Schwarzer Nachmittag für Denis Huseinbasic: „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter“

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Schwarzer Nachmittag für Denis Huseinbasic: „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter“

Der FC kehrte am Samstag mit drei wichtigen Punkten aus Braunschweig zurück. Für Denis Huseinbasic verlief der Nachmittag aber alles andere als erhofft. Der 23-Jährige wurde Ende der ersten Halbzeit eingewechselt und musste Mitte der zweiten Halbzeit das Spielfeld schon wieder verlassen – und das nicht verletzungsbedingt. 1. FC Köln: Das steckt hinter der Auswechslung von Denis Huseinbasic.

Genau 28 Minuten dauerte der Einsatz von Denis Huseinbasic am Samstagnachmittag. Der Mittelfeldspieler war nach der Verletzung von Florian Kainz ein- und eine knappe halbe Stunde später wieder ausgewechselt worden. Die Freude über den 2:1-Erfolg dürfte für ihn persönlich verhalten ausgefallen sein. Eine Erklärung gab es vom Trainer des 1. FC Köln: Das steckt hinter der Auswechslung von Denis Huseinbasic.

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Denis Huseinbasic suchte den direkten Weg, als auf der Anzeigetafel die Nummer acht erschien. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln verließ den Platz über die Toraus-Linie und schlenderte dann sichtlich bedient Richtung Auswechselbank. Frustriert klatschte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina weitere Reservespieler und den Staff ab und bekam auch noch einen kurzen Handshake von Trainer Struber. Huseinbasic erlebte in der 69. Minute das, was im Fußball-Volksmund gerne als die Höchststrafe beschrieben wird. In der 40. Minute ein, in der 69. wieder ausgewechselt. Knappe 30 Minuten stand der 23-Jährige auf dem Platz. Teil des Arbeitszeugnisses: Neun Ballkontakte, sechs Pässe, von denen vier beim Mitspieler landeten. Nicht gerade die beste Bilanz.

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“Es war gar nicht geplant, dass Denis dieses Spiel spielt“

Für die Auswechslung entscheidend war aber wohl, dass Huseinbasic es nicht schaffte, Struktur ins zentrale Mittelfeld zu bringen. „Der Denis war jetzt schon über einen längeren Zeitraum raus aus dem Trainingsprozess und ich war im Glauben, dass er einfach ein Stück weiter ist“, so FC-Trainer Gerhard Struber. Tatsächlich hatte der 23-Jährige Teile der Trainingseinheiten unter der Woche aufgrund einer Wadenprellung verpasst. „Es war gar nicht geplant, dass Denis dieses Spiel spielt, weil er Probleme hatte und unter der Woche nicht viel trainiert hat“, so Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Den eigentlichen Plan durchkreuzte Florian Kainz, als der Mittelfeldspieler nach gut 40 Minuten nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf den Boden knallte und ausgewechselt werden musste.

“Ich hoffe nicht, dass wir jetzt schon wieder über eine Gehirnerschütterung reden müssen, aber es sieht zumindest mal so in die Richtung aus, deswegen mussten wir tauschen“, sagte Kessler. „Das sieht von außen immer blöd aus, wenn du Spieler einwechselst und wieder auswechselst, aber am Ende geht’s darum, dass wir unbedingt diese drei Punkte holen wollten“, so Kessler weiter. Dass das Trainerteam bei dieser Entscheidung daneben gelegen hat, gab dann auch Struber selbst zu. „Also, das Ding ist alleine auf meinem Mist gewachsen. Ich habe hier einfach eine schlechte Entscheidung getroffen, ihn heute ins Spiel zu nehmen“, sagte der Cheftrainer. So musste Huseinbasic nach 69 Minuten der Begegnung wieder zurück auf die Bank.

„Das gehört zum Fußball dazu“

Sächlich veränderte sich anschließend aber auch die taktische Ausrichtung wieder, zumindest fand der FC wieder deutlich besser ins Spiel, sicher nicht nur aufgrund der Auswechslung von Huseinbasic. Der FC bekam nun wieder Räume, fand so auch die nötige Entlastung der Offensive, spielte die Umschaltmomente aber nicht sauber zu Ende. So mussten die Kölner bis zum Ende zittern. Trotz der drei Punkte dürfte sich die Laune bei Huseinbasic in Grenzen gehalten haben. „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter, aber es ist überhaupt gar kein Problem. Das gehört zum Fußball dazu“, sagte Kessler. „Manchmal erlebt man als Sportler dann auch mal eine Enttäuschung. Das ändert aber nichts an der großen Wertschätzung, die wir ihm gegenüber haben.“ Möglicherweise erhält der 23-Jährige schon am Mittwoch im Pokal gegen Leverkusen wieder mehr Einsatzzeit.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC springt nach frühem Schock an die Spitze – 2:1 Erfolg gegen Braunschweig

Gerhard Struber jubelt
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FC springt nach frühem Schock an die Spitze – 2:1 Erfolg gegen Braunschweig

Der FC erobert zumindest bis Sonntagnachmittag die Tabellenführung der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln gewinnt bei Eintracht Braunschweig 2:1. Allerdings taten sich die Geißböcke gegen die Niedersachsen erwartungsgemäß schwer.

Zumindest bis Sonntag sind die Geißböcke wieder Spitzenreiter der 2. Bundesliga und das erwartungsgemäß nach einem harten Stück Arbeit. Der 1. FC Köln gewinnt bei Eintracht Braunschweig 2:1. Die frühe Führung der Gastgeber durch Ermin Bičakčić glich Eric Martel aus, bevor Damion Downs den Spielstand drehte. Am Sonntag kann der HSV wieder am FC vorbeiziehen.

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Es hatte sich bereits unter der Woche angedeutet. Doch Gerhard Struber hatte offenbar noch Hoffnung, berief Linton Maina in den Kader, für die Startelf reichte es dann doch nicht. Der Offensivspieler war zu Beginn der Woche erkrankt ausgefallen, erst am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen. Und so stellte der Kölner Coach auf nur einer Position um. Steffen Tigges stand für den 25-Jährigen in der Anfangformation. Für den Angreifer der erste Startelf-Einsatz seit dem letzten Spieltag der Vorsaison. Damals erzielte Tigges beim 1:4 gegen Heidenheim den einzigen Treffer, hat in dieser Spielzeit aber noch nicht getroffen. „Steffen Tigges hat im Training und auch in der Vorbereitung  gezeigt, dass er treffsicherer geworden ist“, sagte Struber vor der Begegnung. Ansonsten wählte der Trainer die gleiche Aufstellung wie beim 1:0-Erfolg über Elversberg in der Vorwoche.

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FC erholt sich vom frühen Schock

Treffsicher zeigte sich aber zunächst aber der Gastgeber und das schon ziemlich früh. Nach einem Freistoß von Köhler aus dem rechten Halbfeld, flog die Kugel durch den gesamten Strafraum Rayan Philippe verlängerte und Ermin Bičakčić musste nur noch einschieben (1.). Der FC benötigte einen kleinen Moment, schüttelte sich und kam dann auch zu ersten Möglichkeit. Tigges steckte durch auf Downs, der Angreifer zog über die linke Seite in die Box und zielte den langen Pfosten an, verfehlte aber. Im Zentrum war Florian Kainz komplett blank (6.). Wirklich sicher wirkten die Kölner aber nicht. Unter anderem klärte Joel Schmied eine Flanke aus dem Halbfeld unkonventionell zu Marvin Schwäbe. Doch der FC suchte den Weg in die Offensive. Kainz schickte Downs, der eine Ecke herausholte. Die wurde eigentlich leicht geklärt, doch der Ball kam über Umwege erneut zum Angreifer, der noch einmal auf Eric Martel ablegte: 1:1 (13.).

Die Kölner hatten die Begegnung nun weitestgehend im Griff, gaben den Ton an und suchten den Weg in die Offensive, aber auch Braunschweig versuchte das Zentrum schnell zu überbrücken. Und das oft begünstigt durch die fehlende Präzision der Geißböcke. Doch es waren erneut die Kölner, die zuschlugen. Dieses Mal nach einer Ecke. Die bekamen die Braunschweiger nicht geklärt. Ron-Thorben Hoffmann verlängerte, Robert Ivanov spitzelte den Ball Timo Hübers von der Fußspitze, aber genau in den Fuß von Downs, der fackelte nicht lange und brachte die Kölner in Führung (30.). Nach einem Foulspiel blieb Kainz lange liegen, beim anschließenden Freistoß verlor Downs den Ball im Sechzehner, Philippe schlug die Kugel lang zu Daniel Goméz, der auf der rechten Seite frei aufs Tor zulief. Doch der Offensivespieler verpasste den Ball zum mitgelaufenen Fabio Di Michele Sanchez und hämmerte die Kugel lieber ans Außennetz (39.).

Köln steht tief, verteidigt sicher

Und Köln hätte nochmal nachlegen können, doch Downs spielte einen Konter nach starkem Ball von Tigges nicht gut zu Ende (43.). Auch nach dem Wechsel wirkte der Angreifer nicht besonders glücklich, als er nach einer starken Kopfball-Verlängerung von Dejan Ljubicic im Grunde alleine vor Hoffmann auftauchte, doch der Keeper bekam noch einen Arm dazwischen (49.). Auf der anderen Seite versuchte es Lino Tempelmann nach einem Fehlpass von Domminique Heintz, der Braunschweiger legte die Kugel aber aus der Distanz neben das Tor (51.). Der FC ließ sich in dieser Phase zu tief in die Defensive drücken, suchte lange vergeblich nach Entlastung. Der Gastgeber versuchte es dagegen mit Standards, doch wirklich gefährlich wurde die Eintracht auch nicht. Erst nach einer guten Stunde suchte Tempelmann erneut den Abschluss aus der Distanz, ohne Erfolg.

Nach 70 Minuen musste Marvin Schwäbe dann das erste Mal ernsthaft eingreifen. Gomez bekam auf der linken Seite den Ball, zog direkt ab, doch der Kölner Keeper rettete im Nachfassen. Am kommenden Sonntag empfängt der FC den FC Schalke 04 in Köln (13.30 Uhr). Und auch Philippe kam in der Box zum Abschluss, jagte die Kugel aber unbedrängt über die Latte (74.). Genauso wie Ljubicic auf der anderen Seite nach einer Ecke (76.). Tigges zielte mit dem Kopf genauer, aber in die Arme von Hofmann (77.). Auch Hübers scheiterte aus kurzer Distanz mit einem Flachschuss am Braunschweiger Keeper (80.). Die Kölner hatten nun mehr Räume, spielten die Chancen aber nicht gut aus. Das hätte sich rächen können, doch der eingewechselte Levente Szabo traf nur das Außennetz (83.). Köln verpasste in der Schlussphase die Chance, den Deckel auf das Spiel zu machen.

Der FC empfängt am kommenden Sonntag den FC Schalke 04 in Köln.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Ljubicic, Gazibegovic (89. Thielmann), Kainz (41. Huseinbasic, 67. Maina) – Tigges, Downs (89. Schmitt) – Tore: 0:1 Bičakčić (1.), 1:1 Martel (13.), 1:2 Downs (30.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Platz in Essen unbespielbar: Bundesliga-Auftakt der Frauen kurzfristig abgesagt

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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Platz in Essen unbespielbar: Bundesliga-Auftakt der Frauen kurzfristig abgesagt

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln reisten unverrichteter Dinge aus Essen wieder zurück: Die Bundesliga-Partie der Frauen des 1. FC Köln bei der SGS Essen wurde kurzfristig abgesagt. Der Platz im Stadion an der Hafenstraße war unbespielbar. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest für die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Frauen-Spiel bei der SGS Essen kurzfristig abgesagt.

Ärgerlich für die Mannschaft von Britta Carlson und die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Frauen-Spiel bei der SGS Essen kurzfristig abgesagt.

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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln kommen unvorhergesehen in den Genuss eines spielfreien Wochenendes. Der Jahresauftakt in der Bundesliga bei der SGS Essen wurde kurzfristig abgesagt. Als offizielle Begründung wurde die Unbespielbarkeit des Rasens genannt. Dies kam durchaus überraschend, verfügt das Stadion als Heimspielstätte des Männer-Drittligisten Rot-Weiss Essen doch über eine Rasenheizung, sodass das Spielfeld auch bei den aktuellen Witterungsbedingungen einsatzbereit sein sollte.

Nachholtermin steht noch nicht fest

Die FC-Frauen mussten jedoch unverrichteter Dinge wieder abreisen und ein Nachholtermin steht derzeit noch nicht fest. Die Kölnerinnen starten somit am kommenden Freitag (18:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in das Bundesliga-Jahr 2025. Damit feiert die neue Trainerin Britta Carlson ihren Pflichtspiel-Einstand ausgerechnet gegen ihren Ex-Verein.



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Joel Schmied nach seinem Debüt

Liveticker zu Braunschweig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln gegen Braunschweig: Bisher bestes Saisonspiel, aber die Vorzeichen haben sich komplett verändert

Damion Downs und Co. jubeln nach einem Treffer gegen Eintracht Braunschweig
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1. FC Köln gegen Braunschweig: Bisher bestes Saisonspiel, aber die Vorzeichen haben sich komplett verändert

In der Rückrunde sollte man nicht auf ein Schützenfest wie im Hinspiel hoffen. Denn nicht nur der Gegner des FC ist nun ein anderer. Die Offensivpower fehlt derzeit bei beiden Teams. Das Duell des 1. FC Köln gegen Braunschweig wird kein Selbstläufer.

5:0 gewann der FC das Hinspiel gegen die Niersachsen noch. Am Samstag stehen aber andere Vorzeichen vor der Begegnung der beiden Mannschaften. Das Duell des 1. FC Köln gegen Braunschweig wird kein Selbstläufer.

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Der Erfolg war auch in der Höhe verdient, die Spielweise beeindruckend. Mit dem 5:0-Sieg im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig machten sich die Geißböcke auf beeindruckende Art und Weise zum Aufstiegskandidaten. Zur Wahrheit gehört auch, dass die Geißböcke auf erschreckend schwache Braunschweiger trafen. Die Torschützen hießen Dejan Ljubicic mit einem Doppelpack, Timo Hübers, Tim Lemperle und Luca Waldschmidt. Auch vor dem nächsten Spieltag sind die Rollen klar verteilt: Der FC als Tabellenzweiter mit 34 Punkten und trifft auf Eintracht Braunschweig mit 15 Zählern, den Vorletzten der zweiten Bundesliga. Allerdings ist eine erneute Klatsche für die Niedersachsen diesmal nicht unbedingt zu erwarten. Die „Löwen“ haben die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte bereits öfter ärgern können. Die Aufgabe dürfte für die Kölner alles andere als leicht werden. Die Eintracht wird dem FC wohl alles abverlangen.

Offensivprobleme auf beiden Seiten

Ein Fußballspiel mit vielen Toren wie im Hinspiel für den FC: Darauf sollte man nicht unbedingt setzen. Denn beide Mannschaften haben zuletzt in der Offensive wenig überzeugen können. Der FC hat in den letzten fünf Ligaspielen nur sechsmal getroffen, die Löwen aus Braunschweig sogar nur einmal. Mit einer gewaltigen Offensivpower ist wohl von beiden Teams nicht zu rechnen. Zudem hat die Eintracht in 19 Spielen insgesamt erst 17 Tore erzielt und 37 Tore kassiert. Trotzdem ist Braunschweig „ein Gegner, der sehr unangenehm sein kann“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Es werden andere Eigenschaften als nur spielerische Qualitäten den Unterschied machen: Der FC wird sich auf ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen einstellen müssen. Das könnte allerdings auch ein gutes Zeichen sein, denn statistisch gesehen hat Braunschweig die wenigsten Zweikämpfe aller Teams in der zweiten Bundesliga gewonnen.

Obwohl die Braunschweiger auf dem 17. Tabellenplatz liegen und sich damit im Abstiegskampf befinden, wird die Begegnung kein Selbstläufer. Das hat die Eintracht in dieser Saison zu Hause bereits öfter bewiesen. Alle drei Saisonsiege holte die Eintracht zu Hause, auch gegen große Vereine, die um den Aufstieg mitspielen. „Man weiß ja auch, dass sie nicht vor allzu langer Zeit auch den HSV zu Hause geschlagen haben“, sagte Gerhard Struber. Aber nicht nur der HSV (3:1), auch Hannover 96 (2:0) hatte im Niedersachsenderby das Nachsehen gegen die Löwen. Der FC Schalke 04 (0:0) und der 1. FC Magdeburg (1:1) haben sich zuletzt ebenfalls gegen Braunschweig die Zähne ausgebissen. Die „Löwen“ können also auch minimalistisch gegen die Aufstiegskandidaten spielen und trotzdem punkten.

Geduld ist gefordert

Es wird wahrscheinlich kein Leckerbissen im Eintracht-Stadion werden. Beide Teams werden im ausverkauften Stadion und hitziger Atmosphäre volle Einsatzbereitschaft zeigen müssen. „Es ist ein Gegner, der sehr unangenehm sein kann und uns alles abfordern wird“, sagte Gerhard Struber. Gemeint ist auch die Anzahl von 51 gelben Karten, die Braunschweig (Platz 4) im Gegensatz zum FC (46 gelbe Karten, Platz 11) bereits gesammelt hat. „Wir müssen uns ans Limit begeben, um die wichtigen Punkte einzufahren“, fügte Struber hinzu. Geduld wird am Samstag wieder gefordert sein, die sich bestenfalls am Spielende mit einer höheren individuellen Qualität beim Kader des FC auszahlt.  



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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Klappt der nächste Anlauf?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Klappt der nächste Anlauf? Max Finkgräfe könnte für den 1. FC Köln gegen Braunschweig beginnen

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Klappt der nächste Anlauf? Max Finkgräfe könnte für den 1. FC Köln gegen Braunschweig beginnen

Max Finkgräfe kommt unter Gerhard Struber nicht so recht in Tritt. Der Youngster hinkt im Konkurrenzkampf mit Leart Pacarada offenbar immer einen Schritt hinterher. Am Samstag könnte es den nächsten Anlauf geben. Beim 1. FC Köln bekommt Max Finkgräfe aktuell kaum Einsatzzeit.

Ob FC-Trainer Gerhard Struber den Patzer im Duell gegen den HSV tatsächlich so locker nahm, wie er sagte, ist offen. Spielzeit bekam der Youngster gegen die SV Elversberg auf jeden Fall nicht. Das könnte sich am samstag wieder ändern und der Youngster wieder mal in der Startelf stehen. Beim 1. FC Köln bekommt Max Finkgräfe aktuell kaum Einsatzzeit.

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Es hätte nicht viel gefehlt und Max Finkgräfe hätte möglicherweise die entscheidende Wende eingeleitet. Vor ziemlich genau einem Jahr erzielte der damals 19-Jährige mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern sein erstes Profitor gegen die TSG Hoffenheim. Einziger Wermutstropfen war das Gegentor von Andrej Kramarić in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich. Möglicherweise hätte ein Dreier noch einmal einen Impuls gegeben. „Neben Jeff war ich der einzige Linksfuß auf dem Platz. Ich habe drum gebeten und den Vorzug bekommen. Ich habe mir gedacht: Okay, das ist er jetzt. Das muss er sein. Und dann pure Emotion“, sagte Finkgräfe damals über den bis dato größten Moment in seiner Karriere. Auch von Torhüter Marvin Schwäbe gab es damals Lob. „Er macht das super und wir sollten ihm weiterhin die Zeit geben. Es wird auch Mal ein Up und ein Down geben“, so die Kölner Nummer eins.

Wie gewonnen, so zerronnen

Und Schwäbes Worte sollten sich bewahrheiten. Nach dem Up in der vergangenen Saison, in der Finkgräfe zum unumstrittenen Stammspieler avancierte und auf 26 Kadereinsätze mit 18 Startelf-Einsätzen kam, muss sich die aktuelle Saison doch sehr nach Down anfühlen. Durch einen Innenbandriss stand der Youngster dem neuen Coach zunächst nicht zur Verfügung und hatte dann lange mit einem Trainingsrückstand kämpfen. Kontrahent Leart Pacarada eroberte sich den verlorenen Platz in der Startelf zurück. Die erneute Chance sich zu beweisen, erhielt der 20-Jährige zunächst gegen Ulm, feierte ein missglücktes Comeback und wurde schon zur Halbzeit wieder ausgewechselt. Zuletzt lief er gegen Kaiserslautern und den Hamburger SV auf. Im ersten Spiel der Rückrunde lief es für den Verteidiger allerdings nicht gerade rund. Mit seinem Foulspiel an Marco Richter verursachte Finkgräfe gegen den HSV den entscheidenden Elfmeter, der FC verlor im Volksparkstadion 0:1.

Dennoch erntete das Kölner Eigengewächs noch Lob von Trainer Gerhard Struber. „Max Finkgräfe hat die vergangenen Wochen unter Beweis gestellt, dass er drauf und dran ist, mehr Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Struber nach der Begegnung. „Man wünscht sich ja als Trainer, dass wenn man die Chance bekommt, dass man All-in geht und das für sich nutzt.“ Doch es folgten erneut 90 Minuten auf der Bank. Zwar wollten die Kölner Verantwortlichen „nicht nachtragend sein“, doch genauso muss sich die Situation wohl für den Spieler angefühlt haben. Die Laune des Spielers dürfte also grundsätzlich aktuell nicht die beste sein. Nicht umsonst keimten im Winter Wechselgerüchte und beim Spieler wohl auch die Idee danach auf. Wie der „Kicker“ berichtete, soll der VfB Stuttgart an Finkgräfe interessiert gewesen sein. Die Schwaben blitzten aber bei Christian Keller ab.

Max Finkgräfe bekommt aktuell kaum Einsatzzeit

Denn der FC würde zu gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängern. Ein weiterer „günstiger“ Abgang eines talentierten Eigengewächses würde die durch den Urbig-Transfer gerade erst ein wenig aufpolierte Abgabe-Bilanz von Christian Keller wieder schwächen. Somit wird wohl auch bei Finkgräfe ein Weg sein, den Spieler bei Laune zu halten. Und das klappt nun mal am Besten mit Einsatzzeit. Für das anstehende Duell gegen Braunschweig hatte der Kölner Coach allerdings dann doch noch ein paar hoffnungsvolle Worte im Gepäck. „Max Finkgräfe ist immer ein Kandidat für die Startelf, auch wenn das die letzten Monate nicht immer der Fall war“, so Struber. „Die letzten Trainings waren auch dafür da, Dinge durchzuprobieren, durchzutesten und zu schauen, wer dann Starter sein könnte am Wochenende.“ Ob es gegen Braunschweig wieder bergauf geht, wird sich zeigen. Gegen einen entscheidenden Treffer hat beim FC aber niemand etwas.



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Kommentar zum Urbig-Wechsel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Polnische Medien: Rondic nicht im Kader, Streik, neues Angebot vom 1. FC Köln

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Polnische Medien: Rondic nicht im Kader, Streik, neues Angebot vom 1. FC Köln

Der mögliche Transfer von Imad Rondic zum FC entwickelt sich immer mehr zu einer Seifenoper. Nachdem die Verantwortlichen von Lodz aus den Verhandlungen ausgestiegen waren, soll es nun neue Entwicklungen geben. Der 1. FC Köln gibt wohl ein neues Angebot für Imad Rondic ab.

Dass die Suche nach einem neuen Stürmer für den FC im Winter keine leichte werden würde, hat FC-Sportdirektor Christian Keller schon mehrfach betont. Doch die Transfer-Geschichte um Imad Rondic findet kein Ende und sie wird immer mehr zur Seifenoper. Jetzt gibt es laut polnsichen Medien weitere Kapitel. Unter anderem soll der Angreifer seinem Verein ein Ultimatum gestellt haben. Und: Der 1. FC Köln gibt demnach ein neues Angebot für Imad Rondic ab.

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So langsam scheint sich der Griff zur Popcorn-Tüte zu lohnen, zumindest entwickelt sich der mögliche Transfer von Imad Rondic immer mehr zur unendlichen Geschichte und hat jetzt schon viel Potenzial für spätere Erzählungen. Dass der FC an dem Angreifer interessiert ist, steht bekanntlich außer Frage. Das haben die Verantwortlichen von Widzew Lodz auch gegenüber „Sky“ bestätigt. „Es stimmt, dass wir ein offizielles Angebot des 1. FC Köln für unseren Spieler Imad Rondic erhalten haben“, zitiert der TV-Sender, der als erstes über einen möglichen Rondic-Deal berichtetet den Präsidenten Michal Rydz. „Dieses Angebot entsprach aber noch nicht unseren Vorstellungen. Wir sind sehr entspannt in der Angelegenheit und kennen die Qualitäten von Imad, die für uns sehr wichtig sind“, hieß es weiter.

Neues Angebot vom FC?

Laut Sky habe der FC eine Millionen Euro für Rondic geboten, Lodz fordere aber rund zwei Millionen. Polnische Medien berichteten dagegen, der FC sei doch unter einem siebenstelligen Betrag geblieben. Am Donnerstagnachmittag nahm dann der Pressesprecher des polnischen Erstligisten den Hoffnungen auf einen Erfolg bei der Stürmersuche weiteren Wind aus den Segeln. Über die Social-Media-Plattform „X“ schrieb Marcin Tarocinski, dass Lodz aus den Verhandlungen ausgestiegen sei. Das Angebot der Kölner habe nicht den Vorstellungen entsprochen. Eine finale Absage oder eine Pokerstrategie? Unbekannt. Zuvor hatte Rydz noch angegeben, man wolle die Begegnung am Wochenende noch abwarten. Am Abend gab es laut übereinstimmenden Medienberichten aber schon die nächste Entwicklung: Imad Rondic würde wohl nicht im Kader für die Begegnung gegen Spitzenreiter Lech Posen stehen. 

Und tatsächlich scheinet Rondic nicht im Kader zu stehen. Zumindest meldet das polnische Portal meczyki.pl, das auch als erstes von dem Rasmus-Carstensen-Transfer berichtete, dass sich Rondic aufgrund von Magenbeschwerden abgemeldet habe. Und weiter berichtet der polnische meczyki-Journalist Tomasz Wlodarczyk, dass Rondic dem Verein ein Ultimatum gestellt habe. Demnach wolle der Stürmer kein Spiel mehr für Lodz bestreiten, wenn er die Freigabe nicht erteilt bekomme. Diese Informationen soll Widzew auch bestätigt haben. Auf „X“ schrieb Rydz zudem, dass Rondic entschlossen sei, den Verein zu verlassen und der Präsident enttäuscht von dem Angreifer sei. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir als Widzew niedrigen Transferpreisen zustimmen und uns vom Spielerumfeld oder den deutschen Medien unter Druck setzen lassen sollten“, schreibt Rydz weiter.

Kopfballstark und hohe Intensität

Wlodarczyk berichtet zudem, dass der FC ein weiteres Angebot abgegeben habe, das nun bei über einer Millionen Euro läge. Allerdings reagierte auch der Spieler auf den Post von Wlodarczyk bei „X“ und schrieb darunter: „Woher bekommt ihr die Infos?“ und ergänzte „Fake info…“ Der FC befindet sich dennoch weiterhin in Verhandlungen mit Lodz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Vorsaison kommt Rondic nach 18 Saisonspielen für Widzew Lodz insgesamt auf neun Tore und zwei Torvorlagen. Dabei erfüllt der Angreifer des polnischen Erstligisten ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Zudem verfügt der 25-jährige Stürmer über einen starken linken Abschluss im Strafraum. Dabei ist der Bosnier nicht nur ein reiner Linksfuß, auch mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß ist Rondic technisch gut unterwegs. Der Stürmer ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann.

Ob Rondic das Niveau der polnischen Ekstraklasa in die zweite Bundesliga mitnehmen und sich in einem Verein mit hohen Ansprüchen beweisen kann, bleibt allerdings mindestens offen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Struber warnt vor Braunschweig: Profitiert U21-Stürmer von möglichem Maina-Ausfall?

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Struber warnt vor Braunschweig: Profitiert U21-Stürmer von möglichem Maina-Ausfall?

Der 1. FC Köln hat die Bundesliga im Visier: Beim Abstiegskandidaten Eintracht Braunschweig muss am Samstag ein Sieg her. Der Trainer Gerhard Struber mahnt jedoch, den Tabellenvorletzten zu unterschätzen – und muss womöglich in der Offensive improvisieren. So will der 1. FC Köln in Braunschweig punkten.

Je nach Entwicklung von Linton Mainas Gesundheitszustand muss FC-Trainer Gerhard Struber für das Duell gegen die Niedersachsen umbauen. Drei Punkte wollen die Kölner aus dem Duell mitnehmen – leicht wird diese Aufgabe allerdings nicht. So will der 1. FC Köln in Braunschweig punkten.

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Der Tabellenzweite zu Gast beim Siebzehnten – die Vorzeichen sind bei diesem Duell genauso eindeutig wie auch die Erwartungshaltung. Alles andere als ein Dreier in Braunschweig würde beim FC-Anhang für enttäuschte Gesichter sorgen. Trainer Gerhard Struber warnt jedoch davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen – trotz des einseitigen Hinspiels, das der FC Ende August mit 5:0 gewann: „Braunschweig hat immer wieder unter Beweis gestellt, wie gut sie sein können. Von der Organisation und Struktur her schaut das sehr vernünftig aus. Sie haben den HSV zu Hause geschlagen. Es ist ein Gegner, der sehr unangenehm sein kann und uns alles abfordern wird.“ Struber schlussfolgert: „Wir müssen uns ans Limit begeben, um die drei wichtigen Punkte einzufahren.“ Neben drei wichtigen Punkten könnte je nach Ergebnis des HSV auch wieder die Tabellenführung drin sein.

U21-Stürmer könnte aufrücken

Dabei muss der Coach bei seiner Mannschaft personell improvisieren. Tim Lemperle wird wegen muskulärer Probleme am Wochenende nicht auflaufen. Mit Linton Maina droht der Offensiv-Dauerbrenner auszufallen. Der 25-Jährige stand bisher in jeder Liga-Partie auf dem Rasen – musste in dieser Woche aufgrund eines Infekts jedoch kürzertreten. „Linton Maina wird weiter individuell herangeführt, wir müssen schauen, ob es für ihn reicht“, verriet Struber auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Immerhin: „Luca Waldschmidt ist zurück, bei ihm sieht’s gut aus.“ Da Maina unter der Woche im Training fehlte, rückte mit Oliver Schmitt ein Stürmer aus der U21 auf. Sollte Maina tatsächlich für Braunschweig ausfallen, könnte Schmitt sogar erstmals im Profi-Aufgebot des FC stehen – und das wenige Monate vor seinem sehr wahrscheinlichen Abschied von seinem Herzensverein.

Ein weiterer Neuzugang auf der Bank?

Der gebürtige Kölner trägt – mit zwei kurzen Unterbrechungen – seit 2007 das FC-Trikot. Struber nannte Schmitt einen „interessanten Stürmer“, der „bei uns immer wieder einen guten Eindruck hinterlässt“. Gleichwohl sei die U21 „seine Heimat“. Wenn sich die Personal-Situation bis zum Wochenende weiter zuspitze, „würden wir auf jeden Fall in Betracht ziehen, ihn dazu zu nehmen“. Schmitts Vertrag läuft nach dieser Saison aus und da er für die U21 mit seinen 24 Jahren zu alt ist und bei den Profis aktuell keine realistische Perspektive besitzt, werden sich die Wege nach dieser Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trennen.

Bei optimalem Verlauf könnte am Samstag aber mit Anthony Racioppi ein neuer Ersatz-Torhüter auf der FC-Bank sitzen. Der 26-jährige Schweizer absolvierte am Donnerstag seinen Medizincheck in Köln, hat diesen dem Vernehmen nach bestanden und im Anschluss seinen Vertrag unterschrieben. Der Transfer soll am Freitag verkündet werden. Erneut in der Startelf wird wohl Joel Schmied stehen. Der Innenverteidiger hatte gegen Elversberg ein recht ordentliches Debüt abgeliefert und wird wohl erneut in die Startelf rutschen, um Eric Martel den Platz auf der Sechs zu ermöglichen. Zumal Julian Pauli auch weiterhin fehlen wird. Die Youngster soll langsam wieder aufgebaut werden.

Wie schwer es die Braunschweiger einem Gegner machen, zeigten sie in den bisherigen beiden Pflichtspielen des Jahres. Gegen Schalke 04 und den 1. FC Magdeburg gab es jeweils ein ordentliches Remis. Braunschweig wirkt zumindest deutlich gefestigter als noch in der Hinrunde. Den FC erwartet also eine schwere Aufgabe. Trotz der aktuellen Tabellensituation.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Droht dem FC einmal mehr die Stürmer-Pleite? Rondic offenbar nicht im Lodz-Kader

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Droht dem FC einmal mehr die Stürmer-Pleite? Rondic offenbar nicht im Lodz-Kader

Die Suche nach einer Verstärkung in der Offensive gestaltet sich wohl schwerer als erhofft – und das nicht zum ersten Mal. Denn Gerüchten zufolge habe Lodz sich aus den Verhandlungen zurückgezogen. Aber: Für das Duell gegen Posen am Wochenende steht Imad Rondic nicht im Kader. Droht dem 1. FC Köln wieder einmal der Stürmer-Gau?

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Kölner bei der Suche nach offensiver Verstärkung leer ausgehen. Die Verhandlungen mit Imad Rondic scheinen jedenfalls ins Stocken geraten zu sein – oder nicht? Droht dem 1. FC Köln wieder einmal der Stürmer-Gau?

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Ein Jahr lang waren dem FC auf dem Transfermarkt bekanntlich die Hände weitestgehend gebunden, in diesem Winter dürfen die Kölner wieder Spieler registieren und gefühlt laufen die Verhandlungen mit härteren Bandagen als je zuvor. Der Poker um den Transfer von Jonas Urbig zog sich tage-, wenn nicht wochenlang und endete wohl am Donnerstag endgültig mit den emotionalen Abschiedsworten des Torhüters in Richtung der FC-Fans. Bei den Verhandlungen um Joel Schmied plauderte Sion-Chef Christian Constantin die erhoffte Ablösesumme aus, vielleicht um diese damit ein wenig in die Höhe zu treiben. Und nun wird der erhoffte Wechsel des bosnischen Stürmers Imad Rondic von Widzew Lodz zu einer seltsamen, vor allem aber scheinbar unendlichen Seifenoper.

Poker um Rondic?

Der Hauptdarsteller soll sich längst mit dem FC einig sein, will laut Mitspieler und Ex-Bundesliga-Profi Rafał Gikiewicz unbedingt nach Köln, gar nicht erst mit anderen Vereinen verhandeln. Dabei sollen gleich zwei Berliner Clubs an dem Stürmer interessiert sein. Dass sich der FC für den Spieler interessiert, wurde zunächst berichtet, dann aus Lodz dementiert, in Teilen der Medien ohnehin als kalte Spur gekennzeichnet und dann aus Lodz bestätigt. Der FC habe ein Angebot unterbreitet, hieß es in einer Nachricht, die Lodz-Präsident Michal Rydz an „Sky“ geschickt hatte, doch das Angebot würde nicht den Forderungen entsprechen. Laut „Sky“ hat der FC eine Millionen Euro geboten, Lodz zwei Millionen gewollt. Polnische Medien berichten dagegen, dass Köln bei der ersten Offerte deutlich unter der Million geblieben sei.

Und wäre die Geschichte nicht schon komplex genug, folgten am Donnerstag noch zwei weitere Kapitel. Zunächst kündigte Lodz via „X“ über den Pressesprecher an, man habe sich aus den Verhandlungen zurückgezogen, weil das Angebot nicht gestimmt habe und das habe man dem FC aber wiederum mitgeteilt. Ein erstaunlicher Weg der Kommunikation, für den es unterschiedliche Motivationen geben kann. Eine könnte dann wiederum mit dem aktuellen Vertragspoker zu tun haben. Denn natürlich weiß auch Lodz um die Not der Kölner. Dem FC droht einmal mehr ein Stürmer-Gau. Schon seit 2022 suchen die Geißböcke einen Spieler, der die Fußstapfen des damals sicherlich überperformenden Anthony Modeste ausfüllen kann. Abgesehen von der zwischenzeitlichen Selke-Episode haben die Geißböcke den bis heute nicht gefunden.

Lodz trifft auf den Spitzenreiter

Im Gegenteil: Schon mehrfach wurde in der jüngeren Vergangenheit über mögliche Stürmer diskutiert, spekuliert, um am Ende dem aktuellen Kader zu vertrauen. Und auch in diesem Transferfenster ist die Redensart darauf ausgelegt, dass man am Ende auch zufrieden ist, wenn es eben keinen weiteren Stürmer gibt. Gerade die Verletzung von Tim Lemperle zeigt aber, dass dem eigentlich nicht so ist. Große Torgefahr geht vom Kölner Sturm schon seit einigen Spielen nicht mehr aus. Insofern hatten sich die Geißböcke viel vorgenommen und mit Ivan Prtajin auch ein Ziel ausgemacht. Dem schob bekanntlich Steffen Baumgart einen Riegel vor und das offensichtlich nicht nur einmal. Weitere Namen wurden gehandelt, konkret wurde aber eben nur Ivan Rondic. Und zumindest ließen die Worte von Gikiewicz darauf hoffen, dass schon sehr bald Bewegung in einen Transfer kommen könne.

Nur eine Bitte hatte der Torhüter an seinen Mitspieler. Rondic solle sich mit einem guten Spiel gegen Tabellenführer Lech Posen verabschieden. Auch Lodz-Präsident Michal Rydz brachte die Spitzenpartie ins Spiel, erklärte, man wolle nach diesem Duell über die Zukunft des Stürmers entscheiden. Das scheint seit Donnerstag kein Thema mehr zu sein. Oder doch? Denn da ist ja noch das zweite Kapitel von Donnerstagabend. Denn laut übereinstimmenden polnischen Medienberichten soll sich Rondic nicht im Kader des Erstligisten befinden. Das lässt Raum für Spekulationen, denen die Verantwortlichen entschieden entgegen traten und von gesundheitlichen Problemen sprachen. Doch bekanntlich wird beim Vertragspoker mit harten Bandagen gekämpft. Ein anderer Grund würde zumindest ebenfalls gut zu der Seifenoper passen.

Eine Seifenoper, die der FC für einen Stürmer der polnischen Ekstraklasa erstaunlich lange mitschreibt.

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Urbigs Worte zum Abschied

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jonas Urbig verabschiedet sich emotional von den Fans des 1. FC Köln

Jonas Urbig, ehemaliger Torwart des 1. FC Köln
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Jonas Urbig verabschiedet sich emotional von den Fans des 1. FC Köln

Am kommenden Samstag könnte er das erste Mal auf der Bank beim FC Bayern München Platz nehmen. Nun gab es noch einmal warme Worte an die Anhänger seines Ex-Vereins. Jonas Urbig verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln.

Es wird wohl kein Zufall gewesen sein. Um 19.48 Uhr gab es einen Post, gerichtet an den Ex-Verein, an die Anhänger. Jonas Urbig verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln.

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Die Diskussion ab Sommer war eine lange, die Verhandlung zäh, der Abschied kam sehr schnell. Am Sonntag war Jonas Urbig noch am Geißbockheim, am Montag folgte der Medizincheck in München und anschließend die Vertragsunterschrift. Am kommenden Samstag könnte es bereits den ersten Kaderplatz beim Rekordmeister geben. Nun fand der ehemalige Keeper der Kölner noch einmal besonders warme Worte für seinen ex-Verein. „Liebe FC-Familie, 13 Jahre lang war das Geißbockheim mein zweites Zuhause. Immer habe ich davon geträumt, im Rhein-Endergie-Stadion aufzulaufen. Vor 50.000 Effzeh-Fans spielen zu dürfen ist einfach etwas ganz Besonderes“, schreibt der 21-Jährige, der tatsächlich als Achtjähriger zum FC wechselte, die Jugend durchlief und nur für die Leihen nach Regensburg und Fürth den Verein verließ.

Urbig: „Ich wünsche dem FC nur das Allerbeste“

Nun also folgt die nächste Station im Süden und das an der Säbener Straße. Ein logischer Karriereschritt, aber einer, der Urbig offensichtlich schwergefallen ist. „Mir diesen Traum erfüllt zu haben, macht mich unglaublich stolz. Ich bin meinen Förderern, Trainern und allen Mitarbeitenden, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, sehr dankbar!! Nach intensiven Überlegungen habe ich mich nun für einen weiteren Schritt in meiner Entwicklung entschieden. Darauf freue ich mich extrem. Ich wünsche dem FC nur das Allerbeste und damit verbunden den sofortigen Wiederaufstieg. Euer Jonas“, schreibt der U21-Nationalkeeper weiter. Urbig war zu Saisonbeginn zur Nummer eins beim FC ernannt worden. Vermutlich auch in der Hoffnung, der Torwart könnte sich eine Vertragsverlängerung vorstellen. Dem war aber nicht der Fall.

Im Oktober wechselte Gerhard Struber die Keeper, stellte Marvin Schwäbe wieder zwischen die Pfosten und etwa zeitglich tauchten erstmals die Gerüchte über einen Wechsel des Keepers Richtung München auf. Nun hat der Euskirchener einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Urbig will sich als Nummer zwei beim FCB durchsetzen. Doch die Konkurrenz ist mit Sven Ulreich, aber vor allem Daniel Peretz keine einfache. Auch Alexander Nübel steht noch bei den Bayern unter Vertrag, ist aber an Stuttgart verliehen. Den Bayern schwebt dem Vernehmen nach ein Rotationsprinzip der Ersatzkeeper vor.



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Kommentar zum Urbig-Wechsel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC

Meiko Wäschenbach verlässt den 1. FC Köln
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Offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC

Thomas Kessler hatte es am Vormittag bereits angedeutet, nun ist es auch offiziell: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC. Das gaben beide Vereine am Abend bekannt.

Der FC verliert ein weiteres Eigengewächs: Meiko Wäschenbach wechselt vom 1. FC Köln zum Karlsruher SC. Bereits am Vormittag hatte sich der Aschied konkret angekündigt.

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Thomas Kessler machte am Donnerstag keinen Hehl aus dem sich anbahnenden Wechsel. Am Abend meldete dann der Liga-Konkurrent Vollzug. Meiko Wäschenbach hat den FC verlassen und läuft ab sofort für den Karlsruher SC auf. „Meiko ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, den Verein zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Nach ausführlichen Gesprächen und einer Bewertung seiner sportlichen Perspektive sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass er bei uns nicht die Chance haben wird, sich nachhaltig im Profikader zu etablieren“, sagte Kessler am Abend. „Deshalb haben wir seinem Wunsch entsprochen. Wir danken Meiko für die gemeinsame Zeit beim 1. FC Köln und wünschen ihm für die Zukunft sowohl sportlich als auch privat alles Gute.“

Wäschenbach: „Ich wünsche dem FC nur das Beste“

Wäschenbach galt beim FC lange als eins der größten Talente. 2023 sicherte sich der Mittelfeldspieler den Pokalsieg mit den A-Junioren. Schon damals galt das Eigengewächs als sehr umworben. Bereits unter Steffen Baumgart gab es die Hoffnung, das Talent könne den Sprung zu den Profis schaffen. Doch das gelang nicht. Auch in dieser Saison blieb Wäschenbach hinter den eigenen Erwartungen und denen des Vereins zurück, kam bei den Profis nicht zum Einsatz, spielte aber auch in der U21 nicht die erhoffte Rolle. „Der Verein, die Stadt und die Menschen – das alles ist mir sehr ans Herz gewachsen. Gerade der DFB-Pokal-Sieg mit der U19 und die beiden Halbfinal-Spiele zur Deutschen Meisterschaft werde ich nie vergessen“, sagte Wäschenbach. „Dafür bin ich unheimlich dankbar. Jetzt ist es aber an der Zeit für mich, die nächsten Schritte in meiner Entwicklung zu gehen. Ich wünsche dem FC nur das Beste und freue mich, wenn man sich wiedersieht. Maach et joot!“

Beim KSC soll Wäschenbach eine größere Rolle spielen. Wie berichtet hat sich der Kölner Liga-Konkurrent schon seit einiger Zeit mit dem Youngster beschäftigt. Auch im Sommer gab es Interesse, das soll allerdings eher lose gewesen sein. „Meiko besitzt strategische Fähigkeiten, ist technisch stark und hat eine hohe Spielintelligenz. Wir sind uns sicher, dass er in unserem Team die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann, und freuen uns auf einen vielseitigen Spieler, der mehrere Positionen im Mittelfeld bespielen kann“, sagt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC. „Durch den Winterwechsel bekommt Meiko die notwendige Eingewöhnungszeit bei uns für diesen Schritt, aber wir haben ebenso die Überzeugung, dass er den Konkurrenzkampf im Mittelfeld direkt erhöhen kann.“

2019 kam Wäschenbach vom FC Hennef ans Geißbockheim. Am 1. März gibt es ein weiteres Wiedersehen. Dann sind die Geißböcke zu Gast beim Liga-Konkurrenten.



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Kommentar zum Urbig-Wechsel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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