U21 des FC winkt freier Rosenmontag bei Dreier – doch es geht gegen den Angstgegner

Marco Höger von der U21 des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 248

U21 des FC winkt freier Rosenmontag bei Dreier – doch es geht gegen den Angstgegner

Die U21 des FC möchte eine Katerstimmung schon am Tulpensonntag vermeiden. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan: Mit dem SV Rödinghausen ist einen Tag vor Rosenmontag der Angstgegner der FC-Reserve zu Gast im Franz-Kremer-Stadion (Anstoß 14 Uhr). Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf Rödinghausen.

Am Tulpensonntag soll es gegen Rödinghausen nach acht Spielen ohne Sieg gegen den SV endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf Rödinghausen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Serie ist durchaus bemerkenswert: Die U21 des 1. FC Köln ist seit acht Spielen gegen den SV Rödinghausen ohne Sieg. Der letzte Dreier gelang am 24. Oktober 2020 zuhause mit 3:1. Damals stürmten Tim Lemperle, Jan Thielmann und Florian Dietz noch für die FC-Reserve, Marius Laux spielte in der Innenverteidigung. Mit Georg Strauch ist aktuell noch ein Aktiver in der U21, der sich an diesen Erfolg erinnern kann. Die schwarze Serie ist natürlich auch dem Trainer Evangelos Sbonias bewusst: „Ich habe auch am Anfang der Woche im Staff gesagt, dass wir uns immer sehr schwer getan haben aus verschiedenen Gründen.“ Am Tulpensonntag soll es gegen Rödinghausen endlich wieder ein Erfolgserlebnis geben – und das aus zwei Gründen: „Wir werden versuchen, a) das Spiel gegen Schalke 04 abzuschütteln und b) auch einfach mal besser auszusehen als wir die letzten Male ausgesehen haben“, gibt Sbonias die Marschroute vor.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der Kapitän ist zurück

Dabei kann die FC-Reserve gegen den aktuellen Tabellen-Sechsten, der einen Platz und vier Zähler bei einem weniger absolvierten Spiel vor der U21 steht, wieder auf ihren Kapitän zurückgreifen: Marco Höger ist nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder einsatzbereit. Der Trainer ist durchaus erleichtert, wenn er an das jüngste Schalke-Spiel zurückdenkt: „Man hat gesehen, dass er als Verbindung von der eigenen Abwehr nach vorne in die Spitze gefehlt hat. Die Organisation gegen den Ball, der Rhythmus, das sind alles Themen, bei denen wir uns leichter tun, wenn er auf dem Feld steht.“

Weiterhin keine Option ist Alessandro Blazic. Der Torhüter fällt mit Rückenproblemen weiterhin aus. „Das ist ein bisschen hartnäckiger“, verrät Sbonias. Etienne Borie steige nach seiner Erkältung zudem erst in der nächsten Woche wieder vollumfänglich ins Training ein, fällt damit ebenfalls für das Wochenende aus. Yannick Mausehunds Ausfall ist ohnehin klar, sodass sich die Innenverteidigung mit Rijad Smajic und Mikail Özkan vermutlich wieder von alleine aufstellt – es sei denn Neo Telle kommt am Vorabend bei den FC-Profis in Karlsruhe nicht zum Einsatz und wandelt auf den Spuren Meiko Sponsels für einen U21-Einsatz wenige Stunden später. Ebenfalls verzichten muss der Trainer auf den gesperrten Oliver Schmitt.

„Das ist natürlich schon ein Spektakel“

Sbonias ließ derweil offen, ob sich sein Team am Sonntag mit einem überzeugenden Auftritt einen freien Rosenmontag erspielen kann: „Es geht nicht ums Erspielen oder nicht. Wir werden einfach gucken, ob es ins Setting reinpasst. Das haben wir tatsächlich auch noch nicht entschieden. Aber, mit einem Augenzwinkern, die Argumente liegen natürlich auf ihrer Seite, wenn ein gutes Spiel am Sonntag dabei rauskommt, das ist ja klar.“ Am Dienstagabend tauchten das Trainerteam und die Mannschaft bereits ins Karnevalsgeschehen bei der Karnevalssitzung des FC im Maritim-Hotel ein. „Um 24 Uhr war dann für die Mannschaft aber Zapfenstreich“, verrät Sbonias schmunzelnd. Der gebürtige Bietigheimer verbringt seine zweite Session im Karneval und äußerte seine Eindrücke nach seiner zweiten FC-Sitzung: „Das ist natürlich schon ein Spektakel, das muss man schon sagen.“

Für den Sonntag hofft Sbonias darauf, dass seinem Team gegen Rödinghausen endlich mal wieder ein Spektakel gelingt. Die FC-Fans würde das sicherlich besonders freuen: Die U21 dürfte immerhin zum zweiten Mal in Folge ein Heimspiel mit lautstarker Unterstützung von den Rängen erleben, da es – anders als üblich – keine Parallelansetzung zu den FC-Profis ist. Die Vorzeichen stehen also gut für ein Ende der schwarzen Serie gegen Rödinghausen.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Das sagt Gerhard Struber zu den Personalien Eric Martel, Mark Uth und Julian Pauli

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Das sagt Gerhard Struber zu den Personalien Eric Martel, Mark Uth und Julian Pauli

Mit Eric Martel wird am Samstag ein wichtiger Spieler in den Kader zurückkehren. Doch so richtig lichtet sich das Lazaraett noch nicht. FC-Trainer Gerhard Struber gibt vor dem KSC-Spiel ein Personal-Update.

Leichtes Aufatmen bei den Geißböcken: Eric Martel steht dem Coach am Wochenende wieder zur Verfügung. Doch so richtig will sich die Lage bei den Geißböcken noch nicht entspannen. FC-Trainer Gerhard Struber gibt vor dem KSC-Spiel ein Personal-Update.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Es hatte sich schon Ende der letzten Woche angedeutet, zu Beginn dieser dann verdichtet und nun auch bestätigt: Eric Martel wird dem FC am Samstagabend im Duell gegen den Karlsruher SC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder zur Verfügung stehen. Das bestätigte der Trainer am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. „Eric Martel kehrt wieder zurück“, sagte der Coach sichtbar glücklich. „Er ist sehr wichtig für uns und wir tun uns nicht leicht, ihn zu ersetzen. Die Jungs haben es trotzdem gut hinbekommen.“ Martel hatte sich im Duell gegen den FC Schalke 04 verletzt, war bereits zur Halbzeit vom Platz gegangen und für die Begegnungen gegen Magdeburg und Düsseldorf ausgefallen. Mathias Olesen war der erste Ersatz für den Sechser.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Wir können da nicht seriös planen“

Nun winkt Martel wieder die Startelf. „Wir freuen uns, dass er wieder hier und dabei ist. Natürlich hat er Einfluss auf die Mannschaft“, sagte der coach und betonte die Defensivarbeit des Sechsers. Während Martel nicht nur in den Kader und mit großer Sicherheit auch in die erste Elf zurückkehrt, wird sich Mark Uth noch weiter gedulden müssen. „Mark Uth ist auch wieder teilintegriert im Training. Er macht auch alles mit. Das sieht gut aus“, sagte der Trainer, schrenkte dann aber dennoch ein: „Er ist aber noch kein Thema für das Spiel.“ Mit dem Offensivspieler wollen die Kölner kein Risiko eingehen. Kein Wunder nach der Verletzungshistorie. Eigentlich wollte Uth sein Comeback längst gegeben haben, doch der gebürtige Kölner hatte sich zu Beginn des Trainingslagers an der Costa del Sol wieder verletzt.

Auch Julian Pauli ist weiterhin kein Thema in den Planungen des Kölner Trainers. Der Innenverteidiger laboriert noch immer an den Folgen seiner Gehirnerschütterung. Einen genauen Zeitplan für die Rückkehr wollte der Coach nicht geben. „Wir können da nicht seriös planen“, sagte Struber. Man müsse von Tag zu Tag schauen, „wie er die Belastungen bewerkstelligen kann, damit er in die Mannschaft zurückkommt.“ Immerhin betonte der Coach, dass der Youngster die „letzten Tage gute Schritte“ mache. . Von Beginn an wird Max Finkgräfe am Samstagabend auflaufen. Leart Pacarada fällt bekanntlich gesperrt aus, dafür rotiert der Shootingstar der Vorsaison wieder in die Anfangsformation. Finkgräfe hatte in den vergangenen Tagen sogar einige Extraeinheiten eingeschoben. Auch deswegen beschrieb ihn Struber als besonders „professionell“, gerade bei der Arbeit, um wieder „in Form zu kommen“.

„Es tut ihm gut von Beginn an wegzustarten. Ich wünsche mir, dass er sich in das Spiel schnell reinarbeitet“, sagte Struber. Bislang lief es bei Finkgräfe bekanntlich nicht so rund. Gegen den HSV verursachte der Youngster einen Elfmeter, gegen Magdeburg erwischte der Abwehrspieler ebenfalls nicht seinen besten Tag. Tim Lemperle wird laut Struber erst für die Begegnung gegen Ulm ein Thema.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle arbeitet am Comeback

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Setzt Struber auf Sturm-Duo?

Individual-Training – Hoffnungsträger auf dem Weg der Besserung

Tim Lemperle beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Individual-Training – Hoffnungsträger auf dem Weg der Besserung

Nachdem die Mannschaft am Mittwoch ihre Einheit absolviert hatte, machte sich auch der Angreifer an sein Programm beim 1. FC Köln: Tim Lemperle trainiert individuell fürs Comeback. Gegen den KSC wird es das aber noch nicht geben.

Als die Mannschaft ihre Einheit beendet hatte, ging der Stürmer am Mittwoch noch auf das Trainingsgelände des 1. FC Köln: Tim Lemperle trainiert individuell fürs Comeback. Ein bisschen werden sich die Fans aber noch gedulden müssen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Training mit der Mannschaft war eigentlich schon lange beendet, die Profis schon längst in den Katakomben des Geißbockheims verschwunden, da kam noch ein weiterer Spieler auf den Trainingsplatz. Einer, auf dem ganz schön viele Hoffnungen liegen. Tim Lemperle absolvierte ein paar Runden, war auch wieder am Ball unterwegs – alles unter den Augen von Athletik-Trainer Leif Frach. Bei Lemperle wollen die Kölner Verantwortlichen kein Risiko eingehen. Der Angreifer hatte sich bekanntlich im Spiel gegen Regensburg Ende letzten Jahres eine muskuläre Verletzung zugezogen, war dann im Trainingslager in Spanien erstmals wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, um dann gegen den HSV nicht im Kader zu stehen. Das Comeback gab es gegen die SV Elversberg, es dauerte eine gute Viertelstunde und seitdem ist Lemperle wieder verletzt und außen vor.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Wird Lemperle gegen Ulm zur Option?

Da half auch die Erkenntnis, dass wohl keine strukturelle Verletzung vorläge, recht wenig. Wie sehr der Angreifer dem FC fehlt, ist natürlich schwer zu sagen. Denn auch mit Lemperle haben die Geißböcke zum Ende der Hinrunde nicht immer die große Offensivkeule geschwungen und auch ohne den Stürmer getroffen – wenn auch nicht oft. Dennoch sind neun Tore und vier Vorlagen in 16 Pflichtspielen eine Hausnummer. Und die Hoffnung, durch den Stürmer würden die Kölner wieder mehr Angriffsschwung entfachen, ist eine große. Schon in der vergangenen Woche dämpfte Gerhard Struber den größten Optimismus. Lemperle werde sehr wahrscheinlich nicht für das Spiel gegen den Karlsruher SC fit werden, deutete der Coach an. Und tatsächlich lässt das Individualtraining am Mittwoch den Schluss zu.

Zumal Lemperle ganz offensichtlich auch selbst nicht von einer frühzeitigen Heilung ausgeht. Denn während des Individualprogramms schaltete sich ein Zaungast aus dem Büro des Geißbockheim dazu. FC-Präsident Werner Wolf öffnete das Fenster und fragte den Angreifer, wie es denn gehen würde. „Noch zwei Wochen“, lautete die Antwort. Die FC-Fans müssen sich also in Sachen Lemperle-Rückkehr noch ein wenig gedulden. Möglich, dass der Angreifer bereits gegen Ulm wieder auf Torejagd für den FC gehen kann. Immerhin hatte Struber diese Begegnung als die mögliche für das Comeback mit einem Fragezeichen in Aussicht gestellt. Damals hatte Lemperle Offensivspieler Luca Waldschmidt das 2:0 aufgelegt, es folgte eine beachtliche Serie von sechs Toren in acht Spielen, davon drei Mal das entscheidende 1:0. Ob Lemperle erneut diese Serie starten kann und gegen Ulm aufläuft, wird sich zeigen.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Personal Update vor Karlsruhe

Zukünftig mit Doppelspitze? Die mögliche Systemumstellung beim 1. FC Köln

, ,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Zukünftig mit Doppelspitze? Die mögliche Systemumstellung beim 1. FC Köln

Die Torkrise bei den Geißböcken geht weiter. Im Derby gegen Düsseldorf kam der FC abermals in dieser Saison nicht über mehr als einen Treffer hinaus. Eine Doppelspitze könnte die Chancen auf mehr Torgefahr durchaus erhöhen. Läuft der 1. FC Köln wieder mit einem Sturmduo auf?

Die Torausbeute beim 1. FC Köln ist zuletzt sehr dünn ausgefallen. Seit der Systemumstellung in der Hinrunde läuft es zwar defensiv besser, das Einstellen des spektakulären Offensivspiels hat man aber bewusst in Kauf genommen. Ohne Tore wird es am Ende mit dem Aufstieg in die Bundesliga schwer. Läuft der 1. FC Köln wieder mit einem Sturmduo auf?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Offensive schwächelte zuletzt beim 1. FC Köln, zumindest was das Torkonto betrifft. In den letzten sieben Pflichtspielen in der zweiten Bundesliga hat der FC in nur einem Spiel mehr als einen Treffer erzielt, nämlich beim 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig. Mit einem Angreifer in der Startaufstellung haben die Kölner letztlich weniger Tore verbucht als noch mit der Doppelspitze zu Saisonbeginn. Gerade diese Doppelspitze mit Tim Lemperle und Damion Downs hatte es in sich: In den ersten zehn Saisonspielen kam die Mannschaft von Gerhard Struber auf 22 Tore, seit der Systemumstellung folgten in 13 Spielen nur noch 15 weitere Tore. Der FC steht in der Liga mit insgesamt 37 Saisontoren nur auf Platz zehn, der HSV hat zum Vergleich bereits 51 Saisontore erzielt. Die Tore bei den Geißböcken sind Mangelware.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Downs und Rondic zusammen als Doppelspitze?

Gut möglich, dass die magere Torausbeute dem FC demnächst um die Ohren fliegen kann. Schließlich zählen nicht nur die Punkte, auch das Torverhältnis kann bei dem engen Aufstiegsrennen eine große Rolle spielen. Um das zu ändern, könnten Damion Downs und Imad Rondic zumindest für das Auswärtsspiel in Karlsruhe als Doppelspitze in Frage kommen. Bei den derzeitigen Offensivbemühungen finden die Flanken von Leart Pacarada und Yusuf Gazibegovic keinen Abnehmer in der Mitte, wo Rondic und später auch Downs als potenzielle Ziele in der Box standen. „Für ihn (Rondic, Amn. der Red.) ist es genauso schwierig wie für mich. Ich muss ihn finden, er muss ungefähr erahnen, wo ich den Ball hinspiele“, sagte Pacarada und fügte hinzu: „Wir müssen versuchen, mehr Manpower in die Box zu bekommen.“

Im Klartext heißt das, dass nicht nur ein, sondern mehrere Spieler im Strafraum sein müssen. Je nach Absprache kann sich ein Stürmer bei den Flanken auf dem kurzen bzw. am langen Pfosten freilaufen, um die Hereingaben zu verwerten. Da das Angriffsspiel des FC auf den Flügeln stattfindet, wäre eine Doppelspitze im Zentrum durchaus sinnvoll. Um Platz für einen zweiten Stürmer zu schaffen, könnte dann aber auch das System mit einer Dreier-bzw. Fünferkette überdacht werden. Durchaus denkbar, dass wie im Hinspiel wieder eine Viererkette von Beginn an spielen könnte. Dies käme auch mehreren Spielern auf den Außenbahnen entgegen, wie zum Beispiel Max Finkgräfe, der wohl den gelbgesperrten Pacarada ersetzen wird, oder auch Jusuf Gazibegovic. Finkgräfe, der in der Vorsaison unter Steffen Baumgart und Timo Schulz in der Viererkette agierte und Gazibegovic, der bei Sturm Graz ebenfalls den Viererbund verinnerlicht hat, konnten mit dieser Ausrichtung bereits Erfahrungen sammeln.

Wieder mehr Mut zum Risiko?

Die Systemumstellung ist allerdings nicht ohne Wagnis. Im Hinspiel gegen den KSC begann der FC furios und erzielte bereits drei Tore nach gut 15 Minuten. Begonnen wurde die Partie mit vier Abwehrspielern, die noch im Laufe der ersten Hälfte viele Unsicherheiten zeigten. Am Ende lautete das Ergebnis 4:4, ein Unentschieden nach einer 3:0-Führung. Zuletzt waren viele Tore Mangelware beim FC. Und das birgt dann immer auch das Risiko eines Ausgleichstreffers der Gegner wie zuletzt gegen Düsseldorf. Der 1. FC Köln muss mehr Tore für den Bundesligaaufstieg schießen. Es bleibt offen, ob sich Struber mit seinem Trainerteam wieder für eine Umstellung des Spielsystems entscheidet und mehr Risiko wagt. Eine Doppelspitze könnte jedenfalls ein vielversprechender Schritt in Richtung torgefährlicheres Spiel sein.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Personal Update vor Karlsruhe

Diskussion um „Messer“-Choreo geht in die nächste Runde

Die Choreografie der Anhänger des 1. FC köln sorgt für Diskussionen.
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Diskussion um „Messer“-Choreo geht in die nächste Runde

Auch wenige Tage nach dem Rheinderby wird weiter über die Choreo diskutiert. Und die Diskussion erhält neuen Futter. Unter anderem findet NRW-Innenminister Herbert Reul deutliche Worte. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt nun ebenfalls gegen den 1. FC Köln.

Die Diskussion um die „Messer-Choreo“ vom Rheinderby der Geißböcke gegen Düsseldorf erhält neues Futter. Wie die dpa berichtet, hat NRW-Innenminister Herbert Reul einen Brief an die Kölner Verantwortlichen geschickt. Dieser liegt der Presseagentur auch vor. Laut der dpa sei Reul „entrüstet“ gewesen, dass die Kölner Verantwortlichen die Choreo genehmigt hätten. Doch das ist nicht das einzige Ungemach. Auch der DFB-Kontrollausschuss ermittelt nun gegen den 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


„Um es klar zu sagen: Sie als Verantwortliche eines Profi-Fußballvereins haben auch die Aufgabe, im Stadion für Sicherheit zu sorgen und sich im Rahmen der Fanarbeit für Deeskalation einzusetzen. Mir ist schleierhaft, wie sich dieser Auftrag mit der in diesem Fall getroffenen Entscheidung vereinbaren ließe“, schrieb Reul in dem Brief an Keller. Vor der Begegnung war ein Banner gezeigt worden, auf dem offensichtlich der Joker der Glücksgöttin Fortuna ein Messer an den Hals halte. Dazu wurde von Band ein hämisches Lachen gespielt. Die Kölner Geschäftsführer Christian Keller und Philipp Thüroff hatten die Choreo wie üblich genehmigt.

„Ich erwarte da von den Verantwortlichen des Vereins, dass sie auch einschreiten“

Doch der Banner sorgte am Wahl-Sonntag für heftige Diskussionen. „Rivalität kann gerne mit einem gewissen Augenzwinkern ausgetragen werden. Aber diese Choreographie – das Messer an der Kehle – war auch im Kontext der jüngsten Ereignisse in unserem Land nicht nur geschmacklos, sondern auch völlig unangebracht“, sagte unter anderem Klaus Allofs der RP. Auch Henriette Reker fand deutliche Worte. „Die Oberbürgermeisterin und die Stadt Köln haben das Banner-Motiv und die Äußerungen der Geschäftsführung des 1. FC Köln mit gewissem Befremden zur Kenntnis genommen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Wer ein solches Motiv billigt, zeigt seine Ignoranz gegenüber unserer aktuellen gesellschaftlichen Situation.“ Reker war 2015 selbst Opfer einer Messerattacke geworden.

Christian Keller hatte sich kurz nach dem Spiel zu der Aktion der organisierten Fans geäußert. „Wenn sich die Rivalität bestenfalls nur auf dem Platz abspielen soll, muss man vielleicht an einer anderen Ecke ein Zugeständnis machen. Unabhängig davon, ob es einem gefällt oder nicht. Man kann sicherlich trefflich über das Motiv der Choreo streiten. Für mich ist das einfach die Rivalität zwischen zwei Fanszenen, die in dieser Kultur so normal ist. Ob sie dem Otto Normalverbraucher gefällt, ist etwas anderes“, so Keller.

Doch ganz so entspannt sieht Reul den Banner nicht. „In der heutigen Zeit, in der wir es mit einem steigenden Aggressionspotenzial zu tun haben und immer häufiger das Messer eingesetzt wird, ist ein Motiv, das Messergewalt als Teil der Fanrivalität darstellt, schon für sich genommen absolut deplatziert“, so der Politiker. „Ich erwarte da von den Verantwortlichen des Vereins, dass sie auch einschreiten. Stattdessen wird die Sache auch noch heruntergespielt. Das ist der nächste Skandal“, hatte Reul vor einigen Tagen dem Kölner Stadt-Anzeiger gesagt. Der berichtet wiederum, dass dem FC am Mittwoch der Brief des Innenministers noch gar nicht vorgelegen habe, man dann aber den Austausch mit Reul suchen wolle. Mittlerweile hat der Kontrollausschuss des DFB ein Ermittlungsverfahren gegen den FC eingeleitet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Personal-Update vor Karlsruhe: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein

Eric Martel wieder im Training des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Personal-Update vor Karlsruhe: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein

Der FC hat nach der alljährlichen Karnevalssitzung am Mittwoch mit der Vorbereitung auf die Begegnung gegen den Karlsruher SC begonnen. Und es gab eine gute Nachricht beim 1. FC Köln: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein.

Der FC hat mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen den Karlsruher SC begonnen. Und es gab für die Begegnung am Samstag am Mittwochvormittag direkt eine gute Nachricht beim 1. FC Köln: Eric Martel steigt wieder voll ins Training ein. Dafür fehlten aber weitere Leistungsträger.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am Dienstag fand im Maritim die obligatoische Karnevalssitzung statt, am Mittwoch standen die Profis wieder auf dem Platz. Kein Wunder, bereits am Samstag steht das nächste Spiel an. Nur sechs Tage nach dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf ist der FC zu Gast beim Karlsruher SC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Personasituation entspannt sich beim FC weiter. So kehrte Eric Martel wieder ins Training zurück. Der Sechser hatte sich im Spiel gegen den FC Schalke 04 verletzt, war frühzeitig vom Platz gegangen und hatte anschließend die Begegnungen gegen den 1. FC Magdeburg und Fortuna Düsseldorf verpasst. Am Samstag wird der Mittelfeldspieler wieder im Kader stehen können und wohl auch eine Überlegung für die Startelf sein.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle noch nicht dabei

Doch auch weiterhin fehlen wichtige Leistungsträger. Tim Lemperle absolvierte am Mittwoch noch nicht die Einheit mit der Mannschaft. Schon in der vergangenen Woche hatte Trainer Gerhard Struber durchblicken lassen. Dass es für den Angreifer mit der Begegnung gegen den KSC knapp werden würde. Lemperle wird wohl erst im Duell gegen Ulm wieder eingreifen können. Auch Julian Pauli hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert. Der Innenverteidig laboriert nun schon seit fast drei Monaten an den Folgen einer Gehirnerschütterung herum. So könnte Neo Telle auch am kommenden Samstag wieder in den Kader rücken als Backup in der Innenverteidigung, wenn Martel denn erwartungsgemäß als Sechser eingeplant ist. Ebenfalls an seinem Comeback arbeitet auch weiterhin Mark Uth. Der Angreifer könnte ebenfalls schon bald eine Option werden. Vielleicht schon am Wochenende bei der U21.

Auch weiterhin sind Jacob Christensen und Luca Kilian noch keine Option. Der FC kann am Samstagabend wieder die Tabellenführung übernehmen. Der HSV spielt erst am Sonntag und das gegen den direkten Konkurrenten aus Paderborn.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Jusuf Gazibegovic: So langsam angekommen?

Jusuf Gazibegovic im Kopfballduell
,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Jusuf Gazibegovic: So langsam angekommen?

Am Sonntag stand Jusuf Gazibegovic wieder in der Startelf. Bislang ist der 24-Jährige noch nicht die erhoffte Verstärkung auf der Rechtsverteidigerposition. Doch der Bosnier findet sich immer besser zurecht beim 1. FC Köln: Erhält Jusuf Gazibegovic gegen den KSC die nächste Chance?

So richtig rund läuft es noch nicht für die Neuverpflichtung. Doch das Spiel gegen Düsseldorf war vielversprechend für den Rechtsverteidiger des 1. FC Köln: Erhält Jusuf Gazibegovic gegen den KSC die nächste Chance?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Für Jusuf Gazibegovic dürfte der Dienstagabend eine ganz neue Erfahrung gewesen sein. Der Rechtsverteidiger erlebte seine erste Karnevalssitzung im Dienste des 1. FC Köln und hatte sich natürlich auch ein Kostüm nicht nehmen lassen. Der 24-Jährige kam als blauer Power Ranger und fühlte sich in der neuen Haut ganz offensichtlich nicht unwohl. Sichtbar wohler fühlt sich der 24-Jährige auch auf dem Feld des 1. FC Köln. Auch, wenn sicher noch nicht alles rundlief, zeigte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina seine bislang beste Leistung für die Geißböcke zumindest in einem Pflichtspiel. Zweifelsohne war der Neuzugang nicht so in das Spiel involviert wie Leart Pacarada auf der anderen Seite, doch Gazibegovic kam auf eine recht ordentliche Bilanz: Der Abwehrspieler gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, brachte mehr als 80 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und hatte selbst ganze drei Abschlüsse – mehr hatte kein Akteur auf dem Feld.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Größter Handlungsbedarf

Dabei lief die Eingewöhnung bislang eher schleppend. Seit acht Wochen ist der 24-Jährige nun Spieler des 1. FC Köln, war als einziger Neuzugang schon beim Trainingslager an der Costa del Sol Anfang des Jahres dabei, hatte also – wenn auch wenig – Zeit, die Mannschaft, die Abläufe kennenzulernen. Und Gazibegovic kam mit einer besonders hohen Erwartungshaltung an den Rhein. Bei Sturm Graz war der Rechtsverteidiger Leistungsträger sowie Publikumsliebling, spielte in der Champions League. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Martkwert des Spielers auf fünf Millionen Euro ein, der FC hat ihn für mehr als zwei Millionen Euro verpflichtet. Kein Wunder, die Kölner Verantwortlichen sahen den größten Handlungsbedarf auf der rechten Verteidigerposition, da das Experiment Jan Thielmann einfach nicht zünden wollte.

Thielmann oder Gazibegovic?

Dementsprechend stand der Neuzugang auch zunächst in der Startelf, erhielt das Vertrauen und die Chance, sich zu zeigen. Im Pokal gegen Bayer Leverkusen sowie gegen den 1. FC Magdeburg stand dann aber doch Thielmann wieder in der Anfangsformation und machte seine Sache insgesamt recht ordentlich, der Bosnier offenbart nach wie vor einige Schweierigkeiten. Das hat auch Gerhard Struber erkannt, der Gazibegovic bekanntlich aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer noch kennt. Der 24-Jährige müsse sich erst auf der neuen Position des Flügelspielers „einarbeiten“, sagte der Coach. Schließlich spielte der Außenverteidiger in Graz ausschließlich in der Viererkette. „Da muss mann dann anders arbeiten“, so der Trainer. „Er hat natürlich das ein oder andere zu verbessern. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis der Jusuf Gazibegovic richtig ins Performen kommt.“

Und dass sich Gazibegovic performen kann, zeigte der Bosnier gegen Düsseldorf. Mit einer ordentlichen Leistung drückte er sämtliche seiner Durchschnittswerte nach oben, hatte gegen die Fortuna den ersten Abschluss des Spiels und wurde zudem auch in der Box in den gefährlichen Räumen immer wieder eingesetzt. Besonders beeindruckend aber, mit welchem Einsatz der 24-Jährige verlorene Bälle zurückeroberte und sich dafür wild gestikulierend von den Fans zu recht feiern ließ. „Wir sind davon überzeugt, dass die Jungs, die wir dazugeholt haben, uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Thomas Kessler vergangene Woche. Jusuf Gazibegovic scheint auf einem guten Weg. Am Samstag könnte aber auch Jan Thielmann wieder zur Option werden. Das Spiel gegen Düsseldorf verpasste der U21-Nationalspieler gelbgesperrt. Auch deswegen erhielt Gazibegovic wohl seine nächste Chance.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Andere Ausrichtung, ähnliche Ergebnisse – es fehlen die Erfolge gegen die direkte Konkurrenz

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Andere Ausrichtung, ähnliche Ergebnisse – es fehlen die Erfolge gegen die direkte Konkurrenz

Mit personellen und taktischen Veränderungen hat FC-Trainer Gerhard Struber den FC zurück auf Kurs gebracht. Nicht umsonst stehen die Kölner an der Spitze. Doch ist der Tabellenplatz tatsächlich nur auf diese Veränderungen zurückzuführen? Auch mit neuer Ausrichtung bleiben alte Probleme beim 1. FC Köln.

5:6 lautet die Torbilanz des FC in den ersten sechs Spielen der Rückrunde. In der Hinrunde waren es noch 14 Tore und neun kassierte Treffer. Und: Gegen die direkte Konkurrenz konnten die Geißböcke nicht dreifach punkten. Auch mit neuer Ausrichtung bleiben alte Probleme beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Bei Timo Hübers keimten nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf dann doch bittere Erinnerung hoch. „Das ist ein Flashback zum Hinspiel“ sagte der Kapitän und hatte in vielerlei Hinsicht recht. Im September hatten die Kölner in Düsseldorf das Spiel gemacht, waren Spiel bestimmend, hatten die besseren Chancen, führten auch bis in die Schlussphase, um sich in der Nachspielzeit noch das Remis zu fangen. Ziemlich genau fünf Monate später dasselbe Bild. Der FC war – dieses Mal in Köln – wieder das Team, das mehr vom Spiel hatte, in nahezu sämtlichen Statistiken die Nase vorne hatte, verdient führte, um dann wenige Minuten vor Spielende das 1:1 hinnehmen zu müssen. Damals fiel das späte Gegentor durch eine verunglückte Flanke, dieses Mal durch eine verunglückte Abwehraktion, die zum Elfmeter für die Fortuna führte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

29 Punkte seit Spieltag 11

„Die Düsseldorfer feiern zweimal und wissen nicht, wie sie zwei Punkte geholt haben. Normal sind das zwei Siege für uns“, sagte Hübers. „Das ist super bitter.“ Zwar fühlten sich die beiden Remis ähnlich an, doch zwischen dem 2:2 von September und dem 1:1 von Sonntag ist bei den Geißböcken viel passiert. Sehr viel. Auf die erste Krise folgten personelle und taktische Veränderungen. Veränderungen, die den FC ganz offensichtlich in ruhigere Fahrgewässer geführt haben. Kassierten die Geißböcke im ersten Saisondrittel noch 20 Gegentreffer waren es im zweiten nur noch neun. Die Kölner scheinen nicht mehr so konteranfällig, wirken gerade in der Defensive stabilisiert. Und die Bilanz gibt dem FC recht. Seit dem elften Spieltag hat Köln 29 Punkte und damit deutlich mehr als dis Konkurrenz eingefahren.

Auch in der neuen Ausrichtung bleiben alte Probleme

Mit der stabilen Defensive hat Gerhard Struber ganz offensichtlich das Erfolgsrezept gefunden. Unabhängig davon, ob das wiederum in der personellen Veränderung, in der Umstellung auf die Dreierkette oder im tieferen Stehen seine Ursprünge findet. So zumindest die Wahrnehmung. Aber stimmt das auch? Tatsächlich erzielten die Geißböcke in den ersten sechs Saisonpielen 14 Tore und kassierten neun. Dabei sammelte die Struber-Elf acht Punkte ein. In den ersten sechs Spielen der Rückrunde fällt die Torbilanz mit 5:6 gegen den FC aus, allerdings holten die Geißböcke zehn Zähler und damit zwei mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Hinserie. Und doch steht unterm Strich, dass die Kölner auch mit ihrer defensiveren Ausrichtung weiterhin gegen die direkte Konkurrenz nicht dreifach punkten können.

Gegen den Hamburger SV, also den aktuellen Spitzenreiter, setzte es genau in beiden Begegnungen Pleiten (1:2, 0:1) wie gegen den Vierten, den 1. FC Magdeburg (1:2, 0:3). Und gegen Düsseldorf, aktuell Tabellenfünfter, gab es die beiden Unentschieden. Auch in der Defensiv-Ausrichtung fehlt dem FC der Schlüssel, wie man gegen die direkten Konkurrenz punkten will. Und somit muss zumindest das Gedankenspiel erlaubt sein, dass sich zu den zahlreichen genannten Gründen für das Erfolgsrezept zum Ende der Hinrunde eben auch die Qualität des Gegners hinzukommt. Und da zeigen die vergangenen Wochen, dass der FC dann doch seine Probleme hat. Unterm Strich könnte sich genau das für die Kölner aber erneut bezahlbar machen. Denn einige Topteams der Liga hat der FC schon bespielt. Gerade zum Ende der Runde warten dann die vermeintlich leichteren Gegner. Gegen die Kontrahenten wäre ein Flashbeck für den FC annehmbar.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Woody, Fred Feuerstein und Harry Potter – die besten Kostüme der FC Profis

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln auf der Karnevalsfeier
,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Woody, Fred Feuerstein und Harry Potter – die besten Kostüme der FC Profis

Am Dienstag fand in Köln die traditionelle Karnevalssitzung des 1. FC Köln statt. Und die Kölner Spieler und Verantwortlichen haben sich natürlich rausgeputzt. Das sind die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln.

Am Dienstagabend fand im Kölner Maritim die obligatorische Karnevalsparty der Geißböcke statt. Spieler und Verantwortliche sowie einige Ehrengäste läuteten so den Karneval beim FC ein. Das aber wohl weitestgehend ohne Alkohol. Denn am Mittwoch steht die nächste Trainingseinheit an, am Samstag das schwere Spiel in Karlsruhe. Das sind die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Zwei Tage nach der Katerstimmung nach der gefühlten Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf und zwei Tage vor Weiberfastnacht ist beim FC zumindest in Maßen Feiern angesagt. Im Maritim fand am Dienstagabend die obligatorischen Karnevalsparty des 1. FC Köln statt. Und standesgemäß kamen sowohl Spielerr als auch Trainer sowie die Verantwortlichen in verschiedensten Kostümen. Die Kölner Verantwortlichen, unter ihnen auch Trainer Gerhard Struber, waren zum Teil als Hippies verkleidet. Der am Samstag wieder in Form aufspielende Torschütze Florian Kainz kam dagegen als Woody aus der Pixar-Filmreihe „Toy Story“. Natürlich hatte der Cowboy auch seine bessere Hälfte – Cowgirl „Jessie“- dabei.

Die besten Kostüme der Spieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt mimte die Kultfigur Harry Potter. Möglicherweise, weil ihn einst Struber nach dem Spiel gegen Ulm einen „Zauberfuß“ nachgesagt hatte. Keeper Matthias Köbbing kam als Fred Feuerstein. Während sich die beiden gebürtigen Dänen Mathias Olesen und Jacob Christensen als Bär und Tiger verkleidet hatten, kamen Timo Hübers und Neuzugang Joel Schmied als Safari-Touristen samt tierischer Begleitung. Auch der wieder ins Training zurück gekehrte Mark Uth nahm an der Veranstaltung teil. Der gebürtige Kölner war als Pirat verkleidet.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Wer ersetzt Martel?

Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Wie geht es weiter mit Obuz?

Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
,
Startseite » Effzeh » Seite 248

Pacarada fällt aus – Kommt Max Finkgräfe nun zu seiner Chance?

Erneut kommt es bei den Geißböcken zum Ausfall eines Stammspielers. Leart Pacarada ist Gelb gesperrt und wird gegen den Karlsruher SC nicht auflaufen. Das Fehlen des Linksverteidigers wird Trainer Gerhard Struber wohl mit seinem Konkurrenten ausgleichen beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

In dieser Saison will es für den Youngster noch nicht rund laufen bei den Geißböcken. Auf gerade einmal sieben Ligaeinsätze kommt der Verteidiger beim 1. FC Köln: Bekommt Max Finkgräfe erneut die Chance, sich zu beweisen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf war lange unklar, ob Linksverteidiger Leart Pacarada rechtzeitig fit für das Derby wird. Beim Auswärtsspiel in Magdeburg die Woche zuvor musste der Kosovare nach einer knappen halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden. Wie sich nach der Partie gegen die Blau-Weißen und medizinischen Untersuchungen herausstellte, zog sich der 30-Jährige eine Zerrung im Oberschenkel zu. Aufgrund dieser Verletzung war Pacarada gezwungen, in der Trainingswoche kürzer zu treten. Erst kurz vor der Partie gegen die Düsseldorfer meldete sich der Linksfuß bei Trainer Gerhard Struber wieder fit zurück. Im nächsten Ligaspiel gegen den Karlsruher SC fällt der Linksverteidiger definitiv aus. Dies bietet die Chance für Max Finkgräfe.

Struber muss umbauen

Es lief die 79. Spielminute, als sich Fortunas Angreifer Jona Niemiec den Ball im Mittelfeld schnappte und auf den Weg in Richtung des Kölner Tors machte. Pacarada stoppte den Düsseldorfer mit einem taktischen Foul kurz hinter der Mittellinie und sah dafür von Schiedsrichter Michael Bacher die Gelbe Karte. Bitter für den FC, aber auch für den 30-Jährigen selbst, denn diese war seine Fünfte in dieser Saison. Damit fehlt der Linksverteidiger am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Karlsruhe. Struber muss seine Mannschaft erneut umbauen. Pacarada gehörte im Derby, aber auch schon in allen Spielen der bisherigen Saison, zu einem der Aktivposten und Stammspieler.

Der Ausfall des Kosovaren ist nun erneut die Chance für Finkgräfe, der in diesem Jahr bislang nicht über die Ersatzfunktion für Pacarada hinauskam, sich zu beweisen. Im Konkurrenzkampf hatte bislang der 30-Jährige die Nase vor dem Youngster vorne – bei seinen Einsätzen konnte Finkgräfe in dieser Saison noch nicht wirklich überzeugen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Veränderte Situation zum letzten Jahr

Der deutsche U-Nationalspieler kam in dieser Saison Im Ligabetrieb erst siebenmal zum Einsatz, gehörte nur in zwei Spielen zur Startformation und war noch an keinem Treffer der Kölner beteiligt. Pacarada hingegen absolvierte bislang jede Partie in der Saison von Beginn an und legte sieben Tore vor. Somit ist er nach Linton Maina, der bereits 10 Assists sammelte, der zweitbeste Vorlagengeber im Kader der Kölner. In der vergangenen Saison sah die Situation auf der Linksverteidigerposition noch ganz anders aus.  Pacarada war nach seinem ablösefreien Wechsel zu Beginn der Saison gesetzt und gehörte in den ersten neun Spielen immer zur Startelf. Zum Ende der Hinrunde änderte sich die Situation.

Aufgrund von Verletzungen des Kosovaren bekam Finkgräfe immer mehr Spielanteile. Nachdem er zu Beginn der Saison eher sporadisch zum Einsatz kam, gehörte der 21-Jährige ab dem 15. Spieltag zum Stammpersonal. Bis zum Saisonende stand Finkgräfe in allen Partien in der Startelf und spielte in dieser Zeit 14. Partien über die kompletten 90 Minuten. Lediglich im Saisonfinale in Heidenheim musste der gebürtige Mönchengladbacher verletzungsbedingt passen. Damit war Finkgräfe eine, wenn nicht sogar die Entdeckung der Saison am Geißbockheim. Nicht umsonst waren im darauffolgenden Sommer auch einige Vereine an den Diensten des Linksverteidigers interessiert.

Rückschlag durch Verletzung

In der Sommervorbereitung wurden die Karten durch den Trainerwechsel neu gemischt. Lange Zeit galt Finkgräfe als wahrscheinlichste Option zum Ligastart, doch dann verletzte sich der 21-Jährige. Mit einem Innenbandriss und einem dadurch vorhandenen Trainingsrückstand verpasste er die ersten sechs Pflichtspiele. Konkurrent Pacarada wurde zunächst die erste Option auf der linken Seite, machte seine Sache sehr ordentlich und blieb daher auch nach der Rückkehr von Finkgräfe gesetzt. Zwar kam der deutsche U-Nationalspieler zu ein paar Einsätzen, konnte in diesen jedoch nicht an seine Form aus der vergangenen Saison anknüpfen.

Durch die Gelbsperre von Pacarada bietet sich für Finkgräfe nun die Möglichkeit, sich zu zeigen und für weitere Einsätze zu empfehlen. Die Kölner dürften hoffen, dass der Linksverteidiger wieder zur alten Stärke zurückfindet. Sollte es dem Youngster gelingen, hätte Struber im Aufstiegskampf eine weitere Option. Gezeigt, welche Qualitäten er besitzt und welches Potenzial in ihm schlummert, hat Finkgräfe bereits.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel