Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Etienne Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Die U21 des 1. FC Köln ist erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet: Etienne Borie erzielte den späten Treffer zu einem unterm Strich schmeichelhaften Sieg in einem schwachen Regionalliga-Spiel, das bis zur Schlussphase keinen Sieger verdient hatte: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

Die Geißböcke entschieden das U21-Duell am Sonntagnachmittag mit 1:0 (0:0) für sich. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias bot mit Mikolaj Marutzki einen U19-Spieler in der Startelf auf. Der 19-Jährige absolvierte drei Tage vor dem Youth-League-Kracher gegen Inter Mailand seinen vierten Einsatz in der Regionalliga West. Mit Maik Akumu saß ein weiterer Spieler aus der U19 auf der Ersatzbank, der in der Schlussphase als Joker noch sein Debüt feierte. Sommer-Zugang Luca Lechner feierte seine Premiere in der Startelf nach zuvor drei Kurzeinsätzen als Joker vor der Winterpause. Der zuletzt angeschlagene Sargis Adamyan stand als Ersatzspieler bereit. Bei den Gäste aus Paderborn startete mit Marlon Becker ein Spieler, der von 2020 bis Januar 2025 den FC-Nachwuchs durchlief.

Treffer zählte nicht

Den ersten Aufreger der Partie gab es nach einer Viertelstunde: Etienne Borie dribbelte sich über die rechte Seite in den Strafraum, sein Schlenzer landete allerdings nur an der Latte des Paderborner Tores. Marvin Ajani legte den Abpraller quer zu Patrik Kristal, der zum vermeintlichen Führungstor einschob. Der Treffer zählte jedoch nicht, weil Kristal bei Bories Schuss im Abseits stand und nunmehr aktiv ins Spielgeschehen eingriff (16.). Es sollte bis zur Halbzeit zugleich das einzige Highlight bleiben in einer Partie mit äußerst mäßigem Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer.

Die zweite Hälfte begann nicht nur mit einer missglückten Kölner Anstoß-Variante, die Etienne Borie schließlich nach einem Missverständnis völlig unbedrängt ins Seitenaus schoss. Kurz danach hatte just Becker auch noch eine gute Chance für die Gäste, doch Marutzki lenkte den scharfen Schuss mit einer Hand um das FC-Tor (47.). Der diesmal blasse Bernie Lennemann musste nach einer knappen Stunde vom Feld. Für ihn rutschte Nilas Yacobi von der rechten Seite ins Zentrum, der eingewechselte Safyan Toure sollte stattdessen auf dem Flügel für Tempo und Gefahr sorgen. Doch diese Rochade kurbelte die an bis dahin harmlose Kölner Offensive auch nicht weiter an.

Dritter Sieg in Folge für die U21 des 1. FC Köln

Kurz nachdem Sbonias mit einem Dreifach-Wechsel reagierte, fanden seine Schützlinge doch noch die Lücke in der Abwehr: Luc Dabrowski passte den Ball ins Angriffsdrittel zu Cenny Neumann. Der aufgerückte Außenspieler sah die Lücke und steckte durch zu Etienne Borie, der aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck schoss (77.). Der Führungstreffer lag zu diesem Zeitpunkt keineswegs in der Luft, ein torloses Unentschieden war durchaus angemessen. Doch die Gäste hatten nach dem Rückstand auch nichts mehr entgegenzusetzen. Für die U21 war es über die Winterpause hinweg der dritte Sieg in der Regionalliga hintereinander. Das Team bleibt aber trotz nunmehr 32 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle.

Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Lechner (80. Lippert), Ajani – Kristal (75. Elyazidi), Dürholtz (75. Harchaoui) – Yacobi (75. Akumu), Lennemann (59. Toure), Borie. Tor: 1:0 Borie (77.). Zuschauer: 500.


Nach FC-Interesse: Klare Ansage von Häcken zu Silas Andersen

Silas Andersen vom BK Häcken
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Nach FC-Interesse: Klare Ansage von Häcken zu Silas Andersen

Es scheint nicht ausgeschlossen, dass die Kölner noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen. Die Frage ist allerdings auf welcher Position. Ein Akteur kommt aber offenbar nicht zum 1. FC Köln: So ist der Stand bei Silas Andersen.

Der FC scheint auch bei einem weiteren Transfer das Nachsehen zu haben. Zumindest wird Silas Andersen wohl nicht in diesem Winter wechseln.

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Rund vier Millionen Euro sollen die Kölner für einen möglichen Neuzugang geboten haben. Das hatten am Samstag dänische Medien berichtet. Und die für Silas Andersen, ein dänisches Supertalent. Das Interesse kommt nicht von ungefähr, der U21-Nationalspieler gilt als spielstarker und physischer Sechser, wäre also beispielsweise eine interessante Alternative für einen Spieler wie Eric Martel. Doch die Kölner werden sich mindestens gedulden müssen. Aktuell scheint ein Wechsel zumindest nicht in Frage zu kommen. „Stand jetzt ist er noch hier, und das Transferfenster schließt in wenigen Tagen“, sagte Häckens Sportdirektor Erik Friberg „Fotbollskanalen“. Der ehemalige schwedische Nationalspieler bestätigte das große Interesse aus „Europa“. „Im Sommer wird sich wahrscheinlich noch mehr ergeben. Wir werden sehen. Aktuell gehen wir davon aus, dass er hierbleiben wird.“

Sieben Millionen Euro

Allerdings ließ der Sportdirektor noch eine Hintertür offen. „Für uns muss schon etwas ganz Besonderes passieren, damit wir ihn in diesem Zeitfenster freigeben“, so Friberg. Und da dürften die vier Millionen der Kölner deutlich zu wenig sein. Eine erste Abfuhr sollen sich die Geißböcke bereits geholt haben. Genauso wie die Glasgow Rangers. Dem Vernehmen nach verlangen die Schweden mehr als sieben Millionen Euro. Eine stolze Summe für den 21-Jährigen. Der FC sucht offensichtlich nach einer Alternative für Eric Martel, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Über seine Zukunft will der Sechser im Februar entscheiden. Für Häcken kam der Spieler 45 Mal zum Einsatz, erzielte fünf Tore, bereitete drei weitere vor. Andersen wurde beim FC Kopenhagen ausgebildet, spielte im Nachwuchs auch für Inter Mailand. Der dänische U21-Nationalspieler kam über die Station FC Utrecht nach Schweden und spielt nun eben für Häcken. Dort sammelte der Mittelfeldspieler auch internationale Erfahrung, spielt in der Conference League.

Aufgrund seines Talents und dem erhofften Potenzial hält der schwedische Erstligist die Ablöse für angemessen. „Das große Festgeld-Konto habe ich auch nicht zur Verfügung, dass man sagt: Ich kann jetzt im Winter mal richtig loslegen“, sagte Thomas Kessler am Freitag bei „Sky“. Der Spieler hat noch Vertrag bis Dezember 2028. Kessler deutete auch an, dass man sich in Gesprächen befindet. Dabei dürfte es sich aber nicht um den Mittelfeldspieler halten.

„War schon überrascht“: Torfrau des 1. FC Köln Irina Fuchs blickt auf turbulente Monate zurück

Keeperin Irina Fuchs vom 1. FC Köln
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„War schon überrascht“: Torfrau des 1. FC Köln Irina Fuchs blickt auf turbulente Monate zurück

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln befinden sich nach dem ersten Spieltag der Rückrunde plötzlich in Reichweite der Europapokal-Plätze. Am Montagabend (18 Uhr) steht eine Reifeprüfung beim VfL Wolfsburg an. Dort dürfte Irina Fuchs im FC-Tor wieder besonders im Fokus stehen: Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast in Wolfsburg.

FC-Keeperin Irina Fuchs blickt vor dem anstehenden Duell gegen die Frauen des VfL im Gespräch auf ihre turbulenten Monate in Köln zurück und nennt ihr Erwartungen für das anstehende Spiel. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast in Wolfsburg.

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Im Tor schien der 1. FC Köln im Sommer gut aufgestellt zu sein. Mit Aurora Mikalsen hatte sich der Winter-Transfer des Vorjahres als Glücksgriff erwiesen. Dazu holte der FC im Sommer Lisa Schmitz aus Wolfsburg. Mit Paula Hoppe als Eigengewächs schien die Torwart-Position gut besetzt zu sein, auch wenn Mikalsen zu Saisonbeginn noch angeschlagen war. Doch noch vor dem Saisonstart verletzte sich auch Paula Hoppe und es war direkt klar, dass das Talent längerfristig fehlen würde. Die Verantwortlichen reagierten schnell und verpflichteten Irina Fuchs vom FC Basel. Die Schweizerin startete wenige Tage vor ihrem 20. Geburtstag das Abenteuer, erstmals ins Ausland zu wechseln. Fuchs war als Nummer drei hinter Mikalsen und Schmitz eingeplant.

Irina Fuchs zahlt das in sie gesetzte Vertrauen zurück

Doch nach Mikalsen verletzte sich auch noch Lisa Schmitz und so schlug im Oktober plötzlich die Stunde der Irina Fuchs. Die Schweizerin feierte ihr Debüt just im Derby gegen Bayer Leverkusen (2:2). „Ich war schon überrascht, weil ich nie damit gerechnet hatte, dass ich so schnell nach dem Transfer auch im Tor stehe“, äußerte die Torhüterin im Gespräch mit dieser Redaktion rückblickend und ergänzte: „Ich habe mir vor dem Spiel dann gar nicht so viele Gedanken gemacht und von Tag zu Tag gedacht.“ Dabei habe sich Fuchs nach ihrem Wechsel durchaus umstellen müssen: „Es ist hier alles einen Tick schneller und körperlicher. Zudem ist es hier beim 1. FC Köln auch noch einmal deutlich professioneller als in der Schweiz. Die Voraussetzungen hier sind auch viel besser. Ich habe in den ersten Wochen etwas gebraucht, um mich an dieses Tempo zu gewöhnen.“

Fuchs beeindruckte jedoch mit konstanten Leistungen und zahlte so das Vertrauen der Trainerin Britta Carlson zurück. Und nach dem gehaltenen Elfmeter gegen Freiburg in der Nachspielzeit, der am vergangenen Wochenende den 1:0-Sieg zum Jahresstart sicherte, ernannte Carlson die Schweizerin auch öffentlich für die nähere Zukunft zur Nummer eins, obwohl Schmitz und Mikalsen mittlerweile wieder im Training sind: „Ich freue mich sehr darüber, auch dass ich vom Staff und Verein so ein Vertrauen erhalte“, kommentierte die Keeperin. Der Austausch mit ihren Rivalinnen um den Platz zwischen den Pfosten sei sehr gut: „Sie unterstützen mich sehr, das spüre ich. Wir sind zusammen ein sehr gutes Torwart-Team.“

“Wir treffen auf einen sehr starken Gegner“

Ob sie heimlich in Richtung Champions-League-Plätze schiele? Immerhin stünde der FC bereits auf diesem Platz, hätte er das Heimspiel vor Weihnachten gegen Jena gewonnen. Fuchs blieb bescheiden: „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Am Montagabend in Wolfsburg wird sie zweifellos wieder im Fokus stehen: „Wir treffen auf einen sehr starken Gegner, der wahrscheinlich viel in unserer Hälfte sein wird. Wir wollen dagegenhalten und durch Umschalt-Momente unsere Chancen kreieren. Und es wird bei Wolfsburgs Offensivpower mit Sicherheit auch der eine oder andere Schuss auf unser Tor kommen.“ Sollte in Niedersachsen ein Achtungserfolg gelingen, dürfte die Frage nach dem Europapokal sicher so schnell nicht verstummen.


Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg für den 1. FC Köln, doch die Konkurrenz punktet auch

Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen den VfL Wolfsburg war wichtig. Denn das Punkte-Polster ist zumindest nicht geschmolzen. Die kommenden Wochen werden allerdings keine leichten: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

Die Erleichterung war den Akteuren am Freitagabend deutlich anzusehen. Trotz einer schwachen zweiten Halbzeit konnten die Geißböcke den Sieg über die Zeit retten. Ein Sieg, der zu diesem Zeitpunkt ein wichtiger war. Denn: Für den 1. FC Köln stehen schwere Duelle bevor.

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Nach dem Duell gegen die Wölfe nahm FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Torhüter noch einmal fest in den Arm. Der 47-Jährige wusste, wem er die gehaltene Null gegen den in der zweiten Halbzeit erstarkten und zuletzt drückenden VfL zu verdanken hatte. Die Punkte taten Trainer und Team sichtbar gut. Aber nicht nur. Sie taten auch der aktuellen Tabellensituation gut. Denn der FC steht nun also nach dem 20. Spieltag mit 23 Punkten auf Tabellenplatz zehn. „Es ist wichtig für uns, die drei Punkte heute zu Hause zu lassen. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir jetzt ein entspannteres Wochenende haben“, sagte Thomas Kessler. „Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht.“

Punkte-Polster des FC bleibt bestehen

Die Konkurrenz hat es gut gemacht. Augsburg und Mainz fuhren Siege ein, die Rheinhessen sogar in Leipzig. Bremen, Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV punkteten, die Rothosen gegen die Bayern. Der FC hat also mit dem Erfolg über Wolfsburg vor allem die Position gehalten und kann in die kommenden schweren Wochen ohne den ganz großen Druck starten. Die Aufgaben haben es in sich. Mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim trifft der FC auf die Tabellendritten bis -fünften. Alle drei Gegner hegen Champions-League-Ambitionen. Ehrlicher Weise werden aus den kommenden Begegnungen wohl nicht viele Punkte zu erwarten sein, auch wenn die Geißböcke durchaus gezeigt haben, dass sie gegen diese Gegner nicht chancenlos sind und in der Hinrunde bewiesen haben, dass sie durchaus mithalten können. Immerhin gelang dem FC im Oktober der 1:0-Erfolg über Hoffenheim.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Konkurrenz im Februar auch einige direkte Duelle austragen. So schon am nächsten Spielt. Während die Geißböcke in Köln RB Leipzig erwarten, spielt Augsburg in Mainz, Heidenheim empfängt den HSV. In der Karnevalswoche trifft Augsburg auf Heidenheim und wenn die Geißböcke gegen Hoffenheim spielen, treffen Mainz und Hamburg sowie Wolfsburg und Augsburg aufeinander. Es ist also davon auszugehen, dass einige Punkte im Tabellenkeller in den kommenden Wochen vergeben werden. Zumal sich die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte nicht viel nehmen. „Wir haben gesehen, dass Wolfsburg eigentlich auf Augenhöhe ist. Dass wir das Spiel für uns entscheiden, ist enorm wichtig, darüber brauchen wir nicht reden – und dass wir dann auch einfach dieses Polster auf die Ränge nach unten haben“, stellte Marvin Schwäbe am Freitag fest.

Immerhin haben die Kölner in den kommenden drei Spielen zwei weitere Heimspiele vor der Brust. „Nächste Woche kommt Leipzig, das ist kein leichtes Unterfangen. Aber mit den Fans, mit dem Stadion ist alles möglich“, sagte Lukas Kwasniok. „Das war es aber auch in allen Spielen.“ Dann wäre es vielleicht der richtige Zeitpunkt, gegen die Top-Teams nicht nur gut auszusehen…


Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln beim Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Ein wichtiger Sieg, der richtige Zeitpunkt

Mit dem 1:0-Erfolg über die Wölfe haben die Kölner wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Wichtige Punkte, vor allem aber zum richtigen Zeitpunkt. Denn bei einer Niederlage hätte es rund um Karneval mächtig Katerstimmung beim 1. FC Köln gegeben: Ein Kommentar zum Sieg gegen Wolfsburg.

Sieben Mal in Folge hat in der Begegnung zwischen Köln und Wolfsburg die Auswärtsmannschaft nicht mehr verloren, der letzte Kölner Heimsieg lag sechs Jahre zurück. Nun also der 1:0-Erfolg über Wolfsburg – und besser hätte der Zeitpunkt für drei Punkte kaum sein können. Ein Kommentar.

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Der Blick auf die Samstagspiele der Bundesliga wird den Kölner Verantwortlichen vermutlich nicht so richtig gut geschmeckt haben. Auch, wenn eine Maxime von Fußballprofis natürlich vor allem den Blick auf die eigene Leistung beinhaltet. Der 20. Spieltag hätte auf den anderen Plätzen besser für die Geißböcke laufen können. Der 1. FSV Mainz gewann bei RB Leipzig, der Hamburger SV trotzte dem FC Bayern München einen Punkt ab und auch der FC Augsburg, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach punkteten. Noch unter der Woche hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass es ihm egal sei, wann oder gegen wen, seine Mannschaft die Punkte sammeln würde, Hauptsache sie täte es. Doch genau diese Ergebnisse verdeutlichen sehr genau, warum der Erfolg der Geißböcke zum jetzigen Zeitpunkt so unheimlich wichtig gewesen ist.

Der Erfolg hat die Dynamik verändert

Mit einer Niederlage hätte beispielsweise der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte betragen. Noch immer ein kleiner Puffer. Aber in den kommenden Wochen kommen die dicken Fische. Der FC spielt nun gegen die Tabellenplätze drei, vier und fünf. Mit der TSG Hoffenheim, dem VfB Stuttgart und RB Leipzig gegen drei Mannschaften, die sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf die Champions League in der kommenden Spielzeit machen. Schwerere Aufgaben dieser Saison lassen sich wohl an einer Hand abzählen. Die Herausforderung bringt den Vorteil mit sich, dass die Erwartungshaltung eine kleine ist, aber eben den Nachteil, dass Siege eher eine Überraschung sind. Und da an jenen drei Spieltagen die Konkurrenz zum Teil direkt aufeinander trifft, ist die Wahrscheinlichkeit eben nicht gering, dass der FC einiges an Vorsprung einbüßt.

Mit einer Niederlage hätte auch die Bilanz der Spiele seit dem Erfolg gegen den Hamburger SV im November einen ganz anderen Anstrich gehabt. Sechs von 33 möglichen Punkten hätten da gestanden, ein Sieg in elf Spielen. Und wenn gegen die drei Champions-League-Anwärter selbst eine Überraschung erwartungsgemäß ausgeblieben wäre, dann wäre ein Trainer mit eben einem Sieg aus 14 Spielen (also nahezu die gesamte Liga) wohl nicht mehr haltbar gewesen, die ganz dicke Krise hätte das Geißbockheim erreicht, die Maschinerie würde laufen. Alles Makulatur. Der FC hat gewonnen. Vielleicht glücklich, vielleicht ob einer späten Abwehrschlacht. Doch danach fragt schon heute keiner mehr. Köln steht nun mit 23 Zählern auf dem guten zehnten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die gefährlichen Plätze ist nicht größer geworden, aber eben auch nicht kleiner.

Der FC kann auch zu Null

Der Erfolg gegen Mainz war wichtig, der gegen Wolfsburg ein Befreiungsschlag. Der zweite Heimspiel-Erfolg in Serie, der nächste gegen einen direkten Konkurrenten. Die Kölner haben sich wie in der Hinrunde ein kleines Polster angefressen, von dem sie nun erst einmal ein wenig zehren werden. Durch den dritten Zu-Null-Erfolg in dieser Spielzeit kann die Mannschaft zudem mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spieltage gehen. Die große Katerstimmung wird es rund um Karneval sicher nicht geben. Und dass diese Mannschaft in der Lage ist, gegen die Topmannschaften gut auszusehen, hat sie ebenfalls bewiesen. Warum sollte also nicht noch der ein oder andere Zähler dazukommen. Dann würde auch die Ausgangslage eine gute bleiben. Eine so gute, dass der Blick auf die Konkurrenz irrelevant und ohne bitteren Geschmack wäre.


Drei wichtige Punkte und die Erkenntnis: Der 1. FC Köln kann zu Null

Marvin Schwäbe im Duell gegen den VfL Wolfsburg
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Drei wichtige Punkte und die Erkenntnis: Der 1. FC Köln kann zu Null

Mit dem Sieg über den VfL Wolfsburg haben die Kölner drei wichtige Punkte eingesammelt, das Polster wieder vergrößert. Doch es gab noch einen anderen Erfolg. Der 1. FC Köln gewinnt mal wieder zu Null.

Zum dritten Mal in dieser Saison haben die Kölner zu Null gespielt und damit drei weitere Zähler im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt mal wieder zu Null.

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Für einen kurzen Moment schien Marvin Schwäbe am Freitagabend dann doch ein wenig überfordert. Der Kölner Torhüter wurde gerade von Tom Krauß besonders geherzt und es wirkte so, als wisse der Keeper nicht so recht wohin mit der Freude seines Teamkollegen. Mit seinen Paraden gerade in der Schlussphase avancierte der Keeper neben dem Torschützen Linton Maina zum Matchwinner. Und erst zum dritten Mal in dieser Saison behielten Schwäbe und damit auch der FC die weiße Weste. „Wir haben in der Vergangenheit einfach selten zu Null gespielt“, hatte Lukas Kwasniok am Mittwoch in erstaunlicher Vorahnung angedeutet. Tatsächlich ein Problem der Kölner. Bis zum Erfolg gegen Wolfsburg hatte der FC nach einer Führung im Schnitt nur 1,55 Punkte geholt – der drittschlechteste Wert der Liga.

Wölfe vergeben mehrere Chancen

Nun aber gab es die drei Punkte – und die eben ohne Gegentreffer. „Dass wir am Ende das zu Null über die Linie gerettet haben, dass wir gewonnen haben, dass wir die drei Punkte hier gelassen haben, das spricht einfach für sich und das ist das, was wir heute mitnehmen, alles andere kommt“, sagte Schwäbe. Kwasniok erklärte, dass ein Zu-Null-Sieg in „erster Linie für den Keeper“ etwas besonderes sei. „Ich hatte schon den Eindruck, dass wir es uns in den vergangenen Wochen auch verdient hätten – teilweise mehr als heute“, so der Trainer weiter. Tatsächlich war es durchaus knapp. Wolfsburg steigerte sich nach dem Wechsel, schraubte den xGoals-Wert noch auf 1,3 in die Höhe, nur trafen die Wölfe eben das Tor nicht. Nach dem 1:0 in Mainz am ersten Spieltag und dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim im Oktober feierte der FC nun also den nächsten knappen Erfolg.

„Das macht mich schon extrem stolz, weil dieses Fighten, für einander da zu sein, sich in Bälle zu werfen sind schon unsexy Attribute, sie gehören aber zu der Mannschaft, dem Verein und meiner Identität. Und deswegen bin ich stolz, wie die Jungs diese drei Punkte mit allem was sie haben verteidigt haben“, sagte Lukas Kwasniok, ordnete diese Punkte aber auch ein: „Ein Sieg ist jetzt unabhängig davon, ob du eins kassierst oder nicht, ganz wunderbar.“ Letztlich sprach der Coach einmal mehr sein Saisonziel von zehn Siegen an. Sechs habe er nun, man sei auf einem guten, aber noch weiten Weg. Spätestens dann wird aber keiner mehr nach dem Wie fragen. Das 1:0 hat dem FC wieder mehr Luft verschafft.

„Besondere Herausforderung“: U21 des 1. FC Köln empfängt Paderborn zum verspäteten Jahres-Start

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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„Besondere Herausforderung“: U21 des 1. FC Köln empfängt Paderborn zum verspäteten Jahres-Start

Die FC-Reserve steigt mit einwöchiger Verspätung in den Spielbetrieb der Regionalliga West ein. Nach der kurzfristigen Absage in Wiedenbrück empfängt die U21 des 1. FC Köln am Sonntag (14 Uhr) den SC Paderborn. Das Team darf beim ersten Heimspiel des Jahres auf lautstarke Unterstützung von den Rängen hoffen.

Am Sonntag wollen die Kölner ihre makellose Heim-Bilanz gegen die Westfalen ausbauen und können dabei auf Unterstützung vieler Zuschauer hoffen. Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

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Die Spielplan-Gestalter meinten es für dieses Wochenende ausnahmsweise einmal gut mit dem 1. FC Köln: Da das Bundesliga-Team bereits am Freitagabend gegen Wolfsburg im Einsatz war, ist das U21-Heimspiel gegen die Altersgenossen des SC Paderborn am Sonntag endlich einmal wieder kein Parallel-Termin. Damit dürfen die FC-Talente auf eine lautstarke und stimmungsvolle Unterstützung ihrer Fans im Franz-Kremer-Stadion hoffen. Dabei wollen die Kölner ihre makellose Heim-Bilanz gegen die Westfalen ausbauen. Die U21 gewann bisher beide Duelle am Geißbockheim und blieb dabei sogar ohne Gegentor (5:0, 1:0). Allerdings: Die SCP-Reserve ist keinesfalls zu unterschätzen, wie auch die Geißböcke im Hinspiel erfuhren. Am dritten Spieltag setzte es eine 0:5-Pleite in Paderborn.

Für beide Mannschaften das erste Pflichtspiel 2026

Am Sonntag starten beide Teams immerhin mit gleichen Voraussetzungen, denn auch für die Gäste wird es das erste Pflichtspiel des Jahres. Das für Montagabend angesetzte Auswärtsspiel bei Schalkes U23 fiel dem Wetter zum Opfer. Eines ist jedoch sicher: Am Sonntag wird der Ball im Franz-Kremer-Stadion auf jeden Fall rollen, der Rasenheizung im Franz-Kremer-Stadion sei Dank. Kölns Trainer Evangelos Sbonias skizzierte den kommenden Gegner so: „Es ist eine Mannschaft, die sehr variabel mit dem Ball spielt und da auch sehr viele Dinge bedienen kann. Sei es flach hinten raus, aber sich auch nicht zu schade ist, mal einen langen Ball zu schlagen. Von der Formation her ist es immer flexibel zwischen Dreier- und Viererkette.“ Daher sei es sowohl für das Trainerteam als auch für die Mannschaft eine besondere Herausforderung in der Vorbereitung bei der Entwicklung eines Matchplans.

Mikail Özkan konnte seine Gelbsperre am vergangenen Sonntag in Wiedenbrück nicht absetzen und fehlt daher gegen Paderborn. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sargis Adamyan: „Er konnte krankheitsbedingt nicht voll trainieren in dieser Woche“, verriet Sbonias, „da müssen wir mal schauen, wie es bis Sonntag aussieht.“ Malek El Mala ist weiterhin keine Option, auch wenn der Stürmer immerhin schon wieder Teile des Mannschaftstrainings absolviert: „Das kommt noch einen Tick zu früh“, urteilte der Coach. Zudem fehlt der Langzeit-Verletzte Artem Belousov. Angesichts des am kommenden Mittwoch anstehenden Highlights der U19 in der Youth League gegen Inter Mailand ließ Sbonias noch offen, ob Spieler aus der U19 gegen Paderborn zum Einsatz kommen werden. Mit Maik Akumu trainierte in dieser Woche zumindest ein Spieler aus der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck bei der U21 mit.

“Am Ende tragen wir eine große Verantwortung“

Das U19-Spiel im RheinEnergie-Stadion spiele durchaus eine Rolle in der Entscheidung, wer vielleicht bei der U21 zum Einsatz komme, aber Sbonias betonte zugleich: „Am Ende tragen wir eine große Verantwortung in der Entwicklung der Jungs und wir haben das gesamte Bild und das übergeordnete Ziel im Blick. Da lassen wir uns in unseren Prinzipien nicht von dem Spiel leiten, auch wenn es aufgrund des Rahmens und der Bedeutung natürlich sehr wichtig ist.“

Die größten Chancen auf einen Einsatz dürfte sicherlich der U19-Torwart Mikolaj Marutzki besitzen, der bisher bereits drei Partien in der Regionalliga absolvierte. Sbonias ließ sich jedoch nicht in die Karten schauen, ob er zwischen den Pfosten auf Marutzki oder Luis Hauer setzen wird.


Millionenangebot? Der 1. FC Köln ist offenbar an Silas Andersen interessiert

Spielt Silas Andersen bald für den 1. FC Köln?
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Millionenangebot? Der 1. FC Köln ist offenbar an Silas Andersen interessiert

Passiert bei den Geißböcken doch noch etwas auf dem Transfermarkt? Angeblich sollen die Kölner ein Angebot für einen Mittelfeldspieler unterbreitet haben. Der 1. FC Köln ist an Silas Andersen interessiert.

Unter der Woche hatte es Lukas Kwasniok angedeutet, am Freitagabend zog Thomas Kessler nach. Es kann durchaus sein, dass die Kölner doch noch auf dem Transfermarkt im Winter aktiv werden. Angeblich sind die Geißböcke an Silas Andersen interessiert. Das berichtet das dänische Portal tipsbladet.dk.

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Demnach haben die Kölner nicht nur konkretes Interesse an einer Verpflichtung des Dänen, die FC-Bosse sollen dem schwedischen Erstligisten BK Häcken bereits ein Angebot von vier Millionen Euro unterbreitet haben. Allerdings gab es für die Geißböcke laut Bericht einen Korb. Die Verantwortlichen von Häcken fordern angeblich eine Ablöse von sieben Millionen Euro. Der 21-Jährige gilt als eins der größten Talente Dänemarks und wird dementsprechend von zahlreichen Clubs umworben. Neben dem FC haben auch schon die Glasgow Rangers ein Angebot unterbreitet – erneut die Rangers. Der schottische Top-Club soll auch um Dan Neil mitgeboten haben, an dem der FC ebenfalls interessiert gewesen ist. Aus Dänemark hat der FC Kopenhagen ebenfalls sein Interesse hinterlegt. Genauso wie Trabzonspor aus der Türkei.

Sieben Millionen Euro

Der FC sucht offensichtlich nach einer Alternative für Eric Martel, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Über seine Zukunft will der Sechser im Februar entscheiden. Andersen könnte eine Alternative sein. Der 21-Jährige spielt ebenfalls auf der Sechs, gilt als sehr zweikampfstark und ist physisch extrem stark. Zudem ist der Däne wichtig für den Spielaufbau. Für Häcken kam der Spieler 45 Mal zum Einsatz, erzielte fünf Tore, bereitete drei weiter vor. Andersen wurde beim FC Kopenhagen ausgebildet, spielte im Nachwuchs auch für Inter Mailand. Der dänische U21-Nationalspieler kam über die Station FC Utrecht nach Schweden und spielt nun eben für Häcken. Dort sammelte der Mittelfeldspieler auch internationale Erfahrung, spielt in der Conference League.

Aufgrund seines Talents und dem erhofften Potenzial hält der schwedische Erstligist eine Ablöse von sieben Millionen Euro für angemessen. Ob die Kölner die Ablöse in der Höhe aber aufbringen wollen, ist zumindest fraglich. „Das große Festgeld-Konto habe ich auch nicht zur Verfügung, dass man sagt: Ich kann jetzt im Winter mal richtig loslegen“, sagte Thomas Kessler am Freitag bei „Sky“. Der Spieler hat noch Vertrag bis Dezember 2028.

Back on Track! Linton Maina wird beim Jubiläumsspiel zum Matchwinner

Linton Maina jubelt nach seinem Treffer
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Back on Track! Linton Maina wird beim Jubiläumsspiel zum Matchwinner

Ausgerechnet in seinem 100. Bundesligaspiel avanciert der Flügelflitzer zum Mann des Spiels. Und das nach einer Hinrunde, die wenig Grund zur Freude bot beim 1. FC Köln: Linton Maina wird zum Matchwinner.

Nach schwierigem Saisonauftakt ist Linton Maina zurück in der Spur. Der Offensivspieler sammelte bereits den dritten Scorer in der Saison, vor allem aber im Jahr 2026.

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Unnachahmlich war der Sprint von Linton Maina sicherlich nicht. Denn erst vor zwei Wochen hatte der Kölner Flügelspieler gegen die Bayern so die Führung erzielt. Auch gegen die Wölfe trieb der 26-Jährige die Kugel über das gesamte Feld, suchte den Abschluss, dieses Mal fehlte aber der letzte Druck hinter dem Ball. „Gegen die Bayern war es auch deutlich früher“, sagte Maina. „Deswegen haben dann vielleicht auch die Körner ein wenig gefehlt.“ Das Tor hätte dem FC sicherlich gut getan, den Druck vom Kessel genommen. Letztlich war es aber auch Dank Marvin Schwäbe nicht mehr entscheidend. Denn die Entscheidung hatte eben auch Maina herbeigeführt, mit seinem Treffer nach einer knappen halben Stunde – ein abgefälschter Treffer. „Normalerweise hält er den wohl fest. Aber ein bisschen Glück gehört auch dazu“, sagte der Torschütze.

„Ich hatte nie den Gedanken…“

Für Maina war es der zweite Saisontreffer und das zu einem besonderen Jubiläum. Der gebürtige Berliner lief zum 100. Mal in der Bundesliga auf. Bemerkenswert: Im Jahr 2026 hat der Offensivspieler alle drei seiner Scorer gesammelt. Und das, obwohl er im Herbst noch aufgrund der mangelnden Spielzeit als unzufrieden galt. Gerüchte über einen Wechsel ploppten auf. „Ich hatte nie den Gedanken, dass ich gehen will. Ich bin immer mit Spaß zum Training gekommen und habe gehofft, dass ich meine Chance irgendwann bekomme. Weil das, was ich mir ein Stück weit hier aufgebaut habe und den Spaß, den ich hier habe, den wollte ich mir jetzt durch so eine schwächere Phase nicht kaputt machen“, so der 26-Jährige. Die Chance kam nach seinem Auftritt in Heidenheim. Zuletzt stand Maina sogar drei Mal in der Startelf.

Und der Offensivspieler lieferte. Schon zu Beginn der Saison hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass Maina eine Waffe sein könne. Eingesetzt hatte der Trainer sie aber nur selten. Und das, obwohl der Flügelspieler in der vergangenen Spielzeit noch ein absoluter Dauerbrenner und Leistungsträger der Geißböcke war. „Einfach ist es nicht, aber so eine Phase hat jeder. Klar, es ist schon ungewohnt, dass es nach so einem Jahr so kommt“, so Maina. „Aber im Fußball ist es so, wenn andere performen, dann interessiert es auch keinen mehr, wer der Aufstiegsheld war.“ Am Freitag wurde der schnelle Spieler aber zum Held des Abends. „Spieler in meiner Position brauchen einfach Tore oder Vorlagen, um da um ein gutes Gefühl zu haben, um wieder an sich selber zu glauben und das hat mir ganz gut geklappt“, so Maina weiter. „Spieler in meiner Position brauchen einfach Tore oder Vorlagen, um da um ein gutes Gefühl zu haben.“

Und dieses gute Gefühl soll dem FC nun auch in den kommenden Spielen helfen. „Diesen Lauf probiere ich jetzt irgendwie so lang zu halten, wie es geht“, sagte Maina.


Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

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Der mit dem Wolf tanzt: Marvin Schwäbe unbezwingbar

Ein Treffer von Linton Maina und ein überragender Marvin Schwäbe bescheren dem 1. FC Köln einen enorm wichtigen 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Warum dieser Sieg im Abstiegskampf weit mehr als drei Punkte bedeutet für den 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

Gegen den VfL Wolfsburg hatten die Geißböcke alle Mühe, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Doch dank Torhüter Marvin Schwäbe gelang den Domstädtern der Coup, der sich in dieser Saison noch als richtungsweisend herausstellen könnte. 1. FC Köln: So macht Marvin Schwäbe alle besser.

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Beim 1:0-Erfolg des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg hielt Marvin Schwäbe mit gleich mehreren starken Paraden den Sieg fest. Warum dieser Sieg weit mehr bedeutete als nur drei wichtige Punkte, machte Linton Maina nach Abpfiff deutlich. Der einzige Torschütze des Abends fand im Sky-Interview warme Worte für seinen Kapitän: „In letzter Zeit haben wir auch gerne mal noch ein Tor in der letzten Sekunde kassiert, aber dafür haben wir ja Schwäbe, der den Laden wieder sauber gehalten hat“, so Maina.

Zunächst sah es so aus, als würden die Geißböcke das Spiel gegen die kriselnden Niedersachsen kontrollieren. Mainas Treffer in der 29. Minute belohnte eine engagierte und griffige erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Wolfsburg erhöhte spürbar den Druck, und plötzlich lasteten alle Hoffnungen auf dem Kölner Schlussmann. Und der konnte liefern.

Schwäbe: „Am Ende ist es mein Job“

VfL-Trainer Daniel Bauer hatte seine Mannschaft in der Halbzeitpause offenbar wachgerüttelt. Wolfsburg übernahm die Kontrolle und schnürte den FC phasenweise tief in der eigenen Hälfte ein. Die Niedersachsen kamen nun deutlich häufiger vor das Kölner Tor. Dženan Pejčinović, Kento Shiogai und Adam Daghim forderten Schwäbe mehrfach heraus. Spätestens in der Nachspielzeit wurde der Keeper zur Heldenfigur des Abends. Shiogai und Daghim hatten beide jeweils den sicheren späten Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber am Kölner Schlussmann.

Schwäbe hielt seinen Kasten sauber und feierte erstmals seit dem 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim Anfang Oktober wieder eine weiße Weste. Entsprechend zufrieden zeigte er sich nach Abpfiff: „Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist es, dass wir uns als Team nach einer langen Phase wieder zu Null belohnt haben. Wir haben einfach verdient gewonnen, und das nehmen wir heute mit.“ Und weiter: „Am Ende ist es mein Job. Es ist schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Es ist schöner, wenn man wirklich etwas zu tun hat, als wenn es einfach nur zu Null ist und ich keinen Ball halte.“

Mal kein spätes Gegentor: Balsam für die FC-Seele

Sicherlich, die drei Punkte am gestrigen Abend waren ein abenteuerlicher Ritt auf der Rasierklinge, der Trainer Lukas Kwasniok an der Seitenlinie sichtbar Nerven kostete. Doch genau solche Siege hatte sich der FC in den vergangenen Wochen immer wieder verwehrt. Spiele, in denen die Geißböcke mindestens auf Augenhöhe agierten, kippten in der Schlussphase zu oft. Kwasniok brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Wir waren ja in vielen Spielen ungefähr gleich stark. Du warst hier eigentlich schon der Sieger gegen St. Pauli. Dann rutscht Marvin leider weg und der Ball kullert mit dem einzigen Torschuss rein. Und so entsteht auf einmal eine Serie, in der du irgendwann an dir selbst zweifelst.“

Auch Maina sah das ähnlich. Nach all den bitteren Ergebnissen, die der FC in dieser Saison durch späte Gegentore hinnehmen musste, wirkte dieser Erfolg wie ein Befreiungsschlag für die Mannschaft. „Es ist schon ärgerlich, wenn du kämpfst und Gas gibst und dann in der letzten Sekunde, wie gegen St. Pauli oder Union, doch noch ein Tor kassierst. Jetzt zu sehen, dass sich dieser ganze Aufwand lohnt, ist extrem wichtig“, sagte Maina.

Mit Zuversicht ins Wochenende

So sicherte sich der 1. FC Köln dank seines überragend aufgelegten Torhüters drei im Abstiegskampf so dringend benötigte Punkte gegen den VfL Wolfsburg, hielt die Wölfe auf Distanz und tankte wertvolles Selbstvertrauen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel in Müngersdorf an. Dann gastiert RB Leipzig mit Trainer Ole Werner am Rhein und stellt die Kölner Defensive vor die nächste, ungleich größere Bewährungsprobe.