0:1-Pleite! 1. FC Köln verpasst gegen Hertha die nächsten Big Points

Marvin Schwäbe war einer der besseren Kölner
, , ,
Startseite » #koebsc » Seite 2

0:1-Pleite! 1. FC Köln verpasst gegen Hertha die nächsten Big Points

Der FC hat die dicke Chance verpasst, das Polster auf die Nicht-Aufstiegsplätze noch weiter auszubauen. Der 1. FC Köln unterliegt Hertha BSC 0:1, behauptet aber immerhin den zweiten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Rang vier beträgt fünf Zähler.

Die Konkurrenz hatte gepatzt, der FC die Chance, den Vorsprung auszubauen. Doch die Chance ließen die Kölner liegen. Der 1. FC Köln unterliegt Hertha BSC am 28. Spieltag 0:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Fabian Reese (46.).

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wenig überraschend stellte FC-Trainer Gerhard Struber nur auf einer Position um. In der Innenverteidigung startete Dominique Heintz, Leart Pacarada rotierte auf die linke Außenbahn und Max Finkgräfe saß auf der Bank. Dort nahm auch Damion Downs Platz sowie Dejan Ljubicic, der nach seiner Gelbsperre zurück in den Kader kehrte. Überraschend war dagegen die offensive Rolle von Denis Huseinbasic, der bei Ballbesitz im Grunde auf einer Linie mit Luca Waldschmidt agierte. Der erste Abschluss gehörte aber den Gästen. Fabian Reese versuchte es aus 18 Metern, wurde aber geblockt. Die anschließende Ecke nutzte Linus Gechter zum nächsten Abschluss, verfehlte aber mit dem Kopf deutlich (2.). Auch anschließend hatte der Gast aus Berlin mehr Zug zum Tor. Wieder blockten die Kölner einen Versuch, dieses Mal von Jonjoey Kenny (6.). Der FC tat sich in den Anfangsminuten im Aufbauspiel dagegen schwer.

Reese schockt den FC

So dauerte es bis zur elfften Minute, als Leart Pacarada es mal aus der Distanz versuchte, doch der Ball rauschte über die Querlatte. Gefährlicher wurde dann eine Flanke von Jan Thielmann, die Imad Rondic aufs Tor brachte, aber Tjark Ernst war zur Stelle (14.). Auf der anderen Seite hätte es wiederum klingeln müssen. Eine Flanke von Reese flog komplett durch die Box und der komplett frei stehende Marten Winkler verpasste die Kugel (17.). Nach einer längeren Durststrecke brachte Eric Martel nach starker Vorarbeit von Huseinbasic auf den Kasten, doch die Kugel rauschte aus 18 Metern knapp am Tor vorbei (28.). Doch auch weiterhin hatte der Gast seine freien Räume, kam immer wieder ins Schlussdrittel, ohne dort aber die ganz große Gefahr zu erzeugen.

Die Kölner kamen in dieser Phase hauptsächlich durch Standards vors gegnerische Gehäuse. Doch einen Abnehmer fanden die ruhenden Bälle von Leart Pacarada nur selten. Ganz anders die Hertha. Reese spielten einen perfekten Ball auf Ibrahim Maza, der zog aus spitzem Winkel ab und traf nur den Außenpfosten (45.). Den anschließenden Konter spielten die Kölner nicht clever zu Ende. Mit einem Flachschuss von Lemperle endete die erste Halbzeit. Der Stürmer traf nur das Außennetz. Nach dem Wechsel erwischte die Hertha einen Einstand nach Maß. Diego Demme schickte Reese auf der rechten Seite lang. Der Offensivspieler wurde von Heintz nicht konsequent genug gestört. Reese nahm Maß und schlenzte die Kugel in den Winkel (46.). Der FC reagierte, investierte nun deutlich mehr in die Offensive, blieb aber zunächst glücklos. Wie beim Versuch von Luca Waldschmit aus 18 Metern (53.).

FC findet den Schlüssel nicht

Nach einer Flanke von Pacarada kam der Offensivspieler eneut zum Abschluss, aber Ernst machte sich lang (55.). Im Gegenzug musste sich Schwäbe strecken, der Abschluss von Maza rauschte knapp am langen Pfosten vorbei (57.). Beim Versuch von Derry Sherhant war der Kölner Keeper wieder da (63.). Aber auch der FC kam zu seinen Abschlüssen. Die dickste Chance ließ Lemperle nach Vorarbeit von Thielmann liegen. Der U21-Nationalspieler hatte die Kugel stark zurückgelegt, der Angreifer verfehlte das Tor aber deutlich (65.). Struber reagierte und brachte mit Finkgräe und Ljubicic zwei frische Kräfte. Die nächste Chance gehörte aber erneut den Gästen. Wieder war Sherhant durch, doch Schwäbe parierte stark mit dem Fuß (66.). Und Sherhant hatte den Deckel drauf machen müssen, vergab aber auch den dritten Versuch (71.).

Der FC warf alles nach vorne, suchte seine Chance. Und das mit Florian Kainz und Damion Downs für die Schlussphase. Doch weiterhin hatte Berlin die besseren Chancen. Unter anderem scheiterte Winkler aus kurzer Distanz an Schwäbe (78.). Der FC drückte, wollte den Ausgleich. Unter anderem schickte Kainz Stürmer Downs, der auch den Ball aufs Tor brachte, doch Toni Leistner rettete im letzten Moment (87.). In den Schlussminuten wollte nicht mehr viel gelingen. Für den FC geht es bereits am Freitag mit dem Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Heintz (65. Finkgräfe), Martel, Schmied – Pacarada, Olesen (65. Ljubicic), Huseinbasic, Thielmann (73. Pauli) – Waldschmidt (77. Kainz) – Rondic (77. Downs), Lemperle – Tore: 0:1 Reese (46.)



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Florian Kainz im Duell gegen Hertha BSC im Dezember
, ,
Startseite » #koebsc » Seite 2

Das erwartet den 1. FC Köln: Dribbelstärke, viele Flanken und Ballbesitz

Nach dem wichtigen Erfolg über Paderborn steht für den 1. FC Köln nun die nächste schweren Aufgabe vor der Tür. Am Samstagabend empfängt das Team von Gerhard Struber die Alte Dame im eigenen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Nach dem Erfolg über den SC Paderborn haben die Kölner als Spitzenreiter den Aufstieg in der eigenen Hand. Gegen Berlin wollen die Geißböcke nun nachsetzen. Doch das wird nicht einfach: Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Aktuelle Form: Nachdem die Berliner zu Beginn der Rückrunde aus den ersten fünf Partien lediglich eine gewannen und viermal als Verlierer vom Platz gingen, entließen die Verantwortlichen Cheftrainer Christian Fiel. Für diesen übernahm Stefan Leitl, der erst im Dezember des vergangenen Jahres bei Hannover 96 entlassen wurde. Doch auch unter dem neuen Trainer lief es nicht direkt rund. Nach einem 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg folgten zwei Niederlagen in Elversberg (1:2) und zuhause gegen den FC Schalke 04 (0:4). Beim Abstiegsgipfel in Braunschweig gelang den Berlinern mit einem 5:1-Sieg der erste Erfolg unter dem neuen Coach. In der vergangenen Woche legten die Blau-Weißen dann sofort nach. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC war das Team von Leitl klar spielbestimmend und feierte am Ende einen souveränen 3:1-Sieg.

In der Rückrundentabelle belegt das Team von Trainer Leitl mit zehn Punkten den 14. Platz – nur der SSV Ulm (9 Punkte), der Karlsruher SC (8), der SSV Jahn Regensburg (8) und Darmstadt 98 (7) holten in diesem Zeitraum noch weniger Punkte.

Stärken und Schwächen

Dribbelstark: Hertha versucht es im Angriff immer wieder mit Dribblings und ist in dieser Statistik Spitzenreiter. Mit 247 Dribblings gingen die Spieler der Blau-Weißen am häufigsten in Eins-gegen-eins-Duelle und haben bei diesen auch die höchste Erfolgsquote der Liga. Pro Spiel gelingen den Berlinern durchschnittlich neun erfolgreiche Dribblings.

Viele Versuche von außen: Die Berliner sind das Team mit den drittmeisten Flanken der Liga. Insgesamt versuchten die Herthaner mit 314 Flanken zum Erfolg zu kommen. Nur der SC Paderborn mit 362 und der Karlsruher SC mit 344 Hereingaben suchten noch häufiger den Weg über die Außen.

Viel Ballbesitz: Gemeinsam mit dem Hamburger SV hat Hertha den drittmeisten Ballbesitz der Liga. In bislang 27 Pflichtspielen hatten die Hauptstädter im Durchschnitt 53 Prozent den Ball. Nur der 1. FC Magdeburg mit 57 Prozent und Schalke 04 mit 55 Prozent stehen hier vor der Alten Dame.

Stark vom Punkt: Mit fünf Treffern erzielten die Berliner gemeinsam mit Ulm, Fürth und Paderborn die zweitmeisten Tore vom Punkt. Einzig Fortuna Düsseldorf mit sieben Toren nach Strafstoß kann Hertha hier überbieten. Allerdings. Anders als die Fortuna verwandelten die Berliner alle ihre Elfmeter und kommen somit auf eine Quote von 100 Prozent.

Topspieler

Im Fokus: Mit Fabian Resse haben die Berliner einen echten Top-Spieler in den eigenen Reihen. Der Linksaußen wechselte im Sommer 2023 ablösefrei von Holstein Kiel in die Hauptstadt und etablierte sich dort sofort zum Leistungsträger. In seiner Premierensaison für Hertha erzielte der 27-Jährige neun Treffer und bereitete 14 weitere Tore vor. Reeses Leistungen blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. So soll unter anderem neben Dortmund und Mainz auch der FC an einer Verpflichtung des Linksaußen interessiert gewesen sein. Aus einem Abgang wurde jedoch nichts und so ging Reese als absoluter Hoffnungsträger für die Berliner in die Saison. Doch im ersten Testspiel der Saison in Cottbus gab es dann den großen Schock. Bei einem Foul verletzte sich Reese schwer am Sprunggelenk.

Nach seinem Comeback im November und einer erneuten Sprunggelenkproblematik ist der Rechtsfuß seit dem 19. Spieltag wieder voll einsatzfähig. In den ersten Wochen merkte man dem ehemaligen Schalker die fehlende Spielpraxis noch ein wenig an, dennoch wurde deutlich, was er der Mannschaft mit seiner Qualität geben kann. Und diese Qualität zeigte Reese auch in den vergangenen drei Spielen. Hier erzielte der Offensivspieler insgesamt fünf Treffer und führte die Mannschaft von Leitl zu zwei extrem wichtigen Siegen gegen Braunschweig und Karlsruhe. Dass Reese in die Bundesliga will, ist kein Geheimnis und wurde von ihm auch schon mehrfach bestätigt. Sollte der 27-Jährige in den letzten Wochen der Saison weiter so performen wie in den vergangenen Spielen, dürfte ein Abgang im Sommer durchaus realistisch sein. Allerdings besitzt Reese bei den Berlinern noch einen Vertrag bis 2028.

Taktik

Formation/Taktik: Während Hertha sowohl unter dem ehemaligen Trainer Christian Fiel als auch in den ersten Wochen unter Leitl überwiegend im 4-3-3 mit kreativen Achtern und zwei sehr schnellen Außen agierte, hat Leitl in den letzten beiden Spielen auf ein 3-5-2 System umgestellt. Dabei übernimmt Hertha-Kapitän Toni Leistner die Position des zentralen Innenverteidigers und die beiden Eigengewächse Linus Gechter sowie Marton Dardai die Position neben ihm. Auf den beiden Schienenpositionen hat der Hauptstadtclub mit Zeefuik und Kenny zwei Spieler, die die Außenbahn über 90 Minuten hoch und runter marschieren. Mit Demme spielt auf der Sechserposition ein Spieler, der schon internationale Luft schnuppern dürfte und beim Angriff als Absicherung agiert. Auf der Zehn haben die Berliner mit Maza und Cuisance zwei sehr spielstarke Spieler, die in der Lage sind, sehr schwierige Situationen zu lösen.

Die beiden agieren jedoch nicht nur hinter den Spitzen, sondern verschieben auch manchmal auf die Außen, um das Spiel breitzumachen. In der Spitze haben die Blau-Weißen mit Reese und Scherhant dann zwei Akteure, die zu den schnellsten Spielern der Liga gehören und auch die Top-Scorer der Hertha sind. Nach dem Wechsel zu Leitl setzen die Berliner wie bereits unter dessen Vorgänger auf Ballbesitz und spielerische Lösungen, allerdings hat sich das Spiel vorne verändert. Durch das neue System setzt die alte Dame neuerdings auf viele tiefe Läufe, bei denen sie durch ihre beiden Angreifer zwei sehr gute Abnehmer dieser Bälle haben. In der Defensive versuchen die Berliner, sehr kompakt zu stehen und stellen bei Angriffen des Gegners auf eine Fünferkette um. Dabei halten sie das Zentrum sehr eng und probieren, den Gegner auf die Außen zu drängen.

Das sagen die Trainer

Gerhard Struber über Hertha BSC: „Ich halte von der Hertha sehr, sehr viel. Speziell die Ausrichtung nach vorne und die Qualität, welche sie vorne haben, ist Top in der Liga. Sie haben Dynamik, Spielwitz, Durchschlagskraft und mit Fabian Reese einen Spieler, der sehr torgefährlich ist und uns alles abverlangen wird. Hertha ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht sehr überraschend dort hinten steht und müsste aufgrund ihrer Qualität weiter vorne stehen. Von der individuellen Qualität ist es eine Mannschaft, die sehr viel mitbringt.“

Hertha-Co-Trainer Andre Mijatovic: „Wir brauchen nicht mehr Motivation. Wir spielen am Samstagabend um 20:30 gegen den Tabellenführer in Köln. Köln ist gut in Form und wir erwarten ein offenes Spiel. Der FC hat viel Qualität im Kader und deshalb wird es eine große Herausforderung. Wir sind sehr gut vorbereitet und ich glaube, dass wir etwas mitnehmen werden.“

Personal Paderborn: Die Berliner müssen in Köln auf John Anthony Brooks (Sprunggelenkverletzung), Marton Dardai (10. Gelbe Karte), Jeremy Dudziak (Hüftgelenk-OP), und Bilal Hussein (Sprunggelenkverletzung) verzichten.

Mögliche Startelf: Ernst – Gechter, Leistner, Klemens – Kenny, Demme, Zeefuik – Cuisance, Maza – Reese, Scherhant

Wie bewertet ihr die FC-Profis?



Doch einige Rückkehrer – Struber wird umbauen: So könnte der FC gegen Hertha spielen

Gerhard Struber bei einem Spiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koebsc » Seite 2

Doch einige Rückkehrer – Struber wird umbauen: So könnte der FC gegen Hertha spielen

Die Personalsituation hat sich pünktlich vor dem Spiel gegen die „Alte Dame“ deutlich verbessert. Trainer Gerhard Struber kann zumindest besser planen und der Coach wird seine Startelf sicherlich auch wieder ein wenig umbauen. So könnte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen Hertha spielen.

Unter der Woche begrüßte Gerhard Struber wieder einige Rückkehrer beim Training und auch zur Abschlusseinheit am Freitag gab es wohl positive Nachrichten. Der Trainer hat nun auf einigen Position wieder die Wahl. So könnte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen Hertha spielen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


„Das schreit nach Einsatzzeit“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Pressekonferenz mit einem verschmitzten Lächeln. Der Trainer der Geißböcke scheint sichtbar erleichtert, dass sich die Personalsituation bei den Geißböcken wieder ein wenig entspannt. Unter der Woche war mit Dominique Heintz ein Stammverteidiger zurückgekehrt und auch Julian Pauli ist wieder mit von der Partie und „schreit nach Einsatzzeit“. Der Youngster wird mit Sicherheit nicht beginnen, doch die Personalsituation lässt es wohl zu, dass Struber auf einige U21-Spieler verzichten kann, die in der Vorwoche noch im Kader standen. So dürfte die Dreierkette bereits feststehen. Eric Martel wird wohl wieder die zentrale Rolle übernehmen und von Joel Schmied und Heintz flankiert werden. Pauli wäre dann eine Option von der Bank.

Lemperle und Rondic wieder als Sturm-Duo?

Für Leart Pacarada würde es in diesem Fall wieder auf die Außenposition gehen. Der Linksverteidiger hatte in der Vorwoche als Innenverteidiger ausgeholfen, die Rolle auch gut gelöst. Dennoch ist eine Rückkehr auf seine Stammposition wahrscheinlich. Dann würde Max Finkgräfe wohl erst einmal wieder den Platz auf der Bank einnehmen müssen. Auf der rechten Seite ist Jan Thielmann nach einem weiteren ordentlichen Auftritt gesetzt. Auf der Doppelsechs schreit viel nach dem Siegtorschützen der Vorwoche Denis Huseinbasic. Der Mittelfeldspieler findet immer besser in Form. Gut möglich, dass Struber dem 23-Jährigen dann aber Dejan Ljubicic zur Seite stellt. Der Österreicher meldete sich am Freitag rechtzeitig im Mannschaftstraining zurück.

Auch Luca Waldschmidt wird wohl wieder auflaufen. Der Offensivspieler war zuletzt an drei Sieg-Toren direkt beteiligt. Waldschmidt dürfte dann auch wieder Tim Lemperle und Imad Rondic mit seinen Pässen und Anspielen versorgen. Das Sturm-Duo hat in der vergangenen Woche sehr gut funktioniert.

Duell gegen Hertha BSC: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Imad Rondic überzeugte gegen Paderborn

Imad Rondic

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle



Aufstieg: Die nächsten drei Spiele könnten für den 1. FC Köln schon vorentscheidend sein

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koebsc » Seite 2

Aufstieg: Die nächsten drei Spiele könnten für den 1. FC Köln schon vorentscheidend sein

Nach dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn haben die Kölner die Tabellenführung wieder übernommen und sprachen anschließend von „Big Points“. Tatsächlich geht es beim FC gerade in die richtige Richtung. Nicht nur das: Für den 1. FC Köln sind die kommenden drei Spiele vorentscheidend.

Lange war der Kampf um den Aufstieg in der 2. Bundesliga historisch eng. Auch aktuell ist das Rennen noch komplett offen. Das kann sich aber schon sehr bald ändern. Für den 1. FC Köln sind die kommenden drei Spiele vielleicht sogar vorentscheidend. Und der 1. FC Nürnberg könnte eine entscheidende Rolle übernehmen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Das fast schon unwirklich erscheinende Verletzungspech, die Statistik gegen die „großen“ der Liga und die fehlende spielerische Klasse der vergangenen Woche – es hat am Samstag nicht viel für einen Erfolg der Geißböcke in Paderborn gesprochen. Der FC fuhr aber nicht nur drei Punkte ein und ging nicht nur als verdienter Sieger vom Platz, vielmehr waren die Geißböcke der große Gewinner des Spieltags. Denn während die Kölner ihren zweiten Sieg gegen eine Mannschaft aus der Top-Sechs einfuhren (dazu noch einen verdienten), patzte die Konkurrenz. Abgesehen vom 1. FC Kaiserlautern, die Pfälzer setzten sich im direkten Duell gegen Fortuna Düsseldorf durch und sprangen so auf den Relegationsplatz. Der FC geht als Spitzenreiter in die letzten Saisonspiele und hat möglicherweise sogar schon mehr als ein paar Big Points eingefahren.

Berlin ist für den 1. FC Köln ein schlagbarer Gegner

Denn schon die kommenden drei Spieltage können für den FC einen vorentscheidenden Charakter haben. Zumindest auf dem Papier steht Köln vor drei lösbaren Aufgaben. Am Samstag erwarten die Geißböcke Hertha BSC im eigenen Stadion. Vor der Saison waren die Berliner als einer der Top-Favoriten im Aufstiegsrennen gehandelt worden. Immerhin verfügt die „Alte Dame“ über einen der wertvollsten Kader der 2. Bundesliga. Doch auf der Tabelle spiegelt sich das nun mal so gar nicht wieder. Berlin ist aktuell Tabellendreizehnter. Nach einer Formkrise mit sechs Niederlagen und einem Remis – inklusive Trainerwechsel – stabilisierte sich die Hertha zuletzt, gewann zwei Mal in Serie. Dennoch ist Berlin für den FC ein schlagbarer Gegner, wie die Kölner schon zwei Mal in dieser Spielzeit bewiesen haben.

Sechs Tage nach dem Berlin-Spiel reist der FC nach Fürth und trifft dort auf eine Wundertüte, den Tabellenzwölften. Am Ostersonntag steht das Heimspiel gegen Preußen Münster auf dem Spielplan. Drei unangenehme Gegner, aber für einen Aufstiegskandidaten wohl auch drei schlagbare Gegner. Zumindest ist das Programm der kommenden drei Wochen bei der direkten Konkurrenz ein anderes. Und tatsächlich nimmt der 1. FC Nürnberg eine nicht ganz unwichtige Rolle ein. Der Club spielt in den letzten sieben Spielen gegen sechs direkte Konkurrenten und in den kommenden drei Wochen gegen den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den SC Paderborn also der Reihe nach den Plätzen zwei, drei und vier. Für Kaiserlautern geht es zudem noch gegen den 1. FC Magdeburg und für den SC Paderborn gegen Fortuna Düsseldorf – also auch gegen weitere direkte Konkurrenz.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Sollten die Kölner also die kommenden drei Spiele wirklich gewinnen, dürfte der FC einen sehr sehr großen Schritt Richtung Rückkehr in die Bundesliga gemacht haben. Allerdings werden die Begegnungen alles andere als Selbstläufer. Schließlich sind über die drei FC-Gegner schon andere Mannschaften aus der Top-Sechs in dieser Serie gestolpert. Auf die letzten sieben Spiele betrachtet, hat der HSV das leichteste Restprogramm. Zumindest was die Platzierungen der Gegner angeht. Das Durchschnittsranking der verbleibenden Gegner beträgt bei den Rothosen 12,5 beim FC 10,7. Damit liegen die Kölner aber auf dem dritten Platz der Top-Neun. Das Durchschnittsranking von Nürnberg beträgt 6,1 das von Kaiserslautern 9,2. Und mit den Pleiten von Paderborn und Hannover am Freitag würde die Wahrscheinlichkeit für einen Aufstieg mit den Erfolgen in den kommenden drei Siegen um ein Vielfaches steigen.

Schließt sich für Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha der Kreis beim 1. FC Köln?

Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
, ,
Startseite » #koebsc » Seite 2

Schließt sich für Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha der Kreis beim 1. FC Köln?

Julian Pauli steht wohl unmittelbar vor seinem Comeback. Vor vier Monaten hatte sich der Abwehrspieler eine Gehirnerschütterung zugezogen. Und das im Heimspiel gegen Hertha BSC, nun steht diese Begegnung erneut an für den 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?

Die personelle Situation könnte sich weiter entspannen. Denn es gibt einige Rückkehrer beim 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


So wirklich schlimm sah der Zusammenprall gar nicht aus. Und auch der Kölner Staff und der Spieler selbst hatten das Ereignis wohl anders eingeschätzt. Denn Julian Pauli machte zunächst noch weiter. Der Kölner Innenverteidiger, die Entdeckung dieser Spielzeit war im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC mit Berlins Abwehrspieler Marton Dardai zusammengerasselt. Pauli blieb zwar zunächst liegen, doch nachdem der Abwehrspieler die Tests des obligatorischen Protokolls bei Kopftreffern bestanden hatte, ging es weiter. Pauli verursachte einen Elfmeter und ging wenige Minuten später dann doch vom Platz. Was eher harmlos aussah, entpuppte sich dann doch als besonders hartnäckig. Der 19-Jährige laborierte Wochen, Monate an den Folgen der Gehirnerschütterung.

Gute Erinnerungen ans Hinspiel

Die lange Ausfallzeit ist zwar nicht die Regel, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Gerade, wenn der Gleichgewichtssinn eine Rolle spielt. Und genau dort soll der Abwehrspieler lange noch Probleme gehabt haben. Immer wieder deutete sich eine Rückkehr an, immer wieder wurde sie verschoben. Unter anderem im Januar, doch es folgte die Ernüchterung. Gerhard Struber sprach davon, internationale Experten mit an Bord zu holen. Im Februar näherte sich der Abwehrspieler erneut dem Kader an und wurde wieder aus dem Rennen genommen. Nun ist Pauli wieder fester Bestandteil des Mannschaftstrainings. Schon in der vergangenen Woche hatte der Kölner Coach angedeutet, der gebürtige Londoner könne schon gegen Paderborn wieder zum Kader gehören. Das war noch nicht der Fall. So kam Talent Mikail Özkan zu seinem Profidebüt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Ausgerechnet gegen Hertha BSC und dann auch noch dort, wo die Verletzungs-Odyssee begonnen hat, nämlich im Kölner Stadion, könnte es am Samstagabend zum Comeback kommen. Denn genau vier Monate nach dem 2:1-Erfolg der Kölner im DFB-Pokal stehen sich die beiden Teams im RheinEnergieStadion erneut gegenüber. Die Erinnerung an das Pokalspiel wird für Pauli vielleicht nicht die beste sein, die ans Hinspiel dagegen umso mehr. FC-Trainer Gerhard Struber ließ damals erstmals die etwas defensivere Ausrichtung agieren und auch in der Dreierkette wusste die Entdeckung der Saison zu überzeugen. Der FC gewann damals in Berlin knapp, aber verdient 1:0 und die Kölner wendeten möglicherweise personelle Konsequenzen ab. Mit dem Comeback gegen die Hertha würde sich für Pauli also ein Kreis schließen. Paulis Kontrahent aus dem Pokalspiel Dardai wird aufgrund einer zehnten Gelben Karte fehlen.