1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Jubelnde Spieler beim Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg
, , ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Der FC baut seine Serie weiter aus: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg 3:1, bleibt damit auch im achten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen und springt vor allem auf Platz zwei. Gegen den Club trafen Damion Downs, Florian Kainz und Denis Huseinbasic für den FC, auf der anderen Seite war ausgerechnet Jens Castrop erfolgreich.

Der FC fährt als Tabellenzweiter, punktgleich mit Spitzenreiter Elversberg, am kommenden Sonntag zum 1. FC Kaiserslautern. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg nach einer überragenden ersten Halbzeit 3:1. Schon früh brachte Damion Downs den FC in Führung, Florian Kainz per Strafstoß und Denis Huseinbasic erhöhten noch vor dem Wechsel, das Tor von Jens Castrop brachte die Kölner nicht mehr in Bedrängnis.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gerhard Struber nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Regensburg nur eine Veränderung vor. Und das notgedrungen. Für den verletzten Tim Lemperle rotierte Damion Downs in die Anfangsformation. Der Kölner Coach sagte bereits vor der Begegnung, dass den Ausfall des Toptorjägers die gesamte Mannschaft auffangen müsse. Und das tat das Team. Zunächst war es dann „Rohdiamant“ Downs, der früh netzte. Dominique Heintz spielte den Ball aus der eigenen Hälfte in die Tiefe. Downs nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und visierte die kurze Ecke an: 1:0 (6.). Der FC war richtig gut im Spiel, kontrollierte das Geschehen und setzte nach. Wieder schickte Heintz den Stürmer mit einem langen Ball, wieder setzte sich Downs gut durch und wurde im letzten Moment von den Beinen geholt. Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß. Florian Kainz verwandelte vom Punkt sicher (17.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC dreht auf, Castrop verkürzt

Erst nach und nach kam der Club besser in die Begegnung. Unter anderem kam Mahir Emreli in der Box komplett blank aus zehn Metern zum Abschluss, doch Marvin Schwäbe war zur Stelle (19.). Auch Jeltsch kam ungehindert von der linken Seite zur Flanke, die Kugel durchquerte die Box und Leart Pacarada hielt gerade noch so den Fuß hin (29.). Der Club drehte in dieser Phase so richtig auf und der FC gab die passende Antwort. Der stark aufspielende Kainz schickte Downs, der Stürmer legte quer und Denis Huseinbasic dem Keeper die Kugel durch die Beine (31.). Nürnberg gab sich nicht auf. Unter anderem musste Schwäbe gegen Tzimas parieren (38.). Doch der FC war weiterhin gefährlicher. Einen Pass von Thielmann verpasste Kainz nur um Millimeter (38.). Nach einer Ecke legte Timo Hübers Huseinbasic den Ball vor die Füße, doch Nürnbergs Reichert war schneller (40.).

Klose stellte schon zur Halbzeit um, brachte mit Florian Flick einen Sechser für Stürmer Emreli. Doch der FC gab auch weiterhin den Ton an und wollte offenbar mehr. Linton Maina, Dejan Ljubicic und Downs probierten es im Sechzehner, wurden aber geblockt. Nach einem Freisoßt aus dem Halbfeld zog auch Heintz aus der Distanz ab, verzog aber zu deutlich (51.). Der FC war weiterhin souverän und suchte den Weg nach vorne. Das Tor fand aber der Gegner. Und da ausgerechnet der Ex-Kölner Jens Castrop. Nach einem tollen Doppelpass zog der U21-Nationalspieler ab, Schwäbe konnte den Ball nicht entscheidend parieren, sah bei dem Flatterball aber auch nicht besonders glücklich aus (59.). Nürnberg steigerte sich, witterte nun die Chance. Unter anderem suchte erneut Castrop den Abschluss aus der Box, traf aber nur das Außennetz (67.).

Keine Gefahr mehr in der Schlussphase

Auf der anderen Seite probierte es nochmal Kainz aus 17 Metern, doch der Schuss kam zu zentral und Reichert musste nur zupacken (72.). Gerhard Struber brachte für die Schlussphase gleich vier weitere frische Kräfte. Unter anderem wurden mit Mark Uth, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges gleich mehrere Offensivkräfte gebracht. Doch so richtig gefährlich wurden die Kölner nicht mehr. Auf der anderen Seite war aber auch beim Gegner nicht mehr viel drin. Der FC klettert durch den Erfolg weiter nach oben, bleibt im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Am kommenden Sonntag fährt der FC also auf einem Aufstiegsplatz zum letzten Spiel des Jahres zum 1. FC Kaiserslautern.


FC: Schwäbe – Heintz (80. Bakatukanda), Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic, Huseinbasic, Thielmann (58. Castrop) – Kainz (80. Uth), Maina – Downs – Tore: 1:0 Downs (6.), 2:0 Kainz (17., FE), 3:0 Huseinbasic (31.), 3:1 Castrop (59.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Mark Uth beim Spiel des  1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Mark Uth – ein Comeback auf Raten

Vor zweieinhalb Jahren begann für Mark Uth in Regensburg die Verletzungsmisere beim FC. Am vergangenen Wochenende spielte der Kölner 20 Minuten gegen den Jahn. Es geht aufwärts für den 33-Jährigen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

Trotz ein wenig Einsatzzeit ist Mark Uth von einem zufriedenstellenden Comeback noch weit entfernt. Der 33-Jährige freut sich aber, generell wieder auf dem Rasen zu stehen und vertraut seinem Körper. Mit seiner Kreativität, seinem Spielwitz und seiner Abschlussstärke könnte er helfen beim 1. FC Köln: Mark Uth gibt ein Comeback auf Raten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Einmal sechs Minuten, einmal 19, einmal eine – so lauten die offiziellen Einsatzminuten im bisherigen Saisonverlauf von Mark Uth. Der Offensivspieler hat natürlich schon weitere Einsatzzeit bei der Kölner U21 sowie in Testspielen gesammelt, doch von einem zufriedenstellenden Comeback ist der gebürtige Kölner ohnehin noch ein großes Stück weit entfernt. Gegen Jahn Regensburg dürfte der Porzer am vergangenen Sonntag fast 20 Minuten ran. Seinen Stempel konnte Uth der aus Kölner Sicht schwierigen Begegnung nicht mehr aufdrücken. Das aber sicher auch, weil die gesamte Mannschaft keinen Schlüssel mehr gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Jahn fand. Gut möglich, dass Uth aufgrund mangelnder Alternativen auf seine Einsatzzeit kam. Immerhin war Luca Waldschmidt kurzfristig ausgefallen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

In Regensburg begann die Verletzungsmisere

Auf der Position hinter den Spitzen dürfte der Routinier aktuell die Nummer drei eben hinter Waldschmidt und Florian Kainz sein. Der Österreicher machte in Regensburg sicherlich auch nicht das Spiel seines Lebens, war aber an der alles entscheidenden Szene eben entscheidend beteiligt. Kainz‘ Pass auf Tim Lemperle führte zum Tor. Ob es für den Mittelfeldspieler zu einem Einsatz von Beginn an reicht, bleibt abzuwarten. Denn grundsätzlich spielt Waldschmidt in den Planungen von Gerhard Struber immer eine Rolle, ist für den Trainer ein Unterschiedsspieler. Das könnte irgendwann auch wieder Mark Uth werden. Doch der 33-Jährige ist vorerst wohl froh, überhaupt wieder auf dem Rasen zu stehen. „Für mich ist es generell einfach schön, wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte Uth, der gegen den Jahn gar nicht darüber nachgedacht habe, dass seine Verletzungsmisere beim FC ausgerechnet in Regensburg ihren unwirklich erscheinenden Lauf genommen hat.

Vor zweieinhalb Jahren verletzte sich der Angreifer im Pokalspiel in Regensburg. Uth zog sich eine muskuläre Verletzung zu, wurde operiert, kam in drei Spielen zu Kurzeinsätzen, verletzte sich erneut, musste immer wieder unters Messer. Die Saison bezeichnete er später als Seuchensaison, in der Hoffnung, die nächsten würden besser werden. Doch die Verletzungsakte wurde immer länger und länger. So lang, dass zwischenzeitlich über ein mögliches Karriereende des Spielers diskutiert wurde. Auch diese Spielzeit ist alles andere als einfach für den Angreifer. Denn schon beim ersten Einsatz folgte nach fünf Minuten das Aus und das, obwohl die Kölner in der Vorbereitung besonders behutsam mit Uth vorgegangen waren. „Ich hatte mich wieder rangekämpft, war wieder dabei und musste dann sofort wieder raus“, so Uth. „Es war nur eine stärkere Zerrung. Natürlich sind die ersten Tage scheiße. Aber dann musst du einfach weitermachen.“ 

Uth: „Ich vertraue meinem Körper“

Nur brauchte der 33-Jährige schon sehr lange, um sich von der stärkeren Zerrung zu erholen. Bei dem Offensivspieler wollen die Geißböcke aktuell kein Risiko eingehen. Denn sie wissen, dass Uth auch wieder eine wichtige Rolle einnehmen kann. Gerade in den vergangenen Spielen wollte es mit der Offensive bekanntlich nicht mehr so rundlaufen bei den Geißböcken. Es fehlten mitunter der Spielwitz, die Kreativität. Und genau dabei kann ein Mark Uth am Ende des Tages helfen. Allerdings nur, wenn der Angreifer auch wirklich fit ist. „Jetzt bin ich guter Dinge, dass ich gesund bleibe. Ich vertraue meinem Körper und muss dieses Vertrauen auch haben.“ Der Weg bis zum Startelf-Einsatz ist allerdings noch ein weiter. Vor einem guten Jahr stand der Kölner letztmals von Beginn an auf dem Feld. Es war der letzte Arbeitstag von Steffen Baumgart beim FC.

Ein Jahr später befinden sich die Geißböcke wieder auf dem Weg nach oben. Und Uth würde nur zu gerne seinen Teil dazubeitragen. „Ich fühle mich gut und der Körper macht mit“, sagt der 33-Jährige.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Pokalerfolg
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Gute Voraussetzung für die Geißböcke nach den Samstagnachmittag-Spielen der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg die Tabellenführung übernehmen. Denn die Konkurrenz patzte am Samstagnachmittag.

Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg können die Geißböcke am Sonntag ihre Serie von sieben ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. Gleichzeitig winkt nicht nur ein Aufstiegsplatz, der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg sogar die Tabellenführung übernehmen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Und das, weil die Konkurrenz einmal mehr patzte. Am Freitagabend setzte sich der Karlsruher SC nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten noch gegen Jahn Regensburg 4:2 durch und damit auch wieder vor den FC, die Kölner rutschten einen Rang in der Tabelle ab. Am Samstagnachmittag ging es dann noch einen Platz runter. Und dennoch kann der FC an die Spitze springen. Denn Tabellenführer Paderborn kam beim 1. FC Magdeburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, sah sogar zwischenzeitlich wie der sichere Verlierer aus. Philipp Hercher hatte den Gastgeber in Führung gebracht, bevor Raphael Obermair ausglich. Damit behaupteten die Ostwestfalen die Tabellenspitze, liegen drei Punkte vor dem FC – und das bei einer Tordifferenz von +6 – und das jeweils. Der FC würde also mit einem fünften 1:0-Erfolg im sechsten Duell am SCP vorbeiziehen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der 1. FC Köln kann die Tabellenführung übernehmen

Den Ausrutscher des Spitzenreiters wusste die direkte Konkurrenz aber nicht zu nutzen. So verpasste Fortuna Düsseldorf den Sprung an die Spitze. Die Rheinländer kamen beim FC Schalke ebenfalls nicht über ein 1:10 hinaus. Düsseldorf war nach dem Treffer von Dawid Kownacki zunächst auf Erfolgskurs, bevor Moussa Sylla für Königsblau das 1:1 erzielte. Düsseldorf kletterte damit zwar auf Rang drei, bleibt aber zwei Zähler hinter Paderborn und einen vor dem rheinischen Nachbarn. Die Fortuna hat von den vergangenen acht Spielen nur eins gewonnen. Und auch der Hamburger SV kommt weiterhin nicht so recht in Fahrt. Die Rothosen spielten beim SSV Ulm ebenfalls nur 1:1. Die Führung von Aaron Keller glich Davie Selke aus. Daniel Elfadli sah noch die Gelb-Rote Karte, doch der HSV rettete den Punkt.

Am Abend hat zunächst der 1. FC Kaiserslautern die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Allerdings treffen die Roten Teufel auf den SV Darmstadt. Keine leichte Aufgabe, neben dem FC sind nur Lautern und die Lilien in den vergangenen fünf Spielen ohne Niederlage geblieben. Sollte Lautern nicht gewinnen, würden die Kölner mit einem Sieg auf Platz eins springen. Allerdings spielen zeitgleich auch Elversberg in Braunschweig und Hannover in Fürth. Beide Teams liegen vor dem FC. Heißt: Stand jetzt würde Köln mit einem Sieg im schlechtesten Fall mit Platz vier und einem Punkt Rückstand ins letzte Spiel des Jahres gegen Kaiserslautern gehen. Die Begegnung gegen Nürnberg müssen die Kölner aber erst einmal gewinnen und das wird schwer genug.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Eric Martel vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Ein Sieg im letzten Heimspiel? Alles andere als ein Selbstläufer

Zwei Spiele vor der Winterpause will der FC die Erfolgsserie nicht reißen lassen. Allerdings fehlen den Geißböcken zwei Stammspieler. Julian Pauli und Tim Lemperle werden gegen den FCN nicht auflaufen. Das Ziel der drei Punkte ist zwar kein leichtes, aber dennoch gesetzt beim 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

FC-Coach Gerhard Struber erwartet im Duell gegen den 1. FC Nürnberg einen starken Gegner mit klarem Plan. Das Duell im Kölner Stadion wird keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: So will der FC gegen Nürnberg punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Lächeln konnte sich Marvin Schwäbe nicht verkneifen. Der Kölner Keeper war der Sky-Sendung „HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“ zugeschaltet und mit der Formtabelle seiner Geißböcke und der des kommenden Gegners, des 1. FC Nürnberg konfrontiert worden. Diese Formtabelle errechnet sich aus den vergangenen fünf Ligaspielen und sieht wie berichtet nun mal den 1. FC Köln an der Spitze und den 1. FC Nürnberg ganz unten im Tableau. Tatsächlich haben die Geißböcke bekanntlich die vergangenen fünf Spiele in der Liga nicht verloren, 13 Punkte eingesammelt, während der Club im gleichen Zeitraum keinen einzigen Sieg einfuhr, immerhin drei Mal Unentschieden spielte. Zwar verdeutlicht die Formtabelle in welche Richtung es zuletzt für die Teams geht, doch so ganz sauber ist das „Kurz-Tableau“ natürlich nicht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Nürnberg zuletzt ohne Sieg

Vermutlich konnte sich Schwäbe auch deswegen das Schmunzeln nicht verkneifen. Denn der FC holte seine 13 Punkte nun mal mit den vier Siegen gegen Hertha BSC, die SpVgg Greuther Fürth, Preußen Münster und Jahn Regensburg sowie beim Remis gegen Hannover 96. Bis auf die Niedersachsen punkteten die Kölner also gegen Clubs aus dem unteren Tabellendrittel. Nürnberg spielte im gleichen Zeitraum eben gegen den Hamburger SV (1:1), den 1. FC Kaiserslautern (0:0), den SC Paderborn (2:3), Fortuna Düsseldorf (2:2) und die SV Elversberg (1:2) – also allesamt Mannschaften aus der oberen Tabellenregion und damit Teams, gegen die der FC eben auch nicht gewinnen konnte. „Die Ergebnisse spiegeln nicht immer das wieder, was die jeweilige Mannschaft geleistet hat. Dass Nürnberg eine enorme Qualität hat, ist jedem klar“, sagte der Keeper also.

Welche Qualität der Club hat, mussten unter anderem Jahn Regensburg oder Greuther Fürth erfahren, die im Oktober jeweils eine ordentliche Packung kassierten. Nürnberg kann also eine beachtliche Kugel spielen. Das weiß natürlich auch Gerhard Struber. Die Spielweise des Gegners ist „klar definiert über den Ballbesitz, auch über ihr Positionsspiel. Das ist eine sehr frisch aufspielende, junge Mannschaft, die einen klaren Plan verfolgt in ihrer Positionierung“, sagt Struber. „Auch wie sie immer wieder den Gegner überwinden wollen, wie sie ins letzte Drittel kommen wollen.“ Und dort sind die Mittelfranken durchaus gefährlich. Immerhin kommt Nürnberg auf 29 Tore und brauchte dafür gerade einmal 185 Torschüssen. Die Kölner erzielten 28 Tore bei 280 Abschlüssen. Vor allem Stefanos Tzimas erzielte bereits sieben Tore.

Klose: Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen“

Und der Club wird offensichtlich hoch motiviert nach Köln kommen. Denn Trainer Miro Klose war alles andere als glücklich über die Leistung bei der jüngsten 1:2-Niederlage. „Wir müssen nachlegen und eine Reaktion auf das Elversberg-Spiel zeigen“, forderte der Weltmeister von 2014 also von seinem Team. „Wir müssen griffiger und aggressiver sein. Denn wir werden nicht so viel Zeit bekommen, da Köln noch ein intensiveres Pressing spielt. Wir gehen nicht dorthin, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen.“ Das werden die Kölner wiederum auch nicht erwarten. „Es gibt hier für uns eine Aufgabe, die uns tatsächlich vieles abringen werden muss, um uns unseren Zielen näher zu bringen am Wochenende“, sagte Struber. „Wir müssen eine richtig gute Leistung bringen, um am Ende hier zu Hause auch einen Sieg zu landen.“

Die Personalsituation, um diesen Sieg einzufahren, wird dem Coach nicht gefallen. Denn mit Tim Lemperle und Julian Pauli fallen gleich zwei Leistungsträger aus. Gerade der Ausfall des Torjägers wiegt besonders schwer. Lemperle war in den vergangenen fünf Spielen drei Mal der entscheidende Faktor, erzielte in drei Begegnungen jeweils den einzigen Treffer. Für den Stürmer wird wohl Damion Downs wieder einmal in der Startelf stehen. Das war dem Angreifer zuletzt bei der bitteren 1:5-Klatsche gegen Darmstadt vergönnt. Zuletzt war Downs „nur“ noch Joker, aber auch als solcher gegen Fürth und Hannover erfolgreich. Für Pauli rotiert Eric Martel wie schon in der Vorwoche in die Innenverteidigung. Große Wechsel sind in der Anfangsformation ansonsten nicht zu erwarten.

Zwar gibt es aus Nürnberg also keine Weihnachtsgeschenke, die Marschroute für die letzten beiden Spiele des Jahres ist aber dennoch klar. „Wir werden alles an Punkte setzen. Jetzt gilt es, den Schlussspurt bis Weihnachten noch positiv zu gestalten und eine Top-Ausgangsposition zu bekommen“, sagte Marvin Schwäbe, allerdings war das Schmunzeln da schon nicht mehr zu sehen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

Timo Hübers beim 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Weniger Gegentore, stabilere Defensive – Hat sich die FC-Abwehr wirklich verbessert?

In den vergangenen fünf Ligaspielen gab es vier mal keinen Gegentreffer für den FC. Und auch andere Zahlen sprechen für eine stabilere Defensive seit der Systemumstellung, wenn auch gegen deutlich destruktivere Gegner des 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

Weniger Gegentore, weniger zugelassene Torschüsse, kaum Großchancen. Der FC scheint seit der Systemumstellung auf die Dreierkette wesentlich stabiler in der Abwehr zu stehen. Aber stimmt das? Es scheint runder zu laufen beim 1. FC Köln: Bessere Defensive seit der Systemumstellung?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wirklich schlimm hatte der Zusammenprall zwischen Marton Dardai und Julian Pauli im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC vor zehn Tagen nicht ausgesehen. Die Spuren oder Folgen, die der Unfall hinterlassen hat, sind offenbar aber deutlich heftiger, als die Beteiligten noch an jenem Mittwochabend gedacht hatten. Der junge Innenverteidiger der Kölner wird auch am Sonntag im Duell gegen den 1. FC Nürnberg (13.30 Uhr, Sky oder im Liveticker ab 12.15 Uhr bei come-on-fc.com) wohl nicht zur Verfügung stehen. „Bei Julian ist es so, dass wir hier in Richtung Pause gehen müssen. Weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind und er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, sagte Gerhard Struber am Freitag. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ 

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Wenige Torschüsse, wenige Gegentreffer

Damit wird Struber seine Abwehr erneut umbauen müssen und der Coach ließ am Freitag durchblicken, dass es somit wieder einen Einsatz für Hilfs-Abwehrspieler Eric Martel geben wird. Zwar sehe auch Struber den 22-Jährigen natürlich eher auf der Sechs, aber grundsätzlich fehlen dem Trainer die Alternativen. Zumal Elias Bakatukanda verliehen werden soll, wie Struber und Thomas Kessler am Freitag auf der Pressekonferenz offen erläuterten. Dass die Kölner Defensive aber nicht wie erhofft besetzt ist, muss dem Kölner Coach Stand jetzt relativ wenig Kopfzerbrechen bereiten. Schließlich hat der Trainer selbst mit einigen Handgriffen für mehr Stabilität in der Abwehr gesorgt. In den vergangenen fünf Ligaspielen behielt der FC bekanntlich vier Mal die weiße Weste. Einzig gegen Hannover fingen sich die Kölner zwei Gegentreffer.

Damit verfügt der FC rein statistisch aktuell über die stabilste Abwehr der Liga, zumindest was die Gegentore angeht. Erstaunlicherweise folgen für den gleichen Zeitraum Preußen Münster und Jahn Regensburg mit jeweils vier Gegentoren. Die Kölner haben auch die wenigsten Torschüsse zugelassen. Die Geißböcke erlaubten den Gegnern auch nur 38 Torabschlüsse, davon elf direkt aufs Tor, Düsseldorf als zweitbestes Team kommt auf 54 und 24. In den fünf Begegnungen musste Marvin Schwäbe auch nur eine Großchance parieren. Bei Hannover und Regensburg waren es jeweils drei. Die Zahlen sprechen also tatsächlich dafür, dass die Kölner Defensive seit der Systemumstellung deutlich stabiler steht. Tatsächlich lassen die Kölner im Schnitt pro Spiel zwei Torschüsse weniger zu. Allerdings auch gegen deutlich destruktivere Mannschaften.

Zweikampfwerte nur leicht verbessert

Große Offensivfeuerwerke feuerten die Gegner in den vergangenen Wochen wahrlich nicht ab. In den Zweikämpfen an sich hat sich grundsätzlich erst einmal so gut wie gar nichts verändert. Die Anzahl der geführten Duelle ist gleich geblieben und der FC verliert noch immer zu viele. Die Kölner kommen auf eine Zweikampfquote von knapp 49 Prozent – und das in den ersten zehn Spielen, genauso wie in den jüngsten fünf. Damit gehören die Geißböcke zu dem schlechtesten Drittel der Liga. Die Innenverteidiger konnten ihren Zweikampfschnitt leicht anheben. Vor der Systemumstellung waren es im Durchschnitt der drei Abwehrspieler 60 Prozent gewonnener Zweikämpfe, in der Dreierkette 62 Prozent. Dabei fällt auf, dass Julian Pauli seinen Wert nicht halten konnte. Der Youngster rutscht von 58 auf 53 ab, während sich seine Mannschaftskollegen verbessert haben.

An den Schnitt der Top-Abwehrspieler kommen die Kölner aber bei weitem nicht dran. Der liegt bei Spielern wie Schalkes Tomas Kalas bei weit über 80 Prozent. Ganz sicher sind die Geißböcke in den vergangenen Begegnungen nicht mehr so konteranfällig gewesen wie noch zu Beginn der Spielzeit. Ob das allerdings mit einer stabileren Defensive zu tun hat, bleibt allerdings offen. Denn bekanntlich sind die Gegner der vergangenen Wochen andere, die eine andere Spielidee verfolgen. Unterm Strich wird es den Beteiligten aber auch egal sein. Schließlich kommt es am Ende auf Ergebnisse an und die waren zuletzt in aller Regel sehr positiv.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Das sind Gerhard Strubers Pläne mit Jusuf Gazibegovic

Der 1. FC Köln hat seinen ersten Spieler für die Rückrunde verpflichtet. Für den Kölner Trainer ist der Rechtsverteidiger ein alter Bekannter. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel hat sich der Coach das erste Mal zu seinem neuen Spieler geäußert. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

Der FC darf in diesem Winter wieder neue Spieler verpflichten und hat auch offenbar auch recht gut zugeschlagen. Zumindest scheint Jusuf Gazibegovic sehr vielversprechend. Und der Rechtsverteidiger ist ein alter Bekannter des Trainers. Das sind die Pläne von Gerhard Struber mit Jusuf Gazibegovic.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Mit der ersten Neuverpflichtung seit der Transfersperre scheinen die Kölner viel richtig gemacht zu haben. Zumindest ist der bisherige Karriereweg von Jusuf Gazibegovic vielversprechend und die Vorfreude bei den Fans recht groß. Und auch beim FC scheint man mit dem Transfer erwartungsgemäß sehr zufrieden zu sein. „Ich freue mich, dass es in diese Richtung gegangen ist und uns dieser Transfer geglückt ist“, sagt der Trainer, der mit dem Rechtsverteidiger schon im Juniorenbereich zusammengearbeitet hat und von daher genau weiß, was er zu erwarten hat. „Es ist ein Spieler, der sich in den letzten Jahren enorm entwickelt hat und immer schon ein unglaubliches Herz und eine unglaubliche Leidenschaft gehabt hat, sich zu entwickeln und dazuzulernen. Und das ist natürlich auch mit einem außerordentlich guten Talent gepaart“, sagt der Coach.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Struber: „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht“

Für den Trainer dürfte damit ein Wunschspieler zum FC gekommen sein. Und dementsprechend wird Struber auch sicherlich eine nicht ganz unwichtige Position bei dem Transfer eingenommen haben. „Jeder hat hier in seiner Rolle im Verein einen super Job gemacht, diesen Transfer einzutüten. Wir bekommen hier einen Spieler aus der Champions League. Und wenn nicht jeder in seiner Rolle top gehandelt hätte, dann wäre uns das nicht gelungen“, sagt der Coach. Tatsächlich wechselt ein Akteur zum FC, der noch im Januar Königsklasse spielen könnte und laut transfermarkt.de rund fünf Millionen Euro wert ist. Ein Wechsel zum FC ist also alles andere als selbstverständlich. „Es war ein richtig cooler Akt, das gemeinsam hier hinzubekommen“, so der 47-Jährige weiter.

Doch so cool der Akt auch war, er wirft natürlich perspektivisch auch Fragen in Bezug auf den Kader und die künftige Ausrichtung bei den Geißböcken auf. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird der 24-Jährige auch die Spielzeit bekommen, die sein Werdegang verspricht. Gazibegovic ist nicht von Graz losgeeist worden, um auf der Bank Platz zu nehmen. Zwar ist Gerhard Struber kein großes Freund der Wechselei und betonte in der Vergangenheit ja auch mehrfach, dass er den gedienten Spielern eine gewisse „Treue“ halten wolle, doch auf der rechten Seite sieht der Trainer Handlungsbedarf. Und „Gazi“ scheint diese Vakanz zu schließen. „Der kann links und rechts am Flügel nach vorne und hinten einfach sehr viel bewegen“, sagt der Trainer und erkennt in seiner Neuverpflichtung „Eine Energie des Gewinnens“.

Dreier- oder Viererkette mit Gazibegovic?

Und so wird sich Jan Thielmann wohl einer zuletzt eher ungewohnten Rolle stellen müssen. Das Kölner Eigengewächs könnte der große Verlierer der Neuverpflichtung werden. Denn auch auf anderen Positionen gibt es für den U21-Nationalspieler große Konkurrenz. Die Situation von Rasmus Carstensen wird auch nicht leichter. Also bleibt noch die Frage nach dem künftigen System. „Das Gute ist, dass Gazi sehr variabel ist. Er kann seine Aufgaben aus einer Dreierkette oder Viererkette sehr gut bewerkstelligen“, sagt Struber. „Er bringt eine Variabilität mit, um in unterschiedlichen Systemen zu fungieren.“ Eigentlich ist Struber ein Verfechter der Viererkette, die auch Gazibegovic in aller Regel gespielt hat. Doch die Umstellung auf Dreierkette hat zuletzt für mehr Sicherheit gesorgt. Viel wichtiger scheint dem Trainer ohnehin eine andere Eigenschaft: „Der hat das Herz am richtigen Fleck und versteht es eine Mannschaft auf seine Art und Weise mitzunehmen.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Damion Downs und Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Am Sonntag muss der FC im Duell gegen Nürnberg auf seinen Top-Torjäger verzichten. Tim Lemperle fällt mit einer Muskelverletzung aus. Dafür gibt es aber schon einen Ersatz beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

Bereits am vergangenen Sonntag wurde Damion Downs für den verletzten Tim Lemperle eingewechselt. FC-Trainer Gerhard Struber fand lobende Worte für den Youngster, betonte aber auch, dass der Offensivmann noch reifen müsse. Für das Duell gegen Nürnberg hat der Coach hohe Erwartungen an Downs, denn da sollte er sich beweisen beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg müssen die Kölner auf ihren Top-Stürmer verzichten. Tim Lemperle fällt wie berichtet mit einer Muskelverletzung aus. Der Angreifer wird mindestens für das Duell gegen den Club fehlen, vermutlich auch im letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern. Zumindest ein wenig Hoffnung besteht noch. FC-Trainer Gerhard Struber wird seine Offensive für die Begegnung gegen die Mittelfranken also auf jeden Fall umbauen müssen. Ein bitterer Ausfall, immerhin ist Lemperle in der Liga an mehr als der Hälfte aller Treffer direkt beteiligt, erzielte in den vergangenen fünf Begegnungen gleich drei Mal das entscheidende 1:0. Mehr Entscheidungsspieler geht für die Kölner dieser Tage wohl nicht. So wird es dem Trainer auch nicht ganz so leicht fallen, einen adäquaten Ersatz zu finden.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Struber: „Damion hat sich gut entwickelt“

Dabei ist der Favorit schnell ausgemacht. Damion Downs sprang am vergangenen Sonntag für Lemperle ein, wurde nach einer halben Stunde eingewechselt. Doch auch dem U20-Nationalspieler wollte gegen den Jahn nicht besonders viel gelingen. Einen Kopfball setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Downs hat in dieser Spielzeit ebenfalls bewiesen, wie wichtig der Youngster für den FC ist. Auch Downs kann wichtige und entscheidende Tore, wie beim Last-Minute-Sieg gegen Greuther Fürth. „Damion hat sich im vergangenen halben Jahr sehr gut entwickelt und ist generell ein Spieler, der ein Profil mitbringt, in dem einfach viel Potenzial vorhanden ist“, sagt der Trainer. „Grundsätzlich ist da extrem viel Speed und Dynamik zu Hause. Er hat einen guten Riecher für gefährliche Räum und ist auch im Eins-gegen-eins schwer zu nehmen.“

Hört sich also nach einer guten Alternative an. Doch Struber ist von seinem Youngster noch nicht restlos überzeugt. „Es geht darum, diesen Rohdiamanten zu schleifen“, sagt der 47-Jährige. „Er ist ein Spieler, der noch reifen muss. Er muss robuster werden. Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht.“ Dass Struber große Stücke auf seinen Angreifer hält, ist unumstritten. Sonst hätte der Youngster nicht zu Beginn der Spielzeit zur Startelf gehört. Nur ist Downs einer der Verlierer der Systemumstellung gewesen. Bislang. Das Eigengewächs stand seit der Darmstadt-Pleite nicht mehr in der Anfangsformation. Und das wurde von einigen Fans durchaus kritisch gesehen. Zumal mit Luca Waldschmidt ein Akteur auflief, dessen Formkurve wahrlich nicht immer nach oben zeigt.

Es gibt nicht viele Alternativen

Doch Waldschmidt kommt mit seinen Qualitäten als Eins-zu-Eins-Ersatz für Lemperle ohnehin nicht in Frage. So wird es wohl erneut auf den „Rohdiamanten“ hinauslaufen. Und wenn es nach Struber geht, muss dieser auch liefern. „Wenn man so ein Profil zur Verfügung hat, dann sind die Erwartungshaltungen schon mal sehr groß“, sagt Struber. Dabei hat der Stürmer schon bewiesen, dass er zu den torgefährlichen Angreifern der Liga gehört. Sechs Tore in 14 Spielen sind zumindest eine ordentliche Duftmarke – zumal der 20-Jährige ganz offensichtlich nicht lange braucht, um zu zünden. Sowohl gegen Fürth als auch gegen Hannover stand Downs gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz, bevor der Offensivspieler einnetzte.

So richtig viele Alternativen hat Struber dann auch nicht mehr. Marvin Obuz wäre sicherlich eine Option als Ersatz für Tim Lemperle. Nur gehört auch der gebürtige Kölner nicht zu den Spielern, die das große Struber-Vertrauen genießen, obwohl der Coach dem Kölner Eigengewächs den „Sprung in die Mannschaft“ prophezeite. Trotz seiner starken Vorsaison kommt Obuz in dieser Spielzeit erst auf drei Einsätze in der Liga. Zufriedenstellend wird das für den Offensivspieler nicht sein. Möglich, dass sich auch dort noch im Winter ein Wechsel anbahnt. Vor wenigen Wochen hieß es, Rot-Weiss Essen sei an einer Rückhol-Aktion des Angreifers interessiert. Die weitere Offensiv-Riege um Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz wird es wohl eher nicht in den Kölner Kader schaffen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Reicht die Zeit für Pauli?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

Eure Noten, unsere Noten – so wurden die FC-Profis gegen Regensburg bewertet

, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Eure Noten, unsere Noten – so wurden die FC-Profis gegen Regensburg bewertet

Nach dem Duell gegen Jahn Regensburg gaben zahlreiche User eine Einschätzung zur Leistung der Spieler ab. Dabei fallen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede mit beziehungsweise zu unseren Noten auf. So wurden die Spieler des 1. FC Köln von den Fans bewertet.

Es zeigten sich bei vielen Akteuren Übereinstimmungen oder nur leichte Abweichungen in der Leistungs-Einschätzung der User und von come-on-fc.com. Bei drei Spielern gab es allerdings auch größere Unterschiede. So wurden die Spieler des 1. FC Köln von den Fans bewertet.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Eigentlich war es wieder einmal ein guter Moment für Tim Lemperle, als er nach einem starken Pass von Florian Kainz sein achtes Ligator einschob. Eigentlich, weil der 22-Jährige sich umgehend nach dem Treffer an den Oberschenkel griff und nach einer guten halben Stunde vom Platz musste. Der Ausgang ist bekannt. Lemperle fällt wegen einer Muskelverletzung noch mindestens gegen Nürnberg, wenn nicht sogar die beiden restlichen Spieler der Hinrunde aus. „Das war ein richtig guter Moment, auch die Vorbereitung über den Kainz, der mit dem offenen Fuß im richtigen Moment diese Chip spielt“, sagte FC-Coach Gerhard Struber zum Treffer. „Auch der Tiefgang vom Team, immer wieder hinter die letzte Linie zu kommen und dann eiskalt zu sein vier dem Tor, das ist schon was, was uns momentan sehr hilft, um ins Toreschießen zu kommen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Unsere Noten, eure Noten – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Strubers Bewertung des Treffers trifft offensichtlich auch die Wertung der Allgemeinheit, zumindest der, die an der Bewertung der Spieler teilgenommen hat. So bekommt Lemperle trotz des frühen Aus gemeinsam mit Eric Martel von euch eine 2.3, nahezu Bestnote. Einzig Marvin Schwäbe wird im Durchschnitt von den Abstimmenden mit 1.9 bewertet. Damit decken sich diese Bewertungen auch mit der Einschätzung von come-on-fc.com. Wir bewerteten Martel und Lemperle ebenfalls mit einer zwei minus. Wie erwartet musste Martel für den ausgefallenen Julian Pauli in der Innenverteidigung ran. Diese Aufgabe meisterte der 22-Jährige ruhig und souverän. Wie in den letzten Duell kommt der etatmäßige Sechser auf eine gute Zweikampf- (61.1%) und ordentliche Passquote (80%), auch wenn diese Werte unter den sonst erreichten liegen. Schwäbes Leistung im Duell sahen wir ebenfalls bei einer zwei.

Es gibt in den Bewertungen allerdings auch einige Abweichungen zwischen unserer und eurer Bewertung. Besonders auffällig ist die Diskrepanz bei drei Spielern. Come-on-fc.com bewertete alle drei Akteure um zwei oder mehr Notenpunkte schlechter als ihr. So zum Beispiel Timo Hübers. Die User gaben dem Kölner Abwehrchef im Durchschnitt eine 2.9, was einer drei entspricht. come-on-fc.com bewertete mit einer vier plus. Ebenso verhält des sich bei Dominique Heinz. Hier gab es von euch eine 2.7 (drei plus) für seine Leistung gegen Regensburg, von uns nur eine vier plus. Die letzte Abweichung zeigte sich bei Dejan Ljubicic, der für Martel auf der Sechs einsprang. So ergab eure Bewertung eine Durchschnittsnote von 3,7, was einer vier plus entspräche. Wir bewerteten den Österreicher hingegen mit einer vier minus. Bei den anderen Spielern sind die Abstände der Bewertung nicht sehr abweichend.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

FC-Wintertransfers

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Elias Bakatukanda beim 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

„Wir sind im Austausch mit anderen Clubs“: Bei Elias Bakatukanda stehen die Zeichen auf Leihe

Der FC arbeitet weiterhin mit Hochdruck an seinem Kader. Doch es soll nicht nur Zugänge geben beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Das gab Thomas Kessler am Freitagmittag bekannt.

So wirklich überraschend kommt das nicht, aber der FC wird seine Kaderstruktur auch auf der Abschiedsseite verändern. Nun gibt es einen konkreten Wechselkandidaten beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda soll verliehen werden. Der Innenverteidiger erfährt eine hohe Wertschätzung, zum Einsatz kommt er aber so gut wie nicht.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nein, zufrieden wird Elias Bakatukanda mit dem bisherigen Saisonverlauf wohl nicht sein. Der Innenverteidiger kommt auf genau einen Einsatz, feierte also sein Profidebüt in dieser Saison gegen Schalke und stand anschließend bei den Profis nicht mehr auf dem Feld. Dabei ist die Wertschätzung gegenüber dem Abwehrspieler eine große. „Der Eli bringt schon etwas mit, das in Zukunft sehr spannend für uns werden kann“, sagt Gerhard Struber. „Da haben wir einen Rohdiamanten, der vom Potenzial her – und da will ich gar nicht so dahinträumen – wenn er zielstrebig bleibt und im Rhythmus von seiner Spielzeit bleibt, ganz interessant fürs oberste Regal wird. Doch es hat auch in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Kessler: „Dann müssen wir einen Zwischenstep finden“

Der 19-Jährige kam gegen den FC Schalke zum Einsatz, spielte auch anschließend ordentlich in den Testspielen, qualifizierte sich dann aber nicht für mehr. Und das, obwohl mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli schon mehrfach die nominellen Innenverteidiger ausgefallen waren. FC-Trainer Gerhard Struber setzte dann aber lieber auf die Fähigkeiten von Eric Martel, den der Trainer aber grundsätzlich doch eher auf der Sechs sieht. Auch deswegen werden die Kölner in der Innenverteidigung wohl noch einmal nachbessern. „“Er hat immer wieder kleine Offline-Momente. Da sind wir natürlich auch im Austausch“, sagt Struber. „Ich kann nur aus meiner Warte sprechen, ich finde ihn richtig interessant. Mit dem richtigen Step und der richtigen Plattform, kann der ganz ganz spannend werden.“

Und diese Plattform will der FC dem Spieler schnellstmöglich bieten. Denn auch weiterhin ist nicht mit Spielzeit für den gebürtigen Kölner beim FC zu rechnen. „Um diese Plattform geht es bei der Entwicklung von Ele. Wir sind da im Austausch mit dem Berater“, sagt Thomas Kessler. „Wir sind im Austausch mit anderen Clubs. Es geht darum, dass es Vereine gibt, die Interesse haben ihn auszuleihen. Wir sind uns alle einig, dass Ele irgendwann die Chance hat, zurückzukehren und dann auch einen großen Part zu übernehmen und eben diese Offline-Momente nicht mehr hat.“ Kessler sprach an, dass es gerade auf dem Level diese Augenblicke nicht mehr geben dürfe. „Gerade in den Spielen, in denen es sehr sehr knapp ist“, so Kessler weiter. „Wir sind auf der Suche nach einem Club, einem Trainer. Es geht nicht darum, den Jungen wegzubringen, sondern den richtigen Partner zu finden, um eine Leihoption zu bekommen, wo er viel Spielzeit bekommt.“

Kessler erklärte, dass die Regionalliga für den Abwehrspieler nicht mehr ausreiche. „Wenn das RheinEnergie-Stadion noch ein wenig zu groß ist und das Franz-Kremer-Stadion ein wenig zu klein, dann müssen wir einen Zwischenstep finden.“ Zu weiteren Personalien wollte sich der Leiter der Lizenzspielabteilung nicht äußern.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Marvin Schwäbe – erst ausgebootet, dann wechselwillig, nun einer der besten Keeper der Liga?

Marvin Schwäbe 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 50

Marvin Schwäbe – erst ausgebootet, dann wechselwillig, nun einer der besten Keeper der Liga?

Noch vor wenigen Monaten standen die Zeichen auf Abschied, nun steht er wie kaum ein anderer für den Aufschwung beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder fester Rückhalt beim FC. Und das scheint den Geißböcken gut zu tun.

Vor wenigen Monaten hätte wohl kaum noch jemand damit gerechnet, dass der Kölner Keeper wieder die Nummer eins werden würde, doch er ist wieder Stammkeeper beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder fester Rückhalt beim FC. Und nicht nur das: Die Werte des Keepers sind beeindruckend.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


So ein wenig paradox wirkt die Personalie Marvin Schwäbe dann ja doch. Im Sommer war der Wirbel zumindest groß, die Nebengeräusche doch sehr laut um den Keeper, der beim FC dieser Tage gerade aufgrund seiner Ruhe eine so wichtige Rolle bei den Geißböcken spielt. Die Hintergründe sind mehrfach wiedergegeben, wenn auch in unterschiedlicher Sprechweise. Auf der einen Seite, die Variante, Schwäbe habe einen Wechselwunsch hinterlegt, Mitstreiter Jonas Urbig sei daraufhin zur künftigen Nummer eins ernannt worden und Schwäbe habr wiederum einen Abschied dann auch forciert. Auf der anderen Seite die geäußerten Zweifel, dass es sich denn da auch um die richtigen zeitlichen Abläufe handle. Am Produkt änderte das alles wenig. Marvin Schwäbe, im vergangenen Jahr noch im Dunstkreis der Nationalmannschaft, saß plötzlich beim Zweitligisten auf der Bank.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Schwäbe beim FC wichtiger Rückhalt

Und das, obwohl die Leistungen des Keepers sicherlich am wenigsten mit dem Abstieg in Liga zwei verknüpft werden können. „Dass ich nicht ganz so zufrieden war mit der Situation, das kann jeder verstehen, der mal auf dem Platz gestanden hat“, sagt der Kölner Keeper nun bei „HvK & Tusche – Dein Zweitligatalk“ auf „Sky“. Die Situation war alles andere als zufriedenstellen, doch der Keeper hat sich diesem Schicksal nicht einfach ergeben, Schwäbe hat sich professionell verhalten. „Ich habe viel investiert und reingehauen, um das ein Stückweit möglich zu machen“, sagt der Keeper und meint mit „das“ die Rückkehr ins Kölner Gehäuse. Denn dort steht der 29-Jährige seit einigen Wochen wieder und gleichzeitig wie kaum ein anderer Akteur für den Umschwung bei den Geißböcken.

Seit sieben Spielen steht der Torwart wieder zwischen den Pfosten, seit sieben Spielen ist der FC ungeschlagen. In der Liga gewannen die Kölner vier Begegnungen, spielten einmal Remis, kassierten aber vor allem nur zwei Gegentore. In den ersten zehn Begegnungen der Saison waren es derer 20. Der Gegentorschnitt wurde also von 2 auf 0,4 drastisch reduziert. Doch Schwäbe sieht sich nicht in alleiniger Verantwortung für den Aufschwung. „Ich glaube, dass es ein Zusammenspiel ist. Natürlich hatten wir die Systemumstellung, natürlich haben wir ein, zwei Spieler getauscht – grundsätzlich passt das alles sehr gut zusammen“, sagt der Torhüter. „Das darf gerne so weitergehen. Wir sind aktuell sehr stabil hinten raus. Wir machen da einen sehr guten Job. Wenn es so weitergeht, können wir noch den ein oder anderen Punkt einfahren und vielleicht das ein oder andere mal nochmal zu Null spielen.“

Schwäbe: „Es ist alles beigelegt“

Mit großer Wahrscheinlichkeit kommen auch noch weitere Punkte zu dem Aufschwung dazu. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass nicht alle der jüngsten Gegner das Offensivfeuerwerk abgebrannt haben, wie beispielsweise zu Saisonbeginn der Karlsruher SC. Dennoch sind die Leistungen von Schwäbe sicherlich nicht zu schmälern. Der Wert von 0,4 Gegentoren pro Spiel ist mit Abstand der beste der 2. Bundesliga. Schwäbe parierte zudem 80 Prozent aller gegnerischen Torschüsse, auch dort ist der Keeper statistisch der beste der Liga. Vor Ron-Robert Zieler und Florian Kastenmeier. Natürlich sind die Werte mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, schließlich steht der Keeper erst seit fünf Ligaspielen im Gehäuse. Und der FC hat in diesem Zeitraum auch nur noch elf Schüsse aufs Kölner Tor bekommen.

Dennoch sind die Werte des Keepers aktuell gute und Schwäbe unumstritten ein Rückhalt der Mannschaft. Und so stellt sich natürlich die Frage, wie es mit Marvin Schwäbe jetzt weitergeht. Bleibt der Keeper nun als Stammtorhüter? Die Diskussionen vom Sommer sind jedenfalls beigelegt. „Jeder hat seine Meinung und jeder hat da seine Auffassung. Wir haben intern drüber gesprochen“, sagt Schwäbe. „Es ist alles mehr oder weniger bei Seite geräumt. Es ist alles entspannt.“ Und genauso wird der Keeper beim FC am dringendsten gebraucht.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?