Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Jan Thielmann vom 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
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Einige offene Fragen bei der Startelf – So könnte der 1. FC Köln gegen die Eintracht starten

Nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby bei Borussia Mönchengladbach steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt der elfte Spieltag vor der Tür. Wer am Samstagabend im heimischen Stadion von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Eintracht Frankfurt das nächste Heimspiel auf dem Programm. Beim Personal kann Trainer Lukas Kwasniok bis auf die Langzeitverletzten auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter zwei Personalien steht noch ein kleines Fragezeichen. Im Vergleich zur Partie in Gladbach dürfte der FC-Coach erneut ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Frankfurt spielen.

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Der 1. FC Köln blickt zurzeit auf eine doch positive Personalsituation. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers standen zuletzt alle FC-Profis auf dem Platz und sind daher eine Option für das Spiel am Abend. Hinter einer möglichen Kadernominierung von Rav van den Berg, der nach seiner im September erlittenen Schulterverletzung unter der Woche sein Comeback bei der niederländischen U21-Nationalmannschaft feierte, ließ Lukas Kwasniok aber noch ein Fragezeichen. „Wenn du länger raus gewesen bist, benötigst du schon was Rhythmus“, so der Trainer am Donnerstag. „Er ist aber sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann. Wir machen uns Gedanken, ob er eine Kaderoption wird.“ So könnten erneut Cenk Özkacar, Eric Martel und Joel Schmied vor Marvin Schwäbe in der Dreierkette beginnen.

Qual der Wahl in der Offensive

Auf den beiden Schienenpositionen scheinen Kristoffer Lund links und Sebastian Sebulonsen die wahrscheinlichsten Kandidaten zu sein. Zumindest deutete der Trainer eine Rückkehr des Norwegers an. Im Mittelfeld ist Isak Johannesson gesetzt. Neben dem Isländer könnte wie bereits gegen Gladbach und Hamburg Denis Huseinbasic beginnen. Allerdings hat Kwasniok mit Tom Krauß auch noch einen weiteren Profi, der die Position im Zentrum bekleiden kann. Für die drei verbliebenen Positionen in der Offensive hat der Coach mit Jakub Kaminski, Linton Maina, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Marius Bülter, Said El Mala, Florian Kainz und Rückkehrer Jan Thielmann gleich sieben Optionen. Allerdings ist das Rennen nicht so offen, wie es scheint. Kaminski bestritt in dieser Saison bislang jedes Spiel über die komplette Spieldauer, gehört zu den absoluten Leistungsträgern und ist laut Kwasniok unter ihm „eigentlich immer gesetzt“.

Der Coach deutete an, das Kaminski in der Offensive wohl eher wieder ein Thema werden könne. In der Spitze dürfte Ragnar Ache starten. Der ehemalige Frankfurter kam in den Wochen vor der Länderspielpause immer besser in Schwung und erzielte in den vergangenen drei Pflichtspielen zwei Treffer. Überdies dürfte Ache den Vorzug vor Bülter erhalten, da der 32-Jährige unter der Woche einige Trainingseinheiten verpasste und körperlich noch nicht bei vollen Kräften ist. „Bülti war der einzige Spieler, der in der Länderspielpause große Probleme hatte mit Magen-Darm. Als er das erste Mal am Dienstag wieder bei uns am Geißbockheim aufgetaucht ist, habe ich mich echt erschrocken.“

Die dritte verbliebene Position dürften entweder Said El Mala oder Jan Thielmann besetzen. Während El Mala in Gladbach bereits zur Pause ausgewechselt worden war und in der Länderspielpause das erste Mal mit der deutschen A-Nationalmannschaft unterwegs gewesen ist, trainierte Thielmann nach seiner Verletzung die ganze Zeit am Geißbockheim und hat gute Chancen, von Beginn an zu spielen. „Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen. Das hilft einem, um dann schneller wieder eine Option zu sein. Er ist die ganze Zeit in einer guten körperlichen Verfassung gewesen und hat wenig verloren“, so der 44-Jährige über Thielmann.

So könnte der FC gegen Frankfurt spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Kaderplanung: Sieben Leihspieler, doch nur wenige werden beim 1. FC Köln künftig wohl zur Option

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Kaderplanung: Sieben Leihspieler, doch nur wenige werden beim 1. FC Köln künftig wohl zur Option

Sieben Akteure haben die Geißböcke aktuell verliehen. Doch nicht alle werden zurückkehren zum 1. FC Köln: Diese Leihspieler könnten im Sommer wieder zur Option werden.

Mit Leihspielern hat der FC in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich gute Erfahrungen gemacht. Dementsprechend sind auch aktuell wieder einige Akteure an andere Clubs verliehen. Doch nicht alle Akteure empfehlen sich für weitere Aufgaben in Köln und es sollen sich wohl auch nicht alle für mehr empfehlen beim 1. FC Köln: Diese Leihspieler könnten im Sommer zur Option werden.

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Potenzielle Rückkehrer

Julian Pauli: Der Shootingstar der vergangenen Saison soll in der 2. Bundesliga bei Dynamo Dresden Spielpraxis sammeln, um in der kommenden Spielzeit in Köln wieder zu einer Option zu werden. Dass er das kann, hat er zumindest in der zweiten Klasse schon bewiesen. Und gerade nach den schweren Verletzungen von Timo Hübers und Luca Kilian, inklusive der Ungewissheit über deren Zukunft, könnte Pauli ein Zukunftsversprechen werden. Zumal auch die Verträge von Dominique Heintz und Cenk Özkacar auslaufen. Doch aktuell bremst das Talent noch eine Oberschenkelverletzung aus. Der Youngster arbeitet an seinem Comeback. Dann muss er schnell wieder in die Spur finden. Tendenz: Gute Chancen aufs kommende FC-Trikot

Elias Bakatukanda: Der zweite verliehene Innenverteidiger befindet sich dagegen auf einem sehr guten Weg. Bakatukanda ist bei Blau-Weiß Linz nach einem Jahr eigentlich unangefochtener Stammspieler. Eigentlich, weil er am vergangenen Spieltag das erste Mal in dieser Saison nicht in der Startelf stand und auch nicht eingewechselt wurde. Der Abwehrspieler kommt in Österreich dennoch auf die erhoffte Einsatzzeit. Der 20-Jährige wird optimal auf höhere Aufgaben vorbereitet, auch, wenn es in Linz für den Club sportlich nicht rund läuft. Angesichts der Verletzungsmisere der Kölner Hintermannschaft hat auch der zweite Innenverteidiger alle Möglichkeiten. Tendenz: Gute Chancen aufs kommende FC-Trikot

Wackelkandidaten

Jaka Potocnik: Der junge Slowene fährt weiter auf der wilden Fahrt seiner Karriere. Bei Rot-Weiss Essen wurde der Stürmer von seinem Trainer jüngst über den grünen Klee gelobt. Potocnik hatte gegen Ingolstadt getroffen und einen insgesamt starken Auftritt hingelegt. Nur Stunden später wurde eine Verletzung diagnostiziert und der nächste Ausfall vermeldet. Dabei geht es für Potocnik natürlich auch um die Zukunft in Köln. Auf den großen Durchbruch wartet der 20-Jährige nach wie vor. Angesichts der aktuell starken Konkurrenz in Köln, muss der Angreifer noch mächtig zulegen. Tendenz: Wackelkandidat

Chilohem Onuoha: Der Stürmer stand am Samstag einmal mehr erwartungsgemäß in der Startelf. Denn im Gegensatz zur 3. Liga ist der Angreifer im Landespokal beim SC Verl gesetzt. Im Ligabetrieb kommt der 20-Jährige nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dabei blitzt das Talent des gebürtigen Berliners immer wieder auf. Und genau dieses ist beim FC auch bekannt. In dieser Spielzeit erhofften sich die FC-Verantwortlichen mehr Einsatzzeit, damit „Chilo im nächsten Jahr beim FC voll angreifen kann“. Ob er die Chancen wirklich bekommt, ist fraglich. Denn die Konkurrenz in Köln ist groß. Tendenz: Großer Wackelkandidat

Werden es schwer haben

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sollte lange eine Baustelle schließen, die offensichtlich zu groß für den Abwehrspieler war. Bei Lech Posen in der vergangenen Spielzeit, aber auch jetzt bei Aarhus ist der 24-Jährige dagegen Stammspieler und Leistungsträger. Tatsächlich hat Carstensen mit seinem dänischen Club erneut die Chance auf einen Titel. Die Chance auf Einsatzzeit beim FC wird es wohl auch in Zukunft nicht geben. Der Sinn der erneuten Leihe ist von außen nur schwer zu verstehen, aber als Externe auch nur schwer zu beurteilen. Immerhin soll Aarhus über eine Kaufoption verfügen und könnte die schon bald ziehen. Dann würden die Kölner wohl noch eine Ablöse kassieren. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige kommt in der Zweitvertretung des VfB Stuttgart immer besser zu recht. Noch in der vergangenen Spielzeit deutete viel darauf hin, dass er zum Sorgenkind der Leihspieler werden könnte. Der in New York geborene Stürmer kommt aktuell auf vier Tore und drei Assists. Damit sammelt Ouro-Tagbe ordentlich Pluspunkte. Nur wohl nicht mehr für den FC. Sollte die Leistungskurve weiter nach oben zeigen, wird Stuttgart wohl die Kaufoption ziehen. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Das Sorgenkind?

Imad Rondic: Der Bosnier entwickelt sich immer mehr zum Sorgenkind der Geißböcke. Im vergangenen Winter als Sturmhoffnung verpflichtet, konnte Rondic diese Erwartungen in der Rückrunde der Vorsaison nicht erfüllen. Ziemlich schnell hat Lukas Kwasniok, der als gegnerischer Trainer den einzigen FC-Treffer des Stürmers in der vergangenen Spielzeit bestaunen durfte, festgestellt, dass der Angreifer nicht in sein System passen würde. Die erneute Leihe nach Polen entwickelt sich nicht als Glücksgriff. Denn Rondic spielt auch in Rakow keine große Rolle. So sammelt der Angreifer keine Pluspunkte. Weder für den FC noch für andere Clubs. Dabei würde der FC Rondic gerne lieber fest abgeben. Tendenz: Ohne FC-Zukunft

Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Gleich vier Spieler hat der FC im Sommer per Leihe verpflichtet und sich bei allen eine Kaufoption gesichert. Bisher sind die Leih-Profis jedoch unterschiedlich gut eingeschlagen beim 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

Um den Umbruch im vergangenen Sommer finanziell zu bewältigen, verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler auch einige Neuzugänge per Leihe. Bei allen gibt es jedoch nach dieser Saison eine Kaufoption für den 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

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Der Umbruch im Sommer war gewaltig beim 1. FC Köln: Neben zahlreichen Abgängen holte der FC ganze elf Neuzugänge ans Geißbockheim. Um diese Menge an Transfers finanzieren zu können, griff Sportdirektor Thomas Kessler auch auf Leihgeschäfte. So kamen mit Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Tom Krauß und Jakub Kaminski gleich vier Spieler vorerst nur für die aktuelle Saison zu den Geißböcken. Dabei sicherte sich der Verein jedoch bei allen Profis eine Kaufoption (im Fall von Krauß eine Kaufpflicht), mit der sie diese im kommenden Sommer fest verpflichten können. Ob die Verantwortlichen diese jedoch bei allen ziehen wollen, hängt natürlich von den Leistungen ab, die sie diese Spielzeit im Kölner Trikot zeigen. Und die unterscheiden sich schon relativ deutlich.

Volltreffer Jakub Kaminski

Voll eingeschlagen ist Jakub Kaminski. Die Entwicklung des Polen in der Domstadt ist überragend. Trainer Lukas Kwasniok adelte ihn zuletzt als seinen „besten Spieler“. So ist es auch nicht überraschend, dass der Offensivspieler einer der Dauerbrenner ist und alle zehn Liga-Partien durchgespielt hat, nur im Pokal in beiden Runden in der Schlussviertelstunde ausgewechselt wurde. Der 23-Jährige gab mit 25 Schüssen die viertmeisten der Liga ab und erzielte dabei schon vier Treffer. Auch eine Vorlage lieferte der Neuzugang. Es hätten allerdings schon mehr sein können, denn mit 1,63 Torschussvorlagen und 0,45 kreierten Großchancen pro 90 Minuten hat der Angreifer starke Offensiv-Werte.

Neben seinem offensivem Qualitäten passt Kaminski zusätzlich mit seinem Einsatzwillen perfekt zu Kwasniok. Der Linksaußen legte mit 117,8 Kilometern die zweitmeisten der Bundesliga zurück. Mit 211 Sprints und 763 intensiven Läufen befindet sich der polnische Nationalspieler in diesen Kategorien ebenfalls in den Top Zehn beziehungsweise Top Fünf. Außerdem überzeugte der 23-Jährige mit seiner Variabilität. Denn neben seiner Lieblingsposition Linksaußen kann der Angreifer nahezu auf allen Positionen in der Offensive auflaufen sowie als Schienenspieler. Diese Rolle füllte er auch in den vergangenen beiden Partien gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach auf der rechten Seite mehr als zufriedenstellend aus. Daher dürfte eine feste Verpflichtung nur Formsache sein, wenn seine Entwicklung weiter geht wie bisher. Die Kaufoption von kolportierten fünf Millionen Euro wäre für den FC dann sogar ein Schnäppchen.

Gute Aussichten bei Kristoffer Lund

Ebenfalls gute Aussichten auf eine feste Verpflichtung hat Lund. Der Linksverteidiger ist auf der linken Schiene gesetzt und kam bis auf gegen Leipzig in allen Pflichtspielen zum Einsatz, meistens von Beginn an. Dabei zeigte der gebürtige Däne keine großen Anpassungsschwierigkeiten nach seinem Wechsel vom Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga in die höchste deutsche Spielklasse. Zuletzt im Derby agierte der 23-Jährige zwar unglücklich und verursachte zwei Elfmeter. Ansonsten überzeugte der Leihspieler aber mit ordentlichen Leistungen und hat wahrscheinlich noch Potenzial für mehr. So sollte Lund seinen Einfluss in der Offensive verbessern, denn bisher kommt er noch auf keine Torbeteiligung und gab im Vergleich zu anderen Spielern auf seiner Position mit 0,54 pro 90 Minuten nur relativ wenig Torschussvorlagen. Ansonsten ist der Schienenspieler aber eine Konstante im Kölner Spiel und verleiht diesem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35,11 km/h einiges an Tempo.

Schlechter als bei Lund sieht es bei Özkacar aus. Die Leihe in die Domstadt läuft für den Innenverteidiger durchwachsen. War er zu Beginn der Saison noch häufig außen vor, bekam der frühere türkische Nationalspieler zuletzt durch die Verletzungen von Timo Hübers und Rav van den Berg mehr Einsatzzeit. Wenn Letzterer bald sein Comeback gibt, dürften diese aber wieder abnehmen. Denn der 25-Jährige konnte seine Chancen nicht wirklich nutzen, zeigte höchstens durchschnittliche Leistungen und verursachte mit einem großen Fehler im Derby das zwischenzeitliche Gladbacher 3:0. Damit der FC die Kaufoption zieht, muss sich der Abwehrspieler noch steigern und im Konkurrenzkampf beweisen.

Spezialfall Tom Krauß

Etwas anders als bei Kaminski, Lund und Özkacar ist die Situation bei Krauß. Bei ihm wird aus der Kaufoption im Falle des Klassenerhalts eine Kaufpflicht. Bisher glänzte der eigentliche Sechser als „Defensiv-Allrounder“, wie ihn Kwasniok bezeichnete. So kam der 24-Jährige bereits im zentralen Mittelfeld, als Innenverteidiger und als Linksverteidiger zum Einsatz. Mit im Schnitt 1,58 pro Spiel gelangen ihm in diesen Einsätzen viele Balleroberungen. Auch blockte der Neuzugang viele Bälle und weißt mit 89,4 Prozent eine gute Passquote auf.

Vollends den Trainer überzeugen konnte Krauß jedoch offenbar noch nicht und saß daher schon mehrfach 90 Minuten auf der Bank oder wurde nur eingewechselt. Trotzdem gibt Krauß mit seinen Qualitäten dem FC-Kader bisher mehr Breite und spielt solide, wenn er gebraucht wird. Somit dürften die Kölner Verantwortlichen nicht unglücklich darüber sein, wenn am Ende der Saison die Kaufpflicht greifen sollte und der frühere deutsche U21-Nationalspieler fest in die Domstadt wechselt. Ob sie aber im Falle eines Abstiegs bei den bisherigen Einsatzzeiten die dann Kaufoption ziehen würden, ist zumindest fraglich.

Highlight- und Kracher-Spiele: Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Highlight- und Kracher-Spiele: Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen

Im kommenden Block bis zur Winterpause stehen für die Geißböcke fünf Duelle auf dem Plan. Dabei trifft der FC auf einige Topteams, aber auch auf Gegner auf Augenhöhe. Es gilt nun noch einmal Punkte zu sammeln. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

Frankfurt und Leverkusen, aber eben auch Union Berlin, St. Pauli und Werder Bremen. Die anstehenden Partien – vor allem gegen die Gegner auf Augenhöhe – will der FC nutzen, um weiter Punkte vor der Winterpause zu sammeln. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

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Blickt Lukas Kwasniok dieser Tage auf die bereits absolvierten Duelle seiner Mannschaft der aktuellen Saison zurück, so wird das Fazit des Kölner Coaches insgesamt wohl positiv ausfallen. Platz neun der Tabelle, 14 Punkte aus zehn Spielen, der beste Saisonstart nach einem Aufstieg, den der FC jemals hingelegt hat. Die Abschnitte zwischen den Länderspielpausen wolle er bewerten, sagte der 44-Jährige, als er zu Beginn seiner Amtszeit zu seinem Saisonziel befragt wurde. Die Bewertung der ersten Phase dürfte wohl positiver ausfallen als die der zweiten, dennoch kann Kwasniok zufrieden sein. Am kommenden Wochenende startet der FC dann in den nächsten Abschnitt. Und dieser wird dann wohl ein ganz besonderer.

Beruhigt in die Winterpause?

Denn bis zur Winterpause steht der Coach mit seinem Team vor richtungweisenden Wochen. Der FC ist durch den guten Saisonstart kein Gegner mehr, der unterschätzt wird. Nach der durchaus sehr soliden – wenn auch verlorenen gegangenen – Partie im DFB-Pokal gegen die Bayern, dürfte wohl auch der letzte Kontrahent die Geißböcke auf dem Schirm haben. Unterschätzen werden die kommenden Gegner die Kölner jedenfalls nicht mehr. Das hat sich der FC erarbeitet, verliert dadurch aber sicherlich auch ein wenig das Pfund des Überraschungsmoments. Dass die Jungs von Kwasniok ihr letztes Hemd für Mannschaft und Trainer auf dem Platz lassen und bis zur letzten Minute kämpfen, haben die Spieler des 1. FC Köln bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sowohl gegen Gegner auf Augenhöhe als auch in Partien, in denen Köln eindeutig als Underdog galt.

Nun stehen im kommenden Block vor der Winterpause noch fünf Partien für Kwasniok und sein Team an. Dabei hat der FC mit Frankfurt und Leverkusen zwei weitere „Kracher-Spiele“ auf dem Plan, gegen Teams, die die Königsklasse anstreben und darin aktuell auch vertreten sind. Es erwarten die Kölner aber mit Union Berlin, dem FC St. Pauli und Werder Bremen auch durchaus „Highlight-Spiele“ gegen Vereine auf Augenhöhe – drei Punkte sind gegen diese Gegner sicher eingeplant. Eine leichte Aufgabe wird es gegen die Clubs allerdings nicht. Das Derby gegen Borussia Mönchengladbach hat eindrucksvoll gezeigt, wie schwer sich der FC tut, wenn ihm der Ball überlassen wird. Auch gegen Augsburg und Regensburg hatte Köln mehr Ballbesitz und kaum Chancen.

Der FC ist aktuell auf der Suche nach dem Schlüssel im Spiel mit dem Ball. Gelingt es dem Kölner Coach und den Geißböcken, diese Spiele zu gewinnen und neun weitere Zählern auf dem Konto zu sammeln, dann stünde der FC mit soliden 23 Punkten aus 15 Duellen mit einem guten Polster da und könnte sich beruhigt und mit gutem Gefühl in die Winterpause verabschieden. Geben die Geißböcke diese Duelle gegen Gegner auf Augenhöhe aus der Hand, erhöht sich der Druck auf das Team von Kwasniok im neuen Jahr zwangsläufig.

Wird Raphael Obermair noch einmal zum Thema beim 1. FC Köln?

Raphael Obermair vom SC Paderborn
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Wird Raphael Obermair noch einmal zum Thema beim 1. FC Köln?

Im Sommer galt Raphael Obermair als Wunschkandidat von Lukas Kwasniok. Der Deal platzte bekanntlich. Doch nach wie vor hat der FC dort seine Baustelle. Wird Raphael Obermair beim 1. FC Köln wieder zum Thema?

Der Transfer schien schon auf der Zielgeraden. Er platzte kurz vor Toresschluss. Zwar besserten die Geißböcke nach, doch so richtig glücklich ist man beim FC wohl noch nicht. Wird Raphael Obermair beim 1. FC Köln wieder zum Thema?

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Nach dem fulminanten Saisonauftakt der Geißböcke wurde Thomas Kessler von den Fans, aber auch von Experten über den grünen Klee gelobt. Kein Wunder, der Sportdirektor ist hauptverantwortlich für den großen Umbruch bei den Geißböcken. Und der zeigt sich beeindruckend in der Tabelle. Doch nicht alle Transfers sind im Sommer gelungen. So haben die Kölner offenbar ein Wunschziel von Lukas Kwasniok nicht umsetzen können. Der Trainer hätte zu gerne seinen verlängerten Arm aus Paderborner Zeiten mit nach Köln gebracht. Doch Raphael Obermair wurde die Freigabe nicht erteilt. Der SCP wollte den verdienten Spieler weiter behalten. Nun tauchen neue Spekulationen über ein mögliches Aufleben des Transferplans auf. Die „Bild“ bringt den Namen wieder ins Spiel.

„Vielleicht bin ich in gewisser Weise sauer“

Im Sommer hatten sowohl Lukas Kwasniok als auch der Spieler ihr Unverständnis oder ihren Frust geäußert. Der Kölner Coach betonte, dass man Obermair die Chance auf die Bundesliga nicht verwehren sollte. „Die Enttäuschung ist ganz klar da. Vielleicht bin ich auch in gewisser Weise sauer. Aber es hilft nichts“, sagte der Akteur selbst im Spätsommer der „Neuen Westfälischen“. „Ich mache weiter, um vielleicht noch einmal die Chance zu bekommen.“ Köln wollte Obermair, der Mittelfeldspieler wollte Bundesliga. Und aktuell hat sich an der Situation vor einer gewünschten Verpflichtung des 29-Jährigen nicht viel verändert. Der FC wollte sich damals auf der rechten Seite verstärken, vielleicht auch, weil bei Kwasniok möglicherweise die ersten Zweifel an Jusuf Gazibegovic in seinem System reiften.

Der Bosnier kommt unter dem Trainer bekanntlich nicht zum Zug, spielt keine Rolle, hat erst einmal und dann für 22 Minuten gespielt. Dem Vernehmen nach sucht Gazibegovics Seite bereits einen Abnehmer, eine neue fußballerische Heimat. Zumal der Außenverteidiger doch noch irgendwie auf den WM-Zug aufspringen will. Die verpflichtete Alternative zu Obermair ist aber ebenfalls noch nicht eingeschlagen. Alessio Castro-Montes, den Kwasniok im Training als Mischung aus Neymar und Lionel Messi gesehen hat, kommt gerade einmal auf zwei Einsätze. Die große Verstärkung ist der Belgier noch nicht. Und so ist der Name Raphael Obermair wohl alles andere als abwegig.

Lässt der SC Paderborn den Spieler überhaupt ziehen?

Allerdings betonte Kwasniok auch mehrfach, dass es die beiden weiteren verpflichteten Schienenspieler Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund gut machen würden. Zuletzt saß der Norweger zwar zu Spielbeginn auf der Bank und Jakub Kaminski spielte positionsfremd auf der defensiven Schiene. Allerdings eher, weil der Kölner Trainer auf seinen „besten Spieler“ nicht verzichten will und mit Spielern Said El Mala oder Linton Maina gleich mehrere Alternativen zu Kaminski in der Offensive hat. So oder so haben Sebulonsen und Lund die Nase vorne, Castro-Montes dürfte aber auch seine Einsatzzeit bekommen. Für einen schnellen Abschied des Belgiers gibt es aktuell keine konkreten Anzeichen. Dennoch würde eventuell ein Kaderplatz beim FC durch den möglichen Abgang von Gazibegovic frei werden.

Dann spielt aber auch der SC Paderborn weiterhin eine Rolle. Obermair ist bei den Ostwestfalen absolut gesetzt, Stammspieler und Leistungsträger. Er gilt nicht umsonst als einer der besten Mittelfeldspieler der Liga. Der SCP arbeitet weiterhin am Unternehmen Aufstieg. Dieses Jahr soll der Sprung ins Oberhaus unbedingt gelingen. Dass Paderborn einen Leistungsträger ziehen lässt, ist eher unwahrscheinlich. „Raphael ist auf seiner Position der beste Spieler der Liga und hat noch fünf, sechs Jahre vor sich. Ich wünsche ihm natürlich, dass er noch in die Bundesliga kommt, aber wir mussten das Klubinteresse in den Vordergrund stellen“, sagte SCP-Sportchef Sebastian Lange der „NW“ im September. „Für ihn persönlich tut es mir leid. Ich habe in diesen vier, fünf Wochen – so lange lief das Ganze – viele Gespräche mit ihm und seinem Berater geführt. Ich schätze Raphael Obermair sehr, er ist ein feiner Mensch. Aber als Verantwortlicher muss ich den Klub an erste Stelle setzen.“ 

Und das dürfte auch aktuell noch das Credo sein. Sollten die Ostwestfalen allerdings einen adäquaten Ersatz finden, könnte das Thema doch noch einmal heiß werden. Denn dem Vernehmen nach soll ein Grund für den geplatzten Deal im Sommer auch die unterschiedlichen Vorstellungen einer Ablöse gewesen sein. Da Obermair nur noch Vertrag bis zum kommenden Sommer hat, dürfte die sich ein wenig verändert haben.


Transfers im Winter? Muss der 1. FC Köln an Stellschrauben drehen?

Thomas Kessler treibt die Kaderplanung voran
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Transfers im Winter? Muss der 1. FC Köln an Stellschrauben drehen?

Zwölf Spieler hat Thomas Kessler im Sommer beim FC für die Profis verpflichtet. Und lag bei dem Großteil auch offenbar goldrichtig. Dennoch gibt es durchaus Möglichkeiten, noch einmal nachzubessern. Doch: Muss der 1. FC Köln im Winter nochmal nachlegen?

Auf der Mitgliederversammlung im September deuteten die Kölner Verantwortlichen an, dass es wirtschaftlich durchaus die Option gäbe, im Winter nachzubessern. Nötig würde das aber wohl nur, wenn es die sportliche Situation erzwingen würde. Das ist zwar nicht unbedingt der Fall, aber dennoch möglich. Muss der 1. FC Köln im Winter nochmal nachlegen?

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Knapp elf Wochen ist das Sommer-Transferfenster in Deutschland nun geschlossen, da kündigt sich das nächste bereits an. Die ersten Gerüchte machen schon die Runde. Auch bei den Geißböcken. Dabei ist noch gar nicht so richtig klar, auf welchen Positionen die Kölner eigentlich nachbessern wollen. Es deutet sich durchaus an, dass die ein oder andere Stellschraube nachjustiert werden soll. Vor allem in der Innenverteidigung tut sich eine doch größere Lücke im Personal auf. Nach der schweren Verletzung von Timo Hübers wurde der etatmäßige Sechser Eric Martel in die letzte Reihe zurückbeordert. Auch die eigentlich positionsfremden Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen halfen schon in der Dreierkette aus, Tom Krauß wurde zu Saisonbeginn als Innenverteidiger ausprobiert.

Wie reagiert der FC auf Hübers-Verletzung?

Mit der baldigen Rückkehr von Rav van den Berg entspannt sich die Situation zwar, sie ist aber weiterhin anfällig, gerade bei weiteren Verletzungen. Dabei stellt sich durchaus die Frage, wie der FC auf die Verletzung von Hübers im Winter reagieren will. Sollten die Kölner mit dem Abwehrspieler den Vertrag verlängern und zudem Elias Bakatukanda und Julian Pauli zurückholen, hätte der FC möglicherweise ein Überangebot. Allerdings ist ebenfalls noch nicht geklärt, wie es mit Dominique Heintz (Vertrag bis 2026) und Cenk Özkacar (Leihe mit Kaufoption) weitergeht. Denkbar wäre also auch eine kurzfristige Leihe, vielleicht tatsächlich nur für die Rückrunde. Der FC soll sich jedenfalls nach einem neuen Abwehrspieler umschauen.

Dann wäre der Bedarf im zentralen Mittelfeld ein eher überschaubarer. Nach wie vor halten sich die Gerüchte um Salih Özcan. Dass der Dortmunder aber im Winter zu einer Kölner Option wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Denn eigentlich ist der FC auf der Sechs mit Spielern wie Martel, Denis Huseinbasic und Tom Krauß gut besetzt. Eigentlich, weil Martel eben in der hintersten Kette agiert und die Zukunft des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21-Nationalmannschaft noch nicht geklärt ist. Der Vertrag des 23-Jährigen läuft bekanntlich im Sommer aus. Dem Vernehmen nach ist nach wie vor keine Entscheidung gefallen. Ein Wechsel im Winter würde dem FC zumindest ein wenig Geld in die Kassen spülen, wenn sich Martel gegen Köln entscheidet. Denkbar ist auch ein Verbleib bis zum Sommer und dann der ablösefreie Abschied, genauso aber auch nach wie vor eine Vertragsverlängerung.

Weitere Verstärkungen?

In den Sozialen Medien wird von den Fans zunehmend auch ein Stoßstürmer gefordert. Das scheint aktuell aber eher unwahrscheinlich. Mit Ragnar Ache und Marius Bülter hat der FC zwei physisch starke Stürmer, die in vorderster Front spielen. Allerdings war das Spiel der Geißböcke bislang eher selten auf klassische Mittelstürmer zugeschnitten. Ob der FC auf mögliche Abgänge reagiert, wird sich ebenfalls zeigen. Es scheint wohl ziemlich sicher, dass Jusuf Gazibegovic den Verein verlassen will. Der Rechtsverteidiger wird auch einen Markt haben. Dadurch würde ein Kaderplatz frei. Doch den werden die Kölner nicht zwingend für einen rechten Abwehrspieler benötigen. Denn eigentlich hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass „Gazi“ im Moment hinten dran sei, weil es mit Alessio Castro-Montes einen potenziellen Ersatz gäbe. Allerdings ist auch nicht geklärt, wie es mit dem Belgier weitergeht.

Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

Mit dem Achtungserfolg gegen die Niederlandehat Jakub Kaminski mit Polen einen großen Schritt Richtung WM-Playoffs gemacht. Auch Isak Johannesson will dieses Ziel mit Island erreichen. Und dann gibt es da noch weitere Hoffnungen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM

Für Jakub Kaminski und Isak Johannesson sieht es aktuell nach Playoff-Turnier um das WM-Ticket aus. Said El Mala hofft erst einmal auf sein Debüt. Aber es gibt noch weitere Spieler, die das Ticket lösen wollen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM.

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Jakub Kaminski: Mit seinem Treffer gegen die Niederlande flammte sogar die Hoffnung auf das direkte WM-Ticket für den FC-Profi auf. Mit einem Erfolg über die Elftal wäre Polen punktgleich gewesen, allerdings mit einem deutlich besseren Torverhältnis. Selbst bei einem Sieg wäre die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski also auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen und hätte selbst gegen Malta gewinnen müssen. So läuft aktuell so ziemlich alles auf die Playoffs hinaus. Dort hat Polen sicherlich nicht die schlechtesten Chancen. Allerdings könnte es dort auch sehr unangenehme Gegner geben. Italien wird beispielsweise ebenfalls Playoffs spielen – und die DFB-Auswahl ist bekanntlich ebenfalls noch nicht durch. Kaminski wäre bei einer Quali als Stammspieler sicher gesetzt.

Kommt es zum FC-Finale um die WM?

Isak Johannesson: Theoretisch kann es auch zum Duell der FC-Profis kommen. Denn auch Island befindet sich auf Playoff-Kurs. Allerdings steht den Nordlichtern noch eine besonders schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag kommt es zum Endspiel um das Playoff-Ticket in der Begegnung gegen die Ukraine. Die Partie wird in Warschau ausgetragen. Aktuell sind die Teams punktgleich. Sollte sich Island dann auch in den Playoffs durchsetzen, würde Johannesson ziemlich sicher in den Genuss seiner ersten WM kommen. Der Mittelfeldmann ist bei Island Stammspieler und Leistungsträger.

Said El Mala: Die DFB-Auswahl steht kurz vor dem direkten WM-Ticket. Dazu muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann am Montag gegen die Slowakei mindestens Remis spielen. Ob der Offensivspieler dann aber auch persönlich das WM-Ticket löst, muss sich erst noch zeigen. Der Weg in die USA, nach Mexiko und nach Kanada ist für den 19-Jährigen zumindest noch sehr lang. Bislang wurde El Mala erst einmal für die Nationalmannschaft nominiert und das unter der Vorgabe eines Kennenlernens, eines Reinschnupperns. Eine Tendenz ist daher noch nicht abzugeben.

Rückkehr ins Nationalteam?

Kristoffer Lund: Die US-Boys sind als Gastgeber natürlich schon qualifiziert. Eine mühsame Qualifikation müssen die Vereinigten Staaten also nicht mehr spielen. Allerdings steht vor Lund dennoch eine hohe, aber nicht unüberbrückbare Hürde. Aktuell gehört der Schienenspieler nicht zum Kader von Mauricio Pochettino. Das heißt aber nicht, dass der gebürtige Däne aber keine Chance haben wird. im Gegenteil: Sollte Lund beim FC weiter solide Leistungen abrufen (abgesehen vom Pechvogel-Auftritt im Derby), ist eine Nominierung für die WM alles andere als ausgeschlossen.

Sebastian Sebulonsen: Norwegen ist etwas überraschend auf dem besten Weg, direkt die WM-Quali perfekt zu machen. Dem Team um Superstar Erling Haaland führt die Tabelle drei Punkte vor Italien vor dem letzten Spieltag an. Eigentlich wäre es eine besondere Dramatik, dass die beiden Teams direkt aufeinandertreffen. Allerdings müsste Italien die Begegnung schon mit neun Toren Unterschied gewinnen. Selbst bei einem Sieg liegt vor Sebulonsen aber ebenfalls noch ein weiter Weg. Der Schienenspieler hat erst in der vergangenen Länderspielpause sein Debüt gefeiert, als Nachrückker. Dieses Mal ist er nicht nominiert worden. Die WM ist dennoch eine Option.

Überraschungen möglich?

Schwerer Stand: Cenk Özkacar spielte ebenfalls schon für die türkische Nationalmannschaft. Aktuell gehört Özkacar nicht zum Kader und ist wohl in seiner aktuellen Leistungskurve keine Option. Der Weg zurück ins Team ist ein weiter. Auch wenn die Türkei noch alle Chancen für eine WM-Teilnahme hat. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic sind ebenfalls aktuell kein Thema beim bosnischen Unterfangen WM-Teilnahme. Und aktuell erhalten beide auch nicht die vielen Möglichkeiten, am Nationalteam-Status etwas zu ändern.

Mögliche Überraschungen: Springt noch ein Spieler auf den WM-Zug? Florian Kainz steht aktuell auf der Nachrück-Liste von Ralf Rangnick für Österreich. Ob das aber die Chancen auf die WM erhöht, ist fraglich. Ein Kandidat wäre eventuell Rav van den Berg, wenn der Innenverteidiger nach seiner Rückkehr noch einmal so richtig aufdreht. Auch Eric Martel wäre grundsätzlich ein Kandidat, der früher oder später das Zeug zum Nationalspieler hat. Aktuell wohl eher später. Denn das Zentrum ist in der DFB-Auswahl schon stark besetzt. Ein Hot Take wäre dann vielleicht sogar Joel Schmied, der sich beim FC durchaus in eine gute Position gespielt hat.

Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Pierre Littbarski feierte als Spieler des 1. FC Köln den WM-Titel
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Said El Mala auf großen Spuren: Torjäger, Debütanten und Weltmeister des 1. FC Köln

Mit dem Duell gegen Luxemburg könnte Said El Mala sein Debüt in der Deutschen Nationalmannschaft feiern. Es ist der erste Kölner seit sechs Jahren, der 44. insgesamt. Darunter sind zahlreiche Legenden. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

Der Hype ist riesig, vielleicht weil die Sehnsucht groß ist. Der FC hat wieder einen Kicker im DFB-Dress. Das sind die deutschen Nationalspieler des 1. FC Köln.

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Für Said El Mala dürfte am Abend ein Traum in Erfüllung gehen, wenn der 19-Jährige denn tatsächlich erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen sollte. Zumindest eine Art Genugtuung – vor einigen Jahren noch drauf und dran, die Profi-Fußballer-Idee zu beerdigen, nun für die DFB-Elf das WM-Ticket lösen. Und auch in Köln freut man sich natürlich über den Nationalspieler, denn seit sechs Jahren lief kein FC-Profi mehr für die DFB-Auswahl auf. Zuletzt vor ziemlich genau sechs Jahren Jonas Hector. Der Linksverteidiger spielte im November 2019 das letzte Mal für die DFB-Auswahl. Und der November war für de heute 35-Jährigen zwei Mal besonders in der Nationalmannschafts-Karriere. Im November 2015 erlebte er die Anschläge in Paris hautnah im Stade de France mit, nahezu ein Jahr zuvor gab der Ex-Kapitän sein Debüt gegen Gibraltar, damals als Innenverteidiger (4:0).

Zahlreiche Welt- und Europameister

Hector kam somit erst wenige Monate nach dem WM-Titel in Brasilien zur Nationalmannschaft. Mit dabei waren aber andere Spieler, die dem FC doch sehr verbunden sind. Ron-Robert Zieler, die heutige Nummer zwei und ehemalige Juniorenspieler der Geißböcke, sowie Lukas Podolski, der damals aber bei Arsenal unter Vertrag stand. Podolski lief natürlich auch als FC-Spieler für Deutschland auf, feierte als solcher auch sein Debüt und ist gemeinsam mit Karl-Heinz Schnellinger der jüngste Nationalspieler Kölns. Beide Akteure waren bei ihrem Debüt 19 Jahre und zwei Tage alt. Podolski lief insgesamt 130 Mal für die DFB-Auswahl auf, erzielte dabei 49 Tore, 26 davon als FC-Profi. Er ist damit der Spieler, der als Geißbock die meisten Tore für die Nationalmannschaft erzielte. Ein gutes Omen für El Mala? Gegen Luxemburg war die Kölner Ikone 2006 doppelt erfolgreich.

Natürlich gibt es auch Spieler, die als FC-Akteure Welt- und/oder Europameister geworden sind. 1990 waren das Bodo Illgner, Pierre Littbarski, Thomas Häßler und Paul Steiner. Wobei Häßler in jenem Sommer zu Juventus Turin wechselte und Steiner bei der WM gar nicht erst zum Einsatz kam. 1974 spielten Wolfgang Overath, Heinz Flohe und Bernd Cullmann mit, 1954 waren es Hans Schäfer und Paul Mebus. Europameister wurden ebenfalls Cullmann, Harald Schumacher, Herbert Zimmermann, Bernd Schuster (alle 1980) und Hannes Löhr (1972). Die meisten Länderspiele als FC-Spieler absolvierte Overath (81). Die erste Berufung erhielt Jupp Röhrig (1950). El Mala kann am Freitagabend also den nächsten Meilenstein seiner Karriere gehen. Er wäre der 44. Nationalspieler des 1. FC Köln.

Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Said El Mala im DFB-Trikot
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Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Für Said El Mala steht am Abend möglicherweise die Premiere im Trikot der DFB-Elf an. Es wäre der erste FC-Nationalspieler seit Jonas Hector. Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen bei den Fans des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

Mit 19-Jahren und gerade einmal zehn Bundesliga-Spielen kann sich der Youngster heute Abend vielleicht auf internationalem Parkett zeigen. Die Reaktionen auf seine Berufung durch Julian Nagelsmann sind zwiegepalten bei den Anhängern des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

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Dass Said El Mala in einem neuen Umfeld keine große Eingewöhnungszeit braucht, hat er schon mehrfach bewiesen. Rein nach der Anzeigetafel beim 1. FC Köln zum Beispiel als er in seinem zweiten Liga-Spiel bereits sein Premieren-Tor in der höchsten deutschen Spielklasse erzielte. Bei seinem zweiten Auftritt für die deutsche U19-Nationalmannschaft war er gegen England ebenfalls zwei Mal erfolgreich und spielte nur ein knappes Jahr später ein starkes EM-Turnier, in dem er mit vier Toren und drei Vorlagen zum Topscorer wurde. Nun befindet sich der 19-Jährige seit fünf Tagen bei der deutschen A-Nationalmannschaft und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Kölner dort bereits am Abend sein Debüt geben wird. Und möglicherweise wäre angesichts der erfolgreichen zweiten Spiele eine weitere Begegnung am kommenden Montag für den Youngster ebenfalls nicht schlecht.

Erste Berufung mit 19 Jahren

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Erwartungen zuletzt ein wenig gebremst, erklärte, dass El Mala erst einmal mit trainieren, sich zeigen solle. Für den Offensivspieler ist die Nominierung in erster Linie schon einmal eine Ehre. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und ich bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagte El Mala nach der Nominierung. Von außen wird die Berufung nicht komplett gefeiert. Es gibt durchaus auch unter den FC-Fans kritische Stimmen. Ein wenig steht dort die Frage im Raum, ob die Nominierung eher Fluch oder Segen für den Youngster sei. Die Sorge, El Mala könne verheizt werden, die Berufung käme zu früh, wurde in zahlreichen Kommentaren genannt.

Rein sportlich gibt es aus Sicht des Youngsters wohl nur wenig Gründe, die gegen eine Nominierung sprechen. El Mala kann sich nach nur zehn Bundesliga-Spielen auf internationalen Parkett beweisen. Das ist früh, aber nicht außergewöhnlich früh. Jonas Hector hatte beispielsweise elf Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, als er erstmals nominiert wurde. Allerdings hatte der Linksverteidiger damals schon ordentlich Erfahrung in Liga zwei gesammelt. Lukas Sinkiewicz hatte sogar erst sieben Bundesliga-Spiele absolviert. Auch Wolfgang Overath hatte erst fünf Bundesliga-Spiele in den Beinen, allerdings der gerade erst eingeführten Liga geschuldet. Dennoch war auch Overath 19 Jahre alt, so gerade, einen Tag nach seinem Debüt wurde das Kölner Idol 20.

Beflügelnde Wirkung?

Für Experten wie Lothar Matthäus sei eine Nominierung ohnehin nicht die Frage nach dem Alter oder den Einsätzen, vielmehr sei die Frage, ob ein Spieler gut genug sei. Und Julian Nagelsmann deutete an, dass El Mala durchaus etwas mitbringe, was die Nationalmannschaft gut gebrauchen könne. Am Donnerstagabend erklärte der Bundestrainer, dass es El Mala im Training bislang auch gut gemacht habe und dass sich der Youngster möglicherweise zeigen dürfe. Während also die Kölner Mannschaftskollegen im Kurzurlaub weilen, hat der 19-Jährige die Chance auf sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft. Zwar ist die Belastung bei dem Youngster damit natürlich höher, wäre El Mala nicht von Nagelsmann nominiert worden, hätte er wohl bei bei der deutschen U21 gespielt und wohl auch mehr Einsatzzeit erhalten.

Sollte der 19-Jährige tatsächlich seine Einsatzzeit erhalten, könnten die Minuten sicherlich auch eine beflügelnde Wirkung haben. Dennoch bleibt natürlich das Thema „Hype“ um El Mala. Der würde durch eine mögliche Spielzeit und dann auch noch einen guten Auftritt nicht weniger werden. Im Gegenteil. Doch der Youngster geht mit dem bisherigen Rummel nach wie vor gut um und wird von den Kölner Verantwortlichen auch nur dosiert in Medien-Termine eingesetzt. Bislang scheint der Wirbel den Spieler nicht großartig zu beeinflussen. Denn eine der größten Stärken des Youngsters ist wohl die Unbekümmertheit. Und die hat schon eine andere FC-Ikone ganz groß gemacht.

„Das sind Dinge, die ich auch wahrnehmen will“: Nagelsmann stellt Said El Mala DFB-Debüt in Aussicht

Said El Mala könnte sein Debüt feiern
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„Das sind Dinge, die ich auch wahrnehmen will“: Nagelsmann stellt Said El Mala DFB-Debüt in Aussicht

Kommt Said El Mala tatsächlich am Freitag zu seinem Länderspiel-Debüt? Das scheint durchaus möglich für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.

Sechs Jahre nach dem letzten Spiel von Jonas Hector könnte es also einen weiteren Einsatz in der A-Mannschaft geben für einen Spieler des 1. FC Köln: Julian Nagelsmann stellt El Mala Debüt in Aussicht.

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Fast auf die Woche genau könnte es sechs Jahre nach dem letzten Einsatz eines Kölners im Trikot der deutschen A-Nationalmannschaft das nächste geben. Said El Mala könnte am Freitagabend sein Debüt in der DFB-Auswahl im Duell gegen Luxemburg feiern. Der Kölner Youngster hat sich genauso wie Assan Ouédraogo im Training bewiesen. „Sie sollen nicht wie die großen Zampanos daher kommen, sondern Gas geben“, sagte Julian Nagelsmann am Donnerstagabend auf der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft. „Das machen beide und haben es auch gut gemacht. Und vielleicht kriegen sie auch beide ihre Chance. Da haben wir uns aber noch nicht entschieden, weil wir schon auch noch den Spielverlauf abwarten müssen. Aber sie machen beide einen guten Eindruck.“

„Sie machen es beide gut“

Schon zu Beginn der Woche hatte Nagelsmann die Beweggründe für die frühe Nominierung des Kölner Shootingstars erklärt. Der Bundestrainer betonte, dass es erst einmal darum ginge, dass El Mala im Training mit mache. Eine Überraschung zum Anpfiff wird es aber wohl nicht geben. „In der Startelf sehen wir keinen der beiden. Sie machen es beide gut“, so Nagelsmann. „Vom Scouting weißt du ja, welche Stärken und welche Schwächen sie noch haben. Das ist dann im Training auch meist eine Bestätigung. Dann siehst du ein paar Dinge, die dich überraschen oder nicht überraschen.“ Der 38-Jährige sagte aber auch, dass er schauen wolle, wie sich die Spieler verhalten würden. „Weil ich, wenn wir für uns ein Turnier qualifizieren, auch eine Entscheidung treffen muss, dass wir ein Gefüge haben, das gut zueinander passt.“

Und El Mala scheint einen ganz guten Eindruck hinterlassen zu haben. Zumindest plauderte der Bundestrainer aus dem Nähkästchen und erzählte, wie El Mala dem ankommenden Ouédraogo das Hotel zeigte. „Das war ganz goldig von ihm und das sind die Dinge, die ich auch wahrnehmen will“, sagte Nagelsmann. Ob es zum Debüt reicht, wird der Spielverlauf zeigen.