U21 spielt stabile erste Halbserie: Trainer Sbonias zieht positive Zwischenbilanz

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U21 spielt stabile erste Halbserie: Trainer Sbonias zieht positive Zwischenbilanz

Die U21 des 1. FC Köln stand aufgrund der Transfersperre im Sommer ebenfalls vor einer ungewissen Saison. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias spielte jedoch eine ungeahnt stabile erste Halbserie in der Regionalliga West. Im Gespräch mit come-on-fc.com zieht der Coach eine positive Zwischenbilanz für die U21 des 1. FC Köln.

Coach Evangelos Sbonias sah seine Mannschaft bisher meist auf Augenhöhe mit den Top-Teams und zieht eine positive Zwischenbilanz für die U21 des 1. FC Köln.

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Im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause knackte die U21 noch die 30-Punkte-Marke: Der 2:0-Erfolg im ersten Rückrunden-Spiel gegen den Aufsteiger Eintracht Hohkeppel war der achte Sieg der Saison. Mit nur vier Niederlagen und sechs Remis steht das Team auf einem stabilen siebten Platz, weit entfernt von der Abstiegszone. Der Trainer Evangelos Sbonias zieht eine entsprechend positive Zwischenbilanz: „Wir waren sehr stabil unterwegs, was aufgrund der U21-Struktur nicht selbstverständlich ist. Wir waren meistens auf Augenhöhe mit den Top-Teams. Ich sage aber bewusst ‚eigentlich‘, denn ich bin vom Ehrgeiz getrieben und vier bis fünf Punkte mehr hätte ich schon gerne noch geholt.“ Dabei freute sich der Coach insbesondere über die Konstanz, die sein Team an den Tag gelegt habe:

“Das ist Meckern auf hohem Niveau“

„Es gab keine großen Ausrutscher und keine Leistungsschwankungen. Im Vorjahr hatten wir zwei, drei, vier Spiele von uns, die nicht wirklich gut waren. An solche kann ich mich in dieser Saison nicht erinnern“, so Sbonias. Ein kleiner Wermutstropfen sei jedoch die Phase rund um das turbulente 4:5 gegen den 1. FC Bocholt gewesen. „Vier Tore gegen Bocholt müssen eigentlich zu einem Sieg reichen. In der Phase waren mir einige Ergebnisse zu wild. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau, denn wir haben nach Duisburg gemeinsam mit Fortuna Köln die wenigsten Gegentore der Liga kassiert. Und das, obwohl wir gerade die Abwehr auch regelmäßig umbauen mussten.“

Es kommen zwei Neuzugänge

Das Team startet nach der kurzen Weihnachtspause am 3. Januar in die kurze Vorbereitung auf den Rest der Saison. Schon am 25. Januar steht das erste Pflichtspiel bei der Reserve des SC Paderborn an. Beim Trainingsauftakt setzt der Trainer darauf, dass die zuletzt verletzten Fayssal Harchaoui, Etienne Borie und Arda Süne wieder voll einsatzbereit sein werden. Zudem kommen mit Bernie Lennemann und Patrik Kristal zwei externe Neuzugänge dazu, die das Offensivspiel der U21 beleben sollen: „Die frischen Impulse von beiden werden unserer Mannschaft guttun“, erwartet Sbonias.Ein Trainingslager wird es im Januar nicht geben, verriet der Coach. In der Rückrunde sollen derweil auch U19-Spieler wieder Spielpraxis in der Regionalliga West sammeln.

Dies werde jedoch nicht in dem Ausmaß geschehen wie im Vorjahr, als die U21 angesichts der Transfersperre in dieser Saison auf die U19-Talente alternativlos angewiesen war. „Das werden wir diesmal deutlich individueller handhaben, auch mit Blick auf den veränderten Spielbetrieb bei der U19“, kündigte Sbonias an.



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Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Kurz vor Weihnachten gibt es am Geißbockheim noch eine Personalie: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang des Monats das Kreuzband erneut gerissen.

Es hatte sich angedeutet, nun macht es der FC offiziell: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian und sendet damit ein Zeichen. Der Vertrag des Abwehrspielers wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

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Noch am Sonntag hatte Christian Keller angedeutet, dass vor Weihnachten nicht mehr mit Neuverpflichtungen beim FC zwingend zu rechnen sei, eine Personalie verkündeten die Geißböcke dann aber doch noch am Montag vor Heilig Abend. Der FC hat den Vertrag mit Luca Kilian verlängert. Der Innenverteidiger wird den Kölnern trotz seiner Verletzung über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Der Kontrakt wäre eigentlich im Sommer ausgelaufen. Kilian hatte sich Anfang Dezember zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Kreuzband gerissen, hatte sich gerade erst zurückgekämpft. Nach der Reruptur wird Kilian bis in die kommende Saison ausfallen, wäre für den FC also nicht vor dem vorherigen Vertragsende nochmal aufgelaufen. Insofern ist die Verlängerung auch eine bemerkenswerte Geste.

Erster Kreuzbandriss im März

Im März dieses Jahres hatte sich Kilian im Training den ersten Riss zugezogen. Die Reha lief eigentlich gut, größere Rückschläge gab es nicht. Schon im Herbst trainierte der Innenverteidiger wieder in Teilen mit der Mannschaft. Auch im Testspiel gegen Alemannia Aachen lief Kilian schon wieder auf. In der Begegenung der U21 gegen Hohkeppel verletzte sich Kilian erneut. Die FC-Profis schickten gleich mehrere emotionale Botschaften. So zeigte Tim Lemperle nach seinem Treffer gegen Regensburg das Trikot mit der Nummer 15. Auch Keller hatte angedeutet, dass er den Spieler unterstützen werde, die FC-Familie sei da für den Abwehrspieler und man würde Kilian auch in formellen Dingen zur Seite stehen. Nun haben die Geißböcke mit dem gebürtigen Westfalen verlängert.

Christian Keller: „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit“

„Wir haben Luca umgehend nach seinem schweren Verletzungsrückschlag alle Unterstützung zugesagt, die es braucht, damit er sich zu 100 Prozent auf seine Genesung konzentrieren kann. Dazu gehört für uns auch, dass sich Luca während der vor ihm liegenden, monatelangen Reha-Phase keine Gedanken über seine berufliche Zukunft machen muss“, sagte Keller. „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit. Jetzt wünschen wir Luca ganz viel Kraft, Willensstärke und Positivität, um stärker als je zuvor auf den Platz zurückzukehren.“

Das weiß natürlich auch der Spieler zu schätzen. „Es hat mich sehr gefreut, dass mir der FC direkt nach meiner Verletzung signalisiert hat, meinen Vertrag zu verlängern. Gerade in so einer Situation, bedeutet es mir sehr viel, diese Rückendeckung zu bekommen. Von Christian, von Kess, von der ganzen Mannschaft und allen, die hier im Verein arbeiten und natürlich von unseren Fans habe ich so viel Zuspruch und positive Nachrichten bekommen“, sagte der Abwehrspieler. „Das gibt einem richtig viel Kraft. Es ist schön zu sehen, dass hier alle, ob es läuft oder nicht, zueinanderstehen. Und deshalb freut es mich sehr, hier zu bleiben – ich werde alles für mein Comeback geben und möchte dann im Sommer wieder neu angreifen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Luca Kilian wechselte im August 21 von Mainz zum 1. FC Köln. Beim FSV spielte der Abwehrspieler keine Rolle, wurde beim FC unter Steffen Baumgart schnell zum Stammspieler, verlor den Platz in der ersten Elf dann aber nach einem Muskelbündelriss. In der vergangenen Saison war Kilian nah an der ersten Mannschat dran, bevor dann im März das erste Mal das Kreuzbandriss. Insgesamt lief der 25-Jährige bislang 67 Mal für die Geißböcke auf. Nach normalen Heilungsverlauf ist mit einer Rückkehr nicht vor dem Spätsommer zu rechnen. Zumal die Kölner nach einer Reruptur sicherlich kein großes Risiko eingehen werden.



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Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Ein FC-Spieler nach 1:0-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Ein FC-Spieler nach 1:0-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Mit dem Sieg über den 1. FC Kaiserslautern haben sich die Geißböcke zum Jahresende die Herbstmeisterschaft gesichert. Der knappe Erfolg sorgte einmal mehr für eine Nominierung beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 1:0-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages.

Zwar hatte der 1. FC Kaiserslautern im Duell gegen die Kölner mehr Ballbesitz und Spielanteile, die Geißböcke setzten sich aber dennoch nicht unverdient durch. Denn die Geißböcke waren deutlich gefährlicher. Und es gibt auch wieder eine Auszeichnung beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 1:0-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

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Die Bilanz sprach nach der ersten Halbzeit nicht unbedingt für den FC. Kaiserslautern hatte mehr Ballbesitz, mehr Zweikämpfe gewonnen, war in den Pässen genauer und in den Dribblings erfolgreicher. Und dennoch stand auf der Anzeigetafel ein 1:0 für den FC. Das war auch nicht so richtig unverdient. Denn die Geißböcke waren das gefährlichere Team und hätten sogar höher führen können. Unter anderem vergaben Max Finkgräfe und Linton Maina in der Anfangsphase. Auch Damion Downs hatte die Führung auf dem Fuß. Das Kölner Tor erzielte aber Dejan Ljubicic und damit der Mittelfeldspieler, der in den vergangenen Wochen in einem seltsamen Formtief hing. Ljubicic war stark in die Spielzeit gestartet, musste sich dann einer Mandel-OP unterziehen und fand sich nicht mehr so richtig zu recht.

Starke Leistung auf fremder Position

Am Sonntag war der Österreicher 45 Minuten lang einer der wichtigsten Spieler im Kölner Gebilde. Nicht nur, aber sicherlich auch, weil der Mittelfeldspieler das einzige Tor erzielter. Dass Ljubicic zur Pause ausgewechselt wurde, war angesichts der übermotivierten Fouls absolut nachvollziehbar. Innerhallb von 90 Sekunden langte der Kölner zwei mal zu hart hin, hätte sich über die Doppelverwarnung nicht beschweren dürfen. Die 45 Minuten haben dem „Kicker“ ausgereicht, Ljubicic für die Nominierung zur Elf des Spieltags. Der 27-Jährige erzielte damit sein viertes Saisontor, zudem bereitete Ljubicic drei weitere Tore vor. Für Ljubicic ist es bereits die zweite Nominierung. Nach dem 5:0-Erfolg über Eintracht Brausnchweig, bei dem der Österreicher doppelt traf, wurde er ebenfalls in die Top-Elf berufen.

Die Liste führen Hamburgs Jean-Luc Dompé gemeinsam mit Asllani Fisnik von der SV Elversberg mit fünf Nominierungen an. Damion Downs und Eric Martel kommen auf jeweils drei. Die Vereinswertung geht bislang an den FC mit mittlerweile 20 Berufungen. Allerdings ist der HSV den Kölnern mit 18 Berufungen dicht auf den Fersen. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit neun Nominierungen souverän an. Hübers wurde im Kölner Dress bereits insgesamt sechs Mal nominiert.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Eric Martel 3
  • Damion Downs 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Dominique Heintz 2
  • Dejan Ljubicic 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 1
  • Julian Pauli 1


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Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Dejan Ljubicic und Linton Maina
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Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Der FC hat sich mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern zum Herbstmeister gekrönt und sich die gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeitet, die man sich gewünscht hatte. Auf dem Erfolg ausruhen will sich der FC aber nicht und sieht die Lage durchaus realistisch. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

Nach einem eher mäßigen Start in die Saison stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz. Doch von Überheblichkeit oder Übermut ist der FC weit entfernt, denn alle Beteiligten wissen um die eng beieinander liegende Tabellensituation und blicken eher demütig auf den Erfolg. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

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Als FC-Trainer Gerhard Struber vor einigen, ja jetzt schon Monaten, vor die Presse trat, da war der Trainer des 1. FC Köln schmallippig, antwortete kurz angebunden, wirkte ein wenig beleidigt. Der Coach hatte offenbar den medialen Umgang mit sich, mit der Mannschaft, vielleicht auch mit dem Verein vermutlich als falsch, als unfair empfunden. Möglicherweise hatte der neue Kölner Trainer aber auch ein wenig die Wucht falsch eingeschätzt, die ihm nach der Pleiten-Serie entgegen geschwappt war. Damals hatte der FC wieder ein Pflichtspiel gewonnen. „In so Krisenmomenten kann man natürlich jammern oder ins Tal der Tränen fallen oder man sieht das ganze als mögliche Chance“, sagte Gerhard Struber, der ein „gefühltes Erdbeben“ damals auf sich hat zukommen sehen, doch man sei mit der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Management näher zusammengerückt.

Die richtigen Stellschrauben, ohne „Magic Moment“

Der FC, vor allem der Trainer fand zwei, drei Ansatzpunkte, bewegte ganz offensichtlich die richtigen Stellschrauben und führte die Geißböcke in eine ganz andere Richtung. Und das ohne den „Magic Moment“. Sicherlich verpürte Struber dann auch am Sonntagnachmittag so etwas wie Genugtuung. Wie sollte er auch nicht nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge, verbunden mit einer beeindruckenden Aufholjagd, die dann auch noch in der Herbstmeisterschaft endete. Doch ließ sich der Trainer diese stille Freude nach dem 1:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern nicht anmerken. Jedenfalls klangen sie gar nicht nach „Das habe ich doch von Anfang an gesagt“. „Der FC ist ein emorionaler Verein und die vergangenen Wochen und Monate waren auch hin und wieder schon eine emotionale Herausfoderung“, sagte Struber. „Die Mannschaft hat sich davon befreit. Jetzt heißt es volle Fahrt voraus.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und die Kölner haben sich nicht nur befreit, sie haben sich im Höchsttempo sogar eine besonders gute Ausgangsposition für die Rückrunde, die für den FC am 18. Januar mit dem Auswärtsspiel beim HSV beginnt, erarbeitet. Nach der Krise haben die Geißböcke die Hinrunde als Spitzenreiter beendet, überwintern also ganz oben. Und das mit der ersten Serie von 19 Punkten in Folge seit 20 Jahren, mit dem vierten Auswärtssieg in Folge und nun dem vierten Herbstmeistertitel in der 2. Bundesliga. Kein Team stand im Unterhaus öfter nach der Hinrunde an der Spitze. Die Kölner haben sicherlich nicht immer wirklich schön gespielt, waren sicher auch nicht immer die bessere Mannschaft und haben auch erst im letzten Spiel des Jahres erstmals in dieser Saison gegen ein Team aus der bis dahin oberen Tabellenhälfte gewonnen, doch steht ein Spitzenreiter nach einer kompletten Hinrunde sicherlich nicht zu unrecht ganz oben.

Es bleibt weiterhin denkbar knapp

Und doch war in diesem Moment des Erfolgs nicht viel Platz für übermäßigen Stolz oder Luftschlösser, die einen Panoramablick auf die Bundesliga bieten. „Auf die Tabelle würde ich jetzt nicht soviel geben, auch wenn es jetzt natürlich eine schöne Momentaufnahme ist“, sagte Christian Keller, der vor einigen Wochen wohl noch ganz anders in die Zukunft des Vereins aber auch seine geschaut haben dürfte. „Den Mini-Titel „Herbstmeister“, den nehmen wir auch sehr gerne mit. Aber am Schluss wissen wir ja alle, dass die Tabelle so eng beieinander ist, dass das jetzt gar keine Aussagekraft hat.“ Und tatsächlich geht es auch weiterhin beeindruckend eng zu. Zwischen Rang eins und Platz sechs liegen zum Ende der Hinrunde drei Zähler, zu Platz neun sind es fünf Punkte. Spannender war es selten.  

Von daher klang auch Strubers Marschroute eher wie eine Vorgabe, fast schon Warnung an seine Mannschaft: „Es ist ein Moment, den wir genießen und den ich meinen Jungs gönne. Aber das ist nichts, worauf man sich ausruhen kann“, sagte der Coach. Und die hat seine Mannschaft offenbar erreicht: „Die Herbstmeisterschaft ist natürlich schön, aber wir werden uns darauf nicht ausruhen, wir werden weiterhin Vollgas geben. In der Vorbereitung werden wir gucken, dass wir alles noch mal aufarbeiten und schauen, was wir noch besser machen können“, sagte Marvin Schwäbe. Und die beginnt schon wieder in zehn Tagen. 



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Noch zu Beginn der Spielzeit war der Keeper ausgebootet, frustriert und wollte die Geißböcke verlassen. Mittlerweile ist der 29-Jährige wieder der absolute Rückhalt des FC und wird diesem vorerst erhalten bleiben. Marvin Schwäbe kündigt Verbleib beim 1. FC Köln an.

Erst ausgemustert, nun wieder die Nummer eins. Der 29-Jährige ist einer der großen Gewinner der Systemumstellung und steht für den Umschwung des Teams. Marvin Schwäbe kündigt seinen Verbleib beim 1. FC Köln an

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Abgekämpft und auch erschöpft brachte es Timo Hübers auf den Punkt: „Man kann immer sagen ‚Glück‘ und ‚Zufall‘, aber ich glaube, die Entwicklung der letzten Wochen gibt uns recht“, erklärte der Kapitän des 1. FC Köln und hatte absolut recht. Nach dem 17 Spieltag steht eine Mannschaft eben nicht mehr ohne Grund an der Tabellenspitze, auch nicht ein Team, dass noch vor wenigen Wochen in ein „gefühltes Erdbeben“ schlitterte, wie es Hübers Trainer nannte. Hübers Aussage war nicht nur richtig, sie war vor allem vielschichtig. Denn sie trifft auch auf einzelne Akteure, allen voran Marvin Schwäbe zu. Der Kölner Keeper ist mittlerweile wieder ein fester Rückhalt der Geißböcke. In sieben Ligaspielen kassierte der Torwart drei Gegentreffer. Einen ansatzweise ähnlichen Schnitt kann kein anderer Keeper der Liga aufweisen.

Schwäbe: „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“

Und wurde die starke Ausbeute in den ersten Begegnungen nach seiner Rückkehr als Nummer eins schon mal gerne mit der individuellen Schwäche des Gegners oder der stabileren Defensive erklärt, so zeigte der Keeper gegen den 1. FC Kaiserslautern, warum er aktuell der Stammkeeper ist. Noch am vergangenen Wochenende griff Schwäbe gegen Jens Castrop vorbei, nun war der Keeper gleich mehrfach zur Stelle. Wenn auch sicher kein unhaltbarer Ball dabei war. Schwäbe blieb beim Alleingang von Jannik Mause lange stehen, machte sich groß und brachte den Stürmer dazu, aus fast schon unmöglichen Winkel zu vergeben. Auch bei den den Schüssen von Jannis Heuer und Aaron Opoku blieb der 29-Jährige ohne Fehler, wenn seine Faustabwehr nach wie vor in manchen Situationen schon mal extrem unkonventionell wirkt.

Unterm Strich hielt der Keeper seinen Kasten am Sonntag zum vierten Mal in Folge in einem Auswärtsspiel sauber. „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“, sagte Schwäbe im Anschluss. „Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Da sind wir überaus glücklich.“ Überhaupt hat der Keeper aktuell viel Grund, glücklich zu sein. Noch vor wenigen Wochen war Schwäbe ausgebootet, vor wenigen Monaten gedanklich schon bei einem anderen Club. Der Torhüter wollte den FC definitiv verlassen, hatte sogar seinen Berater gewechselt. Dem Vernehmen nach auch, weil im Sommer kein Weggang von den Geißböcken zu Stande kam.

Schwäbe kündigt Verbleib an

Nun gilt Schwäbe als einer der Garanten des Kölner Erfolgs. Und ist ganz offensichtlich alles andere als wechselwillig. „Im Fußball geht es manchmal schnell, in die eine wie in die andere Richtung“, sagte Schwäbe. „Jetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter.“ Der Abschied in diesem Winter ist also ganz offensichtlich vom Tisch. Noch vor wenigen Monaten keimte das Horrorszenario auf, Schwäbe würde den Verein verlassen, Jonas Urbig einen Wechsel ebenfalls forcieren und im Sommer laufen die Verträge der Ersatzkeeper zwei und drei aus. Nun haben die Kölner bei ihrer Nummer eins erst einmal Planungssicherheit. Wie es mit der Nummer zwei weitergeht, ist dagegen nach wie vor unklar.

Jonas Urbig gilt weiterhin als Wechselkandidat. Spätestens im kommenden Sommer, ein zeitnaher Abschied ist aber angesichts seiner Situation auch nicht unwahrscheinlich. Zuletzt wurden immer wieder die Bayern mit dem Talent in Verbindung gebracht. Nur würde diese Tür nicht in diesem Winter geöffnet werden. Für Schwäbe gibt es dann schon einen Plan für die kommenden Tage: „Über Weihnachten können wir dann auch mal ein wenig die Seele baumeln lassen“, sagte der Keeper. Gedanken über seine nahe Zukunft muss sich Schwäbe in den kommenden Tagen jedenfalls nicht machen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Der FC hat seine Hinrunde beendet. Nun geht es in die Winterpause. Doch für die FC-Verantwortlichen könnten noch arbeitsreiche Tage bevorstehen, denn Köln arbeitet noch immer an einem schlagfertigen Kader für die Rückrunde. Schlägt der 1. FC Köln vor Weihnachten noch auf dem Transfermarkt zu?

Schon vor einigen Wochen hatten die Kölner angekündigt, auf dem Transfermarkt nochmal aktiv zu werden. Mit Jusuf Gazibegovic steht auch der erste Transfer fest. Weitere sollen folgen, wie viele, scheint aber offen. Schlägt der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zu?

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Mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern endet für die Spieler des 1. FC Köln die Hinrunde der 2. Bundesliga, die Akteure haben sich in einen kurzen Weihnachtsurlaub verabschiedet, bevor es dann am 3. Januar mit dem Start ins Trainingslager an der Costa del Sol weitergeht. Für die Kölner Verantwortlichen dürften die kommenden Tage noch nicht gänzlich besinnlich sein, denn es wird gearbeitet im Geißbockheim. Dass der FC noch vor Weihnachten einen weiteren Transfer bekanntgeben wird und den Fans mit einem neuen Spieler ein weiteres Geschenk unter den Baum legt, ist dem Vernehmen nach aber eher unwahrscheinlich. „Natürlich laufen parallel seit Wochen Kaderplanungs-Themen“, hatte Christian Keller noch am Freitag gesagt. Einen Vollzug wollte er vor dem letzten Saisonspiel nicht verkünden. Schon in der vergangenen Woche hatte der Sportdirektor angedeutet, dass er sich erst ab dem 23. Dezember auf Vertragsgespräche konzentiere.

Keller lobt die Mannschaft

Einen Vollzug gibt es nach wie vor nicht. Und am Sonntag trat Keller dann auch ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir haben ja eine gute Mannschaft. Wir hätten nicht 31 Punkte, wenn wir nicht die Mannschaft hätten, in dieser Liga zu bestehen. Auch heute haben wir viele wichtige Spieler ersetzen müssen und haben trotzdem einen ordentlichen Kader gehabt mit einer ordentlichen Bank“, sagte der Sportdirektor und die Worte klangen fast schon so, als würde Keller mit dem Ist-Stand dann doch zufrieden sein. „Vor dem Hintergrund, wenn wir jetzt was machen – und eine Personalie haben wir schon gemacht – dann geht da eher darum, punktuell dem Kader noch einmal ein paar Elemente zu geben, die er aus unserer Sicht noch gut gebrauchen könnte. Aber nicht, um da jetzt eine Rundum-Veränderung vorzunehmen“, erklärte der Sportdirektor.

In der vergangenen Folge der hausinternen FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ hatte Martin Schulz ein wenig Einblick in die Überlegungen der Kölner gegeben. „Für uns ist es wichtig, dass du eine gute Achse hast. Heißt: Innenverteidiger, Sechser und dann vielleicht vorne auf der Neun ein bisschen mehr Erfahrung hast“, sagte der Chefscout und heizte damit die Spekulationen um mögliche Neuverpflichtungen an. Die Vakanz im Sturmzentrum ist bekannt und wurde von Thomas Kessler bereits im Oktober neben der des Rechtsverteidigers offen angesprochen. Vor einigen Tagen wies der Leiter der Lizenzspielabteilung daraufhin, dass die Medien ja die Doku auch offensichtlich verfolgen und daraus Schlüsse ziehen würden. Die hatten nun zuvor von der Achse gesprochen.

Kommen noch neue Spieler?

Kommen also tatsächlich drei neue Spieler? In der vergangenen Woche wurde sogar über zwei Angreifer spekuliert. Doch ganz so viel wird es dann wohl nicht werden. „Ich kann mir schon vorstellen, dass noch ein zwei Spieler zu Gazi dazukommen könnten“, sagte Keller. Nach einer Achse hören sich die Worte nicht an. Doch der Kölner Sportchef und auch Kessler wiesen zuletzt immer wieder daraufhin, dass das Wintertransferfenster ein kompliziertes sei. Möglicherweise liefen die Gespräche nicht wie erhofft. Möglich aber auch, dass die erhoffte Achse nicht für den Winter gedacht ist. Dennoch gilt ein weiterer Transfer als sehr wahrscheinlich. Dabei wird es sich mit großer Sicherheit um einen Stürmer halten. Noch immer scheint der FC die Nase im Kampf um Ivan Prtajin vorne zu haben.

Welche Position hat die höchste Priorität?

Der Stürmer von Union Berlin kam zwar gegen Werder Bremen am Samstag zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz, allerdings nur zehn Minuten und hatte wenig Einfluss bei der 1:4-Pleite. Im Gegenteil, der Angreifer wirkte ein wenig fremd auf dem Platz, vergab eine große Chance. Ein Verleib bei den Eisernen scheint sehr unwahrscheinlich, zumal Union ebenfalls im Sturm nachrüsten will. Neben dem FC soll auch Hertha BSC gute Karten haben, es gibt aber auch Interesse aus der Bundesliga. Neben einem Stürmer dürfte die größte Priorität auf einem Innenverteidiger liegen. Wie eng die Personaldecke auf dieser Position ist, zeigte erst das Spiel gegen Lautern, bei dem den Kölnern nur zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung standen, von denen aber wiederum nur einer von Beginn an spielte.

Zwar löst Eric Martel seine Aufgabe sehr gut und scheint sich zum Teil auch besser zurecht zu finden als in seiner Stammrolle, dennoch sieht Gerhard Struber den Mittelfeldspieler weiterhin als Sechser. In der vergangenen Woche wurde über Gregory Wüthrich spekuliert. Der Innenverteidiger würde sicherlich ins Raster passen, wie konkret aber Gespräche sind, ist noch nicht bekannt. Auch nicht, wie zuletzt kolportiert, ob der schweizer Nationalspieler tatsächlich schon Spiele im Kölner Stadion gesehen hat. Nach dem aktuellen Personalstand scheint die Position des Sechsers die Niederprioritärste zu sein. Dass die Kölner tatsächlich noch vor Weihnachten einen weiteren Vollzug melden, ist laut Keller eher unwahrscheinlich. Auch, ob ein weiterer Winter-Transfer die Mannschaft ins Trainigslager beleiten werde, sei ebenfalls noch nicht abzuschätzen. In den Büroräumen des Geißbockheims könnte in den kommenden Tagen dennnoch länger das Licht brennen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die FC-Einzelkritik gegen 1. FC Kaiserslautern: Drei Zweien, zwei Vierer

MAx Finkgräfe im Duell beim Spiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Die FC-Einzelkritik gegen 1. FC Kaiserslautern: Drei Zweien, zwei Vierer

Mit einem umkämpften 1:0-Erfolg über den FCK haben sich die Geißböcke am letzten Spieltag des Jahres den Platz an der Spitze gesichert. Daber gab Lautern lange den Ton an, der FC hatte aber die besseren Chancen. Durchwachsene Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Dank eines Treffers von Dejan Ljubicic und einer starken Leistung von Keeper Marvin Schwäbe hat der FC das Auswärtsspiel in der Pfalz gewonnen. Dabei konnten nicht alle Spieler überzeugen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Gezwungenermaßen musste Gerhard Struber seine Mannschaft einmal mehr umbauen. Julian Pauli hatte sich am Samstag noch abgemeldet. Der 47-Jährige setzte auf Leart Pacarada in der Innenverteidigung und Max Finkgräfe als Schienenspieler. Elias Bakatukanda blieb bis in die Schlussphase auf der Bank. Doch gerade über die linke Seite ließen die Kölner im ersten Abschnitt viel zu. Sowohl Pacarada als auch Finkgräfe fanden zunehmend in die Begegnung. In der Defensive standen die Kölner gerade im ersten Abschnitt sicher, ließen nur wenig zu. Zwar hatte der Gastgeber deutlich mehr Ballbesitz, doch der FC die besseren Chancen. Diese ließ unter anderem Damion Downs fahrlässig liegen. Der Stürmer wirkte gleich in mehreren Situationen glücklos. Dejan Ljubicic machte es nach einer Flanke besser.

Wie bewertet ihr den FC?

Struber: „Wir haben immer dran geglaubt, dass wir da vorne was bewegen können“

Doch Ljubicic hatte auch Glück, nicht frühzeitig vom Platz zu müssen, als der Österreicher innerhalb weniger Minuten zwei Mal richtig ordentlich hinlangte. Somit war nach 45 Minuten Schluss für den Mittelfeldspieler. Im zweiten Abschnitt hatte vor allem die Kölner Defensive die Chance, sich in Szene zu setzen. Das tat allen voran Marvin Schwäbe, der gleich mehrfach zugreifen musste.“ Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“, sagte der Keeper, der zum vierten Mal in Folge auswärts ohne Gegentor geblieben war. „Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen.“ Dabei hatten die Kölner noch durchaus die Chance, auf ein zwei Tore mehr.

Aber unter anderem Damion Downs und Linton Maina ließen große Chancen liegen. Dennoch reichte es unterm Strich zum 1:0 und damit auch zur insgesamt verdienten Herbstmeisterschaft. „Bei uns ist das der Winterkönig, wir freuen uns über alles, wie immer man das nennen will“, sagte Struber. „Das ist ein echt schöner Moment.“ Auch, weil der Trainer noch vor wenigen Wochen in der Kritik gestanden hat. „Wir haben immer dran geglaubt, dass wir da vorne was bewegen können“, so der 47-Jährige weiter.

So bewerten wir die FC-Profis gegen den 1. FC Kaiserslautern

Marvin Schwäbe Einzelkritik 2+

Hatte im ersten Abschnitt nicht wirklich viel zu tun. Die Versuche des Gastgebers gingen zunächst alle am Kasten vorbei. Ganz anders dann die Beschäftigung nach dem Wechsel. Rettete nach einer knappen Stunde ganz stark gegen Mause, als er sehr lange stehen blieb. War auch unkonvetionell beim Schuss von Heuer und beim Schlenzer von Opoku zur Stelle. Hielt in der Schlussphase erneut gegen Opoku und damit die Null fest.

Eric Martel Einzelkritik

Starker Auftritt des eigentlichen Sechsers. Martel kommt mit der Position als Abwehrchef immer besser zurecht. War gefühlt an jeder Flanke und jedem Querpass irgendwie noch entscheidend dran und überall auf dem Platz unterwegs. Gewann im Schnitt starke drei von vier Zweikämpfen, war beim Abspiel aber nicht immer ganz sicher. Schaltete sich auch in die Vorwärtsbewegung ein.

Hübers wirkte zu Beginn ein wenig fahrig, steigerte sich aber und ging konsequent in die Zweikämpfe. Gewann auch fast 80 Prozent – ein starker Wert. Leistete sich ein paar unnötige Fehlpässe. Dennoch deutlich besser als in der Vorwoche.

Leart Pacarada Einzelkritik

Lief für Heintz in der Innenverteidigung auf. Ließ sich zu Beginn viel zu einfach von Yokota abkochen. Steigerte sich zwar, dennoch lief zuviel über die Kölner linke Seite. Das lag nicht nur an Pacarada. Fand in der Offensive nur bei Standards statt und wenige Minuten vor Spielende, als er zu lange für sein Abspiel brauchte und erneut in Yokota seinen Meister fand.

Max Finkgräfe Einzelkritik

War sehr bemüht, tat sich aber gegen Yokota ebenfalls schwer. Suchte immer mal wieder das Eins-gegen-eins, verzettelte sich zu oft dabei. Ließ die Führung nach wenigen Minuten fahrlässig liegen. Steigerte sich zunehmend. Finkgräfe fehlt aber sichtlich die nötige Spielpraxis.

Von Beginn an sehr aktiv. Suchte ab und an den Pass in die Tiefe oder den Weg in die gegnerische Hälfte. Nickte nach starker Flanke von Maina perfekt ein. War dann ein wenig übermotoviert. Sah zu recht Gelb und hätte sich 90 Sekunden später wohl nicht über die Ampelkarte beschweren dürfen. Ging zur Halbzeit raus.

Denis Huseinbasic

Stopfte erneut wichtige Löcher und war gerade in der Rückwärtsbewegung viel unterwegs, lief mehr als seine Mitspieler. War aber in der Offensive zu unscheinbar.

Hatte seine Seite deutlich besser im Griff als Pacarada und Finkgräfe die linke. Schaltete sich auch ab und an in die Offensive mit ein. Gerade in der Schlussphase legte er einige Bälle gut auf.

Suchte immer wieder mit Tempo den Weg in die Box. Hatte zu Beginn noch seine Schwierigkeiten. Fand durch seine Standards immer besser in die Begegnung. Sein Geniestreich auf Downs wurde nicht belohnt, seine Flanke auf Ljubicic schon. Hatte in der Schlussphase ebenfalls eine dicke Möglichkeit, ließ sie mit einem Tunnelversuch aber denkbar schlecht liegen, hätte wohl ohnehin im Abseits gestanden.

War extrem engagiert, ackerte viel, blieb aber in seinen Aktionen glücklos. Vergab die dicke Chance aus spitzem Winkel, als Maina ihn mit einem Freistoß steil schickte. Tauchte im zweiten Abschnitt zunehmend ab.

Florian Kainz Einzelkritik 3+

Kainz hat wieder Spaß am Fußball, zumindest vermittelt der Offensivspieler den Eindruck. In der ersten Halbzeit mit starken Ideen und viel Spielwitz. Sein Doppelpass mit Maina leitete das 1:0 ein. Musste im zweiten Abschnitt deutlich mehr nach hinten arbeiten und fiel nicht mehr so stark auf.

Luca Waldschmidt, Einzelkritik 4-

Kam zur Pause für Ljubicic. Sollte die Offensive weiterhin antreiben. Schaffte das aber nicht. Auch, weil der ehemalige Nationalspieler dann gerne das Tempo schleptte, wenn es eigentlich genau darauf angekommen wäre. Kam in der Nachspielzeit zu seiner einzigen Chance, vergab diese erstaunlich kläglich.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Transfergerüchte

Liveticker zum Nachlesen

Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist Herbstmeister. Die Geißböcke setzten sich im letzten Spiel des Jahres 1:0 beim FCK durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Dejan Ljubicic. Köln blieb auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen.

Der FC kann gegen Mannschaften aus der Top-Ten gewinnen. Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist damit auch Herbstmeister. Noch im Oktober kriselten die Kölner nun überwintern sie als Spitzenreiter. Dejan Ljubicic erzielte für den FC den entscheidenden Treffer. Mitte Januar steht dann das erste Spiel der Rückrunde an, der FC ist zu Gast beim HSV.

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FC-Trainer Gerhard Struber war gezwungen, seine Startelf auf dem Betzenberg einmal mehr umzubauen. Am Samstag hatte sich Julian Pauli noch kurzfristig krankgemeldet. Der Innenverteidiger hatte wieder trainiert, fühlte sich nach dem Abschlusstraining dann doch nicht fit. Und somit stand Struber vor einem kleinen weiteren Puzzle. Das fehlende Steinchen bildete Max Finkgräfe, der erstmals seit dem verpatzten Duell gegen Ulm wieder in der Startelf stand – allerdings auf der linken Außenbahn. Leart Pacarada rotierte in die Innenverteidigung. Der FC begann mit viel Schwung, vor allem nach Umschaltmomenten. So legte Florian Kainz die Kugel schon in der ersten Minute quer vor das Tor, aber Linton Maina kam nicht rechtzeitig an die Kugel. Der Gastgeber hatte zwar zunächst mehr Ballbesitz, konnte damit aber nicht viel anfangen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dejan Ljubicic nickt ein

Nach gut zehn Minuten wurde der Gastgeber das erste Mal gefährlich. Daisuke Yokota setzte sich viel zu leicht durch, legte quer auf den freistehenden Erik Wekesser, der freistehend vergab. Auf der anderen Seite schickte Kainz Maina auf die Reise, der lief sich gegen drei Gegner fest. Die Kugel landete bei Finkgräfe, der aber ebenfalls aus elf Metern freistehend scheiterte (12.). Doch Lautern blieb dran. Der starke Yokota lupfte die Kugel auf Jan Gyamerah, der wiederum über Marvin Schwäbe, aber auch über das Tor (15.). Kaiserslautern war Spiel bestimmend, gab den Ton an, machte aber zu lange zu wenig aus der Überlegenheit. Der FC war deutlich kreativer und auch gefährlicher. Vor allem über Standards. Maina schickte aus dem Halbfeld Downs steil, während die Pfälzer auf eine Flanke warteten, doch der Kölner Stürmer vergab aus spitzem Winkel. Anschließend schickte Kainz, ebenfalls nach einem Freistoß, Maina die Linie entlang, der 25-Jährige brachte die Flanke genau auf Dejan Ljubicic, der einnickte (33.).

Kaiserslautern machte weiter Druck, der FC blieb gefährlich, hatte aber auch ein wenig Glück, dass der übermotivierte Torschütze nach zwei Foulspielen nur eine Gelbe Karte gesehen hatte. So ging der FC mit einer knappen Führung in die Kabine. Ljubicic kam aus dieser nicht mehr zurück. Struber reagierte auf die Verwarnung und brachte Luca Waldschmidt. Der FC versuchte das Spiel zunächst mit Ballkontrolle zu beruhigen, den Gastgeber gar nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Das gelang nur in Teilen. Zunächst legte Pacarada den Ball für Denis Huseinbasic auf, dessen Versuch geblockt wurde. Anschließend schickte Luca Sirch Stürmer Jannik Mause mit einem Traumpass. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete sicher (58.). Nur wenige Minuten später rettete der Keeper erneut bei einem Distanzschuss von Jannis Heuer (61.)

Schwäbe hält die Null

Und Lautern wollte den Ausgleich. Nach einer Ecke schlenzte der eingewechselte Aaron Opoku Richtung Tor, doch wieder faustete der Kölner Torhüter (68.). Köln fand kaum noch Entlastung. Auch, weil die Zuspiele in die Tiefe nicht mehr so richtig ankamen. Die Kölner nahmen auch weiterhin den Zweikämüfe an und hatten plötzlich Platz. Der eingewechselte Steffen Tigges legte glücklich auf Maina ab, der alleine aufs Tor zulief, aber mit seinem Tunnelversuch an Torhüter Julian Krahl scheiterte und wohl auch knapp im Abseits gestanden hatte(77.). Nur 60 Sekunden später zog Maina erneut ab, aber wieder war der Keeper da (78.). Genauso wie auf der anderen Seite erneut Schwäbe bei einem Distanzschuss von Opoku (83.). Köln verteidigte weiterhin leidenschaftlich und ließ nur noch wenig zu. Es blieb beim 1:0.

Der FC verabschiedet sich damit als Herbstmeister in die kurze Weihnachtspause. Am 3. Januar reisen die Geißböcke dann ins Trainingslage an die Costa del Sol. Am 18. Jannuar steht dann das erste Rückspiel gegen den Hamburger SV auf dem Spielplan.


FC: Schwäbe – Pacarada, Martel, Hübers – Finkgräfe (84. Bakatukanda), Ljubicic (46. Waldschmidt), Huseinbasic, Thielmann – Kainz (89. Uth), Maina – Downs (73. Tigges) – Tore: 0:1 Ljubicic (33.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Liveticker 1. FC Köln: Der FC ist Herbstmeister

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Liveticker 1. FC Köln: Der FC ist Herbstmeister

Der FC war am Sonntag zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern und hat sich mit einem 1:0-Erfolg zum Herbstmeister gekrönt. Alle Infos zu der Begegnung gibt es im Liveticker zum Duell des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Köln.

Am Sonntagmittag war der 1. FC Köln zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern. In den vergangenen Ligaspielen lief es im Hinblick auf die Punkteausbeute rund für den FC. Am letzten Spieltag der Hinrunde war nun für die Kölner sogar die Herbstmeisterschaft drin. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg.

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Das Spiel ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht findet ihr hier:

Match Score
1. FC Kaiserslautern
Position: 5
Matchday 17 (1st Leg) |Sun, Dec 22, 2024 | 1:30 PM
0:1
Fritz-Walter-Stadion
Referee: Wolfgang Haslberger
1. FC Köln
Position: 1
Match Timeline
89
Mark Uth (Florian Kainz)
Substitution
84
Elias Bakatukanda (Max Finkgräfe)
Substitution
80
Marvin Schwäbe
Yellow Card
Marlon Ritter (Jan Gyamerah)
Substitution
78
73
Steffen Tigges (Damion Downs)
Substitution
Jannis Heuer
Yellow Card
67
Aaron Opoku (Jannik Mause)
Substitution
63
Tobias Raschl (Afeez Aremu)
Substitution
63
Jan Gyamerah
Yellow Card
55
46
Luca Waldschmidt (Dejan Ljubičić)
Substitution
40
Dejan Ljubičić
Yellow Card
33
Dejan Ljubičić
Goal
Match Commentary
90′ + 8′
Wow. Was für ein Spiel. Der FC sichert sich die Herbstmeisterschaft. Habt ihr daran geglaubt? Also vor ein paar Wochen? Nun als Spitzenreiter ins neue Jahr! Wir wünschen euch vom Ticker ein Frohes Fest, einen guten Rutscht. Nachrichten und Infose, alles andere bekommt ihr natürlich weiterhin! Maat et joot! HERBSTMEISTER!!!! Come on FC!
90′ + 5′
Das Spiel ist aus. Der FC gewinnt auf dem Betzenberg und setzt sich an die Tabellenspitze.
90′ + 2′
Pacarada nochmal mit einem Schuss über das Tor.
90′
Bakatukanda rettet nach eine Flanke mit Kopf ganz stark vor der Linie. Es gibt 4 Minuten obendrauf.
89′
Substitution
Mark Uth
For Florian Kainz
Uth kommt für den Rest des Spiels für Kainz.
87′
Maina steckt durch auf Pacarada, der freie Bahn hat, aber zu lange wartet. Yokota kann Klären.
85′
Noch fünf Minuten… Jetzt muss der FC nochmal alles geben.
84′
Substitution
Elias Bakatukanda
For Max Finkgräfe
Elias Bakatukanda kommt für Max Finkgräfe.
84′
Maina steckt durch auf Thielmann, der zurücklegt. Doch Tigges kommt nur mit der Fußspitze ran.
82′
Wieder rettet Schwäbe. Eine Flanke von Yokota klärt Martel in den Fuß von Opoku, der erneut abzieht. Doch Schwäbe hält die Null.
81′
Sirch aus der Distanz, der geht aber mindestens genauso weit am Tor vorbei.
80′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Marvin Schwäbe
Schwäbe sieht Gelb wegen Zeitspiels.
78′
Substitution
Marlon Ritter
For Jan Gyamerah
Wechsel bei Lautern.
78′
Wieder kommen die Kölner zum Abschluss, wieder ist es Maina aus gut zwölf Metern, wieder hält Krahl.
77′
Das muss es sein. Tigges verlängert ungelenk auf Maina. Der 26-Jährige ist durch, versucht es mit dem Tunnel, doch Krahl hält. Den Nachschuss bringt Tigges aus spitzem Winkel aufs Tor, hätte zurücklegen müssen. Der Stürmer stand aber wohl im Abseits.
75′
Köln kämpft, versucht es mit Zweikämpfen. Nicht immer glücklich, aber bislang hält die Führung.
73′
Substitution
Steffen Tigges
For Damion Downs
Steffen Tigges kommt für Damion Downs.
72′
Ob das gut geht? Yokota bringt von rechts die Flanke. Thielmann rettet mit der Fußspitze zur Ecke.
70′
Opoku versucht es mit einem Schüsschen. Kein Problem für Schwäbe.
67′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Kaiserslautern
Jannis Heuer
Heuer bekommt Gelb, weil er Waldschmidt zu hart abgeräumt hat.
67′
Die Ecke kann Thielmann klären. Doch der Ball bleibt heiß. Opoku kann von der linken Seite schlenzen. Aber wieder ist Schwäbe da.
66′
Sirch bringt aus dem Halbfeld eine Flanke. Aber Opoku kommt nicht ran. Eckball.
63′
Substitution
Aaron Opoku
For Jannik Mause
Doppelwechsel.
63′
Substitution
Tobias Raschl
For Afeez Aremu
Wechsel beim FCK.
62′
Das wird noch eine lange halbe Stunde. Lautern macht nun wieder richtig Druck.
61′
Die Kölner bekommen den Ball nicht geklärt. Aus der Distanz zieht Heuer ab. Schwäbe bekommt die Kugel weggefaustet.
58′
Schwäbe! Sirch hebelt mit einem langen Pass die komplette Abwehr aus. Mause kommt aus etwas spitzem Winkel zum Abschluss, aber Schwäbe ist da.
56′
Schade. Wieder spielen die Kölner den Freistoß kurz. Pacarada legt den Ball zurück auf Huseinbasic, dessen Schuss geblockt wird.
55′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Kaiserslautern
Jan Gyamerah
Der Lauterer will Finkgräfes Trikot haben, bekommt aber nur den Karton.
53′
Die Kölner jetzt mit mehr Ballbesitz. Kein Wunder, Lautern muss kommen…
50′
Thielmann bringt einen Ball scharf vor die Box, aber Downs verschätzt sich
46′
Weiter geht's.
46′
Substitution
Luca Waldschmidt
For Dejan Ljubičić
Luca Waldschmidt kommt für Dejan Ljubicic. Das kommt nicht überraschend. Ljubicic war nah an der Ampelkarte. Der FCK wechselt nicht.
45′ + 2′
Pause in Kaiserslautern. Der FC führt zur Halbzeit 1:0. Und das auch eigentlich nicht unverdient. Lautern gehört der Ball. Die Pffälzer kommen auf mehr als 65 Prozent Ballbesitz, der FC hat aber die deutlich besseren Chancen. Finkgräfe muss es schon nach 12 Minuten machen. Auch Downs hat eine dicke Chance auf dem Fuß. Letztlich ist es Ljubicic, der per Kopf trifft. Am Ende hat der Mittelfeldspieler aber Glück, dass er noch auf dem Platz steht. Ljubicic sieht nach 40 Minuten Gelb und geht dann erneut viel zu übermotiviert in den Zweikampf… Jetzt erst Mal durchatmen und dann 45 Minuten bis zur Herbstmeisterschaft! Bis gleich!
45′
Noch mal 60 Sekunden extra…
44′
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dejo noch eine zweite Halbzeit spielt.
43′
Puuuuh. Da hat Ljubicic richtig Glück. Mit gestrecktem Bein legt der Mittelfledspieler Gyamerah. Und sieht zum Glück nicht die zweite Verwarnung.
40′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Ljubicic kommt einen Schritt zu spät gegen Gyamerah. Die muss man geben.
38′
Eckball für Lautern. Die Pfälzer suchen die Antwort.
35′
Stand jetzt wären die Kölner Herbstmeister…
33′
0:1
Goal for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
TOOOOOOR! Wieder eine gute Freisoßtvariante. Kainz schickt Maina die Linie lang. Der Schienenspieler bringt die Flanke. Krahl greift vorbei, Ljubicic steht ganz frei und nickt ein.
30′
Downs hat es auf dem Fuß. Starke Idee von Maina. Der Ball liegt zum Freistoß bereit. Doch Maina bringt nicht die Flanke, sondern schickt Downs steil. Der Stürmer versucht es aus spitzem Winkel, aber Krahl ist da.
29′
Aktuell viel Leerlauf…
24′
Die erste Ecke der Kölner. Maina bringt die Kugel in die Box, doch keine Gefahr.
21′
Lautern kommt mittlerweile auf 65 Prozent Ballbesitz. In Sachen Torabschlüsse steht es aber 3:3.
17′
Kaiserslautern übernimmt zunehmend das Spiel. Die Pfälzer ziehen ein richtiges Powerplay auf, machen da zum Glück zu wenig draus.
15′
Eieiei. Wieder hat Yokota viel zu viel Zeit, kann den Ball auf Gyamerah lupfen, der lupft die Kugel über Schwäbe und über das Tor.
12′
Finkgräfe!!! Kainz spielt Maina auf der linken Seite frei. Der nimmt mal so richtig Tempo auf, hat es aber mit drei Gegnern zu tun. Der Ball landet bei Finkgräfe, der freie Schussbahn hat, aber aus elf Metern ungestört verzieht. Das hätte es sein müssen.
11′
Die erste dicke Chance der Lauterer. Yokota hat ganz leichtes Spiel mit Pacarada und kann quer legen. Wekesser ist ganz frei und verfehlt deutlich.
8′
Kruios, der FC bekommt einen Freistoß, weil Aremu einen Ball aufnimmt, der noch gar nicht im Aus war. Pacarada bringt die Kugel aus dem Halbfeld vors Tor. Aber keine Gefahr.
5′
Das war wichtig. Sirch nimmt da richtig Tempo auf und hat erstaunlich viel Platz. Huseinbasic trennt die Kugel vom Gegner.
4′
Kaiserslautern mit viel Ballbesitz.
2′
Wieder spielt Kainz einen Ball auf Maina. Der Flügelspieler kommt auch in der Box zum Abschluss, legt die Kugel aber deutlich am Tor vorbei.
1′
Ganz starke Aktion. Downs schickt Kainz auf der rechten Seite. Der bringt die Kugel vors Tor und Maina versucht die Kugel über die Linie zu drücken. Krahl ist zur Stelle.
1′
Der Ball rollt auf dem Betzenberg. Die Kölner spielen heute in ihren Ausweichtrikots. Lautern natürlich in Rot.


Hier ist die Startelf

Starting Lineup: 3-4-3
1
Schwäbe
80
Yellow Card
Marvin Schwäbe
17
Paçarada
6
Martel
4
Hübers
35
Finkgräfe
84
Substitution
Max Finkgräfe
Elias Bakatukanda
8
Huseinbašić
7
Ljubičić
33
Goal
Dejan Ljubičić
40
Yellow Card
Dejan Ljubičić
46
Substitution
Dejan Ljubičić
Luca Waldschmidt
29
Thielmann
37
Maina
42
Downs
73
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
11
Kainz
89
Substitution
Florian Kainz
Mark Uth
Substitutes
40
Jonas Urbig
TW
NA
Matthias Köbbing
TW
18
Rasmus Carstensen
RV
38
Elias Bakatukanda
84
Substitution
Max Finkgräfe
Elias Bakatukanda
IV
16
Marvin Obuz
RM
9
Luca Waldschmidt
46
Substitution
Dejan Ljubičić
Luca Waldschmidt
ST
13
Mark Uth
89
Substitution
Florian Kainz
Mark Uth
ST
21
Steffen Tigges
73
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
ST
43
Jaka Čuber Potočnik
ST
Starting Lineup: 3-4-3
1
Krahl
24
Heuer
67
Yellow Card
Jannis Heuer
31
Sirch
33
Elvedi
13
Wekesser
2
Tomiak
23
Aremu
63
Substitution
Afeez Aremu
Tobias Raschl
32
Gyamerah
55
Yellow Card
Jan Gyamerah
78
Substitution
Jan Gyamerah
Marlon Ritter
19
Hanslik
41
Yokota
18
Mause
63
Substitution
Jannik Mause
Aaron Opoku
Substitutes
28
Fabian Heck
TW
3
Florian Kleinhansl
LV
6
Almamy Touré
IV
27
Frank Ronstadt
RV
7
Marlon Ritter
78
Substitution
Jan Gyamerah
Marlon Ritter
OM
20
Tobias Raschl
63
Substitution
Afeez Aremu
Tobias Raschl
ZM
26
Filip Kaloc
ZM
37
Leon Robinson
DM
17
Aaron Opoku
63
Substitution
Jannik Mause
Aaron Opoku
LM

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Spielbericht

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Aktuelle Transfergerüchte

Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
,
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Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Die Kölner Defensive wirkt seit der Umstellung deutlich stabiler. Vor allem Dominique Heintz profitiert sichtlich von der Dreierkette. Das kann man vom Kapitän der Geißböcke nicht behaupten. Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Seit dieser Spielzeit ist er Kapitän der Geißböcke, erfüllt die Aufgabe auch durchaus gut, auf dem Feld will aber nicht alles gelingen: Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

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Die Antwort auf die Frage nach der Ursache für die jüngste Erfolgsserie entwickelt sich beim FC zunehmend zu einer mantraartigen Floskel. So als müsse man sie nur oft genug wiederholen, damit sie stimmt. Denn so oft die Frage gestellt wird, so gleich die Antwort der unterschiedlichen Protagonisten. Erst am vergangenen Mittwoch sprach Mark Uth einmal mehr die Stabilität an, die Gerhard Struber der Mannschaft in den vergangenen Wochen verliehen hat. Wenige Tage zuvor war es Denis Huseinbasic, der darauf hinwies und auch Marvin Schwäbe nannte in einem Talk des TV-Senders „Sky“ jene Erfolgsformel. Nicht nur die Statistik von drei Gegentreffern in den vergangenen sechs Spielen gibt sowohl Trainer als auch Spielern recht. Die Kölner wirken nicht mehr so konteranfällig, lassen nicht mehr so viele Chancen zu – sie sind stabiler. Welche Gründe auch immer dahinterstecken.

Timo Hübers verliert an Wert

Doch ausgerechnet der Kölner Kapitän scheint mit der Umstellung ein wenig zu fremdeln. Timo Hübers ist schon in der gesamten Spielzeit nicht immer der erhoffte Ruhepol in der Hintermannschaft der Geißböcke. Gegen den Karlsruher SC, den SV Darmstadt und den SC Paderborn erlebte der 28-Jährige denkbar schlechte Spiele, war gleich an einem Großteil der elf Gegentore direkt beteiligt. Seit der Umstellung lassen die Kölner zwar nicht mehr so viel zu, Hübers bleibt aber hin und wieder dennoch der Unsicherheitsfaktor in der Kölenr Dreierkette. Dominique Heintz ist längst zur Konstante geworden, zuletzt füllte Eric Martel als nomineller Sechser das Abwehrzentrum ebenfalls gut aus. Nur auf der rechten Abwehrseite war der FC in den vergangenen beiden Spielen auffällig anfällig.

Dabei sind die Zweikampfwerte des Innenverteidiger durchaus in Ordnung, wenn auch nicht die besten der Liga. Hübers liegt mit einer Quote von mehr als 60 Prozent im Durchschnitt der Innenverteidiger, dann aber doch weit entfernt von Spielern wie Schalkes Tomas Kalas mit knapp 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Die eher durchwachsene Saison straft nun auch das Online-Portal transfermarkt.de ab. Der Innenverteidiger ist einer der zahlreichen Kölner Verlierer des jüngsten Updates, wird auf 3.5 Millionen Euro eingeschätzt. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“, sagt transfmarkt.de-Admin Marcel Fritz. „Er liegt nun näher an den wertvollsten Abwehrspielern im höheren Altersbereich wie Phil Neumann (Hannover) oder Miro Muheim (HSV).“ 

Noch in der vergangenen Spielzeit war Hübers neben Jeff Chabot einer der wenigen Feldspieler, die lange auf einem ordentlichen Niveau spielten. Kein Wunder, dass der Stammspieler auch in dieser Saison das Vertrauen erhält und auch die Kapitänsbinde übertragen bekommen hat. Im Winter wollen die Kölner auch in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen. Somit dürfte auch die Konkurrenzsituation auf den Kapitän deutlich ansteigen.


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Herbstmeisterschaft für den FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte