Doppelpacker Johannesson führt den FC in die 2. Runde

Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Doppelpacker Johannesson führt den FC in die 2. Runde

Dass die Aufgabe schwer werden würde, hatte René Wagner schon geahnt. Dass die Kölner so zittern mussten, war aber wohl nicht geplant. Der 1. FC Köln gewinnt 2:1 in Würzburg. Und das Dank des Doppeltorschützen Isak Johannesson.

Mit einem starken Isak Johannesson und einer gehörigen Portion Glück haben sich die Geißböcke in die 2. Runde des DFB-Pokals gezittert. Der FC setzte sich in Würzburg knapp durch. Der Gastgeber war sogar durch David Abrangau in Führung gegangen, nach dem Wechsel drehte Isak Johannesson die Partie. In der letzten Minute trafen die Kickers den Pfosten.

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Rotation ist nicht mehr, die Experimente sind vorbei. Dass die Saison nun so richtig losgehen sollte, verriet bereits der Blick auf die Startelf von René Wagner. Mit einer nominellen A-Elf und höchstens mit der Überraschung, dass Marius Bülter begann, startete der FC in die erste Runde des DFB-Pokals gegen die Würzburger Kickers. Nur eine Nummer suchten die Fans vergeblich: Die 13. Die ist zwar fort, Said El Mala jedoch nicht. Der Vertragsverlängerer lief heute erstmals mit der glorreichen 10 auf dem Rücken auf, persönlich abgesegnet von Prinz Poldi. Auf Seiten der Kickers überraschte vor allem der Bankplatz vom formstarken Ivan Franjic, der noch am vergangenen Drittliga-Spieltag doppelt traf.

Die Partie startete verhalten, wurde aber aus dem Nichts von Ragnar Ache aufgeweckt. Dieser schädelte in der achten Spielminute eine Ecke von Alessio Castro-Montes präzise ins linke untere Eck, hatte die Rechnung jedoch ohne Kickers-Keeper Rajkovacic gemacht, der den Versuch gerade so um den Pfosten lenken konnte. Eine Minute später musste er abermals parieren, diesmal einen abgefälschten Versuch von Said El Mala, der beinahe als Bogenlampe im Netz gelandet wäre.

Ping-Pong-Tor zur Würzburger Führung

Ein Querschläger landete in der Folge jedoch im anderen Tor. In der 18. Spielminute, in Folge eines Freistoßes, flankte Tim Kraus den Ball mit viel Effet in den Kölner Strafraum. Unter diesem seegelte Simpson-Pusey hindurch, das Leder prallte gegen den Oberkörper von David Abrangau und fand gegen die Laufrichtung von Marvin Schwäbe seinen Weg in die Maschen. Die Führung für die Gastgeber, die nicht unverdient daherkam.


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Marius Bülter
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Jan Thielmann
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Said El Mala
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Ragnar Ache
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Ellyes Skhiri ab 75′
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Thijs Dallinga ab 75′
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Linton Maina ab 75′
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Joel Schmied ab 82′
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Okon-Engstler ab 89′
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Zähe Kost bis zur Pause

In der 22. Spielminute äußerten dann die mitgereisten FC-Fans ihren Unmut, jedoch nicht über die Leistung ihrer Mannschaft, sondern gegen den DFB. Tennisbälle wurden auf den Rasen geworfen, zudem erschien ein Banner gegen die Ansetzung von Montagsspielen. Die daraus resultierende kurze Unterbrechung konnte das Team von René Wagner allerdings nicht nutzen, denn das Spiel lief genauso weiter. Auch Said El Mala erwischte keinen glücklichen Arbeitstag. Der Linksaußen verlor vermehrt Eins-gegen-Eins Duelle und auch seinen Abschlüssen fehlte der letzte Punch. Die Würzburger Kickers verteidigten indes leidenschaftlich um den eigenen Strafraum herum, warfen sich voller Überzeugung in jeden Zweikampf. Offensivaktionen blieben aber auch bei den Gastgebern Mangelware, weshalb bis zum Pausenpfiff kaum etwas Erwähnenswertes mehr passierte. Unter dem Strich ein erschreckend schwacher erster Durchgang vom FC, René Wagner blieben 15 Minuten, um die Mannschaft zur zweiten Halbzeit wachzurütteln.

Treffer aus dem Nichts belebt das Kölner Spiel

Diese begannen beide Cheftrainer zunächst ohne personelle Wechsel, was auf Kölner Seite durchaus überraschte. Auch schien René Wagner nicht die passenden Worte gefunden zu haben, denn am Spiel der Kölner änderte sich zunächst nichts. Generell war kein Matchplan zu erkennen, oft wurde einfach nur der lange Ball in Richtung Ache gewählt. Spielerische Elemente blieben vollends aus. So benötigten die Gäste folgerichtigig eine Zufallsaktion, um zurück ins Spiel zu kommen. In der 62. Spielminute passierte genau das. Der FC gewann einen Einwurf im letzten Würzburger Drittel, welcher schnell eingeworfen wurde. Zunächst verpasste Ache die Hereingabe von Bülter, doch Jóhannesson war zur Stelle und stolperte den Ball zum 1:1 ins lange Eck.

In der Folge war plötzlich Leben im Kölner Spiel. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich zappelte der Ball erneut im Netz, allerdings stand Jóhannesson im Abseits, wodurch ihm der Doppelpack verwehrt blieb. Ragnar Ache zündete in Minute 71 einen satten Flachschuss, wurde jedoch abermals von Rajkovacic im Tor der Kickers aufgehalten. Es dauerte bis zur 74. Spielminute, bis René Wagner erstmals das Personal auf dem Rasen tauschte. Neben den Neuzugängen Ellyes Skhiri und Thijs Dallinga kam auch Linton Maina in die Partie. Letzterer sollte dem Spiel direkt seinen Stempel aufdrücken. Aus einer Belagerungsphase rund um den Würzburger Sechzehner fand der Routinier von der rechten Außenbahn mit einem cleveren Schnittstellenpass den eingelaufenen Jóhannesson.

Pfosten rettet den FC

Noch einmal ließ er sich nicht bitten. Aus 14 Metern halbrechs drehte der Isländer sich mit dem ersten Kontakt in Richtung Tor auf und nahm Maß. Zwischen Ball und Pfosten hätte in dieser 77. Minute kein Blatt Papier mehr gepasst. Der präzise Abschluss aufs lange Eck klatschte an den Innenpfosten und sprang von dort zum 2:1 über die Linie.

In der Schlussphase mussten die Kickers alles riskieren, was in Kontersituationen für den FC mündete. Die beste davon beförderte jedoch Dallinga in der 88. Minute über den Querbalken. Nach einem aufopferungsvollen Spiel fehlten den Würzburgern zum Ende das letzte Glück. Einen Freistoß aus gut 22 Metern entschärfte Schwäbe, doch eine dicke Chance gab es noch. In der dritten Minute der Nachspielzeit segelte nochmals eine Flanke in den Kölner Sechzehner, am langen Eck kam ein Würzburger zum Abschluss. Das Stadion hielt den Atem an, doch der Abschluss knallte nur ans Aluminium.

Das sollte die letzte Aktion gewesen sein. Ein erlösender Schlusspfiff beendete die Zitterpartie des 1. FC Köln. Kein überzeugender Auftritt, doch am Ende steht der Einzug in die nächste Pokalrunde. Bis zum Saisonstart am kommenden Wochenende steht René Wagner noch vor einigigen Aufgaben.

1.FC Köln: Schwäbe – Mensah (75. Skhiri), Simpson-Pusey, Lochoshvili (82. Schmied), Castro-Montes, Johannesson, Krauß – El Mala, Bülter, Thielmann (75. Dallinga) – Ache (75. Maina); Tore: 1:0 Abrangau (18.), Johannesson 1:1, 2:1 (62., 77.); Karten: Ache (1)


Wo finde ich aktuelle Nachrichten zum 1. FC Köln?

Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.

Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Bittere Pleite im Nachbarschaftsduell – 1. FC Köln spielt stark auf und verliert

1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen
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Bittere Pleite im Nachbarschaftsduell – 1. FC Köln spielt stark auf und verliert

Seit Dezember 2019 hat der FC nicht mehr im eigenen Stadion gegen Bayer Leverkusen gewonnen. Und diese Serie setzt sich trotz einer starken Leistung fort: Der 1. FC Köln spielt gegen Bayer Leverkusen 1:2. Dabei entschied vor allem die Chancenverwertung die Partie.

In der Hinrunde hatten die Domstädter bei der 2:0-Niederlage gegen die Werkself nicht viel zu melden. In der Rückrunde präsentierte sich der FC dagegen sehr stark – konnte jedoch trotzdem keine Punkte holen. Mit 1:2 unterlagen die Geißböcke Bayer am Samstagnachmittag. Damit steigt der Druck im Abstiegskampf auf die Kölner vor den wichtigen Partien gegen Union Berlin und den 1. FC Heidenheim in den kommenden Wochen.

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Vor dem Nachbarschaftsduell gab es für FC-Trainer René Wagner vor allem eine drängende Frage: Wer soll Ragnar Ache, der sich gegen St. Pauli verletzt hatte, ersetzen? Einen Eins-zu-Eins-Ersatz sah Wagner nicht in seiner Mannschaft. „Ich will niemanden zu nahe treten, aber Ragy hat einfach eine unfassbare Qualität in der Luft, das wissen wir alle. Jetzt geht es darum, die richtige Kombination an Spielern zu finden und das aufzufangen“, so der Coach vor dem Spiel. Teil der Kombination sollte Marius Bülter sein, der für den verletzten Stürmer in die Startelf rückte. Außerdem bekamen Linton Maina und Kristoffer Lund den Vorzug vor Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes. Ansonsten vertraute Wagner der gleichen Anfangsformation wie gegen St. Pauli.

Starke Kölner Anfangsphase

Und die legte direkt mit viel Tempo los. Schon nach fünf Minuten hatte der FC zwei gute Chancen. Nach einem Fehler von Jarell Quansah beziehungsweise Aleix Garcia kamen Said El Mala und etwas später Jakub Kaminski zum Abschluss, zielten allerdings jeweils nicht genau genug. Durch einen Ballgewinn von Jahmai Simpson-Pusey bekam El Mala bei einem Konter kurz danach direkt die nächste Möglichkeit. Seinen Schlenzer mit dem schwachen linken Fuß von der Strafraumkante konnte Janis Blaswich aber gut parieren. Der Keeper war eine Zeigerumdrehung später bei einem wuchtigen Freistoß aus der Distanz von Sebastian Sebulonsen ebenfalls auf seinem Posten.

Die Werkself hatte die ersten zehn Minuten nichts zu melden – bis Eric Martel sie ins Spiel holte. Einen schwachen Querpass des Mittelfeldspielers fing Patrik Schick ab, zielte vor Schwäbe aber zu ungenau an den Pfosten. Danach wurde die Partie etwas offener. So kam Leverkusen nach etwas über einer Viertelstunde zu nächsten Möglichkeit. Quansah hielt bei einer Hereingabe von Montrell Culbreath den Fuß rein, Schwäbe war im kurzen Eck aufmerksam. Kurz darauf waren wieder die Geißböcke auf dem Weg nach vorne. Bei einem Konter schickte Linton Maina El Mala in die Tiefe. Der 19-Jährige wurde noch von Quansah gestört, sodass er aus spitzem Winkel nicht mehr perfekt zum Abschluss kam und Blaswich die Chance vereitelte.

Harte Elfmeterentscheidung führt zur Leverkusener Führung

Nach dieser Möglichkeit deutete es etwas bis zur nächsten gefährlichen Aktion – die hatte es dafür aber in sich. Eine Hereingabe von Marius Bülter klärte Edmond Tapsoba genau auf Martel. Beim Dropkick des Sechser bekam Leverkusens Keeper die Arme jedoch noch schnell genug nach oben (29.). Kurz danach wäre er dann machtlos gewesen. Bei einem katastrophalen Rückpass von Quansah spritzte El Mala dazwischen und war so am Schlussmann vorbei. Aus spitzem Winkel hätte der 19-Jährige nur noch einschieben müssen, traf allerdings den Pfosten – die Riesenchance auf die Führung.

Nur ein paar Minuten später konnte dann Martel gerade so noch per Grätsche einen Abschluss von Alejandro Grimaldo blocken. Den zweiten Versuch setzte Nathan Tella dann drüber, wurde danach von Simpson-Pusey getroffen. Es gab aber keinen Elfmeter, weil der Ball schon im Aus war. Nur ein paar Minuten später zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann doch auf den Punkt. Martel hatte mit angelegten Arm einen Pass von Exequiel Palacios im Sechzehner geblockt. Weil der Sechser jedoch eine leichte Bewegung zum Ball machte, pfiff der Referee – eine harte Entscheidung. Den anschließenden Elfer verwandelt Schick mit etwas Glück, weil Schwäbe die Ecke hatte und fast entscheidend drangekommen wäre (43.). So mussten die Geißböcke trotz vieler Chancen und einer starken ersten Hälfte mit einem Rückstand in die Pause.

Fehlende Effizienz bei Köln – Eiskalter Schick

In der zweiten Halbzeit setzte sich die Kölner Chancenverschwendung nahtlos fort: El Mala tauchte fast direkt nach Wiederanpfiff frei vor Blaswich im Strafraum auf. Halbrechts am Fünfmeterraum kam der Youngster nur gerade so vorm Leverkusener Schlussmann an den Ball und konnte ihn so nicht vorbeiliegen. Kurz darauf hatte Kaminski die nächste große Chance auf den Ausgleich, scheiterte aus sehr guter Position im Strafraum ebenfalls am Keeper der Werkself. Die machte es dagegen im direkten Gegenzug besser. Nur ein paar Sekunden nach der Kaminski-Großchance setzte sich Tella auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte. Dort zeigte sich Schick eiskalt und versetzte dem FC den zweiten Nackenschlag (52.).

Die Geißböcke steckten trotzdem nicht auf. Nach einem schönen Zusammenspiel am Bayer-Strafraum versuchte es Kaminski erneut, wurde jedoch dieses Mal gerade noch geblockt. El Mala fehlte ungefähr eine Minute später, als er von links nach innen zog, die Präzision. In der 65. dribbelte der Youngster dann wieder in die Mitte. Sein erster Abschluss von der Strafraumkante wurde noch von der Bayer-Verteidigung abgewehrt, der zweite Versuch war zum wiederholten Male zu ungenau und ging drüber. Auch der Schuss nach einem weiteren Dribbling, dieses Mal jedoch aus ungefährlicherer Situation, flog übers Tor.

Waldschmidt mit nächstem Joker-Tor

Im Anschluss dauerte es ein paar Minuten bis zur nächsten Situation. Die besorgten dann zwei Joker: Jan Thielmann flankte auf Luca Waldschmidt, der Blaswich mit seinem Kopfball zur nächsten Parade zwang (75.). Zwei Minuten später machte es Waldschmidt dann besser. Leverkusen hatte das nächste El-Mala-Dribbling im Fünfmeterraum eigentlich schon entschärft, aber der FC-Joker blieb dran, kam an den Ball und schloss eiskalt aus kurzer Entfernung ab. Köln erhöhte weiter den Druck. Nach einem Zuspiel von Thielmann wurde Felipe Chavez Schuss vom Rand des Sechzehners geblockt, Waldschmidts zweiter Versuch aus der Distanz ging dann ein Stück vorbei. Erneut Chavez kam in der Nachspielzeit mit seinem Abschluss nicht an der Leverkusener Abwehr vorbei. In der letzten Minute rettete Tapsoba nach einer Ecke nochmal kurz vor der Linie für Leverkusen, ehe Blaswich auch den letzten FC-Versuch entschärfte.

Und so blieb es bei der bitteren Niederlage für die Kölner. In einer Woche müssen die Geißböcke dann nach Berlin. Am Samstagnachmittag um 15:30 (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) treten die Domstädter dort gegen Union an.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (72. Waldschmidt), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Kaminski, Martel (85. Niang), Johannesson (72. Chavez), Maina (60. Castro-Montes) – El Mala, Bülter (60. Thielmann); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (45.); Tore: 0:1, 0:2 Schick (43., Elfmeter; 52.), 1:2 Waldschmidt (77.)


Vorentscheidung verpasst, Rückschlag verhindert: Luca Waldschmidt rettet dem 1. FC Köln per Strafstoß den Punkt

Luca Waldschmidt nach dem Ausgleich
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Vorentscheidung verpasst, Rückschlag verhindert: Luca Waldschmidt rettet dem 1. FC Köln per Strafstoß den Punkt

Der FC hat die Vorentscheidung verpasst, einen heftigen Dämpfer aber gerade noch einmal verhindert. Der 1. FC Köln spielt 1:1 beim FC St. Pauli und hält damit die fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Es hätte die Vorentscheidung fallen können, es wurde der harte Rückschlag verhindert. Der FC kam beim FC St. Pauli nicht über ein 1:1 hinaus, erzielte den Ausgleich wenige Minuten vor Spielende. Luca Waldschmidt glich die Führung der Kiezkicker per Strafstoß aus.

Hendrik Broschart berichtet aus Hamburg

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René Wagner hatte am Mittwoch bereits erklärt, dass es nach dem Bremen-Duell nicht unbedingt viele Gründe für die große Rotation geben würde. Und wie erwartet gab es tatsächlich nur eine Veränderung: Alessio Castro-Montes lief für Kristoffer Lund auf. Der FC legte relativ schnell den Vorwärtsgang ein. Zumindest kamen die Geißböcke zu den ersten Abschlüssen. Der Versuch von Jakub Kaminski wurde zur Ecke geblockt, aus der resultierte ein Schuss von Castro-Montes, der aber in Richtung Tribüne flog (5.). Keine 120 Sekunden später schickte Ragnar Ache Sturmpartner Said El Mala auf die Reise. Der Kölner Shootingstar setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, die Kugel aber weit über das Tor. Ähnlich sah es bei Mathias Pereira Lage beim ersten Versuch der Kiezkicker aus (9.). Die beste Chance der Anfangsphase gehörte ebenfalls dem Gastgeber. Eine Ecke wurde auf Andreas Hountondji verlängert, der am langen Pfosten offenbar zu überrascht war (11.), um den Ball über die Linie zu drücken. Anschließend flachte die Partie zunehmend ab.

Ache verletzt vom Platz

Erst nach einer knappen halben Stunde probierte es Eric Martel aus der Distanz, doch die Kugel wurde wieder geblockt (28.). Auf der anderen Seite waren es aber wieder die Kiezkicker, die gefährlich wurden. Nach einer scharfen Hereingabe drehte sich Hountondji in der Box um Cenk Özkacar und zog ab, aber Marvin Schwäbe parierte weltklasse (33.). Die Phase gehörte nun den Nordlichtern, der FC hatte Schwierigkeiten, sich zu befreien. Auch Lars Ritzka schloss ab, doch wieder war der Kölner Keeper zur Stelle (35.). Erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel waren die Kölner über Jan Thielmann wieder da, doch gefährlich wurde der Angriff ebenfalls nicht (45.). Schon in der Pause nahm Wagner den ersten Wechsel vor, brachte Linton Maina für den schwachen Jan Thielmann. Für den ersten Aufreger nach dem Wechsel sorgte Jahmai Simpson-Pusey, der mit einem Rückpass Schwäbe in arge Bedrängnis brachte (48.). Nur drei Minuten später der nächste Kölner Schock: Kaminski schickte Ache auf die Reise, doch der Stürmer verletzte sich bei der Aktion und musste für Marius Bülter vom Platz.

Waldschmidt trifft vom Punkt

Der Angreifer fügte sich mit einer sensationellen Aktion ein. Allerdings im eigenen Strafraum, als er den Ball nach einem Kopfball von Tomoya Ando von der Linie kratzte. Zuvor hatte El Mala aus 18 Metern die Latte getroffen (53.). Der Gastgeber war deutlich besser im Spiel, setzte die Kölner in der eigenen Hälfte fest und belohnte sich. Nach einer Ecke legte Hauke Wahl den Ball zurück und Karol Mets nickte ungestört ein (69.). Für die Schlussphase brachte Wagner mit Luca Waldschmidt und Felipe Chávez noch zwei weitere frische Kräfte. Und das zahlte sich aus. Nach einem Foulspiel von Mets an Kaminski griff der VAR Christian Dingert ein und Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied nachträglich auf Elfmeter. Waldschmidt erhielt von El Mala den Ball und traf zum 1:1 (86.). In den Schlussminuten lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch, ein Tor fiel aber nicht mehr. Am kommenden Samstag ist Bayer Leverkusen zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes (70. Lund), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen (79. Waldschmidt) – Martel, Johannesson (79. Chávez) – Kaminski, Thielmann (46. Maina) – El Mala, Ache (51. Bülter); Tor: 1:0 Mets (69.), 1:1 Waldschmidt (86.)


    Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

    Said El Mala erzielte gegen Bremen die frühe Führung
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    Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Werder Bremen 3:1

    Im ersten Heimspiel unter Cheftrainer René Wagner gelang den Geißböcken gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen der langersehnte Befreiungsschlag: Der 1. FC Köln spielt gegen Werder Bremen 3:1. Damit klettert der FC in der Tabelle an den Grün-Weißen und an Borussia Mönchengladbach vorbei bis auf Platz 13. 

    Mit 3:1 besiegt der 1. FC Köln Werder Bremen und verschafft sich so ordentlich Luft im Abstiegskampf. Ein früher FC-Elfmeter und eine Rote Karte für Werder-Kapitän Marco Friedl Mitte der ersten Hälfte stellten die Weichen früh auf Sieg für die Kölner. Durch den Erfolg stehen die Geißböcke nun mit 30 Punkten fünf Zähler vor dem Relegationsplatz, auf dem mit dem FC St. Pauli der nächste Gegner steht. 

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    Vor dem Duell mit dem Konkurrenten im Abstiegskampf hatte FC-Coach René Wagner noch versucht, den Druck möglichst von seiner Mannschaft fernzuhalten. „Wir wissen, dass es Druck gibt von außen, müssen den intern aber so gering wie möglich halten“, erklärte der Trainer. So wollte der Coach es schaffen, dass seine Mannschaft trotz zuvor acht Spielen ohne Sieg möglichst befreit aufspielen konnte. Um wieder ein Erfolgserlebnis und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu feiern, nahm der Coach drei Änderungen in der Startelf im Vergleich zur Partie in Frankfurt vor. Eric Martel rückte nach seiner Gelbsperre für Tom Krauß in die Anfangsformation. Neben ihm erhielt Isak Johannesson den Vorzug vor Denis Huseinbasic. Zusätzlich musste in der Innenverteidigung Rav van den Berg seinen Platz für Jahmai Simpson-Pusey räumen.

    Früher Elfmeter für den FC

    Schon nach fünf Minuten kam es dann direkt zur ersten Schlüsselszene des Spiels. Johannesson spielte von der rechten Seite Jakub Kaminski im Strafraum an, der von Olivier Deman gefoult wurde. Schiedsrichter Tobias Reichel entschied sofort auf Elfmeter. Den verwandelte Said El Mala sicher zur frühen Kölner Führung. Und der FC hätte nach etwas über zehn Minuten fast kurios nachgelegt: Werder-Keeper Mio Backhaus schoss bei einem langen Befreiungsschlag Ragnar Ache an, der Ball ging jedoch knapp vorbei. Aber auch Bremen kam besser in die Partie und zeigte sich erstmals in der Offensive. Bei einer Ecke rutschte der Ball auf Marco Grüll durch, der von der Strafraumkante knapp verzog. Ebenso nicht genau genug zielten in den Minuten danach Leonardo Bittencourt mit einem Schlenzer aus linker Position im Strafraum sowie Senne Lynen mit einem Distanzschuss nach einem geklärten Bremer Freistoß.

    Etwas später verlängerte Ache auf Höhe der Mittellinie einen langen Ball auf Jan Thielmann. Der wurde jedoch am Ende im Strafraum noch von Deman gestoppt wurde. Nach knapp 25 Minuten stand Ache dieses Mal selber im Mittelpunkt. Der Angreifer kam bei einem schwachen Rückpass von Bittencourt auf Marco Friedl dazwischen. Der Bremer-Verteidiger rutschte darauf etwas weg und foulte so als letzter Mann den Kölner Stürmer – eine klare Rote Karte. Der FC agierte also fortan in Überzahl, übernahm deshalb immer mehr die Kontrolle. Und forderte kurz darauf erneut Elfmeter. Deman hatte nach einer Flanke gegen Ache den Arm ausgefahren – zu wenig dieses Mal für Referee Reichel. Davon ließen sich die Geißböcke nicht beirren. So konterte der FC nach einem Ballverlust von Yukinara Sugawara über Kaminski und El Mala. Johannesson kam zentral zum Abschluss, zielte aber zu ungenau auf Backhaus. Der war auch kurz danach bei einer Doppelchance von El Mala, der vor seinem Abschluss schön Amos Pieper aussteigen ließ, und Thielmann erneut auf dem Posten.

    Dreifach-Chance führt zum 2:0

    In der Nachspielzeit hätte Ache nach einem etwas missglückten Abschluss von Johannesson den Ball fast noch ins Tor gelenkt, verpasste aber haarscharf. Keine zwei Zeigerumdrehungen später eroberte Sebastian Sebulonsen im Gegenpressing stark den Ball, sodass der FC-Stürmer dieses Mal wirklich zum Abschluss kam, aber im Bremer Keeper seinen Meister fand. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Geißböcke dann aber jubeln – wenn auch nur für kurze Zeit. Nach einem tollen Steckpass von Ache war der zur Halbzeit eingewechselte Alessio Castro-Montes frei durch. Der Belgier behielt zwar die Nerven, war zuvor jedoch minimal im Abseits. Bremen blieb also im Spiel und hätte in der 52. fast den Ausgleich erzielt. Lynen versuchte es aus dem Rückraum per Dropkick. Den tückisch abgefälschten Versuch konnte Marvin Schwäbe nur gerade so über die Latte lenken.

    Die Kölner behielten die Partie ansonsten unter Kontrolle, konnten aber erstmal weiter nicht erhöhen. Erneut Ache schoss aus ein paar Metern Entfernung volley knapp drüber, nachdem Werder eine FC-Flanke nicht richtig klären konnte. Es musste erst eine Dreifach-Chance für das 2:0 herhalten. Nach einer schönen Ecke von Castro-Montes köpfte Özkacar an den Pfosten. Aches ersten Nachschuss hielt Backhaus noch, den dritten machte der 27-Jährige dann endlich rein. Kurz darauf stand der Angreifer allerdings im eigenen Strafraum im Mittelpunkt: Nach einer Hereingabe kam der Stürmer gegen Deman zu spät und traf seinen Gegenspieler am Fuß. Nach Eingriff des VARs gab es folgerichtig Elfmeter. Den verwandelte Romano Schmid eiskalt.

    Waldschmidt an die Latte – Johannesson mit der Entscheidung

    Damit war Werder ergebnistechnisch wieder dran. Die Grün-Weißen hatte aber erstmal Glück, dass sie nicht direkt erneut zwei Tore im Rückstand lagen. Nach einem Doppelpass mit Johannesson am Strafraumrand zirkelte der eingewechselte Luca Waldschmidt die Kugel ans Lattenkreuz. Auch Kaminski verpasste das Bremer Tor nach einer Ecke knapp. Der FC hielt in dieser Phase den Druck auf die Gäste hoch, drängte auf die Entscheidung. Kurz vor Schluss scheiterten dann erst Waldschmidt und dann Bülter im Eins-gegen-Eins am jeweils stark reagierenden Backhaus. Letzterer behielt auch in der Nachspielzeit gegen Eric Martel die Oberhand. In der letzten offiziellen Minute der Nachspielzeit patzte der Bremer-Schlussmann dann aber. Johannesson erzielte aus sehr spitzem Winkel bei einem Konter die Entscheidung.

    So geht der FC mit Rückenwind in das nächste direkte Duell im Abstiegskampf am kommenden Freitag um 20:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Dann müssen die Kölner nach Hamburg zum FC St. Pauli.

    1. FC Köln: Schwäbe – Lund (46. Castro-Montes), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen (86. Krauß) – Kaminski, Martel, Johannesson, Thielmann (67. Maina) – El Mala (67. Bülter), Ache (76. Waldschmidt); Gelbe Karten 1. FC Köln: Ache (71.), Simpson-Pusey (84.), Martel (90.+1); Tore: El Mala (7.); Ache (65.), Johannesson (90.+7)


    Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

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    Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

    Said El Mala musste im Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit einer Blessur ausgewechselt werden. Untersuchungen am Ostermontag sorgen nun für Erleichterung beim 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Ein Ausfall von Topscorer Said El Mala wäre eine denkbar bittere Nachricht für die Geißböcke gewesen, gerade jetzt, wo das Saisonfinale bevorsteht. Wie heute bekannt wurde, ist der Youngster nicht schwerer verletzt.

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    Gute Nachrichten um Kölns Said El Mala. Der 19-Jährige musste beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt in der 82. Minute vorzeitig humpelnd den Rasen verlassen. Kurz zuvor hatte er nach Vorarbeit von Linton Maina eine gute Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Aus 14 Metern wollte er das Leder ins kurze Eck ziehen, doch Eintracht Keeper Michael Zetterer bekam beim Herauslaufen noch einen Arm dazwischen und konnte den Ball somit parieren. Im Anschluss konnte der Youngster nicht mehr weiterspielen, da er sich kurz zuvor ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzt hatte. Der Torjäger der Geißböcke wurde in der Schlussphase mit einer Blessur am rechten Sprunggelenk ausgewechselt.

    El Mala nicht schwerer verletzt

    „Leider habe ich noch nichts gehört. Diese Frage habe ich jetzt schon öfter bekommen. Ich kann zu Said einfach noch nichts sagen“, antwortete FC-Coach René Wagner nach dem Abpfiff auf die Frage nach dem Zustand von El Mala. Der Youngster wurde am Ostermontag in der Media-Park-Klinik in Köln genauer untersucht.

    Jene ärztlichen Untersuchungen haben schließlich ergeben, dass der Schlüsselspieler keine schwerere Verletzung aus der beschriebenen Szene davongetragen habe. Damit steht der Zehn-Tore Mann den Geißböcken im Abstiegskampf weiterhin zur Verfügung, die schlimmsten Befürchtungen um einen potenziellen längerfristigen Ausfall haben sich vorerst nicht bestätigt.


    Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

    Ragnar Ache im Zweikampf mit Arthur Theate
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    Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

    Zwar hat der FC auch im achten Spiel in Folge keinen Sieg eingefahren, dennoch gegen Frankfurt eine ordentliche Leistung geboten, Moral bewiesen und einen Punkt erobert. Der 1. FC Köln spielt bei der Wagner-Premiere 2:2 in Frankfurt – und das nach 0:2-Rückstand.

    Der FC wartet weiterhin auf den ersten Sieg seit Ende Januar, das Remis gegen die Eintracht darf für René Wagner und die Geißböcke dennoch als Erfolg gewertet werden. Denn die Kölner belohnten sich für einen starken Kampf und gute Moral nach einem 0:2-Rückstand. Jakub Kaminski und Alessio Castro-Montes glichen den Doppelschlag von Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo aus.

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    Für seine erste Startelf wählte René Wagner vier Veränderungen im Vergleich zum Rheinderby. Sebastian Sebulonsen startete erwartungsgemäß in der Defensive für Cenny Neumman. Tom Krauß kehrte zurück auf die Sechs. Zudem begannen Jan Thielmann rechts in der Fünferkette und dann doch etwas überraschend Denis Huseinbasic. Und der FC startete forsch in die Begegnung. Auf der linken Seite machte Jakub Kaminski eine El-Mala-Bewegung, zog ins Zentrum und dann ab. Michael Zetterer ließ die Kugel abtropfen und Ragnar Ache den Nachschuss fast schon fahrlässig liegen (1.). Auf der anderen Seite legte Arnaud Kalimuendo perfekt für Ansgar Knauff auf, aber Rav van den Berg blockte die Kugel noch gerade so (6.). Keine drei Minuten später probierte es der Franzose erneut über die linke Seite, fand aber wieder keinen Abnehmer. Dennoch war die Eintracht nun deutlich besser im Spiel.

    Starke Keeper im ersten Abschnitt

    Der FC tat sich im Spielaufbau schwer, konterte aber unter anderem über Kaminski, der den mitgelaufenen Said El Mala nicht fand. Ganz anders Kalimuendo, der auf seiner Seite immer wieder leichtes Spiel hatte und dieses Mal Hugo Larsson einsetzte. Den Schuss parierte Marvin Schwäbe sicher (16.). Doch ein wirkliches Highlight-Spiel war die Begegnung in der Anfangsphase wahrlich nicht. Bis Knauff auf der rechten Seite Kristoffer Lund stehen ließ, abzog und Schwäbe mit einem starken Reflex rettete (24.). Said El Mala wiederum verpasste das Tor mit einem Abschluss aus elf Metern nur um Zentimeter – möglicherweise hätte Kaminski besser gestanden (26.). Die dickste Chance vergab aber Kalimuendo, der von Oscar Hojlund auf die Reise geschickt wurde, aber Schwäbe hielt ganz stark die Null (35.).

    Genauso wie auf der anderen Seite Zetterer, der einen Alleingang von Kaminski entschärfte. Der Pole war von El Mala perfekt eingesetzt worden, hatte sich die Kugel aber mit einem schlechten ersten Kontakt zu weit vorgelegt (41.). So ging es torlos in die Kabine. Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte erneut Larsson, der den Ball aus kurzer Distanz ins falsche Stockwerk jagte (46.), auch Knauff war einmal mehr durch, doch Schwäbe lenkte den Querpass entscheidend um (50.). Frankfurt blieb das Spiel bestimmende Team, lief immer wieder an, doch die Kölner Defensive stand insgesamt kompakt, ließ der Eintracht nur wenige Freiräume. Wenn, dann über die linke Seite. Ayoube Amaimouni-Echghouyab zwang Schwäbe mal mit einer Einzelleistung zum Eingreifen (64.), genauso ungefährlich wie auf der anderen Seite Kaminski (65.) aus 15 Metern.

    Drei Treffer in vier Minuten

    So wirklich viel deutete nicht auf einen Treffer. Doch die fielen dann im Minutentakt. Der eingewechselte Farès Chaïbi nahm zwischen den Ketten Fahrt auf, legte den Ball zurück und Jonathan Burkardt war zur Stelle (66.). Keine 120 Sekunden später passte Burkardt auf Amaimouni-Echghouyab, dessen verunglückte Ballannahme Kalimuendo zum 2:0 nutzte. Und wieder waren es nur zwei Minuten bis der nächste Treffer fiel, dieses Mal auf der anderen Seite. Kaminski zog nach einem Doppelpass mit Ragnar Ache ab und verkürzte (70.) – mit Unterstützung des abfälschenden Larsson. Wagner brachte mit Linton Maina eine weitere Offensivkraft. Und der Kölner Flügelspieler setzte El Mala mit einem Steckpass ein, der erneut an Zetterer scheiterte (81.). Und der neue Coach wechselte erneut, brachte mit Luca Waldschmidt, Alessio Castro-Montes und Marius Bülter drei weitere Spieler, die das Vertrauen direkt zurückzahlten. Lund schlug von links die Flanke, Waldschmidt verlängerte auf Bülter, der auf Castro-Montes zurücklegte: 2:2 (83.).

    In der Schlussphase wollten die Kölner den Sieg gefühlt ein wenig mehr. Ein weiteres Tor gab es aber nicht mehr. Am kommenden Sonntag steht das wichtige Heimspiel und direkte Duell gegen Werder Bremen auf dem Spielplan. Dann werden die Geißböcke erneut auf den ersehnten Dreier hoffen.

    1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Sebulonsen, Thielmann (75. Maina) – Kaminski, Krauß (82. Waldschmidt), Huseinbasic (67. Johannesson), – El Mala (82. Castro-Montes), Ache (82. Bülter); Tore: 1:0 Burkardt (66.), 2:0 Kalimuendo (68.), 2:1 Kaminski (70.), 2:2 Castro-Montes (83.).