Das nächste Puzzle: Gesperrt, angeschlagen, „Offline-Momente“ – es bleibt die Baustelle beim 1. FC Köln

Gerhard Struber während des Spiels des 1. FC Köln gegen Nürnberg
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Das nächste Puzzle: Gesperrt, angeschlagen, „Offline-Momente“ – es bleibt die Baustelle beim 1. FC Köln

Ausgerechnet Dominique Heintz holte sich am vergangenen Spieltag seine fünfte Gelbe Karte ab und wird gegen seinen Heimatclub Kaiserslautern fehlen. Der Einsatz von Julian Pauli ist noch fraglich. Und so zeigt sich einmal mehr eine Schwachstelle beim 1. FC Köln: In der Innenverteidigung muss der FC nachbessern.

Dominique Heintz gesperrt, Julian Pauli angeschlagen und Elias Bakatukanda noch mit zu vielen „Offline-Momenten“ – dem FC drohen die Innenverteidiger auszugehen. Zumindest muss sich Gerhard Struber für die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern etwas einfallen lassen. Und die Personalien zeigen die Schwachstelle des 1. FC Köln: In der Innenverteidigung muss der FC nachbessern.

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Gut dreieinhalb Monate musste Elias Bakatukanda warten, bevor der junge Abwehrspieler seine Einsatzzahl bei den Profis von einem auf zwei verdoppeln konnte. Gegen den FC Schalke 04 hatte der Innenverteidiger im September sein Debüt gefeiert. Am vergangenen Sonntag gegen Nürnberg wurde der 20-Jährige eingewechselt. Noch vor wenigen Tagen hatte Thomas Kessler eine Leihe für den Youngster in dem Raum gestellt. Und auch Struber deutete an, dass Bakatukanda, der immer wieder über „Offline-Momente“ verfüge, mehr Spielpraxis sicher guttun würde. Nun erhielt er auch beim FC wieder ein paar Minuten Spielzeit. Damit ist eine Leihe natürlich sicher nicht vom Tisch. Auch nicht, wenn im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern die nächsten Minuten dazukommen könnten. Vielleicht sogar von Beginn an.

Heintz verpasst sein Heimspiel

Zumindest stehen die Chancen nicht schlecht. Denn Struber wird seine Abwehr ein weiteres Mal umbauen müssen. Dominique Heintz steht dem FC am kommenden Sonntag im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern (13.30 Uhr, Sky oder ab 12.15 im Liveticker beim come-on-f.com) nicht zur Verfügung. Der Routinier hatte gegen Nürnberg die fünfte Gelbe Karte gesehen. In der Aktion vermutlich zu unrecht, allerdings hatte sich der Abwehrspieler reichlich für eine Verwarnung beworben. Nun verpasst der 31-Jährige sein persönliches Heimspiel. Heintz kam in Neustadt an der Weinstraße auf die Welt, wuchs in Kirrweiler knapp 30 Kilometer vor den Toren Kaiserslauterns auf. Der Vater nahm ihn mit „auf den Betze“. Mit sieben Jahren spielte Heintz für die Junioren des FCK, durchlief sämtliche Jugendmannschaften, stand lange als Balljunge auf dem Platz und als Fan auf der Tribüne. Mit 19 Jahren wurde sein Traum vom Profifußball in Lautern wahr. 

Am Sonntag wird der Pfälzer also nicht auf dem „Betze“ auflaufen. Und der Kölner Coach wird sich erneut etwas einfallen lassen müssen. Zumal Heintz in absoluter Topform ist, seit Wochen der konstanteste Innenverteidiger der Geißböcke ist und gegen Nürnberg überragte. Die Personalie verdeutlicht einmal mehr, wie eng die Kölner in der Innenverteidigung besetzt sind und wie dringend ein Nachbessern im Winter nötig ist. Denn neben Heintz ist ein Einsatz von Julian Pauli offen, zumindest von Beginn an fraglich. Der Kölner Youngster war im DFB-Pokal mit Marton Dardai zusammengerauscht, war später ausgewechselt worden und seitdem für nun zwei Begegnungen ausgefallen. Die Trainingseinheit am Mittwoch kam ebenfalls noch zu früh. Pauli soll erst am Donnerstag wieder ins Training einsteigen.

Welche Alternativen hat Struber?

Aber auch dann ist nicht klar, ob Pauli schon wieder von Beginn an ran darf. Zuletzt betonte der Kölner Coach, man wolle nicht zu früh ins Risiko gehen. Somit könnten zwei der drei Stamm-Innenverteidiger ausfallen. Für Pauli spielt zurzeit der etatmäßige Sechser Eric Martel in der Abwehrzentrale. Eine durchaus gute Alternative. Martel sprang schon mehrfach für verletzte Innenverteidiger in der Spielzeit ein, löst die Rolle ebenfalls sehr souverän. Allerdings wirkt Timo Hübers auf der rechten Seite nicht immer sattelfest, scheint sich im Zentrum wohler zu fühlen. Und der Rollentausch von Martel zeigt, wie begrenzt das Vertrauen in Bakatukanda ist. Doch sollte Pauli wirklich ausfallen, sind die Alternativen rar. Möglicherweise bekommt aber auch Max Finkgräfe nochmal die Chance, sich positionsfremd zu zeigen. Der Youngster kam gegen Regensburg zu seinem dritten Einsatz und spielte für Heintz in der Innenverteidigung.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Wirbel um Lemperles Zukunft – die Entscheidung ist gefallen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Wirbel um Lemperles Zukunft – die Entscheidung ist gefallen

Aktuell ist er verletzt und FC-Trainer Gerhard Struber muss improvisieren. Doch schon bald braucht der Trainer offenbar eine neue Dauerlösung: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Die Zeichen stehen nach einem Artikel der „Sport Bild“ eindeutig auf Abschied.

Beim verdienten 3:1-Erfolg über Nürnberg musste er verletzt passen, wie oft der Angreifer noch für die Geißböcke aufläuft ist fraglich: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Zumindest lassen die Aussagen seines Beraters gegenüber der „Sport Bild“ nur wenig andere Ideen zu.

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Am Sonntagnachmittag saß Tim Lemperle auf der Tribüne des Kölner Stadions und verfolgte das Spiel seiner Geißböcke gegen den 1. FC Nürnberg. Nur wenige Minuten zuvor war FC-Trainer Gerhard Struber noch gefragt worden, wie der Ausfall seines Topstürmers zu kompensieren sei. Nur mit der gesamten Mannschaft lautete die Antwort des 47-Jährigen und als hätte das Team die Worte gehört, lieferte es ab. 3:1 setzten sich die Kölner gegen den 1. FC Nürnberg verdient durch. Ob Lemperle gegen Kaiserslautern wieder auflaufen kann, ist noch offen, wenn auch unwahrscheinlich. Dann würde nach der Logik des Trainers wieder die Mannschaft einspringen müssen. Dass der FC in der kommenden Saison dann eine Dauerlösung für den fehlenden Stürmer finden muss, nimmt immer genauere Konturen an.

Gutes Verhältnis zwischen Trainer und Lemperle

Denn die Zeichen stehen offenbar endgültig auf Abschied. Lemperle und der FC haben wohl spätestens nach dem kommenden Sommer keine gemeinsame Zukunft mehr. Das geht zumindest aus einem Artikel der „Sport Bild“ hervor. Die Entscheidung scheint final. Das bestätigte der Beraten unter anderem der „Kölnischen Rundschau“. Doch der Artikel wirft einige Fragen auf. „Uns liegt vom FC kein Angebot vor“, sagt Lemperles Berater Dusan Jevtic von der Agentur „Rogon“ zu „Sport Bild“. Erstaunlich, denn der Stürmer hat in dieser Saison bereits neun Tore erzielt, zwei vorbereitet. Von den vergangenen sechs Ligaspielen entschied Lemperle drei jeweils mit dem 1:0. In den Wochen vor seiner Verletzung war der 22-Jährige also so etwas wie die Kölner Lebensversicherung. Kein Wunder also, dass FC-Trainer Gerhard Struber um seinen Angreifer kämpft.

Nach dem Spiel gegen Regensburg hielt der Coach eine flammende Rede für seinen Stürmer. „Ich denke, Tim weiß, was er am FC hat. Er weiß auch, was er an uns hat, in der Zusammenarbeit. Was für ein Vertrauen wir miteinander aufgebaut haben. Für so einen jungen Spieler ist es entscheidend, diese Spielzeit über einen längeren Zeitraum zu nutzen, um dann möglicherweise den großen Wurf zu landen – und nicht das erstbeste Angebot anzunehmen“, sagte der Trainer. „Ich bin mir sicher, dass er mit uns gemeinsam einen sehr, sehr interessanten Weg beim FC vor sich hat. Der resultiert natürlich aus viel Spielzeit“. Das gute Verhältnis zwischen Coach und Spieler bestätigt auch Jevtic. Aber: „Der Trainer weiß vielleicht gar nicht, dass es keine konkreten Verhandlungen gab.“ Das letzte Gespräch habe es laut Jevtic im vergangenen Sommer gegeben und da sei es um die Rückkehr ans Geißbockheim gegangen. Erst im November habe der Verein vorgefühlt.

Vertragsverlängerung sehr unwahrscheinlich

Laut „Sport Bild“ habe es Anfang Dezember dann tatsächlich einen Termin in Köln gegeben. Wie es in dem Artikel heißt, hätten Christian Keller und Thomas Kessler an dem Gespräch teilnehmen sollen. Es erschien aber nur Kessler, da Keller auf einem anderen Termin in Frankfurt weilte. Als Jevtic davon erfuhr, sei er gegangen. „Das Gespräch mit Thomas Kessler war bis dahin zwar angenehm. Aber wenn derjenige, der am Ende entscheidet, anscheinend keine Lust hat, über Tims Zukunft zu sprechen, kann das Interesse des 1. FC Köln an einer Verlängerung nicht besonders groß sein“, zitiert die „Bild“ Lemperles Berater. Eine Vertragsverlängerung erscheint unter diesen Aussagen nur schwer vorstellbar. Mittlerweile hat der Berater auch gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigt, dass es diese in Köln nicht geben wird.

Lemperle hat noch bis zum kommenden Sommer Vertrag in Köln, wird den beim FC auch erfüllen, den Verein dann aber ablösefrei verlassen. Ab dem 1. Januar darf das Kölner Eigengewächs bei anderen Clubs unterschreiben. Nach wie vor soll die TSG Hoffenheim richtig hoch im Kurs stehen, es gibt aber wohl noch weitere Interessenten aus der Bundesliga. Lemperle kam im Sommer 2017 zum FC, durchlief einige Juniorenteams, bevor dann im Sommer 23 die Leihe nach Fürth folgte. Im vergangenen Sommer wurde der 22-Jährige zurückgeholt. Auch aufgrund der Transfersperre fand Lemperle nun einen festen Platz im Kölner Kader und avancierte schnell zu einem der absoluten Leistungsträger. Nun scheint der Durchbruch beim FC geschafft und der Angreifer auf dem Absprung. Köln verliert erneut ein großes Talent ablösefrei.

Warum der Weg an die Öffentlichkeit?

Auf der anderen Seite muss die Frage erlaubt sein, warum der Spielerberater gerade jetzt den Weg an die Öffentlichkeit sucht. Schon vor einigen Wochen hatte sich Jevtic in der „Kölnischen Rundschau“ geäußert und dort auch Gespräche mit dem FC angekündigt. Vermutlich die, die für Anfang Dezember geplant waren. Kurz zuvor waren Gerüchte aufgeploppt, Lemperle sei sich bereits mit der TSG Hoffenheim einig, würde ein siebenstelliges Handgeld kassieren. Das dementierte Jevtic und betonte, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Allerdings deutete der Berater auch an, dass es weitere Interessenten gäbe und nun, dass die Kölner aus dem Raster herausgefallen seien. Laut „Sport Bild“ habe Kessler im November bei Lemperle erfolglos „angeklopft“. Dass es ein Vertragsangebot nicht gegeben hat, könnte also auch sehr wohl damit zutun haben, dass die Geißböcke mit ihrem Anliegen anscheinend auch mehrfach abgeblitzt sind.

Zumindest sportlich war nach der beeindruckenden Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge wieder Ruhe rund ums Geißbockheim eingekehrt. Nun der nächste Wirbel. Jevtic ist Berater der Agentur Rogon von Berater-Schwergewicht Roger Wittmann. Diese ist gerade bei dem Umgang mit jungen Spielern nicht unumstritten. Angeblich auch nicht beim FC. Das Verhältnis gilt zumindest nicht erst seit dem Wirbel um den ablösefreien Abgang von Justin Diehl als angespannt. So oder so: In der Vergangenheit wurde immer wieder spekuliert, dass sich Lemperle nicht ausreichend wertgeschätzt fühle. Das soll angeblich auch bei Justin Diehl so gewesen sein.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Wieder auf dem Feld – Ein Fingerzeig für die Zukunft?

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Wieder auf dem Feld – Ein Fingerzeig für die Zukunft?

Der Stürmer der Kölner stand die vergangenen Spiele nicht mehr auf dem Feld oder sogar gar nicht erst im Kader und wurde bereits als Wechselkandidat gehandelt. Gegen den 1. FC Nürnberg bekam Steffen Tigges dann doch wieder Einsatzzeit von Gerhard Struber. Ein Fingerzeig, dass der 26-Jährige doch bleibt? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

Die sechs Spielminuten gegen Nürnberg sind sicher nicht viel Zeit, um sich zu beweisen. Auffallend ist der Einsatz – auch mit dem Wissen des Ausfalls von Tim Lemperle – aber schon. Vor allem, weil die Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz weiterhin nicht im FC-Spieltagskader standen. Ist der Einsatz vom 21-Jährigen ein Fingerzeig in Richtung Zukunft? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

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Als am Sonntagmittag in der 84. Minute beim 1. FC Köln gewechselt wurde, dürfte die Verwunderung bei manchem Fan dann doch schon groß gewesen sein. FC-Coach Gerhard Struber wechselte Steffen Tigges für den stark aufspielenden Damion Downs ein. Ausgerechnet Tigges. Der 26-Jährige hatte in den vergangenen Wochen bekanntlich bei den Geißböcken keine Rolle mehr gespielt. Zwar stand der Angreifer schon gegen Regensburg im Kader, Tigges kam aber nicht zum Einsatz. In den vier Begegnungen zuvor war der Angreifer nicht berücksichtigt worden. Das größte Vertrauen genießt der Stürmer unter dem neuen Trainer nicht. Und auch gegen den 1. FC Nürnberg konnte sich Tigges nicht beweisen. Tigges zog gerade einmal vier Sprints an, hatte fünf Ballkontakte. Allerdings wären andere Werte in den verbleibenden sechs Minuten plus Nachspielzeit auch schwer.

Adamyan und Dietz weiterhin außen vor

Immerhin erhielt der Offensivmann aber wieder eine Chance von Struber – anders als seine Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz. Dass sich der FC in diesem Winter von einigen Spielern trennen will, ist kein Geheimnis. So wurde unter anderem von harten Kaderentscheidungen gesprochen, die anstehen können. Spätestens nach dem Testspiel gegen Aachen, in dem bekanntlich weder Adamyan noch Dietz zum Einatz kamen, sich als einzige Spieler im Aufgebot nur aufwärmen dürften, liegt der Verdacht nahe, dass die Angreifer keine Zukunft mehr beim FC haben. Zumal der Armenier sechs Spiele nicht mehr im Kader stand, zuletzt also Ende Oktober auf der Bank Platz nahm und auch auf dem Spielfeld gestanden hatte. Dietz wurde zuletzt gegen Darmstadt berücksichtigt, schaute aber nur 90 Minuten zu.

„Es ist natürlich eine Situation, in der wir alle wissen, dass es bei dem einen oder anderen im Winter in eine andere Richtung gehen könnte“, sagte Struber damals. Und Tigges? Der Stürmer spielte gegen Aachen einige Minuten, wurde aber frühzeitig ausgewechselt. Nun wieder im Kader und auch wieder auf Feld. Hat der 26-Jährige noch eine Zukunft in Köln? Angesichts der Transferpläne der Geißböcke scheint das auch weiterhin eher unwahrscheinlich. Der FC will mindestens einen, dem Vernehmen nach zwei Stürmer verpflichten, die den Kölnern auch direkt weiterhelfen können. Die Offensive der Geißböcke ist ohnehin quantitativ gut besetzt. Selbst Damion Downs hatte es bekanntlich zuletzt schwer, profitierte von der Verletzung von Tim Lemperle und nutzte seine Chance, so dass der Stürmer die Strubersche „Competition“ auch für die Rückrunde schon eröffnet haben dürfte.

Osnabrück und Essen sollen angefragt haben

Ein Transfer scheint also nach wie vor sehr wahrscheinlich. Zumal es Interessenten geben soll. Wie „RevierSport“ erst jüngst berichtete, sollen der VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen beim FC angefragt haben. Die „WAZ“ wiederum will in der vergangenen Woche erfahren haben, dass sich die beiden Drittligisten aber einen Korb abgeholt haben. Denn Tigges soll laut Artikel zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage von Seiten des Vereins über seine Zukunft erhalten haben und wenn es so kommt einen Wechsel in die 2. Bundesliga oder ins benachbarte Ausland präferieren. Ob es in den vergangenen Tagen weitere Anfragen gegeben hat, ist bislang offen.

Tigges sammelte in dieser Spielzeit bislang 88 Einsatzminuten, ein Tor erzielte der Stürmer bislang nicht. Der 26-Jährige kam im Sommer 22 zum FC. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer auf 72 Pflichtspiele für die Kölner, erzielte zehn Tore und bereitete zwei vor. Eine Bewerbung für mehr sieht definitiv anders aus.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC bestätigt: Markus Rejek verlässt den 1. FC Köln

Markus Rejek vom 1. FC Köln
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FC bestätigt: Markus Rejek verlässt den 1. FC Köln

Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege. Das hat der Verein am Mittag bestätigt. Der 56-Jährige wird seinen bis 2025 laufenden Vertrag nicht verlängern.

Führungswechsel bei den Geißböcken. Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen spätestens im Sommer 25 getrennte Wege. Das bestätigte der Verein am Mittag. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die Personalie bereits berichtet.

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Rejek, der zuvor unter anderem bei Arminia Bielefeld und Borussia Dormund tätig war, ist seit 2022 einer von drei Kölner Geschäftsführern, der Vertrag des 56-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer und wird nun nicht verlängert. „Wir danken Markus Rejek für sein Engagement und seinen Einsatz für den 1. FC Köln“, sagt FC-Präsident Werner Wolf. „Wenn jemand aus persönlichen Gründen gehen möchte, hat man diesen Wunsch zu respektieren. Markus hat in den vergangenen zwei Jahren wichtige Impulse gesetzt und die Bereiche Marketing und Vertrieb erfolgreich weiterentwickelt. Wir wünschen Markus für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“ Die Entscheidung kommt doch überraschend, denn der Kölner Geschäftsführer hatte zuletzt noch divers Dinge beim FC angestoßen.

Rejek: „Ich danke dem gesamten Club“

Unter anderem hatte der Verein erst kürzlich bekannt gegeben, sich künftig selbst vermarkten zu wollen, der Vertrag mit dem bisherigen Vermarkter Infront sollte nicht verlängert werden. Dafür sollte der 56-Jährige nun ein eigenes Team zusammenstellen. Der FC verfolgt seit einigen Jahren einen „Matchplan“, mit dem die Einnahmen deutlich erhöht werden sollen. Darunter fällt unter anderem die Selbstvermarktung. Auch die Übernahme des Catering im Kölner Stadions sowie die eigenständige Führung des Restaurants im Geißbockheim gehörten zu weiteren Prozessen, die Rejek ins Rollen gebracht hat. Allerdings hinken die Kölner weit hinter den eigenen Erwartungen bei der Einhaltung der erhofften Zahlen jenes Plans zurück.

„Ich blicke auf zweieinhalb intensive und emotionale Jahre beim 1. FC Köln zurück“, sagt Markus Rejek. „Es ist uns im Team gelungen, die wichtigsten Verträge langfristig zu deutlich verbesserten Konditionen zu verlängern. Die Hospitality-Bereiche im RheinEnergieSTADION wurden erweitert und das Public Catering in Eigenregie übernommen. Wir haben große Schritte im Bereich Marke und Identität vollzogen. Dazu gehört auch der Club der Legenden, den wir erst kürzlich ins Leben gerufen haben. Wir haben den Verein in vielen wichtigen Geschäftsfeldern gemeinsam weiterentwickelt. Darauf können wir stolz sein“, so Rejek. „Ich danke dem gesamten Club und vor allem den Mitarbeitenden am Geißbockheim für die Zusammenarbeit und das Vertrauen. Es ist eine große Freude, Teil dieser besonderen Fußball-Familie sein zu dürfen. Ich wünsche dem 1. FC Köln für die Zukunft maximalen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg.“

Ob es nun schon vor Ende des Vertrags zur Trennung kommen wird, ist aktuell offen. Genauso sind die exakten Gründe für das plötzliche Aus unbekannt. In der Vergangenheit wurde aber spekuliert, dass es zwischen Rejek und Christian Keller nicht immer harmonisch zugegangen sei.



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Transfergerüchte

Ein Leihspieler wird mit Traumtor zum Matchwinner, ein weiterer bereitet wieder vor

Said El Mala mit Ball
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Ein Leihspieler wird mit Traumtor zum Matchwinner, ein weiterer bereitet wieder vor

Während der FC aktuell nach neuen Spielern sucht, sammeln künftige Akteure fleißig Spielpraxis und das mitunter sogar sehr erfolgreich. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Der erste Winter-Neuzugang ist offiziell bestätigt, an weiteren wird mit Hochdruck gearbeitet. Mittelfristig setzen die Kölner aber auch auf Spieler, die bereits verpflichtet und direkt wieder verliehen wurden. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Während sich der FC aktuell mit dem Kader für die Rückrunde und kurzfristige Zukunft beschäftigt, sammeln die mittelfristigen Verstärkungen weiter Spielpraxis und zum Teil auch Erfolgserlebnisse. So avancierte Said El Mala am vergangenen Wochenende zum absoluten Matchwinner bei Viktoria Köln. Der Offensivspieler wurde bekanntlich im vergangenen Sommer von den Geißböcken unter Vertrag genommen und direkt wieder an den abgebenden Club, eben die Viktoria, verliehen. Beim Drittligisten soll der 18-Jährige weiter Spielpraxis sammeln. Doch Said El Mala macht auch weiterhin auf sich aufmerksam. Es sieht so aus, als haben sich die Kölner tatsächlich einen Rohdiamanten an Land gezogen. Einen Rohdiamanten, der aber erst im kommenden Sommer zum Geißbockheim kommen wird. Der FC wird dem Vernehmen nach keinen Gebrauch von einer früheren Rückkehr machen.

El Mala mit Traumtor

Gegen Hannover 96 II avancierte der Youngster am Wochenende zum Matchwinner. Schon in der ersten Halbzeit kam der 18-Jährige zu zwei dicken Möglichkeiten, nutzte diese aber noch nicht. Das machte Said El Mala im zweiten Abschnitt deutlich besser. Mit einer einfachen Finte ließ der Angreifer seinen Gegenspieler Eric Uhlmann links liegen und zirkelte anschließend das Spielgerät in den Giebel. Wenige Minuten später ging der Kölner nach einem Foulspiel von Tim Walbrecht zu Boden, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und Serhat Güler verwandelte zum 2:1. Erst in der Schlussphase fiel noch der Anschlusstreffer. Für El Mala war es bereits der fünfte Treffer in der 3. Liga, zudem bereitete der Youngster noch drei weitere Tore vor. Mit der Ausbeute ist der 18-Jährige natürlich Stammspieler.

Für Bruder Malek El Mala, ebenfalls vom FC verpflichtet, läuft es dagegen nicht ganz so rund. Zumindest kommt der ältere der Brüder nicht auf die gewünschte Einsatzzeit, spielte erst zehn Mal und nie von Beginn an. Zuletzt fiel der 19-Jährige auch einige Begegnungen aus. Wie es mit Malek El Mala weitergeht, ist wohl noch nicht entschieden. Richtig viel Spielminuten sammelte Chilohem Onuoha zuletzt auch nicht. Der Angreifer spielt aktuell für den SC Verl. Der Drittligist hat sich in der Liga mittlerweile gefangen, feierte am Wochenende einen verdienten 4:0-Erfolg über 1860 und verbesserte sich auf den elften Tabellenplatz. Immerhin bereitete der Offensivspieler kurz nach seiner Einwechslung das vierte Tor mit einem tollen Pass in die Box vor. Auch Mansour Ouro-Tagba wurde bei der 2:4-Pleite des Jahn gegen den KSC eingewechselt, hatte aber keinen Einfluss mehr aufs Spiel.



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Transfergerüchte

Eine vielversprechende Alternative? Florian Kainz lässt alte Stärke wieder aufblitzen

Florian Kainz jubelt nach seinem Treffer gegen Nürnberg
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Eine vielversprechende Alternative? Florian Kainz lässt alte Stärke wieder aufblitzen

Neben Damion Downs und Dominique Heintz überzeugte am Sonntag noch ein ganz anderer Spieler beim 1. FC Köln: Florian Kainz wird in dieser Form zu einer wichtigen Option für die Geißböcke.

Nach der schwachen Vorsaison und langer Verletzungspause dreht er am vergangenen Sonntag mal wieder richtig auf für den 1. FC Köln: Florian Kainz wird in dieser Form zu einer wichtigen Option für die Geißböcke. Nun steht die Begegnung gegen Kaiserslautern an und Kainz hat wohl nicht die besten Erinnerungen.

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Die erste Aktion ließ weniger Gutes erahnen. Zumindest war schon im Ansatz zu sehen, dass sie nicht von Erfolg gekrönt sein würde. Florian Kainz bekam schon nach wenigen Minuten in der eigenen Hälfte im Duell gegen den 1. FC Nürnberg den Ball, legte sich diesen ein, vielleicht zwei Meter zu weit vor und die Kugel war schon wieder weg, beim Gegner. Eine unglückliche Situation, die man gerade in der vergangenen Saison immer mal wieder beim damaligen Kapitän der Kölner zu sehen bekam. Eine technische Unsauberkeit, die man wiederum davor eher selten im Kainz-Repertoire vermutet hätte. Die vergangene Spielzeit hat sicher auch bei dem Mittelfeldspieler Spuren hinterlassen, der lange gar nicht in Tritt kam und in dieser Saison lange verletzt war.

Kainz dreht auf

Doch Kainz biss sich am Sonntag in die Begegnung und drehte erstaunlich auf. Und das nicht nur, weil er schon nach wenigen Minuten Verantwortung übernahm, als Schiedsrichter Robin Braun nach einem Foulspiel an Damion Downs auf Elfmeter entschied. Noch im Pokal sowie gegen Regensburg hatte sein Landsmann Dejan Ljubicic geschossen, einmal getroffen, einmal vergeben. Nun also Kainz. „Dass ich den Elfmeter schießen, war abgesprochen. Ich hätte schon im letzten Spiel gerne geschossen, aber da Dejo drei Tage vorher getroffen hatte, war klar, dass er ihn schießen würde“, sagte der 32-Jährige. „Die letzten Jahre habe ich immer geschossen und da dann auch immer eine gute Quote. Ich freue mich, dass ich ein Tor gemacht habe“, so der Österreicher weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und diese Freude übertrug sich in pure Spielfreude. Nur ein paar Augenblicke später setzte der Mittelfeldspieler wenige Meter hinter der Sechzehnerlinie zu einer Zidane-Gedächtnis-Drehung an. Es folgte die nächste feine Einzelaktion, die allerdings brotlos blieb, bevor Kainz seinen Mitspieler Jan Thielmann mit einem perfekten Doppelpass Richtung Grundlinie schickte. Thielmann traf aber die falsche Entscheidung. Auch der nächste Pass kam genau an. Leart Pacarada spielte auf den Österreicher, der leitete mit seinem Ball in den Lauf von Downs das 3:0 ein. Und nur wenige Minuten vor der Pause hätte der Ex-Kapitän seine starke Leistung fast mit seinem zweiten Tor gekrönt, doch Kainz verpasste den Ball von Thielmann knapp. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können“, sagte Kainz, der daran seinen Anteil hatte. 

Kainz neben Heintz und Downs stärkster Kölner

Der Mittelfeldspieler erinnerte in den ersten 45 Minuten sehr stark an jenen Kainz, der in der Saison 22/23 zu den Akteuren gehörte, der die Lücke im Angriff auffing. Nach dem Abgang von Anthony Modeste war bekanntlich ein sportliches Vakuum in der Sturmzentrale aufgeploppt. Dieses fiel allerdings nicht so sonderlich ins Gewicht, weil gerade das Mittelfeld so stark agierte. Kainz erzielte sechs Treffer, bereitete in der Liga zehn weitere vor. Kein anderer Akteur der gesamten Liga kreierte in jener Spielzeit so viele Großchancen wie Kainz. Der Österreicher war einer der gefährlichsten Spieler der Liga. Davon war dann eine Saison später nicht mehr viel geblieben. Auch 23/24 erzielte der Österreicher immerhin fünf Treffer, davon aber den Großteil vom Punkt. Und obwohl Kainz im Derby gegen Gladbach zwei Tore erzielte, einen richtig guten Florian Kainz suchte man beim FC lange vergebens.

Am Sonntag waren die ersten 45 Minuten richtig gut, Kainz sicherlich neben den überragenden Dominique Heintz und Damion Downs ein weiterer Gewinn der Begegnung. Nach dem Wechsel tauchte der Mittelfeldspieler dann aber wie zahlreiche weitere Akteure nach und nach ab. „Die zweite Halbzeit war dann nicht mehr so gut, aber Nürnberg war auch deutlich besser. Da haben wir uns schwerer getan“, sagte Kainz. „So ist das, wenn man 3:0 führt und der Gegner dann alles aufbringt.“ An der 3:0-Führung hatte der Mittelfeldspieler jedenfalls großen Anteil. Zwei Mal stand Kainz nun in der Anfangsformation und gerade die Begegnung gegen Nürnberg gibt Anlass zur Hoffnung auf mehr. Am kommenden Sonntag wird Kainz wahrscheinlich wieder starten. Dann gegen Kaiserslautern. Die Erinnerungen an den FCK sind nicht die besten: Gegen die Pfälzer sah der Österreicher beim letzten Aufeinandertreffen nach einem Frustfoul Rot. Dann lieber den Kainz mit Spielfreude.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nicht unbedingt vorhersehbar: Der 1. FC Köln hat sein Ziel bisher erreicht – ein Kommentar

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Nicht unbedingt vorhersehbar: Der 1. FC Köln hat sein Ziel bisher erreicht – ein Kommentar

Noch ein Duell steht für den FC vor der Winterpause und somit in der Hinrunde an. Die Geißböcke liegen in der Tabelle aktuell auf Platz zwei und werden den Anschluss an die Aufstiegsplätze auch am kommenden Sonntag nicht verlieren. In der Liga läuft es rund für den 1. FC Köln: Der FC hat sein Ziel erreicht – ein Kommentar.

Die 2. Bundesliga ist eng wie nie. Und so reichten dem FC sechs ungeschlagenen Spiele in Folge, um ein Wörtchen mitzureden an der Tabellenspitze. Ein Spiel vor der Rückrunde heißt es Rang zwei für den 1. FC Köln: Der FC hat sein Ziel erreicht – ein Kommentar.

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FC-Trainer Gerhard Struber konnte am Sonntagnachmittag nicht genug bekommen. Der Coach klatschte gefühlt jeden Menschen ab, der ihm gerade in die Quere kam. Auf den Lippen ein siegessicheres Lächeln und damit ein ganz anderes Bild als der Struber, der so seltsam einsam und ratlos auf der Bank des Düsseldorfer Stadions nach dem 2:2 saß oder in Gedanken versunken auf dem eigenen Rasen versuchte, die 1:5-Klatsche gegen Darmstadt zu verstehen. Nun also ein Kölner Trainer, der das Gefühl haben muss, in den vergangenen Wochen, nun sogar schon Monaten sehr viel richtig gemacht zu haben. Mit dem 3:1-Erfolg am Sonntag haben die Kölner zum ersten Mal in dieser Spielzeit einen Aufstiegsplatz eingenommen und das zudem auch noch punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Elversberg.

Die Liga ist eng wie nie

Elversberg? Ja, Elversberg. Dass die gut 10.000-Einwohner-Stadt die Tabelle der 2. Bundesliga anführt, ist nach dem bisherigen Saisonverlauf sicherlich keine Sensation, auch wenn damit vor der Spielzeit nicht zu rechnen war. Zum einen hat der Club aus dem Saarland nun mal einfach die meisten Punkte gepaart mit dem besten Torverhältnis in 16 Spielen eingefahren, zum anderen verdeutlicht dieser Umstand Fluch und Segen der Liga zugleich. Sie ist eng, sehr eng. So spannend ging es in der 2. Bundesliga noch nie zu. Vier Punkte trennen das Spitzentrio vom Tabellenzehnten, der damit zum Rückrundenstart auch zu den potenziellen Aufstiegskandidaten gehört. Dank dieser engen Liga haben sich die Kölner mit der durchaus bemerkenswerten Erfolgsserie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge auf den zweiten Rang gespielt.

Und das, obwohl die Geißböcke weiterhin auf den ersten Sieg gegen eine Mannschaft aus der Top-Ten warten. Dass ein Verein nicht einen Sieg gegen die Spitzenteams der Liga einfährt und dennoch auf Rang zwei (und das auch nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz) liegt, spricht ehrlich gesagt nicht zwingend für die Klasse der Liga. Es wäre aber falsch sich damit zu lange aufzuhalten. Denn was für Elversberg oder Paderborn gilt, gilt auch für die Kölner. Wer nach dem 16. Spieltag auf einem Aufstiegsplatz der zweiten Liga rangiert, der hat es sich unterm Strich auch verdient. Oder anders gesagt: Der steht nicht da, weil die anderen Pech oder er unfassbar viel Glück gehabt hat. Die Liga hat sich längst nivelliert und zeigt, dass sie vor allem eins ist, besonders ausgeglichen.

Die Geißböcke haben ihr Ziel erreicht

Der FC hat in dieser Spielzeit nicht immer überzeugt, hat auch schon eine mehr als heftige Krise hinter sich, die wahrscheinlich nur haarscharf an personellen Veränderungen vorbeigeschlittert ist. Köln litt in den vergangenen Monaten schon unter einem erschreckenden Chancenwucher, unter einer bemerkenswert vogelwilden Abwehr und unter einer lahmenden Offensive. Der FC galt als beste Mannschaft der Liga und gab Punkt um Punkt aus der Hand, der FC galt schon als Krisenclub und fuhr eine Erfolgsserie ein. Egal ob Systemumstellung, personelle oder taktische Veränderungen, ob Glück oder die ausgeglichene Liga – am Ende des Tages haben die Geißböcke ihr Ziel erreicht. Der FC befindet sich zur Winterpause auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen, daran wird auch die Begegnung gegen Kaiserslautern nichts ändern. Dazu sind die ersten Anzeichen auf dem Transfermarkt vielversprechend.

Die Ausgangslage für die Rückrunde könnte für den FC nicht besser sein. Und auch damit war vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der Rohdiamant eröffnet schon mal den Konkurrenzkampf

Damion Downs jubelt über ein Tor für den 1. FC Köln
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Der Rohdiamant eröffnet schon mal den Konkurrenzkampf

Mit einem Tor, einer Vorarbeit und dem Elfmeter war der Stürmer im Duell gegen den Club am Sonntag einer der großen Matchwinner beim 1. FC Köln: Damion Downs eröffnet den Konkurrenzkampf.

Eigentlich hat Tim Lemperle aktuell die Nase vorne, ein weiterer Stürmer soll kommen, doch es gibt schon die nächste Bewerbung beim 1. FC Köln: Damion Downs eröffnet mit seiner Gala-Vorstellung den Konkurrenzkampf.

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So ganz konnte sich Damion Downs das Lächeln dann doch nicht verkneifen, als der Stürmer auf das vermeintliche Foulspiel angesprochen wurde. Downs war im Duell gegen den 1. FC Nürnberg von Dominique Heintz in die Tiefe geschickt worden. Der Stürmer nahm Tempo auf und wurde von Ondrej Karafiát wiederum zumindest im Bewegungsablauf gestört. Offenbar ausreichend, um den jungen Offensivspieler von den Beinen zu holen. Für FCN-Coach Miro Klose nicht ausreichend, für Downs immerhin ein entscheidendes Stören. Ob berechtigt oder nicht, Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß und formte spätestens in diesem Moment Downs zu einem der Matchwinner der Begegnung. Denn nur wenige Minuten zuvor hatte der Angreifer bereits die Führung erzielt.

Downs gehört die Zukunft

Und als der 20-Jährige dann auch noch mit einem sauberen Ballkontakt Denis Huseinbasic das 3:0 auflegte stand der Gewinner des Tages wohl schon nach einer halben Stunde fest. „Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es ist am Ende gut ausgekommen mit dem Tor, einen Elfer rausgeholt und einen Assist“, sagte der Angreifer zu seinem ziemlich perfekten Auftritt. „Perfekt ist immer so eine Sache, aber es war eine sehr gute erste Halbzeit. Das hat Spaß gemacht.“ Kein Wunder, in der ersten halben Stunde lief die Begegnung für Downs so optimal, dass die eher durchwachsene zweite Halbzeit seinen starken Auftritt nicht annähernd schmälern konnte. Und so stellt sich für den Außenstehenden mitunter schon die Frage, wieso der Stürmer in den vergangenen Wochen dann doch recht viel Zeit auf der Bank verbrachte.

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Zumal Gerhard Struber in dem Stürmer nahezu das komplette Paket sieht, die Eigenschaften des Angreifers über den grünen Klee lobt. Allerdings offenbar noch nicht so komplett, dass Downs die erste Wahl für den Trainer ist. Struber sprach von einem Rohdiamanten, der noch geschliffen werden muss. Das Spiel am Sonntag deutete allerdings auf mehr als „nur“ auf einen Rohdiamanten hin. Fakt ist: Der Angreifer ist bekanntlich einer der Verlierer der Systemumstellung und profitierte am Sonntag nur von dem Ausfall von Tim Lemperle, der fit aktuell die Nase vorne hat. Mit mittlerweile sieben Liga-Saisontreffern ist aber auch der 20-Jährige eine Option für mehr. Downs ist einer der Spieler, denen sicherlich die Zukunft bei den Kölnern gehört. Die Frage ist, wann diese Zukunft beginnt. Auf einem guten Weg, jetzt schon eine wichtigere Rolle einzunehmen, ist das Eigengewächs.

Downs kann schon Pluspunkte sammeln

Die Kölner Verantwortlichen um Christian Keller wurden in der jüngeren Vergangenheit nicht müde zu betonen, dass das Leistungsprinzip beim FC natürlich zähle und auch Struber sprach immer wieder von einer Competition, die er da auf der ein oder anderen Position sehe. Und die scheint der Stürmer angenommen zu haben. Mit der Leistung gegen Nürnberg hat Downs eine Duftmarkte abgegeben. Und da Lemperle für das letzte Spiel des Jahres noch fraglich ist, stehen die Chancen recht gut, dass eben sein Sturmpartner aus den ersten Saisonspielen von Beginn an stürmt. Für Downs wird es auch darum gehen, Pluspunkte für die Rückrunde zu sammeln. Denn die Kölner sind bekanntlich an der Verpflichtung eines erfahrenen Stürmers interessiert. Der wird wohl nur nach Köln kommen, wenn er sich ebenfalls Chancen im Angriff ausrechnet.

Und so hat Downs am vergangenen Sonntag gegen Nürnberg augenscheinlich die Competition eröffnet. Die Competition um das Sturmzentrum für die Rückrunde.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dominique Heintz wieder mit einer überragenden Leistung, aber mit einem Makel

Dominique Heintz beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz wieder mit einer überragenden Leistung, aber mit einem Makel

Dominique Heintz überragt wieder beim 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Nürnberg. Der Abwehrspieler bereitet ein Tor vor, leitet den Elfmeter ein und zeigt auch in der Defensive eine sehr stabile Leistung.

Schon für seine Vorarbeit im Ligaspiel gegen Hertha BSC wurde er gefeiert. Nach der überragenden Pokal-Begegnung gegen die Alte Dame vom Trainer mit einem Rotwein verglichen, der im Alter auch immer besser werde und nun folgte ein Gala-Auftritt gegen den Club: Dominique Heintz überragt schon wieder beim 1. FC Köln.

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Nach 80 Minuten schenkte Gerhard Struber einem der Matchwinner der Begegnung einen besonderen Moment. Der Trainer des 1. FC Köln nahm Dominique Heintz gegen den 1. FC Nürnberg vom Platz. Der Innenverteidiger klatschte immer wieder in Richtung Publikum. Kein Wunder, dieses hatte sich von den Plätzen erhoben: Standing Ovations. Eine für einen Abwehrspieler doch eher seltene Geste und doch hatte sich Heintz diese absolut verdient. Schon nach dem Pokal-Erfolg über Hertha BSC vor knapp zwei Wochen hatte Struber erklärt, Heintz sei für ihn wie ein Rotwein, der immer besser werden würde. Am Sonntag schien der 31-Jährige eine neue Qualitätsstufe erreicht zu haben. Heintz hatte jedenfalls einmal mehr großen Anteil an einem Erfolg der Geißböcke.

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Vertragsverlängerung wurde skeptisch gesehen

Als der FC im März 24 den Vertrag mit dem Innenverteidiger verlängerte, gab es in den Sozialen Medien durchaus skeptische Reaktionen. Heintz war nach seiner Rückkehr an den Rhein Ergänzungsspieler, kam bis dahin auf acht Einsätze, im neuen Jahr auf zwei – jeweils für eine Minute. Die Verlängerung war sicherlich auch dem Registrierungsverbot geschuldet. Das Jahr endet für den Abwehrspieler mit der Position des unumstrittenen Stammspielers. Seit Wochen ist Heintz der konstanteste Innenverteidiger, überzeugt immer wieder durch starke Leistungen, gegen den Club spielte der 31-Jährige am Sonntag einmal besonders groß auf. Schon nach wenigen Minuten ließ Heintz seinen Gegenspieler mit einer einfachen Körpertäuschung einfach stehen, deutete an, das könnte sein Spiel werden.

Und das wurde es. In der sechsten Minute schickte Heintz Mitspieler Damion Downs mit einem Pass in die Tiefe, der Stürmer ließ sich nicht zwei Mal bitten: 1:0. „Man muss sagen, dass Damion es beim 1:0 auch toll macht, den Ball klasse verarbeitet“, sagte der Innenverteidiger. „Zufall ist das momentan aber nicht mehr. Wir trainieren das, das sind super Laufwege.“ Und weil das so super funktioniert hat, probierte es Heintz gleich nochmal mit einem ähnlichen Ergebnis. Wieder ging Downs, dieses Mal wurde er mehr oder weniger gelegt, der FC erhielt den Strafstoß zum 2:0. Wenn auch mit einer gehörigen Portion Glück. Ob der hohe Ball wirklich so gewollt war, weiß wohl nur Heintz. „Beim 2:0 war es einfach meine Qualität“, sagte der Abwehrspieler dementsprechend lachend nach der Begegnung.

Heintz muss gegen seinen Heimatclub passen

Der Routinier schaltete sich aber immer wieder in die Vorwärtsbewegung ein und versuchte es nach dem Wechsel auch selbst, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe wurde noch im – aus Nürnberger Sicht – letzten Moment geblockt. Und auch die Defensivleistung war der Pfälzer einmal mehr stark. Heintz gewann zwar nur die Hälfte seiner Zweikämpfe, meist allerdings die wichtigen. Zudem klärte der Abwehrspieler aus der Box einige gefährliche Bälle. Neben Downs war der Abwehrspieler eindeutig der beste Mann auf dem Platz. „Für mich ist wichtig, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind“, sagte Heintz, der vor wenigen Wochen in einem WDR-Podcast erst erklärt hatte, dass ihm die Mannschaft das wichtigste sei. Und so konnte den Innenverteidiger auch nicht die schmerzhafte Erinnerung aus dem Hannover-Spiel, der Rippenbruch, aus dem Konzept bringen. „Die Rippe ist okay, ich brauche immer eine Spritze vor dem Spiel, es wird aber Tag für Tag besser“, so Heintz.

Und dennoch hatte die Begegnung für den 31-Jährigen auch eine Schattenseite. Heintz kassierte die fünfte Gelbe Karte. Zwar für eine Aktion, die wohl nicht mal einen Pfiff verdient hätte, doch der Abwehrspieler hatte in den Minuten zuvor schon heftig an der Verwarnung gearbeitet. Als diese dann ausgesprochen wurde, dürfte sich die Überraschung in Grenzen gehalten haben. Besonders bitter: Der Abwehrspieler verpasst nun die Rückkehr in seine Heimat. Am Wochenende steht die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan. Schon als Kind hatte Heintz den Traum für seinen Heimatclub aufzulaufen, diesen später ja auch verwirklicht. Die Rückkehr fällt daher aus. Doch aktuell geht es nur um den Erfolg der Mannschaft. „Wir haben eine gute Mischung, eine gute Balance, bleiben auch nach einem Gegentor ruhig. Wir sind erwachsener geworden“, sagt der Routinier des FC, der gerade seinen zweiten Frühling erlebt.



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Transfergerüchte

Miro Klose kam nicht in Geber-Laune – dann beschenkt sich der FC eben selbst

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Miro Klose kam nicht in Geber-Laune – dann beschenkt sich der FC eben selbst

Mit dem verdienten 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg gehören die Kölner nun zum Spitzen-Trio. Dabei profitierte der FC sicher auch von der Leistung des Gegners. Denn das Team von Miro Klose kam gerade in der ersten Hälfte nicht an gegen den 1. FC Köln: Der FC belohnt sich für eine starke Leistung.

Eigentlich wollte der Nürnberger Coach Miro Klose das „Trömmelche“ nicht hören. Der Wunsch wurde dem Trainer aber nicht erfüllt und es klingelte gleich drei Mal beim 1. FC Köln: Der FC belohnt sich für eine starke Leistung.

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Sichtbar zufrieden nahm Gerhard Struber seine Spieler nach und nach in den Arm. Kein Wunder. Nach dem verdienten 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg steuern die Geißböcke nach holprigem Saisonauftakt auf besinnliche Weihnachtstage zu. Das war so vor wenigen Wochen noch nicht abzusehen. Doch vor dem letzten Spiel des Jahres am kommenden Sonntag (13:30 Uhr, Sky oder ab 12:15 Uhr im Liveticker von come-on-fc.com) liegen die Geißböcke gemeinsam mit der SV Elversberg und dem SC Paderborn an der Spitze der Tabelle. Und selbst wenn die Serie von mittlerweile acht ungeschlagenen Spielen am Betzenberg reißen sollte, die Kölner werden trotzdem ihr ausgelobtes Zwischenziel von „Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen“ sicher erreichen. Im schlimmsten Fall liegen die Geißböcke bei einer Niederlage einen Punkt hinter dem Relegationsplatz.

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Klose: „Wir haben einen fragwürdigen Elfmeter bekommen“

Nicht ganz so erfreulich verlief der Sonntag für den 1. FC Nürnberg mit Miro Klose. Der Weltmeister von 2014 und Trainer des Clubs hatte noch vor der Begegnung angekündigt, keine Weihnachtsgeschenke verteilen zu wollen. Doch so wirklich schien seine Mannschaft diesem frommen Wunsch nicht folgen zu wollen – oder zu können. Es waren noch keine sechs Minuten gespielt, da bediente der überragende Dominique Heintz Damion Downs mit der Kopie seiner Vorarbeit zum 1:0 gegen Hertha BSC vor wenigen Wochen. Der ebenfalls stark aufspielende Stürmer nahm die Einladung des nicht attackierenden Nürnberger Abwehrspielers Finn Jeltsch dankend an, Downs wählte die kurze Ecke und FCN-Keeper Jan Reichert entschied sich einen Augenblick zu spät. „Von so einem Ball denkt der Keeper oft, dass man ihn auf das lange Eck schlenzen will. Deswegen habe ich beim Tor einfach auf das kurze Eck gezielt und dann ist er reingegangen“, sagte Downs.

Dabei wäre der Treffer von Downs durchaus zu verhindern gewesen, hätten die Nürnberger konsequenter verteidigt. Das zweite Geschenk folgte nur wenige Minuten später. Wieder spielten die Kölner einen Angriff nach einem Pass in die Tiefe, wieder ging Downs unter anderem zu Boden. Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß. Ganz so eindeutig war die Szene allerdings sicher nicht. Ondrej Karafiát hatte klar den Ball gespielt, wie viel Downs-Kontakt dabei war, war auch mit Hilfe der Fernsehbilder nicht zu erkennen. „Wir haben einen fragwürdigen Elfmeter bekommen, meiner Meinung nach eher ein Geschenk und es war kein Elfmeter“, so Klose. „Wir dürfen aber nicht dahinkommen, dass jeder Spieler versucht, einzuhaken, die Knie einknickt und den Elfmeter rausholt. Ich war auch Stürmer und habe Elfmeter rausgeholt. Ich weiß, wie es geht. Aber nicht so, dass wir nur den Elfmeter rausholen wollen.“

Ausgerechnet Castrop trifft gegen den FC

Klose machte Downs keinen Vorwurf, möglicherweise war der Trainer aber auch erzürnt, weil der Schiedsrichter ebenfalls in Halbzeit eins nicht auf Strafstoß entschied, als Florian Kainz im eigenen Sechzehner seinen Gegenspieler wegblockte. Sicher eine Aktion, die nicht abgepfiffen hätte werden müssen. Gemessen an dem Downs-Elfmeter hätten sich die Kölner aber auch nicht beschweren dürfen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kölner allerdings schon 3:0, da der FC wieder stark kombinierte und dieses Mal Denis Huseinbasic einschob. „Wir waren die ersten 35 Minuten gar nicht im Spiel“, erkannte auch Klose an. Der Wunsch nach den ausbleibenden Weihnachtsgeschenken erfüllte sich somit genauso wenig, wie die Hoffnung, das „Trömmelche“ gar nicht so oft hören zu müssen.

Der Ohrwurm dürfte sich bei dem Weltmeister in der ersten halben Stunde tief eingebrannt haben. Erst nach dem Wechsel wurde Nürnberg stärker. Und da es sich dann auch gehört, Weihnachgeschenke zu erwidern, war es dann am FC, noch einmal auszuteilen – und wenn schon, dann am liebsten an die eigene einstige Familie. Jens Castrop wurde bei einem Doppelpass zunächst nicht gestört, konnte dann ungehindert abziehen und Marvin Schwäbe griff nicht gewinnbringend ein. Der Club hatte nun mehr vom Spiel, ohne allerdings den FC ernsthaft in Gefahr zu bringen. „Wir haben nicht mehr die Intensität in die vordere Reihe bringen können. Das Spiel ist uns dann etwas weggerutscht, aber nie so, dass wir die Kontrolle verloren hätten“, brachte es Struber auf den Punkt. „In Summe war es ein verdienter Sieg, weil wir in den richtigen Phasen die richtigen Entscheidungen getroffen haben.“

Und dann hat es doch ein paar Geschenke gegeben. Gerade die ersten 45 Minuten sollen die Leistung der Kölner aber nicht schmälern. Der FC verdiente sich das 3:1 mit einer starken Offensivleistung und fährt nun in der kommenden Woche mit guten Karten und viel Selbstvertrauen nach Kaiserslautern.



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