Vom erhofften Leistungsträger zum Wackelkandidaten: FC-Spieler auf dem Prüfstand?

Linton Maina und Jan Thielmann
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Vom erhofften Leistungsträger zum Wackelkandidaten: FC-Spieler auf dem Prüfstand?

Vor allem Linton Maina gehörte noch in der Aufstiegssaison zu den absoluten Leistungsträgern. Jan Thielmann ist als Eigengewächs seit Jahren ein erhofftes Zukunftsversprechen. Doch für beide lief es in der Saison nicht immer rund beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann und Linton Maina?

Durch die Kaderumstrukturierung im vergangenen Sommer entstand auch für zwei langjährige FC-Profis eine neue Konkurrenzsituation. Auch in der kommenden Saison dürften die beiden es schwer haben.

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Wie heiß die Spur nach LA oder Venezuela wirklich ist, ist nicht so ganz überliefert. Der FC beschäftigt sich zweifelsohne mit David Martínez, doch so konkret wie Fernando Petrocelli den „bevorstehenden“ Deal beschreibt, ist es wohl noch nicht. Doch das Interesse ist durchaus auch ein Signal an den aktuellen Kader, die aktuellen Spieler. Martínez ist gelernter Rechtsaußen, macht über die rechte Seite sein Tempo und strahlt dabei auch eine ordentliche Torgefahr aus. Natürlich könnte der Spieler mit seinem Tempo und seinen Dribblings in das Profil eines Said El Mala passen, der ziemlich wahrscheinlich die Kölner schon bald verlassen wird. Doch seine Paraderolle ist eigentlich die auf der rechten Seite, nicht die des Kölner Shootingstars. Die Suche der FC-Bosse nach einem schnellen Spieler für die rechte Offensive erhöht den Druck auf einige Akteure, die gerne die Rolle des Leistungsträgers übernehmen würden, das aber in der Saison viel zu selten taten.

Starke Konkurrenz für Linton Maina

Linton Maina hatte dabei durchaus das Pech mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Offensivkräfte vor die Nase gesetzt zu bekommen, die in ihrer vollen Leistungsentwicklung in dieser Spielzeit geradezu unerwartet explodierten. Selbst Kaminski hatte es mitunter schwer, sich an El Mala vorbeizumogeln, wurde auf zahlreichen Positionen eingesetzt und war doch über die gesamte Saison der komplettere Spieler. Maina blieb nur die Rolle des Jokers und das mit der Bewerbung des Top-Scorers der Vorsaison. Der gebürtige Berliner hatte seinen Vertrag aber sicherlich in der Absicht verlängert, auch in der Bundesliga voll anzugreifen. Erst zu Beginn des Jahres änderte sich seine Rolle, seine Leistungen stimmten, ein Rippenbruch bremste Maina bekanntlich aus. Es folgten meist Begegnungen in der Rolle des Jokers. So wirklich zufrieden dürfte der Spieler also mit seiner Einsatzzeit nicht gewesen sein.

Aber auch die Kölner Verantwortlichen dürften die Leistungen des Offensivspielers in dieser Saison kritisch betrachten. Lukas Kwasniok hatte zu Beginn der Saison immer wieder betont, dass das Tempo des Spielers durchaus eine Waffe sein könne. Nur ist es eine stumpfe, wenn daraus am Ende zu selten Torgefahr entsteht. Zwar stehen sowohl El Mala als auch Kaminski auf der Liste möglicher Abgangskandidaten, der Weg wäre in der Theorie für Maina frei. Doch die Lücke, die bei den Abgängen entstehen würde, wäre eine kaum zu schließende. Auf der anderen Seite scheiden sich die Geister an Jan Thielmann. Der 23-Jährige kommt mittlerweile auf 185 Pflichtspiele für den FC, absolvierte für die Kölner mehr als Lukas Podolski, Toni Polster oder Thomas Häßler. Trotz der vielen Spiele hat sich bei vielen Fans der Eindruck verfestigt, dass dem Spieler der letzte Punch fehlt.

Auf der Suche nach einem Nachfolger?

Zweifellos steht Thielmann für Leidenschaft und Willen, ist einer der Akteure, die sich voll und ganz für den Verein zerreißen. Der Föhrener ist sich auch nicht zu schade, Positionen zu bekleiden, die sicher nicht zu seinen Lieblingsrollen gehören und ihm sportlich offensichtlich auch nicht besonders liegen. Und doch ist auch der Ertrag des Eigengewächses, das in dieser Saison den Großteil der Spiele in der bevorzugten Offensiv-Position bestritt zu gering. Gut möglich also, dass bei den zahlreichen Analysen, die im Zuge der Trainerfindung auf dem Programm standen, auch Personalien, die spielerische eben in der Bundesliga nicht immer überzeugten, diskutiert wurden. Das Gerücht David Martínez könnte also durchaus ein Zeichen in diese Richtung sein. Ob der 20-Jährige dann bei einer Verpflichtung auch das Zeug zum Stammspieler hätte, steht natürlich auf einem anderen Blatt.


Die besten Sprüche von Lukas Podolski – Die Ikone des 1. FC Köln beendet seine Karriere

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Die besten Sprüche von Lukas Podolski – Die Ikone des 1. FC Köln beendet seine Karriere

Am Freitagabend gab Lukas Podolski sein Karriereende bekannt. Der Weltmeister von 2014 ist eine der ganz großen FC-Ikonen. Und das nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten. Das sind die besten Sprüche von Lukas Podolski.

Als Lukas Podolski vor 30 Jahren dem 1. FC Köln beitrat, ahnte man bei den Geißböcken wohl nicht, welches große Talent ans Geißbockheim gekommen war. Nach einer bewegten Laufbahn gab der 40-Jährige nun sein Karriereende bekannt. Profi beim FC, Wechsel zu den Bayern, Rückkehr nach Köln, dann Arsenal, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Vissel Kobe, Antalyaspor und schließlich Gornik Zabrze. Podolski gewann Meistertitel, Pokale und natürlich die Weltmeisterschaft 2014. Und irgendwie war er während dieser ganzen Jahre doch immer noch ein Teil des 1. FC Köln – und kehrt möglicherweise in anderer Funktion auch wieder zurück ans Geißbockheim.

„Fußball ist einfach: Rein das Ding – und ab nach Hause“

Foto: Getty Images/Leon Kuegeler

„So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere“ 

Fußballspruch des Jahres 2006

„Ich überlege, mir die Zahl zu tätowieren“

Nach einer Torflaute von 1425 Minuten

„Das Gute an England ist: Wir haben viele englische Wochen“

„Ich werde Jogi Löw bitten, mich nur noch gegen die Top 20 der Welt einzusetzen.“

Nachdem Uli Hoeneß meinte, 80 Prozent der Länderspiele habe er gegen Mannschaften wie Liechtenstein gemacht
Lukas Podolski

„80 Prozent von Euch – und ich – kraulen sich auch mal an den Eiern“

Nachdem Jogi Löw bei der EM 2016 ins Spotlight geriet

„Mir ist egal, ob die schlechte Verlierer sind. Die fahren jetzt nach Hause.“

Nach dem Erfolg über Argentinien bei der WM 2006

„Es ist bitter, wenn jeder Ball, der reingeht, ein Tor ist.“

»Ansonsten möchte ich keinen Höhepunkt herauspicken, das wäre unfair den anderen Momenten gegenüber.«

Auf die Frage nach dem Highlight seiner Karriere

„Die Liebe zum Fußball ist wie zu Familie und Frau. Die ist immer da.“

Lukas Podolski 03/04

„Die Jungs haben ihre Sache eigentlich ganz gut gemacht und gezeigt, dass sie Qualität haben. Aber am Ende hat es nicht gereicht. Uns fehlt einfach die Qualität“

„Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.“

Lukas Podolski wechselte 1996 vom FC Bergheim zum 1. FC Köln. 2003 feierte der Youngster sein Debüt bei den Profis, 2006 folgte der Wechsel zum FC Bayern München. Nur drei Jahre später kehrte Podolski wieder zurück zum 1. FC Köln. Für den FC lief der Stürmer insgesamt 181 Mal auf, erzielte dabei 86 Tore und bereitete weitere 46 Treffer vor. Im Juni 2004 wurde Podolski Nationalspieler und gewann mit der DFB-Elf 2014 den Weltmeistertitel. Bei seinem letzten Spiel für die DFB-Auswahl erzielte Podolski in einem Testspiel 2017 gegen England das 1:0 mit seiner unwiderstehlichen linken Klebe. Nach seiner Zeit als Offensivakteur für Gornik Zabrze in Polen beendet der 40-Jährige nun seine Karriere.

Königstransfer und Shootingstar – So benoten wir die Offensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Königstransfer und Shootingstar – So benoten wir die Offensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga lieferten die Geißböcke eine eher durchwachsene Spielzeit ab. Dennoch ist das Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Saisonbenotung: So bewerten wird die Offensive des 1. FC Köln.

Die abgeschlossene Spielzeit hatte so manches Auf und Ab im Gepäck. Die Geißböcke starteten unerwartet stark in die Saison, ließen dann aber nach. Lukas Kwasniok musste seinen Platz als Chefcoach an seinen Co-Trainer René Wagner abgeben. Doch auch unter dem neuen Mann an der Seitenlinie lief es punktetechnisch nicht rund. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil II: Mittelfeldspieler und Angriff.

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Durchwachsenes Mittelfeld

Erik Martel Einzelkritik, Note 3-

Eric Martel

Mit auslaufendem Vertrag startete Martel in die Saison. Er begann stark und unterstrich früh seinen Wert für die Mannschaft. Aufgrund der Verletzungsserie in der Innenverteidigung musste der Straubinger phasenweise genau auf diese Position ausweichen. Seine Auftritte wurden schwächer. Zusätzlich stagnierte seine spielerische Entwicklung.


Tom Krauß, Einzelkritik Note 2-

Tom Krauß

Auf nahezu jeder Position kam der 23-Jährige diese Saison zum Einsatz. Der Sommerneuzugang brauchte eine kurze Anlaufzeit. Nach dem ersten Saisondrittel entwickelte er sich aber zum Stammspieler und überzeugte mit guten Leistungen. Mit Knieschmerzen brachte er die letzten Wochen der Saison zu Ende, um den Klassenerhalt und somit auch seinen Verbleib zu sichern. Sein Kampfgeist macht definitiv Lust auf mehr.


Isak Johannesson Einzelkritik, Note 3-

Isak Johannesson

Vor der Saison wurde er von vielen Fans als Königstransfer gefeiert. Für rund 5,5 Millionen Euro holte der FC den Isländer vom Rivalen Fortuna Düsseldorf. Mit seinem emotionalen Last-Minute-Siegtor in Regensburg begann er vielversprechend. Zu Beginn des Winters bröckelte seine Form jedoch. Der Nationalspieler wurde immer häufiger auf die Bank gesetzt. Seit der Entlassung von Lukas Kwasniok gehörte er wieder zum Stammpersonal und kam auf 31 Einsätze in dieser Spielzeit.


Denis Huseinbasic Einzelkritik 5+

Denis Huseinbasic


Für den Bosnier hätte 2026 kaum frustrierender verlaufen können. In den ersten 16 Partien kam der 24-Jährige noch auf immerhin acht Startelfeinsätze. Nur dreimal blieb er ohne Einsatz. Seitdem stand er gerade einmal 73 Minuten auf dem Feld. In den letzten fünf Spielen wurde er dreimal nicht in den Spieltagskader berufen. Eine Trennung im Sommer ist wahrscheinlich.


Einzelkritik Chavez 4

Felipe Chávez

Im Winter wollte man für das Mittelfeldzentrum nachlegen und verpflichtete den Peruaner. Die Bayern-Leihgabe zeigte vielversprechende Ansätze, viel mehr jedoch nicht. Insgesamt kommt das Talent auf gerade einmal sieben Einsätze. Kein einziger davon in der Startelf. Beide Seiten werden sich sicherlich etwas mehr von der Leihe versprochen haben. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, ist noch offen.


Einzelkritik Kainz 4

Florian Kainz

In seiner letzten Profisaison kam der Österreicher nur sporadisch zum Zug. Trotz seiner geringen Einsatzzeit konnte er dem FC immerhin zwei Torbeteiligungen beisteuern. Gegen den HSV traf er per Traumfreistoß zum 2:0 und bereitete das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach vor.


Jakub Kaminski Einzelkritik 1-

Jakub Kaminski

Der Königstransfer des 1. FC Köln. Er musste als absoluter Leistungsträger auf nahezu jeder Position spielen. Ein Garant für den Klassenerhalt, der nicht nur mit seinen beachtlichen zwölf Torbeteiligungen (sieben Tore, fünf Vorlagen) glänzte. Ein echter Gewinn für die Kölner sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro wird der FC ziehen. „Sky“ berichtete zuletzt von Anfragen in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Das entspricht der vereinbarten Ausstiegsklausel.


Von ernüchternd bis beflügelnd

Einzelkritik Linton Maina, Note 4

Linton Maina

Mit viel Rückenwind kam der Berliner aus der Aufstiegssaison. Dort gelangen ihm drei Tore und elf Vorlagen und er verlängerte seinen Vertrag. Zu seinem Pech hieß die Konkurrenz auf seiner Stammposition Jakub Kaminski und Said El Mala. Somit kam er teilweise auf ungewohnter Position als Schienenspieler zum Einsatz und konnte nur selten überzeugen. Nach dem Jahreswechsel bekam er das Vertrauen und durfte offensiv beginnen. Dieses zahlte er zurück und sammelte in vier Spielen jeden seiner drei Scorer. Nachdem ihn eine Verletzung ausbremste, kam er nicht mehr wirklich in Fahrt.


Marius Bülter Einzelkritik 4

Marius Bülter

Um die mangelnde Bundesligaerfahrung des Kaders auszugleichen, verpflichtete man Bülter von der TSG Hoffenheim. Mit vier Torbeteiligungen aus den ersten beiden Partien startete der 33-Jährige ideal in die Saison. Diese Bilanz konnte er jedoch nicht lange aufrechterhalten. Zwischen dem elften und dem 28. Spieltag gelang ihm keine einzige Torbeteiligung. In den letzten drei Spielen konnte er immerhin zwei Tore erzielen. Insgesamt kommt er auf fünf Treffer und vier Assists.


Jan Thielmann Einzelkritik, Note 4

Jan Thielmann

Den Saisonverlauf der diese Spielzeit beim 1. FC Köln typisch zu sein scheint, hat auch Thielmann vorzuweisen. Er begann mit drei Scorern aus den ersten vier Begegnungen. Die restliche Zeit sieht dagegen ziemlich mager aus, obwohl er häufig zum Stammpersonal gehörte. In den verbleibenden Spielen gelang ihm lediglich ein Treffer. Insgesamt also eine doch eher ernüchternde Saison.



Einzelkritik Waldschmidt 4+

Luca Waldschmidt

Der ehemalige Nationalspieler ist einer der wenigen für die diese Entwicklung nicht gilt. Zu Beginn der Saison spielte der 30-Jährige eine untergeordnete Rolle, obwohl er zu den besten Scorern der Geißböcke zählte. Mit einem Interview, in dem er seine Unzufriedenheit ausdrückte, sorgte er für Aufsehen. Der Trainerwechsel auf René Wagner beflügelte den 30-Jährigen. Er übernahm Verantwortung und sammelte in drei Spielen in Folge jeweils eine Torbeteiligung. Insgesamt kommt er auf eine solide Ausbeute von neun Scorern. Sein Problem bleibt nach wie vor die Konstanz über eine gesamte Saison.


Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Rund 4,5 Millionen Euro überwies der 1. FC Köln an den 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich den Stürmer. Der 27-Jährige durchlebte einen sehr schwierigen Beginn in der Domstadt. Er kam häufig von der Bank und erzielte in der Hinrunde lediglich einen Treffer. Mit seinem Doppelpack gegen Mainz begann die Wende. Ache wurde essenzieller Stammspieler und durch seine physische Stärke als Wandspieler eine wichtige Säule im Kölner Aufbauspiel. Sein Fehlen in den letzten vier Saisonspielen fiel deutlich ins Gewicht. In seiner ersten Bundesligaspielzeit erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Wenn ein 19-Jähriger in seiner ersten Bundesligasaison auf 13 Tore und fünf Vorlagen kommt, gibt es da wenig zu kritisieren. El Mala rettete dem FC diese Saison einige Punkte und trug einen maßgeblichen Anteil zum Klassenerhalt bei. Anfang November wurde er erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, auch wenn sein Debüt ausblieb. Das wird auch vorerst so bleiben, da Bundestrainer Julian Nagelsmann den Shootingstar nicht für die anstehende WM nominiert hat. Somit bleibt die absolute Krönung der Saison leider aus. Dennoch erwies sich El Mala als sportlicher und finanzieller Segen. Ein Verkauf im Sommer gilt als wahrscheinlich. Mit den angestrebten 50 Millionen Euro könnte sich der FC im Sommer enorm verstärken. Aufgrund der nicht immer konstanten Leistungen eigentlich einen 2+, die Entwicklung des Talents bringt aber einen Extrapunkt.

Es wurden lediglich die FC-Profis bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Hier geht es zur Bewertung der Defensive.


So ist der Stand bei den gehandelten Transferkandidaten des 1. FC Köln

Thomas Kessler und Tim Steidten bei einem Spiel des 1. FC Köln
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So ist der Stand bei den gehandelten Transferkandidaten des 1. FC Köln

Während die Konkurrenz bereits aufrüstet, ist beim FC noch nicht viel passiert. Dabei gibt es schon einige Namen, die gehandelt wurden. Doch wie viel Wahrheit steckt in den Spekulationen? So ist der Stand bei den Transferkandidaten des 1. FC Köln.

Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian und Eric Martel – vier Spieler stehen bereits als sichere Abgänge bei den Geißböcken fest. Bei den Neuzugängen gibt es bislang noch keinen Vollzug. Auch erst wenige Gerüchte und Transferkandidaten werden gehandelt. So ist der Stand.

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David Martínez: Glaubt man den venezolanischen Journalisten ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Rechtsaußen bei den Geißböcken unterschreibt. Laut dem renommierten Journalisten Fernando Petrocelli seien nur noch Details zu klären. Ganz so weit ist es dann noch nicht. Martínez kann sich den Wechsel nach Köln vorstellen, der FC ist grundsätzlich interessiert. Vielmehr ist aber offenbar noch nicht passiert. Fußballerisch ist er durchaus mit Said El Mala zu vergleichen. Der 20-Jährige gilt mit und ohne Ball als sehr schnell, dribbelstark, mit einem guten Abschluss und er kann auch auf der linken Außenbahn spielen. Ein Transfer ist durchaus denkbar. Allerdings ist ein Vollzug noch ein Stück weit entfernt.  

Transfer an Bedingung geknüpft

Abubacarr Sedi Kinteh: Der Innenverteidiger steht auf der Liste der Kölner sehr weit oben. Eine mündliche Einigung ist wohl tatsächlich erzielt. Allerdings gibt es laut Sky ein großes „Aber“. Denn der TV-Sender berichtete zuletzt, dass Kinteh nur zur Option wird, wenn die Kölner Jahmai Simpson-Pusey nicht fest verpflichten. Das dürfte in erster Linie an den möglichen Ablösen liegen. Die Verpflichtung von „JSP“ würde die Kölner acht Millionen Euro kosten, die von Kinteh wohl auch um die sieben Millionen. Die erste Wahl soll wohl Simpson-Pusey sein. Doch Manchester City hat das letzte Wort. Für Kinteh hat sich der FC dem Vernehmen nach auch schon zwei Körbe beim abgebenden Verein Tromsø abgeholt.  

Silas Andersen: Wie heiß das Gerücht im Sommer dann wirklich war, ist nicht so ganz klar. Im Winter waren die Kölner sicher an dem Dänen interessiert. Nun aber sollten vor allem Clubs aus England, Schottland und der Türkei ein Auge auf den 21-Jährigen geworfen haben. Den Zuschlag erhält aber wohl wie berichtet Sporting Lissabon. Der portugiesische Vizemeister will etwas mehr als neun Millionen Euro für den Spieler überweisen und Andersen soll sich den Wechsel nach Portugal sehr gut vorstellen können. Fakt ist, dass der FC einen Sechser sucht.

Keine heiße Spur

Salih Özcan und Ellyes Skhiri: Da kommen die beiden Sechser und Ex-Kölner ins Spiel. Während es laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits lose Gespräche zwischen dem FC und der Spielerseite von Özcan gegeben hat, ist die Spur zu Ellyes Skhiri nach Informationen von come-on-fc.com noch eine sehr kalte und mehr Wunsch als Tatsache. Denn für den Tunesier gibt es einen anderen Markt und bei der WM wird sich der Spieler erneut ins Schaufenster stellen. Beide Akteure könnten zu einer Option werden. Allerdings sind andere Alternativen wohl genauso wahrscheinlich.

Ihlas Bebou: Vor drei Jahren ploppte der Name am Deadline Day bei den Geißböcken auf. Doch an dem Gerücht war damals nichts dran. Nun sollen sich die Kölner laut „Sky“ tatsächlich nach dem Spieler erkundigt haben. Der 32-Jährige verlässt die TSG Hoffenheim im Sommer. Zuletzt laborierte der Stürmer oft an Verletzungen, kam in der vergangenen Spielzeit nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Ob die Kölner tatsächlich den routinierten Spieler auf dem Zettel haben, erscheint fraglich. Neben dem FC sollen laut Sky auch Union Berlin und der FC Thun interessiert sein.

Martin Adeline: Im April wurde das Interesse der Geißböcke an dem offensiven Mittelfeldspieler bekannt. Der 21-Jährige gilt in Frankreich als großes Talent, spielt aktuell bei Troyes und hat in der 2. Liga in 32 Spielen zehn Tore erzielt und elf vorbereitet. Der Marktwert liegt bei rund fünf Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2027. Auch dem Hamburger SV wird ein Interesse nachgesagt. Tatsächlich gilt ein Abgang des Spielers als sehr wahrscheinlich. Aber, ob der nach Deutschland geht, ist eher unwahrscheinlich. Denn es gibt zahlreiche internationale Clubs, die ebenfalls interessiert sind. Alleine die halbe französische Ligue 1 soll die Fühler nach dem Spieler ausgestreckt haben. Zuletzt hieß es der Pokalsieger RC Lens sei weit vorne im Rennen.

Giovani Versini: Auch den 22-Jährigen sollen die Kölner bereits beobachtet haben. Der Mittelfeldspieler steht aktuell bei Pau unter Vertrag. Der Außenbahnspieler erzielte in 30 Begegnungen neun Tore, bereitete vier weitere vor. Der Marktwert liegt bei vier Millionen Euro. Ob die Kölner den Spieler wirklich beobachtet haben, ist nicht bekannt. Doch die Spur scheint aktuell nicht wirklich heiß zu sein. In Frankreich wird der Spieler eher mit AS Saint-Étienne in Zusammenhang gebracht.

Ismail Diallo: Das französische Portal footmercato.net hatte den Spieler im April mit einer Handvoll Bundesligisten in Verbindung gebracht. Das Gerücht überraschte ein wenig, denn der Spieler machte bislang „nur“ in der dritten französischen Liga auf sich aufmerksam. Doch Diallo gilt als großes Talent, das tatsächlich nicht nur Interesse aus der Bundesliga geweckt hat. Die Entscheidung ist aber schon gefallen Diallo schließt sich sicher dem FC Toulouse an.


DFB-Pokal: Julian Nagelsmann äußert sich erneut zum WM-Aus von Said El Mala

Emotional reagierte Said El Mala auf seinen ersten Treffer für die U21
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DFB-Pokal: Julian Nagelsmann äußert sich erneut zum WM-Aus von Said El Mala

Auch Tage nach der Nicht-Nominierung von Said El Mala für die WM 2026 ebbt die Kritik am Bundestrainer nicht ab. Vor dem DFB-Pokalfinale wurde der 38-Jährige auf seine Entscheidung angesprochen. Das sagt Julian Nagelsmann zur Ausbootung von Said El Mala.

Gleich mehrere Spieler des VfB Stuttgart kamen am Samstagabend in den Genuss, vor Bundestrainer Julian Nagelsmann vorzuspielen. Allerdings nicht für die WM. Denn Spieler wie Chris Führich oder Maxi Mittelstädt haben es ebenfalls nicht in den WM-Kader geschafft. Genauso wenig wie Said El Mala.

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Die Kritik an dieser Entscheidung ist nach wie vor noch nicht abgeebbt. Gerade in den Sozialen Medien wird Nagelsmann heftig angegangen, die Wahl in Frage gestellt. Vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin wurde der Bundestrainer in der Sportschau auf die Entscheidung angesprochen und auch gefragt, warum es Talente wie Lennart Karl geschafft hätten, aber Akteure wie Said El Mala dann nicht. „Die Krux ist, ich muss natürlich bewerten, was die Spieler im Verein machen. Das ist ein großer Teil der Bewertungsgrundlage. Ich muss aber auch bewerten, was die Spieler bei uns machen“, sagte Bundestrainer. „Lenny hat bei uns in einer sehr kurzen Zeit einen unheimlich guten Eindruck hinterlassen.“ Karl habe viel probiert, auf unterschiedlichen Positionen einen guten Eindruck hinterlassen und drängte sich im Training auf, El Mala sei dagegen ein wenig zurückhaltender gewesen.

„Said-El-Mala-Momente oder die Leroy-Sané-Momente“

Nagelsmann fand lobende Worte für den Kölner Shootingstar, der vor allem die Aufgaben, die der Bundestrainer ihm aufgetragen hatte, auch umsetzte. „Said hat es sportlich total verdient, dabei zu sein. Er kann sich sportlich gar nichts vorwerfen“, sagte Nagelsmann. „Er ist ein super Typ, ein sehr sehr guter Spieler, er wird noch seine Zeit haben.“ Dennoch reichte es nicht für den 19-Jährigen. Und das auch aus taktischen Gründen. „Wir wollen von der Grundhaltung eher spielen wie Bayern München, nicht so viel auf Konter ausgelegt – da hatte Said seine ganz vielen guten Momente in der Rückrunde. Wir müssen bewerten: kommen bei diesem Turnier eher die Said-El-Mala-Momente oder die Leroy-Sané-Momente.“ Aus Sicht des Bundestrainers offenbar die Sané-Momente. Allerdings waren die bei Galatasaray in dieser Spielzeit alles andere als konstant überzeugend. Sané spielte eine eher durchwachsene Saison.

Doch der 38-Jährige könnte sich vorstellen, dass El Mala seine Chance noch bekommen wird. „Er ist extrem jung, er hat noch einige Turniere vor sich. Wenn er so weitermacht wie jetzt, und er hat eine gute oder sehr gute erste Profisaison gespielt, werden noch viele Turniere kommen. Ob das dann unter meiner Leitung oder einer anderen Leitung ist, wird die Zukunft zeigen“, sagte der Bundestrainer.


Der FC Bayern schielt auf das nächste Ex-FC-Talent: Geldsegen für den 1. FC Köln?

Yann Bisseck soll auf der Liste der Bayern stehen
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Der FC Bayern schielt auf das nächste Ex-FC-Talent: Geldsegen für den 1. FC Köln?

Der FC Bayern München soll an Yann Bisseck interessiert sein. Der Rekordmeister sucht Verstärkungen für die Defensive. Rund 40 Millionen will Inter Mailand für den Innenverteidiger haben. Und je nach Wechsel wäre für den FC ein Millionenbetrag möglich.

Kehrt Yann Aurel Bisseck zurück nach Deutschland? Laut übereinstimmenden Medienberichten beschäftigen sich die Bayern mit einer Verpflichtung des Abwehrspielers. Aber auch andere Clubs sollen interessiert sein und könnten dem FC den Solidaritätsbeitrag bringen.

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So ein wenig war es vielleicht eine Achterbahn der Gefühle. Erst vor knapp zwei Wochen feierte Yann Aurel Bisseck mit Inter Mailand das dritte Double der Vereinsgeschichte der Nerazzurri. Nach anfänglichen Startproblemen hatte sich der gebürtige Kölner über die Saison festgespielt war ein absoluter Leistungsträger des italienischen Traditionsvereins. Nach der Meinung zahlreicher Experten hätte sich der Innenverteidiger damit auch die Nominierung in den Kader der deutschen WM-Mannschaft verdient. Ein emotionales Video gab es nicht von dem 25-Jährigen, obwohl es sicherlich einige FC-Fans gerne gesehen hätten. Denn Bisseck hat bekanntlich seine fußballerischen Wurzeln in Köln, spielte ab 2007 für sämtliche Juniorenmannschaften der Geißböcke und gab später auch sein Debüt bei den Profis. Der Durchbruch gelang beim FC bekanntlich nicht. Der erfolgte erst nach zahlreichen Leih-Stationen und schließlich nach dem festen Abgang.

Winkt dem FC ein Zuschlag?

Zur WM fährt der Abwehrspieler nicht, dennoch winkt auch weiterhin die große Bühne. Denn laut übereinstimmenden Medienberichten soll sich der FC Bayern München mit dem 25-Jährigen intensiv beschäftigen. Und anscheinend ist die Spur sehr heiß. So soll der Name intensiv an der Säbener Straße diskutiert werden. Bisseck wäre dann nach Jonas Urbig das nächste große Kölner Talent, das beim Rekordmeister spielt. Inter soll das Preisschild des Spielers auf 40 Millionen Euro festgelegt haben. Für den FCB eine durchaus stemmbare Summe. Neben den Bayern sollen noch mehr internationale Clubs die Fühler nach Bisseck ausgestreckt haben. Und je nach internationalem Verbandswechsel würde der FC wohl mit kassieren. Denn den Kölnern stünde dann als ehemaliger Juniorenverein der sogenannte Solidaritätsbeitrag zu. Sollte Mailand die gewünschten 40 Millionen erhalten, würde der FC einen Geldsegen von einer Millionen Euro – also 2,5 Prozent – erhalten.

Der FIFA-Solidaritätsbeitrag ist eine finanzielle Entschädigung, die an Vereine gezahlt wird, die an der Ausbildung eines Profifußballers beteiligt waren. So verdiente der FC in der vergangenen Spielzeit am Wechsel von Florian Wirtz nach Liverpool mit. Die Reds bezahlten rund 125 Millionen Euro für den deutschen Nationalspieler. Damit müssten die Geißböcke rund 2,5 Millionen Euro verdient haben.


Möglicher Transfer des 1. FC Köln geplatzt? Champions-League-Aspirant schnappt sich wohl „Wunschspieler“

Silas Andersen wird wohl zu Sporting wechseln
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Möglicher Transfer des 1. FC Köln geplatzt? Champions-League-Aspirant schnappt sich wohl „Wunschspieler“

Nach dem Abgang von Eric Martel wird der FC auf der Position der Sechs dringend nachlegen müssen. Dabei wird es wohl ein Spieler nicht werden für den 1. FC Köln: Silas Andersen steht offenbar vor dem Wechsel zu Sporting Lissabon. Demnach will der Champions-League-Aspirant tief in die Tasche greifen.

Seit vergangenem Winter galt er als mögliches Transferziel. Auch nach der aktuellen Saison wurde sein Name wieder in den Ring geworfen. Doch ganz offensichtlich wird nichts daraus. Silas Andersen steht vor einem Wechsel nach Portugal.

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Während sich die Bundesligaspieler in die Sommerpause verabschiedet haben, läuft die schwedische Liga gerade noch auf Hochtouren. Zwei Spieltage stehen an, dann kommt die WM und dann geht es im regulären Ligabetrieb bis zum Winter weiter. Da unter anderem in Schweden nach einem Ganz-Jahres-Saisontonus gespielt wird, ist es nicht selten, dass die Teams ihre Spielzeit mit einem anderen Kader beginnen als sie diese beenden. Denn an potenziellen Sommerkäufen und -verkäufen kommen die Clubs nicht vorbei. So wird sich auch BK Häcken auf Veränderungen nach der WM einstellen müssen. Ganz heiß diskutiert wird wieder einmal der Name Silas Andersen. Der zentrale Mittelfeldspieler ist seit Monaten heiß umworben. So heiß, dass die Verantwortlichen von Häcken sehr hoch pokern, zahlreiche Angebote abgewiesen, über manche noch nicht einmal diskutiert haben. Dem Vernehmen nach sollen auch die Geißböcke vorstellig geworden sein.

100 Millionen Kronen sollen bezahlt werden

Das schon im vergangenen Winter, als sich wohl leicht abzeichnete, dass Eric Martel den Verein verlassen könnte. Der FC soll im Winter vier Millionen Euro geboten haben. Da aber Häcken selbst Angebote von bis zu sieben Millionen Euro aus England zurückgewiesen haben soll, kam ein Deal nicht zu Stande. Zuletzt bestritt Sportdirektor Erik Friberg Angebote in dieser Höhe, doch so ganz von der Hand zu weisen sind die Summen nicht. Denn in einer ähnlichen Kategorie sollen sich die Vorstellungen einiger weiterer Clubs bewegt haben, die zuletzt Interesse zeigten, wie etwa Trabzonspor. Nun aber bringt sich Sporting Lissabon nicht nur in Stellung, wie portugiesische Medien übereinstimmend berichten, soll eine Einigung mit dem Sechser kurz bevorstehen. Andersen stehe demnach vor einem Wechsel in die portugiesische Hauptstadt. Und damit der Deal zu Stande kommt, ist Sporting offenbar bereit ganz tief in die Tasche zu greifen.

So wird über eine mögliche Ablöse von rund 100 Millionen Kronen berichtet, das entspricht mehr als neun Millionen Euro. Wohlgemerkt für einen Spieler, dessen Marktwert von der Online-Plattform transfermarkt.de auf zwei Millionen geschätzt wird. Der polyvalente Mittelfeldspieler (zentrales, defensives, linkes Mittelfeld) ist absoluter Leistungsträger bei seinem Club. Das Interesse an dem 21-Jährigen ist groß. Doch ein Angebot von neun Millionen Euro werden die Geißböcke wohl eher nicht mitgehen können. Zumal nicht geklärt ist, ob es eine mögliche Rekordablöse für Said El Mala oder eine zweistellige Millionenzahlung für Spieler wie Jakub Kaminski gibt. Zudem dürfte der portugiesische Vizemeister mit einem deutlich höheren Gehalt winken, als es in Köln gezahlt wird. Immerhin spielt Sporting die Champions-League-Qualifikation, macht sich also realistische Hoffnungen auf das große Geld durch den europäischen Fußball.

Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll unmittelbar vor der Verpflichtung von David Martínez stehen

Wechselt David Martínez zum 1. FC Köln?
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll unmittelbar vor der Verpflichtung von David Martínez stehen

Nachdem die Zukunft des Trainers geklärt ist, geht es bei den Geißböcken aktuell um die Zusammenstellung des Kaders. Und dort soll der FC nun fündig geworden sein. Der 1. FC Köln will offenbar David Martínez verpflichten.

Die Trainerfrage ist bei den Geißböcken beantwortet, nun geht es um den Kader. Und dort taucht nun ein komplett neuer Name auf. Denn offenbar steht die Verpflichtung von David Martínez kurz bevor. Glaubt man zumindest seriösen venezolanischen Journalisten.

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Wie unter anderem der renommierte Journalist Fernando Petrocelli berichtet, ist der FC an einer Verpflichtung von David Martinez interessiert. Nicht nur das, der Journalist schreibt bei „X“, dass der Rechtsaußen nun sein letztes Spiel für Los Angeles FC bestreitet, da der Wechsel zum FC unmittelbar bevorstehe. Der FC wolle, dass Martinez sich bereits im Juli zur „Vorbereitung melde“. Petrocelli schreibt unter anderem für die „Dario AS“, eine der größten spanischen Sporttageszeitungen. Martinez steht aktuell bei dem US-Team unter Vertrag, ist auf der Rechtsaußenbahn zu Hause und hofft auf eine große Karriere im europäischen Fußball. In der aktuellen Saison erzielte der 20-Jährige für LA fünf Tore in 13 Spielen, neun Mal stand der Spieler in der Anfangsformation. Und das, obwohl das Team bekanntlich mit einigen Top-Spielern wie Oliver Giroud gespickt ist. Erst in den vergangenen beiden Spielen gegen Nashville und St. Louise war der Angreifer erfolgreich.

Marktwert liegt bei rund vier Millionen Euro

„Nur noch wenige Details müssen geklärt werden, bevor er seine Karriere beim FC Köln fortsetzt“, schreibt der Journalist. Auch weitere Experten aus Venezuela berichten. Der Marktwert des Offensivspielers liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro. Martinez hat noch Vertrag bis Dezember 2027, die Kölner müssen also in die Tasche greifen. Möglicherweise soll der Außenbahnakteur als Ersatz für Said El Mala kommen. Zwar spielt Martinez bei LA auf der rechten Seite, er wurde in seiner Karriere allerdings auch auf der linken Schiene eingesetzt. Seit Februar 2024 spielt der 20-Jährige mittlerweile für LA, dort unter anderem auch bei der FIFA-Club-WM im vergangenen Sommer. Der 20-Jährige ist zudem Nationalspieler Venezuelas.

Der FC hatte erst am Freitag die Beförderung von René Wagner zum Cheftrainer bekannt gegeben. Der 37-Jährige soll mit den Geißböcken in die neue Spielzeit starten. Nun geht es um die Kaderplanung. Und dort soll Martinez ein ganz heißes Eisen im Feuer sein. Zudem sind die Kölner an einer Verpflichtung von Abubacarr Sedi Kinteh interessiert. Allerdings hängt der Deal wohl mit der Zukunft von Jahmai Simpson-Pusey zusammen.


Trainer gefunden – Jetzt gilt es, schnell eine Mannschaft zu formen

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Trainer gefunden – Jetzt gilt es, schnell eine Mannschaft zu formen

Während unter anderem der 1. FSV Mainz schon die ersten Kader-Entscheidungen finalisiert hat, gibt es bei den Geißböcken bislang nur Abgänge. Jetzt, wo die Trainer-Entscheidung gefallen ist, muss nun auch die Arbeit am Kader intensiviert werden beim 1. FC Köln: Deswegen war die schnelle Trainer-Entscheidung so wichtig.

Der Trainer ist für die kommende Spielzeit gefunden. Jetzt liegt das Hauptaugenmerk auf dem Kader.

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Am Donnerstag soll es soweit gewesen sein. René Wagner unterschrieb seinen Vertrag als Cheftrainer der Geißböcke, der nun zwei Jahre gilt. Während die Mannschaft bereits die ersten Bilder aus den verschiedensten Urlaubsdomizilen der Welt postet, hatte der Trainer also noch zu tun. Dem Gemeinsamen Ausschuss stand der 37-Jährige noch Rede und Antwort, erklärte seine Vision der kommenden Wochen und Monate und bemühte sich, nun auch die letzten Skeptiker zu überzeugen. Wie schwer diese Arbeit war, ist unklar. Allerdings war aus Vereinsnähe zu erfahren, dass es durchaus auch kritische Stimmen gegeben haben soll. Doch der Kölner Vorstand machte sein Versprechen wahr. Die Entscheidungsfindung in Sachen der wohl wichtigsten Personalie war keine lange. „René hat uns in diesen Gesprächen auf mehreren Ebenen und gegenüber allen Anspruchsgruppen überzeugt“, sagte Thomas Kessler, der aber ohnehin schon als überzeugt galt.

Einige Neuzugänge soll es geben

Am Montag hatte die Führungsetage nahezu mit einer Stimme auch den Grund für eine möglichst schnelle Entscheidung genannt. Man wolle den Trainer in die Kaderplanung mit einbinden. „Mit Blick auf die kommende Entwicklung unserer Mannschaft sehen wir jetzt die Chance, gemeinsam etwas aufzubauen und gezielt weiterzuentwickeln“, sagte Kessler weiter. Und das darauf nun ein großes Augenmerk gerichtet wird, beinhaltet die schnelle Trainerentscheidung in gewisser Weise auch. Dass man sich für Wagner entschieden hat, trotz der jüngeren Leistungen und Ergebnisse, könnte zumindest darauf schließen lassen, dass man den Grund für die Auftritte eben auch in der Mannschaft und nicht so sehr beim Übungsleiter sieht. Dass Bedarf auf gleich mehreren Positionen besteht, ist nicht erst seit dem festen Abgang von Eric Martel sicher. So soll es auf der Sechs eventuell sogar zwei Neuverpflichtungen geben.  

Weiter suchen die Kölner nach einem Zielstürmer, einem Innenverteidiger und mindestens einem Schienenspieler. Dazu muss der FC wohl oder über auf den ein oder anderen kurzfristigen Abgang reagieren. So werden nach wie vor Said El Mala und Jakub Kaminski als potenzielle Abgänge, aber auch Geldbringer genannt. Zuletzt tauchte auch der Name Marvin Schwäbe als Transferkandidat auf – der Keeper fühlt sich aber in Köln wohl und sieht aktuell dem Vernehmen nach keinen Grund zu wechseln. Jetzt wo Wagner installiert ist, könnten mögliche Transferideen plötzlich mehr werden.

Konkurrenz schon mitten in der Transferphase

Während die Konkurrenz nämlich teilweise schon aufgerüstet hat, konnte der FC bisher nur bedingt aktiv werden. Die unklare Trainersituation ist vermutlich einer der zentralen Gründe dafür. Schließlich dürfte die offene Trainerfrage auch Einfluss auf mögliche Neuverpflichtungen haben. Beim FSV Mainz wurden beispielsweise schon fünf Spieler unter Vertrag genommen – Akteure wie Eric Martel oder Ransford-Yeboah Königsdörffer, die eine wichtige Rolle übernehmen sollen..

Nun ist die Trainerfrage geklärt und auch der FC könnte die Arbeit noch einmal konkretisieren. Denn Ideen gibt es schon, erste lose Anfragen wurden gestellt und bei manchen Spielern ging es darüber schon hinaus. Und doch bleibt wie berichtet, noch ein massiver Unsicherheitsfaktor. Der hinter den Kölner Offensivspielern, die mit dem Weggang liebäugeln. Denn 70 Millionen Euro Transferlöse (El Mala rund 50 Millionen, Kaminski 20 Millionen) würden eine ganz andere Basis auf dem Transfermarkt bedeuten. Allerdings auch eine dann notwendige Reaktion.


Kommentar zur Trainer-Beförderung von René Wagner: Ein Wagnis und ein Auftrag zugleich

René Wagner und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kommentar zur Trainer-Beförderung von René Wagner: Ein Wagnis und ein Auftrag zugleich

Seit Freitagmittag steht der Trainer für die kommende Saison bei den Geißböcken fest. René Wagner wird die Mannschaft in die Spielzeit 26/27 führen. Das ist keine große Überraschung. Doch sind viele Fans von der Entscheidung wenig überzeugt. Gerade für den Geschäftsführer ist die Beförderung ein Wagnis und ein Auftrag zugleich. Ein Kommentar zu René Wagner als Cheftrainer des 1. FC Köln.

Nach dem eher holprigen Saisonabschluss scheint René Wagner seinen Kredit bei den Fans verspielt zu haben, bevor er in die neue Saison startet. Damit geht Thomas Kessler erneut ein Wagnis ein. Ein Wagnis an dessen Ende der 40-Jährige auch bewertet wird.

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Es liegt in der Natur der Sache und vielleicht auch in der Natur der Menschen, dass in den Sozialen Medien eher kritisiert als gelobt wird. Dass aber gefühlt gar kein gutes Haar an einer Entscheidung gelassen wird, fällt dann doch auf. Nun hat der FC mit René Wagner also den Interimstrainer zum Cheftrainer ernannt und damit einen doch recht großen Wirbel im Netz ausgelöst. Ein wenig wirkt es so, als würde die Grenze der scheidenden Geister zwischen Vereinsführung und Fans verlaufen. Dem ist nicht so. Es wird auch andere Meinungen unter den Anhängern geben, sicher abwartende, vielleicht auch verständnisvolle. Zugegeben, die Ergebnisse und Leistungen – gerade die jüngeren – waren unter dem Coach alles andere als eine beeindruckende Bewerbung. Selbst Lukas Kwasniok erzielte einen besseren Punkte-Schnitt, hätte den Klassenerhalt doch in trockene Tücher gebracht. Dennoch konnte Wagner die Entscheidungsträger in den Gesprächen der vergangenen Tage offenbar restlos überzeugen.

Wenig Kredit nach schwachen Leistungen

Auch, wenn ein großer Teil der Fans alles andere als restlos überzeugt ist, ist es gerade der falsche Zeitpunkt, um über richtig oder falsch zu urteilen. Die Beförderung muss den Anhängern nicht schmecken, sie ist aktuell ohnehin unumstößlich. Doch Vorstand und Geschäftsführung sind an dem Trainer näher dran, erleben ihn nahezu jeden Tag, haben analysiert und sich Visionen und Pläne angehört. Auch das entscheidet nicht über richtig oder falsch. Die Wahrheit liegt eben tatsächlich auf dem Platz. Und diese kommt vielleicht schneller als sie dem ein oder anderen lieb ist. Denn es steht außer Frage, dass Thomas Kessler erneut ein Wagnis eingeht. Wagner geht alles andere als unbelastet in die neue Saison. Dafür waren die Leistungen mitunter zu schwach, dafür war zu wenig Entwicklung, dafür gab es gefühlt handwerkliche Fehler. Kredit hat der Trainer bei den Fans keinen besonders großen.

Bislang keine Spuren hinterlassen

Im Grunde steht der Trainer bereits unter Druck, bevor überhaupt das erste Spiel der neuen Saison gespielt ist. Genauso wie im vergangenen Sommer als der Sportchef seinen Wunschtrainer Lukas Kwasniok an den Rhein lotste, hat Kessler erneut seine Wunschvorstellung durchgesetzt. Damals verpflichtete der Ex-Keeper einen Coach, um dessen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen der heutige Geschäftsführer durchaus wusste. Am Ende scheiterte der Plan Kwasniok eher an der Persönlichkeit als am fußballerischen Know-How des Trainers. Das ist unter Wagner nicht zu erwarten. Menschlich scheint der 37-Jährige ein Gegenpol zu Kwasniok zu sein. Das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Trainer wird ein anderes werden. Allerdings ist da eben Wagners Unerfahrenheit. Das Argument, er habe dem FC den Klassenerhalt beschert, ist angesichts der nötigen und der von Lukas Kwasniok geholten Punkte ein schwaches.

Wagner hat als Chefcoach noch keine großen Spuren hinterlassen, fußballerisch noch nicht aus wenig mehr gemacht und noch keine Handschrift hinterlassen. Kessler weiß sehr wohl, dass die Bundesliga alles andere als ein Experimentierfeld ist. Zumindest sind seine Worte, dass der frühzeitige Klassenerhalt für einen Verein wie den 1. FC Köln alles andere als selbstverständlich seien, nicht anders zu verstehen. Und so ist die Beförderung mehr als nur ein Wagnis. Sie ist auch ein Auftrag. An Wagner als Trainer, vor allem aber auch an Kessler als Geschäftsführer. Bei dem stehen jetzt vier Trainer in einem Jahr Amtszeit. Mit manchen lag er richtig, mit manchen falsch. An dem Erfolg oder Misserfolg von Wagner wird der 40-Jährige gemessen werden.