Das nächste Puzzle: Gesperrt, angeschlagen, „Offline-Momente“ – es bleibt die Baustelle beim 1. FC Köln

Gerhard Struber während des Spiels des 1. FC Köln gegen Nürnberg
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Das nächste Puzzle: Gesperrt, angeschlagen, „Offline-Momente“ – es bleibt die Baustelle beim 1. FC Köln

Ausgerechnet Dominique Heintz holte sich am vergangenen Spieltag seine fünfte Gelbe Karte ab und wird gegen seinen Heimatclub Kaiserslautern fehlen. Der Einsatz von Julian Pauli ist noch fraglich. Und so zeigt sich einmal mehr eine Schwachstelle beim 1. FC Köln: In der Innenverteidigung muss der FC nachbessern.

Dominique Heintz gesperrt, Julian Pauli angeschlagen und Elias Bakatukanda noch mit zu vielen „Offline-Momenten“ – dem FC drohen die Innenverteidiger auszugehen. Zumindest muss sich Gerhard Struber für die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern etwas einfallen lassen. Und die Personalien zeigen die Schwachstelle des 1. FC Köln: In der Innenverteidigung muss der FC nachbessern.

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Gut dreieinhalb Monate musste Elias Bakatukanda warten, bevor der junge Abwehrspieler seine Einsatzzahl bei den Profis von einem auf zwei verdoppeln konnte. Gegen den FC Schalke 04 hatte der Innenverteidiger im September sein Debüt gefeiert. Am vergangenen Sonntag gegen Nürnberg wurde der 20-Jährige eingewechselt. Noch vor wenigen Tagen hatte Thomas Kessler eine Leihe für den Youngster in dem Raum gestellt. Und auch Struber deutete an, dass Bakatukanda, der immer wieder über „Offline-Momente“ verfüge, mehr Spielpraxis sicher guttun würde. Nun erhielt er auch beim FC wieder ein paar Minuten Spielzeit. Damit ist eine Leihe natürlich sicher nicht vom Tisch. Auch nicht, wenn im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern die nächsten Minuten dazukommen könnten. Vielleicht sogar von Beginn an.

Heintz verpasst sein Heimspiel

Zumindest stehen die Chancen nicht schlecht. Denn Struber wird seine Abwehr ein weiteres Mal umbauen müssen. Dominique Heintz steht dem FC am kommenden Sonntag im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern (13.30 Uhr, Sky oder ab 12.15 im Liveticker beim come-on-f.com) nicht zur Verfügung. Der Routinier hatte gegen Nürnberg die fünfte Gelbe Karte gesehen. In der Aktion vermutlich zu unrecht, allerdings hatte sich der Abwehrspieler reichlich für eine Verwarnung beworben. Nun verpasst der 31-Jährige sein persönliches Heimspiel. Heintz kam in Neustadt an der Weinstraße auf die Welt, wuchs in Kirrweiler knapp 30 Kilometer vor den Toren Kaiserslauterns auf. Der Vater nahm ihn mit „auf den Betze“. Mit sieben Jahren spielte Heintz für die Junioren des FCK, durchlief sämtliche Jugendmannschaften, stand lange als Balljunge auf dem Platz und als Fan auf der Tribüne. Mit 19 Jahren wurde sein Traum vom Profifußball in Lautern wahr. 

Am Sonntag wird der Pfälzer also nicht auf dem „Betze“ auflaufen. Und der Kölner Coach wird sich erneut etwas einfallen lassen müssen. Zumal Heintz in absoluter Topform ist, seit Wochen der konstanteste Innenverteidiger der Geißböcke ist und gegen Nürnberg überragte. Die Personalie verdeutlicht einmal mehr, wie eng die Kölner in der Innenverteidigung besetzt sind und wie dringend ein Nachbessern im Winter nötig ist. Denn neben Heintz ist ein Einsatz von Julian Pauli offen, zumindest von Beginn an fraglich. Der Kölner Youngster war im DFB-Pokal mit Marton Dardai zusammengerauscht, war später ausgewechselt worden und seitdem für nun zwei Begegnungen ausgefallen. Die Trainingseinheit am Mittwoch kam ebenfalls noch zu früh. Pauli soll erst am Donnerstag wieder ins Training einsteigen.

Welche Alternativen hat Struber?

Aber auch dann ist nicht klar, ob Pauli schon wieder von Beginn an ran darf. Zuletzt betonte der Kölner Coach, man wolle nicht zu früh ins Risiko gehen. Somit könnten zwei der drei Stamm-Innenverteidiger ausfallen. Für Pauli spielt zurzeit der etatmäßige Sechser Eric Martel in der Abwehrzentrale. Eine durchaus gute Alternative. Martel sprang schon mehrfach für verletzte Innenverteidiger in der Spielzeit ein, löst die Rolle ebenfalls sehr souverän. Allerdings wirkt Timo Hübers auf der rechten Seite nicht immer sattelfest, scheint sich im Zentrum wohler zu fühlen. Und der Rollentausch von Martel zeigt, wie begrenzt das Vertrauen in Bakatukanda ist. Doch sollte Pauli wirklich ausfallen, sind die Alternativen rar. Möglicherweise bekommt aber auch Max Finkgräfe nochmal die Chance, sich positionsfremd zu zeigen. Der Youngster kam gegen Regensburg zu seinem dritten Einsatz und spielte für Heintz in der Innenverteidigung.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Wirbel um Lemperles Zukunft – die Entscheidung ist gefallen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Wirbel um Lemperles Zukunft – die Entscheidung ist gefallen

Aktuell ist er verletzt und FC-Trainer Gerhard Struber muss improvisieren. Doch schon bald braucht der Trainer offenbar eine neue Dauerlösung: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Die Zeichen stehen nach einem Artikel der „Sport Bild“ eindeutig auf Abschied.

Beim verdienten 3:1-Erfolg über Nürnberg musste er verletzt passen, wie oft der Angreifer noch für die Geißböcke aufläuft ist fraglich: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Zumindest lassen die Aussagen seines Beraters gegenüber der „Sport Bild“ nur wenig andere Ideen zu.

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Am Sonntagnachmittag saß Tim Lemperle auf der Tribüne des Kölner Stadions und verfolgte das Spiel seiner Geißböcke gegen den 1. FC Nürnberg. Nur wenige Minuten zuvor war FC-Trainer Gerhard Struber noch gefragt worden, wie der Ausfall seines Topstürmers zu kompensieren sei. Nur mit der gesamten Mannschaft lautete die Antwort des 47-Jährigen und als hätte das Team die Worte gehört, lieferte es ab. 3:1 setzten sich die Kölner gegen den 1. FC Nürnberg verdient durch. Ob Lemperle gegen Kaiserslautern wieder auflaufen kann, ist noch offen, wenn auch unwahrscheinlich. Dann würde nach der Logik des Trainers wieder die Mannschaft einspringen müssen. Dass der FC in der kommenden Saison dann eine Dauerlösung für den fehlenden Stürmer finden muss, nimmt immer genauere Konturen an.

Gutes Verhältnis zwischen Trainer und Lemperle

Denn die Zeichen stehen offenbar endgültig auf Abschied. Lemperle und der FC haben wohl spätestens nach dem kommenden Sommer keine gemeinsame Zukunft mehr. Das geht zumindest aus einem Artikel der „Sport Bild“ hervor. Die Entscheidung scheint final. Das bestätigte der Beraten unter anderem der „Kölnischen Rundschau“. Doch der Artikel wirft einige Fragen auf. „Uns liegt vom FC kein Angebot vor“, sagt Lemperles Berater Dusan Jevtic von der Agentur „Rogon“ zu „Sport Bild“. Erstaunlich, denn der Stürmer hat in dieser Saison bereits neun Tore erzielt, zwei vorbereitet. Von den vergangenen sechs Ligaspielen entschied Lemperle drei jeweils mit dem 1:0. In den Wochen vor seiner Verletzung war der 22-Jährige also so etwas wie die Kölner Lebensversicherung. Kein Wunder also, dass FC-Trainer Gerhard Struber um seinen Angreifer kämpft.

Nach dem Spiel gegen Regensburg hielt der Coach eine flammende Rede für seinen Stürmer. „Ich denke, Tim weiß, was er am FC hat. Er weiß auch, was er an uns hat, in der Zusammenarbeit. Was für ein Vertrauen wir miteinander aufgebaut haben. Für so einen jungen Spieler ist es entscheidend, diese Spielzeit über einen längeren Zeitraum zu nutzen, um dann möglicherweise den großen Wurf zu landen – und nicht das erstbeste Angebot anzunehmen“, sagte der Trainer. „Ich bin mir sicher, dass er mit uns gemeinsam einen sehr, sehr interessanten Weg beim FC vor sich hat. Der resultiert natürlich aus viel Spielzeit“. Das gute Verhältnis zwischen Coach und Spieler bestätigt auch Jevtic. Aber: „Der Trainer weiß vielleicht gar nicht, dass es keine konkreten Verhandlungen gab.“ Das letzte Gespräch habe es laut Jevtic im vergangenen Sommer gegeben und da sei es um die Rückkehr ans Geißbockheim gegangen. Erst im November habe der Verein vorgefühlt.

Vertragsverlängerung sehr unwahrscheinlich

Laut „Sport Bild“ habe es Anfang Dezember dann tatsächlich einen Termin in Köln gegeben. Wie es in dem Artikel heißt, hätten Christian Keller und Thomas Kessler an dem Gespräch teilnehmen sollen. Es erschien aber nur Kessler, da Keller auf einem anderen Termin in Frankfurt weilte. Als Jevtic davon erfuhr, sei er gegangen. „Das Gespräch mit Thomas Kessler war bis dahin zwar angenehm. Aber wenn derjenige, der am Ende entscheidet, anscheinend keine Lust hat, über Tims Zukunft zu sprechen, kann das Interesse des 1. FC Köln an einer Verlängerung nicht besonders groß sein“, zitiert die „Bild“ Lemperles Berater. Eine Vertragsverlängerung erscheint unter diesen Aussagen nur schwer vorstellbar. Mittlerweile hat der Berater auch gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigt, dass es diese in Köln nicht geben wird.

Lemperle hat noch bis zum kommenden Sommer Vertrag in Köln, wird den beim FC auch erfüllen, den Verein dann aber ablösefrei verlassen. Ab dem 1. Januar darf das Kölner Eigengewächs bei anderen Clubs unterschreiben. Nach wie vor soll die TSG Hoffenheim richtig hoch im Kurs stehen, es gibt aber wohl noch weitere Interessenten aus der Bundesliga. Lemperle kam im Sommer 2017 zum FC, durchlief einige Juniorenteams, bevor dann im Sommer 23 die Leihe nach Fürth folgte. Im vergangenen Sommer wurde der 22-Jährige zurückgeholt. Auch aufgrund der Transfersperre fand Lemperle nun einen festen Platz im Kölner Kader und avancierte schnell zu einem der absoluten Leistungsträger. Nun scheint der Durchbruch beim FC geschafft und der Angreifer auf dem Absprung. Köln verliert erneut ein großes Talent ablösefrei.

Warum der Weg an die Öffentlichkeit?

Auf der anderen Seite muss die Frage erlaubt sein, warum der Spielerberater gerade jetzt den Weg an die Öffentlichkeit sucht. Schon vor einigen Wochen hatte sich Jevtic in der „Kölnischen Rundschau“ geäußert und dort auch Gespräche mit dem FC angekündigt. Vermutlich die, die für Anfang Dezember geplant waren. Kurz zuvor waren Gerüchte aufgeploppt, Lemperle sei sich bereits mit der TSG Hoffenheim einig, würde ein siebenstelliges Handgeld kassieren. Das dementierte Jevtic und betonte, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Allerdings deutete der Berater auch an, dass es weitere Interessenten gäbe und nun, dass die Kölner aus dem Raster herausgefallen seien. Laut „Sport Bild“ habe Kessler im November bei Lemperle erfolglos „angeklopft“. Dass es ein Vertragsangebot nicht gegeben hat, könnte also auch sehr wohl damit zutun haben, dass die Geißböcke mit ihrem Anliegen anscheinend auch mehrfach abgeblitzt sind.

