Vierter Tag des Trainingslager: Mehrere Spieler beim 1. FC Köln können nicht voll trainieren, Martel wieder am Ball

Eric Martel trainiert wieder mit dem Ball
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Vierter Tag des Trainingslager: Mehrere Spieler beim 1. FC Köln können nicht voll trainieren, Martel wieder am Ball

Schon einige schweißtreibende Einheiten haben die Spieler des FC im Trainingslager hinter sich. Aber auch am vierten Tag kann Trainer Lukas Kwasniok nicht aus dem Vollen schöpfen: Mehrere Spieler des 1. FC Köln können nicht voll trainieren.

Noch sind nicht alle Spieler fit beim FC. So musste Eric Martel bereits ein paar Einheiten aussetzen und auch Jacob Christensen hat noch Probleme. Am vierten Tag des Trainingslagers kommt noch ein weiterer gesundheitlich angeschlagener Akteur dazu: Mehrere Spieler des 1. FC Köln können nicht voll trainieren. Auch wenn bei zumindest einigen mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen ist.

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Bisher hat Trainer Lukas Kwasniok seine Mannschaft wirklich nicht geschont. Bei sommerlichen Temperaturen mussten die FC-Profis im Trainingslager schon einige schweißtreibende Einheiten absolvieren, um sich die körperlichen Grundlagen für die kommende Spielzeit zu erarbeiten. Aus dem Vollen schöpfen konnte der Coach dabei aber noch nicht. Ein paar Profis haben noch nicht voll mit trainieren können. Und auch am vierten Tag wird das so bleiben. Eric Martel stand wieder auf dem Platz, trainierte Teile der Einheit wieder mit. Der Mittelfeldspieler hatte die Einheit am Sonntag wegen Rückenproblemen abbrechen müssen und auch am Montag nicht auf dem Platz gestanden. Da hatten die Kölner aber schon leichte Entwarnung gegeben und angekündigt, dass er bald wieder auf dem Platz stehen werde. Das ist nun wie erwähnt auch der Fall.

Schwäbe muss aussetzen

Ein ähnliches Schicksal hat Jacob Christensen, nur dass der Däne noch nicht wieder auf dem Platz ist. Er kann wegen muskulären Problemen weiterhin nur individuell trainieren. Gar nicht mitwirken kann wiederum Marvin Schwäbe. Das aber nicht aus Verletzungsgründen. Der Torwart leidet an Magen-Darm-Problemen und muss deswegen aussetzen, blieb im Hotel. Trainer Kwasniok muss also auf ein paar Spieler verzichten. Auf wen er von den Abwesenden beim Testspiel am kommenden Freitag bauen kann, bleibt noch abzuwarten. Positiv ist aber die Entwicklung von Luca Kilian. Der Innenverteidiger kommt langsam zurück von seiner Reruptur des Kreuzbandes. Nach und nach kann er mehr beim Mannschaftstraining mitmischen, auch wenn er noch kürzer tritt.

Die Mannschaft trainierte derweil zunächst auf dem Nebenplatz, einmal mehr eine intensive Einheit. Einen kuriosen Einsatz hatte Mannschaftsarzt Dr. Paul Klein, der einen Fan nach einem Sturz versorgte.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel bei Florenz auf dem Zettel

Eric Martel und Linton Maina
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel bei Florenz auf dem Zettel

Nach wie vor steht hinter Eric Martel im aktuellen Kader der Geißböcke das größte Fragezeichen. Der Sechser könnte den Verein noch in diesem Sommer verlassen – wenn der Preis stimmt und es Interessenten gibt für den Spieler des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert.

Aktuell ist er leicht verletzt, beim FC hofft man auf die baldige Rückkehr. Dabei ist nicht klar, wie es weitergeht mit dem Sechser des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert. Das berichtet die „Bild“ am Montagabend.

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Am Montag konnte Eric Martel noch nicht wieder eingreifen. Der Sechser der Kölner trainiert individuell, der Rücken spielt nicht so richtig mit. Und das bei der zweiten Einheit unter dem neuen Trainer. Martel musste das Training abbrechen, arbeitet seitdem individuell. Der FC erwartet schon bald die Rückkehr des Vize-Europameisters. Die zweite Rückkehr innerhalb weniger Tage. Erst zum Trainingslager ist der 23-Jährige wieder zu der Mannschaft gestoßen und nun auch schon wieder raus. Wie lange das nächste Comeback dann dauern wird, scheint dieser Tage sehr ungewiss. Denn nach wie vor ist die Zukunft des Mittelfeldspielers offen. Die Basis: Martel hat noch ein Jahr Vertrag beim FC. Sollte der 23-Jährige noch eine marktgerechte Ablöse erzielen wollen, ist dieser Sommer wohl die letzte Chance.

Florenz an Martel interessiert

Es scheint gerade so gut wie ausgeschlossen, dass der Sechser seinen Kontrakt noch einmal verlängert. Bislang war die Erzählweise, dass Martel noch eine Saison bleibt und dann den Verein ablösefrei verlassen wird. Nun aber ploppt ein Gerücht aus Italien auf. Wie unter anderem die „Bild“ berichtet, ist der AC Florenz an dem Mittelfeldspieler interessiert und wäre offenbar im Fall der Fälle bereit, tief in die Tasche zu greifen. Martel soll demnach nicht der Top-Kandidat sein, aber durchaus interessant für Florenz. Der FC wäre ab der richtigen Summe wohl auch gesprächsbereit. Und die dürfte nahe an einem zweistelligen Millionenbetrag ran reichen.

Für die Zeit in Bad Waltersdorf hatte Thomas Kessler ein Gespräch mit dem ehemaligen U21-Nationalspieler angekündigt. „Ich werde mit Eric im Trainingslager bestimmt auch mal einen Kaffee trinken“, so Kessler. „Es ist in keiner Weise eine Entscheidung gefallen. Wir unterhalten uns ein bisschen und dann schauen wir, wie es weitergeht.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl an Heidenheim-Star interessiert

Leonardo Scienza soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl an Heidenheim-Star interessiert

Der FC sucht weiter nach Kader-Verstärkungen für die bevorstehende Spielzeit. Und angeblich sollen die Geißböcke bei der direkten Konkurrenz ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln ist wohl an Leonardo Scienza vom 1. FC Heidenheim interessiert.

Eigentlich suchen die Geißböcke nach weiteren Spielern für die Defensive und einem Angreifer, nun kommt aber ein anderer Offensivspieler-Typ auf die Gerüchte-Liste. Der 1. FC Köln ist wohl an Leonardo Scienza interessiert. Das berichtet „Sky“ am Montagabend.

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Aktuell halten sich weiter die Gerüchte um Ahmetcan Kaplan. Der ehemalige türkische Junioren-Nationalspieler ist offenbar in den Fokus der Geißböcke geraten und würde auch gut ins Anforderungsprofil der Kölner passen. Etwas überraschender kommt nun ein weiteres Gerücht daher. Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, sind die Geißböcke an einer Verpflichtung von Leonardo Szienca von Liga-Konkurrent Heidenheim interessiert. Demnach wolle Thomas Kessler den Spieler gerne verpflichten. Es habe laut Sky-Experte Florian Plettenberg auch ein erstes Telefonat zwischen den beiden Vereinen gegeben. Auch weitere Vereine seien an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert. Tatsächlich gehört der 26-Jährige in Heidenheim zu den absoluten Leistungsträgern.

Ein Transfer wahrscheinlich?

Ein Interesse von Thomas Kessler käme also nicht von ungefähr. Wie realistisch ein Deal aber ist, scheint eine andere Frage zu sein. Denn Heidenheim stelle sich angeblich eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro vor. Zwar hat der FC durch die Verkäufe von Spielern wie Damion Downs und Max Finkgräfe wieder frisches Geld zur Verfügung, dass die Kölner aber einen zweistelligen Millionenbetrag für Szienca investieren, käme dann doch überraschend. Zum einen, weil der FC auch auf anderen Positionen noch investieren will, zum anderen sind die Geißböcke gerade auf der linken Außenbahn, auf der Szienca zu Hause ist, besonders gut besetzt. Mit Said El Mala, Linton Maina, Jakub Kaminski und Florian Kainz hat der FC vier Spieler in den eigenen Reihen, die bevorzugt auf Linksaußen spielen.

Zwar kann der 26-Jährige auch auf anderen Positionen in der Offensive spielen. Das gilt aber für so ziemlich jeden der genannten Spieler auch. So wie auch für Jan Thielmann, den Lukas Kwasniok auf der rechten Offensivseite sieht.

Nächster U21-Abgang: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln

Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln
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Nächster U21-Abgang: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln

Bereits einige Veränderungen hat es bei der U21 des FC diesen Sommer gegeben. Nun steht der nächste Abgang fest: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler geht zur VSG Altglienicke.

Am kommenden Samstag startet die Kölner U21 gegen den 1. FC Bocholt in die neue Saison der Regionalliga West. Davor hat die Mannschaft aber noch einen Abgang zu verzeichnen: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln.

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Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Gesicht in diesem Sommer ziemlich verändert. Etliche Wechsel wurden in beide Richtungen abgewickelt. Jetzt steht kurz vor dem Start in die Saison in der Regionalliga West am Samstag gegen den 1. FC Bocholt der insgesamt 11. Abgang fest: Jonas Saliger wechselt zur VSG Altglienicke. Das gab der FC heute bekannt. Der 21-Jährige geht damit in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost auf Punktejagd.

FC gibt Wechselwunsch statt

Der Wunsch nach einer neuen Herausforderung kam vom Mittelfeldspieler selber. Nach zwei Jahren in Köln sucht er mit Altglienicke eine neue Herausforderung. „Jonas hat sich in seinen beiden Jahren in der FC-Akademie positiv entwickelt und den Sprung in den Männerfußball gemeistert. Er hat in der zweiten Saison sowohl seine Spielzeit als auch seine Scorer-Quote deutlich erhöht. Nun kam er mit dem Wunsch einer Veränderung auf uns zu. Wir haben das intern abgewogen und letztlich seinem Wunsch stattgegeben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln. 

Saliger kam im Sommer 2023 von Dynamo Dresden in die Domstadt. Zunächst spielte er eine Saison leihweise für den FC. In dieser kam der Außenspieler auf 20 Einsätze in der Regionalliga West, in denen er zwei Tore und zwei Vorlagen erzielte. Darauf verpflichtete der 1. FC Köln ihn im vergangenen Sommer fest. In der abgelaufenen Spielzeit entwickelte der 21-Jährige sich dann gut weiter. Er kam auf insgesamt 26 Einsätze, davon 18 in der Startelf. Auch steigerte Saliger seine Anzahl an Scorerpunkten deutlich, schaffte sechs Tore und sechs Assists. Diese Quote wird er nun bei der VSG Altglienicke in der Regionalliga Nordost weiter steigern wollen.


Jakub Kaminski heizt Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln an – „Ich will die erste Wahl sein“

Jakub Kaminski beim Training in Bad Waltersdorf
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Jakub Kaminski heizt Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln an – „Ich will die erste Wahl sein“

Beim VfL Wolfsburg geriet Jakub Kaminskis Karriere zuletzt ins Stocken. Daher folgte vor etwas über zwei Wochen der Wechsel zum FC. Dort möchte er nun durchstarten: Das sagt Jakub Kaminski über seine Ziele beim 1. FC Köln.

Bereits 70 Bundesliga-Einsätze hat Jakub Kaminski mit gerade mal 23 Jahren vorzuweisen. Besonders in der vergangenen Saison war er beim VfL Wolfsburg aber nur Ergänzungsspieler. Das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski über seinen Wechsel und seine Ziele beim 1. FC Köln.

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Er war einer der Lichtblicke beim insgesamt durchwachsenem Test gegen Fortuna Köln: Immer wieder sorgte FC-Neuzugang Jakub Kaminski für Wirbel auf der linken Seite. Mit seiner Dynamik stellte der 23-Jährige die Abwehr der Fortuna oft vor Probleme und leitete gerade in der Anfangsphase so vielversprechende Aktionen ein. Damit deutete der Außenspieler an, dass er eine wichtige Verstärkung für die Kölner im Kampf um den Klassenerhalt sein kann. Und genau das ist auch das Ziel des polnischen Nationalspielers: „Ich möchte meine Qualitäten in Köln zeigen. Ich bin ein schneller Spieler und möchte Tore schießen“, sagte der 23-Jährige am Anschluss an die Trainingseinheit am Montag im Trainingslager.

Schwierige Phase in Wolfsburg

Beim VfL Wolfsburg war seine Karriere in den vergangenen beiden Jahren jedoch etwas ins Stocken geraten. Kaminski kam nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. „Ich konnte meine Position nicht stabilisieren, da es in Wolfsburg viele Wechsel gab“, so der 23-Jährige. Darum entschied er sich für den Transfer per Leihe zum FC. Ein Vorteil in Köln sind die Sprachkünste von Trainer Lukas Kwasniok: „Wir passen gut zusammen. Er spricht auch polnisch, das hilft beim besseren Verstehen.“ In Köln möchte der Spieler nun zeigen, dass er die Qualität für die Bundesliga hat.

Und dafür hat er in seinen ersten zwei Wochen schon einige schweißtreibende Einheiten mitgemacht. Die Arbeit in der Vorbereitung soll sich dann in der Saison auszahlen. „Ich hoffe, dass wir diese Intensität, die wir gerade im Training zeigen, dann auch auf den Platz bekommen“, sagt Kaminski. Und weiter: „Wir müssen uns die Zeit nehmen, um zu verstehen, was der Coach auf dem Feld möchte. Wir lernen gerade viel und ich hoffe, dass wir das dann auch in der Bundesliga anwenden können.“ Wichtig für eine erfolgreiche Saison ist aber auch der mannschaftliche Zusammenhalt. Er selber sei dabei sehr gut von der Mannschaft und den Mitarbeitenden aufgenommen worden und sehr glücklich, jetzt in Köln zu sein.

Großer Konkurrenzkampf

Dort erwartet ihn aber große Konkurrenz auf seiner Position. So haben die Geißböcke einige Spieler im Kader, die auf den Außen auf Spielzeiten kommen möchten. Linton Maina, Jan Thielmann, Florian Kainz und Said El Mala melden alle Startelfansprüche oder zumindest Ansprüche auf regelmäßige Einsatzzeiten an. Trotz der vielen Konkurrenten ist Kaminski überzeugt, dass er sich durchsetzen kann: „Ich muss meine Fähigkeiten auf dem Platz zeigen, jeden Tag hart arbeiten und dem Coach meine Qualitäten zeigen. Ich möchte die erste Wahl sein.“ Und das am liebsten auf der linken Seite. Der 23-Jährige kann zwar auch rechts agieren, fühlt sich auf links aber wohler: „Auf der Position habe ich sehr gute Spiele in der Bundesliga und polnischen Liga sowie in der Nationalmannschaft Polens gemacht.“ Dass der Neuzugang dann auch in ein paar Wochen am ersten Spieltag auf dieser Seite eine gute Leistung abliefert, werden wohl alle Fans des 1. FC Köln hoffen.


Heiße Temperaturen, Intensität – aber weiterhin ohne Eric Martel

Einheit auf dem Nebenplatz. Der 1. FC Köln trainiert bei sommerlichen Temperaturen
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Heiße Temperaturen, Intensität – aber weiterhin ohne Eric Martel

Am Montagvormittag ist der FC in die dritte Trainingseinheit des Trainingslagers gestartet. An Schonung war bei fast 30 Grad aber nicht zu denken. Eric Martel fehlte auch am Montag beim 1. FC Köln. Doch der FC gab vorsichtige Entwarnung.

Bei sommerlichen Temperaturen ging es für die Mannschaft am Vormittag weiter. Allerdings nicht für das komplette Team: Eric Martel fehlte auch am Montag beim 1. FC Köln, trainiert individuell. Jacob Christensen war ebenfalls nicht dabei.

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Lukas Kwasniok kannte auch am Montagvormittag kein Pardon. Der Kölner Trainer schickte seine Mannschaft pünktlich um 10.30 Uhr auf den Trainingsplatz im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Nicht dabei war weiterhin Eric Martel. Beim Kölner Sechser hatte der „Rücken zugemacht“ wie der Verein auf Nachfrage erklärte. Martel hatte die Einheit am Sonntag abgebrochen, war zunächst behandelt worden und dann vom Platz gegangen. Am Montag fehlte der Spieler weiterhin. Der FC gab zumindest vorsichtig Entwarnung. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft trainiere aktuell individuell, heißt es von Vereinsseiten. Die Situation habe sich aber schon extrem verbessert. Martel könnte schon in den kommenden Tagen wieder auf den Platz zurückkehren.

Deutliche Ansagen vom Trainer

Auch Jacob Christensen trainiert aktuell weiterhin individuell. Der 24-Jährige leidet nach wie vor unter Adduktorenproblemen. Die Mannschaft absolvierte den ersten Teil der Einheit zunächst auf einem Nebenplatz. Nach einer knappen Stunde ging es dann auf den Hauptplatz vor den Augen der Fans auf der Tribüne. Die wurden von einem kuriosen Moment unterhalten, als der Staff vom Wassersprenger erwischt wurde. Lukas Kwasniok war offenbar nicht immer komplett zufrieden, gab während der Spielformen auffallend deutliche Anweisungen, beorderte immer wieder die Spieler in andere Positionen. „Und weiter, weiter, weiter“ hallte es durch das Thermenstadion. Der Coach heizte seiner Mannschaft ein, wollte Bereitschaft und Intensität sehen. Auch Said El Mala bekam ab und an einiges zu hören, erzielte dann aber im Trainingsspiel aber den entscheidenden Treffer.


Mit Testspiel-Erfolg in die neue Saison – U21 gewinnt gegen Steinbach Haiger

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Mit Testspiel-Erfolg in die neue Saison – U21 gewinnt gegen Steinbach Haiger

Mit einem Erfolgserlebnis beendet der Kölner Nachwuchs die Vorbereitung. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Steinbach Haiger den letzten Test, bevor dann am Samstag das erste Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt ansteht.

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger 2:1 und feiert zum Abschluss der Vorbereitung einen verdienten Sieg. Am kommenden Samstag geht es gegen den 1. FC Bocholt in der Liga weiter.

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Während die Profis in Bad Waltersdorf in die heiße Phase der Vorbereitung starten, beginnt für die U21 der Geißböcke nun die Woche vor dem ersten Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt. Und das mit einem Erfolgserlebnis. Genau sieben Tage vor dem Saisonauftakt hat der Kölner Nachwuchs noch einen Erfolg eingefahren. Gegen den Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger gewann der FC mit 2:1. „Beide Halbzeiten hochdominant, viel Ballbesitz, sehr viele Situationen herausgespielt aus dem Pressing, Chancen kreiert“, sagte Kölns Trainer Evangelos Sbonias und sprach von einem „rundum gelungenen Testspiel-Sieg, wir beenden die Vorbereitung mit einem sehr guten Gefühl.“ Allerdings lief für den Coach nicht alles rund. Vor allem, „dass wir das Spiel nicht früher schließen und es mit 2:1 offen bleibt“, kritisierte Sbonias. „Wir lassen in dem Spiel anderthalb Torchancen zu, eine davon ist gleich ein Tor zum Rückstand.“

FC zeigt richtige Reaktion

Doch das 0:1 hatte nicht lange Bestand. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Geißböcke die Begegnung und brachten sie im zweiten Abschnitt sicher über die Zeit. Mehr als ein weiterer Pfostenschuss war für den FC aber auch nicht drin. Mit Emin Kujovic, Malek El Mala und Mansour Ouro-Tagba waren drei Spieler dabei, die sich im Dunstkreis des Profikaders befinden. Im Tor stand Tobias Trautner. Die etatmäßige Nummer eins der U21 komplettiert aktuell das Torhüter-Quartett der Profis. Luis Hauer reiste – wie auch Etienne Borie – mit dem FC-Tross nach Bad Waltersdorf, soll aber unter der Woche frühzeitig zur Kölner Reserve zurückkehren. Beide sind für den Kader gegen das Spiel gegen den 1. FC Bocholt vorgesehen.


Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Der Kapitän für die neue Saison steht noch nicht fest beim FC. Aber egal, wer es wird, er wird es nicht alleine richten können. Es wird mehrere Spieler brauchen, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

Um in der Bundesliga zu bestehen, braucht der FC mehrere Spieler, an denen sich die anderen orientieren können. Gerade bei wichtigen Spielen im Kampf gegen den Abstieg braucht es Akteure, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

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Erst in ein paar Wochen will Trainer Lukas Kwasniok entscheiden, wer beim 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit Kapitän ist. Das sagte er nach dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Fest steht: Der FC braucht mehr als nur einen Anführer, um in der Bundesliga zu bestehen. Über alle Mannschaftsteile hinweg benötigt es eine Achse an Akteuren, die vorangehen und an denen sich die anderen orientieren können. Gerade nach dem Aufstieg ist das für die Kölner von besonderer Bedeutung, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es in der Saison auch mal schwierigere Phasen geben wird und sie etwa vielleicht öfter mal einem Rückstand hinterherlaufen. Dann braucht es Spieler, die mit Leistungen überzeugen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Aber wer könnte diese Rolle in der kommenden Saison bei den Geißböcken übernehmen?

Schwäbe als Rückhalt

In der Defensive gibt es auf jeden Fall einen klaren Rückhalt, nämlich Torwart Marvin Schwäbe. Bereits in der vergangenen Saison war der Torhüter, nachdem er sich die Nummer eins von Jonas Urbig zurückerobert hatte, einer der Führungsspieler. Der Keeper überzeugte mit starken Leistungen und stabilisierte mit seiner Ruhe die gesamte Verteidigung. Nicht umsonst gilt der 30-Jährige als einer der möglichen Kandidaten für das Kapitänsamt. Aber egal ob mit oder ohne Binde wird Schwäbe in der kommenden Spielzeit ein wichtiger Teil der Kölner Führungs-Achse sein.

Neben ihm ist hinten ein weiterer Anker beziehungsweise ein Abwehrchef wichtig. Nominell könnte das Timo Hübers sein. Der Kapitän der abgelaufenen Saison verfügt über viel Erfahrung in der ersten und zweiten Liga und hat logischerweise auch in der abgelaufenen Saison schon eine Führungsrolle eingenommen. Mit seinen fast 29 Jahren kann er eine Abwehr organisieren und vorangehen. Allerdings läuft sein Vertrag nur noch bis 2026, seine Zukunft ist also noch nicht geklärt. Auch könnte es seine Position in der Mannschaft schwächen, wenn ihm das Kapitänsamt abgenommen werden sollte. Daher wäre es verständlich, wenn der FC noch den erfahrenen Innenverteidiger holen würde, nach dem er sich momentan wohl umschaut. Dieser könnte dann entweder gemeinsam mit Hübers die Defensive organisieren, diesen entlasten oder seine Rolle übernehmen.

Fragezeichen im Mittelfeld

Eine Position weiter vorne im Mittelfeld könnte Eric Martel die Führungs-Achse fortführen. Der nominelle Sechser ist trotz seiner erst 23 Jahre einer der wichtigsten Spieler im Kölner Kader. So geht er mit Leistungen voran. Auch zeigte er seine Führungsqualitäten bereits zuletzt in der deutschen U21, bei der er während der EM Kapitän war. An ihm können sich seine Mitspieler aufrichten. Aber auch Martels Vertrag läuft in einem Jahr aus. Noch ist unklar, wie der 23-Jährige sich entscheidet. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Wenn er jedoch eine Verlängerung ablehnt, ist es sowohl denkbar, dass die Kölner Martel bei einem angemessenen Angebot noch verkaufen, als auch, dass beide zusammen in das letzte Vertragsjahr gehen. Es könnte sich daher aber noch eine Lücke in der Kölner Achse auftun.

Zumindest zum Teil füllen kann diese eventuell Neuzugang Tom Krauß. Wenn er Martel auch nicht spielerisch ersetzen kann, wäre es möglich, dass Krauß zu einem der Spieler wird, der mit seiner Einstellung die anderen mitzieht und so die Führungsqualitäten von Martel auf dem Platz teilweise ersetzt. Krauß ist sehr laufstark und zeigt großen Einsatz, was Coach Kwasniok von seinen Spielern fordert. Auch verfügt er über ein großes Selbstverständnis. Sein Ex-Trainer Dieter Hecking attestierte ihm in seiner Bochumer Zeit eine „positive Arroganz“. Diese braucht es, um im Kampf gegen den Abstieg zu bestehen. Wenn Krauß dieses Selbstbewusstsein auf seine Mitspieler übertragen kann, wird er möglicherweise einer der Anführer auf dem Platz.

Wer führt die Offensive an?

Im Kölner Angriff gibt es ein paar Kandidaten, die die Achse fortführen könnten, aber noch niemanden, der sich eindeutig dafür aufdrängt. Florian Kainz war 2023/24 bereits FC-Kapitän, konnte die Rolle aber nicht gut genug ausfüllen. Auch darum wurde er bereits nach einer Saison wieder abgesetzt. Er ist eher nicht der Typ Spieler, der in schwierigen Situationen vorangeht. Ähnlich ist es bei Luca Waldschmidt. Mit 29 Jahren und bereits einer Menge Erfahrung wäre er auf dem ersten Blick eine Option. Allerdings ist auch er weniger jemand, der die Mannschaft in harten Momenten nochmal pusht. Linton Maina könnte vielleicht in diese Rolle hineinwachsen. In der abgelaufenen Saison war er einer der besten Kölner und setzte mit seiner Vertragsverlängerung am Saisonende ein Zeichen. Wenn er es schafft, auch in der Bundesliga zu überzeugen, könnte er darum vielleicht immer mehr zu einem der Führungsspieler werden.

Zumindest durch seine Leistungen kann eventuell Ragnar Ache ein Teil der Achse sein. Wenn er in seinem zweiten Anlauf den Durchbruch in der Bundesliga schafft, könnte er mit guten Einsätzen seine Mitspieler mitziehen. Dafür müsste er aber auch in den schwierigeren Phasen performen. Als voraussichtlich gesetzter Stammspieler gibt es aber zumindest gute Voraussetzungen dafür, dass er Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann. Ob er das letztendlich schafft, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass sich die Führungs-Achse im Kölner Sturm erst noch finden muss.


Verhandlungen abgebrochen? Ist der Deal mit Kristoffer Lund geplatzt?

OF Kristoffer Lund von Palermo (Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images)
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Verhandlungen abgebrochen? Ist der Deal mit Kristoffer Lund geplatzt?

Die Kölner sind weiterhin auf der Suche nach Verstärkung auf der linken Seite. Mit dem Abwehrspieler aus Italien sollten die Verhandlungen bereits fortgeschritten sein. Nun geraten die Gespräche aber offenbar ins Stocken beim 1. FC Köln: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?

Eigentlich sollte der Spieler des Palermo FC als Backup oder Herausforderer für Leart Pacarada gedacht sein – glaubt man den Gerüchten. Nun könnte der Defensivspieler wohl zum Streichkandidaten auf der Einkaufsliste des 1. FC Köln werden: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?

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Auch während des Trainingslagers des 1. FC Köln in Bad Waltersdorf steht das Transferkarussell nicht still. Kurz vor der Abreise in die Steiermark hatte der FC noch Sebastian Sebulonsen gewinnen können, der die Geißböcke nun als Rechtsverteidiger unterstützt. Von weiteren Zugängen während der Woche wolle sich FC-Coach Lukas Kwasniok überraschen lassen. Ob Sportdirektor Thomas Kessler noch weitere Verstärkungen aus dem Hut zaubert und seinen Trainer damit überrascht, werden die kommenden Tage zeigen. Aktuell kursieren Gerüchte über konkrete Verhandlungen mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam. Der FC soll hier auch bereits ein Angebot unterbreitet haben, heißt es in den türkischen Medien. Dafür wird allerdings auch gemutmaßt, dass ein anderer Zugang wohl wieder vom Tisch sein könnte.

Transfer soll vor dem Scheitern stehen

Denn auch für die linke Seite der Abwehr sind die Geißböcke noch auf der Suche nach Verstärkung. Zuletzt war Kristoffer Lund in Verbindung mit dem 1. FC Köln gebracht worden. Es wurde sogar über ein abgegebenes Angebot von knapp zwei Millionen Euro berichtet. Nun sollen die Verhandlungen allerdings erheblich ins Stocken geraten sein. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Transfer kurz vor dem Scheitern. Denn FC-Sportdirektor Kessler soll die Verhandlungen mit dem Spieler aus Palermo nun abgebrochen haben. Grund seien die sich verkomplizierenden Gespräche mit den Italienern. So sei es laut „Bild“ zum Teil schwierig, jemanden zu erreichen. Auch Sprachprobleme seinen plötzlich aufgetaucht. Ein Schachzug im Verhandlungspoker seitens des Vereins aus Italien?

Es ist nur zu mutmaßen, was die Verhandlungen ins Stocken gebracht hat. Möglicherweise wird die angebotene Summe von knapp zwei Millionen Euro bei Palermo FC als zu gering erachtet. Lund verfügt in Italien über einen Vertag bis 2027. Der Marktwert liegt beim Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 2,7 Millionen Euro. Da auch noch weitere Clubs an den Diensten des Abwehrspielers interessiert sein sollen, könnten die Italiener bei den Verhandlungen mit Kessler tatsächlich pokern.

Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.

Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Tom Krauß im Trainingslager des 1. FC Köln
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Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Seit zwei Wochen trainiert Tom Krauß nun beim FC und unter Lukas Kwasniok. Die Einheiten sind Schweiß treibend und intensiv, doch der Mittelfeldspieler weiß auch, dass es darauf am Ende ankommen wird für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel und der Zukunft.

Mittlerweile scheint er bereits angekommen und gibt richtig Gas für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel an den Rhein und der Zukunft bei den Geißböcken.

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Auf dem Platz gibt er bereits ab und an den Ton an, dirigiert. Tom Krauß ist beim FC ganz offensichtlich angekommen. Gut zwei Wochen ist der Mittelfeldspieler nun bei den Kölnern im Training und scheint sich durchaus wohlzufühlen. „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen“, sagt der Mittelfeldspieler, der gleich mehrere Stationen trotz seines jungen Alters auf dem Karriere-Konto stehen hat. Erst in der vergangenen Saison wurde Krauß vom FSV Mainz gleich zweimal verliehen. Erst nach Lutton, dann zum VfL Bochum. Der Karriereteil in England endete aufgrund privater Gründe, der beim VfL mit dem Abstieg. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Für Krauß könnte es passen

Beim FC ist der 24-Jährige zwar erneut geliehen, allerdings ist dieses Konstrukt mit einer Kaufpflicht verbunden. Hält der FC die Klasse, geht das Ziel zu bleiben klar. Nachdem der 24-Jährige in der vergangenen Saison mit dem VfL Bochum gegen den Abstieg spielte, geht es nun mit dem 1. FC Köln ebenfalls um den Klassenerhalt. Allerdings strebt der gebürtige Leipziger mit den Kölnern ein anderes Ende an. „Du wirst in der Saison negative Momente erleben, das gehört dazu. Die Frage ist, wie du als Verein, als Team und Staff damit umgehst. Dass du nicht zerbrichst, ist sehr sehr wichtig und, dass du die engen Spiele gewinnst. Die 0:0-Spiele oder 1:1-Spiele, die musst du dann auch ziehen, um in der Klasse zu bleiben und Punkte zu holen“, sagt der gebürtige Leipziger. Auch dafür wird aktuell hart gearbeitet.

Die Einheiten sind Schweiß treibend, Lukas Kwasniok als Trainer fordernd. „Die letzte Woche habe ich schon brutal gemerkt. Nach so einem Testspiel war ich noch nie so kaputt danach. Ich brauch das aber auch, um zu wissen, was ich noch verbessern kann, wo überhaupt meine Fitness liegt“, sagt Krauß. „Ich bin noch nicht am Ende meiner Vorbereitung. Du brauchst die Körner für die Liga.“ Man merkt dem Mittelfeldspieler an, dass er sich beim FC gut fühlt, ihm auch die Größe des Vereins nichts macht. „Der Club ist so riesig, man sieht auch, wie viele Fans jetzt hier sind. Ich glaube ich habe jetzt nach zwei Wochen schon ein bisschen das Gefühl, dass es passen könnte“, sagt Krauß. „Jetzt schon nach zwei Wochen sage ich, dass es der richtige Schritt war, ich habe mir das auch sehr lange überlegt, als die Anfrage kam. Dann habe ich gedacht, das könnte tatsächlich das sein, was ich suche für die nächste Zeit.“

„An mir kommst du nicht vorbei“

Jetzt geht es auch für Krauß darum, sich einen Platz in der Mannschaft zu erspielen, sich zu bewerben. Krauß weiß um seine Stärken. „Ich habe mir in Bochum eine andere Spielintelligenz weiterentwickelt, habe da viel mehr mit Ball gemacht und auch viel mehr Verantwortung bekommen. Aber natürlich liegen meine Stärken auch gegen den Ball“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses „An mir kommst du nicht vorbei“. Bälle gewinnen, Bälle weitergeben an Spieler, die auch diese kreativen Momente haben, das bin ich einfach.“

Diese Fähigkeiten werden auch nötig sein. Denn Krauß hat starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Wenn die Konstellation so bleibt. Mit Denis Huseinbasic und Eric Martel gab es zuletzt zwei Spieler, die noch nicht ganz sicher für die kommende Spielzeit gesetzt scheinen. Krauß wird sich auf jeden Fall durchsetzen wollen. Auf dem Platz im Trainingslager macht er schon eine gute Figur.