Kommentar: Die Niederlage des 1. FC Köln könnte die Initialzündung für den Aufstieg werden

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Kommentar: Die Niederlage des 1. FC Köln könnte die Initialzündung für den Aufstieg werden

Die Niederlage der Geißböcke gegen Leverkusen war besonders schmerzhaft. Gleichzeitig weckt die Pleite aber auch Hoffnung. Allerdings ist die Liga wieder ein anderer Wettbewerb. Kommentar zum Pokal-Aus des 1. FC Köln.

Der FC hat am Mittwoch die große Chance verpasst, einen großen Gegner zu schlagen. Gegen Leverkusen gab es eine schmerzhafte Niederlage. Doch gerade weil die Pleite so bitter war, weckt sie auch Hoffnung. Kommentar zum Pokal-Aus des 1. FC Köln.

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Dass der FC am Mittwochabend eine schmerzhafte Niederlage gegen Leverkusen kassieren würde, hatten ehrlicherweise nicht nur die allergrößten Kölner Pessimisten befürchtet. Der Gedanke daran, dass sie allerdings so schmerzhaft werden würde, hätte im Vorfeld dagegen wiederum viel Optimismus benötigt. Oder anders ausgedrückt: Nach den Leistungen der vergangenen Wochen war ganz sicher nicht davon auszugehen, dass der FC den amtierenden Deutschen Meister, den Doublesieger, an den Rande einer Niederlage spielen würde, erst nach einem Gegentreffer in der gefühlt zu langen Nachspielzeit auf die Verliererseite geriet. Schmerzhaft wurde die Pleite, weil der FC sich schon auf der Erfolgsspur wähnte und die ersten Kölner Anhänger sich ganz sicher schon mit frühsommerlichen Sonnenstrahlen an der Spree gedanklich vertraut machten (wir auch).

Jetzt gilt wieder das Pflichtprogramm

Um das ganze Bild der Wahrheit aber zu zeichnen, muss man wohl auch konstatieren, dass Leverkusen nun mal über so viel individuelle Klasse verfügt, auch einen 0:2-Rückstand gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Zweitligisten aufzuholen. Die Werkself war dem FC am Mittwoch in vielen Belangen überlegen, spielte lange Zeit nur auf ein Tor, war eben in den entscheidenden Momenten wacher und war ganz sicher nicht der einzige Profiteur von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen – es hat zumindest schon für weniger Foulspiel eine Ampelkarte und für weniger „Sichtbehinderung“ die Aberkennung eines Tors gegeben. Das alles macht die Niederlage nicht angenehmer, nimmt ihr nicht den Schmerz. Im Gegenteil: Die Chance, endlich wieder ein ganz großes, ein wichtiges Spiel, gegen einen Top-Gegner für sich zu entscheiden, war da, das Verpassen und dann noch gegen diesen Gegner und auf dieser Art und Weise tut der Kölner Fan-Seele weh.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dabei tun die Kölner Verantwortlichen gut daran, auch verbal, den Schalter direkt wieder umzulegen. Ja, die Niederlage ist extrem bitter, doch sie ist auch „nur“ das knappe Scheitern in der Kür. Das Pflichtprogramm heißt für die Kölner nach wie vor Wiederaufstieg, Konzentration auf die Liga. Und diese Niederlage macht Mut. Sie zeigt, wie es Christian Keller auch formulierte, dass der FC durchaus auf einem anderen Leistungsniveau spielen kann, als in den vergangenen Wochen gezeigt. Gerade der Auftritt gegen Braunschweig, die fehlen Ungenauigkeiten, die Anfälligkeit in der Defensive hat Schlimmes für den Mittwoch erahnen lassen. Der FC hat durchaus bewiesen, dass er auch gegen eine, ja, europäische Top-Mannschaft mithalten, sie mit ein wenig mehr Fortune und weniger Nachspielzeit bezwingen kann.

Den FC erwartet wieder ein anderes Spiel

Zur Wahrheit gehört aber eben auch, dass der Pokal tatsächlich seine eigenen Gesetze hat und der Liga-Alltag wieder ein anderer sein wird. Der FC wird am Sonntag wieder das Heft des Handelns in den eigenen Händen haben. Leidenschaftlich verteidigen wird gegen S04 nicht ausreichen. Köln wird das Spiel machen müssen und möglicherweise auf einen verteidigenden Gegner treffen. Und dennoch sollte den Kölner das Aus im Pokal sehr viel Selbstvertrauen geben, zeigen, dass der Kölner Trainer eine taktische Meisterleistung aus dem Hut zaubern kann, die Kölner Offensive mit einer erstaunlichen Effizienz gefährlich werden kann. Das Spiel gegen Leverkusen hat einfach viel geboten, woraus die Geißböcke für die kommenden Wochen zehren können. Diese Niederlage kann jedenfalls eine Initialzündung für die Rückrunde werden.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zu Leverkusen

Imad Rondic, erster Einsatz für den 1. FC Köln und fast der Pokalheld – eben nur fast

Imad Rondic beim Abseits-Tor gegen Leverkusen
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Imad Rondic, erster Einsatz für den 1. FC Köln und fast der Pokalheld – eben nur fast

Erst am Montag wurde die Verpflichtung von Imad Rondic beim FC offiziell bekannt gegeben. Zwei Tage später stand der Angreifer aus Bosnien-Herzegowina im DFB-Pokal Viertelfinale für die Geißböcke auf dem Platz. Und das ausgerechnet im Duell von Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln: Imad Rondic hätte zum Pokalhelden werden können.

Der Treffer in der zweiten Hälfte der Nachspielzeit hätte sicherlich mit der beste Einstand für den Kölner Neuzugang werden können. Doch Schiedsrichter Frank Willenborg gab das Tor aufgrund einer Abseitsstellung nicht für den 1. FC Köln: Imad Rondic hätte zum Pokalhelden werden können.

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Die Atmosphäre war am späten Mittwochabend zum Reißen gespannt – es lief die Nachspielzeit im Pokal-Viertelfinale zwischen Leverkusen und dem 1. FC Köln in der BayArena. Mehr Emotionen hätte sich der 25-jährige Neuzugang der Kölner wohl nicht träumen lassen. In der 111. Minute war es dann soweit. Nach einem Pass von Mitspieler Steffen Tigges schob Imad Rondic die Kugel in der zweiten Hälfte der Verlängerung mit seinem rechten Fuß an Matej Kovar vorbei – Tor für den FC, 3:3. Die Freude über seinen Treffer währte allerdings nicht lange, denn nur wenige Augenblicke später gab Schiedsrichter Frank Willenborg über das Stadionmikrofon bekannt: „Das Tor wurde überprüft. Nach Ansicht der Bilder – finale Entscheidung: Abseits.“ Eine weitere Chance bekamen die Kölner nicht, um nach einem hart erkämpften Duell doch noch ins Elfmeterschießen zu gehen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Das wäre natürlich ein richtig geiler Einstand gewesen“

Dabei hätte alles so perfekt sein können. In der 80. Minute wechselte FC-Trainer Gerhard Struber seinen neuen Angreifer für Linton Maina ein. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Kölner durch Tore von Maina und Damion Downs sowie dem Gegentreffer durch Patrik Schick noch 2:1 in Führung. Zehn Minuten plus Nachspielzeit mussten die Geißböcke noch überstehen, um die Sensation perfekt zu machen. Doch bekanntlich hatte es die Nachspielzeit in sich. Acht Minuten gab Willenborg unter anderem wegen einer Behandlung von Max Finkgräfe oben drauf. Und die reichten Victor Boniface, um in der 90. + 6 zur Führung zu treffen. Der nicht gegebene Treffer von Rondic und die Möglichkeit, im Elfmeterschießen doch noch den Einzug ins Halbfinale zu erreichen, wären für den Neuzugang sowie die FC-Verantwortlichen an Dramatik wohl schwer zu toppen gewesen. Diese Geschichte hätte man dann kaum besser schreiben können.

Denn nach dem durchaus schwierigen Transfer aus Lodz betonte FC-Sportdirektor Christian Keller: „Mit Imad Rondic gewinnen wir eine wertvolle Option für unsere Offensive hinzu.“ Dass der Neuzugang treffen kann, hat der 25-Jährige also bereits im ersten Spiel für den neuen Arbeitgeber gezeigt. „Ich habe ihm gesagt, dass er genau dafür da ist, dieses Laufverhalten in der Box zu haben. Das war ein klassisches Neuner-Tor, was er macht“, so Keller. „Das wäre natürlich ein richtig geiler Einstand gewesen, wenn das funktioniert hätte. Der ist natürlich auch enttäuscht. Andererseits durfte er hier jetzt direkt mitwirken, hat die Atmosphäre und den Fight erlebt.“ Die Atmosphäre dürfte für den Angreifer am Mittwochabend durchaus beeindruckend gewesen sein.

Die nächste Chance bietet sich am Sonntag

Bereits im September letzten Jahres sprach Rondic auf weszlo.com über die Macht der Fans. „Erst als ich in die Ekstraklasa kam, fühlte ich mich wie ein richtiger Fußballer. Die gesamte Atmosphäre rund um die Liga und die hohe Zuschauerzahl helfen dabei. Unser Stadion ist nach wie vor voll und auch in den anderen Stadien tummeln sich viele Fans. Das war der Moment, der Transfer nach Widzew“, so der Angreifer. Nach seinem Wechsel zum FC dürfte jetzt wohl noch eine Schippe drauf gelegt worden sein. Am Mittwochabend lief der Mittelstürmer in einem deutschen Stadion auf mit gut 30.000 Plätzen auf. Am kommenden Sonntag wird dann wohl noch einmal ein weiteres Level der Atmosphären-Skala erreicht. Dann geht es für Rondic das erste Mal auf den Rasen im ausverkauften Kölner Stadion – zum Heimspiel gegen Schalke 04.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Gerhard Struber im Spiel des 1. FC Köln
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Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Auch im Pokalfight gegen Leverkusen muss der FC wieder auf einige Stammspieler verzichten. Florian Kainz wird den Kölnern am Abend fehlen. Somit muss Gerhard Struber seine Formation wieder umbauen. Doch dem Coach stehen auch weitere Optionen zur Verfügung.

Auch gegen den Nachbarn werden wieder einige Offensivkräfte ausfallen. Der Kölner Trainer muss seine Startformation umbauen vor dem Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte der 1. FC Köln im Viertelfinale spielen.

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Marvin Schwäbe und Dominique Heintz erfuhren in den vergangenen Monaten erstaunlich viel Aufmerksamkeit. Erstaunlich, weil man wohl beiden vor dem ersten Saisonspiel nicht die ganz große Einsatzchance ausgerechnet hat. Doch in den vergangenen Wochen waren die beiden so etwas wie die Gesichter der Wende, des aufstrebenden FC. Seit die beiden Akteure zum Stammpersonal gehören, läuft es bei den Kölnern. Die Geißböcke stehen nicht grundlos an der Tabellenspitze. Allerdings wäre es wohl viel zu einfach den Erfolg nur an den Akteuren auszumachen. Die knappen Siege fuhren die Kölner aus einer Mischung verschiedener Aspekte ein. Ein nicht unwesentlicher wird die defensivere Herangehensweise sein. Der FC rennt nicht mehr ganz so hoch an, presst nicht mehr ganz so aggressiv und konzentriert sich öfter auf die Stabilität der Hintermannschaft.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Dass diese Taktik zu Lasten der Offensivaktionen geht, steht außer Frage, spielt aber auch nicht die allergrößte Rolle, so lange die Ergebnisse stimmen. Allerdings geht die Taktik auch auf, weil die Gegner mitspielen. So wirklich gefährlich wurde beispielsweise Braunschweig den Kölnern nicht. Zwar nahm der FC gegen die Niedersachsen den Kampf an, bewies Moral, doch die Kölner leisteten sich auch zahlreiche Fehler, die Leverkusen wohl schamlos ausnutzen wird. Und trotz der hohen Kölner Intensität gewannen die Geißböcke nur 45% der Zweikämpfe. Ein Wert, der dem FC am Mittwoch um die Ohren fliegen kann. Gut möglich also, dass FC-Trainer Gerhard Struber eine defensivere Taktik wählt, sicher wird der Coach wieder mit der Doppelsechs agieren. Eine Systemumstellung auf Viererkette ist unwahrscheinlich. So wird der Defensivverbund wohl der gleiche wie im vergangenen Ligaspiel sein.

Joel Schmied wird wohl mit Timo Hübers und Heintz die Dreierformation bilden, auf der rechten Seite wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic auflaufen. Und das, obwohl der Neuzugang bislang noch nicht so recht angekommen scheint. Auf der linken Seite hat Struber erneut die Wahl zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe. Zuletzt hielt sich aber weiterhin der Eindruck, dass der Youngster einen schweren Stand hat. Eric Martel wird also wieder auf die Sechs rücken können und dort Unterstützung von Dejan Ljubicic erhalten. Da Florian Kainz mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, wird es in der Offensive mindestens einen Wechsel geben. Luca Waldschmidt könnte wieder in die Anfangsformation rotieren. Neben Damion Downs wird wohl wieder Linton Maina starten. Ein Einsatz von Imad Rondic von Beginn an kommt sicherlich noch zu früh.

Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Leart Pacarada im Trikot des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Transferbilanz

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Adedire Mebude und Marcel Halstenberg im Zweikampf
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Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Am Montagabend hat das deutsche Transferfenster geschlossen. Die Teams können zumindest keine Spieler mehr verpflichten. Der FC hat vier Spieler unter Vertrag genommen – war damit aber nicht alleine. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf auf

Vier Spieler verpflichtet, sieben Akteure abgegeben. Beim FC gab es doch reichlich Transferbewegungen. Doch nicht nur die Geißböcke haben zugeschlagen. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf ebenfalls auf.

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Seit Montagabend 20 Uhr geht auf dem Transfermarkt nicht mehr viel. Zumindest das deutsche Transferfenster hat nun geschlossen. Und beim FC hat sich viel getan. Mit Jonas Urbig (FC Bayern München), Meiko Wäschenbach (Karlsruher SC), Florian Dietz (Leihe zu SCR Altach), Elias Bakatukanda (Leihe zu Blau-Weiß Linz) Rasmus Charstensen (Leihe zu Lech Posen), Sargis Adamyan (Leihe zum SSV Jahn Regensburg) und Maximilian Schmid (Erzgebirge Aue) haben sieben Spieler den FC verlassen. Dafür hat FC-Boss Christian Keller wiederum mit Jusuf Gazibegovic, Joel Schmidt, Imad Rondic und Anthony Racioppi vier Spieler verpflichtet, die den Kader qualitativ noch einmal verbessern sollen. Neben den Kölnern waren aber auch die anderen Zweitligisten sehr aktiv auf dem Transfermarkt. 

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Viele Transfers in der Top-Ten

Während die Überraschung der Saison, die SV Elversberg mit Stürmer Younes Ebnoutalib lediglich einen Transfer tätigte, verpflichteten der 1. FC Kaiserslautern gleich fünf und der 1. FC Nürnberg vier Spieler. Die Pfälzer konnten mit Maximilian Bauer (Leihe, FC Augsburg), Grant-Leon Ranos (Leihe, Borussia Mönchengladbach), Tim Breithaupt (Leihe, FC Augsburg) und dem Ex-Kölner Faride Alidou dabei sogar drei Akteure verpflichten, die bereits Erfahrung in der Bundesliga gesammelt haben. Zudem holte der FCK mit Simon Simoni (Leihe, Eintracht Frankfurt) einen Back-up für Stammkeeper Julian Krahl. Der eigentliche Ersatz-Keeper Avd Spahic verletzte sich und wird einige Zeit ausfallen.

Bei den Nürnbergern war jedoch nicht nur auf der Zugangsseite etwas los, sondern auch auf der Abgangsseite. Mit Finn Jeltsch (Wechsel zum VfB Stuttgart) und Stefanos Tzimas (Wechsel zu Brighton) verkauften die Franken ihre zwei Shootingstars für ca. 35 Millionen Euro. Tzimas wurde von den Engländern aber direkt zurück an das Team von Miroslav Klose verliehen und soll mit seinen Toren dafür sorgen, dass der FCN noch einmal ein ernstes Wort im Aufstiegskampf mitsprechen kann. Als Ersatz für Jeltsch holten die Clubberer mit Tim Drexler (Leihe, TSG Hoffenheim) und Fabio Gruber gleich zwei Spieler, die den Abgang des Stammspielers auffangen sollen. Ebenso verstärkten sich die Nürnberger mit Eryk Grzywacz (Leihe, VFL Wolfsburg), dessen Leihe bis 2026 man als Vorgriff für den Abgang von Ex-FC-Talent Jens Castrop im Sommer zu Borussia Mönchengladbach sehen kann. Zudem wechselt auch noch Stürmer Janis Antiste zum Club (Leihe, US Sassuolo).

Der HSV schlägt kurz vor Toreschluss nochmal zu

Neben den Pfälzern und Franken wurde auch der HSV an den letzten Tagen des Wechselfensters noch aktiv. Nachdem sich Außenbahnspieler Bakary Jatta das Syndesmoseband gerissen hat und dadurch den Rest der Saison ausfallen wird, verpflichten die Hanseaten den Schotten Adedire Mebude (Leihe, KVC Westerlo) als Ersatz für den Rest der laufenden Saison. Am Deadline Day präsentierte der HSV mit Verteidiger Aboubaka Soumahoro und Flügelspieler Alexander Røssing-Lelesiit noch zwei junge Talente, die laut Sportvorstand Stefan Kuntz dennoch als Direktverstärkungen für das Team von Merlin Polzin eingeplant sind. Besonders die Verpflichtung von Soumahoro, der ein polyvalenter Abwehrspieler ist, war wichtig, da Innenverteidiger Lucas Perrin zu Cercle Brügge wechselte und Linksverteidiger und Ex-FC-Spieler Noah Katterbach aufgrund einer Verletzung noch länger ausfällt.

Jeweils zwei Transfers tätigten Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg und der Karlsruher SC. Düsseldorf verstärkte sich mit Offensivakteur Moritz Broni-Kwarteng vom VfL Bochum und Defensivallrounder Moritz Heyer, der beim HSV in den vergangenen Monaten kaum noch zum Zuge kam. Der Tabellendritte Magdeburg verkündete bereits am Anfang der Transferperiode den Wechsel von Alexander Ahl Holmström, der als Backup für Toptorjäger Martijn Kaars fungieren soll. Während der gesamten Zeit war das Team von Christian Titz noch auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger, nachdem sich Mitte Dezember die Leihe von Tim Drexler zerschlug und der junge Verteidiger zum 1. FC Nürnberg gewechselt war. Kurz vor Ende des Wechselfensters präsentierte der FCM am Montag die Leihe von Abwehrspieler Patric Pfeiffer vom FC Augsburg, der zuvor in die Schweiz an die Young Boys Bern verliehen war.

Top-Transfers nach Kritik

Der Karlsruher SC hat mit Meiko Wäschenbach vom 1. FC Köln und Mikkel Kaufmann (Leihe, 1. FC Heidenheim) zwei Akteure verpflichtet, die das Team von Trainer Christian Eichner in der Breite weiter verstärken sollen. Besonders die Verpflichtung von Kaufmann war für die Badener besonders wichtig, da Budu Zivzivadze, der Toptorjäger und Fanliebling des KSC den Verein in Richtung Heidenheim und Bundesliga verließ. Den Abgang des Georgiers konnte man den Blau-Weißen in den ersten Spielen der Rückrunde in der Offensive sehr stark anmerken. Auch deswegen holten die Badener lediglich einen Punkt und rutschten in der Tabelle auf Rang acht ab.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Konkurrenten aber auf den SC Paderborn und Hannover 96 haben. Nachdem SCP-Trainer Lukas Kwasniok nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den KSC scharfe Kritik an der Qualität seiner Mannschaft äußerte und damit auch den Wunsch, neue Spieler zu bekommen formulierte, reagierten die Verantwortlichen. Nachdem die Paderborner mit Casper Tehor und Marvin Mehlem bereits zwei Spieler für die Offensive unter Vertrag genommen hatten, folgte Mitte Januar noch die Verpflichtung von Torwart Manuel Riemann, der ablösefrei vom VFL Bochum zu den Ostwestfalen wechselte und in den vergangenen Saisons hervorragende Leistungen im Oberhaus zeigte. Besonders die beiden Transfers von Mehlem und Riemann zeigen die Ambitionen des Teams von Lukas Kwasniok. Allerdings holte sich Riemann am vergangenen Spieltag die Rote Karte ab.

Hannover will es wissen

Neben den Paderbornern verpflichteten auch die 96 nach dem Trainerwechsel von Stefan Leitl auf André Breitenreiter vier qualitativ hochwertige Spieler, die das Niveau innerhalb des Teams auf eine noch höhere Stufe heben. Die Niedersachsen konnten mit Innenverteidiger Kenneth Schmidt vom SC Freiburg und Flügelspieler Rabbi Matondo von den Glasgow Rangers zwei Spieler ausleihen, die bereits Bundesliga, aber auch internationale Luft geschnuppert haben. Neben den beiden wechselten auch Defensivspieler Boris Tomiak vom 1. FC Kaiserslautern, der sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen kann, und Mittelfeldspieler Noel Aseko Nkili per Leihe vom FC Bayern München an den Maschsee. Schlagen die beiden Top-Transfers der beiden Clubs ein, dürften sowohl der SCP als auch die Hannoveraner in den nächsten Wochen noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.


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So tickt Imad Rondic

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln zieht ein positives Transfer-Fazit – es bleiben aber dicke Fragezeichen

Thomas Kessler und Christian Keller planen den Kader
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Der 1. FC Köln zieht ein positives Transfer-Fazit – es bleiben aber dicke Fragezeichen

Lange haben die FC-Fans auf die Transferphase gewartet, seit Montagabend ist sie für Köln beendet. Vier Spieler haben die Geißböcke neu verpflichtet, sieben abgegeben. Köln hat am meisten investiert. Der 1. FC Köln zieht eine positive Transferbilanz, es bleiben aber Fragezeichen.

Nach dem Registrierungsverbot hat der FC nun wieder in den Kader investieren dürfen und das auch getan. Trotz kleinerer Schwierigkeiten haben die Kölner vier Spieler neuverpflichtet. Der 1. FC Köln zieht daher eine positive Transferbilanz, es bleiben aber einige Fragezeichen.

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Die Erwartungshaltung war groß, als Christian Keller vor 17 Monaten am Deadline Day vor die Presse trat. Die FC-Fans hatten noch auf einen Stürmer gehofft, auch genährt von einem wilden Gerücht, dass Ihlas Bebou in der Stadt sei. Doch Keller ließ die Transferträume platzen, bevor sie erst aufsteigen wollten. Es wird keine Neuverpflichtungen geben, kündigte der Sportdirektor an, nicht wissend, dass er auch in den kommenden beiden Transferperioden keine großen Sprünge werde machen können. Die Entäuschung war groß. Die Kritik in den Sozialen Medien zum Teil heftig. Keine anderhalb Jahre, aber ein Registrierungsverbot später gibt es in am Ende des Transferfensters keine bittere Enttäuschung, aber auch die ganz große Überraschung ist ausgeblieben. Der FC hat vier neue Spieler verpflichtet und insgesamt sieben Spieler abgegeben, von denen aber nicht mehr alle im Profikader gestanden haben.

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Der FC hat die Kaderlücken geschlossen

Da die Kölner die selbstausgemachten Kaderlücken auf der rechten Verteidigerposition mit Jusuf Gazibegovic sowie im Sturm mit Imad Pondic geschlossen haben und mit Joel Schmied in der Innenverteidigung und Anthony Racioppi auf die Verletzung von Luca Kilian sowie den Abgang von Keeper Jonas Urbig reagiert haben, fällt das Fazit der Kölner Verantwortlichen positiv aus. „Wir haben einen guten Mix gefunden, den Kader zu verändern und auf der anderen Seite auch Qualität dazuzubekommen. Unterm Strich sind wir erst einmal zufrieden“, sagte Thomas Kessler am Montagmittag. „Wir haben schon frisches Blut in die Mannschaft bekommen. Wir haben ja auch immer betont, dass wir mit der Mannschaft zufrieden waren. Wir stehen nicht ganz zu unrecht in der Liga oben.“ Zu unrecht nicht, doch zur Wahrheit gehört auch, dass der FC auch ein Stück weit von souverän entfernt ist.

Nach wie vor ist gerade die Punkteausbeute gegen die Top-Teams aus der oberen Tabellenhälfte überschaubar. Dass die Kölner würden nachlegen müssen, um das Ziel des direkten Wiederaufstiegs dann doch ein wenig wahrscheinlicher zu machen, war dementsprechend folgerichtig. Zumal der Club damit auch ein Zeichen an die Spieler sendet, die mit einem Vereinswechsel im Sommer liebäugeln, bei denen der Aufstieg ein Thema spielen könnte. Eben der Aufstieg, den die FC-Bosse nicht garantieren können – nach wie vor nicht. Gleich mehrere Verträge laufen aus, der FC droht Leistungsträger zu verlieren. Man könnte also meinen, dass die aktuellen Investitionen eventuell die Verhandlungsposition ein wenig beeinflussen.

Nicht alle Erwartungen der Fans wurden erfüllt

Nach einem Jahr Registrierungsverbot mit zwei Transferphasen, in denen der FC handlungsunfähig war, war die Erwartungshaltung bei den FC-Fans einmal mehr extrem hoch. Und nach einigen Kommentaren in den Sozialen Medien zu urteilen, scheinen die Erwartungen nicht überall erfüllt worden zu sein. Denn augenscheinlich gibt es noch weitere Stellen, an denen der FC Bedarf haben könnte. Möglicherweise auf der Position hinter den Spitzen etwa, vielleicht auch auf der Sechs. „Wir haben versucht, punktuell etwas zu verändern. Nicht mit der Brechstange, sondern mit Bedacht“, sagte Kessler. Auch, wenn der Eindruck entstehen könnte, dass die Brechstange dann doch zumindest angesetzt wurde. Denn alles lief aus Kölner Sicht in diesem Transferfenster nicht glatt.

Der FC war sich bekanntlich bereits mit Ivan Prtajin einig. Der Stürmer sollte und wollte zum FC kommen, die Vakanz des Knipsers füllen. Steffen Baumgart legte bei Union Berlin sein Veto ein, der Deal platzte. Genauso kam der Transfer von Gregory Wüthrich nicht zustande. Bei dem Innenverteidiger gab es offenbar medizinische Bedenken. Doch tatsächlich scheinen die FC-Kaderplaner auf die Absagen mit Bedacht reagiert und nicht aus der Hüfte geschossen gehandelt zu haben. Die Verpflichtungen sind ganz sicher keine Notlösungen. Bei Schmied und Racioppi gaben die Kölner Verantwortlichen beispielsweise an, die Spieler schon länger auf der Liste zu haben. Aus polnischen Medien ist zu erfahren, dass sich der FC schon seit „mehreren Wochen“ mit Rondic in Gesprächen befunden habe.

Investition kein Garant für Erfolg

Dass die Kölner diesen Deal mit dem bosnischen Stürmer dann aber doch unbedingt eintüten wollten, könnte man ebenfalls in polnischen Medien zwischen den Zeilen ablesen. Zumindest werden dort die kolportierten 1,5 Millionen Euro, die Lodz mit Prämien offenbar eingenommen hat, als Verhandlungserfolg der Führungsetage des polnischen Erstligisten wahrgenommen. Laut meczyki.pl soll auch ein Testspiel bei Widzew Teil der Vereinbarung sein. Insgesamt investierten die FC-Bosse also zwischen fünf und sieben Millionen Euro für vier Spieler. Und damit sehr viel mehr als die Konkurrenz. Zwar bezahlte der 1. FC Nürnberg 18 Millionen Euro für Stürmerstar Stefanos Tzimas, allerdings nur, um ihn dann für 25 Millionen wieder zuverkaufen. Ansonsten kommt wohl kein Club annähernd in die Höhe der Investitionen der Geißböcke.

Doch das investierte Geld ist bekannltich kein Garant für Leistung oder Erfolg. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Sprung aus der polnischen Ekstraklasa oder der Schweizer Super League in die 2. Bundesliga ein großer ist. Die ersten Auftritte von Gazibegovic und Schmied haben gezeigt, dass es offensichtlich noch einer gewissen Eingewöhnungszeit bedarf. Zwar sind die Investitionen kein Garant für den Erfolg, sie heben die Erwartungen und den Erfolgsdruck beim FC aber durchaus an. Sollte der FC am Ende des Tages wieder aufsteigen, scheinen die Kölner zumindest auf den ersten Blick viel richtig gemacht zu haben.

Der FC hat sieben Abgänger zu verzeichnen

Den vier Neuzugängen stehen dann aber auch sieben Abgänge gegenüber – aufgrund der Urbig-Einnahmen inklusive einer wirtschaftlich positiven Bilanz. Die von Meiko Wäschenbach zum Karlsruher SC und Maxi Schmid zu Erzgebirge Aue überraschen dabei nicht wirklich. Der von Jonas Urbig zum FC Bayern hinterlässt zumindest ein paar Fragezeichen. Nicht beim FC. Die Kölner haben das Maximum aus der aktuellen Situation herausgeholt. Der Abschied war folgerichtig. Dass Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen Spielpraxis sammeln sollen und können, ist ebenfalls verständlich. Bei Florian Dietz und Sargis Adamyan haben die Leihen dann doch ein wenig überrascht. „Wir haben es dem ein oder anderen Spieler ermöglichen können, ausgeliehen zu werden und Spielpraxis zu sammeln. Ich finde, da haben wir in den letzten Wochen die Entscheidungen getroffen, die notwendig waren“, sagte Gerhard Struber.

Und dann wären da noch die potenziellen Leihkandidaten, für die der FC keine Lösung gefunden hat. Kessler nannte explizit Nikola Soldo, für den es offenbar Interessenten gegeben hat, der sich aber wiederum mit den Optionen nicht anfreunden konnte. Auch Jaka Potocnik war Teil der Leih-Verlosung, bleibt aber – zumindest Stand jetzt – beim FC. Dem Vernehmen nach, weil die Spieler-Seite einem Leihgeschäft nicht zustimmen wollten. So oder so: Das Transfer-Fazit der Kölner Verantwortlichen fällt unterm Strich positiv aus. Ob die Wechsel am Ende des Tages die richtigen waren, wird sich ohnehin erst in ein paar Wochen oder Monaten zeigen.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Wer spielt bei Maina-Ausfall? So könnte der FC gegen Braunschweig starten

Damion Downs jubelt mit Spielern deds 1. FC Köln
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Wer spielt bei Maina-Ausfall? So könnte der FC gegen Braunschweig starten

Mit einer doch sehr angespannten Personaldecke sind die Kölner am Freitag nach Niedersachsen aufgebrochen. Vor allem in der Offensive muss Gerhard Struber wohl umstellen. Der Trainer erwartet eine schwere Aufgabe im Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte der 1. FC Köln spielen.

Gerhard Struber muss seine Startelf wohl umbauen vor dem Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte der 1. FC Köln am Samstagmittag spielen.

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Für den ersten Kaderplatz reichte offenbar die Zeit nicht mehr. Anthony Racioppi reiste am Freitag nicht mit der Mannschaft Richtung Braunschweig. Die neue Nummer zwei der Geißböcke wird also wohl unter der Woche im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen sein Kader-Debüt für die Geißböcke geben. Es deutet also viel daraufhin, dass Philipp Pentke erstmals seit August wieder im Kader stehen wird. Doch die Torhüter-Position ist ohnehin keine, die Gerhard Struber großes Kopfzerbrechen bereiten sollte. Zum einen stellt sich die ganz große Torwartfrage spätestens seit dem Abgang von Jonas Urbig nicht mehr, zum anderen überzeugt Marvin Schwäbe aktuell in der Liga dermaßen, dass es an dem 29-Jährigen aktuell kein Vorbeikommen gibt.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Deutlich schwerer wird dem Trainer da sicherlich die Planung in der Offensive fallen. Tim Lemperle steht dem Coach jedenfalls nicht zur Verfügung, soll wie berichtet erst einmal wieder aufgebaut werden. Und mit Linton Maina könnte der zweite Topscorer der Geißböcke dazukommen. Der Offensivspieler war unter der Woche krank, stieg erst am Donnerstag wieder ein – zumindest ein dickes Fragezeichen steht hinter Maina. Und so stellt sich unweigerlich die Frage, wer den Angriff beleben will, denn zuletzt war das eher wenig Offensivkraft, die die Kölner anboten. An ein 5:0 wie im Hinspiel mag man in der aktuellen Verfassung beider Mannschaften wohl gerade nicht denken. Denkbar wäre indes, dass Struber wieder mit einer Doppelsechs und einer Spitze spielen wird.

Das dürfte dann wohl Damion Downs sein. Die Abwehrkette sollte dagegen feststehen, mit großen Veränderungen ist jedenfalls in der Dreierkette nicht zu rechnen. Auch Jusuf Gazibegovic ist weiterhin gesetzt, auf der linken Seite könnte es eine Veränderung geben. Zumindest erklärte Struber am Donnerstag, dass Max Finkgräfe immer eine Option für die Startelf sei. Zuletzt spielte Leart Pacarada auf der Seite. Auf der Sechs werden wohl Eric Martel und Dejan Ljubicic starten. Fraglich, ob der Kölner Trainer mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz davor agiert.

Ab 11:45 Uhr gibt es Vorberichte und das Duell im Liveticker im neuen Gewand auf come-on-fc.com.

Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Max Finkgräfe

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln

Florian Kainz

Luca Waldschmidt und Damion Downs vom 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber warnt vor Braunschweig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Polnische Medien: Rondic nicht im Kader, Streik, neues Angebot vom 1. FC Köln

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Polnische Medien: Rondic nicht im Kader, Streik, neues Angebot vom 1. FC Köln

Der mögliche Transfer von Imad Rondic zum FC entwickelt sich immer mehr zu einer Seifenoper. Nachdem die Verantwortlichen von Lodz aus den Verhandlungen ausgestiegen waren, soll es nun neue Entwicklungen geben. Der 1. FC Köln gibt wohl ein neues Angebot für Imad Rondic ab.

Dass die Suche nach einem neuen Stürmer für den FC im Winter keine leichte werden würde, hat FC-Sportdirektor Christian Keller schon mehrfach betont. Doch die Transfer-Geschichte um Imad Rondic findet kein Ende und sie wird immer mehr zur Seifenoper. Jetzt gibt es laut polnsichen Medien weitere Kapitel. Unter anderem soll der Angreifer seinem Verein ein Ultimatum gestellt haben. Und: Der 1. FC Köln gibt demnach ein neues Angebot für Imad Rondic ab.

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So langsam scheint sich der Griff zur Popcorn-Tüte zu lohnen, zumindest entwickelt sich der mögliche Transfer von Imad Rondic immer mehr zur unendlichen Geschichte und hat jetzt schon viel Potenzial für spätere Erzählungen. Dass der FC an dem Angreifer interessiert ist, steht bekanntlich außer Frage. Das haben die Verantwortlichen von Widzew Lodz auch gegenüber „Sky“ bestätigt. „Es stimmt, dass wir ein offizielles Angebot des 1. FC Köln für unseren Spieler Imad Rondic erhalten haben“, zitiert der TV-Sender, der als erstes über einen möglichen Rondic-Deal berichtetet den Präsidenten Michal Rydz. „Dieses Angebot entsprach aber noch nicht unseren Vorstellungen. Wir sind sehr entspannt in der Angelegenheit und kennen die Qualitäten von Imad, die für uns sehr wichtig sind“, hieß es weiter.

Neues Angebot vom FC?

Laut Sky habe der FC eine Millionen Euro für Rondic geboten, Lodz fordere aber rund zwei Millionen. Polnische Medien berichteten dagegen, der FC sei doch unter einem siebenstelligen Betrag geblieben. Am Donnerstagnachmittag nahm dann der Pressesprecher des polnischen Erstligisten den Hoffnungen auf einen Erfolg bei der Stürmersuche weiteren Wind aus den Segeln. Über die Social-Media-Plattform „X“ schrieb Marcin Tarocinski, dass Lodz aus den Verhandlungen ausgestiegen sei. Das Angebot der Kölner habe nicht den Vorstellungen entsprochen. Eine finale Absage oder eine Pokerstrategie? Unbekannt. Zuvor hatte Rydz noch angegeben, man wolle die Begegnung am Wochenende noch abwarten. Am Abend gab es laut übereinstimmenden Medienberichten aber schon die nächste Entwicklung: Imad Rondic würde wohl nicht im Kader für die Begegnung gegen Spitzenreiter Lech Posen stehen. 

Und tatsächlich scheinet Rondic nicht im Kader zu stehen. Zumindest meldet das polnische Portal meczyki.pl, das auch als erstes von dem Rasmus-Carstensen-Transfer berichtete, dass sich Rondic aufgrund von Magenbeschwerden abgemeldet habe. Und weiter berichtet der polnische meczyki-Journalist Tomasz Wlodarczyk, dass Rondic dem Verein ein Ultimatum gestellt habe. Demnach wolle der Stürmer kein Spiel mehr für Lodz bestreiten, wenn er die Freigabe nicht erteilt bekomme. Diese Informationen soll Widzew auch bestätigt haben. Auf „X“ schrieb Rydz zudem, dass Rondic entschlossen sei, den Verein zu verlassen und der Präsident enttäuscht von dem Angreifer sei. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir als Widzew niedrigen Transferpreisen zustimmen und uns vom Spielerumfeld oder den deutschen Medien unter Druck setzen lassen sollten“, schreibt Rydz weiter.

Kopfballstark und hohe Intensität

Wlodarczyk berichtet zudem, dass der FC ein weiteres Angebot abgegeben habe, das nun bei über einer Millionen Euro läge. Allerdings reagierte auch der Spieler auf den Post von Wlodarczyk bei „X“ und schrieb darunter: „Woher bekommt ihr die Infos?“ und ergänzte „Fake info…“ Der FC befindet sich dennoch weiterhin in Verhandlungen mit Lodz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Vorsaison kommt Rondic nach 18 Saisonspielen für Widzew Lodz insgesamt auf neun Tore und zwei Torvorlagen. Dabei erfüllt der Angreifer des polnischen Erstligisten ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Zudem verfügt der 25-jährige Stürmer über einen starken linken Abschluss im Strafraum. Dabei ist der Bosnier nicht nur ein reiner Linksfuß, auch mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß ist Rondic technisch gut unterwegs. Der Stürmer ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann.

Ob Rondic das Niveau der polnischen Ekstraklasa in die zweite Bundesliga mitnehmen und sich in einem Verein mit hohen Ansprüchen beweisen kann, bleibt allerdings mindestens offen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Struber warnt vor Braunschweig: Profitiert U21-Stürmer von möglichem Maina-Ausfall?

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Struber warnt vor Braunschweig: Profitiert U21-Stürmer von möglichem Maina-Ausfall?

Der 1. FC Köln hat die Bundesliga im Visier: Beim Abstiegskandidaten Eintracht Braunschweig muss am Samstag ein Sieg her. Der Trainer Gerhard Struber mahnt jedoch, den Tabellenvorletzten zu unterschätzen – und muss womöglich in der Offensive improvisieren. So will der 1. FC Köln in Braunschweig punkten.

Je nach Entwicklung von Linton Mainas Gesundheitszustand muss FC-Trainer Gerhard Struber für das Duell gegen die Niedersachsen umbauen. Drei Punkte wollen die Kölner aus dem Duell mitnehmen – leicht wird diese Aufgabe allerdings nicht. So will der 1. FC Köln in Braunschweig punkten.

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Der Tabellenzweite zu Gast beim Siebzehnten – die Vorzeichen sind bei diesem Duell genauso eindeutig wie auch die Erwartungshaltung. Alles andere als ein Dreier in Braunschweig würde beim FC-Anhang für enttäuschte Gesichter sorgen. Trainer Gerhard Struber warnt jedoch davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen – trotz des einseitigen Hinspiels, das der FC Ende August mit 5:0 gewann: „Braunschweig hat immer wieder unter Beweis gestellt, wie gut sie sein können. Von der Organisation und Struktur her schaut das sehr vernünftig aus. Sie haben den HSV zu Hause geschlagen. Es ist ein Gegner, der sehr unangenehm sein kann und uns alles abfordern wird.“ Struber schlussfolgert: „Wir müssen uns ans Limit begeben, um die drei wichtigen Punkte einzufahren.“ Neben drei wichtigen Punkten könnte je nach Ergebnis des HSV auch wieder die Tabellenführung drin sein.

U21-Stürmer könnte aufrücken

Dabei muss der Coach bei seiner Mannschaft personell improvisieren. Tim Lemperle wird wegen muskulärer Probleme am Wochenende nicht auflaufen. Mit Linton Maina droht der Offensiv-Dauerbrenner auszufallen. Der 25-Jährige stand bisher in jeder Liga-Partie auf dem Rasen – musste in dieser Woche aufgrund eines Infekts jedoch kürzertreten. „Linton Maina wird weiter individuell herangeführt, wir müssen schauen, ob es für ihn reicht“, verriet Struber auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Immerhin: „Luca Waldschmidt ist zurück, bei ihm sieht’s gut aus.“ Da Maina unter der Woche im Training fehlte, rückte mit Oliver Schmitt ein Stürmer aus der U21 auf. Sollte Maina tatsächlich für Braunschweig ausfallen, könnte Schmitt sogar erstmals im Profi-Aufgebot des FC stehen – und das wenige Monate vor seinem sehr wahrscheinlichen Abschied von seinem Herzensverein.

Ein weiterer Neuzugang auf der Bank?

Der gebürtige Kölner trägt – mit zwei kurzen Unterbrechungen – seit 2007 das FC-Trikot. Struber nannte Schmitt einen „interessanten Stürmer“, der „bei uns immer wieder einen guten Eindruck hinterlässt“. Gleichwohl sei die U21 „seine Heimat“. Wenn sich die Personal-Situation bis zum Wochenende weiter zuspitze, „würden wir auf jeden Fall in Betracht ziehen, ihn dazu zu nehmen“. Schmitts Vertrag läuft nach dieser Saison aus und da er für die U21 mit seinen 24 Jahren zu alt ist und bei den Profis aktuell keine realistische Perspektive besitzt, werden sich die Wege nach dieser Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trennen.

Bei optimalem Verlauf könnte am Samstag aber mit Anthony Racioppi ein neuer Ersatz-Torhüter auf der FC-Bank sitzen. Der 26-jährige Schweizer absolvierte am Donnerstag seinen Medizincheck in Köln, hat diesen dem Vernehmen nach bestanden und im Anschluss seinen Vertrag unterschrieben. Der Transfer soll am Freitag verkündet werden. Erneut in der Startelf wird wohl Joel Schmied stehen. Der Innenverteidiger hatte gegen Elversberg ein recht ordentliches Debüt abgeliefert und wird wohl erneut in die Startelf rutschen, um Eric Martel den Platz auf der Sechs zu ermöglichen. Zumal Julian Pauli auch weiterhin fehlen wird. Die Youngster soll langsam wieder aufgebaut werden.

Wie schwer es die Braunschweiger einem Gegner machen, zeigten sie in den bisherigen beiden Pflichtspielen des Jahres. Gegen Schalke 04 und den 1. FC Magdeburg gab es jeweils ein ordentliches Remis. Braunschweig wirkt zumindest deutlich gefestigter als noch in der Hinrunde. Den FC erwartet also eine schwere Aufgabe. Trotz der aktuellen Tabellensituation.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Droht dem FC einmal mehr die Stürmer-Pleite? Rondic offenbar nicht im Lodz-Kader

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Droht dem FC einmal mehr die Stürmer-Pleite? Rondic offenbar nicht im Lodz-Kader

Die Suche nach einer Verstärkung in der Offensive gestaltet sich wohl schwerer als erhofft – und das nicht zum ersten Mal. Denn Gerüchten zufolge habe Lodz sich aus den Verhandlungen zurückgezogen. Aber: Für das Duell gegen Posen am Wochenende steht Imad Rondic nicht im Kader. Droht dem 1. FC Köln wieder einmal der Stürmer-Gau?

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Kölner bei der Suche nach offensiver Verstärkung leer ausgehen. Die Verhandlungen mit Imad Rondic scheinen jedenfalls ins Stocken geraten zu sein – oder nicht? Droht dem 1. FC Köln wieder einmal der Stürmer-Gau?

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Ein Jahr lang waren dem FC auf dem Transfermarkt bekanntlich die Hände weitestgehend gebunden, in diesem Winter dürfen die Kölner wieder Spieler registieren und gefühlt laufen die Verhandlungen mit härteren Bandagen als je zuvor. Der Poker um den Transfer von Jonas Urbig zog sich tage-, wenn nicht wochenlang und endete wohl am Donnerstag endgültig mit den emotionalen Abschiedsworten des Torhüters in Richtung der FC-Fans. Bei den Verhandlungen um Joel Schmied plauderte Sion-Chef Christian Constantin die erhoffte Ablösesumme aus, vielleicht um diese damit ein wenig in die Höhe zu treiben. Und nun wird der erhoffte Wechsel des bosnischen Stürmers Imad Rondic von Widzew Lodz zu einer seltsamen, vor allem aber scheinbar unendlichen Seifenoper.

Poker um Rondic?

Der Hauptdarsteller soll sich längst mit dem FC einig sein, will laut Mitspieler und Ex-Bundesliga-Profi Rafał Gikiewicz unbedingt nach Köln, gar nicht erst mit anderen Vereinen verhandeln. Dabei sollen gleich zwei Berliner Clubs an dem Stürmer interessiert sein. Dass sich der FC für den Spieler interessiert, wurde zunächst berichtet, dann aus Lodz dementiert, in Teilen der Medien ohnehin als kalte Spur gekennzeichnet und dann aus Lodz bestätigt. Der FC habe ein Angebot unterbreitet, hieß es in einer Nachricht, die Lodz-Präsident Michal Rydz an „Sky“ geschickt hatte, doch das Angebot würde nicht den Forderungen entsprechen. Laut „Sky“ hat der FC eine Millionen Euro geboten, Lodz zwei Millionen gewollt. Polnische Medien berichten dagegen, dass Köln bei der ersten Offerte deutlich unter der Million geblieben sei.

Und wäre die Geschichte nicht schon komplex genug, folgten am Donnerstag noch zwei weitere Kapitel. Zunächst kündigte Lodz via „X“ über den Pressesprecher an, man habe sich aus den Verhandlungen zurückgezogen, weil das Angebot nicht gestimmt habe und das habe man dem FC aber wiederum mitgeteilt. Ein erstaunlicher Weg der Kommunikation, für den es unterschiedliche Motivationen geben kann. Eine könnte dann wiederum mit dem aktuellen Vertragspoker zu tun haben. Denn natürlich weiß auch Lodz um die Not der Kölner. Dem FC droht einmal mehr ein Stürmer-Gau. Schon seit 2022 suchen die Geißböcke einen Spieler, der die Fußstapfen des damals sicherlich überperformenden Anthony Modeste ausfüllen kann. Abgesehen von der zwischenzeitlichen Selke-Episode haben die Geißböcke den bis heute nicht gefunden.

Lodz trifft auf den Spitzenreiter

Im Gegenteil: Schon mehrfach wurde in der jüngeren Vergangenheit über mögliche Stürmer diskutiert, spekuliert, um am Ende dem aktuellen Kader zu vertrauen. Und auch in diesem Transferfenster ist die Redensart darauf ausgelegt, dass man am Ende auch zufrieden ist, wenn es eben keinen weiteren Stürmer gibt. Gerade die Verletzung von Tim Lemperle zeigt aber, dass dem eigentlich nicht so ist. Große Torgefahr geht vom Kölner Sturm schon seit einigen Spielen nicht mehr aus. Insofern hatten sich die Geißböcke viel vorgenommen und mit Ivan Prtajin auch ein Ziel ausgemacht. Dem schob bekanntlich Steffen Baumgart einen Riegel vor und das offensichtlich nicht nur einmal. Weitere Namen wurden gehandelt, konkret wurde aber eben nur Ivan Rondic. Und zumindest ließen die Worte von Gikiewicz darauf hoffen, dass schon sehr bald Bewegung in einen Transfer kommen könne.

Nur eine Bitte hatte der Torhüter an seinen Mitspieler. Rondic solle sich mit einem guten Spiel gegen Tabellenführer Lech Posen verabschieden. Auch Lodz-Präsident Michal Rydz brachte die Spitzenpartie ins Spiel, erklärte, man wolle nach diesem Duell über die Zukunft des Stürmers entscheiden. Das scheint seit Donnerstag kein Thema mehr zu sein. Oder doch? Denn da ist ja noch das zweite Kapitel von Donnerstagabend. Denn laut übereinstimmenden polnischen Medienberichten soll sich Rondic nicht im Kader des Erstligisten befinden. Das lässt Raum für Spekulationen, denen die Verantwortlichen entschieden entgegen traten und von gesundheitlichen Problemen sprachen. Doch bekanntlich wird beim Vertragspoker mit harten Bandagen gekämpft. Ein anderer Grund würde zumindest ebenfalls gut zu der Seifenoper passen.

Eine Seifenoper, die der FC für einen Stürmer der polnischen Ekstraklasa erstaunlich lange mitschreibt.

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Urbigs Worte zum Abschied

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Das nächste Rondic-Kapitel: Lodz zieht sich aus Verhandlungen mit dem 1. FC Köln zurück

Imad Rondic soll zum 1. FC Köln wechseln
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Das nächste Rondic-Kapitel: Lodz zieht sich aus Verhandlungen mit dem 1. FC Köln zurück

Der mögliche Transfer von Imad Rondic zu den Geißböcken wird immer mehr zu einer unendlichen Geschichte. Noch am Mittwoch schienen die Bemühungen auf einem guten Weg, am Donnerstag dürfte Ernüchterung in Bezug auf die Stürmersuche folgen bei den Fans des 1. FC Köln: Lodz zieht sich aus den Rondic-Verhandlungen zurück.

Am Mittwoch wurde das Angebot der Geißböcke bekannt, am Donnerstag folgte die nächste Nachricht in den Transferbemühungen des 1. FC Köln: Lodz zieht sich angeblich aus den Rondic-Verhandlungen zurück.

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Thomas Kessler war am Donnerstagvormittag in Plauderlaune. Zumidnest sprach der Leiter der Lizenzspielabteilung erstaunlich offen über einige Deals die anstünden. Maximilian Schmid werde den Verein verlassen, bestätigte Kessler und auch bei Meiko Wäschenbach sei ein Abschied durchaus absehbar. Zudem würde Anthony Racioppi seinen Medizincheck absolvieren. Nur zur aktuellen Stürmersuche und einem Transfer von Imad Rondic wollte der ehemalige Keeper der Kölner nichts sagen. Und das, obwohl Lodz-Präsident Michal Rydz wiederum gerade erst gegenüber „Sky“ ausgeplaudert hatte, dass der FC ein Angebot für den Stürmer unterbreitet habe, man aber so weit mit den Vorstellungen auseinander läge, dass man sich durchaus Zeit lassen könne. Wie der TV-Sender berichtet, will der FC eine Millionen bezahlen, Lodz aber zwei haben.

Mitteilung auf „X“

 „Wenn wir die Transferperiode sehen, ist es vielleicht doch keine Seltenheit, dass sich Leute zu Personalien äußern, bevor sie vollzogen werden“, kommentierte Kessler das Vorgehen, wollte dann aber keine weitere Wasserstandsmeldung zu Imad Rondic abgegeben. Das übernahm am Donnerstagvormittag dann wiederum die polnische Seite. „Der Vorstand von Widzew Łódź hat sich heute Morgen aus den Verhandlungen mit dem 1. FC Köln zurückgezogen, da für Imad Rondić keine zufriedenstellenden Angebote vorlag, die entgegen Medienberichten deutlich unter den Erwartungen des Vereins lagen. Die Informationen wurden auch offiziell an die deutsche Seite übermittelt“, schrieb der Pressesprecher des Clubs, Marcin Tarociński, auf „X“.

Tarociński reagierte damit auf einen Post des aktuellen Lodz-Keepers Rafał Gikiewicz, der bekanntlich unter anderem auch für den FC Augsburg und Kölns kommenden Gegner Eintracht Braunschweig gespielt hat. Der ehemalige Bundesliga-Spieler hatte am Morgen bestätigt, dass sich die beiden Clubs im Austausch befänden. Von Kölner Seite solle man laut Sky Informationen zuversichtlich gewesen sein, den Spieler zu verpflichten. Es hieß darüber hinaus sogar bereits, dass sich Spieler und Verein längst einig seien. Die Geißböcke kommunizierten aber auch immer wieder, dass eine weitere Neuverpflichtung nicht unbedingt nötig sei, man die „Augen und Ohren“ allerdings offen halte.

„Wir sind sehr entspannt“

Der Druck auf die FC-Verantwortlichen wächst also wohl weiterhin. Zudem dürfte auf Seite des abgebenden Vereins keine Anspannung herrschen. „Wir sind sehr entspannt in der Angelegenheit und kennen die Qualitäten von Imad, die für uns sehr wichtig sind“, zitiert Sky den Präsidenten von Lodz. Vermutlich auch entspannt, weil Rondic laut Sky eine Klausel in seinem Vertrag stehen hat, dass sich der Vertrag bei weiteren vier Einsätzen um ein weiteres Jahr verlängern wird. Ob der „Rückzug“ aus den Verhandlungen nun zur Verhandlungsstrategie der Polen gehört oder der Deal tatsächlich geplatzt ist, zeigen die kommenden Tage.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte