Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg: FC gewinnt 4:1 gegen den HSV
Simon Bartsch
Am Sonntagnachmittag steht für den FC der neunte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei haben die Geißböcke Mitaufsteiger Hamburg zu Gast: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.
Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin ist am Sonntagnachmittag zu Gast im RheinEnergieSTADION. Die Kölner treffen dann im Duell auf den Mitaufsteiger der vergangenen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln. (Foto: Maja Hitij / Getty Images)
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Der FC empfängt am Sonntagnachmittag die Mannschaft von Merlin Polzin. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Sie haben sich dazu entschlossen, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in der Dreierkette zu agieren, und das führt dazu, dass sie recht schnell eine Spieldominanz entwickeln.“ Kwasniok will mit seiner Mannschaft dagegen halten.
Schiedsrichter Daniel Schlager, 1. FC Köln und Hamburger SV – da war doch was
Simon Bartsch
Schiedsrichter Daniel Schlager pfeift am Sonntag die Begegnung des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV. Die Bilanz unter dem Unparteiischen spricht für den FC. Aber da war doch etwas mit dem HSV…
Am kommenden Sonntag empfängt der FC mit dem Hamburger SV den Mitaufsteiger im Kölner Stadion. Mit einem Erfolg würden die Geißböcke einen großen Sprung in der Tabelle machen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen des Spieltags bekannt. Daniel Schlager pfeift den 1. FC Köln gegen den Hamburg SV.
Jonas Hector und Mark Uth diskutieren mit Daniel Schlager
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Der 35-Jährige ist zum achten Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Und die Bilanz spricht knapp für die Kölner. Der FC gewann drei Spieler, verlor zwei und spielte demnach auch zwei Remis. Besonders auffallend: In vier Begegnungen fielen vier oder mehr Tore. So zum Beispiel beim Auswärtsspiel im April 2019 in Duisburg. Der MSV ging damals in der 2. Bundesliga im ersten Abschnitt gleich zwei Mal in Führung. Jhon Cordoba hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem Wechsel drehten Louis Schaub, erneut Cordoba und Simon Terodde innerhalb von sechs Minuten den Spielstand und stellten die Weichen auf Erfolgskurs. Eigentlich, denn Duisburg schlug ebenfalls mit zwei Toren in zehn Minuten zurück und glich spät aus.
Kainz trifft doppelt, nur zählt es nicht
Vor ziemlich genau einem Jahr leitete der Unparteiische die Begegnung der Geißböcke gegen Greuther Fürth. In einer eher ereignisarmen Partie setzten sich die Kölner am Ende ein wenig glücklich 1:0 durch. Der erst kurz zuvor eingewechselte Damion Downs traf in der Nachspielzeit. Besonders in Erinnerung ist aber eine bittere Entscheidung von Daniel Schlager geblieben. Eine bittere, wenn auch richtige. Vor knapp vier Jahren pfiff der Schiedsrichter das Pokal-Achtelfinale der Kölner gegen den Hamburger SV. Nach einer Nullnummer in der regulären Spielzeit sah der HSV bereits wie der sichere Sieger aus, nachdem Robert Glatzel zu Beginn der Verlängerung getroffen hatte. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff entschied Schlager dann auf Foulelfmeter für die Kölner. Anthony Modeste blieb eiskalt. Beim anschließenden Elfmeterschießen hatten nur Salih Özcan und Sonny Kittel verschossen. Florian Kainz trat zum letzten Elfmeter an und verwandelte. Nur ließ Schlager den Treffer nicht zählen.
Und das absolut zu recht. Kainz hatte sich den Ball beim Schuss an das Standbein geschossen, ihn demnach zwei Mal berührt. Schiedsrichter Schlager gab den Treffer dementsprechend nicht, der Traum vom Pokal-Viertelfinale war ausgeträumt. Ganze sechs Mal leitete der 35-Jährige Partien von Kölns Gegner. Und das ist für den HSV offenbar auch ein gutes Omen. Fünf der Begegnungen gewannen die Rothosen.
Aluminium, Abschlüsse und mangelnde Effizienz – Das erwartet den FC gegen den HSV
Luca Kaiser
Nach dem Pokal-Aus gegen den FC Bayern München am vergangenen Mittwoch steht für den FC am Wochenende der 9. Bundesliga-Spieltag auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Hamburger SV. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hamburg.
Mit dem HSV trifft der FC am Sonntagnachmittag auf den Tabellendreizehnten – und auf den Mitaufsteiger der vergangenen Saison. Beide Teams haben im Sommer in der Transferphase ordentlich nachgelegt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hamburg.
Jubel bei Spielern des Hamburger SV (Foto: Oliver Hardt/GettyImages)
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Form: Nachdem sich der HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals mit viel Mühe beim Oberligisten FK Pirmasens durchgesetzt hatte, holten die Rothosen aus den ersten drei Ligaspielen lediglich einen Zähler. Am vierten Spieltag feierte das Team von Merlin Polzin dann mit einem 2:1 gegen Heidenheim den ersten Sieg in der Bundesliga seit Mai 2018. Nach einem 0:0 bei Union Berlin gewannen die Hamburger deutlich mit 4:0 gegen Mainz. Nach der Länderspielpause verlor der HSV zunächst mit 1:2 in Leipzig, bevor sich die Nordlichter am vergangenen Wochenende mit 0:1 gegen Wolfsburg geschlagen geben mussten. Unter der Woche zog der HSV mit einem 1:0-Sieg in Heidenheim ins Achtelfinale des Pokals ein. Aktuell stehen die Rothosen mit acht Punkten auf dem 13. Tabellenplatz.
Viele Abschlüsse aber wenig Effizienz
Alupech: Das Team von Trainer Merlin Polzin hatte in dieser Saison schon viel Pech vor dem gegnerischen Tor. An den ersten acht Spieltagen scheiterten die Rothosen bereits viermal am Aluminium. Nur Mainz und Wolfsburg mit jeweils fünf Aluminiumtreffern scheiterten noch häufiger am Pfosten oder an der Latte.
Viele Abschlüsse: Der HSV gab in dieser Saison bereits 114 Torschüsse ab. Damit steht der Bundesligaaufsteiger in dieser Statistik hinter dem FC Bayern München (153), dem VfB Stuttgart (134) und RB Leipzig (117) auf dem vierten Platz. Im Vergleich. Der FC gab an den ersten acht Spieltagen 20 Torschüsse weniger ab als der kommende Gegner.
Wenig Effizienz: Obwohl Hamburg eine der Mannschaften ist, die mit die meisten Torschüsse der Liga abgeben, stellt der HSV gemeinsam mit Heidenheim und lediglich sieben eigenen Treffern die zweitschlechteste Offensive der Liga. Nur Borussia Mönchengladbach konnte mit sechs eigenen Treffern noch weniger Erfolgserlebnisse feiern. Insgesamt findet lediglich jeder 16. Schuss der Hamburger den Weg ins Netz.
Im Fokus: Luka Vuskovic
Im Fokus: Mit Luka Vuskovic hat der Hamburger SV ein echtes Innenverteidigertalent im Kader. Der 18-Jährige wechselte im Sommer per Leihe von Tottenham Hotspur zu den Rothosen und entwickelte sich in Hamburg sofort zum Stammspieler. Ab dem dritten Spieltag stand der Kroate in jedem Pflichtspiel des HSV in der Startelf und bestritt dabei auch jede Partie über die komplette Spielzeit. Beim 2:1-Sieg gegen Heidenheim brachte Vuskovic das Team von Merlin Polzin mit 1:0 in Führung und hatte somit einen großen Anteil am ersten Bundesligasieg des HSV nach dem Aufstieg. Besonders auffällig ist Vuskovics Präsenz in der Luft. Mit 51 gewonnenen Kopfballduellen ist der Rechtsfuß der beste Kopfballspieler der Bundesliga. Mit insgesamt 73 Prozent gewonnener Zweikämpfe ist der 18-Jährige der beste Innenverteidiger der Liga. Besonders interessant. Luka Vuskovic ist der Bruder von Mario Vuskovic, der aktuell aufgrund von Doping gesperrt ist, vor der Sperre jedoch beim HSV unter Vertrag stand.
Klares System
Formation: Merlin Polzin lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-4-3-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Daniel Heuer Fernandes gesetzt. Davor haben Luka Vuskovic und Daniel Elfadli einen Stammplatz. Den dritten Platz in der Dreierkette machen Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha und Warmed Omari unter sich aus. Auf den beiden Schienenpositionen haben Miro Muheim links und Giorgi Gocholeishvili rechts den Vorzug erhalten. Allerdings fiel der Georgier aufgrund einer Nasenbeinfraktur zuletzt aus. Im zentralen Mittelfeld ist Nicolai Remberg gesetzt. Neben dem ehemaligen Kieler wechselten sich bislang vorwiegend Sambi Lokonga und Fabio Vieira ab. Vorne setzt der HSV auf Tempo. Dabei sind Ransford Königsdörffer in der Spitze und Ryan Philippe auf der rechten Außenbahn seit den vergangenen Wochen gesetzt. Auf der linken Außenbahn wechseln sich Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe ab.
