Neuformierte U21 des 1. FC Köln vor dem Saisonstart: Mit Schwung ins Aufstiegsrennen?

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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Neuformierte U21 des 1. FC Köln vor dem Saisonstart: Mit Schwung ins Aufstiegsrennen?

Vorhang auf für die neue Regionalliga-Saison: Die U21 des 1. FC Köln spielt am Samstag beim 1. FC Bocholt. Für die neuformierte Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias wird es direkt zum Start eine Bewährungsprobe, der Gegner gilt schließlich als Geheimfavorit für den Aufstieg. Dazu könnte sich auch der FC entwickeln.

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung geht es nun wieder los: Die U21 des 1. FC Köln spielt am Samstag beim 1. FC Bocholt und zeigt dabei ihr neues Gesicht.

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Hinter Evangelos Sbonias und seinem Trainerteam liegen arbeitsreiche Wochen: Es galt nicht nur eine Stammformation aus dem runderneuerten Kader herauszuarbeiten, sondern mit dem weitgehend neuen Personal auch einen Teamgeist zu entwickeln. Da dürfte insbesondere das zwischenzeitliche fünftägige Trainingslager in Hennef seinen Teil zu beigetragen haben. „Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs da allmählich zusammenwachsen“, konstatierte Sbonias. „Dieser Prozess wird noch dauern, aber der Grundstein ist gelegt. Viele Jungs bringen ein großes fußballerisches Potenzial mit und das gilt es gemeinsam auf den Platz zu bringen, um dann jeden Einzelnen individuell weiterzuentwickeln und damit auch als Team besser zu werden.“

FC zeigt richtige Reaktion

Mit Stephan Salger und Marco Höger hat der FC zwei Führungspersonen verloren. Diese Lücke sollen die Neuen Marvin Ajani und Luca Dürholtz schließen. „Beide bringen eine fußballerische Stabilität mit sich und müssen auf dem Platz als Anker für die Jungen agieren“, skizziert Sbonias seine Anforderung. „Sie sind eine Scharnierstelle zwischen mir, dem Trainerteam und der Mannschaft.“ Wer dabei die Kapitänsbinde von Höger übernehmen wird, ließ der Trainer zuletzt offen: „Ich habe mir bewusst etwas Zeit gelassen, um zu schauen, wie sich unsere neue Mannschaft in der Vorbereitung entwickelt.“ Die Entscheidung scheint mittlerweile – und wenig überraschend – auf Dürholtz gefallen zu sein. Endgültig gelüftet wird das Geheimnis aber wohl erst am Samstag in Bocholt.

Im kommenden Gegner sieht der FC-Coach direkt einen ersten Stresstest für seine Mannschaft: „Das ist für mich eine der kompliziertesten Auswärtsaufgaben in der Regionalliga. Bocholt gehört mit zu den Favoriten, hat sich super verstärkt und hat eine erfahrene, robuste Mannschaft. Zudem herrscht am Hünting eine spezielle Atmosphäre: da sind viele Fans, die nah an der Bank stehen. Dort hängen die Trauben natürlich hoch für ein neu formiertes, junges Team. Aber genau da liegt auch die Chance.“

„Da müssen auch einfach viele Sachen zusammenpassen“

Eigentlich böte die neue Saison allerdings auch dem 1. FC Köln die Chance, den zumindest mittelfristig angepeilten Aufstieg in die Dritte Liga zu realisieren. Eine Über-Mannschaft gibt es nicht, nachdem Aachen, Essen, Münster und Duisburg die Regionalliga verlassen haben. Sbonias schiebt diesen Aufstiegsgedanken jedoch beiseite: „Da müssen auch einfach viele Sachen zusammenpassen. Von uns ist es auch nicht ausgegeben worden, in dieser Saison in die Dritte Liga aufsteigen zu wollen. Meine Aufgabe ist es, junge Spieler individuell zu fördern, damit sie ein Thema für unsere Lizenz-Mannschaft werden, und schnellstmöglich Ergebnisse zu liefern, um unser Punktekonto zu füllen. Was unter dem Strich dabei herauskommt, werden wir sehen.“

Ein Sieg in Bocholt wäre aber definitiv ein großes Ausrufezeichen direkt zum Auftakt. Der FC muss dabei Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov und Luca Lechner verzichten.


Reise in die Vergangenheit: Das Spiel gegen Leicester City wird für mehrere FC-Profis ganz besonders

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Reise in die Vergangenheit: Das Spiel gegen Leicester City wird für mehrere FC-Profis ganz besonders

Wenn der FC am Abend gegen Leicester City antritt, ist es für ein paar Akteure auf Seiten der Geißböcke nicht einfach nur ein Testspiel. Denn es gibt enge Verbindungen zwischen dem Austragungsort oder dem Gegner und einigen Fußballern auf Seiten des 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.

Wenn am Freitag in Graz der Ball rollt, dürften sich ein paar Spieler des FC ganz besonders freuen. Zwei Akteure, die mit dem Gegner verbunden sind, und zwei Rückkehrer in die Heimat laufen wahrscheinlich am Freitag im Test auf für den 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.

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Es war ein sehr schwerer Moment vor etwa einem Jahr für Florian Kainz. Damals stand er kurz davor, mit dem 1. FC Köln in die Steiermark ins Trainingslager zu fahren, ganz in der Nähe seiner Heimat. Aber dazu sollte es nicht kommen. „Das war letztes Jahr schon extrem bitter. Ich habe mich einen Tag vor dem Trainingslager im Testspiel verletzt, dann bin ich operiert worden. Ich hatte mich schon sehr gefreut. Denn ich war hier schon vor 15 Jahren mit Sturm Graz im Trainingslager“, erzählt der Mittelfeldspieler nun im Interview mit come-on-fc.com. Dieses Jahr hat der 32-Jährige allerdings mehr Glück gehabt. Erneut fährt der FC zum Trainingslager in die Steiermark und dieses Mal ist Kainz mit dabei. Dabei hat er wohl schon ein paar Mal in Erinnerungen an früher geschwelgt. Zum Beispiel im Teamhotel, indem der Österreicher bereits vor über einem Jahrzehnt zu Gast war: „Im Keller hängen noch Fotos von 2010 und 2011, auf denen ich zu sehen bin. Das ist schon lustig.“

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Ein Highlight wird für Kainz daher auch das Spiel gegen Leicester City. Denn der Test wird in der Merkur Arena in Graz ausgetragen. Also in dem Stadion, wo er selber mit 17 Jahren sein Profidebüt für Sturm Graz gefeiert hat. Davor hatte der Linksaußen schon seit er sechs Jahre alt war für den Verein gespielt. Umso schöner ist es natürlich für ihn, jetzt nochmal in seiner Heimat aufzulaufen. „Ich freue mich einfach, dass wir hier sind und zum Testspiel dann auch ein paar bekannte Gesichter kommen – Freunde, aber auch Familie“, so Kainz.

Aber er ist nicht der einzige FC-Profi, für den das Spiel in der Merkur Arena eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Bis vor einem halben Jahr spielte auch Jusuf Gazibegovic noch bei Sturm Graz. Erst im Winter war er nach Köln gewechselt. Damals fand der Rechtsverteidiger emotionale Abschiedsworte, nachdem er zuvor über vier Jahre für die Österreicher gespielt hatte: „Meine Zeit in Graz war unglaublich und wird für immer in meinem Herzen bleiben. […] Danke an meine Mitspieler, alle im Verein und die großartigen Fans – danke, Schwoaze!“ Nun kann der 25-Jährige noch einmal in seinem alten Stadion auflaufen, wenn auch dieses Mal für den FC.

Zieler trifft auf Ex-Verein

Ron-Robert Zieler hat zwar noch nicht für Sturm Graz gespielt, aber dafür für den Kölner Gegner Leicester City. So sagte er bereits in der Halbzeitpause des Duells mit Fortuna Köln im Livestream des 1. FC Köln, dass das Spiel für ihn „auch natürlich besonders ist, weil ich ein Jahr bei Leicester war.“ 2016/17 stand der Keeper bei den Foxes unter Vertrag. Damals konnte er sich aber nicht gegen seinen Konkurrenten im Tor Kasper Schmeichel durchsetzen. Nun dürfte der Weltmeister von 2014 beim Aufeinandertreffen bestimmt auf ein paar alte Bekannte bei Leicester City treffen.

Neben Zieler hat auch Isak Johannesson eine besondere Verbindung zu Leicester City. Denn sein Vater Johannes Karl Gudjonsson spielte zwischen 2004 und 2006 für den Premier League-Absteiger. Da war der heute 22-Jährige gerade mal ein bis drei Jahre alt. Dass die Zeit aber bei ihm trotzdem hängen geblieben ist, zeigt ein Fakt, den der Mittelfeldspieler in seinem Steckbrief auf der Seite des 1. FC Köln verrät: Das erste Trikot, dass er jemals besessen hat, ist eines seines Vaters aus der Zeit bei Leicester City. Der Verein begleitet ihn also schon, seit er denken kann. Und somit dürfte es für ihn jetzt bestimmt etwas besonderes sein, genau gegen diesen Club selber spielen zu dürfen.

Kaplan, Gregoritsch, Scienza: Das ist an den möglichen Transfergerüchten rund um den 1. FC Köln dran

FC-Sportdirektor Thomas Kessler
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Kaplan, Gregoritsch, Scienza: Das ist an den möglichen Transfergerüchten rund um den 1. FC Köln dran

Bereits sechs Neuzugänge hat der FC diesen Sommer verpflichtet. Trotzdem möchte sich der Verein weiter verstärken. Daher gibt es auch noch einige Gerüchte über weitere Verpflichtungen beim 1. FC Köln: Das ist an den aktuellen Transfergerüchten dran.

Es ist eine sehr arbeitsreiche Zeit für FC-Sportdirektor Thomas Kessler. Nachdem er bereits einige Verpflichtungen perfekt gemacht hat, ist er speziell in der Defensive und im Sturm noch auf der Suche nach weiteren Verstärkungen. Und Gerüchte, an wem der Verein dran sein soll, gibt es einige beim 1. FC Köln: Das ist an den aktuellen Transfergerüchten dran.

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Michael Gregoritsch: Der 31-Jährige von SC Freiburg könnte die gesuchte Verstärkung im Sturm sein. Nach come-on-fc-Informationen wurde der Spieler den Kölner angeboten. Aktuell gibt es aber kein konkretes Interesse der Geißböcke. So ist auch fraglich, wie gut Gregoritsch in Lukas Kwasnioks Spielsystem passt. Der Österreicher ist eher ein Wandspieler, der Bälle festmachen kann, und weniger der bewegliche Stürmertyp, den Kwasniok bevorzugt. Daher ist ein Transfer Stand jetzt eher unwahrscheinlich.

Verstärkungen für die Defensive?

Ahmetcan Kaplan: Der türkische Innenverteidiger ist das wahrscheinlich heißeste Gerücht momentan. Nach Informationen von come-on-fc stehen die Chancen einer Verpflichtung nicht schlecht. Mit seinem starken linken Fuß und seiner guten Spieleröffnung passt er sehr gut in das vom FC gesuchte Profil. So berichtete etwa Patrick Berger von Sky von einer grundsätzlichen Einigung mit dem Spieler, der türkische Journalist Yağız Sabuncuoğlu gar bereits von einem Vierjahresvertrag. Es ist sehr gut möglich, dass schon in den nächsten Tagen Vollzug gemeldet werden kann und Kaplan der siebte Neuzugang des Sommers wird. Dafür muss sich der FC aber noch mit Ajax auf eine Ablösesumme einigen. So sollen die Niederländer laut Berger zuletzt sechs Millionen Euro gefordert haben. Die Verhandlungen seien laut dem Experten ob dieser Ablösesumme aktuell allerdings ins Stocken geraten sein. Vom Tisch ist der Deal allerdings ganz sicher noch nicht.

Kristoffer Lund: Links hinten könnte Kristoffer Lund von Palermo der dringend gesuchte neue Linksverteidiger werden. Das Gerücht kam Ende der vergangenen Woche auf. Der Transfer gestaltet sich aber kompliziert, obwohl die Kölner tatsächlich am 23-Jährigen interessiert sind. Wie die Bild berichtete, soll der FC die Verhandlungen aber vorerst abgebrochen haben wegen der hohen Forderungen der Italiener und einer schwierigen Kommunikation mit dem Verein. Es bleibt daher abzuwarten, ob sich in diesem Transferpoker nochmal etwas tut.

Interesse an Bundesliga-Profi

Leonardo Scienza: Auch an Leonardo Scienza soll der 1. FC Köln Interesse haben. Das berichtete vergangene Woche Sky. Demnach fordere der 1. FC Heidenheim allerdings eine Ablöse von zehn Millionen Euro. Zu viel für den FC. Auch haben die Geißböcke gerade auf dem linken Flügel bereits eine sehr große Auswahl. Nach Informationen von come-on-fc hatten die Kölner Scienza aber tatsächlich auf der Liste. Spätestens seit der Verpflichtung von Jakub Kaminski ist ein Transfer aber kein Thema mehr.

Joris Chotard: Ganz frisch ist das Gerücht um an Joris Chotard von Montpellier. Laut dem französischem Journalisten Marc Mechenoua soll der FC am Franzosen interessiert sein. Montpellier fordere vier Millionen Euro an Ablöse. Dass die Kölner für den zentralen Mittelfeldspieler aber wirklich ein Angebot abgeben, ist nur wahrscheinlich, wenn Eric Martel den Verein noch diesen Sommer verlässt. Auch gebe es verschiedene Konkurrenten aus der Bundesliga, der ersten französischen und der zweiten englischen Liga. Im Vergleich zur Konkurrenz dürften die Geißböcke weniger zahlungskräftig sein, was einen Transfer weiter erschweren würde.

Verhandlungen sollen stocken: Warum Innenverteidiger Ahmetcan Kaplan dennoch zum 1. FC Köln passen würde

OF Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam
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Verhandlungen sollen stocken: Warum Innenverteidiger Ahmetcan Kaplan dennoch zum 1. FC Köln passen würde

In den letzten Tagen gab es Gerüchte um ein FC-Interesse an Ahmetcan Kaplan. So soll Köln laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu bereits ein Angebot abgegeben haben, laut Sky-Experte Patrick Berger sollen die Verhandlungen aber gerade stocken. Ein Transfer des Innenverteidigers würde für die Kölner auf jeden Fall Sinn ergeben: Darum würde Ahmetcan Kaplan zum 1. FC Köln passen.

Sechs Neuzugänge gab es diesen Sommer schon in Köln, Ahmetcan Kaplan könnte der siebte werden. Und der türkische Innenverteidiger bringt einige Qualitäten mit, die die Geißböcke gut gebrauchen könnten: Darum würde Ahmetcan Kaplan zum 1. FC Köln passen.

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Mit insgesamt schon sechs Neuzugängen in diesem Transferfenster hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler schon einige Baustellen im Kader geschlossen. Zuletzt kam Ende der vergangenen Woche Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen zum FC. Aber damit ist die Planung in der Defensive noch nicht abgeschlossen. Die Kölner suchen noch einen Links- sowie einen Innenverteidiger. Und bei letzterem gibt es auch schon einen Kandidaten: Laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu soll der 1. FC Köln bereits ein Angebot für Ahmetcan Kaplan abgegeben haben. Sky-Experte Patrick Berger sprach jüngst davon, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten seien.

Der Innenverteidiger spielt momentan noch bei Ajax Amsterdam. Diese wären bereit, ihn abzugeben, da er in der abgelaufenen Saison nur acht Einsätze, sieben davon in der Startelf, in der ersten niederländischen Liga hatte. Trotz Vertrag bis 2027 und Konkurrenz von Galatasaray Istanbul wäre der 22-Jährige damit wahrscheinlich für den FC finanzierbar. Sein Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Mit Kaplan würden die Geißböcke einen Innenverteidiger holen, der Qualitäten mitbringt, die dem Verein definitiv weiterhelfen würden.

Spielstarker Verteidiger

Eine große Stärke des türkischen Innenverteidigers ist sein Passspiel. Pro 90 Minuten spielte er in der vergangenen Spielzeit ungefähr 80 Pässe, von denen starke 92 Prozent ankamen. Dabei handelte es sich aber nicht einfach nur um ein Hin- und Herschieben des Balles mit den anderen Verteidigern. Kaplan spielt auch viele Schlüsselpässe und Pässe ins letzte Drittel des Spielfeldes. Dabei durchbricht der frühere türkische U21-Nationalspieler mit seinen Zuspielen immer wieder Linien und treibt das Spiel nach vorne. Dass er viele solcher Pässe spielt, liegt neben seinen Qualitäten auch daran, dass der 22-Jährige mit Ajax bei einer Mannschaft ist, die in ihrer Liga häufig Favorit ist und somit dominanter spielt. Das zeigt sich auch daran, dass er relativ selten lange Bälle spielt, auch wenn seine Erfolgsquote bei diesen ordentlich ist.

Mit seinen spielerischen Qualitäten passt Kaplan damit sehr gut zum Spielstil des Kölner Trainers Lukas Kwasniok. Der legt einen größeren Fokus auf das Spiel mit Ball als seine Vorgänger und möchte, dass sein Team auch aktiv mitspielt. Dabei helfen könnte zusätzlich die Fähigkeit Kaplans, den Ball nach vorne zu tragen. Er dribbelt immer mal wieder an und bringt den Ball so an der gegnerischen Linie vorbei oder sorgt für Unordnung beim Gegner. Darüber hinaus passt der 22-Jährige gut ins Kölner Anforderungsprofil, weil er Linksfuß ist, wie vom FC bevorzugt gesucht.

Gute Zweikämpfe, aber auch Schwächen

Aber nicht nur im Spielerischen hat der türkische Innenverteidiger Stärken. Er ist sehr robust und verfügt über eine gute Zweikampfführung. Trotzdem gibt es bei ihm auch ein paar Einschränkungen. Kaplan hat in den vergangenen Jahren relativ wenig Fußball gespielt, da er sich bei Ajax auch wegen einer sehr langen Verletzungspause kurz nach seinem Wechsel 2022 nicht durchsetzen konnte. Der Innenverteidiger müsste also beim FC erstmal wieder Spielpraxis aufbauen und es ist keine Garantie, dass er sein Potential dann auch wirklich ausschöpft. Außerdem offenbart der 22-Jährige Schwächen bei Kopfballduellen, gewinnt nur einen sehr geringen Anteil seiner Luftzweikämpfe. Auch ist er nicht gut im Abfangen von Bällen. Trotz dieser Schwächen und Risiken könnte Kaplan ein sehr guter Deal für den 1. FC Köln sein. Mit seinen spielerischen Qualitäten und seiner Robustheit passt der Innenverteidiger gut in das Kölner Anforderungsprofil und hat auch noch Entwicklungspotenzial. Daher würde er insgesamt ein sehr spannendes Paket zum FC mitbringen.

Beachvolleyball und Turmspringen – so lief der freie Tag des 1. FC Köln

Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Beachvolleyball und Turmspringen – so lief der freie Tag des 1. FC Köln

Nach den harten Trainingseinheiten im Trainingslager in Bad Waltersdorf hat Coach Lukas Kwasniok den FC-Profis am Mittwoch einen Tag frei gegeben. So lief der freie Tag der Profis vom 1. FC Köln.

Für das Team der Geißböcke stand am Mittwoch in Bad Waltersdorf Sport und Spaß auf dem Programm – Teambuilding und Entspannung war angesagt. So lief der freie Tag der Profis vom 1. FC Köln.

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Bereits bei seinem Antritt hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok angekündigt, neben hohen Erwartungen und harten Trainingseinheiten auch die Erholung nicht zu kurz kommen zu lassen. Seinen Worten ließ der Coach am Mittwoch in Bad Waltersdorf dann auch Taten folgen. Nachdem die FC-Profis die vergangenen beiden Tage gleich zweimal am Tag zu Trainingseinheiten auflaufen mussten und diese bei heißen Temperaturen und hoher Intensität als sehr anstrengend eingestuft wurden, hatten die Spieler samt Trainerteam am Mittwoch einen freien Tag. Zusammen ging es ins Freibad in Fürstenfeld. Bei sommerlichen Temperaturen fehlte es nicht an Erholung und Spaß – Kopf freikriegen für das Testspiel am Freitag gegen Leicester City in Graz war angesagt.

Mannschaftsfoto des 1. FC Köln
Mannschaftsfoto des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln / Henrik Steinert)

Beachvolleyball und Turmspringen

So trug die Mannschaft ein Volleyball-Turnier aus. Florian Kainz, Luis Hauer, Jakob Kaminski und Athletik-Trainer Tillmann Bockhorst gewannen als Team den Contest. Im Anschluss ging es für die mutigen auf die Sprungtürme. Nicht nur vom Fünfer, auch vom Zehn-Meter-Turm wagte sich ein Großteil der Mannschaft zu springen. Trainer Kwasniok und René Wagner sprangen dabei im Doppel. Am Donnerstag steht dann wieder das Training auf dem Platz im Thermenstadion an, bevor es am Freitagabend zu Testspiel gegen Leicester City nach Graz geht Anstoß ist um 17 Uhr.

Jakub Kaminski und Florian Kainz vom 1. FC Köln
Jakub Kaminski und Florian Kainz vom 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln / Henrik Steinert)


Steffen Tigges: Bekommt er als Linksverteidiger eine neue Chance beim 1. FC Köln oder wechselt er doch?

Steffen Tigges im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Steffen Tigges: Bekommt er als Linksverteidiger eine neue Chance beim 1. FC Köln oder wechselt er doch?

Schon mehrmals war Steffen Tigges beim 1. FC Köln auf dem Abstellgleis. Doch er ist weiterhin da, auch wenn gerade ein Zweitligist Interesse zeigen soll. Doch auf einmal hat der eigentliche Stürmer vielleicht unter Lukas Kwasniok eine neue Perspektive als Linksverteidiger beim 1. FC Köln: Wechselt Steffen Tigges oder kämpft er sich zurück?

In der Vorbereitung überraschte Trainer Lukas Kwasniok mit einer Maßnahme: Er stellte Steffen Tigges auf die Linksverteidiger-Position. Und so hat der eigentliche Stürmer trotz Abgangsgerüchten vielleicht eine neue Chance beim 1. FC Köln: Wechselt Steffen Tigges oder kämpft er sich zurück?

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Totgesagte leben bekanntlich länger. Das wäre natürlich etwas zu hart gesagt bei Steffen Tigges. Aber ganz abwegig ist das Sprichwort bei ihm auch nicht. Einst sollte der Stürmer Anthony Modeste beim FC ersetzen. Das schaffte er aber in seiner Zeit in Köln nicht mal ansatzweise. In drei Jahren und 81 Spielen kommt der 26-Jährige nur auf zehn Tore und zwei Vorlagen. Daher hätte der Verein in schon mehrmals gerne abgegeben. So war auch die Erwartungshaltung in diesem Sommer. Es wurde vermutet, dass der gebürtige Osnabrücker zusammen mit Sargis Adamyan und Florian Dietz zu den Verkaufskandidaten im Sturm steht. Im Gegensatz zu den beiden anderen ist Tigges aber im Trainingslager in der Steiermark mit dabei. Aber nicht als Stürmer, sondern als Linksverteidiger.

Neue Chance als Linksverteidiger?

Denn auf dieser Position bot ihn Trainer Lukas Kwasniok bis jetzt in beiden Testspielen auf. Und auch im Training agiert Tigges auf der Linksverteidiger-Position. Vor einigen Jahren beim VfL Osnabrück hatte der 26-Jährige die Rolle bereits ein paar Mal ausgefüllt. Allerdings ist das auch schon Jahre her. Trotzdem machte der eigentliche Stürmer seine Sache bisher solide, erzielte gegen Bergisch Gladbach – unter etwas Mithilfe des gegnerischen Torwarts – sogar einen Treffer. Und im Moment hat er links hinten mit Leart Paqarada auch nur einen Konkurrenten. Das dürfte auch ein Grund sein, warum ihn Kwasniok dort ausprobiert.

Aber was erstmal wie eine Notlösung wirkt, könnte für Tigges eine Chance werden. Der FC möchte zwar noch einen Linksverteidiger holen, aber solange hat der 26-Jährige noch Zeit, sich zu empfehlen. Und es scheint, als könnte sein Coach Gefallen an ihm auf der Position finden. Denn alleine durch seine Robustheit und Größe bringt Tigges schon ein spannendes Paket mit. Und Kwasniok ist auch bekannt dafür, Spieler zu verbessern, auch wenn vorher wenige Leute auf sie gesetzt haben. So entwickelte er in Paderborn etwa Calvin Brackelmann weiter und machte ihn zu einem guten Innenverteidiger in der zweiten Liga, obwohl der zuerst in der zweiten Mannschaft der Ostwestfalen spielte. Es bleibt daher abzuwarten, ob Tigges vielleicht auch dann noch eine Rolle spielen kann, wenn der FC noch einen Linksverteidiger holen sollte.

Interesse aus Paderborn

Sollte Tigges diese Perspektive aber nicht gefallen, könnte es für ihn vielleicht auch eine Alternative geben. So soll laut dem Geissblog der SC Paderborn an einer Verpflichtung des 26-Jährigen interessiert sein. Dort wäre er auch in seiner gewohnten Rolle als Stürmer eingeplant. Der gebürtige Osnabrücker solle dem Angriff der Ostwestfalen mehr Routine bringen, nachdem diese bisher mit Stefano Marino und Marco Wörner zwei junge Angreifer verpflichtet haben. In Paderborn könnte Tigges damit eine wahrscheinlich wichtigere Rolle einnehmen als in Köln. Oder er versucht sich weiter bei den Geißböcken als Linksverteidiger zu beweisen.


Ersatz bei Martel-Abgang? Der 1. FC Köln soll an Joris Chotard interessiert sein

OF Joris Chotard von Montpellier (Foto: Ronny Hartmann/Getty Images)
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Ersatz bei Martel-Abgang? Der 1. FC Köln soll an Joris Chotard interessiert sein

Es ist eines der größten Fragezeichen in der Kölner Kaderplanung: Verlängert Eric Martel oder verlässt er den Verein vielleicht schon diesen Sommer? Falls Martel bereits jetzt gehen sollte, hat der FC bereits einen möglichen Nachfolger im Blick: Der 1. FC Köln soll an Joris Chotard interessiert sein.

Gestern stieg Eric Martel wieder ins Mannschaftstraining ein, nachdem er zuvor zwei Tage lang mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Wie lange der Mittelfeldspieler im Kölner Training und Trikot noch zu sehen ist, bleibt wegen seines in einem Jahr auslaufenden Vertrages weiter unklar. Einen möglichen Nachfolger, falls es zu einem Abgang in diesem Sommer kommen sollte, haben die Geißböcke aber wohl schon im Blick: Der 1. FC Köln soll an Joris Chotard interessiert sein.

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Es ist vielleicht eine der schwierigsten Aufgaben von Thomas Kessler in diesem Sommer: Wie geht er mit der Vertragssituation um Eric Martel um? Der Verein würde gerne verlängern, um einen seiner Schlüsselspieler zu halten. Aber es bleibt weiter unklar, ob der 23-Jährige das auch möchte. Sein Vertrag läuft nur noch ein Jahr bis Sommer 2026. Falls Martel nicht verlängert, muss Kessler entscheiden, ob der FC mit dem Mittelfeldspieler in die Saison geht, weil die Geißböcke so ihre Chancen erhöhen, nicht abzusteigen. Oder er versucht, den ehemaligen Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft noch diesen Sommer zu verkaufen, um Geld für einen Nachfolger zu haben. So soll es zuletzt Interesse von der AC Florenz gegeben haben. Egal, zu welcher Entscheidung es am Ende kommt, von der Personalien hängt viel beim FC ab.

Potenziellen Nachfolger schon im Blick?

Deswegen wäre es natürlich auch keine gute Arbeit von den Kölner Verantwortlichen, wenn sie sich nicht schon auf einen Abgang Martels vorbereiten, falls es dazu kommt. Einen möglichen Nachfolger haben sie nämlich wohl schon im Blick: Joris Chotard von Montpellier soll auf der Liste der Geißböcke stehen. Das berichtet der französische Journalist Marc Mechenoua. Der 23-Jährige ist in der abgelaufenen Saison mit seinem Verein aus der ersten französischen Liga abgestiegen und hat nur noch ein Jahr Vertrag. Montpellier soll vier Millionen Euro an Ablöse fordern. Das liegt damit etwas unter dem geschätzten Marktwert von sechs Millionen Euro.

Chotard ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der seine Stärken mehr in der Defensive hat. Mit bereits 177 Spielen in der ersten französischen Liga verfügt er auch schon über eine Menge Erfahrung. Und mit zentralen Mittelfeldspielern von Montpellier hat man in Köln bekanntlich schon gute Erfahrungen gemacht. So kam einst Ellyes Skhiri von dort zum FC. Ob Chotard jetzt den gleichen Weg geht, bleibt abzuwarten. Denn ein Transfer würde für die Geißböcke wohl nur bei einem Martel-Abgang relevant werden. Darüber hinaus gibt es noch andere am Franzosen interessierte Vereine. So berichtet Mechenoua, dass aus Deutschland auch Werder Bremen und der Hamburger SV Chotard gerne verpflichten würden. Auch ein englischer Zweitligist soll zu Montpellier Kontakt aufgenommen haben. Und aus der ersten französischen Liga zeigt AJ Auxerre Interesse. Es gibt also viel Konkurrenz um eine Verpflichtung des 23-Jährigen.

Sargis Adamyan vor Wechsel in die 3. Liga

Sargis Adamyan hält sich bei der U21 fit
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Sargis Adamyan vor Wechsel in die 3. Liga

Geht jetzt alles ganz schnell? Offenbar gibt es einen Abnehmer für einen Stürmer des 1. FC Köln: Sargis Adamyan steht vor einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

Aktuell hält er sich bei der U21 der Geißböcke fit, doch schon bald könnte es den Abschied geben vom 1. FC Köln: Sargis Adamyan steht vor einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

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Der FC hat möglicherweise eine Lösung für die Zukunft von Sargis Adamyan gefunden. Der Stürmer steht offenbar vor einem Wechsel in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung„. Demnach sind die Gespräche bereits sehr weit fortgeschritten. Es wird bereits von einer bevorstehenden Unterschrift gesprochen. Beim VfL würde der 32-Jährige auch auf einen alten Bekannten treffen, der in der Vergangenheit mehrfach von den Qualitäten des Armeniers gesprochen hat. Timo Schultz ist mittlerweile Trainer beim VfL. Der 47-Jährige hatte im Winter 23/24 Steffen Baumgart bei den Geißböcken beerbt, konnte den Abstieg am Ende aber nicht mehr verhindern. Der damalige Wunschtrainer von Christian Keller ging nicht mit dem FC in die 2. Bundesliga. In Osnabrück sucht man händeringend nach einem Stürmer.

Folgt Adamyan dem Ex-Trainer?

Nun könnte Adamyan seinem Ex-Trainer an die Bremer Brücke folgen. Am Vormittag hatte der Stürmer noch bei der U21 der Kölner mit trainiert, lange Gespräche mit Coach Evangelos Sbonias geführt. 2022 war Adamyan dem FC ins Trainingslager nach Donaueschingen nachgereist und von Christian Keller als Königstransfer vorgestellt worden. Doch bei den Geißböcken konnte sich der Angreifer nie durchsetzen. Im Gegenteil: In 60 Pflichtspielen erzielte Adamyan ganze vier Tore, bereitete immerhin sechs vor. Nach drei Jahren könnte die Zeit am Geißbockheim nun enden. Eine hohe Ablöse ist allerdings nicht zu erwarten. Der Marktwert liegt mittlerweile nur noch bei 400.000 Euro. In Köln wird man froh sein, den Stürmer von der Payroll zu haben.

Weiterhin unklar ist es, wie es mit Florian Dietz weitergeht. Auch der zweite Angreifer soll die Kölner verlassen. Zuletzt gab es Gerüchte über einen Wechsel zum 1. FC Schweinfurt. Die Spur ist aber aktuell nicht wirklich heiß.

Sebastian Sebulonsen nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen.“

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Sebastian Sebulonsen nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen.“

Seit ein paar Tagen ist Sebastian Sebulonsen ein Kölner. Am vergangenen Freitag macht der FC seinen Wechsel offiziell. Nun äußert er sich erstmal: Das sagt Sebastian Sebulonsen zu seinem Start beim 1. FC Köln.

Mit ihm ist endlich der gesuchte Rechtsverteidiger da: Seit vergangenem Freitag ist Sebastian Sebulonsen Spieler des FC. Beim Testspiel am gleichen Tag saß er noch nur auf der Bank, aber das soll sich möglichst bald schon ändern: Das sagt Sebastian Sebulonsen zu seinem Start beim 1. FC Köln.

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Er ist der sechste Norweger, der jemals im Trikot des 1. FC Köln gespielt hat, und gleichzeitig auch Sommerneuzugang Nummer sechs: Am vergangenen Freitag machte der FC die Verpflichtung von Sebastian Sebulonsen perfekt. Nach drei Jahren in Dänemark bei Bröndby IF sucht er bei den Geißböcken in der Bundesliga eine neue Herausforderung. Und damit erfüllt er sich auch einen großen Wunsch. „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen. Die Bundesliga sieht mit der Fankultur und allem anderen nach einer wirklich guten Liga aus, um darin zu spielen“, sagt der 25-Jährige im Anschluss an die Trainingseinheit am Dienstag im Trainingslager.

Historie des Vereins überzeugt

Seine ersten Eindrücke vom Verein und der Mannschaft seien positiv. „Ich bin glücklich, dass ich hier bin. Es scheinen viele nette Leute zu sein und ein gutes Team.“ Ein wichtiger Grund für seinen Wechsel sei dabei gewesen, was er schon vorher über den Verein und die Stadt erfahren hat. „Ich habe viele gute Sachen über Köln gehört, über die Stadt aber natürlich auch über den Verein. Er hat eine große Historie. Ich freue mich sehr darauf, wenn wir nächstes Jahr in der Bundesliga antreten“, so der Norweger. Er selbst habe vor etwa zwei, drei Wochen mitbekommen, dass der FC an ihm interessiert sei: „Dann hatte ich ein Gespräch mit dem Klub und den Menschen um mich herum. Ich habe etwas recherchiert und habe mehr über den Verein gelernt. Es kam mir wie eine wirklich gute Möglichkeit vor.“

Mit Trainer Lukas Kwasniok sei der Austausch bis jetzt gut gewesen. „Er kennt meine Stärken und weiß meine Physis und Kraft auf der rechten Seite einzusetzen. Hoffentlich können wir das den Kölnern auch zeigen“, sagt Sebulonsen. Dafür hat der Norweger in den vergangenen Tagen auch schon hart im Training gearbeitet. Er selber sei dabei von Kwasnioks System überzeugt: „Es fühlt sich toll an. Es sind viele neue Sachen. Aber durch die vielen Trainingseinheiten in der Saison-Vorbereitung ist es einfacher, in das neue System reinzufinden und auch neue Beziehungen zu meinen Mitspielern aufzubauen.“ Dabei kenne er die Formation zwar schon von seinen vorherigen Stationen, das System und die Ideen des Trainers seien aber völlig neu. Um in diesem einen Platzt zu bekommen, muss er sich dann nun dem Konkurrenzkampf mit Jusuf Gazibegovic stellen.


Möglicher Neuzugang: So nah ist der Kaplan Deal, so weit der Scienza-Transfer

OF Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam (Foto: Lars Baron/Getty Images)
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Möglicher Neuzugang: So nah ist der Kaplan Deal, so weit der Scienza-Transfer

Seit ein paar Tagen gibt es Gerüchte um einen Wechsel von Ahmetcan Kaplan zum FC. Jetzt soll es wohl neue Bewegung im Poker geben: Der 1. FC Köln ist sich wohl mit Ahmetcan Kaplan einig.

Aktuell sind die Geißböcke unter anderem auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Bei einem möglichen Kandidaten ist wohl der nächste Schritt für eine Verpflichtung gelungen: Der 1. FC Köln ist sich wohl mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam einig. Das berichtet der Journalist Patrick Berger von Sky.

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Bereits sechs Neuzugänge hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler eingetütet und anscheinend arbeitet er bereits mit Hochdruck am siebten: Nach Informationen von come-on-fc.com sind die Geißböcke tatsächlich am Abwehrspieler interessiert. Der 1. FC Köln soll sich mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam grundsätzlich geeinigt haben. Das berichtet der Journalist Patrick Berger von Sky. Laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu soll Kaplan sogar bereits einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben haben. Dass der türkische Innenverteidiger Ajax verlassen möchte, steht schon seit ein paar Tagen im Raum. So hatte er am vergangenen Samstag ein Testspiel seines Vereins verpasst, da er für Gespräche mit anderen Klubs freigestellt wurde. Neben Köln soll auch Galatasaray Istanbul Interesse am 22-Jährigen haben. Dieses soll aber laut Berger etwas abgekühlt sein.

Noch keine Einigung zwischen den Vereinen

Noch gebe es zwischen Ajax und dem FC aber keine Einigung. Wie Berger berichtet, forderte Amsterdam zuletzt eine Ablöse von rund sechs Millionen Euro. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt Kaplans Marktwert bei fünf Millionen Euro. Es kann also gut sein, dass die Kölner noch versuchen, trotz eines Vertrages bis 2027 den Preis noch zu drücken. So wären selbst fünf Millionen Euro noch eine hohe Summe für die Geißböcke. Die Niederländer selbst haben vor knapp drei Jahren wohl rund 10 Millionen Euro für den Innenverteidiger gezahlt.

In Köln könnte Kaplan die Planstelle in der Innenverteidigung schließen. So ist er Linksfuß und passt damit gut ins Kölner Anforderungsprofil. Außerdem verfügt der ehemalige türkische U21-Nationalspieler über eine sehr gute Spieleröffnung. Die dürfte im Spielstil von Trainer Lukas Kwasniok gut zur Geltung kommen, da der neue Kölner Coach mehr Wert auf das Spiel mit Ball legt als seine Vorgänger. Auch gilt Kaplan als robust und zweikampfstark. Mit erst 22 Jahren ist ihm auch noch eine Menge Entwicklungspotential zuzutrauen sowie die Möglichkeit, dass er so seinen Marktwert in der Domstadt wieder erhöhen könnte.

Das Interesse an Leonardo Scienza vom 1. FC Heidenheim soll zwar kurzzeitig bestanden haben, ist nach come-on-fc.com Informationen aber längst wieder vom Tisch. Das Gerücht war gestern aufgeklopft, aber aufgrund der hohen Ablöse von rund zehn Millionen Euro als eher unwahrscheinlicher Transfer erachtet worden.