Natรผrlich Alidou – wieder Alidou

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Natรผrlich Alidou – wieder Alidou

Mit seinem zweiten Treffer in Folge untermauerte Faride Alidou am Sonntag seine ansteigende Form. Und das ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt.

Die Gelb-Rote Karte rausgeholt, die Kรถlner Fรผhrung erzielt: Faride Alidou dreht beim FC endlich auf. Fรผr die Frankfurter Leihgabe war es bereits der zweite Treffer in Folge. Und das gegen Eintracht Frankfurt.

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Jubeln wollte er nicht. Zumindest zuckte Faride Alidou nach seinem Treffer gegen Eintracht Frankfurt nur kurz zusammen, um dann aber fast schon entschuldigend die Hรคnde zu heben. Dabei hatte der AuรŸenbahnspieler sehr viel fรผr diesen Moment getan. Von der ersten Minute an ging der 22-Jรคhrige keiner Eins-gegen-eins-Situation aus dem Weg, lief den Gegner immer wieder aggressiv an, zwang ihn zu Fehlern und brachte auch frรผh eine erste Flanke auf Dejan Ljubicic, der diese aber nicht nutzte. Auch, weil Ljubicic den Ball mit dem Schienbein traf. So wie spรคter Alidou, dann aber mit besserem Ende. Und das gegen Frankfurt. โ€žDas ist schon etwas Besonderes fรผr mich, weil ich letztes Jahr sehr viel mit dem Verein erlebt habe und mit den Spielern sehr gut befreundet binโ€œ, sagt Alidou noch vor dem Spiel gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber. โ€žIch bin gerade FC-Spieler und ich werde alles dafรผr tun, dass wir siegen.โ€œ

Schultz: „Er hatte einen groรŸen Anteil daran“

Das tat der Offensivspieler, auch wenn weiterhin nicht alles rund lief. Vor allem der erste Kontakt gibt bei Alidou mitunter Rรคtsel auf. Oft wirkt der 22-Jรคhrige dadurch unglรผcklich in seinen Aktionen. Glรผcklich war in gewisser Weise sein Treffer gegen Frankfurt, den Alidou eben mit dem Schienbein versenkte. Zwei Minuten zuvor hatte der Offensivspieler bereits entscheidenden Einfluss auf die Begegnung genommen. Niels Nkounkou griff Alidou im Fallen erst an den Arm, umklammerte dann das Bein der Frankfurter Leihgabe und lud Alidou damit zu einem Freifall ein. Schiedsrichter Timo Gerach blieb keine andere Wahl, als dem Verteidiger die Gelb-Rote Karte zu zeigen. Wiederum zwei Minuten zuvor hatte Nkounkou noch in hรถchster Not vor Alidou gerettet, sonst hรคtte der spรคtere Torschรผtze schon zu diesem Zeitpunkt genetzt.

So brachte Alidou den FC mit seinem Schienbeintreffer auf Erfolgskurs. Und das zum zweiten Mal in Folge, auch wenn in der Vorwoche Wolfsburg noch den Ausgleich erzielte. „Es freut mich fรผr Faride, dass er jetzt sogar im zweiten Spiel hintereinander treffen konnte“, sagte Trainer Timo Schultz. „Seitdem ich hier bin, ist er sehr auffรคllig im Training. Er hat auch die Gelb-Rote Karte herausgeholt und hat einen groรŸen Anteil daran, dass wir das Spiel gewonnen haben.“ Auch Christian Keller bescheinigte dem AuรŸenbahnspieler gerade bei der Gelb-Roten Karte eine รผberragende Situation. Bei Alidou selbst scheint der Knoten geplatzt zu sein. Das Talent des Spielers ist unbestritten, seine Auftritte waren bis zum Winter dementsprechend rรคtselhaft. Das mache was mit einem, hatte der 22-Jรคhrige noch unter der Woche gesagt.

Mit seinem zweiten Treffer fรผr den FC hat Alidou bei 13 Einsรคtzen bereits mehr Tor erzielt als bei der Eintracht in der vergangenen Spielzeit (21 Spiele). Der 22-Jรคhrige kam zum FC, um seiner Karriere einen Boost zu verleihen. Das sollte bislang nicht sein. An einer festen Verpflichtung im Sommer gab es Zweifel. Das Problem: Sollte Alidou beim FC so aufdrehen, dass er fรผr die Kรถlner unabdingbar wird, besitzt Frankfurt immer noch das Rรผckkaufrecht und kรถnnte die Kaufoption der GeiรŸbรถcke kontern. Die Ablรถse fรผr den FC soll bei rund drei Millionen Euro liegen, die Rรผckkaufoption bei vier bis fรผnf. Mรถglicherweise hรคtten sich die Frankfurter Verantwortlichen am Samstagabend gewรผnscht, ein anderes Detail im Vertrag zu verankern: Dass Alidou gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber nicht auflรคuft.

Bilder zum Spiel 1. FC Kรถln – Eintracht Frankfurt


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Einzelkritik

Winterkritik

Keller zur Transfersperre: „Dann ist klar, dass du einen Kardinalfehler gemacht hast“

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Keller zur Transfersperre: „Dann ist klar, dass du einen Kardinalfehler gemacht hast“

Unmittelbar nach dem 2:0-Erfolg รผber Eintracht Frankfurt รคuรŸerte sich Christian Keller zum Erfolg der GeiรŸbรถcke, aber auch zur Transfersperre.

Im Anschluss an das 2:0 des 1. FC Kรถln รผber Eintracht Frankfurt รคuรŸerte sich FC-Sportdirektor Christian Keller im ZDF. Der Kรถlner Sportdirektor sprach รผber den ersten Erfolg seit Anfang Dezember, aber natรผrlich auch รผber das Registrierungsverbot. Das sagt Christian Keller zur Transfersperre.

