Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Beim FC wussten nicht alle Spieler zu überzeugen
, ,
Startseite » News » Seite 140

Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Der FC kommt im Rheinderby nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Dabei überzeugten die Geißböcke eher in der Offensive, in der Hintermannschaft tat sich vor allem ein Spieler schwer: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach.

Früher Rückstand, frühe Führung, erneut Rückstand, später Ausgleich – das Derby gegen Mönchengladbach hielt für den 1. FC Köln viele Wendungen bereit. Am Ende stand ein 3:3, das für den Kölner Coach zu wenig sein könnte.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Eigentlich stabile Defensive, eigentlich…

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Auch mit Tunnel: War beim ersten Gegentreffer aus kurzer Distanz chancenlos. Das galt auch für den zweiten Treffer sowie für das Traumtor von Castrop. Bekam sonst wenig auf den Kasten, war dann aber zur Stelle.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Sein öffnender Pass aus dem Zentrum ermöglichte Kaminski die Vorarbeit zum 2:1. War auch sonst in viele Offensivaktionen eingebunden, aber gerade bei den Flanken alles andere als glücklich.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Bewies einmal mehr, warum er aktuell so viel Spielzeit bekommt. Und das sollte nicht nur an Personalsituation liegen. Robust im Zweikampf, ordentliches Stellungsspiel, ein etwas verunglückter Rückpass hätte ins Auge gehen können. Tat er aber nicht.


Einzelkritik Rav van den Berg 3+

Rav van den Berg

Grundsolide Vorstellung des Niederländers. Hatte aber beim ersten Gegentor seine Aktien mit im Spiel, als er Honorat aus den Augen verlor. Starke Zweikampfwerte.


Einzelkritik Cenny Neumann, Note 5

Cenny Neumann

Kam aufgrund der kurzfristigen Verletzung von Tom Krauß zu seinem Startelf-Debüt und das im Rheinderby. Sah bereits in der ersten Aktion nicht gut aus, als er einen langen Ball falsch einschätzte und so Castrop die Tür zur Führung öffnete. Unterband beim 2:2 die Hereingabe von der linken Seite erneut von Castrop nicht und ließ sich dann auch vor dem 2:3 vom Ex-Kölner austanzen.


Engagiert, Tor, Gelb-Rot

Eric Martel

Zeigte beeindruckend, worauf es im Derby ankommt. Ging leidenschaftlich voran, schmiss sich auch im vordersten Drittel gefühlt in jeden Zweikampf und peitschte die Fans an. Krönte seine kämpferische Leistung mit seinem zweiten Saisontreffer. Holte sich anschließend erstaunlicherweise Gelb-Rot ab, für ein Foul, das in Halbzeit eins an ihm nicht geahndet wurde.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson Einzelkritik 3-

Isak Johannesson

Sein Traumpass aus dem Mittelfeld ermöglichte Said El Mala die Führung. Probierte es mit einem Distanzschuss selbst, verfehlte aber knapp. Holte sich für ein Ballspielen den gelben Karton ab. War in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu sehen.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Spielte eigentlich wieder hinter der vordersten Kette. Seinen ersten Ausflug auf die rechte Seite krönte er mit der Vorarbeit zum 2:1. War wieder viel unterwegs und an vielen Situationen beteiligt. Allerdings in den Aktionen nicht immer gewinnbringend.


Said El Mala, Einzelktirik Note 3+

Said El Mala

Zeigte mit seinem ersten Ballkontakt seine große Klasse. Den langen Ball von Johannesson nahm er aus der Luft perfekt an und tunnelte Nicolas aus der Drehung. Arbeitete stark mit zurück, was sogar im eigenen Sechszehner zu finden. In der zweiten Halbzeit nur noch mit einem eher mäßigen Schussversuch.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 3+

Ragnar Ache

Stand beim Führungstreffer, da wo ein Stürmer stehen muss und machte es souverän. Brachte auch eine Ecke von Kaminski mit dem Kopf Richtung Tor, aber eben nur Richtung. Beeindruckte mit einer akrobatischen Brustannahme. Wurde erstaunlich wenig gefüttert. Noch erstaunlicher seine Auswechslung.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Kam für Niang in die Startformation. Sehr engagierter Auftritt, wenn auch eher selten glücklich. Arbeitete viel mit zurück. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber immer mehr erstaunliche Fehler ein.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Die Zeichen stehen für Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln offenbar auf Abschied: So könnte es weitergehen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln ist nicht glücklich mit der Situation (Foto: Sebastian Widmann/Getty Images)
, ,
Startseite » News » Seite 140

Die Zeichen stehen für Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln offenbar auf Abschied: So könnte es weitergehen

Nach dem Derby gegen Gladbach betonte der Kölner Coach noch einmal, dass er der richtige Mann für das Traineramt bei den Geißböcken sei. Ganz so sicher schien sich Geschäftsführer Thomas Kessler hingegen da nicht mehr. Trennt sich der 1. FC Köln von Lukas Kwasniok?

Zwei Siege aus den vergangenen 18 Spielen könnten dann zu wenig gewesen sein. Die Zeichen stehen bei Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln offenbar auf Trennung. Auch, wenn der FC am Samstag leidenschaftlich gegen den Rivalen vom Niederrhein agierte, am Ende stand erneut kein Sieg.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok fand nach dem Remis gegen Mönchengladbach noch einmal deutliche Worte. Der 44-Jährige stemmte sich wie ein kämpfender Löwe verbal gegen das drohende Aus. Es sei das Normalste der Welt, dass man Dinge in Ruhe analysiere, sagte der Coach. „Das Wichtigste an einem Trainer in einem Verein ist die Überzeugung von dem Kollegen, der vor der Mannschaft steht. Man muss erst einmal einen finden, der mehr Überzeugung in sich trägt.“, so Kwasniok. „Ich werde um diesen verdammten Job kämpfen, mit allem was ich hab. Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit der richtigen Mannschaft im richtigen Verein.“ Er habe die Überzeugung zu 100 Prozent, dass er die Wende noch herbeiführen würde. Er spüre zudem die Rückendeckung des Vereins – ebenfalls zu 100 Prozent. Er habe nichts Gegenteiliges gehört oder gespürt.

„Es gibt natürlich Gründe“

Doch nach ganz großer Rückendeckung klang es bei den FC-Verantwortlichen dann nicht. „Wenn du jetzt wieder zum wiederholten Mal das Spiel nicht gewinnst und die Tabellensituation natürlich von Woche für Woche prekärer wird, steht eins über allem. Und das, was über allem steht, ist, dass der 1. FC Köln in der Bundesliga bleibt“, sagte Thomas Kessler schon im Anschluss an die Begegnung. „Ich glaube, alle beteiligten Personen haben die absolute Überzeugung, dass wir mit der Qualität, mit der wir beisammen sind, die Klasse halten können. Aber es gibt natürlich Gründe, und die muss man dann auch erörtern und auch offen erörtern, warum man es heute wieder nicht geschafft hat, drei Punkte zu holen.“ Der Geschäftsführer hatte erklärt, man wolle die Situation nun in Ruhe analysieren und er noch einmal eine Nacht darüber schlafen.

Doch nach Informationen von come-on-fc.com tat der Geschäftsführer das nicht, ohne sich vorher noch einmal mit weiteren Verantwortlichen auszutauschen. Am Samstag hat es Gespräche gegeben, am Sonntagmorgen sollen weitere folgen. Dann mit dem gemeinsamen Ausschuss, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. Das Training ist abgesagt. Allerdings steht aufgrund der Länderspielpause auch keine „normale“ Trainingswoche an. Und tatsächlich soll bereits hinter den Kulissen über mögliche Nachfolger diskutiert werden. So stehen der bisherige Assistenz-Trainer René Wagner sowie U19-Coach Stefan Ruthenbeck im Fokus. Ruthenbeck hatten den FC bekanntlich schon einmal 2017/18 übernommen, damals den Klassenerhalt aber knapp verpasst. Friedhelm Funkel soll in den aktuellen Planungen – zumindest stand jetzt – keine große Rolle spielen.

Schon vor drei Spieltagen hatte die „Bild“ von einem Ultimatum berichtet, Kwasniok müsse aus den bevorstehenden drei Spielen vier Punkte holen, es wurden zwei Zähler – und das gegen die direkte Konkurrenz. Kwasniok hatte eine etwaige Vorgabe immer bestritten. Nun erscheint sie zumindest möglich. Nach wie vor befinden sich die Geißböcke in der Tabelle in freiem Fall. Am Sonntag könnte St. Pauli die Geißböcke noch überholen, der FC würde erstmals in der Saison einen Rang unter dem Strich einnehmen.


Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Lukas Kwasniok ärgerte sich an der Seitenlinie
, ,
Startseite » News » Seite 140

Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Am Samstagnachmittag empfing der FC die Fohlen zum 100. Rheinderby. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Thomas Kessler und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Der FC hat das vermeintliche Schicksalsspiel nicht gewonnen. Im Derby gab es ein 3:3-Unentschieden. Und die Trainerfrage wird sich damit auch weiterhin stellen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


„Der Punkt ist zu wenig“

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst

Thomas Kessler

„Es war ein Wechselbad der Gefühle. Wenn du in einem so wichtigen Spiel so schlecht reinkommst, dann ist es sehr schön, dass die Mannschaft die richtige Reaktion zeigt. Dann gehst du in Führung und musst dir schon vorwerfen lassen, dass du die 2:1-Führung nicht länger über die Zeit bringst. Es war insgesamt ein wildes Spiel. Dann machen wir am Ende noch glücklicherweise das 3:3. Unterm Strich muss man schon sagen, dass der Punkt dann zu wenig ist.“

„Am Ende muss man der Mannschaft erst mal ein Kompliment machen, so wie ich gerade gesagt habe, nach so einem Nackenschlag direkt zu Beginn zurückzukommen. Aber das begleitet uns ja auch schon die ganze Saison. Das ist jetzt keine neue Erkenntnis, dass diese Mannschaft immer wieder in der Lage ist, auch die Spiele eng zu gestalten. Ich glaube, wir hatten im Laufe der Saison nicht einmal ein Spiel, wo wir deutlich verloren haben, sondern hatten immer die Möglichkeit, die Spiele auch zu gewinnen. Aber man muss jetzt schon ehrlicherweise sagen, wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, wo wir auch mal wieder ein Dreier holen müssen.“

„Dass die Qualität ausreicht“

„Also ich glaube, es gibt keinen beim 1. FC Köln, der nicht die Überzeugung hat, dass die Qualität dieser Mannschaft ausreicht, um die Klasse zu halten. Jetzt haben wir leider eine längere Durststrecke und wir können alle die Tabelle lesen. Und deswegen, so wie ich eben schon gesagt habe, ist der Punkt heute leider zu wenig.“

Zu den Diskussionen von Kwasniok mit dem Schiedsrichter: „Ja, also die Situation, die kann ich gerne einordnen. Das ist eher dann kurz nach dem Spiel die Emotion, dann auch dem Schiedsrichter gegenüber, weil den haben wir im Gespräch ja noch gar nicht thematisiert. Ich fand, dass wir heute viele Situationen hatten, wo ich mich wirklich gewundert habe, warum er entschieden hat, wie er entschieden hat. Und ich glaube, das steht dann dem Trainer auch zu, kurz nach dem Spiel da auch sehr emotional zu sein. Weil am Ende eigentlich in der Phase, wo du das 3:3 machst, winkt der Abseits und gibt dann noch eine Gelbe-Rote Karte. Viele Gelbe Karten auch im Laufe des Spiels, wo ich wirklich Fragezeichen hatte.“

„Wenn dieses Spiel heute eins hatte, dann war das Intensität auf den Rängen, auf dem Platz, wirklich Zweikämpfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schiedsrichter dann international bei so einem Spiel so pfeifen. Und deswegen steht es dem Trainer dann auch zu, dass er nach dem Spiel dann emotional ist.“

Zu Kwasniok: „Ja, ich glaube, wir müssen das jetzt einfach sachlich und rational analysieren. Wir haben jetzt eine Länderspielpause vor der Brust. Wir haben heute eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Wie ich eben gesagt habe, die Erwartungshaltung waren klar drei. Und wir werden uns jetzt Gedanken machen. Ich werde auch eine Nacht drüber schlafen.“


„Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen“

Eric Martel und Lukas Kwasniok nach dem Spiel

Eric Martel

Zur zweiten Karte: “Der Schiedsrichter kommt zu mir und sagt, das ist eine Abseitssituation und dann kann er für mich nicht das Foul danach bewerten, weil wenn es eine Abseitssituation ist, dann darf er mir danach nicht Gelbrot geben. Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen.“

Zum Platzverweis kurz nach seinem Treffer zum Ausgleich: “Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre. Ich meine, wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast noch noch wahrscheinlich zehn Minuten zu spielen. Mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch komplett zu drehen.“

Zum frühen ersten Treffer: “Wahnsinn, das war echt ein Hin und Her muss man sagen. Wie du schon sagst, direkt nach 30 Sekunden, aber ich muss trotzdem sagen, dass man der Mannschaft nie angemerkt hat, dass es uns irgendwie zurückgeworfen hat, ob es nach dem 1:0 war, ob es nach dem 3:2 war, wir sind immer wieder zurückgekommen und ich glaube, das zeigt echt den Charakter von dieser Mannschaft.“

Zur Trainerfrage: „Ich kann nur das bewerten, was ich sehe. Ich bin Spieler, ich sehe, wie wir trainieren, das ist echt gut. Da reißt sich echt jeder den Arsch auf. Ich sehe, wie wir spielen und das ist eigentlich auch echt gut von den Leistungen, muss man sagen. Was uns fehlt sind leider die Ergebnisse, die fahren wir nicht ein.“


„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen. Wir haben früh den Gegentreffer bekommen, dann aber die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben alles reingeschmissen, um zu gewinnen. Dementsprechend sind wir mit dem einen Punkt auch nicht zufrieden. Es war mein erstes Derby. Die Fans haben nach dem Aufwärmen noch mit uns gesprochen. Ich bin für die Unterstützung dankbar und es tut mir leid, dass nicht mehr drin war.“

Zu Kwasniok: „In dieser Situation kann ich mich nur auf das Spiel fokussieren und auf das, was der Trainer mir mitgibt. Es liegt ja nicht in meiner Hand. Ich hab nur über andere Dinge die Kontrolle.“


„Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein“

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg

Lukas Kwasniok

„Also alles wie immer, das machen wir immer so, wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte. Also das ist normalste der Welt, aber klar, wenn du dann die Frage wofür gestellt bekommst und um den Klassenerhalt kämpfst, dann wird es immer anders gewertet.“

„Es geht nicht nur um heute, es sind einfach die letzten Wochen und ich weiß, dass in der Öffentlichkeit in allererster Linie Ergebnisse an so Argumenten zur Rate gezogen werden. Ich glaube aber, als Vereinsverantwortlicher schaut man in allererster Linie darauf, wie arbeiten die Jungs gemeinsam mit dem Trainer, was für eine Überzeugung ist vorhanden und sie können mir noch so viele Hindernisse in den Weg legen, egal ob es dann Unparteiische sind oder Verletzungen, wo wir heute einfach einen 19-Jährigen reingeworfen haben. Das ist alles Teil des Lebens, das ist alles Teil dieses Jobs hier beim 1. FC Köln und ich glaube eins spürt man sehr wohl, ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein, für die Mannschaft und das werde ich bis zum Schluss tun. Und ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird. Für diese Saison.“

War es das für Lukas Kwasniok? Thomas Kessler vermeidet Treuebekenntnis: „Wir werden uns jetzt Gedanken machen“

Thomas Kessler beim Derby der Geißböcke gegen Gladbach
,
Startseite » News » Seite 140

War es das für Lukas Kwasniok? Thomas Kessler vermeidet Treuebekenntnis: „Wir werden uns jetzt Gedanken machen“

Reicht der Punkt im Derby oder muss Lukas Kwasniok den FC nun verlassen? Nach dem spannenden Derby äußerte sich der Geschäftsführer des 1. FC Köln: Thomas Kessler vermeidet das Treuebekenntnis aus.

In einem emotionalen Spiel gab es wieder kein Sieg für die Geißböcke. Zum siebten Mal in Folge verpasste der FC damit einen Dreier. Nach dem Spiel äußerte sich auch der Geschäftsführer der Kölner. Aber ein Treuebekenntnis vermied Thomas Kessler.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Ein Ultimatum soll Thomas Kessler dem Trainer nicht gestellt haben. Zumindest hatte Lukas Kwasniok das in der vergangenen Woche erneut verneint. Ein Gespräch diesbezüglich habe es nicht gegeben. Dennoch holten die Kölner erneut keinen Sieg. Im Derby reichte es am Ende „nur“ zu einem 3:3-Unentschieden. „Kurz nach dem Spiel muss muss ich sagen, der Punkt ist zu wenig. „Ich glaube, wir hatten heute die Chance, drei Punkte zu holen. Wir hätten die Chance gehabt, den Rivalen zu schlagen und am Ende den sogar in der Tabelle zu überholen“, sagte der Geschäftsführer Sport der Geißböcke. „Das ist jetzt nicht geglückt. Und ja, deswegen ist unterm Strich der Punkt für mich jetzt zu wenig.“ Der FC war gegen Gladbach bereits früh in Rückstand geraten, drehte den Spielzeit zwischenzeitlich, um dann wieder die Fohlen in Führung gehen zu lassen. Kurz vor Spielende erzielte Eric Martel den 3:3-Endstand.

Kessler will „Dinge analysieren“

Kessler habe schon in den vergangenen Tagen „gesagt, dass wir Dinge analysieren und das werden wir jetzt auch nach diesem Spieltag machen. Wir können natürlich die Tabelle lesen, so wie ich es gerade gesagt habe. Am Ende wissen wir auch, wie schwierig die Aufgaben auch in den kommenden Wochen werden. Klar ist, dass du irgendwelche Stellschrauben drehen musst, damit du auch wieder in der Lage bist, mal wieder ein Fußballspiel zu gewinnen“, sagte Kessler. „Wir haben heute wieder ein Spiel erlebt, wo es auf Messers Schneide war, wo es auf beide Seiten hätte kippen können und am Ende springt jetzt ein Punkt dabei raus, aber tabellarisch muss man schon sagen, dass wir zwingend mal wieder darauf angewiesen sind, auch drei Punkte zu holen.“

Fakt ist, dass der FC aus den jüngsten 18 Spielen nur zwei Siege und elf Punkte geholt hat. Zuletzt hatten die Kölner Spieler immer wieder gesagt, dass nun die Spiele kommen, die man gewinnen müsse. Weder gegen den HSV noch gegen Gladbach ist das gelungen. Nun steht erst einmal die Länderspielpause an. Nun soll erst einmal analysiert werden. „Das Ergebnis ist offen. Wenn du jetzt zum wiederholten Male das Spiel nicht gewinnst und die Tabellensituation natürlich irgendwie Woche für Woche prekärer ist, steht eins über allem und das was über allem steht, dann dass der 1. FC Köln in der Bundesliga bleibt.“

Auch Lukas Kwasniok äußerte sich zu seiner Situation: „Ich glaube, als Vereinsverantwortlicher schaut man in allererster Linie darauf, wie arbeiten die Jungs gemeinsam mit dem Trainer, was für eine Überzeugung ist vorhanden und sie können mir noch so viele Hindernisse in den Weg legen, egal ob es dann Unparteiische sind oder Verletzungen, wo wir heute einfach einen 19-Jährigen reingeworfen haben“, so der Trainer. „Das ist alles Teil des Lebens, das ist alles Teil dieses Jobs hier beim 1. FC Köln und ich glaube eins spürt man sehr wohl, ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein, für die Mannschaft und das werde ich bis zum Schluss tun. Und ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird. Für diese Saison.“


Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Said El Mala beim Schussversuch
, , ,
Startseite » News » Seite 140

Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Auf Trainer Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft lastete vor dem 100. Rheinderby nach zuletzt sechs sieglosen Partien eine Menge Druck. Und dem hielten sie nur zum Teil stand: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3.

Den Befreiungsschlag verpasst, aber zumindest einen Punkt Zuhause behalten: Mit 3:3 trennt sich der 1. FC Köln im 100. Rheinderby von Borussia Mönchengladbach – trotz Unterzahl in den letzten Minuten. Damit bleiben die Geißböcke auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg und können im Kampf gegen den Abstieg nicht zum Rivalen aufschließen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Trotz der zuletzt schwachen Kölner Ergebnisse versuchte Lukas Kwasniok, das Duell gegen Borussia Mönchengladbach als eine Möglichkeit zu sehen: „Ich glaube jede Aufgabe, jede Situation, die vor dir im Leben liegt, kannst du je nach Mindset unterschiedlich gewichten und bewerten und du kannst es natürlich als Problem wahrnehmen, hast Angst vor irgendwas“, sagte der Coach. „Du kannst es aber eben auch als Gelegenheit und Chance wahrnehmen und das ist halt ein Mindset von Leistungssportlern, die gewinnen wollen.“ Um diese Chance, wie es der Coach ausdrückte, zu nutzen, wollte er eigentlich nur eine Veränderung im Vergleich zum HSV-Spiel vornehmen. So rückte Linton Maina für Youssoupha Niang in die Startformation. Da aber Aushilfs-Rechtsverteidiger Tom Krauß kurzfristig vor dem Spiel ausfiel, kam Cenny Neumann überraschend zu seinem Startelf-Debüt.

Verrückte Anfangsphase

Und der Debütant stand in einer verrückten Anfangsphase direkt im Mittelpunkt. Denn nach nichtmal einer Minute schlug Franck Honorat auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen schönen Pass in den Rücken der hoch stehenden Kölner Abwehr. Dort setzte sich Jens Castrop im Laufduell mit Neumann durch und behielt vor Marvin Schwäbe die Nerven. Der Gladbacher tunnelte den FC-Schlussmann. Aber die Geißböcke ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und drehten die Partie innerhalb von knapp sieben Minuten. Erst spielte Isak Johannesson einen schönen langen Ball aus der Spielfeldmitte in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam Said El Mala zu wenig Druck von Joe Scally, sodass der Linksaußen den Ball annehmen, sich drehen und abschließen konnte – die direkte Antwort in der vierten Minute.

Und der FC legte nur drei Zeigerumdrehungen später nach. Kristoffer Lund schickte mit einem starken, langen Pass Jakub Kaminski. Der Pole brachte den Ball von rechts mit dem ersten Kontakt in die Mitte. Dort musste Ragnar Ache nur noch zur Führung einschieben. Erneut nur drei Minuten danach legte dieses Mal der Stürmer am Strafraumrand quer auf Johannesson. Der Isländer schoß jedoch rechts am Gladbacher Kasten vorbei. Dann zeigten sich aber auch die Gladbacher mal wieder. Nach einer langen Hereingabe von Scally aus dem rechten Halbfeld köpfte Castrop knapp drüber. In der 20. Minuten machten es die Gladbacher besser: Nach einem Seitenwechsel kam auf links wieder der 22-Jährige an den Ball. Neumann konnte ihn zwar noch nach außen abdrängen, die Flanke aber nicht verhindern. Diese rutschte durch auf Philipp Sander. Dessen ersten Versuch konnte Eric Martel noch blocken, im zweiten Versuch kassierten die Geißböcke dann doch den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten – den Treffer macht aber Gladbach

Danach ging es zumindest für ein paar Minuten etwas ruhiger zu. Erst nach einer halben Stunde kam Ache nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss, stellte Nicolas dabei aber vor keine Herausforderungen. Nicht eingreifen musste der Gladbacher Keeper kurz darauf bei einem Abschluss aus 18 Metern von Johannesson, der aus guter Position links vorbeischoss. Nur wenig fehlte wiederum auf der anderen Seite Kevin Diks. Der Verteidiger verlängerte im Kölner Strafraum eine Hereingabe von links, die Bogenlampe senkte sich fast ins Kölner Tor und touchierte wohl noch den Pfosten. Dadurch verpasste außerdem Yannik Engelhardt den Ball am zweiten Pfosten und es gab Abstoß für den FC (39.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatten die Kölner die erste gefährliche Aktion. Kaminski setzte sich schön gegen zwei Borussen durch und schickte El Mala. Der wurde noch im letzten Moment vorm Abschluss gestört. Weil der 19-Jährige den Ball dabei ans Knie bekam, gab es nur Abstoß. Ein paar Minuten später legte sich wieder Kaminski den Ball schön an der Grundlinie an Rocco Reitz vorbei. Seinen Versuch aus sehr spitzem Winkel hielt Nicolas sicher. Den nächsten Treffer erzielten trotz der FC-Chancen jedoch die Gladbacher. Links kurz vorm Kölner Strafraum kam Castrop an den Ball. Der Borusse zog nach innen und hämmerte den Ball ins lange Eck über Schwäbe hinweg unter die Querlatte und ins Tor (60.).

Martel doppelt im Mittelpunkt

Der Rückstand setzte den Geißböcken zwar etwas zu, sie versuchten aber weiter nach vorne zu spielen. Wirkliche Möglichkeiten gab es aber erstmal nicht. El Mala zog aus gut 24 Metern mal ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich (64.). Gefährlicher wurde es nach einer Flanke von links von Kaminski auf den zweiten Pfosten. Von dort legte Ache nochmal per Kopf quer, es kam aber kein FC-Spieler mehr hin. Wieder der auffällige Pole behauptete den Ball kurz darauf nach einem langen Kölner Schlag gut am gegnerischen Strafraum und spielte auf den kurz zuvor eingewechselten Luca Waldschmidt. Dessen Abschluss aus halblinker Position ging jedoch am Tor vorbei.

Im Anschluss an eine FC-Ecke reklamierten die Kölner knapp zehn Minuten vor Schluss dann Elfmeter. Der Ball ging allerdings nur an Tabakovics Schulter. Nach einer weiteren Ecke von Florian Kainz kamen die Geißböcke aber doch noch zurück: Die hohe Hereingabe köpfte Martel schön in die linke Ecke und ließ Nicolas keine Chance. Keine zwei Minuten später stand der Sechser erneut im Mittelpunkt: Bei einem Kopfballduell in der eigenen Hälfte hatte der 23-Jährige den Arm gegen Scally draußen und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Die Kölner waren also für den Rest der Schlussphase in Unterzahl. Und so kam in der Nachspielzeit Reitz nochmal aus der Entfernung zum Abschluss, der abgefälschte Versuch ging jedoch knapp vorbei. Im Anschluss an die folgende Ecke bekamen die Kölner den Ball nicht geklärt, konnten den Schuss von Hugo Bolin aber gerade noch blocken.

Damit überstanden die Hausherren die letzte knifflige Situation und es blieb beim insgesamt gerechten Unentschieden. Für den 1. FC Köln geht es dann nach der Länderspielpause am Sonntag, den 5.4., weiter. Dann müssen die Geißböcke um 17:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) in Frankfurt gegen die Eintracht antreten.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Neumann (70. Thielmann) – Martel, Johannesson (70. Chavez) – El Mala (77. Waldschmidt), Kaminski, Maina (77. Kainz) – Ache (77. Bülter); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (38.), Schwäbe (52.), Kaminski (61.), Özkacar (70.), Thielmann (76.), Kainz (90.); Gelb-Rote Karte: Martel (86.) Tore: Castrop (1., 60.), El Mala (4.), Ache (7.), Sander (20.), Martel (84.)

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 140

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Am Samstagnachmittag empfängt der FC im rheinischen Derby die Gladbacher. Dann steht für die Geißböcke das 27. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke zu Hause gegen die Mannschaft von Eugen Polanski zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung gegen den HSV vornehmen. Jahmai Simpson-Pusey fällt weiterhin gesperrt aus, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic trainierten die Woche mit und sind wieder eine Kaderoption. Tom Krauß wird wohl in der Abwehr aushelfen und ermöglicht Jakub Kaminski den Einsatz auf seiner Position weiter vorne.

Gegen Gladbach stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir nehmen das Spiel als große Chance an, auf uns aufmerksam zu machen. So tickt meine Mannschaft. Wir sehen das Derby als Gelegenheit, hier einen Boost reinzubekommen“, so der Kölner Trainer. Für Kwasniok könnte der Ausgang der Partie zu einem entscheidenden werden. Denn seit Wochen wird über einen möglichen Trainerwechsel gemutmaßt. Drei Punkte aus dem Derby würden Kwasniok den Job zunächst wohl sichern, wie es bei einem Unentschieden, einer Niederlage oder einer schlechten Leistung der Mannschaft aussieht, ist bisher offen. Kwasniok plädierte auf der Pressekonferenz für eine langfristige Zusammenarbeit auch in schweren Zeiten und lobte die Vereinsführung für ihren Umgang mit der Situation.



Ärger über einen verwehrten Handelfmeter – der 1. FC Köln hat nicht die besten Erinnerungen an Sören Storks

Sören Storks zeigt Dejan Ljubicic die Gelbe Karte
, ,
Startseite » News » Seite 140

Ärger über einen verwehrten Handelfmeter – der 1. FC Köln hat nicht die besten Erinnerungen an Sören Storks

Mit einem nicht gegebenen Handelfmeter haben die Kölner in dieser Spielzeit ihre Erfahrung gemacht. Vor zwei Jahren gab es eine sehr ähnliche Aktion. Der Schiedsrichter von damals leitet die kommende Partie der Geißböcke: Sören Storks pfeift das Derby des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Die Bilanz ist alles andere als gut. Noch nie hat der FC in der Bundesliga eine Begegnung unter der Leitung von Sören Storks gewonnen. Das soll sich im Derby ändern

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lange bestimmte das Handspiel von Yan Couto die Schlagzeilen rund um das Spiel der Geißböcke gegen den BVB. Die Kölner Verantwortlichen um Thomas Kessler äußerten ihren Unmut über den nicht gegebenen Strafstoß. Dabei dürfte die Situation dem heutigen Geschäftsführer Sport der Kölner durchaus bekannt vorgekommen sein. Natürlich, Fehlentscheidungen gehören nun mal zum Fußball dazu. Allerdings gab es vor zwei Jahren eine sehr ähnliche Aktion, in einer ganz ähnlichen Situation.

Denn auch in der Spielzeit 23/24 kämpften die Kölner bekanntlich gegen den Abstieg, auch damals wurde den Geißböcken ein Elfmeter verwehrt, allerdings endete die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg 1:1. „Ich war heute mit einigen Situationen nicht ganz zufrieden. Wir bekommen einen Freistoß an der eigenen Strafraumgrenze gegen uns gepfiffen, in einer ähnlichen Situation kriegen wir den Freistoß auf der anderen Seite nicht. Als Ljubicic das in der Spielunterbrechung hinterfragen möchte, bekommt er gleich Gelb“, sagte Kessler damals.

Kessler kritisierte Storks heftig

„Der Gipfel bei den Entscheidungen war dann in der 45.+12.“ Wolfsburgs Moritz Jenz war ein Schuss des damaligen Kapitäns Florian Kainz an den Arm gesprungen, der erhoffte Elfmeterpfiff blieb aus. „Gerade in der Situation, in der wir gerade stecken. Wenn du hier 1:1 spielst im Kampf um den Klassenerhalt, wo es so wichtig ist, dass auch bei Kleinigkeiten genau geschaut wird, dann verstehe ich nicht, dass es hier keinen Handelfmeter gibt.“ Der Pfiff blieb aber aus. Und das erzürnte nicht nur Kessler. Unter anderem schrieb Mark Uth auf Instagram: „Auch ohne die FC-Brille ist das für mich ein glasklarer Elfmeter.“ Am Ende reichte es für die Geißböcke immerhin zu einem 1:1. Immerhin, denn die Bilanz unter Schiedsrichter Sören Storks ist für die Kölner bis heute eine besonders bescheidende. Unter der Leitung des Unparteiischen hat der FC in der Bundesliga noch nie gewonnen.

Auf der anderen Seite ging keins der bisherigen Zweitliga-Spiele unter dem Schiedsrichter verloren. In Erinnerung ist die Begegnung aber auch, aufgrund einer anderen Aktion. Max Finkgräfe hatte damals Schiedsrichter-Assistent Thorben Siewer mit einem strammen Schuss getroffen. Der Unparteiische musste minutenlang behandelt werden und wurde dann vom Feld geführt. „Ich wollte ihn auf keinen Fall treffen. Ich wollte eigentlich meinen Gegenspieler treffen, damit wir dann in Ballbesitz sind“, erklärte Finkgräfe nach dem Spiel und entschuldigte sich natürlich auch. Kurios: Umgehend wurde nach Ersatz gesucht und dieser auch im Stadion gefunden. Der Vierte Offizielle Nicolas Winter wurde Schiedsrichter Sören Storks als Assistent zur Seite gestellt, Zuschauer Tobias Krull übernahm den Posten als vierter Schiedsrichter. Für den Amateur-Schiri eine große Ehre. Und Krull machte direkt Bekanntschaft mit Thomas Kessler, der sich gleich mehrmals über Schiedsrichter Storks heftig aufregte.


Erstaunlich viele Elfmeter, erstaunlich wenige Karten – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Haris Tabakovic im Duell der Gladbacher gegen den 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 140

Erstaunlich viele Elfmeter, erstaunlich wenige Karten – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende steht für den FC das rheinische Derby auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt die Mannschaft von Lukas Kwasniok die Fohlen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach.

Am 27. Spieltag kommt es zum 100. Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nach sechs Spielen ohne Sieg drei Punkte einfahren. Ein Erfolg wäre ebenfalls für Trainer Lukas Kwasniok wichtig, denn der Coach steht bei den Kölner Anhängern mächtig in der Kritik.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Form: Borussia Mönchengladbach ist mit einem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg ins neue Jahr gestartet. Im Anschluss blieben die Fohlen allerdings sieben Ligaspiele ohne Dreier und holten in dieser Zeit lediglich drei Punkte. Im Heimspiel gegen Union Berlin beendeten die Gladbacher ihre Sieglosserie per Elfmeter in der Nachspielzeit, bevor es in der Folgewoche eine 1:4-Niederlage beim FC Bayern München gab. Am vergangenen Spieltag empfingen die Borussen den FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker feierte Gladbach durch die Tore von Kevin Stöger und Franck Honorat einen wichtigen 2:0-Heimsieg. Aktuell steht die Fohlenelf mit 28 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz.

Viele Elfmeter, wenige Karten

Viele Elfmeter: Das Team von Trainer Eugen Polanski bekam in dieser Saison bereits sieben Elfmeter zugesprochen. Nur Bayern und Mainz durften sich noch häufiger aus elf Metern probieren. Allerdings verwandelten die Borussen lediglich vier und scheiterten zweimal am gegnerischen Torwart sowie einmal am Aluminium.

Weiße Westen: Borussia Mönchengladbach spielte in dieser Spielzeit bereits zehnmal zu Null. Nur Gregor Kobel hielt seinen Kasten noch häufiger sauber als Moritz Nicolas. Die Gladbacher gehören allerdings mit 43 Gegentreffern zur unteren Hälfte aller Bundesligisten.

Wenig Karten: Die Borussen bekamen in dieser Saison lediglich 36 Gelbe Karten und damit die wenigsten aller Mannschaften. Überdies erhielten die Gladbacher zwei Rote Karten. Mit insgesamt 38 Gelben und Roten Karten erhielten die Fohlen gemeinsam mit RB Leipzig die wenigsten Kartons.

Gute Intuition: Die Elf vom Niederrhein fing in dieser Spielzeit bereits 250 Pässe des Gegners ab und damit hinter Mainz 05 die zweitmeisten der Liga. Im Durchschnitt erobern die Gladbacher rund 9,6-mal pro Partie den Ball auf diese Art und Weise.

Im Fokus:

Im Fokus: Rocco Reitz ist ein echtes Eigengewächs der Borussen. Nachdem der Mittelfeldspieler seit der U9 sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen hatte, feierte der Rechtsfuß im Oktober 2020 sein Bundesliga- und Profidebüt bei den Fohlen. Im Anschluss an zwei Leihen nach Belgien kehrte Reitz im Sommer 2023 an den Niederrhein zurück und entwickelte sich unter dem damaligen Trainer Gerardo Seoane zum Stammspieler. Diesen Status behielt der 23-Jährige auch unter Eugen Polanski und führt die Gladbacher aufgrund der Verletzung von Tim Kleindienst in dieser Saison als Kapitän an. Aktuell steht Reitz bei wettbewerbsübergreifend 96 Pflichtspielen sowie acht Toren und sieben Vorlagen für Gladbach. Im Sommer werden sich die Wege von Reitz und Mönchengladbach allerdings trennen. Wie am vergangenen Montag bekannt wurde, schließt sich der Mittelfeldspieler im kommenden Sommer RB Leipzig an.

3-4-2-1-System

Formation: Trainer Eugen Polanski lässt seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Moritz Nicolas gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Kevin Diks links, Nico Elvedi in der Mitte und Philipp Sander rechts in der Dreierkette festgespielt. Während Joe Scally seinen Platz auf der rechten Schiene eigentlich sicher hat, kämpfen Lukas Ullrich und Jens Castrop um den Platz auf der linken Seite. Im zentralen Mittelfeld haben Rocco Reitz und Yannick Engelhardt die Nase vorn. Für die beiden Positionen hinter der Spitze hat Polanski mit Franck Honorat, Wael Mohya, Hugo Bolin, Florian Neuhaus, Shuto Machino, Kevin Stöger, Alejo Sarco und Gio Reyna einige Optionen. Allerdings ist Honorat in dieser Saison auf einer dieser beiden Positionen eigentlich gesetzt. Im Sturm hat Haris Tabakovic die Nase vorn und ist mit elf Saisontoren und zwei Assists der beste Scorer der Fohlen in der Liga.

Mögliche Aufstellung: Nicolas – Diks, Elvedi, Sander – Castrop, Reitz, Engelhardt, Scally – Stöger, Honorat – Tabakovic


Mit Hegering in der Startelf: Sieglos-Serie der FC-Frauen soll in Nürnberg enden

Marina Hegering vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
, ,
Startseite » News » Seite 140

Mit Hegering in der Startelf: Sieglos-Serie der FC-Frauen soll in Nürnberg enden

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen am Sonntag (16 Uhr) die Serie von zuletzt fünf Bundesliga-Spielen ohne Sieg beenden: Beim Aufsteiger Nürnberg soll im Max-Morlock-Stadion der erste Dreier seit Ende Januar gelingen. Die Frauen des 1. FC Köln treffen auf den 1. FC Nürnberg.

Die Kapitänin dürfte dabei diesmal sogar von Anfang an mithelfen. Mit Marina Hegering in der Startelf wollen die FC-Frauen einen Dreier einfahren.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es scheint eine überraschend schnelle Rückkehr für Marina Hegering zu werden. Die 35-Jährige feierte kürzlich ihr Comeback als Einwechselspielerin im Testspiel gegen Mainz. Am vergangenen Wochenende folgte ein 45-minütiger Einsatz gegen Bayern München nach der Halbzeit. Das Resultat: Mit Hegering auf dem Feld kassierte der FC gegen den Branchen-Primus keinen weiteren Treffer mehr.

Kandidatin für die Startelf

Die zwangsläufige Konsequenz dürfte am Sonntag in Nürnberg Realität werden: Hegering kehrt nach über vier Monaten zurück in die Anfangsformation. Trainerin Britta Carlson deutete dies gegenüber come-on-fc.com jedenfalls bereits an: „Sie ist eine Kandidatin für die Startelf, da mache ich kein Geheimnis draus. Sie gibt der Mannschaft noch mal ein bisschen mehr Struktur und übernimmt auch noch mal gern Verantwortung. Gerade in der Situation, wenn man vielleicht nicht die Sicherheit und Kaltschnäuzigkeit hat, braucht man noch mal jemanden, der alle antreibt.“

Als Ausgleich zur Erfahrung der 35-Jährigen könnte Carolin Elsen in Nürnberg wieder zum Einsatz kommen. Die 21-Jährige feierte just gegen Bayern ihr Bundesliga-Debüt im FC-Trikot als Einwechselspielerin. „Sie hat Dinge, die wir sonst in unserem Spiel nicht so haben“, charakterisierte Carlson die 21-Jährige, „sie ist eine mutige, junge Spielerin, die vielleicht noch nicht so viel nachdenkt, ins Eins-gegen-Eins gehen kann mit einem gewissen Tempo. Das Debüt hat sie sich erarbeitet über die letzten Wochen im Training. Sie hat schon lange gezeigt, was sie kann. Vielleicht ist sie jetzt auch wieder eine Kandidatin, die man durchaus bringen kann.“

FC in Favoritenrolle

Spannend wird es zu beobachten, wie die FC-Frauen in Nürnberg mit ihrer Favoritenrolle umgehen werden. Bislang blieben die Punkte zu häufig aus, wenn die Erwartungshaltung an den FC groß war, zuletzt etwa bei Union Berlin (1:2) oder gegen Essen (0:0). „Das ist eine Rolle, die für ins in dieser Saison immer mal wieder neu war“, blickte die Trainerin Britta Carlson auf ebenjene Partien zurück, in denen ihre Mannschaft zu viele Zähler hat liegenlassen. Dennoch betonte Carlson: „Ich denke, dass wir es trotzdem auch in den Spielen, in denen wir nicht die Punkte geholt haben, angenommen hatten. Das waren sicher nicht unsere besten Spiele, aber natürlich hätten wir auch diese gewinnen können. Wir müssen die Intensität hoch halten und noch mehr dafür tun, dass wir unser Tor verteidigen.“

Der 1. FC Nürnberg steht als Aufsteiger derzeit mit 19 Punkten auf dem elften Rang und hat mit sieben Zählern ein beruhigendes Polster auf die Abstiegszone. Sollte der Club gegen den FC jedoch gewinnen, hätte der Aufsteiger plötzlich sogar Sicht-Kontakt zu den Kölnerinnen, die aktuell sechs Zähler voraus auf dem achten Platz liegen. Schon allein aus diesem Selbstverständnis heraus dürften die Kölnerinnen am Sonntag entschlossen sein, den Dreier am Dutzendteich einzufahren.

Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich
, ,
Startseite » News » Seite 140

Wer läuft im Derby auf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen

Matchday in Köln: Der FC trifft im Derby auf die Borussia. Und dem Kölner Coach stehen weitere Rekonvaleszenten zur Verfügung. Doch sind die Rückkehrer Optionen für die Startelf? So könnte der 1. FC Köln gegen Gladbach beginnen.

Zum 100. Mal stehen sich der FC und die Borussia in der Bundesliga gegenüber. Für die Geißböcke ist die Partie von großer Bedeutung. Denn es ist nicht gesagt, dass Lukas Kwasniok bei einer Niederlage Trainer der Geißböcke bleibt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der 1. FC Köln muss gegen Borussia Mönchengladbach weiterhin auf Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes, Joel Schmied, Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Neben den sechs bereits in Hamburg fehlenden Profis, müssen die Kölner gegen die Elf vom Niederrhein auch ohne Sebastian Sebulonsen auskommen. Der Norweger, der erst gegen Hamburg in den Kader des FC zurückgekehrt war, sah gegen die Rothosen seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch im Derby aussetzen. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok zuletzt auch positive Nachrichten. Zum einen kehren Denis Huseinbasic und Jan Thielmann in den Kader der Geißböcke zurück und zum anderen nahmen Jakub Kaminski und Said El Mala nach einer kleinen Vorsichtsmaßnahme am Mittwoch ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil.

Wer spielt in der vordersten Kette?

Dadurch stellen die beiden Offensivspieler für das Spiel gegen die Fohlen Startelfoptionen dar. Zwischen den Pfosten wird Kapitän Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann werden erneut Kristoffer Lund links, Cenk Özkacar und Rav van den Berg zentral sowie Tom Krauß rechts die Viererkette bilden. Zwar betonte Kwasniok, dass er den „Allrounder“ gerne im Mittelfeld haben würde, der ehemalige Schalker aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Defensive auf der Position des Rechtsverteidigers im Moment „jedoch Gold wert für die Mannschaft sei.“

Durch das weiterhin notwendige Aushelfen von Krauß in der Abwehr sowie der Tatsache, dass Huseinbasic nach Verletzung erstmals wieder Teil des Kaders ist, dürften im zentralen Mittelfeld wieder Eric Martel und Isak Johannesson starten. Mit El Mala und Jakub Kaminski sind zwei der vier verbliebenen Positionen in der Offensive schon besetzt. Während Ragnar Ache mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rolle des Mittelstürmers bekleiden wird, stellt sich die Frage, wer den letzten Platz in der Anfangsformation einnimmt. In den vergangenen beiden Partien gegen den BVB und beim HSV dürfte jeweils Youssoupha Niang auf der rechten Seite starten. Nach einem auffälligen Auftritt gegen Dortmund, blieb der Youngster in Hamburg eher unauffällig und wurde nach der Pause durch Linton Maina ersetzt.

Um mehr Tempo und Erfahrung ins eigene Spiel zu bringen, würde sich eine Nominierung von Maina für die Startelf gegen die Fohlen anbieten. Dann würde die Kölner Offensive aus El Mala links, Maina rechts, Kaminski als Zehner und Ache als zentralem Stürmer bestehen.

So könnte der FC gegen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Tom Krauß überzeugt zunehmend

Tom Krauß

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache