Nach sieben Monaten endlich zurück in der Startelf

, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Nach sieben Monaten endlich zurück in der Startelf

Zum ersten Mal seit dem Abstiegsspiel gegen Heidenheim stand Florian Kainz wieder in der Startelf der Geißböcke. Das Comeback lief auch für den 32-Jährigen nicht perfekt, doch ein entscheidender Moment war dabei für den 1. FC Köln: Florian Kainz könnte für den FC wieder wichtig werden.

Schon vor einigen Wochen hatte FC-Trainer Gerhard Struber ihn zu einem potenziellen Kandidaten für die Startelf gemacht. Nun stand er wieder in der Anfangsformation des 1. FC Köln: Und Florian Kainz könnte gerade in den engen Begegnungen für den FC wieder wichtig werden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Mit viel Zuversicht und ambitioniert war Florian Kainz in die Vorbereitung gestartet. Kein Wunder, der Ex-Kapitän der Vorsaison hatte gerade den Verbleib in Köln angekündigt und stand unmittelbar vor dem Trainingslager in der Heimat in Österreich. Kainz wollte dabei helfen, die schwierige Vorsaison vergessen zu machen. Eine Vorsaison, an deren Misere der Spieler durchaus beteiligt war. Doch bekanntlich machte eine Sprunggelenksverletzung Kainz einen Strich durch die Rechnung. Der Österreicher zog sich diese im Testspiel gegen Viktoria Köln zu, wurde operiert, musste in die mühsame Reha und fand erst im Spätsommer wieder zurück auf das Feld. Gegen Karlsruhe erfolgte die Rückkehr in den Kader, eine Woche später gegen Ulm das Comeback.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Kainz mit dem genialen Moment

Zwei Monate musste sich Kainz mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen, am Sonntag stand der 32-Jährige erstmals seit vergangenem Mai, seit dem bitteren 1:4 gegen Heidenheim und dem Abstieg, wieder in der Startelf. Doch die Begegnung war alles andere als gut. Der FC tat sich sichtbar schwer, war zwar das bessere Team, doch Chancen blieben Mangelware. „Bei den Platzverhältnissen ist es schwer, alles von hinten rauszukombinieren“, sagte Kainz. Und doch war es der Österreicher, der den entscheidenden Geistesblitz hatte. Immer wieder versuchte es der 32-Jährige mit Pässen in die Tiefe. Nach einer guten halben Stunde kam einer direkt gespielt auf Tim Lemperle durch. Der Stürmer fackelte nicht lange und netzte ein. „Ich wusste, dass wir bei unseren Stürmern einen guten Tiefgang haben. Da habe ich den Ball mehr auf Verdacht vorne reingespielt. Es hat gut funktioniert, wie wir es besprochen hatten“, sagte der Offensivspieler.

Dass Kainz der Spieler für solche Situationen sein kann, kommt nicht überraschend. Immerhin hatte der 32-Jährige genau diese Qualität im ersten Jahr unter Steffen Baumgart mehr als unter Beweis gestellt. „Er hat viel Qualität, speziell wenn es um Ballbesitz-Phasen geht. Er hat Spielwitz und bringt eine hohe Spielintelligenz mit“, sagte auch Struber noch im November und deutete bereits an, dass Kainz das Potenzial für einen Startelfeinsatz habe. „Er ist sehr nahe dran, auf Augenhöhe“, sagte der Coach damals. Nun erhielt der Österreicher seine Chance. Natürlich auch durch den Ausfall von Julian Pauli bedingt. Denn Eric Martel wurde in die Innenverteidigung und Dejan Ljubicic ins defensive Zentrum zurückgezogen. Die Position in der Offensive nahm Kainz ein, vermutlich weil auch Luca Waldschmidt verletzt ausfiel.

Viel Konkurrenz für Kainz

Der 32-Jährige ist neben seinem Verletzungspech wohl auch ein wenig ein Opfer des Registrierungsverbots. Denn die Dysbalance im Kölner Kader ist unübersehbar. Während der FC auf einigen Positionen in der Defensive ganz offensichtlich zu dünn aufgestellt ist, gibt es in der Offensive ein quantitatives Überangebot. Spieler, die der FC aufgrund des Registrierungsverbots halten wollte und musste, Spieler die aus ihren Leihen zurückkehrten. Ein Zweitligist, der Spieler wie Kainz, Mark Uth oder Luca Waldschmidt auf die Bank setzen kann, scheint ganz offensichtlich ein Luxusproblem zu haben. Auf der anderen Seite steht bislang aber die mangelnde Fähigkeit auch gegen destruktive Mannschaften spielerische Mittel zu finden. Kainz verfügt grundsätzlich über genau diese Qualität und lies sie auch mit seiner Vorarbeit aufblitzen.

Nur tauchte der Mittelfeldspieler in der Begegnung zunehmend ab, schaffte es nicht, das Offensivspiel anzukurbeln. „In der zweiten Halbzeit war es für mich mit den vielen langen Bällen schwerer, in Aktion zu kommen“, sagte der Österreicher. Und dennoch hatte diese eine Aktion spielentscheidenden Charakter. „Auch wenn das nicht immer so sexy ist, diese 1:0-Siege, aber sie geben uns drei Punkte und das zählt am Ende.“ Auch für Kainz, der nach dem 1:0 gegen Fürth seinen zweiten Scorerpunkt einfuhr und zum zweiten Mal war der Treffer dann auch entscheidend.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

Kommentar: Die Ergebnisse geben dem FC recht, aber es ist ein Ritt auf der Rasierklinge

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Kommentar: Die Ergebnisse geben dem FC recht, aber es ist ein Ritt auf der Rasierklinge

Mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel, dem vierten 1:0 scheint der FC aktuell viel richtig zu machen. Zumindest mischen die Geißböcke wieder heftig im Aufstiegsrennen mit. Die Ergebnisse geben dem FC aktuell recht, doch es ist ein Ritt auf der Rasierklinge beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu der Kölner Erfolgsserie.

13 Punkte aus fünf Ligaspielen ist eine beeindruckende Bilanz. Die Spielweise der Kölner konnte zuletzt nur selten beeindrucke. Bislang geht das Motto „Nicht schön, aber erfolgreich“ auf. Und doch ist das ein Ritt auf Messers Schneide beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu der Kölner Erfolgsserie.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gerade in einer emotionalen Angelegenheit wie dem Leistungssport liegt es wohl in der Natur der Sache, dass die Wahrnehmung sich schon mal ein wenig verschiebt. So kam es in der jüngeren Vergangenheit vor, dass die gegnerischen Trainer, die Leistung gegen den FC als besonders stark einschätzten, obwohl der Bus so tief im eigenen Kasten parkte, dass sich der Busfahrer wohl beim Aussteigen im Netz verheddert hätte. Auch FC-Trainer, darunter sicherlich auch Gerhard Struber, hatten mitunter schon mal eine andere Wahrnehmung bei der Einschätzung der eigenen Mannschaft als der neutrale Beobachter. Am Sonntag traf der aktuelle Kölner Coach aber genau ins Schwarze als er erklärte, die Kölner hätten sich bei dem ein oder anderen Standard sicher „nicht sehr glorifiziert verhalten“ und gerade in der zweiten Halbzeit habe der FC „das Spiel etwas verloren“.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Kainz mit dem genialen Moment

Der FC hatte in der Tat den Faden verloren. So sehr, dass sich Regensburgs Trainer Andreas Patz dazu entschied, letztlich mit fünf Stürmern die Schlussphase zu bestreiten. Eine Maßnahme, aus der beide Teams überhaupt keinen Nutzen schlagen konnten. Dass der FC die Begegnung gewonnen hat, war wohl in Summe verdient. Doch das knappe 1:0 spiegelte erstaunlicherweise auch die Leistungen des Aufstiegskandidaten sowie des Kellerkindes wider. Und da ja bei unterschiedlichen Wahrnehmungen gerne schon mal die Zahlen Abhilfe leisten, zeigt die Statistik eindrucksvoll, wie ausgeglichen die Begegnung am Ende denn dann wirklich war. Die Kölner hatten mehr Ballbesitz (55:45), verloren aber mehr Zweikämpfe (47:53), Die Torschussbilanz war nahezu ausgeglichen (13:12, davon 3:2 aufs Tor).

So brauchte es weitere Ansätze, um das Ergebnis nach dem Spiel einzuordnen. Und auch diese trafen den Punkt. Eric Martel beispielsweise erklärte, dass es am Ende des Tages nur auf das Ergebnis ankomme. Nur durch Siege komme man nach oben, würde nur durch Siege aufstehen. Das Motto der Kölner ist dieser Tage eindeutig „Nicht schön, aber erfolgreich“. Und die Kölner fahren gut mit dieser Maxime. Vier Siege und ein Unentschieden haben die Geißböcke aus den vergangenen fünf Ligaspielen geholt und für alle die nach dem zehnten Spieltag bei zwölf von 30 möglichen Punkten Herzklabaster bekommen haben, dürfte die Ausbeute von 13 aus 15 dann Balsam auf die geschundene FC-Seele sein. Ganz nebenbei steht Köln mal wieder in der Runde der letzten Acht im Pokal.

Mit der Wahrnehmung ist das immer so eine Sache

Wer aufsteigen will, muss auch diese Spiele gewinnen, lautet eine dieser Weisheiten im Fußball und sie enthält sehr viel Wahrheit. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der FC aktuell nicht nur keinen schönen Fußball spielt, die Geißböcke spielen auch keinen besonders guten. Die zähen Begegnungen gegen die Kellerkinder Münster, Regensburg und Fürth waren für einen Aufstiegskandidaten einfach schwach und hätten ehrlicher Weise auch anders ausgehen können. Trotz Überzahl fand der FC kein Mittel gegen Hannover und auch lange keins gegen die Hertha. Ja, der FC eilt aktuell von Erfolg zu Erfolg und gewinnt die Spiele nicht schön, aber unterm Strich verdient. In keiner dieser Begegnungen hätten sich die Kölner aber beschweren dürfen, wenn es am Ende nur einen oder sogar gar keinen Punkt gegeben hätte.

Denn es gab in den vergangenen Begegnungen durchaus die Momente, in denen die FC-Defensive bedenklich wackelte. Und es fällt nach wie vor auf, dass dem FC der erwünschte Spielidee, die Kreativität bei defensiv eingestellten Gegnern fehlt. Für den Moment geht es gut. Und die Wahrnehmung ist insofern zu recht eine positive. Denn die Ergebnisse stimmen. Doch mit der Wahrnehmung ist das immer so eine Sache. Die Rechnung, dass sechs Siege aus sechs Spielen gegen die Underdogs am Ende zum Aufstieg reichen, erscheint recht abenteuerlich, wenn es gegen die Mannschaften aus der Top-Ten nicht einen einzigen Erfolg gab. Am Ende des Tages ist das Kölner Spiel zurzeit eins: Ein Ritt auf der Rasierklinge.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

Das zähe 1:0 gegen Regensburg deckt die Kaderlücken auf

Christian Keller vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Das zähe 1:0 gegen Regensburg deckt die Kaderlücken auf

Bislang wurden beim FC die Vakanzen im Sturm und auf der rechten Abwehrseite als Transferziel ausgemacht. Doch der knappe 1:0-Erfolg über Regensburg zeigt, dass es doch noch mehr zu tun gibt beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen muss der FC nachbessern.

Die Verstärkung auf der rechten Abwehrseite scheint mit dem gelungenen Transfer von Jusuf Gazibegovic abgehandelt zu sein. Die Suche nach einem weiteren Stürmer bleibt aber nicht die einzige Baustelle des 1. FC Köln: Auf diesen Positionen muss der FC nachbessern.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Daran, dass der FC die Begegnung gegen Jahn Regensburg verdient gewonnen hatte, bestand wohl nach dem knappen 1:0-Erfolg am Sonntagnachmittag wenig Zweifel. Daran, dass die Kölner aber alles andere als überzeugt hatten, wohl auch nicht. Der FC tat sich gegen das Tabellenschlusslicht erstaunlich schwer. Nach einer ersten Offensivphase mit einigen Standards, von denen wiederum auch einige ein gewisses Gefahrenpotenzial hatten, ließ der FC ziemlich schnell, ziemlich stark nach. Vor allem im zweiten Abschnitt fanden die Geißböcke in der Offensive kein Mittel mehr und hatte zu diesem Zeitpunkt Glück, dass Regensburg im ersten Abschnitt fahrlässig mit zwei großen Möglichkeiten umgegangen war und in den zweiten 45 Minuten aus den plötzlich doch vorhandenen Räumen nichts machte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Struber mit dem 1:0 zufrieden

Und so fand auch Gerhard Struber, in der Regel Freund der positiven Aspekte, neben diesen auch ein paar kritische Worte. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu schnell vom Stil des Gegners anstecken lassen, haben unser Spiel verloren. Darüber konnte der Gegner mehr und mehr aufkommen und hat einen guten Druck auf uns gemacht“, erklärte der Coach, um dann aber ziemlich schnell seine Mannschaft doch als den verdienten Sieger auszumachen. In der Summe hatte Struber mit dieser Einschätzung auch recht. Nur änderte die nichts daran, dass der FC nicht in der Lage war, gegen das Tabellenschlusslicht 90 Minuten lang eine Dominanz zu entwickeln, die den Ansprüchen des Clubs gerecht werden würde. Im Gegenteil, die Mannschaft mit den bisher wenigsten Torabschlüssen versuchte es am Sonntag genauso oft, wie die Mannschaft mit den meisten Abschlüssen.

Der FC brachte gegen das Team mit den meisten Gegentoren ganze drei Schüsse direkt aufs Tor. Immerhin war der Versuch von Tim Lemperle dann im Kasten und das 1:0 sicherte dem FC das siebte ungeschlagene Spiel in Serie und das vierte 1:0. „Wir verstehen es im Moment auch zu verteidigen, um ein „zu Null“ nach Hause zu bringen, da braucht es eine gute Abstimmung, eine Synchronität, aber da braucht es auch die Leidenschaft zu fighten und alles dafür zu unternehmen, am Ende diese Null da stehen zu haben“, erklärte der Trainer. „Wir sind immer gut für ein Tor.“ Und diese Stabilität, gepaart mit dem einen Tor, brachte den FC einmal mehr ans Ziel. „Das ist kein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird, aber die drei Punkte nehmen wir mit“, fasste es Timo Hübers zusammen und Eric Martel sagte: „Im Fußball sind Ergebnisse das Wichtigste. Nur so kommst du nach oben.“

Flanken als probates Mittel?

Recht hat er. Nur mit Erfolgen kommt ein Team nach oben. Und davon haben die Kölner zuletzt einige eingefahren, sind nun wieder oben dran und können am Sonntag mit einem Sieg sogar die Tabellenspitze übernehmen – wenn die Konkurrenz denn mitspielt. Und doch offenbarte das Spiel am Sonntag eindrucksvoll, dass die Kölner eigentlich nicht drum herumkommen, auf dem Transfermarkt eben nicht nur auf den beiden angekündigten Positionen zuzuschlagen. So hatten die FC-Bosse ja schon mehrfach angekündigt, nach einem Rechtsverteidiger und einem Knipser zu suchen. Mit Jusuf Gazibegovic scheinen die Geißböcke die erste dieser beiden Baustellen geschlossen zu haben. Gerade dort brach am Sonntag aber kein Feuer aus. Jan Thielmann hatte zumindest in der Defensivbewegung keine Probleme. Dennoch ist die Verpflichtung eines Rechtsverteidigers natürlich zwingend nötig.

Ein Zielstürmer hätte den Kölnern dagegen sicherlich gut getan. Der FC mühte sich vor allem mit Pässen in die Tiefe, die schnellen Offensivspieler ins Spiel zu bringen, doch der Ertrag war abgesehen von der Führung durch Tim Lemperle überschaubar. Flanken auf einen Zielstürmer wären möglicherweise ein probates Mittel geworden. Denn die Kölner schlugen durchaus ihre Flanken, nur fanden weniger als ein Drittel auch einen Abnehmer. Dabei gehört der FC auch zu den Teams, die die meisten Kopfbälle gewinnen und die meisten Torschüsse mit dem Kopf aufs Tor bringen. Das Mittel scheint also probat, die Umsetzung nicht immer. Zwar kommt der FC durchaus bereits auf sechs Kopfballtore, liegt damit auf Platz zwei in der Liga, doch die Quote ist angesichts der Flanken doch überschaubar.

Der Spielwitz fehlte dem FC

Zur Wahrheit gehört aber sicher auch, dass es die Kölner Offensive viel zu selten schaffte, Stürmer Damion Downs in gute Positionen zu bringen. „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann gar nicht mehr hinbekommen, in die Tiefe zu spielen. Da war es dann auch für unsere Stürmer schwer“, befand Kaderplaner Christian Keller. Tatsächlich lahmte das Spiel in der Offensive. Der von Gerhard Struber oft betonte Spielwitz seiner Spieler fehlte den Kölnern in den vergangenen Begegnungen doch auffallen oft. Es fehlen Ideen, Mittel gegen die Defensivbollwerke, die gegen die Kölner nun offenbar errichtet werden. Dabei verfügen die Geißböcke eigentlich über viel kreatives Potenzial. Nur können das Spieler wie Luca Waldschmidt, aber auch die beiden Rückkehrer Florian Kainz und Mark Uth bislang nicht auf den Platz bringen. Bei dem quantitativen Überangebot klingt eine weitere Neuverpflichtung für die Kette hinter den Spitzen unwahrscheinlich.

Dysbalance zwischen überbesetztem Mittelfeld und zu dünner Defensive

Doch sollen die Kölner dem Vernehmen nach auch im Mittelfeld suchen. Viel wichtiger wird aber zunehmend eine andere Personalie: In der Innenverteidigung muss spätestens nach der Verletzung von Luca Kilian ebenfalls nachgebessert werden. Zwar löst Eric Martel die Aufgabe als Abwehrchef stark, doch müssen die Kölner zeitgleich auf den besten Sechser der Liga in der Zentrale verzichten. Als Notfalllösung scheint dieser Rollentausch gut zu funktionieren, nur ob diese Idee eine Dauerlösung ist, ist eher fraglich. Als am Sonntag dann auch Dominique Heintz angeschlagen vom Platz ging, spielte Max Finkgräfe in der Innenverteidigung. Für den Youngster eine lösbare Aufgabe, nur spielten damit gleich zwei Akteure in der Innenverteidigung, die nominell auf anderen Positionen zu Hause sind.

Neben den zahlreichen Vertragskonstellationen werden Christian Keller und Co. sich sicherlich auch viele Gedanken über einen ausgeglichenen Kader machen. Denn die Dysbalance zwischen überbesetzten Mittelfeld und dünner Defensive ist offensichtlich. Dem Vernehmen nach weilte Keller am Samstag beim Spiel von Sturm Graz. Und das sicherlich nicht, um sich seinen neuen Transfer Jusuf Gazibegovic anzuschauen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

Tim Lemperle fällt für das Jahresfinale aus

Tim Lemperle enttäuscht beim 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Tim Lemperle fällt für das Jahresfinale aus

Schlechte Nachricht für den 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wie befürchtet verletzt aus. Der 22-Jährige zog sich eine Muskelverletzung zu und wird dem FC in den letzten beiden Spielen des Jahres fehlen.

Es war bereits befürchtet worden, nun wurde es bestätigt vom 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt aufgrund von Muskelverletzungen aus. Der Stürmer wird somit erst wieder im neuen Jahr zum Einsatz kommen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der 1. FC Köln wird den Endspurt des Jahres ohne seinen Top-Torjäger bestreiten müssen. Der Angreifer fällt mit einer Muskelverletzung für die beiden Begegnungen zum Jahresfinale aus. Das bestätigte der Club am Montagnachmittag. „Die Untersuchungen ergaben eine kleine Muskelstrukturverletzung. Diese bedeutet Stand heute den Ausfall des Stürmers für die letzten beiden Spiele des Jahres 2024 zu Hause gegen Nürnberg und in Kaiserslautern“, heißt es in der Meldung des Vereins. Lemperle hatte am Sonntag nach einer guten halben Stunde gegen Regensburg zur Kölner Führung getroffen und sich umgehend ans Bein gegriffen. Die Freude über die Führung hielt sich dementsprechend in Grenzen. Die Auswechslung folgte nur wenige Augenblicke später. Für Lemperle spielte Damion Downs.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Acht Tore in 15 Spielen

Für Köln eine besonders bittere Nachricht: Der 22-Jährige erzielte im bisherigen Saisonverlauf acht Tore in der Liga sowie einen Treffer im Pokal. Der Angreifer war alleine in den vergangenen fünf Liga-Spielen drei Mal erfolgreich, besorgte den Geißböcken jeweils gegen Hertha BSC, Preußen Münster und wie nun gegen Regensburg den entscheidenden Treffer. Der Stürmer war im Sommer von seiner Leihe aus Greuther Fürth zurück an den Rhein gekommen. Schon dort hatte er den Durchbruch in der 2. Bundesliga geschafft, wurde zum Stammspieler, beim FC hat der Goalgetter aber noch einmal zugelegt. Die Quote beim Kleeblatt hat der Angreifer längst getoppt. Lemperle ist im Schnitt an nahezu jedem zweiten Treffer der Kölner beteiligt und für den FC aktuell ein absoluter Leistungsgarant.

Und die Torgefahr weckt Begehrlichkeiten. Lemperle wird von einigen Bundesligisten umworben. Die TSG Hoffenheim steht wohl besonders hoch im Kurs. Allerdings finden wohl auch noch Gespräche mit dem FC statt. Zuletzt hatte Gerhard Struber noch einmal vehement für einen Verbleib beim FC geworben. Nun wird der Angreifer den Kölnern vorerst fehlen. Immerhin bleibt ein Funken Hoffnung – zumindest heißt es in der Meldung der Geißböcke „Stand heute“.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Was der Kilian-Ausfall für die Kaderplanung des FC bedeutet

Luca Kilian, 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Was der Kilian-Ausfall für die Kaderplanung des FC bedeutet

Der erneute Kreuzbandriss von Luca Kilian hat Spieler und den FC geschockt. Der Club versprach dem Spieler sofortige Unterstützung, die Spieler sendeten emotionale Grußworte. Doch der Verein muss auch rational auf die Verletzung reagieren. Und das wahrscheinlich auf dem Transfermarkt: Der FC braucht einen Innenverteidiger.

Die Nachricht schockte am Samstag Mitarbeiter und Fans des 1. FC Köln gleichermaßen. Luca Kilian hat sich erneut das Kreuzband gerissen. Bei aller emotionalen Unterstützung müssen die FC-Bosse nun aber auch sachlich mit der Verletzung umgehen. Und werden sich umschauen auf dem Transfermarkt: Der FC braucht einen Innenverteidiger.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


In seine FC-Decke gehüllt wollte Linton Maina noch ein paar Worte loswerden. Der Offensivspieler der Kölner stand Minuten nach dem 1:0-Erfolg über Regensburg in der Mitte seiner Mannschaftskollegen und widmete den Sieg Luca Kilian. „Wir haben das nicht nur für uns gemacht, wir haben das für Kili gemacht“, sagte der Offensivspieler. Vor seinen Füßen lag das Trikot von „Kili“. Vermutlich das gleiche Trikot, das Tim Lemperle schon nach seinem Treffer zur Kölner Führung in die Kamera gehalten hatte. Auch mit der kompletten Mannschaft gab es noch ein Foto mit dem „Kili“-Trikot. Luca Kilian hatte sich am Samstagmittag beim Spiel der Kölner U21 zum zweiten Mal das Kreuzband gerissen. Der Innenverteidiger war gerade erst nach einem Kreuzbandriss zurückgekehrt und fällt nun wieder Monate aus.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Christian Keller sagt Unterstützung zu

Anfang der Woche soll der Abwehrspieler operiert werden. „Ein zweiter Kreuzbandriss ist eine echte Hiobsbotschaft. Aber Kili ist ein Kämpfer, ein extrem ehrgeiziger Junge. Deshalb bin ich mir sicher, dass er von der Verletzung wieder gut zurückkommen wird“, sagte Eric Martel. Und Marvin Schwäbe erklärte später, dass schon jeder Spieler Kontakt zu dem Unglücksraben aufgenommen habe. Die Gesten der Mannschaft zeigen auf beeindruckende Art und Weise, wie gut die Chemie zwischen den Mitspielern ist. Nach der kleinen Krise im Oktober hatte sich das Team zusammengesetzt und intern das Gespräch untereinander gesucht. Offenbar mit Erfolg. Die Stimmung im Kader scheint zu passen, die Anteilnahme an der Verletzung des Abwehrspielers alles andere als aufgesetzt.


Auch die Kölner Verantwortlichen reagierten auf die Verletzung sofort. „Luca hat unsere volle Unterstützung – die gesamte FC-Familie wird für ihn da sein und ihn auf dem Weg zurück so gut wie möglich unterstützen“, sagte Christian Keller noch am Samstag und wiederholte am Sonntag das Unterstützungsangebot beim TV-Sender „Sky“. Ob die Kölner dem Innenverteidiger einen neuen Kontrakt anbieten, ließ Keller offen. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus, bis dahin wird Kilian wohl nicht mehr spielen. Diese Zeit sollte der Abwehrspieler eigentlich nutzen, um für mehr vorzuspielen. Daraus wird nun erstmal nichts. So schmerzhaft der Ausfall ist, so rational müssen die FC-Verantwortlichen nun aber auch in Sachen Kaderplanung weiter voranschreiten.

FC wollte sich vor der Transfersperre auf der Position verstärken

Denn Kilian war spätestens für die Rückrunde im Kader fest eingeplant. Und das nicht ohne Grund. Der FC ist ohnehin schon ziemlich dünn auf der Position des Innenverteidigers in die Saison gestartet. Davon profitierte natürlich nicht zuletzt Julian Pauli. Der Youngster feierte nicht nur sein Debüt, der Abwehrspieler konnte sich begünstigt durch die Transfersperre in den Vordergrund spielen, hat seine Chance absolut genutzt und ist mittlerweile unumstrittener Stammspieler. Und dennoch ist Köln vor der Spielzeit mit Timo Hübers als Abwehrchef, zwei 19-jährigen Eigengewächsen und Routinier Dominique Heintz in die Spielzeit gestartet und die FC-Bosse werden den aktuellen Verlauf mit den Leistungsträgern Heintz und Pauli so sicher nicht prognostiziert haben.

Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat der FC also nur noch einen Backup in den Innenverteidigung und der kommt so gut wie gar nicht zum Einsatz. Im Gegenteil, dem Vernehmen nach soll eine weitere Leihe mit Elias Bakatukanda angedacht worden sein. Möglicherweise werden die Kölner diese Idee aber nun überdenken müssen. Denn auch wenn die Kölner mit Eric Martel offensichtlich einen Spieler in den Reihen haben, der als Hilfs-Innenverteidiger auf hohem Niveau unterwegs ist, wird der FC sicherlich nicht ohne Backup in die Rückrunde starten wollen. Und so wird wohl auch die Option eines weiteren Innenverteidigers auf dem Transfermarkt eine wichtigere Rolle einnehmen. Schon im Sommer 23 hatte Christian Keller angekündigt, einen weiteren Innenverteidiger verpflichten zu wollen.

Damals stand Jeff Chabot noch unter Vertrag, Luca Kilian gesund, der FC sah sich in der Hintermannschaft eigentlich gut aufgestellt. Und doch sollte die Achse gestärkt werden. Auch vor der Bestätigung des Registrierungsverbots war ein Innenverteidiger weiterhin ein Thema. Die Situation hat sich also noch einmal verschärft, auch, wenn die Kölner nun über starke Eigengewächse verfügen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Tim Lemperle – der wahre Unterschiedsspieler beim 1. FC Köln

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Tim Lemperle – der wahre Unterschiedsspieler beim 1. FC Köln

Beim 1:0-Erfolg über Jahn Regensburg erzielte Tim Lemperle in einer zähen Begegnung für den FC den entscheidenden Treffer. Natürlich. Der Angreifer machte am Sonntag damit erneut den Unterschied. Nun droht das Aus. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln einfach wichtig.

Erst das Tor, dann das Aus – der Nachtmittag hätte für den Angreifer sicher besser verlaufen können. Doch wieder machte der 22-Jährige beim FC den Unterschied. Darum ist Tim Lemperle für den 1. FC Köln so wichtig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das erste Lächeln nach dem Treffer wirkte schon gequält. Tim Lemperle wusste sofort, dass da etwas nicht optimal gelaufen war. Nach oder bei dem Tor. Denn der Treffer selbst war schon ziemlich gut. Florian Kainz mit starkem Pass, der junge Angreifer eiskalt. Doch dann schoss es dem Stürmer in die hintere Oberschenkelmuskulatur. Aus dem Lächeln wurde ein sorgenvoller Blick und dann das Zeichen an die Bank, dass es nicht weitergehen würde. “Er hat etwas im Muskel verspürt, wir wissen noch nicht, was es war. Wir hoffen, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht”, sagte Gerhard Struber nach der Begegnung. Die Diagnose folgte am Montag und die Gewissheit, dass der Youngster dem FC in den letzten beiden Spielen des Jahres gegen den 1. FC Nürnberg und den 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung steht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Acht Tore in 15 Spielen

Und das ist bitter. Der Angreifer kommt nach dem 15. Spieltag auf acht Tore in der Liga, bereitete vier weitere vor und traf zudem auch im Pokal. Tim Lemperle ist der Top-Torjäger der Kölner, hat endlich auch beim FC den erhofften Durchbruch geschafft und ist demnach auch nicht umsonst Thema bei zahlreichen anderen Clubs. Sollte der Stürmer tatsächlich im Sommer wechseln, und die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dann wird diese Personalie wieder für heftige Kritik sorgen. Lemperle kommt aus der eigenen Jugend, galt schon früh als großes Talent, schaffte den Durchbruch zunächst nicht, wurde folgerichtig verliehen und reifte zum Zweitligastürmer. Nun ist Lemperle beim FC angekommen, hat es geschafft und doch stehen die Zeichen offensichtlich schon wieder auf Abschied – und das ablösefrei. Entwicklungsclub geht anders.

Dabei ist der Angreifer für den FC immens wichtig. Tatsächlich ist Lemperle bei den Kölnern der Unterschiedsspieler. Eine Rolle, die gerne wohl der ein oder andere Spieler inne hätte oder die die FC-Verantwortlichen zumindest gerne in dem ein oder anderen Spieler gesehen hätten. Noch vor wenigen Wochen sprach Struber im Zusammenhang mit Luca Waldschmidt von einem Unterschiedsspieler, also einem Akteur, der auf den Feld den Unterschied ausmachen kann, um das Spiel in die entscheidende Richtung zu lenken. Bei Waldschmidt war das in der Vergangenheit aber eher selten der Fall. Bei Lemperle wiederum erst am Sonntag. Und das, obwohl der Stürmer nur gute 30 Minuten auf dem Platz stand. Der Auftritt gegen Regensburg war auch bei dem 22-Jährigen weit entfernt von gut. Doch im entscheidenden Moment war Lemperle genau da, wo er sein musste und traf eine Reihe von richtigen Entscheidungen.

Struber: „Das hilft uns im Moment sehr“

Clever netzte Lemperle zur Kölner Führung ein und entschied damit die zähe Begegnung. Im weiteren Spielverlauf kam nur noch Damion Downs in die Nähe einer guten Chance. Vielmehr war beim FC am Sonntag in der Offensive nicht los. Und da auch Regensburg abgesehen von zwei guten Standards nicht wirklich gefährlich wurde, machte der Treffer von Tim Lemperle am Ende den Unterschied. „Tims Tiefgang war super, das zeichnet ihn gerade aus mit diesem Drang. Er ist eiskalt vor dem Tor. Das hilft uns im Moment sehr“, sagte Struber. Und das nicht zum ersten Mal. Beim 1:0-Erfolg über Hertha BSC Anfang November kamen die Kölner noch zu einigen guten Möglichkeiten, Lemperle nutzte eine, traf zum entscheidenden 1:0. Gegen Münster war die Begegnung ähnlich zäh wie nun gegen Regensburg. Wieder war Lemperle der einzige Spieler, der den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte.

Der 22-Jährige hat bereits drei knappe und äußert zähe Begegnungen für den FC entschieden. Und da sich die Kölner aktuell gegen „sexy“ und für den reinen Ergebnissport entschieden haben, sind gerade die Momente der Unterschiedsspieler besonders wichtig. Nun folgt das Aus des Stürmers. Der FC muss sich in dem Fall auf andere Unterschiedsspieler verlassen. Die gibt es in den Reihen der Geißböcke. Vielleicht nicht immer, aber immer wieder. Damion Downs erzielte beispielsweise in der Nachspielzeit gegen Fürth den entscheidenden Treffer. Nun ist es nicht unwahrscheinlich, dass Downs mehr Einsatzzeit bekommt.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Sieben Spiele in Folge ungeschlagen, sechs Siege, aber alles andere als „sexy“

, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Sieben Spiele in Folge ungeschlagen, sechs Siege, aber alles andere als „sexy“

Mit dem 1:0-Erfolg der Kölner gegen Jahn Regensburg am Sonntagmittag haben die Geißböcke ihre Serie der ungeschlagenen Spielen auf sieben ausgebaut. Auf dem Tableau sieht es sehr gut aus für die Kölner, doch spielerisch war das wieder überschaubar 1. FC Köln: Der FC offenbart erneut seine Schwächen.

Erneut traf Tim Lemperle für den FC, erneut gab es einen Sieg in der Liga. Und die Geißböcke klettern in der Tabelle um einen Platz. Eigentlich eine gute Entwicklung für den 1. FC Köln: Eigentlich, denn der FC offenbart erneut seine Schwächen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Freude kam über den Treffer nicht so wirklich auf. Zumindest griff sich Torschütze Tim Lemperle umgehend an den Oberschenkel und deutete dann einen Wechselwunsch an. Der Angreifer hatte den Ball mit einem schicken Lupfer in den Kasten des Regensburger Keepers Felix Gebhardt verfrachtet. „Das war ein richtig guter Moment, auch die Vorbereitung über den Kainz, der mit dem offenen Fuß im richtigen Moment diese Chip spielt“, erklärte FC-Trainer Gerhard Struber in einem kurzen Anflug von Glück. Denn so wirklich zufriedenstellend verlief der Nachmittag nun wirklich nicht. Denn zum einen hatte sich der Youngster so verletzt, dass es nicht mehr weiterging. Zum anderen war der eine Moment von Florian Kainz einer der wenigen Lichtblicke der Kölner gegen Regensburg.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Es zeigen sich erneut die Schwachstellen des 1. FC Köln

„Das war ein klassischer Arbeitssieg für uns. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon ein paar Aktionen Richtung Tor“, sagte Timo Hübers und suchte dann aber doch nach Erklärungen für den insgesamt durchwachsenen Auftritt: „Der Platz heute lässt wirklich gar nichts an Fußballspielen zu. Wir haben dann trotzdem den Stich gemacht in der ersten Halbzeit und der reicht dann manchmal.“ Dabei hatten die Kölner eigentlich vielversprechend losgelegt, die Kontrolle übernommen und schon in den ersten Minuten eine wahre Flut an Standards zur Verfügung gestellt bekommen. Doch so wirklich gefährlich wurde der FC nicht. Auch nicht durch einen Elfmeter, den Dejan Ljubicic, der Elfmeterheld vom Pokalspiel, leichtfertig weggab. Das Bild änderte sich auch nach dem Treffer nicht.

Tatsächlich war der Gastgeber, der in dieser Spielzeit auf fünf (!) Tore kommt, gefährlicher. Nach einem Eckball stand Robin Ziegele am zweiten Pfosten völlig frei, vergab aber genauso wie kurz darauf Louis Breunig ebenfalls nach einer Ecke, ebenfalls mit dem Kopf, in beiden Fällen rettete Marvin Schwäbe. „Aus dem offenen Spiel heraus hatten wir in der ersten Halbzeit die Kontrolle – aber doch auch ein bisschen Glück bei Standardsituationen. Das muss man schon festhalten, da haben wir uns nicht sehr glorifiziert verhalten“, sagte Struber. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu schnell vom Stil des Gegners anstecken lassen, haben unser Spiel verloren. Darüber konnte der Gegner mehr und mehr aufkommen und hat einen guten Druck auf uns gemacht.“ Tatsächlich verloren die Kölner den Faden.

Hübers: „Das ist kein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird“

Regensburg wurde stärker, ohne aber wirklich gefährlich zu werden, dem FC fiel nur sehr wenig zur Entlastung ein. Eine der wenigen Möglichkeiten vergab Damion Downs, der nach einer halben Stunde für Lemperle gekommen war. „Wir haben es irgendwann gar nicht mehr hinbekommen, die Tiefe zu finden. Die Räume wären da gewesen, der freie Fuß auch, aber wir haben es nicht gemacht“, wurde auch Christian Keller überraschend deutlich. So entstand ziemlich schnell wieder der Eindruck, dass die Kölner große Probleme haben, gegen tiefstehende und kompakte Gegner Lösungen zu finden. „Wir waren sehr ungenau im Spiel nach vorne, hatten viele Pass- und Stoppfehler“, befand Eric Martel. „Das Wichtigste war aber, dass wir den Sieg einfahren und die drei Punkte mit nach Köln nehmen. Im Fußball sind Ergebnisse das Wichtigste. Nur so kommst du nach oben. Nur so kannst du letztendlich auch aufsteigen.“

Die Frage wird aber erlaubt sein, ob eine ähnliche Leistung auch gegen Mannschaften mit mehr individueller Qualität reicht. Der Jahn bot jedenfalls wenig im Angriff an. Denn auch für den Gastgeber war am Sonntag deutlich mehr drin, Regensburg spielte dann aber zwei, drei verheißungsvolle Angriffe nicht gut genug zu Ende. Und das, obwohl die Kölner Defensive einmal mehr nicht wirklich sattelfest war. Und doch steht am Ende die Bilanz von sieben ungeschlagenen Spielen – und auf die Bilanz wird es am Ende der Spielzeit ankommen. „Das ist kein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird, aber die drei Punkte nehmen wir mit“, sagte Timo Hübers. Vielleicht wird es Tim Lemperle in Erinnerung bleiben, schließlich folgte auf die Kölner Führung umgehend das schnelle Aus.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln müht sich zum knappen Sieg in Regensburg

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
, , ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

1. FC Köln müht sich zum knappen Sieg in Regensburg

Der FC baut seine Serie weiter aus: Der 1. FC Köln gewinnt in Regensburg 1:0 und bleibt damit auch im siebten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen. Gegen das Tabellenschlusslicht tat sich Köln aber erstaunlich schwer. Tim Lemperle erzielte einmal mehr den entscheidenden Treffer, verletzte sich dann aber.

Trotz einer eher durchwachsenen Leistung befindet sich Köln weiter auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen: Der 1. FC Köln gewinnt in Regensburg 1:0 und hat zwei Zähler Rückstand zur Spitze, einen zu Platz zwei. Tim Lemperle erzielte das entscheidende Tor, verletzte sich dabei aber (33.).

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gerhard Struber kehrte nach seinem grippalen Infekt wieder zur Mannschaft zurück. Dafür musste der Coach allerdings auf Julian Pauli und Luca Waldschmidt verzichten. Pauli war unter der Woche mit Marton Dardai zusammengeprallt und wurde nicht rechtzeitig fit, Waldschmidt plagten zuletzt Rückenbeschwerden. So startete erwartungsgemäß Eric Martel in der Innenverteidigung. Florian Kainz stand dafür erstmals seit Mai wieder in der Startelf, zudem begann für Max Finkgräfe erneut Leart Pacarada. Und der FC legte in den ersten Minuten direkt schwungvoll los, übernahm erwartungsgemäß die Initiative und kam schon zu Beginn zu einer Flut von Standardsituationen, die aber nicht so wirklich gefährlich wurden. Den ersten vorsichtigen Versuch setzte Kainz aus der Drehung an das Außennetz (7.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle trifft und muss raus

Bei einer weiteren Ecke stieg Dominique Heintz am höchsten, Jahn-Keeper Felix Gebhardt rettete auf der Linie. Der Ball sprang bei dem Versuch Louis Breunig an die Hand und nach Ansicht der Videobilder entschied Schiedsrichter Konrad Oldhafer auf Strafstoß. Wie schon im Pokal trat Dejan Ljubicic an, entschied sich für die linke Ecke, doch Gebhardt machte sich ganz lang und hielt die Null (19.). Köln blieb auch weiterhin ausschließlich bei Standards gefährlich. Vor allem, weil die Regensburger in der Rückwärtsbewegung sehr kompakt standen, nicht viele Räume anboten. Auf der anderen Seite stand Robin Ziegele nach einer Ecke komplett blank. Der Regensburger konnte die Kugel frei aus kurzer Distanz aufs Tor bringen, doch Marvin Schwäbe reagierte stark (28.). Der Gastgeber wurde ein wenig stärker, auch, wenn die Kölner weiterhin den Ton angaben.

Und so fiel die Führung der Geißböcke zum genau richtigen Zeitpunkt. Kainz schickte Tim Lemperle mit einem Traumpass in die Spitze. Der Stürmer setzte sich stark gegen Ziegele und Gebhardt durch und netzte ein (33.). Allerdings verletzte sich der Angreifer auch und musste für Damion Downs ausgewechselt werden. Köln gab auch weiterhin den Ton an, wurde aber nur noch selten gefährlich. Ganz anders der Gegner. Zunächst wurde ein Freistoß von Christian Viet aus 16 Metern noch zur Ecke abgefälscht. Nach dieser kam Breunig erneut zum Kopfball und Schwäbe konnte sich erneut auszeichnen. Auf der anderen Seite schloss Ljubicic noch einmal aus der Drehung ab, aber ungefährlich (44.). So ging es mit der knappen Führung der Geißböcke in die Kabine.

Der FC tat sich zunehmend schwer

Der FC gab auch weiterhin den Ton an. Heintz setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch, schickte Pacarada, dessen Flanke auf dem Kopf von Downs landete. Doch der Stürmer vergab frei stehend (50.). Die Geißböcke offenbarten in der Rückwärtsbewegung einige Lücken, die der Gastgeber wiederum nicht clever ausnutzte. Der Jahn spielte die Konter nicht sauber zu Ende. Regensburg wurde dennoch stärker, die Geißböcke verloren ein wenig den Faden. Und so brachte Struber mit Mark Uth und Marvin Obuz zwei neue Kräfte. Doch der FC stand weiterhin viel zu tief, ließ Regensburg immer besser ins Spiel kommen. Unter anderem kam der eingewechselte Eric Hottmann zu mehreren Abschlüssen, die aber allesamt nicht in die Nähe des Tors kamen. Der FC konzentrierte sich zunehmend aufs Bälle wegschlagen, nach vorne wollte nicht mehr viel gelingen.

Da aber auch Regensburg in der Offensive harmlos blieb, passierte bis zum Schlusspfiff so gut wie nichts mehr. Der FC klettert auf den sechsten Tabellenplatz und hat nun zwei Zähler Rückstand zur Spitze und einen auf Rang zwei. Am kommenden Sonntag empfängt der FC den 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion.


FC: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada (82. Finkgräfe), Ljubicic (82. Olesen), Huseinbasic, Thielmann (71, Obuz) – Lemperle (33. Downs), Kainz (71. Uth), Maina – Tore: 0:1 Lemperle (33.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Finkgräfe oder Pacarada: Der Youngster als Zeichen für die „Competition“ im Kader?

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
, ,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Finkgräfe oder Pacarada: Der Youngster als Zeichen für die „Competition“ im Kader?

Max Finkgräfe kam gegen Hertha BSC zu seinem zweiten Startelf-Einsatz in dieser Saison. Und der Youngster machte seine Sache gut. Zwar wird der Linksverteidiger am Sonntag wohl wieder Leart Pacarada Platz machen müssen, dennoch ist der Youngster ein positives Zeichen beim 1. FC Köln: Ein gutes Beispiel für die Stärken des Kaders.

Schon vor Wochen hatte Gerhard Struber eine „Competition“ beim 1. FC Köln gesehen. Auf dem Platz veränderte das wenig. Nun stand Max Finkgräfe in der Startelf, machte seine Sache gut. Dass er nun möglicherweise wieder auf der Bank sitzt, ist für den Youngster bitter, aber ein starkes Zeichen für den 1. FC Köln: Ein gutes Beispiel für die Stärken des Kaders

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Lächeln konnte sich der Kölner Trainer nicht verkneifen und es wirkte schon ein wenig spitzbübisch. “Es gibt auf einer PK hin und wieder auch eine gewisse Strategie. Man muss ja nicht immer alles ausplaudern”, sagte Gerhard Struber lächelnd. Noch vor dem Pokalfight hatte recht wenig darauf hingedeutet, dass der Coach flunkert, als er auf die starke Premierensaison von Max Finkgräfe angesprochen wurde und diese überraschend harsch abtat. Die Vergangenheit berühre ihn nicht so sehr, betonte der Trainer und erklärte: “Ich bin kein Trainer, der Spielern schnell das Vertrauen entzieht. Ich bleibe meinen Entscheidungen schon treu.” Es gäbe da eben einen Burschen, der es eigentlich recht gut mache, erläuterte Struber weiter und legte sich gefühlt auf Leart Pacarada auf der linken Seite fest.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Sechs-Millionen-Mann auf der Bank

Nun also ein Stimmungs-, möglicherweise auch Sinneswandel. Und der kam nicht nur aufgrund der Worte des Österreichers gefühlt aus dem Nichts. Denn Finkgräfe spielte nach dem unsäglichen Auftritt gegen den SSV Ulm Anfang Oktober in den Gedanken von Struber eine beeindruckend untergeordnete Rolle. In den folgenden sechs Spielen kam der Youngster der vergangenen Saison auf einen weiteren Kurzeinsatz. Und das auch nur, weil sich Leart Pacarada im Duell gegen die SpVgg Greuther Fürth verletzte. Der Linksverteidiger fiel mit einer muskulären Verletzung ein paar Tage aus, Finkgräfe gab sein Debüt bei der deutschen U20-Nationalmannschaft und kehrte zurück auf die Bank. Und das, obwohl Gerhard Struber den Linksverteidiger über den grünen Klee lobte und geheimnisvoll von Positionen sprach, die man bei Finkgräfe so noch nicht gesehen habe.

Somit saß der nach dem Online-Portal transfermarkt.de zweitwertvollste Zweitligaprofi (gemeinsam mit Eric Martel mit 6 Millionen Euro) nur auf der Bank. Nun folgte also der Startelf-Einsatz gegen Berlin und der Youngster machte seine Sache sehr ordentlich. Finkgräfe war in der ein oder anderen Situation eine gewisse Unsicherheit anzumerken, doch der Auftritt war ein anderer als noch vor zwei Monaten gegen Ulm, als der Abwehrspieler zur Halbzeit schon wieder ausgewechselt wurde. Finkgräfe kam auf eine für einen Außenverteidiger ordentliche Zweikampfquote, traf nach Vorarbeit von Linton Maina die Latte, brachte fünf Flanken und bereitete drei Torschüsse vor. Der Arbeitsnachweis konnte sich durchaus sehen lassen. „Aus meiner Sicht hat er vieles richtig gemacht”, sagte auch Struber. „Max war mit seiner Dynamik gut unterwegs und hatte den einen oder anderen richtig guten Abschluss, einmal ein bisschen Pech mit der Querlatte.”

Pacarada wieder vorne?

Eine Einsatzgarantie ist die gute Leistung aber nicht. Schon am Sonntag wird wohl wieder Pacarada den Vorzug erhalten. „Jetzt hat er unter Beweis gestellt, dass es mehr werden kann an Spielzeit – im Wissen, dass er mit Leart einen Spieler neben sich hat, der auch sehr verlässlich und immer wieder mit beteiligt ist, wenn es ums Toreschießen geht“, sagte der Trainer und überraschte dann mit einer weiteren Analyse: „Und auch der Leart hat mittlerweile gelernt, richtig gut zu verteidigen.“ Nach wie vor eigentlich die Kernaufgabe eines Linksverteidigers. Der Vorzug des Routiniers gegenüber dem Shootingstar der vergangenen Saison verdeutlich vielleicht dann doch die „Competition“, die Struber schon vor Wochen ausgerufen hat. Von der aber wiederum nur selten etwas zu sehen war, weil der Trainer eben gerne mal mehr oder weniger verdienten Spielern die Treue hält.

Tatsächlich ist der FC auf einigen Positionen dann doch so gut aufgestellt, dass die Breite des Kaders nur punktuell ein Problem bei den Kölnern ist. Damion Downs, Mark Uth, Florian Kainz, Jonas Urbig, Luca Waldschmidt und eben auch Finkgräfe – alles Namen, die wohl bei den meisten anderen, zum Teil auch allen Zweitligisten einen Stammplatz sicher hätten. Und mit Luca Kilian kommt ein weiterer hinzu. Die Neuverpflichtungen im Winter dürften den Kader dann noch einmal aufwerten. Alleine die kurz bevorstehende Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic bringt den FC noch einmal ein großes Stück weiter. Wenn noch der passende Stürmer kommt sowie zwei, drei weitere punktuelle Verstärkungen gehen die Geißböcke schlagkräftig das Unterfangen Wiederaufstieg an.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Schock bei U21: Luca Kilian erneut verletzt

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
,
Startseite » 2. Bundesliga » Seite 52

Schock bei U21: Luca Kilian erneut verletzt

Schock bei der U21 des 1. FC Köln: Luca Kilian ist erneut verletzt. Der Innenverteidiger wurde in der Begegnung gegen Hohkeppel von Sanitätern vom Platz gebracht. Kilian arbeitete gerade an der Rückkehr in den Profikader. Eine Diagnose steht noch aus.

Schlechte Nachricht beim 1. FC Köln: Luca Kilian ist erneut verletzt und fällt möglicherweise erneut aus. Der Innenverteidiger war in der Begegnung der Regionalliga West mit einem Mitspieler zusammengeprallt, lange behandelt und schließlich vom Platz gebracht worden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Zumindest in der Theorie hätte Luca Kilian am Sonntag ein Kandidat für sein Comeback bei den Profis werden können. Nach dem Ausfall von Julian Pauli war Kilian zumindest aufgrund der nominellen Position ein Wechselkandidat. Doch Kilian sollte nach seinem Kreuzbandriss weiter Spielpraxis bei der U21 sammeln. Und das endete für den Abwehrspieler in einer weiteren Verletzung. Der 25-Jährige stand im Regionalliga-Duell gegen Hohkeppel zum zweiten Mal in dieser Spielzeit in der Startelf. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff prallte Kilian mit Stephan Salger aneinander, blieb liegen und musste behandelt werden. Schließlich wurde der Abwehrspieler auf einer Liege abtransportiert. Für Kilian war die Begegnung damit frühzeitig beendet. Eine Diagnose liegt noch nicht vor.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Erste Einsätze gegen Aachen und Oberhausen

Kilian hatte sich im März dieses Jahres einen Kreuzbandriss zugezogen. Der Heilprozess des Abwehrspielers verlief sehr gut. Schon im Spätsommer konnte Kilian die ersten Trainingseinheiten zumindest in Teilen mit der Mannschaft absolvieren. Beim Testspiel gegen Alemannia Aachen hatte der Innenverteidiger zum ersten Mal seit März wieder mit den Profis auf dem Platz gestanden. Nach 60 Minuten war die Einheit für Kilian beendet. „Er wirkt mittlerweile stabil und braucht jetzt Spielzeit, um wieder in die Automatismen zurückzufinden. Ich habe seine Leistung sehr ordentlich gesehen“, befand Struber nach dem 2:0-Erfolg über den Drittligisten. Auch bei der Regionalliga kam Kilian zuletzt eine Stunde gegen Rot-Weiß Oberhausen zum Einsatz.

Beim FC hat man indes auf die baldige Rückkehr des 25-Jährigen gehofft, da die Innenverteidigung der Geißböcke aufgrund der Transfersperre nicht wirklich breit besetzt ist. Neben Timo Hübers, Routinier Dominique Heintz sowie den beiden Youngster Elias Bakatukanda und Julian Pauli hat der FC neben Kilian keine nominellen Innenverteidiger im Kader. Zwar steht eine Diagnose noch aus, doch die Vorkommnisse im Franz-Kremer-Stadion deuten nicht darauf hin, dass der Abwehrspieler in den kommenden Tagen trainieren wird. Der 2:0-Erfolg über Hohkeppel geriet in den Hintergrund.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte