Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Mit Jusuf Gazibegovic und Jeol Schmied hat der 1. FC Köln bereits zwei Spieler verpflichtet. Doch nicht wenige Fans wünschen sich noch einen Angreifer. Thomas Kessler bremst die Euphorie. Die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln nicht die höchste Priorität.

Lie ersten beiden Verpflichtungen sind eingetütet. Aber legt der FC in der Wintepause auf dem Transfermarkt noch einmal nach? Immerhin hatten die Kölner eine Vakanz im Angriff ausgemacht. Doch die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln offensichtlich nicht mehr die höchste Priorität.

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Bereits im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres werden die beiden Neuverpflichtungen des 1. FC Köln zum Einsatz kommen. Daran besteht aktuell wohl wenig Zweifel. Jusuf Gazibegovic stand in den beiden Testspielen gegen Lugano und Viktoria Köln jeweils in der Anfangsformation. Der Rechtsverteidiger wurde auch geholt, um die Vakanz auf der rechten Abwehrseite zu schließen und absolvierte die gesamte Vorbereitung. Der 24-Jährige wird also am Samstagabend mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der Anfangsformation der Geißbcke stehen. Nicht ganz sicher ist das Startelf-Debüt von Joël Schmied. Der Schweizer befindet sich erst seit Anfang der Woche im Training, hinterließ einen guten Eindruck, eine Startelfplatz-Garantie ist das aber nicht. Vielmehr hängt die Einsatzzeit wohl vom körperlichen Zustand von Dejan Ljubicic und Tim Lemperle ab.

Kessler: „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch“

Dennoch werden die FC-Fans die beiden neuen Akteure nun auch in einem Pflichtspiel sehen. Auf einen dritten Neuzugang werden die Gei´böcke aber ganz offensichtlich warten müssen. Der erhoffte Stürmer ist aktuell noch nicht in Sicht. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwo eine Drei drauf geschrieben haben“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag schmunzelnd. „Wir sind erstmal sehr froh, dass Joël hinzugestoßen ist und mit Gazu haben wir eine Position schließen können.“ Tatsächlich ist der FC quantitativ in der Defensive deutlich besser aufgestellt. Doch in der Offensive fehlt noch ein Vollzug. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung unserer Spieler anschaun“, so Kessler weiter. Und die sei bei den Kölnern Angreifern sehr positiv. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden.“

Wie schon Christian Keller vor einigen Tagen bremste nun also auch Thomas Kessler die Euphorie. Der Lizenzspielleiter hatte im Oktober in einer Runde die Vakanz eines Stürmers selbst verkündet. Nun ist man mit den Torjäger-Qualitäten von Tim Lemperle und Damion Downs aber offenbar sehr zufrieden. Kein Wunder, die Stürmer stechen in dieser Spielzeit, machen einen Großteil der Kölner Tore aus, entschieden einige Begegnungen. „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch. Wir machen uns unsere Gedanken“, so Kessler weiter. „Es kann schon sein, dass wir den Kader nach dem Abgang von Sargis und Florian dem Kader in der Breite noch etwas hinzufügen wollen. Aber da haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir werden jetzt sicher nicht irgendetwas machen, nur um einen Stürmer zu präsentieren.“

Die Frage nach einem neuen Angreifer hat beim FC also nicht mehr die höchste Priorität. Vermutlich aber auch, weil sich der erhoffte Deal mit Ivan Prtajin zerschlagen hat. Angeblich war der FC zudem an einer Verpflichtung von Fisnik Asllani interessiert.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Jonas Urbig vom 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Die Zeichen stehen bei Jonas Urbig offenbar auf Abschied. Die Bayern wollen das Talent verpflichten, der Keeper wird dem Ruf wohl folgen. Damit endet eine lange Diskussion um den Torhüter, die immer noch geschwelt hat beim 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

Die eine Diskussion endet, dafür stellt sich jedoch eine neue Frage: Müssen die Kölner auf der Torwartposition noch einmal nachrüsten oder kommt die Nummer zwei bei einem möglichen Wechsel von Urbig aus den eigenen Reihen des 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

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Vermutlich war das Testspiel gegen Viktoria Köln bereits der erste Fingerzeig. Jonas Urbig, nach seiner kurzfristigen Trainingsreduktion im Trainingslager eigentlich wieder vollständig genesen, saß gegen den Drittligisten 90 Minuten auf der Bank, erhielt im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen keine Spielzeit. Ein wenig Bauchschmerzen wird der ein oder andere Fan dabei schon gehabt haben. Und tatsächlich bahnt sich nun der Transfer an, der schon seit Monaten diskutiert, spekuliert, vielleicht sogar befürchtet wird. Urbig wird den FC also vermutlich schon im Winter verlassen, vielleicht schon in den kommenden Tagen und sich dem FC Bayern München anschließen. Das darf man dem jungen Keeper nicht verdenken. Die Bank eines Champions-League-Teilnehmers dürfte doch komfortabler als die des Zweitligisten sein.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Dem Vernehmen nach geht es nur noch um die Ablöse zwischen den beiden Vereinen. Die Kölner hätten gerne acht Millionen, Bayern will laut übereinstimmenden Medienberichten nur fünf bezahlen. Vermutlich wird man sich wie im Fall Joel Schmied irgendwo in der Mitte treffen. Der Wechsel hat sich abgezeichnet und kommt nicht überraschend. Vor allem aber endet damit eine Torwartdiskussion, die unnötig früh ihren Lauf genommen und im Oktober eine neue Wendung genommen und damit erneut Futter bekommen hat. Marvin Schwäbe ist seitdem die unumstrittene Nummer eins im Kölner Tor, Jonas Urbig wechselt zu den Bayern, soll spätestens ab Sommer auch einige Spiele seines künftigen Mentors übernehmen, darf sich also auch auf Spielzeit beim Rekordmeister freuen.

Bekanntlich hatten die Kölner das große Talent bereits vor der Saison zur Nummer eins erklärt und damit Marvin Schwäbe vor den Kopf gestoßen. Dieser wollte wechseln, fand zum Glück keinen Verein. Als Urbig wiederum im ersten Duell gegen den HSV patzte, brandete die Torwartdiskussion erstmals auf. Zwar flachte das Feuer schnell wieder ab, doch spätestens seit der Degradierung des U21-Nationalkeepers schwelte im Hintergrund ein weiterer Brandherd: die Unzufriedenheit und Enttäuschung des Eigengewächses. Und diese verbunden mit einem Wechsel – möglichst schnell. Nun aber scheint das Thema ein Ende zu finden. Und doch ist ein möglicher Wechsel auch mit weiteren Fragen verbunden. Und dabei geht es sicher nicht um die Höhe der möglichen Ablöse, die Christian Keller für eins der größten Torwarttalente des Landes erzielen kann.

Wer würde die neue Nummer zwei werden?

Vielmehr stellt sich spätestens dann die Frage, wie und ob der FC die potenzielle Lücke schließen will. Keller und Co. betonten zuletzt immer wieder, dass sie froh über den Luxus zweier so starker Keeper im Kader seien. Da diese aber auch ein gewisses Diskussionspotenzial bergen, wäre man sicher auch über eine etwas glücklichere Konstellation nicht unglücklich. Zumal sicherlich kein Torhüter mit dem Anspruch auf einen Stammplatz nun im Winter an den Rhein wechseln würde. Der kolportierte Marcel Lotka von Borussia Dortmund könnte damit aus dem Rennen sein. Denn der Keeper soll sich gegen Heidenheim entschieden haben, weil er dort keine Chance auf die Nummer eins im Kasten hat. Ohnehin hat der FC Augsburg wohl gute Karten bei dem dritten Torwart des BVB. Der FC wird sich im Falle des Urbig-Abschieds an anderer Stelle umschauen müssen, wenn er es noch nicht getan hat.

Alles andere als unwahrscheinlich wäre aber auch eine interne Lösung. Erst in der vergangenen Woche hatte Philipp Pentke der Bild ein Interview gegeben und dort erklärt, sein größter Wunsch sei es, noch einmal für den FC auflaufen zu dürfen. Diesem Wunsch könnte der Routinier ein Stückchen näher kommen. Denn es scheint alles andere als unwahrscheinlich, dass Pentke wieder als Nummer zwei auf der Bank Platz nehmen würde. Eine Rolle, die der 39-Jährige schon in der schließlich schon in der vergangenen Spielzeit bekleidet hat, als der FC lange vergeblich nach einem Ersatz für Timo Horn gesucht hat. Eher unwahrscheinlich wäre dagegen eine Lösung aus dem eigenen Nachwuchs. Jonas Nickisch kommt nicht mehr über die Rolle des Reservisten bei der U21 hinaus, Alessandro Blazic ist ein großes Talent, mit 19 Stammkeeper der U21, der Sprung zu den Profis aber doch ein großer.

Ohnehin ist das alles viel Konjunktiv. Doch aktuell deutet viel darauf hin, dass schon bald aus dem „wäre“ ein „wird“ wird.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Gerhard Struber beim Spiel des 1. FC Köln gegen Paderborn
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Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Nach den beiden Auftritten seiner A-Elf in den Testspielen gegen den FC Lugano und Viktoria Köln war Gerhard Struber alles andere als glücklich. Ob der Trainer personelle Konsequenzen für das Duell gegen den HSV am Samstag zieht, ist offen. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

FC-Coach Gerhard Struber hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er auch ungemütliche Entscheidungen trifft, wenn er sie für richtig hält. Nachdem der Trainer mit dem Auftreten seiner Startelf nicht zufrieden war, könnte es für die Begegnung beim HSV Änderungen in der Aufstellung geben. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

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Wenn Gerhard Struber sein breites Grinsen aufsetzt, mag man gar nicht glauben, dass der Trainer der Geißböcke auch schon mal ein wenig verstimmt sein kann. Nach dem Pokalerfolg über Holstein Kiel zeigte sich der Trainer mal launisch und rutschte für einen kurzen Augenblick in eine sehr menschliche, wenn auch nicht nötige Reaktion. Nach dem ersten Erfolg auf dem Weg zur Wende reagierte der Coach schmallippig auf einige Fragen der Medien. Dass Struber aber öffentlich Kritik an seiner Mannschaft äußert, kommt eher selten vor. Bislang. Denn in den vergangenen Tagen häuften sich dann doch die deutlichen Töne. Nach dem 3:3 gegen den FC Lugano war Struber schon nicht sonderlich zufrieden mit der vermeintlichen A-Elf für die Begegnung gegen den Hamburger SV am Samstag (20.30 Uhr, Sky oder im Liveticker von come-on-fc.com). Das Testspiel gegen die Viktoria wird seine Laune nicht gerade in die Höhe gehoben haben.

Defensive zu anfällig, Offensive zu harmlos

Denn erneut lieferte die erwartete Startelf des HSV-Spiels einen eher bescheidenen Auftritt ab. Die Defensive war überraschend bis erschreckend löchrig, ließ viel zu viel zu und erinnerte an die Hintermannschaft des Saisonbeginns, als sich der FC in zehn Spielen 20 Tore einfing. Die Offensive entwickelte so gut wie keine Torgefahr, wirkte ideenlos und uninspiriert. Dementsprechend war die Ansage des Trainers dann doch erstaunlich deutlich. Struber erkannte, „dass wir eine schwache erste Halbzeit gespielt haben, wo der Gegner auch höher in Führung gehen kann. Das muss man so dann realisieren, obwohl es nicht fein ist“, so der Coach. „Wenn wir aber glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte Struber weiter und deutete an, dass so etwas „keinesfalls zukünftig passieren“ dürfe.

Markige Worte, die die Nachfrage von personellen Konsequenzen mit sich zog. „Ich würde das nicht als Konsequenz sehen, sondern einfach als normalen Prozess, wenn Spieler sich immer wieder gut zeigen, dass es dann zu Veränderungen kommt und dann muss man sehen, ob es möglicherweise auch schon am Samstag soweit ist“, sagte Struber. Denn in der Tat hatte sich der B-Anzug dann doch in Szene setzen können. Erneut. Wie schon am vergangenen Freitag im Spiel gegen Lugano. Jan Thielmann, Max Finkgräfe, Joël Schmied und vor allem Luca Waldschmidt drehten auf, überzeugten, drängten sich fast schon auf. Nun ist Struber gerade bei der Aufstellung nicht für großen Wankelmut bekannt. Ob der Trainer also wirklich personelle Konsequenzen für Samstag zieht, ist also fraglich.

Ljubicic und Lemperle angeschlagen

Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Struber durchaus harte Entscheidungen treffen kann, wenn er denn einen Mehrwert darin sieht. Wie im Fall von Jonas Urbig. Und es gab gleich mehrere Akteure, die in beiden Testspielen nicht wirklich überzeugen konnten. Zwar hat es die beiden frühzeitig ausgewechselten Dejan Ljubicic und Tim Lemperle im Testspiel nicht wirklich hart erwischt, doch die beiden Akteure sind für die Begegnung gegen den HSV mindestens fraglich. Veränderungen werden dadurch wahrscheinlicher. Sollte Ljubicic ausfallen, dürfte Eric Martel zurück ins Zentrum rotieren und Schmied sein Startelf-Debüt beim FC feiern. Kniffliger wird die Aufgabe schon in der Strumspitze für Lemperle. Normalerweise wäre Damion Downs die erste Alternative. Allerdings drängte sich vor allem Luca Waldschmidt auf, der aber wiederum die Offensivposition anders interpretiert als ein Lemperle.



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So liefen die Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Jonas Urbig, Torwart des 1. FC Köln
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„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Geht jetzt plötzlich alles ganz schnell beim 1. FC Köln: Mündliche Einigung zwischen Bayern und Jonas Urbig wohl erzielt. Das berichtet Transfer-Experte Florian Plettenberg am Mittwochabend.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied, die Frage ist nur wann. Das Kölner Talent wird die Geißböcke früher oder später verlassen. Es scheint mehrere Optionen zu geben. Doch was ist für Verein und Spieler die beste? Wie geht es weiter mit Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

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Am Dienstag kam Jonas Urbig beim Testspiel gegen die Viktoria nicht zum Einsatz. Eine überraschende Entscheidung. Schließlich spielte die B-Elf und eigentlich war ein Einsatz des U21-Nationaltorhüters erwartet worden. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Möglicherweise bahnt sich nun doch schneller ein Wechsel an als gedacht. Denn wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, ist eine „vollständige mündliche Einigung zwischen Bayern und Urbig“ erzielt. Die Bayern drängen demnach auf eine sofortige Verpflichtung – also bereits im Winter. Wie Plettenberg weiter berichtet, befinden sich Bayern und Köln in direkten Verhandlungen. Vor wenigen Tagen hatte der TV-Sender Sky bereits berichtet, dass die Kölner eine Ablöse zwischen sechs und acht Millionen Euro einfordern würden.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Noch vor wenigen Tagen hatte Christian Keller im Rahmen des Trainingslagers betont, dass es nicht zwingend weitere Abgänge beim FC geben würde. Dabei käme ein Wechsel des Keepers nicht wirklich überraschend. Urbig ist sicherlich mit dem Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Der Keeper war als Nummer eins in die Spielzeit gestartet und nach dem 1:2 gegen Paderborn zur Nummer zwei degradiert worden. Aktuell hat der Torhüter keine Chance auf den ersehnten Platz im Kasten. Den würde Urbig sicherlich auch nicht bei den Bayern bekommen. Der Plan des Rekordmeisters sieht aber vor, hinter Manuel Neuer eine neue, starke Nummer zwei aufzubauen. Schon seit Monaten hält sich das Gerücht, dass die Bayern Urbig als ihre Nummer zwei ausgemacht haben.

Das Interesse der Bayern bestätigte FC-Sportdirektor Keller aktuell auf dem FC-Mitgliederstammtisch am Mittwochabend, als er auf die aufkommende Anfrage angesprochen wurde. „Richtig ist, dass es von mehreren europäischen Top-Klubs, dazu gehört auch der FC Bayern, Interessenbekundungen gibt“, so Keller. „Mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen. Nur soviel: Wenn dann ein Spieler Möglichkeiten hat, die er bei uns nicht hat, dann ist es nicht unverständlich, wenn er sich damit gedanklich auseinandersetzt.“

Der FCB macht Druck

Urbig gilt nach wie vor als eins der größten Talente Europas. Ein Platz auf der Bank bei einem Zweitligisten ist sowohl für die spielerische Entwicklung als auch für den Marktwert des Youngsters kontraproduktiv. Zuletzt wurde über ein mögliches Leihkonstrukt für den 21-Jährigen spekuliert. Eine Vertragsverlängerung war dem Vernehmen nach ohnehin nicht angedacht und der FC wird nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren können. Ein Wechsel des Keepers ist also ohnehin zu erwarten gewesen. Auch, weil sich Kontrahent Schwäbe zuletzt für einen Verbleib beim 1. FC Köln aussprach. Nun soll Urbig also wohl schon im Winter zu den Bayern wechseln. Dass der FCB Druck macht, liegt nahe, denn der Rekordmeister sucht Ersatz für den verletzten Daniel Peretz, der wegen einer Nierenquetschung wohl noch für mehrere Wochen ausfällt.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Joël Schmied: „Er nutzt Verhandlungsspiele gerne aus“ – So hart war der Transfer des Innenverteidigers des 1. FC Köln

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Joël Schmied: „Er nutzt Verhandlungsspiele gerne aus“ – So hart war der Transfer des Innenverteidigers des 1. FC Köln

Der FC hat knapp eine Woche vor dem Rückrundenstart weitere Unterstützung bekommen. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ sprechen Sportdirektor Christian Keller und der neue Innenverteidiger über den Transfer: So hartnäckig verliefen die Verhandlungen um Joël Schmied beim 1. FC Köln.

Das Trainingslager ist absolviert und zwei Testspiele liegen hinter dem FC. Nun geht es mit einem weiteren Neuzugang in die Vorbereitung auf das Duell beim Hamburger SV. Der schweizer Verteidiger ist guter Dinge für die Begegnung und froh über den geglückten Transfer: So hartnäckig verliefen die Verhandlungen um Joël Schmied beim 1. FC Köln.

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Das war wahrlich keine leichte Geburt: Das Ringen um Innenverteidiger Joël Schmied zog sich bereits seit Jahreswechsel. Doch anscheinend stand der Schweizer bereits länger auf der Liste möglicher Transfers des 1. FC Köln. So lassen sich die Worte von Sportdirektor Christian Keller in der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ jedenfalls verstehen. Schmied habe den Kölner Club „im Scouting seit geraumer Zeit begleitet. Er hat eine gute Entwicklung gemacht in den letzten zweieinhalb Saisons beim FC Sion. Er ist jetzt soweit, dass er den nächsten Schritt gehen kann – und den geht er am besten bei uns“, so Keller. Seit Anfang der Woche ist der Transfer nun offiziell. Die Vertragsverhandlungen waren für den FC-Boss allerdings nicht leicht.

Ein Transfer mit viel Aufwand

Noch während des Trainingslagers an der Costa del Sol flog Keller zu einem Termin mit Sions Präsident Christian Constantin in die Schweiz. Den Trip erklärte der 46-Jährige damit, dass es Situationen gäbe, „in denen ein Videocall und Emails austauschen nicht mehr zielführend sind, wo des einfach besser ist, sich in die Augen zu schauen und Face-to-Face das Gespräch zum Ergebnis zu führen.“ Zum Ergebnis zu kommen, war scheinbar nicht nur in der Außenwirkung schwierig. „Es war ein Transfer, hinter dem sehr sehr viel Aufwand steckt, aber es ist beim Transfer ähnlich wie beim Ergebnis auf dem Platz – das Ergebnis zählt“, so Keller. Constantin hatte bekanntlich drei Millionen Euro gefordert, der FC war aber nur bereit, zwischen zwei und zweieinhalb zu bezahlen. Der Schweizer Unternehmer gilt als besonders harter Verhandlungspartner.

Bei den Verhandlungen hat sicherlich die Unterstützung des Spielers ihren Teil zum Abschließen des Wechsels beigetragen. „Beim FC Sion ist der Spieler sehr nah mit dem Präsidenten. Und der Präsident entscheidet alles in diesem Verein“, erläutert Schmied in der Doku. „Ich habe ein gutes Verhältnis mit C.C. und versuchte auch von meiner Seite, ein wenig Druck auszuüben, als ich sah, dass es ein wenig ins Stocken geraten ist. Ich glaube diese Unterstützung war auch wichtig für Christian.“ Die Verhandlungen wurden unter anderem durch eine Sprachbarriere erschwert, erzählt der Neuzugang. „Der Präsident spricht nur Französisch oder will es zumindest. Ich glaube, er versteht auch mehr, aber er nutzt so Verhandlungsspiele gerne aus. Ich glaube, alle sind an ihre Grenzen gekommen, aber ich glaube auch, es findet ein positives Ende für alle Beteiligten.“

„Ich will das erste Spiel auch gewinnen, egal, was kommt.“

Der Wechsel an den Rhein ist für den 26-Jährigen Schweizer etwas ganz besonderes. „Ich war ein bisschen überrascht, als Christian mich kontaktiert hat, weil der FC ein riesen Traditionsverein ist. Für die Deutsch-Schweiz ist es immer ein riesen Traum, in Deutschland spielen zu dürfen“, so Schmied. „Ich bin jetzt überglücklich, dass ich hier sein kann. Es ist eine riesige Plattform, zudem gibt es noch die Chance, die Stadt wieder in die erste Bundesliga zu führen. Das ist der Ansporn für mich.“ Ein Ziel, das sicherlich nicht nur die FC-Verantwortlichen gerne hören. Bereits am kommenden Samstag starten die Geißböcke gegen den Hamburger SV in die Rückrunde. Die Motivation stimmt bei Schmied jedenfalls. „Ich will das erste Spiel auch gewinnen, egal, was kommt. Das ist ein super Einstieg in die Rückrunde und den werden wir erfolgreich bestreiten, davon bin ich überzeugt.“



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Aurora Mikalsen spielt künftig beim 1. FC Köln
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1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Die Fußballerinnen des FC haben nun die nächste Baustelle des Kaders geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet Aurora Mikalsen. Die norwegische Keeperin wechselt vom SK Brann an den Rhein. Erst am Dienstag hatte der Club die Verpflichtung einer Angreiferin bekanntgegeben.

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben die beiden ausgemachten Vakanzen im Kader geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet die norwegische Torhüterin Aurora Mikalsen.

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Während die Lücke des Stürmers bei den Herren des 1. FC Köln noch offen ist, haben die Fußballerinnen der Kölner nun alle Kader-Baustellen geschlossen. Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Amélie Delabre hat der FC am Mittwoch den nächsten Neuzugang bekanntgegeben. Der FC hat nun auch eine Torhüterin verpflichtet und dazu eine, mit internationaler Erfahrung. Torhüterin Aurora Mikalsen kommt vom SK Brann aus Norwegen zu den Geißböcken. Die 28-Jährige stand in ihrer Karriere aber auch schon in England für Manchester United und Tottenham Hotspur zwischen den Pfosten. Mikalsen hat einen Vertrag bis zum Sommer 2026 unterschrieben. Vor dem Jahreswechsel hatten die Kölnerinnen neben der Position des Trainers auch eine Vakanz im Sturm und im Tor ausgemacht.

Mikalsen: „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln“

„Mit Aurora Mikalsen haben wir eine Torhüterin verpflichtet, die bereits auf höchstem Niveau gespielt hat und über internationale Erfahrung verfügt“, sagte Nicole Bender-Rümmler, die Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns, dass wir sie von unserem Weg beim FC überzeugt haben.“ Mikalsen begann ihre Karriere bei Clausenengen FK in ihrer Heimatstadt und wechselte anschließend zu Arna-Bjørnar. Im November 2013 debütierte die Torhüterin in der ersten norwegischen Liga gegen Vålerenga IF. Im Jahr 2016 wechselte sie zu Kolbotn IL und wurde dort Stammtorhüterin. 2019 folgte dann der Wechsel nach England. 2021 kehrte Mikalsen in ihre Heimat zu IL Sandviken zurück und wurde in der ersten Spielzeit Meister, gewann in der darauffolgenden Saison mit SK Brann (ehemals Sandviken) das Double aus Pokal und Meisterschaft. 2022 feierte die 28-Jährige gegen Portugal ihr Debüt in der Nationalmannschaft.

Nun folgt der Wechsel zum FC. „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln und habe sehr viel Gutes über den FC mit seinen tollen Fans und Britta Carlson gehört. Ich freue mich sehr, mit ihr zusammenzuarbeiten und finde die Richtung, in die der Club sich bewegt, sehr spannend und möchte mit meinen Leistungen meinen Teil dazu beitragen“, sagt Mikalsen. Anfang des Jahres hatte der FC bereits die Verpflichtung der neuen Trainerin Britta Carlson bekanntgegeben. Die 46-Jährige soll den FC aus dem unteren Tabellendrittel führen.  



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Teil-Entwarnung bei Tim Lemperle und Dejan Ljubicic

Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln
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Teil-Entwarnung bei Tim Lemperle und Dejan Ljubicic

Der 1. FC Köln gibt Teil-Entwarnung bei Dejan Ljubicic und Tim Lemperle. Die beiden Stammspieler werden dem FC jedenfalls nicht lange fehlen. Beide FC-Profis hatten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln verletzt.

Aufatmen bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln gibt Teil-Entwarnung bei Dejan Ljubicic und Tim Lemperle. Bei den beiden Kölner Stammspielern liegt keine strukturelle Verletzung vor. Ein Einsatz gegen den Hamburer SV ist dennoch mehr als fraglich.

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Die Sorgen waren dem Kölner Trainerteam schon anzusehen, als Dejan Ljubicic sich am Dienstag im Testspiel gegen Viktoria Köln nach einem Sprint an den Oberschenkel griff. Der Mittelfeldspieler musste tatsächlich kurz darauf das Spielfeld verlassen. Die Verletzung machte ein Weiterspielen nicht möglich. Zuvor hatte Gerhard Struber schon Tim Lemperle aus dem Spiel nehmen müssen. Auch der Stürmer hatte Probleme mit dem Oberschenkel. Am Dienstag wollte der Coach noch keine Diagnose geben, die Untersuchung abwarten. Nun gab der Verein Entwarnung. „Bei beiden Spielern handelt es sich nicht um strukturelle Verletzungen. Sie absolvieren am Mittwoch jeweils ein individuelles Programm, anschließend wird von Tag zu Tag geschaut“, heißt es in der Meldung der Geißböcke.

Beide für die Begegnung gegen den HSV mindestens fraglich

Damit werden die beiden Stammspieler offensichtlich nicht langfristig ausfallen. Allerdings ist ein Einsatz am Samstag gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) mindestens fraglich. Denn viele Einheiten werden den Akteuren wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Am Donnerstag und Freitag stehen noch zwei Einheiten auf dem Plan, bevor dann am Samstagabend das Auswärtsspiel folgt. Lemperle hatte sich gerade erst von einer muskulären Verletzung erholt. Der Angreifer fehlte in den letzten Spielen vor der Winterpause. Lemperle hatte sich bei seinem Treffer gegen Jahn Regensburg verletzt, musste umgehend nach seinem Treffer den Platz verlassen. Erst zu Beginn des Trainingslagers in Spanien griff der Angreifer wieder ein. Damion Downs hatte den Vorzug erhalten und wird wohl auch seine Chance gegen den HSV bekommen, sollte Lemperle ausfallen.

Auch Dejan Ljubicic hat in dieser Spielzeit schon einige Begegnungen verpasst. Der Österreicher musste sich während der Spielzeit einer Mandel-OP unterziehen. Fünf Spiele setzte Ljubicic aus und kehrte im Oktober zurück. Seitdem gehört der Mittelfeldspieler wieder zum Stammpersonal. Sollte auch Ljubicic ausfallen, wird wohl Eric Martel wieder auf die Sechs zurückkehren und Joel Schmied zu seinem Startelf-Debüt bei den Geißböcken kommen. Gerade ein längerer Ausfall von Lemperle hätte die Not im Angriff noch einmal verstärkt.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Emotionale Rückkehr für Luca Waldschmidt: „Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“

Luca Waldschmidt zufrieden nach einem Spiel
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Emotionale Rückkehr für Luca Waldschmidt: „Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“

Püntlich vor seiner emotionalen Rückkehr zum Hamburger SV zeigt sich der Offensivspieler in starker Form. Luca Waldschmidt hofft auf mehr Einsatzzeit beim 1. FC Köln. Am liebsten eben schon am Samstag gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Und die Chancen stehen nicht schlecht.

So wirklich rund läuft auch diese Spielzeit für den 28-Jährigen nicht. Dabei hat sich der gebürtige Siegener viel vorgenommen. Am Dienstag ließ er im Testspiel gegen die Viktoria aus Köln seine Qualitäten aufblitzen und meldet sich an für mehr: Luca Waldschmidt hofft auf mehr Einsatzzeit beim 1. FC Köln.

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Die Begegnung hatte ein wenig an Fahrt verloren, als sich Luca Waldschmidt ein Herz nahm. Der Offensivspieler bekam die Kugel, zog ins Zentrum und dann ab: der Anschlusstreffer der Geißböcke im Duell gegen Viktoria Köln. Auch beim Ausgleich hatte Waldschmidt seine Aktien mit drin und schließlich erzielte der Offensivspieler noch mit einem Strafstoß das 3:2. Spiel gedreht, Waldschmidt der Matchwinner. „Ich habe ein gutes Gefühl für mich persönlich mitgenommen“, sagte Waldschmidt am Mittwochmorgen. Der 28-Jährige hatte eine Bewerbung für mehr abgegeben, ob die drei Torbeteiligungen aber für einen Startelf-Einsatz gegen den HSV am Samstag reichen, wusste der Offensivspieler nicht. „Meine Aufgabe ist es, den Trainer zu überzeugen, dass die Chancen so gut wie möglich sind.“

Luca Waldschmidt empfiehlt sich für mehr Einsatzzeiten 

Waldschmidt spielt seit dem Sommer 2023 beim 1. FC Köln. Nach seiner Leihe vom VfL Wolfsburg verpflichtete ihn der FC in dieser Saison fest für die 2. Bundesliga. Von ihm erhoffte sich der FC mehr offensive Kreativität und Spielwitz. Bislang konnte der Angreifer seit seiner Leihe nicht immer sein Können auf den Platz zeigen. Gerade die vergangene Spielzeit verlief nicht immer rund. Der Angreifer konnte nur 22 von 34 Bundesligaspielen für den 1. FC Köln absolvieren. Dabei gelangen ihm drei Tore und eine Torvorlage. Ein belebendes Element war der 28-Jährige bei der schwächsten Offensive der Bundesliga (28 Tore in 34 Spielen) nicht. Dabei spielte Waldschmidt auch oft auf unterschiedlichen Positionen. Die Offensivbemühungen der Mannschaft wirkten besonders zum Ende der Saison teilweise plan- und ideenlos.

In dieser Spielzeit hat der gebürtige Siegener schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt, allerdings nicht konstant. Die Schattenseiten überwogen. „Es gab Phasen in der Hinrunde, die für mich persönlich sehr gut gelaufen sind. Die Phase soll in der Rückrunde deutlich länger sein. Ich will deutlich öfter auf dem Platz stehen“, sagt Waldschmidt, betont aber auch, dass die Mannschaft über allem, also auch über seinen Erwartungen steht. Diese sind besonders hoch. Und das kommt nicht von ungefähr. Einst durchlief Waldschmidt sämtliche U-Nationalmannschaftsklassen, bevor er selbst zum Nationalspieler reifte. Nach seinem Engagement beim HSV und Freiburg in der Bundesliga wechselte der Offensivspieler zu Benfica Lissabon, woraufhin die Portugiesen 15 Millionen Euro an die Breisgauer überwiesen.

Waldschmidt: „Es geht immer darum, das Ganze auch vernünftig einzuordnen“

Nach einem Jahr wechselte der Angreifer wieder zurück in die Bundesliga zum Vfl Wolfsburg, wo er jedoch nicht zu Zuge kam. Stattdessen wurde Luca Waldschmidt an den FC im Sommer 2023 erst verliehen, bevor er in dieser Saison von Christian Keller ablösefrei bis 2027 fest verpflichtet wurde. Mit seinen Anlagen hatten sich die Verantwortlichen schon seit der Leihe vom Angreifer großes versprochen. Christian Keller sagte damals zur Leihe, dass Waldschmidt „alle erforderlichen Fähigkeiten besitzt, um unserem Spiel im letzten Drittel noch mehr Lösungsqualität und Torgefahr zu geben“. Doch Waldschmidt konnte nicht immer den Ansprüchen des FC gerecht werden, auch aufgrund von Verletzungen. Dennoch, die Erwartungen von außen sind extrem. „Es geht immer darum, das Ganze auch vernünftig einzuordnen. Ich sehe das Spiel vielleicht ein wenig Ganzheitlicher als der emotionale Fan von außen“, sagte Waldschmidt.

Dabei hat der Angreifer auch mehrmals für den FC bewiesen, was für ein Potential in ihm steckt. Seine Traumtore wie zum Beispiel in der Liga gegen Ulm oder im DFB-Pokal gegen Kiel zeigen, welchen Unterschied der 28-Jährige im Offensivspiel ausmachen kann. Und nun geht es gegen den Hamburger SV. Eine besondere Rückkehr für Waldschmidt. Es sei eine „schöne und emotionale Zeit“ gewesen, sagt Waldschmidt. Zwei Saisons spielte der Angreifer für die Rothosen, erzielte für die Norddeutschen sein erstes Bundesligator. Am Ende stand der Abstieg. Waldschmidt gibt zu, die Rückkehr der Hanseaten früher erwartet zu haben. Nun wird der Offensivspieler alles daran setzen, mit Köln wieder schnell zurück ins Liga-Oberhaus zu kehren. Am liebsten schon mit viel Einsatzzeit am Samstag. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn Tim Lemperle könnte ausfallen.



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Erster Einsatz für den 1. FC Köln: Joël Schmied setzt erstes Zeichen

Joel Schmied bei seinem ersten Einsatz für den 1. FC Köln.
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Erster Einsatz für den 1. FC Köln: Joël Schmied setzt erstes Zeichen

Beim 3:2-Erfolg über Viktoria Köln kam erstmals auch Joël Schmied zum Einsatz für den „Effzeh“. Der Innenverteidiger machte einen ordentlichen Eindruck. Sowohl spielerisch als auch als Leader. Und offenbar kann er auch schon zur Option für Samstag werden beim 1. FC Köln: Joël Schmied überzeugt beim ersten Auftritt.

In der Defensive stand er sicher, gewann seine Zweikämpfe, war Antreiber in der Vorwärtsbewegung und dirigierte die Hintermannschaft des 1. FC Köln: Joël Schmied überzeugt direkt beim ersten Auftritt für die Geißböcke. Der Abwehrspieler könnte beim FC eine wichtige Rolle spielen.

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Für einen kurzen Augenblick schien der gesamte Kölner Staff die Luft anzuhalten. Neuzugang Joël Schmied ging im Testspiel gegen Viktoria Köln in das Laufduell mit dem Gegner, es kam zum Zweikampf und der Abwehrspieler blieb im Sechzehner erst einmal liegen. Und das in seinem ersten Duell mit dem Geißbock auf der Brust. Nach kurzer Behandlung ging es für den Innenverteidiger aber weiter. Schmied stand wieder und brachte das Testspiel doch gut und fit zu Ende. Der Schweizer strahlte dabei eine beachtliche Ruhe aus, ging routiniert und meist erfolgreich in die Zweikämpfe. Und Schmied dürfte damit auch zu einer Option für den kommenden Samstag und das Duell gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) werden. Vor allem, wenn Dejan Ljubicic ausfallen sollte. „Er ist hier, somit eine Option und er ist fist“, erklärte FC-Trainer Gerhard Struber.

Schmied mit sehr viel Präsenz auf dem Platz

Tatsächlich spricht viel dafür, dass der 26-Jährige in der Begegnung gegen den HSV zunächst erstmal auf der Bank hätte Platz nehmen sollen. Denn wie schon gegen den FC Lugano ließ Struber seine vermeintliche A-Elf auflaufen. Schmied sollte erst im zweiten Abschnitt zum Einsatz kommen. Nun aber droht der Ausfall von Dejan Ljubicic. Die naheliegende Variante wäre die, in der Eric Martel eine Reihe vorrückt, also wieder auf der Sechs aufläuft und Schmied in die Dreierkette rotiert. Dann würde Timo Hübers wohl wieder die Position im Zentrum der Abwehrreihe übernehmen. Für Schmied wäre es keine Woche nach seiner Vertragsunterschrift ein beeindruckend schnelles Startelf-Debüt. „Wir haben schon im Scouting und auch jetzt in der Herangehensweise, eine Wahl an Spielern getroffen, die einfach schneller in dieses Boot steigen können, unseres Spielstils“, sagte der Trainer.

Tatsächlich wirkte Schmied alles andere als ein Fremdkörper. Der Innenverteidiger gab zwischenzeitlich sogar lautstarke Anweisungen, dirigierte, führte. Schmied war schon beim FC Sion Ersatzkapitän, trug in Abwesenheit von Reto Ziegler sehr oft die Binde und bringt in sofern auch Leadership-Qualitäten mit. „Man muss die Sachen offen und ehrlich ansprechen in der Kabine“, sagte der Schweizer im Interview auf fc.de. „Nur weil man guter Freund ist, muss man nicht immer gut miteinander in der Kabine umgehen, sondern man muss die Dinge auch mal klar anrpechen.“ Vor allem aber überzeugte der 26-Jährige spielerisch. Gegen Ende der Begegnung mischte sich Schmied dann auch zunehmend in die Offensivbewegung ein. Unter anderem legte der Schweizer einen starken Ball auf Jaka Potocnik ab, der allerdings viel zu wenig aus dieser Situation machte.

Struber: „Er hat all das, was uns helfen kann“

Der Auftritt hinterließ jedenfalls auch beim Trainer Eindruck. „Er hat uns gezeigt, dass er Dinge so anspielen kann, die wir uns so vorstellen. und er ist sauber, er ist klar und er kann verteidigen“, fand Struber lobende Worte. „Er hat Speed, er hat Dynamik. Alles das, was uns helfen wird die nächsten Wochen und Monate.“ Und mit wachsender Wahrscheinlichkeit schon am kommenden Samstag. Dann heißt der Gegner nur Hamburger SV. Ob Schmied auf den Ex-Kölner Davie Selke treffen wird, ist weiterhin unklar. Der Stürmer leidet unter muskulären Problemen, konnte am Dienstag noch nicht beim HSV mittrainieren und könnte ausfallen. Tatsächlich tauchten am Dienstag auch erste Gerüchte auf, Selke könnte noch einmal interessant für Steffen Baumgart bei Union Berlin werden. Allerdings scheinen Selke und der HSV gut zu passen, der Stürmer soll sich sehr wohl fühlen und Hamburg will verlängern.

Schmied wird das alles nicht sonderlich interessieren. Der Abwehrspieler wird sich auf seine Aufgabe beim FC konzentrieren. „Ich suche und gewinne die meisten Zweikämpfe. Es ist ein Ziel von mir, dass ich die Mannschaft mitreißen kann, mit meiner Art Fußball zuspielen“, sagte der Innenverteidiger fc.de. Der erste Eindruck gegen die Viktoria war jedenfalls schon mal ein sehr sehr guter.



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Testspiel gewonnen, aber bewiesen, dass noch viel zu tun ist beim 1. FC Köln

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Testspiel gewonnen, aber bewiesen, dass noch viel zu tun ist beim 1. FC Köln

Die Alarmglocken schrillen sicherlich noch nicht, aber so wirklich rund läuft es bei den Geißböcken dann auch nicht. Ausgerechnet die vermeintliche A-Elf des 1. FC Köln offenbart zum Rückrundenstart erstaunliche Schwächen.

Drei Gegentore in den vergangenen sieben Ligaspielen, vier in den beiden Halbzeiten gegen Lugano und Viktoria Köln. Ausgerechnet die vermeintliche A-Elf des 1. FC Köln offenbart zum Rückrundenstart erstaunliche Schwächen.

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Viel hatte da nicht gefehlt: Serhat Güler lief in der 38. Spielminute alleine auf FC-Keeper Marvin Schwäbe zu und zog ab. Doch die Kölner Nummer eins behielt die Nerven, blieb lange stehen und verhinderte so den zweiten Treffer für die Viktoria. Seinen Fehler zum 0:1, als Schwäbe wie bereits im Spiel gegen den FC Lugano patzte und Güler mit einer schwachen Abwehr die Führung auflegte, machte der Routinier in diesem Moment vielleicht ein wenig wett. Dennoch hätte der Stürmer der Viktoria das 0:2 erzielen müssen. Und hätte wiederum Said El Mala bei seinem Treffer zuvor nicht hauchdünn im Abseits gestanden, wäre dem Angreifer schon früher das Tor gegen seinen künftigen Arbeitgeber gelungen. In der 40. Minute war es dann soweit, die Viktoria erhöhte. Nach einem Abpraller vom Pfosten landete der Ball bei El Mala, der nur noch den Fuß hinhalten musste.

FC-Abwehr ist unerklärlich anfällig

Die bereits im Duell gegen den FC Lugano zum Abschluss des Trainingslagers an der Costa del Sol aufgetretenen Schwächen der Kölner Abwehr offenbarten sich nun auch im Stadtduell in der ersten Halbzeit schonungslos. Ausgerechnet das Prunkstück der Wochen vor Weihnachten wird plötzlich wohl zur Problemzone. In den letzten sieben Ligaspielen der Hinrunde kassierte die Stamm-Abwehrformation nur drei Gegentore, nun in zwei Testspielen vier Treffer. Wenn man es ganz genau nehmen will, dann sogar nur in 105 Minuten Spielzeit. Denn die A-Elf von Gerhard Struber spielte in der voraussichtlichen Liga-Aufstellung nur jeweils die beiden ersten Hälften der Testspiele, bevor der Coach seine B-Elf auf den Platz schickte. Die Abstimmung scheint bei den Geißböcken plötzlich nicht mehr so recht zu stimmen.

Schon am vergangenen Freitag hatte Gerhard Struber deutliche Worte ob der Abwehrfehler gefunden, nun kritisierte der Coach erneut seine vermeintliche Stammformation. „Wenn wir glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte der Trainer. „Das darf uns zukünftig keinesfalls passieren.“ Zumal der FC sich nicht über weitere Gegentore bis zu Halbzeit hätte beschweren dürfen und schon sehr bald ein ganz anderes Kaliber vor der Brust hat. Mit dem HSV kommt die torgefährlichste Offensive der Liga auf den FC zu. Und damit auch ein alter Bekannter, der bei den Rothosen seine Torgefahr wieder entdeckt hat: Davie Selke, der die Kölner Hintermannschaft sehr gut kennt, kommt schon auf elf Pflichtspieltore.

Es steht eine arbeitsreiche Woche bevor

Zu den neuen Abwehrsorgen kommt aber ein alt bekanntes Problem. Denn auch in der Offensive wollte der erste Anzug der Kölner nicht so richtig passen. Nach vorne fiel den Geißböcken in der ersten Halbzeit nicht viel ein, es fehlte erneut an Kreativität und Ideen. Abgesehen von dem Distanzschuss von Neuzugang Jusuf Gazibegovic in der achten Minute, der aus der zweiten Reihe abzog, den Ball aber knapp über das Tor setzte. Die Auswechslung von Tim Lemperle nach einer halben Stunde brachte mit Damion Downs auch keine wirkliche Torgefahr mit sich. Erst mit Luca Waldschmidt wendete sich in der zweiten Halbzeit das Blatt für die Kölner. Der Offensivspieler traf doppelt und bereitete ein weiteres Tor vor. Somit steht FC-Coach Struber bis zum Duell gegen den HSV am Samstagabend noch eine arbeitsreiche Zeit bevor.

In beiden Testspielen konnte die erste Elf der Geißböcke nicht überzeugen, zeigte deutliche Schwächen. Mit der zweiten Garde funktionierte das Spiel beide Male besser – wohl auch, weil die Gegner ebenfalls durchwechselten. Durch die Verletzungen von Tim Lemperle und Dejan Ljubicic fallen für Samstag möglicherweise zwei Stammkräfte aus. Somit bleibt dem Trainerteam um den österreichischen Chefcoach nicht mehr viel Zeit, die nötigen Anpassungen vorzunehmen, neue Spieler in die Mannschaft zu integrieren und gegebenenfalls die erste Elf umzustricken. Je nach Ausgang der Diagnosen der medizinischen Abteilung muss erneut gepuzzelt werden beim FC. Für das Trainerteam steht am Geißbockheim also noch eine arbeitsreiche Woche bevor.



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