Zumindest sportlich war nach der beeindruckenden Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge wieder Ruhe rund ums Geißbockheim eingekehrt. Nun der nächste Wirbel. Jevtic ist Berater der Agentur Rogon von Berater-Schwergewicht Roger Wittmann. Diese ist gerade bei dem Umgang mit jungen Spielern nicht unumstritten. Angeblich auch nicht beim FC. Das Verhältnis gilt zumindest nicht erst seit dem Wirbel um den ablösefreien Abgang von Justin Diehl als angespannt. So oder so: In der Vergangenheit wurde immer wieder spekuliert, dass sich Lemperle nicht ausreichend wertgeschätzt fühle. Das soll angeblich auch bei Justin Diehl so gewesen sein.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen Erfolgsweg fortsetzen

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Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen Erfolgsweg fortsetzen

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die große Chance, mit einem weiteren Sieg die Gefühlslage ins komplette Gegenteil der vergangenen Wochen umzuwandeln. Neun Tage nach dem 1:0-Erfolg in Potsdam steht am Montagabend für die FC-Fußballerinnen zum Jahresabschluss im Franz-Kremer-Stadion das nächste Duell an. Die Frauen des 1. FC Köln erwarten RB Leipzig.

Die größte Anspannung hat sich durch den 1:0-Sieg im Keller-Duell beim 1. FFC Turbine Potsdam gelöst. Der Pflicht-Erfolg ist dem Team der Interimstrainerin Jacqueline Dünker gelungen. Jetzt soll mit einem weiteren Dreier der Erfolgsweg fortgesetzt werden. Die Frauen des 1. FC Köln erwarten RB Leipzig und würden zudem mit einem weiteren Sieg die Gefühlslage ins komplette Gegenteil der Vorwochen umkehren.

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Machte sich zuletzt rund ums Geißbockheim Alarm-Stimmung ob der monatelangen Erfolglosigkeit breit, könnte das Team mit einem zweiten Sieg in Folge zuversichtlich in die Weihnachtspause gehen. Die Sportchefin Nicole Bender-Rummler hatte sich unmittelbar nach dem knappen, aber verdienten Erfolg in Potsdam bereits kämpferisch gezeigt: „Unser Saisonziel war ganz anders ausgerichtet, und das könnte man noch erreichen, daran sollten wir uns orientieren. Wir wollen direkt loslegen. Es wäre ganz schön, wenn wir noch einen Dreier vor Weihnachten holen und dann acht Punkte auf dem Konto hätten.“ Denn eigentlich sahen sich die Kölnerinnen in dieser Saison im gesicherten Tabellen-Mittelfeld, schielten gar ins obere Drittel der Bundesliga. Bender-Rummler sprach im Sommer gar vom „stärksten Kader aller Zeiten“.

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Standortbestimmung für den FC

Mit einem Sieg gegen Leipzig würden sich die Kölnerinnen bei dann acht Punkten zumindest vorerst aus dem Abstiegskampf verabschieden – und könnten in der Rückrunde mit verstärktem Kader den angepeilten Angriff mit einem halben Jahr Verzögerung noch starten. Durch eine Niederlage gegen Leipzig – es wäre nach dem 1:2 im Hinspiel die zweite Pleite gegen RB – würde die zarte Pflanze Hoffnung jedoch direkt wieder zertrampelt. Insofern ist die Partie eine Standort-Bestimmung für den FC, denn Potsdam präsentierte sich zuletzt nicht bundesligareif und war lediglich ein dankbarer Aufbau-Gegner. Jacqueline Dünker würde mit einem zweiten Sieg in ihrem zweiten – und vorerst letzten – Spiel als Interimstrainerin Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung sammeln.

Denn eigentlich war ihre Mission bis zum Jahresende befristet – auch, weil die 38-Jährige nicht über die erforderliche Pro-Lizenz verfügt. Aber wenn es Dünker tatsächlich gelingen sollte, für die monatelang vermisste Aufbruchstimmung zu sorgen, dann dürfte Bender-Rummler sicher auch die Option ernsthaft erwägen, eine weitere Sonder-Regelung mit dem DFB zu finden. Denn ein erneuter Trainer-Wechsel zum 1. Januar würde ansonsten gewiss auch zu einer Reise ins Ungewisse – und dem Team ohne zwingende sportliche Not den dritten Chef innerhalb eines halben Jahres bescheren. Dünker setzt gegen Leipzig auf die positiven Erfahren aus dem Hinspiel, als der FC zwar verlor, aber das Spiel dominierte und – anders als in den vergangenen Wochen – sogar reihenweise gefährliche Torchancen kreierte.

“Wir wollen mehr Erfolg vor dem Tor haben“

„Wir hatten gute Ansätze im Hinspiel, haben auch bis zum Schluss gekämpft“, erinnert sich Dünker, die seinerzeit noch als Assistentin von Daniel Weber auf der Trainerbank saß, gerne zurück. Das Offensivspiel, zuletzt das Manko beim FC, sei in dieser Woche auch verstärktes Thema im Training gewesen: „Wir wollen mehr Erfolg vor dem Tor haben.“ Personell stehe Dünker dabei vermutlich dasselbe Personal zur Verfügung wie in Potsdam. Heißt: Keine weitere Spielerin fällt aus, aber auch keine kommt aus dem Lazarett zurück. Damit fallen auch die beiden Innenverteidigerinnen Sara Agrez und Celina Degen weiter aus. Beide werden von der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions aus verfolgen, in welche Richtung die Stimmung beim FC kurz vor Weihnachten kippen wird.


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Kaderlücken aufgedeckt

1. FC Köln – 1. FC Nürnberg

Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Mark Uth beim Spiel des  1. FC Köln
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Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Vor zweieinhalb Jahren begann für Mark Uth in Regensburg die Verletzungsmisere beim FC. Am vergangenen Wochenende spielte der Kölner 20 Minuten gegen den Jahn. Es geht aufwärts für den 33-Jährigen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

Trotz ein wenig Einsatzzeit ist Mark Uth von einem zufriedenstellenden Comeback noch weit entfernt. Der 33-Jährige freut sich aber, generell wieder auf dem Rasen zu stehen und vertraut seinem Körper. Mit seiner Kreativität, seinem Spielwitz und seiner Abschlussstärke könnte er helfen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

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Einmal sechs Minuten, einmal 19, einmal eine – so lauten die offiziellen Einsatzminuten im bisherigen Saisonverlauf von Mark Uth. Der Offensivspieler hat natürlich schon weitere Einsatzzeit bei der Kölner U21 sowie in Testspielen gesammelt, doch von einem zufriedenstellenden Comeback ist der gebürtige Kölner ohnehin noch ein großes Stück weit entfernt. Gegen Jahn Regensburg dürfte der Porzer am vergangenen Sonntag fast 20 Minuten ran. Seinen Stempel konnte Uth der aus Kölner Sicht schwierigen Begegnung nicht mehr aufdrücken. Das aber sicher auch, weil die gesamte Mannschaft keinen Schlüssel mehr gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Jahn fand. Gut möglich, dass Uth aufgrund mangelnder Alternativen auf seine Einsatzzeit kam. Immerhin war Luca Waldschmidt kurzfristig ausgefallen.

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In Regensburg begann die Verletzungsmisere

Auf der Position hinter den Spitzen dürfte der Routinier aktuell die Nummer drei eben hinter Waldschmidt und Florian Kainz sein. Der Österreicher machte in Regensburg sicherlich auch nicht das Spiel seines Lebens, war aber an der alles entscheidenden Szene eben entscheidend beteiligt. Kainz‘ Pass auf Tim Lemperle führte zum Tor. Ob es für den Mittelfeldspieler zu einem Einsatz von Beginn an reicht, bleibt abzuwarten. Denn grundsätzlich spielt Waldschmidt in den Planungen von Gerhard Struber immer eine Rolle, ist für den Trainer ein Unterschiedsspieler. Das könnte irgendwann auch wieder Mark Uth werden. Doch der 33-Jährige ist vorerst wohl froh, überhaupt wieder auf dem Rasen zu stehen. „Für mich ist es generell einfach schön, wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte Uth, der gegen den Jahn gar nicht darüber nachgedacht habe, dass seine Verletzungsmisere beim FC ausgerechnet in Regensburg ihren unwirklich erscheinenden Lauf genommen hat.

Vor zweieinhalb Jahren verletzte sich der Angreifer im Pokalspiel in Regensburg. Uth zog sich eine muskuläre Verletzung zu, wurde operiert, kam in drei Spielen zu Kurzeinsätzen, verletzte sich erneut, musste immer wieder unters Messer. Die Saison bezeichnete er später als Seuchensaison, in der Hoffnung, die nächsten würden besser werden. Doch die Verletzungsakte wurde immer länger und länger. So lang, dass zwischenzeitlich über ein mögliches Karriereende des Spielers diskutiert wurde. Auch diese Spielzeit ist alles andere als einfach für den Angreifer. Denn schon beim ersten Einsatz folgte nach fünf Minuten das Aus und das, obwohl die Kölner in der Vorbereitung besonders behutsam mit Uth vorgegangen waren. „Ich hatte mich wieder rangekämpft, war wieder dabei und musste dann sofort wieder raus“, so Uth. „Es war nur eine stärkere Zerrung. Natürlich sind die ersten Tage scheiße. Aber dann musst du einfach weitermachen.“ 

Uth: „Ich vertraue meinem Körper“

Nur brauchte der 33-Jährige schon sehr lange, um sich von der stärkeren Zerrung zu erholen. Bei dem Offensivspieler wollen die Geißböcke aktuell kein Risiko eingehen. Denn sie wissen, dass Uth auch wieder eine wichtige Rolle einnehmen kann. Gerade in den vergangenen Spielen wollte es mit der Offensive bekanntlich nicht mehr so rundlaufen bei den Geißböcken. Es fehlten mitunter der Spielwitz, die Kreativität. Und genau dabei kann ein Mark Uth am Ende des Tages helfen. Allerdings nur, wenn der Angreifer auch wirklich fit ist. „Jetzt bin ich guter Dinge, dass ich gesund bleibe. Ich vertraue meinem Körper und muss dieses Vertrauen auch haben.“ Der Weg bis zum Startelf-Einsatz ist allerdings noch ein weiter. Vor einem guten Jahr stand der Kölner letztmals von Beginn an auf dem Feld. Es war der letzte Arbeitstag von Steffen Baumgart beim FC.

Ein Jahr später befinden sich die Geißböcke wieder auf dem Weg nach oben. Und Uth würde nur zu gerne seinen Teil dazubeitragen. „Ich fühle mich gut und der Körper macht mit“, sagt der 33-Jährige.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Pokalerfolg
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Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Gute Voraussetzung für die Geißböcke nach den Samstagnachmittag-Spielen der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg die Tabellenführung übernehmen. Denn die Konkurrenz patzte am Samstagnachmittag.

Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg können die Geißböcke am Sonntag ihre Serie von sieben ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. Gleichzeitig winkt nicht nur ein Aufstiegsplatz, der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg sogar die Tabellenführung übernehmen.

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Und das, weil die Konkurrenz einmal mehr patzte. Am Freitagabend setzte sich der Karlsruher SC nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten noch gegen Jahn Regensburg 4:2 durch und damit auch wieder vor den FC, die Kölner rutschten einen Rang in der Tabelle ab. Am Samstagnachmittag ging es dann noch einen Platz runter. Und dennoch kann der FC an die Spitze springen. Denn Tabellenführer Paderborn kam beim 1. FC Magdeburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, sah sogar zwischenzeitlich wie der sichere Verlierer aus. Philipp Hercher hatte den Gastgeber in Führung gebracht, bevor Raphael Obermair ausglich. Damit behaupteten die Ostwestfalen die Tabellenspitze, liegen drei Punkte vor dem FC – und das bei einer Tordifferenz von +6 – und das jeweils. Der FC würde also mit einem fünften 1:0-Erfolg im sechsten Duell am SCP vorbeiziehen.

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Der 1. FC Köln kann die Tabellenführung übernehmen

Den Ausrutscher des Spitzenreiters wusste die direkte Konkurrenz aber nicht zu nutzen. So verpasste Fortuna Düsseldorf den Sprung an die Spitze. Die Rheinländer kamen beim FC Schalke ebenfalls nicht über ein 1:10 hinaus. Düsseldorf war nach dem Treffer von Dawid Kownacki zunächst auf Erfolgskurs, bevor Moussa Sylla für Königsblau das 1:1 erzielte. Düsseldorf kletterte damit zwar auf Rang drei, bleibt aber zwei Zähler hinter Paderborn und einen vor dem rheinischen Nachbarn. Die Fortuna hat von den vergangenen acht Spielen nur eins gewonnen. Und auch der Hamburger SV kommt weiterhin nicht so recht in Fahrt. Die Rothosen spielten beim SSV Ulm ebenfalls nur 1:1. Die Führung von Aaron Keller glich Davie Selke aus. Daniel Elfadli sah noch die Gelb-Rote Karte, doch der HSV rettete den Punkt.

Am Abend hat zunächst der 1. FC Kaiserslautern die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Allerdings treffen die Roten Teufel auf den SV Darmstadt. Keine leichte Aufgabe, neben dem FC sind nur Lautern und die Lilien in den vergangenen fünf Spielen ohne Niederlage geblieben. Sollte Lautern nicht gewinnen, würden die Kölner mit einem Sieg auf Platz eins springen. Allerdings spielen zeitgleich auch Elversberg in Braunschweig und Hannover in Fürth. Beide Teams liegen vor dem FC. Heißt: Stand jetzt würde Köln mit einem Sieg im schlechtesten Fall mit Platz vier und einem Punkt Rückstand ins letzte Spiel des Jahres gegen Kaiserslautern gehen. Die Begegnung gegen Nürnberg müssen die Kölner aber erst einmal gewinnen und das wird schwer genug.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Zwei Spiele vor der Winterpause will der FC die Erfolgsserie nicht reißen lassen. Allerdings fehlen den Geißböcken zwei Stammspieler. Julian Pauli und Tim Lemperle werden gegen den FCN nicht auflaufen. Das Ziel der drei Punkte ist zwar kein leichtes, aber dennoch gesetzt beim 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

FC-Coach Gerhard Struber erwartet im Duell gegen den 1. FC Nürnberg einen starken Gegner mit klarem Plan. Das Duell im Kölner Stadion wird keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

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Das Lächeln konnte sich Marvin Schwäbe nicht verkneifen. Der Kölner Keeper war der Sky-Sendung „HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“ zugeschaltet und mit der Formtabelle seiner Geißböcke und der des kommenden Gegners, des 1. FC Nürnberg konfrontiert worden. Diese Formtabelle errechnet sich aus den vergangenen fünf Ligaspielen und sieht wie berichtet nun mal den 1. FC Köln an der Spitze und den 1. FC Nürnberg ganz unten im Tableau. Tatsächlich haben die Geißböcke bekanntlich die vergangenen fünf Spiele in der Liga nicht verloren, 13 Punkte eingesammelt, während der Club im gleichen Zeitraum keinen einzigen Sieg einfuhr, immerhin drei Mal Unentschieden spielte. Zwar verdeutlicht die Formtabelle in welche Richtung es zuletzt für die Teams geht, doch so ganz sauber ist das „Kurz-Tableau“ natürlich nicht.

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Nürnberg zuletzt ohne Sieg

Vermutlich konnte sich Schwäbe auch deswegen das Schmunzeln nicht verkneifen. Denn der FC holte seine 13 Punkte nun mal mit den vier Siegen gegen Hertha BSC, die SpVgg Greuther Fürth, Preußen Münster und Jahn Regensburg sowie beim Remis gegen Hannover 96. Bis auf die Niedersachsen punkteten die Kölner also gegen Clubs aus dem unteren Tabellendrittel. Nürnberg spielte im gleichen Zeitraum eben gegen den Hamburger SV (1:1), den 1. FC Kaiserslautern (0:0), den SC Paderborn (2:3), Fortuna Düsseldorf (2:2) und die SV Elversberg (1:2) – also allesamt Mannschaften aus der oberen Tabellenregion und damit Teams, gegen die der FC eben auch nicht gewinnen konnte. „Die Ergebnisse spiegeln nicht immer das wieder, was die jeweilige Mannschaft geleistet hat. Dass Nürnberg eine enorme Qualität hat, ist jedem klar“, sagte der Keeper also.

Welche Qualität der Club hat, mussten unter anderem Jahn Regensburg oder Greuther Fürth erfahren, die im Oktober jeweils eine ordentliche Packung kassierten. Nürnberg kann also eine beachtliche Kugel spielen. Das weiß natürlich auch Gerhard Struber. Die Spielweise des Gegners ist „klar definiert über den Ballbesitz, auch über ihr Positionsspiel. Das ist eine sehr frisch aufspielende, junge Mannschaft, die einen klaren Plan verfolgt in ihrer Positionierung“, sagt Struber. „Auch wie sie immer wieder den Gegner überwinden wollen, wie sie ins letzte Drittel kommen wollen.“ Und dort sind die Mittelfranken durchaus gefährlich. Immerhin kommt Nürnberg auf 29 Tore und brauchte dafür gerade einmal 185 Torschüssen. Die Kölner erzielten 28 Tore bei 280 Abschlüssen. Vor allem Stefanos Tzimas erzielte bereits sieben Tore.

Klose: Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen“

Und der Club wird offensichtlich hoch motiviert nach Köln kommen. Denn Trainer Miro Klose war alles andere als glücklich über die Leistung bei der jüngsten 1:2-Niederlage. „Wir müssen nachlegen und eine Reaktion auf das Elversberg-Spiel zeigen“, forderte der Weltmeister von 2014 also von seinem Team. „Wir müssen griffiger und aggressiver sein. Denn wir werden nicht so viel Zeit bekommen, da Köln noch ein intensiveres Pressing spielt. Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen.“ Das werden die Kölner wiederum auch nicht erwarten. „Es gibt hier für uns eine Aufgabe, die uns tatsächlich vieles abringen werden muss, um uns unseren Zielen näher zu bringen am Wochenende“, sagte Struber. „Wir müssen eine richtig gute Leistung bringen, um am Ende hier zu Hause auch einen Sieg zu landen.“

Die Personalsituation, um diesen Sieg einzufahren, wird dem Coach nicht gefallen. Denn mit Tim Lemperle und Julian Pauli fallen gleich zwei Leistungsträger aus. Gerade der Ausfall des Torjägers wiegt besonders schwer. Lemperle war in den vergangenen fünf Spielen drei Mal der entscheidende Faktor, erzielte in drei Begegnungen jeweils den einzigen Treffer. Für den Stürmer wird wohl Damion Downs wieder einmal in der Startelf stehen. Das war dem Angreifer zuletzt bei der bitteren 1:5-Klatsche gegen Darmstadt vergönnt. Zuletzt war Downs „nur“ noch Joker, aber auch als solcher gegen Fürth und Hannover erfolgreich. Für Pauli rotiert Eric Martel wie schon in der Vorwoche in die Innenverteidigung. Große Wechsel sind in der Anfangsformation ansonsten nicht zu erwarten.

Zwar gibt es aus Nürnberg also keine Weihnachtsgeschenke, die Marschroute für die letzten beiden Spiele des Jahres ist aber dennoch klar. „Wir werden alles an Punkte setzen. Jetzt gilt es, den Schlussspurt bis Weihnachten noch positiv zu gestalten und eine Top-Ausgangsposition zu bekommen“, sagte Marvin Schwäbe, allerdings war das Schmunzeln da schon nicht mehr zu sehen.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

Timo Hübers beim 1. FC Köln
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Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

In den vergangenen fünf Ligaspielen gab es vier mal keinen Gegentreffer für den FC. Und auch andere Zahlen sprechen für eine stabilere Defensive seit der Systemumstellung, wenn auch gegen deutlich destruktivere Gegner des 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

Weniger Gegentore, weniger zugelassene Torschüsse, kaum Großchancen. Der FC scheint seit der Systemumstellung auf die Dreierkette wesentlich stabiler in der Abwehr zu stehen. Aber stimmt das? Es scheint runder zu laufen beim 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

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Wirklich schlimm hatte der Zusammenprall zwischen Marton Dardai und Julian Pauli im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC vor zehn Tagen nicht ausgesehen. Die Spuren oder Folgen, die der Unfall hinterlassen hat, sind offenbar aber deutlich heftiger, als die Beteiligten noch an jenem Mittwochabend gedacht hatten. Der junge Innenverteidiger der Kölner wird auch am Sonntag im Duell gegen den 1. FC Nürnberg (13.30 Uhr, Sky oder im Liveticker ab 12.15 Uhr bei come-on-fc.com) wohl nicht zur Verfügung stehen. „Bei Julian ist es so, dass wir hier in Richtung Pause gehen müssen. Weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind und er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, sagte Gerhard Struber am Freitag. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ 

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Wenige Torschüsse, wenige Gegentreffer

Damit wird Struber seine Abwehr erneut umbauen müssen und der Coach ließ am Freitag durchblicken, dass es somit wieder einen Einsatz für Hilfs-Abwehrspieler Eric Martel geben wird. Zwar sehe auch Struber den 22-Jährigen natürlich eher auf der Sechs, aber grundsätzlich fehlen dem Trainer die Alternativen. Zumal Elias Bakatukanda verliehen werden soll, wie Struber und Thomas Kessler am Freitag auf der Pressekonferenz offen erläuterten. Dass die Kölner Defensive aber nicht wie erhofft besetzt ist, muss dem Kölner Coach Stand jetzt relativ wenig Kopfzerbrechen bereiten. Schließlich hat der Trainer selbst mit einigen Handgriffen für mehr Stabilität in der Abwehr gesorgt. In den vergangenen fünf Ligaspielen behielt der FC bekanntlich vier Mal die weiße Weste. Einzig gegen Hannover fingen sich die Kölner zwei Gegentreffer.

Damit verfügt der FC rein statistisch aktuell über die stabilste Abwehr der Liga, zumindest was die Gegentore angeht. Erstaunlicherweise folgen für den gleichen Zeitraum Preußen Münster und Jahn Regensburg mit jeweils vier Gegentoren. Die Kölner haben auch die wenigsten Torschüsse zugelassen. Die Geißböcke erlaubten den Gegnern auch nur 38 Torabschlüsse, davon elf direkt aufs Tor, Düsseldorf als zweitbestes Team kommt auf 54 und 24. In den fünf Begegnungen musste Marvin Schwäbe auch nur eine Großchance parieren. Bei Hannover und Regensburg waren es jeweils drei. Die Zahlen sprechen also tatsächlich dafür, dass die Kölner Defensive seit der Systemumstellung deutlich stabiler steht. Tatsächlich lassen die Kölner im Schnitt pro Spiel zwei Torschüsse weniger zu. Allerdings auch gegen deutlich destruktivere Mannschaften.

Zweikampfwerte nur leicht verbessert

Große Offensivfeuerwerke feuerten die Gegner in den vergangenen Wochen wahrlich nicht ab. In den Zweikämpfen an sich hat sich grundsätzlich erst einmal so gut wie gar nichts verändert. Die Anzahl der geführten Duelle ist gleich geblieben und der FC verliert noch immer zu viele. Die Kölner kommen auf eine Zweikampfquote von knapp 49 Prozent – und das in den ersten zehn Spielen, genauso wie in den jüngsten fünf. Damit gehören die Geißböcke zu dem schlechtesten Drittel der Liga. Die Innenverteidiger konnten ihren Zweikampfschnitt leicht anheben. Vor der Systemumstellung waren es im Durchschnitt der drei Abwehrspieler 60 Prozent gewonnener Zweikämpfe, in der Dreierkette 62 Prozent. Dabei fällt auf, dass Julian Pauli seinen Wert nicht halten konnte. Der Youngster rutscht von 58 auf 53 ab, während sich seine Mannschaftskollegen verbessert haben.

An den Schnitt der Top-Abwehrspieler kommen die Kölner aber bei weitem nicht dran. Der liegt bei Spielern wie Schalkes Tomas Kalas bei weit über 80 Prozent. Ganz sicher sind die Geißböcke in den vergangenen Begegnungen nicht mehr so konteranfällig gewesen wie noch zu Beginn der Spielzeit. Ob das allerdings mit einer stabileren Defensive zu tun hat, bleibt allerdings offen. Denn bekanntlich sind die Gegner der vergangenen Wochen andere, die eine andere Spielidee verfolgen. Unterm Strich wird es den Beteiligten aber auch egal sein. Schließlich kommt es am Ende auf Ergebnisse an und die waren zuletzt in aller Regel sehr positiv.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Der 1. FC Köln hat seinen ersten Spieler für die Rückrunde verpflichtet. Für den Kölner Trainer ist der Rechtsverteidiger ein alter Bekannter. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel hat sich der Coach das erste Mal zu seinem neuen Spieler geäußert. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

Der FC darf in diesem Winter wieder neue Spieler verpflichten und hat auch offenbar auch recht gut zugeschlagen. Zumindest scheint Jusuf Gazibegovic sehr vielversprechend. Und der Rechtsverteidiger ist ein alter Bekannter des Trainers. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

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Mit der ersten Neuverpflichtung seit der Transfersperre scheinen die Kölner viel richtig gemacht zu haben. Zumindest ist der bisherige Karriereweg von Jusuf Gazibegovic vielversprechend und die Vorfreude bei den Fans recht groß. Und auch beim FC scheint man mit dem Transfer erwartungsgemäß sehr zufrieden zu sein. „Ich freue mich, dass es in diese Richtung gegangen ist und uns dieser Transfer geglückt ist“, sagt der Trainer, der mit dem Rechtsverteidiger schon im Juniorenbereich zusammengearbeitet hat und von daher genau weiß, was er zu erwarten hat. „Es ist ein Spieler, der sich in den letzten Jahren enorm entwickelt hat und immer schon ein unglaubliches Herz und eine unglaubliche Leidenschaft gehabt hat, sich zu entwickeln und dazuzulernen. Und das ist natürlich auch mit einem außerordentlich guten Talent gepaart“, sagt der Coach.

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Struber: „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht“

Für den Trainer dürfte damit ein Wunschspieler zum FC gekommen sein. Und dementsprechend wird Struber auch sicherlich eine nicht ganz unwichtige Position bei dem Transfer eingenommen haben. „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht, diesen Transfer einzutüten. Wir bekommen hier einen Spieler aus der Champions League. Und wenn nicht jeder in seiner Rolle top gehandelt hätte, dann wäre uns das nicht gelungen“, sagt der Coach. Tatsächlich wechselt ein Akteur zum FC, der noch im Januar Königsklasse spielen könnte und laut transfermarkt.de rund fünf Millionen Euro wert ist. Ein Wechsel zum FC ist also alles andere als selbstverständlich. „Es war ein richtig cooler Akt, das gemeinsam hier hinzubekommen“, so der 47-Jährige weiter.

Doch so cool der Akt auch war, er wirft natürlich perspektivisch auch Fragen in Bezug auf den Kader und die künftige Ausrichtung bei den Geißböcken auf. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird der 24-Jährige auch die Spielzeit bekommen, die sein Werdegang verspricht. Gazibegovic ist nicht von Graz losgeeist worden, um auf der Bank Platz zu nehmen. Zwar ist Gerhard Struber kein großes Freund der Wechselei und betonte in der Vergangenheit ja auch mehrfach, dass er den gedienten Spielern eine gewisse „Treue“ halten wolle, doch auf der rechten Seite sieht der Trainer Handlungsbedarf. Und „Gazi“ scheint diese Vakanz zu schließen. „Der kann links und rechts am Flügel nach vorne und hinten einfach sehr viel bewegen“, sagt der Trainer und erkennt in seiner Neuverpflichtung „Eine Energie des Gewinnens“.

Dreier- oder Viererkette mit Gazibegovic?

Und so wird sich Jan Thielmann wohl einer zuletzt eher ungewohnten Rolle stellen müssen. Das Kölner Eigengewächs könnte der große Verlierer der Neuverpflichtung werden. Denn auch auf anderen Positionen gibt es für den U21-Nationalspieler große Konkurrenz. Die Situation von Rasmus Carstensen wird auch nicht leichter. Also bleibt noch die Frage nach dem künftigen System. „Das Gute ist, dass Gazi sehr variabel ist. Er kann seine Aufgaben aus einer Dreierkette oder Viererkette sehr gut bewerkstelligen“, sagt Struber. „Er bringt eine Variabilität mit, um in unterschiedlichen Systemen zu fungieren.“ Eigentlich ist Struber ein Verfechter der Viererkette, die auch Gazibegovic in aller Regel gespielt hat. Doch die Umstellung auf Dreierkette hat zuletzt für mehr Sicherheit gesorgt. Viel wichtiger scheint dem Trainer ohnehin eine andere Eigenschaft: „Der hat das Herz am richtigen Fleck und versteht es eine Mannschaft auf seine Art und Weise mitzunehmen.“


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Damion Downs und Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
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Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Am Sonntag muss der FC im Duell gegen Nürnberg auf seinen Top-Torjäger verzichten. Tim Lemperle fällt mit einer Muskelverletzung aus. Dafür gibt es aber schon einen Ersatz beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

Bereits am vergangenen Sonntag wurde Damion Downs für den verletzten Tim Lemperle eingewechselt. FC-Trainer Gerhard Struber fand lobende Worte für den Youngster, betonte aber auch, dass der Offensivmann noch reifen müsse. Für das Duell gegen Nürnberg hat der Coach hohe Erwartungen an Downs, denn da sollte er sich beweisen beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

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Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg müssen die Kölner auf ihren Top-Stürmer verzichten. Tim Lemperle fällt wie berichtet mit einer Muskelverletzung aus. Der Angreifer wird mindestens für das Duell gegen den Club fehlen, vermutlich auch im letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern. Zumindest ein wenig Hoffnung besteht noch. FC-Trainer Gerhard Struber wird seine Offensive für die Begegnung gegen die Mittelfranken also auf jeden Fall umbauen müssen. Ein bitterer Ausfall, immerhin ist Lemperle in der Liga an mehr als der Hälfte aller Treffer direkt beteiligt, erzielte in den vergangenen fünf Begegnungen gleich drei Mal das entscheidende 1:0. Mehr Entscheidungsspieler geht für die Kölner dieser Tage wohl nicht. So wird es dem Trainer auch nicht ganz so leicht fallen, einen adäquaten Ersatz zu finden.

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Struber: „Damion hat sich gut entwickelt“

Dabei ist der Favorit schnell ausgemacht. Damion Downs sprang am vergangenen Sonntag für Lemperle ein, wurde nach einer halben Stunde eingewechselt. Doch auch dem U20-Nationalspieler wollte gegen den Jahn nicht besonders viel gelingen. Einen Kopfball setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Downs hat in dieser Spielzeit ebenfalls bewiesen, wie wichtig der Youngster für den FC ist. Auch Downs kann wichtige und entscheidende Tore, wie beim Last-Minute-Sieg gegen Greuther Fürth. „Damion hat sich im vergangenen halben Jahr sehr gut entwickelt und ist generell ein Spieler, der ein Profil mitbringt, in dem einfach viel Potenzial vorhanden ist“, sagt der Trainer. „Grundsätzlich ist da extrem viel Speed und Dynamik zu Hause. Er hat einen guten Riecher für gefährliche Räum und ist auch im Eins-gegen-eins schwer zu nehmen.“

Hört sich also nach einer guten Alternative an. Doch Struber ist von seinem Youngster noch nicht restlos überzeugt. „Es geht darum, diesen Rohdiamanten zu schleifen“, sagt der 47-Jährige. „Er ist ein Spieler, der noch reifen muss. Er muss robuster werden. Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht.“ Dass Struber große Stücke auf seinen Angreifer hält, ist unumstritten. Sonst hätte der Youngster nicht zu Beginn der Spielzeit zur Startelf gehört. Nur ist Downs einer der Verlierer der Systemumstellung gewesen. Bislang. Das Eigengewächs stand seit der Darmstadt-Pleite nicht mehr in der Anfangsformation. Und das wurde von einigen Fans durchaus kritisch gesehen. Zumal mit Luca Waldschmidt ein Akteur auflief, dessen Formkurve wahrlich nicht immer nach oben zeigt.

