„Competition“ und „Augenhöhe“ – und doch irgendwie auch nicht

Max Finkgräfe beim Training
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„Competition“ und „Augenhöhe“ – und doch irgendwie auch nicht

In der vergangenen Saison noch der Shootingstar, nun nur noch Bankdrücker. Max Finkgräfe kommt unter Gerhard Struber nicht zum Zug. Der Trainer spricht bei seinem Kader von „Competition“ und „Augenhöhe“, doch der Youngster wartet auf seine Chance.

Acht Spiele, sechs Mal 90 Minuten auf der Bank: Max Finkgräfe kommt unter Gerhard Struber bislang noch nicht zum Zug. Ob sich das in absehbarer Zeit ändert, scheint offen.

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Die Achterbahnfahrt der Karriere von Max Finkgräfe ist schon eine besondere. Nach der durchwachsenen Zeit im Nachwuchsfußball erlebte der Kölner Youngster in der Vorsaison einen atemberaubenden Durchbruch. Der Linksverteidiger überzeugte in der Sommervorbereitung, Steffen Baumgart verhalf dem Abwehrspieler zum Profidebüt, es folgten die Startelf-Premiere, das erste Profitor und Lobeshymnen auf allen Ebenen. Experten sahen in Finkgräfe den Nachfolger von Jonas Hector, sogar einen künftigen Nationalspieler. Zwar trug der Youngster tatsächlich in der vergangenen Länderspielpause erstmals das Trikot des DFB, allerdings in der U20. Aus Sicht des Linksverteidigers aber viel schlimmer: Finkgräfe kommt bei seinem Heimatclub so gar nicht mehr zum Zug.

Struber: „Was letztes Jahr war, das berührt mich nicht so sehr“

Eine Spielzeit nach dem Raketenstart folgt die sportliche Notlandung. Finkgräfe verletzte sich als gehandelter Stammspieler im Sommer, Leart Pacarada übernahm und der Youngster ist nur eine Saison nach seinem Durchbruch zweite Wahl. FC-Trainer Gerhard Struber will aber gar nicht so sehr den Blick in den Rückspiegel wagen. „Was letztes Jahr war, das berührt mich nicht so sehr. Man ist letztes Jahr abgestiegen“, sagt der Trainer. „Man hat am Ende des Tages jetzt mit mir die Chance, sich zu beweisen, sich zu zeigen. Und daraus bilde ich mir meine Meinung. Und nicht aus dem, was mal gewesen ist.“ Und aktuell fährt der Coach mit seinen Entscheidungen auch gut. Immerhin sind die Kölner seit fünf Pflichtspielen in Serie ungeschlagen, befinden sich wieder auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen.

Und doch dürfte es im Kader, den ein oder anderen Spieler geben, der sich deutlich mehr erhofft hat. „Das betrifft ja nicht nur den Max, sondern den ein oder anderen Spieler, der einfach weniger Spielzeit in den vergangenen Wochen bekommen hat“, sagt Struber. „Ich bin mit den Spielern im Austausch. Das ist für die Jungs, die auf der Bank sitzen oder wenig Zeit bekommen, keine Situation, die sie sich wünschen. Es braucht halt einfach auch in so einem Club mit diesen Zielen, einen starken Kader mit einem Wettbewerb.“ Einige Personalentscheidungen des Trainers sorgten bei vielen Fans indes für ein wenig Unmut, zumindest für Fragezeichen. So vertraute Struber zuletzt Luca Waldschmidt, der gegen Hannover erneut blass blieb, während Damion Downs nach seiner Einwechslung direkt traf.

Struber: „Es gibt für jeden einzelnen eine Competition“

Struber erklärte am Samstag, dass man dem ehemaligen Nationalspieler die Spielzeit geben wolle, um wieder nach und nach an alte Leistungen anzuknüpfen. Der 47-Jährige ist nicht der Typ für sprunghafte Entscheidungen. „Wir haben über die vergangenen Wochen einige Spieler auf einem ordentlichen Level gesehen. Ich bin dann nicht der Trainer, der ihnen dann relativ schnell wenn ein, zwei Spiele nicht so laufen das Vertrauen entzieht. Ich bleibe meinen Entscheidungen treu“, sagte der Coach. „Natürlich muss die Leistung nach oben geben. Es gibt für jeden einzelnen eine Competition. Die ist groß, die ist zum Teil auf Augenhöhe, da muss man dann aber auch liefern.“ Auch bei Florian Kainz sprach der Coach zuletzt davon, dass sich der Ex-Kapitän auf „Augenhöhe“ mit der Startelf befände. Damion Downs sei ebenfalls ein Spieler für die erste Elf und Marvin Obuz auf dem Sprung.

Die Spielzeit der Ergänzungsspieler ist dennoch unbefriedigend. Finkgräfe saß beispielsweise in acht Begegnungen sechs Mal ohne Einsatz auf der Bank. „Das Bild, das ich zu sehen bekomme, ist ein Kader, in dem viele Jungs stecken, die viel mitbringen. Ein Max Finkgräfe genauso, aber es gibt aber auf der Position einen Burschen, der es über viele und weite Strecken in dieser Saison sehr sehr gut gemacht hat“, sagte Struber. „Deswegen gibt es wettbewerbsübergreifend nicht immer diese großen Rotationen.“ Dabei betont der Trainer, dass er eine Rouchade nicht ausschließt. „Grundsätzlich kann ich Rotationen schon etwas abgewinnen. Aber aus der heutigen Sicht heraus hat Rotation auch immer damit zu tun, ob es sich jemand mehr oder weniger verdient“, so der Trainer. Klingt so, als müsse Finkgräfe also auch weiterhin auf der Bank Platz nehmen.

Wettbewerb belebt bekanntlich das Geschäft. Nur wenn der Wettbewerb ohne Aussicht auf Erfolg ist, verkehrt sich das Ergebnis.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Keine Rotation im Pokal: Marvin Schwäbe bleibt im Kasten

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Keine Rotation im Pokal: Marvin Schwäbe bleibt im Kasten

Der FC wird am Mittwoch mit seiner aktuellen Nummer eins ins Spiel gegen Hertha BSC gehen. Marvin Schwäbe steht beim 1. FC Köln im Pokal-Achtelfinale im Tor. Das erklärte FC-Trainer Gerhard Struber am Montag auf der Pressekonferenz.

Im vergangenen Pokalspiel gegen Holstein Kiel feierte er etwas überraschend sein Comeback, nun steht die nächste Runde an: Marvin Schwäbe steht beim 1. FC Köln auch im Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC im Tor. Das erklärte FC-Trainer Gerhard Struber im Vorfeld.

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Dass es früher oder später so kommen würde, war natürlich absehbar gewesen. Nach vier Spielen in Serie haben die Kölner wieder Gegentore kassiert. Und die denkbar unglücklich. Beim 0:1 zogen die Kölner einen unnötigen Freistoß, den Jessic Ngankam nach gewonnenem Luftduell gegen Timo Hübers zur Führung nutzte, der Ausgleich bekanntlich durch ein Eigentor von Florian Kainz. Der Mittelfeldspieler war bei der Aktion machtlos und doch war Gerhard Struber nicht so richtig nachsichtig bei dem Gegentreffer, der Kölner Coach betonte, dass die Situation so gar nicht hätte zu Stande kommen dürfen. Zu recht, denn Denis Huseinbasic hatte die Kugel im Mittelfeld bei einem unnötigen Zweikampf hergegeben, erst so kam es zur Flanke, die dann zum Slapstick-Tor führte.

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Schwäbe bei den beiden Gegentoren chancenlos

Das 2:2 wurde somit zu einer gefühlten Niederlage, obwohl gerade die erste Halbzeit von den Kölnern nicht wirklich gut war. Und doch verdeutlichte eine Statistik wie bitter dieses Unentschieden am Ende des Tages war. Während die Kölner einen xGoals-Wert von 1,96 erreichten, damit also der erwartbare Tor-Wert den zwei Treffern der Kölner sehr nahe kam, lag dieser beim Gegner nur bei 0,36. Die Qualität der 96er Chancen ließ also eher kein Tor erwarten als überhaupt eins. Dazu trug natürlich das kuriose Eigentor bei, doch auch ohne den Ausgleich durch Kainz waren die Hannoveraner statistisch weit entfernt von einem Treffer. Und trotz des eher niedrigen xGoals-Werts und der dafür doch hohen Torausbeute des Gegners traf Marvin Schwäbe bei den Gegentoren keine Schuld. Der Keeper streckte sich bei Ngankams Kopfball vergeblich und hatte bei Kainz keine Chance mehr zu reagieren.

Es waren die ersten beiden Gegentore für Schwäbe in dieser Saison. In vier Spielen zuvor war der Keeper ohne Gegentor geblieben und hatte damit fleißig Argumente gesammelt, offensichtlich auch für das Pokalspiel gegen Berlin. „Der Marvin hat es in den letzten Wochen sehr gut und stabil gemacht und es bietet sich jetzt nicht an, etwas zu verändern. Ich denke, dass es im Moment gut so ist, wie es ist“, stellte Gerhard Struber am Montag klar. Zu Beginn der Spielzeit hatte bekanntlich Jonas Urbig das Vertrauen bekommen. Der Keeper war bis auf ein Gegentor gegen den Hamburger SV auch bei den Gegentoren machtlos. Nur gab es von diesen einfach zu viele. Der Youngster kassierte in den ersten zehn Spielen 20 Gegentreffer, also im Schnitt zwei pro Spiel. Schwäbe kommt aktuell in fünf Pflichtspielen auf insgesamt zwei.

Struber: „Es war damals eine ganz andere Situation, wie es jetzt der Moment ist“

Vor dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel wechselte der Trainer die Keeper. Über eine Rückkehr von Urbig zumindest für den Pokal scheint der Trainer nicht nachgedacht zu haben. „Es war damals eine ganz andere Situation, wie es jetzt der Moment ist“ und“, sagte Struber. „Und der Moment jetzt sagt uns einfach, dass wir seit dieser Entscheidung mit dem Marvin schon ordentliche Spiele abgeliefert haben – und die mit wenig Gegentoren. Daran hat der Marvin mit dem gesamten Team auch einen Anteil.“ Dennoch dürfte die Situation für Jonas Urbig alles andere als zufriedenstellend sein. Der Keeper gilt als eins der größten Keeper-Talente des Landes. Der Youngster sieht sich selbst in der Bundesliga. „Es hat schon vor einiger Zeit einen sehr offenen Austausch zwischen Jonas und mir gegeben hat“, sagte Struber. „Über seine aktuelle Situation und auch wie wir perspektivisch für ihn wieder etwas reinbauenn, dass ihm Hoffnung und Motivation gibt.“

Der Trainer betonte auch noch einmal, wie professionell Urbig mit der Situation umgehe. „Ich muss auch nochmal sagen, dass der Jonas es auch in der neuen Rolle sehr sehr gut gemacht hat“, sagte der Trainer. Natürlich führt die Ausbootung des Youngsters unweigerlich zu Spekulationen. Immerhin soll der Torwart sehr umworben sein. Schon am Samstag hatte sich Christian Keller zu der Personalie geäußert, wenn auch gewohnt ausweichend. „Wir freuen uns total, dass wir zwei so gute Torhüter haben. Marvin macht es sehr gut, Jonas hat es in der Phase bis Marvin reinkam auch gut gemacht“, sagte Keller. „Wir freuen uns, dass die beiden sich batteln und da geht es nach dem Leistungsprinzip.“

Auch mit weiteren großartigen Wechseln ist unterdessen nicht zu rechnen. „Grundsätzlich kann ich Rotationen schon etwas abgewinnen. Aber aus der heutigen Sicht heraus hat Rotation auch immer damit zu tun, ob es sich jemand mehr oder weniger verdient“, sagte Struber. „Ich will eine Mannschaft auf das Feld bringen, die reif und bereit ist, das Spiel in eine gute Richtung zu bringen. Das klare Ziel ist weiterzukommen.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Linton Maina glänzt und scheint über FC-Verbleib „nicht abgeneigt“

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln
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Linton Maina glänzt und scheint über FC-Verbleib „nicht abgeneigt“

Mit vier Toren und acht Vorlagen ist Linton Maina neben Tim Lemperle der Topscorer der Geißböcke. Doch bekanntlich läuft der Vertrag des 25-Jährigen aus beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Linton Maina?

Er ist in dieser Spielzeit einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Doch wie geht es weiter mit Linton Maina? Es heißt, der 25-Jährige würde nur beim Aufstieg beim FC bleiben. Nun äußerten sich Sportdirektor und Spieler.

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Es lief gerade einmal die sechste Spielminute als Dejan Ljubicic mit einem starken Ball Linton Maina in die Tiefe schickte, der Offensivspieler war durch und zog ab, scheiterte allerdings an Keeper Ron-Robert Zieler. Zwar wurde auf Abseits entschieden, hätte die Kugel den Weg aber ins Tornetz gefunden, wäre die Situation mindestens überprüft worden. Dennoch eine gute erste Aktion der Kölner Offensive. Nur neun Minuten später eroberte Eric Martel im Mittelfeld den Ball, spielte auf Maina, der weiter in den Sechszehner zu Tim Lemperle passte. Nur ein Foul hielt den Kölner Youngster auf. Im Duell gegen Hannover 96 fiel Maina auf der linken Seite immer wieder positiv auf. Erneut war der 25-Jährige ein Aktivposten im Kölner Spiel, trug zu guten Momenten der Mannschaft bei. So dann vor allem beim 2:1 durch Damion Downs, das Maina mit einem starken Dribbling einleitete und schließlich auch vorbereitete.

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Maina: „Es ist mein Wunsch aufzusteigen“

Mittlerweile kommt der 25-Jährige auf vier Tore und acht Vorlagen und hat damit großen Anteil, dass die Kölner im Aufstiegsrennen mitmischen. „Es ist nicht nur mein Wunsch aufzusteigen. Es ist der Wunsch der ganzen Stadt, das ist unser Ziel, das wollen wir“, sagte Maina nach dem 2:2 gegen Hannover 96. „Nicht umsonst sind so viele geblieben. Ich glaube, das ist der Traum der ganzen Stadt.“ Ob Maina nach einem möglichen Aufstieg für den FC aber spielt, scheint offen. Zumindest würden sich die Chancen auf einen Verbleib erhöhen. Bekanntlich läuft der Kontrakt des Offensivspielers aus. Zuletzt wurde kolportiert, Maina, Tim Lemperle und Dejan Ljubicic könnten wenn überhaupt nur beim Wideraufstieg gehalten werden. Ein Abgang der drei Leistungsträger wäre ein herber Verlust. Auch, wenn aktuell nur Lemperle und Maina vollends überzeugen.

Und die Worte des Kölner Stammspielers hören sich zumindest nicht danach an, als habe Maina für die kommende Spielzeit bereits andere Pläne, die Entscheidung scheint komplett offen zu sein. „Wir haben noch keine Gespräche geführt. Wir warten die Situation ab. Das sieht nicht schlecht aus, deswegen konzentrieren wir uns einfach weiter und gucken Spiel für Spiel“, so Maina. Von Spiel zu Spiel zu gucken scheint derzeit ein verbreitetes Credo beim 1. FC Köln zu sein. Doch für die Zukunft des Vereins muss auch längerfristig geplant werden. Und so wurden Gespräche mit den ersten Spielern bereits aufgenommen. Der 25-Jährige war im Sommer einer der wenigen, die sich nicht frühzeitig zu einem Verbleib beim FC bekannt hatten. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich froh bin, hier zu sein. Ich habe früh signalisiert, dass ich auch bei einem Abstieg nicht abgeneigt bin, hierzubleiben“, sagte Maina damals.

Nicht die beste Verhandlungsposition

Die zweite Bundesliga war im vergangenen Sommer also offensichtlich kein Grund, den Verein zu wechseln. „Es hat sich ein bisschen gezogen, weil ich warten wollte, wie die Planungen aussehen und wer neuer Trainer wird.“ Unter dem neuen Coach Gerhard Struber kann sich Maina aktuell über Einsatzzeit und Vertrauen wohl nicht beschweren. Zudem hat der Schienenspieler unter dem Österreicher zur alten Form gefunden. Doch ähnlich wie bei Tim Lemperle schickt der gebürtige Berliner mit jedem guten Spiel, mit jedem Scorerpunkt eine weitere Bewerbung ab. De facto haben die FC-Bosse aktuell nicht die besten Argumente für eine Vertragsverlängerung. Immerhin ist ein Aufstieg möglich, aber alles andere als sicher und im Vergleich zu einigen Bundesligisten wird Köln auch nicht finanziell das beste Angebot unterbreiten.

Und doch bleibt Christian Keller in Bezug auf die drei Leistungsträger und deren Verträge recht entspannt. „Es sind wichtige Spieler, die ich mir sehr gerne und sehr gut längerfristig im FC-Trikot vorstellen mag und ich denke, dass die Spieler da auch nicht abgeneigt sind“, sagte der Sportdirektor am Samstag. Wie es mit der Zuneigung steht, werden wohl die kommenden Wochen und Monate zeigen. Bis dahin hat Maina noch viel Gelegenheit, den FC Richtung Bundesliga zu führen und gleichzeitig auf sich aufmerksam zu machen. So schon wieder am Mittwoch. Dann steht das Heimspiel gegen Hertha BSC auf dem Programm, allerdings im Pokal.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Jubel beim 1. FC Köln
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Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Am Samstagmittag empfängt der FC Hannover 96 im eigenen Stadion. Nachdem die Dreierkette den Kölnern mehr Stabilität verliehen hat, wird es sicherlich keine große Änderung bei der Ausrichtung geben. Aber möglicherweise gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

Vier Pflichtspielsiege bieten eigentlich wenig Anlass für große Veränderungen. Zumindest taktisch scheint FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft gefunden zu haben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

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Zu Beginn der Saison überzeugte der FC durch eine Offensivwucht, fuhr aber nur bedingt gute Ergebnisse ein, seit einigen Wochen ist der Fußball der Kölner wohl eher ergebnisorientiert. Die Kölner konzentrieren sich auf eine kompakte Defensive. Das geht offensichtlich zu Lasten der Angriffsbemühungen, bringt aber Punkte und auf die kommt es am Ende an. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Es geht am Ende aber ums Ergebnis“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der PK. „Da haben wir offensichtlich viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden.“ Grundsätzlich soll die Null wohl stehen, doch der Trainer will mittelfristig auch wieder einen attraktiveren Fußball spielen.

Überraschung auf rechts?

Am Samstag wird es aber auf Leidenschaft und Kampf ankommen, hatte der Trainer angekündigt. Nur so könne sein Team bestehen. Wie konkret dieses Team aber aussehen wird, ließ Struber erwartungsgemäß offen. Der Trainer kündigte nur an, dass bis auf Jacob Christensen alle Spieler fit seien. Selbst Luca Kilian könne acht Monate nach seinem Kreuzbandriss „theoretisch zum Kader“ gehören. Doch dürfte das indes noch unwahrscheinlich sein. Die Dreierkette für die Startelf steht mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli jedenfalls. Auf der linken Seite dürfte einmal mehr Leart Pacarada berücksichtigt werden, Max Finkgräfe wird wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Die rechte Seite scheint da schon spannender zu werden. In der vergangenen Woche spielte Dejan Ljubicic für Jan Thielmann auf der rechten Seite.

Doch auch der Österreicher wusste nicht so recht zu überzeugen, auch wenn er das Tor von Tim Lemperle vorbereitete. Möglicherweise spielt Ljubicic auch wieder ein wenig zentraler, etwa für den zuletzt schwachen Luca Waldschmidt, dann wäre auf der rechten Seite vielleicht auch mal Platz für Marvin Obuz. Immerhin hatte der Kölner Trainer das Eigengewächs zuletzt mehrfach gelobt. In der Offensive werden wohl wieder Tim Lemperle und Linton Maina agieren. Möglicherweise mit Ljubicic, vielleicht aber auch mit Waldschmidt oder Damion Downs. Nur ganz sicher nicht mit Mark Uth. Der Porzer soll langsam an die erste Elf herangeführt werden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Lobende Worte, die Aussicht auf mehr – und doch wieder keine Einsatzzeit

Max Finkgräfe, Elias Bakatukanda und Marvin Obuz
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Lobende Worte, die Aussicht auf mehr – und doch wieder keine Einsatzzeit

Marvin Obuz, Max Finkgräfe und Elias Bakatukanda – der FC hat einige Spieler im Kader, die eigentlich auf dem Sprung in die Mannschaft sind. Die Kölner Verantwortlichen finden auch lobende Worte, für mehr Einsatzzeit reicht das aber nicht beim 1. FC Köln: Diese Kölner Eigengewächse warten trotz großen Lobs weiterhin auf Spielzeit.

Für einige Akteure läuft es momentan nicht rund beim FC. Trotz guter Leistungen im Testspiel und im Training werden einige Spieler nicht berücksichtigt. Der Kampf um die Positionen und somit um Einsatzzeit ist ein harter beim 1. FC Köln: Diese Kölner Eigengewächse warten trotz großen Lobs weiterhin auf Spielzeit.

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Die Worte von Gerhard Struber waren verheißungsvoll. Zumindest dürften sie bei dem ein oder anderen Spieler die Hoffnung auf ein wenig mehr Einsatzzeit entfacht haben. So erklärte der Kölner Coach in der vergangenen Woche, dass Rasmus Carstensen seine Sache im Testspiel gegen Groningen sehr gut gemacht habe. Der Trainer sei „happy, wie er die Position interpretiert hat.“ Der junge Däne hatte gegen den niederländischen Erstligisten auf der linken Seite begonnen. Dass der 24-Jährige wirklich eine Option auf der Position werden könnte, ist aber sehr unwahrscheinlich. Der FC ist mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada sehr gut aufgestellt – zumal die Rolle auch deutlich offensiver ausgelegt werden kann und dann eher Spieler wie Linton Maina und Florian Kainz in Frage kämen. Vielmehr wirkte es so, als wolle der Coach Carstensen Einsatzzeit ermöglichen, auf der eigentlich angestammten rechten Seite aber mal das gefühlte Experiment mit Marvin Obuz probieren.

Marvin Obuz schon elf Mal 90 Minuten auf der Bank

Auch das Kölner Eigengewächs bekam also Einsatzzeit und anschließend das Lob des Trainers. Sogar mehr als das. „Er hatte in den letzten Wochen eine Spielzeit-Problematik“, sagte Struber. Obuz sei „mehr und mehr auf dem Sprung“ in die Mannschaft. Man könnte also meinen, der Youngster würde auch in der Liga eine Option. Zumal der Vertrag des 22-Jährigen ausläuft und der FC eventuell nach Argumenten sucht, die für eine weitere Verlängerung und eine weitere Leihe sprechen könnte. Doch Obuz saß zum elften Mal in dieser Saison 90 Minuten auf der Bank. Möglicherweise ist der Youngster auf dem Sprung in die Mannschaft, der Absprung verzögert sich aber offensichtlich. Immerhin stand Obuz im Kader, Carstensen wurde noch nicht einmal in diesen berufen. Ob der Däne noch eine Chance beim FC bekommt, scheint zurzeit eher fraglich. Bei dem Kölner Eigengewächs soll es dem Vernehmen nach die ersten Interessenten geben.

Eine Chance soll Elias Bakatukanda sicherlich erhalten. Nur nicht zwingend noch in dieser Spielzeit. Der Abwehrspieler gilt als hoch veranlagt. Doch offenbar reicht das Talent zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht für Struber. Bereits zum zweiten Mal musste gegen Münster ein Innenverteidiger verletzt frühzeitig von Platz, zum zweiten Mal setzte der Trainer lieber auf Eric Martel, also einen nominellen Mittelfeldspieler in der Abwehrzentrale. Der gebürtige Bayer machte seine Sache sehr gut, rechtfertigte die Maßnahme, nur dass Bakatukanda trotz allem Lob weiterhin keine große Rolle spielt. Und die Situation wird nicht leichter. Denn mit Luca Kilian drängt der nächste Innenverteidiger zurück in den Kader. Eine Leihe steht wohl im Raum und wäre ein sinnvoller Kurswechsel.

Max Finkgräfe wartet auf seine Chance

Außen vor ist auch Max Finkgräfe weiterhin. Der Linksverteidiger kam zwar gegen Fürth zum Einsatz, allerdings wohl nur, weil Leart Pacarada gegen die Mittelfranken ausfiel. Dabei fand Struber auch für den Youngster lobende Worte, sprach noch vor einigen Wochen ein wenig mystisch, dass er den Youngster auf Positionen sieht, „auf denen man ihn noch nicht gesehen hat“. Bislang ist die Position am Seitenrand. Der Shootingstar der vergangenen Spielzeit saß in dieser Spielzeit bereits fünf Mal 90 Minuten auf der Bank, kam erst zu zwei Kurzeinsätzen. Für keinen der vier Spieler reichte es am Wochenende für Spielminuten. Der FC verfügt augenscheinlich über viel Talent, über gute Perspektivspieler. Das werden die Verantwortlichen auch nicht müde zu betonen, mehr Einsatzzeit gibt es für die Akteure deswegen aber offenbar noch nicht.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Packender Aufstiegskampf

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gibt es Rückkehrer? Eine Überraschung auf den Außen? So könnte der FC gegen Münster starten

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Gibt es Rückkehrer? Eine Überraschung auf den Außen? So könnte der FC gegen Münster starten

Am Freitagabend ist der FC zu Gast im Preußenstadion. Nach den drei jüngsten Pflichtspielerfolgen bleibt Gerhard Struber sicherlich bei der Dreierkette. Aber gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten.

Nach den drei Siegen vor der Länderspielpause ist ein wenig Ruhe beim FC eingekehrt. Doch nicht alle Mannschaftsteile überzeugten vollends. Doch die Errinnerung an das erste Spiel nach der letzten Unterbrechung ist keine gute, der FC verlor 1:5 gegen Darmstadt. Gerhard Struber sieht sich gewappnet beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten.

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So wirklich will sich Gerhard Struber beim 1. FC Köln nicht in die Karten schauen lassen. Während Ex-Trainer Steffen Baumgart der Meinung war, der Gegner müsse sich per se auf Köln einstellen und die Bekanntgabe der Aufstellung mache für ihn daher überhaupt kein Unterschied, scheint sein Nach-Nachfolger auch ein wenig auf den Überraschungsmoment zu setzen. Auch, wenn der sich in der jüngeren Vergangenheit dann doch in Grenzen hielt. Drei Mal in Folge setzte der Kölner Coach zuletzt auf dieselbe Startelf – das erste Mal seit mehr als fünf Jahren. Die Erfolgsserie gibt dem Coach und dieser Maßnahme recht. Und so könnte es im Duell gegen Münster am Abend sogar ein viertes Mal die gleiche Anfangsformation geben. Könnte, das ist aber sicher kein Muss.

Was ist mit Dejan Ljubicic?

Zum einen ist es nicht ausgeschlossen, dass Struber gegen das Keller-Kind eine offensivere Variante wählt, zum anderen drängen aber gleich einige Spieler immer mehr in die Startelf. So war der Österreicher gerade bei seinem Landsmann Florian Kainz zuletzt voll des Lobes. „Er ist einfach ein Spieler, der viel Erfahrung und viel Qualität mitbringt, speziell, wenn es um Ballbesitzphasen geht, wenn der Raum enger wird, weil er viele Lösungen und Spielwitz hat. Er bringt eine hohe Spielintelligenz mit. Das ist für uns sehr spannend“, sagte Struber, bremste aber gleich auch wieder ein wenig: „Gleichzeitig gibt es aber auch viele Jungs, die es in den letzten Wochen sehr ordentlich gemacht haben. Es ist tatsächlich ein Stückweit auf Augenhöhe.“ Gut möglich, dass Denis Huseinbasic zunächst aus der Mannschaft rotiert.

Lobende Worte fand der Coach auch für Rasmus Carstensen und Marvin Obuz. Gerade bei Obuz sprach Struber davon, dass das Kölner Eigengewächs vor dem Sprung in die Mannschaft stehe. Möglicherweise erhält der gebürtige Kölner gegen Münster die Chance, sich zu beweisen. Vielleicht auch, um Argumente für eine weitere Leihe und damit eine Vertragsverlängerung zu sammeln. Wie die „WAZ“ berichtet, ist Rot-Weiss Essen an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert. Ob Obuz von Beginn an spielt, ist offen. Dann würde wohl Jan Thielmann auf die Bank rotieren. Der 22-Jährige erlebte eine eher enttäuschende Woche bei der U21. Thielmann wurde in beiden Länderspielen erst im zweiten Abschnitt eingewechselt. Auf der linken Seite wird wohl Leart Pacarada spielen. Der Linksverteidiger hatte sich gegen Fürth verletzt und damit die Chancen für Max Finkgräfe erhöht. Doch Pacarada ist rechtzeitig fit geworden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 17:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten


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Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Ein Luxusproblem?

Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich nach ihrem Sieg über den SSV Ulm.
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Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Am Samstagnachmittag empfängt der FC das Kleeblatt im eigenen Stadion. Nach den beiden jüngsten Pflichtspielerfolgen bleibt Gerhard Struber bei der Dreierkette . Aber es gibt keine personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

Nach den beiden jüngsten Siegen ist ein wenig Ruhe eingekehrt bei den Geißböcken. Doch nicht alle Mannschaftsteile überzeugten vollends. Dennoch gibt es keine Veränderung beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

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Nein, in Stein sei die Dreierkette nicht gemeißelt, erklärte Gerhard Struber am vergangenen Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Greuther Fürth. In Stein gemeißelt vielleicht nicht, wahrscheinlich aber sehr wohl. Denn auch wenn der Trainer dem neuen „System“ nicht zu viel Bedeutung beimessen wollte, dass der FC in der Formation „ausbalancierter“ und stabiler in der Defensive aufgetreten ist, erklärte der Coach ebenfalls. Und so werden die Geißböcke gegen das „Kleeblatt“ nicht auf die neu gewonnene Sicherheit verzichten. Gerade Dominique Heintz scheint einen großen Impact auf das Team zu haben. Der Routinier wird neben Timo Hübers und Julian Pauli anfangen. Die Frage nach der Nummer eins wurde mal eine Woche lang nicht aufgemacht. Schwäbe ist gesetzt.

Was ist mit Dejan Ljubicic?

Vor allem scheinen die Außenverteidiger von der Veränderung zu profitieren. Zumindest sind Jan Thielmann und Leart Pacarada in der Rückwärtsbwegung nicht so anfällig und können sich vermehrt auf die Offensive konzentrieren. Der Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe auf der linken Seite und Rasmus Carstensen auf der rechten ist aktuell jedenfalls keiner. Auch die beiden Laufmotoren Eric Martel und Denis Huseinbasic werden wieder Kilometer abspulen. Gerade Martel wird immer mehr zum Leader der Kölner, geht voran, setzt Zeichen und ist unumstritten. Die beiden Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina sind zwei der großen Gewinner der neuen Saison. Nicht so richtig rund lief es bislang für Dejan Ljubicic. Dennoch wird der Österreicher ebenfalls beginnen.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Länderspielreise – einer fehlt

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Eine Frage der Einstellung

Der FC im Vertrags-Dilemma? Urbig und Lemperle sind nur zwei von vielen Sorgenkindern

Die Spieler des 1. FC Köln
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Der FC im Vertrags-Dilemma? Urbig und Lemperle sind nur zwei von vielen Sorgenkindern

Am Dienstag berichtete Sky, dass ein Wechsel von Jonas Urbig in diesem Winter nicht ausgeschlossen sei. Tatsächlich droht spätestens im kommenden Sommer der Abschied. Der Keeper wurde gerade erst degradiert, eine marktgerechte Ablöse würde es nur noch bis 2025 geben. Nicht die einzige schwierige Personalie für den 1. FC Köln: Komplizierte Vertragssituation bei zahlreichen Spielern.

Gerüchte um Jonas Urbig und Tim Lemperle, unklare Situationen bei einigen Youngstern, auslaufende Verträge – nicht nur die Tabellensituation ist unbefriedigend beim 1. FC Köln: Es herrscht eine komplizierte Vertragssituation gleich bei zahlreichen Spielern.

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Am Dienstagnachmittag wurde das nächste Kapitel in der Torwartfrage aufgeschlagen. Zugegeben, die Seitenzahl ist noch relativ dünn. Doch gibt es nun die ersten Gerüchte, dass Jonas Urbig den FC möglicherweise bereits im Winter verlassen könnte. Tatsächlich ist die aktuelle Situation für den Torwart alles andere als befriedigend. Urbig war bereits als Nummer eins auserkoren, da war er noch so gar nicht richtig zum Geißbockheim zurückgekehrt. Noch nicht mal ein Drittel der Saison ist gespielt, da ist der 21-Jährige wieder „nur“ die Nummer zwei. Und das zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren. Das große Talent gilt als ehrgeizig, wird sich wohl kaum mit der Nummer zwei zufrieden geben. Das wird er vorerst müssen, Marvin Schwäbe hielt zwei Mal den Kasten sauber, gilt als einer der Garanten des jüngsten Erfolgs. Die Frage ist aber wie lange sich Urbig auf die Bank setzen wird. Und das möglicherweise weiterhin bei einem Zweitligisten.

Verträge zahlreicher Talente laufen 2026 aus

Auf den ersten Blick scheint die Sache klar. Der junge Keeper hat Vertrag bis 2026, ist also noch anderthalb Jahre an den FC gebunden. Nur sind anderthalb Jahre weniger als man denkt. Denn, verlängert Urbig seinen Vertrag nicht, werden die Geißböcke nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse einstreichen können. Kostenfrei wird man den Keeper nicht ziehen lassen wollen – auch nicht erst 2026. Es muss also eine Vertragsverlängerung her, wenn der Keeper gehalten werden soll. Die Basis für die Vertragsgespräche ist sicher nicht die beste. Und Urbig ist nicht der einzige Spieler, für den man wohl nur noch im kommenden Sommer eine ordentliche Ablöse einstreichen könnte. Jan Thielmann, Eric Martel, Damion Downs und Max Finkgräfe haben ebenfalls nur noch bis 2026 Kontrakt.

Bis auf den gerade erst wieder genesenen Finkgräfe allesamt Spieler, die in Köln aktuell zum Stammpersonal gehören und als Nachwuchs-Nationalspieler eine weitere Bühne neben dem FC haben. Finkgräfe gilt als eins der größten deutschen Linksverteidiger-Talente, auch der 20-Jährige könnte schon bald den Weg in den deutschen Nachwuchs finden. Martel wird ebenfalls als Holding Six ein weiterer Sprung zugetraut. An Interessenten dürfte es im Sommer nicht mangeln, weitere Gerüchte werden zwangsläufig hochkochen. Werden die Verträge nicht verlängert, würde der FC auch bei den Kölner Hoffnungsträgern nur noch im kommenden Sommer eine Ablöse kassieren können. Christian Keller wird sich also in der nahen Zukunft nicht nur um neue Spieler umschauen.

Ein Dutzend Verträge laufen bis Sommer 2025

Dabei gibt es noch zahlreiche weitere akute Baustellen im eigenen Kader. Insgesamt laufen ein Dutzend Verträge bereits im kommenden Sommer aus. Zahlreiche Spieler könnten den Verein dann ablösefrei verlassen. Bei Dejan Ljubicic wird das mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Der Österreicher hatte bereits mehrfach mit einem Wechsel geliebäugelt, auch schon Kontakt zu anderen Vereinen gehabt. Auch im vergangenen Sommer war ein Wechsel angedacht, kam aber nicht zu Stande. Es ist kaum vorstellbar, dass der Mittelfeldspieler seinen Vertrag noch einmal verlängert. Linton Maina wird einen Verbleib wohl von der Ligazugehörigkeit abhängig machen. Doch die beiden Stammspieler wecken mit guten Leistungen Begehrlichkeiten, machen sich für andere Clubs interessant.

Das ist wohl auch gerade das größte Problem bei Tim Lemperle. Der Angreifer überzeugt Woche für Woche, ist mittlerweile der Top-Torjäger der Kölner mit sechs Treffern, wurde von den FC-Fans zu Recht zum Spieler des Monats gewählt. Zwar ist der 22-Jährige auch ein Garant für die positiven Ergebnisse, nur betreibt der Stürmer, der bereits auf den Zetteln einiger Bundesligisten stehen soll, kräftig Eigenwerbung und das eben nicht nur für den FC. Sollte dem FC der Wideraufstieg nicht gelingen, wird Lemperle nicht zu halten sein. Doch ist es noch ein langer Weg bis diese Entscheidung zu Gunsten der Kölner überhaupt fallen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Zeit bereits Gespräche mit anderen Clubs geführt werden, ist relativ groß. Wie berechtigt die Abschiedssorgen um das Kölner Talent sind, wissen am Ende nur die Beteiligten.

Wie geht es weiter mit Obuz und Wäschenbach?

Genauso wie der Plan mit weiteren Eigengewächsen ist. Denn auch die Verträge von Marvin Obuz und Meiko Wäschenbach enden im kommenden Sommer. Die beiden Youngster sind ganz sicher mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet und vermutlich ebenfalls alles andere als glücklich. Obuz kommt bislang auf drei Kurzeinsätze, Wäschenbach wartet noch auf sein Debüt. Auch der 20-Jährige soll in der Vergangenheit schon über einen Abschied aus Köln nachgedacht haben. Ob die Arbeitspapiere noch einmal verlängert werden soll, ist nicht bekannt. Die Verträge von Luca Kilian und Mathias Olesen laufen ebenfalls aus. Nach seiner langen Verletzung wird Kilian schon bald komplett in das Mannschaftstraining zurückkehren. Wie es in der kommenden Saison weitergeht, ist offen. Ein Verbleib ist aktuell aber sehr wahrscheinlich.

So oder so: Der FC steuert gerade auf einen weiteren Umbruch zu. Rund 20 Verträge laufen bis 2026 aus. Ob es schon Gespräche mit dem ein oder anderen Spieler gegeben hat oder Tendenzen gibt, ist nicht bekannt. Fakt ist nur, dass der FC in vielen Fällen nicht die besten Argumente für einen langfristigen Verbleib hat.


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Urbig-Gerüchte

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe zurück

So startet der FC gegen Hertha BSC

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich nach ihrem Sieg über den SSV Ulm.
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So startet der FC gegen Hertha BSC

Am Samstagabend ist der FC zu Gast bei Hertha BSC. Nachdem die Torwartfrage offenbar entschieden ist, stand noch die taktische Ausrichtung im Raum. Personelle Veränderungen gibt es nicht beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Hertha BSC.

Schwäbe erneut für Urbig, wieder Dreier- statt Viererkette – Gerhard Struber steht vor einigen wichtigen Entscheidungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Hertha BSC.

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Gerhard Struber machte es am Donnerstagmittag unmissverständlich klar: Die Startaufstellung werde es erst am Samstagabend vor dem Duell gegen Hertha BSC geben. Wie gewohnt wollte sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen. Dabei ist genau das Sky Sport gelungen. Wie der TV-Sender berichtete, ist die viel diskutierte Torwart-Entscheidung gefallen. Und tatsächlich steht Marvin Schwäbe gegen die Hauptstädter im Tor. Schwäbe hatte bereits am Dienstag eine ordentliche Leistung gebracht, vor allem aber Ruhe ausgestrahlt. Stabilität hat das Team ganz offensichtlich durch die Dreierkette bekommen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der FC auch gegen Berlin bei dieser taktischen Ausrichtung bleibt.

Keine Überraschung

Nicht erst aufgrund der Erkrankung von Max Finkgräfe hat auch Leart Pacarada seinen Stammplatz weiterhin sicher. Und auch Jan Thielmann ist weiterhin der rechte Verteidiger. Spannender war es dann schon auf den Positionen Richtung Offensive. Allerdings gab es auch dort keine Überraschungen. Der FC startet personell mit der gleichen Elf wie gegen Holstein Kiel. Allerdings soll laut der offiziellen Aufstellung Ljubicic hinter den Spitzen spielen.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Hertha BSC


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe wohl im Tor

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Ändert Struber sein System

Bleibt Struber bei der Defensivtaktik oder gibt es die Rückkehr zum Offensivfußball?

Gerhard Struber beim Spiel des 1. FC Köln
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Bleibt Struber bei der Defensivtaktik oder gibt es die Rückkehr zum Offensivfußball?

Nach der bitteren Pleite gegen Darmstadt stellte Gerhard Struber sein Team gegen Paderborn deutlich defensiver ein. In der Offensive fanden die Geißböcke fortan nicht mehr statt. Nun geht es gegen den Bundesligisten Holstein Kiel für den 1. FC Köln: Setzt Struber auf die Defensive oder auf Offensivfußball?

Defensive Kompaktheit oder die offensive Wucht des Saisonauftakts? Gerhard Struber steht vor der Wahl der Ausrichtung seiner Mannschaft. Und diese ist keine einfache, denn zuletzt wollten beide Varianten nicht funktionieren, der Mittelweg ist noch nicht gefunden beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber also erneut auf die Defensive oder lieber auf den attraktiven Offensivfußball?

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Die Niederlage gegen den SV Darmstadt hatte Wirkung hinterlassen. Der FC taumelte vor gut zehn Tagen der dritthöchsten Pleite der eigenen Zweitliga-Historie entgegen. Und um nicht umzufallen, kündigten die Kölner Verantwortlichen Konsequenzen und Veränderungen an. Sofort brandete die Idee einer Dreierkette im Kölner Abwehrverbund auf. Doch ganz offensichtlich nicht bei Gerhard Struber. Der Trainer des 1. FC Köln blieb – wie berichtet erwartungsgemäß – in der Begegnung gegen Paderborn bei seiner Viererkette. Vielmehr wählte der Trainer eine lange nicht mehr gesehene Defensivtaktik. Die Kölner standen tief in der eigenen Hälfte, überließen dem Gegner den Ball und warteten mit dem Anlaufen, mit dem Pressing deutlich länger. Tatsächlich unterband Struber mit der Maßnahme die Konter, mit denen Darmstadt den FC nach Belieben ausgespielt hatte.

Anfällige Defensive schon seit Saisonbeginn ein Problem

Doch der Preis war hoch. „Wir haben nicht so hoch gepresst, waren dann nicht so aktiv gegen den Ball und hatten dadurch weniger Ballgewinne im gegnerischen Drittel gehabt“, erklärte Thomas Kessler am Montag. „Wir haben es dann nicht geschafft, aus der defensiven Kompaktheit mehr mit dem Ballbesitz anzufangen.“ Wirklich viel wussten die Kölner mit dem Ballbesitz tatsächlich nicht anzufangen. Insgesamt schossen die Geißböcke zwölf Mal Richtung Tor und damit deutlich weniger als sonst. Im Schnitt sind es mehr als 20 Abschlüsse pro Spiel. Symptomatisch für den Spielverlauf war es mit Jan Thielmann ein nomineller Abwehrspieler, der dann auch noch nach einer Standardsituation die Kölner Führung erzielte. Ebenfalls auffallend: in dem Moment, in dem die Kölner mehr in die Offensive investierten, geriet die Defensive aus dem Gleichgewicht. Dennoch war Struber nach dem Spiel davon überzeugt, dass der Defensiv-Plan hätte aufgehen können.

Beim FC spricht man seit einigen Tagen oder schon Wochen von der Balance zwischen Defensive und Offensive. Oder vielmehr von der fehlenden Balance. Noch am Anfang der Saison passte das System deutlich besser auf die Geißböcke. Zumindest entwickelten die Kölner in der Offensive eine beeindruckende Wucht. So unter anderem gegen Braunschweig. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass beispielsweise auch die Begegnung gegen den FC Schalke 04 durchaus anders hätte ausgehen können, wenn die Königsblauen ein wenig effektiver gespielt hätten. Ob gegen Elversberg, Sandhausen oder eben Karlsruhe und Darmstadt – die Anfälligkeit in der Defensive zieht sich schon durch die gesamte Saison. Da hilft es auch nichts, dass Sportdirektor Christian Keller zuletzt erklärte, man müsse sich ansehen, auf wie wenige Spiele ein Großteil der Tore fallen würde.

Kiel spielt in dieser Saison sehr variabel

Fakt ist: Der FC kassiert zu viele Gegentore und steht sicher nicht umsonst auf Rang zwölf in der Tabelle da. Somit macht sich der Eindruck breit, dass die Kölner es entweder defensiv stabil, dafür aber ohne Offensive probieren oder etwa im Angriff eine erstklassige Wucht entwickeln, dafür aber hinten die Schleusen öffnen. Den Mittelweg hat Struber noch nicht gefunden. Gegen Holstein Kiel wird der Trainer am Abend also auch vor der kniffligen Wahl stehen. „Wir wollen kompakt sein. Wir wissen, es kommt ein Bundesliga-Verein auf uns zu, der Favorit ist“, sagte der Coach am Montag. „Wenn wir aber kompakt sind, uns was zutrauen und als Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute sehr wachsam sind, dann denke ich, dass wir überraschen können.“ Klingt also nach geordneter Defensive.

Dabei ist die Taktik des Gegners für den FC wohl ebenfalls ein Griff in die Überraschungskiste. Holstein Kiel zeigt sich im bisherigen Saisonverlauf in der Spielweise sehr variabel, aber meist mit viel Ballbesitz. Gegen den VfB Stuttgart wählte Trainer Marcel Rapp am Wochenende ebenfalls eine sehr defensive Spielweise. Kiel verlor 1:2. Mit ein wenig Glück hätten die Nordlichter dem Vizemeister aber auch Punkte abgenommen. Wie der Kieler Coach seine Mannschaft nun gegen den FC einstellt, scheint vollkommen offen. In der Liga gehen die Störche meist als Außenseiter zu Werke, gegen den FC sieht Rapp sein Team schon als Favorit an. Da Struber mehrfach darauf hinwies, dass die Geißböcke nur Außenseiter seien, könnte es also gut sein, dass der FC wieder defensiv kompakt steht und dem Gegner den Ball überlässt. Klar ist nur, dass Struber einen anderen Auftritt erwartet: „Wir wollen uns von einer anderen Seite zeigen. Nicht mehr oder weniger ist es.“

Das Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com.


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Struber auf der PK

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal