Einige Neuverpflichtungen auf der Zielgeraden: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt

Neuverpflichtung beim FC Augsburg: Michael Gregoritsch
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Einige Neuverpflichtungen auf der Zielgeraden: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt

Das Wintertransferfenster der Bundesliga ist geschlossen. Auch der FC war aktiv, verpflichtete Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey per Leihe von Manchester City sowie Mittelfeldspieler Felipe Chavez vom FC Bayern München. Für beide Youngster besitzt der FC im Sommer zudem eine Kaufoption. Andere Clubs haben deutlich mehr zugeschlagen: So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.

Am ganz großen Transferrad haben die Kölner in diesem Winter mit den Leihen von Jahmai Simpson-Pusey und Felipe Chavez sicher nicht gedreht. Ganz im Gegensatz zur Konkurrenz.

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Generell haben auch in diesem Winter eher die Teams nachgerüstet, die hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind oder sich eher im Tabellenkeller befinden. Dortmund, Freiburg und Union Berlin haben keine Spieler unter Vertrag genommen, die Bayern haben Perspektivspieler Bara Sapoko Ndiaye von den Gambinos Stars Africa geliehen. Einer der überraschenden Transfers gelang wohl RB Leipzig mit der Leihe von Brajan Gruda. Doch was ist bei der direkten Konkurrenz passiert?

Augsburg kommt auf sechs Neuverpflichtungen

FC Augsburg:
Mit Arthur Chaves, Yannik Keitel und Michael Gregoritsch verpflichtete der FCA drei Spieler, die bereits gezeigt haben, dass sie die Mannschaft auf ein höheres Niveau heben und einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, die Fuggerstädter über dem Strich zu halten. Zudem kamen mit Rodrigo Ribeiro, Thomas Kastanaras und Uchenna Ogundu drei weitere Stürmer hinzu, die die Auswahl und Tiefe in der Offensive weiter erhöhen.

Borussia Mönchengladbach:
Die Elf vom Niederrhein begrüßt im Winter vier Neuzugänge im Borussia-Park. Neben Jan Olschowsky als Ersatz für den zu Leverkusen gewechselten Jonas Omlin wechselten auch Kota Takai, Alejo Sarco und Hugo Bolin nach Gladbach. Während Takai bereits zeigte, dass er dem Team von Trainer Eugen Polanski weiterhelfen kann, stellen Sarco und Bolin spannende offensive Optionen dar, die ihr Bundesliga-Niveau jedoch erst noch unter Beweis stellen müssen.

Hamburger SV:
Der HSV legte im Winter den Fokus auf die Offensive und verpflichtete mit Damion Downs, Albert Grönbaek und Philip Otele gleich drei Spieler, die das Angriffsspiel beleben sollen. Überdies kehrte Otto Stange vorzeitig von seiner Leihe beim SV Elversberg an die Elbe zurück. Mit Sander Tangvik holte Hamburg nach dem Abgang von Daniel Peretz zudem einen neuen Ersatzkeeper.

Sheraldo Becker ist zurück

VfL Wolfsburg:
Während der Fokus beim HSV auf der Offensive lag, verstärkte sich der VfL vor allem in der Defensive. Mit Cleiton, Jeanuel Belocian und Jonas Adjetey kamen drei neue Innenverteidiger hinzu. In der Offensive legten die Wölfe mit Stürmer Kento Shiogai nach.

SV Werder Bremen:
Die Bremer reagierten im Winter auf die Verletzung von Victor Boniface und holten mit Jovan Milosevic vom VfB Stuttgart einen Ersatz für den Stürmer. Gerne hätten die Werderaner auch noch in der Abwehr nachgelegt, konnten sich jedoch mit keinem Kandidaten einigen.

Mainz 05:
Mainz verpflichtete mit Phillip Tietz, Silas und Stefan Posch drei Sofortverstärkungen für den Abstiegskampf. Alle drei zeigten bereits in ihren ersten Partien, dass sie dem Team von Trainer Urs Fischer weiterhelfen können, und hatten großen Anteil an den Siegen gegen Wolfsburg und Leipzig. Am letzten Tag des Transferfensters wechselte zudem Sheraldo Becker zu den Rheinhessen und erhöhte die Qualität in der Offensive weiter.

FC St. Pauli:
Die Braun-Weißen legten im Winter auf nahezu allen Positionen nach. Mit Mathias Rasmussen, den beiden Japanern Tomayo Ando und Taichi Hara sowie Torhüter Emil Gazdov verstärkten sich die Kiezkicker sowohl in der Breite als auch qualitativ. Welchen Einfluss die Neuzugänge haben werden, zeigen die kommenden Wochen.

1. FC Heidenheim:
Bereits vor der Winterpause kündigten die Verantwortlichen an, sich verstärken zu wollen – und setzten dies in der Transferperiode um. Mit Eren Dinkci und Leonidas Stergiou holte Heidenheim zwei Profis, die ihre Bundesliga-Qualität bereits unter Beweis gestellt haben und dem Team von Trainer Frank Schmidt sofort helfen können. Zudem wechselten mit Hennes Behrens und Christian Conteh zwei weitere spannende Profile an die Brenz. Behrens zeigte gegen Dortmund, dass er die linke Schienenposition bekleiden und den verletzten Leart Pacarada ersetzen kann. Conteh fehlt dem FCH derzeit verletzungsbedingt und konnte bislang noch keinen Input leisten.

So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Felipe Chávez spielt nun für den 1. FC Köln
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So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Erst im vergangenen Sommer verlängerte der FC Bayern München den Vertrag mit Felipe Chávez. Nun wird der 18-Jährige an den Rhein verliehen. Alle Parteien erhoffen sich positive Effekte des Wechsels zum 1. FC Köln: So kann Felipe Chávez dem FC weiterhelfen.

Viele Fans hatten sich eine routinierte Soforthilfe am Deadline Day versprochen. Nun ist es der 18-jährige „Pippo“ Chávez geworden. Ein vielversprechendes und hochgelobtes Talent. Nun bekommt der Peruaner die Chance, den Vorschusslorbeeren Taten folgen zu lasen.

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Alleine sechs Deutsche Meistertitel mit dem FC Bayern München, sechs Pokalsiege, der Gewinn der Champions League – ein so erfolgreicher Fußballer wie Claudio Pizarro weiß natürlich, worauf es im Fußball ankommt, kennt sich aus. Sein Fußball-Know-How stellte der Ex-Spieler des 1. FC Köln erst im vergangenen Sommer wieder unter Beweis, als er – wenn auch im Spaß – vom FC Bayern München auf die Probe gestellt wurde. In einem Social-Media-Video wurde der Angreifer nach einem peruanischen Nationalspieler gefragt, der für die Bayern zahlreiche Tore geschossen hat. Nach kurzem Zögern und einem Fehlversuch, in dem er sich selbst nannte, deutete Piza in die Kamera und sagte: „Die meinen dich, Pippo!“ Tatsächlich wies der Rekordmeister mit dem Video auf die Vertragsverlängerung von Felipe „Pippo“ Chávez hin.

Klarer Entwicklungsplan

Trotz zahlreicher Angebote aus der Bundesliga, aus Italien und Spanien einigten sich Verein und Spieler im vergangenen Sommer auf einen langfristigen Vertrag. Nicht nur bei den Bayern weiß man um das enorme Potenzial des Offensivspielers. „Er ist ein Junge, der sich als Fußballer stetig weiterentwickelt, und ich denke, dass man ihm hier deshalb auch einen neuen Vertrag gegeben hat. Er ist eine Hoffnung für den Verein“, sagte auch Pizarro wenige Wochen später. „Weiterentwickeln“ soll sich der Spieler nun beim 1. FC Köln. Denn der FC hat „Pippo“ unter Vertrag genommen und genau das angekündigt. „Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.

Auch die Bayern versprechen sich ähnliches von dem Transfer an den Rhein. „Felipe ,Pippo‘ Chávez ist ein junger Spieler, der bereits jetzt von vielen Top-Vereinen umworben wird, und wir haben beim FC Bayern mit ihm einen klaren Plan, um ihn zu entwickeln. Er soll jetzt beim 1. FC Köln regelmäßig Bundesliga-Einsätze sammeln und so den nächsten Schritt machen“, sagt Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern. Es ist also klar, in welche Richtung es mit dem 18-Jährigen geht. Einen erfahrenen Bundesligaprofi der Marke Sebastiaan Bornauw haben die Kölner jedenfalls am Deadline Day nicht verpflichtet. Tatsächlich kann Chávez bislang zwei Einsätze in der Bundesliga vorweisen, zwölf Minuten. Gegen den VfL Wolfsburg gab der Youngster für den FCB sein Debüt, auch gegen den FC Augsburg durfte er ran.

Stärken im Spielaufbau, starker linker Fuß

Erfahrung sieht anders aus. Und so ließ die Kritik in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. Dabei bedeutet mangelnde Erfahrung nicht automatisch fehlende Qualität. Dass Chávez über diese verfügt, zeigte er im Nachwuchs der Bayern eindrucksvoll. Für die U19 der Bayern erzielte der 18-Jährige im vergangenen Jahr 15 Tore in 24 Spielen. Schon damals spielte er zudem erfolgreich in der Regionalliga. In der U23 ist er auch aktuell zu Hause. Doch schon im Sommer in der Vorbereitung trainierte der Peruaner mit den Profis, zeigte sich immer wieder im Training unter Vincent Kompany und wurde zuletzt eben mit dem Profidebüt belohnt. Der offensive Mittelfeldspieler verfügt über eine hervorragende Ausbildung, vor allem wird ihm aber eine hohe fußballerische Qualität nachgesagt.

Falls nach dem offenbar gescheiterten Versuchen, Dan Neil oder Silas Andersen nach Köln zu holen, beim jungen Peruaner auch der Eindruck eines weiteren Sechsers entstanden sein sollte, dann ist das ein eher falscher. Chávez fühlt sich offensiver deutlich wohler. „Ich habe meine Stärken im Spielaufbau und werde offensiv umso gefährlicher, je weiter vorne ich spiele“, sagte der Youngster. „Ich schließe einfach gerne ab, auch wenn die Position mal nicht so aussichtsreich ist. Mein Leitsatz ist: Wenn du es nicht probierst, kannst du auch kein Tor erzielen.“ Der 18-Jährige spielt in der Regel im offensiven Mittelfeld, kann das spielerische, das kreative Element zwischen Defensivreihen und vorderster Kette sein. Allerdings ist der Akteur auch auf der rechten Außenbahn heimisch. Sein linker Fuß wird als außergewöhnlich gut beschrieben.

Der FCB hofft auf regelmäßige Einsätze

Ob Chavez das allerdings schon auf Bundesliga-Niveau abrufen kann, ist mindestens offen. Doch offensichtlich der Plan. Denn die Bayern würden nicht „regelmäßige Bundesliga-Einsätze in Köln“ einfordern, wenn sie diese nicht für realistisch halten würden. Zudem hat sich der Rekordmeister nicht umsonst eine Rückkaufoption in den Vertrag schreiben lassen. So oder so wird der 18-Jährige den Druck auf die etablierten Spieler wie Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann erhöhen. Und dass beim FC junge Spieler auch ohne Erfahrung einschlagen können, haben Said El Mala und eigentlich auch Jahmai Simpson-Pusey bewiesen. Es kann also durchaus sein, dass Chavez bei den Kölnern einschlägt. Vielleicht sogar mehr als ein Peruaner, der vor acht Jahren das (erstaunlich ähnliche) FC-Trikot trug, aber fußballerisch nie so richtig beim FC ankam: Cluadio Pizarro.

Frust bei Frauen des 1. FC Köln: Mutmaßliches Abseitstor kostet Punktgewinn in Wolfsburg

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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Frust bei Frauen des 1. FC Köln: Mutmaßliches Abseitstor kostet Punktgewinn in Wolfsburg

Der Frust war groß nach dem Abpfiff: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben das Gastspiel beim VfL Wolfsburg knapp mit 1:2 (1:1) verloren. Damit konnte sich das Team für einen lange Zeit starken Auftritt nicht mit einem durchaus verdienten Punktgewinn belohnen.

Besonders bitter war für die FC-Frauen heute das Tor zum 2:1: Der Wolfsburger Siegtreffer fiel nach einer mutmaßlichen Abseitsstellung.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 1:0-Auftakt-Erfolg nach der Winterpause gegen Freiburg auf zwei Positionen: Das polnische Duo Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska ersetzte Laura Donhauser und Zoe Hasenauer. Das Duell startete kurios: Die Kölnerinnen, die mutig im 4-3-3 auftraten, hielten in den ersten Momenten die Kugel und der VfL konterte. Mit dem ersten Angriff der Gastgeberinnen fiel allerdings auch direkt der Führungstreffer. Ein Zuspiel in die Gasse zwischen Sara Agrez und Martyna Wiankowska hindurch landete bei Lineth Beerensteyn, die den Ball an Irina Fuchs vorbei zum 0:1 aus FC-Sicht ins Tor legte (4.).

Matchplan der FC-Frauen früh erschüttert

Damit war der gesamte Kölner Matchplan schon früh erschüttert. Die Kölnerinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und suchten weiterhin selbstbewusst den Weg ins Angriffsdrittel. Die Wölfinnen blieben mit der Führung im Rücken hingegen zu passiv und die FC-Frauen belohnten sich für den couragierten Auftritt mit dem verdienten Ausgleich: Zawistowska schlug den Ball aus dem Mittelfeld-Zentrum zur polnischen Landsfrau Martyna Wiankowska auf dem linken Flügel. Die Nationalspielerin wollte den Ball vermutlich eher ins Zentrum flanken, doch die Hereingabe wurde von Wolfsburgs Sarai Linder abgefälscht und senkte sich in hohem Bogen ins Tor zum 1:1 (22.). Zu hart ist hierbei aber die offizielle Wertung als Eigentor.

Und beinahe hätte der FC das Spiel sogar komplett gedreht. Sandra Jessen lauerte bei einem schwachen Querpass des VfL am eigenen Sechzehner, legte den Ball aber knapp am Tor vorbei (25.). Der VfL wurde erst nach einer knappen halben Stunde dominanter. Irina Fuchs verhinderte gegen den Schuss aus dem Sechzehner von Ella Peddemors mit einer starken Parade den erneuten Rückstand (38.). Kurz danach verpasste Sandra Jessen aus spitzem Winkel den zweiten Kölner Treffer, scheiterte an Wolfsburgs Torfrau Stina Johannes (41.).

Treffer trotz Abseits?

Die FC-Frauen konnten die Partie auch nach der Halbzeit ausgeglichen gestalten, boten dem Favoriten keine Angriffsfläche mit einer stabilen Defensive – zumindest bis zur 68. Minute: Vivien Endemann fand mit ihrem Pass in die Schnittstelle abermals Beerensteyn, die freistehend im Sechzehner zum 2:1 einschob. Bitter: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht hundertprozentig auf, allerdings schien die Wolfsburger Stürmerin beim Zuspiel hauchdünn im Abseits zu stehen. Einen Video-Assistenten gibt es in der Frauen-Bundesliga, anders als bei den Männern, jedoch nicht, sodass der Treffer zählte.

Den Rheinländerinnen fehlte es in der Schlussphase – anders als nach dem ersten Gegentreffer – an Ideen und womöglich auch der Kraft, um ein zweites Mal zurückzuschlagen. Die FC-Frauen rutschten in der Tabelle durch die sechste Niederlage zum Abschluss des 16. Spieltags auf den achten Platz zurück. Der Europapokal-Rang drei ist aber weiter nur vier Zähler entfernt. Für den 1. FC Köln wartet direkt das nächste Montagsspiel (18 Uhr) in der kommenden Woche zuhause gegen die SGS Essen.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Feiersinger, Vogt (86. Bohnen), Achcinska – Stolze (75. Andrade), Jessen, Wiankowska. Tore: 1:0/2:1 Beerensteyn (4./68.), 1:1 Wiankowska (22.).


Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln
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Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Der FC hat am Deadline Day nochmal zugeschlagen und seinen zweiten Winter-Transfer bei den Profis erfolgreich abgewickelt. Nun ist es offiziell: Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Montag bekannt. Der 18-Jährige kommt von Bayern München II.

Am Morgen wurde der Name erstmals gehandelt, nun ist der Wechsel offiziell. Das gab der Verein am Montagabend bekannt. Die Verpflichtung des Peruaners ist der zweite Transfer dieses Winters.

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Die Gerüchte über den anstehenden Medizincheck des Mittelfeldspielers machten bereits am Montagmittag die Runde. Nun ist es dann auch amtlich. „Wir freuen uns, dass wir Felipe mit unserer sportlichen Perspektive überzeugen konnten. Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und ihm die Basis zu geben, sich dort dauerhaft zu etablieren.“ Der 18-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt vom FC Bayern II.

“Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC“

Der FC leiht den Mittelfeldspieler bis zum Saisonende und besitzt eine Kaufoption. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC. Ich habe mich für den Wechsel entschieden, um die nächsten Schritte in meiner Karriere zu gehen. Aber natürlich möchte ich auch dem Team helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen und hier möglichst erfolgreich zu sein“, sagte Chávez. Der Marktwert des 18-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei 800.000 Euro.

In der Saison kam der zentrale Mittelfeldspieler acht Mal beim FC Bayern II zum Einsatz und erzielte ein Tor und zwei Assists. Auch in der Bundesliga durfte sich Chávez bereits bei den Profis der Bayern beweisen und sammelte gegen den VfL Wolfsburg sowie den FC Augsburg einige Minuten Spielzeit. Auch mit internationaler Erfahrung kann der Deutsch-Peruaner aufwarten. So lief Chávez für die peruanische U17 sowie einmal im Freundschaftsspiel gegen Chile für die A-Nationalelf Perus auf. Vor seinem Wechsel in die Akademie der Bayern wurde der heute 18-Jährige beim FC Augsburg ausgebildet.

Der 1. FC Köln verpflichtet offenbar Felipe Chávez

Felipe Chavez steht offenbar vor einer Verpflichtung in Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet offenbar Felipe Chávez

Schon am Morgen hat sich ein Wechsel angedeutet, nun scheint sich der Transfer abzuzeichnen. Felipe Chávez wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler kommt vom FC Bayern München.

Am Morgen tauchten die ersten Gerüchte auf. Der FC habe ein konkretes Ziel vor Augen. Der Akteur soll am Vormittag schon zum Medizincheck in Köln aufgetaucht sein, hieß es unter anderem beim „Express“. Nun scheint klar, um wen es sich handelt: Felipe Chávez wechselt wohl zu den Geißböcken.

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Nachdem in den vergangenen Wochen einige Gerüchte rund ums Geißbockheim aufgekommen und genauso schnell wieder abgeflacht sind, scheint der FC nun nochmal nachzulegen. Noch gestern stellte sich ein Wechsel von Silas Andersen von BK Häcken als unwahrscheinlich heraus. Am letzten Tag des Winter-Transferfensters 2025/26 sollen die Kölnern nun doch fündig geworden sein. So deuten die Zeichen darauf, dass sich Thomas Kessler wohl beim FC Bayern München bedient. Felipe Chávez soll der Mittelfeldspieler sein, den die Kölner wohl unter Vertrag nehmen. Zunächst hatte Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet. Tatsächlich werden die Kölner den Spieler leihen. Der FC hat auch eine Kaufoption vereinbart. Die soll im einstelligen Millionenbereich liegen.

