Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

Mikey Moore vom 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart
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Trotz 1:4-Pleite des 1. FC Köln: Nur Mikey Moore lässt sein Können aufblitzen

Mit einer verdienten 1:4-Niederlage kehrt der 1. FC Köln vom Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart zurück. Auch in der Höhe ging die Niederlage vollkommen in Ordnung, wenn überhaupt gab es unter den Feldspielern nur einen Lichtblick beim 1. FC Köln: Mikey Moore lässt seine Qualität aufblitzen.

Viele FC-Fans hatten sich bereits auf die junge Offensiv-Flügelzange Said El Mala und Mikey Moore gefreut. Doch El Mala fiel krankheitsbedingt aus und Moore stand etwas überraschend nicht in der Anfangsformation. Und dennoch war der Engländer von den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick.

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So wirklich laut soll es in der Kabine nicht geworden sein – glaubt man zumindest den Worten von FC-Trainer René Wagner. „Wir haben in der Halbzeit versucht, den Jungs die richtigen Dinge mit auf dem Weg zu geben“, so der Coach. Veränderungen waren auch dringend nötig. Denn die Kölner erwischten im Duell gegen den VfB wahrlich nicht ihren besten Tag. Einzig Marvin Schwäbe war es zu verdanken, dass die Geißböcke nicht schon zur Halbzeit deutlich höher zurückgelegen haben. Der Kölner Keeper parierte gleich mehrfach in höchster Not. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen nach dem Spiel mehrfach, dass auch Köln zu guten Möglichkeiten gekommen war, alleine der xGoal-Wert verriet aber die Wahrheit. Der VfB hätte das Spiel schon zur Halbzeit entscheiden können, wenn nicht müssen. So reagierte René Wagner zur Pause, stellte das Team um und gab auch seinen neuen Spielern ein paar Worte mit auf den Weg. Und dies Maßnahmen zeigten Wirkung.


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Alessio Castro-Montes
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Tom Krauß
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Paul Okon-Engstler
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Isak Johannesson
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Jan Thielmann
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Linton Maina
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Ragnar Ache
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Mikey Moore
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Ellyes Skhiri
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Marius Bülter
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Reigan Heskey
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Imad Rondic
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„Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat“

Vor allem Mikey Moore drehte direkt auf, war unter den Feldspielern wohl der einzige Lichtblick bei den Geißböcken. „Wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er ist in der zweiten Halbzeit reingekommen, hat das Spiel auch verändert“, so Wagner. „Er will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne. Wenn er sich da heute schon belohnt hätte, dann hätten wir nach einem 1:1 anders da gestanden.“ Doch Moore belohnte sich nicht und stellte somit auch das Spiel nicht auf den Kopf. Der FC kassierte in der Drangphase, die Moore sicherlich mit entfacht hatte, das 0:2 und kurz darauf sogar das 0:3. Der Stecker war gezogen, der Deckel drauf. Daran änderte auch das 1:3-Eigentor der Stuttgarter nichts mehr. Das Traumtor zum 1:4 markierte dann auch den Spielstand, der den Leistungen beider Team gerecht wurde.

Auch der Zauber des Neuzugangs Moore verflog im Laufe der zweiten Halbzeit zunehmend – kein Wunder, bei dem Spielstand. Und doch war es der erst 19-jährige Engländer, der dem Spiel einen anderen Verlauf hätte geben können. „Für uns ist es wenig überraschend, dass er gut ist“, sagte Thomas Kessler. Immerhin hatten die Kölner sich wochenlang um den Spieler bemüht. Wie von come-on-fc.com berichtet, war es eine Hängepartie. Der FC hatte sich schon lange mit dem Spieler geeinigt, auch Tottenham war zunächst einverstanden. Es folgte ein Hin und Her und erst Anfang der Woche die endgültige Einigung. Dass die Kölner für den Spieler keine Kauoption vereinbaren konnten, ist nicht als Schwäche im Verhandlungsgeschicks eines Thomas Kesslers zu werten. Vielmehr umschreibt dieser Umstand die Qualität, die man auch in England in dem Spieler sieht. Tottenham hat noch viel mit Moore vor, nur eben jetzt noch nicht. Das sieht man in Köln ganz anders.

„Heute hat man gesehen, was er für Qualitäten hat. Wenn wir die bei ihm immer auf dem Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt und das abrufen kann, dann ist das ein Spieler für uns, der eine enorme Klasse hat und den wir absolut brauchen werden“, so Marvin Schwäbe. Dementsprechend dürfen sich die Kölner auf weitere gelungene Auftritte des 19-Jährigen freuen, dann sicherlich auch von Beginn an und im Doppelpack mit Said El Mala.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Die kreativen Offensiv-Youngster beim 1. FC Köln: Heskey, El Mala – und nun auch noch Moore

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Die kreativen Offensiv-Youngster beim 1. FC Köln: Heskey, El Mala – und nun auch noch Moore

Mit Mikey Moore hat der 1. FC Köln den nächsten Transfer eines vielseitigen Offensivspielers (so gut wie) eingetütet. Wie schon bei Said El Mala und Reigan Heskey setzt der FC auf einen Spielertyp, der nicht auf eine Position festgelegt ist. Was die drei gemeinsam haben – und worin sie sich unterscheiden beim 1. FC Köln: Heskey, El Mala, Moore – die junge Offensivpower

Der 1. FC Köln kann in den kommenden Stunden den nächsten Transfer-Coup vermelden: Mikey Moore wechselt wohl auf Leihbasis von Tottenham Hotspur ans Rheinufer. Come-on-fc.com war exklusiv vor Ort, als der Youngster in Köln zum Medizincheck vorfuhr. Was den Youngster auszeichnet, wie er sich von seinen möglichen neuen Teamkollegen Said El Mala und Reigan Heskey unterscheidet und welche taktischen Optionen sich für Coach René Wagner ergeben könnten.

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Auf ihn ist lange gewartet worden, am Montag landete der 19-Jährige in Köln, traf am Nachmittag zum Medizincheck ein. Die Unterschrift wird auch noch am Montag gesetzt. Die offizielle Verkündung steht noch aus. Geschäftsführer Thomas Kessler hat auch in diesem Sommer wieder fleißig am Gesicht der Geißböcke gefeilt. Die Verpflichtung von Mikey Moore kann sich sehen lassen. Auch, wenn man sich auf eine Leihe ohne Kaufoption geeinigt haben soll. Der Youngster gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Somit haben die Geißböcke einen weiteren hochveranlagten Nachwuchskicker in ihren Reihen, der über außergewöhnliche Künste am Ball verfügt und dem FC-Spiel einen vielfältigeren Anstrich verpassen wird, der in der abgelaufenen Saison oftmals gefehlt hat. Was verbindet Moore, El Mala und Heskey? Worin unterscheiden sie sich womöglich?

Drei Spieler mit ähnlichen Qualitäten

Der 19-jährige Moore, der aus der hauseigenen Akademie der „Spurs“ stammt, ist in der Offensive vielfältig einsetzbar. Genau wie seine zukünftigen Teamkollegen ist der gebürtige Londoner eben nicht nur auf Linkaußen zu Hause, sondern spielte in der vergangenen Saison und in den bisherigen drei Pflicht-Begegnungen genauso hinter den Spitzen sowie auf der rechten Bahn. El Mala wiederum hat unter Wagner bekanntlich auch schon auf verschiedenen Positionen, unter anderem auch in der Spitze gespielt – und auch Heskey kann nicht nur auf der linken Bahn spielen. Auch, wenn er dort am meisten eingesetzt wurde. Es fällt auf, dass sich der FC in der Offensive nicht auf eine Position bei ihren Spielern festlegen will.

So auch nicht bei Moore, dem in der Vergangenheit immer die linke Außenbahn als die favorisierte Rolle angetan wurde. „Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte der Engländer wiederum in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem vielfältig einsetzbaren Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber vor allem auch Chancen kreieren kann.

Perspektivspieler oder Soforthilfe?

Moore könnte somit ebenso wie Heskey als Ersatz für Jakub Kaminski gelten. Genau danach haben die FC-Verantwortlichen natürlich geschaut. Anders als bei Moore, der unlängst von einer überzeugenden Leihe bei den Glasgow Rangers (sechs Vorlagen, zwei Tore) aus der schottischen ersten Liga nach London zurückgekehrt ist, war bei Heskey nicht davon auszugehen, dass der Youngster gleich zu Saisonbeginn in der Startelf stehen wird. Laut Kessler geht es bei dem Youngster, der von den Skyblues kam, zunächst einmal darum, „seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen”. Ähnliche Argumente waren jedoch bereits bei der Verpflichtung El Malas von Viktoria Köln vorgebracht worden. Die Frage, ob der Shootingstar den Sprung aus der dritten Liga in die Beletage schaffen könnte, wischte dieser bekanntlich nonchalant zur Seite. Sicher ist aber: Die Neuverpflichtung erhöht auf jeden Fall den Konkurrenzkampf.

Denkbare Szenarios

Dem Vernehmen nach soll Moore beim FC vor allem im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Die spielstarke Achse Moore-El Mala wäre damit eine realistische Option in Wagners Taktik. In der abgelaufenen Saison verzichtete der Coach in der Regel auf die klassische Zehnerposition, was sich mit Moores Ankunft jedoch ändern könnte. Aber genau das ist und bleibt eben offen. Der FC ist also nicht leicht ausrechenbar. Ob Wagner auf das Trio El Mala, Heskey und Moore setzen will, wird sich erst im späteren Saisonverlauf zeigen. Doch die Offensivpower auf den Flügen, mit Tempo, Kreativität und Ballsicherheit könnte ein Waffe in der Saison werden.


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„Done Deal“ und Medizincheck – Mikey Moore im Anflug beim 1. FC Köln

Mikey Moore soll zum FC wechseln
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„Done Deal“ und Medizincheck – Mikey Moore im Anflug beim 1. FC Köln

Der FC wird kurz vor dem Deadline Day noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Zumindest steht ein Wechsel offenbar kurz bevor. Der 1. FC Köln leiht Mikey Moore von Tottenham aus. Das berichtet der renommierte Transfer-Journalist Fabrizio Romano am Montagmorgen. Demnach stünde der Medizincheck noch heute an.

Nun also doch. Das Tauziehen um Mikey Moore scheint beendet. Der junge Engländer wird wohl zum FC wechseln. Schon am Montag soll die medizinische Untersuchung anstehen. Dann könnte die Leihe folgen.

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Was lange währt… unter diesem Motto lief wohl das zweite große Transfer-Tauziehen der Geißböcke in diesem Sommer. Nur, dass es dieses Mal eben nicht um einen eigenen Spieler ging, aber erneut ein positives Ende für den FC nimmt. Nun scheint die Entscheidung um Mikey Moore nämlich gefallen zu sein. Der Offensivspieler soll heute noch in Köln aufschlagen und seinen Medizincheck absolvieren. Das berichtet der Transfer-Journalist Fabrizio Romano. Der italienische Sportjournalist bezeichnet den Vorgang bereits als „Done Deal“. Heißt, die Entscheidung ist gefallen, alle Seiten haben sich geeinigt, nun fehlen nur noch die Formalitäten, wie der Medizincheck. Sollte der 19-Jährige diesen erwartungsgemäß bestehen, wird der gebürtige Londoner von den Tottenham Hotspur ausgeliehen und mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. Bei den Lilywhites kam der Offensivspieler in den vergangenen Pflichtspielen bereits drei Mal zum Einsatz, überzeugte vor allem im Pokal mit einer grandiosen Leistung.

Moore soll noch am Montag zum FC stoßen

Beim FC hat man den Namen lange nicht kommentiert, wollte nur über Spieler sprechen, die bereits in Köln unterschrieben haben. Das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Damit bekommen die Kölner einen kreativen, offensiven Mittelfeldspieler, der in der offensiven Reihe hinter der Spitze so ziemlich jede Position spielen kann. In Tottenham agierte Moore zuletzt auf der rechten Seite, obwohl er nominell ein Linksaußen ist. Eine ähnliche Rolle wird er wohl auch in Köln einnehmen. Wie von come-on-fc.com schon am Sonntag berichtet, sollen sich die Kölner in den vergangenen Tagen noch einmal intensiver um Moore bemüht haben. So berichtete das Portal Liga Insider, dass der FC nahezu „täglich“ in London angerufen habe, um die Leihe in trockene Tücher zu bringen. Bei den Lilywhites wollte man aber erst einen Ersatz unter Vertrag nehmen. Der war eigentlich mit Savinho gefunden. Doch zu diesem Zeitpunkt drehte Moore bei seinen Pflichtspielen noch einmal so richtig auf.

Auch deswegen wurde der bevorstehende Transfer zu einer Hängepartie. Denn Tottenham-Coach Roberto de Zerbi wollte Moore noch nicht gehen lassen. Zuletzt einigten sich die Spurs aber auch mit Iliman Ndiaye. Der Offensivspieler könnte also den Stein ins Rollen gebracht haben. Moore wird für ein Jahr ausgeliehen. Eine Kaufoption soll nicht im Vertrag verankert sein. Denn bei den Lilywhites hält man sehr große Stücke auf Moore.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen? 

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln. 

Welche Position spielt Mikey Moore? 

Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar. 

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„Tägliche Anrufe“ vom FC, ein Konkurrent könnte gehen, einer kommt, ein anderer nicht – Gibt es noch was mit Mikey Moore?

Mikey Moore kassierte mit Tottenham die nächste Niederlage
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„Tägliche Anrufe“ vom FC, ein Konkurrent könnte gehen, einer kommt, ein anderer nicht – Gibt es noch was mit Mikey Moore?

Trotz des 3:2-Erfolgs über die TSG Hoffenheim will sich der FC noch auf dem Transfermarkt verstärken. Nach wie vor steht ein junger Engländer auf der Liste des 1. FC Köln: Gibt es noch was mit Mikey Moore?

Nur noch zwei Tage, dann schließt das Transferfenster für Deutschland. Und dann muss auch die Entscheidung über Mikey Moore gefallen sein. Die Zeit drängt und aktuell scheint der Transferpoker noch offen.

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Dass Geld keine Tore schießt, ist ja bekanntlich eine gern verbreitete Floskel im Profi-Fußball. Dass diese nur in Teilen stimmt, zeigen die wiederkehrenden internationalen Erfolge europäischer Spitzenclubs. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Und so findet sich Tottenham Hotspur nach dem zweiten Spieltag der Premier League (der allerdings noch nicht vollends bespielt ist) mit zwei Niederlagen, null Punkten und 0:5-Toren am Ende der englischen Tabelle wieder. Wohl gemerkt der Club, der in diesem Transfersommer bereits mehr als 350 Millionen Euro in den Markt geworfen hat, die Marke von 400 Millionen aber noch zu gerne knacken will. Eine Vielzahl von bekannten Namen tummeln sich im Kader der Lilywhites, doch der sportliche Erfolg bleibt bislang aus. Am Samstagabend gab es eine 0:2-Pleite gegen Newcastle und die war verständlicher Weise nicht nach dem Geschmack von Trainer Roberto de Zerbi.

Kader wirklich bundesligatauglich?

Und so sucht Tottenham auch weiter nach Verstärkungen. Eben auch für die Flügel. Und darin sehen die Kölner auch nach dem dritten Pflichtspiel von Mikey Moore für Tottenham ihre Chance. Moore stand gegen Newcastle am Samstagabend zwar nicht von Beginn an auf dem Feld, wurde aber nach einer guten Stunde eingewechselt. Das große Talent hatte aber keinen großen Impact mehr auf die Begegnung. Drei Spiele, drei Einsätze stehen auf der Liste des 19-Jährigen. Und unter den Fans der Geißböcke wächst verständlicherweise die Ungeduld. Zu gerne würde man den Offensivspieler noch in den Reihen der Geißböcke begrüßen. Trotz des 3:2-Erfolgs über die TSG Hoffenheim würde ein weiterer kreativer Spieler dem Team nicht schlecht tun. Vor allem auf dem rechten Flügel oder hinter der Spitze könnte der Kader noch aufgewertet werden. Positionen, die Moore bekleiden kann und bei den Spurs bekleidet hat.

Moore soll sich einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen können, es soll bekanntlich vor Wochen auch eine Einigung zwischen Verein und Spieler erzielt worden sein. Allerdings betonte der 19-Jährige auch schon mehrfach, dass er sich den Durchbruch in der Premier League wünsche. Der FC will den Spieler weiterhin verpflichten, obwohl die Aussage, der Kader sei „bundesligatauglich“ mittlerweile verdächtig oft wiederholt wird. Englische Medien berichten, dass das Interesse nicht abgeklungen ist. Laut dem englischen Journalisten Wayne Veysey, der das Kölner Interesse an Moore als erstes Anfang Juli auf den Plan brachte, rufe der FC „täglich“ in Tottenham an, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Demnach wollen die FC-Bosse schnell Nägel mit Köpfen machen. Kein Wunder, der Deadline Day steht vor der Tür – bis Dienstagabend müssen Verträge eingetütet sein.

Wie geht es weiter mit Tel?

Nur bleibt die Situation in Tottenham unübersichtlich. Die Lilywhites haben sich gerade erst mit Savinho und Omar Marmoush in der Offensive weiter verstärkt. Konkurrenz, die der 19-Jährige natürlich jetzt schon spürt und die sich im Fall von Savinho verstärken könnte, wenn dieser wieder Form und Fitness aufgebaut hat. Zudem suchen die Spurs nach weiteren Verstärkungen für die Offensive. Mit Iliman Ndiaye von Everton soll bereits Einigung bestehen. Cody Gakpo ist einer der absoluten Wunschspieler von de Zerbi. Allerdings soll der Niederländer Manchester City die Zusage erteilt haben. Der Nationalspieler wird wohl für knapp 100 Millionen Euro sein Trikot von Rot in Himmelblau wechseln.



Und es droht ein weiterer Abgang: Mathys Tel wird dem Vernehmen nach von mehreren Clubs umworben. Der Ex-Spieler der Bayern erlebte gegen Newcastle einen gebrauchten Abend, jagte unter anderem einen Freistoß in die Wolken, der wiederum von den nicht zimperlichen englischen Journalisten und Ex-Spielern als einer der „schlechtesten Freistöße ever“ geadelt wurde.

Tel hatte schon im Frühsimmer über einen Wechsel nachgedacht, als er in der vergangenen Spielzeit Höhen und Tiefen erlebte unter anderem, nicht für den CL-Kader vorgesehen war. Damals brachte ihm ein Gespräch mit de Zerbi die Klarheit, bei den Spurs bleiben zu wollen. So sicher scheint das dieser Tage nicht mehr. Wie sich ein Wechsel auf Moore und den FC auswirken würde, ist unklar. Nur so viel: Viel Zeit bleibt dem FC bei der Suche und Verpflichtung eines weiteren Offensivspielers nicht mehr. Zur Ahrheit gehört zudem auch, dass nicht nur die Kölner den Spieler verpflichten wollen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen? 

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln. 

Welche Position spielt Mikey Moore? 

Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar. 

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Mikey Moore überzeugt bei Tottenham und spielt dem 1. FC Köln damit eigentlich sogar in die Karten

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Mikey Moore überzeugt bei Tottenham und spielt dem 1. FC Köln damit eigentlich sogar in die Karten

Mit seinem starken Auftritt gegen Charlton hat Mikey Moore sicherlich einmal mehr Pluspunkt bei den Verantwortlichen der Spurs gesammelt. Unter den Kölner Anhängern macht sich die Sorge breit, dass es nun nicht mehr zum Wechsel nach Köln kommt. Dabei spricht die gute Leistung sicher nicht gegen den 1. FC Köln: Deswegen ist eine Leihe noch immer möglich.

Nur noch wenige Tage bleiben den Kölnern einen weiteren Transfer in trockene Tücher zu bringen. Mikey Moore steht weiterhin oben auf der Liste. Und der gute Pokal-Auftritt soll das nicht verhindern. Im Gegenteil.

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„Viele Fehler“ waren es, die Tottenham-Coach Roberto de Zerbi am vergangenen Wochenende bei einem seiner Lieblingsspieler ausgemacht haben wollte. Im Duell gegen Brentford gab Mikey Moore sicherlich nicht die beste Bewerbung für mehr Einsatzzeit ab. Die erhielt der 19-Jährige am Mittwochabend aber dennoch. Im Pokal brachte der Youngster die Lilywhites gegen Charlton Athletic auf Kurs und den ein oder anderen FC-Fan um sorgenfreie Minuten. Denn die Leistung gegen den Zweitligisten war wieder eine ganz andere, erinnerte mindestens numerisch an den Auftritt im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim, als der Offensivspieler einen Doppelpack schnürte. Nun aber bereitete Moore ein Tor vor, nachdem er zuvor mit einem wunderschönen Schuss Tottenham überhaupt erst in Führung gebracht hatte. Die Qualität des Offensivspielers ist unbestritten. Und nach dem Auftritt gegen die Addicks fragten sich wohl mehrere FC-Fans, ob die erhoffte Leihe durch die Gala in weite Ferne gerückt sei.

Konkurrenz ist groß und wird größer


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Dabei könnte die Leistung doch eigentlich eine genau entgegengesetzte Wirkung haben. Getreu dem Motto „Jetzt erst recht“. Moore hat am Mittwochabend erneut aufblitzen lassen, warum er in England als eins der ganz großen Talente gilt. Der 19-Jährige ist mit einer hervorragenden Technik gesegnet, auf höchstem Niveau ausgebildet und hat die Ideen, Situationen spielerisch zu lösen. Kein Wunder also, dass Tottenham mittelfristig mit dem Spieler fest plant. Allerdings zeigte die Diskrepanz zu vergangenem Samstag eben auch, dass dem Youngster noch die nötige Konstanz fehlt. Schwankungen, die in dem Alter normal sind. Schwankungen, die sich Tottenham während der Saison aber nicht leisten will. Ferade, wenn die Lilywhites im Konzert der großen englischen Teams mitmischen wollen. Nicht umsonst wurden bereits mehr als 350 Millionen Euro investiert, es sollen weitere folgen. Die 400-Millionen-Marke ist nur noch eine Frage der Zeit. Namen wie Omar Marmoush oder Cody Gakpo lassen keinen Zweifel daran, in welcher Rolle sich die Spurs in dieser Spielzeit sehen.

Moore dürfte zwar seine Chancen bekommen, aber Savinho und Co. wechseln sicher auch nicht nach Nordlondon, um auf der Bank zu sitzen. Oder anders ausgedrückt: Eine Leihe dient bekanntlich nicht dazu, einen schwachen Spieler abzugeben, der könnte verkauft werden. Die Leihe soll den Talenten die Chancen geben, sich qualitativ weiterzuentwickeln. Eigentlich ist Moore auf der linken Außenbahn zu Hause. Dort scheint de Zerbi aber eher Mathys Tel zu sehen. Zumindest spielte der Ex-Bayern-Profi in den vergangenen Partien dort, der Youngster wich auf die halbrechte Position aus. Mit Savinho kommt nun der nächste Flügelspieler (Marktwert 35 Millionen Euro). Auf der rechten Seite ist eigentlich Mohammed Kudus vorgesehen, der allerdings aufgrund von Verletzungen noch Rückstand hat. Omar Marmoush und Cody Gakpo wären zudem weitere polyvalente Offensivspieler, die Moore die Einsatzzeit streitig machen dürften – trotz des starken Auftritts im Pokal – zumindest wird Tottenham nicht mehr als 400 Millionen Euro für die Bank investieren.

Welche Position spielt Mikey Moore?

Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.

Warum soll es keine Kaufoption für Mikey Moore geben?

Mikey Moore gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Der 19-Jährige wird von den Verantwortlichen in Tottenham sehr geschätzt. Man plant mittelfristig mit dem Spieler und will ihn auf keinen Fall abgeben. So wurden in diesem Sommer gleich mehrere Angebote von rund 30 Millionen Euro abgelehnt.

Schlägt Köln auf dem Transfermarkt noch einmal zu?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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Wird aus den Wasserstandsmeldungen nun eine Dead Line: Es kommt Bewegung in den Transfer von Mikey Moore

Mikey Moore soll zum FC wechseln
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Wird aus den Wasserstandsmeldungen nun eine Dead Line: Es kommt Bewegung in den Transfer von Mikey Moore

Das Spiel gegen Würzburg hat offenbart, wie dringend der FC gerade im Offensivbereich noch einmal nachlegen muss. Nach wie vor steht Mikey Moore auf der Liste, nach wie vor gibt es keine Vollzugsmeldung. Aber die Wasserstandsmeldungen konkretisieren sich und erstmals wird ein Zeitfenster ins Spiel gebracht für den 1. FC Köln: Neue Entwicklung beim Transfer von Mikey Moore.

In wenigen Tagen schließt das Transferfenster und der FC will noch einmal aktiv werden. Vor allem Mikey Moore steht weiterhin auf der Liste. Und aus England heißt es, dass der FC seine Pläne intensiviert.

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Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis der 2:1-Sieg über Würzburg eine Statistik mit der Erkenntnis des Erreichens der zweiten Runde ist. Nach dem „Wie“ wird schon bald keiner mehr fragen, vor allem, wenn die Kölner schnell in die Erfolgsspur finden. Nach dem Spiel stellte sich durchaus aber einmal mehr die Frage nach dem fehlenden kreativen Element. Trotz klarer Überlegenheit kamen die Geißböcke lange nicht gefährlich vors gegnerische Tor. Lösungen hat die FC-Offensive gegen den Drittligisten jedenfalls zu wenig gefunden. Keine Frage, der FC kann einen Spieler wie Mikey Moore gut gebrauchen. Seit Wochen halten sich die Gerüchte um den englischen Youngster. Anfang Juli wurde der Name erstmals mit den Geißböcken in Verbindung gebracht. Die Ausgangslage liegt seitdem auf dem Tisch. Der FC will den Spieler ohne Kaufoption leihen, die Spurs den Spieler an Köln abgeben, allerdings erst, wenn ein Ersatz gefunden ist. Einigkeit soll an zahlreichen Stellen gefunden sein.

Einigung innerhalb von 48 Stunden?

Und doch gibt es bislang nur Wasserstandsmeldungen. Dazu welche, deren Höhe nur minimal steigt. Nun verwandeln sich diese aber zunehmend in ein Zeitfenster. Und das nicht nur in Richtung Deadline Day am 1. September (Auch in der Premier League, allerdings um 23:59 und nicht um 20 Uhr wie in der Bundesliga). Wie das englische Portal TeamTalk berichtet, arbeiten die Teams mit Hochdruck an einer Einigung. Am Montagabend berichtete der Transfer-Experte Fraser Fletcher, dass man sich innerhalb von 48 Stunden einigen wolle. Ob das wirklich der Fall ist, hängt wohl auch mit dem Pokalspiel der Spurs zusammen. Das steht erst am Mittwochabend gegen Charlton an und die Möglichkeit, dass Moore noch ein Abschiedsspiel für die Londoner erhält, ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Mit der Verpflichtung von Savinho hat Tottenham-Coach Roberto de Zerbi den Nachfolger von Moore eigentlich gefunden. Die Freigabe soll mittlerweile grundsätzlich erteilt sein.


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Tottenham rüstet auf – wird der Weg für Moore endlich frei?

Doch es gibt wohl noch die Überlegung, Moore im Pokal einzusetzen. Anschließend könnte der aus Köln ersehnte Wechsel endlich vollzogen werden. Laut TeamTalk habe der FC die Bemühungen um den Spieler noch einmal intensiviert. Das will das Portal aus dem Umfeld der Verhandlungspartner erfahren haben. Die Kölner Verantwortlichen wollen den Spieler demnach noch vor dem Duell gegen die TSG Hoffenheim verpflichten. Daran besteht wohl wenig Zweifel. Die Verletzung von James Maddison hat nach Informationen von come-on-fc.com keinen Einfluss auf die Transferbemühungen. Der Offensivspieler hatte sich bei einem Sturz im Duell gegen Brentford an der Schulter verletzt. Zum einen bringt der 29-Jährige aber ein ganz anderes spielerisches Profil mit, ist eigentlich nicht für Moores nominelle Position vorgesehen, zum anderen handelt es sich um eine leichte Fraktur in der Schulter. Madisson trainierte zu Wochenbeginn bereits und soll in zwei bis drei Wochen wieder komplett einsteigen.

Zudem suchen die Lilywhites noch aktiv nach weiteren Offensivspielern. Omar Marmoush steht wohl unmittelbar vor der Verpflichtung, mit Cody Gakpo soll weiterhin ein Flügelspieler auf der Liste stehen, zudem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Tottenham bei Crystal Palace vorstellig geworden ist. Offenbar mit dem Wunsch, einen Offensivspieler zu verpflichten. Am ganz großen Transfer-Rad wird in der Personalie weiterhin nicht gedreht – doch es scheint an Fahrt aufzunehmen. Dem FC kann das nach dem Auftritt gegen Würzburg nur mehr als recht sein. Denn auch Moore wird beim FC wohl erst einmal ankommen müssen, bevor er eine Alternative wird.

Welche Position spielt Mikey Moore?

Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.

Warum soll es keine Kaufoption für Mikey Moore geben?

Mikey Moore gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Der 19-Jährige wird von den Verantwortlichen in Tottenham sehr geschätzt. Man plant mittelfristig mit dem Spieler und will ihn auf keinen Fall abgeben. So wurden in diesem Sommer gleich mehrere Angebote von rund 30 Millionen Euro abgelehnt.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wechselt Mikey Moore zum 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln arbeitet weiterhin an einer Leihe von Mikey Moore. Laut TEAMtalk soll Tottenham grundsätzlich grünes Licht für einen Wechsel gegeben haben. Vollzogen ist der Transfer bislang nicht.

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Jetzt oder nie – Der verzwickte Poker um Mikey Moore beim 1. FC Köln

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Jetzt oder nie – Der verzwickte Poker um Mikey Moore beim 1. FC Köln

Kommt er oder kommt er nicht? Der Name Mikey Moore ist eine der Konstanten des Kölner Transfersommers. Doch Stand jetzt ist der 19-Jährige nach wie vor Spieler von Tottenham Hotspur. Viel Zeit bleibt nicht mehr und zunächst muss noch ein anderer Spieler den Stein ins Rollen bringen für den 1. FC Köln: Der verzwickte Transfer-Poker um Mikey Moore. Der FC droht, eine einmalige Chance zu verpassen.

Wer wissen möchte, wie verwoben jeder einzelne Spielertransfer mit dem weltweiten Geschehen auf dem Transfermarkt ist, der fragt am besten beim griechischen Traditionsverein PAOK Saloniki nach. Auch der FC hat eine Teilschuld daran, dass die griechischen Fans ihren Shootingstar Giannis Konstantelias an den BVB verloren haben. Wäre Said El Mala zu Schwarzgelb gewechselt, wäre dieser Transfer diesen Sommer wohl nicht passiert. Aber so kommt es eben manchmal: Der erste Dominostein gerät ins Wanken und plötzlich fallen zahllos weitere. Im Moment befindet sich der 1. FC Köln in lauernder Wartestellung, wartend darauf, dass der nächste Stein fällt. Doch so langsam wird die Zeit knapp.

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Am Samstag bestreiten die Tottenham Hotspur ihren Saisonauftakt gegen Brentford. Während die Londoner ordentlich Tiefe auf den Defensivpositionen geschaffen haben, bleibt ein klar kommuniziertes Transferziel bis heute bestehen. Die Lilywhites liebäugeln stark mit einer Verpflichtung des Brasilianers Savinho von Manchester City. Obwohl sich Spieler und Verein schon länger einig sein sollen, hakt der Transfer noch. Ein weiterer Name, der in Verbindung mit den Spurs fiel, ist Cody Gakpo vom FC Liverpool. Dabei wird eines deutlich: Tottenham will einen Statement-Transfer auf dem Flügel tätigen. Dass dieser aber auch tatsächlich gelingt, ist alles andere als sicher. Ein Neuzugang müsste bis Freitag registriert werden, um gegen Brentford auflaufen zu dürfen. Sollte das nicht gelingen, stehen die Chancen widerum gut für Mikey Moore. Trainer Roberto de Zerbi will Moore nicht abgeben, solange keine Alternative verpflichtet wurde. Kein Savinho für Tottenham bedeutet auch: Kein Moore für Köln.

Moore wittert seine Chance

Dabei ist der 19-Jährige für die Nordlondoner keine Notlösung. Seine Qualitäten stellte der Flügelspieler erst kürzlich beim Testspiel gegen die TSG Hoffenheim unter Beweis, als ihm zwei Tore gelangen. Überdies ein Beweis für die Positionsflexibilität des Youngsters, denn dort lief er auf dem rechten Flügel auf, während er sonst bevorzugt über die linke Seite attackiert. Von besagtem linkem Flügel zerlegte der Rechtsfuß in der Vorsaison bereits die ein oder andere Abwehrkette. Auf Leihbasis spielte Moore für den 55-maligen schottischen Meister, die Glasgow-Rangers. Aufgrund seiner beeindruckenden Leistungen erhielt er den „PFA Scotland Men’s Young Player of the Year Award“, wurde zum besten jungen Spieler der Saison gekürt.

Mikey Moore ist ein Talent der obersten Riege. In der Saisonvorbereitung bei den Spurs überzeugte er auf ganzer Linie und darf sich daher realistische Chancen auf Einsatzzeiten in der kommenden Saison machen. Die Verpflichtung eines Statement-Transfers würde diese erheblich einschränken, womit er beim FC deutlich mehr Gelegenheit bekommen könnte, sich zu präsentieren. Es ist von einer einjährigen Leihe ohne Kaufoption die Rede. Klassischerweise ein eher unattraktives Modell für den aufnehmenden Klub, da kaum eine Chance auf einen Verbleib über diese eine Saison hinaus besteht. Warum es sich dennoch als gewinnbringend herausstellen könnte, beweist ein Blick in den Norden Deutschlands.

Wird Moore der kölsche Vuskovic?

Es ist nicht lange her, da begeisterte ein Teenager die Fans in ganz Deutschland. Luka Vuskovic marschierte kurz vor Saisonbeginn in die Mannschaft des HSV und spielte mit der Autorität eines Spielers, dem nichts und niemand etwas anhaben kann. Ob der Junge bereit für den Profifußball in einer Top-Fünf-Liga war, fragt man wohl besser all die Routiniers, die am kroatischen Felsen abgeprallt sind. Binnen einer Saison wurde Vuskovic Publikumsliebling, Leader und unverzichtbarer Leistungsträger. Ob die Rothosen auch ohne den Kroaten die Klasse gehalten hätten? Fraglich. Schnell wurde auch allen klar: Der ist zu gut für den HSV. Eine feste Verpflichtung war faktisch unmöglich. In diesem Sommer erfolgte der Wechsel für 60 Millionen nach Brighton.

Mikey Moore könnte sich als ebenso erfolgreiche Verpflichtung für die Kölner herausstellen. Die TSG Hoffenheim, eine der besten Mannschaften der vergangenen Bundesliga-Saison und Auftaktgegner der neuen Saison, durfte bereits eine Geschmacksprobe des U19-Nationalspielers kosten. Im Team von René Wagner wäre Moore neben El Mala der nächste Unterschiedsspieler. Einer, der den Verlauf der Saison maßgeblich mitbestimmen könnte. Und jemand, der sich als Anekdote in die Liste der großartigen Spieler in der Geschichte des 1. FC Köln eintragen könnte, so wie auch Vuskovic beim Hamburger SV.

Trotz der unübersehbaren Differenzen der Spielerprofile, liegen die Parallelen zwischen Vuskovic und Moore auf der Hand. Beide sind oder waren Spieler der Tottenham Hotspur. Beide sind absolute Ausnahmetalente. Und beide sind definitiv für mehr bestimmt. Für den HSV gab es nur dieses eine Zeitfenster, einen Spieler dieses Kalibers verpflichten zu können. Sollte Moore nicht diesen Sommer zum FC wechseln, sondern sich anderswo beweisen dürfen, so gilt genau dasselbe. Nach dieser Saison dürfte der Spieler zu groß für den 1. FC Köln sein. Es heißt ganz klar: Jetzt oder nie.


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Deadline für Savinho: Mikey Moore winkt zum Saisonauftakt die Startelf

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Deadline für Savinho: Mikey Moore winkt zum Saisonauftakt die Startelf

Er gilt nach wie vor als großes Transferziel beim 1. FC Köln: Mikey Moore winkt nun aber sogar die Startelf in der Premier League. Denn auch Tottenham wartet bislang vergeblich auf einen Wunschspieler. Und für die kommende Begegnung gibt es eine Deadline.

Am Sonntag äußerte sich Thomas Kessler zur weiteren Kaderplanung. Der Geschäftsführer der Geißböcke sprach davon, dass es diese Woche Transfers geben könne. Nach Thijs Dallinga warten viele beim 1. FC Köln auf die Leihe von Mikey Moore. Doch aktuell befindet sich der Deal in der Warteschleife und die Chancen steigen, dass der Engländer am Wochenende in der Startelf bei Tottenham steht.

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Schon vor einigen Tagen deutete so viel auf eine Leihe von Mikey Moore hin. Zu gerne hätten die Geißböcke den Spieler sicherlich im Pokal gegen die Würzburger Kickers eingesetzt. Doch aktuell deutet viel darauf hin, dass der 19-Jährige sein erstes Pflichtspiel in der Saison auf der Insel bestreiten wird. Denn Tottenham versucht weiterhin vergeblich, Savinho unter Vertrag zu nehmen. Die Lilywhites sind sich mit dem Spieler längst einig. Und auch der 22-jährige Außenspieler treibt den Wechsel voran. Savinho will von ManCity nach London wechseln. Der Spieler stand zuletzt nicht im Kader der Skyblues, hat seinen Wechselwunsch deutlich hinterlegt. Im Community Shield gegen Arsenal stand der Brasilianer schon nicht mehr im Kader.

Moore vor Spiel gegen Brentford

Tottenham soll mittlerweile ein 85-Millionen-Pfund-Angebot abgegeben haben, doch nach wie vor kommen die Verhandlungen noch nicht so recht voran. Und das wirkt sich eben auf eine Leihe von Mikey Moore aus. Denn Tottenham-Coach Roberto de Zerbi will Moore nicht gehen lassen, so lange keine Alternative an die Tür im Nordosten von London klopft. Savinho ist die erste Wahl. Nur läuft den Lilywhites die Zeit davon. Und so steigen die Chancen für den 19-Jährigen, der bereits den Wunsch geäußert hat, seinen Durchbruch nun auch im Trikot der Spurs zu feiern, am Samstag im Spiel gegen Brentford in der Startelf zu stehen. Nur, wenn Savinho bis Freitagmittag für Tottenham registriert ist, darf er gegen die Bees auflaufen. Noch sind alle Seiten an einer Einigung interessiert. Und auch der Wechsel von Moore Richtung Köln gilt nach wie vor als wahrscheinlich. Daran hat auch der Doppelpack gegen Hoffenheim im Testspiel am Wochenende nichts geändert.

In gut zehn Tagen stünde für den 19-Jährigen dann das nächste Spiel gegen die Sinsheimer auf dem Programm. Allerdings nur, wenn ein Nachfolger für den Youngster gefunden ist.

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Wunschspieler des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Mikey Moore

Mikey Moore im Spiel bei Tottenham
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Wunschspieler des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Mikey Moore

Er gilt als eins der größten Talente des Landes. Kein Wunder, dass Tottenham den Spieler behalten will. Allerdings soll Mikey Moore mittelfristig im Trikot der Spurs überzeugen. Der Wechsel zum 1. FC Köln ist nach wie vor wahrscheinlich: So ist der Stand bei Mikey Moore.

Zuletzt hieß es, der Deal sei ins Stocken geraten. Tatsächlich steht eine Leihe des Engländers wohl unmittelbar bevor. Noch in dieser Woche könnte es Vollzug geben.

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Als Mikey Moore vor einigen Wochen von seiner Leihe zu den Ranges wieder nach Tottenham zurückkehrte, hatte der Offensivspieler einen Wunsch im Gepäck. „Es war schön, wieder loszulegen und wieder im Tottenham-Trikot zu spielen. Ich glaube, ich habe mein Bestes gegeben, um so gut wie möglich zurückzukommen und mich zu präsentieren“, sagte der 18-Jährige nach einem Testspiel gegen MK Dons. „Während der gesamten Saisonvorbereitung möchte ich jede Chance nutzen, um zu zeigen, dass ich als besserer Spieler und körperlich fitterer Mensch zurückgekommen bin. Um in der Premier League, da wo ich Fußball spielen möchte, mithalten zu können, muss man körperlich genauso gut sein wie alle anderen. Es ist eine so körperlich anspruchsvolle Liga.“ Moore macht also keinen Hehl daraus, dass er bei seinem Heimatclub, eben in Tottenham, den endgültigen Durchbruch auch in der höchsten englischen Spielklasse schaffen will.

Es fehlt nur das „Ok“

Das Zeug für die Premier League wird sich der Spieler mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der Bundesliga und dann auch in Köln holen. Das Interesse ist längst mehr als ein offenes Geheimnis. Die Kölner haben das Interesse nicht nur hinterlegt, es wurde bereits gesprochen. Und anscheinend ist man sich an vielen Stellen und in vielen Details bereits einig. So berichtete Sky-Experte Florian Plettenberg zuletzt, dass eine komplette Einigung mit dem Spieler bereits vorläge. Und auch die Vereine haben laut dem Reporter bereits eine mündliche Vereinbarung erzielt. Es fehle nur das finale „Ok“ von Trainer Roberto de Zerbi. Das deckt sich mit Berichten in England. De Zerbi hatte schon zu Beginn der Vorbereitung durchblicken lassen, dass er Moore in der Vorbereitung genauer unter die Lupe nehmen will, um zu schauen, ob der Youngster schon das Zeug für die Premier League habe. Bekanntlich hat der gebürtige Londoner sein Können bei den Ranges im Profibereich hinterlegt.

De Zerbi sieht großes Potenzial in Moore

De Zerbi ließ den Spieler im Trainingslager in Australien und Neuseeland auflaufen, genauso wie am Wochenende im Testspiel gegen Getafe von Beginn an. Der Italiener gilt in England als großer Fan des englischen Offensivspielers, sieht in ihm großes Potenzial, weiß aber auch, um die Notwendigkeit weiterer Spielpraxis. Und da die bei den Spurs nicht garantiert werden kann, ist die Leihe nach Köln wohl ziemlich sicher. Dem Vernehmen nach befindet sich der Deal auf der Zielgeraden. Über einen Medizincheck oder eine Ankunft in Köln ist aktuell noch nichts bekannt. Klar scheint nur, dass Moore bei seiner Leihe – anders als zuletzt – keine Kaufoption im Vertrag verankert haben wird. Der Offensivspieler wird sehr sicher wieder nach London zurückkehren. Da Tottenham bereits in diesem Jahr Angebote von mehr als 30 Millionen Euro abgelehnt hat, dürfte ein fester Transfer im kommenden Sommer eine Größenordnung haben, die den möglichen von El Mala wohl noch übertrifft – vorausgesetzt der Spieler schlägt wie erhofft beim FC ein.


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Top-Talent als Ablenkung: Wie die Gerüchte um Mikey Moore das eigentliche Problem des 1. FC Köln überschatten

Thomas Kessler am Telefon
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Top-Talent als Ablenkung: Wie die Gerüchte um Mikey Moore das eigentliche Problem des 1. FC Köln überschatten

Während sich auf der Zugangsseite alles um Mikey Moore dreht, bleiben auf einer anderen Kaderbaustelle Fragezeichen. Zwei Wochen vor Saisonstart fehlt weiterhin ein Sechser auf Bundesliganiveau beim 1. FC Köln: Lenkt der Talente-Hype von Problemen ab?

Alle reden über Mikey Moore, dabei tickt beim FC eine ganz andere Uhr: Auf der Sechs herrscht weiterhin Fehlanzeige – und die Zeit bis zum Saisonstart schwindet.

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Seit Tagen dominiert im Hinblick auf Neuverpflichtungen ein Thema rund um den 1. FC Köln: Die mögliche Ausleihe von Mikey Moore von Tottenham Hotspur. Der 18-Jährige gilt als vielversprechendes Talent und soll für den FC in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen. Laut Transfer-Journalist Florian Plettenberg fehle für den Transfer nur noch die endgültige Freigabe von Spurs-Coach Roberto De Zerbi. Ansonsten seien sich die Vereine und der Spieler einig. Was dabei in den Hintergrund rückt, ist eine ganz andere Problematik: Zwei Wochen vor Saisonstart fehlt den Kölnern immer noch ein Sechser auf Bundesliganiveau.

Schon seit längerem ist öffentlich bekannt, dass der 1. FC Köln in diesem Sommer nach einem defensiven Mittelfeldspieler sucht. Mit Eric Martel und Denis Huseinbasic haben zwei Optionen für diese Position den Verein im Sommer verlassen. Und auch Florian Kainz, der nach der letzten Saison seine Karriere beendet hat, kam gelegentlich in dieser Rolle zum Einsatz. Als erster Neuzugang wurde schon vor einigen Wochen Paul Okon-Engstler präsentiert. Neben Tom Krauß und Isak Johannesson gehört er allerdings zu den einzigen Kandidaten für diese zentrale Position. An anderen Spielern wie Ellyes Skhiri oder Edson Alvarez war der FC interessiert, am Ende gab es aber keine Einigung. Dennoch scheint es, als würde ein bisschen darüber hinweg gesehen werden, obwohl das erste Pflichtspiel immer näher rückt. Der Grund dafür ist die bevorstehende Verpflichtung des jungen Engländers Mikey Moore auf Leihbasis.

Offensivtalent statt Schlüsselspieler

Auch wenn Mikey Moore ein hochtalentierter Spieler ist, dem eine große Karriere bevorstehen könnte, lenkt sein anstehender Wechsel doch von einem zentralen Problem am Geißbockheim ab. Aktuell stehen im FC-Kader nur drei Kandidaten für die beiden Positionen im Zentrum. Mit Neuzugang Gil Neves sowie den Nachwuchsspielern Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal stehen zwar drei Alternativen bereit. Ob sie allerdings sofort Optionen für den Bundesligakader sind, ist eher unwahrscheinlich. Auch Profifußballer benötigen Eingewöhnungszeit. Für Spielertransfers im Sommer gilt als Faustregel: Je früher der Spieler mit seiner neuen Mannschaft trainieren kann, desto besser. Besonders die Wichtigkeit der Teilnahme am Trainingslager wird immer wieder hervorgehoben. So früh wie möglich soll der Kader beisammen sein, um Abläufe einzustudieren und sich aneinander zu gewöhnen.

Bahnt sich ein Paniktransfer an?

All das sind Dinge, die mit dem neuen Sechser, den der Verein noch immer sucht, nun während der Saison stattfinden müssen. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Positionen im Fußball und auch im Spielsystem der Geißböcke. Gesucht wird ein erfahrener Mittelfeldspieler, der dem Kölner Team Stabilität verleiht. Bisher konnte mit einem solchen Kandidaten keine Einigung erzielt werden. Möchte der FC das Risiko eines Paniktransfers kurz vor Ende der Transferphase vermeiden, müssen die Verantwortlichen wohl Kompromisse eingehen. Das könnte beispielsweise bedeuten, dass ein weniger erfahrener Spieler das bereits ohnehin junge Trio im zentralen Mittelfeld ergänzt. Eine andere Option wäre die Verpflichtung eines Spielers von außerhalb der Bundesliga. Ob sich ein erfahrener Spieler aus dem Ausland oder der 2. Bundesliga sofort im deutschen Oberhaus zurechtfindet, ist jedoch ebenfalls unklar.

Gerade solche Kompromisse möchte Trainer René Wagner auf jeden Fall vermeiden. „Weil die Personalie so wichtig sein kann, lassen wir uns Zeit – und wenn die richtige Personalie nicht dabei ist, dann können wir es halt nicht machen“ so der Coach nach dem Spiel gegen Real Sociedad. „Wenn wir uns nicht sicher sind oder wenn der Spieler sich nicht sicher ist, dann machen wir nichts, was uns auf der Position nicht gefällt. Dann müssen wir Geduld haben, bis der Spieler sich für uns zeigt – und dann schlagen wir zu.“ Außerdem betonte der Coach, dass gerade die jungen Talente im Verein auf der Position sich reinhängen und anbieten.

Ob sich der FC mit dieser Personalie womöglich verzockt, wird sich im Laufe der Saison zeigen. Sollte zeitnah kein Spieler für die Sechs verpflichtet werden, bleibt nur noch zu hoffen, dass eines der Talente überrascht – oder Mikey Moore das vielleicht auch kann.


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