Verwirrung um Rondic-Interesse: Würde der Stürmer überhaupt zum FC passen?

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Verwirrung um Rondic-Interesse: Würde der Stürmer überhaupt zum FC passen?

Am Samstagabend machte erstmals der Name Imad Rondic rund um den FC die Runde. Der Angreifer wurde als möglicher Wechselkandidat genannt, ein Interesse der Kölner aber aus Lodz dementiert. Komplett vom Tisch ist das Thema aber möglicherweise nicht beim 1. FC Köln: Darum könnte Imad Rondic zum FC passen.

Die Einschätzung von Transfer-Experte Florian Plettenberg klang am Samstagabend vielversprechend: Der FC sei an einer Verpflichtung eines bosnischen Angreifers aus Polen interessiert. Es folgte das Dementi und dann wieder die Bestätigung des Experten. Ein interessanter Transfer wäre es allerdings für den 1. FC Köln: Darum könnte Imad Rondic zum FC passen.

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Für einige Stunden machte es den Eindruck, als könnte der FC den so dringend gesuchten Stürmer gefunden haben. Sky-Experte Florian Plettenberg berichtete in der Nacht zu Sonntag vom Kölner Interesse an Imad Rondic. Der bosnische Stürmer steht aktuell bei Widzew Lodz unter Vertrag und könnte sich den Geißböcken anschließen, hieß es. Am Sonntag berichteten gleich mehrere Medien, dass die Spur kalt sei. Vielleicht auch, weil Lodz-Präsident Michał Rydz das Interesse der Kölner umgehend medial dementierte. Es gäbe weder ein Angebot, noch Gespräche, noch sei ein Interesse bekannt, hieß es. Vielmehr sollen sich die Kölner wie berichtet nun doch wieder eher um Ivan Prtajin kümmern. Am Sonntagabend legte Plettenberg nach und berichtet, dass sich Spieler und Verein wohl doch einig seien. Es gäbe aber noch keine Einigung zwischen den Clubs.

Kopfballstark und hohe Intensität

Wie ernst das Interesse ist, ist nicht genau bekannt. Dass Imad Rondic aber Tore erzielen kann, hat er spätestens in dieser Saison in der Ekstraklasa bewiesen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Vorsaison kommt Rondic nach 18 Saisonspielen für Widzew Lodz insgesamt auf neun Tore und zwei Torvorlagen. Dabei erfüllt der Angreifer des polnischen Erstligisten ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Zudem verfügt der 25-jährige Stürmer über einen starken linken Abschluss im Strafraum. Dabei ist der Bosnier nicht nur ein reiner Linksfuß, auch mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß ist Rondic technisch gut unterwegs.

Geringes finanzielles Risiko

Rondic ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann. Auffällig ist zudem, dass sich der Angreifer beim eigenen Ballbesitz zurückfallen lässt und teilweise den Ball aus der eigenen Hälfte holt. Das Laufpensum ist für einen Offensivspieler beeindruckend und der Stürmer ist stark in der Ballrückeroberung. Der Mittelstürmer wäre neben Denis Huseinbasic und dem Neuzugang Jusuf Gazibegovic der dritte bosnische Spieler im Team des 1. FC Köln. Die gemeinsame Sprache der beiden Mitspieler könnten ebenfalls zu einer schnellen Eingliederung im Umfeld führen. Zumal das finanzielle Risiko für den FC sehr gering scheint. Die Ablösesumme soll laut Sky im unteren siebenstelligen Millionenbereich liegen. Ob Rondic das Niveau der polnischen Ekstraklasa in die zweite Bundesliga mitnehmen und sich in einem Verein mit hohen Ansprüchen beweisen kann, bleibt allerdings mindestens offen.

Im Unterschied zu Ivan Prtajin von Union Berlin, mittlerweile wieder in den Vordergrund der Verhandlung um einen neuen Stürmer des FC gerückt, kommt Rondic in dieser Saison regelmäßig zum Einsatz, konnte seine Torgefahr beweisen. Allerdings gab es in der vergangenen Spielzeit auch heftige Kritik von den eigenen Fans. Der 25-Jährige habe seine Probleme beim ersten Kontakt und sein Stellungsspiel als Angreifer sei ausbaufähig. Zudem fehle ihm der Torriecher. Immerhin den letzten Punkt konnte Rondic in dieser Saison wiederlegen. Ohnehin werden nun die kommenden Tage erst einmal zeigen, in welche Richtung die Kölner Stürmersuche geht. Das Interesse an Prtajin ist groß, über das an Rondic gibt es weiterhin Verwirrung.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Tim Lemperle im Spiel des 1. FC Köln gegen die SV Elversberg
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Lemperle-Verletzung verschärft Transfer-Druck beim 1. FC Köln

Die erneute Verletzung von Stürmer Tim Lemperle setzt die Verantwortlichen der Geißböcke wohl zusätzlich unter Druck. Schon lange ist ohnehin klar, der FC braucht Verstärkung im Sturm – nach dem Duell gegen die SV Elversberg, bei dem erneut die Durchschlagskraft im letzten Drittel fehlte, umso mehr. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

Auch mit dem eingewechselten Tim Lemperle gelang es den Kölnern am Samstag nicht, große Torgefahr zu entwickeln. Nun ist der Offensivspieler wohl erneut verletzt. Der 1. FC Köln muss auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen.

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Es war ein kurzer Auftritt und es war wirklich keiner, der dem FC lange in Erinnerung bleiben wird. Zumindest sportlich wusste Tim Lemperle nach seiner Einwechslung beim 1:0-Erfolg über die SV Elversberg keine großen Akzente zu setzen. Personell haben die Kölner dann aber doch an dem Einsatz des Angreifers zu knabbern, denn Lemperle ist offenbar erneut angeschlagen. Der Stürmer fehlte am Sonntag beim obligatorischen Training, schon am Samstag hatte der „Geissblog“ von erneuten muskulären Beschwerden berichtet. Anfang Dezember hatte der Stürmer gegen den SSV Jahn Regensburg das entscheidende Tor erzielt, sich aber bereits beim Torjubel an den Oberschenkel gefasst und war seitdem ausgefallen. In die Vorbereitung im Trainingslager in Spanien griff Lemperel dann wieder ein, um das Testspiel gegen Viktoria Köln erneut frühzeitig und vor allem angeschlagen zu beenden.

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Es fehlt an Durchschlagskraft im Schlussdrittel

Für die Begegnung gegen Hamburg in der Vorwoche sollte es ebenfalls noch nicht reichen und nun scheint die Partie gegen Elversberg erneut Probleme verursacht zu haben, möglicherweise zu früh gekommen zu sein. Ob Lemperle damit ein Thema für die Begegnung gegen Braunschweig am kommenden Samstag (13 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) sein kann, ist fraglich. Ohnehin werden die FC-Verantwortlichen das Risiko wohl eher nicht eingehen wollen. Voraussichtlich soll der 22-Jährige erst einmal komplett fit werden. Dabei offenbarte das Spiel gegen Elversberg einmal mehr, wie wichtig ein Stürmer wie Lemperle für den FC ist. Gerade im Schlussdrittel fehlten den Geißböcken wieder die Ideen, der Spielwitz und der finale Pass. Auch Lemperle lieferte in dieser Saison nicht immer auf konstant hohem Niveau ab. Der Stürmer wäre zumindest aber eine weitere Alternative.

Denn wie Gerhard Struber schon vor Wochen über sienen Rohdiamanten Damion Downs erklärte, fehlt dem Youngster ebenfalls die Beständigkeit, ein Unruhefaktor in der gegnerischen Box zu sein. Wie schon gegen Hamburg blieb Downs auch gegen Elversberg hinter den Erwartungen zurück, war kein Faktor, tat sich sogar einige Male beim ersten Kontakt schwer. Und so konnte sich die Kölner Offensive, wie schon im Pokal gegen Hertha BSC und gegen Kaiserslautern bei Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic als Siegtorschützen bedanken. Auch gegen die Saarländer zeigte sich, dass es den Kölnern geade im Schlussdrittel an Durchschlagskraft fehlt. Diese Erkenntnis werden natürlich auch die FC-Bosse einmal mehr gewonnen haben.

Der Transferdruck steigt

Und so dürfte der Transferdruck auf Christian Keller und Co. noch einmal steigen. Eine gute Woche bleibt dem FC noch, die offensichtlich größte Kaderlücke, nämlich die im Angriff, zu schließen. Nicht umsonst werden aktuell auch wieder einige Namen gehandelt. Neben Ivan Prtajin, der nun doch wieder interessant werden könnte, steht seit Samstagabend auch Imad Rondic als potenzielles Transferziel im Raum, laut der „Bild“ soll die Spur dann doch eher kalt sein. Prtajin stand am Sonntag wieder nicht im Kader bei Union. Allerdings machte Thomas Kessler nach dem 1:0 Zittersieg klar: „Ich habe viele Phasen im Spiel gesehen, da hätte auch Zlatan Ibrahimović im Strafraum stehen können und ich glaube nicht, dass er wahnsinnig viele Möglichkeiten gehabt hätte. Grundsätzlich lag es nicht am Stürmer-Personal, dass wir lange Zeit nicht ins Spiel gefunden haben“, so der Leiter der Lizenzspielabteilung.

Scheint so, als müssten die Kölner nicht nur im Sturm nachlegen.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

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Das erste Spiel mit Licht und Schatten – Joël Schmied gibt sein Debüt für den 1. FC Köln

Seit knapp zwei Wochen ist der Abwehrspieler nun in Köln, am Samstag feierte er seine Premiere im deutschen Fußball. Unterm Strich war es eine durchwachsene: So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

Nach Jusuf Gazibegovic hat nun auch die zweite Neuverpflichtung erstmals für die Geißböcke gespielt – und das beim glücklichen 1:0-Erfolg gegen Elversberg. Ein Spiel, bei dem die Hintermannschaft alles andere als überzeugen konnte. So verlief das Debüt von Joël Schmied für den 1. FC Köln.

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Der 26-Jährige stand nach dem Zittersieg gegen die SV Elversberg auf dem Feld, blickte ins Rund, wirkte ein wenig angefasst. Möglicherweise aufgrund der erstaunlichen Atmosphäre, die ihm das Kölner Stadion bei seiner Premiere bot. Der FC hatte gewonnen, zu Null, kletterte für einige Stunden wieder auf die Spitzenposition. Besser hätte das Debüt gar nicht laufen können. Sollte man zumindest meinen. Und rein nach der Statistik war es das auch. Die Kölner fuhren den zehnten Saisonsieg ein, mehr als die anderen Topteams. Einzig Hannover kann noch am Sonntag gleichziehen. Rein sportlich erzählte die Begegnung gegen die Saarländer aber eine andere Geschichte. Über weite Strecken war der Gast die bessere, die dominantere Mannschaft und eine, mit guten Möglichkeiten.

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Struber: „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen“

Und das auch, weil die Kölner Hintermannschaft nicht immer sattelfest stand. Immer wieder tauchten Maurice Neubauer oder Lukas Petkov vor dem Kölner Gehäuse auf. Teils stimmte das Stellungsspiel nicht, teils war das Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Das galt auch für Joël Schmied. Der Innenverteidiger machte ein solides, aber sicher kein überragendes Spiel. „Er hat das sehr sehr solide gemacht. Er trainiert ja erst seit kurzer Zeit bei uns“, sagte Gerhard Struber nach dem Duell auf der Pressekonferenz. „Er muss noch in die Abläufe reinwachsen. Im Speziellen dieses nach vorne verteidigen.“ Auch zwischen den Linien müsse der Abwehrspieler sich noch reinfinden, dennoch habe der Coach viele Dinge gesehen, die ihn sehr zuversichtlich gestimmt hätten.

Vor allem das Passspiel im Spielaufbau dürfte dem Coach gefallen haben. Schmied kam auf eine Passquote von mehr als 96 Prozent, spielte in der gesamten Begegnung nur einen einzigen Fehlpass. Nur Maximal Rohr zeigte eine minimal bessere Quote auf. Auf der anderen Seite gewann der Neuzugang aber auch nur sechs seiner 16 Zweikämpfe. Im Schnitt gewann Schmied also nur einen von drei Zweikämpfen, einzig Damion Downs kam auf eine schwächere Quote aller Akteure. Unter anderem vernaschte Petkov den Innenverteidiger viel zu einfach, als er Fisnik Asllani die vermeintliche Führung auflegte, die aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Seine beste Abwehraktion gegen Neubauer wurde ebenfalls wegen Abseits zurückgepfiffen. „Es war das erste Spiel von ihm, da haben wir jetzt viele gute Videos, im Positiven wie auch im Negativen, wo wir daran arbeiten können“, sagte Thomas Kessler in der Mixed Zone unter anderem dem „Express“.

Martel kehrt auf die Sechs zurück

Neben dem Debüt bot die Personalie Gerhard Struber vor allem aber die Chance, die Mannschaft wieder umzubauen. Eric Martel rotierte wieder auf die Sechs, spielte zum ersten Mal seit November wieder auf seiner eigentlichen Stammposition. Martel brauchte sichtbar einige Zeit, um sich zurechtzufinden, war dann der einzige Mittelfeldspieler, der die Defensvie vor der Abwehrkette organisierte. Zwar hielt sich der Sechser in aller Regel aus den Offensivaktionen raus, hatte dann aber doch eine der besseren Chancen, als er nach einer Ecke, die Kugel knapp neben den langen Pfosten abtropfen ließ. Auch, wenn nicht alles rund lief, die Option mit Schmied und Martel ist eine weitere, die Struber nun zur Verfügung steht.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Linton Maina erzielt das vermeintliche 1:0
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Keine besonders gute Leistung, aber der 1. FC Köln beweist nach Tor-Frust die richtige Moral

Das Duell der Geißböcke gegen die SV Elversberg war alles andere als eine überragende Leistung. Dennoch gehen die Kölner mit drei weiteren Punkten nach Hause. Der sechste 1:0-Erfolg des FC in dieser Spielzeit. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

Es war am Samstagmittag ein weiterer Arbeitssieg für die Elf von FC-Trainer Gerhard Struber. Und ein weiteres 1:0, offenbar das Lieblingsergebnis der Geißböcke. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg, überzeugt aber nicht.

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Als Schiedsrichter Tom Bauer sich dann doch noch entschied, das vermeintliche Foul von Linton Maina an Elversbergs Lukas Pinckert nochmal genauer anzuschauen, kippte schnell wieder die Stimmung, die eigentlich gerade erst gekippt war. Zumindest als Bauer die vermeintliche Kölner Führung dann doch wieder zurücknahm. „So ist es mittlerweile im Fußball, dass man da eine Zeit lang abwarten sollte, bevor man die Hände über den Kopf nimmt und ins Feiern kommt, weil immer wieder viele Menschen drauf schauen und ihre eigenen Gedankenwelt dazu haben“, sagte Gerhard Struber nachher am Sky-Mikrofon. Und seine Meinung? „Was soll ich sagen. Kann man, kann man nicht. Da gibt es 140.000 Meinungen – auch ich hätte eine und die würde für uns ein Tor bedeuten.“

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FC im Ballbesitz erneut schwach

Tatsächlich gab es nach der Szene unterschiedliche Meinungen. Maina hatte Pinckert, der zuvor an dem Kölner Spieler gerissen hatte, einen kleinen Schubser mit auf den Weg gegeben. Der Elversberger Abwehrspieler ging zu Boden, Schiedsrichter Bauer ließ weiterspielen und Maina hämmerte die Kugel unter die Latte: 1:0. Vermutlich wird es unter denen, die selbst jahrelang gegen den Ball getreten haben, mehr Beobachter geben, die die Situation als normalen Zweikampf eingestuft hätten. Doch alleine der Umstand, dass es eben zahlreiche Meinungen gibt, könnte auch bedeuten, dass die erste Idee des Schiedsrichters keine krasse Fehlentscheidung war. Ob der VAR hätte eingreifen müssen oder dürfen, darf zumindest hinterfragt werden. Doch Schiedsrichter Bauer, der bei den Diskussionen mit Elversbergs Co-Trainer eigentlich noch sehr entschieden wirkte, entschied sich dann doch um, gab das Tor nicht.

Das nicht gegebene Tor passte irgendwie in den Spielverlauf der Kölner und irgendwie auch wieder nicht. Zwar legte der FC beeindruckend schwungvoll und selbstbewusst los, verlor aber überrschend schnell den Faden und die Spielkontrolle. „Das war der erwartet schwere Gegner, weil die mit eine speziellen Freiheit aufkicken und gemeinsam ein gutes Verständnis in ihren Abläufen haben“, sagte Struber als wolle er mit der Stärke des Gegners die Schwäche seiner Mannschaft erklären. „Wir wussten, das wird heute ein dickes Brett.“ Tatsächlich spielte Elversberg munter auf, doch die Saarländer waren alles andere als eine Übermacht. Vielmehr machten sich die Kölner das Spiel selbst schwer. Gerade im Ballbesitz offenbarten die Geißböcke einmal mehr ihre Schwächen: Wenige Ideen, zu schampig im Schlussdrittel, zu ungefährlich.

Ljubicic wieder einmal mit dem Siegtreffer

Da aber auch die Kölner Hintermannschaft, in der Joel Schmied sein Debüt für die Geißböcke und das auch von Beginn an feierte, im Stellungsspiel einige Schwächen offenbarte, kam auch Elversberg einige Male gefährlich vors Kölner Tor. Einmal rettete Eric Martel für den geschlagenen Marvin Schwäbe, dann Jusuf Gazibegovic in höchster Not. Gerade nach dem Wechsel waren die Gäste der Führung näher. Doch als Lukas Petkov nur den Pfosten traf und ein Treffer von dem insgesamt blassen Fisnik Asllani wegen Abseits zurückgepfiffen wurde, ahnten die meisten Zuschauer wohl, dass es in dieser Begegnung keinen Sieger geben würde. Das Foultor von Maina verstärkte den Eindruck nur. Doch ganz offensichtlich hatte die Aktion auf die Kölner eine weckende Funktion.

Der FC übernahm plötzlich die Kontrolle, suchte immer wieder den lauffreudigen Linton Maina, der mit seinem Tempo eine echte Waffe ist. Allerdings oft eine stumpfe, weil auch der Offensivspieler gerade im letzten Moment immer wieder die falsche Entscheidung trifft. Nach gut 80 Minuten war es die richtige. Maina legte ab auf Dejan Ljubicic, der die Kugel überragend ins lange Eck schlenzte. „Wir wussten, dass wir letzte Woche nicht die Leistung abgerufen haben, die wir uns vorgestellt haben, die wir auf den Platz bringen können“, sagte Marvin Schwäbe. „Heute haben wir es wieder ein Stück weit gezeigt. Wie gesagt, es war nicht schön, wir können immer noch mehr. Das müssen wir einfach so annehmen.“ Annehmen werden die Kölner die drei Punkte und die Erkenntnis, dass der FC nach dem zweiten Spiel der Rückrunde schon zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als zum gleichen Zeitpunkt der Hinrunde. Und der Ausgang ist bekannt.



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Transfergerüchte

Stürmer gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic verpflichten

Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln?
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Stürmer gefunden? Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic verpflichten

Der FC scheint einen großen Schritt weiter auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic von Widzew Lodz verpflichten. Das berichtet Sky am Samstagabend.

Der 1. FC Köln will offenbar Imad Rondic von Widzew Lodz verpflichten.

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Irgendwie hätte es zum 1. FC Köln gepasst, wenn am Samstag Fisnik Asllani das entscheidende Tor für die SV Elversberg gegen den FC geschossen hätte. Ausgerechnet jener Spieler, den die Kölner angeblich gerne verpflichtet hätten. Zuletzt wurde der Stürmer eher mit Union Berlin in Verbindung gebracht. Doch Elversbergs Coach Horst Steffen machte am Samstag unmissverständlich klar, dass Asllani weder zu den Eisernen noch nach Köln wechseln würde. Laut dem Trainer wird es in diesem Winter überhaupt keinen Wechsel des Angreifers geben. Dabei keimte in Köln die Hoffnung auf, dass ein möglicher Wechsel zu den Eisernen einen kleinen Domino-Effekt auslösen und doch noch die Chancen auf eine Verpflichtung von Ivan Prtajin ermöglichen könnte. Das scheint nun wieder ein Stück weit unrealistischer, obwohl Union noch an mehreren Angreifern interessiert ist.

Zielstürmer, aber bislang kein Top-Torjäger

Nun aber scheinen die Kölner an ganz anderer Stelle auf der Suche nach einem neuen Stürmer einen großen Schritt weiter zu sein. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg in der Nacht zu Sonntag berichtet, sind die Geißböcke an einer Verpflichtung von Imad Rondic interessiert. Laut des Berichts befänden sich die Vereine bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen. Eine Einigung ist noch nicht erzielt, aber die Gespräche auf einem guten Weg. Eine mögliche Ablöse soll bei rund einer Millionen Euro liegen. Polnischen Berichten zu Folge ist die halbe polnische Liga hinter dem Stürmer her – unter anderem der Spitzenreiter Lech Posen, aber auch der Tabellenzweite Raków Częstochowa sowie Rang vier Legia Warschau. Rondic spielt aktuell in Lodz und hat dort nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag.

Die Kölner wollen den Stürmer laut Sky direkt unter Vertrag nehmen. Rondic wäre nach Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic der dritte bosnische Spieler im Kader der Geißböcke. Der Angreifer wechselte früh in seiner Karriere zu Salvia Prag, spielte schließlich für Viktoria Zizkov, Slovan Liberec und eben seit Sommer 23 für Lodz. In seiner Premierensaison stand der Stürmer nur selten in der Startelf, erzielte nur fünf Tore. In dieser Spielzeit läuft es besser. In 18 Spielen erzielte der Angreifer neun Tore und bereitete zwei weitere vor. Der 25-Jährige kommt mittlerweile auf 200 Pflichstpiele, bringt also reichlich Erfahrung mit. Ein Top-Torjäger ist der Bosnier allerdings nicht, erzielte in diesen 200 Begegnungen knapp 50 Tore. Dennoch erfüllt Rondic einige Kriterien des Kölner Anforderungsprofils. Der 25-Jährige ist ein Zielstürmer, wuchtig, robust.

Schon im Oktober hatten die Geißböcke angekündigt, einen Stürmer verpflichten zu wollen. Nachdem der Deal mit Wunschstürmer Prtajin geplatzt war, änderte sich die Kölner Tonart und aus der dringenden Suche wurde ein „Schauen wir mal, was geht“. Nun könnten die Geißböcke in Polen fündig geworden sein.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Jubel nach der Kölner Führung
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Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Der 1. FC Köln feiert im ersten Heimspiel des Jahres den ersten Dreier der Rückrunde. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0. Allerdings doch sehr glücklich. In einer zerfahrenen Begegnung entschied Dejan Ljubicic die Partie.

Zumindest bis zum Abend springt der FC wieder an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga, die Geißböcke setzten sich im Heimspiel gegen die Saarländer durch, taten sich aber erstaunlich schwer. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0.

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Zwar kehrte Tim Lemperle rechtzeitig für die Begegnung geen die Saarländer zurück, doch der Angreifer schaffte es noch nicht in die Anfangsformation. Allerdings veränderte der Trainer seine Startaufstellung auf mehreren Positionen. Für den erkrankten Luca Waldschmidt startete Florian Kainz, zudem stand erstmals Joel Schmied in der Anfangsformation. Eric Martel rückte wieder auf die Sechserposition, Denis Huseinbasic fiel ebenfalls aus. „Uns steht heute eine Mannschaft gegenüber, die richtig guten Fußball spielt. Sie hat in sich eine richtig gute Qualität“, sagte Gerhard Struber vor der Begegnung. „Für uns geht es darum, mit der Erwartungshaltung, die an uns gerichtet ist, dass wir mutig sind, unseren Fußball durchbringen.“

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Gazibegovic mit starkem Abschluss

Tatsächlisch spiete der FC munter nach vorne und wurde früh von der Elversberger Hintermannschaft eingeladen. Nach einem langen Ball und einem ersten Missverständnis in der Abwehr des Gastes war Dejan Ljubicic durch, nahmdas Tempo raus und schlenzte schließlich knapp über das Tor (3.). Der FC gab von Beginn an den Ton an, domineirte und suchte immer wieder den schnellen Weg in die Spitze. Leart Pacarada schickte Damion Downs, der Kölner Angreifer versuchte es aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Nicolas Kristof (9.). Nach einer guten Viertelstunde fand dann auch der Gast besser ins Spiel und kam zu Chancen. Unter anderem verschätzte sich Schwäbe bei einer Ecke und die Kugel lag frei, aber Martel rettete im Fallen. Ähnlich spektakulär rettete Jusuf Gazibegovic nachdem Tom Zimmerschied alleine aufs Tor zulief (20.).

Der FC verlor zunehmend den Faden und Elversberg gewann zunehmend die Kontrolle. Allerdings machte der Gast viel zu wenig aus der Feld-Überlegenheit. Die große Torgefahr fehlte den Saarländern. Die Geißböcke waren da schon ein wenig zielstrebiger. Unter anderem traf Florian Kainz aus spitzem Winkel nur das Außennetz und Jusuf Gazibegovic scheiterte mit einem tollen Distanzschuss nach einer Ecke nur knapp (35.). Da aber bei den wenigen Kontern der letzte Pass nicht ankommen wollte oder die richtige Idee fehlte, ging es leistungsgerecht torlos in die Kabine. Dennoch kam der Gast auf nahezu 60 Prozent Ballbesitz.

Ljubicic schlenzt zur Führung ein

Die Geißböcke kamen mit Schwung aus der Pause. Nach einer Ecke von Linton Maina ließ Martel den Ball Richtung langer Pfosten abtropfen, allerdings nur Richtung. Auf der anderen Seite machte Elversberg aber auch wieder direkt Druck und es Asllani eigentlich besser. Lukas Petkov ging mit Tempo über die linke Seite, ließ Schmied viel zu einfach aussteigen und spielte quer, der Top-Torjäger der Saarländer musste nur noch einschieben. Allerdings stand Petkov beim Zuspiel im Abseits (51.). Keine 180 Sekunden später tauchte Maurice Neubauer im Strafraum auf, stand vollkommen blank, der Ball rutschte dem Elversberger aber über den Schlappen (54.). Und der Gast hielt das Tempo hoch. Wieder wurde Lukas Petkov freigespielt, wieder fackelte der Angreifer nicht lange und traf den Außenpfosten (62.). Elversberg war der Führung deutlich näher als der FC, der sich zunehmend schwer tat.

Wie leicht es gehen kann zeigten dann Heintz und Maina. Der Abwehrspieler spielte Maina mit einem tollen Pass in die Tiefe frei, der 25-Jährige setzte sich stark gegen Pinckert durch und zimmerte die Kugel aus spitzem Winkel unter die Latte. Doch nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tom Bauer auf Foulspiel (68.). Eine klare Fehlentscheidung war das eigentlich nicht. Doch die Kölner spielten nur mit Wut im Bauch. Unter anderem setzte Ljubicic Downs ein, der aber den Ball wenige Meter vor dem Tor mit einem schlechten ersten Ballkontakt zu leicht hergab (73.). Nur wenige Minuten später legte Maina in der Box ab auf Ljubicic, der aus 16 Metern die Kugel ins lange Eck schlenzte (81.). Der FC legte weiter nach, wollte mehr. Und Elversberg kam den Kölnern in der Nachspielzeit entgegen. Elias Baum zog zwei Karten in der Nachspielzeit, musste runter. Der FC brachte das Spiel über die Zeit und ünbernimmt vorerst die Tabellenführung. Am kommenden Samstag geht es nach Braunschweig.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Gazibegovic (59. Thielmann) – Ljubicic, Kainz (76. Lemperle) – Maina, Downs (90.+2 Tigges) – Tore: 1:0 Ljubicic (81.) – Gelb-Rote Karte: Elias Baum (90.+3)


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gegner des 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg alles andere als ein Überraschungsteam ist

Jubel bei den Spielern der SV Elversberg
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Gegner des 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg alles andere als ein Überraschungsteam ist

Mittlerweile kann man wohl nicht mehr von einer Überraschung sprechen. Das Team aus dem Saarland überzeugt auch in dieser Saison viel mehr durch stabile Leistungen. Und durch die Entwicklung junger Talente bei der SV Elversberg: Das ist am Samstag der Gegner des 1. FC Köln.

Am Samstag ist die SV Elversberg zu Gast im Kölner Stadion. Bereits im Hinspiel zeigten die Saarländer, dass sie es durchaus mit dem Traditionsverein aufnehmen können. Momentan trennen in der Tabelle nur drei Punkte den FC von der SV Elversberg: Das ist am Samstag der Gegner des 1. FC Köln.

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Als Gerhard Struber am Donnerstag den kommenden Gegner einordnete, lag der Trainer mit einer Wortwahl ein wenig daneben. Struber betonte, dass auf dem Kontrahenten zwar Elversberg drauf stehe, aber was „richtig gutes“ drinstecke. Vielleicht wäre das Wort „und“ besser gewesen als das „aber“. Denn das eine schließt das andere nicht aus. In dieser Saison schon mal gar nicht. Die SV Elversberg ist die Überraschungsmannschaft dieser Saison und schon lange nicht mehr so überraschend, wie sie zu Beginn der Saison erschien, als das kleine Örtchen im Saarland das zweite Jahr in der 2. Bundesliga anstrebte. Und Elversberg widerlegte ziemlich schnell, ziemlich beeindruckend, dass das zweite Jahr in einer neuen Liga dann doch nicht zwingend schwerer sein muss als das erste. So wie es des Öfteren kolportiert wird.

Zwischen den Traditionsclub etabliert

Im Gegenteil: Elversberg tritt in dieser Saison noch besser, noch gefährlicher auf. Der Club aus dem Saarland hat gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (vor dem 19. Spieltag) bereits 14 Zähler eingefahren, vier Spiele gegen die Topmannschaften Hamburger SV, Hannover 96, den 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf gewonnen. Einzig der HSV hat gegen die gleichen Mannschaften 16 Punkte eingefahren und fünf direkte Duelle gewonnen. Der FC kommt in dem gleichen Zeitraum auf sieben Punkte gegen die Top-neun, einzig gegen Lautern setzten sich die Geißböcke durch. Kein Wunder also, dass die Elv in dieser Spielzeit oben mitmischt. „Mittlerweile spricht man da nicht mehr von Überraschungen, sondern von einer sehr stabilen Leistung“, sagt auch Struber. Und das, obwohl noch vor vier Jahren in der Regionalliga gespielt hat. Noch immer gibt es Provisorien, auch wenn sich die Spieler natürlich nicht mehr wie in den 90ern noch im Keller eines Supermarkts umziehen müssen.

Das Stadion wird gerade umgebaut, es soll nach Fertigstellung rund 16.000 Zuschauer fassen und damit mehr als der Ort Spiesen-Elversberg Einwohner hat – laut Wikipedia sind das 12.000. Vor vier Jahren noch vierte Liga, nun im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga und auch dort ist Elversberg weit entfernt von grauer Maus, hat sich vielmehr zwischen den Traditionsclubs etabliert. Der Erfolg kommt natürlich nicht von ungefähr. Hinter der SV Elversberg steckt ein millionenschwerer Unternehmer: Frank Holzer, einst Spieler beim 1. FC Saarbrücken und Eintracht Braunschweig, machte zunächst sein Unternehmen groß, um genau das nun auch bei einem Fußballverein zu versuchen. Zwar steckt die Familie Holzer Geld in den Verein, aber in einem für die Schwere des Unternehmens doch überschaubare Summe.

Junge Talente, stark entwickelt

Zumindest siedelt sich das Budget im untersten Segment der 2. Bundesliga an. Viel entscheidender für den Erfolg des vermeintlichen Underdogs ist die Arbeit von Nils-Ole Book. Der ehemalige Mittelfeldspieler ist in Elversberg so etwas wie das Mastermind hinter dem Club, hat mit seinem Team einen Instinkt für talentierte Spieler, die offensichtlich noch nicht auf allen Zetteln auftauchen oder noch nicht als „weit genug“ gelten. In der vergangenen Saison sammelten Paul Wanner und Nick Woltemade ihre ersten wichtigen Karriereschritte in Elversberg, entwickelten sich und sind nun beim 1. FC Heidenheim und beim VfB Stuttgart einen großen Schritt weiter. In dieser Spielzeit gehen Talente wie Fisnik Asllani und Elias Baum einen ähnlichen Weg. Bekanntlich ist Asllani mittlerweile heiß umworben. Gleich vier Clubs sollen den Hut für den Angreifer in den Ring geworfen haben.

Wir bieten Talenten eine gute Plattform“, sagte Book unlängst dem „Kicker“. „Wir haben den Vorteil, dass der Druck durch Medien und die Öffentlichkeit bei uns nicht so groß ist. Das tut besonders den jungen Spielern gut.“ Ob es an der beschaulichen Umgebung oder einfach einer herausragenden Förderung liegt, unterm Strich machen die Talente eine erstaunliche Entwicklung durch. Am vergangenen Wochenende kassierte Elversberg eine bittere 2:5-Pleite gegen Magdeburg. Das wird die Saarländer alles andere als aus der Ruhe bringen. „Erfolg ist nicht planbar. Leistung schon eher, aber wir sollten uns überhaupt nicht damit beschäftigen, wo es hingehen kann“, sagte Book dem „Kicker“. „Wir sind die ganze Zeit gut damit gefahren, die gute Energie in der Mannschaft und im Verein Tag für Tag weiterzuführen.“ Am Samstag gegen den FC.


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Personal-Update vor Elversberg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Union baggert an mehreren Stürmern – Steigen die Chancen für Ivan Prtajin und den 1. FC Köln?

Ivan Prtajin
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Union baggert an mehreren Stürmern – Steigen die Chancen für Ivan Prtajin und den 1. FC Köln?

Der Transfermarkt nimmt noch einmal Fahrt auf. So wird aktuell über ein Interesse Union Berlins an Stürmer Akor Adams von Montpellier berichtet. Ein Wechsel könnte auch Auswirkungen auf den FC haben – zumindest in der Theorie: Ivan Prtajin könnte wieder zur Option werden beim 1. FC Köln.

In gut einer Woche schließt das Winter-Transferfenster. Gegen Ende wird es meist noch einmal turbulenter. Das weiß auch FC-Sportdirektor Christian Keller. Und so öffnen die aktuellsten Transfergerüchte über Union Berlin vielleicht eine Türe für den FC. Ivan Prtajin könnte wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

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Die Wasserstandsmeldungen in Sachen Transfer-Angelegenheiten haben beim 1. FC Köln in den vergangenen Tagen deutlich abgenommen. Mit Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied haben die Geißböcke jedenfalls zwei ihrer Baustellen geschlossen. Bei den weiteren offenen Lücken war der Tenor eher ein „Wenn sich was ergibt, dann sind wir zur Stelle“. In den Worten von Sportdirektor Christian Keller hieß das: „Wenn wir was machen, dann wollen wir was machen, von dem wir auch abschließend überzeugt sind und nicht einfach was machen, damit was gemacht ist.“ De facto wird es auch darum gehen, ob der FC denn überhaupt etwas machen kann, was er machen will. Und nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist ein „mal sehen“ alles andere als ein „Wir schlagen nochmal zu“.

Der Wintermarkt bleibt kompliziert

Zumal, wie von Keller ebenfalls mehrfach hinterlegt, der Wintermarkt ein schwerer ist. Der FC will einen Stürmer verpflichten, der sofort helfen kann, dafür aber wiederum keine Unsumme bezahlen. Denn die Transfers der beiden Neuzugänge werden die Geißböcke bereits vier bis fünf Millionem Euro gekostet haben. Möglicherweise würde durch einen nach wie vor nicht unwahrscheinlichen Wechsel von Jonas Urbig auch noch mal Geld frei. Doch dann müssten die Kölner einen Angreifer finden, der A eine gewisse Torgefahr ausstrahlt und B Spieler und Verein finden, die bereit sind, diesen torgefährlichen Stürmer auch ziehen zu lassen beziehungsweise für den FC in Liga zwei zu gehen. Die Mischung ist nicht einfach, die Lage kompliziert. Zumal auch der Zeitfaktor eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

In zehn Tagen schließt das Transferfenster schon wieder. Laut Keller hänge viel „davon ab, wie die nächsten zwei Wochen auf dem Transfermarkt laufen. Meistens passiert ja hinten raus etwas, mit dem man davor vielleicht nicht gerechnet hat und der ein oder andere wird doch noch entscheidungsfreudiger“, sagte Keller vor dem HSV-Spiel. Oder es tut sich eine Chance auf, die eigentlich schon längst verspielt war. Schon am Mittwoch berichtete Sky über das Interesse von Union Berlin an Fisnik Asllani. Jenem Stürmer, den der FC eigentlich haben wollte, den Elversbergs Sportchef Nils-Ole Book aber nicht gehen lassen wollte. Nun aber soll es eine Einigung zwischen Spieler und Union geben. Zumindest in der Theorie könnte die TSG Hoffenheim, als eigentlicher Heimatverein, wiederum Elversberg eine Entschädigung bezahlen, um den Angreifer aus dem Vertrag zu holen.

Union baggert am nächsten Stürmer

Und damit bestünde vielleicht die Chance, das Ivan Prtajin die Eisernen doch noch verlassen dürfe. Nun ist Asllani ein anderer Stürmertyp als Prtajin und Steffen Baumgart, der neue Trainer der Köpenicker, der wiederum den bereits sicheren Deal zwischen FC und dem Kroaten noch einmal zum Platzen brachte, ein Freund von wuchtigen Angreifern, Zielstürmern, Anspielstationen – eben so wie Prtajin und nicht gerade wie Asllani. Es ist also nicht gesagt, dass das Interesse an dem Angreifer der SV Elversberg Einfluss auf die Personalie Prtajin hat. Der Kroate kam unter Steffen Baumgart jedenfalls nocht nicht zum Einsatz – allerdings aufgrund einer Verletzung. Seit dieser Woche befindet sich der Stürmer wieder im Training und könnte am Sonntag gegen den FC St. Pauli auch wieder im Kader stehen.

Und doch hält Berlin aktuell die Augen dann doch offen für einen klassischen Mittelstürmer. So soll Akor Adams von Montpellier ins Visier der Berliner geraten sein. Der wuchtige Stürmer geht in der Ligue 1 auf Torjagd und passt ins Wunschprofil von Baumgart. Laut Sky habe es bereits Gespräche gegeben, doch es gibt noch unterschiedliche Vorstellungen in der Preisklasse, heißt es. Sollte der Nigerianer wirlich zu Union wechseln, würde die Situation für Prtajin nicht einfacher werden. Wie die „Bild“ berichtet, habe es zwischen Prtajin-Berater Petar Duvnjak und dem FC auch schon wieder Kontakt gegeben. Zumindest in der Theorie scheint diese Option wieder eine zu werden. Allerdings gibt es bei Union wohl auch den Wunsch, andere Spieler im Winter zu transferieren. Unter anderem sollen dem Vernehmen nach Kevin Volland und Yorbe Vertessen, zwei Stürmer, zu den Kandidaten gehören.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Weiterer Abgang beim 1. FC Köln? Damion Downs soll im Fokus von zwei Serie-A-Clubs stehen

Damion Downs im Trikot des 1. FC Köln
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Weiterer Abgang beim 1. FC Köln? Damion Downs soll im Fokus von zwei Serie-A-Clubs stehen

Bahnt sich der nächste Abgang eines Kölner Eigengewächses an? Offenbar sind gleich zwei Clubs aus Italien an Damion Downs interessiert. Das berichtet der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio. Doch wie wahrscheinlich ist ein Wechsel? Eine Einordnung.

Eigentlich sucht der FC aktuell nach einem weiteren Stürmer. Doch in Italien gibt es nun Transfergerüchte, dass es einen weiteren Abgang geben könnte. Demnach seien gleich zwei Clubs aus Italien an Damion Downs interessiert. Doch ist ein Wechsel überhaupt eine Option? Eine Einordnung.

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Mit Erleichterung wird FC-Trainer Gerhard Struber die Rückkehr von Tim Lemperle in Mannschaftstraining wahrgenommen haben. Der FC blieb gegen den Hamburger SV in der Offensive ein weiteres Mal harmlos. Lemperle fehlte bekanntlich aufgrund muskulärer Probleme, spielte bereits seit Anfang Dezember nicht mehr für die Geißböcke – zumindest in einem Pflichtspiel. Und die harmlose Kölner Offensive offenbarte einmal mehr, wie wichtig eine Verstärkung im Kölner Kader wäre. Das wissen natürlich auch die Kölner Verantwortlichen, die laut Christian Keller die „Augen und Ohren“ offen halten würden. Allerdings gestaltet sich die Suche weiterhin schwierig. Aktuell scheint es einfach keinen passenden Angreifer für den FC zu geben. Umso erstaunlicher, dass in Italien nun die nächsten Gerüchte über einen Offensiv-Abgang die Runde machen.

Ein Wechsel im Winter erscheint eher unwahrscheinlich

Wie der in der Regel gut informierte Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtet sind mit dem FC Turin und Como 1907 gleich zwei Vereine aus der Serie A an Damion Downs interessiert. Und das offenbar schon in diesem Winter. So schreibt der Sky-Reporter, dass „beide Clubs sich einen Transfer im Winter, aber auch im Juli“ vorstellen könnten. Turin sucht schon seit Monaten einen Ersatz für den verletzten Duvan Zapata. Der Kolumbianer hatte sich einen Bänder- und Meniskusriss zugezogen und fällt wohl bis Ende der Saison aus. Ein neuer Stürmer soll ihn ersetzten, zur Nummer eins im Angriff werden. Beide Teams befinden sich aktuell im Mittelfeld der ersten italienischen Liga und überzeugen nicht gerade durch eine akute Torgefahr. Dabei könnte Downs durchaus helfen.

Allerdings ist ein Wechsel jetzt im Winter eher unwahrscheinlich. Die Kölner Offensive ist aktuell ohnehin nicht besonders breit aufgestellt. Neben Downs befinden sich nominell nur noch Tim Lemperle, Steffen Tigges un Jaka Potocnik als klassische Stürmer im Kader. Lemperle wird noch immer von Hoffenheim umworben, Tigges findet auch in seiner dritten Spielzeit beim FC nicht die richtige Form, Potocnik spielte bislang keine Rolle unter Gerhard Struber – abgesehen von seinem Kurzdebüt in der Hinrunde. Wenn überhaupt muss den FC schon ein „unmoralisches Angebot“ aus Italien erreichen, die Verpflichtung eines weiteren Stürmers ist eine weitere zwingend notwendige Voraussetzung. Ein Wechsel im Sommer wäre dagegen zumindest eine Option. Schließlich läuft der Vertrag des Stürmers 2026 aus, der FC würde nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse erzielen.

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Transfergerüchte

Mutig, zielstrebig und viel Dominanz – so will der 1. FC Köln gegen Elversberg punkten

Eric Martel geht beim 1. FC Köln voran
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Mutig, zielstrebig und viel Dominanz – so will der 1. FC Köln gegen Elversberg punkten

Nach der 0:1-Niederlage gegen den Hamburger SV ist der FC auf Rang drei in der Tabelle abgerutscht. Doch schon am Samstag können die Geißböcke wieder an die Spitze klettern. Die Aufgabe wird aber keine leichte werden. So will der 1. FC Köln gegen die SV Elversberg punkten.

Quo vadis, 1. FC Köln? Das ist die große Frage vor dem Heimspiel am Samstag gegen die SV Elversberg. Das Duell gegen die Saarländer dürfte dabei durchaus Aufschluss geben. Sowohl der FC als auch die SVE träumen in diesen Wochen vom Aufstieg in die Bundesliga. So will der 1. FC Köln gegen die SV Elversberg punkten.

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Der FC hat nach der Herbstmeisterschaft zuletzt zum Rückrunden-Auftakt in Hamburg beim 0:1 jedoch einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen. Dabei sorgte der pomadige Auftritt der Kölner für die fast noch größere Enttäuschung als das nackte Ergebnis. Der FC ließ an der Alster in vielen Belangen zu wünschen übrig und trat keineswegs wie ein Aufstiegsanwärter auf. Sollte es mit dieser Hypothek der Vorwoche gegen Elversberg vor 50.000 Zuschauern im heimischen Stadion nicht zu drei Punkten reichen, droht die Stimmung wieder ins Negative zu kippen. Trainer Gerhard Struber verlangt von seiner Mannschaft folglich eine Reaktion: „Wir wollen mutiger sein, uns viel mehr zutrauen im Positions- und Umschaltspiel. Wir wollen konkreter sein, zielstrebig sein, eine Körpersprache haben, die sagt: Wir spielen zu Hause, unser Anspruch ist, hier dominant aufzutreten. Wir wollen mit Leidenschaft agieren, All-in gehen und eine Freude entwickeln.“

Ohne Waldschmidt gegen Elversberg

Der Coach muss dabei jedoch auf Luca Waldschmidt verzichten, der in Hamburg noch in der Startelf stand, jedoch nicht zu überzeugen wusste: „Er hütet das Bett und wird uns nicht zur Verfügung stehen“, verriet Struber auf der Pressekonferenz am Donnerstagvormittag. Tim Lemperle könnte indes zurückkehren, trainierte am Donnerstagnachmittag mit der Mannschaft nach seinen muskulären Problemen. Vielen Kölnern droht gegen Elversberg die fünfte gelbe Karte und damit eine Sperre für das kommende Auswärtsspiel in Braunschweig. Timo Hübers, Dejan Ljubicic, Eric Martel und Jan Thielmann stehen derzeit bei vier Verwarnungen. Das gilt zwar auch für Luca Waldschmidt, der aber ohnehin nicht im Einsatz sein kann.

Brisant: Bei den Gästen wird mit Fisnik Asllani ein Stürmer auflaufen, der in den vergangenen Wochen auch mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wurde. Der Kosovare ist aktuell von der TSG Hoffenheim ins Saarland ausgeliehen und ist mit zehn Toren in 18 Einsätzen der drittbeste Stürmer der laufenden Zweitliga-Saison. Kölns Geschäftsführer Christian Keller wich der Frage, was ihm an Asllani gefalle, am Donnerstag aus: „Mich interessiert vor allen Dingen, dass er am Samstag kein Tor gegen uns schießt, dass wir ihn bestmöglich verteidigen.“ Keller konstatierte aber auch: „In Summe ist er aber natürlich ein sehr guter Stürmer, der richtig gut Fußball spielen kann.“ Mit 16 Punkten ist Asllani derzeit sogar der beste Scorer der zweiten Liga. Damit befinde er sich automatisch auch im Fokus des FC, „zumal wenn er in ein paar Tagen gegen uns spielt“, schob Keller schmunzelnd hinterher.

Struber erwartet einen spielstarken Gegner

Grundsätzlich konstatierte der Geschäftsführer mit Blick auf mögliche weitere Winter-Transfers: „Die Frage ist im Winter immer: Wer gibt einen Spieler gerne ab, der im Saft steht und wichtig fürs Team ist? Wir wollen nur etwas machen, von dem wir abschließend überzeugt sind. Wir werden nichts machen, nur um etwas zu machen.“ Bis zum Duell am Samstag wird wohl eher wenig passieren. Der Fokus liegt auf dem Heimspiel. Und das wird gegen den Tabellensiebten schwer genug. „Ich finde, es ist eine Mannschaft, die einfach ein gutes Spielkonzept hat. Die sich traut, einfach mal zu agieren, sich mutig präsentieren“, sagte Struber. „Sie haben Einzelspieler, die dann auch einfach zusammenpassen. Und dann auch noch den ein oder anderen Stürmer vorne drin, der auch Torgefahr und die technischen Mittel mitbringt.“

Diese Erfahrung haben die Geißböcke bekanntlich im Hinspiel gemacht, als die Kölner noch eine 2:0-Führung im Saarland verspielten. Wie gefährlich der Gegner ist erfuhren in dieser Spielzeit unter anderem schon einige Aufstiegskandidaten wie der Hamburger SV, Hannover 96 oder Fortuna Düsseldorf. Wie der Trainer die Aufgabe angehen will, ließ Struber offen. „Wir müssen schauen, mit welcher Systematik wir antreten werden. Da habe ich meine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen“, verriet der FC-Coach.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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