Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

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Luca Waldschmidt trifft auf seine „wichtigste Station“

Luca Waldschmidt ist mittlerweile seit 2023 Profi der Geißböcke. Die Bilanz des Offensivspielers fällt insgesamt durchwachsen aus. So wie einst in Freiburg läuft es zumindest noch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

Luca Waldschmidt trifft am Wochenende auf das Team der Wiege seines Erfolgs. Beim SC Freiburg wurde der Stürmer des 1. FC Köln laut eigener Aussage „zum Bundesligaspieler“. Am Sonntag geht es in der Bundesliga aber um Punkte für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt trifft nun auf seine „wichtigste Station“.

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Es liefen bereits die letzten Minuten, als Luca Waldschmidt den Zauberfuß mal wieder auspackte. Gefühlvoll schlug der Offensivspieler eine Flanke Richtung langer Pfosten. Möglicherweise wäre die Kugel auch ohne Hilfe im Netz gelandet, aber Marius Bülter bekam noch eine Haarspitze daran, erzielte somit sein erstes Pflichtspieltor für den FC und dankte anschließend natürlich dem Vorlagengeber. „Es war eine super Flanke von Luca, viel musste ich nicht mehr machen und habe ich auch nicht gemacht. Ein großer Anteil am Tor gehört Luca“, sagte der Torschütze. Die Saison ist erst zwei Spiele alt und in gewisser Weise schon ein wenig ein Abbild der vergangenen Spielzeiten des Zauberfußes. Waldschmidt lässt seine unbestrittenen technischen Qualitäten immer wieder aufblitzen, es fehlt die nötige Konstanz.

In Freiburg wird Waldschmidt Nationalspieler

Im Sommer hatte der Offensivspieler angekündigt, sich einen Verbleib durchaus vorstellen zu können, wenn er denn auch weiterhin seine Einsatzzeit erhalte. Einen Stammplatz hat der ehemalige Nationalspieler aber auch nicht sicher, gerade weil die Konstanz fehlt. Ausgerechnet jetzt steht die Begegnung gegen jenen Club an, bei dem der 29-Jährige einst so richtig durchstartete. Während seiner Zeit im Breisgau avancierte der junge Waldschmidt zum Schlüsselspieler, war Leistungsträger beim SC und öffnete sich dadurch Türen zu renommierten Vereinen, vor allem aber zur deutschen Nationalmannschaft.

„In Freiburg bin ich erst zum Bundesligaspieler geworden. Bei den Vereinen davor hat es sich noch eher angefühlt wie ein Jugendspieler“, sagte Waldschmidt vor einigen Jahren dem „Kicker“. „Freiburg war meine wichtigste Station.“ In 56 Spielen kam er auf siebzehn Scorerpunkte und hinterließ im Breisgau eine beeindruckende Spur. So beeindruckend, das Europa lockte und Waldschmidt nahm an. Der Stürmer wechselte zu Benfica mit emotionalen Worten. „Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat“, sagte Waldschmidt damals.

Wiedersehen mit dem SC Freiburg

Der Wechsel zu Benfica Lissabon im Sommer 2020 markierte in gewisser Weise den Wendepunkt. An die starken Leistungen konnte Waldschmidt nicht mehr ganz anknüpfen. Während der SC Freiburg nach seinem Abgang das DFB-Pokalfinale 21/22 erreichte, stand der Offensivspieler aufgrund der Stürmerflut in Lissabon bereits schnell wieder auf der Abschiedsliste.. Trotz einer Freigabeklausel von 88 Millionen Euro wechselte der Stürmer für zwölf Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Es folgte eine durchwachsene Zeit bei den Niedersachsen und schließlich die Leihe nach Köln. Auch dort steht eine Achterbahn der Gefühle. Von der Nationalmannschaft ist Waldschmidt mittlerweile meilenweit entfernt. Am Sonntag gibt es immerhin ein Wiedersehen mit dem SC Freiburg.


Das erwartet den FC gegen Freiburg: Lauffreude und stark in der Luft

Yuito Suzuki vom SC Freiburg
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Das erwartet den FC gegen Freiburg: Lauffreude und stark in der Luft

Nach dem Saisonstart in Mainz steht für den FC nun das erste Heimspiel an. Am Sonntagabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den SCF. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

Mit dem Duell gegen die Breisgauer geht es für die Geißböcke am Sonntag gegen einen Europa-League-Teilnehmer. Das Team von Julian Schuster schloss die vergangene Saison auf dem fünften Tabellenplatz ab. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Form: Nachdem die Freiburger in der Vorbereitung drei Siege und drei Unentschieden einfuhren, startete der SCF mit dem Pokalspiel in Lotte in die neue Spielzeit. Gegen den Viertligisten waren die Freiburger die deutlich überlegene Mannschaft und erreichten mit einem 2:0-Erfolg souverän die zweite Runde des DFB-Pokals. Am vergangenen Wochenende empfing Freiburg dann zum Start in die neue Bundesligasaison den FC Augsburg. Diesen Start stellte sich der Europa-League-Teilnehmer jedoch anders vor. Bereits zur Halbzeit führte Augsburg mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel erzielte Vincenzo Grifo per Strafstoß nur noch das 1:3.

