Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Tim Lemperle im Spiel des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg
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Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Die erneute Verletzung von Stürmer Tim Lemperle setzt die Verantwortlichen der Geißböcke wohl zusätzlich unter Druck. Schon lange ist ohnehin klar, der FC braucht Verstärkung im Sturm – nach dem Duell gegen die SV Elversberg, bei dem erneut die Durchschlagskraft im letzten Drittel fehlte, umso mehr. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

Auch mit dem eingewechselten Tim Lemperle gelang es den Kölnern am Samstag nicht, große Torgefahr zu entwickeln. Nun ist der Offensivspieler wohl erneut verletzt. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

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Es war ein kurzer Auftritt und es war wirklich keiner, der dem FC lange in Erinnerung bleiben wird. Zumindest sportlich wusste Tim Lemperle nach seiner Einwechslung beim 1:0-Erfolg über die SV Elversberg keine großen Akzente zu setzen. Personell haben die Kölner dann aber doch an dem Einsatz des Angreifers zu knabbern, denn Lemperle ist offenbar erneut angeschlagen. Der Stürmer fehlte am Sonntag beim obligatorischen Training, schon am Samstag hatte der „Geissblog“ von erneuten muskulären Beschwerden berichtet. Anfang Dezember hatte der Stürmer gegen den SSV Jahn Regensburg das entscheidende Tor erzielt, sich aber bereits beim Torjubel an den Oberschenkel gefasst und war seitdem ausgefallen. In die Vorbereitung im Trainingslager in Spanien griff Lemperel dann wieder ein, um das Testspiel gegen Viktoria Köln erneut frühzeitig und vor allem angeschlagen zu beenden.

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Es fehlt an Durchschlagskraft im Schlussdrittel

Für die Begegnung gegen Hamburg in der Vorwoche sollte es ebenfalls noch nicht reichen und nun scheint die Partie gegen Elversberg erneut Probleme verursacht zu haben, möglicherweise zu früh gekommen zu sein. Ob Lemperle damit ein Thema für die Begegnung gegen Braunschweig am kommenden Samstag (13 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) sein kann, ist fraglich. Ohnehin werden die FC-Verantwortlichen das Risiko wohl eher nicht eingehen wollen. Voraussichtlich soll der 22-Jährige erst einmal komplett fit werden. Dabei offenbarte das Spiel gegen Elversberg einmal mehr, wie wichtig ein Stürmer wie Lemperle für den FC ist. Gerade im Schlussdrittel fehlten den Geißböcken wieder die Ideen, der Spielwitz und der finale Pass. Auch Lemperle lieferte in dieser Saison nicht immer auf konstant hohem Niveau ab. Der Stürmer wäre zumindest aber eine weitere Alternative.

Denn wie Gerhard Struber schon vor Wochen über sienen Rohdiamanten Damion Downs erklärte, fehlt dem Youngster ebenfalls die Beständigkeit, ein Unruhefaktor in der gegnerischen Box zu sein. Wie schon gegen Hamburg blieb Downs auch gegen Elversberg hinter den Erwartungen zurück, war kein Faktor, tat sich sogar einige Male beim ersten Kontakt schwer. Und so konnte sich die Kölner Offensive, wie schon im Pokal gegen Hertha BSC und gegen Kaiserslautern bei Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic als Siegtorschützen bedanken. Auch gegen die Saarländer zeigte sich, dass es den Kölnern geade im Schlussdrittel an Durchschlagskraft fehlt. Diese Erkenntnis werden natürlich auch die FC-Bosse einmal mehr gewonnen haben.

Der Transferdruck steigt

Und so dürfte der Transferdruck auf Christian Keller und Co. noch einmal steigen. Eine gute Woche bleibt dem FC noch, die offensichtlich größte Kaderlücke, nämlich die im Angriff, zu schließen. Nicht umsonst werden aktuell auch wieder einige Namen gehandelt. Neben Ivan Prtajin, der nun doch wieder interessant werden könnte, steht seit Samstagabend auch Imad Rondic als potenzielles Transferziel im Raum, laut der „Bild“ soll die Spur dann doch eher kalt sein. Prtajin stand am Sonntag wieder nicht im Kader bei Union. Allerdings machte Thomas Kessler nach dem 1:0 Zittersieg klar: „Ich habe viele Phasen im Spiel gesehen, da hätte auch Zlatan Ibrahimović im Strafraum stehen können und ich glaube nicht, dass er wahnsinnig viele Möglichkeiten gehabt hätte. Grundsätzlich lag es nicht am Stürmer-Personal, dass wir lange Zeit nicht ins Spiel gefunden haben“, so der Leiter der Lizenzspielabteilung.

Scheint so, als müssten die Kölner nicht nur im Sturm nachlegen.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Haben viel richtig gemacht“: U21-Coach Sbonias lobt trotz Last-Minute-Ausgleich

Teoman Akmestanli, Joao Pinto, Jonas Saliger
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„Haben viel richtig gemacht“: U21-Coach Sbonias lobt trotz Last-Minute-Ausgleich

Die U21 des 1. FC Köln durchlebte in Paderborn eine Achterbahn-Fahrt der Gefühle. Das Team sah eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, musste zwei Punkte aber in letzter Sekunde hergeben. Der Trainer Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln.

Beim Duell der U21 der Kölner gegen Paderborn musste der Trainer viel improvisieren. Der FC vergab die Führung in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln.

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Die turbulente zweite Hälfte hätte letztlich mehr Zuschauer verdient gehabt als die offiziell 271 Besucher, die sich in der großen Arena für 15.000 Fans in Paderborn verteilten. Die Gastgeber gingen aus dem Nichts in Führung, der FC drehte die Partie und am Ende teilten sich beide Mannschaften die Punkte durch einen Treffer in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. „Es war ein sehr intensives Spiel“, konstatierte Kölns Trainer Evangelos Sbonias, „die Jungs haben sehr viel investiert in allen Phasen dieses Spiels, sind gleich von der ersten Minute an auf dem Gaspedal gewesen und haben versucht, eine Duftmarke zu setzen.“

Evangelos Sbonias fand dennoch lobende Worte für die U21 des 1. FC Köln

Dabei musste der Coach wie vermutet personell improvisieren, da Neo Telle abermals im Zweitliga-Aufgebot stand, aber auch gegen Elversberg nicht zum Einsatz kam. Da mit Emin Kujovic ein weiterer U21-Spieler oben aushalf, letztlich aber auch nur die Ersatzbank drückte, musste Sbonias in der Innenverteidigung wie befürchtet puzzeln. Die Wahl fiel letztlich auf Meiko Sponsel als Nebenmann Mikail Özkans. Und die Kölner Defensive stand im ersten Durchgang stabil, ließ kaum etwas gefährliches zu. Stattdessen setzte die U21 Nadelstiche nach vorne: „Wir hatten ein, zwei sehr gute Situationen in der ersten Hälfte, bei denen wir mit ein bisschen mehr Genauigkeit, Konsequenz und Zielstrebigkeit vielleicht das 1:0 machen können“, haderte Sbonias ein wenig.

Nach der Pause sah der Kölner Trainer „10, 15 nicht so gute Minuten“ seiner Mannschaft und konstatierte: „Mit dem ersten wirklichen Ball aufs Tor geht der SC Paderborn 1:0 in Führung.“ Die Reaktion seiner Schützlinge habe ihm jedoch gefallen: „Dann haben wir uns kurz geschüttelt und dann kam eine richtig starke Phase von 20 Minuten, in denen wir einen Angriff nach dem anderen gefahren sind und folgerichtig das Ding gedreht haben.“ Justin von der Hitz wäre beinahe der Matchwinner geworden mit seinem Doppelpack. Der 18-Jährige kam zu seinem dritten Einsatz in der Regionalliga – und betrieb beste Eigenwerbung an diesem Nachmittag. „Es freut mich extrem für ihn“, lobte Sbonias das Kölner Eigengewächs, „er macht die beiden Tore sehr schön und holt uns damit wieder zurück ins Spiel.“

„Gegen Ende war es eine Abwehrschlacht“

Zur Wahrheit gehört aber auch: Paderborn drückte in der Schlussphase auf den Ausgleich. „Gegen Ende war es eine Abwehrschlacht, viele lange Bälle, viele Standards die in den Sechzehner segeln“, urteilte Sbonias und stellte fest: „Wir verteidigen eigentlich stabil, aber fressen mit der letzten Aktion das 2:2, das sich sehr bescheiden anfühlt. Wir haben heute viel richtig gemacht, deswegen nehmen wir den Punkt mit.“ Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) zuhause gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Unendlich wütend“: FC-Frauen verlieren in Frankfurt deutlich

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Unendlich wütend“: FC-Frauen verlieren in Frankfurt deutlich

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben eine Woche vor dem Bundesliga-Wiederbeginn einen heftigen Rückschlag erlitten. Das Team der neuen Trainerin Britta Carlson verlor die Generalprobe gegen Eintracht Frankfurt mit 1:7 (0:5).

Der Start ins neue Jahr verlief alles andere als glücklich. Das Team von Britta Carlson verlor gegen Frankfurt mit 1:7.

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Auswärtsspiele in Frankfurt stehen in dieser Saison unter keinem guten Stern für die FC-Frauen. Anfang November endete das Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt im Stadion am Brentanobad mit einer 0:8-Pleite. Rund zweieinhalb Monate später kam es zum Wiedersehen beider Teams in der Main-Metropole, diesmal zum freundschaftlichen Vergleich am DFB-Campus. Und wieder endete die Partie in einem Desaster für die FC-Frauen. Die Eintracht, aktueller Tabellenführer der Bundesliga, gewann das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 7:1 (5:0). Besonders alarmierend war es dabei, dass die FC-Frauen mit der vermeintlichen ersten Elf antraten – und bereits nach 13 Minuten mit 4:0 zurücklagen. Dabei verwandelten die Frankfurterinnen auch einen Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 3:0.

Das Team von Britta Carlson verlor gegen Frankfurt mit 1:7

Das wird sich insbesondere auch die neue Torfrau Aurora Mikalsen anders vorgestellt haben, die vor der Pause sogar noch ein fünftes Mal hinter sich greifen musste. Mit Amelie Delabre stand auch der zweite Kölner Winter-Neuzugang auf dem Platz, der sich jedoch nicht in die Torschützinnenliste eintragen konnte. Taylor Ziemer kam zur zweiten Hälfte für Delabre – und erzielte kurz vor dem Abpfiff immerhin den Ehrentreffer zum 7:1-Endstand (86.). „Das war eine gute Erkenntnis, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Was mir gefallen hat in der zweiten Halbzeit, war die Reaktion, dass wir da noch mal ein anderes Gesicht gezeigt haben. Trotzdem fehlt es noch an ganz vielen Ecken, das wissen wir, aber das ist ein Prozess. Aber ich bin mir sicher, dass wir den Weg so weitergehen.

Wir haben den Gegner ganz oft eingeladen, viele Standard-Gegentore bekommen, was abgestellt werden muss“, analysierte Carlson. Nach der Pause kassierte der FC zwei weitere Standard-Gegentore, eines davon per weiterem Foulelfmeter, „was mich unendlich wütend macht, weil das Dinge sind, die wir genau besprochen haben“, unterstrich Carlson und forderte: „Darum geht es, dass man noch mehr Verantwortung übernimmt als einzelne Spielerin aber auch als Mannschaft und daran arbeitet, diese Dinge abzustellen.“

„Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht“

Carlotta Imping kommentierte nach der Partie: „Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht, das darf man sich gegen ein Top-Team nicht erlauben. Wir sind aber gut aus der Halbzeit gekommen, haben nochmal Druck gemacht und hätten selbst noch mehr Tore erzielen können. Unser Anspruch ist aber natürlich nicht ein Spiel so deutlich zu verlieren.“ Am kommenden Samstag treten die FC-Frauen in der Bundesliga bei der SGS Essen an.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

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Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

Seit knapp zwei Wochen ist der Abwehrspieler nun in Köln, am Samstag feierte er seine Premiere im deutschen Fußball. Unterm Strich war es eine durchwachsene: So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

Nach Jusuf Gazibegovic hat nun auch die zweite Neuverpflichtung erstmals für die Geißböcke gespielt – und das beim glücklichen 1:0-Erfolg gegen Elversberg. Ein Spiel, bei dem die Hintermannschaft alles andere als überzeugen konnte. So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

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Der 26-Jährige stand nach dem Zittersieg gegen die SV Elversberg auf dem Feld, blickte ins Rund, wirkte ein wenig angefasst. Möglicherweise aufgrund der erstaunlichen Atmosphäre, die ihm das Kölner Stadion bei seiner Premiere bot. Der FC hatte gewonnen, zu Null, kletterte für einige Stunden wieder auf die Spitzenposition. Besser hätte das Debüt gar nicht laufen können. Sollte man zumindest meinen. Und rein nach der Statistik war es das auch. Die Kölner fuhren den zehnten Saisonsieg ein, mehr als die anderen Topteams. Einzig Hannover kann noch am Sonntag gleichziehen. Rein sportlich erzählte die Begegnung gegen die Saarländer aber eine andere Geschichte. Über weite Strecken war der Gast die bessere, die dominantere Mannschaft und eine, mit guten Möglichkeiten.

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Struber: „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen“

Und das auch, weil die Kölner Hintermannschaft nicht immer sattelfest stand. Immer wieder tauchten Maurice Neubauer oder Lukas Petkov vor dem Kölner Gehäuse auf. Teils stimmte das Stellungsspiel nicht, teils war das Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Das galt auch für Joël Schmied. Der Innenverteidiger machte ein solides, aber sicher kein überragendes Spiel. „Er hat das sehr sehr solide gemacht. Er trainiert ja erst seit kurzer Zeit bei uns“, sagte Gerhard Struber nach dem Duell auf der Pressekonferenz. „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen. Im Speziellen dieses nach vorne verteidigen.“ Auch zwischen den Linien müsse der Abwehrspieler sich noch reinfinden, dennoch habe der Coach viele Dinge gesehen, die ihn sehr zuversichtlich gestimmt hätten.

Vor allem das Passspiel im Spielaufbau dürfte dem Coach gefallen haben. Schmied kam auf eine Passquote von mehr als 96 Prozent, spielte in der gesamten Begegnung nur einen einzigen Fehlpass. Nur Maximal Rohr zeigte eine minimal bessere Quote auf. Auf der anderen Seite gewann der Neuzugang aber auch nur sechs seiner 16 Zweikämpfe. Im Schnitt gewann Schmied also nur einen von drei Zweikämpfen, einzig Damion Downs kam auf eine schwächere Quote aller Akteure. Unter anderem vernaschte Petkov den Innenverteidiger viel zu einfach, als er Fisnik Asllani die vermeintliche Führung auflegte, die aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Seine beste Abwehraktion gegen Neubauer wurde ebenfalls wegen Abseits zurückgepfiffen. „Es war das erste Spiel von ihm, da haben wir jetzt viele gute Videos, im Positiven wie auch im Negativen, wo wir daran arbeiten können“, sagte Thomas Kessler in der Mixed Zone unter anderem dem „Express“.

Martel kehrt auf die Sechs zurück

Neben dem Debüt bot die Personalie Gerhard Struber vor allem aber die Chance, die Mannschaft wieder umzubauen. Eric Martel rotierte wieder auf die Sechs, spielte zum ersten Mal seit November wieder auf seiner eigentlichen Stammposition. Martel brauchte sichtbar einige Zeit, um sich zurechtzufinden, war dann der einzige Mittelfeldspieler, der die Defensvie vor der Abwehrkette organisierte. Zwar hielt sich der Sechser in aller Regel aus den Offensivaktionen raus, hatte dann aber doch eine der besseren Chancen, als er nach einer Ecke, die Kugel knapp neben den langen Pfosten abtropfen ließ. Auch, wenn nicht alles rund lief, die Option mit Schmied und Martel ist eine weitere, die Struber nun zur Verfügung steht.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Linton Maina erzielt das vermeintliche 1:0
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Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Das Duell der Geißböcke gegen die SV Elversberg war alles andere als eine überragende Leistung. Dennoch gehen die Kölner mit drei weiteren Punkten nach Hause. Der sechste 1:0-Erfolg des FC in dieser Spielzeit. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

Es war am Samstagmittag ein weiterer Arbeitssieg für die Elf von FC-Trainer Gerhard Struber. Und ein weiteres 1:0, offenbar das Lieblingsergebnis der Geißböcke. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

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Als Schiedsrichter Tom Bauer sich dann doch noch entschied, das vermeintliche Foul von Linton Maina an Elversbergs Lukas Pinckert nochmal genauer anzuschauen, kippte schnell wieder die Stimmung, die eigentlich gerade erst gekippt war. Zumindest als Bauer die vermeintliche Kölner Führung dann doch wieder zurücknahm. „So ist es mittlerweile im Fußball, dass man da eine Zeit lang abwarten sollte, bevor man die Hände über den Kopf nimmt und ins Feiern kommt, weil immer wieder viele Menschen drauf schauen und ihre eigenen Gedankenwelt dazu haben“, sagte Gerhard Struber nachher am Sky-Mikrofon. Und seine Meinung? „Was soll ich sagen. Kann man, kann man nicht. Da gibt es 140.000 Meinungen – auch ich hätte eine und die würde für uns ein Tor bedeuten.“

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FC im Ballbesitz erneut schwach

Tatsächlich gab es nach der Szene unterschiedliche Meinungen. Maina hatte Pinckert, der zuvor an dem Kölner Spieler gerissen hatte, einen kleinen Schubser mit auf den Weg gegeben. Der Elversberger Abwehrspieler ging zu Boden, Schiedsrichter Bauer ließ weiterspielen und Maina hämmerte die Kugel unter die Latte: 1:0. Vermutlich wird es unter denen, die selbst jahrelang gegen den Ball getreten haben, mehr Beobachter geben, die die Situation als normalen Zweikampf eingestuft hätten. Doch alleine der Umstand, dass es eben zahlreiche Meinungen gibt, könnte auch bedeuten, dass die erste Idee des Schiedsrichters keine krasse Fehlentscheidung war. Ob der VAR hätte eingreifen müssen oder dürfen, darf zumindest hinterfragt werden. Doch Schiedsrichter Bauer, der bei den Diskussionen mit Elversbergs Co-Trainer eigentlich noch sehr entschieden wirkte, entschied sich dann doch um, gab das Tor nicht.

Das nicht gegebene Tor passte irgendwie in den Spielverlauf der Kölner und irgendwie auch wieder nicht. Zwar legte der FC beeindruckend schwungvoll und selbstbewusst los, verlor aber überrschend schnell den Faden und die Spielkontrolle. „Das war der erwartet schwere Gegner, weil die mit eine speziellen Freiheit aufkicken und gemeinsam ein gutes Verständnis in ihren Abläufen haben“, sagte Struber als wolle er mit der Stärke des Gegners die Schwäche seiner Mannschaft erklären. „Wir wussten, das wird heute ein dickes Brett.“ Tatsächlich spielte Elversberg munter auf, doch die Saarländer waren alles andere als eine Übermacht. Vielmehr machten sich die Kölner das Spiel selbst schwer. Gerade im Ballbesitz offenbarten die Geißböcke einmal mehr ihre Schwächen: Wenige Ideen, zu schampig im Schlussdrittel, zu ungefährlich.

Ljubicic wieder einmal mit dem Siegtreffer

Da aber auch die Kölner Hintermannschaft, in der Joel Schmied sein Debüt für die Geißböcke und das auch von Beginn an feierte, im Stellungsspiel einige Schwächen offenbarte, kam auch Elversberg einige Male gefährlich vors Kölner Tor. Einmal rettete Eric Martel für den geschlagenen Marvin Schwäbe, dann Jusuf Gazibegovic in höchster Not. Gerade nach dem Wechsel waren die Gäste der Führung näher. Doch als Lukas Petkov nur den Pfosten traf und ein Treffer von dem insgesamt blassen Fisnik Asllani wegen Abseits zurückgepfiffen wurde, ahnten die meisten Zuschauer wohl, dass es in dieser Begegnung keinen Sieger geben würde. Das Foultor von Maina verstärkte den Eindruck nur. Doch ganz offensichtlich hatte die Aktion auf die Kölner eine weckende Funktion.

Der FC übernahm plötzlich die Kontrolle, suchte immer wieder den lauffreudigen Linton Maina, der mit seinem Tempo eine echte Waffe ist. Allerdings oft eine stumpfe, weil auch der Offensivspieler gerade im letzten Moment immer wieder die falsche Entscheidung trifft. Nach gut 80 Minuten war es die richtige. Maina legte ab auf Dejan Ljubicic, der die Kugel überragend ins lange Eck schlenzte. „Wir wussten, dass wir letzte Woche nicht die Leistung abgerufen haben, die wir uns vorgestellt haben, die wir auf den Platz bringen können“, sagte Marvin Schwäbe. „Heute haben wir es wieder ein Stück weit gezeigt. Wie gesagt, es war nicht schön, wir können immer noch mehr. Das müssen wir einfach so annehmen.“ Annehmen werden die Kölner die drei Punkte und die Erkenntnis, dass der FC nach dem zweiten Spiel der Rückrunde schon zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde. Und der Ausgang ist bekannt.



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Transfergerüchte

Offenbar Einigung im Poker um Jonas Urbig erzielt

Jonas Urbig noch im Training des 1. FC Köln
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Offenbar Einigung im Poker um Jonas Urbig erzielt

Der FC Bayern München scheint nun ernst zu machen, im Buhlen um den Kölner Keeper. Laut Sky hat unter der Woche ein Geheimtreffen zwischen Max Eberl und Christian Keller stattgefunden und anscheinend wurde die erwartete Einigung erzielt. Schon in den kommenden Tagen könnte es Vollzug geben beim 1. FC Köln: Einigung im Poker mit Jonas Urbig erzielt.

Die Tage sind wihl endgültig gezählt beim 1. FC Köln: Es kommt Bewegung in den Poker um Jonas Urbig. Zumindest soll es unter der Woche ein weiteres Treffen zwischen den FC-Verantwortlichen und den Kaderplanern des Rekordmeisters gegeben haben. Und eine Einigung wurde erzielt.

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Marvin Schwäbe huschte ein kleines Lächeln über die Lippen als er von dem Sky-Reporter gefragt wurde, was er denn Jonas Urbig mit auf den Weg zu den Bayern geben würde. Für einen kurzen Moment hatte der Journalist den Kölner Keeper sichtbar aus dem Konzept gebracht, doch Schwäbe blieb cool, wich zumindest einer konkreten Antwort geschickt aus. „Wenn er geht, ist es natürlich gut für ihn“, sagte die Kölner Nummer eins über die Nummer zwei der Geißböcke. „Das freut mich für ihn dann auch. Auf der anderen Seite macht er hier aber auch einen Top-Job.“ Am Samstag hütete der 21-Jährige noch einmal die Bank bei den Geißböcken, vermutlich ein letztes Mal – eine Arbeitsbeschreibung, die eigentlich nicht in den ehrgeizigen Plan des Keepers passt, aber eine wiederum, die auch bei den Bayern nicht anders lautet.

Transfer nur noch eine Frage der Zeit

Und doch scheint die Vermeldung des Transfers des Kölner Keepers Richtung München nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Denn eine Einigung ist wohl längst erzielt. Sky berichtete am Samstag bereits von einem Geheimtreffen, das in dieser Woche zwischen Max Eberl und Christian Keller in Düsseldorf stattgefunden haben soll. „Sie kennen meinen Terminkalender besser als meine persönliche Assistentin. Ich bin beeindruckt“, sagte Keller am Samstag. „Es ist bekannt, dass Interesse an Jonas Urbig besteht. Unter anderem von Bayern München, aber auch von anderen Clubs. Wir schauen mal, was die nächsten Tage passiert.“ So wirklich spannend machte Keller die Angelegenheit nicht mehr. Denn es ging ohnehin nur noch um die Höhe der Ablöse. Den Kölnern schwebten dem Vernehmen nach acht bis zehn Millionen Euro vor, der FC Bayern hatte eigentlich eine Schmerzgrenze von 6,5 bis sieben Millionen Euro für sich ausgemacht.

Offenbar hat man sich bei dem Treffen in Düsseldorf auf eine Summe geeinigt. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll es sich um rund sieben Millionen Euro fix plus einige Boni handeln. Die Ablöse könnte sich also auf die vom FC gewünschten zehn Millionen Euro belaufen. Der Wunsch der Bayern war ganz offensichtlich ein großer und hatte in der Tat noch einmal neues Feuer erhalten, nachdem die aktuelle Nummer drei des Rekordmeisters, Sven Ulreich, unter der Woche auf der Bank die Rote Karte gegen Feyenoord Rotterdam gesehen hatte. Da auch die Nummer zwei Daniel Peretz verletzt ist, standen die Chancen aktuell nicht schlecht, dass am letzten Spieltag der Königsklasse ein Nachwuchstorwart auf der Bank sitzt. Die Bayern bekamen also gerade schmerzlich aufgezeigt, wie wichtig eine Verpflichtung einer Nummer zwei wäre.

Wie geht es weiter mit Peretz?

Dennoch bleibt die Situation eine luxuriöse. Denn Peretz wird nach seiner Nierenquetschung genauso zurückkommen wie Ulreich nach seiner überstandenen Sperre, die ohnehin nur für die Champions League gilt und dort nicht von besonders langer Dauer sein wird. Für die Playoffs sollte es für den Routinier reichen. Nun wird Urbig wohl die neue Nummer zwei. Eine Einigung ist erzielt, laut Sky stehe nur noch der Medizincheck aus. Wie es mit Peretz weitergeht, ist unklar. Die Bayern wollten den Keeper schon abgeben, der schlug aber ein Angebot von Lens aus. Doch der Keeper wird sich nun seine Gedanken machen. Schließlich werden die Bayern den jungen Kölner Keeper nicht geholt haben, um ihm keine Möglichkeit einzuräumen.

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Stürmer gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic verpflichten

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Stürmer gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic verpflichten

Der FC scheint einen großen Schritt weiter auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic von Widzew Lodz verpflichten. Das berichtet Sky am Samstagabend.

Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic von Widzew Lodz verpflichten.

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Irgendwie hätte es zum 1. FC Köln gepasst, wenn am Samstag Fisnik Asllani das entscheidende Tor für die SV Elversberg gegen den FC geschossen hätte. Ausgerechnet jener Spieler, den die Kölner angeblich gerne verpflichtet hätten. Zuletzt wurde der Stürmer eher mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Doch Elversbergs Coach Horst Steffen machte am Samstag unmissverständlich klar, dass Asllani weder zu den Eisernen noch nach Köln wechseln würde. Laut dem Trainer wird es in diesem Winter überhaupt keinen Wechsel des Angreifers geben. Dabei keimte in Köln die Hoffnung auf, dass ein möglicher Wechsel zu den Eisernen einen kleinen Domino-Effekt auslösen und doch noch die Chancen auf eine Verpflichtung von Ivan Prtajin ermöglichen könnte. Das scheint nun wieder ein Stück weit unrealistischer, obwohl Union noch an mehreren Angreifern interessiert ist.

Zielstürmer, aber bislang kein Top-Torjäger

Nun aber scheinen die Kölner an ganz anderer Stelle auf der Suche nach einem neuen Stürmer einen großen Schritt weiter zu sein. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg in der Nacht zu Sonntag berichtet, sind die Geißböcke an einer Verpflichtung von Imad Rondic interessiert. Laut des Berichts befänden sich die Vereine bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen. Eine Einigung ist noch nicht erzielt, aber die Gespräche auf einem guten Weg. Eine mögliche Ablöse soll bei rund einer Millionen Euro liegen. Polnischen Berichten zu Folge ist die halbe polnische Liga hinter dem Stürmer her – unter anderem der Spitzenreiter Lech Posen, aber auch der Tabellenzweite Raków Częstochowa sowie Rang vier Legia Warschau. Rondic spielt aktuell in Lodz und hat dort nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag.

Die Kölner wollen den Stürmer laut Sky direkt unter Vertrag nehmen. Rondic wäre nach Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic der dritte bosnische Spieler im Kader der Geißböcke. Der Angreifer wechselte früh in seiner Karriere zu Salvia Prag, spielte schließlich für Viktoria Zizkov, Slovan Liberec und eben seit Sommer 23 für Lodz. In seiner Premierensaison stand der Stürmer nur selten in der Startelf, erzielte nur fünf Tore. In dieser Spielzeit läuft es besser. In 18 Spielen erzielte der Angreifer neun Tore und bereitete zwei weitere vor. Der 25-Jährige kommt mittlerweile auf 200 Pflichstpiele, bringt also reichlich Erfahrung mit. Ein Top-Torjäger ist der Bosnier allerdings nicht, erzielte in diesen 200 Begegnungen knapp 50 Tore. Dennoch erfüllt Rondic einige Kriterien des Kölner Anforderungsprofils. Der 25-Jährige ist ein Zielstürmer, wuchtig, robust.

Schon im Oktober hatten die Geißböcke angekündigt, einen Stürmer verpflichten zu wollen. Nachdem der Deal mit Wunschstürmer Prtajin geplatzt war, änderte sich die Kölner Tonart und aus der dringenden Suche wurde ein „Schauen wir mal, was geht“. Nun könnten die Geißböcke in Polen fündig geworden sein.

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Trotz Von der Hitz-Doppelpack: U21 des 1. FC Köln verpasst Sieg nach Last-Minute-Gegentor

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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Trotz Von der Hitz-Doppelpack: U21 des 1. FC Köln verpasst Sieg nach Last-Minute-Gegentor

Am Ende fehlten nur ein paar Sekunden zu einem geglückten Jahres-Auftakt in der Regionalliga West: Die Reserve des 1. FC Köln kassiert bei der U21 des SC Paderborn in letzter Sekunde den 2:2-Ausgleich. Zuvor hatte der U17-Weltmeister Justin Von der Hitz die Partie als Joker mit seinem Doppelpack zwischenzeitlich zugunsten der U21 gedreht.

Bitteres Remis: Die Reserve des 1. FC Köln kassiert in letzter Sekunde den Ausgleich im Spiel beim SC Paderborn. Dabei hatte U17-Weltmeister Justin Von der Hitz die Kölner U21 mit einem Doppelpack auf Erfolgskurs gebracht.

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Die FC-Reserve – die auf Neo Telle und Emin Kujovic verzichten musste, die bei den Profis im Kader standen – startete tonangebend in die Partie und besaß folglich die erste gute Chance zur Führung. Der aufgerückte Rechtsverteidiger Jakob Krautkrämer spielte in die Tiefe zu Patrik Kristal, der den Ball von der rechten Sechzehner-Seite ins Zentrum flankte. Der Kopfball von Oliver Schmitt flog jedoch knapp am Pfosten vorbei (7.). Auf der anderen Seite blieb ein Aussetzers Teoman Akmestanlis aus der linken Kölner Abwehrseite unbestraft, weil Meiko Sponsel im Zentrum aufmerksam blieb und die Situation bereinigen konnte (11.).

Von der Hitz gleicht mit dem Kopf aus

Patrik Kristal war derweil auch an der zweiten Kölner Offensiv-Aktion maßgeblich beteiligt: Marco Höger steckte den Ball am Sechzehner durch zum estnischen Neuzugang, der aus spitzem Winkel jedoch am Paderborner Schlussmann Arne Schulz scheiterte, der den Ball zur Ecke lenkte (16.). Danach verflachte die Partie jedoch enorm und weitere Highlights gab es bis zur Halbzeitpause nicht mehr. Die Gastgeber erwischten nach dem Seitenwechsel den besseren Start: Marco Pledl passte den Ball von der rechten Kölner Abwehrseite an den Fünfer, wo Travis De Jong eher am Ball war als Meiko Sponsel und zum 1:0 einspitzelte (49.).

Ein Aussetzer von Höger hätte beinahe zum 2:0 geführt: Der Kölner Kapitän spielte einen Freistoß zu kurz Richtung Alessandro Blazic. Joel Zambrano umkurvte den herauseilenden Blazic, doch Meiko Sponsel verhinderte den Einschlag in letzter Sekunde (74.). Stattdessen kam die FC-Reserve zum Ausgleich – und die Joker von Evangelos Sbonias stachen. Der Sekunden zuvor eingewechselte Arda Süne legte ab zu Teoman Akmestanli, dessen Flanke mit Justin von der Hitz ein anderer Joker am zweiten Pfosten per Kopfball aufs Tor brachte. Zweifach abgefälscht trudelte die Kugel über die Linie zum 1:1 (76.).

Leistungsgerechtes Remis in Paderborn

Und es kam noch besser für die Kölner: Kristal passte im Mittelfeld zu Süne, der den Ball in die Gasse spielte zu Von der Hitz. Der U17-Weltmeister von 2023 schüttelte einen Abwehrspieler ab und legte den Ball am Paderborner Schlussmann vorbei zum 1:2 ins Tor – eine starke Einzelleistung des Eigengewächses (81.).Zum Sieg reichte es dennoch nicht, weil die Gastgeber mit der letzten Aktion zum Ausgleich kamen: Paderborn spielte sich in der vierten Minute der Nachspielzeit in den Sechzehner, die Kölner Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Henrik Koch spitzelte den Ball im Fallen zum 2:2 ins Tor, obwohl mit Höger und Özkan gleich zwei Kölner in seiner Nähe standen (90.+5). Unterm Strich war das Unentschieden nach 90 Minuten jedoch leistungsgerecht.

Kurz vor dem Wiederauftakt der Regionalliga West hat Marlon Monning den 1. FC Köln verlassen. Der Innenverteidiger, der im bisherigen Saison-Verlauf keine Rolle bei der U21 spielte, wechselte zum Liga-Rivalen und designierten Absteiger Türkspor Dortmund.

1. FC Köln U21: Blazic – Krautkrämer, Sponsel, Özkan, Akmestanli – Strauch (87. Salger), Höger – Saliger (70. Von der Hitz), Kristal (87. Wäschenbach), Schmitt – Pinto (75. Süne) – Tore: 1:0 De Jong (49.), 1:1/2:1 Von der Hitz (76./81.), 2:2 Koch (90.+5).


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber gibt Verletzungs-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die FC-Einzelkritik gegen die SV Elversberg: Nach durchwachsener Leistung immerhin eine Zwei

Linton Maina im Spiel gegen die SV Elversberg
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Die FC-Einzelkritik gegen die SV Elversberg: Nach durchwachsener Leistung immerhin eine Zwei

Drei Punkte, aber nicht sonderlich gut gespielt, könnte das Fazit der Begegnung der Geißböcke gegen Elversberg lauten. 1:0 setzte sich der FC nach einem Treffer von Dejan Ljubicic durch. Wirklich gut spielten die Geißböcke aber nicht. So fallen auch die Noten aus beim 1. FC Köln: So ist die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

Zumindest bis zum Abend hat der FC die Tabellenführung der 2. Bundesliga wieder zurückerobert. Eine unterm Strich durchwachsene Leistung reichte dem FC gegen gut aufspielende Elversberger und eine überragende Aktion von Dejan Ljubicic. Überzeugen könnten nicht alle beim 1. FC Köln: So ist die Einzelkritik gegen die SV Elversberg.

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So wirklich zufrieden konnten die Kölner Verantwortlichen mit dem 1:0-Erfolg der Geißböcke über die SV Elversberg nicht sein. Der FC fand zwar stark in die Begegnung, ließ aber schnell mindestens genauso stark nach. Schon nach einer knappen Viertelstunde übernahm der Gast zunehmend die Initiative, wurde stärker und hatte auch einige Möglichkeiten. Der Offensive fiel gerade im Schlussdrittel wenig ein, die Pässe waren zu ungenau, die Ideen überschaubar. In der Defensive leistete sich die Hintermannschaft einige Aussetzer. Und doch fand Gerhard Struber positive Worte. „Sie haben vieles heute gut gemacht, aber wir sind am Ende der Sieger. In gewissen Spielmomenten haben wir richtig Druck erzeugt. Speziell hinten raus wollten wir es noch mehr als der Gegner“, sagte der Trainer, der am Freitag Geburtstag feierte.

Wie bewertet ihr den FC?

Marvin Schwäbe: „Es war ein Arbeitssieg“

Ein wirklich großes Geschenk machte die Mannschaft dem Coach aber nicht. Gerade die Phase vor dem vermeintlichen 1:0 durch Linton Maina war richtig schwach. Die Saarländer waren in dieser Phase der Führung näher, erzielten auch ein Tor, das wiederum aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Mit dem Tor von Maina änderte sich die Begegnung, auch wenn das Tor ebenfalls zurückgenommen wurde. „Was soll ich sagen. Kann man, kann man nicht. Da gibt es 140.000 Meinungen – auch ich hätte eine und die würde für uns ein Tor bedeuten“, sagte Struber. Der FC spielte nun zielstrebiger, munter nach vorne und belohnte sich spät durch Ljubicic. „Es war ein Arbeitssieg. Das war bestimmt nicht schön anzuschauen heute, aber am Ende nehmen wir die drei Punkte mit“, sagte Marvin Schwäbe, der einmal mehr zu den besseren Kölnern gehörte.

So bewerten wir die FC-Profis gegen die SV Elversberg

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Zunächst lange beschäftigungslos. Verschätzte sich dann bei einer Ecke, die Martel für ihn klärte. Rettete im ersten Abschnitt mit einem starken Fußreflex nach einer scharfen Hereingabe. Hätte wohl auch bei Petkovs Schuss an den Pfosten ohne Chance gewesen. Klärte noch einmal stark gegen Neubauer, der aber im Abseits stand.

Joel Schmied Einzelkritik 3

Fügte sich mit einer tollen Grätsche bei einem Pass von Neubauer bei seinem Debüt gut ein. Wirkte auch anschließend oft souverän in den Zweikämpfen. Ließ sich einmal von Petkov leicht vernaschen, stand auch bei einer weiteren Aktion des Gegners nicht sonderlich sicher. Starkes Aufbauspiel, die Zweikampfquote muss gesteigert werden.

Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Wirkte nicht immer ganz sicher. Sein Ausflug mit Ball ins Mittelfeld hätte bitter bestraft werden können. War direkt an mehreren Situationen des Gegners beteiligt. Kam aber auf eine gute Zweikampfquote.

Dominique Heintz

In der Defensive sehr konzentriert, sehr solide. Wieder einmal der beste Innenverteidiger der Geißböcke. Schaltete sich auch in die Vorwärtsbewegung ein. Unter anderem mit einem tollen tiefen Pass auf Downs, der einen Tick zu früh gestartet war. Die beste Zweikampfquote, die meisten Ballkontakte – auf Heintz ist Verlass.

Leart Pacarada vpm 1. FC Köln

Ordentlicher Beginn, leitete zu Beginn einige Offensivaktionen ein, ließ aber im Laufe der ersten Halbzeit stark nach. War bei Petkovs Pfostenschuss zu zaghaft, Legte Maina mit einem tollen Pass das vermeintliche 1:0 auf, das warum auch immer nicht gegeben wurde. War auch am Treffer von Ljubicic beteiligt, allerdings auch, weil seine Flanke einfach nur schwach war.

Eric Martel Einzelkritik

Kehrte wieder zurück auf seine angestammte Position und überzeugte auch dort wieder. Grätschte früh einen freien Ball für den geschlagenen Schwäbe weg. Hätte mit dem Kopf die Kölner Führung erzielen können, legte die Kugel knapp am Pfosten vorbei.

Jusuf Gazibegovic Einzelkritik

War deutlich besser im Spiel als noch bei seiner Pflichtspiel-Premiere in der vergangenen Woche. Auch, wenn er früh einen Konter viel zu leicht wegschenkte. Schaltete sich immer wieder gut in die Offensive ein. Sein Schuss aus 20 Metern war ein starkes Ausrufezeichen. Rettete in der ersten Halbzeit mit einer beeindruckenden Grätsche gegen Zimmerschied.

Florian Kainz, Einzelkritik 4

War eigentlich zunächst gut im Spiel, versuchte die Geschicke zu leiten. Tat sich dabei aber zunehmend schwer. War nach seinem Schuss ans Außennetz kaum noch zu sehen.

Zeigte schon nach zwei Minuten, dass er sicherlich einer der technisch besten Kölner ist, als er die Kugel nur knapp über die Latte schlenzte. Spielte auch anschließend einige gute Bälle in die Schnittstelle, unter anderem auf Downs, der mit dem Ball aber nicht viel anzufangen wusste. Erlöste die Kölner einmal mehr und das wieder technisch stark.

Hatte mehr Offensivaktionen als noch gegen Hamburg. Die waren deswegen aber nicht besser. Dass er die Klasse hat, steht außer Frage, die Leistungen wollen noch nicht konstant passen. Fand insgesamt wieder viel zu wenig statt.

Einzelkritik Maina

An Maina scheitern sich weiterhin die Geister und die Gemüter. Sein Tempo ist atemberaubend, eine Waffe – aber eine stumpfe, wenn er im finalen Moment immer wieder die falschen Entscheidungen trifft. So deutete erneut viel auf einen eher tragischen Nachmittag hin, vor allem als sein starker Treffer unter die Latte zurückgenommen wurde. Bereitete dann aber Ljubicics Treffer vor und nahm mit seinen Tempoläufen am Ende wichtige Zeit von der Uhr.

Jan Thielmann Einzelkritik

Kam bereits nach einer knappen Stunde für Gazibegovic. War auch bemüht, fand aber nicht so recht ins Spiel. Sein katastophaler Fehlpass Richtung Hübers sorgte für einen Schreckmoment in der Kölner Hintermannschaft.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Spielbericht

Liveticker zum Nachlesen

Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Jubel nach der Kölner Führung
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Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Der 1. FC Köln feiert im ersten Heimspiel des Jahres den ersten Dreier der Rückrunde. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0. Allerdings doch sehr glücklich. In einer zerfahrenen Begegnung entschied Dejan Ljubicic die Partie.

Zumindest bis zum Abend springt der FC wieder an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga, die Geißböcke setzten sich im Heimspiel gegen die Saarländer durch, taten sich aber erstaunlich schwer. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0.

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Zwar kehrte Tim Lemperle rechtzeitig für die Begegnung geen die Saarländer zurück, doch der Angreifer schaffte es noch nicht in die Anfangsformation. Allerdings veränderte der Trainer seine Startaufstellung auf mehreren Positionen. Für den erkrankten Luca Waldschmidt startete Florian Kainz, zudem stand erstmals Joel Schmied in der Anfangsformation. Eric Martel rückte wieder auf die Sechserposition, Denis Huseinbasic fiel ebenfalls aus. „Uns steht heute eine Mannschaft gegenüber, die richtig guten Fußball spielt. Sie hat in sich eine richtig gute Qualität“, sagte Gerhard Struber vor der Begegnung. „Für uns geht es darum, mit der Erwartungshaltung, die an uns gerichtet ist, dass wir mutig sind, unseren Fußball durchbringen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Gazibegovic mit starkem Abschluss

Tatsächlisch spiete der FC munter nach vorne und wurde früh von der Elversberger Hintermannschaft eingeladen. Nach einem langen Ball und einem ersten Missverständnis in der Abwehr des Gastes war Dejan Ljubicic durch, nahmdas Tempo raus und schlenzte schließlich knapp über das Tor (3.). Der FC gab von Beginn an den Ton an, domineirte und suchte immer wieder den schnellen Weg in die Spitze. Leart Pacarada schickte Damion Downs, der Kölner Angreifer versuchte es aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Nicolas Kristof (9.). Nach einer guten Viertelstunde fand dann auch der Gast besser ins Spiel und kam zu Chancen. Unter anderem verschätzte sich Schwäbe bei einer Ecke und die Kugel lag frei, aber Martel rettete im Fallen. Ähnlich spektakulär rettete Jusuf Gazibegovic nachdem Tom Zimmerschied alleine aufs Tor zulief (20.).

Der FC verlor zunehmend den Faden und Elversberg gewann zunehmend die Kontrolle. Allerdings machte der Gast viel zu wenig aus der Feld-Überlegenheit. Die große Torgefahr fehlte den Saarländern. Die Geißböcke waren da schon ein wenig zielstrebiger. Unter anderem traf Florian Kainz aus spitzem Winkel nur das Außennetz und Jusuf Gazibegovic scheiterte mit einem tollen Distanzschuss nach einer Ecke nur knapp (35.). Da aber bei den wenigen Kontern der letzte Pass nicht ankommen wollte oder die richtige Idee fehlte, ging es leistungsgerecht torlos in die Kabine. Dennoch kam der Gast auf nahezu 60 Prozent Ballbesitz.

Ljubicic schlenzt zur Führung ein

Die Geißböcke kamen mit Schwung aus der Pause. Nach einer Ecke von Linton Maina ließ Martel den Ball Richtung langer Pfosten abtropfen, allerdings nur Richtung. Auf der anderen Seite machte Elversberg aber auch wieder direkt Druck und es Asllani eigentlich besser. Lukas Petkov ging mit Tempo über die linke Seite, ließ Schmied viel zu einfach aussteigen und spielte quer, der Top-Torjäger der Saarländer musste nur noch einschieben. Allerdings stand Petkov beim Zuspiel im Abseits (51.). Keine 180 Sekunden später tauchte Maurice Neubauer im Strafraum auf, stand vollkommen blank, der Ball rutschte dem Elversberger aber über den Schlappen (54.). Und der Gast hielt das Tempo hoch. Wieder wurde Lukas Petkov freigespielt, wieder fackelte der Angreifer nicht lange und traf den Außenpfosten (62.). Elversberg war der Führung deutlich näher als der FC, der sich zunehmend schwer tat.

Wie leicht es gehen kann zeigten dann Heintz und Maina. Der Abwehrspieler spielte Maina mit einem tollen Pass in die Tiefe frei, der 25-Jährige setzte sich stark gegen Pinckert durch und zimmerte die Kugel aus spitzem Winkel unter die Latte. Doch nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tom Bauer auf Foulspiel (68.). Eine klare Fehlentscheidung war das eigentlich nicht. Doch die Kölner spielten nur mit Wut im Bauch. Unter anderem setzte Ljubicic Downs ein, der aber den Ball wenige Meter vor dem Tor mit einem schlechten ersten Ballkontakt zu leicht hergab (73.). Nur wenige Minuten später legte Maina in der Box ab auf Ljubicic, der aus 16 Metern die Kugel ins lange Eck schlenzte (81.). Der FC legte weiter nach, wollte mehr. Und Elversberg kam den Kölnern in der Nachspielzeit entgegen. Elias Baum zog zwei Karten in der Nachspielzeit, musste runter. Der FC brachte das Spiel über die Zeit und ünbernimmt vorerst die Tabellenführung. Am kommenden Samstag geht es nach Braunschweig.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Gazibegovic (59. Thielmann) – Ljubicic, Kainz (76. Lemperle) – Maina, Downs (90.+2 Tigges) – Tore: 1:0 Ljubicic (81.) – Gelb-Rote Karte: Elias Baum (90.+3)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte