Gazibegovic und Castro-Montes: Wohl zurück im Kader und doch außen vor

Jusuf Gazibegovic kommt beim FC gerade nicht zum Zug
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Gazibegovic und Castro-Montes: Wohl zurück im Kader und doch außen vor

Nach knapp zwei Monaten könnte Jusuf Gazibegovic am Samstagabend wieder in den Kader rotieren. Auch Alessio Castro-Montes winkt der Kaderplatz. Vor allem, weil zwei Spieler offenbar ausfallen werden. Die Chance auf Einsatzzeit ist aber gering beim 1. FC Köln: Gazibegovic und Castro-Montes wieder im Kader?

Noch vor einem Jahr spielte er Champions League gegen Borussia Dortmund. Nun kehrt er zurück mit dem 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic und Alessio Castro-Montes wieder im Kader?

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Für Jusuf Gazibegovic könnte das Wochenende schon ein wenig ein besonderes werden. Der Rechtsverteidiger könnte erstmals seit Ende August, also knapp zwei Monaten wieder zum Kader der Geißböcke bei einem Pflichtspiel gehören. Der Zeitpunkt für die Kader-Rückkehr wäre insofern kurios, weil der Abwehrspieler vor ziemlich genau einem Jahr im Signal Iduna Park noch als Stammspieler vorspielte. Damals, am 5. November, trat Gazibegovic in der Champions League mit Sturm Graz eben beim BVB an. Vor der Saison schien ein weiteres Auftreten bei der Borussia als ziemlich sicher. Denn Gazibegovic ist im Winter bekanntlich zum FC gewechselt und Köln genauso bekanntlich im vergangenen Sommer in die Bundesliga zurückgekehrt.

Rücken Gazibegovic und Castro-Montes auf?

Doch zuletzt schien das eben nicht mehr so sicher. Gazibegovic spielt unter Lukas Kwasniok aktuell gar keine Rolle, die Zeichen stehen ganz klar auf schnellem Abschied, im Winter könnte der Bosnier den Verein wohl schon wieder verlassen, nachdem er im vergangenen Winter als Königstransfer nach der Transfersperre noch verpflichtet wurde. Und doch steht offenbar die Kader-Rückkehr unmittelbar bevor. Sollte Linton Maina tatsächlich krankheitsbedingt ausfallen, würden aufgrund der Verletzung von Jan Thielmann gleich zwei Kaderplätze für das Duell gegen den BVB frei. Und die dürften dann durch die beiden Profis aufgefüllt werden, die zuletzt außen vor waren. Eben Gazibegovic sowie Alessio Castro-Montes. Auch der Sommer-Neuzugang kommt noch nicht in Fahrt, spielt ebenfalls keine Rolle.

„Es ist jetzt nicht so, dass ich auf den beiden Positionen mit Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen da jetzt irgendwie aktuell offene Baustellen habe. Das sind sehr stabile Spieler“, erklärte der Kölner Coach am Donnerstag. Sollte er wechseln wollen, könne er diese Positionen mit anderen Spielern auffüllen. „Und deswegen sind sie dann eben auch mal nicht im Kader oder kriegen nicht die Minuten, die sie sich wünschen.“ Der Kölner Trainer erklärte aber auch, dass es dann aber auch sehr schnell wieder in die andere Richtung gehen könne. „Ich kann das einfach nur hier so bestätigen, dass sie Gas geben. Und dann kommt vielleicht irgendwann dieser Tag und dann müssen sie da sein.“ Immerhin könnte es nun mal wieder eine Kaderberufung geben – wenn auch notgedrungen. Allerdings nahm Maina am Freitag wieder am Training teil.


1. FC Köln beim BVB: Karim Adeyemi vs. Said El Mala – Das Duell der Dribbelkönige

Duell der Dribbelkönige: Karim Adeyemi vs. Said El Mala
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1. FC Köln beim BVB: Karim Adeyemi vs. Said El Mala – Das Duell der Dribbelkönige

Wenn am Samstagabend der FC zu Gast bei Borussia Dortmund ist, dann treffen auch zwei der besten Dribbler der Liga aufeinander. Den größeren Hype gibt es aktuell um den Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala und Karim Adeyemi im Duell der Dribbelkönige.

Der eine ist A-Nationalspieler im Dienste des BVB und aktuell in bestechender Form, der andere ist Shootingstar beim 1. FC Köln: Said El Mala und Karim Adeyemi im Duell der Dribbelkönige.

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Eine halbe Stunde stand Said El Mala gegen den FC Augsburg auf dem Platz, aber diese 31 Minuten reguläre Spielzeit reichten aus, um gegen die Fuggerstädter einen Punkt zu sichern, vor allem aber den Wirbel um seine Person einmal mehr anzuheizen. Mit einem beeindruckenden Solo und einem wunderschönen Abschluss traf der 19-Jährige zum 1:1-Endstand. El Mala avancierte einmal mehr für die Kölner zu Man of the Match. Diese 31 Minuten reichten demnach auch aus, um zum zweiten Mal in Folge für die Kicker-„Elf des Spieltags“ nominiert zu werden. El Mala ist aktuell eins der auffälligsten Talente der Bundesliga. Nicht umsonst werden mit dem Kölner die ersten europäischen Schwergewichte in Verbindung gebracht.

Beeindruckende Werte des Youngsters

Neben seinem beeindruckenden Treffer zeigte der Stürmer gegen den FCA vor allem erneut seine starken Tempodribblings und den Mut, in die direkten Gegnerduelle zu gehen. „Wir versuchen ihn in die Position reinzubringen, dass er ins Eins-gegen-Eins kommt. Das ist genau seins“, sagte Eric Martel nach dem Remis. Seins sind ganz offensichtlich die Dribblings. El Mala zog in dieser Spielzeit bereits 23 davon an. Einzig Yan Diomande weist mit 24 einen besseren Wert auf. Der Kölner gewann auch 16 seiner Dribblings, bei dem Leipziger sind es 20. Allerdings erreichte der FC-Youngster die beeindruckende Anzahl in keinen 250 Spielminuten. Im Schnitt ist El Mala also der Bundesligaspieler mit den meisten Dribblings pro Minuten. Mit 14 Torabschlüssen ist der 19-Jährige auch der zweitbeste Schütze der Geißböcke, einzig Jakub Kaminski hat die Kugel häufiger abgefeuert.

Dabei war der Offensivspieler auch schon drei Mal erfolgreich. Kaminski und El Mala sind gleichzeitig auch die besten Torschützen des FC. El Mala trifft im Schnitt alle 83 Minuten, ist damit der zweitgefährlichste regelmäßig auflaufende Offensivspieler der Liga. Harry Kane erzielt alle 48 Minuten ein Tor, Serhou Guirassy dafür nur alle 130. Für einen Flügelspieler kommt der Kölner auf ziemlich beeindruckende Werte. So beeindruckend, dass die ersten Experten das Thema A-Nationalmannschaft für den Offensivspieler geöffnet haben. Dort würde sich der 19-Jährige aber überharter Konkurrenz stellen müssen. Unter anderem Karim Adeyemi, der in dieser Spielzeit unter Niko Kovac vornehmlich als Doppel- oder hängende Spitze eingesetzt wurde, in der Nationalmannschaft über den rechten Flügel kommt, aber durchaus auch auf dem linken schon gespielt hat.

Kwasniok: „Das ist unsere Verantwortung“

Die Ausfälle von Jan Thielmann (Muskelfaseriss) und Linton Maina (Erkältung) lassen derweil die Herzen derjenigen höher schlagen, die Said El Mala gerne häufiger von Anfang an für den FC stürmen sehen wollen: „Wir haben nicht mehr ganz so viele Optionen, wenn jetzt zwei vorneweg brechen. Da ist die Wahrscheinlichkeit einfach etwas gestiegen, dass Said nach und nach mehr Einsatzzeiten bekommt“, ließ FC-Coach Lukas Kwasniok heute auf der Pressekonferenz verlauten. Generell gelte aber im Umgang mit El Mala , dass man beim FC alles dafür tut seine Entwicklung mit gebotener Vorsicht zu begleiten: “Wir werden ihn nach und nach aufbauen. Die ganzen Messis und Ronaldos und Neymars und wie sie alle heißen, die Superstars. Die haben auch mit 17, 18, 19 niemals jedes Spiel von Beginn an gespielt. Das ist unsere Verantwortung, Woche für Woche diesen Spieler im richtigen Moment zu bringen“, so Kwasniok weiter.

Adeyemi einer der schnellsten Spieler

Beim BVB ist aktuell Adeyemi so etwas wie der Dribbelkönig. Zumindest hat der Nationalspieler in dieser Saison zur Topform gefunden. Der 23-Jährige kommt aktuell auf 19 Dribblings, von denen er 13 gewonnen hat. Kein anderer Dortmunder kann da mithalten. Wie El Mala kommt auch Adeyemi auf 14 Torabschlüsse. In Sachen Laufleistung weist der Dortmunder die deutlich besseren Werte auf, allerdings hat er von Kvoac auch deutlich mehr Spielzeit erhalten. Bei 400 Minuten und sechs Mal Startelf in der Liga erzielte der 23-Jährige bislang zwei Treffer, bereitete einen weiteren vor. Beide Spieler kommen auf einen ähnlichen Zweikampfwert (45,8:45,6), ähnliche Passquote (68:66) und auf einen ähnlichen Wert an Sprints (gemessen an der Spielzeit). Vorteil Adeyemi: Der 23-Jährige ist in dieser Spielzeit bereits mit 35,8 km/h geblitzt worden.

Adeyemi ist aktuell der viertschnellste Spieler der Liga und vor allem deutlich schneller als El Mala unterwegs. Der Kölner Youngster wurde bislang mit einer Höchstgeschwindigkeit von 34,4 km/h gemessen. Am Samstagabend treffen die beiden Dribbler dann auch direkt aufeinander. Ein direktes Duell wird es eher selten geben – eins auf Distanz dagegen umso mehr.

Nach Thielmann-Verletzung: Nächster FC-Spieler droht auszufallen

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Nach Thielmann-Verletzung: Nächster FC-Spieler droht auszufallen

Eine weitere Hiobsbotschaft bahnt sich für den 1. FC Köln vor dem Kracher-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend an. Nach Thielmann-Aus: Der nächste FC-Spieler wackelt vor Dortmund.

Nach dem Aus von Thielmann musste FC-Coach Lukas Kwasniok auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund ein Fragezeichen hinter eine weitere Personalie setzen: Der nächste FC-Spieler wackelt vor Dortmund.

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Es sind ereignisreiche Tage am Geißbockheim. Während U19-Coach Stefan Ruthenbeck mit der Unterstützung von rund 1.000 lautstarken FC-Fans den ersten Sieg in der Geschichte des Vereins in der Youth League einfuhr, bereitet man sich ein paar Altersklassen höher auf die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga vor. Der 1. FC Köln muss am Samstag auswärts im Signal Iduna Park gegen Borussia Dortmund ran. Die 80.000 Zuschauer bewegen selbst die abgeklärtesten Akteure noch. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok freut sich auf die Partie vor der imposanten „Gelben Wand“. Und das gleich aus zweierlei Gründen, wie der FC-Coach auf der Pressekonferenz heute verriet: „Ich darf den FC in der Bundesliga trainieren und weiß, dass die Rahmenbedingungen in Dortmund noch einmal etwas Besonderes sind. Das steht außer Frage.“ Die Partie am Samstag wird zusätzlich aus einem ganz persönlichem Grund des 44-Jährigen eine spezielle Angelegenheit: „Hinzu kommt, und das kann ich jetzt hier auch mal rausposaunen, dass mein Sohn durchaus Dortmund-Sympathisant ist. Auch mit ihm dorthin zu fahren und uns die Spiele anzuschauen, war immer etwas Besonderes. Jetzt an der Seitenauslinie zu stehen, wird ein Erlebnis werden. Es wäre jedoch schöner, wenn aus dem Erlebnis ein gutes Ergebnis werden würde.“

Einsatz von Linton Maina fragwürdig

Der FC vermeldete am Mittwochmorgen, dass Leistungsträger Jan Thielmann aufgrund einer Muskelverletzung pausieren muss. Den Ausfall des Offensivakteurs gilt es nun für die Begegnung mit der Nummer zwei der Liga kurzfristig zu kompensieren. Und das könnte sich schwieriger gestalten, als ohnehin schon angenommen: „Das war natürlich für uns alle schon ein kleiner Rückschlag (Der Ausfall von Jan Thielmann, Anm. d. Red.). Und dann war so der erste Gedanke, Linton Maina könnte vielleicht auch mit seiner Geschwindigkeit dem Gegner durchaus wehtun. Der hat sich aber heute leider krankheitsbedingt abgemeldet.“ Vollends abschreiben wollte Kwasniok Maina für das Kracher-Spiel gegen Dortmund allerdings noch nicht: “Jetzt müssen wir schauen, wie sehr er darunter leidet, ob er morgen wieder zur Verfügung steht oder zumindest dann am Wochenende. Insofern spielen jetzt die Gedanken etwas Wirrwarr. Aber wir werden schon eine Lösung finden und elf gute Jungs dann auch stellen können.”

Kwasniok: „Haben schon gezeigt, dass wir die großen ärgern können“

Der BVB ist in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen, und auch auswärts lief es bis zuletzt gut für die Mannschaft von Niko Kovac. Letzterem schreibt Lukas Kwasniok die Erfolge zu, welche die Schwarz-Gelben in der laufenden Spielzeit bislang verbuchen konnten: “Grundsätzlich ist es so, wenn eine Mannschaft, die auf dem Papier besser ist, einen perfekten Tag erwischt, dann ziehst du normalerweise den Kürzeren.  Das Schöne am Fußball ist aber, dass du das vorher nie genau weißt. Ein einziges Tor verändert ganz viel. Eine einzelne Situation, eine rote Karte, eine frühe gelbe Karte, verändert ganz viel. Du brauchst natürlich auch diese glücklichen Momente auf deiner Seite. Und wir müssen völlig am Limit agieren.” Trotzdem findet Kwasniok, dass seine Geißböcke eine Chance haben, etwas aus Dortmund mitzunehmen: “Wir haben aber schon auch gegen Stuttgart und Leipzig gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. […] Und wenn viele, viele Dinge zusammenkommen, die nicht ausgeschlossen sind, dann können wir sicherlich auch da für eine Überraschung sorgen.”


U19-Coach Ruthenbeck nach historischer Europareise: „Das ist einzigartig“

Stefan Ruthenbeck, U19 Trainer des 1. FC Köln
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U19-Coach Ruthenbeck nach historischer Europareise: „Das ist einzigartig“

Angespornt von der großartigen Unterstützung auf den Rängen zeigte die U19 des 1. FC Köln eine starke Leistung und belohnte sich mit einem historischem Erfolg in der Youth League. 1. FC Köln: Young Goats glänzen durch „einzigartigen Support“.

Vor beeindruckender Kulisse bestritt die U19 des 1. FC Köln gestern das Youth League Hinspiel gegen RFC Union Luxemburg : Young Goats glänzen durch „einzigartigen Support“.

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Rund 1.000 Fans begleiteten die U19 des 1. FC Köln, die „Young Goats”, nach Luxemburg, wo sie auf RFC Union Luxemburg trafen. Im Stade Achille Hammerel wusste die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck zu überzeugen und fertigte die Luxemburger im Hinspiel mit 3:0 ab. Somit ist für den FC-Nachwuchs im Rückspiel am 5. November im Franz-Kremer-Stadion der Einzug in die nächste Runde der Youth League perfekt vorbereitet. Vor beeindruckender Kulisse und auf vom Regen seifig gewordenen Rasen wirkte Ruthenbecks Elf weitestgehend spielbestimmend und ließ gegen die Luxemburger nur wenig zu.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für den historischen ersten Sieg des 1. FC Köln in der Youth League war die Unterstützung von den Rängen. Das betonte auch Coach Ruthenbeck im Anschluss an die Partie: „Ich habe mal nachgeguckt, wie es in anderen Vereinen so ist. Sie spielen vor 300, 400 Zuschauern in der Youth League. Wir haben hier 1 499 Zuschauer, eine paar aus Luxemburg, glaube ich, der Rest war aus Köln. Das war unglaublicher Support. Einzigartig in Europa, vielleicht sogar weltweit.“

Ruthenbeck: „Das ist der Unterschied zum Profi-Fußball“

Seine Mannschaft habe vor dem Anpfiff angesichts der besonderen Kulisse spürbar mit Nervosität zu kämpfen gehabt. Die Spieler seien extrem angespannt gewesen, ließ Ruthenbeck durchblicken. Am Ende jedoch fanden die Kölner zu ihrem Spiel und zeigten ihre fußballerische Klasse, sodass der Erfolg in der Schlussphase sogar noch höher hätte ausfallen können.“Ich finde, dass das Ergebnis absolut in Ordnung geht. Der Gegner hatte vielleicht eine gute Möglichkeit. Wir können noch zwei, drei machen. Ich bin natürlich sehr zufrieden.“ Für die U19 heißt es nun, rasch wieder in den Liga-Alltag zurückzufinden. Bereits am Sonntag wartet in der DFB-Nachwuchsliga das Topspiel beim 1. FSV Mainz 05, weshalb Trainer Ruthenbeck in Luxemburg bereits frühzeitig einige Wechsel vornahm: „Das ist der Unterschied zum Profi-Fußball. Bei uns geht es darum, Minuten zu verteilen. Wir haben am Sonntag das nächste wichtige Spiel. Deswegen haben wir den einen oder anderen früher runtergenommen, um Kräfte zu sparen.“

Das ist der Europa-Fahrplan der Geißböcke

Die Aussichten stehen gut, dass sich der FC für die dritte Runde qualifiziert. Diese würde voraussichtlich in Dänemark stattfinden, da Midtjylland das Hinspiel gegen den montenegrinischen FK Budućnost mit 3:0 deutlich gewonnen hat. In der dritten Runde hätte der FC zunächst am 26. November Heimrecht, das Rückspiel würde dann am 10. Dezember stattfinden.


Vor BVB-Kracher: Köln muss auf Jan Thielmann verzichten

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)
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Vor BVB-Kracher: Köln muss auf Jan Thielmann verzichten

Bittere Nachrichten für Lukas Kwasniok: Der FC-Coach muss vorerst auf Stammspieler Jan Thielmann verzichten. 1. FC Köln: Jan Thielmann fällt vorerst aus

Der 23-Jährige stand in der bisherigen Saison in jeder Begegnung auf dem Platz und trug mit guten Leistungen zum erfolgreichen Saisonstart der Domstädter bei. Heute gab der Verein jedoch bekannt, dass der Leistungsträger verletzungsbedingt pausieren muss beim 1. FC Köln: Jan Thielmann fällt vorerst aus

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Der 1. FC Köln muss vorerst auf einen seiner Leistungsträger verzichten. Jan Thielmann musste das Training der Geißböcke gestern vorzeitig beenden. Heute haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Bei einer MRT-Untersuchung wurde eine Muskelverletzung festgestellt, die Thielmann vorerst ausbremsen wird. Dies gab der Verein am Donnerstagvormittag bekannt. Der Ausfall des Hoffnungsträgers kommt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Am Samstag müssen die Geißböcke auswärts gegen Borussia Dortmund antreten, das zu Hause noch ungeschlagen ist und aktuell den zweiten Tabellenplatz belegt. Durch Thielmanns Ausfall wird die ohnehin schon schwierige Begegnung mit den Schwarz-Gelben für FC-Coach Kwasniok noch herausfordernder. Thielmann hat mit zwei Toren und einer Vorlage maßgeblich zum starken Saisonstart der Domstädter beigetragen.


Der 1. FC Köln als Außenseiter vor Mammutaufgabe gegen Borussia Dortmund

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Der 1. FC Köln als Außenseiter vor Mammutaufgabe gegen Borussia Dortmund

Lukas Kwasniok zufolge bleibt Köln in jedem Spiel der Saison Außenseiter. Eine erstaunliche Selbsteinschätzung, die aber vor dem anstehenden Gastspiel beim BVB realistisch klingt. Denn gegen Schwarz-Gelb wartet auf die Geißböcke eine Dortmunder Mannschaft, die vor Selbstvertrauen strotzt. 1. FC Köln: Das macht die Geißböcke zum Außenseiter gegen Dortmund.

„So wahr ich hier sitze, werden wir bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein“, erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vergangene Woche. Gegen wenige Gegner trifft diese Aussage wohl so deutlich zu wie gegen den kommenden Kontrahenten des 1. FC Köln: Das macht die Geißböcke zum Außenseiter gegen Dortmund.

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FC-Coach Lukas Kwasniok verblüffte auf der Pressekonferenz vor dem vergangenen Spieltag. Er sprach seiner Mannschaft nämlich kurzerhand die Underdog-Rolle in der Bundesliga zu – und das unabhängig von der Qualität der Gegner der Geißböcke. “Wir sind im ersten Jahr in der Bundesliga und so wahr ich hier sitze, werden wir bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz vergangene Woche. „Für einen Aufsteiger ist das das normalste der Welt, dass man das aus einer Underdog-Rolle angeht und zwar inklusive des letzten Spieltags.“

Vernünftige Selbsteinschätzung

Entgegen der imposanten Auftritten der Kölner gegen vermeintlich stärkere Gegner – wie dem Sturmlauf gegen den SC Freiburg (4:1), dem Spektakel gegen den VfL Wolfsburg (3:3) oder den „El Mala“-Partys gegen die TSG Hoffenheim (1:0) und den FC Augsburg (1:1) – sieht Kwasniok seine Elf bewusst im Hintertreffen mit dem Rest der Liga. Angesichts des Schwerkalibers, dem sich die Domstädter am kommenden Wochenende stellen müssen, erscheint das, was gegen Mannschaften wie Augsburg noch so klang wie küchenpsychologische Tricks des FC-Trainers, als eine überaus vernünftige Selbsteinschätzung. Denn ein Punktgewinn gegen die Westfalen könnte man getrost unter der Kategorie „Sensationen“ verbuchen.

Sieht der FC gegen Schwarz-Gelb Rot?

Betrachtet man die Bilanz der Domstädter bei Auswärtsspielen gegen Dortmund, so ziehen für die Geißböcke dunkle Wolken über dem Signal Iduna Park auf. Der letzte Sieg des FC in Dortmund liegt nämlich bereits fast fünf Jahre zurück, der beeindruckendste wohl 1988. Mit 4:0 fegten die Geißböcke Dortmund damals aus dem Westfalenstadion. Dazu kommt, dass die Gastgeber nach einer durchwachsenen abgelaufenen Saison ausgezeichnet in die neue Spielzeit gestartet sind. Aktuell sind die Westfalen zu Hause noch ungeschlagen. Auch auswärts lief bis zuletzt alles zusammen. Nur die Bayern konnten ihnen dann am vergangenen Wochenende in der Allianz Arena die erste Saisonniederlage beifügen.

Ähnlich wie bei den Kölnern liegt eines der Dortmunder Erfolgsgeheimnisse im Miteinander. In der Saisonvorbereitung ist es Sportdirektor Sebastian Kehl offensichtlich gelungen, eine Mannschaft zusammenzustellen, die die individuelle Klasse von Spielern wie Tempodribbler Karim Adeyemi oder Feingeist Julian Brandt in ein funktionierendes Kollektiv einbindet: „Ich glaube, wir haben eine gute Chemie in der Mannschaft. Ich habe momentan viel Selbstbewusstsein und freue mich“, sagte BVB-Mittelfeldakteur Felix Nmecha etwa nach dem Sieg gegen Kopenhagen am DAZN-Mikrofon.

„Er ist flexibel einsetzbar“

Dazu kommt noch die auffällige Variabilität, welche die BVB-Akteure auf den Rasen bringen können. Konkret zeigte das der Dortmunder Neuzugang Fabio Silva. Eigentlich Mittestürmer, lieferte aber auch in der Doppelspitze neben Serhou Guirassy eine beeindruckendes Spiel in der Königsklasse: „Wir haben heute wieder mit drei Stürmern gespielt und er kann alle drei Positionen ausüben. Das hat er in verschiedenen Clubs und auf verschiedenen Positionen bereits unter Beweis gestellt. Er ist flexibel einsetzbar und erzielt trotzdem die wichtigen Tore. Er ist aber auch ein Kombinationsspieler, der in entscheidenden Momenten den Ball nochmal querlegt“, adelte ihn Sportdirektor Kehl im Anschluss.

Keine aussichtslose Angelegenheit

Auch wenn die Schwarz-Gelben aktuell national wie international auf Kurs sind, haben auch sie mit Herausforderungen zu kämpfen. So kommt den Geißböcken etwa die Doppelbelastung der Dortmunder durch Champions League und Liga-Alltag zugute. Coach Niko Kovac kündigte deshalb nach dem Spiel in Kopenhagen an, für das Spiel gegen Köln ordentlich rotieren zu wollen: „Es sind nicht nur die Spiele, sondern auch die ganzen Reisestrapazen, die unterschiedlichen Betten. Ich werde rotieren, das habe ich heute auch getan, weil ich zu dem stehe, was ich sage: Wir haben eine sehr gute Mannschaft, wir haben dort sehr viel Qualität. Und deswegen kann jeder einzelne spielen – und das hat man auch heute wieder gesehen.“

Die Vorzeichen sind eindeutig vor dem Topspiel am Samstag. Dennoch weiß man am Geißbockheim sehr wohl um das eigene Momentum: „Gerade in unserer Situation können wir, glaube ich, dorthin fahren und ohne Druck mit viel Selbstvertrauen sagen, dass wir auch etwas holen wollen“, äußerte FC-Stürmer Marius Bülter gestern in einer Medienrunde. Seiner Einschätzung nach können die Domstädter der Borussia sehr wohl wehtun. Insbesondere, wenn sie bis Samstag noch an einer Lösung für die Gefahrlosigkeit ihrer Offensivstandards arbeiten: „Vielleicht ist es in solchen Spielen nochmal eine Standardsituation, die uns hilft. Wir haben am Wochenende gesehen: Auch Bayern geht nur durch Standards in Führung. Das kann manchmal den Ausschlag geben. Ich glaube, da haben wir definitiv Luft nach oben“, stellte der 32-Jährige fest.


Die Bank des 1. FC Köln bleibt eine Bank

Lukas Kwasniok gibt letzte Instruktionen an die Einwechselspieler
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Die Bank des 1. FC Köln bleibt eine Bank

Wie schon mehrfach in dieser Saison nahm Lukas Kwasniok auch am vergangenen Samstag mit seinen Einwechslungen wieder Einfluss auf das Spiel und damit auch auf das Ergebnis des 1. FC Köln: Die Breite des Kaders zahlt sich aus.

Mit Said El Mala, Denis Huseinbasic und Marius Bülter wechselte Lukas Kwasniok einmal mehr Gamechanger für den 1. FC Köln ein: Die Breite des Kaders zahlt sich weiterhin aus.

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So wirklich rund lief die Saison für Denis Huseinbasic nun wahrlich nicht. Mal ausgebootet, mal Startelf und ganz viel Bankplatz. Auch gegen den FC Augsburg kam der Mittelfeldspieler erst in der zweiten Halbzeit. Und auch wenn Huseinbasic später nicht auf dem Scorerboard auftauchte, hatte der Bosnier einen großen Anteil am Ausgleich und das zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Der 24-Jährige eroberte stark den Ball, spielte weiter auf Marius Bülter, der wiederum Said El Mala schickte. Und der Rest war dann wieder eine El-Mala-Sache. Bemerkenswert: Alle drei maßgeblichen Protagonisten an dem Treffer befanden sich noch nicht lange auf dem Platz. Huseinbasic keine zwei Minuten, Bülter und El Mala eine gute Viertelstunde. Lukas Kwasniok hatte einmal mehr ein goldenes Händchen bewiesen, vor allem aber den Beweis geliefert, dass der FC in dieser Saison einen besonders breiten Kader hat.

Sieben Scorerpunkte durch Joker

In der vergangenen Spielzeit war die Bank noch das große Problem der Kölner. Unter Gerhard Struber gelangen den Jokern vier Treffer, insgesamt fünf Torbeteiligungen, inklusive Friedhelm Funkel waren es fünf Tore und zwei Assists. Auf eben jene sieben Scorerpunkte kommt der FC auch in dieser Spielzeit – nur eben schon nach dem siebten Spieltag. In der Vorsaison eins der schlechtesten Teams ist Köln in dieser Bundesliga-Saison bislang die Mannschaft mit dem größten Joker-Impact – vor Borussia Mönchengladbach mit fünf Torbeteiligungen. Es folgen dann erst große Mannschaften wie Borussia Dortmund oder Bayern München mit vier. Und auch im Pokal wechselte Kwasniok mit Ragnar Ache einen Gamechanger ein. Zumindest legte der Stürmer beide Kölner Tore durch Eric Martel und Isak Johannesson vor.

Der Kölner Coach hat seit seinem Amtsantritt immer wieder betont, wie wichtig ihm der breite Kader sei und welche Rolle dieser dann auch am Erfolg des FC spiele. „Unsere gute Bank hat uns heute ins Spiel zurückgebracht, weil wir da wieder sehr variabel Dinge verändern konnten“, sagte der Coach dann auch nach dem Augsburg-Duell. Die Breite des Kaders nutzt Kwasniok Woche für Woche. Der 44-Jährige gehört zu den fünf Trainern, die bislang immer ihr komplettes Wechselkontingent erschöpft haben. Das liegt zum Großteil sicherlich an den zwölf Neuverpflichtungen, die Thomas Kessler im Sommer getätigt hat. Immerhin gehört ein Großteil der neuen Akteure zum erweiterten Kreis der Stammspieler.

Auch in Paderborn bewies Kwasniok sein goldenes Händchen

Oder kommt eben von der Bank. Doch auch Lukas Kwasniok wird seinen Anteil an der guten Bilanz seiner Joker haben. Der Kölner Coach hat schon mehrfach in dieser Spielzeit bewiesen, dass er auch während des Spiels noch reagiert, den richtigen Schlüssel auch im Laufe der Partie findet. Und das scheint eben nicht nur an den Neuverpflichtungen zu liegen. Schließlich war der 44-Jährige auch in der Vorsaison in der 2. Bundesliga der König der Einwechslungen. Damals kam er beim SC Paderborn mit seinen Jokern auf 24 Scorerpunkte – ligabestwert. Einen Wert, den der Trainer wenn er so weitermacht in Köln toppen könnte. Bislang ist die Bank der Geißböcke jedenfalls eine Bank.


Nächste Europa-Runde zum Greifen nah: Starker Neumann führt U19 zu klarem Sieg in Luxemburg

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Nächste Europa-Runde zum Greifen nah: Starker Neumann führt U19 zu klarem Sieg in Luxemburg



Die Reise durch Europa dürfte für die U19 des 1. FC Köln weitergehen: Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck stieß das Tor mit dem 3:0-(1:0)-Erfolg im Hinspiel bei Racing FC Union zumindest weit auf. 1. FC Köln: U19 feiert Auftaktsieg in der Youth League.

Nach dem Schlusspfiff feierte das Team freudestrahlend mit den rund 1000 Kölner Fans, die für ein Heimspiel in Luxemburg sorgten. 1. FC Köln: U19 feiert Auftaktsieg in der Youth League.

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Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck bot zum Europapokal-Einstand mit Cenny Neumann, Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui drei Spieler auf, die eigentlich zum Bestandteil der U21 in der Regionalliga West gehören. Mit San-Luca Spitali saß ein vierter Akteur auf der Ersatzbank. Zudem stand Mikolaj Marutzki zwischen den Pfosten, der unlängst bei seiner Regionalliga-Premiere in Düsseldorf nach wenigen Minuten die rote Karte sah.

Die FC-Talente waren von Anfang an tonangebend und ließen den Ball in den Ball in den eigenen Reihen laufen. Da die Gastgeber jedoch defensiv stabil standen, boten sich den Kölnern kaum Angriffsflächen. Besonders auffällig war in der Anfangsphase Cenny Neumann. Der Sommer-Neuzugang aus der U19 von RB Leipzig ist eigentlich Bestandteil der U21 in der Regionalliga West und debütierte erst am vergangenen Samstag beim 1:0-Erfolg in der DFB-Nachwuchsliga gegen den MSV Duisburg als Joker für die U19.

Fynn Schenten bringt FC-Nachwuchs in Führung

Der Rechtsverteidiger trieb das Spiel in Luxemburg immer wieder auf seiner Seite an, gemeinsam mit seinem Vordermann Jason Ponente-Ramirez. Entsprechend war es sogar Neumann, der den ersten Offensiv-Akzent setzte, doch sein strammer Schuss aus spitzem Winkel flog über das Tor (17.). Kurz danach konnte der Kölner Anhang aber doch jubeln: Benjamin Ley passte an den Sechzehner zu Fynn Schenten, der mit einer geschickten Körpertäuschung seinen Gegen-spieler aussteigen ließ und mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck zum 0:1 ein-schoss (19.).

Racing wurde in der Folgezeit mutiger, jedoch fehlte es dem Team offensiv sichtlich an Qualität, um die Kölner Abwehr ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Die Ruthenbeck-Elf biss sich hingegen auch die Zähne am Luxemburger Bollwerk aus, sodass es ohne weitere echte Höhepunkte mit einer knappen Pausenführung für den FC in die Kabinen ging. Die Hausherren versuchten direkt nach der Pause, mit einer körperbetonten Gangart zurück ins Spiel zu kommen. Der FC überstand die kurze Drangphase jedoch und riss danach das Heft des Handelns wieder an sich. 

Zahlreiche mitgereiste Fans sorgen für Heimspiel-Atmosphäre

Der Lohn war der zweite Treffer: Cenny Neumann krönte seinen starken Auftritt. Neumann verwertete ein Zuspiel in die Spitze mit einem sehenswerten Heber über den Torwart zum 2:0 für den FC (60.). Kurz danach war der Abend für den auffälligsten Kölner beendet, für ihn kam sein U21-Kollege San-Luca Spitali ins Spiel. Ein Wechselbad der Gefühle gab es in der 78. Minute: Zunächst landete ein Luxemburger Abschluss an der Kölner Latte. Die Gäste schalteten blitzschnell um. Fayssal Harchaoui legte den Ball in den Sechzehner zum eingewechselten Alessandro Puzzo, der freistehend über den Torwart zum 3:0 lupfte. Am Ende hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können. Die U19-Talente feierten den Erfolg nach dem Schlusspfiff mit den rund 1000 mitgereisten Fans, die das Spiel optisch und akustisch in ein Heimspiel verwandelten.

Das Rückspiel der Youth League steigt am 5. November (18 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion. Sollten die Kölner den Sprung in die dritte Runde schaffen, ginge es dort entweder gegen Midtjylland aus Dänemark oder Budućnost aus Montenegro. Sehr wahrscheinlich ginge es dann aber ins rund 760 Kilometer vom Geißbockheim entfernte Ikast Stadion, das immerhin für 12.750 Zuschauer Platz bietet. Midtjylland gewann zumindest das Hinspiel am Mittwochabend deutlich mit 3:0. Die dritte Runde wird am 26. November und 10. Dezember ausgetragen. Der FC würde das Hinspiel zuhause austragen.

1. FC Köln U19: Marutzki – Neumann (62. Spitali), Stapelmann, Kotya-Fofana, Friemel – Irmiev, Harchaoui – Zimmermann (69. Völp) – Ponente-Ramirez (69. Puzzo), Schenten (62. Afri Akumu), Ley (69. Ekweribe). Tore: 0:1 Schenten (19.), 0:2 Neumann (60.), 0:3 Puzzo (78.). Zuschauer: 1500 (ausverkauft).


Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Erst 26 Pflichtspiel-Minuten hat Alessio Castro-Montes seit seinem Wechsel in die Domstadt absolviert. Zuletzt war der Schienenspieler komplett außen vor beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

Bis jetzt ist Alessio Castro-Montes einer der Sommerneuzugänge beim FC, der wohl am wenigsten Eindruck hinterlassen hat. Vier Spiele in Folge hat der Belgier nun keine Minute gespielt beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

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Eine Einwechslung in der ersten Partie nach seinem Wechsel gegen den VfL Wolfsburg, danach zwei Mal 90 Minuten auf der Bank und zwei Mal überhaupt nicht für den Kader berücksichtigt: Alessio Castro-Montes hatte bisher einen schweren Start beim 1. FC Köln. So konnte der 28-Jährige auch bei seinem Kurzeinsatz in Wolfsburg keinen großen Einfluss nehmen und sich danach noch nicht ausreichend empfehlen. Einen Teil der Schuld dafür hatte Lukas Kwasniok bereits Anfang des Monats vor dem Spiel gegen Hoffenheim auf sich genommen. „Ich habe ihn mit der Gesamtkonstellation ein bisschen überfrachtet. Er ist gerade erst angekommen. Er hatte zwei Trainingseinheiten mit dem gesamten Kader und hat die Namen teilweise nicht gewusst“, so der Coach. „Ich habe etwas von ihm gefordert, was er in der Form gar nicht hat bringen können.“

Wie lange braucht die Eingewöhnung?

Dass der Belgier nach seinem späten Wechsel in die Domstadt Zeit braucht, um sich einzugewöhnen, ist völlig normal. So ist auch der mittelmäßige Auftritt gegen Wolfsburg verständlich. Um sich an ein neues System und damit eine neue Rolle anzupassen, braucht es eben mindestens einige Trainingseinheiten. Und auch der Sprung von der ersten belgischen Liga in die Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem können dieses Argumente natürlich nicht ewig gelten. So langsam muss sich Castro-Montes über anderthalb Monate nach seinem Wechsel zeigen. Immerhin ist der 28-Jährige kein Talent mehr, sondern ein gestandener Profi mit Erfahrung in der Europa League und der Conference League. Von einem solchen Spieler hat sich der FC bestimmt auch kurzfristig mehr erhofft als nur einen Jokereinsatz und vier Pflichtspiele in Folge ohne eine Minute Einsatzzeit nach fünf Partien.

So sagte Kwasniok ebenfalls vor dem Hoffenheim-Spiel, dass der Sommerneuzugang ihn zu Beginn direkt überzeugt hätte. „Beim ersten Training von ihm haben wir gedacht, wir hätten eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet. Das war Wahnsinn“, sagte der Trainer. Ein großer Vergleich, bei dem man sich schon fragen kann, wieso es dann auch zuletzt gegen Augsburg zum zweiten Mal nichtmal für den Kader gereicht hat. Dabei leidet Castro-Montes aber darunter, dass die Schienenspieler-Positionen, für die er vor allem verpflichtet worden war, im Moment meistens fest in der Hand von Kristoffer Lund auf der linken und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite sind. Beide lieferten bisher solide bis gute Leistungen ab. An sie muss sich der Belgier rankämpfen, um auf Einsatzzeit zu bekommen.

