Diese Spieler sind in der Krise außen vor

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Diese Spieler sind in der Krise außen vor

Mit zehn Punkten aus 14 Spielen ist der FC denkbar schlecht in die Saison gestartet. Nur wenige Feldspieler konnten die Form der vergangenen Spielzeit kompensieren. Einige Akteure sind wohl auch aufgrund der Krise aber komplett außen vor.

Neben Jeff Chabot und Eric Martel wird es wohl schwierig im Kölner Kader Feldspieler zu finden, die in dieser Saison in den meisten Spielen überzeugt haben. Gleich zahlreiche Spieler befinden sich außer Form. 1. FC Köln: Diese Spieler sind die Verlierer der Krise.

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Sechs Punkte holten die Geißböcke aus den vergangenen fünf Begegnungen und damit mehr als in den neun Spielen zuvor. Der FC scheint sich gefangen zu haben. Zumindest einigermaßen – denn wirklich von der Stelle kommen die Kölner auch weiterhin nicht, belegen den Relegationsplatz. Baumgart setzt in dieser schweren Phase auf seine Routiniers, auf Erfahrung. „Wir sollten nicht die kleinsten Strohhalme greifen, sondern die, die ein bisschen dicker sind“, sagte der Kölner Coach vor einigen Wochen, allerdings in Bezug auf Spieler wie Damion Downs oder Max Finkgräfe, die durchaus bei den Profis mittrainieren sollen, aber über Kurzeinsätze bei den Profis nicht hinauskommen sollen. Die Zeit zum Entwickeln habe man gerade nicht, man müsse die Liga halten, sagte Baumgart erst vor wenigen Tagen. Die Youngsters sind aber nicht die einzigen Spieler, die in der jetzigen Situation auf wenig Spielzeit kommen.

Wenig Einsatzzeit für Huseinbasic

Denis Huseinbasic: Im Sommer rankten sich ein paar Gerüchte um den Mittelfeldspieler. Demnach soll es Interesse vom VfB Stuttgart und von dem ein oder anderen Klub aus dem Ausland gegeben haben. Wirklich handfest war das aber nicht, eine seriöse Quelle war nicht zu finden. Huseinbasic wollte sich so oder so beim FC durchsetzen. Trotz der verkorksten U21-EM standen die Chancen zu Beginn der Saison auch nicht schlecht. Der 22-Jährige erhielt Einsatzzeit, stand sogar aufgrund der Verletzung von Eric Martel gleich mehrfach in der Startelf. Allerdings konnte Huseinbasic nicht wirklich überzeugen und ist seitdem mehr oder weniger außen vor. In den vergangenen sieben Spielen kam der Mittelfeldspieler auf 36 Einsatzminuten, vier Mal blieb er ohne Einsatz auf der Bank.

Mathias Olesen: Es ist auch nicht die Spielzeit von und für Mathias Olesen. Der Nationalspieler Luxemburgs erhielt zu Beginn der Saison noch einige Male Einsatzzeit als Joker nach einer guten Stunde. Es folgte die Oberschenkelverletzung im Spätsommer. Nach seiner Rückkehr gab es zwei undankbare Einwechslungen in den Partien gegen Leverkusen und Leipzig. Im Duell gegen RB holte sich der Mittelfeldspieler nach zehn Minuten die Ampelkarte ab. In den jüngsten vier Spielen kam Olesen nur gegen die Bayern auf fünf Minuten Spielzeit, zwei Mal war er gar nicht erst im Kader.

Adamyan ein Transferkandidat

Luca Kilian: Acht Einsätze in 14 Spielen hört sich eigentlich nicht schlecht an. Nur stand der Innenverteidiger in nur zwei Spielen von Beginn an und insgesamt 245 Minuten auf dem Feld. Wenn sich Jeff Chabot am vergangenen Sonntag nicht nach einer halben Stunde hätte auswechseln lassen, wären es wohl noch deutlich weniger gewesen. Bei seinen beiden Startelf-Einsätzen konnte Kilian nicht überzeugen. Eigentlich ist der 24-Jährige die Nummer vier in der Rangfolge der Innenverteidiger. Allerdings hat sich Dominique Heintz aktuell auf der linken Seite festgespielt, so dass Kilian der erste Einwechselspieler im Abwehrzentrum ist. Dennoch: Würde sich der FC nicht in der Krise befinden, hätte Kilian sicherlich mehr Spielzeit erhalten.

Sargis Adamyan: Der Stürmer, der im Sommer 2022 als Königstransfer beim FC vorgestellt worden ist, wollte sich in diesem Sommer eigentlich zurückmelden, durchbeißen, wie er selbst sagte. Nach der vergangenen schwachen Saison zeigte Adamyan in der Vorbereitung auch gute Ansätze, war in den Testspielen einer der absoluten Aktivposten. So bestand die leise Hoffnung, dass der Armenier dem FC in dieser Spielzeit tatsächlich würde helfen können. Doch die Formkurve zeigte ebenso schnell auch wieder nach unten. Nachdem Adamyan zu Beginn der Spielzeit gegen Wolfsburg sogar über eine Stunde auf dem Feld stand, wurde es anschließend immer weniger. Gegen Stuttgart und Leverkusen saß Adamyan immerhin noch auf der Bank, seitdem stand er nicht mehr im Kader. Aktuell laboriert der Angreifer an einer Muskelverletzung und wird in diesem Jahr nicht mehr für die Kölner spielen. Ob er es überhaupt nochmal tut, ist offen. Denn Adamyan gilt als möglicher Transferkandidat – auch um potenziellen Platz für Neuzugänge zu schaffen.


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Florian Dietz – ein weiterer Lichtblick

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Florian Dietz – ein weiterer Lichtblick

Nach mehr als einem Jahr hat Florian Dietz am Sonntagabend gegen Mainz sein Comeback gegeben und deutete an, dass er eine gute Ergänzung werden kann.

Für Florian Dietz ist am vergangenen Sonntag eine lange Leidenszeit zu Ende gegangen. Der Angreifer stand nach mehr als einem Jahr wieder auf dem Platz in einem Bundesliga-Spiel für den 1. FC Köln: Florian Dietz – ein weiterer Lichtblick

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Die Einwechslung kam doch ein wenig überraschend. Als Steffen Tigges nach einer eher schwachen Vorstellung gegen den FSV Mainz vom Platz musste, fiel die Wahl von FC-Trainer Steffen Baumgart eben nicht auf Davie Selke. Der aktuell erfolgreichste Kölner Feldspieler hatte unter der Woche krankheitsbedingt zwei Trainingseinheiten verpasst. Nicht wenige Experten hatten dennoch mit einem Startelf-Einsatz des Stürmers gerechnet. Denn Selke befand sich bereits am vergangenen Freitag wieder im Mannschaftstraining. Dass der Stürmer gegen Mainz dann aber gar nicht zum Einsatz kommen würde, kam eben überraschend. Steffen Baumgart entschied sich aber für Florian Dietz. Der 25-Jährige kam damit nach etwas mehr als einem Jahr zu seinem Comeback und es war kein schlechtes.

Dietz mit enormen Verletzungspech

Im November 2022 war Dietz erst wenige Minuten zuvor in die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim eingewechselt worden. In der Nachspielzeit musste der Angreifer aber schon wieder verletzt vom Platz: Kreuzbandriss. Für den Stoßstürmer nicht die erste schwere Verletzung. „In erster Linie tut es mir sehr leid für Flo. Aber er ist ein richtiger Kämpfer. Er hat sich nach seiner ersten Knieverletzung, aber auch nach seiner schweren Schulterverletzung mit eiserner Disziplin wieder rangearbeitet“, sagte Baumgart damals. Bereits drei Mal fiel der Stürmer mit Schulterverletzungen wochenlang aus. Dazu dann der zweite Kreuzbandriss. Dietz arbeitete in der Vorbereitung hart, schnupperte im Sommer auch schon am Comeback bei den Profis, musste aber noch einmal einen Schritt zurück machen, um einen weiteren voranzukommen.

Es folgten die ersten Einsätze bei der Kölner U21 in der Regionalliga West. Und diese verliefen sehr erfolgreich. Dietz hatte nach der langen Verletzung keine Probleme, erzielte in sechs Spielen vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. Und viel hat nicht gefehlt und Dietz hätte auch seinen ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Spielzeit mit seinem ersten Bundesliga-Tor dieser Saison gekrönt. Linton Maina spielte mit einer seiner wenigen guten Aktionen Dietz den Ball in den Fuß. Der Angreifer bekam das Spielgerät mit dem ersten Kontakt aber nicht perfekt unter Kontrolle und traf dann beim Abschluss nicht richtig. Dennoch kam der Ball dem linken Eck bedrohlich nahe. Dietz strahlte in der knappen halben Stunde jedenfalls mehr Gefahr aus als Tigges in der Stunde zuvor. Für Dietz war es der insgesamt 19. Pflichtspiel-Einsatz bei den Profis, drei Treffer erzielte er für den FC.

Am kommenden Sonntag wird der Stoßstürmer wohl wieder zunächst auf der Bank Platz nehmen. Dann sollte Davie Selke wieder in der Startelf stehen. Selke trainierte am Dienstag erneut komplett mit. Ob Dietz dann aber der Vertreter des Angreifers ist, ist komplett offen. Schlecht war der erste Eindruck nach langer Verletzung nicht.


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Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Chabot wieder zurück, Pacarada fällt aus

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Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Chabot wieder zurück, Pacarada fällt aus

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag gestartet. Während Jeff Chabot wieder ins Team-Training eingestiegen ist, fällt Leart Pacarada aus.

Ein Leistungsträger scheint dem 1. FC Köln im Spiel gegen den SC Freiburg wieder zur Verfügung zu stehen, dafür fällt ein anderer Spieler aus. Das ergab der Trainingsauftakt: Jeff Chabot ist wieder zurück, Leart Pacarada fällt dagegen aus.

Am vergangenen Sonntag war nach 34 Minuten für Jeff Chabot bereits Feierabend. Der Innenverteidiger hatte sich schon in der Nacht nicht gut gefühlt, gab dann aber für die Begegnung gegen Mainz grünes Licht. Im Spiel holte ihn das Unwohlsein wieder ein, Chabot ging frühzeitig vom Platz. Für das Duell gegen den SC Freiburg scheint der Abwehrchef aber wieder zur Verfügung zu stehen. Denn Steffen Baumgart begrüßte den Innenverteidiger zum Trainingsauftakt. Auch Davie Selke trainierte wieder voll mit. Der Stürmer war in der vergangenen Woche an zwei Tagen ausgefallen, kehrte zwar vor dem Spiel gegen Mainz wieder ins Mannschaftstraining zurück, kam aber gegen den FSV nicht zum Einsatz. Für Selke spielten Steffen Tigges und später Florian Dietz in der Sturmspitze.

Pacarada fällt aus

Verzichten müssen die Kölner aber vorerst auf Leart Pacarada. Der Abwehrspieler war am Sonntag gegen Mainz zur Halbzeit gekommen und hatte seine Aufgabe besser gelöst als zuvor Dominique Heintz. Gegen den etatmäßigen Innenverteidiger hatte Pacarada seinen Stammplatz verloren. Den Einsatz am Sonntag hat der Neuzugang aber teuer bezahlt. Pacarada wird dem FC in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, wohl erst zur Rückrunde wieder angreifen können. Der Abwehrspieler hat sich eine Muskelverletzung zugezogen. Damit dürfte Heintz auch für das Duell gegen Freiburg gesetzt sein.

Auch Sargis Adamyan wird in diesem Jahr nicht mehr für den FC auflaufen. Der Armenier ist weiterhin verletzt. In den vergangenen Spielen gehörte der Angreifer ohnehin nicht mehr zum Kader. Ob Adamyan überhaupt noch einmal für die Kölner auflauft, ist fraglich. Schließlich könnte der Stürmer als einer der Verkaufskandidaten gelten. Florian Kainz absolvierte eine individuelle Einheit, Faride Alidou nahm dafür wieder am Mannschaftstraining teil. Am kommenden Sonntag ist der FC zu Gast beim SC Freiburg (15.30 Uhr, DAZN).

 

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Kommentar: Defensive auf Kosten der Offensive wird nicht die Lösung sein

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Kommentar: Defensive auf Kosten der Offensive wird nicht die Lösung sein

Seit der 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig hat der FC in der Liga nur noch ein Spiel verloren, allerdings auch nur ein Spiel gewonnen. Und das gegen die vermeintlichen Mannschaften auf Augenhöhe. Die stabilisierte Defensive legt die Offensive lahm. Und das wird am Ende nicht reichen. Ein Kommentar

Mit dem Remis gegen Mainz tritt der 1. FC Köln auf der Stelle. Aus den Spielen gegen die Klubs auf Augenhöhe holte der FC genau einen Sieg. Das ist zu wenig im Abstiegskampf. Ein Kommentar zu Kölns müdem 0:0 gegen Mainz.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Steffen Baumgart die bevorstehenden Begegnungen als Endspiele ausgerufen. Endspiele, bei denen man nur diese eine Chance habe. Der FC hatte gerade gegen RB Leipzig eine bittere 0:6-Klatsche kassiert, die Defensive wurde dabei regelrecht auseinander genommen, die Offensive rannte im Baumgart-Style oft an, aber damit geradewegs hinein ins Verderben. Der Kölner Trainer betonte, dass nun die Spiele auf Augenhöhe kommen würden, an denen man sich messen lassen werde. Das schwere Auftaktprogramm, das man den Kölnern sicherlich nicht absprechen kann, das aber auch als Ausrede für die Misere herhalten musste, war passé, nun sollte die Aufholjagd folgen. Eine Aufholjagd, an deren Ende die Tabelle wohl eher die Wahrheit sprechen würde.

Defensive auf Kosten der Offensive

Auch, wenn auf diese Ansage des Trainers noch das Pokal-Aus gegen Lautern folgte, der FC hat sich seit der bitteren Klatsche einigermaßen stabilisiert. Zumindest wenn es nach den reinen Ergebnissen geht. Denn nach dem Leipziger Tore-Allerlei haben die Kölner nur eins der ausgelobten Endspiele verloren. Das Endspiel gegen die Bayern – also ein Duell, das schon aufgrund des Gegners auf verlorenem Posten stand. Nur ein Endspiel verloren, aber eben auch nur ein Endspiel gewonnen. Unterm Strich hat der FC aus den fünf Duellen gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe aus Bremen, Augsburg, Bochum, Darmstadt und Mainz sechs Punkte geholt. Chance genutzt oder Chance vergeben? Da die Kölner in dieser Spielzeit gegen die Top-Teams eben nicht überraschen können, sind diese fünf Endspiel-Punkte selbst in diesem Schneckenrennen-Abstiegskampf wohl eher zu wenig.

Der FC kann bislang von Glück sagen, dass die direkte Konkurrenz ebenfalls alles andere als überzeugt und genauso wenig punktet. Die Tabelle ist im Keller eng wie lange nicht mehr. Es werden wohl gleich mehrere Vereine bis zum Ende der Spielzeit zittern müssen. Der FC ist einer davon. Denn zur Fünf-Punkte-Wahrheit gehört auch, dass aktuell die Fantasie fehlt, wie die Geißböcke spielerisch mal wieder einen Sieg einfahren wollen. Steffen Baumgart hat seinen Offensiv-Fußball-Weg verlassen, um die Defensive zu stabilisieren. Das hat gegen Darmstadt gut und gegen Mainz einigermaßen gut funktioniert. Der Preis ist aber hoch. Denn diese Maßnahme hat das Offensivspiel der Kölner komplett ausgehebelt. Der FC fand im Angriff gegen Darmstadt wenig und gegen Mainz so gut wie gar nicht statt.

Hoffen auf Lausanne

Nachdem Baumgarts Hurra-Fußball zu Beginn der Saison gescheitert ist, müssen sich die Kölner nun eingestehen, dass sie die Buspark-Variante ebenfalls nicht sonderlich voran bringt. Aktuell sind Mannschaften wie Mainz und Bochum augenscheinlich eben doch mehr als Gegner auf Augenhöhe, denen der FC nur mit einer gehörigen Portion Glück jeweils einen Zähler abtrotzte. Es fehlt die Qualität im Kader. Die Offensiv-Variante ist zu anfällig, die Defensiv-Idee zu ungefährlich, einen Mittelweg gibt es bislang nicht. Und der Glaube, dass der FC gegen die widererstarkten Freiburger und Eisernen auf den Erfolgskurs findet, ist überschaubar. Angesichts dieser Erkenntnis und der bisherigen Leistungen bleibt nur die stille Hoffnung, dass der internationale Sportgerichtshof den FC von der Bedrohung Transfersperre befreit. Sonst wird der Rest der Saison nicht nur schwere Kost, es wird auch eine ernüchternde.


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Wie geht es weiter mit Ljubicic? Alles, aber kein Dementi

Dejan Ljubicic: Kein Dementi zu möglichem Verkauf
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Wie geht es weiter mit Ljubicic? Alles, aber kein Dementi

In der vergangenen Woche sorgte die Reaktion von Steffen Baumgart auf ein Gerücht um Dejan Ljubicic für große Wellen. Beim FC ist man nun auf Ruhe bedacht. Dementiert wurde ein möglicher Verkauf aber nicht.

Kehrt er den Geißböcken den Rücken oder bleibt der Mittelfeldspieler dem 1. FC Köln noch bis zum Sommer erhalten? Diese Frage um den 26-Jährigen bleibt bislang unbeantwortet. Zu Dejan Ljubicic gibt es kein Dementi zu möglichem Verkauf.

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Auch beim 0:0 gegen den FSV Mainz 05 blieb bei Dejan Ljubicic am Sonntagabend die erhoffte Leistungssteigerung einmal mehr aus. Der Österreicher sucht nach wie vor nach seiner Form. Wie schon in den meisten bisherigen Saisonspielen konnte der 26-Jährige wahrlich keine besonders große Eigenwerbung betreiben. Dabei scheint diese doch in seinem Interesse. Im Sommer machte Ljubicic keinen besonders großen Hehl daraus, den 1. FC Köln im kommenden Sommer verlassen zu wollen. Wie der Mittelfeldspieler selbst bestätigte, habe es Kontakt zum VfL Wolfsburg gegeben. Doch einem Transfer schoben Christian Keller und Steffen Baumgart einen Riegel vor. Vor allem, weil man wohl ahnte, dass der Abgang von Ellyes Skhiri doch schwer wiegen würde.

Der Ball liegt bei Keller und Co.

Nur wenige Monate später könnte sich die Situation um den Sechser allerdings verändert haben. So berichteten „Bild“ und „Sky“ vor wenigen Tagen, dass Ljubicic möglicherweise ein Verkaufskandidat der Kölner sei. So könne man dringend benötigte Gelder erzielen, die wiederum im neues Personal gesteckt werden könnten. Viel Konjunktiv, wenige Fakten – aber immerhin Gesprächsstoff genug, dass Steffen Baumgart sich überraschend deutlich zu der vermeintlichen Transferentscheidung äußern wollte. Von einem Substanzverlust sprach der Coach, von den zahlreichen Stammspielern, die in seiner Amtszeit den Verein verlassen hätten. Sinngemäß betonte Baumgart, man dürfe nicht in die Situation kommen, Leistungsträger abzugeben, um neue Entwicklungsspieler zu verpflichten, die dem Klub nur möglicherweise weiterhelfen. Gerade angesichts der aktuellen Situation um den FC eine durchaus vertretbare Denke, die Worte verständlich.

Dafür, dass es sich bis dato aber nur um Gerüchte handelte, waren die Worte beziehungsweise Steffen Baumgart aber wiederum sehr deutlich. Das Thema brennt dem Coach ganz offensichtlich unter den Nägeln. Verständlich, gerade der Aderlass um Eylles Skhiri, Jonas Hector und auch Anthony Modeste wurde nicht aufgefangen, der FC befindet sich auch aufgrund dieser Personalien in der Abwärtsspirale. Ein weiterer Abgang eines Leistungsträgers würde die Situation sicher nicht einfach mal gerade so verbessern. Auch, wenn Dejan Ljubicic weit unter seiner Form spielt und gerade in der Offensive in dieser Spielzeit so gut wie gar keine Akzente setzt, Baumgart will den Sechser noch bis zum Sommer halten. Er wolle nicht, dass Ljubicic geht, hatte der Trainer betont und damit den Ball ziemlich scharf seinen Mitspielern Keller und Co. zugepasst. Auch, wenn beide Seiten Baumgarts Worte im Nachhinein relativierten, die Position des Trainers ist klar kommuniziert. Sollte Ljubicic im Winter verkauft werden, dann ausdrücklich gegen den Wunsch des Coachs.

Keller äußert sich nicht zu einem möglichen Wechsel

Nun ist Christian Keller kein Freund von Gerüchten und Spekulationen, beteiligt sich an solchen nach eigener Aussage selten. Die Spekulationen um einen Ljubicic-Abgang wollte der Sportdirektor am Sonntag aber zu wiederholten Male nicht beenden. „Erst einmal wünsche ich mir, dass Ljubicic heute gut spielt“, antwortete der Sportdirektor auf die Reporter-Frage nach dem Verbleib des Mittelfeldspielers. Denn das sei wichtig. Schon in der vergangenen Woche hatte Keller bei „Sky“ betont, dass es „bis dato noch kein unmoralisches Angebot“ gäbe, man nun erstmal schaue, „was die Wintertransferperiode“ so bringe. Auch das hörte sich nicht wie ein Dementi ab. Aber: „Es ist keine zwingende Voraussetzung, dass wir jemanden abgeben müssen, um einen neuen Spieler zu holen“, sagte der Sportdirektor.

Eine zwingende Voraussetzung für einen neuen Spieler ist aber das Aufheben der Transfersperre, die nach wie vor wie ein dunkler Schatten über dem Geißbockheim schwebt. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung folgen. Sollte die Transfersperre Bestand haben respektive auf eine Periode reduziert werden, dürfte der Verkauf von Dejan Ljubicic ohnehin kein Thema mehr sein. Dann werden auch Keller und Co. keinen weiteren Leistungsträger einfach abgeben wollen.


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Darum musste Chabot vom Platz

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Darum musste Chabot vom Platz

Nach einer guten halben Stunde musste der Kölner Abwehrchef Jeff Chabot gegen Mainz vom Platz. Nach dem Duell erklärte FC-Trainer Steffen Baumgart die Auswechslung.

Beim 0:0 gegen den FSV Mainz musste Jeff Chabot bereits nach einer halben Stunde vom Platz. Der Abwehrchef des 1. FC Köln war sichtbar entkräftet und enttäuscht. Steffen Baumgart erklärte später die Maßnahme: Darum musste Jeff Chabot vom Platz.

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Nach 34 Minuten war die Begegnung bereits wieder beendet. Jeff Chabot saß auf dem Boden, die Hände auf die Beine gestützt, der Blick irgendwo zwischen Leere und Enttäuschung. Nichts ging mehr. Während bei Chabot in diesem Moment eine Art Stillstand einkehrte, herrschte auf der Bank für einen Moment Betriebsamkeit. Luca Kilian machte sich schließlich bereit und wurde nach dieser guten halben Stunde gegen seinen Ex-Verein, gegen den er in der jüngeren Vergangenheit Höhen und Tiefen erlebte, für den eigentlichen Abwehrchef eingewechselt. Auch gegen Mainz war Chabot bemüht, hatte einige wichtige Zweikämpfe gewonnen, den Spielaufbau mit eingeleitet – eine Verletzung war nicht ersichtlich.

Chabot klagte über Unwohlsein

Nach dem Spiel erklärte Steffen Baumgart die Maßnahme. „Jeff hatte sich heute morgen eigentlich krank abgemeldet“, sagte der Kölner Coach. „Wir wollten aber erst nochmal abwarten. Er ist spazieren gegangen und hat dann gesagt, dass er es probieren wollte.“ Chabot stellte sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft. Unter der Woche hatten auch Davie Selke und Leart Pacarada über Unwohlsein geklagt. So erklärte sich auch, dass das Trikot von Max Finkgräfe in einem Social-Media-Video aus der Kabine vor dem Spiel zu sehen war, der Kölner Youngster aber nicht auf dem Spielbogen auftauchte. Offensichtlich war der Linksverteidiger als Backup gedacht. Finkgräfe hatte die Niederlage seiner U21 am Nachmittag verpasst. So lief doch Chabot auf, Finkgräfe machte sich zwar mit warm, war aber nicht Teil des Kaders. Dieser darf nur 20 Spieler umfassen.

Chabot gab also grünes Licht. Die Verantwortlichen hofften, dass ihr Abwehrchef das Spiel durchhalten würde. Nach einer halben Stunde ging Chabot dann doch vom Platz. „Er hat sich zur Verfügung gestellt und gemacht, was er machen sollte. Ihm war dann schwindelig und er war einfach durch“, erklärte der Trainer weiter. Chabot schlich erschöpft Richtung Kabine, Kilian sprang ein und löste die Aufgabe insgesamt ordentlich. Bereits am Dienstag beginnen die Kölner mit der Vorbereitung auf das Spiel beim SC Freiburg am Sonntagnachmittag. Ob Chabot zum Trainingsauftakt schon wieder auf dem Platz steht, ist offen. Gegen die Breisgauer sollte er allerdings wieder mit von der Partie sein.


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„Das war ganz schwere Kost“

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„Das war ganz schwere Kost“

Ein Punkt und kein Gegentor. Der FC hat sich ein mühsamen Punkt gegen Mainz erkämpft – schön war das Spiel aber nicht. Die Stimmen zum Mainz-Spiel.

Wir mussten in der Defensive viel investieren. Die Mainzer haben die Flügel doppelt besetzt. Das heißt, dass für uns die Wege dann auch ein wenig weit waren. Vielleicht haben uns dann aber auch der Mut und die Kraft im Ballbesitz ein wenig gefehlt. Wir sind nicht gut nach vorne gekommen. Die Devise war trotzdem hinten sicher. Das haben wir über weite Strecken ganz gut gemacht. Es ist allen bewusst, dass wir in einer schwierigen Situation sind. Wir sitzen alle in einem Boot. Es nagt dann schon an einem, wenn da Pfiffe kommen. Eine Unzufriedenheit gibt es auch bei uns.

Timo Hübers bei DAZN

Wenn man ehrlich ist, hatte das in der ersten Halbzeit nicht viel mit Fußball zu tun. Die Mainzer hatten gute Lösungen gegen das, was wir uns vorgenommen hatten. In der Halbzeit hat der Trainer angesprochen, dass wir klarer in unsere Abläufe kommen sollen. Das hat dann auch geklappt. Das 0:0 ist dann okay. Wenn wir wüssten, woran es liegt, dass wir uns wenige Chancen herausspielen, wäre es einfacher. Die Trainer wissen, worauf es ankommt. Aber es ist nicht einfach, wenn man unten drin steht und der Gegner einem wenige Räume gibt. Wir haben einfach nicht diese Lockerheit und Leichtigkeit, die wir in den letzten zwei Jahren hatten. Aber wenn wir weiter so arbeiten, kommt das vielleicht wieder. Wenn wir den Laden dicht halten, haben wir auf jeden Fall schon mal einen Punkt. Wir kriegen nichts geschenkt und müssen hart weiterarbeiten.

Marvin Schwäbe

Das war heute ganz schwere Kost. Vieles von dem, was wir wollten, haben wir nicht hinbekommen. Ich glaube, die erste Halbzeit sollten wir direkt ad acta legen, die zweite war dann besser. Am Ende ist es typischer Abstiegskampf. Man hat gesehen, dass die Jungs nicht die Sicherheit hatten, die sie brauchen. Die letzte Viertelstunde waren die Jungs besser, da hatten wir auch Möglichkeiten. Aber insgesamt war es kein gutes Spiel. Am Ende gehst du trotzdem mit einem Teilerfolg aus dem Spiel heraus. Wir wollten mehr, aber nehmen den Punkt mit. Das ist kein schönes Ergebnis. Am Ende hilft in dieser Situation jeder Punkt. Ich bin mir sicher, dass wir besser Fußball spielen müssen und auch können.

Steffen Baumgart bei DAZN

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Die Einzelkritik gegen Mainz

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Die Einzelkritik gegen Mainz

Auf den 1:0-Erfolg über Darmstadt in der vergangenen Woche folgte eine Nullnummer gegen Mainz. Erst in der Schlussphase kam der FC zu Möglichkeiten. So bewerten wir die Kölner Spieler.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte schon erwartet, dass es zwischen dem 1. FC Köln und Mainz zu keinem Schmankerl kommen würde. Er sollte recht behalten. Das 0:0 gehörte zu den schlechteren Spielen dieser Bundesliga-Saison. Unsere Einzelkritik der FC-Profis gegen Mainz.

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Vor allem im ersten Durchgang taten sich die Kölner gegen Mainz erstaunlich schwer, hatten keinen Zugriff auf das Spiel und hatten Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nicht umsonst betonte der Kölner Coach, dass das Spiel „magere Kost“ gewesen sei. So konnte sich einmal mehr vor allem Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. Timo Hübers stand ebenfalls sicher und war somit der beste Kölner Feldspieler. Erst in der Schlussphase taten die Kölner mehr und verdienten sich das Remis.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Mainz

Fiel zunächst nur als Aufbauspieler auf, meist mit sehr langen Bällen. Griff dann nach gut 25 Minuten das erste Mal bei einem Kopfball von Mwene aus kurzer Distanz zu. Bekam nach dem Wechsel mehr zu tun. Rettete vor allem stark gegen Ajorque.

Mehr als 70 Prozent aller Mainzer Angriffe kamen über seine Seite, die meisten auch durch. Vor allem Gruda konnte gleich mehrere Flanken in die Box schicken. Gewann zudem nur fünf von zwölf Zweikämpfen und offenbarte deutliche Tempodefizite. Zur Pause war bereits Feierabend.

Ab 46: Erhielt im zweiten Abschnitt die Chance, sich wieder für mehr zu bewerben. Stand zwar deutlich sicherer als Heintz, in der Offensive wollte aber auch nicht wirklich viel gelingen.

War nach der Auswechslung von Jeff Chabot unumstrittener Abwehrchef und löste seine Aufgabe stark. Gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, verteidigte im Zentrum so gut wie alles weg. War mit Abstand der beste Kölner.

Stand nur eine gute halbe Stunde auf dem Feld. Arbeitete bis dahin sicher und souverän, brachte 90 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe.

Ab 30.: Kam bereits im ersten Abschnitt für den verletzten Jeff Chabot. Löste seine Aufgabe eigentlich solide. Erstaunliches Zweikampfverhalten gegen Ajorque.

Startete mit einem sensationellen Block gegen Burkardt in diese Partie. Und das, obwohl er in dieser Situation gegen gleich drei Mainzer agierte. War vor allem im ersten Abschnitt in der Defensive sehr gebunden. War an der starken Schlussphase gut beteiligt.

Ackerte und lief vor allem unheimlich viel – war bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute mit mehr als zehn Kilometern der laufstärkste Spieler auf dem Platz. Hatte nach gut zehn Minuten den ersten Abschluss, hätte vielleicht die Überzahl-Situation ausspielen müssen. Wirklich viele Ideen hatte aber auch Waldschmidt nicht.

Der Sechser gewann erneut viele wichtige Zweikämpfe im Zentrum und störte das starke Mainzer Spiel erheblich. Probierte es in der Offensive auch mal mit einer Art Distanzschuss. Gewohnt solide.

Fand im ersten Abschnitt überhaupt nicht statt. Kam in den ersten 45 Minuten auf ganze neun Ballkontakte. Steigerte sich im zweiten Durchgang und legte Dietz einen Ball stark auf.

Sucht nach wie vor seine Form. Gewann nur vier Zweikämpfe, brachte nur 75 Prozent seiner Pässe zum Mann. Fand in der Offensivbewegung gar nicht statt.

Spielte erst rechts, dann links, grätschte vorne gegen Batz und hinten gegen Gruda. Spielte im Grunde wieder überall. Seine verunglückte Flanke landete am Innenpfosten.

Rotierte für den unter der Woche kranken Davie Selke in die Startelf. Das fiel im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht auf. War überhaupt kein Faktor im Kölner Spiel. Kam nach knapp 50 Minuten zu einem Torschüsschen. Nach 23 Ballkontakten, einem Abschluss und einer Stunde war Schluss.

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Der FC verpasst den Sieg, erkämpft aber einen Punkt gegen Mainz

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Der FC verpasst den Sieg, erkämpft aber einen Punkt gegen Mainz

Der 1. FC Köln hat am Sonntagabend den erhofften dritten Saisonsieg verpasst, blieb aber zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Gegen den FSV Mainz erkämpften die Kölner ein torloses Remis.

Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg über Darmstadt hat der 1. FC Köln im Duell gegen den FSV Mainz erneut gepunktet. Der FC erkämpft am 14. Spieltag einen Punkt gegen Mainz, belegt damit aber weiterhin den Relegationsplatz.

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Nachdem der Kölner Coach sowohl gegen die Bayern als auch gegen Darmstadt mit einer besonderen Defensivreihe überraschte, ließ Steffen Baumgart gegen Mainz dieses Mal (nicht ganz so überraschend) seinen Kapitän Florian Kainz erstmals in dieser Spielzeit zunächst auf der Bank. Für den Mittelfeldspieler stand Luca Waldschmidt in der Startformation. „Wir haben uns für Luca entschieden, weil er es in den letzten Wochen gut gemacht hat“, sagte Baumgart vor dem Duell. Zudem spielten Steffen Tigges für den unter der Woche noch erkrankten Davie Selke und Rasmus Carstensen kehrte für Luca Kilian wieder in die Anfangsformation zurück. Durch die Erfolge von Bochum, Heidenheim und Union Berlin an diesem Wochenende war aber klar, dass die Kölner nur mit einem Sieg den Relegationsplatz wieder verlassen würden.

Mainz mit mehr Spielanteilen

Die erste Chance hatten aber die Gäste. Nach einer Hereingabe von Silvan Widmer stand Jonathan Burkardt im Sechzehner überraschend frei (4.). Den Schussversuch blockte Carstensen aber zur Ecke. Auch bei der nächsten Flanke von Brajan Gruda war der junge Däne vor Ludovic Ajorque am Ball (7.). Köln war in der Anfangsphase eher auf Sicherheit bedacht, kam erst nach gut zehn Minuten zum ersten Abschluss. Waldschmidt versuchte es aus 16 Metern, FSV-Keeper Daniel Batz ließ den Ball abprallen, doch Carstensen brachte den Ball nicht noch einmal auf das Tor. Beide Mannschaften standen kompakt, ließen gerade im letzten Drittel wenig zu. Erst Mitte der ersten Halbzeit brachte Gruda eine Flanke auf Philipp Mwene, den Kopfball aus kurzer Distanz entschärfte Marvin Schwäbe stark. Nach einer guten halben Stunde war die Begegnung von Jeff Chabot bereits beendet. Für den Innenverteidiger kam der Ex-Mainzer Kilian.

Mainz gab aber auch weiterhin den Ton an, war aber gerade beim letzten Pass nicht zielstrebig genug. Unter anderem verpasste Leandro Barreiro mit einem weiteren Kopfball, wieder war die Flanke von Gruda gekommen. Köln fand in der Offensive dagegen so gut wie gar nicht statt. Erst ein verunglückter Pass von Tom Krauß sorgte für Gefahr, doch Jan Thielmann kam nicht rechtzeitig an den Ball, der zweite Versuch von Ljubicic wurde geblockt (40.). Erst unmittelbar vor der Pause kam Eric Martel noch einmal aus der Distanz zum Abschluss, doch auch dieser Versuch stellte Batz vor keine große Probleme. Zwar liefen die Kölner im ersten Abschnitt rund fünf Kilometer mehr als der Gegner, doch Mainz war dem FC in nahezu allen anderen Statistiken überlegen.

Thielmann an den Innenpfosten

Baumgart reagierte und brachte Leart Pacarada für Dominique Heintz, über dessen Seite nahezu 70 Prozent der Mainzer Angriffe liefen. Die erste Offensivaktion in Halbzeit zwei lief aber erneut über die linke Kölner Seite. Gruda brachte den Ball zu Ajorque, der ihn Richtung Tor schlenzte, aber dieses knapp verfehlte. Im direkten Gegenzug kam dann auch Steffen Tigges zu seinem ersten Abschluss, einem sehr harmlosen. Auf der anderen Seite spielte Barreiro den 23-jährigen Burkardt mit einem Steckpass frei, der Angreifer schob den Ball auch an Schwäbe vorbei, stand dabei aber im Abseits. Kurz darauf konnte sich der Keeper dann wieder gegen Gruda auszeichnen.

Nach einer guten Stunde kamen dann Kainz für Ljubicic sowie Florian Dietz für den schwachen Tigges. Für Dietz war es das Comeback nach seinem Kreuzbandriss im November letzten Jahres. Und der Angreifer kam auch umgehend zu seiner ersten Chance. Nach einem Pass von Maina schloss Dietz ab, traf den Ball aber nicht perfekt. Der FC tat nun aber deutlich mehr in der Offensive, sorgte so für Entlastung. So kam Dietz nach einer Carstensen-Flanke zum nächsten Abschluss, bekam bei seinem Kopfball aber nicht genug Druck hinter den Ball. Auf der anderen Seite war einmal mehr Ajorque durch, der Franzose spielte Schwäbe den Ball durch die Beine, doch der Keeper touchierte das Leder noch Richtung Ecke. Baumgart brachte für die Schlussphase noch Mainz-Schreck Mark Uth, den Thielmann auch mit einer Flanke umgehend bediente. Doch der Stürmer kam nicht richtig hinter den Ball.

Keine 120 Sekunden später probierte es Thielmann erneut mit einer Hereingabe und setzte diese an den Innenpfosten. Doch der FC wollte nun mehr. Uth setzte sich gegen gleich mehrere Innenverteidiger durch, legte sich dann den Ball aber vor Batz zu weit vor. Zwar war der FC in der Schlussphase die bessere Mannschaft, ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen – es blieb beim leistungsgerechten Unentschieden. Am kommenden Sonntag sind die Kölner zu Gast beim SC Freiburg.

FC: Schwäbe – Heintz (46. Pacarada), Chabot (34. Kilian), Hübers, Carstensen – Martel, Ljubicic (64. Kainz) – Maina, Waldschmidt (75. Uth), Thielmann – Tigges (64 Dietz); Tore:


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FC testet gegen Rot-Weiss Essen

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FC testet gegen Rot-Weiss Essen

Der 1. FC Köln hat den ersten Test für das kommende Jahr bekannt gegeben. Die Kölner spielen am 6. Januar bei Rot-Weiss Essen.

Für den 1. FC Köln startet das kommende Jahr mit einer traditionellen Begegnung: Der 1. FC Köln testet gegen Rot-Weiss Essen. Somit kommt es auch zum Wiedersehen mit einem aktuellen Leihspieler.

Nach den Testspielen gegen den SV Bergisch Gladbach 09 (6:0), SC Germania Reusrath (15:0) und die SpVg Porz (8:0) im Laufe der aktuellen Spielzeit bekommt es der FC Anfang Januar mit einem Traditionsverein zu tun. Die Kölner testen am 6. Januar gegen Rot-Weiss Essen. In den 70er Jahren standen sich die Teams in der Bundesliga noch regelmäßig gegenüber. Das letzte Pflichtspiel gab es allerdings in der 2. Bundesliga 2007. Damals kassierten die Kölner eine derbe 0:5-Klatsche. Davon wird im Januar nicht auszugehen sein. RWE spielt mittlerweile in der 3. Liga. Dennoch wird das Duell sicherlich eine Herausforderung. Denn Essen spielt eine gute Saison.

Wiedersehen mit Marvin Obuz

Auch Dank eines Kölners. Bei RWE spielt aktuell der Kölner Leihspieler Marvin Obuz. Der 21-Jährige kommt in Essen immer besser zu recht. In den jüngsten sechs Spielen erzielte Obuz drei Tore und bereitete drei vor. Das Spiel wird um 14 Uhr im alt ehrwürdigen Stadion an der Hafenstraße ausgetragen. Zum Ticketverkauf gibt es aktuell noch keine Informationen. Nach dem Testspiel bei RWE folgen dann aber zwei Bundesliga-Begegnungen im eigenen Stadion. Zunächst treffen die Kölner am 13. Januar auf den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr), eine Woche später folgt das Heimspiel gegen Borussia Dortmund (20.01., 15.30 Uhr). Das Spiel wird wie zuletzt im Livestream auf dem Youtube-Kanal des Vereins übertragen.