Die Vorzeichen haben sich geändert: „Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin“

Eric Martel und Timo Hübers vom 1. FC Köln klatschen ab.
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Die Vorzeichen haben sich geändert: „Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin“

Am Dienstagabend trifft der 1. FC Köln in der 2. Runde des DFB-Pokals auf Holstein Kiel. Für beide Teams die Chance, sich ein wenig Ruhe zu verschaffen. Gerhard Struber sieht den Gegner in der Favoritenrolle und könnte damit recht haben. Dennoch ist durchaus etwas drin für den 1. FC Köln: So will der FC gegen Kiel gewinnen.

Defensive oder Offensive – wie will Gerhard Struber die Begegnung gegen Kiel angehen. Der FC sieht sich selbst in der Außenseiterrolle, der KSV sieht sich als Favorit. Die Rollen scheinen klar verteilt und sich seit dem vergangenen Aufeinandertreffen gedreht zu haben. Dennoch herrscht trotz Krise Zuversicht beim 1. FC Köln: So will der FC gegen Kiel gewinnen.

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Als der 1. FC Köln den kommenden Gegner das letzte Mal im eigenen Stadion empfing, da waren die Vorzeichen eigentlich klar. Der FC kam zwar aus einer bescheidenen Saison und hatte es nur mit Mühe in die Relegation geschafft – wohlgemerkt eine Relegation, die zwischenzeitlich ebenfalls in weiter Ferne schien – dennoch waren die Kölner gegen Holstein Kiel absolut favorisiert. Selbst nach dem 0:1 im Hinspiel war die Schockstarre nur von kurzer Dauer und die Geißböcke bogen die Verhältnisse im Rückspiel in Kiel wieder zurecht. Dreieinhalb Jahre später ist die Situation eine komplett andere. Der FC schien nach dem Relegationserfolg weit entfernt von jeglichen Abstiegssorgen, um dann doch brutal auf dem Boden der Tatsachen zu landen, Kiel schien dagegen gefühlt unaufsteigbar, um im vergangenen Sommer dann doch den Gang in die Bundesliga anzutreten.

Struber sieht den Bundesligisten als Favorit

Gefühlt ist das Bild geblieben. Hier der Traditionsverein, mit Historie, mit Strahlkraft, mit 140.000 Mitgliedern und einer Millionenstadt im Rücken, dort der gefühlte ewige Zweitligist, den einige Experten schon nach acht Spieltagen auf dem direkten Weg in die Zweitklassigkeit sehen. Und obwohl die Kieler erst zwei Punkte in der laufenden Spielzeit eingefahren haben, ordnet Gerhard Struber die Verhältnisse ganz klar ein: „Es gibt diese Spiele wie gegen Leverkusen, wo sie (Holstein Kiel, Anm. d. Red.) unter Beweis gestellt haben, dass sie Qualität haben und in der Bundesliga Punkte erspielen können“, sagte der Coach. „Diese Mannschaft bringt viele Facetten mit, die dieser Bundesliga gerecht werden können.“ Tatsächlich holte der Aufsteiger einen Punkt gegen Bayer und verpasste einen weiteren gegen Stuttgart nur sehr sehr knapp.

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Auch, wenn Kiel in dieser Spielzeit noch keinen Dreier eingefahren hat, warnt der Kölner Coach vor dem Gegner. „Es ist ein Klassenunterschied, der da auf uns zukommt. Es ist ja nicht vom Himmel gefallen, dass sie aufgestiegen sind“, sagte Struber und wies auch auf die Neuverpflichtungen hin. Dennoch erklärte auch Struber, dass sich die Vorzeichen in den vergangenen Jahren geändert hätten: „Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin.“ Und weiter: „Wir wissen, es kommt ein Bundesliga-Verein auf uns zu, der Favorit ist. Wenn wir aber kompakt sind, uns was zutrauen und als Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute sehr wachsam sind, dann denke ich, dass wir überraschen können.“ Tatsächlich sind die Störche nach einer starken Saison verdient aufgestiegen und haben gegen Topgegner gut mitgehalten, in Ehrfurcht muss der FC aber trotz der eigenen Krise auch nicht erstarren.

Kiel bei Kontern und Standards anfällig

Kiel hat acht Spiele in Folge nicht gewonnen und in diesen 23 Gegentore kassiert. Die Mannschaft von Marcel Rapp konzentrierte sich gegen Stuttgart zuletzt auf eine kompakte Defensive, ist aber insgesamt im Spielsystem sehr variabel. Vor allen bei Umschaltmomenten ist der KSV extrem anfällig, lässt sich in der Rückwärtsbewegung relativ einfach ausspielen, genauso offenbaren die Kieler bislang Schwierigkeiten bei der Verteidigung von Standards. Also durchaus Mittel, mit denen der FC in dieser Spielzeit schon gefährlich wurde. Gerade die Ecken sind mittlerweile ein Kölner Unruheherd. Kiels Stärken liegen dagegen in der Balleroberung, den Umschaltmomenten und dem Flügelspiel. Ähnlich wie der FC betreibt auch der Gegner viel Aufwand, liegt in der Bundesliga bei den Sprints und den intensiven Läufen auf Rang zwei.

Gerhard Struber ließ sich am Montag nicht in die Karten schauen, ob der Coach bei der Defensivausrichtung vom Paderborn-Spiel bleiben wolle. Zwar stand der FC defensiv deutlich stabiler, er hatte in der Offensive aber seine Probleme. Personell wird es auf jeden Fall die Umstellung im Tor geben. Marvin Schwäbe bekommt seine Chance. Struber kündigte auch weitere „frische Gesichter“ an. Dabei ist fraglich, welches frisches Gesicht denn auch wirklich in der Startelf steht, viele Optionen hat der Coach nicht. Florian Kainz fehlt gesperrt, Mark Uth und Sargis Adamyan verletzt. Damion Downs und Max Finkgräfe „kränkelten“ zuletzt, ob es für einen Einsatz reicht, ist fraglich. So oder so können beide Teams den Sieg mehr als gut gebrauchen. Und das nicht nur aus finanzieller Sicht, immerhin geht es um mehr als 800.000 Euro. Doch so langsam wächst auch in Kiel der Unmut. Der hat den FC bekanntlich schon erreicht.

Das Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kiel spielen


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Struber auf der PK

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Personalsorgen in Köln, gibt es weitere Überraschungen? So könnte der FC gegen Kiel spielen

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich über das Tor von Timo Hübers gegen Ulm.
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Personalsorgen in Köln, gibt es weitere Überraschungen? So könnte der FC gegen Kiel spielen

Auf die 1:5-Pleite gegen Darmstadt folgte am Freitag eine Defensivausrichtung gegen Paderborn. Eine Ausrichtung, die aber ebenfalls nicht funktionierte. So könnte es für das Pokalspiel die nächsten Umstellungen geben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kiel spielen.

