruder Malek El Mala kam ebenfalls nicht zum Einsatz, stand aber im Kader. Für den älteren der beiden El-Mala-Brüder will es in dieser Spielzeit noch nicht so recht laufen. Während Said zu den absoluten Leistungsträgern des Drittligisten zählt, kommt Malek nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Zuletzt spielte der Angreifer im November.

Dietz muss verletzt vom Platz

Auch Chilohem Onuoha blieb am Wochenende erneut nur die Rolle des Zuschauers. Der Offensivspieler saß beim 1:0-Erfolg des SC Verl gegen Alemannia Aachen 90 Minuten auf der Bank. Bekanntlich wurde die Leihe von Mansour Ouro-Tagba bereits abgebrochen. Der Angreifer soll in der Kölner U21 Spielpraxis sammeln, allerdings fehlte der Angreifer beim Rückrundenauftakt gegen Paderborn aufgrund muskulärer Probleme. Während es bei den jungen Talenten darum geht, überhaupt auf die ersten Profi-Einsätze beim FC vorbereitet zu werden, sollen weitere Profis wieder in die Spur finden. So wie Sargis Adamyan. Der Stürmer war gegen Hannover zum Rückrundenbeginn einer der auffälligsten Profis bei Jahn Regensburg – wenn auch nicht sonderlich erfolgreich.

Carstensen erlebt Debakel

Gegen Ulm stand der Armenier erneut in der Anfangsformation, erlebte aber einen bitteren Nachmittag. Schon zur Halbzeit stand es 0:3. Zur Pause reagierte Trainer Andreas Patz und nahm auch Adamyan vom Platz. Regensburg verlor am Ende 1:5. Zwar fuhr Florian Dietz mit dem SCR Altach am Samstag ein Remis im Test gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg ein, doch für den Stürmer war die Begegnung frühzeitig beendet. Nach einem heftigen Zusammenprall musste der Offensivspieler mit einer Prellung am Kopf benommen vom Platz. Am Abend gab der Club aus Österreich leichte Entwarnung für seine verletzten Spieler. Elias Bakatukanda kam für Blau-Weiß Linz noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger erholt sich nach wie vor von einer Erkältung.

Ähnlich wie in Österreich hat auch in Polen die Rückrunde noch nicht begonnen. Dennoch gab Rasmus Carstensen nun ebenfalls sein Debüt für den Spitzenreiter der polnsichen Liga. Und das ebenfalls sehr bitter. Gegen den dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland, Heimatverein von Jacob Christensen, verlor Posen 1:7. Es gibt also noch viel zu tun, bevor es am kommenden Wochenende gegegen Widzew Lodz wieder in den Ligabetrieb geht.

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Joel Schmied nach seinem Debüt

Debüt von Schmied

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nach Elversberg-Erfolg wieder ein Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Dejan Ljubicic jubelt mit den Mitspielern  nach seinem Tor für den 1. FC Köln
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Nach Elversberg-Erfolg wieder ein Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Es war ein wichtiger, wenn auch nicht komplett überzeugender Sieg der Geißböcke. Unterm Strich belegen die Kölner den zweiten Platz, punktgleich mit Spitzenreiter Hamburg. Und es gab auch einige Lichtblicke beim 1. FC Köln: Ein Profi nach Elversberg-Erfolg in der Elf des Tages.

Nach der Auftaktniederlage gegen den Hamburger SV lief auch beim 1:0-Erfolg über Elversberg nicht alles rund für die Geißböcke. Dennoch setzte sich der FC durch und einige Spieler in Szene. Auch beim 1. FC Köln: Ein Profi nach Elversberg-Erfolg in der Elf des Tages.

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Wirklich überzeugend war die Leistung der Geißböcke am Samstag im Heimspiel gegen die SV Elversberg nicht – zumindest nicht über 90 Minuten. Nach einer ordentlichen Anfangsphase ließen die Kölner schnell, aber stark nach, verloren den Faden und die Saarländer wurden immer besser. Nicht umsonst sprachen die Kölner Protagonisten später von einem Arbeitssieg. Den Sieg machte erst Dejan Ljubicic möglich. Der Österreicher schlenzte die Kugel wenige Minuten vor Spielende ins lange Eck, besiegelte so den Kölner Erfolg und Tabellenplatz zwei. Schon in der Anfangsphase war Ljubicic auffällig, ein weiterer Versuch verfehlte schon nach wenigen Sekunden das Tor nur knapp. Und so schaffte es der Mittelfeldspieler einmal mehr in die Kicker Elf des Tages.

Starke Leistung auf fremder Position

Für Ljubicic ist es bereits die dritte Nominierung in dieser Saison. Der Mittelfeldspieler zieht in der internen Liste mit Damion Downs und Eric Martel gleich. Vier weitere Kölner Profis kommen bislang auf zwei Nominierungen. In der vergangenen Woche war Marvin Schwäbe Teil der Top-elf. Da aber der HSV gleich mehrere Spieler in der Auswahl unterbrachte, führen die Vereinsliste der FC und der HSV gemeinsam an. Da am Samstag auch Daniel Heuer Fernandes im Tor der Norddeutschen überzeugte, bleibt es bei der gemeinsamen Führung. 22 Spieler der Geißböcke wurde bereits nominiert. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit zehn Nominierungen souverän an.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Eric Martel 3
  • Damion Downs 3
  • Dejan Ljubicic 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Dominique Heintz 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 1
  • Julian Pauli 1
  • Marvin Schwäbe 1


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Verwirrung um Rondic-Interesse: Würde der Stürmer überhaupt zum FC passen?

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Verwirrung um Rondic-Interesse: Würde der Stürmer überhaupt zum FC passen?

Am Samstagabend machte erstmals der Name Imad Rondic rund um den FC die Runde. Der Angreifer wurde als möglicher Wechselkandidat genannt, ein Interesse der Kölner aber aus Lodz dementiert. Komplett vom Tisch ist das Thema aber möglicherweise nicht beim 1. FC Köln: Darum könnte Imad Rondic zum FC passen.

Die Einschätzung von Transfer-Experte Florian Plettenberg klang am Samstagabend vielversprechend: Der FC sei an einer Verpflichtung eines bosnischen Angreifers aus Polen interessiert. Es folgte das Dementi und dann wieder die Bestätigung des Experten. Ein interessanter Transfer wäre es allerdings für den 1. FC Köln: Darum könnte Imad Rondic zum FC passen.

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Für einige Stunden machte es den Eindruck, als könnte der FC den so dringend gesuchten Stürmer gefunden haben. Sky-Experte Florian Plettenberg berichtete in der Nacht zu Sonntag vom Kölner Interesse an Imad Rondic. Der bosnische Stürmer steht aktuell bei Widzew Lodz unter Vertrag und könnte sich den Geißböcken anschließen, hieß es. Am Sonntag berichteten gleich mehrere Medien, dass die Spur kalt sei. Vielleicht auch, weil Lodz-Präsident Michał Rydz das Interesse der Kölner umgehend medial dementierte. Es gäbe weder ein Angebot, noch Gespräche, noch sei ein Interesse bekannt, hieß es. Vielmehr sollen sich die Kölner wie berichtet nun doch wieder eher um Ivan Prtajin kümmern. Am Sonntagabend legte Plettenberg nach und berichtet, dass sich Spieler und Verein wohl doch einig seien. Es gäbe aber noch keine Einigung zwischen den Clubs.

Kopfballstark und hohe Intensität

Wie ernst das Interesse ist, ist nicht genau bekannt. Dass Imad Rondic aber Tore erzielen kann, hat er spätestens in dieser Saison in der Ekstraklasa bewiesen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Vorsaison kommt Rondic nach 18 Saisonspielen für Widzew Lodz insgesamt auf neun Tore und zwei Torvorlagen. Dabei erfüllt der Angreifer des polnischen Erstligisten ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Zudem verfügt der 25-jährige Stürmer über einen starken linken Abschluss im Strafraum. Dabei ist der Bosnier nicht nur ein reiner Linksfuß, auch mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß ist Rondic technisch gut unterwegs.

Geringes finanzielles Risiko

Rondic ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann. Auffällig ist zudem, dass sich der Angreifer beim eigenen Ballbesitz zurückfallen lässt und teilweise den Ball aus der eigenen Hälfte holt. Das Laufpensum ist für einen Offensivspieler beeindruckend und der Stürmer ist stark in der Ballrückeroberung. Der Mittelstürmer wäre neben Denis Huseinbasic und dem Neuzugang Jusuf Gazibegovic der dritte bosnische Spieler im Team des 1. FC Köln. Die gemeinsame Sprache der beiden Mitspieler könnten ebenfalls zu einer schnellen Eingliederung im Umfeld führen. Zumal das finanzielle Risiko für den FC sehr gering scheint. Die Ablösesumme soll laut Sky im unteren siebenstelligen Millionenbereich liegen. Ob Rondic das Niveau der polnischen Ekstraklasa in die zweite Bundesliga mitnehmen und sich in einem Verein mit hohen Ansprüchen beweisen kann, bleibt allerdings mindestens offen.

Im Unterschied zu Ivan Prtajin von Union Berlin, mittlerweile wieder in den Vordergrund der Verhandlung um einen neuen Stürmer des FC gerückt, kommt Rondic in dieser Saison regelmäßig zum Einsatz, konnte seine Torgefahr beweisen. Allerdings gab es in der vergangenen Spielzeit auch heftige Kritik von den eigenen Fans. Der 25-Jährige habe seine Probleme beim ersten Kontakt und sein Stellungsspiel als Angreifer sei ausbaufähig. Zudem fehle ihm der Torriecher. Immerhin den letzten Punkt konnte Rondic in dieser Saison wiederlegen. Ohnehin werden nun die kommenden Tage erst einmal zeigen, in welche Richtung die Kölner Stürmersuche geht. Das Interesse an Prtajin ist groß, über das an Rondic gibt es weiterhin Verwirrung.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Sehr viel mehr als das kleinste Übel – Ein Kommentar zum Wechsel von Jonas Urbig

Jonas Urbig mit Thomas Kessler und Christian Keller
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Sehr viel mehr als das kleinste Übel – Ein Kommentar zum Wechsel von Jonas Urbig

Urbigs Wechsel zum FC Bayern München ist absolut verständlich. Doch auch auf Kölner Seite macht er absolut Sinn. Eine Verlängerung stand nicht mehr zur Debatte, gespielt hätte der Keeper nicht mehr. Unterm Strich scheint Christian Keller sehr gut verhandelt zu haben. Ein Kommentar zum Transfer von Jonas Urbig zu den Bayern.

Wochenlang wurde über den möglichen Wechsel des Kölner Kronprinzen zum FC Bayern München spekuliert. Nun hat das harte Ringen des FC um die Details zwischen den Parteien ein Ende – ein durchaus lukratives noch dazu. Ein Kommentar zum Transfer von Jonas Urbig zu den Bayern.

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Das Lächeln von Marvin Schwäbe verriet mehr als die zahlreichen Worte, die in der Vergangenheit zu dem Thema gesprochen wurden. Die Frage des Sky-Reporters, was der Keeper denn der Kölner Nummer zwei mit auf den Weg nach München geben würde, hatte Schwäbe kurzfristig aus dem Konzept gebracht, das Lächeln war dann schon eine erste Anwort, in welche Richtung die Meldungen in den kommenden Stunden gehen würden. Zwar blieb Christian Keller nach dem Spiel noch bei der Redensart der vergangenen Tage, doch wirklich überraschend kam die Meldung am Sonntagvormittag nicht mehr. Jonas Urbig wechselt also zum FC Bayern München, die Parteien haben sich geeinigt und selbst die Ablöse wurde – zwar durchaus unterschiedlich – aber bereits konkret benannt. Vermutlich wird am Montag der Transfer öffentlich gemacht, der sich seit Wochen, eigentlich schon seit Monaten angebahnt hat. Urbig ist schon in München, der Medizincheck eigentlich nur Formsache.

Der Transfer von Jonas Urbig zu den Bayern ist folgerichtig

Es ist das Ende einer Torwartdiskussion, die bereits gegen Ende der vergangenen Saison in Köln aufgemacht wurde. Möglicherweise in der Hoffnung, das wohl größte Torwarttalent des Landes länger an sich binden zu können. Denn wenn man ehrlich ist, fehlt nicht nur nach den Eindrücken der vergangenen Wochen die Phantasie, warum man Marvin Schwäbe sonst hätte ausbooten wollen. Zwar entsprechen die in den vergangenen Tagen vorgetragenen Statistiken, die Schwäbe zum besten Torhüter Europas machen wollen, nur einem Teil der Wahrheit – mehr als 80 Prozent abgewehrter Schüsse ist herausragend, gut 25 Prozent gefangener Bälle dann aber wiederum nicht – dass der 29-Jährige aber zu den besten Torhütern des Landes gehört und auch in der vergangenen Spielzeit einer der wenigen FC-Spieler in Normalform war, steht außer Frage. Es hätte diesen Torwartwechsel im Sommer aus rein sportlichen Gründen nicht bedurft.

Nur hatte Urbig offenbar nicht vor, seinen Vertrag aus welchen Gründen auch immer, einfach zu verlängern. Zumindest in den vergangenen Monaten nicht mehr. Das ist sein gutes Recht. Und da seit einigen Wochen bereits feststeht, dass die Bayern gerne Jonas Urbig verpflichten würden und der junge Keeper dem Ruf an die Säbener Straße gerne folgen würde, waren den Kölnern ganz offensichtlich ohnehin die Hände gebunden. Welcher Fußballprofi könnte diesem Ruf schon widerstehen. Die Entscheidung, den FC also zu verlassen und das auch noch zum (sportlich) besten Verein des Landes, ist absolut legitim, nachvollziehbar. Immerhin wird der Keeper in München Champions-League-Luft schnuppern können und darf sich durchaus Hoffnungen machen, die Nachfolge von Legende Manuel Neuer anzutreten. Der Transfer ist insofern folgerichtig.

Bayern München greift ordentlich in die Tasche

Und die Kölner tun auch gut daran, dem jungen Keeper keine Steine in den Weg zu legen, auf die eigentliche Vertragslänge zu Pochen. Die Einsatzzeit hätte sich beim FC auch in den kommenden Wochen wohl weiterhin in Grenzen gehalten. Für den Marktwert, der ohnehin schmerzhaft eingebrochen ist, keine gute Idee. Genauso wenig für die Entwicklung des Keepers. Vor allem aber konnte der FC so noch eine ordentliche Ablöse einstreichen. Unterm Strich erhalten die Kölner voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag für den Transfer von Jonas Urbig zu den Bayern. Viel Geld für einen Ersatzkeeper der 2. Bundesliga, viel Geld für einen Torhüter, dessen Marktwert das Online-Portal transfermarkt.de auf drei Millionen Euro einschätzt. Vermutlich auch mehr Geld, als man in den vergangenen Wochen noch erwartet hätte.

Christian Keller hat sich ganz offensichtlich einen Teil des Potenzials des Keepers bezahlen lassen. Ein Potenzial, das irgendwann wohl viel mehr wert sein kann, als die kolportierten zehn Millionen (+). Diese Aussicht ist angesichts des Wertes ehemaliger FC-Profis, die in der jüngeren Vergangenheit für viel zu wenig Geld gegangen sind, sicherlich schmerzhaft. Das Potenzial ist allerdings ein „kann“, wahrscheinlich auch ein „wird“, aber sicherlich kein „muss“. Wenn die kolportierten Zahlen so stimmen, hat sich Keller als knallharter Verhandlungspartner bewiesen und mehr als das kleinste Übel für den FC rausgeholt. Köln bekommt für einen Keeper, der wohl nicht mehr gespielt und den Verein spätestens 2026 verlassen hätte eine Summe, die deutlich über der Marktwert liegt.

Alle Seiten Gewinner?

Ob Urbig die Qualität für den Rekordmeister hat, ob sich der Torhüter beim FCB durchsetzen kann, so wie es andere verheißungsvolle, große Talente des Landes eben nicht geschafft haben, wird sich erst zeigen müssen und liegt demnach im Reich der Spekulationen. Tatsächlich soll der FCB eine Art Rotationsmodell mit Urbig sowie Daniel Peretz und Sven Ulreich anstreben. Und so stellt sich die Frage, warum Bayern München den Keeper unbedingt jetzt schon verpflichten wollte, obwohl er im kommenden Sommer vermutlich günstiger, spätestens 2026 abslösefrei zu haben gewesen wäre. Ob wirklich alle Seiten als Gewinner aus diesem Transfer hervorgehen, wird sich also erst in der mittelfristigen Zukunft zeigen. Kurzfristig hat der FC unter diesen Voraussetzungen jedenfalls sehr sehr viel richtig gemacht.

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Liveticker FC – Elversberg zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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