Medizincheck ist schon absolviert

Allerdings gibt es offenbar eine Rückkaufoption an der Säbener Straße. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern absolvierte bereits den Medizincheck im Kölner Mediapark. Noch am Nachmittag wird der Sechser wohl vorgestellt. Tatsächlich hatten sich die Kölner in den vergangenen Wochen verstärkt nach einem Mittelfeldspieler umgeschaut. Nach Dan Neil und Silas Andersen ist es nun eben Felipe Chávez und damit ein vielversprechendes Talent geworden. Der Mittelfeldspieler absolvierte erst kürzlich sein Debüt beim Rekordmeister. Der 18-Jährige spielt hauptsächlich in der zweiten Mannschaft der Bayern.  

Die Verantwortlichen wollen mit der Verpflichtung des Sechsers wohl im Voraus planen. Denn hinter der Zukunft von Eric Martel stehen auch Anfang Februar noch immer Fragezeichen. Der 23-Jährige wollte sich eigentlich nach der absolvierten Hinrunde entscheiden, wie es um einen Verbleib beim FC steht – so lautete zumindest der Plan vergangenen Sommer. Ob Martel seinen Vertag mit den Geißböcken nun verlängert oder nicht, ist aktuell noch offen.


Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor einem weiteren Transfer

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor einem weiteren Transfer

Bislang gibt es erst eine Neuverpflichtung bei den Geißböcken in diesem Winter. Doch beim 1. FC Köln bahnt sich nun doch noch ein Transfer an. Tatsächlich soll ein zentraler Mittelfeldspieler verpflichtet werden.

Nun also doch. Der FC wird wohl doch noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Und dabei soll es sich um einen zentralen Mittelfeldspieler handeln.

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Bis zum Deadline Day haben die Kölner bislang eher überschaubar auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Jahmai Simpson-Pusey wurde zu Jahresbeginn unter Vertrag genommen. Und der Engländer hat bis zu seiner Verletzung die Erwartungen wohl noch übertroffen. Nun bahnt sich aber noch ein zweiter Transfer an. Express berichtete am Morgen, dass ein Spieler bereits den Medizincheck in Köln absolviere. Später berichtete auch Sky über den Akteur, der sich bereits beim FC aufhalte. Die Information deckt sich mit der von come-on-fc.com. Tatsächlich soll der Spieler den Medizincheck bestanden haben. Bei dem Akteur soll es sich um einen zentralen Mittelfeldspieler handeln.

Wer kommt zum FC?

Nach einem Sechser hatten sich die Kölner in den vergangenen Tagen und Wochen explizit umgeschaut. Dan Neil und Silas Andersen wurden bislang genannt. Neil ist mittlerweile bei Ipswich Town untergekommen, Silas Andersen soll bei Häcken bleiben. Der schwedische Erstligist soll sieben Millionen Euro für den Spieler verlangt haben, die Kölner wollten den Akteur für vier Millionen unter Vertrag nehmen. Bei dem bevorstehenden Transfer soll es sich aber nicht um Andersen handeln. Tatsächlich sind die Geißböcke quantitativ auf der zentralen Position gut aufgestellt. Möglich wäre also auch noch ein Abschied auf der Sechs. Allerdings ist fraglich, ob Interessenten so kurzfristig Schlange stehen.

Einen Abgang des Sechsers hatten die Kölner Verantwortlichen in diesem Winter ausgeschlossen. Tatsächlich will man sich erst nach dem Ende des Transferfensters zusammensetzen und über die Zukunft sprechen – zumindest nach außen ist das die Erzählweise. In Frage käme in der Theorie auch Denis Huseinbasic. Wirklich glücklich wird der Mittelfeldspieler mit seiner Situation nicht sein. Sicher gibt es aber im Kader auch noch ganz andere Baustellen. Dabei erscheint aber gerade die vermeintliche Problemzone Innenverteidigung aber nicht mehr die größte Not darzustellen. Schon in den kommenden Wochen wird es ein Überangebot geben. Gut tun würde dem FC wohl eher ein Spieler, der vor dem defensiven Mittelfeld die spielerische Verbindung zur vordersten Kette herstellt.

Die Kölner hatten zuletzt erklärt, dass es nur eine weitere Neuverpflichtung geben würde, wenn der Spieler den Kader auch wirklich verstärken würde.


Vertrag verlängert: Auch Vanessa Leimenstoll bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Vanessa Leimenstoll verlängert beim FC
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Vertrag verlängert: Auch Vanessa Leimenstoll bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Die nächste Vertragsverlängerung gibt es bei den Frauen des 1. FC Köln: Vanessa Leimenstoll verlängert ihren Kontrakt bis 2028 beim FC. Die Offensivspielerin trägt seit 2024 das Trikot der Kölnerinnen.

Bei den Fußballerinnen der Geißböcke wird die Zukunftsplanung in großen Schritten vorangetrieben. Nach den Trainerinnen Britta Carlson und Jacqueline Dünker sowie der Defensivspielerin Amelie Bohnen gibt es nun die nächste Unterschrift. Vanessa Leimenstoll bleibt den Kölnerinnen bis 2028 erhalten.

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Nach dem 1:0-Erfolg über den SC Freiburg am vergangenen Wochenende dürfen die Kölnerinnen sogar von der Königsklasse träumen. Am Abend steht das nächste Spiel an – die Geißböcke treten in Wolfsburg (18 Uhr) an. Zuvor haben die Kölner Verantwortlichen aber die nächste Personalie unter Dach und Fach gebracht. Nach den Vertragsverlängerungen von Trainerin Britta Carlson sowie Assistent-Trainerin Jacqueline Dünker und Abwehrspielerin Amelie Bohnen gibt es nun die nächste Kontrakt-Ausweitung bei einer Spielerin. Vanessa Leimenstoll hat ihren Vertrag bis 2028 unterschrieben.

„Vanessa Leimenstoll ist für uns auf und neben dem Platz von enormem Wert. Mit ihrer Energie, Mentalität und Spielfreude reißt sie das Team mit und sorgt immer wieder für besondere Momente“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen – umso mehr freut es uns, dass Vanessa ihren Weg weitere 2,5 Jahre mit uns geht.“

„Der FC ist für mich in meiner Zeit ein Stück Heimat geworden“

Seit 2024 spielt Leimenstoll bereits für die Geißböcke, wechselte von der TSG Hoffenheim an den Rhein. Die 24-Jährige kam in dieser Spielzeit 14 Mal zum Einsatz, wartet aber bislang noch auf einen Scorer. „Wir haben uns, besonders in dieser Saison, als Mannschaft sehr positiv entwickelt. Ich fühle mich beim FC sehr wohl. Unser Zusammenhalt in der Mannschaft ist einfach brutal schön“, sagte Leimenstoll. „Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil ich unbedingt weiter in diesem Team spielen und für unsere Erfolge arbeiten möchte. Der FC ist für mich in meiner Zeit ein Stück weit Heimat geworden.“ Nun wird die Offensivspielerin dem FC bis zum Jahr 2028 erhalten bleiben.

Am Abend sind die Kölnerinnen zu Gast beim VfL Wolfsburg. Mit einem Erfolg gegen den Tabellenzweiten würde der FC auf Rang fünf springen.


„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Unsexy“ aber nötig – Diese Attribute des 1. FC Köln sollen den Klassenerhalt sichern

Den Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend hat der FC sicherlich nicht durch besonders ansehnlichen und anspruchsvollen Fußball über die Zeit gebracht. Dennoch bleiben drei Punkte in der Domstadt: Mit diesen Attributen will der 1. FC Köln die Klasse halten.

Laufbereitschaft, Leidenschaft und Zweikampfstärke. Gegen die Wölfe überzeugt der FC vor allem gegen Ende mit seiner Moral. Attribute, die der Trainer nun als Marschroute vorgegeben hat. Attribute, die für die Kölner essentiell erscheinen.

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Der ein oder andere Zuschauer wird wohl trotz des Führungstreffers von Linton Maina im Duell gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend dann doch noch einmal einen höheren Puls bekommen haben. Denn gerade in den Schlussminuten machten es die Geißböcke wieder sehr spannend und sich selbst das Leben schwer. Ob der guten Leistungen zu Beginn den Spiels wohl zu spannend. Der FC agierte in den ersten 45 Minuten stark, kam zu Chancen, hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Doch der zweite Treffer blieb aus und so stand der Sieg der Geißböcke bis zum Abpfiff auf Messers Schneide. Die Null stand dagegen auch noch nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Wölfe auf der Anzeigetafel im Kölner Stadion.

„Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“

Und das Dank zum einen der starken Leistung des Kölner Keepers, der mit reaktionsschnellen Paraden seinen Kasten sauber hielt, zum anderen Dank der Aufopferungsbereitschaft der Kölner Akteure auf dem Spielfeld. Diese ließen den VfL zwar in den zweiten 45 Minuten erst ins Spiel kommen, verteidigten die Torchancen der Wolfsburger aber so leidenschaftlich, dass am Ende die drei Punkte in Köln blieben. Eben diese Bereitschaft zur Aufopferung lobte nach dem Duell auch FC-Trainer Lukas Kwasniok: „Das sind Attribute, die im Fußball erlaubt sind, aber ein bisschen in Vergessenheit geraten sind, weil es ein bisschen unsexy wirkt“, so der 44-Jährige. „Aber Deutschland ist auch meistens Weltmeister geworden, wenn sie über die Attribute wie Leidenschaft, Laufbereitschaft, Widerstandsfähigkeit, Mentalität und Zweikampfstärke gekommen sind.“

Diese Attribute konnte man den Geißböcken am Freitagabend wahrlich nicht absprechen. Zum wiederholten Male. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Geißböcke dieses Mal für ihre Mühen belohnten. Bislang hatte der FC viel zu oft Führungen noch aus der Hand gegeben. Im kommenden Duell gegen RB Leipzig werden die Kölner die Attribute der Aufopferung ebenfalls gut gebrauchen können, um den Tabellenfünften ärgern zu können. Für FC-Trainer Kwasniok lässt sich der Vergleich mit der deutschen Nationalelf auch auf die Kölner Ziele anwenden: „Die Weltmeisterschaft für Deutschland ist unser Klassenerhalt“, so der Coach. „Deswegen versuchen wir uns da weiter aufzuopfern.“ Die kommenden drei Aufgaben mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim werden dazu sicherlich die Möglichkeit bieten.


Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Nahezu ein Dutzend Spieler hat Thomas Kessler im Sommer verpflichtet. Im Winter ist erst ein Akteur dazugekommen. Bis Montagabend haben die Geißböcke Zeit, die Bilanz noch ein wenig aufzupolieren. Dann endet der Deadline Day: Gibt es noch Transfers beim 1. FC Köln?

Überraschend ruhig ist es in den Tagen vor dem Deadline Day in Köln geblieben. Dabei kann es durchaus noch Veränderungen geben. Sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite.

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Am Samstag brodelte die Gerüchteküche in Köln dann kurz vor dem Deadline Day am Montag doch noch einmal hoch. Silas Andersen wurde mit den Geißböcken in Verbindung gebracht. Der Mittelfeldspieler von Häcken würde sicherlich eine gute Alternative zu Eric Martel darstellen. Nur ist zum einen gar nicht geklärt, ob die Kölner wirklich eine Alternative jetzt schon brauchen, zum anderen haben sich die FC-Bosse laut dänischen Medien ohnehin eine Abfuhr geholt. Andersen soll vorerst in Schweden bleiben, heißt es. Zumindest vorerst. In diesem Winter würde nur etwas in Frage kommen, wenn denn dann schon etwas ganz Besonderes passiert, so der Tenor des schwedischen Erstligisten. Und dass die Geißböcke in diesem Winter zu ganz besonderen Mitteln greifen, scheint eher unwahrscheinlich.

In der Innenverteidigung gut besetzt

Dennoch scheinen die Kölner sich konkret nach einem Sechser umzuschauen. Denn vor Andersen stand Englands Dan Neil, vom Profil ein sehr ähnlicher Spieler, im FC-Fokus. Die Frage ist allerdings für wann. Tatsächlich erklärten zuletzt Lukas Kwasniok und Thomas Kessler, dass man durchaus noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden wolle. Die Voraussetzungen: Es muss finanziell möglich sein, es muss qualitativ Sinn machen und wenn dann auch noch die Option auf eine potenzielle Verbesserung (also auch eine wirtschaftliche Entwicklung) besteht, dann steigen die Chancen auf einen weiteren Transfer. Der Bedarf auf der Sechs ist eigentlich überschaubar. Gerade durch die Formsteigerung von Tom Krauß haben die Kölner Alternativen. Dass Kessler also noch bis Montagabend für einen defensiven Mittelfeldspieler tief in die Tasche greift, würde nur unter bestimmten Umständen Sinn ergeben.

Eigentlich nur, wenn noch ein Sechser dann auch abgegeben wird. Einen Abgang von Eric Martel hatten die Kölner Verantwortlichen in diesem Winter ausgeschlossen. Tatsächlich will man sich erst nach dem Ende des Transferfensters zusammensetzen und über die Zukunft sprechen – zumindest nach außen ist das die Erzählweise. Dass der FC sich nach Alternativen umschaut, ist richtig und wichtig. Dass er diese aber jetzt schon für diesen Winter verpflichtet, wäre eher untypisch – wenn auch nicht ausgeschlossen. In Frage käme vielleicht Denis Huseinbasic. Wirklich glücklich wird der Mittelfeldspieler mit seiner Situation nicht sein. Die Frage ist allerdings, ob es eine Nachfrage gibt. Das gilt auch für andere Spieler, die den FC vielleicht verlassen wollen.

Es gibt Baustellen

Sicher gibt es aber im Kader auch noch ganz andere Baustellen. Dabei erscheint aber gerade die Problemzone Innenverteidigung nicht die größte Not darzustellen. Im Gegenteil, schon in den kommenden Wochen wird es ein Überangebot geben, das den ein oder anderen Spieler enttäuscht zurücklassen könnte. Gut tun würde dem FC wohl eher ein Spieler, der vor dem defensiven Mittelfeld die spielerische Verbindung zur vordersten Kette herstellt. Möglicherweise aber auch ein weiterer Wingback, der den Druck auf Kristoffer Lund erhöht oder auf der rechten Seite eine Alternative wäre. Denn Sebastian Sebulonsen macht seine Rolle als Aufshilfs-Innenverteidiger recht gut. Auch im Angriff oder auf der rechten Offensivseite würden weitere Optionen durchaus Sinn ergeben.

Am Freitagabend deutete der neue Geschäftsführer Sport der Kölner an, dass er sich in Gesprächen befände. Das bedeutet aber nicht, dass es ganz sicher einen Transfer geben wird. In der jüngeren Vergangenheit wurde Kessler jedenfalls nicht müde zu betonen, dass der Winter-Transfermarkt ein schwerer sei und die Qualität des Kaders so aber reiche. Ungewohnt ruhig ist es zudem in der Kölner Gerüchteküche. Bis Montagabend 20 Uhr haben die Geißböcke dennoch die Chance, den Kader etwas auszuweiten. Das ganz große Transferrad wird Kessler sicher aber nicht drehen. Viel wird auch mit potenziellen Abgängen zu tun haben – wenn es diese überhaupt gibt.


Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

Alessio Castro-Montes und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

In den vergangenen Duellen machten zwei Akteure besonders auf sich aufmerksam und drängten in die Startelf. Die Sommer-Neuverpflichtungen sorgen für mehr Optionen beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes und Tom Krauß mit starker Form.

Die Hinrunde lief für den Alessio Castro-Montes alles andere als rund. Aktuell spielte der Belgier allerdings häufig von Beginn an. Auch Tom Krauß konnte zuletzt von sich überzeugen und verdrängte zwischenzeitlich sogar Eric Martel von der Sechs.

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Am Freitagabend hatte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den VfL Wolfsburg für eine Doppelsechs mit Eric Martel und Tom Krauß entschieden. Dass der Coach der Geißböcke so beide Sechser zum Einsatz bringt, war nach dem Duell gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor nicht unbedingt abzusehen. Denn gegen den SCF hatte der Kölner Cheftrainer Martel noch aus der Startelf gestrichen, Krauß dafür spielen lassen. Und das kam nicht von ungefähr. Denn der 24-Jährige überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz 05 war er einer der besten Kölner Akteure, wurde gegen die Rheinhessen nach 45 Minuten für Martel eingewechselt und rechtfertigte seinen Einsatz. Kwasniok betitelte den Mittelfeldspieler nach dem 2:1-Erfolg gegen die Mannschaft von Urs Fischer als „Gamechanger“.

Gute Leistungen im neuen Jahr

Die Chance, sich zu beweisen nutzte zuletzt auch ein weiterer Sommer-Neuzugang der Geißböcke für sich. Nachdem Alessio Castro-Montes in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen war, stellte Kwasniok den Belgier gegen Heidenheim, Mainz, Freiburg und Wolfsburg von Beginn an auf. Sicherlich war zunächst die gerissene Lücke in der Kölner Verteidigung mit ein Grund für die Startelf-Einsätze, nachdem Rav van den Berg und Martel gesperrt ausfielen und die Verletzungen von Dominique Heintz sowie später auch Neuzugang von Jahmai Simpson-Pusey die Kölner Defensive zusätzlich schwächten. Die guten Leistungen in den Duellen, vor allem aber auch der Einsatz im Trainingslager im spanischen La Nucia, waren aber ein weiterer Grund für die Chance, die Castro-Montes vom Coach bekam.

Der 28-Jährige schloss die Vorbereitung in Spanien als einer der großen Gewinner ab, hat Kwasniok zu Beginn des neuen Jahres offensichtlich ein anderes Gesicht von sich gezeigt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte der Abwehrspieler nach dem Duell gegen Mainz. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“ Bisher ging es so weiter und Castro-Montes bietet aktuell eine echte Alternative für die Schienen – auf beiden Seiten.

Ebenso wie Krauß nannte Kwasniok nach dem Duell gegen Wolfsburg auch Castro-Montes in der Gruppe von Spielern, die sich positiv hervorgetan haben und sprach über die Ausrichtung mit „Cenk, mit Seb, Lundi, Monty und den zwei Sechsern“. „Wenn die Menschen ins Stadion kommen und wollen Zauberfußball sehen, dann müssen sie in ein anderes Stadion gehen. Aber sie werden von den Jungs unfassbare Aufopferungsbereitschaft bekommen“, sagte der Trainer.

Mehr Optionen für Lukas Kwasniok

Auch am kommenden Wochenende werden die Fans im Kölner Stadion die Attribute des FC wie Laufbereitschaft, Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft zu sehen bekommen, die die Mannschaft ausmachen. Dann werden wohl auch die zwei Neuverpflichtungen Krauß und Castro-Montes wieder mit von der Partie sein. Denn beide befinden sich aktuell in einem Formhoch, das sich möglicherweise auch auf die komplette Mannschaft überträgt. Seit einigen Partien zeigt sich der FC wieder deutlich leistungsstärker. Durch Krauß und Castro-Montes stehen Coach Kwasniok nun aber auch mehr Optionen zur Verfügung.

Der Belgier kann auf beiden Schienen eingesetzt werden und erweitert die noch geschwächte Kölner Abwehr um einen weiteren Akteur. Krauß unterstützt das Mittelfeld, wobei der 24-Jährige zuletzt die Position des Sechsers sowohl alleine als auch mit einer Doppelsechs neben Martel stark ausfüllt. Somit kann nun ein Ausfall in der Defensive kompensiert werden und ein Martel muss nicht zwangsläufig auflaufen – gerade im Hinblick auf die noch offene Vertragssituation des Kölner Sechsers vielleicht eine beruhigende Erkenntnis.