Verändert Gerhard Struber am Dienstag seine taktische Ausrichtung gegenüber dem Paderborn-Spiel? Personell wird es auf jeden Fall Umstellungen geben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kiel spielen.

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Nach der 1:5-Niederlage gegen Darmstadt hatten die Kölner Verantwortlichen Konsequenzen und Veränderungen angekündigt. Nach dem 1:2 gegen den SC Paderborn wird es wohl erneut die ein oder andere Umstellung geben wird. „Es werden viele aktuelle Spieler das Vertrauen bekommen. Gleichzeitig wird es aber auch das ein oder andere frische Gesicht geben“, sagte Gerhard Struber am Montag. „Aufgrund der Matchbelastung schauen wir uns das noch mal an. Am Ende wird es ein guter Mix sein.“ Einen guten Mix wünscht sich der Coach wohl auch in der Ausrichtung seiner Mannschaft. Ging die Defensivarbeit zu Saisonbeginn noch auf Kosten der Offensivaktionen, stand der FC am Freitag dann in der Defensive kompakt, fand in der Offensive aber nicht mehr statt.

Gibt es eine Überraschung?

Um die Balance zu finden, wird es also in der Tat einige Wechsel geben. Allerdings wird sich ein Teil der Startelf im Grunde von selbst aufstellen. So dürften in der Innenverteidigung Timo Hübers und Julian Pauli weiterhin gesetzt sein. Möglicherweise bekommt aber auch Dominique Heintz mal ein wenig Spielzeit. Auf der linken Seite wäre das Pokalspiel wohl eine Chance für Max Finkgräfe geworden, doch der Youngster „kränkelte“, wird möglicherweise nicht dabei sein – zumindest nicht in der ersten Elf. Auch auf der rechten Seite halten sich die Alternativen weiterhin in Grenzen. Jan Thielmann ist nach seinem Treffer gegen Paderborn wohl weiterhin die wahrscheinlichste. Dass der Trainer auf Eric Martel, Denis Huseinbasic, Tim Lemperle, Linton Maina und Dejan Ljubicic verzichtet, ist ebenfalls eigentlich eher unwahrscheinlich. Und so bleiben nicht sonderlich viele Wechsel-Positionen offen.

Luca Waldschmidt wusste gegen Paderborn nicht so wirklich zu überzeugen. Doch die Alternativen sind auch auf dieser Position begrenzt. Zumal Damion Downs wohl weiterhin krank, zudem Sargis Adamyan verletzt fehlen werden und mit einer Rückkehr von Mark Uth ist ebenfalls noch nicht zu rechnen. Florian Kainz ist nach seiner Roten Karte gegen Kaiserslautern aus der Vorsaison noch gesperrt. Bleiben nicht viele Möglichkeiten. Vielleicht bekommt der ehemalige Leih-Kieler Marvin Obuz eine Chance, vielleicht setzt Struber auf einen anderen Sturm – allerdings hielt sich die Einsatzzeit der Ergänzungsspieler bislang auch in Grenzen. Sicher ist nur die Veränderung auf der Torwartposition. Marvin Schwäbe wird sicher für Jonas Urbig beginnen.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Kiel spielen

Marvin Obuz im Trikot des 1. FC Köln

Marvin Obuz

So wirklich glauben wir auch nicht dran, aber es wäre ein Versuch und ein „frisches Gesicht“.


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Struber auf der PK

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Fehlende Leader in der Krise

So startet der FC gegen Paderborn – Ljubicic kehrt zurück

Dejan Ljubicic wird auch weiterhin im Trikot des 1. FC Köln spielen
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So startet der FC gegen Paderborn – Ljubicic kehrt zurück

Nach der 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt ist beim 1. FC Köln Wiedergutmachung angesagt. Und dafür gibt es Umstellungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.

Große taktische Veränderungen gibt es nicht, aber personelle beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.

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Konsequenzen wurden angekündigt, Veränderungen gefordert. Doch gibt es diese nun beim 1. FC Köln im Duell gegen den SC Paderborn? In die Karten wollte sich Gerhard Struber jedenfalls nicht schauen lassen. Das hätte angesichts des Geheimtrainings unter der Woche auch nicht so wirklich viel Sinn gemacht. Und so gab es vor der Begegnung gegen die Ostwestfalen tatsächlich mindestens eine große Veränderung. Setzte der Österreicher in den bisherigen Spielen bis auf wenige Ausnahmen auf die gleiche Startelf, standen einige Fragezeichen hinter der Anfangsformation. Und das nicht nur personell. Die sind nun beantwortet. Der Kölner Trainer geht nicht auf die Dreierkette. Struber vertraut auf der rechten Seite wieder Jan Thielmann.

Struber setzt sich große Ziele

Rasmus Carstensen sitzt auf der Bank. Auch Dejan Ljubicic hat es wieder in die Startelf geschafft. Der Mittelfeldspieler könnte über die linke Seite kommen. Gar nicht im Kader ist Damion Downs, der krank ausfällt. Tim Lemperle könnte also als nominelle Spitze auflaufen und Luca Waldschmidt dahinter. Vielleicht agieren die Kölner auch mit einer Doppelspitze.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.


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Struber unter Druck?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Im Sommer ausgemustert: Zuletzt Torschütze und Kurz-Comeback bei der U21

Nikola Soldo und Maxi Schmid
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Im Sommer ausgemustert: Zuletzt Torschütze und Kurz-Comeback bei der U21

Im Sommer wurden Nikola Soldo und Maxi Schmid bei den Profis des 1. FC Köln ausgemustert. Am vergangenen Spieltag waren beide für die U21 der Kölner im Einsatz – doch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Bei beiden ist die Zukunft offen, nur liegt sie nicht zwingend beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Nikola Soldo und Maxi Schmid?

Beim einen fand sich kein Abnehmer, beim anderen kam das angestrebte Leihgeschäft nicht zu Stande für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Nikola Soldo und Maxi Schmid?

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Viel wurde in der Vorbereitung im Sommer über einen XXL-Kader, über Streichlisten und -kandidaten beim FC gesprochen. Zunächst sollte der Kader vor dem Trainingslager verkleinert werden, dann wenige Tage vor dem eigentlichen Saisonbeginn. Auch aufgrund der Verletzungen von Florian Kainz und Max Finkgräfe fiel die Verschlankung am Ende deutlich geringer aus. Zwei Spieler, die es aber getroffen hat sind Maxi Schmid und Nikola Soldo. Zwei Spieler mit unterschiedlichen Vorzeichen. Nach zwei Jahren beim FC sollten sich die Wege von FC und Soldo eigentlich im Sommer trennen, doch es gab offensichtlich keinen Abnehmer – zumindest keinen, mit dem sich der FC oder der Spieler einigen konnten. Für Maxi Schmid strebten die Kölner ein Leihgeschäft an. Auch das kam nicht zu Stande.

Soldo mit erstem FC-Einsatz seit Februar 23

Unterschiedliche Herangehensweisen mit ähnlichem Ergebnis. Beide Spieler wurden aus dem Kader der Profis gestrichen. Bei Nikola Soldo konnte die Entscheidung am Ende wohl niemanden mehr überraschen. Der Innenverteidiger war vor zwei Spielzeiten am Deadline Day in einer Nacht- und Nebel-Aktion verpflichtet worden. Der FC reagierte damit auf eine kleine Verletzungsmisere. Zwischenzeitlich war Soldo sogar Stammspieler, verlor seinen Platz aber und fand beim FC den Anschluss nicht mehr. In der vergangenen Saison war der Kroate an den 1. FC Kaiserslautern verliehen, spielte dort aber ebenfalls mehrere Wochen überhaupt keine Rolle. Im Sommer kehrte auch der Abwehrspieler zu den Geißböcken zurück. Eigentlich sollte Soldo auch bei der U21 nicht zum Einsatz kommen, war auch bis zum vergangenen Wochenende kein Teil des Kaders.

Dort blieb FC-Coach Evangelos Sbonias am Freitagabend im Duell gegen den Wuppertaler SV keine andere Wahl. Nachdem der Coach kurz zuvor Elias Bakatukanda vom Platz genommen hatte, reagierte der Trainer nun auf die Gelb-Rote Karte gegen den weiteren Innenverteidiger Neo Telle. Der Kroate trug zum ersten Mal seit Februar 23 wieder den Geißbock in einem Pflichtspiel auf der Brust. Viele weitere Spiele werden wohl nicht dazu kommen. Soldo soll auch weiterhin bei der U21 eigentlich nur trainieren, den jungen Talenten sicher keinen Platz streitig machen. Dem FC wäre ein Wechsel im Winter sicherlich die liebste Variante. Schließlich erhält der Abwehrspieler auch weiterhin Gehalt, obwohl er bei den Kölnern nicht zum Einsatz kommt. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Eine große Ablöse werden die Geißböcke nicht verlangen können und wohl auch nicht einkalkulieren.

Wie geht es weiter mit Maxi Schmid?

Anders ist die Situation bei Maxi Schmid. Der FC hat bislang an dem Angreifer festgehalten, weil die Verantwortlichen von dem Durchbruch des Angreifers lange überzeugt waren. Ob das immer noch der Fall ist, ist offen. Für Schmid sollte aus diesem Grund im Sommer aber ein Leihkonstrukt erfolgen. Im Gegensatz zu Soldo ist der Stürmer ein fester Bestandteil der U21, erzielte gegen den Wuppertaler SV am vergangenen Freitag sein zweites Saisontor. Doch auch bei Schmid scheint die Zukunft offen. Der 21-Jährige hat ebenfalls Vertrag bis zum kommenden Sommer. Bei den Profis wird es Schmid weiterhin schwer haben. Mit zwei Saisontoren hat sich der Angreifer noch nicht so richtig für mehr empfohlen, die erste Elf ist bei Struber gerade in der Offensive ohnehin gesetzt und die Kölner wollen im Winter noch einmal nachlegen.

Richtig glücklich wird Schmid über seine Rolle in der Regionalliga West aber vermutlich auch nicht sein. Der Angreifer spielte in der vergangenen Saison immerhin in der zweiten niederländischen Liga lange um den Aufstieg mit, sieht sich wohl nicht mehr in der vierten Liga. Für ein weiteres Leihkonstrukt müssten die Kölner zunächst den Vertrag mit Schmid verlängern. Der läuft ebenfalls im kommenden Sommer aus.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Welche Möglichkeiten hat Struber zur Veränderung?

Diese Verträge laufen beim FC aus

Auslaufende Verträge wecken Begehrlichkeiten, nicht nur 2025

Linton Maina und Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln.
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Auslaufende Verträge wecken Begehrlichkeiten, nicht nur 2025

Am Montag tauchten Transfergerüchte um Tim Lemperle auf. Kein Wunder, der Kölner Angreifer ist einer der Leistungsträger beim FC und der Vertrag läuft im Sommer aus. Damit ist Lemperle nicht alleine. Und auch die bis 2026 laufenden Verträge einiger Youngster bieten nur wenig Sicherheit. Diese Verträge laufen beim 1. FC Köln aus.

Von Stammspieler bis Nachwuchshoffnung. Bereits diesen Sommer, aber auch 2026 enden zahlreiche Kontrakte. Das weckt Begehrlichkeiten. Nicht nur anderer Vereine. Diese Verträge laufen beim 1. FC Köln aus.

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So wirklich überraschend kam die Nachricht an sich eigentlich nicht: Tim Lemperle soll auf Interesse bei einigen Bundesligisten gestoßen sein, hieß es am Montagvormittag. Laut „Express“ soll unter anderem die TSG Hoffenheim die Fühler ausgestreckt haben. Kein Wunder, der 22-Jährige ist einer der Leistungsträger der Geißböcke, kommt schon auf acht Scorerpunkte und ist zudem im Sommer ablösefrei zu haben. Zumindest nach aktuellem Stand. Eine Nachricht, die an sich nicht überraschend kam, aber dennoch eine gewisse Strahlkraft besitzt. Denn dass Lemperle den Verein im kommenden Sommer verlässt, ist natürlich nicht ausgeschlossen. Für den bei den Fans ohnehin schon angezählten Christian Keller wäre ein Abschied des Eigengewächses ein weiterer Tiefschlag – zumindest in der Wahrnehmung der Kölner Anhänger.

Ein Dutzend Verträge der Profis laufen aus

Wie berechtigt die Abschiedssorgen um das Kölner Talent sind, wissen am Ende nur die Beteiligten. Doch würde ein Verbleib in Liga zwei die Chancen, Lemperle zu halten, nicht unbedingt steigern. Dennoch soll es schon jetzt Gespräche geben. Und die sind auch bitter nötig. Und das wiederum nicht nur bei Lemperle. Insgesamt laufen ein Dutzend Verträge des Profikaders mit dem Ende dieser Spielzeit aus. Und die Konstellation rund um diese Verträge ist ganz offensichtlich keine einfache – zumindest nicht so einfach, dass eine Weiterbeschäftigung sicher ist. So gibt es neben Lemperle gleich mehrere Spieler, deren Kontrakte im Sommer auslaufen und die um ihren Preis wissen dürften. So wie Dejan Ljubicic und Linton Maina, die in dieser Saison wieder zu alter Form finden und beim FC zu den Stammspielern gehören oder zumindest gehörten. Ljubicic fiel zuletzt bekanntlich aus.

Aufstieg als Argument?

Der Österreicher hat schon mehrfach mit einem Wechsel geliebäugelt. Maina wollte seinen Kontrakt bislang auch nicht verlängern. Die beiden Akteure werden wenn überhaupt wohl nur beim Aufstieg in Köln bleiben. Der ist aktuell in weiter Ferne und wird auch noch einige Monate ein Unsicherheitsfaktor bleiben. Ein klarer Nachteil gegenüber möglicher Mitbieter. Ebenfalls spannend wird die Situation bei einigen Nachwuchshoffnungen. So sind nach aktuellem Stand Meiko Wäschenbach und Marvin Obuz nur noch bis zum kommenden Sommer beim FC beschäftigt. Beide Akteure dürften mit der aktuellen Situation nicht sonderlich zufrieden sein. Obuz kommt bislang auf zwei Kurzeinsätze, Wäschenbach wartet noch auf sein Debüt. Auch der 20-Jährige soll in der Vergangenheit schon über einen Abschied aus Köln nachgedacht haben.

Die Verträge von Luca Kilian und Mathias Olesen laufen ebenfalls aus. Nach seiner langen Verletzung wird Kilian schon bald in das Mannschaftstraining zurückkehren. Wie es in der kommenden Saison weitergeht, ist offen. Ein Verbleib ist aktuell aber schon wahrscheinlich. Bei Maxi Schmid und Nikola Soldo könnten die Zeichen dagegen auf Abschied stehen. Wie berichtet ist die Situation bei den Torhütern besonders verzwickt. Marvin Schäbe will den Verein möglichst zeitnah verlassen, die Verträge von Matthias Köbbing, Jonas Nickisch und Philipp Pentke laufen im kommenden Sommer aus. Und zuletzt hat Sky berichtet, dass ein Wechsel von Jonas Urbig im kommenden Sommer wahrscheinlich ist. Zwar hat der Keeper noch bis 2026 Vertrag, der FC würde eine marktgerechte Ablöse aber wohl nur bis zum kommenden Sommer kassieren, der Marktwert des Keepers in den kommenden Jahren aber steigen.

Verträge zahlreicher Talente laufen 2026 aus

Die ersten Interessenten soll es bereits geben. Und Urbig ist nicht das einzige Talent, auf das diese Konstellation zutrifft. So laufen auch die Verträge von unter anderem Damion Downs, Eric Martel, Jan Thielmann und Max Finkgräfe nur noch bis 2026. Bis auf den Rekonvaleszenten Finkgräfe allesamt Spieler, die beim FC aktuell zum Stammpersonal gehören und als Nachwuchs-Nationalspieler eine weitere Bühne neben dem FC haben. Finkgräfe gilt als eins der größten deutschen Linksverteidiger-Talente, auch der 20-Jährige könnte schon bald den Weg in den deutschen Nachwuchs finden. Martel wird ebenfalls als Holding Six ein weiterer Sprung zugetraut. An Interessenten dürfte es im Sommer nicht mangeln, weitere Gerüchte werden zwangsläufig hochkochen.

Werden die Verträge nicht verlängert, würde der FC auch bei den Kölner Hoffnungsträgern nur noch im kommenden Sommer eine Ablöse kassieren können. Sportdirektor Christian Keller wird sich in den kommenden Wochen ganz sicher nicht nur nach möglichen Neuverpflichtungen umschauen.


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Schwache Defensive: Hier ist der FC Schlusslicht der Liga

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Schwache Defensive: Hier ist der FC das Schlusslicht der Liga

Jan Thielmann im Zweikampf für den 1. FC Köln
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Schwache Defensive: Hier ist der FC das Schlusslicht der Liga

Nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt kritisierte Sportdirektor Christian Keller auch das Zweikampfverhalten der Geißböcke. Und das laut Statistik vollkommen zu Recht. Denn gerade bei einer Defensiv-Bilanz heißt das Schlusslicht der Liga 1. FC Köln: Der FC verliert zu viele Zweikämpfe.

Bei den Geißböcken gehen mehr als die Hälfte der direkten Duelle verloren. Ein Wert, der zwar nicht alleine für die schlechte Leistung der Kölner verantwortlich ist, der aber dennoch Teil eines Defensivproblems zu sein scheint: Der 1. FC Köln verliert zu viele Zweikämpfe.

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Timo Hübers war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als sich der Abwehrspieler nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt am Freitagabend den Fragen der Journalisten stellte. Kein Wunder, der Innenverteidiger hatte einen besonders schwachen Abend erwischt. Wie schon beim vogelwilden 4:4 gegen den Karlsruher SC war der 28-Jährige gleich an mehreren Gegentoren beteiligt. Vor allem beim 1:4 sah Hübers besonders schlecht aus. Der hoch aufgerückte Abwehrchef der Kölner verlor viel zu leicht einen Zweikampf gegen Fynn Lakenmacher, der daraus eine Drei-auf-Eins Situation kreierte. Philipp Förster ließ Hübers erneut aussteigen und schob schließlich den Ball ins Netz. Ähnlich hatte sich schon im ersten Abschnitt Julian Pauli beim Gegentor zum 1:2 von Isac Lidberg abkochen lassen.

Hübers: „Wir hatten zu wenig entgegensetzen“

Die Defensivleistung der Kölner sah gegen die Hessen insgesamt alles andere als gut aus und wurde von Christian Keller dementsprechend deutlich kritisiert: „Eine seriöse Zweikampfführung, eine Sprintbereitschaft, die eigene Aufgabe erfüllen – das muss jeder selbst hinkriegen. Das ist nichts, was der Trainer beeinflusst“, sagte Keller, der Gerhard Struber damit gleichzeitig in Schutz nahm. Auch Abwehrchef Hübers sah ähnliche Probleme: „Die direkten Duelle, die Intensität, das Schließen auf den zweiten Ball, das Verteidigen auf der letzten Linie“ waren für den Innenverteidiger Aspekte, die gegen Darmstadt nicht passen wollten. Gerade diese direkten Duelle werden für den FC aber offensichtlich zu einem grundlegenden Problem. „Darmstadt hat uns mit seiner Körperlichkeit und Wucht komplett den Schneid abgekauft. Wir hatten zu wenig entgegensetzen“, sagte Hübers.

Der FC gewann gegen die Lilien 48 Prozent seiner Zweikämpfe, gerade viele entscheidende gingen verloren. Hübers selbst kam gegen Darmstadt auf eine Zweikampfquote von 60 Prozent, Julian Pauli immerhin auf 61. Auf der anderen Seite erreichte Innenverteidiger Alkesandar Vukotic 65 Prozent, Clemens Riedel sogar mehr als 80 Prozent. Auch über den gesamten Saisonverlauf liegen die Kölner Innenverteidiger bei den gewonnenen Zweikämpfen zwar im Mittelfeld, aber weit hinter den Top-Abwehrkollegen zurück. Während das FC-Abwehrduo jeweils um die 58 Prozent erreicht, kommen die Top-Innenverteidiger der Liga auf mehr als 70 Prozent. So wie eben Lilien-Abwehrmann und Torschütze Vukotic (72 Prozent) oder Hamburgs Sebastian Schonlau (72) oder Karlsruhes Marcel Franke (74).

Schlechtes Zweikampfverhalten

Doch das Debakel nur an den beiden Innenverteidigern festzumachen, wäre viel zu einfach. „Wir haben als ganze Mannschaft einfach vieles nicht richtig gemacht. Das betrifft nicht nur den Julian Pauli oder Timo Hübers. Wir haben im ganzen Verbund defensiv es heute nie hingekriegt, die Bälle so zu gewinnen und in die Zweikämpfe zu kommen, wie es nötig ist“, sagte Struber. Tatsächlich scheint das wiederum ein Kernproblem in dieser Spielzeit zu sein. Gerade bei den Zweikämpfen am Boden weisen die Geißböcke ein doch erstaunliches Defizit auf. Insgesamt kommen die Kölner auf eine Zweikampfquote von 48,36 Prozent, und damit auf den drittschlechtesten Wert der Liga. Nur Greuther Fürth (46,88 Prozent) und Preußen Münster (48,32) gewannen prozentual weniger Duelle.

Dabei zeichnet sich eine deutliche Aufteilung des Zweikampfverhaltens ab. Stehen die Kölner in der Statistik der gewonnenen Luftzweikämpfe hinter Hertha BSC Berlin noch auf dem zweiten Platz, so sind die Geißböcke auf der anderen Seite mit Abstand das schlechteste Team in den direkten Duellen am Boden. Gerade einmal 46,5 Prozent gingen an die Spieler des FC – kein Zweitligist ist schwächer. Dabei suchen die Kölner insgesamt sehr häufig den Zweikampf. So fällt der absolute Wert der gewonnenen Zweikämpfe insgesamt auch gar nicht schlecht aus. Doch gehen eben deutlich mehr als die Hälfte verloren. Natürlich ist auch diese Statistik nur ein Teil des Gesamtbildes und nur ein Mosaikstein der aktuellen Situation. Zumal sich der Prozentsatz natürlich durch alle Mannschaftsteile zieht.


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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Reinigendes Gewitter oder laues Lüftchen?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Reinigendes Gewitter oder laues Lüftchen? Jetzt soll geliefert werden

Timo Hübers enttäuscht nach dem 2:2 seines 1. FC Köln gegen Düsseldorf
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Reinigendes Gewitter oder laues Lüftchen? Jetzt soll geliefert werden

Nach dem 1:5-Debakel in Darmstadt herrschte beim FC am Samstag Redebedarf. Während die Profis die Pleite schnell abhaken wollten, baten die FC-Verantwortlichen die Spieler zum Rapport. Die Stimmung ist angespannt, der 1. FC Köln steuert auf die erste Mini-Krise zu.

Zwölf Punkte von 27 möglichen, das 1:5-Debakel gegen Darmstadt. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität ist beim FC groß. Nicht umsonst herrscht Redebedarf bei den Geißböcken. Der 1. FC Köln steuert geradewegs auf die erste Mini-Krise zu und muss in den kommenden Spielen liefern.

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Ein wenig vorschnell hatten die Kölner Spieler da wohl ihren Blick nach vorne gerichtet. Nach dem 1:5 gegen den SV Darmstadt am Böllenfalltor, dem ersten Heimsieg seit mehr als einem Jahr für die Lilien, dem ersten Heimsieg gegen den FC überhaupt, hätten die FC-Profis den Blick gerne sehr schnell wieder nach vorne gerichtet. „Wir müssen uns daran erinnern, was wir im Köcher haben und was wir für eine Qualität haben. Wir müssen das analysieren, aber auch schnell abhaken. Es bringt nichts, sich damit zu lange zu beschäftigen“, sagte Leart Pacarada unmittelbar nach der Partie. Auch Timo Hübers klang ähnlich. „Es hilft jetzt nicht, eine Grundsatzanalyse zu machen oder uns die Köpfe klein zu hacken“, sagte der Kölner Kapitän. „Wir müssen schnell abhaken, alles ehrlich ansprechen und analysieren, dann die Lehren daraus ziehen und hoffentlich ein ganz anderes Gesicht zeigen.“

Keller: „Das wird noch richtig laut werden“

Ganz so leicht wollten die FC-Verantwortlichen die Kölner Spieler dann aber nicht davonkommen lassen. Zu einfach hatten sich die Geißböcke von den Lilien auskontern, dabei geforderte Tugenden vermissen lassen. Naiv stellten sich die Kölner in der Rückwärtsbewegung an. Christian Keller verglich das Defensivverhalten seiner Mannschaft mit einer Schülermannschaft. Zwar betonte Gerhard Struber auf der Pressekonferenz nach dem Debakel, dass es nicht unbedingt eine Standpauke, aber ganz sicher Redebedarf geben würde. „Es braucht jetzt eine Mischung aus einer klaren, sehr sachlichen Analyse und, dass die Jungs mich auch mal richtig sauer und enttäuscht erleben. Da muss man nicht herumschreien, aber jeder muss spüren, dass wir dem Anspruch nicht gerecht geworden sind“, sagte der Trainer sichtbar angefressen.

Dass es dann am Geißbockheim aber doch nicht ganz so handzahm werden würde, deutete sich ebenfalls am Freitagabend an. Sportdirektor Keller kündigte schon da Konsequenzen an. „Das wird noch richtig laut werden“, sagte Keller in der Mixed Zone unter anderem dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Manchmal muss man eine Nacht drüber schlafen, damit jeder aufnahmefähig ist.“ Und diese Aufnahmefähigkeit dürften die Spieler dann am Samstagmorgen unter Beweis stellen. Hinter verschlossenen Türen wurde gesprochen, wohl auch analysiert und sicherlich wurden auch einige Dinge schonungslos auf den Tisch gebracht. Schließlich hatte der Sportdirektor gerade die Haltung, den Einsatz seiner Spieler und nicht etwa den Trainer kritisiert. Wie konkret Kellers Konsequenzen dann aussehen, ist nicht bekannt. Es wird nicht unbedingt bei den deutlichen Worten bleiben.

Der FC ist aktuell Mittelmaß

Die Stimmung scheint am Geißbockheim jedenfalls zu kippen. Der Fußball, der zu Beginn der Saison Lust auf mehr gemacht hat, von dem man glaubte, dass er mit mehr Kaltschnäuzigkeit direkt Richtung Bundesliga führt, fällt dem FC nun auf die Füße. Auf die Tabelle brauche man nun erst einmal nicht mehr zu schauen, kündigte Keller an. Dabei zeigt diese die Auswirkung der vogelwilden Auftritte unter anderem gegen Darmstadt. De facto belegt der FC nach dem neunten Spieltag einen Platz in der unteren Tabellenhälfte, der Relegationsplatz zu Liga drei ist sogar einen Punkt näher als der zur Erstklassigkeit. Zwar hatten die FC-Bosse stets von einem schnellstmöglichen Aufstieg und nicht von der direkten Wiederkehr in die Bundesliga gesprochen, dass dennoch Anspruch und Realität weit auseinanderliegen, ist angesichts der angespannten Stimmung offensichtlich.

Kein Wunder, zwölf von möglichen 27 Zählern und 18 Gegentore haben nichts mit der Statistik eines Teams zu tun, dass sich selbst erstklassig wähnt. Und so soll die Krisensitzung die Kölner Profis vor den kommenden vier Aufgaben wieder in Spur bringen. Auf dem Papier folgen nun mit Paderborn, Fürth und Hertha BSC tabellarisch leichtere Gegner als zum Saisonauftakt als es gegen die Tabellenspitze ging – wenn auch nur ein wenig. Doch, dass das dem FC nicht unbedingt in die Karten spielt, wurde am Freitagabend gegen die lange kriselnden Lilien recht deutlich. Nach dem Donnerwetter sollten die Kölner das Spiel gegen Darmstadt tatsächlich schnell abhaken. Mit dem 1:5-Debakel in den Köpfen in die kommenden Bewegungen zu starten, ist sicherlich nicht förderlich.

Reinige Gewitter hat es in der jüngeren Vergangenheit beim FC auch geben sollen, nicht immer haben sie den erhofften Ertrag gebracht.


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Kommentar zum Darmstadt-Spiel

Mark Uth vom 1. FC Köln

Wird Mark Uth noch einmal zur Option?

Gerhard Struber und der Einfluss auf das Spiel

Gerhard Struber mit Thomas Kessler vor der Kölner Bank.
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Gerhard Struber und der Einfluss auf das Spiel

Nach der bitteren Niederlage gegen Darmstadt gerät einmal mehr die Wechsel-Politik des Kölner Coaches Gerhard Struber ins Visier der Kritiker. Struber habe zu spät und falsch gewechselt, kein Einfluss auf das Spiel genommen, heißt es. Dabei taucht einmal mehr ein Kernproblem auf beim 1. FC Köln: Gerhard Struber und sein Einfluss auf das Spiel.

Fünf Wechsel, nahezu keine verändernden Auswirkung auf das Spiel. So lautet die Wechselbilanz des FC gegen Darmstadt. Die Kritik an den Auswechslungen von Trainer Gerhard Struber wird laut rund um den 1. FC Köln: Gerhard Struber und sein Einfluss auf das Spiel.

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Während Gerhard Struber und Christian Keller im Nachgang des 1:5-Debakels am Böllenfalltor deutliche Worte gegenüber der Mannschaft fanden, entlädt sich die Kritik und Schuldzuweisung an der Pleite und wohl auch der ersten Krise der noch jungen Zweitliga-Saison in den Sozialen Medien eher an Trainer und Sportdirektor. Kein Wunder, Christian Keller ist als Sportdirektor verantwortlich für die Zusammenstellung des Kaders. Dass viele seiner Neuverpflichtungen nicht eingeschlagen haben wie erhofft, ist nicht von der Hand zu weisen. Das Halten der Leistungsträger in diesem Sommer sowie das Einbinden von Nachwuchskräften und Leihspielern hat zumindest bislang noch nicht zu dem Saisonauftakt geführt, den sich viele Fans angesichts des Kaderwerts und einer vermeintlichen individuellen Klasse wohl erhofft haben.

„Wenn die Basics nicht stimmen, ist die Taktik nur Schall und Rauch.“

Gerhard Struber bekommt aktuell sein Fett weg, weil der Trainer auf der einen Seite an seiner Spielidee des Hurra-Fußballs trotz mittlerweile 18 Gegentoren stoisch festhalte und auf der anderen Seite zu wenig nach einem Rückstand wie gegen Darmstadt auf das Spiel einwirke, so der Tenor. So avancierte im Nachklang des Freitagsspiels die oft diskutierte Wechsel-Politik des 47-Jährigen ins Visier der Kritiker. Tatsächlich nahm der Trainer seine erste personelle Veränderung am Freitag erst nach einer guten Stunde vor. Struber wechselte den völlig überforderten Julian Pauli aus und brachte Dominique Heintz sowie Jan Thielmann für den glücklosen Rasmus Carstensen. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:1 für Darmstadt und zumindest in der Theorie wäre für den FC wohl noch etwas möglich gewesen.

Natürlich hätte der Coach mit Wechseln in der Halbzeit die Spieldynamik früher verändern können. Gut möglich, dass das Spiel einen anderen Verlauf genommen hätte. Aber eben nur „hätte“, eine Gewissheit hatte der Trainer nicht. Struber entschied sich für eine andere taktische Ausrichtung, zog Denis Huseinbasic als Teil einer Doppelsechs zurück und hoffte damit, für mehr Kompaktheit zu sorgen. „Wir haben auf zwei Sechser umgestellt – in der Hoffnung, besser auf die zweiten Bälle koordiniert zu sein“, sagte Timo Hübers. Doch der Versuch misslang. „Das hat aber nicht so geklappt, Darmstadt hat immer wieder einen Sechser gefunden, wo vorher unser Zehner war.“ Der Kölner Kapitän erklärte zudem, dass es am Ende nicht an der taktischen Ausrichtung, vielmehr an der Körperlichkeit gelegen habe. „Wenn die Basics nicht stimmen, ist die Taktik nur Schall und Rauch.“

Wechsel hatten so gut wie keinen Effekt

Auch Christian Keller sah den Grund für das Debakel nicht an der Taktik, am Spielsystem oder an der Arbeit seines Trainers. „Wenn die Sprints in die defensive Spielrichtung von Spiel zu Spiel weniger werden, hat das nichts mit Taktik, sondern mit Haltung zu tun“, sagte der Sportdirektor deutlich und nahm seinen Wunschtrainer in Schutz. Kein Wunder, Keller hat einen Coach gesucht, der genau diesen Fußball spielen lässt. Nach den Worten des Sportdirektors wären somit die Wechsel des Trainers das einzige Instrument den Spielverlauf zu verändern. Und damit steht wieder ein Kernproblem des FCs im Fokus. Die Abwehr stand auch nach der Einwechslung von Heintz und Thielmann keinesfalls stabiler. Gerade bei den schnellen Umschaltmomenten offenbarte der Routinier einmal mehr ein gewisses Tempodefizit. Dass Pauli wiederum vom Trainer erlöst wurde, war absolut verständlich.

Es braucht eine breitere Bank

Auch die weiteren Wechsel hatten so gut wie keinen Effekt auf das Spiel der Kölner. Mehr als ein starkes Anspiel von Florian Kainz auf Damion Downs war nicht drin. Immerhin kamen Kainz und Mathias Olesen auf die besten Passquoten der Kölner. Die waren an diesem Abend aber wohl auch das geringste Problem. Immerhin schafften es zehn FC-Profis knapp an die 90 Prozent ran oder drüber. Dennoch verpufften alle fünf Einwechslungen einmal mehr. Immerhin schöpfte der Coach das volle Wechselpensum aus. Durch die gesamte Spielzeit zieht sich der rote Faden einer erstaunlich schwachen Bank. Ganz offensichtlich fehlt es an der Qualität hinter der ersten Elf bei den Geißböcken. Am Freitag kam für die Ergänzungsspieler dann auch noch das bittere Zwischenergebnis dazu und der Umstand, dass auch die Anfangsformation nahezu komplett ihre Qualität vermissen ließ.

Ob frühere Wechsel am Freitagabend das Spiel großartig verändert hätten, ist also offen. Struber hat mit dem ausgeschöpften Wechselkontingent zumindest versucht, frischen Wind in die Partie zu bringen. Fakt ist aber, dass die Bank der Kölner weiterhin eine der großen Baustellen der Geißböcke bleibt. Es besteht akuter Handlungsbedarf. Und das nicht nur beim Trainer. Christian Keller muss mit den kommenden Transfers punkten.


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Kommentar zum Darmstadt-Spiel

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Der FC ist nur noch Tabellenzehnter

Der FC ist nur noch Tabellenzehnter – HSV wird nach Toren zweier Ex-Kölner zum Top-Favoriten

Die Spieler des 1. FC Köln sind bedrückt.
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Der FC ist nur noch Tabellenzehnter – HSV wird nach Toren zweier Ex-Kölner zum Top-Favoriten

Nach dem neunten Spieltag findet sich der FC auf dem zehnten Tabellenplatz wieder. Und das, obwohl die Geißböcke vor der Saison mit zu den gehandelten Aufstiegskandidaten zählten. Ein anderes Team bringt sich dagegen in die Rolle des Top-Favoriten. Kein guter Start in die zweite Hälfte der Hinrunde für den 1. FC Köln: Der FC liegt nur noch auf dem zehnten Tabellenplatz.

Im Gegensatz zu den Spielern des FC gelingt den ehemaligen Kollegen beim Hamburger SV zurzeit einiges. Der HSV mausert sich zum Top-Favoriten der Liga. Anders als der 1. FC Köln: Der FC liegt nur noch auf dem zehnten Tabellenplatz.

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Fortuna Düsseldorf, der Hamburger SV, Hertha BSC, Hannover 96, der Karlsruhe SC, der SC Paderborn und ja, auch der FC – vor Beginn der Saison wurde mehr als ein Halbes Dutzend Teams zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt. Nachdem die erste Hälfte der Hinrunde gespielt ist, sind die ersten Tendenzen zu erkennen. Und eine Erkenntnis kristallisiert sich zunehmend heraus: Der FC gehört momentan eben nicht zu den Top-Favoriten. Drei Siege und zwölf Punkte aus neun Spielen, 18 Gegentore, also zwei im Schnitt, sind sicherlich keine Werte, mit denen man sich aktuell zu den Top-Teams der Liga zählen darf. Da hilft es auch nicht, von den Trainern der erhofften direkten Konkurrenz immer wieder als Top-Aufstiegskandidat genannt zu werden. Der FC befindet sich nach dem neunten Spieltag auf dem zehnten Tabellenplatz, im Liga-Mittelmaß.

HSV avanciert zum Top-Team

Und das liegt sicherlich nicht nur daran, dass die Kölner bereits an den ersten acht Spieltagen gegen die vier Top-Teams gespielt haben. Zwar haben die Geißböcke die Begegnungen gegen Tabellenführer Düsseldorf, Hamburg, Karlsruhe und Magdeburg nun schon absolviert und es warten nun vermeintlich leichte Gegner, der FC holte aus den Top-Begegnungen allerdings nur zwei Punkte. Um oben mitzuspielen bedarf es mehr als Siege gegen die Keller-Kinder. So rutschten die Kölner nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt in der Tabelle ab und sind aktuell das einzige Team aus dem Kreis der vermeintlichen Aufstiegskandidaten, das sich in der unteren Tabellenhälfte wiederfindet. In die Top-7 hat sich noch der 1. FC Magdeburg gespielt, der bislang eine bemerkenswerte Saison hinlegt.

Zum Top-Aufstiegskandidaten mausert sich immer mehr der Hamburger SV. Vor der Länderspielpause fertigte die Mannschaft von Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart den Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf 3:0 ab. Am Sonntag sahen die Rothosen zur Halbzeit im nächsten Spitzenspiel gegen den 1. FC Magdeburg erneut wie der sichere Sieger aus, führten bereits zur Halbzeit 3:0. Und das, obwohl mit Robert Glatzel, der Top-Torjäger der Vorsaison, bis ins neue Jahr ausfallen wird. Doch die Breite des Baumgart-Kaders scheint zu passen. Unter anderem auch, weil gleich zwei Ex-Kölner zuschlugen. Davie Selke und Noah Katterbach trafen für den HSV. Für Katterbach war es das erste Profi-Tor in den deutschen Ligen. Nach einer Roten Karten gegen Sebastian Schonlau wurde das 3:1 aber nochmal spannend. Spitzenreiter ist weiterhin Fortuna Düsseldorf mit 20 Zählern. Die Rheinländer gewannen gegen Regensburg 3:0.

Der Relegationsplatz Richtung Bundesliga ist für den FC sechs, der Richtung 3. Liga ist fünf Punkte weg. Auch dort sind die Kölner aktuell nur Mittelmaß.


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Kommentar zum Darmstadt-Spiel

Mark Uth vom 1. FC Köln

Wird Mark Uth noch einmal zur Option?

Ein Fehler des Systems?

Gerhard Struber coacht an der Seitenlinie den 1. FC Köln.
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Ein Fehler des Systems?

Nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt wird der Ton rauer am Geißbockheim. Doch die Kritik ist nur in Teilen berechtigt. Denn auch die Spieler sind nur Teil eines Systems, das nicht so recht passen will beim 1. FC Köln: Muss Struber sein Spielsystem anpassen?

Das 1:5 gegen Darmstadt zeigte erneut deutlich die Schwächen des FC auf. Doch alleine an den Spielern und ihren Leistungen liegt es nicht beim 1. FC Köln: Muss Struber sein Spielsystem anpassen?

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Wie schnelllebig der Fußball ist, ist dieser Tage beim 1. FC Köln mal wieder gut zu sehen. Nach dem 2:0-Erfolg über den SSV Ulm zeigte sich nicht nur der Trainer der Geißböcke mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und wähnte sich dem Aufstiegsplatz nahe. Der FC habe die richtige Balance, die richtigen Zutaten, den Schlüssel zu mehr Stabilität gefunden, lauteten Meinungen rund ums Geißbockheim. Wenn es so weiterginge, wäre der Aufstieg ein mögliches Szenario. Die Realität sah wohl schon damals anders aus. Köln hatte gegen harmlose Spatzen gewonnen, die zudem noch eine Stunde lang in Unterzahl agierten. Selbst die offensichtliche Schwachstelle auf der rechten Seite wusste Ulm an diesem Tag nicht für sich und Chancen zu nutzen. Die meisten Angriffe des Gegners endeten bereits wenige Meter hinter der Mittellinie. Aus dieser Begegnung einen Trend abzulesen, war verfrüht.

18 Gegentore nach neun Spielen sind zu viel

Das hat das 1:5-Debakel am Freitagabend bitter vor Augen geführt. Der FC ist in der Defensive brutal anfällig. 18 Gegentore nach neun Spielen sind für eine Mannschaft, die ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitsprechen will, einfach zu viel. Und das, obwohl die Kölner die wenigsten Torschüsse der Liga zulassen – mit Abstand. Dass Christian Keller nun deutliche Worte findet, mag nicht jedem FC-Fan angesichts mancher Transferentscheidung gefallen, einige Punkte sind aber nicht von der Hand zu weisen. „Ich finde schon, dass sich die Leistung angekündigt hatte“, sagte der Sportdirektor. „Mir hat bereits das Karlsruhe-Spiel nicht gefallen, da haben wir auch schon die Basics vermissen lassen. Mir hat auch das Ulm-Spiel nicht gefallen, obwohl wir es gewonnen haben – gegen einen Gegner, der an diesem Tag einfach kein Gradmesser war. Nun haben wir das leider nahtlos fortgesetzt.”

Tatsächlich waren am Freitagabend deutliche Parallelen zum KSC-Spiel zu erkennen. Nach Ansicht der Sportdirektors hätte der FC auch gegen Ulm in Schwierigkeiten kommen können, wenn Ulm mehr Geschwindigkeit auf die Bahn bekommen hätte. Für das 1:5 machte Keller unter anderem die Einstellung der Defensivabteilung verantwortlich. „Wenn die Sprints in die defensive Spielrichtung von Spiel zu Spiel weniger werden, hat das nichts mit Taktik, sondern mit Haltung zu tun“, sagte Keller dem „Geissblog“. Zumindest die Quantität der Sprints der Abwehrspieler wurde allerdings nicht weniger. So kamen die Innenverteidiger in den vergangenen vier Spielen immer gemeinsam auf 30 Sprints und damit im Schnitt auf zehn mehr als die Innenverteidiger des Gegners. Das ist angesichts des Spielsystems aber auch nicht verwunderlich.

Muss Struber sein System überdenken?

Das hohe Pressing führt in der Regel dazu, dass die Kölner Gegner einfach tief stehen. Die Viererkette der Lilien war am Freitagabend in Höhe des eigenen Fünferraums postiert, die letzte Kette der Geißböcke wiederum nur wenige Meter vor der Mittellinie. Der FC setzt in seiner Spielweise auf ein hohes Anlaufen, ein hohes Pressing, schnelle Balleroberungen und ist damit sehr erfolgreich. Kein anderes Team erobert so oft den Ball, nur fehlen den Kölnern in der Offensive dann die Ideen. Und der FC ist durch das hohe Pressing, das ständige Anlaufen und das Aufrücken der letzten Kette gegen konterstarke Mannschaften bei deren Umschaltmomenten extrem anfällig. Wie anfällig und wohl auch kontraproduktiv dieses System ist, spiegelt sich brutal in der Statistik von Freitag wider. Beide Teams schossen genau sechs Mal auf das gegnerische Tor. Insgesamt schlossen die Geißböcke sogar 18 Mal ab, Darmstadt nur elf Mal.

Nahezu alle Statistiken gingen an den FC, die meisten sehr deutlich. Viel davon hat man auf dem Platz aber nicht gemerkt, der Erfolg der Lilien ging auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Und das nicht nur, weil Darmstadt einfach das deutlich gefährlichere Team war. Der xGoals-Wert der Hessen lag aber nahezu doppelt so hoch wie der der Kölner. Der FC wird auch gegen die kommenden Gegner mit dieser Spielweise seine Probleme bekommen. Und so muss die Frage erlaubt sein, ob Struber dennoch an seinem Hurra-Fußball festhält, ob es einen Plan B für den Coach gibt, der auch verpflichtet worden ist, um seine Idee von attraktivem Fußball zu implementieren. Jener Fußball, der in den ersten Wochen so begeistert und auch überzeugt hat. Die Schattenseiten scheinen nun zu überwiegen. Unweigerlich werden Erinnerungen an die vergangenen Spielzeiten wach. Auch damals spielten die Kölner lange einen attraktiven Offensivfußball, das auch lange erfolgreich. Der Ausgang ist bekannt.


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Kommentar zum Darmstadt-Spiel

Mark Uth vom 1. FC Köln

Wird Mark Uth noch einmal zur Option?