Vorbild Dominique Heintz

Ein Vorbild, wie das gelingen kann, könnte für ihn Dominique Heintz sein. Nachdem der Routinier in den ersten Saisonspielen noch komplett außen vor war, stand der 32-Jährige zuletzt zweimal in Folge in der Startelf der Kölner. In einem Interview mit Vereinsmedien äußerte der Routinier kürzlich, wie er sich wieder in den Vordergrund gespielt hat: „Ich habe schon viele Bundesliga-Spiele in meiner Karriere bestritten, bin einer der Erfahrensten bei uns im Team. Natürlich ist man dann erst einmal enttäuscht, wenn man nicht spielt und sogar auf der Tribüne sitzt. Das braucht dann auch erst einmal ein, zwei Tage, diese Enttäuschung muss man auch zulassen und daraus neue Energie schöpfen. Dann gilt es, mit positiver Energie weiter zu machen und das Ding wieder in die andere Richtung zu drehen.“

Das zeigt, dass unter Kwasniok alle Spieler eine Chance bekommen, wenn sie im Training den nötigen Einsatz zeigen, und dass die Plätze in der Startelf nicht in Stein gemeißelt sind. Und so ist es auch wahrscheinlich, dass irgendwann auch Castro-Montes seine Chance bekommen wird, solange er sich im Training engagiert zeigt. Diese Chance muss der Belgier dann aber auch nutzen, um nicht direkt wieder außen vor zu sein.

Denn bei seiner bislang letzten Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, im Cologne Cup in der Länderspielpause scheint der 28-Jährige seinen Trainer nicht genügend überzeugt zu haben, trotz einzelner guter Ansätze. Ansonsten hätte der Schienenspieler gegen Augsburg wohl im Kader gestanden. Und auch in den nächsten beiden Partien könnte es für ihn schwierig werden, selbst wenn der Schienenspieler Einsatzzeit bekommen sollte. Dann geht es nämlich in der Liga gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen Bayern München. Nicht gerade die besten Begegnungen für Kwasniok, um einen Spieler reinzuwerfen, der bisher noch nicht wirklich angekommen sein soll.


Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus
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Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Gegen den FC Augsburg bekam er mal wieder eine Chance in der Startelf, blieb aber blass für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen. Mit der Rückkehr von Marius Bülter droht ihm nun erneut die Bank.

Gegen Hoffenheim hatte Luca Waldschmidt noch 90 Minuten auf der Bank gesessen. Gegen Augsburg bekam der Angreifer dann mal wieder die Chance, sich von Beginn an zu zeigen. Nutzen konnte er sie jedoch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen.

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Bis jetzt hat Luca Waldschmidt diese Saison sehr viel gependelt. Von der Jokerrolle zu 90 Minuten auf der Bank zur Startformation und von da kurz darauf wieder zurück zur Bank. Gegen den FC Augsburg durfte der Stürmer dann mal wieder in der Startelf ran, nachdem er vor der Länderspielpause gegen Hoffenheim noch ohne Minute geblieben war. Wirklich Argumente dafür sammeln, dass er seinen Status als Pendler gegen den eines Stammspielers eintauschen kann, konnte der Angreifer dabei aber erneut nicht. Bis zu seiner Auswechslung in der 59. Minute blieb der frühere deutsche Nationalspieler größtenteils blass, war nicht groß am Kölner Spiel beteiligt.

Lauffreudig, aber ohne großen Ertrag

Dabei kann man ihm den Einsatz definitiv nicht absprechen. So lief Waldschmidt in der Partie starke 7,47 Kilometer, bis zu seiner Auswechslung wieder einmal der Topwert, und der ehemalige Nationalspieler hatte auch in seinen vorherigen Einsätzen gute Laufwerte. So ist der Stürmer sehr beweglich, lässt sich häufig aus dem Sturmzentrum nach hinten oder auf die Außen fallen. Einen sonderlich großen Einfluss auf das Spiel hatte der Offensivspieler gegen Augsburg dabei aber nicht. So wurde der FC-Angriff erst nach der Auswechslung des 29-Jährigen gefährlicher. Unter anderem durch Said El Mala, der mit mehr Zug zum gegnerischen Tor agierte.

Waldschmidt kommt dagegen häufig nicht über Momente hinaus. Ein solchen hatte der Offensivspieler auch gegen Augsburg. Dort war er mit einer guten Übersicht und einem präzisen Pass an der Entstehung der besten Kölner Chance in der ersten Hälfte beteiligt, als Jakub Kaminski am Ende nur den Pfosten traf. Und auch beim Saisonstart gegen Mainz hatte der Angreifer einen genialen Moment, als er mit einer wunderschönen Flanke den Kölner Siegtreffer vorlegte. In diesen Augenblicken zeigt der 29-Jährige sein Potential. Dieses kann der Stürmer aber nicht konstant abrufen, weder in einem Spiel, noch über eine gesamte Saison hinweg. Großen Einfluss nimmt Waldschmidt wohl zu selten.

Gegen Dortmund droht erneut die Bank

Und so droht dem siebenmaligen Nationalspieler nun wohl erneut die Bank. Mit Marius Bülter ist einer seiner Konkurrenten wieder fit, der sich bis jetzt in dieser Saison in starker Form zeigte und den den 29-Jährigen verdrängen könnte. Bis sich Waldschmidt vielleicht wieder mit einem genialen Moment als Joker oder in einem Testspiel, wie in der ersten Länderspielpause der Spielzeit, für mehr empfiehlt. Um aber kurz darauf nicht wieder außen vor zu sein, muss der Stürmer auch abseits von einzelnen Momenten dem Kölner Team einen Mehrwert liefern. Ansonsten bleibt der Angreifer in dieser Saison ein Pendler zwischen Bank und Startelf.