Es gibt nicht viele Alternativen

Doch Waldschmidt kommt mit seinen Qualitäten als Eins-zu-Eins-Ersatz für Lemperle ohnehin nicht in Frage. So wird es wohl erneut auf den „Rohdiamanten“ hinauslaufen. Und wenn es nach Struber geht, muss dieser auch liefern. „Wenn man so ein Profil zur Verfügung hat, dann sind die Erwartungshaltungen schon mal sehr groß“, sagt Struber. Dabei hat der Stürmer schon bewiesen, dass er zu den torgefährlichen Angreifern der Liga gehört. Sechs Tore in 14 Spielen sind zumindest eine ordentliche Duftmarke – zumal der 20-Jährige ganz offensichtlich nicht lange braucht, um zu zünden. Sowohl gegen Fürth als auch gegen Hannover stand Downs gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz, bevor der Offensivspieler einnetzte.

So richtig viele Alternativen hat Struber dann auch nicht mehr. Marvin Obuz wäre sicherlich eine Option als Ersatz für Tim Lemperle. Nur gehört auch der gebürtige Kölner nicht zu den Spielern, die das große Struber-Vertrauen genießen, obwohl der Coach dem Kölner Eigengewächs den „Sprung in die Mannschaft“ prophezeite. Trotz seiner starken Vorsaison kommt Obuz in dieser Spielzeit erst auf drei Einsätze in der Liga. Zufriedenstellend wird das für den Offensivspieler nicht sein. Möglich, dass sich auch dort noch im Winter ein Wechsel anbahnt. Vor wenigen Wochen hieß es, Rot-Weiss Essen sei an einer Rückhol-Aktion des Angreifers interessiert. Die weitere Offensiv-Riege um Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz wird es wohl eher nicht in den Kölner Kader schaffen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Reicht die Zeit für Pauli?

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Unterschiedsspieler?

„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Elias Bakatukanda beim 1. FC Köln
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„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Der FC arbeitet weiterhin mit Hochdruck an seinem Kader. Doch es soll nicht nur Zugänge geben beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Das gab Thomas Kessler am Freitagmittag bekannt.

So wirklich überraschend kommt das nicht, aber der FC wird seine Kaderstruktur auch auf der Abschiedsseite verändern. Nun gibt es einen konkreten Wechselkandidaten beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Der Innenverteidiger erfährt eine hohe Wertschätzung, zum Einsatz kommt er aber so gut wie nicht.

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Nein, zufrieden wird Elias Bakatukanda mit dem bisherigen Saisonverlauf wohl nicht sein. Der Innenverteidiger kommt auf genau einen Einsatz, feierte also sein Profidebüt in dieser Saison gegen Schalke und stand anschließend bei den Profis nicht mehr auf dem Feld. Dabei ist die Wertschätzung gegenüber dem Abwehrspieler eine große. „Der Eli bringt schon etwas mit, das in Zukunft sehr spannend für uns werden kann“, sagt Gerhard Struber. „Da haben wir einen Rohdiamanten, der vom Potenzial her – und da will ich gar nicht so dahinträumen – wenn er zielstrebig bleibt und im Rhythmus von seiner Spielzeit bleibt, ganz interessant fürs oberste Regal wird. Doch es hat auch in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit.“

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Kessler: „Dann müssen wir einen Zwischenstep finden“

Der 19-Jährige kam gegen den FC Schalke zum Einsatz, spielte auch anschließend ordentlich in den Testspielen, qualifizierte sich dann aber nicht für mehr. Und das, obwohl mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli schon mehrfach die nominellen Innenverteidiger ausgefallen waren. FC-Trainer Gerhard Struber setzte dann aber lieber auf die Fähigkeiten von Eric Martel, den der Trainer aber grundsätzlich doch eher auf der Sechs sieht. Auch deswegen werden die Kölner in der Innenverteidigung wohl noch einmal nachbessern. „“Er hat immer wieder kleine Offline-Momente. Da sind wir natürlich auch im Austausch“, sagt Struber. „Ich kann nur aus meiner Warte sprechen, ich finde ihn richtig interessant. Mit dem richtigen Step und der richtigen Plattform, kann der ganz ganz spannend werden.“

Und diese Plattform will der FC dem Spieler schnellstmöglich bieten. Denn auch weiterhin ist nicht mit Spielzeit für den gebürtigen Kölner beim FC zu rechnen. „Um diese Plattform geht es bei der Entwicklung von Ele. Wir sind da im Austausch mit dem Berater“, sagt Thomas Kessler. „Wir sind im Austausch mit anderen Clubs. Es geht darum, dass es Vereine gibt, die Interesse haben ihn auszuleihen. Wir sind uns alle einig, dass Ele irgendwann die Chance hat, zurückzukehren und dann auch einen großen Part zu übernehmen und eben diese Offline-Momente nicht mehr hat.“ Kessler sprach an, dass es gerade auf dem Level diese Augenblicke nicht mehr geben dürfe. „Gerade in den Spielen, in denen es sehr sehr knapp ist“, so Kessler weiter. „Wir sind auf der Suche nach einem Club, einem Trainer. Es geht nicht darum, den Jungen wegzubringen, sondern den richtigen Partner zu finden, um eine Leihoption zu bekommen, wo er viel Spielzeit bekommt.“

Kessler erklärte, dass die Regionalliga für den Abwehrspieler nicht mehr ausreiche. „Wenn das RheinEnergie-Stadion noch ein wenig zu groß ist und das Franz-Kremer-Stadion ein wenig zu klein, dann müssen wir einen Zwischenstep finden.“ Zu weiteren Personalien wollte sich der Leiter der Lizenzspielabteilung nicht äußern.


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