Wackelkandidaten beim FC – Müssen diese Spieler um Einsatzzeit bangen?

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Wackelkandidaten beim FC – Müssen diese Spieler um Einsatzzeit bangen?

Durch vollzogene und anstehende Transfers verschiebt sich das Kräfteverhältnis im Kader – wer setzt sich durch, wer droht auf der Strecke zu bleiben beim 1. FC Köln: Müssen diese Spieler um ihre Zukunft bangen?

Ein paar Neue sind schon da, weitere sollen folgen. Konkurrenzkampf bringt bekannterweise Leben in einen Kader, Fakt ist jedoch: Am Ende können nur elf Akteure zugleich auf dem Platz stehen. Für den ein oder anderen Spieler könnte die Spielzeit in der kommenden Saison Mangelware sein.

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Wir befinden uns nun noch gut drei Wochen vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison. Es ist viel passiert rund um den Kader des 1. FC Köln, vor allem auf der Abgangsseite. Zwölf Akteure haben die Ausfahrt in diesem Sommer bereits genommen, bei weiteren liegt ein Abgang in der Luft. Doch auch auf der Zugangsseite blieb man nicht untätig, obwohl es nach wie vor einige Baustellen im Kader zu schließen gilt. Auf anderen Positionen ist man dagegen breit aufgestellt, eventuell sogar zu breit. Besonders in der Innenverteidigung und auf den Offensivpositionen scheint die Luft für einige Akteure dünn zu werden.

Starke Konkurrenz: Kann sich Julian Pauli durchsetzen?

In der Zweitliga-Saison 2024/25 stand der FC vor einer besonderen Aufgabe. Aufgrund der Transfersperre sah sich der 1. FC Köln fast schon gezwungen, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Und die Rechnung ging nahezu perfekt auf. Neben Spielern wie Damion Downs oder Tim Lemperle konnte vor allem Julian Pauli die Bühne für sich nutzen und spielte eine wichtige Rolle im Kölner Defensivverbund. Dann kostete eine Verletzung den heute 21-Jährigen bedauerlicherweise fast die komplette Rückrunde. Im Sommer des vergangenen Jahres folgte der Wechsel auf Leihbasis zu Dynamo Dresden. Dort überzeugte Pauli vor allem in den Defensivstatistiken und spielte eine gute Saison beim Zweitligisten. Zurück bei den Geißböcken sieht sich der Innenverteidiger nun jedoch mit reichlich Konkurrenz um seinen Platz konfrontiert.

Neuzugang Luka Lochoshvili ist ein echter Leader und hinterließ in seiner kurzen Zeit bereits positive Eindrücke. Nicht zuletzt ist der Georgier eine Macht im Kopfballspiel, eine dezidierte Schwäche von Julian Pauli. Des Weiteren dürfte Jahmai Simpson-Pusey zu Saisonbeginn gesetzt sein. Aber auch Joel Schmied und Rav van den Berg gehen mit Ansprüchen in die neue Saison. Schmied stach im Trainingslager durch seine Führungsstärke und Mentalität heraus. Der Schweizer liefert René Wagner stets eine solide Option, ohne dabei große Formschwankungen aufzuweisen. Rav van den Berg blickt hingegen auf eine eher durchwachsene Vorsaison zurück. Mit seinen erst 22 Jahren ist der Niederländer aber noch äußerst jung, das Potenzial ist gewaltig. Sicherlich wird er nochmal richtig angreifen wollen, um allen zu zeigen, was wirklich in ihm steckt. All dies sind ernüchternde Aussichten für Julian Pauli, der aber selbstverständlich auch klare Stärken mitbringt. Es bleibt allerdings fraglich, ob er beim FC viel Zeit haben wird, diese zu präsentieren. Vielleicht wäre eine erneute Leihe nicht die schlechteste Idee. Mit viel Spielzeit könnte der Innenverteidiger nochmals einen gewaltigen Sprung machen und an seinen Schwächen arbeiten, womit er in Zukunft eine gute Option für die Kölner sein kann.

Neue Chancen für Linton Maina und Jan Thielmann

Ein gewaltiger Sprung ist bei Linton Maina wohl eher nicht mehr zu erwarten. Inzwischen ist ziemlich bekannt, wo die Stärken und Schwächen des gebürtigen Berliners liegen. Seine hohe Geschwindigkeit betitelte Lukas Kwasniok in der Vorsaison als große Waffe, womit er zweifelsohne richtig liegt. Allerdings durfte sich der Flügelspieler in der Vorsaison die meiste Zeit nur als Joker präsentieren, der Output ließ dabei zu Wünschen übrig. Zudem dürfte der 27-Jährige selbst nicht zufrieden mit der Rolle des Einwechselspielers sein, war er in der Aufstiegssaison doch elementarer Leistungsträger. Zu seinem persönlichen Pech spielten in der abgelaufenen Saison sowohl Jakub Kaminski als auch Said El Mala individuell groß auf, womit wenig Platz für Maina blieb.

Auch in diesem Sommer verpflichtete der FC mit Reigan Heskey einen Spieler, dem Jahmai Simpson-Pusey schon jetzt eine starke Debütsaison prophezeit hat. Mit Jan Thielmann befindet sich ebenfalls noch ein Spieler im Kader, der um seine Einsatzzeit bangen könnte. Das Kölner Eigengewächs ist jedoch weitaus flexibler einsetzbar als Maina und dürfte in der internen Rotation vor ihm stehen. Somit steht Linton Maina eine weitere Saison im Schatten der Anderen bevor. Sollte das seinen persönlichen Ansprüchen nicht genügen, so gibt es zahlreiche Vereine, denen ein Spieler mit den Qualitäten eines Maina gut zu Gesicht stehen würde.

Luca Waldschmidt unter Zugzwang

Die Hoffnung auf mehr ist sein steter Begleiter. Jeder sieht, was Luca Waldschmidt kann, doch man sieht es zu selten. Nicht konstant genug. Wieder einmal überzeugt der Offensiv-Allrounder in der Vorbereitung, stellt eindeutig seine Qualitäten unter Beweis. Sein großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz in der Offensive besteht in seiner Flexibilität: Ob auf der Zehn, im Sturmzentrum oder über Außen – Luca Waldschmidt kann es spielen. Potenziell. Nach den bisherigen Eindrücken der Vorbereitung würde es nicht überraschen, sollte der Linksfuß am ersten Spieltag der Bundesliga in der Startelf auftauchen. Dann liegt es jedoch an ihm, diesen Platz zu verteidigen und seinen Wert für die Mannschaft von René Wagner zu beweisen. Sollte ihm das nicht gelingen, könnte es schwierig werden. Der 30-Jährige ist einer der Topverdiener im Verein, wodurch die Geduld mit ihm seitens der Verantwortlichen begrenzt sein dürfte. Auch für ihn heißt es nun: Now or never.


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1. FC Köln: Welche Strategie steckt hinter den Verpflichtungen der 18-jährigen Talente?

Thomas Kessler im Trainingslager des 1. FC Köln
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1. FC Köln: Welche Strategie steckt hinter den Verpflichtungen der 18-jährigen Talente?

Mit Gil Neves soll nach Reigan Heskey und Martin James schon der dritte 18-Jährige Spieler zum FC wechseln. Alle drei stammen aus den Nachwuchsabteilungen der größten Clubs Europas, alle drei bringen aber auch keine nennenswerte Profierfahrung mit. Und dennoch deutet viel auf eine Strategie beim 1. FC Köln: Welche Idee steckt hinter der Talente-Verpflichtung?

Die Transferstrategie der Domstädter scheint darauf ausgelegt zu sein, entwicklungsfähige Nachwuchsakteure von internationalen Topklubs ins Visier zu nehmen. Welche Idee steckt hinter der Verpflichtung dieser Toptalente?

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Der 1. FC Köln scheint seine Transferstrategie im Vergleich zu den letzten Jahren verändert zu haben. Im Fokus stehen auch junge Talente, wobei die Abwehrspieler Luka Lochoshvili und Gideon Mensah die Ausnahmen bilden. Zusätzlich haben in dieser Sommervorbereitung einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Chance erhalten, sich bei den Profis zu zeigen. Der FC verfolgt offenbar das Ziel, eine Art „Schattenkader“ aufzubauen. Die Idee dahinter scheint klar zu sein: Junge, talentierte Spieler früh verpflichten, bevor sie sportlich oder finanziell außer Reichweite sind. Ein solches Modell funktionierte bereits im vergangenen Winter beim Transfer von Jahmai Simpson-Pusey. Der bei Manchester City ausgebildete junge Innenverteidiger hat direkt eine wichtige Rolle in der Kölner Abwehrkette übernommen und ist sofort zum Stammspieler avanciert. Wie schnell die Sommerneuzugänge bei den Profis Fuß fassen und welche Younggoats womöglich auch in die Profimannschaft drängen, wird spannend zu beobachten sein.

Bundesligabühne oder Regionalligastadion?

Klar ist, dass nicht alle Talente sofort den Sprung in den Spieltagskader der Profis schaffen werden. In Köln weiß man, dass das Wichtigste für einen jungen Spieler Spielzeit und das Sammeln von Erfahrung im Herrenbereich ist. Dafür soll auch in Zukunft eng mit der Regionalligamannschaft und Trainer Manuel Hartmann zusammengearbeitet werden. Auch wenn speziell die internationalen Neuverpflichtungen grundsätzlich für den Profikader vorgesehen sind, können auch Einsätze in der U21 Teil des Entwicklungsprozesses sein. Insbesondere Keeper Martin James, der in diesem Sommer ablösefrei von PSG an den Rhein gewechselt ist, dürfte hier seine Spielzeit sammeln.

Dass der Weg über die Zweitvertretung irgendwann auch zu den Profis führen kann, scheint Patrik Kristal aktuell zu zeigen. Der mittlerweile 18-jährige Mittelfeldspieler, der schon 14 Mal für die Nationalmannschaft Estlands aufgelaufen ist, wurde im Januar 2025 aus der estnischen Liga verpflichtet. Die Perspektive war eindeutig: Gute Leistungen in der Regionalliga und dann zu den Profis. Im Trainingslager in Kitzbühel konnte Kristal durch starke Auftritte auf sich aufmerksam machen und womöglich für höhere Aufgaben empfehlen.

Ein spannender Mix

Der FC plant offenbar nicht nur mit Soforthilfen, sondern auch mit mittelfristigen Verstärkungen. Hinter dem Profikader wird auf einige junge Spieler gesetzt, die langsam an das Bundesliga-Team herangeführt werden sollen. Diese „Schattenelf“ setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Auf der einen Seite stehen die Talente aus der eigenen Jugend, die aktuell ihre ersten Schritte im Herrenbereich gehen wie Jonathan Friemel, David Fürst oder Maik Akumu. Dazu kommen Eigengewächse, die schon erste Erfahrungen gesammelt haben und sich nun endgültig in der Bundesliga etablieren wollen. Die Kombination aus Spielern aus den eigenen Reihen und talentierten, vielversprechenden jungen Kickern aus aller Welt, stellt einen spannenden Mix dar, der den Fans des 1. FC Köln in Zukunft viel Freude bereiten könnte.


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Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt.

1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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1. FC Köln – die Transfergerüchte des Sommers 2026: Abgänge, Zugänge

Der Transferticker zum 1. FC Köln: Zwölf Spieler haben den FC bereits verlassen. Fünf Neuzugänge sind verpflichtet. Dazu Spekulationen über mögliche Zugänge. Das sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln 2026. Wir halten euch über die aktuellen Gerüchte auf dem Laufenden. Zuletzt aktualisiert am 1. August 2026.

Auch in diesem Sommer wird es wieder zahlreiche Transferbewegungen bei den Geißböcken geben. Die ersten Spieler haben den Club bereits verlassen, einige sind dazu gekommen. Im Transferticker zum 1. FC Köln erfahrt ihr alle neuen Spekulationen und Gerüchte rund um die Geißböcke. Zudem gibt come-on-fc.com eine Einschätzung der Gerüchte und bewertet die aktuelle Relevanz und den Stand der (möglichen) Wechsel.

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Zuletzt aktualisiert am 1. August 2026; 09:00 Uhr

Zugänge

SpielerPosAlterVonStatus
Vinicius SouzaDM27VfL Wolfsburg🔴 kühl
Ellyes SkhiriDM31Eintracht Frankfurt🔴 kühl
Paul Okon-EngstlerDM21FC Sydney✔ Bestätigt
Gideon MensahLV27Zuletzt Auxerre✔ Bestätigt
Edson ÁlvarezDM28West Ham🔴 kühl
Mikey MooreLA18Tottenham Hotspur🔴 kühl
Chido ObiST18Manchester United🔴 kühl
José MarsàIV24KV Mechelen🔵kalt
Mateusz ZukowskiST241. FC Magdeburg🔵kalt
Vasilios ZagarititsLV25SC Heerenveen🔵kalt
Laurin CurdaRM/RV24SC Paderborn🔴 kühl
David MartínezRA20LAFC🔴 kühl
Amario Cozier-DuberryRA19Brighton🔴 kühl
Sebastiaan BornauwIV27Leeds🔵kalt
Steven van der SlootR23Den Haag🔵kalt
Hennes BehrensLV21Heidenheim🔵kalt
Martin AdelineOM22Troyes🔵kalt
Arda ÜnyayIV19Galatasaray🔵kalt
Salih ÖzcanZM28BVB🔵kalt
Ihlas BebouST32Hoffenheim🔵kalt
Jahmai Simpson-PuseyIV20Manchester City✔ Bestätigt
Tom KraussZM24Mainz✔ Bestätigt
Jakub KaminskiLA24Wolfsburg✔ Bestätigt

Diese möglichen Zugänge werden aktuell gehandelt


Vinicius Souza soll beim FC auf der Liste stehen
Vinicius Souza soll beim FC auf der Liste stehen

Vinicius Souza, VfL Wolfsburg, DM

Nach der vermeintlichen Absage von Ellyes Skhiri soll Vinicius Souza der gesuchte Sechser gewesen sein. Doch anscheinend haben sich die Kölner einen Korb geholt.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling

Ellyes Skhiri, Eintracht Frankfurt, DM

Lange sah es gut aus mit einer Verpflichtung des Sechsers. Doch nach wie vor sind die Gespräche zäh. Der Kicker berichtete zuletzt, dass Skhiri sogar überhaupt kein Thema mehr sei.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke
Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke

Otto Rosengren, Malmö, ZM

Laut der schwedischen Zeitung „Expressen“ ist der FC an Otto Rosengren interessiert und hat den Mittelfeldspieler am Sonntag im Spiel gegen Göteborg beobachtet. Angeblich sind die Geißböcke neben Middlesbrough auch Favorit auf die Verpflichtung. Der 23-Jährige ist in Schweden Stammspieler.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen

Edson Álvarez, West Ham, DM

Der Mittelfeldspieler ist gerade mit der Nationalmannschaft Mexikos bei der WM gescheitert. Die Kölner befinden sich in Gesprächen mit dem 28-Jährigen. Allerdings gestaltet sich eine Verpflichtung als schwierig, wenn auch nicht unmöglich. Immerhin haben sich Verein und West Ham dem Vernehmen nach geeinigt.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen

Mikey Moore, Tottenham, LA

Der FC soll sich mit dem Offensivspieler beschäftigt haben. Der sagt aber zuletzt, er wolle sich in der Premier League und am liebsten bei Tottenham durchsetzen.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Chido Obi von Manchester United
Chido Obi von Manchester United (Foto: Alex Livesey/Getty) Images)

Chido Obi, Manchester United, ST

Der Stürmer spielt aktuell in der U21 der Red Devils, feierte aber auch schon sein Profidebüt. Aktuell laufen laut dem Transferexperten Pete O’Rourke bereits die ersten Gespräche. Eine Leihe sei demnach angedacht. Der Angreifer gilt als absolutes Offensivtalent und würde beim FC Spielpraxis sammeln sollen. Aber „bold.dk“ vermeldet es gibt noch keine konkreten Gespräche.


COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr

Steven van der Sloot soll auf der Kölner Liste stehen

Steven van der Sloot, Den Haag, RV

Der Rechtsverteidiger war vor einigen Wochen mit dem FC in Verbindung gebracht worden. Die Vertragskonstellation ist kompliziert. Van der Sloot hat einen Kontrakt in Düsseldorf unterschrieben, will aber nicht in die 3. Liga wechseln. Bei der Fortuna versucht man eine Lösung zu finden. Aktuell soll es lose Anfragen aus dem Ausland geben. Der FC scheint nicht so richtig überzeugt.


COFC-Einschätzung: 🔵kalt


Ist der FC an José Marsà interessiert?

José Marsà, Mechelen, IV

Durch die Verpflichtung von Luka Lochoshvili ist die Verpflichtung von José Marsà endgültig vom Tisch. Der Innenverteidiger wird den FC nicht verstärken, auch, wenn die Kölner laut belgischen Medienberichten gute Karten gehabt haben sollen.


COFC-Einschätzung: 🔵kalt


Mateusz Zukowski spielt beim 1. FC Magdeburg
Mateusz Zukowski spielt beim 1. FC Magdeburg (Foto: Ronny Hartmann/GettyImages)

Mateusz Zukowski, Magdeburg, ST

Der Spieler hat mittlerweile seinen Vertrag in Magdeburg verlängert und wird demnach beim FCM bleiben. Ohnehin hätten die Kölner die gewünschte Ablösesumme wohl nicht bezahlt.

COFC-Einschätzung: 🔵kalt

Mehr

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
Abubacarr Sedi Kinteh wechselt wohl nach Saudi Arabien

Abubacarr Sedi Kinteh, Tromsø IL, IV

Der Deal ist endgültig vom Tisch. Kinteh wechselt für 70 Millionen Kronen nach Saudi Arabien. Der Spieler hat sich schon von seinen Fans verabschiedet.


COFC-Einschätzung: 🔵 kalt


Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen
Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen

Vasilios Zagiritis, Heerenveen, LV

Der Linksverteidiger wurde zuletzt einige Male im Netz als möglicher Neuzugang genannt. Allerdings ist die Quelle bislang sehr schwach. Der Name wird einzig in einem Panathinaikos-Fan-Blog genannt, ohne journalistische Grundlage. In griechischen Medien gibt es Hinweise, dass ein Bundesligist an dem Spieler dran sei und bereit sei, 3 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Eine Verbindung zum FC gibt es dort nicht. Fakt ist, der 25-Jährige hat mehrfach betont, er habe vor den nächsten Schritt zu gehen. Am liebsten würde er zurück zu Panathinaikos, allerdings war die Ablöse den Griechen bislang zu hoch. Ein weiterer Fakt, die Kölner suchen einen Linksverteidiger. Das heißt: Den Spieler kann man auf dem Radar haben, eine belastbare Quelle gibt es für einen möglichen Transfer bislang aber ganz sicher nicht.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl


Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn
Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Laurin Curda, Paderborn, RM

Am Dienstagabend vermeldete die „Bild“ ein Interesse der Geißböcke an Laurin Curda. Der 24-Jährige hatte in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Treffer in der Verlängerung für den SC Paderborn erzielt. Curdas Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Tatsächlich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Kölner auch auf der rechten Seite verstärken, da Linton Maina und Jan Thielmann Wackelkandidaten sein könnten. Ob Curda aber wirklich in Frage kommt, ist offen. Der Mittelfeldspieler hat immerhin keine Bundesliga-Erfahrung. Allerdings ist Curda polyvalent, kann auch als Innen- und Außenverteidiger eingesetzt werden. Dennoch zum jetzigen Zeitpunkt noch:

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl

Mehr


Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?
Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?

David Martinez, LAFC, RA

Wie unter anderem der renommierte Journalist Fernando Petrocelli vor zwei Wochen berichtete, ist der FC an einer Verpflichtung von David Martinez interessiert. Nicht nur das, der Journalist schreibt bei „X“, dass der Rechtsaußen nun sein letztes Spiel für Los Angeles FC bestreitet, da der Wechsel zum FC unmittelbar bevorstehe. Dem ist nicht so. Das Interesse soll grundsätzlich bestehen, allerdings ist die Spur sicher nicht so heiß, wie beschrieben. Wenn die Chance besteht, wäre Martinez sicher eine interessante Lösung.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl


Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Amario Cozier-Duberry soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Amario Cozier-Duberry, Brighton, RA

Das Gerücht ploppte Ende Mai auf. Der englische Journalist Andy Naylor brachte den FC mit dem Außenbahnspieler in Verbindung. Cozier-Duberry gilt in England als riesengroßes Talent. Der Spieler war in der vergangenen Saison bei den Bolton Wanderers unterwegs, allerdings ausgeliehen. Nun bringen sich gleich mehrere Spieler in Stellung. Denn Cozier-Duberry wurde zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt. Auch deswegen ist Brighton ebenfalls daran interessiert, den Spieler zu halten. Demnach sollen die Seagulls schon signalisiert haben, dass die Rückkehr wahrscheinlich sei. Cozier-Duberry lässt seine Zukunft noch offen. Das Talent will unbedingt spielen.

COFC-Einschätzung: 🔴 kühl


Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?
Sebastiaan Bornauw wieder in Köln im Gespräch?

Sebastiaan Bornauw, Leeds, IV

Der Belgier wird nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili kein Thema mehr sein.

COFC-Einschätzung: 🔵kalt


Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC gestanden haben

Martin Adeline, Troyes, ZOM

Gleich drei französische Mittelfeldspieler wurden im Mai als mögliche Transferkandidaten genannt. Der wohl interessanteste dürfte Martin Adeline sein, der für Troyes die 2. Liga aufgeräumt hat. Allerdings steht der Spieler vor einem Wechsel zum Hamburger SV und spielt damit in Kölns Planungen keine Rolle.

COFC-Einschätzung: 🔵kalt

Mehr

Abgänge

SpielerPoszuStatus
Luca WaldschmidtZOMHannover 96🔵 kalt
Said El MalaLAFC Liverpool🔵 kalt
Said El MalaLABorussia Dortmund🔴 kühl
Said El MalaLATottenham Hotspur🔵 kalt
Marvin SchwäbeTW?🔵 kalt
Dominique HeintzIVFortuna Düsseldorf✔ Bestätigt
Jakub KaminskiLABenfica✔ Bestätigt
Felipe ChavezZMBayern✔ Bestätigt
Kristoffer LundLVPalermo✔ Bestätigt
Cenk ÖzkacarIVValencia✔ Bestätigt
Eric MartelZMMainz✔ Bestätigt
Florian KainzOMKarriereende✔ Bestätigt
Dominiqe HeintzIV?✔ Bestätigt
Luca KilianIV?✔ Bestätigt
Denis HuseinbasicZMSC Braga✔ Bestätigt

Diese möglichen Abgänge werden aktuell gehandelt


Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Said El Mala, Dortmund, LA

Borussia Dortmund will Said El Mala und angeblich der Spieler zum BVB. Die Dortmunder haben aber dem Vernehmen nach intern festgelegt, 50 Millionen Euro nicht zu zahlen. Das ist angeblich die Grenze der Geißböcke.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

Mehr
Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln
Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln

Jakub Kaminski, Benfica, LA

Der Wechsel ist durch. Jakub Kaminski wird in der kommenden Spielzeit bei Benfica spielen. Der FC kassiert 17 Millionen Euro und erhält eine Weiterverkaufsbeteiligung. Kaminski wiederum hat erneut eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert.

COFC-Einschätzung: ✔ Bestätigt

Mehr

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli
Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli (Foto: Christof Koepsel Getty / Images)

Luca Waldschmidt, Hannover, ZOM

Hannover 96 wird mit dem Offensivspieler in Verbindung gebracht. Die „Neue Presse“ bringt Waldschmidt mit den Niedersachsen zusammen. Die Quelle ist eigentlich seriös. Allerdings schreibt die lokale Zeitung auch nicht von einem konkreten Interesse, sondern nur, dass Hannover sich grundsätzlich mit möglichen Streichkandidaten befasse. Und da könnte Waldschmidt drunter fallen. Mehr gibt es bislang noch nicht.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

Mehr

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
Beendete gegen Hoffenheim seine Torflaute: Said El Mala

Said El Mala, Liverpool, LA

Nachdem zuletzt einige deutsche Clubs aufgeploppt waren, gibt es nun das nächste Gerücht wieder aus England. Ein Hochkaräter: Denn laut eines englischen Journalisten soll der FC Liverpool Said El Mala auf der Liste haben. Allerdings nur für den Fall, dass Yan Diomande einen anderen Club den Reds vorzieht. Zur Quelle: Benjamin Jacobs ist ein renommierter Sportjournalist. Allerdings haben sich die Liverpooler gerade erst Victor Munoz geschnappt – ebenfalls ein Linksaußen.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

Mehr


Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

Said El Mala, Tottenham, LA

Einige Tage war es ruhig um einen möglichen Transfer von Said El Mala. Jetzt ploppt ein neuer Name auf. Laut der „Sport Bild“ bringt sich Tottenham Hotspur bei dem Kölner Shootingstar in Stellung. Ein konkretes Interesse ist nicht hinterlegt. Doch die Spurs planen einen personellen Umbruch. Gerade auf der Außenbahn sollen Alternativen her. El Mala könnte passen.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

Mehr

Marvin Schwäbe spielt aktuell für den 1. FC Köln
Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe und dem 1. FC Köln? (Photo by Lars Baron/Getty Images)

Marvin Schwäbe, ?, TW

Gibt es für Marvin Schwäbe wirklich Gedanken, den Verein zu verlassen? So wirklich heiß sind die Gerüchte bislang nicht. Schwäbe soll aktiv angeboten worden sein. Möglicherweise geht es aber eher um ein Ausloten. Denn eigentlich fühlt sich der Torhüter beim FC wohl.

COFC-Einschätzung: 🔵 kalt

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Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Drei Verpflichtungen hat der FC bereits bekannt gegeben. Die vierte soll mit Paul Okon-Engstler kurz bevor stehen. Doch in der Woche vor dem Trainingslager kann und soll noch einiges passieren. Der 1. FC Köln steht vor der Transfer-Woche.

Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Reigan Heskey: Drei Spieler hat der FC bereits neu verpflichtet. Drei Spieler, die man so nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. In den kommenden Tagen dürfte Thomas Kessler noch einmal nachlegen. Denn ins Trainingslager nach Kitzbühel würde FC-Trainer René Wagner am liebsten möglichst viele Spieler mitnehmen.

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Eigentlich hätte zumindest eine Neuverpflichtung am Samstag zum Einsatz kommen sollen. Doch Luka Lochoshvili spürte beim Aufwärmen vor dem Duell mit Rheinsüd etwas im Muskel. Um kein Risiko einzugehen, wurde der Georgier aus dem Spiel genommen, Nachwuchsspieler Yannick Mausehund war der einzige Feldspieler, der so in den Genuss von mehr als 45 Minuten Einsatzzeit kam. Somit gab es für die FC-Fans noch keine Eindrücke der neuen Spieler zu gewinnen. Ob sich das im Test gegen Bergisch Gladbach ändert, ist offen, aber wahrscheinlich. Denn schon am Samstag sprach René Wagner davon, dass sowohl bei Gideon Mensah als auch bei Reigan Heskey nur noch wenige Dokumente fehlen, um am Training (also auch am Testspiel) teilnehmen zu dürfen. Ins Trainingslager werden die beiden Neuverpflichtungen allemal mitfahren und dort dann auch in dem anberaumten Testspiel (Gegner und Spielzeit noch offen) zum Einsatz kommen.

Weitere Transfers stehen an

Kölns Trainer Wagner würde am liebsten natürlich den kompletten Kader mit nach Kitzbühel nehmen. Schließlich feilt der FC auch an der passenden Formation für die kommende Spielzeit. Und auch in der vermeintlichen Startelf gibt es aktuell noch Lücken. Somit dürften bei Thomas Kessler in den kommenden Tagen die Drähte heiß glühen. Der Geschäftsführer Sport wird sicherlich nicht sämtliche Baustellen stopfen können, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch einige weitere Transfers bis zur Abfahrt nach Kitzbühel (Freitag) geben wird. Paul Okon-Engstler gilt bereits als sichere Neuverpflichtung. Aufgrund einer Erkältung fielen Medizincheck und finale Unterschriften in der Vorwoche flach. Dazu wird es mit großer Wahrscheinlichkeit schon zu Wochenbeginn kommen. Der Australier wechselt für eine gute Million Euro aus Sydney an den Rhein und soll das Mittelfeld verstärken.

Wenn es nach den Plänen von Kessler und Tim Steidten geht, soll aber auch die größte Lücke des Kaders noch bis Freitag gestopft werden. Die Sechser-Position muss nach dem Abgang von Eric Martel adäquat nachbesetzt werden. Edson Alvarez gilt dabei mittlerweile als unwahrscheinliches Szenario im Gegensatz zu einer möglichen Rückkehr des Tunesiers Ellyes Skhiri. Auch dort müssen dem Vernehmen nach die letzten finanziellen Hürden genommen werden, allerdings gestaltet sich eine Lösungsfindung hier sicherlich einfacher. Doch bei den beiden Mittelfeldspielern soll es nicht bleiben. Die Kölner wollen nach wie vor einen Backup für Gideon Mensah auf der linken Verteidiger-Position verpflichten. Dringender erscheint aber eine Alternative für Ragnar Ache als Zielstürmer. Die Kölner befinden sich hier in Gesprächen. Ob es aber bis Freitag einen „Done Deal “ gibt, ist offen. Dem Vernehmen nach könnten Gespräche mit einem offensiven Mittelfeldspieler deutlich weiter sein. Gut möglich also, dass es noch vor Kitzbühel weitere Transfers geben wird.


1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Gideon Mensah spielt jetzt beim 1. FC Köln
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1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Ein Ghanaer ist schon fest verpflichtet, ein Australier soll nächste Woche folgen. Damit holt sich der FC geballte WM-Power an Bord. Auch sonst richtet sich der Blick von Thomas Kessler weit über die Grenzen des Landes hinaus. René Wagner sieht darin eine Chance. Der 1. FC Köln setzt vermehrt auf einen internationalen Kader.

Die Stadt Köln steht für Lebendigkeit, Offenheit und Herzlichkeit. Es ist daher kein Wunder, dass die Domstadt Menschen aus über 180 Ländern eine Heimat bietet. Diese Multikulturalität spiegelt sich auch in den aktuellen Transferplanungen des FC.

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Von Elias Schnaubelt

Nachdem mit Linksverteidiger Gideon Mensah bereits ein ghanaischer Nationalspieler und WM-Fahrer verpflichtet wurde, soll nächste Woche auch der Transfer von Paul Okon-Engstler eingetütet werden. Der 21-jährige Australier ist im zentralen Mittelfeld zuhause und nahm mit den Socceroos ebenfalls an der Weltmeisterschaft teil. Bedenkt man zudem die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (England), sowie die Gerüchte um Mikey Moore (England) und Edson Álvarez (Mexiko), so wird eines deutlich: Keiner dieser Spieler spricht muttersprachlich Deutsch. Die Verständigung muss also auf Englisch funktionieren. Für Cheftrainer René Wagner stellt das jedoch kein Hindernis dar. „Wir haben genug Jungs da, die beide Sprachen sprechen. Ich spreche beide Sprachen gut genug“, erläutert der Coach.

„Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“

Sind die Sprachbarrieren überwunden, so liefert das erweiterte Scouting-Radar des FC einen großen Vorteil. Indem vermehrt Spieler aus dem Ausland unter die Lupe genommen werden, umgeht man gleichzeitig den Konkurrenzkampf mit anderen Bundesligisten. „Viele Vereine in der Bundesliga wollen natürlich deutschsprachige Spieler“, sagt Wagner, der gleichzeitig eine Chance sieht: „Ich glaube, dass ein diverser Kader generell nicht wehtut, sondern dass ganz im Gegenteil, mit vielen verschiedenen Kulturen, etwas Besonderes entstehen kann.“ Ein erweiterter Blick auf dem Transfermarkt bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch mehr Arbeit für Thomas Kessler. Dieser stand während der vergangenen Wochen immer wieder im engen Austausch mit Wagner, welcher sein Handy im Urlaub wohl nie ganz links liegen lassen konnte. Gewiss wird der Cheftrainer jedoch keine Träne darüber vergießen, wenn am Ende als Ertrag ein funktionierender Kader steht. „Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“, erklärt Wagner. Und diese Spieler finden sich bekanntlich nicht von allein.


Die deutsche Ära des FC

Als Ellyes Skhiri im Sommer 2023 den Effzeh verließ, um sich der Eintracht aus Frankfurt anzuschließen, hinterließ er eine klaffende Lücke im System von FC-Coach Steffen Baumgart. Der Tunesier spielte die zentrale Rolle, das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Der Spieler, der auserkoren wurde, um in diese Fußstapfen zu treten, war Jacob Christensen. Doch bevor der junge Däne sich auf den fußballerischen Part dieser großen Aufgabe fokussieren konnte, sah er sich mit einem fundamentaleren Problem konfrontiert: Der Sprachbarriere zwischen ihm und seinem Trainer. Diese hatte zur Folge, dass die Geißböcke sich in Baumgarts Amtszeit auf den deutschen Markt und deutschsprachige Spieler im Ausland fokussierten. Eine enorme Eingrenzung und verschenktes Potenzial auf anderen vielversprechenden Märkten. Mit der Verpflichtung von Christensen versuchte man nun, damit zu brechen. Jedoch schienen die Kommunikationsschwierigkeiten wie ein schlechtes Omen auf der FC-Zeit des Dänen gelegen zu haben. Nach nur acht Pflichtspiele in zwei Jahren und einem Kreuzbandriss im linken Knie zog es ihn im Sommer 2025 zurück in seine Heimat. Dort spielt er seitdem bei Molde FK.

Das Aus von Steffen Baumgart im Dezember 2023 markierte gleichzeitig das Ende der deutschsprachigen Ära beim 1. FC Köln. Ob die Erweiterung des Scouting-Radars Früchte tragen wird und etwas Besonderes entstehen kann, wird die neue Spielzeit zeigen. Sicherlich bietet die neu gewonnene Internationalität der Domstädter eine Chance. Und es liegt an Cheftrainer René Wagner, diese zu nutzen.


Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
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Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Er gilt als eins der größten Talente Frankreichs und angeblich hatten die Geißböcke die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt. Doch der Franzose wechselt nicht zum 1. FC Köln: Der HSV verpflichtet wohl Martin Adeline.

Sollten die Kölner tatsächlich um die Dienste von Martin Adeline gebuhlt haben, gehen sie offenbar leer aus. Der Franzose ist sich offenbar mit dem Hamburger SV einig geworden. Damit ist dieses Transfergerücht wohl endgültig vom Tisch.

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Gleich drei junge, talentierte Franzosen sollen es Anfang Juni auf den Wunschzettel der Kölner geschafft haben – so wurde es zumindest kolportiert. Martin Adeline, Pablo Pagis und Giovani Versini wurden als mögliche Offensiv-Verstärkungen genannt. So richtig heiß waren die Spuren in zwei Fällen wohl damals schon nicht. Doch der Wunsch einiger Fans gerade Adeline an den Rhein zu lotsen war groß. Der 22-Jährige erzielte für Troyes in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Adeline liegt damit auf Rang sechs der wertvollsten Akteure der zweiten französischen Klasse. Ein stolzer Preis, den Interessenten aber offenbar nicht hätten zahlen müssen. Der offensive Mittelfeldspieler wechselt nun anscheinend für vier Millionen Euro nach Hamburg. Die Einigung mit den Rothosen ist anscheinend erzielt, es fehlt noch die offizielle Bestätigung. Lange sah es so aus, als würde das Talent in Frankreich bleiben, zahlreiche Erstligisten hatten ihn auf der Liste.

St. Etienne will bei Versini ernst machen

Nun also doch der Wechsel in die Bundesliga, nur eben nicht zum FC. Und unweigerlich werden Erinnerungen an den vergangenen Sommer wach, als der FC sich gleich mehrere Transfer-Poker mit dem HSV lieferte. Und gleich in mehreren Fällen den Kürzeren zog. Um Rayan Philippe und Jordan Torunarigha sollen sich beide Vereine bemüht haben, die Spieler wechselten nach Hamburg. Auf der anderen Seite hatte wohl auch Tom Krauß das Interesse der beiden Aufsteiger geweckt. Der Mittelfeldspieler entschied sich bekanntlich für den FC, ist mittlerweile fest verpflichtet. Wie groß das Interesse an Adeline war, ist offen. Allerdings wurde der Name zuletzt nicht mehr mit dem FC in Verbindung gebracht. Zuletzt gab es dagegen die Verbindung zu Versini. Dort schienen die Kölner eigentlich gute Karten zu haben, weil sich St. Etienne aus dem Transfer-Poker verabschieden wollte. Doch der französische Erstligist hofft weiter auf eine Verpflichtung, gilt als Favorit und bereitet dem Vernehmen nach ein Angebot vor.


Der FC sucht den Kaminski-Ersatz – Diese Linksaußen könnten interessant werden

Reiss Nelson spielte schon mal in Deutschland, zuletzt aber in Brentford.
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Der FC sucht den Kaminski-Ersatz – Diese Linksaußen könnten interessant werden

Der Abgang von Jakub Kaminski kam nicht mehr überraschend. Vor allem aber hat er den Kölnern ein schönes Sümmchen in die Kassen gespült. Dem Vernehmen nach sucht der FC nun nach einem Ersatz für den Spieler. Diese Linksaußen können für den 1. FC Köln interessant sein.

Es besteht wohl kaum ein Zweifel, dass es der FC schwer haben dürfte, einen Eins-zu-eins-Ersatz für Jakub Kaminski zu finden. Der Pole war einer der absoluten Leistungsträger in der vergangenen Spielzeit, einer der Topscorer und gefühlt überall auf dem Platz unterwegs. Ähnlich polyvalente Spieler werden nur schwer zu finden sein. Möglicherweise wird auch ein anderer Spielertyp relevant. Wir haben uns mal einige Linksaußen angeschaut, die interessant werden könnten. Dabei handelt es sich explizit nicht um Transfergerüchte – zumindest zum Großteil.

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Gehandelt wurde wie berichtet bereits Mikey Moore. Der Engländer gilt als großes Talent, bewies das zuletzt eindrucksvoll bei den Glasgow Rangers. Dort war der Linksaußen absoluter Stammspieler, traf in 47 Begegnungen sieben Mal, bereitete weitere vier Tore vor. Der Marktwert des Spielers beträgt 18 Millionen Euro und Moore hat bei Tottenham Hotspur – seinem Heimatverein – noch Vertrag bis 2030. Allerdings will der BVB wohl Ernst machen bei dem Talent und Tottenhams Trainer Roberto De Zerbi will sich den 18-Jährigen in der Vorbereitung auch noch einmal anschauen.

Konkurrent aus der Bundesliga?

Auch Pablo Pagis wurde bereits mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. So wirklich heiß war das Gerücht nicht. Überhaupt sollen für das französische Talent bislang noch keine Angebote beim FC Lorient vorliegen. Das verwundert. Denn der 23-Jährige gilt als ein besonders großes Talent in Frankreich. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Offensivspieler in der Ligue zehn Tore, bereitete fünf weitere vor. Pagis kann auch hinter den Spitzen und auf der rechten Seite spielen. Zwar liegt der Marktwert des Spielers bei rund 15 Millionen Euro, doch Pagis hat aktuell nur noch ein Jahr Vertrag. Zwar wurde der Spieler bereits im Zusammenhang mit einigen französischen Erstligisten genannt, doch viel scheint nicht daran zu sein.

Beim FC Schalke 04 hat sich Adil Aouchiche beeindruckend festgespielt. Der Algerier ist nominell offensiver Mittelfeldspieler, hat aber in dieser Spielzeit so ziemlich jede Offensivrolle bekleidet. Mit drei Toren und fünf Assists hatte der 23-Jährige seinen Anteil am Aufstieg der Königsblauen. Aouchiche hat noch Vertrag bis 2027 bei den Schalkern. Die wissen um die Qualität des Spielers und würden den Vertrag zu gerne verlängern. Das ist noch nicht passiert. Der Marktwert liegt bei 3,5 Millionen Euro.

Mittlerweile – so hat es die jüngere Vergangenheit gezeigt – ist der Blick nach England nicht mehr verboten. Und dort gibt es mit Reiss Nelson einen ebenfalls sehr interessanten Spieler. Der gebürtige Londoner durchlief die Schule von Arsenal sowie gefühlt jede U-Nationalmannschaft der Three Lions. Auch in der Bundesliga ist der Engländer kein Unbekannter, spielte schon auf Leihbasis für Hoffenheim, erzielte damals sieben Tore und ging zurück zu den Gunners. So wirklich glücklich wurde der Linksaußen bei Arsenal nicht und wurde immer wieder verliehen. Nach Fulham, zuletzt nach Brentford. Der Rechtsfuß kann in der Offensive auf verschiedenen Positionen spielen, hat bei Arsenal Vertrag bis 2027 und einen Marktwert von acht Millionen Euro.



Warum die 17 Millionen Kaminski-Einnahmen nicht 17 Millionen Spieler-Ausgaben sind

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Warum die 17 Millionen Kaminski-Einnahmen nicht 17 Millionen Spieler-Ausgaben sind

Mit Jakub Kaminski hat der FC den zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte zu vermelden. 17 Millionen Euro haben die Geißböcke für den Spieler erhalten. Doch Eins-zu-Eins werden die nicht in neue Spieler fließen beim 1. FC Köln: Warum Millionen-Einnahmen nicht gleich Ausgaben sind.

Zwar nicht die erhofften 20, aber immerhin 17 Millionen Euro hat der FC für Offensivspieler Jakub Kaminski aus Lissabon erhalten. Die sollen wieder in den Kader gesteckt werden. Doch es werden eben nicht 17 Millionen sein. Denn Einnahmen sind nicht gleich Ausgaben.

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Der Name ist klangvoll: Edson Álvarez – zumindest ist der Mexikaner in seiner Heimat eine Art Volksheld. Mehr als 100 Begegnungen hat der Mittelfeldspieler für sein Land bestritten, wurde einst für knapp 40 Millionen Euro nach West Ham verkauft. Und jener Edson Álvarez hat es nun in das Notizbuch von Thomas Kessler geschafft. Die Gespräche laufen, doch eine Einigung wird nicht leicht zu erreichen sein. Das hat zwei Gründe: Zum einen dürften die Gehaltsvorstellungen dann doch sehr weit auseinanderklaffen, zum anderen erscheint zumindest ein Kauf bei einem Marktwert von 15 Millionen Euro schwierig. Zumal West Ham eben 38 Millionen für den Spieler bei Ajax auf den Tisch gelegt hat. Nun steht auch eine Leihe im Raum. Und dann gibt es da die Idee, dass der FC doch gerade für Jakub Kaminski 17 Millionen kassiert hat, die könnte man doch nun gut in den neuen Kader stecken und plötzlich erscheint zumindest der Kauf von Álvarez gar nicht mehr utopisch. Oder doch? Mal ganz abgesehen davon, dass die Kölner gleich mehrere Baustellen zu schließen haben, bedeuten 17 Millionen Euro Einnahmen eben nicht 17 Millionen Euro für neue Spieler.

„Fallen die jetzt einfach in die Kasse? Die Antwort ist Nein!“

Das erklärt Philipp Türoff auch im aktuellen Podcast bei fc.de. Allerdings an einem Beispiel um einen (sich nicht anbahnenden, beispielhaften) Transfer von Said El Mala. „Die einfache Vorstellung, so ein Transfer würde zustande kommen und der 1. FC Köln bekommt jetzt mal 40 Millionen Euro. Fallen die jetzt einfach in die Kasse? Kann ich die einfach ausgeben? Die Antwort ist erst einmal: Nein“, sagt Türoff. „Wenn ich für einen Spieler, den wir für ein deutlich geringeres Geld gekauft haben, für eine solche Summe verkaufe, dann haben wir erst einmal als Unternehmen einen außerordentlichen Gewinn in unserem Geschäftsjahr erwirtschaftet und auf diesen Gewinn guckt als aller erstes Mal das Finanzamt.“

Die Rechnung 40 Millionen Euro für einen Spieler erhalten und die direkt in neue Spieler zu investieren, um auf eine Plusminus-Null-Bilanz vor dem Finanzamt zu kommen, sei auch nicht gegeben. „Wenn wir beispielsweise einen El Mala für 40 Millionen verkaufen und ich kaufe einen Spieler für 40 Millionen und gebe ihm einen Vierjahresvertrag, dann kostet er mich in den kommenden vier Jahren zehn Millionen bilanziell. Für die 30, die dann übrig bleiben, will das Finanzamt Steuern“, sagt Türoff. Eins-zu-eins können die kompletten Einnahmen aus rein steuerlichen Gründen schon gar nicht ausgegeben werden. Türoff unterscheidet dabei zwei Perspektiven, die im öffentlichen Diskurs regelmäßig vermischt werden. Auf der Liquiditätsebene kann ein Transfer tatsächlich nahezu neutral verlaufen — Geld kommt rein, Geld geht raus. Auf der steuerlichen Ebene sei das jedoch eine völlig andere Rechnung.

Verschiedene Faktoren nach Verkauf

Hinzu kommen weitere Faktoren, die den tatsächlichen Spielraum eines Transfers erheblich einschränken: Weiterkaufsbeteiligungen für den abgebenden Verein, Beraterkosten, Gehaltspakete für neu verpflichtete Spieler. Jeder Vertrag, den der FC abschließt, ist nicht nur eine einmalige Ausgabe — er ist eine langfristige Verpflichtung. „Mit jedem Vertrag lege ich fest, dass wir das Gehalt in den Folgejahren stemmen müssen.“ Und auch der Solidaritätsbeitrag, von dem die Geißböcke in der Vergangenheit immer mal wieder profitierten, ist ein Faktor. Im Fall von Jakub Kaminski erhalten Lech Posen, Szombierki Bytom und selbst der VfL Wolfsburg 800.000 Euro. Zudem betonte Türoff, dass die aktuellen Verkäufe ja auch in eine Zeit fallen, in der größere finanzielle Projekte wie der Bau des Leistungszentrums anstehen.

Nichtsdestotrotz hat der FC nun eine stolze Summe kassiert. Dem Vernehmen nach soll das Budget vor dem Abschied von Kaminski bei rund zehn Millionen Euro gelegen haben, nun kommt ein zweistelliger Millionenbetrag dazu. Der FC kann sich durchaus ein Regalfach höher anschauen. Eine Ausgabe von 15 Millionen Euro für einen Edson Álvarez macht das nicht wahrscheinlicher. Dort werden die Kölner nach einer anderen Lösung suchen.

Für die Anhänger, die sich also fragen, warum der 1. FC Köln nach dem Kaminski-Verkauf nicht sofort mit großen Neuverpflichtungen aufwartet, lautet die nüchterne Antwort: Weil Fußball-Transfers Unternehmenstransaktionen sind — mit Steuerpflicht, Bilanzregeln und langfristigen Verpflichtungen. Die Millionen, die ankommen, sind nicht dieselben Millionen, die ausgegeben werden können.


Was die Verpflichtung von Luka Lochoshvili über die Kaderplanung aussagt

Luka Lochoshvili
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Was die Verpflichtung von Luka Lochoshvili über die Kaderplanung aussagt

Der 1. FC Köln hat in diesem Sommer bereits rund 20 Millionen Euro investiert — und trotzdem sind zentrale Positionen noch unbesetzt. Wie viel Spielraum noch bleibt, lässt sich von außen nicht seriös beziffern. Was sich aber lesen lässt: Dieser Transfer-Sommer ist noch lange nicht vorbei.

Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili haben die Kölner weitere Millionen investiert. Mittlerweile sind es nahezu 20 Millionen Euro. Doch noch zahlreiche Baustellen sind offen.

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So ein wenig verwunderte der finanzielle Aspekt schon. Die Kölner haben Luka Lochoshvili für etwas mehr als vier Millionen Euro unter Vertrag genommen. Einen 28-jährigen Innenverteidiger. Das überrascht insofern, dass der FC bei der Verpflichtung und Finanzierung von Jakub Kaminski nicht weit von dem Preis für den Georgier entfernt war. Ob der Abwehrspieler das Geld wert ist, wird erst der Verlauf der Saison beantworten können. Fakt ist, dass die Kölner schon ziemlich viel Geld ausgegeben haben. Alleine für die festen Verpflichtungen von Tom Krauß, Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey legten die Geißböcke schon nahezu 15 Millionen Euro auf den Tisch. Nun weitere vier bis fünf. Wie viel tatsächlich noch in der Schatulle steckt, lässt sich von außen nicht seriös beziffern — Vereine geben selten einen genauen Einblick in ihre Finanzen. Was sich aber aus den bekannten Zahlen lesen lässt: Der FC hat in diesem Sommer bereits substanziell investiert. Interessant: Alleine die „neue“ Innenverteidigung hat den FC nahezu zehn Millionen Euro gekostet. Die Ausgaben belaufen sich also Stand jetzt auf rund 20 Millionen Euro.

Müssen die Kölner auf Abgänge schielen?

Im vergangenen Sommer gab der FC nahezu 25 Millionen für seine elf neuen Spieler aus, das Budget der aktuellen Transferphase wird ähnlich hoch eingeschätzt. Wirklich viel dürfte sich also in den Kölner Kassen zurzeit nicht mehr befinden. Und das, obwohl nach zahlreiche zentrale Baustellen offen sind. Die der Innenverteidigung war eine große, aber eben auch nicht die auf den ersten Blick wichtigste. Immerhin gibt es im Kölner Kader keinen Linksverteidiger, die Geißböcke brauchen dringend einen klassischen Sechser und einen Backup für Ragnar Ache. Auf sechs bis sieben Positionen soll noch nachgebessert werden. Die Finanzierung ist ein wichtiger Punkt, der am Ende zwangsläufig über das Zustandekommen des Deals entscheidet. Der FC wartet nach wie vor auf lukrative Abgänge.

Die Verpflichtung von Lochoshvili könnte also durchaus so interpretiert werden, dass der FC schon auf den Weggang seiner beiden Topscorer Said El Mala und Jakub Kaminski schielt – oder zumindest einen davon. Das Problem: So wirklich viel Bewegung gibt es nach wie vor nicht. Im Falle von El Mala hat sich mit Newcastle United vielmehr ein kolportierter Interessent verabschiedet. Die Magpies werden wohl Bazoumana Touré von der TSG Hoffenheim unter Vertrag nehmen. Zwar wurde auch der FC Liverpool mit dem Shootingstar in Verbindung gebracht, doch aus England ist zu hören, dass El Mala eine Option, aber nicht die erste für die Außenbahn ist.

Leihen als Werkzeug, nicht als Notlösung

Der Verkauf von Kaminski wirkt von außen betrachtet einfacher. Es muss sich „nur“ ein Abnehmer finden, der bereit ist, die Ablösesumme von 20 Millionen Euro zu bezahlen. Doch ist das Risiko mindestens so groß wie die Versuchung, auf diesen Deal zu spekulieren. Die Kölner werden nicht jetzt schon Geld ausgeben, das noch mit dem „Konjunktiv“ versehen ist. Auch deswegen scheint der Fokus auf Spielern wie Chido Obi oder Gideon Mensah zu liegen. Obi käme für Manchester United und den FC wohl nur als Leihe in Frage. Der 18-Jährige ist ein großes Talent, aber eben keine Garantie, nun auch durchzustarten. Ähnlich wie bei Simpson-Pusey oder Krauß wäre ein Großteil einer solchen Rechnung erst im kommenden Sommer zu bezahlen, vorausgesetzt es gibt eine Kaufoption. Mensah gehört zu den Spielern, die vertragslos, ablösefrei zu haben sind. Auch davon gibt es auf dem Markt einige. Es gilt, schnell zu sein. Es gilt, die richtigen Argumente parat zu haben – finanziell, perspektivisch. Für einen Club wie den FC wohl nicht immer eine leichte Aufgabe.

Thomas Kessler wird die richtige Mischung finden müssen. Die FC-Bosse wurden zuletzt nicht müde zu betonen, dass sie auch in dieser Saison wieder auf Leihkonstrukte zurückgreifen. Aber eben nicht nur. Ob die fünf Millionen für Lochoshvili bedeuten, dass die Schatulle am Ende doch größer ist als angenommen — oder ob sie schlicht das letzte größere Investment dieses Sommers waren — das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Schwarz oder weiß ist das nicht. Selten ist es das im Transfermarkt.


Erst aufräumen, dann aufbauen? Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Trainingsauftakt – die Uhr tickt

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Erst aufräumen, dann aufbauen? Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Trainingsauftakt – die Uhr tickt

Zahlreiche Spieler haben den FC verlassen, mit weiteren wird nicht geplant beim 1. FC Köln: Thomas Kessler räumt ganz offensichtlich auf, doch es bleibt die Frage, wann kommen die Neuzugänge? In 13 Tagen steht der Trainingsauftakt an. Bis dahin sollen die ersten Neuverpflichtungen unterschrieben haben.

13 Tage vor dem Trainingsauftakt und vermutlich elf Tage vor der Leistungsdiagnostik hat sich auf der Zugangsseite bei den Kölnern noch nicht wirklich viel getan. Das soll sich in den kommenden Tagen wohl ändern. Und es wird Zeit. Bislang wurde erst aufgeräumt, nun kann aufgebaut werden.

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Wer die reine Transferbilanz der Geißböcke genauer betrachtet, der dürfte sich zunehmend Sorgen um die Breite des Kaders machen. Acht sichere Abgänge haben die Kölner bislang zu verzeichnen. Mit Said El Mala und Jakub Kaminski werden zwei wahrscheinlich folgen. Es könnte mit Wackelkandidaten wie Luca Waldschmidt oder Linton Maina noch weitere geben. Nachdem die ersten Abgänge also sicher vermeldet sind, macht sich Thomas Kessler im nächsten Schritt ganz offensichtlich an die Leihrückkehrer. Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich das Zeichen bekommen, dass der Weg beim FC für sie ein sehr weiter sein wird.

Beide werden wohl auch in der kommenden Saison nicht für die Geißböcke auflaufen. Jaka Potocniks Vertrag wurde verlängert und der Spieler weiterhin an Essen verliehen, der feste Verkauf von Rasmus Carstensen scheint zudem nur noch eine Frage der Zeit. Emin Kujovic trainierte bereits wieder mit der U21 der Geißböcke, wird bei den Profis erst einmal auch nicht auf der Kaderliste stehen.

Noch knapp zwei Wochen bis Trainingsauftakt

Von den aktuellen Leihspielern haben nach aktuellem Stand wohl nur Julian Pauli und Elias Bakatukanda die Chance, sich im Sommer zu beweisen. Gerade beim Letzteren könnte eine weitere Leihe durchaus Sinn machen. Die Liste der Abgänge wird länger und länger, doch auf der Zugangsseite tut sich bislang noch wenig. Es wirkt fast so, als wolle Thomas Kessler erst einmal Platz schaffen, bevor er sich an die Kaderzusammenstellung für die kommende Saison macht. Vielleicht ein Muster? Im Vorjahr kamen neun der elf Neuzugänge erst ab Juli – darunter Spieler wie Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen, die sich zu Leistungsträgern entwickelten.

Auch, wenn natürlich nicht jeder Transfer saß (davon darf man nun mal nicht ausgehen), kann sich die gesamte Ausbeute sehen lassen. Was diesmal anders ist: Der Umfang des Aufräumens ist ganz offensichtlich größer, und die Ausgangslage schwieriger. Mit El Mala und Kaminski drohen zwei Spieler zu gehen, deren Qualität auf dem Markt kaum zu ersetzen sein wird.

Doch das kann nur die halbe Wahrheit sein. Das Zeitfenster bis zum Trainingsauftakt am 13. Juli ist eng. Zwei Wochen, in denen Kessler auf der Zugangsseite Fahrt aufnehmen muss – und zwar mit einem Budget, das maßgeblich davon abhängt, was El Mala und Kaminski noch einbringen. Kommt das große Geld, hat Kessler Spielraum. Kommt es nicht, muss er kreativ sein. Dass Kessler das kann, hat er bereits bewiesen. Welche Version dieser Sommer braucht, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Dem Vernehmen nach könnte es in den kommenden Tagen schon die ersten Vollzugsmeldungen geben. Bedarf besteht in vielen Mannschaftsteilen.

Die Zusammenstellung des neuen Kaders ist sicherlich die komplexeste Aufgabe, es ist aber ganz sicher nicht die einzige Baustelle, die Thomas Kessler in den kommenden Wochen beackern muss. Etwa die Findung weiterer Trainerposten steht auf der Agenda. Doch die Priorität sollte 14 Tage vor dem Trainingsauftakt woanders gesetzt sein.