Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Am Sonntagmittag empfängt der FC den 1. FC Nürnberg. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nachlegen. FC-Trainer Gerhard Struber wird erneut umstellen müssen. Julian Pauli und Tim Lemperle fallen aus beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

Je nach Ausgang des Duells zwischen dem Tabellenführer Paderborn und Magdeburg, könnte der FC mit einem Sieg gegen Nürnberg die Tabellenspitze übernehmen. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

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Auch am vorletzten Spieltag der Hinrunde wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Hertha BSC noch nicht einsatzbereit sein. FC-Coach Gerhard Struber und sein Team tendieren beim Stammspieler noch in Richtung Pause, „weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind, er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, so Struber. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ Klare Worte, die einen Einsatz des Defensivmannes eigentlich ausschließen. So muss der Trainer erneut auf den Abwehrspieler verzichten. Nachdem bereits gegen Jahn Regensburg Eric Martel seinen Platz auf der Sechs verließ, um erneut einen guten Job in der Kölner Innenverteidigung zu machen, spricht auch gegen Nürnberg viel für diese Variante.

Wer spielt im Zentrum?

Elias Bakatukanda wird für Struber wohl keine wirkliche Alternative sein. Denn obwohl Struber den Youngster als „Rohdiamant“ sieht, habe es bei ihm auch „in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit“, so Struber am Freitag. Somit sollte Martel wohl gesetzt sein und Struber muss in der Zentrale vom eigentlichen Plan umplanen. Mathias Olesen trainierte am Samstag nicht mit. Der Nationalspieler Luxemburgs hatte bereits während der Woche mit Rückenbeschwerden zu kämpfen und setzte zeitweilig im Training aus. Ob Olesen im Kader stehen wird, ist fraglich, ein Startelf-Einsatz unwahrscheinlich. Der Coach wird wohl wahrscheinlich wieder auf Florian Kainz setzen, der sich gegen Regensburg durch einen Assist auszeichnen konnte.

Dass Struber nur mit einem Sechser agiert, ist ebenso eine Möglichkeit, aber eher unwahrscheinlich. Der 1. FC Nürnberg ist ein spielstarkes Team und Struber wird das Zentrum zuhalten wollen. Somit ist die Variante mit Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic die wahrscheinlichere. Im Sturm wird Damion Downs wohl durch den Ausfall von Tim Lemperle seine Chance in der Startelf bekommen. „Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht“, so Struber. Auf der Außenbahn hat Struber zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada die Qual der Wahl. Pacarada erhielt in der Liga zuletzt den Vorzug. Rechts wird wohl Jan Thielmann die Außen übernehmen. In der Offensive bleibt neben Downs noch eine Position. Luca Waldschmidt ist wieder einsatzfähig, ob er nach seinen eher schwachen Leistungen in den vergangenen Partien aber den Vorzug vor dem stabilen Linton Maina bekommt, ist mehr als fraglich.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 12:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg spielen


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

FC ohne Sieg gegen Top-Ten

Hat der FC den nächsten Graz-Spieler auf der Liste?

Gregory Wüthrich von Sturm Graz
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Hat der FC den nächsten Graz-Spieler auf der Liste?

Die Geißböcke scheinen auf dem Transfermarkt ernst zu machen. Der 1. FC Köln ist wohl an Gregory Wüthrich interessiert. Das berichtet die „Kölnische Rundschau“. Der Abwehrspieler steht ebenfalls bei Sturm Graz unter Vertrag.

Gibt es nach dem Transfer von Jusuf Gazibegovic die nächste Neuverpflichtung aus Graz? Nach einem Bericht der „Kölnischen Rundschau“ könnte genau das passieren. Der 1. FC Köln ist wohl an Gregory Wüthrich interessiert.

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Der FC arbeitet weiterhin mit Hochdruck am Kader für die Rückrunde. Am Nachmittag gab der Club die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic bekannt. Und offensichtlich haben sich die Kölner Sturm Graz als gern gesehenen Transferpartner ausgesucht. Wie bereits am vergangenen Wochenende bekannt wurde, hat sich Christian Keller den jüngsten Auftritt von Sturm Graz in der österreichischen Bundesliga angesehen und das sicher nicht, um den bereits verpflichteten Jusuf Gazibegovic noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich will der FC offenbar noch einmal bei dem Champions-League-Teilnehmer zuschlagen. Schon zu Beginn der Woche wurden fleißig die ersten Namen in den Ring geworden, die aber als sehr unwahrscheinliche Verpflichtungen angesehen werden müssen. Unter anderem wurde Sieben-Millionen-Euro-Mann Mika Biereth genannt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Schweizer Nationalspieler im Fokus

Nun berichtet die „Kölnische Rundschau“ von dem nächsten Interesse. Demnach sei Gregory Wüthrich der vom FC beobachtete Spieler. Schon vor der Verletzung von Luca Kilian haben sich die Kölner auf die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger gemacht. Bekanntlich wollten die Geißböcke schon im vergangenen Winter einen weiteren Abwehrspieler verpflichten.. Dazu kam es aufgrund der Transfersperre nicht. In der aktuellen Folge der Doku „Geliebter Fußball“ erklärt Chefscout Martin Schulz, dass man sehr gerne eine Achse beim FC hätte – also auch einen weiteren Innenverteidiger. Das ist angesichts der aktuellen personellen Lage kein Wunder. Immerhin greifen die Kölner zurzeit auf Eric Martel als Hilfsabwehrspieler zurück. Gregory Wüthrich würde zumindest in das Anforderungsprofil eines sehr erfahrenen Abwehrspielers passen.

Der Schweizer ist 30 Jahre alt, kommt auf mehr als 230 Pflichtspiele für Young Boys Bern, Grasshoppers Zürich und Sturm Graz. Auch in Perth spielte der Defensivakteur. In dieser Spielzeit stehen gerade einmal acht Einsätze in der Liga zu Buche. Der Abwehrspieler war wegen einer Kapselverletzung lange ausgefallen. Seit November steht Wüthrich wieder zur Verfügung und ist seitdem auch wieder Stammspieler in Graz, spielt also auch in der Champions League. Transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Abwehrspielers auf vier Millionen Euro ein. Eine stolze Summe. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer, dann wäre Wüthrich ablösefrei. Insofern würde eine Ablöse unter dem geschätzten Marktwert durchaus Sinn ergeben.

Seit September ist der Innenverteidiger auch Nationalspieler der Schweiz. Der 30-Jährige kam vor seiner Verletzung gegen Spanien und Dänemark zum Einsatz.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?

Diese Termine stehen die Woche beim FC an

Eckfahne des 1. FC Köln
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Diese Termine stehen die Woche beim FC an

Nach dem gewonnenen Duell gegen Regensburg steht der FC jetzt auf Platz sechs der Tabelle. Ein Punkt fehlt bis zu den Aufstiegsplätzen, ein weiterer zu Platz eins. Diese Woche geht es in die Vorbereitung auf den 1. FC Nürnberg für Gerhard Struber und die Mannschaft beim 1. FC Köln: Diese Termine stehen kommende Woche an.

Nach dem weiteren Ligasieg haben die Geißböcke den Abstand zum Relegationsplatz auf einen Zähler minimiert. Der Blick auf die Tabelle macht wieder Hoffnung beim 1. FC Köln: Diese Termine stehen diese Woche an.

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Die vergangene Woche war aufregend und emotional zugleich beim 1. FC Köln. Gerade für einen Akteur hatten die Duelle gegen Hertha BSC und Jahn Regensburg Potenzial, eine bleibende Erinnerung zu werden. „Diese Woche werde ich bestimmt nicht vergessen, bei allem, was passiert ist“, sagte Dejan Ljubicic am Sonntagnachmittag im Jahnstadion Regensburg. Nach seinem erst nicht verwandelten Tor aus 50 Zentimetern Entfernung vom Kasten und dem späten Elfmeter-Treffer und gleichzeitig dem Siegtor im Pokalfight gegen Regensburg, verschoss der 27-Jährige im Liga-Duell gegen den Tabellenletzten seinen Elfmeter für die Geißböcke. Eine Achterbahnfahrt für Ljubicic. Aber nicht nur für den Österreicher kam es dicke in der vergangenen Woche. Luca Kilian, der gerade wieder seine ersten Spielminuten nach seiner Kreuzbandverletzung sammelte, verletzte sich erneut am Kreuzband und fällt wieder aus.

Trainingsrückkehrer beim FC

Auch Tim Lemperle gehörte nach dem Spiel gegen Regensburg zum Kölner Verletztenkreis. Der Offensivmann der Geißböcke griff sich nach seinem Torschuss in der 33. Minute an den Oberschenkel und musste vom Platz. Am Mittwoch stand Lemperle zum individuellen Training wieder bereit. Der vor Regensburg krankgemeldete Luca Waldschmidt konnte wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz auflaufen. Auch Julian Pauli, der wegen eines Zusammenpralls im Pokalspiel mit einer Kopfverletzung aussetzen musste, trainierte mit. So kann FC-Trainer Gerhard Struber nun also mit einigen Rückkehrern für das Duell gegen den 1. FC Nürnberg rechnen. Für Lemperle werde es laut Verein noch keinen Einsatz gegen den Club geben.

Trainingszeiten und weitere Termine des 1. FC Köln

Am Montag, den 9. Dezember und am Dienstag, den 10. Dezember haben die Spieler des 1. FC Köln frei. Einen Tag später, am Mittwoch, den 11. Dezember wird um 10:30 Uhr am Geißbockheim trainiert. Auch am Donnerstag, den 12. Dezember wird trainiert, diesmal beginnt die Einheit allerdings eine halbe Stunde später, also um 11 Uhr. An den folgenden Tagen Freitag, den 13. Dezember und Samstag, den 14. Dezember trainiert FC-Coach Gerhard Struber mit seiner Mannschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bevor am Sonntag, den 15. Dezember um 13:30 Uhr dann das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg im Kölner Stadion auf dem Plan steht.


Österreich-Scoutingtour

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Personal-Update

Sieben Spiele in Folge ungeschlagen, sechs Siege, aber alles andere als „sexy“

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Sieben Spiele in Folge ungeschlagen, sechs Siege, aber alles andere als „sexy“

Mit dem 1:0-Erfolg der Kölner gegen Jahn Regensburg am Sonntagmittag haben die Geißböcke ihre Serie der ungeschlagenen Spielen auf sieben ausgebaut. Auf dem Tableau sieht es sehr gut aus für die Kölner, doch spielerisch war das wieder überschaubar 1. FC Köln: Der FC offenbart erneut seine Schwächen.

Erneut traf Tim Lemperle für den FC, erneut gab es einen Sieg in der Liga. Und die Geißböcke klettern in der Tabelle um einen Platz. Eigentlich eine gute Entwicklung für den 1. FC Köln: Eigentlich, denn der FC offenbart erneut seine Schwächen.

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Freude kam über den Treffer nicht so wirklich auf. Zumindest griff sich Torschütze Tim Lemperle umgehend an den Oberschenkel und deutete dann einen Wechselwunsch an. Der Angreifer hatte den Ball mit einem schicken Lupfer in den Kasten des Regensburger Keepers Felix Gebhardt verfrachtet. „Das war ein richtig guter Moment, auch die Vorbereitung über den Kainz, der mit dem offenen Fuß im richtigen Moment diese Chip spielt“, erklärte FC-Trainer Gerhard Struber in einem kurzen Anflug von Glück. Denn so wirklich zufriedenstellend verlief der Nachmittag nun wirklich nicht. Denn zum einen hatte sich der Youngster so verletzt, dass es nicht mehr weiterging. Zum anderen war der eine Moment von Florian Kainz einer der wenigen Lichtblicke der Kölner gegen Regensburg.

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Es zeigen sich erneut die Schwachstellen des 1. FC Köln

„Das war ein klassischer Arbeitssieg für uns. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon ein paar Aktionen Richtung Tor“, sagte Timo Hübers und suchte dann aber doch nach Erklärungen für den insgesamt durchwachsenen Auftritt: „Der Platz heute lässt wirklich gar nichts an Fußballspielen zu. Wir haben dann trotzdem den Stich gemacht in der ersten Halbzeit und der reicht dann manchmal.“ Dabei hatten die Kölner eigentlich vielversprechend losgelegt, die Kontrolle übernommen und schon in den ersten Minuten eine wahre Flut an Standards zur Verfügung gestellt bekommen. Doch so wirklich gefährlich wurde der FC nicht. Auch nicht durch einen Elfmeter, den Dejan Ljubicic, der Elfmeterheld vom Pokalspiel, leichtfertig weggab. Das Bild änderte sich auch nach dem Treffer nicht.

Tatsächlich war der Gastgeber, der in dieser Spielzeit auf fünf (!) Tore kommt, gefährlicher. Nach einem Eckball stand Robin Ziegele am zweiten Pfosten völlig frei, vergab aber genauso wie kurz darauf Louis Breunig ebenfalls nach einer Ecke, ebenfalls mit dem Kopf, in beiden Fällen rettete Marvin Schwäbe. „Aus dem offenen Spiel heraus hatten wir in der ersten Halbzeit die Kontrolle – aber doch auch ein bisschen Glück bei Standardsituationen. Das muss man schon festhalten, da haben wir uns nicht sehr glorifiziert verhalten“, sagte Struber. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu schnell vom Stil des Gegners anstecken lassen, haben unser Spiel verloren. Darüber konnte der Gegner mehr und mehr aufkommen und hat einen guten Druck auf uns gemacht.“ Tatsächlich verloren die Kölner den Faden.

Hübers: „Das ist kein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird“

Regensburg wurde stärker, ohne aber wirklich gefährlich zu werden, dem FC fiel nur sehr wenig zur Entlastung ein. Eine der wenigen Möglichkeiten vergab Damion Downs, der nach einer halben Stunde für Lemperle gekommen war. „Wir haben es irgendwann gar nicht mehr hinbekommen, die Tiefe zu finden. Die Räume wären da gewesen, der freie Fuß auch, aber wir haben es nicht gemacht“, wurde auch Christian Keller überraschend deutlich. So entstand ziemlich schnell wieder der Eindruck, dass die Kölner große Probleme haben, gegen tiefstehende und kompakte Gegner Lösungen zu finden. „Wir waren sehr ungenau im Spiel nach vorne, hatten viele Pass- und Stoppfehler“, befand Eric Martel. „Das Wichtigste war aber, dass wir den Sieg einfahren und die drei Punkte mit nach Köln nehmen. Im Fußball sind Ergebnisse das Wichtigste. Nur so kommst du nach oben. Nur so kannst du letztendlich auch aufsteigen.“

Die Frage wird aber erlaubt sein, ob eine ähnliche Leistung auch gegen Mannschaften mit mehr individueller Qualität reicht. Der Jahn bot jedenfalls wenig im Angriff an. Denn auch für den Gastgeber war am Sonntag deutlich mehr drin, Regensburg spielte dann aber zwei, drei verheißungsvolle Angriffe nicht gut genug zu Ende. Und das, obwohl die Kölner Defensive einmal mehr nicht wirklich sattelfest war. Und doch steht am Ende die Bilanz von sieben ungeschlagenen Spielen – und auf die Bilanz wird es am Ende der Spielzeit ankommen. „Das ist kein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird, aber die drei Punkte nehmen wir mit“, sagte Timo Hübers. Vielleicht wird es Tim Lemperle in Erinnerung bleiben, schließlich folgte auf die Kölner Führung umgehend das schnelle Aus.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Heintz vs. Niederlechner: Dauerfede der ehemaligen Weggefährten – Punktsieg für den „Rotwein“ Heintz

Dominique Heintz im Duell des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Heintz vs. Niederlechner: Dauerfede der ehemaligen Weggefährten – Punktsieg für den „Rotwein“ Heintz

Im Duell zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC geraten wie in der Liga Dominique Heintz und Florian Niederlechner aneinander. An diesem Abend mit dem besseren Ausgang für den Kölner. Punktsieg für Dominique Heintz im Privatduell.

Mit dem 2:1-Erfolg über Hertha BSC hat sich der FC für die Runde der letzten Acht im Pokal qualifiziert. Das unterhaltsame Spiel war auch von einigen Nickeligkeiten geprägt. Unter anderem gerieten zwei Akteure aneinander, die schon gemeinsam in einem Club spielten. Dieses Mal gab es einen Punktsieg für Dominique Heintz im Privatduell.

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Dominique Heintz und Florian Niederlechner scheinen auf dem Fußballplatz keine besonders großen Freunde mehr zu werden. Zumindest gerieten die beiden Akteure in den vergangenen beiden Begegnungen des 1. FC Köln gegen Hertha BSC immer wieder aneinander. Schon im Ligaspiel in Berlin vor gut einem Monat gab Florian Niederlechner nach knapp 20 Minuten scheinbar grundlos eine deutliche Visitenkarte ab. Mit offener Sohle rauschte der Angreifer in Kölns Innenverteidiger. Der FC-Profi musste minutenlang behandelt werden, machte dann weiterhin, um das Spiel zehn Minuten vor Spielende zu verlassen. Natürlich nicht, ohne sich bei Niederlechner mit einem rustikalen Einsatz zu revanchieren. „Wenn er den Ball nicht leicht berührt, ist das, glaube ich, Rot. Er hat mir mit dem gestreckten Bein den kompletten Knöchel und die Wade auseinander genommen”, sagte Heintz nach dem Duell.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Niederlechner trifft ins eigene Netz

Und im Pokal ging das Scharmützel am Mittwochabend weiter. Heintz wollte das Spiel mit einem Einwurf schnell machen, der Berliner Stürmer spitzelte dem Kölner den Ball weg, der sich wiederum mit einem Schubser revanchierte. Niederlechner ging theatralisch zu Boden und rieb sich anschließend immer wieder den offenbar schmerzenden Arm. Immerhin sah der Angreifer im Gegensatz zu Heintz nicht die Gelbe Karte. Die beiden Streithähne schickten sich noch ein paar warme Worte hinterher, bevor sich die Gemüter wieder beruhigten. Nur wenige Minuten später folgte für Niederlechner die Quittung. Nach einer Ecke bekam Heintz den Ball ans Gesäß, die Kugel sprang auf das Knie des Angreifers und von da ins Netz: Eigentor, der FC war mit dem Ausgleich wieder dran.

Struber: „Er ist wie ein Rotwein, der scheinbar immer besser wird“

Auch anschließend kreuzten sich die Wege einige Male. Insgesamt hatte der Stürmer im Duell gegen den FC wenige auffällige Aktionen. Ganz anders Heintz. Der Abwehrspieler gehörte wieder einmal zu den besseren Kölnern. „Er ist wie ein Rotwein, der scheinbar immer besser wird“, sagte Gerhard Struber. „Heintzi ist ein verlässlicher Partner auf dem Platz, bei dem man weiß, was man kriegt. Er antizipiert Momente einfach schnell und ist kognitiv auf einem hohen Level.“ Tatsächlich strahlt der Routinier dabei auch eine angenehme und souveräne Ruhe aus. Und Heintz schaltete sich auch immer wieder in die Vorwärtsbewegung ein. Unter anderem brachte der Innenverteidiger eine perfekte Flanke auf Tim Lemperle, die dieser frei stehend nicht verwerten konnte. Im Ligaspiel hatte Heintz dem Stürmer mit einem Pass in die Tiefe das entscheidende Tor vorbereitet.

Nun war Heintz am Ausgleich nicht unbeteiligt, wenn in dieser Form auch nicht wirklich beabsichtigt. Heintz und Niederlechner standen sich in Pflichtspielen mit ihren Teams mittlerweile zehn Mal gegenüber. Vier dieser Begegnungen gingen an die Mannschaft von Heintz, vier endeten Remis. Und die beiden Akteure umgibt auch eine gemeinsame Zeit. In der Saison 18/19 waren beide Akteure für den SC Freiburg in der Bundesliga unterwegs.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FIFA hebt Transfersperre gegen den FC auf

Christian Keller und Thomas Kessler
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FIFA hebt Transfersperre gegen den FC auf

Seit nun fast einem Jahr durfte der FC keine neue Spieler mehr registrieren. Die FIFA belegte den Club mit einer Transfersperre. Nun soll der FC bereits kurz vor dem regulären Ende wieder handlungsfähig sein. Die FIFA hebt die Transfersperre gegen den 1. FC Köln auf.

Am Donnerstagmittag gab der FC via Pressemitteilung bekannt, dass sich im Fall der Sanktionen gegen den FC etwas tut. Die FIFA hebt die Transfersperre gegen den 1. FC Köln auf, heißt es in der Nachricht des Vereins.

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In knapp vier Wochen öffnet sich auch für den FC wieder der Transfermarkt. Die Kölner dürfen ab dem 1. Januar Spieler wieder verpflichten und registrieren. Unter anderem wird gerade Jusuf Gazibegovic als erste Neuverpflichtung gehandelt. Der Rechtsverteidiger soll dem Vernehmen nach bereits unterschrieben haben. In der Theorie scheinen die Kölner sogar schon früher Spieler unter Vertrag nehmen zu können. Denn wie der FC bekannt gibt, hat die FIFA die Transfersperre beziehungsweise das Registrierungsverbot gegen die Geißböcke ausgesetzt. Das Verbot war bekanntlich verhängt worden, weil der FC den Vorwurf der Anstiftung zum Vertragsbruch nicht widerlegen konnte. Köln hatte im Januar 2022 den damals minderjährigen Jaka Cuber Potocnik verpflichtet, der tags zuvor erst seinen Kontrakt bei Olimpija Ljubljana gekündigt hatte.

Verpflichtung vertragsloser Spieler macht wohl wenig Sinn

Der FC legte damals erfolglos Einspruch ein. Vor einem knappen Jahr bestätigte der internationale Sportsgerichtshof die Sanktionen. Die Transfersperre galt für zwei Transferperioden. Der FC war in der sportlichen Krise im vergangenen Winter nicht in der Lage, nachzubessern. Und auch im Sommer nach dem bitteren Abstieg gab es keine Verstärkung für die aktuelle Spielzeit. Vier Wochen vor Beginn des neuen Transferfensters kommt die Aufhebung oder Aussetzung der Sperre zu spät. Die FC-Kaderplaner könnten immerhin vertragslose Spieler an den FC binden. Dem schob Christian Keller allerdings schon im Spätsommer den Riegel vor. Mit einer Begründung, die jetzt noch mehr gelten könnte. Damals betonte der Sportdirektor, dass er bei vertragslosen Spielern aktuell keinen Mehrwert sehen würde. So kurz bevor der Winter-Transfermarkt öffnet, dürfte der Wert kaum gestiegen sein.

Grund für den Rückzug der FIFA ist der kürzlich verhandelte Fall von Lassana Diarra, der Ähnlichkeiten zum Fall Potocnik aufweist. So war Diarra 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab. Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. Das belgische Gericht legte den Fall dem Europäische Gerichtshof vor, der zu einem Urteil kam. Laut EuGH verstoße die von ihm begutachtete Transferregelungen der FIFA gegen europäisches Recht.

Hat der FC Chancen auf Schadensersatz?

Das Urteil hatte bereits nach dem Rechtsspruch für Wirbel gesorgt und Fragen nach möglichen Schadensersatzforderungen des FC aufgeworfen. „Dass die FIFA die Registrierungssperre aufgehoben hat, ist nach der Diarra-Entscheidung des EuGH aus dem Oktober allemal konsequent. Für den FC sind damit kaum direkte Folgen verbunden“, sagt, Prof. Dr. Alexander Scheuch, der eins selbst in der Rechtsabteilung des FC tätig war, gegenüber come-on-fc.com. „Es ist aber zumindest ein weiteres klares Signal dafür, dass man zu Unrecht mit der Sperre belegt wurde.“

Doch die Aussichten auf Schadensersatz für beispielsweise Kosten eines Abstiegs sind eher mau. „Dass sich die FIFA bei der Zahlung von Schadensersatz genauso kulant zeigen wird, ist allerdings zu bezweifeln. Es spricht unverändert viel dafür, dass dem FC ein Ersatzanspruch zusteht. Ebenso unverändert besteht aber eine große Herausforderung darin, ursächliche Schäden nachzuweisen, die der FC infolge der rechtswidrigen Sperre erlitten hat“, so der Experte weiter. FC-Sportdirektor Keller äußerte sich im Oktober gegenüber dem Kicker dazu, ob der FC vorhabe, Regressforderungen zu stellen. „Es könnte schon sein, dass ein Schadenersatzanspruch besteht. Da überlegen wir uns, was wir machen.“ Die Erfolgsaussichten bleiben dabei weiterhin überschaubar.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Einzelkritik zum Pokal

Ljubicic erst tragischer Held, dann Elfmeterheld – der FC steht im Viertelfinale

Ljubicic verwandelt den Elfmeter für den 1. FC Köln
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Ljubicic erst tragischer Held, dann Elfmeterheld – der FC steht im Viertelfinale

Der 1. FC Köln steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Kölner setzen sich in einem dramatischen Achtelfinale gegen Hertha BSC 2:1 nach Verlängerung durch. Zum Helden wurde Dejan Ljubicic, der zunächst das leere Tor nicht traf, um dann in der letzten Minute der Verlängerung den entscheidenden Elfmeter verwandelte.

Der 1. FC Köln steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Kölner setzten sich in einem packenden Spiel gegen Hertha BSC in der Verlängerung durch. Der FC war früh durch einen verwandelten Elfmeter von Ibrahim Maza in Rückstand geraten, Florian Niederlechner glich mit einem Eigentor aus. Zuvor hatte Deyovaisio Zeefuik die Rote Karte gesehen. Köln lief immer weiter an, fand aber kein Mittel. Erst in der Schlussminute erlöste Dejan Ljubicic den FC mit einem Elfmeter.

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Große Rotationen werde es nicht geben, hatte FC-Trainer Gerhard Struber noch am vergangenen Montag im Vorfeld der Partie gesagt und sich auch explizit zu Max Finkgräfe geäußert. Und den rotierte der Coach dann doch in die Anfangsformation. Neben dem Youngster auf der linken Seite, stand auch Jan Thielmann wieder in der Anfangsformation. Dafür nahmen Leart Pacarada und Luca Waldschmidt erst einmal auf der Bank Platz. Die Kölner starteten druckvoll, attackierten Berlin hoch und früh und kamen so zu der ersten Chance. Pascal Klemens legte den Ball Tim Lemperle in den Fuß, doch der Stürmer war offenbar zu überrascht. Wenige Minuten später hatte Julian Pauli die Führung auf dem Kopf. Nach einer Ecke von Linton Maina köpfte der Youngster die Kugel knapp übers Tor und stieß dabei unglücklich mit Marton Dardai zusammen. Beide Spieler mussten behandelt werden.

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Zeefuik holt sich Rot ab

Pauli versuchte es nochmal. Nachdem Thielmann einen Pass im Zentrum nicht unterbinden konnte, war Derry Scherhant durch, der Kölner Innenverteidiger konnte nur noch foulen. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Ibrahim Maza souverän (11.). Die Kölner ließen sich von dem Rückstand nicht beirren, mussten dann aber doch auf Pauli verzichten. Der Abwehrspieler musste raus. Der FC hatte nun die besseren Chancen. Unter anderem vergab Lemperle nach einer tollen Flanke von Dominique Heintz. Die Hertha blieb über Scherhant immer wieder gefährlich. Doch Berlin schwächte sich selbst. Deyovaisio Zeefuik schubste nach einem Eckball zunächst Lemperle um, musste sich daraufhin etwas von Timo Hübers anhören und streckte den Kapitän dann mit einer Kopfnuss nieder. Schiedsrichter Tobias Reichel stand direkt daneben und gab die Rot Karte (25.).

Und die Überzahl nutzten die Kölner schnell aus. Nach einer Ecke war die Berliner Hintermannschaft komplett unsortiert. Der Ball titschte von Bein zu Bein und schließlich von Florian Niederlechners Knie ins Tor. Der FC blieb dran. Unter anderem traf Finkgräfe nach Vorarbeit von Maina die Latte. Maina selbst verfehlte das Tor aus 16 Metern nur knapp. Auch Denis Huseinbasic versuchte es aus 16 Metern, verzog aber ebenfalls (43.). Es ging mit dem 1:1 in die Kabine. Die erste dicke Chance der zweiten Halbzeit hatte erneut die Hertha. Cuisance zog von der rechten Seite ins Zentrum und zog ab, doch Schwäbe tauchte rechtzeitig ab (52.). Auf der anderen Seite brachte Thielmann einen Ball von der rechten Seite scharf vor das Tor, Toni Leistner bekam die Kugel an den Fuß, aber Tjark Ernst hielt (54.). Hertha spielte aber trotz Unterzahl weiter munter mit.

Ljubicic trifft das leere Tor nicht, verwandelt dann den Elfer

Struber brachte nach einer guten Stunde mit Waldschmidt und Pacarada frische Kräfte. Der FC dominierte die Begegnung, ließ nicht mehr viel zu. Im Schlussdrittel fiel den Kölnern weiterhin nicht viel ein. Unter anderem wurde Lemperle beim versuch aus kurzer Distanz noch geblockt, Mathias Olesen vergab nach einer Ecke freistehend (71.). Für die Schlussphase brachte Struber auch noch Florian Kainz. Doch Köln lief weiterhin an, ohne gefährlich zu werden. Waldschmidt probierte es mal direkt, doch verzog völlig (83.). Es ging in die Verlängerung. Und auch da drückte der FC. Ljubicic steckte durch auf Kainz, der Österreicher fiel, aber ohne Fremdeinwirkung. Doch Köln wurde nur griffiger, bekam die dicken Möglichkeiten. Unter anderem spielte Pacarada einen scharfen Ball vors Tor, die Kugel rauschte durch die gesamte Box an den langen Pfosten, dort lauerte Ljubicic ganz frei und trat auf die Kugel (99.).

Auch Kainz und Waldschmidt vergaben aus guter Position mit starken Schüssen aus der Distanz (102., 104.). Der FC blieb dran, doch so wirklich wollte keiner mehr dran glauben. Bis Christensen in der 118. Minute Kainz im Strafraum legte. Den Elfmeter verwandelte Ljubicic sicher. Der FC steht erstmals seit 15 Jahren wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals.


FC: Schwäbe – Heintz (94. Downs), Hübers, Pauli (17. Olesen) – Finkgräfe (64.), Martel, Huseinbasic (64. Waldschmidt), Thielmann (80. Kainz) – Lemperle, Ljubicic, Maina . Tore: 0:1 Maza (11.), 1:1 Niederlechner (30., ET), 2:1 Ljubicic (118., FE) – Rote Karte: Zeefuik (25.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Medienbericht: Jusuf Gazibegovic bereits verpflichtet

Jusuf Gazibegovic ein Thema beim 1. FC Köln
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Medienbericht: Jusuf Gazibegovic bereits verpflichtet

Die erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre scheint bereits in trockenen Tüchern zu sein. Das berichtet Sky. Demnach gibt es den ersten Neuzugang beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic hat offenbar bereits in Köln unterschrieben.

FC-Trainer Gerhard Struber kann sich wohl über seinen Wunschspieler freuen. Es scheint den ersten Neuzugang zu geben beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic hat offenbar bereits in Köln unterschrieben. Das vermeldet Sky-Experte Patrick Berger.

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Der 1. FC Köln scheint die Baustelle auf der rechten Verteidigerposition bereits geschlossen zu haben. Während am Nachmittag die offizielle Bestätigung über die Vertragsverlängerung von Christian Keller vermeldet wurde, gibt es über Neuzugänge noch keine Auskunft vom Verein. Dafür vermeldet Sky einen „Done-Deal“. Die Kölner haben laut dem TV-Sender Jusuf Gazibegovic unter Vertrag genommen. Demnach ziehen die Kölner die Ausstiegsklausel in Höhe von kolportierten zwei Millionen Euro. Der Abwehrspieler wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro eingeschätzt. Somit könnte man durchaus von einem Schnäppchen sprechen. Der 24-Jährige kommt von Sturm Graz an den Rhein, ist dort unumstrittener Leistungsträger und auch Stammspieler in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.

Der mögliche Wechsel hat sich schon seit Tagen angedeutet

Der Abwehrspieler kommt in 125 Pflichtspielen auf sechs Tore und bereitete weitere elf Treffer vor. Und das in der höchsten Klasse Österreichs. Auch mit internationaler Erfahrung kann der Rechtsverteidiger punkten, denn aktuell spielt Graz in der Königsklasse. Zudem ist er Teil der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Dort kommt Gazibegovic auf 21 Begegnungen, spielt in dieser mit dem Kölner Profi Denis Huseinbasic – unter anderem im Oktober gegen die DFB-Auswahl. Der Spieler dürfte für die Kölner eine Verstärkung sein. Immerhin lief der 24-Jährige bei Graz in der Champions League unter anderem gegen Borussia Dortmund auf. Thomas Kessler wollte die Personalie am Montag nicht kommentieren. „Ich werde mich nicht dazu äußern, mit wem im Gespräch sind und was wir für Pläne haben. So soll Fußball sein. Aber am Ende werden wir uns dazu äußern, wenn es was zu äußern gibt“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung.

Gerhard Struber dürfte die Verpflichtung ebenfalls freuen. Die beiden kennen sich aus der Zeit beim Salzburger Nachwuchs und beim Farmteam FC Liefering. Ende letzter Woche tauchte das Gerücht um den Spieler erstmals auf. Schnell verdichteten sich die Hinweise, dass an dem Gerücht viel dran sei. Der 24-Jährige könnte damit die erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre sein und soll die Baustelle auf der rechten Seite schließen. Rasmus Carstensen wurde im vergangenen Sommer nach einem Jahr Leihe fest verpflichtet, konnte die Erwartungen aber auch in seiner zweiten Saison in Köln nicht erfüllen. Dafür spielte Jan Thielmann auf der rechten Abwehrseite, kam mit dieser Position aber auch nicht gut zurecht und verlor zuletzt sogar seinen Platz in Strubers Startelf. Auch die Dreierkette ist im Endeffekt wohl eine Folge der Lücke.

Neben Gazibegovic sollen sich die Kölner auch in weiten Gesprächen mit Ivan Prtajin von Union Berlin befinden.


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Einzelkritik zu H96

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Offiziell: Christian Keller hat bereits beim 1. FC Köln verlängert

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Offiziell: Christian Keller hat bereits beim 1. FC Köln verlängert

Er hatte es am vergangenen Samstag selbst ins Spiel gebracht, nun ist es offiziell: Christian Keller verlängert beim 1. FC Köln

Schon seit dem Spiel gegen Hannover 96 hatte es sich angedeutet, nun hat es der FC offiziell bestätigt: Christian Keller verlängert beim 1. FC Köln.

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Am Samstag hatte sich Christian Keller noch nebulös geäußert, von einem Handschlagvertrag gesprochen, nun folgte die Bestätigung vom Verein. Der 1. FC Köln und der Geschäftsführer Sport haben den Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert, heißt es in der Meldung des Clubs. Der Kontrakt läuft nun bis zum Februar 2026. Bereits nach dem Spiel gegen die Niedersachsen hatte Keller erklärt, dass er wohl länger bleiben würde, als spekuliert. Tatsächlich hatte es im Vorfeld Meldungen gegeben, der Kontrakt des Sportdirektors würde im Februar 25 auslaufen. Eine Verlängerung schien schon seit einigen Wochen offenbar ausgemacht, doch es brauchte die Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses. In den vergangenen Wochen wurde auch darüber spekuliert, dass Keller nicht die komplette Rückendeckung erfährt.

Wolf: „Uns allen ist bewusst, dass der Abstieg aus der Bundesliga die sportliche Bilanz enorm trübt“

„Wir haben uns als Vorstand satzungsgemäß die Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses eingeholt und am gestrigen Montagabend gemeinsam mit Christian Keller den neuen Vertrag unterzeichnet“, sagt FC-Präsident Werner Wolf. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Christian Keller nach äußerst herausfordernden zweieinhalb Jahren den Weg zurück in sportlich erfolgreichere Zeiten gestalten kann.“ Keller war in den vergangenen Monaten bei vielen Fans zum Teil heftig in die Kritik geraten. Nicht wenige Anhänger machen den Sportdirektor in Teilen für die Transfersperre und durch einen radikalen Sparkurs auch für den Abstieg mitverantwortlich. „Uns allen ist bewusst, dass der Abstieg aus der Bundesliga die sportliche Bilanz enorm trübt. Auf einem nicht einfachen Weg unter erschwerten Rahmenbedingungen überzeugt Christian Keller aber mit seiner ganzheitlichen und strukturierten Arbeit an der Zukunft des Vereins“, so Wolf weiter. 

Keller: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“

„Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Nach finanzwirtschaftlich sehr herausfordernden Zeiten kann die FC-Zukunft nun wieder proaktiver gestaltet werden. Dafür ist viel zu tun. Packen wir es gemeinsam an“, sagt Christian Keller. Ob der Sportdirektor schon in nahen Zukunft durch die anstehenden Transfers einen Befreiungsschlag landet, es anpackt und sich die Kritik abmildert, wird sich bald zeigen. In den vergangenen Tagen wurden bereits Namen für die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln gehandelt. Konkrete Gespräche mit den Spielern soll es bereits gegeben haben, offenbar stehen auch einige Einigungen vor dem Abschluss. Keller ist seit April 2022 Sportdirektor der Kölner. Seitdem fahren die Kölner tatsächlich einen Sparkurs, um den Verein zu sanieren.

Dennoch wurde im ersten Sommer in neue Spieler investiert, die aber zum Großteil nicht zündeten. Unter anderem wurde mit Sargis Adamyan ein Angreifer als Königstransfer vorgestellt, der diesem Ruf aber nie gerecht wurde. Auch weitere Transfers funktionierten nicht. Allerdings holte Keller auch Spieler wie Denis Huseinbasic oder Eric Martel, die ihren Marktwert beim FC um ein Vielfaches gesteigert haben. Kritiker werfen dem Sportdirektor vor, nicht adäquat auf die drohende Transfersperre reagiert zu haben. Demnach hätte der Sportdirektor diese noch verhindern können, so der Vorwurf. Im vergangenen Sommer überzeugten die FC-Bosse zahlreiche Spieler vom Verbleib beim FC. Und das, obwohl offenbar Ausstiegsklauseln vorgelegen haben.


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Gelingt Transfer-Befreiungsschlag?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nach Sonntagsspiel: FC verliert zwei Plätze in der Tabelle, macht aber Boden zum Aufstiegsplatz gut

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Nach Sonntagsspiel: FC verliert zwei Plätze in der Tabelle, macht aber Boden zum Aufstiegsplatz gut

Nach Beendigung der Sonntagsspiele in der zweiten Bundesliga steht der FC nun auf Platz sieben. Dennoch sieht es auch weiterhin nicht schlecht aus für den 1. FC Köln: Der FC macht einen Punkt auf den Aufstiegsplatz gut.

Statt auf dem zweiten Platz, der nach einem Sieg gegen Hannover drin gewesen wäre, findet sich der FC auf Platz sieben der Tabelle wieder. Doch dies ist nach den Sonntagsspielen der zweiten Bundesliga trotzdem nicht schlecht für den 1. FC Köln: Der FC macht einen Punkt auf den Aufstiegsplatz gut.

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Die Tabellensituation hätte für Gerhard Struber und seine Mannschaft nach dem 14. Spieltag durchaus besser aussehen können. Aus dem Duell gegen Hannover 96 nahmen die Geißböcke nur einen Punkt mit und stehen somit aktuell auf Platz sieben der Tabelle. Das hätten sich die Kölner sicherlich anders gewünscht. Und diesem Wunsch war der FC zwischenzeitlich auch zum Greifen nah. Nach dem 2:1 des Jokers Damion Downs in der 81. Minute sah es in Überzahl durchaus gut aus für die Kölner Elf. Der FC war in der zweiten Halbzeit das überlegenere Team und dominierte das Spiel. Das unglückliche Eigentor von dem zuvor eingewechselten Florian Kainz veränderte die Situation allerdings deutlich. Ein weiterer Treffer blieb der Mannschaft bekanntlich verwehrt. Remis.

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Der zweite Blick auf die Tabelle ist entscheidend

Bitter war die Situation aber nicht nur wegen des unglücklich angeschossenen Kainz und dem daraus resultierenden Ausgleichstreffer. Die Kölner wären mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten sogar auf Tabellenplatz zwei vorgerückt. Dann hätte der FC mit 24 Zählern den HSV, der sein Duell gegen den Karlsruher SC 3:1 gewann, mit einem Punkt überholt. Nun landen die Rothosen punktgleich mit dem 1. FC Kaiserslautern auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Kölner hätten gleichzeitig auch den Anschluss an den Spitzenreiter aus Paderborn gehalten. Da „Hätte, wenn und aber“ im Profifußball bekanntlich nicht viel wert ist, tut der Blick auf die Tabelle zunächst einmal weh, denn die Kölner sind durch das unglückliche Remis zwei Plätze in der Tabelle abgerutscht, liegen aktuell auf Rang sieben und das mit nun fünf Punkten Rückstand auf die Ostwestfalen. Der Spitzenreiter hat also seinen Vorsprung ausbauen können.

Der zweite Blick zeigt aber, dass die Kölner durchaus auch ein kleiner Gewinner des Spieltags sind. Denn einmal mehr ließ ein Großteil der direkten Konkurrenz ebenfalls Federn. Elversberg unterlag Spitzenreiter Paderborn, Fortuna Düsseldorf kam beim 1. FC Nürnberg zu einem glücklichen 2:2. Der 1. FC Magdeburg unterlag bereits am Freitag Hertha BSC. Karlsruhe verlor gegen den HSV 1:3. Unterm Strich bleibt die Tabelle somit weiterhin äußert eng zusammen. Zwar hat Paderborn den Vorsprung auf 27 Zähler ausbauen können, es folgen aber gleich vier Teams mit 23 Punkten und weitere drei Teams mit 22 Zählern. Der FC könnte also am kommenden Wochenende mit einem Sieg über Jahn Regensburg erneut auf Rang zwei klettern. Und da es bei der großen Anzahl an potenziellen Aufstiegskandidaten erneut zu einigen Spitzenspielen kommt, ist das sogar nicht unwahrscheinlich. Unter anderem spielt Kaiserslautern gegen Karlsruhe. Die Kölner Verantwortlichen werden sich vorerst wohl nicht mit der Tabelle auseinandersetzen, denn am Mittwoch steht nun erst einmal der Pokal auf dem Plan.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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