In Gladbach ausgebootet, in Gladbach zum Derbyhelden des 1. FC Köln? Said El Mala vor Rückkehr

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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In Gladbach ausgebootet, in Gladbach zum Derbyhelden des 1. FC Köln? Said El Mala vor Rückkehr

Für Said El Mala ist das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach auch eine Reise in die Vergangenheit. Der Shootingstar spielte in der Jugend der Fohlen, wurde dann aber ausgemustert und ist nun der Star des 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?

Angesichts der aktuellen Leistungen ist es kaum zu erklären, dass der 19-Jährige in der Jugend bei Gladbach ausgemustert wurde. Gut für den 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?

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Nach dem Pokal-Aus gegen den FC Bayern München erhielt Said El Mala erst einmal eine Startelf-Pause. Der Kölner Shootingstar saß gegen den Hamburger SV zunächst erst einmal auf der Bank. Ganz sicher nicht, weil der Offensivspieler gegen den Rekordmeister seine Probleme hatte. Das lag eher an der Spieldynamik, dem Gegner, nicht an den Qualitäten des Youngsters. Doch auch bei El Mala geht es darum, die richtige Leistungsteuerung zu finden. Schließlich wollen die Kölner noch lange etwas von ihrem Talent haben. El Mala kam gegen Hamburg für die Schlussphase. Und der Offensivspieler erzielte seinen vierten Saisontreffer, schraubte sein Scorerkonto auf nun mehr fünf Punkte in die Höhe. Möglicherweise holte sich der 19-Jährige auch weiteres Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe.

Castrop für das FC-Spiel gesperrt

Und die wird für El Mala ganz sicher eine ganz besondere. Denn die kommende Begegnung findet bei Borussia Mönchengladbach und damit an alter Wirkungsstätte statt. Bis 2021 spielten die El-Mala-Brüder bei der Borussia, bevor sie aussortiert wurden. Rückblickend offensichtlich eine klare Fehlentscheidung. Wenn auch damals offenbar nicht absehbar. „Said war damals noch sehr klein, seinen Gegnern dadurch athletisch extrem unterlegen und auf diesem Level nicht konkurrenzfähig. Manche Jungs benötigen für ihre Entwicklung einfach ein wenig mehr Zeit“, sagte der damalige U15-Trainer Sven Schuchardt der „Bild„. Eine Erfahrung, die man auch beim FC in der Vergangenheit bekanntlich schon einige Male gemacht hat.

„Natürlich wünscht man sich, dass ein Spieler, der in der eigenen Jugend ausgebildet wird, auch bei uns in der Bundesliga aufläuft. Das ist nicht immer möglich – das zeigt das Beispiel El Mala, das zeigt aber auch das Beispiel Jens Castrop, der den Weg andersherum gegangen ist“, sagte Gladbachs neuer Sportchef Rouven Schröder ebenfalls der „Bild“. Allerdings hatte gladbachlive vor einigen Monaten berichtet, dass die Borussia auch eine weitere Rückholaktion 2023 verpasst habe. Damals schlug Viktoria Köln bekanntlich zu. Der Weg führte dann über den Drittligisten zum FC. Und da reift El Mala immer mehr zum Shootingstar der Liga.

Vom Shootingstar zum Derbyhelden?

Auch Castrop kommt bei der Borussia immer besser in Fahrt, ist aber aktuell und auch für die Begegnung gegen seinen Ex-Club gesperrt. Das ist bei El Mala nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Der Offensivspieler befindet sich in Topform. Seine jüngsten drei Saisontore erzielte El Mala in den vergangenen vier Liga-Spielen. Und die Fohlen sind trotz ihres 4:0-Erfolgs gegen St. Pauli in der Defensive anfällig. Trotz eines gegnerischen xGoals-Wert von 12 kassierte die Borussia bereits 18 Gegentore. Kein Keeper musste öfter hinter sich greifen. Und das könnte El Mala entgegen kommen. Immerhin kommt der 19-Jährige in der Liga schon auf 21 Torabschlüsse und das in weniger als 350 Minuten Einsatzzeit. Seine starken vier Saisontreffer kommen also nicht von ungefähr. Nun besteht die Chance für den Shootingstar, auch zum Derbyhelden zu werden.

Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Mit Damion Downs und Max Finkgräfe haben zwei Eigengewächse den FC im Sommer verlassen, den Kölnern aber einen großen Umbruch ermöglicht. Für die beiden Youngster läuft es bislang aber nicht rund. Doch da gibt es noch mehr Ex-Akteure des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es nicht rund.

Sie galten einst als Hoffnungsträger, wurden dann aber Abgänge des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es bei ihren neuen Clubs nicht rund.

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In dieser Spielzeit gehört es wohl eher zur Ausnahme, dass mehr als die Hälfte der Startelf zum Stammpersonal der Vorsaison gehörte. Am Sonntagabend war es mal wieder soweit. Doch insgesamt hat der FC ein neues Gesicht verliehen bekommen. Zwölf neue Spieler, von denen aktuell acht bis neun Akteure regelmäßig zum Einsatz kommen. Einzig Ron-Robert Zieler als Nummer zwei, der verletzte Rav van den Berg und der letzte Neuzugang Alessio Castro-Montes sind aktuell hinten dran. Und damit dieser Umbruch überhaupt möglich war, war es auch nötig, Spieler abzugeben. Alleine Damion Downs und Max Finkgräfe haben dem FC zwischen 13 und 15 Millionen Euro eingebracht. Thomas Kessler machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass mit beiden gerne verlängert hätte.

Noch keine Minute auf dem Feld

Doch die beiden Eigengewächse wollten bekanntlich einen anderen Weg einschlagen. Es ist reine Spekulation wie der Weg der Youngster beim FC weitergegangen wäre, genauso ist die Überlegung müßig, ob der FC ohne die Transfers nun in den gleichen Sphären spielen würde. Für die Abgänge verläuft der Abschied aus Köln jedenfalls alles andere als wie erhofft. Finkgräfe wollte bei RB Leipzig den nächsten Karriere-Schritt gehen. Ein mutiger Schritt, denn mit David Raum hat das ehemalige Kölner Talent einen Nationalspieler als direkten Konkurrenten. Und erwartungsgemäß gab und gibt es an dem kein Vorbeikommen. Unmittelbar vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club verletzte sich Finkgräfe zudem am Innenband und arbeitet seitdem am Comeback.

Unterm Strich steht noch kein einziger Einsatz auf dem Konto des Linksverteidigers. Und der Weg zurück in den Kader wird sicherlich kein einfacher. Damion Downs hat es zwar nicht zu einem Club gezogen, der den Anspruch hat Champions League zu spielen, der Sprung zum FC Southampton war aber dennoch ein großer. Die Championship ist einfach noch einmal ein anderes Kaliber als die 2. Bundesliga. Und diese Erfahrung muss der Angreifer schmerzlich machen. Bislang kommt der Angreifer in der 2. britischen Liga auf sieben Einsätze, davon einer von Beginn an. Downs saß aber auch schon in zwei Begegnungen 90 Minuten auf der Bank und ganze vier Mal auf der Tribüne (einmal krank). Auf die Scorerliste hat es der Stürmer mit einem Assist gebracht.

Trainerwechsel kann Situation verändern

Dabei hatte man sich in England viel von dem Wechsel versprochen. Southampton liegt allerdings auch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Am Montag wurde Trainer Will Still entlassen. Interimstrainer wird nun Tonda Eckert, der von 2013 bis 2016 im Kölner Nachwuchs als Co-Trainer tätig war und unter anderem mit Spielern wie Salih Özcan oder Ismail Jacobs arbeitete. Still hatte Downs immer wieder den Rücken gestärkt. Der Stürmer war auch von einigen Fans so hart angegangen worden, dass er sein Instagram-Profil löschte. Auch bei einigen weiteren Abgängen will es einfach nicht rundlaufen. Florian Dietz wartet beispielsweise bei Jahn Regenburg noch immer auf seinen ersten Treffer. Zuletzt war er drei Mal nur Zuschauer.

Justin von der Hitz ist mittlerweile fester Bestandteil der Nürnberger Zweitvertretung. Leart Pacarada riss sich in Heidenheim das Kreuzband, fällt Monate aus. Mathias Olesen kommt zwar in Fürth auf Spielzeit, sportlich läuft es beim Kleeblatt aber schlecht. Die Spielvereinigung belegt aktuell den 16. Tabellenplatz. Jacob Christensen schaffte es bei Molde zuletzt zwei Mal in die Startelf. Aber auch der Däne kommt bislang erst auf fünf Einsätze. Ganz anders ist die Situation da wiederum bei anderen Ex-Kölnern. Tim Lemperle ist bei der TSG Hoffenheim genauso Stammspieler wie Dejan Ljubicic bei Dinamo Zagreb. Für den Mittelfeldspieler steht diese Woche noch ein Europa-League-Duell mit Celta de Vigo auf dem Programm.

Déjà-vu für Ex-FC-Profi: Marvin Obuz dreht bei Rot-Weiss Essen wieder auf

Marvin Obuz für Rot-Weiß Essen im Duell gegen Borussia Dortmund
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Déjà-vu für Ex-FC-Profi: Marvin Obuz dreht bei Rot-Weiss Essen wieder auf

Im Sommer hat Marvin Obuz den FC wohl endgültig verlassen. Das ehemalige Talent ist wieder zu Rot-Weiss Essen zurückgekehrt. Kein Wunder, an der Hafenstraße feierte er seine größten Erfolge. Zunächst wollte es nicht rundlaufen. Aber Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.

Er galt einst als großes Kölner Talent, durchlief zahlreiche Juniorenmannschaften bei den Geißböcken und hat den Sprung zu den Profis nie so richtig geschafft. Im Sommer endete die Zeit beim FC. Bei seinem neuen Club wollte es zunächst aber auch nicht laufen. Zunächst, denn mittlerweile sieht die Welt wieder anders aus. Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.

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Möglicherweise fühlen sich diese Tage ein wenig nach Déjà-vu bei Marvin Obuz an. Der gebürtige Kölner avancierte am vergangenen Wochenende zum Matchwinner bei Rot-Weiss Essens Erfolg über den 1. FC Schweinfurt. RWE setzte sich 2:1 gegen den Aufsteiger durch und befindet sich als Tabellenfünfter mit drei Zählern Rückstand zur Spitze auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsrängen. Beide Tore bereitete Obuz vor und ragte auch sonst aus einer solide auftretenden Essener Mannschaft hervor. Der Offensivspieler scheint nach anfänglichen Schwierigkeiten an der Hafenstraße wieder angekommen zu sein. Im Sommer lief der Vertrag bei den Geißböcken aus. Das ehemalige Kölner Talent, das vergeblich auf seinen Durchbruch im zweiten Versuch hoffte, kehrte seinem Heimatverein den Rücken.

Seit einigen Wochen dreht Obuz auf

Und das in der Hoffnung, ein zweites Mal in Essen durchzustarten. Das tat Obuz nämlich bereits in der Saison 23/24. Als der FC gegen den Abstieg kämpfte, hoffte der Offensivspieler nicht nur auf Einsatzzeit, Essen spielte lange um den Aufstieg mit und Obuz hatte genau daran seinen großen Anteil. Sieben Tore erzielte der Außenspieler damals, bereitete 14 vor. Und genau darauf bauten sie nun auch wieder an der Hafenstraße. Obuz wurde in die 3. Liga geholt, obwohl auch Angebote aus der 2. Bundesliga vorgelegen haben sollen. Unter anderem hat sich wohl auch der Karlsruher SC um die Dienste bemüht. Am Ende wurde es Essen. Doch der Saisonauftakt verlief alles andere als perfekt. Obuz verletzte sich in der Vorbereitung, hatte Mühe, den direkten Anschluss zu finden.

Erst in den vergangenen Wochen dreht der Offensivspieler zunehmend auf. Und genau das erinnert auch an die Spielzeit 23/24. Denn auch damals hatte das ehemalige Kölner Talent seine Anlaufschwierigkeiten. Im Oktober 23 startete der Lauf des heute 24-Jährigen. Und das mit einem 2:1-Erfolg über Saarbrücken. Beide Tore bereitete Obuz vor. In den folgenden sieben Spielen war der ehemalige U20-Nationalspieler an sechs Toren direkt beteiligt. Eine Bilanz, mit der Obuz nun sicher auch gerne an seine beiden Vorlagen vom Wochenende anknüpfen würde. Der erste Schritt ist gemacht.

Kaderplanung beim 1. FC Köln: Gegen den HSV zeigt sich, warum der FC dringend nachlegen muss

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Gegen den HSV zeigt sich, warum der FC dringend nachlegen muss

Das Duell gegen den HSV hat der FC insgesamt verdient gewonnen und damit wichtige Punkte gesammelt. Es zeigte sich aber auch die derzeitige Schwachstelle der Geißböcke deutlich. Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.

Der verdiente Sieg über den HSV hat die Euphorie zurück nach Köln gebracht. Am Sonntag offenbarte sich mit dem Ausfall von Joel Schmied aber auch eine nicht zu unterschätzende Wahrheit: Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.

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Neun Spieltage in der Liga und zwei Runden im Pokal sind gespielt und FC-Trainer Lukas Kwasniok hat ein Kunststück fertig gebracht. Der FC ist in dieser Saison noch kein Mal mit der gleichen Startelf auf den Platz gekommen. Auch, wenn der Kölner Coach vor der Saison bereits angekündigt hatte, dass er eben keine klassische Stammformation Woche für Woche ins Rennen schicken will, ist diese ausführliche Form der Rotation doch schon beachtlich. Man sollte meinen, langsam gehen dem Coach die Ideen aus. So stand am Sonntag gegen den Hamburger SV erstmals in dieser Spielzeit Florian Kainz in der Startelf. Kwasniok betont und beweist, dass er für jeden Gegner die passende Mannschaft aufstellt. Und dazu gehört auch, dass der Trainer kein Problem damit hat, seine Jungs mal positionsfremd aufzustellen.

Breiter Kader macht die Rotation möglich

Am Sonntag spielte Jakub Kaminski beispielsweise als rechter Schienenspieler. Das war wohl auch dem hohen Tempo der Gegner wie Jean-Luc Dompé geschuldet. Der breite Kader macht die Rotationen, das Wechselspiel möglich. Und so klingt es fast schon paradox, dass genau dieses Wechselspiel am Sonntag eben auch eine große Problematik noch einmal besonders verdeutlichte. Der FC muss im Winter noch einmal nachbessern. Dass nämlich Sebastian Sebulonsen am Sonntag zur zweiten Halbzeit den Part des rechten Innenverteidigers übernehmen musste, war so kein geplanter Geniestreich des Kölner Trainers. Die Personalie war tatsächlich aus der Not geboren. „Joel hat sich nicht wohl gefühlt“, sagte Kwasniok am Sonntag. „Mir gehen irgendwann die Innenverteidiger aus.“

Was sich vielleicht wie eine von Kwasnioks flapsigen Bemerkungen anhört, ist bitterer Ernst. Durch die schwere Verletzung von Timo Hübers ist die Personaldecke in der Innenverteidigung schon erstaunlich dünn. Zumal auch Rav van den Berg noch fehlt und auch mit Luca Kilian in den kommenden Monaten noch nicht zu rechnen ist. Der Ausfall von Schmied führte dazu, dass ein Schienenspieler die Position in der Innenverteidigung übernahm. Genauso wie in der Vorwoche bereits Kristoffer Lund und genauso wie eine Position weiter im Zentrum. Denn da läuft mit Eric Martel ebenfalls ein Spieler auf, dessen Stärken bekanntlich in einer anderen Rolle vollends ausgespielt werden. Mit Dominique Heintz, Cenk Özkacar und eben Schmied stehen den Kölnern nur drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.

Suche nach einem Innenverteidiger

Das Vertrauen, dieses Trio ins Rennen zu schicken, hatte Kwasniok bislang noch nicht. Und selbst mit der Rückkehr von van den Berg, die für November vorgesehen ist, entspannt sich die Lage nur minimal. Möglicherweise rückt Martel dann wieder zurück auf seine angestammte Sechs. Bei einem Ausfall eines anderen Innenverteidigers stünden die Kölner also umgehend wieder vor derselben Problematik. Auch deswegen soll sich der FC dem Vernehmen nach intensiv auf dem Transfermarkt nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen. Angesichts der ausgeliehenen Leihspieler wäre ebenfalls eine halbjährige Leihe vielleicht die sicherste Alternative.


Einsatzzeit, Bankdrücker und ein Leihspieler des 1. FC Köln wird mit Doppelpack zum Matchwinner

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Einsatzzeit, Bankdrücker und ein Leihspieler des 1. FC Köln wird mit Doppelpack zum Matchwinner

Für die meisten verliehenen Spieler der Geißböcke geht es in ihrer aktuellen Situation vor allem um Einsatzzeit und Pluspunkte. Manche hoffen sicherlich auf eine Rückkehr zum 1. FC Köln: Ein Leihspieler wird mit Doppelpack zum Matchwinner.

So steht es um die verliehenen Spieler des 1. FC Köln: Ein Leihspieler wird mit Doppelpack zum Matchwinner, andere sammeln Wartezeit, andere werden zum Bankdrücker.

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Elias Bakatukanda: Nach den nackten Ergebnissen läuft es weiterhin alles andere als rund für den Abwehrspieler. Blau-Weiß Linz kassierte am Wochenende die nächste Niederlage. Die dritte in Serie, die achte in dieser Spielzeit. Der Club befindet sich damit weiterhin in akuter Abstiegsnot. Immerhin sammelt der Innenverteidiger fleißig Einsatzzeit und wird zumindest über Spielpraxis auf die Rückkehr beim FC vorbereitet. Auch beim 0:1 im Derby gegen LASK spielte Bakatukanda 90 Minuten durch.

Pauli fehlt weiterhin

Julian Pauli: Auch der zweite verliehene Innenverteidiger gilt als Zukunftsversprechen bei den Geißböcken und soll sich über Spielpraxis weiter entwickeln. Die würde es bei Dynamo Dresden sicherlich auch geben, wäre der Kölner Shootingstar der Vorsaison nicht verletzt. Aktuell bleibt dem Youngster aufgrund einer Oberschenkelverletzung nur die Rolle des Zuschauers.

Imad Rondic: Die Situation um den Stürmer bleibt auch in Polen eine sehr komplizierte. Rondic bleibt auch bei seinem Leihclub Rakow weit hinter den Erwartungen zurück. Am Wochenende wurde der Angreifer in der 90. Minute eingewechselt. Zugriff aufs Spiel hatte der Bosnier natürlich nicht mehr. Als Hoffnungsträger geholt, scheint Rondic auch bei seiner Rückkehr nach Polen nicht glücklich zu werden.

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sammelt in Aarhus weiter Einsatzzeit. Am Montagabend steht für den Abwehrspieler mit Tabellenführer Aarhus das Spitzenspiel gegen den FC Midtjylland als Tabellenzweiten an.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag für Rot-Weiss Essen zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik in den Kader zurück. Am Wochenende wurde der Slowene dann auch nach 65 Minuten eingewechselt. Kaum auf dem Platz fiel der 2:1-Endstand. Doch Potocnik hatte nichts mit dem Treffer zu tun.

Erster Doppelpack für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Vor etwas mehr als einem Jahr reifte in Köln die Idee, den Stürmer aus seinem Leihkonstrukt bei Jahn Regensburg zu holen. Damals kam der Angreifer im Winter zurück zum FC und spielte fortan bei der U21. Aktuell dreht Ouro-Tagba mächtig auf und wird für sein neues Team, den VfB Stuttgart II, unersetzbar. Nach dem der 20-Jährige gegen Schweinfurt vor zwei Wochen sein erstes Tor erzielte und in der vergangenen Woche gegen seinen Ex-Club aus Regensburg einen Treffer erzielte und einen weiteren vorlegte, war Ouro-Tagba nun schon wieder erfolgreich. Der Stürmer erzielte gegen Ulm gleich einen Doppelpack und bereitete beim 3:1-Erfolg den dritten Treffer vor.

Chilohem Onuoha: Zwar hatte der Stürmer in der Vorwoche seinen ersten Scorer gesammelt. Für weitere Einsatzminuten an diesem Wochenende reichte es aber nicht. Onuoha saß für den SC Verl gegen Hansa Rostock 90 Minuten auf der Bank.


Wie stellt Kwasniok gegen den HSV auf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Wie stellt Kwasniok gegen den HSV auf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 1:4-Niederlage im DFB-Pokal das Heimspiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.

Nach zwei aufreibenden Duellen gegen den BVB und die Bayern steht nun das Duell gegen die Rothosen auf dem Plan. Lukas Kwasniok könnte seine Mannschaft auf wenigen Positionen verändern. Ein Offensivspieler bekam vom FC-Coach bereits am Freitag einen Startelfplatz in Aussicht gestellt. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.

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Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV muss Lukas Kwasniok lediglich auf die drei Langzeitverletzten Rav van den Berg, Luca Kilian und Timo Hübers verzichten. Bei van den Berg gab es am Freitag jedoch positive Nachrichten. So trainierte der Niederländer gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Feld. Kwasniok bremste jedoch die Erwartungen nach dem Training: „Ich weiß nicht, ob man das als Mannschaftstraining titulieren kann, wenn man ein wenig Fußballtennis spielt“, so der Coach. „Ohne jeglichen Körperkontakt war es ein perfekter Tag, um ihn da einzubinden. Es ist schon der Plan, dass er spätestens nach der Länderspielpause wieder alles absolvieren kann“, so der 44-Jährige nach dem Freitagstraining.

Große Chance für Heintz

Alle anderen FC-Profis haben das Pokalspiel gegen den FC Bayern München gut überstanden und stehen dem FC-Trainer daher auch im Heimspiel gegen den HSV zur Verfügung. Allerdings ist es möglich, dass Kwasniok seine Mannschaft auf ein paar Positionen verändern wird. Marvin Schwäbe kehrt wieder ins Tor zurück. Ron-Robert Zieler wurde von Kwasniok vor der Saison als Pokaltorhüter benannt, ist in der Liga jedoch die klare Nummer zwei. Vor Schwäbe ist die Sache allerdings spannender. In der Dreierkette dürften erneut Joel Schmied und Eric Martel beginnen. Den dritten Platz machen Dominique Heintz, Cenk Özkacar und Tom Krauß unter sich aus. Da Heintz am Fuß einige Qualitäten mitbringt, das Spiel auch mit langen Bällen aufbauen kann und der FC gegen den HSV den Ball haben dürfte, hat der Linksfuß große Chancen, in die Startformation zu rücken.

Allerdings könnten auch zwei der drei Genannten beginnen. Sollte nämlich Eric Martel wieder ins Mittelfeld rücken, dürfte Krauß die zentrale und Heintz oder Özkacar die linke Position übernehmen. Auf den Schienenpositionen gibt es an Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen aktuell wohl kein Vorbeikommen. Im Mittelfeld hängt alles mit der Personalie Martel zusammen. Rückt der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler ins Mittelfeld, dürfte neben ihm Isak Johannesson beginnen. Bleibt Martel allerdings in der Defensive, würden sich Denis Huseinbasic oder Tom Krauß, sofern der ehemalige Schalker nicht selbst in der Abwehr aufläuft, für die Position neben Johannesson anbieten.

Wie gestaltet Kwasniok die Offensive?

Ganz so offen wie die Besetzung der Abwehr dürfte das Personal in der Offensive nicht sein. Zwar hat Kwasniok mit Said El Mala, Ragnar Ache, Marius Bülter, Linton Maina, Luca Waldschmidt und Jakub Kaminski gleich sechs Profis, die für die verbliebenen drei Positionen infrage kommen, allerdings gibt es Favoriten. Ein Profi bekam am Freitag jedoch schon die Mitteilung, dass er gegen den HSV wahrscheinlich in der Startelf stehen wird. „Er macht einen guten Eindruck und dann ist die Wahrscheinlichkeit schon auch relativ hoch, dass er beginnt, um dann zu schauen, wie lange er dann durchhalten kann“, so Kwasniok über Ragnar Ache, der gegen den FCB sein erstes Pflichtspieltor im FC-Trikot erzielte und auch sonst einen guten Auftritt zeigte.

Neben Ache dürfte auch Said El Mala wieder starten, der in den vergangenen Wochen zu den positiven Erscheinungen des FC zählte und immer wieder gefährliche Momente in den Spielen erzeugte. Die dritte Position dürfte sich dann in einem 50:50-Duell zwischen Kaminski und Bülter entscheiden, die beide gewisse Qualitäten ins Spiel bringen. Für Bülter würde seine Körperlichkeit sprechen, die die Kölner gegen die robusten Hamburger definitiv benötigen können. Allerdings überzeugte der 32-Jährige gegen den FC Bayern nicht. Kaminski gehört in dieser Saison zu den konstantesten FC-Spielern und stellte die Gegner durch sein unermüdliches Anlaufen immer wieder vor große Probleme. Wenn Kwasniok sich jedoch entscheidet, El Mala nach den Startelfeinsätzen gegen Dortmund und München erst einmal auf die Bank zu setzen, dürften sowohl Kaminski links als auch Bülter rechts beginnen.

So könnte der FC gegen Hamburg spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

Linton Maina im Duell gegen die Bayern 2023
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Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

In der zweiten Runde des DFB-Pokals empfängt der 1. FC Köln den FC Bayern München. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Bundesliga-Wochenende in Dortmund folgt nun der Pokalkracher gegen den Rekordmeister. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

Lukas Kwasniok und sein Team haben nicht gerade das Glückslos der zweiten Pokalrunde gezogen. Die Münchener gelten zurzeit als unschlagbar. Wie schon im letzten Ligaspiel gehen die Kölner also als Underdog  in die Partie. Aber nach einem mutigen Spiel in Dortmund will der FC geschlossen auftreten. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

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Die Vorzeichen könnten klarer kaum sein: Der FC Bayern ist in der Bundesliga seit acht Spieltagen mit nur vier Gegentreffern ungeschlagen. Zuletzt überzeugte der Tabellenführer mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach. Doch der DFB-Pokal folgt seinen eigenen Gesetzen. Auch die Bayern mussten in der ersten Runde gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden zittern. Erst ein später Treffer von Harry Kane zum 3:2 sicherte das Weiterkommen. Hinzu kommt, dass die Münchener in den vergangenen Spielzeiten immer wieder in den vorzeitigen Pokalrunden patzten. Ein Funken Hoffnung für die Kölner, für eine Überraschung zu sorgen?

„Wir brauchen Kreativität in der Verteidigung“

Allerdings ging es bei den Geißböcken in der ersten Pokalrunde ähnlich dramatisch zu. Erst in der Nachspielzeit konnte sich der FC gegen Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg durchsetzen. Nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Dortmund wollen die Kölner an die unterm Strich doch gute Leistung anknüpfen. Gerade die Defensive konnte sich in Szene setzen. Umso bitterer sind die personellen Rückschläge auf der Innenverteidigerposition. Timo Hübers verletzte sich beim BVB schwer am Knie und auch Rav van den Berg fällt weiterhin aus. Gegen die aktuell stärkste Offensive der Liga um Serge Gnabry, Harry Kane und Michael Olise gilt es für Kwasniok, eine kreative Lösung zu finden. Der Kölner Coach setze auf Spieler, die mit Mut nach vorne verteidigen, sagte der Trainer am Dienstag.

Nach dem Hübers-Schock richtet sich der Blick auf mögliche Optionen in der Innenverteidigung. Zum Beispiel Cenk Özkacar. Der 25-Jährige, derzeit vom FC Valencia ausgeliehen, feierte beim 0:1 in Dortmund sein Startelf-Debüt in der Bundesliga und überzeugte in weiten Teilen. Gegen den BVB musste der Abwehrspieler frühzeitig ausgewechselt werden. Schon seit einigen Wochen kämpft Özkacar mit kleineren Knieproblemen. „Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon, aber wir wollen auf Nummer sicher gehen. Ich gehe davon aus, dass er im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten.“ Ob er von Anfang an spielen kann, wird sich zeigen. Mit seiner Kopfball- und Zweikampfstärke würde der 1,90 Meter große Linksfuß genau das mitbringen, was der FC gegen die Bayern braucht.

Mit dem Shootingstar und dem Gamechanger

Köln wird wohl wie gewohnt in einer kompakten Dreierkette agieren. Eric Martel könnte dabei wieder zurück in die zentrale Innenverteidigerposition rücken. Als ein probates Mittel gegen die Bayern sieht der Kölner Trainer ausgerechnet eine aktuelle FC-Schwäche. „Standardsituationen können ein Schlüssel werden“, betonte Kwasniok. „Wenn du den Ball in die Luft bringst, musst du sie stressen.“ In einem Pokalspiel, in dem jeder Zweikampf, jeder Abpraller zählen kann, sind ruhende Bälle oft die Momente, in denen der Underdog zuschlägt. Allerdings haben die Kölner bislang als einziges Team der Liga noch nicht nach einem Standard getroffen.

Über die Flügel sollen Tempo und Mut das Spiel nach vorne tragen. Einer, der mit seiner Unbekümmertheit für Gefahr sorgen kann, ist Said El Mala. Der formstarke Offensivspieler war in Dortmund einer der auffälligsten Spieler. Kwasniok bestätigt seine starken Leistungen mit dem vorzeitig ausgesprochenen Startelfeinsatz. Im Tor wird wieder Ron-Robert Zieler stehen. Der Weltmeister ist in allen Pokalspielen gesetzt und bringt Erfahrung, Führungsstärke und Ruhe in die junge Kölner Mannschaft. „Ron ist ein absoluter Gamechanger in Sachen Mentalität“, lobte Kwasniok. „Er lebt Erfolgskultur und das überträgt sich auf alle.“

Der FC Bayern kommt mit nahezu voller Kapelle nach Köln. Als klares Saisonziel der Bayern wird das Triple formuliert. Dazu gehört zwangsläufig auch ein Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In den vergangenen Saisons haben die Bayern ihre Erfolgskonstanz in dem DFB-Pokal-Wettbewerb missen lassen. Diese Saison wollen sie vom Gegenteil überzeugen. Das könnte den Kölnern einen kleinen Funken Hoffnung geben, gegen die vermeintlich unbesiegbaren Bayern, zu überraschen. „Vielleicht steigt unsere Chance von einem auf drei Prozent“, sagt Kwasniok.


Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 0:1-Niederlage in Dortmund das Heimspiel gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel beim BVB muss FC-Coach Lukas Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens einer Position verändern. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen. 

Auch Tage nach der Niederlage in Dortmund sitzt der Schock über Timo Hübers Verletzung noch tief. Nach dem Ausfall des Innenverteidigers muss sich Kwasniok einen neuen Plan gegen den FCB zurecht legen. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen.

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Beim Pokal-Heimspiel gegen die Bayern muss FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntermaßen auf Abwehrchef Timo Hübers verzichten. Sportlich und menschlich ein besonders bitterer Ausfall für den FC. Hübers ist nach Luca Kilian und Rav van den Berg schon der dritte Innenverteidiger, der lange fehlen wird. Hinter einem weiteren Abwehrspieler steht noch ein Fragezeichen. „Cenk hat ein paar Knie-Themen. Wir haben ihn jetzt noch einmal ins MRT geschickt, um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon. Ich gehe davon aus, dass er morgen im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten“, so der FC-Trainer über Özkacar, der in Dortmund angeschlagen ausgewechselt wurde.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Wie Kwasniok seine Defensive gegen den FC Bayern letztlich formatieren wird, ließ der 44-Jährige noch nicht durchblicken, gab aber dennoch kleine Hinweise: „Wir haben nach wie vor genug Spieler. Wenn sich die Ausfälle auf einer Position ein wenig summieren, dann musst du kreativ werden. Ich freue mich immer auf die Challenge, neue Ideen zu finden“, so der Coach. „Gegen die Bayern brauchst du Spieler, die die Box gut verteidigen, aber auch Spieler, die aktiv sind und Eier haben, rauszuverteidigen. Ich glaube, wir haben genug Alternativen, Jungs, die die Physis haben rauszuverteidigen, um auch den sich fallen lassenden Stürmern folgen zu können. Deswegen sind das jetzt auch keine klassischen Innenverteidiger, die wir für das Spiel morgen benötigen“, so Kwasniok weiter.

Wieder zurück in die Startelf kommen dürfte Joel Schmied, der in Dortmund lediglich 20 Minuten zum Einsatz gekommen war. Zudem könnte auch Tom Krauß wieder in der Startelf stehen. Der ehemalige Leipziger zeichnet sich durch seine intensive Spielweise aus und dürfte insbesondere für das Hinausrücken wichtig werden. Der dritte Platz in der Dreierkette ist offen. Präferiert der FC-Trainer einen Linksfuß, werden entweder Dominique Heintz oder Cenk Özkacar beginnen, wobei Heintz wohl die Nase vorn hätte. Dann dürften Heintz links, Krauß zentral und Schmied rechts auflaufen. Entscheidet sich Kwasniok jedoch gegen einen Linksfuß, könnte Eric Martel auf die zentrale Position in der Dreierkette rücken und Krauß die linke Innenverteidigerposition übernehmen.

Weitere Positionen sind gesetzt

So offen wie die Frage in der Dreierkette, so klar sind wohl die anderen Positionen. Lediglich bei der Besetzung des zentralen Mittelfeldes gibt es ein Fragezeichen, das hauptsächlich mit der Besetzung der Dreierkette zusammenhängt. Sollte Martel in der Abwehr beginnen, dürften dort wie in Dortmund Denis Huseinbasic und Isak Johannesson starten. Rückt Martel jedoch eine Position nach vorn, würde voraussichtlich Huseinbasic auf der Bank bleiben. Im Tor wird Ron-Robert Zieler stehen, der von Kwasniok vor Saisonbeginn als Pokalkeeper festgelegt wurde. Auf den beiden Schienenpositionen sind Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen gesetzt.

Für die Offensive gestand Kwasniok eher unüblich: „Said wird morgen beginnen.“ Die anderen beiden Positionen werden wohl wie auch in Dortmund Marius Bülter und Jakub Kaminski bekleiden. Möglich ist jedoch auch, dass Kwasniok einem oder sogar beiden eine Pause gibt und zunächst Luca Waldschmidt, Ragnar Ache oder Linton Maina das Vertrauen von Beginn an schenkt.

Oder doch die Systemumstellung auf eine Viererkette?

Wenn Viererkette, dann wären Lund und Sebulonsen auf den Außen sowie Schmied und Krauß in der Mitte die ersten Kandidaten. Auf der Sechs könnte dann Martel neben Huseinbasic beginnen und Johannesson eine Position weiter nach vorn rücken. El Mala würde dann über die linke und Kaminski über die rechte Außenbahn kommen, während Bülter die klare Spitze wäre.

So könnte der FC gegen die Bayern spielen

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Durch die Verletzung von Timo Hübers geraten zwei Kölner Leihen in den Fokus. In den spielte sich auch ein weiterer Offensivspieler mit einer Torvorlage. So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Auch die verliehenen FC-Profis waren am Wochenende wieder für ihre Vereine im Einsatz. Die Ergebnisse waren dabei gemischt: So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Der Innenverteidiger gerät durch die Verletzung von Timo Hübers möglicherweise in den Fokus der FC-Verantwortlichen. Möglicherweise wird der Abwehrspieler bereits im Winter ans Geißbockheim zurückgeholt. Allerdings müsste da auch der Leihverein mitspielen. Und Bakatukanda ist weiterhin eine Stammkraft bei Blau-Weiß Linz. Auch am Wochenende spielte der Innenverteidiger wieder 90 Minuten, konnte die Niederlage des Clubs gegen WSG Tirol aber nicht verhindern. Linz bleibt weiterhin Vorletzter.

Pauli fehlt weiterhin

Julian Pauli: Auch Julian Pauli wird möglicherweise in diesem Winter schon wieder interessant. Angesichts der Erfahrung wäre der Abwehrspieler bei einer Rückholaktion vielleicht sogar die erste Wahl. Aktuell ist der Shootingstar der Vorsaison allerdings verletzt und kam für Dynamo Dresden nicht zum Einsatz.

Imad Rondic: Bereits zum dritten Mal stand der Stürmer am Wochenende für Rakow in der Startelf. Der polnische Erstligist feierte auch einen verdienten 2:1-Erfolg. Rondic hatte aber erneut wenig Einfluss auf die Begegnung und wurde nach einer guten Stunde ausgewechselt. Die Kölner Leihgabe will auch bei Rakow noch nicht zünden. In sieben Saisonspielen hat der Stürmer weder ein Tor geschossen, noch eins vorbereitet.

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sammelt in Aarhus weiter Einsatzzeit. Gegen Nordsjaelland stand der 24-Jährige einmal mehr in der Startelf und das einmal mehr im rechten Mittelfeld. Aarhus feierte einen 2:1-Erfolg und behauptete weiterhin die Tabellenspitze. Carstensen ist Stammspieler. Am Wochenende kam der Däne gut 70 Minuten zum Einsatz.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik in den Kader zurück. Zuletzt saß der Slowene allerdings zwei Mal für 90 Minuten auf der Bank.

Erster Treffer für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige dreht weiter auf. Im Duell gegen Jahn Regensburg hätte der Stürmer zum großen Matchwinner werden können. Ouro-Tagba erzielte im ersten Abschnitt zunächst mit dem Kopf die Führung für den VfB II. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde der Angreifer im Strafraum gefoult, der fällige Elfmeter wurde zum 2:0 verwandelt. Doch zum Sieg reichte die Führung nicht. Nach dem Wechsel drehte Regensburg die Partie und setzte sich 3:2 durch.

Chilohem Onuoha: Auch der weitere junge Stürmer sammelte einen weiteren Scorerpunkt. Gegen den Absteiger Ulm bereitete der 20-Jährige das zwischenzeitliche 4:0 vor. Am Ende gewann der SC Verl sogar 5:0 und kletterte damit sogar auf den Relegationsplatz.


Lukas Kwasniok sucht für den 1. FC Köln den BVB-Schlüssel

Timo Hübers im Zweikampf mit Julian Brandt
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Lukas Kwasniok sucht für den 1. FC Köln den BVB-Schlüssel

Am 8. Spieltag ist der 1. FC Köln zu Gast im Signal Iduna Park. Vergangenes Wochenende konnte der FC einen Punkt gegen den FC Augsburg einfahren. Nun haben die Geißböcke mit dem BVB ein anderes Kaliber vor der Brust. So will der 1. FC Köln in Dortmund punkten.

Ein „Highlightspiel“ erwartet die Geißböcke gegen den BVB nicht – findet zumindest FC-Trainer Lukas Kwasniok. Diese seinen in der aktuellen Phase zwischen den Länderspielen andere Duelle. Die Begegnung gegen den BVB sei vielmehr ein „Kracher-Spiel“. Dennoch fahren Coach und Mannschaft mit Selbstvertrauen zu den Borussen. So will der 1. FC Köln in Dortmund punkten.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn der Saison nach den Tücken des Spielplans gefragt wurde, da zeigte sich der Trainer fast schon glücklich über den doch schwierigen Auftakt der Geißböcke. Der Tenor: Drei von vier Spielen zu Beginn auswärts seien doch gar nicht so schlecht, da man dann auch nicht so viel erwarte. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass die Kölner einfach mal mit elf Zählern aus den ersten sieben Saisonspielen kommen würden. Die Erwartungen wurden bereits mehr als erfüllt – zumal es auch gegen einige vermeintlich stärkere Gegner geht. Womöglich wird Kwasniok auch aus ähnlichem Grund mit einem sehr guten Gefühl die Reise zu den Westfalen nach Dortmund antreten. Denn die Borussia spielt unterm Strich schon in einer anderen Liga.

Kwasniok erwartet ein Low-Score-Game

Die Niederlage gegen die Bayern am vergangenen Wochenende war die erste seit 14 Spielen. Der BVB hat gerade einmal sechs Gegentore in der Liga kassiert, steht in der Defensive extrem sicher. In der Offensive ist Dortmund dagegen extrem kaltschnäuzig, hat mit die wenigsten Schüsse abgegeben, aber immerhin 13 Treffer erzielt. Der BVB spielt wieder konstant guten Fußball. Das weiß auch Kwasniok. „Die Mannschaft ist extrem fleißig, investiert von vorne bis hinten viel. Sie haben ganz klare Abläufe mit und gegen den Ball und sie lassen halt einfach nicht nach“, lobt Kwasniok den Gegner. „Sie werden am Samstagabend auch die Zuschauer unterhalten wollen und uns attackieren, uns stressen.“ Und genau dort will der Kölner Coach dann auch wieder den passenden Schlüssel finden.

„Es ist ja jetzt nicht so, dass wir völlig chancenlos dort hinfahren, auch wenn wir jetzt nicht gerade als haushoher Favorit aufdribbeln werden“, sagt der Kölner Coach. „Also grundsätzlich ist es so, wenn eine Mannschaft, die auf dem Papier besser ist, und das sind sie sowohl in der Spitze als auch in der Breite, einen perfekten Tag erwischt und wir auch, dann ziehen wir normalerweise den Kürzeren. Und das Schöne am Fußball ist aber, dass du das vorher nie genau weißt.“ Laut dem Trainer sei die Begegnung ein Low-Score-Game, ein Tor, eine Situation könne den Ausschlag geben. Und wenn der BVB dann auch noch nicht gerade den besten Tag erwische, der FC aber am Limit spiele, dann wäre doch was möglich. „Wir haben aber auch gegen Stuttgart und Leipzig gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. Und unser Ziel ist es einfach, aus diesem Ärgern auch einen Punkt zu machen.“

Weitere Spieler fallen aus

Personell kann Kwasniok dann aber doch nicht aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten um Luca Kilian, Rav van den Berg und Youssoupha Niang fallen auch Jan Thielmann mit einer muskulären Oberschenkelverletzung und Linton Maina erkrankt aus. Dadurch wird ein Startelf-Einsatz von Said El Mala wahrscheinlicher. Sicher ist der nicht. Denn auch Marius Bülter drängt wieder in die Anfangsformation. Möglicherweise wird auch Ragnar Ache zu einer Option. Niko Kovac stehen in Dortmund mehr Optionen zur Verfügung. Allerdings kündigte der Coach bereits an, dass er rotieren würde. Ein wirklich großer Vorteil bietet sich den Kölnern aus dieser Rotation nicht. Denn auch die individuelle Klasse der Dortmunder Bank ist beeindruckend.

Beeindruckend wird für den Kölner Coach der erste Auftritt an der Seitenlinie im Dortmunder Stadion. „Bisher geht es mir so, dass ich vor jedem Spiel noch nervös bin. Dass die Rahmenbedingungen in Dortmund nochmal etwas besonderer sind, das steht außer Frage“, sagte Kwasniok und gab zu, dass sein Sohn mit der Borussia sympathisiere und die beiden sich auch mal Spiele angeschaut haben. „Jetzt dort an der Seitenauslinie zu stehen, wird ein Erlebnis werden. Aber es wäre schöner, wenn aus dem Erlebnis ein gutes Ergebnis werden würde“, so der Trainer weiter – aber durchaus bemüht, die Erwartungen gering zu halten.

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