“Sie haben Top-Transfers getätigt“
Lukas Kwasniok über den HSV: „Sie haben Top-Transfers getätigt, aber konnten die Transfers nicht im Verlauf der Vorbereitung abschließen, sondern erst hinten raus. Das hat bei Ihnen natürlich erst einmal für eine gewisse Unruhe gesorgt. Dann hast du das Problem, dass du am Anfang gegen die Bayern spielst, eine Reise bekommst und dann auf einmal alles infrage gestellt wird. Mit den Verpflichtungen hinten raus hat diese Mannschaft einfach extrem an Qualität dazugewonnen. Sie können auch den Ansatz von Merlin, fußballerisch gute Akzente zu setzen, in der Bundesliga umsetzen. Ich würde sagen, da sind sie uns sogar einen kleinen Step voraus. Sie haben sich dazu entschlossen, mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in der Dreierkette zu agieren, und das führt dazu, dass sie recht schnell eine Spieldominanz entwickeln. Sie haben eine gute Mischung gefunden und gegen Wolfsburg auf ein Tor gespielt, nur die Murmel nicht über die Linie stolpern können. Aber die Leistung war wie davor in Leipzig gut. Für mich ist das nicht überraschend, weil die Transfers, die sie getätigt haben, top gewesen sind.“
Polzin will die „Wucht im Keim ersticken“
Merlin Polzin über den FC: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die über sehr viel Qualität, über teilweise viel Bundesligaerfahrung verfügt und auch viele Möglichkeiten in der Offensive hat. Ich glaube, die Stimmung wird richtig cool werden. Es ist ein cooles Stadion und ein sehr sympathischer Verein. Ich glaube, der FC ist immer mit sehr viel Herz und Leidenschaft unterwegs. Man freut sich immer auf diese Duelle. Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, dass wir in diesen Duellen nicht nur mithalten, sondern auch gegen diese sehr erfahrene Bundesligamannschaft gewinnen können. Es wird ein Spiel werden, in dem uns alles abverlangt werden wird. Ich glaube, Lukas und sein Trainerteam sind dafür bekannt, Lösungen zu finden, durch die der Gegner vor Probleme gestellt wird. Wir müssen die Wucht, die in diesem Stadion entstehen kann, versuchen, im Keim zu ersticken.“
Ausfälle HSV: Merlin Polzin muss in Köln lediglich auf Warmed Omari (Sprunggelenkverletzung) verzichten. Alle anderen Profis stehen den Hamburgern zur Verfügung. Allerdings fiel zuletzt auch
Wie stellt Kwasniok gegen den HSV auf? So könnte der 1. FC Köln spielen
Luca Kaiser
Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 1:4-Niederlage im DFB-Pokal das Heimspiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.
Nach zwei aufreibenden Duellen gegen den BVB und die Bayern steht nun das Duell gegen die Rothosen auf dem Plan. Lukas Kwasniok könnte seine Mannschaft auf wenigen Positionen verändern. Ein Offensivspieler bekam vom FC-Coach bereits am Freitag einen Startelfplatz in Aussicht gestellt. So könnte der 1. FC Köln gegen Hamburg spielen.
Ragnar Ache wird woh gegen den HSV spielen.
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Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV muss Lukas Kwasniok lediglich auf die drei Langzeitverletzten Rav van den Berg, Luca Kilian und Timo Hübers verzichten. Bei van den Berg gab es am Freitag jedoch positive Nachrichten. So trainierte der Niederländer gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Feld. Kwasniok bremste jedoch die Erwartungen nach dem Training: „Ich weiß nicht, ob man das als Mannschaftstraining titulieren kann, wenn man ein wenig Fußballtennis spielt“, so der Coach. „Ohne jeglichen Körperkontakt war es ein perfekter Tag, um ihn da einzubinden. Es ist schon der Plan, dass er spätestens nach der Länderspielpause wieder alles absolvieren kann“, so der 44-Jährige nach dem Freitagstraining.
Große Chance für Heintz
Alle anderen FC-Profis haben das Pokalspiel gegen den FC Bayern München gut überstanden und stehen dem FC-Trainer daher auch im Heimspiel gegen den HSV zur Verfügung. Allerdings ist es möglich, dass Kwasniok seine Mannschaft auf ein paar Positionen verändern wird. Marvin Schwäbe kehrt wieder ins Tor zurück. Ron-Robert Zieler wurde von Kwasniok vor der Saison als Pokaltorhüter benannt, ist in der Liga jedoch die klare Nummer zwei. Vor Schwäbe ist die Sache allerdings spannender. In der Dreierkette dürften erneut Joel Schmied und Eric Martel beginnen. Den dritten Platz machen Dominique Heintz, Cenk Özkacar und Tom Krauß unter sich aus. Da Heintz am Fuß einige Qualitäten mitbringt, das Spiel auch mit langen Bällen aufbauen kann und der FC gegen den HSV den Ball haben dürfte, hat der Linksfuß große Chancen, in die Startformation zu rücken.
Allerdings könnten auch zwei der drei Genannten beginnen. Sollte nämlich Eric Martel wieder ins Mittelfeld rücken, dürfte Krauß die zentrale und Heintz oder Özkacar die linke Position übernehmen. Auf den Schienenpositionen gibt es an Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen aktuell wohl kein Vorbeikommen. Im Mittelfeld hängt alles mit der Personalie Martel zusammen. Rückt der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler ins Mittelfeld, dürfte neben ihm Isak Johannesson beginnen. Bleibt Martel allerdings in der Defensive, würden sich Denis Huseinbasic oder Tom Krauß, sofern der ehemalige Schalker nicht selbst in der Abwehr aufläuft, für die Position neben Johannesson anbieten.
Wie gestaltet Kwasniok die Offensive?
Ganz so offen wie die Besetzung der Abwehr dürfte das Personal in der Offensive nicht sein. Zwar hat Kwasniok mit Said El Mala, Ragnar Ache, Marius Bülter, Linton Maina, Luca Waldschmidt und Jakub Kaminski gleich sechs Profis, die für die verbliebenen drei Positionen infrage kommen, allerdings gibt es Favoriten. Ein Profi bekam am Freitag jedoch schon die Mitteilung, dass er gegen den HSV wahrscheinlich in der Startelf stehen wird. „Er macht einen guten Eindruck und dann ist die Wahrscheinlichkeit schon auch relativ hoch, dass er beginnt, um dann zu schauen, wie lange er dann durchhalten kann“, so Kwasniok über Ragnar Ache, der gegen den FCB sein erstes Pflichtspieltor im FC-Trikot erzielte und auch sonst einen guten Auftritt zeigte.
Neben Ache dürfte auch Said El Mala wieder starten, der in den vergangenen Wochen zu den positiven Erscheinungen des FC zählte und immer wieder gefährliche Momente in den Spielen erzeugte. Die dritte Position dürfte sich dann in einem 50:50-Duell zwischen Kaminski und Bülter entscheiden, die beide gewisse Qualitäten ins Spiel bringen. Für Bülter würde seine Körperlichkeit sprechen, die die Kölner gegen die robusten Hamburger definitiv benötigen können. Allerdings überzeugte der 32-Jährige gegen den FC Bayern nicht. Kaminski gehört in dieser Saison zu den konstantesten FC-Spielern und stellte die Gegner durch sein unermüdliches Anlaufen immer wieder vor große Probleme. Wenn Kwasniok sich jedoch entscheidet, El Mala nach den Startelfeinsätzen gegen Dortmund und München erst einmal auf die Bank zu setzen, dürften sowohl Kaminski links als auch Bülter rechts beginnen.
Wird das Duell gegen den HSV wieder ein Said El-Mala-Spiel?
Redaktion
Gegen den BVB zeigte er eine starke Leistung, blieb aber glücklos, gegen die Bayern war er abgemeldet. In der Begegnung mit dem Hamburger SV könnte er wieder eine entscheidende Rolle einnehmen beim 1. FC Köln: Steht Said El Mala gegen den HSV in der Startelf?
Das Duell gegen die Rothosen könnte wieder ein Spiel für den Kölner Shootingstar werden. Gegen den FCB war der 19-Jährige zwar unauffällig, dennoch ist der Angreifer eine Waffe beim 1. FC Köln: Steht Said El Mala gegen den HSV in der Startelf?
Said El Mala trifft zum 1:1 gegen den FC Augsburg
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So ein wenig hatte sich der Abend vielleicht wie ein Kampf allein auf weiter Flur angefühlt. Said El Mala war gegen Borussia Dortmund zumindest in der Offensive der absolute Aktivposten. Und der Shootingstar der Geißböcke hatte auch gleich zwei Mal die Chance, den FC gegen den Favoriten in Führung zu bringen. Einmal war es vielleicht sogar ein Muss. Dennoch zeigte der Dribbelkönig der Liga einmal mehr eine starke Leistung und begründete, warum er in dieser Spielzeit in aller Munde ist. Kein Wunder also, dass es gegen den FC Bayern dann die nächste Startelf-Berufung gab. Und nicht nur das, Lukas Kwasniok hatte diese ungewohnter Weise im Vorfeld schon angekündigt. Beim FCB muss man die Äußerung sicherlich nicht als Warnung verstanden haben.
Spiel gegen den HSV auf El Mala „zugeschnitten“
Denn auch in München weiß man um die Leistung und das Potenzial des Youngsters. Seit Wochen halten sich die Gerüchte, der Rekordmeister habe ein Auge auf den Kölner Offensivspieler geworfen. In Sozialen Medien gibt es selbst ernannte Vereinsinsider, die davon gehört haben wollen, dass El Mala eigentlich schon mit einem Bein an der Säbener Straße beheimatet ist. Demnach stünde ein Wechsel kurz bevor, El Mala solle direkt wieder nach Köln verliehen werden. Warum der FC diesen Schritt gehen sollte, ist allerdings vollkommen unklar. Schließlich hat El Mala Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Bei weiteren guten Leistungen würde der Marktwert steigen. Dass der 19-Jährige den FC bereits vor dem Ende des Kontrakts verlassen wird, scheint aber bei der Entwicklung unausweichlich.
Und zu dieser Entwicklung gehören auch Rückschläge und mal schwächere Auftritte. So wie der von El Mala gegen den FC Bayern München. Gegen den Rekordmeister fand der Angreifer so gut wie gar nicht ins Spiel, war aus dem Duell genommen. Symptomatisch sein Fehlpass in der zweiten Halbzeit, der zu einer Großchance für Luis Diaz führte, die der Kolumbianer fahrlässig vergab. Allerdings war das Duell gegen drückende Bayern auch nicht das für die schnellen Umschaltmomente des 19-Jährigen. Der FC sorgte meist durch Standards für Gefahr, suchte zudem immer wieder den Zielspieler Ragnar Ache, auf den die Begegnung laut Lukas Kwasniok „zugeschnitten“ war. Und dieser lieferte auch. Am Freitag deutete der Coach an, dass Ache wieder in der Anfangsformation stehen könne.
Und El Mala? Gegen den HSV könnte der Youngster schon wieder mehr in die Partie eingebunden sein – wenn er denn von Beginn an aufläuft. Dann würde es der 19-Jährige möglicherweise mit William Mikelbrencis und Nicolás Capaldo zu tun bekommen. Gerade ersterer ist ein besonders schneller Schienenspieler. Denn auch Mikelbrencis wurde schon mit 34,5 km/h geblitzt. Im Pokal kehrte Giorgi Gocholeishvili zuletzt wieder zurück. Das Duell gegen die Rothosen wird natürlich ein ganz anderes als das gegen die Bayern werden. Der FC wird mehr Ballbesitz haben, das Spiel eher machen. So oder so wird die Aufgabe für den Youngster sicher kein Selbstläufer.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht am Sonntagnachmittag der neunte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Um 15:30 Uhr erfolgt der Anstoß im RheinEnergieSTADION. Wer überträgt das Duell des 1. FC Köln gegen Hamburg?
1. FC Köln gegen den HSV: Ein Traditionsduell und ein Kampf gegen eine weitere Serie
Simon Bartsch
Auch wenn die ruhmreichen Tage der Clubs schon ein wenig zurückliegen, kommt es am Sonntag in Köln zu einem Traditionsduell. Es wartet eine schwere Aufgabe auf die Geißböcke. Der 1. FC Köln spielt gegen den HSV und damit auch gegen eine weitere Serie.
Der 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen den HSV und damit auch gegen eine weitere Serie. Denn die vergangenen Duelle verliefen alles andere als erfolgreich. Doch genau das kann dem FC auch Hoffnung machen.
Die Hamburger Spieler jubeln im Duell gegen den 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Geht es nach den Zahlen, dann ist das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV ein besonders traditionelles. Zumindest standen sich die beiden Teams inklusive Meisterschaftskampf in der Oberliga bereits 110 Mal gegenüber. Beide Teams feierten Meisterschaften, holten bereits den Pokal, spielten europäisch. Der Glanz von einst ist bekanntlich ein wenig in die Jahre gekommen. Die großen Titel liegen lange zurück. Zwar gibt es wohl kaum zwei Meinungen, dass beide Vereine ins deutsche Oberhaus gehören, die vergangenen Jahre sprachen aber eine andere Wahrheit. Dementsprechend geht es trotz gutem Saisonstart erst einmal darum, die Klasse zu halten.
Königsdörffer wird zum FC-Schreck
Von einer Weichenstellung wollte Lukas Kwasniok daher im Vorfeld der Partie auch nichts wissen. „Es geht darum, einfach am Ende genügend Punkte zu haben, um überm Strich zu stehen“, sagte der Trainer. Den HSV wähnt der Kölner Coach als Mitaufsteiger wohl zu recht auf Augenhöhe. Dabei fiel die Bilanz in den vergangenen Jahren wahrlich nicht gut aus für die Geißböcke. Keine der jüngsten fünf Begegnungen hat der FC gegen den HSV gewonnen, nur eine von den vergangenen neun. Die vergangenen vier Spiele in Köln gingen drei Mal an den Gast, das vierte endete Unentschieden. In der Aufstiegssaison avancierte Ransford Königsdörffer zum FC-Schrecken. Der Stürmer erzielte die drei Hamburger Treffer bei den beiden HSV-Siegen gegen den FC.
Besonders bitter auch das Pokal-Aus 2022. Damals hatte sich Florian Kainz bekanntlich im Elfmeterschießen selbst angeschossen, der verwandelte und vermeintlich Sieg bringende Elfer galt nicht. Zudem hat der HSV in dieser Saison keins seiner drei Sonntags-Duelle verloren. Für den FC wird das Duell also einmal mehr auch ein Kampf gegen eine Serie. Und das könnte durchaus ein gutes Omen sein. Denn schlechte Serien hatte der FC auch gegen Freiburg, Wolfsburg und Hoffenheim aufzuweisen. Die Bilanz aus diesen Spielen beträgt bekanntlich sieben Punkte und acht Tore. Auch, wenn die Begegnung keine Weichenstellung für den FC wird, mit einem Sieg würde das Polster auf die Abstiegsränge noch einmal anwachsen.
Ohne Sbonias und zwei gesperrte Spieler: U21 peilt Sieg gegen Schlusslicht an
Daniel Mertens
Die U21 des 1. FC Köln muss nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge am Sonntag zurück in die Erfolgsspur finden: Im Heimspiel gegen das Tabellen-Schlusslicht SSVg Velbert zählt nur ein Sieg. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf die SSVg Velbert.
Die FC-Reserve muss im Duell gegen den Tabellenletzten neben dem Cheftrainer auch auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf die SSVg Velbert.
Evangelos Sbonias wird am Sonntag nicht an der Seitenlinie stehen.
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Von der Tabellen-Konstellation her ist das kommende Heimspiel der U21 eine eindeutige Angelegenheit: Mit der SSVg Velbert ist der abgeschlagene Tabellenletzte zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Der Aufsteiger sammelte erst vier Punkte in 13 Spielen und gewann noch kein einziges Regionalliga-Spiel in dieser Saison. Der Verein reagierte unlängst auf die Talfahrt und trennte sich vom Trainer Ismail Jaouri. Dessen Nachfolger wurde Bogdan Komorowski, der zuletzt die U23 von Fortuna Köln in der Mittelrheinliga coachte.
Es wird „wieder eine sehr knifflige Aufgabe“
Unter Komorowski setzte es bisher zwei weitere Niederlagen gegen die Zweitvertretungen von Dortmund (0:5) und Schalke (1:3). „Nach dem Trainerwechsel haben sie sich deutlich stabilisiert“, skizziert Kölns Trainer Evangelos Sbonias den kommenden Gegner, „haben gegen Schalke ein sehr gutes Spiel gemacht, in dem sie mit etwas mehr Match-Glück sicher auch etwas mitnehmen können, das zeigt den deutlichen Aufwärtstrend von Velbert, da Schalke die Mannschaft der Stunde ist in der Liga. Daher wird das wieder eine sehr knifflige Aufgabe.“
Dennoch, so ehrlich wird man zumindest hinter verschlossenen Türen auch am Geißbockheim sein, wäre alles andere als ein Heim-Dreier eine herbe Enttäuschung, insbesondere nach den jüngsten beiden Niederlagen in Folge gegen Bonn (0:1) und bei Fortuna Köln (2:3). Besonderen Druck verspürten Sbonias und sein Team dennoch nicht: „Druck machen wir uns immer selbst bei jedem Spiel, dass wir es gewinnen wollen, deshalb treten wir an. Es geht aber auch um Entwicklung, das sage ich immer wieder. Da machen wir uns selbst großen Druck, weil wir eine Entwicklung bei der Mannschaft sehen möchte und jeder auch einzeln bei sich selbst. Und da werden Ergebnisse auch kommen. Wir kommen über dieses Thema und nicht, ob wir ein Spiel gegen Velbert am Sonntag gewinnen müssen oder nicht.“
Die Hauptaufgabe seiner Mannschaft sei es dabei, in der Defensive stabiler zu werden: „Es ist einfach so, dass wir zu leicht Gegentore fressen und im elementaren Abwehrverhalten deutlich zulegen müssen und die Jungs auch ein Stück weit schärfer das eigene Tor verteidigen müssen. Daran arbeiten wir. Wenn wir es schaffen, unser eigenes Tor zu verteidigen, haben wir immer die Qualität vorne ein Tor zu machen.“ Genau das sei auch das Erfolgsrezept bei der zwischenzeitlichen Serie von sechs ungeschlagenen Spielen gewesen.
Ohne Sbonias, Harchaoui und Ajani
Dabei muss der FC gegen Velbert jedoch nicht nur auf seinen gesperrten Trainer verzichten, der das kommende Heimspiel nach seiner Roten Karte bei Fortuna Köln nur auf der Tribüne verfolgen darf. Für ihn wird sein Assistent Marcel Ivanusa das Kommando an der Seitenlinie übernehmen. Fehlen wird ebenfalls Fayssal Harchaoui, der ebenfalls im Südstadion die Rote Karte sah. Der U17-Welteister wurde für zwei Spiele gesperrt. Zudem kassierte Marvin Ajani dort seine fünfte Gelbe Karte und darf gegen Velbert auch nicht mitwirken. Das wiederum dürfte die Bewährungschance für Cenny Neumann sein, der seine Startelf-Premiere als Rechtsverteidiger feiern könnte.
Die FC-U21 testete unter der Woche in Remscheid gegen die Oberliga-Reserve von Preußen Münster und gewann das Duell mit 5:2. Die Partie diente vor allem dazu, den Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Die FC-Tore erzielten Nilas Yacobi, San-Luca Spitali, Malek El Mala, Etienne Borie und Patrik Kristal.
Hohe Erwartungshaltung an Luca Waldschmidt: Es braucht mehr als Momente
Simon Bartsch
Auch in dieser Saison ist Luca Waldschmidt beim FC kein Stammspieler. Dass er die qualitative Klasse dazu hat, steht aber außer Frage. Das hat er schon zu Karrierebeginn beim Hamburger SV bewiesen. Nun will der Angreifer ebenfalls punkten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt will den nächsten Moment nutzen.
Wenn der FC am Sonntag auf den HSV trifft, dann kommt es nicht nur zum Duell der beiden Aufsteiger. Es gibt auch ein Wiedersehen für Luca Waldschmidt mit einem seiner Ex-Clubs. Für den Angreifer wird es sicher eine besondere Begegnung mit dem 1. FC Köln: Luca Waldschmidt will den nächsten Moment nutzen.
Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln und als junger Spieler beim Hamburger SV (Fotos: Bucco & Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images)
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Der Moment zeigte einmal mehr die große Klasse. Mit der Hacke legte Luca Waldschmidt Außenbahnspieler Linton Maina die Kugel auf. Der gebürtige Berliner legte den Ball an den Innenpfosten, der FC verkürzte gegen die Bayern nicht mehr, es blieb beim 1:4. Dass Waldschmidt über eine besonders feine Technik verfügt, steht außer Frage. Dass der ehemalige Nationalspieler diese aber zu selten abruft, wohl auch. Nicht umsonst kommt der 29-Jährige in dieser Spielzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Ganze drei Mal schaffte es Waldschmidt in der Liga in die Anfangsformation, ganze drei Mal saß der Offensivspieler in der Liga aber auch 90 Minuten auf der Bank. Auch in seinem dritten Jahr bei den Geißböcken will es noch nicht so rund laufen.
„Mir ist es wichtig, auf dem Platz zu stehen“
Als der gebürtige Siegener im Frühling gefragt wurde, ob er beim FC bleiben würde, da knüpfte Waldschmidt seine Zukunft in Köln an eine Bedingung. „Ich habe schon mal gesagt: Mir ist extrem wichtig auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft zu helfen“, sagte der 29-Jährige damals und betonte, dass er nun mal auf den Platz gehöre. Würde der FC so mit ihm planen, dann könne er sich einen Verbleib vorstellen. Ein halbes Jahr später scheint ein Stammplatz in der Offensive in weiter Ferne – zumindest wenn alle Spieler fit sind. „Am Ende steht der Erfolg des Teams über allem. Natürlich bin ich nicht zufrieden, wenn ich nicht spiele. Ich möchte jedes Spiel auf dem Platz stehen. Dafür arbeite ich im Training und am Wochenende im Spiel“, hatte Waldschmidt im September im Interview mit dem „Kicker“ gesagt.
Dabei tut der Offensivspieler auf dem Platz viel für den Erfolg. Seinen eigenen und den der Mannschaft. Waldschmidt gehört immer zu den laufstärksten Spielern der Mannschaft und das auf einer dafür eher untypischen Position. Die Arbeit im Dienst der Mannschaft fällt aber nicht immer und jedem auf. Möglicherweise, weil Fans und von dem ehemaligen Nationalspieler, der einst über eine 80-Millionen-Ausstiegsklausel verfügte, anderes erwarten. „Manchmal haben wir (Angreifer, Anm. d. Red.) einfach nicht so viele Aktionen im Spiel. Früher bin ich in solchen Phasen ungeduldig geworden und habe versucht, mich auf Krampf ins Spiel zu bringen. Viel wichtiger ist es, die Ruhe zu bewahren – für genau die eine Situation, die das Spiel entscheiden kann.“
Keine leichte Situation
Und die hat Waldschmidt bekanntlich schon geliefert. In dieser Saison beispielsweise nach seiner Einwechslung in Mainz, als er Marius Bülter die Entscheidung auflegte. Aber auch zu Beginn seiner Karriere. Unter anderem erzielte Waldschmidt für den Hamburger SV einen nicht ganz unwichtigen Treffer. Im Mai 2017 war Waldschmidt gerade erst eingewechselt worden, als er gegen den VfL Wolfsburg zum 2:1-Siegtreffer einnickte. Der HSV vermied dank des Offensivspielers die Relegation. Für Waldschmidt war die Zeit in Hamburg eine „wilde und emotionale“ wie er einst in einem Interview erzählte. Die sportliche Situation sei damals nicht leicht gewesen, die Erwartungshaltung hoch. Waldschmidt spielte nicht so oft wie von ihm selbst erhofft. Es folgte der Wechsel nach Freiburg und dort ein großer Karriereschritt.
Möglicherweise bekommt der Offensivspieler am Sonntag einmal mehr die Chance, seine große Klasse unter Beweis zu stellen – und wenn es „nur“ der Moment ist, der das Spiel zu Gunsten der Geißböcke entscheidet.
Der 1. FC Köln steht vor einer schweren, aber lösbaren Aufgabe
Marie Reiners
Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag den Hamburger SV. Nach den „Kracherspielen“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern will der FC vor heimischem Publikum wieder Zählbares mitnehmen. So will der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV punkten.
Es ist die Begegnung der Traditionsclubs, die in der vergangenen Saison den Weg zurück in die Bundesliga gefunden haben. Für den FC ist es an der Zeit, im Aufsteigerduell wieder Punkte einzufahren. So will der 1. FC Köln gegen den Hamburger SV punkten.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Die Kölner stehen mit elf Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz und könnten mit einem Erfolg den Vorsprung auf das untere Tabellendrittel ausbauen. In den bisherigen Spielen waren die Leistungen über weite Strecken mindestens stabil, die Ergebnisse zuletzt aber ärgerlich. Das 0:1 in Dortmund fiel erst in der Schlussminute. Auch beim 1:4 gegen den FC Bayern im DFB-Pokal am Mittwochabend überzeugte der FC gerade in der ersten Halbzeit über Phasen hinweg mit Präsenz, Aggressivität und klaren taktischen Abläufen. Trainer Lukas Kwasniok sieht einen klaren Entwicklungsschritt: „Wir haben in allen vier Topspielen jetzt unterm Strich keinen Punkt geholt und da versuchen wir, die Lücke einfach durch gute Arbeit nach und nach zu schließen.“ Für die Kölner gilt es nun gegen den HSV das Spiel nicht nur temporär zu kontrollieren, sondern die Dominanz über eine gesamte Spielzeit abzurufen.
Standards als Mittel?
Eine deutliche Steigerung zeigten die Kölner zuletzt bei den Standardsituationen, die vor dem Spiel gegen die Bayern noch als die große Schwachstelle galten. „Wir waren extrem gefährlich bei Standards, Spiele um den zweiten Ball, das hat die Bayern gestresst und das gibt uns ein gutes Gefühl“, sagte Lukas Kwasniok. Der FC erzielte gegen die Münchener sein erstes Standardtor der Saison. Eine Option, die gegen vermutlich tiefstehende Hamburger ebenfalls ein Schlüssel zum Torerfolg werden kann.
Die personelle Lage bei den Kölnern ist bis auf die Langzeitverletzten stabil. Kwasniok betonte am Freitag, dass die Mannschaft trotz der Belastung unter der Woche „eine gute Basis“ habe. Die Englische Woche mit Spielen am Samstag, Mittwoch und am kommenden Sonntag sehe er als gut dosiert an. Im Tor kehrt Marvin Schwäbe nach dem Pokaleinsatz von Ron-Robert Zieler in die Startelf zurück. In der Abwehr bleibt abzuwarten, ob Eric Martel wieder in die Innenverteidigerposition rückt und zusammen mit Kristoffer Lund und Joel Schmied in der Dreierkette agiert. Ansonsten bieten Dominique Heintz und Cenk Özkacar mögliche Alternativen.
Fokus auf die Offensive
Gegen den HSV gilt es wohl, den Fokus von der Defensive wieder eher auf die Offensive zu richten. Nach dem Bayern-Duell spricht vieles für Ragnar Ache auf der Stürmer-Position. Der Angreifer traf im Pokal und zeigte eine enorme körperliche Präsenz. Genau das hatte der Trainer zuvor immer wieder gefordert. Nun sei es wichtig für ihn, dieses Niveau aufrechtzuerhalten, sagte der Coach. Am Sonntag bekommt der 27-Jährige die Chance, seine Leistungen zu bestätigen. „Er macht einen guten Eindruck und dann ist die Wahrscheinlichkeit schon auch relativ hoch, dass er beginnt, um dann zu schauen, wie lange er durchhalten kann“, sagte Kwasniok.
Natürlich bleibt in der Offensive Said El Mala ein potenzieller Faktor. Dieser konnte seine Leistungen bisher aber meist eher in der Jokerrolle bestätigen. Mit zwei Toren und einer Vorlage in 173 Minuten ist er in der Bundesliga der bisher wirkungsvollste Einwechselspieler. Nach zwei Startelfeinsätzen in Dortmund und gegen Bayern ohne Torerfolg könnte er gegen Hamburg wieder zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel kommen.
Der Hamburger SV reist mit acht Punkten als Tabellendreizehnter nach Köln und wartet weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Im Sommer überzeugte der HSV mit vielversprechenden Transfers, wie Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig oder Nicolai Remberg von Holstein Kiel. „Mit den Verpflichtungen haben sie extrem an Qualität dazugewonnen“, betonte Kwasniok. Er sieht im System der Hamburger eine klare Struktur. Die Variante mit einer Dreierkette und zwei defensiven Mittelfeldspielern ermögliche es dem HSV, „recht schnell eine Spieldominanz“ aus einer defensiven Kompaktheit aufzubauen. Grund für zusätzliches Selbstvertrauen ist der 1:0-Pokal-Erfolg in Heidenheim am Dienstagabend. Mit Jean-Luc Dompé kehrt zudem ein wichtiger Offensivspieler nach kurzer Verletzungspause zurück.
FC will ein klares Zeichen im Aufsteigerduell setzen
Trotz all dieser Faktoren will Lukas Kwasniok das Spiel nicht überhöhen. Von einer entscheidenden Weichenstellung spricht er bewusst nicht. Es gehe vielmehr darum, über die Saison hinweg konstant zu punkten, Serien mitzunehmen, Rückschläge auszuhalten und den Abstand nach unten Schritt für Schritt zu vergrößern. Trotzdem sei es wichtig, ein Statement zu setzen, um sich klar in der Liga zu etablieren. Es ist ein Duell zweier Aufsteiger, für die Ähnliches auf dem Spiel steht. Es ist zwar kein „Alles-oder-Nichts-Spiel“, aber ein Prüfstein für Stabilität und Zukunftsrichtung. Die Duelle der vergangenen Zweitliga-Saison hat jeweils der HSV knapp gewonnen. Am Sonntag wird sich zeigen, wer in der Bundesliga die Nase vorne hat.