Fünfzehn Minuten lang musste das Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg unterbrochen werden. Schiedsrichter-Assistent Thorben Siewer musste nach einem Kölner Klärungsversuch lange behandelt werden.
Das Spiel des 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg lag eine gute Viertelstunde lang brach. Kuriose Spielunterbrechung beim FC-Spiel in Wolfsburg.
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Eigentlich wollte Max Finkgräfe nur den Ball klären, doch der 19-Jährige traf bei diesem Versuch Schiedsrichter Thorben Siewer mit voller Wucht im Gesicht. Dieser ging direkt zu Boden und wurde gut zehn Minuten lang im Seitenaus behandelt und schnell stand fest, dass der Linienrichter nicht mehr weitermachen könne. Für Siewer sprang der vierte Offizielle Nicolas Winter ein, doch das Spiel konnte immer noch nicht weitergehen.
Für den vierten Offiziellen musste ein Ersatz her und nach einer Stadiondurchsage meldete sich Tobias Krull, Torhüter des MTV Gifhorn. Der 32-Jährige wurde in den Katakomben eingekleidet und nach 15 Minuten konnte die Begegnung wieder angepfiffen werden. Krull bekam auch direkt zu tun und musste die beiden Tore von Faride Alidou und Kevin Paredes zum Zwischenstand von 1:1 notieren. Die erste Halbzeit verlängerte sich durch die Unterbrechung um 15 Minuten Nachspielzeit.
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Für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg hat FC-Trainer Timo Schultz eine Überraschung parat. So steht Faride Alidou zum zweiten Mal in der Startelf.
Für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg ändert FC-Trainer Timo Schultz auf zwei Positionen. So startet der FC gegen den VfL Wolfsburg.
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Timo Schultz überrascht mit seiner Startelf im Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Auf der rechten Verteidigerposition startet Benno Schmitz für Rasmus Carstensen. Nach den schweren elf Minuten, in denen der Däne eine riesen Chance vergab, einen Elfmeter verursachte und einen Konter nicht verhinderte, kommt dieser Wechsel alles andere als unerwartet. Überraschend dagegen der zweite Startelf-Einsatz von Faride Alidou, der zuvor nur gegen Bayer Leverkusen von Beginn an gespielt hatte. Dafür sitzt Linton Maina zunächst auf der Bank. Keine Bedenken gibt es offenbar bei Köln-Kapitän Florian Kainz. Der 31-Jährige steht einmal mehr in der Startformation.
Im Rahmen des FC-Stammtischs äußerte sich Christian Keller auch zu der Personalie Justin Diehl. Der Offensivspieler soll eine Rolle im Profikader spielen, ein Versprechen für die Zukunft ist das aber nicht. Denn der VfB scheint ernst zu machen.
Er gilt bei den Kölnern als großer Hoffnungsträger – allerdings nur als kurzfristiger. Denn die Zukunft des Sturm-Juwels ist alles andere als geklärt. Das ist der Stand bei Justin Diehl.
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Zwar waren die Haupthemen des FC-Stammtisch am Mittwochabend das Zustandekommen des CAS-Urteils sowie die Trennung von Cheftrainer Steffen Baumgart, eine andere Personalie brennt den FC-Fans aber dennoch unter den Nägeln. Wie geht es weiter mit Justin Diehl?, wollten die Kölner Fans wissen. Und sie bekamen ein Update. Aber eins, das ihnen wohl nur in Teilen schmecken wird. Zwar haben sich die Vorzeichen geändert und Diehl soll nun den Profis im Kampf um den Klassenerhalt helfen, große Hoffnungen auf einen Verbleib beim FC haben die Kölner Verantwortlichen aber nicht. Der 19-Jährige hatte in der Vergangenheit dem FC mitgeteilt, dass er seine sportliche Zukunft nicht am Geißbockheim sehe. Wie berichtet, war der Angreifer daraufhin vom Training der Profis ausgeschlossen worden. Man wolle die Ressourcen für die Youngsters aufbringen, die auch weiterhin beim FC spielen werden, hieß es damals.
Ist Diehl bereits ein Thema für Heidenheim?
Zum Jahreswechsel ist Christian Keller von diesem Grundsatz abgewichen. Der Kölner Sportdirektor führte Gespräche mit der Seite des Stürmers und konnte nach eigenen Aussagen Ungereimtheiten ausräumen. Das bestätigte Keller auch am vergangenen Mittwoch. Die aktuelle Situation habe zu einem Umdenken geführt, erklärte der 46-Jährige. Keller betonte aber auch, dass der Youngster in der Hinserie physisch noch nicht so weit gewesen sei. „Jetzt ist er bereit, uns in der Bundesliga zu helfen“, sagte der Kölner Sportdirektor. Tatsächlich scheint der 19-Jährige in der U21 noch einmal einen Schub gemacht zu haben. Diehl ist mit zwölf Toren und neun Vorlagen in der Regionalliga West absoluter Topscorer, einer der Leistungsträger der Kölner Reserve. Gute Ansätze zeigte der Offensivspieler zuletzt bei seinem Comeback auf der Bundesliga-Bühne gegen Heidenheim.
Nicht ganz so vielversprechend sieht aber die mittelfristige Zukunft des Angreifers beim 1. FC Köln aus. Keller erklärte zuletzt, dass er noch immer auf einen Verbleib des Youngsters hoffe, große Chance sähe er aber nicht. Schließlich hätten die Abwanderungsgedanken keinen wirtschaftlichen Hintergrund. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen alles daran setzen, den Offensivspieler zu halten. Weitere Gespräche werden also noch geführt. Im Raum steht nun allerdings wieder einmal ein Wechsel nach Stuttgart. VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth betonte allerdings Anfang Januar gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“, dass Diehl in den Stuttgarter Planungen aktuell keine Rolle spiele. Das „aktuell“ bezog sich wohl auf diesen Winter. Denn wie der „Kicker“ berichtet könnte der Wechsel im kommenden Sommer noch diese Woche vermeldet werden.
Hier Abstiegskandidat, da Champions-League-Teilnehmer – die Rollen sind beim Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund klar verteilt. Doch chancenlos ist der FC sicher nicht.
Am Samstagnachmittag trifft der 1. FC Köln im Heimspiel um 15:30 Uhr auf Borussia Dortmund. Eine schwere Aufgabe, der FC muss allerdings langsam wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. Die Rollen sind vor der Partie eigentlich klar verteilt. Doch Köln geht sicherlich nicht chancenlos in die Begegnung. Das kann dem FC gegen Dortmund Hoffnung machen
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Wirklich glücklich war man in Dortmund sicher nicht mit den Leistungen der Hinrunde. Dass auch der BVB hinter den Erwartungen zurück liegt, zeigt nicht nur der Blick auf die Tabelle. Der Vizemeister der Vorsaison belegt aktuell den fünften Tabellenplatz, der Rückstand zum Spitzenreiter Leverkusen beträgt schon 15 Punkte. Zwar sind die Dortmunder in der Bundesliga in den jüngsten drei Spiele ungeschlagen, konnten aber von diesen Begegnungen nur eine gewinnen und verloren mit den Unentschieden gegen Mainz und Augsburg wichtige Punkte im Rennen um die europäischen Plätze. “Die Mannschaft ist im vergangen Jahr fast Deutscher Meister geworden. So eine Enttäuschung, trägt man sicherlich länger mit sich rum“, sagte am Donnerstag FC-Trainer Timo Schultz. „Das werden sie jetzt abgehakt haben.“
Hat der FC überhaupt eine Chance?
Das mit Sicherheit. Aufgrund der unbeständigen Leistungen in der Hinrunde verstärkten sich die Dortmunder in der Winterpause zudem mit Jadon Sancho, der per Leihe von Manchester United zurück zu seiner alten Wirkungsstätte kam, und mit Ian Maatsen, der ebenfalls per Leihe vom FC Chelsea zu den Westfalen wechselte. Gerade Sancho könnte nun wieder ein wichtiger Faktor werden. Schultz hob am Donnerstag noch einmal die Dortmunder Qualitäten auf dem Flügel hervor. Zusätzlich verstärkten sich die Westfalen im Trainerteam, gewannen Nouri Sahin und Sven Bender als zusätzliche Co-Trainer. Gegen Darmstadt war dem BVB die gewonnen Frische auch direkt anzusehen. Dortmund setzte sich mit 3:0 verdient durch.
Hat der FC gegen widererstarkte Dortmunder überhaupt eine Chance? Der Auftritt der Kölner am vergangenen Samstag darf jedenfalls Hoffnung machen. Die Geißböcke lieferten 45 Minuten lang ein gutes Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim ab. Zwar gab Köln den erhofften Sieg noch aus der Hand, der FC sammelte aber trotzdem einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf ein. Köln zeigte sich gerade im Zentrum verbessert, extrem spielfreudig: Florian Kainz gab gemeinsam mit Eric Martel und Denis Huseinbasic das Tempo vor. Kainz war Dreh- und Angelpunkt bei den Geißböcken. Doch die Freude über das ordentliche Spiel währte in der Domstadt nicht lange. Nur einen Tag nach dem 1:1 trübte die Hiobsbotschaft der Verletzungen von Davie Selke und Luca Waldschmidt die neu gewonnene Hoffnung. Die Frage nach einem adäquaten Selke-Ersatz wurde diskutiert. Gerade die vermeintlichen Ersatzstürmer Steffen Tigges und Florian Dietz blieben bislang aber hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Ähnliche Diskussion vor 3:2-Erfolg im jüngsten Heimspiel gegen den BVB
Eine sehr ähnliche Diskussion wurde auch vor dem Dortmund-Heimspiel in der vergangenen Spielzeit geführt. Auch damals fehlte dem FC im Sturm die Durchschlagskraft. Anthony Modeste hatte den Verein verlassen, Davie Selke war noch nicht da. Immerhin erzielten andere Mannschaftsteile wichtige Tore. So auch gegen den favorisierten BVB. Florian Kainz und Dejan Ljubicic waren beim 3:2-Sieg aus einem kompakten Mittelfeld erfolgreich. Zum zwischenzeitlichen 2:2 traf eben Tigges. Auch damals spielte der Mittelstürmer beim FC lange keine besonders große Rolle. Musste er auch nicht, denn das Mittelfeld fing viel auf – auch viele Tore. Das Herzstück der Mannschaft sollte auch in dieser Spielzeit die Reihe hinter dem Zielstürmer sein. Mit Spielern wie Martel, Huseinbašić, Kainz, Ljubicic und Luca Waldschmidt ist die Zentrale der Kölner nominell jedenfalls gut besetzt.
Auch Dortmund hat Offensivprobleme
Sollte Schultz bei jenen Akteuren dauerhaft alte Leistungen wieder herauskitzeln, wäre dem FC qualitativ enorm geholfen. So könnte Schultz auch auf einen Stürmer der Marke Wandspieler setzen. Ein Angreifer, der die Bälle festmacht und ins Mittelfeld prallen lässt, um so die Dortmunder Ketten in Bewegung zu bringen und zu überspielen. Schultz gab an, sich einen Plan zurechtzulegen, wie er dem Gegner am meisten wehtun kann. „Wir rechnen uns einiges aus“, sagte der Coach, sagte aber auch, dass er sich mit dem BVB auf Augenhöhe sehe, betonte aber: „Sie haben einen super Kader und sicher den Anspruch, in die Champions League zu kommen.“ Allerdings plagen auch die Dortmunder Offensivprobleme. Einen wirklichen Torjäger hat der BVB auch in dieser Saison nicht in seinen Reihen – zumindest keinen funktionierenden. Niclas Füllkurg erzielte erst fünf Tore, blieb hinter den Erwartungen zurück – ähnlich wie Sebastien Haller, Hoffnungen ruhen auf Youssoufa Moukoko, den der FC im Sommer gerne verpflichtet hätte.
Schultz erklärte am Donnerstag, dass man nur den eigenen Plan folge. Das taten die Kölner auch im Hinspiel und lieferten eine der besten Leistungen der aktuellen Spielzeit ab. Wenn auch erfolglos. Das soll sich am Samstag ändern. „Mit einer Serie kann man in der Tabelle auch schnell wieder über den Strich springen. Das wollen wir schaffen. Und wenn ich sehe, wie die Jungs hier arbeiten, bin ich mir sicher, dass wir die Punkte holen“, sagte Schultz.
Natürlich Hollerbach – FC verliert auch bei Berlin
Redaktion
Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit der nächsten Pleite in die Winterpause. Bei Union Berlin war der FC das Spiel bestimmende Team, die Tore schossen aber die Eisernen – die Führung bei der 0:2-Pleite erzielte ausgerechnet Benedict Hollerbach.
Lange Zeit das bessere Team, am Ende wieder mit leeren Händen. Der 1. FC Köln hat auch am 16. Spieltag eine Niederlage hinnehmen müssen. Der FC verabschiedet sich mit einer 0:2-Pleite gegen Union Berlin in die Winterpause. Benedict Hollerbach (55.) und David Datro Fofana (78.) trafen für die Eisernen. Für Steffen Baumgart war es eine weitere bittere Pleite.
Foto: borisstreubel.de
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Zum Jahresabschluss wartete der Kölner Coach noch mit einigen Überraschungen auf. Die Frage, ob Florian Kainz oder Luca Waldschmidt im Zentrum beantwortete Baumgart mit Mark Uth und Linton Maina. Sowohl der Kapitän als auch der ehemalige Nationalspieler saßen zunächst nur auf der Bank. Genauso wie Benno Schmitz, der Platz für Rasmus Carstensen machte. Zudem spielte Dominique Heintz für den gesperrten Jeff Chabot sowie Denis Huseinbasic für Dejan Ljubicic. Vor dem Spiel hatte Baumgart am DAZN-Mikrofon betont, er erwarte keinen Leckerbissen. Er sollte recht behalten.
Carstensen und Thielmann verpassen die Führung
Die ersten Minuten gehörten eher den Defensivreihen. Beide Mannschaften riskierten nicht viel, waren auf Ballbesitz bedacht. Dennoch machte Köln in der Anfangsphase den besseren Eindruck. Der FC war bemüht, über die Außen für Gefahr zu sorgen. Zudem ließ sich Uth immer wieder zurückfallen, um das Spiel aufzubauen. Nach einer knappen Viertelstunde gab Davie Selke per Kopf den ersten Warnschuss ab, dem Ball fehlte aber jegliche Präzision. Union-Keeper Frederik Rönnow hatte jedenfalls kein Problem. Berlin fand in der Offensive so gut wie gar nicht statt, mehr als ein harmloser Distanzschuss von Kevin Volland kam nicht zustande.
Auf der anderen Seite versuchte es Eric Martel aus der Distanz (20.), verfehlte das Tor aber deutlich. Wirkliche Torchancen blieben aber lange Mangelware. Die größte Möglichkeit hatte Huseinbasic, der es nach einem Zuspiel von Jan Thielmann aus der Drehung versuchte. Rönnow musste sich sehr lang machen (38.), stand aber erneut genau richtig. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel scheiterte Carstensen per Dropkick aus wenigen Metern, anschließend vergab Thielmann den Nachschuss. Der FC hätte zur Halbzeit führen müssen, ging aber mit den wenigen Chancen zu fahrlässig um. Das hätte sich beinahe schon vor dem Seitenwechsel gerächt. Nach einer Ecke kam Schäfer zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber über das Tor.
Hollerbach schockt den FC
Auch nach dem Wechsel gab der FC zunächst den Ton an und wollte die Führung. Thielmann flankte auf Selke, der den Ball aufs Tor brachte, aber Rönnow rettete stark. Den Nachschuss nahm Maina, traf allerdings nur Josip Juranovic. Es kam, wie es kommen musste: Union hatte nun Platz und konterte. Und das erfolgreich. Hollerbach kam in Höhe des Sechzehners an den Ball, tanzte Eric Martel mit einer einfachen Körpertäuschung aus und traf aus spitzem Winkel. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Kölner auf zwölf Abschlüsse, Union auf vier. Doch der Treffer gab Berlin Aufwind. Einmal mehr prüfte Hollerbach den Kölner Keeper. Baumgart reagierte und brachte zunächst Dejan Ljubicic und für die Schlussphase Kainz, Waldschmidt und Florian Dietz. Köln tat nun wieder mehr für die Offensive.
Das Tor erzielte aber erneut Berlin. Zunächst scheiterte David Datro Fofana noch an Schwäbe im eins-gegen-eins, nur zwei Minuten später machte es der Angreifer besser. Kevin Volland schickte seinen Mitspieler, der aus fünf Metern kein Problem hatte. Köln mühte sich, versuchte, noch einmal Druck aufzubauen. Unter anderem versuchte es Ljubicic aus der Distanz, verzog aber deutlich. Mehr Druck erzeugten die Kölner nicht mehr. Es blieb beim 0:2, der zehnten Saisonniederlage. Der Druck auf Steffen Baumgart wird nicht weniger.
Einige Überraschungen: So startet der FC gegen Union Berlin
Redaktion
Mit Dominique Heintz statt Jeff Chabot startet der 1. FC Köln in die Begegnung bei Union Berlin. Es gibt aber noch einige Überraschungen in der Startelf.
Dass FC-Trainer Steffen Baumgart seine Startelf umbauen würde, war bereits seit Sonntagabend klar. Ohne den gesperrten Abwehrchef Jeff Chabot muss der 1. FC Köln das schwere Auswärtsspiel bei Union Berlin bestreiten. Für den Abwehrchef rückt Dominique Heintz in die Anfangsformation.
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Zudem gibt es aber weitere Umstellungen – und einige überraschen. Wie erwartet startet auf der rechten Seite Rasmus Carstensen für Benno Schmitz. Der Däne überzeugte zuletzt in der Offensive deutlich mehr, Schmitz stand dafür aber in der vergangenen Woche in der Defensive sicher, machte ein ordentliches Spiel. Zudem kommt Denis Huseinbasic zu einem weiteren Startelf-Einsatz. Der Mittelfeldspieler war in der jüngeren Vergangenheit außen vor und kam in der vergangenen Woche nach einer guten halben Stunde. Etwas überraschend startet der FC ohne die beiden Kreativspieler Florian Kainz und Luca Waldschmidt. Dafür steht Mark Uth in der Startformation. Zuletzt hatte Steffen Baumgart noch betont, dass Uth eher langsam aufgebaut werden soll, ein Startelf-Einsatz eigentlich zu früh käme. Uth hatte einen Einsatz von Beginn an gefordert. Nun kann er beweisen, wie fit der Offensivspieler ist.
Das Urteil in Bezug auf die Transfersperre steht noch aus, doch der FC arbeitet weiterhin an möglichen Winter-Verstärkungen. Wie FussballTransfers berichtet, sollen die Kölner die Fühler nach Étienne Youté Kinkoué ausgestreckt haben.
Die Verantwortlichen des 1. FC Köln arbeiten weiterhin an möglichen Verstärkungen zum Winter. Das Online-Portal FussballTransfers bringt einen möglichen Innenverteidiger ins Gespräch. Ist der FC an Étienne Youté Kinkoué interessiert?
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Vor gut zehn Tagen verteidigte er noch gegen Kylian Mbappé, im Januar könnten dann Spiele gegen Angreifer aus der Bundesliga auf dem Spielplan stehen. Glaubt man zumindest einem Artikel des Online-Portals „fussballtransfers.com„. Demnach sollen gleich zwei Bundesligisten die Fühler nach Étienne Youté Kinkoué ausgestreckt haben. Der 21-Jährige Innenverteidiger steht aktuell beim französischen Erstligisten Le Havre AC unter Vertrag. Laut dem Portal haben sowohl Mainz als auch der FC den Blick Richtung Nordfrankreich gerichtet. Doch das sind offensichtlich nur die vermeintlichen deutschen Bewerber. Neben den beiden Bundesligisten soll aber auch der FC Fulham Interesse an dem Innenverteidiger haben.
Abwehrspieler ist kopfballstark und passsicher
Der 21-Jährige galt in Frankreich einst als vielversprechendes Abwehrtalent. Auch deswegen wechselte der 1.96-Meter-Mann von den Junioren des französischen Zweitligisten ES Troyes AC in die Nachwuchsmannschaft von Inter Mailand und erarbeitete sich einen Stammplatz. Auch deswegen sollte der Innenverteidiger aus Lyon ursprünglich den Vertrag bei den Nerazzurri verlängern. Doch Youté Kinkoué wechselte in die zweite Mannschaft von Olympiakos Piräus, feierte dort sein Profidebüt, bevor er im Januar dieses Jahres wieder zurück nach Frankreich kehrte. Dort steht er bis zum Sommer 2025 noch bei Le Havre unter Vertrag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der Abwehrspieler mittlerweile gesetzt und stand in den jüngsten fünf Begegnungen des Erstligisten in der Startelf.
Der 21-Jährige gilt als kopfballstark, ist besonders passsicher. Das Online-Portal gool.ai berechnet den aktuellen Marktwert auf 850.000 Euro, transfermarkt.de schätzt den Wert auf 300.000 Euro ein. Der Abwehrspieler wäre für den FC also durchaus erschwinglich und passt in das gesuchte Profil. Sportdirektor Christian Keller hatte bereits mehrfach betont, dass der FC die zentrale Achse stabilisieren wolle. Auf der Wunschliste stehen demnach ein Innenverteidiger, ein Sechser sowie ein Stoßstürmer. Keller betonte aber auch, dass es sich um eine Wunschliste handle und man erst schauen müsse, was realisierbar wäre. Étienne Youté Kinkoué scheint zumindest finanziell eine vielversprechende Lösung für den FC zu sein. Allerdings können aufgrund des ausstehenden CAS-Urteils nach wie vor keine finalen Gespräche mit möglichen Neuverpflichtungen geführt werden. Sollte tatsächlich der FC Fulham seine Fühler ebenfalls ausgestreckt haben, dürfte ein Team aus dem Mittelfeld der Premier-League die Nase wohl vorne haben.
Bislang gibt es nur diese eine Quelle. Fraglich ist, ob Le Havre den stammspielenden Innenverteidiger überhaupt abgeben will.
Zwei Spieltage vor der Winterpause hat transfermarkt.de neue Marktwerte veröffentlicht. Die Kölner Krise wirkt sich natürlich auch auf den Kaderwert aus. Neben einigen Verlierern gibt es nur zwei Gewinner.
Zwei Spieltage vor der Winterpause gibt es beim Online-Portal transfermarkt.de neue Marktwerte: Jeff Chabot ist beim FC der große Gewinner, doch es gibt auch einige Verlierer.
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Nicht viele Spieler des 1. FC Köln haben in der bisherigen Saison konstant überzeugen können. Einer der wenigen Lichtblicke ist wohl einmal mehr Jeff Chabot. An dem Kölner Innenverteidiger hat die Krise jedenfalls nicht gelegen. Der 25-Jährige weist trotz des Abstiegskampfs sogar noch bessere Werte auf als in der Vorsaison. So kommt Chabot beispielsweise auf eine Zweikampfquote von 67.3 Prozent, in der vergangenen Spielzeit waren es 64. Auch bei der Passquote konnte sich der Abwehrspieler steigern, obwohl er schon in der Vorsaison mit 86.9 Prozent zu den besten Kölnern und der Liga gehörte. Aktuell steht Chabot bei 88.1 Prozent. Kein Wunder also, dass der Abwehrchef von transfermarkt.de in der neuen Bewertung höher eingeschätzt wird. Chabot erreicht einen Marktwert von 9 Millionen Euro, ein Plus von 1.5 Millionen Euro seit Oktober.
Timo Hübers verliert an Wert
Neben Chabot hat auch Rasmus Carstensen eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Der junge Däne wird nun auf drei Millionen Euro geschätzt, im Oktober waren es noch 2.5 Millionen Euro. Dem Vernehmen nach soll die festgelegte Ablösesumme bei der Hälfte des aktuellen Marktwertes liegen. Wertvollster Spieler der Kölner ist nach wie vor Dejan Ljubicic, dessen Marktwert weiterhin auf zehn Millionen Euro geschätzt wird. Bei dem Österreicher gab es demnach keine Veränderung. Genauso wenig wie bei Eric Martel (9 Millionen) und Marvin Schwäbe (7 Millionen).
Doch es gibt natürlich auch Verlierer. So werden Timo Hübers und Benno Schmitz deutlich niedriger eingeschätzt als noch im Herbst. Laut dem Portal ist Hübers noch 7.5 Millionen Euro wert, im Oktober waren es noch 8.5. Auch Schmitz hat eine Millionen Euro an Marktwert verloren. Das Portal gibt für den Rechtsverteidiger noch einen Wert von zwei Millionen Euro an, im Herbst waren es noch drei. Erwartungsgemäß haben vor allem aber die Spieler an Wert verloren, die bei Steffen Baumgart in den vergangenen Spielen eher außen vor war. Denis Huseinbasic kommt auf 4.5 Millionen Euro (-0.5 Mio €), Jacob Christensen und Steffen Tigges auf jeweils zwei Millionen (je -0.5 Mio €). Faride Alidou wird mittlerweile auf 1.8 Millionen Euro (-0.7) geschätzt und Dimitrios Limnios ist laut transfermarkt.de 900.000 Euro wert. Auch Noah Katterbach und Florian Dietz wurden um jeweils 200.000 Euro auf 800.000 Euro runtergestuft. Sargis Adamyan ist laut dem Portal noch 700.000 Euro wert.
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FC-Siege zum Jahresabschluss? Die Bilanz spricht dagegen
Redaktion
Zum Jahresabschluss stehen für den FC noch die beiden Auswärtsspiele in Freiburg und gegen Union Berlin auf dem Programm. Zu gerne würde Steffen Baumgart das Jahr mit weiteren Punkten beenden, doch die Bilanz spricht klar dagegen.
Bevor sich der 1. FC Köln in die kurze Weihnachtspause verabschiedet, stehen noch die beiden Partien in Freiburg und in Berlin auf dem Spielplan. FC Köln: Auswärtssiege – die Bilanz spricht dagegen.
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Der Dank an die Fans fiel am vergangenen Sonntag ein wenig ungewöhnlich aus. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung in diesem Jahr – und heute insbesondere für Ihre Geduld“, sagte der Kölner Stadionsprecher Michael Trippel nach dem 0:0 gegen Mainz und zum Abschluss eines insgesamt bescheidenen Heimspieljahres. Im Kalenderjahr 23 verbuchten die Kölner in der Liga ganze vier Siege im eigenen Stadion, spielten fünf Mal unentschieden und kassierten insgesamt acht Niederlagen. Und hätte der 7:1-Erfolg über Werder Bremen nicht sämtliche Mittelwerte über den Haufen geworfen, die Kölner wären im Schnitt noch nicht einmal auf ein Tor pro Spiel gekommen. Das RheinEnergieStadion war in dieser Spielzeit Lichtjahre von einer uneinnehmbaren Festung entfernt.
Insgesamt nur drei Mal in Freiburg gewonnen
Und so könnte die Vermutung nahe liegen, dass man in Köln froh ist, die beiden verbleibenden Duelle auf fremdem Boden zu bestreiten. Zum Jahresabschluss folgen nun nämlich nur noch die beiden Auswärtsspiele gegen den SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) sowie bei Union Berlin am Mittwoch (18.30 Uhr). Doch zum einen fällt die Auswärtsbilanz mit vier Siegen, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen nur unwesentlich besser aus, zum anderen bekommen es die Kölner zum Jahresabschluss mit Mannschaften zu tun, die gerade gegen den FC nicht besonders gerne Gastgeschenke verteilen. Weder im Europa-Park-Stadion noch im Dreisamstadion und auch nicht an der Alten Försterei gab es für die Kölner in aller Regel viel zu holen.
2019 feierten die Kölner zuletzt einen Sieg in Freiburg. Eine Überraschung. Schließlich war der FC gerade erst wieder aufgestiegen und der SC, der schon lange das Image einer Grauen Maus abgelegt hat, hoffte nach einer durchwachsenen Vorsaison auf Wiedergutmachung. Tatsächlich ging Freiburg auch durch ein Eigentor von Rafael Czichos in Führung. Doch Anthony Modeste und Ellyes Skhiri in der Nachspielzeit drehten die Begegnung. Für den FC der erste Saisonsieg, vielmehr aber auch der erste Sieg in Freiburg seit ziemlich genau 23 Jahren. Im August 1996 hatte der FC im Dreisamstadion 3:1 gewonnen. Toni Polster schnürte natürlich einen Doppelpack, Holger Gaißmeyer hatte den FC in Führung gebracht. Zwei Jahre zuvor war den Kölnern der erste Erfolg in Freiburg überhaupt gelungen. Auch dort war Polster doppelt erfolgreich. Horst Heldt und Stefan Kohn trafen beim 4:2 ebenfalls. Den drei Erfolgen in Freiburg stehen 14 Niederlagen gegenüber.
Seit zehn Jahren kein Sieg mehr gegen Union
Und auch die Alte Försterei in Berlin ist für den FC alles andere als ein gutes Pflaster. 2014 gewannen die Kölner letztmalig in Berlin. Damals gab es in der 2. Bundesliga ein knappes 2:1 für den FC. Patrick Helmes erzielte die beiden Kölner Tore. Seitdem hat der FC überhaupt nicht mehr gegen Union gewonnen. Von den jüngsten zehn Duellen gewannen die Eisernen sieben, der FC keins. Union verkehrte damit die bis dato so positive Bilanz. Für den FC war es in der jüngeren Vergangenheit selten so wichtig, Serien zu beenden.
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Medienbericht: Ist der FC weiterhin an Fabian Reese interessiert?
Redaktion
Unabhängig vom kurz bevorstehenden Transfer-Urteil des internationalen Sportgerichtshofs suchen die Kölner Verantwortlichen nach potenziellen Verstärkungen. Die „Sport Bild“ bringt erneut Fabian Reese ins Spiel. Doch wie realistisch ist das Gerücht?
Die Verantwortlichen des 1. FC Köln arbeiten weiterhin an möglichen Verstärkungen zum Winter. Nun bringt die „Sport Bild“ einen weiteren Namen ins Spiel. Ist FC an Fabian Reese interessiert? Wie realistisch wäre ein Transfer?
picture alliance/dpa | Andreas Gora
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Erst am vergangenen Mittwoch trumpfte der Offensivspieler einmal mehr auf. Im Pokal-Achtelfinale gegen den Hamburger SV brachte Fabian Reese die Hertha zunächst in Führung und glich später noch zum 2:2 aus, bereitete das 3:3 in der Verlängerung vor. Reese hatte großen Anteil am Erreichen der nächsten Runde des Hauptstadt-Klubs. Der schnelle Außenspieler kommt in der bisherigen Saison auf sieben Pflichtspieltore und sieben Assists. Nicht nur aufgrund seiner Scorerpunkte ist Reese einer der Top-Offensivspieler der 2. Bundesliga. Zu den Stärken gehören die progressiven Läufe, aber auch die so genannten third Assists, also Pässe, die Chancen einleiten. Der 26-Jährige hat auf jeden Falls großen Anteil an der positiven Formkurve der Berliner. „Das ist der beste Spieler in der 2. Liga und wir sind froh, dass wir ihn im Team haben“, sagte in der vergangenen Woche der Ex-Kölner und Hertha-Kapitän Toni Leistner und Trainer Pal Dardai plant für seinen Schützling sogar den Sprung in die Nationalmannschaft.
Interesse soll noch vorhanden sein
Nicht umsonst sollen nun auch wieder einige Bundesligisten die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt haben. Laut der „Sport Bild“ hat auch der 1. FC Köln weiterhin Interesse an dem 26-Jährigen. Reese war vor einem Jahr schon einmal Thema bei den Geißböcken. Damals stand er allerdings noch bei Holstein Kiel unter Vertrag. Laut Artikel sollen sich die Kölner Verantwortlichen auch mit dem Außenspieler getroffen haben. Doch Reese entschied sich vor einem Jahr für die Hertha, gegen Wolfsburg, Augsburg, Köln und Bremen. Der gebürtige Kieler wollte in Berlin Bundesliga spielen und verließ seinen Heimatklub. Es folgte der Abstieg mit Berlin und dir Rückkehr in Liga zwei. Das Interesse aus Köln soll laut der „Sport Bild“ nicht abgeklungen sein. Genauso wenig wie das anderer Bundesligisten.
Doch wie realistisch ist ein Transfer? Zu aller erst steht und fällt jeder Transfergedanke der Kölner mit dem bevorstehenden CAS-Urteil. Der FC kann mit den Spielern und Spielerberatern zwangsläufig nicht in finale Gespräche treten, so lange die Sperre noch im Raum steht. Alle Verhandlungen finden unter Vorbehalt statt. Gegenüber Mitbietern ist Köln in diesem Punkt klar im Nachteil. Laut „Sport Bild“ ist auch Werder Bremen weiterhin an einer Verpflichtung des Norddeutschen interessiert. Werder-Trainer Ole Werner hat mit dem Außenbahnspieler schon gearbeitet, die beiden kennen und schätzen sich. Allerdings hat Reese zuletzt auch betont, wie wohl er sich in Berlin fühlt. Die Hertha ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, steht im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat sich auch in der Liga den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herstellen können. Erst nach dem 2:1-Erfolg über Lautern am Wochenende betonte Reese: „In diesem Team steckt so viel. Wir wollen am Saisonende aufsteigen“. Das hört sich nicht nach Abschied an.
Aktuell suchen die Kölner auf anderen Positionen
Mit seiner Schnelligkeit und variablen Spielweise würde der 26-Jährige dennoch fast schon perfekt in das Spielsystem von Steffen Baumgart passen. Zudem schlägt Reese gefährliche Flanken. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Linksaußen auf 2.6 Millionen Euro. Er wäre also im Bereich des Finanzierbaren für die Geißböcke. Und doch überwiegt das „aber“. Denn Reese ist alles andere als der gesuchte Stoßstürmer. Der 26-Jährige ist eigentlich auf der linken Außenbahn zu Hause, spielt aber auch auf dem rechten Flügel. Dort agieren im aktuellen Kölner Konstrukt Linton Maina und Jan Thielmann. Mit Luca Waldschmidt, Florian Kainz, aber auch Spielern wie Rasmus Carstensen und Max Finkgräfe sind die Kölner auf diesen Positionen eigentlich überbesetzt, selbst wenn die Form der meisten Geißböcke aktuell nicht stimmt. Gerade in Bezug auf die von Christian Keller geäußerte Wunschliste (Innenverteidiger, Sechser und Stoßstürmer) würde eine Reese-Verpflichtung wenig Sinn ergeben, obgleich der Spieler dem FC definitiv gut tun würde.