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Die Freude รผber den 2:0-Erfolg รผber Eintracht Frankfurt, die Erleichterung nach dem ersten Dreier seit Anfang Dezember war den FC-Spielern, der Mannschaft, den Verantwortlichen verstรคndlicherweise deutlich anzumerken. Die Wochen vor dem Jahreswechsel hatten es beim FC in sich, die Transfersperre wurde den GeiรŸbรถcken am Deadline-Day noch einmal besonders schmerzhaft vor Augen gefรผhrt. Wรคhrend die Konkurrenz aufrรผstete, blieb den Kรถlnern am Donnerstag nur die Rolle des Zuschauers. Nun kollektives Aufatmen. „Die Jungs freuen sich. Wir haben lange Zeit nicht gewonnen, wir haben heute auch รผberzeugend gewonnen“, sagte Christian Keller im ZDF-Interview. „Aber die Wende zum Besseren wรคre jetzt ein bisschen zu viel.“

Keller: „Wir wussten, dass es vor dem CAS schwierig wird, zu gewinnen“

Zumal die Transfersperre unabhรคngig des sportlichen Erfolgs nach wie vor wie ein dunkler Schatten รผber dem FC schwebt. Erst wenige Stunden vor dem Spiel gegen Frankfurt sorgte die Verรถffentlichung des CAS-Urteils fรผr neuen Zรผndstoff. „Wenn du eine Transfersperre kriegst, ist klar, dass du einen Kardinalfehler gemacht haben musst“, rรคumte der Kรถlner Sportdirektor ein. „Da war ein Fehler, wo man vielleicht sagen muss, muss man die Verpflichtung tรคtigen. Man hatte sich arbeitsrechtlich abgesichert. Das unternehmerische Risiko war dennoch zu hoch.“ Der FC hatte im Januar 2022 Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, der am Tag zuvor seinen Kontrakt bei Olimpija Ljubljana gekรผndigt hatte. Die FIFA warf dem FC die Anstiftung zum Vertragsbruch vor und belegte die Kรถlner mit dem Registrierungsverbot.

Der FC ging gegen die Sperre vor. Am Ende wurde sie vom internationalen Sportgerichtshof bestรคtigt. Nun kann der FC bis zum Winter 24/25 keine neuen Spieler registrieren. Bei einem Abstieg droht der Abgang einiger Leistungstrรคger. „Wir wussten, dass es vor dem CAS schwierig wird, zu gewinnen“, sagte Keller nun. Worte, die sich auf der Mitgliederversammlung im September doch noch anders angehรถrt hatten. „Aufgrund der Zeugenaussagen sind wir zuversichtlich, dass unsere Argumentation auf positives Gehรถr trifft und der CAS dann die Kรผndigung von Jaka als rechtsmรครŸig erachtet und die Spielsperre gegen den Spieler und die Transfersperre gegen den FC aufheben wird“, hatte FC-Vize Carsten Wettich damals gesagt. Nun ein anderer Ton. „Deswegen haben wir versucht, eine Vergleichslรถsung mit Ljubjana anzustreben. Das hat leider nicht funktioniert.“

Keller: „Im Endeffekt haben alle verloren“

Tatsรคchlich soll es mit dem slowenischen Klub fast eine Einigung gegeben haben. Wie mittlerweile bekannt ist, hat der FC Olimpija 500.000 Euro, weitere 250.000 Euro nach den ersten zehn Profi-Partien des Spielers geboten sowie eine zehnprozentige Beteiligung bei einem Weiterverkauf des Spielers. Und beide Seiten waren mit dem Deal wohl einverstanden.  So erklรคrte FC-Geschรคftsfรผhrer Philipp Tรผroff kurz nach der Urteils-Bestรคtigung, dass man einige Einigung erzielt habe, die aber aus unerklรคrlichen Grรผnden nicht zu Stande gekommen sei. „Im Endeffekt haben alle verloren“, sagte Keller am Samstag. „Wenn du als erster deutscher Verein eine Transfersperre kriegst, kรถnnen wir sicherlich nicht sagen, dass wir den Sachverhalt richtig gelรถst haben.“

Bilder zum Spiel 1. FC Kรถln – Eintracht Frankfurt


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Polizei bittet nach Kรถln-Spiel um Hilfe

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Polizei bittet nach Kรถln-Spiel um Hilfe

Im Anschluss an den 2:0-Erfolg des 1. FC Kรถln im Heimspiel gegen Frankfurt ist es zu Auseinandersetzungen in Kรถln-Bickendorf gekommen. Rund 100 Personen waren an der Schlรคgerei beteiligt.

Am Samstagabend ist es im Anschluss an die Bundesliga-Begegnung zwischen mutmaรŸlichen Anhรคngern des 1. FC Kรถln und Eintracht Frankfurt gekommen. Das teilte die Polizei mit. Demnach habe es eine Massenschlรคgerei nach dem Kรถln-Spiel mit 100 Beteiligten gegeben.

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Wie die Kรถlner Polizei mitteilt, seien mehrere Menschen bei einer „Auseinandersetzung von mutmaรŸlichen Gewalttรคtern aus der FuรŸballszene“ in Kรถln-Bickendorf verletzt worden. Laut Polizei waren bis zu 100 Personen an der Schlรคgerei beteiligt. Gegen 20.30 Uhr ist es zu der Auseinandersetzung gekommen. Passanten verstรคndigten die Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkrรคfte rannten die Beteiligten der Schlรคgerei davon. Unter anderem flรผchtete ein GroรŸteil der Anhรคnger in einen Kรถlner Szenetreffpunkt in der Vogelsanger StraรŸe. Nach Rรผcksprache mit der Staatsanwaltschaft Kรถln sperrte die Polizei das Umfeld um den Treffpunkt weitrรคumig ab. Dort seien die Beamten auf mehr als 30 Personen getroffen – teilweise verletzt. Laut Polizeiangaben wurde im Anschluss die Identitรคt der Personen festgestellt, die den Treffpunkt dann verlassen durften.

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Die von Zeugen vor Ort beobachteten mutmaรŸlichen Anhรคnger von Eintracht Frankfurt flรผchteten unerkannt. Die Polizei Kรถln hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und Gefรคhrlicher Kรถrperverletzung aufgenommen. Derweil erhebt die Fanhilfe Kรถln Vorwรผrfe gegen die Polizei. „Polizeieinheiten der BFE und Einsatzhundertschaften halten sich seit drei Stunden auf dem Gelรคnde eines Vereinsheims auf, haben die Rรคumlichkeiten aufgebrochen und durchsucht, wรคhrend die aktive Fanszene in einem Polizeikessel festgehalten wurde“, heiรŸt es in einem Tweet.  โ€žEs ist richtig, dass die betroffenen Personen wรคhrend der Kontrolle vor Ort festgehalten wurden. Einen Polizeikessel gab es aber nicht. Ein Anwalt war im Laufe des Einsatzes vor Ort, diesem wurde der Zugang zu den Rรคumlichkeiten auch gewรคhrtโ€œ, sagte ein Sprecher dem โ€žKรถlner Stadt-Anzeigerโ€œ.  

Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung geben kรถnnen, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den szenekundigen Beamten der Polizeiinspektion 3 zu melden.

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Winterkritik

In der Defensive konsequent, in der Offensive endlich erfolgreich

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In der Defensive konsequent, in der Offensive endlich erfolgreich

Die von Timo Schultz geforderte „Null“ stand beim 1. FC Kรถln gegen Eintracht Frankfurt. Und auch in der Offensive funktionierte es endlich deutlich besser.

Der 1. FC Kรถln hat seit dem 1. Dezember erstmals wieder ein Spiel gewonnen, erstmals seit Oktober wieder im eigenen Stadion. Der FC verteidigte konsequent und traf gleich zweimal. Es geht aufwรคrts beim 1. FC Kรถln: So schlug sich der FC gegen Frankfurt.

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Timo Schultz war wieder ganz bei sich, als er zum Interview bei Sky auftauchte. Kurz zuvor hatte der Trainer noch mit seinen Assistenten und anschlieรŸend im Kreis mit der Mannschaft auf dem Rasen gestanden, die Freude รผber seinen ersten Dreier in der Bundesliga, den ersten Erfolg mit dem FC war offensichtlich. „Es sind nur drei Punkte. Wir schauen schon auch auf die Tabelle und wissen, dass wir Ergebnisse brauchen“, sagte der 46-Jรคhrige wenig spรคter und trat auf die Euphoriebremse, vermutlich nicht ahnend, was ein verdienter Erfolg รผber einen Favoriten in der Domstadt auslรถsen kann. Zwar gab Schultz seinem Team frei, aber nicht aufgrund des 2:0-Erfolgs รผber die Eintracht. Das Zauberwort dรผrfte wohl „Belastungssteuerung“ heiรŸen. „Fรผr mich entscheidend ist das Spiel am Sonntag und das haben die Jungs auch anhand des Trainingsplans gesehen“, so Schultz.

Schultz: „Ich freue mich vor allem รผber das zu Null“

Denn der Trainer weiรŸ auch, dass der Erfolg nur ein kleiner Schritt auf dem Weg Richtung Klassenerhalt ist. Ein Schritt, mit dem zuvor aber nicht zwingend zu rechnen gewesen ist. SchlieรŸlich wird die Eintracht nicht grundlos als Champions-League-Kandidat gehandelt. Der Kader und die individuelle Qualitรคt der Eintracht spielen in dieser Saison eigentlich in einer anderen Liga als der FC. Noch am Deadline-Day hatte Frankfurt noch einmal mit Sturmjuwel Huge Etikitรฉ nachgelegt, der Franzose saรŸ gegen den FC aber zunรคchst nur auf der Bank. Doch trotz der Qualitรคt des Gegners machten die GeiรŸbรถcke die Warnung ihres Trainers von der ersten Minute an wahr. โ€žWir haben uns gut vorbereitet, dass wir drei Punkte hier behaltenโ€œ, hatte der Coach gesagt und genau das zeigte seine Mannschaft.

Die Kรถlner Defensive stand kompakt, lieรŸ die Millionen-Offensive um Sasa Kalajdzic und Co. so gut wie gar nicht zur Entfaltung kommen. Erstaunlicherweise kam der Ex-Kรถlner Ellyes Skhiri zu den besten Mรถglichkeiten in Durchgang eins. Vor allem Max Finkgrรคfe stach aus dieser Defensive wieder besonders hervor und verdiente sich von Experte Lothar Matthรคus den Vergleich mit Jonas Hector. „Es ist mein elftes Bundesligaspiel und mal gucken, was noch kommt. Aber der neue Jonas Hector, das bin ich ganz sicher nicht“, sagte Finkgrรคfe. Der 19-Jรคhrige nahm seine Gegenspieler aber konsequent aus dem Spiel, รผberzeugte mit sicherem Spiel unter Druck und leitete einige Mรถglichkeiten ein, unter anderem mit einem FreistoรŸ das 1:0. Finkgrรคfe war wieder der beste Kรถlner Feldspieler (Hier geht es zur Einzelkritik).

Ausgerechnet Alidou

Doch Kรถln verteidigte nicht nur gut. Schon nach 60 Sekunden kam Jan Thielmann zum Abschluss, wenn auch aus Abseitsposition. Eine Viertelstunde kam der Youngster zur nรคchsten Mรถglichkeit. Der FC hatte ohnehin die deutlich besseren Chancen. รœberhaupt fanden die Kรถlner in der Offensive deutlich mehr statt: 15:11 Torschรผsse, 13:8 Flanken, 2:0 Tore. โ€žDie Statistiken lesen sich รคhnlich wie gegen Dortmund โ€“ nur ganz oben nicht, beim Ergebnis. Das ist fรผr uns heute das Entscheidende“, sagte der Trainer und sein Gegenรผber Dino Toppmรถller ergรคnzte: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht die Aggressivitรคt und Power auf den Platz gebracht, die wir uns vorgenommen hatten.“ In den ersten Minuten nach dem Wechsel รคnderte sich das Bild. Frankfurt drรผckte auf die Fรผhrung. Doch das Tempo lieรŸ auch schnell wieder nach und der FC sich nicht verunsichern.

Dennoch deutete viel daraufhin, dass das Bild dem der Vorwoche รคhnelte. Die Kรถlner waren รผberlegen, hatten ihre Chancen, nutzen konnten sie diese aber nicht. Bis Niels Nkounkou die Frankfurter Leihgabe Faride Alidou von den Beinen holte, dafรผr die Ampelkarte sah und damit auch seinen Anteil am Gegentor hatte. Denn den FreistoรŸ nutzten die Kรถlner zur Fรผhrung. Dejan Ljubicic schoss Alidou an, der zum 1:0 traf. Nun war eine Fรผhrung in den vergangenen Spielen nicht immer viel wert. Doch dieses Mal geriet der Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Auch, weil Jan Thielmann einen Konter zum 2:0 nutzte und Tuta ebenfalls den Ampelkarton sah. „Der Schlรผsselmoment war sicherlich a) die Gelb-Rote Karte und b) daraus resultierend das Tor von Faride Alidou. Fรผr uns war der Sieg verdient“, sagte Schultz.

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Einzelkritik

Winterkritik

Amiri, Ngankam, Polter – die Konkurrenz rรผstet auf, der FC schaut nur zu

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Amiri, Ngankam, Polter – die Konkurrenz rรผstet auf, der FC schaut nur zu

Am Donnerstagabend ist die Wintertransferperiode zu Ende gegangen und damit der erste Teil der Transfersperre der Kรถlner. Wรคhrend der FC also nur zuschauen kann, rรผstete die direkte Konkurrenz dann spรคt nochmal auf.

Seit Donnerstagabend hat der 1. FC Kรถln den ersten Teil der ausgesprochenen Transfersperre รผberstanden. Wรคhrend die Kรถlner nur zuschauen konnten, gab es einige Neuverpflichtungen am Deadline-Day: FC-Konkurrenz rรผstet auf.

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Dass der FC am Deadline-Day, also am finalen Tag der Transferperiode, nur die Rolle des Zuschauers genieรŸt, ist nicht neu fรผr die Verantwortlichen der GeiรŸbรถcke. Bereits im Sommer trat Christian Keller am letzten Tag des Sommertransferfensters morgens vor die Presse, um zu erklรคren, dass der Kader eigentlich gut und breit genug sei und es keinen weiteren Transfer geben werde. Auch wenn sich der FC damals schon vergeblich nach einem neuen StoรŸstรผrmer umgesehen hat, hat sich die Situation dramatisch verรคndert. Der FC darf bekanntlich nicht mehr nachjustieren, mรผsste aber – und das eigentlich dringend. Denn, dass die Qualitรคt des Kaders dann doch eher รผberschaubar ist, lรคsst sich alleine schon an der Tabelle ablesen. Dementsprechend unglรผcklich werden die Kรถlner Verantwortlichen die finalen Stunden des Deadline-Days verfolgen, auch wenn Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, betonte, dass das „nicht unser Thema“ sein dรผrfe.

Darmstadt rรผstet die Offensive auf

Dabei ist der Blick zur direkten Konkurrenz fรผr die Kรถlner alles andere als uninteressant. Denn nachdem die Keller-Kinder lange auch eher zurรผckhaltend auf dem Wintertransfermarkt unterwegs waren, gab es am Donnerstag noch einmal Bewegung. Erst kurz vor Toreschluss gab der SV Darmstadt die Verpflichtung von Sebastian Polter bekannt. Der Stรผrmer wechselt vom FC Schalke 04 zu den Lilien. Noch am vergangenen Wochenende hatte Trainer Thorsten Lieberknecht betont, dass es nicht so leicht sei, einen weiteren Spieler zu verpflichten. Nun kommt Polter. Der 32-Jรคhrige spielte unter S04-Coach Karl Geraerts keine Rolle mehr. Anfang Dezember hatte es auch lose Gerรผchte um ein Kรถlner Interesse gegeben. Die waren aber sehr schnell wieder vom Tisch. Allerdings berichtet der Kรถlner Stadt-Anzeiger, dass es durchaus ein Interesse an einer weiteren Lilien-Neuverpflichtung gegeben haben soll. Julian Justvan soll demnach auf dem Wunschzettel der Kรถlner gestanden haben. Neben Justvan hat Darmstadt mit Gerrit Holtmann einen dritten Offensivspieler geliehen.

Amiri und Ngankam auf Leihbasis nach Mainz

Mainz schlug ebenfalls am Donnerstag noch einmal krรคftig zu. Die Rheinhessen holten gleich zwei neue Spieler. Und das, obwohl Christian Heidel im Herbst noch betonte, das Vertrauen in den aktuellen Kader sei groรŸ genug. Worte, die dem FC-Fan doch bekannt vorkommen dรผrften. Mit David Mamutovic zogen die Mainzer nur einen Nachwuchsspieler zu den Profis hoch. Bis eben zum Deadline-Day. Dann folgten zwei durchaus prominentere Namen. So haben die 05er von Bayer Leverkusen Nadiem Amiri geliehen. Der Offensivspieler kommt auf 225 Pflichtspiele fรผr Bayer und die TSG Hoffenheim. „Wir haben einen kreativen, schnellen Mittelfeldspieler gesucht, der unserer Offensive sofort helfen kann โ€“ und mit Nadiem Amiri eine sehr gute Lรถsung gefunden“, sagte Heidel. Zudem wechselt Frankfurts Jessic Ngankam nach Mainz. Auch der 23-Jรคhrige kommt auf Leihbasis zum FSV. „Jessic ist ein junger, physisch robuster Spieler, der eine Menge Tempo und Spielfreude mitbringt“, sagte Heidel รผber den 23-Jรคhrigen.

Ein Stรผrmer geht, ein anderer kommt

Auch Union Berlin legte noch einmal nach – aber keine groรŸe รœberraschung. ErwartungsgemรครŸ nahmen die Eisernen Yorbe Vertessen von PSV Eindhoven unter Vertrag. Der AuรŸenbahnspieler kam in den Niederlanden nicht รผber die Rolle des Jokers hinaus. Zuvor hatten die Eisernen bereits Chris Bedia von Servette FC sowie Kevin Vogt von der TSG Hoffenheim unter Vertrag genommen. Allerdings haben gleich mehrere Spieler die Kรถpenicker auch verlassen. Prominentester Abgang ist wohl Behrens, der fรผr den VfL Wolfsburg auf Torejagd gehen wird. Nicht der einzige Weggang: Laurenz Dehl (SK Austria Klagenfurt), Sheraldo Becker (Real Sociedad San Sebastiรกn), Leonardo Bonucci (Fenerbahce Istanbul), David Fofana (FC Chelsea, Leihe beendet), Yannic Stein (VfB Lรผbeck, Leihe), Keita Endo (FC Tokyo, Leihe) und Aljoscha Kemlein (FC St. Pauli, Leihe) spielen nicht mehr fรผr die Eisernen. 

Neben dem FC haben aus der Bundesliga nur der 1. FC Heidenheim und Borussia Mรถnchengladbach nicht mehr nachgebessert.

12. Borussia Mรถnchengladbach

Zugรคnge: 

Abgรคnge: Hannes Wolf (New York City FC), Yvandro Borges Sanches (NEC Nijmegen, Leihe)

13. FC Augsburg

Zugรคnge:ย Pep Bielย (Olympiakos Pirรคus, Leihe),ย Kristijan Jakiฤ‡ย (Eintracht Frankfurt, Leihe)

Abgรคnge:ย Frederik Winther (GD Estoril Praia, Leihe), David ฤŒolina (Vejle BK, Leihe), Nathanael Mbuku (AS Saint-ร‰tienne, Leihe), Japhet Tanganga (Tottenham Hotspur, Leihe beendet),ย Aaron Zehnter (SC Paderborn 07),ย Irvin Cardona (AS Saint-ร‰tienne, Leihe),ย Masaya Okugawaย (Hamburger SV, Leihe)

14. VfL Bochum 1848

Zugรคnge:ย Agon Eleziย (NK Varazdin),ย Andreas Lutheย (1. FC Kaiserslautern)

Abgรคnge:ย Mats Pannewig (SC Wiedenbrรผck, Leihe), Jordi Osei-Tutu (PAS Giannina, Leihe),ย Gerrit Holtmannย (SV Darmstadt 98, Leihe, war zuvor an Antalyaspor verliehen), Lys Mousset (Vertragsauflรถsung)


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Das sind die aktuellen Marktwerte des 1. FC Kรถln

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Das sind die aktuellen Marktwerte des 1. FC Kรถln

Vier Pflichtspiele sind in der jungen Saison absolviert, der FC hat einen Punkt und die 2. Runde des DFB-Pokals eingefahren. Entsprechend ihrer Leistung konnten einige Spieler ihren Marktwert verbessern, bei anderen nimmt der Wert ab.

Mit mehr als acht Millionen Euro ist laut der Online-Plattform Gool.ai Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler des 1. FC Kรถln. Kein Wunder, dass das Gerรผcht um einen mรถglichen Abgang fรผr ordentlich Wirbel gesorgt hat. Aber wie wertvoll sind eigentlich die weiteren Kรถlner Spieler? Das sind die aktuellen Marktwerte der FC-Profis.

Bild: Herbert Bucco

Ein Punkt aus drei Spielen, 2:4 Tore – der 1. FC Kรถln ist trotz des Pokalerfolgs รผber Osnabrรผck holprig in die neue Saison gestartet. Zwar hรคtte das Auftaktprogramm mit Dortmund (0:1), Wolfsburg (1:2) und Frankfurt (1:1) durchaus leichter ausfallen kรถnnen und gerade die Leistung gegen den BVB hat รผberzeugt, unterm Strich steht aber eben nur ein Punkt und aktuell der 14. Tabellenplatz. Und nicht nur an der aktuellen Tabellensituation lรคsst sich die Form der Kรถlner Profis ablesen. Das Online-Portal gool.ai berechnet die aktuellen Marktwerte der Spieler anhand ihrer konkreten Leistungen. Anders als beispielsweise bei transfermarkt.de flieรŸen ausschlieรŸlich objektive Daten in die Berechnung ein. Und: die KI hinter der Plattform berechnet anhand der jeweiligen Leistungsattribute nach jedem Spiel die Marktwerte der Profis neu. Fast jede Aktion hat also einen Einfluss auf den Wert. Die Summe ist umgekehrt ein Gradmesser der Leistung (Ranking).

Carstensen steigert Marktwert รผber vermeintliche Ablรถse

Das ist besonders gut an Rasmus Carstensen zu sehen, der bei seinen Einsรคtzen bislang รผberzeugen konnte. Der Dรคne, dessen Kaufoption dem Vernehmen nach auf 1.5 Millionen Euro festgeschrieben ist, hatte zu Saisonbeginn einen Wert von 1.25 Millionen Euro. Durch seine guten Leistungen kommt er mittlerweile auf einen Marktwert von 1.95 Millionen Euro. Die Prognose von Gool.ai ist fรผr den Dรคnen fรผr den kommenden Sommer vielversprechend. Stand jetzt sollte sich ein Investment fรผr den FC lohnen. Auch Leart Pacarada konnte seinen Wert durch die ersten guten Einsรคtze um nahezu 500.000 Euro auf 2.66 Millionen Euro steigern. Die Marktwerte von Linton Maina und Jeff Chabot stiegen jeweils um 300.000 Euro. Die hervorragende Pass- und Zweikampfquote ist bei dem Innenverteidiger ein Marktwertreiber. Maina liegt nun bei 2.51 und Chabot bei 2.24. Max Finkgrรคfe kommt aktuell auf einen Wert von 164.000 Euro. Er wurde zu Saisonbeginn noch nicht erfasst, hat sich aber in den vergangenen Wochen gesteigert.

Einer der Gewinner der vergangenen Wochen ist natรผrlich auch Eric Martel. Der Mittelfeldspieler ist aktuell mit der U21 unterwegs, kam dort als Kapitรคn zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler steigerte in den bisherigen vier Saisonspielen seinen Marktwert um 200.000 Euro, kommt nun auf 3.42 Millionen Euro. Durch die gute Leistung in der U21 wird die Summe wohl noch einmal steigen.

Adamyan mit hohem Marktwertverlust

Aktuell ist allerdings Dejan Ljubicic der wertvollste Profi der Kรถlner. Gool.ai berechnet den Wert des Mittelfeldspielers auf 8.7 Millionen Euro. Zu Beginn der Saison lag der Wert noch bei 8.8 Millionen Euro, nach dem รผberzeugenden BVB-Duell stieg er sogar auf 8.9 Millionen Euro an. Auch Florian Kainz und Timo Hรผbers haben nach den ersten Wochen ein wenig an Wert verloren. Kainz fรคllt von 5.2 auf 5.1, Hรผbers von 4.48 auf 4.31 Millionen Euro. Einen grรถรŸeren Wertverlust verzeichnet da schon Luca Waldschmidt, der von 3.46 auf 3.04 Millionen Euro abgerutscht ist. Tatsรคchlich konnte der Offensivspieler bislang nur selten รผberzeugen. Zwischenzeitlich stand der ehemalige Nationalspieler sogar bei 2.9 Millionen Euro, durch seinen Treffer gegen Wolfsburg ist der Wert aber leicht gestiegen.

Sargis Adamyan hat nach der KI-Berechnung sogar knapp 600.000 Euro verloren. Adamyan war nach starker Vorbereitung optimistisch in die neue Spielzeit gestartet, konnte die Form in den Pflichtspielen aber nicht bestรคtigen und kommt jetzt auf einen Marktwert von 1.91 Millionen Euro.

Folgt uns auf:

Verรคnderte Marktwerte: Das sind die Gewinner und Verlierer des Auftakts

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Verรคnderte Marktwerte: Das sind die Gewinner und Verlierer des Auftakts

Vier Pflichtspiele sind in der jungen Saison absolviert, der FC hat einen Punkt und die 2. Runde des DFB-Pokals eingefahren. Entsprechend ihrer Leistung konnten einige Spieler ihren Marktwert verbessern, bei anderen nimmt der Wert ab.

Mit mehr als acht Millionen Euro ist laut der Online-Plattform Gool.ai Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler des 1. FC Kรถln. Und das mit groรŸem Abstand. Aber wie wertvoll sind die weiteren Kรถlner Spieler? Marktwerte: Gewinner und Verlierer des Auftakts

Ein Punkt aus drei Spielen, 2:4 Tore – der 1. FC Kรถln ist trotz des Pokalerfolgs รผber Osnabrรผck holprig in die neue Saison gestartet. Zwar hรคtte das Auftaktprogramm mit Dortmund (0:1), Wolfsburg (1:2) und Frankfurt (1:1) durchaus leichter ausfallen kรถnnen und gerade die Leistung gegen den BVB hat รผberzeugt, unterm Strich steht aber eben nur ein Punkt und aktuell der 14. Tabellenplatz. Und nicht nur an der aktuellen Tabellensituation lรคsst sich die Form der Kรถlner Profis ablesen. Das Online-Portal gool.ai berechnet die aktuellen Marktwerte der Spieler anhand ihrer konkreten Leistungen. Anders als beispielsweise bei transfermarkt.de flieรŸen ausschlieรŸlich objektive Daten in die Berechnung ein. Und: die KI hinter der Plattform berechnet anhand der jeweiligen Leistungsattribute nach jedem Spiel die Marktwerte der Profis neu. Fast jede Aktion hat also einen Einfluss auf den Wert. Die Summe ist umgekehrt ein Gradmesser der Leistung (Ranking).

Carstensen steigert Marktwert รผber vermeintliche Ablรถse

Das ist besonders gut an Rasmus Carstensen zu sehen, der bei seinen Einsรคtzen bislang รผberzeugen konnte. Der Dรคne, dessen Kaufoption dem Vernehmen nach auf 1.5 Millionen Euro festgeschrieben ist, hatte zu Saisonbeginn einen Wert von 1.25 Millionen Euro. Durch seine guten Leistungen kommt er mittlerweile auf einen Marktwert von 1.95 Millionen Euro. Die Prognose von Gool.ai ist fรผr den Dรคnen fรผr den kommenden Sommer vielversprechend. Stand jetzt sollte sich ein Investment fรผr den FC lohnen. Auch Leart Pacarada konnte seinen Wert durch die ersten guten Einsรคtze um nahezu 500.000 Euro auf 2.66 Millionen Euro steigern. Die Marktwerte von Linton Maina und Jeff Chabot stiegen jeweils um 300.000 Euro. Die hervorragende Pass- und Zweikampfquote ist bei dem Innenverteidiger ein Marktwertreiber. Maina liegt nun bei 2.51 und Chabot bei 2.24. Max Finkgrรคfe kommt aktuell auf einen Wert von 164.000 Euro. Er wurde zu Saisonbeginn noch nicht erfasst, hat sich aber in den vergangenen Wochen gesteigert.

Einer der Gewinner der vergangenen Wochen ist natรผrlich auch Eric Martel. Der Mittelfeldspieler ist aktuell mit der U21 unterwegs, kam dort als Kapitรคn zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler steigerte in den bisherigen vier Saisonspielen seinen Marktwert um 200.000 Euro, kommt nun auf 3.42 Millionen Euro. Durch die gute Leistung in der U21 wird die Summe wohl noch einmal steigen.

Adamyan mit hohem Marktwertverlust

Aktuell ist allerdings Dejan Ljubicic der wertvollste Profi der Kรถlner. Gool.ai berechnet den Wert des Mittelfeldspielers auf 8.7 Millionen Euro. Zu Beginn der Saison lag der Wert noch bei 8.8 Millionen Euro, nach dem รผberzeugenden BVB-Duell stieg er sogar auf 8.9 Millionen Euro an. Auch Florian Kainz und Timo Hรผbers haben nach den ersten Wochen ein wenig an Wert verloren. Kainz fรคllt von 5.2 auf 5.1, Hรผbers von 4.48 auf 4.31 Millionen Euro. Einen grรถรŸeren Wertverlust verzeichnet da schon Luca Waldschmidt, der von 3.46 auf 3.04 Millionen Euro abgerutscht ist. Tatsรคchlich konnte der Offensivspieler bislang nur selten รผberzeugen. Zwischenzeitlich stand der ehemalige Nationalspieler sogar bei 2.9 Millionen Euro, durch seinen Treffer gegen Wolfsburg ist der Wert aber leicht gestiegen.

Sargis Adamyan hat nach der KI-Berechnung sogar knapp 600.000 Euro verloren. Adamyan war nach starker Vorbereitung optimistisch in die neue Spielzeit gestartet, konnte die Form in den Pflichtspielen aber nicht bestรคtigen und kommt jetzt auf einen Marktwert von 1.91 Millionen Euro. Nach den Lรคnderspielen kรถnnten sich die Werte noch einmal verschieben. Die verletzten Spieler haben ihren Marktwert logischerweise halten kรถnnen. Die Schwere einer Verletzung hat allerdings auch Auswirkungen auf den Marktwert.

Die Neuzugรคnge werden erst nach dem ersten Pflichtspiel von Gool.ai neu berechnet.

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Systemfrage beim 1. FC Kรถln: Das Geschรคft mit den Leihspielern

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Systemfrage beim 1. FC Kรถln: Das Geschรคft mit den Leihspielern

Mit Jonas Urbig, Tim Lemperle, Marvin Obuz und nun Maxi Schmid hat der FC vier Spieler verliehen, gleichzeitig mit Luca Waldschmidt und Rasmus Carstensen zwei geliehen – weitere kรถnnten folgen. Ein lukratives Transfer-Modell mit geringem Risiko – fรผr alle Parteien.

In einer Medienrunde vor wenigen Monaten erklรคrte FC-Sportdirektor Christian Keller, dass er ein Freund von Leihgeschรคften sei. Kein Wunder: das Geschรคft mit den Leihspielern ist risikoarm, fรถrdert die Akteure, ist vor allem aber eins: lukrativ.

Bild: Herbert Bucco

Fรผr Maxi Schmid kรถnnte der Freitagabend ein ganz besonderer Abend werden. Hรคtte der 20-Jรคhrige nicht schon eine Minute Europapokal erlebt, FC-Trainer Steffen Baumgart lieรŸ ihn in der Conference League gegen den 1. FC Slovacko ran, wรผrde der Angreifer sein Profidebรผt feiern kรถnnen, wenn er denn spielt. Denn Maxi Schmid ist an Rode Kerkrade verliehen worden. Eben mit der Absicht, mรถglichst viel zu spielen, ProfifuรŸball zu spielen. Ein Wunsch, den nicht nur der Spieler hegt. Denn Schmid gehรถrt offenbar zu den Youngstern, denen der FC mittelfristig den Sprung zu den Profis zutraut. Genau deswegen wurde der Vertrag mit Schmid verlรคngert, genau deswegen wurde der 20-Jรคhrige an Kerkrade verliehen. Und so kรถnnte der junge Offensivmann am Freitagabend Zweitliga-Luft, wenn auch in den Niederlanden, schnuppern.

Fรผr aufnehmenden Verein geringes Risiko

Einst verpรถnt sind Leihen mittlerweile ein probates Mittel bei der Kaderplanung geworden. Nicht umsonst haben die Kรถlner in dieser Transferperiode bereits vier Spieler ver- und zwei Akteure geliehen. Zumindest auf der Abgaben-Seite ist die Chance gar nicht so gering, dass weitere, etwa Nikola Soldo oder Florian Dietz, folgen werden. Leihen – wenn man so will eine Win-Win-Win-Situation: Der Spieler erhรคlt Spielpraxis, kann sich weiterentwickeln und gleichzeitig fรผr hรถhere Aufgaben empfehlen. Eine Leihe kann den Karriereschub, in einigen Fรคllen den Durchbruch bedeuten. Der aufnehmende Verein erhรคlt einen Akteur fรผr kleines Geld, der allerdings darauf brennt, seine Karriere voranzutreiben. Dabei geht der Klub ein denkbar geringes Risiko ein.

Funktioniert der Spieler nicht, kehrt er mit dem Ende der Leihe zu seinem Heimatklub zurรผck, hat der Verein eine Kaufoption vereinbart und der Spieler entwickelt sich positiv, steht ein Schnรคppchen im Raum. Und: In der Branche ist es รผblich, die Leihgebรผhr an die Anzahl der Einsรคtze zu koppeln. Je hรคufiger der Spieler zum Einsatz kommt, desto weniger Gebรผhr muss der Verein bezahlen. „Ich fand Leihgeschรคfte schon immer gut und kann der Tatsache, dass man dadurch gegebenenfalls einen Spieler bekommt, den man eigentlich nicht kriegen wรผrde, etwas abgewinnen“, sagte Christian Keller. Nur wenige Tage spรคter erfolgte die Leihe von Luca Waldschmidt. Der Kauf des ehemaligen Nationalspielers wรคre wohl nicht zu Stande gekommen. „Im Idealfall gibt uns der Stamm-Klub noch eine Kaufoption mit, dann kann man nicht viel falsch machen.“ So kรถnnte der FC Luca Waldschmidt im kommenden Sommer fรผr 4 Millionen Euro kaufen.

Wirtschaftliche Aspekt spielt ebenfalls eine Rolle

ร„hnlich verhรคlt es sich bei der Leihe von Rasmus Carstensen. Dem Vernehmen nach liegt die Kaufoption bei 1,5 Millionen Euro, laut der Online-Plattform Gool.ai liegt der Marktwert des 22-Jรคhrigen aktuell bei 1,25 Millionen Euro, die KI des Portals prognostiziert Carstensen fรผr den kommenden Sommer einen Wert von mehr als zwei Millionen Euro. Der FC hรคtte einen wirtschaftlichen Gewinn erzielt. Aktuell wird รผber eine Leihe von Faride Alidou von Eintracht Frankfurt spekulier. Der AuรŸenspieler passt ins Profil der Kรถlner, Frankfurt will ihn verleihen โ€“ allerdings nicht mit einer Kaufoption.   

Denn auch der abgebende Verein profitiert natรผrlich von einem Leihgeschรคft. So wollen die Hessen den U21-Nationalspieler nicht verkaufen, da sie noch Potenzial in ihm erkennen, sich den Durchbruch erhoffen. Er soll erst einmal Spielpraxis sammeln, um sich zu entwickeln. Entwicklung, das Zauberwort beim Leihgeschรคft. Die abgebenden Vereine erwarten eine Entwicklung der Spieler, die sie im Heimatverein aufgrund der Konkurrenz nicht ausreichend erhalten wรผrden. Spielpraxis ist der zweite Begriff, der bei nahezu jeder Leihe genannt wird. Die Akteure sollen sich รผber ihre Einsatzzeit verbessern.

Win-Win-Situation

Und das sicher nicht nur aus sportlichen Grรผnden: Der wirtschaftliche Aspekt an dem Transfermodell ist nicht von der Hand zu weisen. Leihgeschรคfte sind aus Klubsicht risikoarm, versprechen aber gleichzeitig hohe Gewinne. Die Leih-Gebรผhren decken einen Teil der Kosten, Verkaufserlรถse bringen Gewinne ein. Denn durch die erhoffte positive Entwicklung steigt automatisch auch der Marktwert des Akteurs. Im Idealfall ist der Spieler also entweder so gut geworden, dass er dem eigenen Team helfen kann, oder er wird mit hohem Gewinn weiterverkauft. Zur Not folgt vorerst eine weitere Leihe. Aktuell berechnet Gool.ai den Marktwert von Alidou auf 1,3 Millionen Euro, fรผr den kommenden Sommer prognostiziert das Online-Portal einen Wert von 2,6 Millionen Euro. Demnach kรถnnten die Hessen den Spieler dann unter Berรผcksichtigung des doppelten Marktwerts und wenn sie noch wollten verkaufen.

Gool.ai berechnet den Marktwert der Kรถlner Leihspieler Jonas Urbig, Tim Lemperle und Marvin Obuz auf insgesamt rund 2.25 Millionen Euro, die Prognose der Online-Plattform liegt fรผr die drei Akteure bei 3.85 Millionen Euro, der FC wรผrde bei der aktuellen Berechnung eine Marktwertsteigerung von fast 75 Prozent erreichen. Ob gewollt oder nicht, der FC geht mit jeder Leihe ein geringes Risiko ein, erรถffnet sich aber gleichzeitig die Chance auf einen satten Gewinn.

Fifa musste einschreiten

Ein Modell, dass รผber viele Jahre ad absurdum gefรผhrt wurde. Der FC Chelsea war beispielsweise fรผr seine „Loan Army“ bekannt. Zwischenzeitlich hatte der Londoner Klub nahezu 40 Spieler (darunter auch Nachwuchsakteure) unter Vertrag, die an andere Klubs verliehen wurden. Manchester City hatte in der Spielzeit 21/22 33 Spieler verliehen und Atalanta Bergamo sogar 65. Mittlerweile ist die Fifa eingeschritten und hat die Regeln verschรคrft. So dรผrfen unter anderem nur noch maximal acht Spieler eines Klubs verliehen werden. Akteure unter 21 Jahren fallen allerdings nicht unter diese Regel. Zudem dรผrfen nur drei Spieler an den gleichen Klub verliehen werden. Mit Florian Dietz, Nikola Soldo und Dimitrios Limnios haben die Kรถlner weitere drei potentielle Leihspieler im Kader – nicht allen wird man eine positive Entwicklung zutrauen.

 

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

Mit Philipp Pentke hat der 1. FC Kรถln seine Nummer zwei gefunden. Jetzt รคuรŸerte sich der Keeper รผber seine Rolle und seinen neuen Klub.

Lange hat der 1. FC Kรถln nach einer neuen Nummer zwei gesucht. In der vergangenen Woche hat er sie gefunden. Allerdings brauchten die Kรถlner dazu nur auf den eigenen Trainingsplatz zu schauen. Die Suche verlief auch so schwierig, weil die Kรถlner ein klares Anforderungsprofil hatten. Unter anderem war ganz klar definiert, dass dem Keeper nur die Rolle auf der Bank bleiben wรผrde. Dazu รคuรŸerte sich der 38-Jรคhrige. So denkt Pentke รผber seine Rolle als Nummer zwei.

Bild: Herbert Bucco

Philipp Pentke ist alles andere als unerfahren im FuรŸball-Geschรคft. Mit seinen 38 Jahren kommt der Keeper auf rund 250 Profi-Pflichtspiele, allerdings stehen nur wenige auf hรถchstem Niveau zu Buche. Die Situation beim FC dรผrfte fรผr den Keeper dennoch neu gewesen sein. FC-Geschรคftsfรผhrer Sport Christian Keller kannte Pentke noch aus der gemeinsamen Zeit bei Jahn Regensburg und stellte den Kontakt her. Der FC brauchte vorerst einen Torhรผter, der das Trainings-Quartett auffรผllen sollte. Parallel suchten die Kรถlner aber einen weiteren Keeper. Einen, der das Erbe von Timo Horn antreten wรผrde. Besonders erschwerend war das Anforderungsprofil des Torwarts, der erfahren sein sollte, zur Not fรผr Marvin Schwรคbe einspringen wรผrde, sich aber gleichzeitig auch darรผber im Klaren sein sollte, dass er nur die Nummer zwei und wenn รผberhaupt im kommenden Jahr die Nummer drei sein wรผrde. Wie Keller spรคter zugab, habe man an Pentke zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gedacht. Pentke war dennoch von Beginn an voll dabei. „Ich habe alles mitgemacht, keinen Tag in der Vorbereitung gefehlt. Ich bin mehr gelaufen als in den Jahren zuvor. Der Trainer ist so motivierend, dass du nur mehr laufen kannst. Es macht viel SpaรŸ“, sagte der 38-Jรคhrige am Mittwoch.

Pentke mit der Rolle der Nummer zwei zufrieden

Mit der Zeit gingen dem FC aber die Optionen, die Gesprรคche mit mรถglichen Ersatzkeepern aus und so beobachteten die Kรถlner ihren Trainingskeeper dann doch ein wenig genauer. „Wir waren aber nach den Trainingseindrรผcken, die der Philipp hinterlassen hat, der Meinung, dass wie keine weiteren Spieler mehr angucken mรผssen, weil er es einfach so gut gemacht hat“, sagte Keller. „Es war schon ein Gedanke, ob ein 38-Jรคhriger diese Trainingsintensitรคt gehen kann, die wir gehen mรถchte. Das kann er.“ Und nicht nur das. Pentke bringt viel Ehrgeiz mit zum FC. „Ich bin Profi durch und durch, ich will immer mehr. Ich hรคtte mich geรคrgert, wenn es nicht geklappt hรคtte“, so der Torwart. Pentke will zwar mehr, doch beim FC wird es – wenn alles nach Plan lรคuft – nicht viel mehr werden. Ein Pflichtspiel wird der Keeper wohl eher nicht absolvieren.

Pentke: „Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefรผhlt“

Denn Fakt ist: Marvin Schwรคbe ist als Nummer eins gesetzt, wird auch im Pokal auflaufen. „Fรผr mich ist das gar kein Problem, ich will, dass die Nummer eins Gas gibt und erfolgreich ist. Fรผr uns ist wichtig, dass wir alle gut performenโ€œ, sagte Pentke. Tatsรคchlich ist der Keeper die Rolle gewohnt und hat sie auch in der Vergangenheit immer akzeptiert. โ€žWir konnten uns immer auf Penne verlassen. Egal ob im Training oder im Spiel โ€“ wenn er gebraucht wurde, war er da. Auch in der Kabine hatten seine Worte aufgrund seiner groรŸen Erfahrung eine hohe Bedeutungโ€œ, sagte TSG-Geschรคftsfรผhrer Alexander Rosen im Mai. Positive Worte fand auch Christian Keller, als sich der damalige Stammkeeper von Regensburg vom Jahn 2019 verabschiedete. โ€žPhilipp ist seit vier Jahren ein absolut sicherer Rรผckhalt unserer Mannschaft mit immenser Prรคsenz und Ausstrahlung. Klar, dass wir Philipp deshalb sehr gerne weiter beim SSV Jahn gesehen hรคttenโ€œ, so der heutige FC-Geschรคftsfรผhrer, damals noch im Dienst der Regensburger. โ€žSein nun anstehender Abgang schmerzt insofern sehr.โ€œ

Mittlerweile ist Pentke also in Kรถln und innerhalb der Mannschaft voll angekommen. Das scheint ihm offenbar nicht schwer gefallen zu sein. โ€žEs macht die Mannschaft und den Erfolg aus den vergangenen Jahren aus, dass der FC eine Einheit ist. Die Jungs marschieren zusammen und haben viel SpaรŸ. Das ist schon sehr besonders hier. Das ist mir schon am ersten Tag aufgefallen“, so Pentke. „Ich wurde super aufgenommen und direkt integriert. Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefรผhlt.โ€œ

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Kรถln wieder aufgenommen

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Kรถln wieder aufgenommen

Leart Paqarada hat das Training beim 1. FC Kรถln wieder aufgenommen. Linton Maina und Dejan Ljubicic drohen fรผr den Pokalfight gegen Osnabrรผck auszufallen.

Der 1. FC Kรถln hat am Mittwoch mit der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison begonnen. Am kommenden Montag ist der FC in der 1. Runde des DFB-Pokals zu Gast beim VfL Osnabrรผck. Wรคhrend sich Kristian Pedersen und Leart Paqarada wieder im Training befinden, konnten Linton Maina und Dejan Ljubicic nur individuell trainieren.

Bild: Herbert Bucco

Der ร–sterreicher hatte im Testspiel gegen den FC Nantes einen Tritt gegen den Knรถchel einstecken mรผssen. Zwar gaben die Verantwortlichen spรคter an, dass offenbar keine strukturelle Verletzung vorliege, dennoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft trainieren. Ein Einsatz am kommenden Montag bleibt vorerst offen. Mรถglicherweise steigt der Mittelfeldspieler bereits am Donnerstag wieder in das Training ein. Fรผr Linton Maina dรผrfte ein Einsatz in der ersten Runde des Pokals dagegen zu frรผh kommen – selbst wenn er bis Montag genesen sollte. Der AuรŸenspieler hatte sich zunรคchst einen grippalen Infekt eingefangen, fiel darauf hin eine gute Woche aus. Unmittelbar nach seinem ersten Training litt Maina dann unter Rรผckenproblemen und konnte nun ebenfalls nur eine Art Reha-Training absolvieren. Da Maina einen GroรŸteil der Vorbereitung verpasst hat, deutete Steffen Baumgart bereits an, dass er zumindest keine erste Wahl sein werde.

Das sieht bei Paqarada ganz anders aus. Der Abwehrspieler war ebenfalls im Duell gegen Nantes gefoult worden, erlitt aber offenbar nur eine Muskelverletzung. Am Mittwoch stand der Linksverteidiger genauso wie sein Backup Kristian Pedersen auf dem Platz. Pedersen hatte sich im Vorbereitungsspiel gegen Ajax Amsterdam mit muskulรคren Problemen auswechseln lassen. Jan Thielmann, Steffen Tigges, Florian Dietz und Noah Katterbach fehlen ebenfalls weiterhin.

 

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