Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz
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Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Am Sonntag startet auch für den FC die Saison in der Bundesliga. Es ist auch ein wenig die Reise ins Ungewisse. Zum Auftakt in die Spielzeit wagen die Mitarbeiter von come-on-fc einen Blick in die Zukunft: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

Auch wenn es den Kölner Fans immer wieder nachgesagt wird: So wirklich werden wohl die Wenigsten auf Europa hoffen. Die Meinungen zum Abschneiden des FC in der aktuellen Spielzeit kreisen eher in Sphären zwischen Mittelmaß bis Abstiegskandidat. Die Mitarbeiter von come-on-fc wagen ebenfalls einen Ausblick: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

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Simon Hense: Der FC wird eine solide bis gute Saison spielen. Thomas Kessler hat für mich mit vielen Zugängen wie – um nur ein paar zu nennen – Sebastian Sebulonsen, Tom Krauß, Isak Johannesson oder Jakub Kaminski einen guten Job gemacht und die Qualität des Kaders deutlich gesteigert. Das war sehr wichtig nach dem nicht immer souveränen Aufstiegsjahr. Mit Lukas Kwasniok hat der Sportdirektor außerdem einen passenden Trainer verpflichtet, der für einen aktiven Spielstil steht, aber auch sehr gut darin ist, seine Mannschaft an den Gegner anzupassen. Außerdem gibt es mit dem HSV, Heidenheim, Werder Bremen, St. Pauli oder Union Berlin einige Mannschaften, die ich im Moment aus unterschiedlichen Gründen schwächer oder zumindest nicht besser als den FC sehe. Darum denke ich, dass es am Ende auf Platz 13 hinausläuft.

Einen kleinen Hot Take habe ich auch noch: Johannesson wird seine 17 Scorerpunkte aus der abgelaufenen Zweitligasaison auch in der Bundesliga bestätigen und damit einer der entscheidenden Kölner Spieler sein.

Hendrik Broschart: Anfang August schlug Fußball-Rentner Mark Uth vor dem Testspiel der Geißböcke gegen Arnheim royale Töne an. Uth erklärte damals den neuen Stürmer Marius Bülter kurzerhand zum „Königstransfer“. Dabei ist er bei einem Blick auf die Liste der Kölner Neuzugänge nur einer von vielen spannenden Kandidaten, für die es sich lohnt, die kommende Saison der Domstädter mit besonderem Augenmerk zu verfolgen.

Die Transfersperre, der schmerzliche Abstieg und auch die sportlich fragwürdigen Entscheidungen des ehemaligen Sportdirektors Christian Keller hatten die Geduld der Fans lange Zeit überstrapaziert. Damit ist nun Schluss: Das Transferkarussell drehte sich im Sommer so rasant wie selten zuvor am Geißbockheim. “Don Kess” hat in allen Mannschaftsteilen für frischen Wind gesorgt und den Kader in Spitze und Breite bundesligatauglich geformt. Welche der vielen neuen Spieler sich dabei als echter Glücksgriff erweisen, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Eine solche Aufbruchstimmung wie derzeit hat es beim FC lange nicht gegeben. Die Kölner gehen rundum erneuert in die Mission Klassenerhalt. Wenn es Lukas Kwasniok in seiner Premierensaison gelingt, die neu zusammengestellte Mannschaft zusammenzuhalten, sollte das Mindestziel erreichbar sein.

Cedrik Kaiser: Der 1. FC Köln ist wieder zurück in der Bundesliga. Wäre das nicht Grund genug zum Feiern, steht der FC dank Sparfuchs Dr. Christian Keller finanziell so gut da, wie vielleicht zuletzt in den 80er Jahren. Diesen Umstand nutzte Keller-Nachfolger Thomas Kessler in diesem Sommer aus, um einen Kaderumbruch hinzulegen, der absolut notwendig war. Reichen die Neuzugänge aus, um die Klasse zu halten? Ich habe da keine Zweifel. Ein Grund für mich: Lukas Kwasniok. Kein dogmatischer Sturkopf wie Steffen Baumgart, aber mit einem ebenso beneidenswerten Motivationstalent gesegnet. Kwasnioks erste Monate zeigen, dass er nicht zum 1. FC Köln gekommen ist, um eine Wohlfühloase aufzubauen, sondern der Erfolg des gesamten Teams über allem steht. Sollten die Schlüsselspieler Marvin Schwäbe, Rav van den Berg, Eric Martel, Isak Johannesson und Ragnar Ache performen, steht einem Platz zwischen 10 – 14 nichts im Wege.

Wenn Kwasniok es dann noch gelingen sollte, Spieler wie Jan Thielmann oder Luca Waldschmidt in die Spur zu bekommen, dann wird es einige Feste in Müngersdorf zu feiern geben. Eine Sorge habe ich aber: Sollte die neu formierte Abwehr sich nicht schnell einspielen, droht dem FC eine sehr schwierige Saison mit hartem Abstiegskampf und Kwasniok würde nicht auf dem FC-Wagen den Rosenmontagszug genießen können.

Außerdem wird die Vorstandswahl ein voller Erfolg und ein Zeichen für lebendige Demokratie bei einem Bundesligisten. Am Ende der Saison unterschreibt FC-Geschäftsführer Phillipp Türoff einen Deal mit der Stadt Hürth, ungenutztes Industrieareal für den Neubau des NLZs zu nutzen. Die U19 feiert den historischen Gewinn der Youth League, während tausende Kölnerinnen und Kölner die FC-Bubis durch halb Europa begleiten. Ach ja, in der Saison 26/27 heißt es dann wieder #effzehinternational. Diesmal geht es mit dem FC-Frauen auf die Reise.

Simon Bartsch: Der FC steht vor Saisonbeginn also einmal mehr vor einer Reise ins Ungewisse. Ein am Horizont noch nicht erkennbarer Zielhafen ist für die Kölner mittlerweile eher obligatorisch als neu. Und doch ist diese Spielzeit anders. Mit Lukas Kwasniok wurde wohl ganz bewusst einmal mehr ein Trainer verpflichtet, der Motivieren kann, der Euphorie entfacht, Spektakel verspricht. Das ist vor einigen Jahren schon mal gut gegangen. Auch, weil die Spieler vielleicht glaubten, besser zu sein, als sie am Ende es dann wirklich waren. Das Feuer ist dementsprechend auch schnell wieder erloschen, das Gebilde wie ein Kartenhaus zusammengestürzt. Nun ist die Marschroute wieder „Entertrainer“.

Die große Euphorie hat aber auch Thomas Kessler ausgelöst. Zehn Neuverpflichtungen und fast 25 Millionen Euro sind schon sehr beachtlich. Damit hat der neue Sportdirektor ein unerwartetes Statement gesetzt. Allerdings auch eins, das ein gewisses Risiko birgt. Denn die ganz große Bundesliga-Erfahrung kann der Großteil der neuen Spieler nicht vorweisen. Ein überragender Zweitliga-Spieler muss in der Bundesliga nicht zwingend zünden. Kann er aber und das macht eine Prognose so schwer. Zumal die Testspiele auch alles andere als Gradmesser waren. Weder das 2:2 gegen Fortuna Köln noch der 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo. Das 2:1 gegen Regensburg war hart erarbeitet und sicher nicht der Quell aller Vorfreude auf die Liga. Allerdings dürfte sich das Team noch in der Findungsphase befinden.

Unterm Strich gibt es in dieser Spielzeit sicher andere Teams, die nach aktuellem Transferstand größere Probleme haben dürften. Findet Kwasniok die richtigen taktischen Mittel im Rückwärtsgang, kann die Mannschaft sicherlich einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen.

Meine Hot Takes: Lukas Kwasniok wird auf dem Rosenmontagszug auf dem FC-Wagen Platz nehmen dürfen (Ja, als Trainer). Ragnar Ache wird zweistellig treffen und damit die lange Suche nach einem Modeste-Nachfolger endlich beenden. Isak Johannesson wird der Topscorer der Kölner. Und Said El Mala wird mit dem Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in Verbindung gebracht – ABER ACHTUNG: primär von den FC-Fans!


„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Der Saisonstart ist missraten, doch vielleicht setzt die Außenseiter-Rolle neue Kräfte frei: Die Kölner Reserve muss nach drei Niederlagen in den ersten vier Regionalliga-Spielen nun bei den Sportfreunden Lotte antreten. Die Westfalen gehen als Favorit in ihr Heimspiel, sodass die FC-Talente befreit aufspielen können. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

Trainer Evangelos Sbonias reist mit seiner Mannschaft am Wochenende zum nächsten Auswärtsspiel. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

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Der Mittwochabend dürfte bei den Kölnern neue Zuversicht ausgelöst haben, auch wenn es kurzfristig sogar noch weiter in den Tabellen-Keller ging: Die Sportfreunde Lotte, der kommende Gegner der U21, verlor das Nachholspiel der Regionalliga West bei der U23 des FC Schalke klar mit 0:3. Die Königsblauen zeigten den Geißböcken damit, wie die Sportfreunde zu schlagen sind – allerdings zogen die Knappen damit in der Tabelle auch an der U21 vorbei, die damit auf den vorletzten Platz abrutschte. Krisenstimmung komme nach dem verpatzten Start jedoch nicht auf, betonte der Trainer Evangelos Sbonias: „Ich habe keinen im Training, der Trübsal bläst oder niedergeschlagen ist. Es herrscht eher eine gewisse Wut vor, weil man es aufs letzte Spiel gesehen nicht geschafft hat, die Dominanz in drei Punkte umzumünzen.“

Im besten Fall „mit einem anderen Ergebnis“

Das wiederum sei die Aufgabe für das kommende Wochenende: „Das versuchen wir gegen Lotte anders zu machen, die Inhalte so auf den Platz zu bekommen wie gegen Siegen. Aber dann im besten Fall mit einem anderen Ergebnis.“ Der Coach betonte, dass er keine Lehren aus den Niederlagen verlange: „Das ist immer schwierig bei einer jungen Mannschaft. Ich möchte einfach eine Entwicklung sehen. Wir haben vier Spiele gespielt und wir hatten schon auch zwei, in denen wir sehr gut unterwegs waren und uns bei einem leider nicht belohnen konnten.“ Nun gelte es, „dass wir diese guten Phasen, die wir gegen Siegen hatten, auch über weite Strecken wieder gegen Lotte aufs Feld bekommen. Dann bin ich auch positiv gestimmt, dass dann auch das Ergebnis stimmen wird.“

Ein Blick in die aktuelle Statistik lässt derweil für Sonntag viele Tore vermuten. Mit Lotte und der U21 treffen die beiden schlechtesten Defensiven der Liga aufeinander. Die Sportfreunde kassierten bisher elf Gegentore, die Kölner sogar 12. Sbonias schrieb seinen Schützlingen daher ebenfalls ins Aufgabenheft, dass sie am Sonntag „ein Stück weit besser verteidigen“. Zuletzt lud sein Team den Gegner zu oft mit Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben sein dürften, zu Toren ein.

Kölner Lazarett lichtet sich

Sorgen vor einem Abrutschen in eine Negativ-Spirale schob Sbonias beiseite: „Im besten Fall ist es so, dass man jede Aufgabe, die man vor der Brust hat, versucht bestmöglich zu lösen. Damit verhindert man auch, in irgendwelche Denkmuster reinzukommen oder weit in die Zukunft vorauszuschauen. Immer in der Trainingswoche bleiben, immer in den Aufgaben, die man aufarbeiten muss vom Spiel davor und die man bearbeiten muss für das anstehende Spiel. Damit fährt man ganz gut, nicht den Fokus zu verlieren.“ Das Kölner Lazarett lichtet sich derweil immer mehr. Einzig Gabriel Miocevic und Youssoupha fehlen noch im Team-Training. Spieler wie Luca Lechner, Cenny Neumann oder Nick Zimmermann werden nach ihren Verletzungen aber noch einige Zeit brauchen, bis sie das volle Leistungsvermögen abrufen können.


Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Für Lukas Kwasniok steht am Sonntag die Bundesliga-Premiere auf dem Programm. Dann ist der FC zu Gast in Mainz. Der Coach erwartet eine schwere Aufgabe, hat sich aber einen Plan zu recht gelegt. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

Das Warten hat ein Ende. Der FC startet am Sonntag in die Bundesliga. Die Aufgabe könnte leichter sein, die Kölner sind zu Gast beim Conference-League-Teilnehmer. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

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Ein wenig drohte das Wesentliche in den Hintergrund zu geraten. Das Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen dominierte jedenfalls am Freitag die Schlagzeilen. Dabei hätte der Kölner Trainer sicherlich ein anderes Thema lieber in den Fokus gerückt. Lukas Kwasniok steht nach nahezu sieben Wochen Vorbereitung beim FC vor seinem Debüt in der Bundesliga. Seit eben jenem Auftakt in Juli hat sich das Gefühl vor der Premiere beim Coach verändert. „Du merkst schon, dass du öfter darüber nachdenkst als noch vor einigen Wochen“, sagte Kwasniok am Freitag. „Wow, jetzt Bundesliga mit dem FC, dann gleich ausverkauftes Haus in Mainz. Und auch noch gegen eine Mannschaft, die sich für den europäischen Wettbewerb qualifiziert hat. Das ist schon für uns auch eine Challenge. Aber wir freuen uns drauf.“

Den FC erwartet der erste Gradmesser

Die Vorfreude steigt. Möglicherweise aber auch die Anspannung, denn die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz wird wohl der erste richtige Gradmesser für die Geißböcke – wenn man den glücklichen 2:1-Erfolg in Regensburg im Pokal ausklammern will. Zwar taten sich die Kölner bekanntlich äußerst schwer, allerdings auch, weil der FC kein Mittel im letzten Drittel fand, die Ballbesitz-Dominanz nicht auszunutzen wusste. Nun aber bekommen es die Geißböcke mit einem anderen Gegner zu tun. Mit dem Tabellensechsten der Vorsaison, der nur haarscharf an der Königsklasse vorbeischrammte. „Da kannst du noch so gut vorbereitet sein, sie werden um ihr Leben laufen und wir müssen dagegenhalten“, sagte Kwasniok und deutete seinen Schlüssel an. „Ich freue mich, einfach eine Mannschaft auf dem Feld betreuen zu dürfen, die dagegenhalten kann. Und das gegen eine sehr intensiv Fußball spielende Mannschaft.“

Ob „dagegenhalten“ ausreichen wird, erscheint allerdings offen. Denn Mainz war in der vergangenen Spielzeit eine der Pressing-Maschinen der Liga, entwickelte zudem eine äußert effektive Torgefahr. Jede zweite Großchance war ein Treffer – einen besseren Wert erreichte in der Liga kein anderes Team. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse ist nur die eine Stärke der Mainzer Offensive. „Die drei vorne, Hollerbach, Nebel, Lee, die laufen jedem Ball hinterher und dadurch ziehen sie die gesamte Mannschaft mit. „da können wir uns auch schon eine Scheibe davon abschneiden“, erklärt Kwasniok, sieht aber auch Parallelen zu seiner Mannschaft. „Ich glaube, dass wir im Pressing uns da gar nicht so viel nehmen“, so der Trainer weiter. Aber: „Unser Ansatz ist ein bisschen ein anderer. Sie wissen schon auch ganz genau, okay, jetzt gilt es, ein gewisses Risiko zu vermeiden.“

Kwasniok kann aus dem Vollen schöpfen

Dazu gehört laut dem Trainer auch, dass die Rheinhessen genau wissen, wie man „ein Tor verteidigt. Es wird schwer gegen sie ein Tor zu erzielen.“ Und genau das war bekanntlich in den vergangenen Spielzeiten ohnehin gerne ein Problem der Kölner. Für Kwasniok gilt es in der Offensive also, den richtigen Schlüssel zu finden. Gegen Regensburg lief der FC knapp 70 Minuten ziemlich erfolglos an, fand kein Mittel gegen die kompromisslose Defensive der Oberpfälzer. Erst nach einer Systemumstellung und insgesamt fünf Einwechslungen wurde Köln stärker. Doch Kwasniok will aus diesem Umstand keine Erkenntnis für eine neue Startelf gewinnen, seine Maxime lautet weiterhin, die richtige Mannschaft für den richtigen Gegner zu finden und im Idealfall am Ende noch einmal nachlegen.

Dennoch könnte es zu Umstellungen, etwa zu einem Startelf-Einsatz von Ragnar Ache kommen. „Für mich ist er einer der Gewinner der Vorbereitung, weil er eben alles mitmachen konnte. Das ist für ihn ein neues Gefühl. Du merkst vor allem in den letzten zwei Wochen, dass er in der Lage ist, dieses Tempo zu gehen, zu marschieren. Das ist die Eintrittskarte, um bei mir spielen zu können“, so Kwasniok. Ache sei eine Waffe in der Luft und nun auch in der Lage, die hohe Intensität mitzugehen. Insgesamt kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einzig Luca Kilian wird weiterhin fehlen. Wie weit das Team ist, wird sich am Sonntag dann zeigen. Doch Kwasniok warnt: „Sie haben keine klare Schwäche und deswegen wird es eine Herkulesaufgabe. Und dennoch glaube ich einfach, dass wir mit unseren Mitteln da voll dagegenhalten können und vielleicht haben wir ja das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite.“

Tüchtig zeigten sich zuletzt die Rheinhessen. Mainz muss am Sonntag zum dritten Pflichtspiel innerhalb von einer Woche ran. Für Kwasniok kein Vorteil. „Sie spielen jetzt vor heimischem Publikum. Es ist das erste Liga-Spiel in dieser Saison und sie werden draufkrachen. Sie werden draufgehen und versuchen, das Publikum mitzunehmen und uns den Schneid abzukaufen“, sagt der Coach. Der Fokus ist nur noch auf Sonntag gerichtet.


Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank? Unsere Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Jan Thielmann wird von den Mitspielern bejubelt
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Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank? Unsere Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Zehn Neuverpflichtungen, viele Abgänge, die Geißböcke haben ein neues Gesicht erhalten. Doch wer steht in der Bundesliga in der Startelf? Gibt es wirklich keine Stammformation? Wem droht noch der Abgang? Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Mittelfeld und Sturm.

Gegen Regensburg gab es bereits einen ersten Vorgeschmack, gleich sechs Neuverpflichtungen standen in der Anfangsformation. Der FC hat sich über die Sommerpause verändert. Doch wie sieht der Pool an potenziellen Stammkräften aus. Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Mittelfeld und Sturm.

Jan Thielmann wird von den Mitspielern bejubelt
Jan Thielmann wird von den Mitspielern bejubelt

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Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am kommenden Sonntag in die neue Bundesliga-Saison. Für den FC beginnt damit das Unterfangen Klassenerhalt. Dafür haben die Geißböcke viel investiert. Dementsprechend werden die Plätze für die Startelf umkämpft sein. Immerhin sprach FC-Trainer Lukas Kwasniok wiederholt davon, keine klassische Stammelf zu fördern, vielmehr gelte das Prinzip Rotation.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Der Defensiv-Allrounder überzeugte in der Vorbereitung. Wenn auch meist in der letzten Kette. Dort ist der Konkurrenzkampf besonders groß. Doch Krauß wird sicher seine Chance bekommen und nach den ersten Eindrücken auch nutzen. Mittelfristig sicher ein Mann für den Pool an Stammspielern.

Prognose: Kreis der Startelf


Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Nach seinem Verbleib bei den Geißböcken ist Martel unter Lukas Kwasniok ohne Wenn und Aber gesetzt. Der Sechser ist auch verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Insofern hat kaum ein Feldspieler die Einsatzzeit so sicher.

Prognose: Kreis der Startelf


Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln

Luca Waldschmidt

Lukas Kwasniok lobte schon mehrfach die Qualität der Offensivkraft. Die ist auch unbestritten. Allerdings ruft der ehemalige Nationalspieler seine Fähigkeiten viel zu selten ab. Es fehlt die Konstanz. Auch in der Vorbereitung. Mit ein wenig stabileren Leistungen gäbe es wohl kein Vorbeikommen.

Prognose: Ersatzbank


Denis Huseinbasic sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Auch, wenn es in der vergangenen Spielzeit nicht mehr ganz so rund lief, Denis Huseinbasic ist einer der Dauerbrenner bei den Geißböcken. Doch in dieser Saison könnte es anders kommen. Die Konkurrenz ist besonders groß. Auch deswegen wird über einen möglichen Abschied spekuliert.

Prognose: Kaum Einsatzchancen


Ragnar Ache vom 1. FC Köln

Ragnar Ache

Der Stürmer hat in der Vorbereitung schon angedeutet, warum Lukas Kwasniok voll des Lobes ist. Der Angreifer strahlt eine enorme Robustheit und Torgefahr aus. Allerdings fehlt auch Ache bislang die Konstanz. Der Stürmer könnte die späte Antwort auf die Suche nach einem Modeste-Nachfolger werden.

Prognose: Kreis der Startelf


Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln

Florian Kainz

Der Österreicher ist mittlerweile der dienstälteste aktive FC-Profi. Nach einer schwachen und einer durchwachsenen Spielzeit ist der Mittelfeldspieler aber ein Stück weit von der Startelf entfernt. Angesichts der hohen Konkurrenz droht die Ersatzbank.

Prognose: Ersatzbank


Said El Mala spielt für den 1. FC Köln

Said El Mala

Der Hype um den Angreifer ist jetzt schon riesig. Der Kölner Youngster wurde bereits von Clubs aus der Premier League umworben, da hatte er für den FC noch nicht gegen den Ball getreten. Die Qualität im Vorwärtsdrang ist unverkennbar. Auch, wenn Kwasniok noch auf die Bremse tritt, El Mala wird in dieser Spielzeit noch in der Anfangsformation stehen.

Prognose: Kreis der Startelf


Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Auch, wenn der Pole im Pokal gegen Regensburg blass blieb, Kaminski ist ganz sicher einer der großen Gewinner der Vorbereitung. Nach starken Begegnungen und einigen Treffern führt kaum ein Weg an dem Offensivspieler vorbei.

Prognose: Kreis der Startelf


Isak Johannesson

Der Isländer überzeugt im Zentrum als Taktgeber. Die Art, wie Johannesson das Spiel öffnet, seine Pässe in die Tiefe sind definitiv eine Qualitätssteigerung für den FC. Auch der Mittelfeldspieler muss seine Bundesliga-Tauglichkeit noch unter Beweis stellen.

Prognose: Kreis der Startelf


Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Lukas Kwasniok hält große Stücke auf das Eigengewächs. Wohl auch, weil Thielmann so ziemlich alles verkörpert, was sich der Trainer von seinen Spielern wünscht. Die Zusammenarbeit mit dem Coach scheint den ehemaligen U21-Spieler zu beflügeln.

Prognose: Kreis der Startelf


Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter

Von Mark Uth wurde der Angreifer als Königstransfer geadelt. Bislang agiert der Offensivspieler noch einigermaßen glücklos. Mit seiner Erfahrung könnte Bülter aber noch ein wichtiger Faktor für den FC werden.

Prognose: Kreis der Startelf


Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

In der vergangenen Spielzeit war der Schienenspieler sicherlich einer der großen Gewinner. Die Vertragsverlängerung hat viele FC-Fans erfreut. In dieser Saison muss der Offensivspieler um seinen Stammplatz kämpfen. Zum Kreis der Startspieler gehört Maina aber allemal.

Prognose: Kreis der Startelf


Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Leart Pacarada im Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Mit dem Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen hat Lukas Kwasniok eine harte Entscheidung getroffen. Dass diese auf der einen Seite schmerzt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass sie auf der anderen Seite vielleicht eine folgerichtige ist, wird sich zeigen müssen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus von Leart Pacarada und Co.

Eine harte personelle Entscheidung wurde beim FC getroffen, eine, die zu Diskussionen anregt und eine, deren Erfolg sich noch zeigen muss beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus.

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Sollte sich Leart Pacarada in einigen Wochen oder Monaten noch einmal an die Zeit beim 1. FC Köln zurückerinnern, wird er diese Phase der Karriere sicherlich als Achterbahn bezeichnen können. Als vermeintlich bester Linksverteidiger der zweiten Liga noch zu Erstliga-Zeiten verpflichtet, verlor der Kosovare seinen Stammplatz (auch verletzungsbedingt) an den bis dato eher unbekannten Youngster Max Finkgräfe. In der Folgesaison erkämpfte sich „Paca“ die Position in der ersten Elf zurück, hatte sicherlich auch seinen Anteil am Aufstieg und hätte sicherlich zu gerne nun in der Bundesliga unter Beweis gestellt, dass er eben doch mehr als ein starker Zweitligaspieler ist. Diese Chance wurde dem Abwehrspieler genommen. In einer romantischen Fußballwelt mag diese Entscheidung mit einer gehörigen Portion Wehmut verbunden sein, schmerzen oder wie Lukas Kwasniok betonte, die wohl „härteste Entscheidung seit langem“ sein.

Fußball ist eben mehr als Romantik

Nur ist der Fußball dann eben mehr als Fanromantik. Fernab des Fantums ist es nichts anderes als ein Geschäft. Der Profiverein ist ein Unternehmen, ein millionenschweres noch dazu und es geht am Ende eben nicht nur um Titel, sondern auch um einen wirtschaftlichen Erfolg, in vielen Fällen vielleicht auch eher ums wirtschaftliche Überleben. Dass die neue sportliche Führung der Geißböcke generell harte Entscheidungen trifft, ist ganz sicher kein Fehler. Es ist davon auszugehen, dass weder Kwasniok noch Thomas Kessler die Gespräche mit Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen tatsächlich am „Allerwertesten vorbei gegangen“ sind. Doch der neue Coach wird nicht müde, zu betonen, dass es ein nötiger Schritt gewesen ist. Sicherlich ist es hart, einem Aufstiegsgaranten wie Leart Pacarada die Bundesliga-Tauglichkeit abzusprechen. Und aus Fan-Sicht mag es den ein oder anderen Spieler geben, den es ebenfalls hätte treffen können.

Nur stehen eben nicht die Fans Tag für Tag mit der Mannschaft auf dem Platz, müssen entscheiden, wer dem Team am Ende wirklich weiterhilft und stehen auch nicht in der Verantwortung, wenn die Entscheidungen eben falsche waren. Die sportliche Führung verfolgt seit Beginn der jeweiligen Amtszeit einen eindeutigen Plan. Das Ziel wird der Klassenerhalt sein und Kessler und Kwasniok werden alles aus ihrer Sicht Sinnvolle tun, um diese Hürde zu überspringen. Denn ein Scheitern wird auch mit ihrer Person verbunden sein. Die Kader-Entscheidungen können vielleicht sogar als Emanzipation von Kessler empfunden werden, der kein Problem damit hat, das Arbeitsverhältnis mit Spielern zu beenden, die sein Vorgänger und ehemaliger Chef Christian Keller verpflichtet hat. Christensen kam einst in der Hoffnung, er könne irgendwann in die Rolle eines Ellyes Skhiri wachsen, Rondic in der Hoffnung, er könne eine viel zu lang andauernde Sturmflaute beenden.

Geht die Rechnung auf?

Mit dem Freitag räumen die Kölner Verantwortlichen auch Scherben auf, die Christian Keller wohl hinterlassen hat. Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, bleibt komplett abzuwarten. Denn zum einen ist nicht gesagt, dass die Spieler den Verein nun auch schnellstmöglich verlassen. (Es wäre bitter, wenn der FC auf den doch ordentlichen Gehältern sitzen bleibt.) Zum anderen besteht das Risiko, dass die aktuellen sportlichen Schritte eben doch nicht zum Ziel führen, der Masterplan nicht aufgeht. Dann müsste es auf anderer Ebene harte Entscheidungen geben.


Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Leart Pacarada wird den FC verlassen
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Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen müssen den FC nun verlassen. Lukas Kwasniok will den Kader verkleinern. Sportlich spielt das Trio keine Rolle mehr beim 1. FC Köln: Das Kader-Aus bleibt ein Thema.

Wirklich überraschend kam das Aus des Kölner Trios am Freitag nicht mehr. Nun droht aber ein Szenario, das die Verantwortlichen gerne vermeiden würden beim 1. FC Köln: Doch das Kader-Aus bleibt ein Thema.

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Am Freitagnachmittag drehten Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen ihre Runden auf dem Trainingsplatz der Geißböcke. Dem Trio war am Donnerstag mitgeteilt worden, dass es in der kommenden Saison nicht mehr für den Bundesliga-Kader reicht. Während sich die Überraschung bei Imad Rondic und Jacob Christensen wohl in Grenzen hielt, war eine Ausbootung von Leart Pacarada vor einigen Wochen noch eher ein unvorhersehbares Ereignis. Immerhin hatte der Kosovare einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Kölner, war bis dahin Stammspieler und wohl auch Leistungsträger. Nur drei Monate später müssen sich die drei Spieler einen neuen Club suchen. Gerade bei Pacarada ist die Entscheidung mit ein wenig Brisanz verbunden, denn Max Finkgräfe hatte den Club wohl auch verlassen, um sich nicht mehr dem Konkurrenzkampf mit dem Linksverteidiger stellen zu müssen.

Nur zwei auslaufende Verträge

Ironischerweise spielt Finkgräfe in Leipzig bislang keine große Rolle und der FC sucht nach einem Linksverteidiger. Dennoch ist die Kader-Verkleinerung aus Kwasnioks Sicht „unumgänglich“ gewesen, „damit wir einfach fokussiert und erfolgreich arbeiten können.“ Der Fokus liegt nun also auf dem kommenden Spiel. Nur wird das Thema die Kölner wohl noch ein wenig beschäftigen. Denn bislang macht das Trio keine Anstalten, den Verein möglichst schnell zu verlassen. Generell haben alle drei Spieler noch ein gültiges Arbeitspapier. Während die von Christensen und Pacarada 2026 auslaufen, wurde Rondic im Winter mit einem erstaunlich langen Vertrag ausgestattet. Erstaunlich, weil der Bosnier ohne die ganz großen Bewerbungspapiere beim FC aufgeschlagen ist. Den Stürmer hatten nicht wirklich viele Experten auf der Liste und die bisherige Ausbeute an Toren, aber auch Torgefahr könnte dafür den Grund liefern.

Rondic erinnert zwangsläufig an die Verpflichtung von Sargis Adamyan, in den ebenfalls große Hoffnungen gesteckt wurden. Hoffnungen, die der Angreifer nie erfüllen konnte. Und so ein wenig dürfte beim FC die Sorge mitschwingen, dass es neben der Länge des Kontrakts und der fehlenden Torgefahr noch eine weitere Ähnlichkeit geben könnte. Denn dem Vernehmen nach konnte sich Adamyan trotz Angeboten nicht zu einem Wechsel durchringen. Kolportiert wurde, dass der Angreifer bei der Auflösung seines Vertrags andere Vorstellungen habe, wie der Verein. Rondic sollen ebenfalls Angebote vorgelegen haben. Diese haben aber wiederum nicht den Vorstellungen des Spielers entsprochen. Der FC könnte also auf einem weiteren Stürmer sitzen bleiben. Wie die „Kölnische Rundschau“ am Freitag berichtet, ist man auch im Pacarada-Lager alles andere als glücklich über das „Vorgehen“ des Vereins.

Die Zeit rennt

„Stand heute bleibt Leart in Köln“, zitiert die Zeitung Pacaradas Berater. Rondics Berater hatte vor einigen Wochen angekündigt, dass sein Schützling um einen Verbleib in Köln kämpfen würde. Die Situation um Christensen ist dann wiederum eine andere. Der junge Däne, der als vielversprechendes Talent nach Köln geholt wurde, hatte nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr nicht wirklich die Chance, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Der Kreis an Interessenten dürfte sich stand jetzt in Grenzen halten. Der FC wird um Lösungen bemüht sein. Denn bis zum Deadline Day sind es bekanntlich nur noch wenige Tage. Am 1. September schließt das Transferfenster.


Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Timo Hübers im Zweikampf mit Jonathan Burkardt
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Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Auch aufgrund einer beeindruckenden Chancenverwertung hat Mainz in der vergangenen Spielzeit an der Königsklasse geschnuppert. Eigentlich trifft am Sonntag also Top-Torgefahr auf den Top-Keeper – zumindest der Vorsaison. Doch die Vorzeichen haben sich verändert beim 1. FC Köln: Torgefahr trifft auf Torverhinderer.

Die einen trafen außergewöhnlich oft, die anderen verhinderten den Treffer am häufigsten. Am Sonntag kommt es in Mainz zum direkten Duell für den 1. FC Köln: Torgefahr trifft Torverhinderer.

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Die Begegnung 1. FSV Mainz gegen den 1. FC Köln versprach in der jüngeren Vergangenheit nur selten Spektakel. Vielleicht 2022, als der FC im April 3:2 gegen die Rheinhessen gewann, um im Herbst eine derbe 0:5-Klatsche zu kassieren. Der klassische Leckerbissen ist die Begegnung in aller Regel nicht. Es hätte aber nicht viel gefehlt und in der MEWA Arena wäre in dieser Saison königlich gespielt worden. Drei Punkte fehlten Mainz zur Champions League. So wird es zumindest die Europa League. Die Mainzer verpassten die Königsklasse, weil es zum Saisonfinale nur einen Sieg in neun Spielen gab. Die Mainzer erreichten Europa, weil das Team über eine der gefährlichsten Sturmoffensiven der Liga verfügte. 55 Treffer erzielte der FSV in der Spielzeit, nur die vier Champions-League-Teilnehmer sowie der VfB Stuttgart trafen öfter.

Schwäbe mit Topwerten

Viel beeindruckender war aber die Verwertung der Großchancen. Ganze 56 Prozent verwertete der FSV und verbuchte damit den höchsten Wert der Liga. Allerdings haben die Rheinhessen mit dem Weggang von Jonathan Burkardt ihren Top-Torjäger und Scorer verloren. 18 Tore erzielte der Angreifer in der Liga, drei weitere bereitete der Nationalspieler vor. Mit Nelson Weiper wird wohl ein weiterer Stürmer Mainz verlassen. Allerdings ließen sich die Mainzer den Burkardt-Abschied auch ordentlich bezahlen, kassierten knapp 21 Millionen Euro und investierten zehn in den einstigen FC-Wunschspieler Benedict Hollerbach. Wie viel Torgefahr nun verloren gegangen ist, lässt sich aktuell wohl nur schwer sagen. Allerdings war Mainz in den sieben Vorbereitungsspielen ganze 30 Mal erfolgreich. Der FSV weiß auch weiterhin, wo das Tor steht. „Die drei da vorne, Hollerbach, Nebel und Lee, die laufen jedem Ball hinterher und ziehen dadurch die gesamte Mannschaft mit und da können wir uns auch schon eine Scheibe von abschneiden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag.

Im Tor lag in der vergangenen Spielzeit bekanntlich eine Stärke der Kölner. Zumindest nach der Umbesetzung im Oktober. Nachdem Jonas Urbig in den ersten Saisonspielen 20 Tore kassierte und dabei deutlich über dem xGoals-Wert lag, avancierte Marvin Schwäbe einmal mehr zu einem der Leistungsträger einer Saison, tatsächlich wurde der Keeper einer der Aufstiegsgaranten. Schwäbe wehrte 80 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab (Bestwert), ließ fünf Tore weniger zu als erwartet, wies den besten xGoals-Wert auf und behielt in der zweiten Liga neun Mal die weiße Weste. Nur Nicolas Kristoff und Ron-Robert Zieler spielten öfter zu Null, allerdings auch bei deutlich mehr Begegnungen. Am Sonntag erwartet Kwasniok eine hohe Hürde. Mainz werde alles abkacheln, sagt der Coach. Und vermutlich ziemlich schnell auch den Vorwärtsgang finden.


„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Der FC will künftig auf die Dienste von drei Profis verzichten. Die Spieler fehlten am Freitag bereits beim Training der Geißböcke. Nun gibt es die offizielle Erklärung beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

Es hatte sich am Donnerstag angekündigt, am Freitag waren die Personal-Entscheidungen schon vollzogen beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

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Am Donnerstagabend angekündigt, am Freitagvormittag schon umgesetzt – als die Mannschaft gegen 10.30 Uhr den Weg zum Franz-Kremer-Stadion suchte, da waren die drei aussortierten Spieler der Geißböcke schon nicht mehr dabei. Imad Rondic, Jacob Christensen und Leart Pacarada dürfen sich ab sofort nach einem neuen Verein umschauen, dafür aber nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Während die Entscheidung bei Rondic und Christensen erwartbar gewesen ist, birgt diese bei Pacarada zumindest den Zündstoff, dass für einen Stammspieler der Vorsaison kein Platz mehr im Kader ist. Eine für die Spieler harte, aus Kwasnioks Sicht notwendige Entscheidung. „Der Kader war zu groß und ich habe mich für diese drei Spieler entschieden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag. „Die trainieren jetzt individuell mit dem Trainer-Team. Wichtig war mir, dass wir einen starken Fokus auf den Erfolg legen.“

„Damit wir fokussiert arbeiten können“

Die Spieler zeigten sich über ihr Aus natürlich alles andere als begeistert. „Ich habe in diesen Gesprächen, egal mit wem ich gesprochen habe, ganz selten enorme Freude wahrgenommen“, sagte der 43-Jährige. „Das ist nun Mal Fakt und liegt in der Natur der Sache. Wir haben das so gemacht, dass wir mit allen Spielern ein informelles Gespräch geführt haben. Die Jungs haben das aufgenommen und die Chance, sich auszusuchen, ob sie bei der U21 trainieren möchten oder individuell.“ Die Spieler hätten sich dann für Zweiteres entschieden. Diese Form werde man erst einmal beibehalten. Aktuell gibt es noch keine konkreten Interessenten bei den drei Akteuren, ein Abschied ist dennoch sehr wahrscheinlich.

Auch am Trainer ging die Entscheidung nicht spurlos vorbei. „Das sind bittere Entscheidungen, die einem auch echt zu schaffen machen. Ich habe immer gesagt, ich höre dann auf, wenn diese Entscheidungen mir am Allerwertesten vorbeigehen“, so Kwasniok. „Das tun sie nicht. Wenn ein Spieler nicht spielen darf oder im Kader steht, dann sind es auch harte Entscheidungen. Das ist die härteste von allen Entscheidungen. Aber das ist unumgänglich, damit wir fokussiert arbeiten können.“ 


Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok angekündigt, den Kader zu reduzieren, am Freitag waren die wichtigen Entscheidungen bereits getroffen. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

Wie erwartet und angekündigt ist der FC mit reduziertem Kader in die Trainingseinheit am Freitag vor dem Duell gegen Mainz gestartet. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

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Pünktlich zum Beginn der Bundesliga hat Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln wie angekündigt weitere wichtige Kader-Entscheidungen getroffen. Am Donnerstag hatte der Trainer auf einer Veranstaltung vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und dem „Express“ angekündigt, den Kader zu reduzieren. Drei Spieler würden aus dem aktuellen Kader aussortiert werden, so der Tenor. Die Akteure würden schon am Freitag nicht mehr an der Einheit am Geißbockheim teilnehmen. „Mit einem zu großen Kader mit 24 Spielern plus vier Torhütern geht fokussierte Arbeit nicht. Vier haben dann keine Aufgabe, wenn wir zehn gegen zehn spielen. Da gilt es harte Entscheidungen zu treffen, das ist schwierig“, sagte der Coach. Und tatsächlich fand die nicht-öffentliche Einheit am Morgen mit kleinerem Kader statt.

Rondic, Christensen und Pacarada nicht mehr im Training

Wie erwartet fehlte Imad Rondic am Freitag. Dem Stürmer war schon vor dem Spiel gegen Atalanta Bergamo mitgeteilt worden, dass er sich nach einem neuen Verein umschauen könne. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter der Woche berichtete, habe Rondic ein Angebot des Karlsruher SC ausgeschlagen und wolle sich eigentlich bei den Geißböcken durchsetzen. Dazu kommt es nun offensichtlich nicht. Wie es mit dem Bosnier weitergeht, ist noch nicht geklärt. Bei den Profis trainiert der Stürmer nun nicht mehr. Genauso wenig wie Jacob Christensen. Der Mittelfeldspieler war einst als talentierter Mittelfeldspieler aus Dänemark zum FC geholt. Zwar solle Christensen kein Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri sein, der Däne sollte aber möglichst mittelfristig in die Rolle hereinwachsen. Das gelang auch aufgrund von Verletzungen nicht.

Ebenfalls im Training fehlte am Freitag Leart Pacarada. Der Linksverteidiger darf sich offensichtlich auch einen neuen Verein suchen. Pacarada gehörte in der vergangenen Spielzeit noch zum Stammpersonal der Aufstiegsmannschaft. Insofern kommt die Ausbootung generell überraschend. Allerdings hatte sich der Abschied bereits in den vergangenen Tagen oder sogar Wochen angekündigt. Der FC suchte offenkundig nach mehreren Linksverteidigern. Auch nachdem mit Kristoffer Lund schon ein Spieler für diese Position gefunden wurde. Aktuell gilt Raphael Obermair als heißester Kandidat. Pacarada war immer wieder mit Bristol City in Verbindung gebracht worden. Die Spur gilt in England aber aktuell als nicht besonders heiß. Das könnte sich nun vielleicht ändern.

Denis Huseinbasic trainierte am Freitag mit der Mannschaft. Der Mittelfeldspieler wurde für das Pokalspiel gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Offenbar darf sich der ehemalige U21-Nationalspieler des DFB aber wieder beweisen. Kwasniok hatte angekündigt, dass es Spieler geben würde, die sich „reinbeißen“ könnten. Für die drei weiteren Spieler gilt das offensichtlich nicht mehr.


Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
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Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am Sonntag in die neue Saison. Vorab hat der Trainer aber noch ein paar harte Entscheidungen angekündigt. Die kommenden Tage werden aber auch ein wenig Aufschluss über das Leistungsvermögen des Teams geben. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an.

Lukas Kwasniok hat für Freitag harte Personal-Entscheidungen angekündigt. Auch bei den Zugängen könnte es noch einmal Bewegung geben und der erste Gradmesser steht auch an. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an

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Nur wenige Tage vor dem Start in seine erste Bundesliga-Saison hat Lukas Kwasniok einmal mehr bewiesen, dass er ein Freund der offenen Worte ist. Ziemlich unverblümt kündigte der Trainer der Geißböcke personelle Entscheidungen für den Freitag an. Streng genommen, hatte der Coach diese schon vor einer Woche kommuniziert, als er eine bevorstehende Kader-Verkleinerung inklusive Tendenzen ansprach. Doch beim FC-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und vom „Express“ wurde der 43-Jährige am Donnerstag noch deutlicher. Drei Spieler würden ab Freitag nicht mehr am Training der Profis teilnehmen, so der Tenor seiner Worte. Und es liegt auf der Hand, um welche Spieler es sich handeln wird. Imad Rondic und Jacob Christensen werden wohl nicht mehr bei den Profis auflaufen. Beim dritten Kandidaten könnte es sich um Leart Pacarada handeln. Der FC sucht offenkundig nur noch nach einem linken Schienenspieler.

Wer muss den FC noch verlassen?

Überraschend deutliche Worte, wenn auch – selbst zu diesem Zeitpunkt – wohl nachvollziehbare. Kwasniok will den Kader zum Saisonstart auf Idealgröße haben, Wartezeiten sollen vermieden, die Spieler bei Laune gehalten werden. 24 Feldspieler sind dem Trainer bei 18 freien Spieltags-Plätzen zu viel. Bei der Entscheidung wirkt der 43-Jährige erstaunlich nüchtern, vielleicht aber auch nur gerade heraus ehrlich oder einfach pragmatisch. So oder so wird der Kader nun auf Kwasnioks Wettbewerbsgröße gebracht. Dabei ist aber auch weiterhin nicht ausgeschlossen, dass es noch Neuzugänge gibt. Wahrscheinlich ist aber eben nur noch der linke Schienenspieler. Und da steht nach wie vor Raphael Obermair ganz weit oben auf der Liste. Der Kapitän des SC Paderborn ist bekanntlich seit Wochen ein Wunsch des Kölner Trainers, der SCP stellt sich bislang quer. Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen.

Darüber hinaus erscheinen weitere Transfers aktuell wohl eher unwahrscheinlich. Wenn, dann wird es sich um ein Schnäppchen kurz vor Toresschluss handeln müssen. In knapp zehn Tagen schließt das Transferfenster. So geht der FC aktuell mit zehn Neuverpflichtungen in die neue Spielzeit. Und die startet für die Kölner am Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05. Erst dann wird es den ersten ernsten Gradmesser geben. Zwar verbuchten die Kölner in den sechs Vorbereitungsspielen fünf Siege, darunter auch mehrere hohe, unterm Strich aber gegen nahezu ausschließlich unterklassige Gegner. Selbst das 4:0 gegen Atalanta Bergamo war alles andere als eine richtige Generalprobe. Zumindest brachten die Italiener nicht die Leistung auf die Platte, die sie 2024 zum Europapokal-Sieger machte. Auch im Pokal hatten es die Kölner nicht mit einer Mannschaft auf Augenhöhe zu tun, selbst, wenn das Ergebnis, vor allem aber die Leistung der Geißböcke gegen Regensburg den Eindruck vermittelte.

Mainz legt Fehlstart in der Conference League hin

Die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz könnte also ein erster Fingerzeig für die kommende Saison werden. Die Mannschaft von Bo Henriksen kassierte am Donnerstagabend eine bittere 1:2-Pleite im Hinspiel der Conference-League-Qualifikation gegen Trondheim. Am Sonntag steht das dritte Pflichtspiel innerhalb von sieben Tagen an. Sehr wahrscheinlich wird die Startelf der Kölner dann ein ganz anderes Gesicht bekommen, als noch gegen Regensburg. Und das nicht nur weil der Kölner Coach mit der Leistung seiner Mannschaft wohl alles andere als zufrieden war. Kwasniok betonte zuletzt, dass er die Aufstellung auf den Gegner anpasse. Dass Mainz ähnlich defensiv stehen wird wie Regensburg, die Kölner also munter das gegnerische Schlussdrittel bespielen werden, ist ziemlich unwahrscheinlich. Der Sonntag könnte also durchaus auch Aufschluss darüber geben, ob der FC wirklich in der Taktik und Formation so variabel ist, wie es sich der Trainer vorstellt.

Zudem wird sich zeigen, ob die neuformierte Mannschaft sich in der Vorbereitung einspielen konnte. Immerhin hat der neue Trainer auch zehn neue Spieler in das Team integrieren müssen. Zudem Spieler, die zum Teil erst seit wenigen Tagen in Köln weilen. Es stehen also ein paar spannende Tage am Geißbockheim und in Mainz an.