Sechs Leihspieler, sechs Kaufoptionen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Krauß und Co?

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Sechs Leihspieler, sechs Kaufoptionen beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Krauß und Co?

Nach der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg ist der 1. FC Köln auch durch die Ergebnisse der Konkurrenten endgültig in den Abstiegskampf gerutscht. Trotz der schwierigen Tabellensituation haben im Hintergrund bereits die Planungen für die kommende Spielzeit begonnen. So könnte der 1. FC Köln mit den sechs Leihspielern planen.

Zehn Begegnungen bleiben den Geißböcken noch, um das Ziel des Klassenerhalts zu erreichen. Zehn Spieltage, die wohl je nach Ausgang auch über den Verbleib des ein oder anderen Leihspielers entscheiden könnten. Denn die Ligazugehörigkeit wird bei den Vertragsverhandlungen kein unwichtiger Aspekt sein.

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Der 1. FC Köln befindet sich in einer gefährlichen Situation. In den kommenden Wochen benötigt das Team von Trainer Lukas Kwasniok dringend Punkte, um am Ende die Spielklasse zu halten. Ob der FC in der Liga bleibt oder doch den Gang in nach unten antreten muss, beeinflusst auch die Kaderplanung für die nächste Saison.

Bei Klassenerhalt folgt die feste Verpflichtung

Jakub Kaminski: Der vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Offensivspieler ist der Top-Transfer der Kölner. Kaminski ist unter Kwasniok gesetzt, stand nur in vier Pflichtspielen nicht über die volle Zeit auf dem Platz und verbuchte fünf Tore sowie zwei Vorlagen auf seinem Konto. Die größten Stärken des Polen liegen in seiner Polyvalenz, der Laufbereitschaft und seinem unermüdlichen Willen. Der FC besitzt für den 23-Jährigen eine Kaufoption, deren Ablöse bei 5,5 Millionen Euro liegt. Dann hätte der Rechtsfuß einen Vertrag bis 2029 am Geißbockheim. Bleiben die Kölner in der Bundesliga, wird der 23-Jährige auch in der kommenden Saison beim FC spielen. Allerdings soll es bei einer festen Verpflichtung eine Ausstiegsklausel im Vertrag geben.

Tom Krauß: Der Mittelfeldspieler entwickelte sich im neuen Jahr zur unangefochtenen Stammkraft. Krauß zeichnet sich durch seine Intensität, sein Laufpensum und seine Übersicht aus. Der FC besitzt auch beim gebürtigen Leipziger eine Kaufoption, die sich im Falle des Klassenerhalts und bei einer gewissen Anzahl an Spielen in eine Kaufpflicht umwandelt. Dieser Teil ist bereits erreicht. Dann müssten die Kölner zwischen 3,5 und vier Millionen Euro an Mainz überweisen. Im Falle des Ligaverbleibs wird der Rechtsfuß auch nächstes Jahr eine wichtige Rolle einnehmen. Bei einem Abstieg könnten die Verantwortlichen Krauß dennoch fest verpflichten und um ihn herum die neue Mannschaft aufbauen, sofern die Kölner die finanziellen Möglichkeiten haben und der Mittelfeldspieler bereit ist, mit ins Unterhaus zu gehen sowie Mainz einverstanden ist.

Mehrere Möglichkeiten in der Abwehr

Kristoffer Lund: Der US-Amerikaner ist auf der linken Schienenposition ohne Konkurrenz und absolvierte 25 der 26 möglichen Pflichtspiele. Zwar zeigt der 23-Jährige größtenteils ordentliche Leistungen, allerdings schleichen sich auch immer wieder Fehler ins Spiel des Verteidigers ein, die auch schon zu einigen Gegentreffern führten. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, die Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro ziehen und Lund fest von Palermo nach Köln holen. Ob der FC den Schritt geht, ist offen.

Jahmai Simpson-Pusey: Der 20-Jährige, der im Winter per Leihe von Manchester City nach Köln gewechselt war, zeigte bereits, dass er mit seinem Spielaufbau, seinem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten die Kölner Defensive verstärkt. Der FC kann den jungen Engländer für eine hohe einstellige Millionensumme fest verpflichten und sollte auch alles dafür tun. Allerdings ist fraglich, ob die Geißböcke dies stemmen können. Ohne einen großen Verkauf würde dann das Geld fehlen. In diesem Fall sollte der FC probieren, die Leihe zu verlängern oder die Ablöse zu drücken. Bei einem Abstieg ist eine Weiterbeschäftigung des Innenverteidigers ausgeschlossen. Zudem verfügen die „Sky Blues“ über eine Rückkauf-Option.

Cenk Özkacar: Pendelte der Türke in weiten Teilen der Saison noch zwischen Bank und Spielfeld, stand der Verteidiger in den vergangenen fünf Spielen in der Startformation. Özkacar zeigte bei seinen Einsätzen zuletzt gute Leistungen. Eine Verpflichtung ist dennoch nicht sicher. Tatsächlich haben die Kölner mit Julian Pauli und Elias Bakatukande junge Innenverteidiger unter Vertrag, die aktuell Spielpraxis sammeln und noch einiges an Potenzial besitzen.

Wie geht es weiter mit Felipe Chávez?

Felipe Chávez: Der junge Peruaner kam seit seinem Wechsel nach Köln bislang auf lediglich 14 Spielminuten. Allerdings betonte Kwasniok, dass Chávez dem FC im Laufe der Rückrunde noch weiterhelfen könne und man wisse, welche Qualitäten der 18-Jährige besitzt. Im Leihgeschäft mit den Bayern haben sich die Kölner eine Kaufoption in Höhe von 4,5 Millionen Euro gesichert, die jedoch auch eine Rückkaufoption für den deutschen Rekordmeister beinhaltet. Für einen Spieler mit wenig Erfahrung im Profifußball ist die Ablöse schon sehr hoch. Kann der Mittelfeldspieler in den kommenden Wochen Spielanteile sammeln und dabei überzeugen, könnte es dennoch ein gutes Invest für die Zukunft sein. Eine weitere Option wäre eine mögliche Ausweitung der Leihe.


Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Sandra Jessen vom 1. FC Köln
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Sandra Maria Jessen verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln – „Ich habe mich in Köln verliebt“

Am Mittwoch gab der Verein die nächste Vertragsverlängerung bei den FC-Frauen bekannt: Die Isländerin Sandra Jessen verlängert den Vertrag beim 1. FC Köln bis Sommer 2028.

Nachdem bereits einige ihrer Mitspielerinnen ihre Verträge beim FC verlängerten, hat nun auch Torjägerin Sandra Maria Jessen ihre Unterschrift auf das neue Arbeitspapier gesetzt. Die Isländerin verlängert bis Sommer 2028.

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Nach Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll, Laura Vogt und Celina Degen verlängert nun eine weitere Spielerin des 1. FC Köln ihren Vertrag. Sandra Maria Jessen bleibt den Fußballerinnen der Geißböcke bis zum 30. Juni 2028 erhalten. Um die Isländerin hatte es zuletzt Gerüchte um einen Wechsel nach England gegeben. Darauf spielt wohl auch ein Instagram-Video des FC an, in dem Jessen zunächst den Eindruck entwickelt, einen Flug nach London buchen zu wollen. Doch dann erklärt die Angreiferin, dass sie gar nicht weg wolle. Erst im vergangenen Sommer kam die Nationalspielerin Islands an den Rhein und überzeugte seitdem mit neun Bundesligatoren in 17 Duellen. Im Pokal traf die Stürmerin in zwei Begegnungen zwei Mal.

„Ich habe mich in Köln verliebt“

Für die isländische Nationalelf stand Jessen bereits bei 59 Länderspielen auf dem Rasen, erzielte sieben Treffer. Bei der Europameisterschaft in der Schweiz 2025 kam die Stürmerin in allen drei Begegnungen zum Einsatz. Für den FC netzt die 31-Jährige seit Sommer 2025 ein und fühlt sich wohl am Geißbockheim. „Ich habe hier die coolste Mannschaft mit dem besten Staff und super Fans. Der FC ist wie eine große Familie und ich wurde hier ab dem ersten Tag total unterstützt. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl und die Möglichkeit, meine Leistung zu bringen und damit etwas zurückzugeben“, so Jessen. “Ich habe hier alles, was ich brauche und ich könnte nicht glücklicher sein mit der Entscheidung, beim FC zu bleiben. Ich habe mich in Köln verliebt.“

Auch auf Seiten des Vereins ist man zufrieden: „Sandra Maria Jessen erfüllt unser sportliches Anforderungsprofil in jeder Hinsicht. Seit Saisonbeginn haben sich sowohl ihre Erwartungen als auch unsere mehr als bestätigt. Mit ihr konnten wir erstmals eine Mutter in unseren Kader integrieren, wobei für uns stets im Vordergrund stand, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Familie bei uns wohlfühlt“, so Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Diese positive Basis spiegelt sich auch in ihren sportlichen Leistungen wider. Entsprechend war es für uns folgerichtig, die erfolgreiche Zusammenarbeit frühzeitig mit einer Vertragsverlängerung fortzuführen.“


„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson
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„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Nach der positiven Entwicklung der FC-Frauen setzt der Verein ein Zeichen und belohnt die Arbeit der Cheftrainerin: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

Nach einer bisher sehr erfolgreichen Saison in der Frauen-Bundesliga verkündete der FC am Freitagnachmittag eine weitere Personalie: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

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Mit der aktuellen Situation können die Fußballerinnen des 1. FC Köln wahrlich zufrieden sein. Denn die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson spielt die beste Saison in der Geschichte des Clubs und steht auf Platz acht der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Kein Wunder also, dass der FC mit Cheftrainerin Carlson zufrieden ist. Wie zufrieden zeigten die FC-Verantwortlichen mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2028. Das gab der Verein am Freitagnachmittag bekannt. Carlsons Arbeitspapier wäre erst im Sommer 2026 ausgelaufen. Die Frauenmannschaft der Geißböcke übernahm die 47-Jährige im Januar 2025, nachdem sie zuvor sechs Jahren beim DFB Co-Trainerin der A-Nationalmannschaft der Frauen war.

Britta Carlson freut sich auf die Zukunft beim 1. FC Köln

„Ich möchte mich beim 1. FC Köln und insbesondere bei Nicole Bender-Rummler für das Vertrauen bedanken. Das erste Jahr als Cheftrainerin in meiner Karriere liegt hinter mir. Mein Team, der Club, die Stadt und die Fans haben es mir von Anfang an leicht gemacht, mich hier sehr wohlzufühlen und eine Basis geschaffen, um erfolgreich zu arbeiten“, so Carlson. „Die Entwicklung unserer Mannschaft und unsere ambitionierten Ziele sind noch lange nicht am Ende. Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft in einem ganz besonderen Club.“

Auch Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich äußerte sich zur Personalie: „Ich freue mich sehr, dass wir den Vertrag mit Britta Carlson verlängert haben und unsere vertrauensvolle Arbeit gemeinsam fortsetzen“, so Bender-Rummler. „Unsere Mannschaft hat unter ihr eine großartige Entwicklung genommen. Die Handschrift von Britta ist klar erkennbar. Britta ist akribisch, ehrgeizig und hat ein sehr gutes Gespür für den Umgang mit ihrer Mannschaft. Es ist ein wichtiges Zeichen für unseren Frauenfußball, dass wir den eingeschlagenen Weg zusammen erfolgreich weitergehen können.“

Salih Özcan vor BVB-Abflug – aber nicht Richtung Köln

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Salih Özcan vor BVB-Abflug – aber nicht Richtung Köln

Eigentlich wollte er sich in Dortmund durchbeißen, aber die Zeichen stehen nun doch auf Abschied. Es wird aber wohl kein Wechsel zum 1. FC Köln: Salih Özcan steht nun doch vor dem BVB-Abflug.

Das Gerücht hält sich seit dem Sommer hartnäckig. Auch aktuell wird über eine Rückkehr des gebürtigen Kölners spekuliert. Doch es wird offenbar keinen Wechsel zum 1. FC Köln geben: Salih Özcan steht vor dem BVB-Abflug, allerdings Richtung Türkei.

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Erst vor wenigen Wochen hieß es, Salih Özcan habe die Entscheidung getroffen, sich beim BVB durchzubeißen, gleichzeitig wurde aber auch weiter über eine mögliche Rückkehr zum FC spekuliert. Die Gerüchte um weitere Spielzeiten mit dem Geißbock auf der Brust halten sich seit dem vergangenen Sommer hartnäckig. Nun wird der Abschied aus Dortmund tatsächlich konkreter. Doch der FC spielt dabei anscheinend keine Rolle. Laut übereinstimmenden türkischen Medienberichten zieht es den Mittelfeldspieler in die Türkei. Und ganz oben auf der Liste soll Galatasaray Istanbul stehen. Der Club um Nationalspieler Leroy Sané und Ex-Nationalspieler Ilkay Gündogan hatte schon im Sommer zugeschlagen, nun soll noch einmal nachgebessert werden.

Özcan hofft auf die WM-Teilnahme

Und Özcan soll dabei deutlich unter den fünf Millionen Euro liegen, die der FC im Sommer 2022 von den Westfalen kassiert hat. Von zwei bis 2,5 Millionen Euro ist die Rede. Möglich machen das zwei Aspekte. Zum einen läuft der Vertrag des 27-Jährigen im kommenden Sommer aus und soll nicht verlängert werden. Zum anderen spielt Özcan in den Plänen von BVB-Coach Niko Kovac überhaupt keine Rolle mehr. Özcan könnte wiederum Einsatzzeit bekommen, die die Chance auf die WM im kommenden Jahr in den USA, in Mexiko und in Kanada aufrecht erhält – wenn, die Playoffs im März erfolgreich gestaltet werden. Zudem könnte der Mittelfeldspieler für die Champions League nachgemeldet werden, sollte Galatasaray die nächste Runde der Königsklasse erreichen. Als aktuell 18. stehen die Chancen zumindest zu den Playoffs nicht schlecht.

Beim BVB wurde der gebürtige Kölner zu Beginn der Saison nicht für die Königsklasse gemeldet. Überhaupt verläuft die Saison in Dortmund alles andere als gut für den U21-Europameister. In der Bundesliga stand Özcan zuletzt im September auf dem Platz. Insgesamt kommt der 27-Jährige in dieser Spielzeit auf drei Liga-Einsätze und einen Auftritt im Pokal. Der Mittelfeldspieler sammelte in dieser Saison erst 21 Minuten ein. In Istanbul dürfte doch deutlich mehr Zeit auf dem Rasen drin sein, auch, wenn Özcan Schwierigkeiten bekommen wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Neben Galatasaray soll auch Besiktas nach wie vor Interesse an dem Mittelfeldspieler haben.

Déjà-vu bei Salih Özcan: Interessenten erinnern stark an den Sommer

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Déjà-vu bei Salih Özcan: Interessenten erinnern stark an den Sommer

Bereits im Frühjahr gab es Spekulationen über einen Wechsel des Mittelfeldspielers vom BVB. Auch der FC wurde mit dem gebürtigen Kölner in Verbindung gebracht. Und auch jetzt soll es angeblich Interesse geben. Aber nicht nur vom 1. FC Köln: Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.

Auf wirklich viel Einsatzzeit kommt der 27-Jährige nicht beim BVB. Dementsprechend steht wieder ein Wechsel im Raum. Und wie im Sommer gibt es auch Gerüchte um eine Rückkehr zum 1. FC Köln: Aber Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.

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Aktuell weilt Salih Özcan wieder einmal bei der Nationalmannschaft. Eine willkommene Abwechslung für den Mittelfeldspieler. Denn so richtig rund läuft es auch weiterhin nicht für Özcan bei Borussia Dortmund – und das bereits seit einer ganzen Weile. Schon im Frühling des Jahres mehrten sich die Gerüchte um einen Wechsel. Beim BVB will man den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Verein soll dem Spieler schon damals angedeutet haben, bei einem Wechsel keine Steine in den Weg zu legen. Damals ploppten verschiedenste Vereine als mögliche Interessenten für den Mittelfeldspieler auf. Auch der 1. FC Köln war angeblich im Rennen, genauso wie diverse türkische Vereine. Am Ende der blieb Özcan dann doch in Dortmund, wollte sich dort durchsetzen.

Kaum Einsatzzeit beim BVB

Aktuell kommt der Mittelfeldspieler beim BVB in der Liga auf drei Einsätze. Zuletzt blieb ihm sechs Mal in Folge die Rolle des Zuschauers, dabei zwei Mal von der Tribüne aus. Unter anderem gegen den FC, aber auch gegen den HSV am vergangenen Wochenende. Zwar ist Özcan auch in der türkischen Nationalmannschaft kein Stammspieler, in den vergangenen drei Begegnungen sammelte der 27-Jährige aber immerhin mehr als doppelt so viel Einsatzzeit wie in dieser Saison bei der Borussia. Und Özcan spielt auf internationalem Parkett, für die Champions League wurde er von Niko Kovac bekanntlich nicht nominiert. Kein Wunder also, dass die Zeichen auf Abschied stehen. Und das für beide Parteien gerne im Winter. Immerhin würde der BVB ordentlich Gehalt einsparen. Özcan soll rund fünf Millionen verdienen.

Eine hohe Ablöse ist nicht mehr zu erwarten. Und so könnte der Mittelfeldspieler tatsächlich interessant werden für den FC. Allerdings nur, wenn Özcan auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Möglicherweise wäre ein Wechsel aber auch an die Zukunft von Eric Martel geknüpft. Die ist nämlich ebenfalls noch nicht entschieden. Konkrete Gespräche sollen nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht stattgefunden haben. Das gilt auch für einen weiteren Interessenten. Und bei dem sind die Spuren schon deutlich heißer und waren es wohl auch im Sommer. Denn Besiktas soll erneut ein Auge auf Özcan geworfen haben. Das berichtet zumindest das Portal „Fanatik“. Denn auch für den türkischen Club läuft es in der Liga aktuell alles andere als gut.

Besiktas wieder interessiert

So liegt die Mannschaft von Sergen Yalcin zwölf Zähler hinter Stadtrivale und dem aktuellen Tabellenführer Galatasaray. Für die Rückrunde soll sich der Club noch einmal verstärken wollen und somit den Mittelfeldspieler des BVB erneut in den Fokus genommen haben. Und die Vorzeichen für einen Transfer schienen im Sommer auch nicht die schlechtesten zu sein. So soll damals Yalcin bereits seine Zustimmung zum Transfer und Özcan das „Okay“ gegeben haben für den Wechsel in die Süper Lig. Das scheint jetzt wieder der Fall zu sein, der Mittelfeldspieler ist laut dem Portal ebenfalls nicht abgeneigt. Verhandlungen sollen tatsächlich für Januar geplant sein.

Nun stehen für den Mittelfeldspieler erst einmal die Länderspiele gegen Bulgarien und Spanien an. Für die Türkei ist sogar der Gruppensieg und die direkte WM-Quali möglich. Aktuell liegt die Mannschaft um Özcan drei Punkte hinter Spanien auf Rang zwei.

Auf die Verabschiedung folgt die Verlängerung: Mikail Özkan bleibt der U21 bis 2026 erhalten

Mikail Özkan gab sein Debüt für die Profis des 1. FC Köln
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Auf die Verabschiedung folgt die Verlängerung: Mikail Özkan bleibt der U21 bis 2026 erhalten

Er wurde eigentlich schon verabschiedet, doch in den letzten Wochen deutete sich diese überraschende Wende bereits an: Nach exklusiven COFC-Informationen: Mikail Özkan bleibt dem 1. FC Köln eine weitere Saison erhalten und unterschreibt bis Juni 2026.

Die Geißböcke legen bei dem Innenverteidiger der U21 eine Kehrtwende ein. Der Abgang des 22-Jährigen war eigentlich schon besiegelt, die Abschiedsworte gesprochen. Nun wendet sich das Blatt allerdings: Mikail Özkan bleibt dem 1. FC Köln eine weitere Saison erhalten und unterschreibt bis Juni 2026.

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„Danke Mikail Özkan“, sagte der 1. FC Köln am 21. Mai auf Instagram kurz nach dem Saisonende der Regionalliga West und ergänzte: „Es ist Zeit, Abschied zu nehmen“. Der Vertrag des 22-Jährigen endete ursprünglich Ende Juni und somit war der Abgang Özkans eigentlich beschlossene Sache. „Wir wünschen euch ganz viel Erfolg auf euren weiteren Karriere-Wegen“, hieß es auf dem offiziellen Vereinskanal. Doch schon Tommy Engel, Trude Herr und Wolfgang Niedecken sangen einst so treffend: „Niemals geht man so ganz.“ Und das trifft anscheinend auch auf Mikail Özkan zu. Der Abwehrspieler blieb auch nach dem ursprünglichen Vertragsende am Geißbockheim, trainierte weiterhin mit der U21. Um sich fit zu halten für einen möglichen anderen Verein, wie FC-Trainer Evangelos Sbonias auf Nachfrage äußerte.

Die offizielle Verkündung dürfte zeitnah erfolgen

Doch es ließ bereits aufhorchen, dass Özkan sogar in den Testspielen der U21 zum Einsatz kam. Das wiederum ist in der Saison-Vorbereitung durchaus ungewöhnlich, geht es dabei schließlich darum, die eigene Mannschaft einzuspielen und Abläufe zu verfeinern. Und so deutete sich bereits in den vergangenen Wochen an, dass Özkan noch eine weitere Saison im FC-Trikot dranhängen wird. Das passt auch bei der U21 gut ins Gefüge, geht der Spieler doch in seine letzte Spielzeit als U23-Aktiver – und kennt sowohl den Verein, das Trainerteam als auch viele seiner Mitspieler bereits. Inzwischen, das erfuhr diese Redaktion aus gut unterrichteter Quelle, soll die Verlängerung in trockenen Tüchern sein: Özkan bleibt dem 1. FC Köln bis zum 30. Juni 2026 erhalten. Die offizielle Verkündung dürfte zeitnah erfolgen, auf jeden Fall vor dem Saisonstart nächste Woche Samstag beim 1. FC Bocholt.

Özkan kam im Sommer 2018 vom FC Hennef ans Geißbockheim, durchlief die U17 und U19. Für die U21 absolvierte er bislang 41 Einsätze in der Regionalliga-West. Im März feierte Özkan sogar sein Zweitliga-Debüt. Pikanterweise wurde Özkan just beim 2:1-Erfolg in Paderborn in der Schlussminute für Max Finkgräfe eingewechselt – und spielte somit auch vor den Augen des jetzigen FC-Trainers Lukas Kwasniok vor.


Der 1. FC Köln und die bitteren Nachwehen der Transfersperre

Timo Hübers, Eric Martel und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln und die bitteren Nachwehen der Transfersperre

Der FC geht in seine zweite Transferphase seit dem Registrierungsverbot. Und das wirkt noch immer nach. Denn die Vertragssituation zahlreicher Leistungsträger ist nicht einfach. Deswegen leidet der 1. FC Köln noch immer unter der Transfersperre.

Im vergangenen Sommer ist der große Ausverkauf ausgeblieben. Nun stehen erneut Fragezeichen hinter der Zukunft zahlreicher Akteure. Je nach Ausgang der Verhandlungen muss der FC noch ordentlich nachrüsten auf dem Transfermarkt und befindet sich dabei in einer schwierigen Situation: Deswegen leidet der 1. FC Köln noch immer unter der Transfersperre.

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Die guten Nachrichten sprudelten vor ziemlich genau einem Jahr fast wöchentlich rein. Für Timo Hübers wurde sogar ein Video produziert, in dem er kolportierten Abschiedsgedanken auf humoristische Art und Weise entgegentrat. Nur wenige Wochen zuvor stand der FC als Absteiger in die 2. Bundesliga fest und Horrorszenarien waren nun mal nicht von der Hand zu weisen. Die Transfersperre auf der einen Seite, ein angeblich drohender Kader-Ausverkauf auf der anderen Seite. Der war angesichts zahlreicher Ausstiegsklauseln auch alles andere als Panikmache. Mit Marvin Schwäbe, Hübers, Jeff Chabot, Eric Martel, Linton Maina, Florian Kainz und Jan Thielmann wurden frühzeitig Spieler mit dieser Verankerung im Kontrakt ausgemacht. Zudem galten die Verträge von Davie Selke und Mark Uth nicht für Liga zwei. Dazu die auslaufenden Arbeitspapiere von Benno Schmitz und Justin Diehl und die Wechselabsichten von Dejan Ljubicic und Max Finkgräfe.

Der FC befindet sich in prekärer Situation

Auch Luca Waldschmidt liebäugelte mit einem Abgang. Bis auf Selke, Diehl, Chabot und Schmitz blieb der Kader bekanntlich zusammen. Der große Ausverkauf blieb aus, zahlreiche Spieler bekannten sich frühzeitig zum FC, betonten, den Karren wohl wieder aus dem Dreck ziehen zu wollen. Ein Jahr später steckt der FC bereits in den zweiten Kaderplanungen nach dem Registrierungsverbot. Und nachdem die Neuverpflichtungen des Winterfensters bislang nicht so richtig erfolgreich verliefen, ist der Sommer recht vielversprechend. Ragnar Ache und Isak Johannesson wurden für knapp zehn Millionen Euro unter Vertrag genommen. Spieler, die in der abgelaufenen Saison durchaus zum obersten Regalfach der 2. Bundesliga gehört haben.

Es sieht eigentlich ganz gut aus: Der FC nimmt wieder Geld in die Hand und bekommt auch Spieler, die auch von anderen Vereinen umworben werden – wenn ganz offensichtlich auch nicht immer. Eigentlich, weil die ganze Wahrheit dann doch eine andere ist. Tatsächlich hängt den Kölnern das Registrierungsverbot auch in dieser Spielzeit noch mächtig nach. Zwar ist der FC wieder handlungsfähig, es gibt aber noch einige Altlasten, die den Kölnern Probleme bereiten. Denn die Situation ist eine ähnliche. Zwar wurden sechs der Ausstiegsklauseln damals nicht aktiviert, aber drei der betroffenen Spieler haben nun nur noch ein Jahr Vertrag. Wollen Hübers, Martel und Thielmann den Kontrakt nicht verlängern, steht wohl die Trennung an, genau wie bei Damion Downs und Max Finkgräfe. Auch Luca Waldschmidt hat sich nicht gänzlich für den Verein ausgesprochen, Mark Uth ist genauso weg wie Spieler wie Dejan Ljubicic.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Ein spannender Balanceakt

Es bleibt ein spannender, aber riskanter Balanceakt. Der FC ist damals mit rund 20 Spielern, deren Kontrakt 2025 oder 2026 auslaufen sollten, in die Saison gestartet – vermutlich der Preis, den die Kölner in der prekären Situation damals zahlen mussten. Und wollen die Akteure nun die Verträge aus welchen Gründen auch immer nicht verlängern, dann sind den FC-Bossen nunmal die Hände gebunden. Und so muss der FC den Kader eben doch nicht nur punktuell verstärken, sondern auch auf mögliche Abgänge reagieren. Die Rechnung, der FC könne die punktuellen Baustellen aus den Erlösen von verkauften Akteuren möglichst hochklassig schließen, geht nicht auf. Denn diese Abgänge müssen ja eben auch ersetzt werden – und das im besten Fall adäquat. Wohin die Reise gehen kann, wenn Leistungträger nicht adäquat ersetzt werden, haben die vergangenen Jahre eindrucksvoll bewiesen.

Die Geißböcke sind also auf die Entscheidungen der Spieler angewiesen, egal wie die Tendenz ist. Aktuell lautet das Prinzip warten und hoffen. Und das, in einem Business, in dem es mitunter schon mal um die ganz schnellen Entscheidungen geht. So wie der plötzliche Kauf von Isak Johannesson, der sich kurzfristig aufgetan hat und den FC eine Stange Geld kostet. Der Deal überrascht in diesem Zusammenhang ein wenig. Dass der Isländer die Kölner weiterbingen wird, ist sehr wahrscheinlich. Dass die Kölner einen wirtschaftlichen Erfolg aus dem Transfer erzielen auch. Doch die Frage nach der jetzigen Wirtschaftlichkeit muss mindestens erlaubt sein. Der Traum vom komplett liquiden FC ist ein schöner, doch es ist nunmal unwahrscheinlich, dass die Kölner Verantwortlichen nun das Geld in beide Hände nehmen, um nachzurüsten. Das Risiko ist zu groß. Beim FC wartet man wohl auf weitere gute Nachrichten.


Jordan Torunarigha mit dem HSV wohl einig: Der 1. FC Köln geht bei dem Wunschsspieler leer aus

Jordan Torunarigha im Zweikampf mit Erling Haaland
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Jordan Torunarigha mit dem HSV wohl einig: Der 1. FC Köln geht bei dem Wunschsspieler leer aus

Der FC hat im Buhlen um einen Abwehrspieler offenbar das Nachsehen. Der Hamburger SV sichert sich Kölns Wunschsspieler: Der 1. FC Köln geht bei Jordan Torunarigha leer aus. Der Innenverteidiger hat sich mit den Rothosen wohl geeinigt. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.

Nach den beiden Top-Transfers in den vergangenen Wochen stockt der Transfer-Motor gerade ein wenig beim FC. Zumindest gibt es schlechte Nachrichten bei einem Wunschsspieler: Der 1. FC Köln geht bei Jordan Torunarigha leer aus. Der Abwehrspieler soll sich laut Sky-Experte Florian Plettenberg mit dem HSV einig sein.

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Es hatte sich bereits angedeutet, nun scheint der Deal auf der Zielgeraden. Jordan Torunarigha wechselt offensichtlich zum Hamburger SV und kommt somit nicht zu den Geißböcken. Der Abwehrspieler soll auf der Wunschliste der Geißböcke ziemlich weit oben gestanden haben. Doch wie Sky-Experte Florian Plettenberg nun berichtet, haben der Spieler und die Rothosen eine komplette Einigung erzielt. Der FC wird sich also andersweitig umsehen müssen. Schon am Wochenende hatte es erste Gerüchte über einen Wechsel des Innenverteidigers zum HSV gegeben. Die Rothosen sollten demnach im Buhlen um den 27-Jährigen die Nase vorne haben. Das könnte auch an Stefan Kuntz liegen. Der Sportvorstand des HSV hat mit dem 27-Jährigen bei der Junioren-Nationalmannschaft bereits zusammen gearbeitet. Das Kölner Interesse verwunderte nicht. Der gebürtige Chemnitzer spielte seit 2012 bei der Jugend von Hertha BSC, durchlief sämtliche Juniorenmannschaften und feierte auch sein Profi-Debüt für die Hertha.

Wie geht es in der Kölner Defensive weiter?

Im Januar 22 wurde der Innenverteidiger dann nach Belgien verliehen. Gent verpflichtete den Spieler im Anschluss für eine Ablöse von drei Millionen Euro. Aktuell wird der Marktwert des Abwehrspielers auf 4,5 Millionen Euro eingeschätzt. Nun soll es also die Einigung mit dem HSV geben. Dem FC geht damit der nächste Wunschspieler durch die Lappen. Auch Bochums Bernardo soll auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Der Brasilianer hat in der vergangenen Woche aber bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Auch Dresdens Jonas Sterner galt als potenzieller Kandidat, der Abwehrspieler spielt künftig bei Hannover. Der FC sucht auch weiterhin nach einem Abwehrspieler – und das unabhängig um die Situation von Timo Hübers. Der Kölner Kapitän hatte zuletzt angedeutet, dass er sich grundsätzlich einen Wechsel ins Ausland vorstellen könne. Konkrete Wechselabsichten gibt es aber nicht.

Neben Hübers stehen bekanntlich noch Joel Schmied und Dominique Heintz im Kader. Heintz spielte eine starke Saison. Ob der Routinier das Tempo der Bundesliga mitgehen kann, wird sich zeigen müssen. Schmied tat sich in der vergangenen Spielzeit schwer. Dazu gibt es mit Julian Pauli und Neo Telle verheißungsvolle Talente. Wie es mit Elias Bakatukanda weitergeht, ist noch nicht bekannt. Ein weiteres Transferziel der Kölner soll angeblich Clemens Riedel sein. Doch auch der Abwehrspieler wird von anderen Clubs umworben.

Jordan Torunarigha: Geht der 1. FC Köln bei dem Transferziel leer aus

Jordan Torunarigha im Fokus des 1. FC Köln
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Jordan Torunarigha: Geht der 1. FC Köln bei dem Transferziel leer aus

Der FC arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison. Vor allem in der Defenisve wollen die Geißböcke nachlegen. Dementsprechend stehen auch Innenverteidiger auf der Wunschliste. So wie Jordan Torunarigha: Der 1. FC Köln droht aber wohl erneut leer auszugehen.

Nach den Transfergerüchten rund um den FC ist die Wunschliste der Geißböcke erstaunlich lang. Möglicherweise wird sie um einen Namen verkürzt. Nämlich um Jordan Torunarigha: Der 1. FC Köln droht leer auszugehen.

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Noch vor wenigen Tagen kursierten Gerüchte, dass der Abwehrspieler bereits in einer Kölner Klinik zum vermeintlichen Medizincheck gesehen wurde. Eine Ente. Nun verdichten sich nämlich die Anzeichen, dass ausgerechnet der Hamburger SV den Zuschlag bei dem Abwehrspieler erhält. Schon am Sonntagmorgen waren die ersten Gerüchte in den Sozialen Medien aufgetaucht. Mittlerweile berichtet auch die „MoPo“ von einer HSV-Tendenz und einem möglichen Wechsel. Demnach wolle der 27-Jährige bis zum Ende der kommenden Woche eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen haben. Der Vertrag des ehemaligen Juniorennationalspielers läuft bei Gent bekanntlich aus. Torunarigha wäre demnach ablösefrei zu haben. Der Abwehrspieler will das belgische Team auch verlassen. Der FC ist bekanntlich interessiert. Doch eben nicht nur die Geißböcke. Wie berichtet ist auch Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV an einer Verpflichtung interessiert. Zudem haben schon einige internationale Clubs unter anderem aus England angeklopft.

Interesse auch von  Panathinaikos Athen 

Die „MoPo“ berichtet zudem von einem Interesse von Panathinaikos Athen. Doch die Tendenz geht wohl zum Hamburger SV. Die Rothosen sollen im Buhlen um den Innenverteidiger die Nase vorne haben. Das könnte auch an Stefan Kuntz liegen. Der Sportvorstand des HSV hat mit dem 27-Jährigen bei der Junioren-Nationalmannschaft bereits zusammen gearbeitet. Ein Kölner Interesse verwundert nicht. Der gebürtige Chemnitzer spielte seit 2012 bei der Jugend von Hertha BSC, durchlief sämtliche Juniorenmannschaften und feierte auch sein Profi-Debüt für die Hertha. Im Januar 22 wurde der Innenverteidiger dann nach Belgien verliehen. Gent verpflichtete den Spieler im Anschluss für eine Ablöse von drei Millionen Euro. Aktuell wird der Marktwert des Abwehrspielers auf 4,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Nun soll also der HSV gute Karten haben, anscheinend die besten. Dem FC würde dann der nächste Wunschspieler durch die Lappen gehen. Auch Bochums Bernardo soll auf der Liste der Geißböcke gestanden haben. Der Brasilianer hat aber bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Auch Dresdens Jonas Sterner galt als potenzieller Kandidat, der Abwehrspieler spielt künftig bei Hannover.

Transfergerücht um Salih Özcan: Die Spur zum 1. FC Köln wird noch kälter, eine andere heiß

Salih Özcan lief im April gegen Barcelona auf
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Transfergerücht um Salih Özcan: Die Spur zum 1. FC Köln wird noch kälter, eine andere heiß

Hartnäckig halten sich die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr des Mittelfeldspielers zu den Geißböcken. Doch aktuell deutet viel daraufhin, dass es nichts wird für den 1. FC Köln: Salih Özcan zieht es wohl Richtung Istanbul. Denn dort gibt es direkt mehrere namhafte Interessenten.

Nur noch ein Jahr Vertrag beim BVB und kaum Chancen auf Spielzeit bei den Borussen. Kein Wunder, dass der Mittelfeldspieler eine neue Herausforderung sucht. Doch das anscheinend eben nicht beim 1. FC Köln: Salih Özcan zieht es wohl Richtung Istanbul.

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Die Enttäuschung dürfte bei Salih Özcan groß sein. Der Mittelfeldspieler hatte sich bereits auf die Länderspiele vorbereitet, am Abend stand sogar ein Testspiel gegen die USA mit Damion Downs auf dem Programm. Doch Özcan wurde kurzfristig aus dem Kader gestrichen. Das Knie. Der gebürtige Kölner hatte sich im Training verletzt, eine Genesung in dieser Länferspielphase ist ausgeschlossen. Und so kann sich der 27-Jährige auf die Planung seiner Zukunft konzentrieren. Dass diese nicht in Dortmund liegt, steht mittlerweile außer Frage, obwohl Özcan noch Vertrag bis zum kommenden Sommer hat. Der BVB will den defensiven Mittelfeldspieler von der Gehaltsliste bekommen. Und Özcan will spielen und die Konkurrenz bei der Borussia ist nun mal eine große.

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Galatasaray oder Besiktas?

Und da sich die Kölner ja durchaus im Zentrum verstärken wollen, wurde intern der Name Özcan auch diskutiert. Wie konkret dieses Gedankenspiel war, ist nicht bekannt. Angesichts eines kolportierten Jahresgehalts von bis zu fünf Millionen Euro dürfte es zumindest Zweifel an einer schnellen Umsetzungen gegeben haben und wenn nicht, es ein erhebliches Verhandlungsgeschick benötigen, das Eigengewächs zurück ans Geißbockheim zu lotsen. Die Wahrscheinlichkeit, den 27-Jährigen in der kommenden Saison mit einem Geißbock auf der Brust auf dem Platz stehen zu sehen, ist allerdings ohnehin nicht mehr die größte. Denn schon vor einiger Zeit hatte sich Besiktas Istanbul in das Buhlen um den türkischen Nationalspieler eingemischt.

Nicht nur das, der Traditionsverein soll sogar mit dem BVB bereits in Kontakt getreten sein und Özcan sein grünes Licht gegeben haben, dass er sich einen Wechsel durchaus vorstellen kann. Über konkrete Verhandlungen ist nicht viel bekannt, doch schon Beginn der Woche gab es in den ersten türkischen Portalen die Meldung, ein Vertragsabschluss sei nur noch eine Frage der Zeit. Das kann gut sein. Doch stellt sich die Frage, mit welchem Club. Denn Besiktas hat Konkurrenz im Kampf um den 27-Jährigen bekommen – prominente Konkurrenz. Denn auch Galatasaray hat den Hut in den Ring geworfen. Laut übereinstimmenden türkischen Medienberichten, habe Özcan auch ein grundsätzliches Interesse bekundet, für Galatasaray auflaufen zu wollen. Der türkische Meister will allerdings vorher noch Klarheit in einigen Deals haben.

Das Buhlen um den Nationalspieler nimmt jedenfalls mächtig zu und das hat auch einen Grund. In der Türkei gibt es seit dieser Saison verschärfte Regeln über den Einsatz von ausländischen Spielern bzw. eine Mindestanzahl einheimischer Spieler. Akteure wie Özcan sind gerade besonders heiß begehrt. Das stärkt die Verhandlungsposition des Mittelfeldspielers, schwächt aber die der Geißböcke.