Schmerzhafte Abgänge

Viel Bewegung auf dem Transfermarkt: Insgesamt verließen sieben Profis den Sportclub. Die beiden schmerzhaftesten Abgänge sind Ritsu Doan und Killian Sidillia. Während Doan für 21 Millionen zu Eintracht Frankfurt ging, wechselte Sidillia für knapp sechs Millionen Euro zur PSV Eindhoven. Um den Kader für die kommende Dreifachbelastung zu rüsten, waren die Verantwortlichen auch auf der Zugangsseite sehr aktiv. So verpflichteten die Freiburger mit Igor Matanovic, Phillip Treu, Anthony Jung, Derry Scherhant, Yuito Suzuki und Cyriaque Irie sechs Profis, die die Mannschaft sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärken.

Besonders spannend ist die Verpflichtung von Igor Matanovic. Der Stürmer stellte in seiner Zeit beim KSC unter Beweis, dass er weiß, wo das Tor steht. In der vergangenen Spielzeit konnte er dies jedoch nicht bestätigen, da er zum einen immer wieder kleine gesundheitliche Probleme und zum anderen eine enorme Konkurrenz hatte. Knüpft Matanovic an seine Zeit in Karlsruhe an, dürfen sich die Freiburger auf einen richtigen Torjäger freuen.

Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg

Ballbesitz: Im Heimspiel gegen den FC Augsburg hatten die Freiburger 59 % Ballbesitz. Gemeinsam mit dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen, die ebenfalls 59 % Ballbesitz aufweisen, steht Freiburg in dieser Statistik auf dem zweiten Rang. Lediglich der VfB Stuttgart hatte beim Spiel bei Union Berlin mit 68 % mehr Ballbesitz.

Lauffreudig: Wie bereits in der vergangenen Saison zeigten sich die Breisgauer auch im ersten Spiel der neuen Saison sehr lauffreudig. Mit 124,5 km liefen die Jungs von Trainer Julian Schuster mehr als fast jeder andere Bundesligist. Nur der FC Bayern spulte mit 125,4 km mehr Kilometer ab.

Stark in der Luft: Mit 29 gewonnenen Kopfballduellen gewannen die Freiburger zum Start der Bundesligasaison hinter Mainz 05 (34) die zweitmeisten Zweikämpfe in der Luft.

Taktik und Trainer

Formation: Trainer Julian Schuster lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei setzt er in der Abwehr mit Christian Günter, Phillip Lienhart, Matthias Ginter und Lukas Kübler auf reichlich Erfahrung und Robustheit. Auf den beiden Sechserpositionen agiert meist ein Spieler, der als Abräumer vor der eigenen Defensive agiert, und ein Profi, der das Spiel nach vorn mitgestaltet und auch als eine Art Ballschlepper spielt. In der offensiven Dreierreihe bietet der SCF eine gewisse Schnelligkeit, Flexibilität, aber auch Cleverness. Die drei Profis genießen unter Schuster einige Freiheiten und wechseln in ihren Positionen immer wieder durch. Der Stürmer muss bei Freiburg zum einen mitspielen und zum anderen auch Bälle für die Mannschaftskollegen festmachen können. Im eigenen Spiel setzt Freiburg auf einen Kombinationsfußball, der insbesondere von der Intensität und der Einsatzbereitschaft der Breisgauer abhängt. In der Abwehr versucht der SCF, das Spielfeld kleinzuhalten und dem Gegner so wenig Platz wie möglich bereitzustellen.

Eine weitere Stärke der Freiburger liegt in den Standards. Hier haben sie mit Grifo einen echten Experten, der aus jeder Situation für Gefahr sorgen kann.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Freiburg: Die Freiburger zeichnet natürlich eine extrem gute Arbeit über die vergangenen Jahre aus. Sie werden den Abgang von Doan kompensieren können. Sie haben schon gute Transfers getätigt und sind schon lange nicht mehr der kleine Verein, von dem immer wieder gesprochen wird. Freiburg ist eine Mannschaft, die in sich gewachsen ist und sich durch Aktivität, Intensität und eine hohe Gefahr bei Standards auszeichnet. Es wird logischerweise ein schwerer Fight werden.

Julian Schuster über Köln: Wenn man jetzt die Spiele gesehen hat, den Verein kennt, dann das erste Heimspiel wieder im Oberhaus nach einer gewissen Zeit, was da in der Stadt los ist, das kann man sich auch in Freiburg vorstellen. Dazu ein neuer Trainer, viel Energie. Die gilt es, anzunehmen und sich dann auch zu wehren.

Aufstellung: Atubolu – Günter, Lienhart, Ginter, Kübler – Osterhage, Eggestein – Grifo, Suzuki, Dinkci – Höler

Es fehlen: Niklas Beste (muskuläre Probleme), Daniel-Kofi Kyereh (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Maximilian Philipp (nicht berücksichtigt), Max Rosenfelder (Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Noah Weißhaupt (nicht berücksichtigt).


Wer schafft es in die erste Elf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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Wer schafft es in die erste Elf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach dem Liga-Auftakt vor einer Woche steht für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke das erste Heimspiel der Saison an. Wer am Sonntag gegen den SC Freiburg in der Startelf steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln spielen.

Für Lukas Kwasniok ist die Partie gegen den SC Freiburg das Heimdebüt in der Bundesliga. Ob am Sonntag auch einige Spieler das erste Mal im RheinEnergieSTADION auflaufen werden, bleibt noch abzuwarten: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Mit Ragnar Ache, Linton Maina und Florian Kainz hatten drei FC-Spieler in den vergangen Tagen nicht voll mitwirken können. Daher war zu Wochenbeginn und -mitte noch fraglich, ob sie für das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg zur Verfügung stehen würden. Doch Kwasniok gab am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel Entwarnung: „Sie haben heute alle mit trainiert. Sie werden grundsätzlich eine Option sein, wenn jetzt nichts dazwischen kommt.“ Trotzdem wird wohl wegen ihres Trainingsrückstands keiner der drei in der Startelf stehen. Eine Änderung könnte es jedoch links in der Dreierkette geben. Dort spielte in Mainz Tom Krauß, überzeugte seinen Trainer aber nicht vollends. Gut möglich, dass darum Cenk Özkacar eine Chance bekommt, sich zu beweisen. Bereits gegen Mainz war der Neuzugang für Krauß eingewechselt worden.

Debüt von van den Berg oder wieder Schmied?

Eventuell könnte auch Rav van den Berg zu seinem FC-Debüt kommen. So sei der Innenverteidiger laut Kwasniok schon „deutlich näher dran“, aber eben „für die nächsten Jahre und nicht die nächsten Tage oder Wochen“ verpflichtet worden. Daher dürfte eher Joel Schmied erneut den Vorzug bekommen. Und auch ansonsten gibt es nach dem Auftaktsieg in Mainz wenig Gründe für den Coach, zu wechseln. So sollten als Schienenspieler erneut Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen auflaufen, die ihren Job vor einer Woche ordentlich erledigten. Das Zentrum aus Eric Martel und Isak Johannesson wird wohl ebenfalls erneut starten, da sie schon recht eingespielt sind.

In der Offensive dürfte Jan Thielmann wieder den Vorzug vor Luca Waldschmidt bekommen. Zwar hatte Letzterer gegen Mainz mit seiner Vorlage für den Siegtreffer gesorgt, Thielmann ist aber defensiv stärker als der ehemalige deutsche Nationalspieler und hilft mehr im Pressing. Da außerdem Bülter nach seiner guten Leistung inklusive dem entscheidenden Tor gegen den FSV und Kaminski mit seinem ebenfalls auffälligen Auftritt gesetzt sein dürften, fehlt wohl der Platz im Sturm für Waldschmidt. Aber vielleicht zaubert der Trainer am Ende doch noch die eine oder andere Überraschung aus dem Hut.

So könnte der FC gegen Freiburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Training des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied im Testspiel gegen Fortuna Köln

Joel Schmied

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter



Rasmus Carstensen das erste Mal in der Startelf: So lief das Wochenende für die verliehenen FC-Profis

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln
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Rasmus Carstensen das erste Mal in der Startelf: So lief das Wochenende für die verliehenen FC-Profis

Neben dem FC in Mainz mussten auch die verliehenen Kölner Spieler am Wochenende ran. Für einen gab es sogar die Startelfpremiere. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Einige Profis sind momentan vom FC an andere Vereine verliehen. Für sie lief das vergangene Fußball-Wochenende jedoch sehr unterschiedlich: So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Der Innenverteidiger bekommt bei Blau-Weiß Linz in der ersten Liga Österreichs im Moment eine Menge Spielpraxis. So stand Bakatukanda am Samstag wie bereits bei allen Spielen davor über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Sonderlich erfolgreich war seine Mannschaft dabei bis jetzt aber noch nicht. So verloren sie zuletzt im Oberösterreich-Derby gegen die SV Ried mit 0:2. Damit ist Linz nach vier Spieltagen weiter ohne Punkt und folglich Tabellenletzter.

Erster Startelfeinsatz

Chilohem Onuoha: In der dritten Liga kam Onuoha an der ersten beiden Spieltagen beim SC Verl nur als Joker zum Einsatz, sammelte rund 50 Minuten Spielzeit. Gegen den VfB Stuttgart II erhielt der Stürmer aber unverhofft mehr Einsatzzeit, da er in der 39. Minuten für den verletzten Torschützen Alessio Besio eingewechselt wurde. Seiner Mannschaft konnte der Angreifer aber nicht zum Sieg verhelfen, das Spiel ging 1:1 aus.

Rasmus Carstensen: Ähnlich wie Onuoha kam auch Carstensen in den ersten Partien bei seinem Leihverein Aarhus GF nur von der Bank. Nun war es am 6. Spieltag aber soweit: Der Rechtsverteidiger durfte in der Startelf ran. So trug der Däne bis zu seiner Auswechslung in der 63. Minute zum 1:0-Erfolg gegen Vejle Boldklub bei. Nach dem dritten Sieg in Folge ist Aarhus in der ersten dänischen Liga bis auf den vierten Platz vorgerückt, nur zwei Punkte hinter Tabellenführer FC Kopenhagen.

Zweimal nur die Bank

Jaka Potocnik: Die ersten drei Partien von Rot-Weiss Essen in der dritten Liga und im Pokal hatte der Angreifer noch mit einem Muskelfaserriss und dem daraus entstandenen Trainingsrückstand verpasst. Im Spiel gegen Wehen Wiesbaden stand Potocnik jetzt das erste Mal im Kader, wenn auch noch ohne Einsatz. Ohne Unterstützung des Stürmers gewann Rot-Weiss Essen mit 4:3. Dabei hatte der Verein aus dem Ruhrgebiet schon 3:1 geführt, den Vorsprung aber wieder verspielt, nur um dann in der vierten Minute der Nachspielzeit doch noch den Siegtreffer zu erzielen.

Mansour Ouro-Tagba: Noch kein Erfolg ist die Leihe von Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II. Am Wochenende saß der Stürmer beim Duell mit dem SC Verl um Chilohem Onuoha erneut 90 Minuten auf der Bank und hatte somit keine Chance, beim 1:1 seiner Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Es bleibt abzuwarten, wann 20-Jährige sein Debüt für die Zweitvertretung der Stuttgarter geben wird.


Nur noch 7 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann und muss

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Nur noch 7 Tage Transferfenster – was beim 1. FC Köln noch passieren kann und muss

Bis einschließlich kommenden Montag können die Teams der Bundesliga neue Spieler verpflichten. Es bleiben also noch sieben Tage, in denen auch bei den Kölnern noch etwas passieren kann und auch muss. Was sich beim 1. FC Köln noch am Kader tun kann.

Mehr als 20 Transferhandlungen hat Thomas Kessler auf seiner Liste in diesem Sommer schon stehen. Dazu einige ausgemusterte Spieler. Doch es könnte noch einmal Bewegung in die Sache kommen. Was sich beim 1. FC Köln noch am Kader tun kann.

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Thomas Kessler kann man in diesem Sommer wahrlich keine Untätigkeit vorwerfen. In seiner ersten Transferphase als Sportdirektor hat der ehemalige Kölner Keeper ziemlich viel bewegt. Zehn Sommer-Neuverpflichtungen stehen auf der Seite der Zugänge. Bis auf Rav van den Berg kam bislang jeder Spieler, der in diesem Sommer verpflichtet wurde, auch schon zum Einsatz. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Abgänge. Der FC hat ein komplett neues Gesicht bekommen. Sportlich hakt es zwangsläufig auch noch an der ein oder anderen Stelle, die Ergebnisse stimmen aber bislang. Und die Kaderveränderungen sind noch nicht abgeschlossen. Es soll noch mindestens einen Zugang, ganz sicher aber einige Abgänge geben. Dabei rennt die Zeit. Den Kölnern bleiben noch sieben Tage, bevor am kommenden Montagabend das Transferfenster schließt.

Mögliche Zugänge

Auf der Seite der Neuverpflichtungen steht aktuell nur noch ein Name. Raphael Obermair wird weiterhin gehandelt. Die Kölner brauchen einen weiteren linken Schienenspieler. Denn durch die Ausbootung von Leart Pacarada und den Abgang von Max Finkgräfe ist das die einzige Position im Kader, die nicht doppelt besetzt ist. Der Kapitän des SC Paderborn steht ganz oben auf der Liste und aktuell macht es den Anschein, als fehle Plan B. Dabei ist alles andere als gesagt, dass die Kölner den Wunschspieler von Lukas Kwasniok auch bekommen. Zwar will auch Obermair zum FC kommen, doch die Ostwestfalen sollen wie berichtet eine Forderung von utopischen 2,7 Millionen Euro aufgerufen haben. Die Vorstellung liegt deutlich über denen der Kölner und auch deutlich über dem Marktwert.

Die Fronten scheinen zudem verhärtet. Zuletzt gab es einige Misstöne. Und Obermair soll sich wie das „Westfalen-Blatt“ berichtet vom Training abgemeldet haben. Weil der „Kopf frei“ bekommen möchte. Eine zerfahrene Situation. Fakt ist, dass Obermair einen gültigen Vertrag beim SCP hat – wenn auch nur noch bis 2026. Darüber hinaus sehen die Kölner Kaderplaner keine zwingende Notwendigkeit, noch einmal aktiv zu werden. Kwasniok gab in einer Talkrunde in der vergangenen Woche an, dass es auch nicht dringend einen weiteren Stoßstürmer brauche. Allerdings sind die Kölner spätestens nach der Ausbootung von Imad Rondic in vorderster Front sehr dünn besetzt. Mit Ragnar Ache und Marius Bülter verfügen die Kölner eigentlich nur über zwei klassische Stürmer. Ein weiterer Zugang erscheint nicht ausgeschlossen.

Erster Abgang fix

Ende vergangener Woche haben die FC-Bosse dann ihren Kader noch einmal an drei Stellen verkleinert. Der FC will natürlich Abnehmer für Rondic, Pacarada und Jacob Christensen finden. Denn die drei Akteure belasten die Payroll. Dafür sind die Kölner offenbar auch bereit, die Spieler für eine geringe bis gar keine Ablöse abzugeben. Interessenten soll es geben, eine Lösung bislang jedenfalls noch nicht. Doch dabei soll es nicht bleiben. Nach wie vor ist der FC auf der Suche nach Abnehmer für potenzielle Leihspieler. Julian Pauli stand in den beiden Pflichtspielen nicht im Kader. Dem Kölner Youngster wollen die FC-Bosse Spielzeit über eine Leihe ermöglichen – und das mindestens in der 2. oder zur Not 3. Liga. Aktuell deutet sich noch kein Wechsel an.

Ähnlich verhält es sich mit den Nachwuchsspielern Neo Telle und Emin Kujovic. Die beiden Akteure sollen ebenfalls verliehen werden, sind aktuell aber Teil des U21-Kaders. Bei Telle gestaltet sich die Situation insofern schwierig, weil der Vertrag des Innenverteidigers ausläuft. Wollen die Kölner ein Leihkonstrukt anstreben, muss der Youngster einen neuen Kontrakt unterschreiben. Wie es mit dem bereits zuvor ausgemusterten Sargis Adamyan weitergeht, ist ebenfalls noch offen. Dem Armenier lagen Angebote vor, eine Einigung gab es aber nicht. Dem Vernehmen nach, weil sich FC und Spieler nicht auf eine Abfindung einigen konnten. Anders verhält es sich bei Florian Dietz: Der Stürmer wechselt in die 3. Liga zum SSV Jahn Regensburg. Das haben die Vereine am Vormittag bestätigt.


Die Zeit rennt, SCP mit Mega-Vorstellung: Sollte der FC um Raphael Obermair überhaupt pokern?

OF Raphael Obermair vom SC Paderborn (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Die Zeit rennt, SCP mit Mega-Vorstellung: Sollte der FC um Raphael Obermair überhaupt pokern?

Der FC will Raphael Obermair verpflichten, der wiederum will zu den Kölnern. Aber der SC Paderborn möchte seinen Spieler nicht abgeben. Um eine Einigung zu erzielen, bleiben nur noch ein paar Tage für den 1. FC Köln: Wie lange wartet man auf Wunschspieler Obermair?

Noch ungefähr eine Woche ist das Transferfenster geöffnet. Solange hat der FC noch Zeit, um Raphael Obermair vom SC Paderborn loszueisen. Aber eine Einigung ist noch nicht in Sicht für den 1. FC Köln: Wie lange wartet man auf Wunschspieler Obermair?

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Eigentlich hat der 1. FC Köln keine Zeit mehr zu verlieren. Denn schon in etwa einer Woche schließt das Transferfenster. Dabei möchte der Verein sich mit Raphael Obermair nochmal auf der linken Schiene verstärken. Denn spätestens seit der Ausbootung von Leart Pacarada vor ein paar Tagen sind die Kölner auf dieser Position sehr dünn besetzt. Mit Kristoffer Lund steht nur ein gelernter Linksverteidiger im Kader. Auch Linton Maina hat unter Lukas Kwasniok schon in dieser Rolle gespielt, ist aber eine sehr offensive Besetzung. Darum ist es nur logisch, dass der FC-Coach seinen früheren Spieler gerne zu sich holen würde. So machte der Trainer schon vor zweieinhalb Wochen Druck: „Bei dieser Personalie ist es schon so, dass ein starkes Interesse unsererseits da ist. Der Spieler ist 29 und es wäre schön, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, dass er auch in der Bundesliga noch mal zeigt, was er drauf hat.“

Angespannte Stimmung zwischen den Vereinen

Seitdem sollen die Geißböcke laut Sky gleich zwei Angebote abgegeben haben. Gleichzeitig solle Paderborn aus FC-Sicht utopische Forderungen stellen. Wie das „Westfalen-Blatt“ schreibt, verlangt der SCP 2,7 Millionen Euro. Und das, obwohl der Vertrag des Paderborner Kapitäns im kommenden Sommer ausläuft und der Marktwert auf rund 1,5Millionen Euro geschätzt wird. Dass die Atmosphäre zwischen den beiden Vereinen angespannt ist, zeigt sich an den öffentlichen Aussagen. Während Kwasniok dem SC Paderborn eine Lüge darüber unterstellte, dass Köln noch kein Angebot abgegeben habe, fand SCP-Coach Ralf Kettemann es sehr kritisch, dass Kwasniok mit seiner ersten Obermair-Aussage die Ostwestfalen „in die moralische Peitsche mit reinnimmt und sagt, dass es schön wäre, wenn der SC Paderborn dem Spieler das ermöglicht“.

Es bleibt daher unklar, ob bis zur Transfer-Deadline noch ein Übereinkommen für einen Wechsel erzielt werden kann. Obermair wirkt dabei wie die Wunschlösung von Kwasniok, der den Spieler sehr schätzt. Ob der 29-Jährige auch Thomas Kesslers Plan A ist oder von Beginn an war, darf bezweifelt werden. So sollen die Geißböcke schließlich in dieser Transferperiode schon sehr an Derrick Köhn, der stattdessen zu Union Berlin ging, und Aaron Zehnter, der sich für Wolfsburg entschied, interessiert gewesen sein. Nun möchte der Sportdirektor anscheinend stattdessen seinem Coach die Wunschlösung erfüllen. Der würde damit einen Profi bekommen, bei dem der Trainer genau weiß, wie er einzusetzen ist und was die Stärken und Schwächen sind.

Wie lange kann Kessler pokern?

Aber Kessler kann nicht nicht ewig darauf spekulieren, noch eine Einigung zu finden. Die Ostwestfalen wollen ihren Leistungsträger offensichtlich nur äußerst ungern verlieren. Darum könnte es für den FC sinnvoll sein, sich jetzt schon mehr mit Alternativen zu beschäftigen. Denn dass die Kölner auf der linken Schiene Bedarf haben, ist wie schon beschrieben eindeutig. Wenn die Geißböcke jetzt nur auf eine Einigung beim Obermair-Deal setzen, drohen sie am Ende leer auszugehen, denn die Zeit läuft ihnen so langsam davon. Sollte Kessler aber schon Alternativen vorbereiten, würde das gleichzeitig etwas den Druck aus den Verhandlungen mit dem SCP nehmen. Falls sich dann doch nochmal eine Gelegenheit in den Gesprächen mit Paderborn ergibt, kann der FC immer noch den Wechsel des 29-Jährigen forcieren. Und wenn nicht, hat man die alternative Lösung in der Hinterhand. Die Kölner dürfen sich nur nicht zu sehr auf Kwasnioks Wunschtransfer versteifen.

Die U21 des FC kassiert die nächste bittere Niederlage

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln.
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Die U21 des FC kassiert die nächste bittere Niederlage

Am Sonntag war die Reserve der Geißböcke zu Gast bei den Sportfreunden Lotte. Die Mannschaft von Evangelos Sbonias konnte erneut trotz eines zwischenzeitlichen Ausgleichs keine Punkte mit nach Hause nehmen: Die U21 des 1. FC Köln verliert 1:2 gegen die Sportfreunde Lotte.

Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers von Malek El Mala konnte die Reserve der Geißböcke erneut nicht punkten: Die U21 des 1. FC Köln verliert 1:2 gegen die Sportfreunde Lotte.

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Während die Profis mit einem glücklichen 1:0-Erfolg perfekt in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind, läuft es beim Kölner Nachwuchs auch weiterrhin alles andere als rund. Die Mannschaft von Evangelos Sbonias kassierte am Sonntagnachmittag die dritte Niederlage in Serie. Mit nunmehr einem Sieg aus fünf Spielen belegt die U21 des FC den letzten Platz der Regionalliga West. Gegen die Sportfreunde Lotte hatte sich die Sbonias-Elf eigentlich viel vorgenommen. Allerdings übernahm der Gastgeber von Beginn an die Initiative, war das bessere Team und belohnte sich schließlich auch. Luca Horn erzielte Mitte der ersten Halbzeit die verdiente Führung. Mit der Führung im Rücken dominierten die Sportfreunde auch weiterhin das Geschehen und hätten das ergebnis frühzeitig in die Höhe schrauben können. FC-Keeper Luis Hauer verhinderte einen höheren Rückstand.

El Mala Treffer reicht nicht

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Lotte war dem zweiten Treffer deutlich näher als die Kölner dem Ausgleich. So fiel das 1:1 tatsächlich aus dem Nichts. Nach einem Zuspiel von Arda Süne setzte sich Malek El Mala gefühlt gegen die komplette gegnerische Hintermannschaft durch und schob nach gut 70 Minuten überlegt zum Ausgleich ein. Die Freude währte aber nicht lange. Nur fünf Minuten später erzielte Leon Demaj nach einem Eckball den 2:1-Siegtreffer. Die Geißböcke warten somit weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Die nächste Chance dazu haben die Kölner am Montag in einer Woche. Dann spielt die mannschaft von Sbonias zu Hause gegen den Wuppertaler SV.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Telle, Özkan – Kujovic, Dürholtz – Süne, Kristal, Yacobi – M. El Mala


Das erwartet den FC in Mainz: Hohe Intensität und ständige Torgefahr

Bo Henriksen hat Mainz neues Leben eingehaucht
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Das erwartet den FC in Mainz: Hohe Intensität und ständige Torgefahr

Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den FC nun endlich los. Am Sonntagnachmittag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zum ersten Bundesliga-Spiel in Mainz. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Mit dem Duell in Mainz starten die Kölner in das Unterfangen Bundesliga. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

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Aktuelle Form: Nachdem die Mainzer in der Vorbereitung keines ihrer sieben Spiele verloren hatten und dabei sogar sechs Siege einfahren konnten, starteten die 05er am vergangenen Montag mit dem Pokalspiel bei Dynamo Dresden in die neue Saison. Gegen den Zweitligisten tat sich der Conference-League-Teilnehmer ähnlich wie der FC in Regensburg schwer, setzte sich aber ebenfalls knapp durch (1:0). Am Donnerstagabend gab es dann eine bittere Niederlage in den Play-Offs zur Conference League unterlagen die 05er Trondheim nach einem Last-Minute-Gegentreffer 1:2, zeigten dabei aber eine ansprechende Leistung.

Abgang in Mainz

Schmerzhafter Abgang und dessen Nachfolger: Mit Jonathan Burkardt haben die Mainzer einen sehr schmerzhaften Abgang hingenommen. Der 25-Jährige, der im Sommer 2014 aus Darmstadt nach Mainz gewechselt war und seitdem diverse Jugendmannschaften durchlief, feierte in der Spielzeit 18/19 sein Debüt im Profiteam der 05er. Von da an gehörte er stets zur ersten Mannschaft und entwickelte sich kontinuierlich weiter. In der vergangenen Saison stellte der Stürmer mit 18 Treffern und drei Vorlagen seine persönliche Bestleistung auf. Damit hatte er einen großen Anteil daran, dass sich Mainz die Teilnahme am europäischen Wettbewerb sicherte.

Neuzugang und offene Entscheidung

Diese starke Saison blieb auch Eintracht Frankfurt nicht verborgen, die den Offensivspieler vor der Saison für 21 Millionen Euro fest verpflichteten. Als Ersatz für Burkardt nahmen die Mainzer Benedict Hollerbach von Union Berlin unter Vertrag. Für den ehemaligen Wiesbadener überwiesen die Rot-Weißen zehn Millionen Euro nach Berlin. Sowohl in Dresden als auch in Trondheim stand der 24-Jährige in der Startformation. Dabei zeigte sich der ehemalige Kölner Wunschspieler sehr bemüht, blieb jedoch noch ohne Torerfolg.

Unruhe um Weiper: In den vergangenen Tagen gab es in Mainz ein wenig Unruhe. Grund dafür war Stürmer Nelson Weiper, der in Mainz noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Mainz würde den Vertrag mit dem Stürmer gerne vorzeitig verlängern. Allerdings lässt sich Weiper bei seiner Entscheidung ein wenig Zeit. Aufgrund dessen haben die Verantwortlichen rund um Trainer Bo Henriksen den U21-Nationalspieler für die Partien in Dresden und Trondheim aus dem Kader gestrichen, damit er den Kopf freibekommen kann. Auch gegen den FC wird Weiper daher aller Voraussicht nach nicht im Kader stehen.

Trainer und Taktik

Formation: Trainer Henriksen lässt sein Team überwiegend im 3-4-3-System agieren. Dabei besteht die Dreierkette meist aus Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa. Alle drei verfügen über eine gewisse körperliche Präsenz, können aber auch das Spiel von hinten heraus gestalten. Bei den beiden Schienenpositionen setzt der Däne auf zwei Akteure, die viel marschieren können und sich auch immer wieder in das eigene Angriffsspiel einschalten. Im zentralen Mittelfeld agiert Kaishu Sano als defensiver Sechser, während Amiri eher als Achter spielt und das Herzstück des Mainzer Spiels ist. In der Angriffsreihe setzt Henriksen nicht auf einen klassischen Neuner, sondern vielmehr auf drei spielstarke Akteure, die immer wieder ihre Positionen tauschen. Dadurch stellen die 05er den Gegner häufig vor neue Aufgaben. Beim Abwehrverhalten machen die Rheinhessen das Zentrum sehr eng und versuchen, den Gegner früh unter Druck zu setzen.

Lukas Kwasniok über Mainz: „Wir fahren als Underdog dahin, müssen uns aber auch nicht kleiner machen, als wir sind. Ich habe schon das Gefühl, dass uns Mainz zwei Jahre voraus ist. Mit dem Trainer haben sie mit dem extremen Pressing eine Identität auf dem Spielfeld. Sie können unglaublich viel laufen und marschieren. Die drei vorn laufen jeden Ball an und ziehen damit die komplette Mannschaft mit. Bei ihnen hat sich in Hinblick auf die Haltung ein gewisses Selbstverständnis entwickelt. Es wird eine Herkulesaufgabe.“

Bo Henriksen über den FC: „Köln spielt sehr guten Fußball. Sie sind sehr gut mit dem Ball, haben Selbstvertrauen und wollen Fußball spielen. Auch haben sie gute Spieler und eine gute Organisation auf dem Platz. Köln hat gegen Bergamo 4:0 gewonnen und sie auch hoch gepresst. Wir müssen es besser machen als Atalanta. Es wird ein offenes Spiel.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Zentner – da Costa, Bell, Kohr – Caci, Amiri, Sano, Mwene – Nebel, J.-S. Lee – Hollerbach

Es fehlen: Niklas Tauer (nicht berücksichtigt) und Nelson Weiper (Versetzt zur U23)


Bundesligastart in Mainz – So könnte der 1. FC Köln spielen

Isak Johannesson dürfte gesetzt sein
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Bundesligastart in Mainz – So könnte der 1. FC Köln spielen

Das Warten hat ein Ende: Das erste Bundesliga-Spiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Am Sonntagnachmittag geht es gegen den 1. FSV Mainz 05. Wen der Trainer aufstellen wird, ist noch offen. So könnte der 1. FC Köln spielen.

Die Wochen der Vorbereitung sind vorbei, jetzt geht es wieder los. Der FC startet mit der Begegnung gegen Mainz in die Saison. Trainer Lukas Kwasniok ließ sich im Bezug auf die Aufstellung noch nicht in die Karten gucken: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Dass Lukas Kwasniok seinen Kader noch verkleinern würde, hatte der Trainer schon mehrfach angedeutet. Dass Kwasniok allerdings vor den Deadline-Day am 1. September eine finale Entscheidung treffen würde, hatte am Donnerstag dann doch überrascht und wurde an Freitag bereits umgesetzt. Dementsprechend waren Imad Rondic, Leart Pacarada und Jakob Christensen für das Mainz-Spiel schon kein Thema mehr. Nach den Eindrücken der Vorbereitung sowie der Nominierung in der Vorwoche für Regensburg war die Personalentscheidung alles andere als eine Überraschung. Doch auch für den Bundesliga-Start musste der Kölner Coach unliebsame Entscheidungen treffen, schließlich darf der Coach nur 18 Feldspieler für die Begegnung nominieren. So bleiben Dominique Heintz und Julian Pauli auch dieses Mal zu Hause. Zudem verletzte sich Linton Maina und wird also ebenfalls fehlen.

Kwasniok muss seine Startelf umbauen

Durch den Ausfall wird es also definitiv eine Startelf-Veränderung geben müssen. Für Maina wird mit großer Wahrscheinlichkeit Kristoffer Lund starten. Der gelernte Linksverteidiger hatte in der Vorbereitung überzeugt und sollte daher eine Option für die Startelf sein. Aber auch darüber hinaus könnte es weitere Veränderungen geben. Zwar betonte Kwasniok in der Pressekonferenz am Freitag, dass die Eindrücke aus dem Regensburg-Spiel eher wenig Einfluss auf die Aufstellung hätten, allerdings wird der 43-Jährige auch nicht müde, zu betonen, dass er keine Stammelf habe, vielmehr routieren wolle, seine Mannschaft jeweils auf den Gegner anpassen werde. Und es ist wahrlich nicht zu erwarten, dass Conference-League-Teilnehmer Mainz ähnlich aufspielen wird wie Drittligist Regensburg.

Gut möglich, dass Rav van den Berg an Sonntag zu seinem ersten Einsatz für den 1. FC Köln kommt. Dann würde Cenk Özkacar ein Platz auf der Bank drohen, denn der Kölner Coach hatte bereits gesagt, dass die beiden Innenverteidiger wohl eher nicht gemeinsam auflaufen werden. Auch in der Offensive könnte es zu Veränderungen kommen. So sorgte Jan Thielmann gegen Regensburg nach seiner Einwechslung für ordentlich Bewegung und wurde vom Kölner Trainer am Freitag nochmal explizit gelobt. In der Sturmspitzen wäre Ragnar Ache sicherlich eine Option, denn auch der Zielstürmer veränderte die Spieldynamik gegen den Jahn.

So könnte der FC gegen Mainz spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln

Rav van den Berg

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache im Test gegen Vitesse Arnheim

Ragnar Ache



Der FC hat ein neues Gesicht – reicht es schon für die Bundesliga?

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Der FC hat ein neues Gesicht – reicht es schon für die Bundesliga?

Mit bislang zehn neuen Spielern starten die Kölner am Sonntag in die Bundesliga-Spielzeit. Die Transfers haben bereits eine gewisse Euphorie entfacht, dabei ist noch um keinen Punkt gespielt. Ist der 1. FC Köln schon bereit für die Bundesliga?

Von der Aufstiegsmannschaft der Geißböcke sind nur wenige Stützen geblieben, zahlreiche Neuverpflichtungen drängen in die erste Elf. Der neue Coach, vor allem aber Sportdirektor Thomas Kessler haben die Euphorie rund um den FC entfacht. Aber reicht das? Ist der 1. FC Köln schon bereit für die Bundesliga?

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Die Bilanz kann sich sehen lassen. Mehr als 20 Millionen Euro haben die FC-Bosse in neue Spieler investiert. Zehn Akteure wurde in diesem Sommer neu verpflichtet. Wiederum sechs von ihnen standen am Sonntag im Pokalspiel gegen Regensburg in der Anfangsformation, weitere zwei wurden eingewechselt. Einzig Rav van den Berg und Tom Krauß saßen im Jahnstadion 90 Minuten auf der Bank, beide gehören aber ganz sicher zum erweiterten Kreis einer möglichen Startelf. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wird bekanntlich nicht müde, zu betonen, dass es bei ihm keine klassische Stammelf gibt, vielmehr einen Pool an Spielern, die für die Anfangsformation in Betracht kommen. Bis auf Ron-Robert Zieler, der zweifelsfrei auch das Zeug dazu hätte, dürften eben alle Neuzugänge zu der illustren Runde gehören.

Zweithöchste Investition der Vereinsgeschichte

Zweifelsohne haben die Kölner ein neues Gesicht verpasst bekommen. Einige Stammspieler der Vorsaison müssen sich sogar Gedanken um ihre Zukunft machen. Zumindest standen sie gegen Regensburg bekanntlich gar nicht erst im Kader, Kwasniok sprach ganz offen über Tendenzen für die Zukunft. Für die Investitionen und auch die Neuverpflichtungen wird Thomas Kessler aktuell von vielen Fans gefeiert. Kein Wunder, nach Jahren des Sparkurses hat der neue Sportdirektor ordentlich Geld in die Hand genommen – sogar mehr als erwartet. Inklusive der Ablöse für den Coach sind es an die 25 Millionen Euro und damit so viel wie seit Jahren nicht mehr, die zweithöchste Investition je. Doch bekanntlich schießt Geld keine Tore und die vergangenen Jahre haben beim FC ebenfalls gezeigt, dass nicht jeder Transfer auch eine sportliche Wende bedeutet.

Der Auftritt gegen Regensburg hat jedenfalls Fragen hinterlassen. 70 Minuten haben die Geißböcke alles andere als überzeugt. Die Hintermannschaft stand nicht immer sattelfest, in der Vorwärtsbewegung fehlte es dagegen lange an Ideen. Erst die Umstellung auf Viererkette, die insgesamt fünf Einwechslungen und wohl auch das drohende Pokal-Aus änderten die Spieldynamik. Dennoch ist man beim FC von den Sommertransfers absolut überzeugt. „Wir brauchten frisches Blut, eine höhere Qualität und einen höheren Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Das war unser Auftrag“, sagte Thomas Kessler am Mittwochabend auf dem „Rheinischen Fußballgipfel“ der RP. Er sei „absolut zufrieden“, fügte der Sportdirektor an. Und die Neuverpflichtungen sind in der Tat vielversprechend. Ob sie aber eine höhere Qualität haben, wird sich zeigen müssen.

Sonntag bringt den ersten Schritt Richtung Wahrheit

Ein Garant für den Klassenerhalt oder sogar mehr sind die Transfers nämlich auch nicht. Für viele Spieler sind es bekanntlich die ersten Schritte in der Bundesliga, ob der Weg ins deutsche Oberhaus ein glücklicher sein wird, muss sich in den kommenden Wochen zeigen. Andere FC-Akteure hatten zumindest zuletzt ihre Probleme mit der Erstklassigkeit. Sonst hätten die abgebenden Vereine einem Abgang des jeweiligen Akteurs sicherlich nicht zugestimmt. So wirklich ist die Stärke des Kaders also noch nicht einzuschätzen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Vorbereitungsspiele allesamt keine Gradmesser waren. Selbst das 4:0 gegen Atalanta Bergamo ist ganz sicher mit Vorsicht zu genießen.

Zudem waren die Transfers nach den zahlreichen Abgängen auch einfach nötig oder sie ermöglichten mindestens andere Schritte. Zwar liest sich der Kaderwert der Geißböcke auch nach den Transfers weiterhin wie der eines Abstiegskandidaten (Platz 15 mit rund 40 Millionen Euro Rückstand auf Union Berlin), doch entscheidet der am Ende nicht über die Punkte auf dem Platz. Dazu wird auch das Zusammenspiel der Mannschaft benötigt. Es muss sich zeigen, ob die neu zusammengewürfelte Mannschaft bereits über eine gewisse Eingespieltheit verfügt. Den ersten Schritt Richtung Wahrheit wird es dann am Sonntag geben. So oder so.