Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
, ,
Startseite » News » Seite 240

Wer stürmt beim FC? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der TSG 1899 Hoffenheim und der darauffolgenden Länderspielpause steht für das Team von Trainer Lukas Kwasniok das nächste Bundesligaspiel vor der Tür. Am Samstagnachmittag empfangen die Kölner den FC Augsburg. Wer gegen die Fuggerstädter von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen. 

Im Heimspiel gegen den FC Augsburg kann FC-Trainer Lukas Kwasniok fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Rav van den Berg, der aktuell noch an einer Schulterverletzung laboriert, Luca Kilian, der aufgrund seines dritten Kreuzbandrisses fehlt, sowie Youngster Youssoupha Niang stehen dem 43-Jährigen nicht zur Verfügung. Das sorgt beim Coach wieder für die Qual der Wahl. So könnte der FC im Heimspiel gegen Augsburg spielen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Stürmer Marius Bülter. Der 32-Jährige gehörte in den ersten Saisonspielen zu den absoluten Leistungsträgern, musste bei den Duellen gegen den VfB Stuttgart und bei der TSG 1899 Hoffenheim jedoch verletzt zuschauen. Daher stellt sich nun die Frage, ob Kwasniok erneut auf Said El Mala, Jakub Kaminski und Jan Thielmann in der offensiven Dreierreihe setzt oder gegen die körperlich starke Augsburger Hintermannschaft eher einen körperlichen Spieler wie Ragnar Ache oder doch den zuletzt verletzten Bülter auflaufen lässt. „90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wäre unseriös. Da haben wir schon eine Verantwortung dem Spieler gegenüber, er sich selbst und der Mannschaft gegenüber. Es wäre völlig unseriös. Aber aus dem Vollen schöpfen, heißt, ihn im Kader zu haben“, so der FC-Coach zu seinem Angreifer.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Gegen die TSG Hoffenheim agierte Kaminski als zentrale Spitze, konnte auf dieser Position jedoch nicht an seine bereits gezeigten Leistungen anknüpfen. Erst nach der Einwechslung von Ragnar Ache zur zweiten Halbzeit und der Rückkehr auf die Linksaußen brachte der Pole seine Qualitäten ins Spiel und hätte am Ende fast sogar noch einen Treffer erzielt. El Mala zeigte bei seinem Startelfdebüt eine gute Leistung und erzielte mit seinem zweiten Bundesligator die Entscheidung. Thielmann musste gegen Hoffenheim einige Fouls einstecken. In Hoffenheim, aber auch schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart konnte der Offensivspieler wenig Akzente nach vorn setzen. Im Duell Ache gegen Bülter dürfte Bülter aufgrund seiner sehr intensiven und laufstarken Spielweise aktuell leicht die Nase vorn haben und somit sein Startelfcomeback feiern.

Im zentralen Mittelfeld könnten erneut Eric Martel sowie Isak Johannesson beginnen. Auf den beiden Schienenpositionen haben aktuell Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund die besten Karten. Besonders der Norweger überzeugte in seinen ersten Wochen beim FC und wurde dafür sogar mit seinem ersten Einsatz für die norwegische Nationalmannschaft belohnt. Während Timo Hübers und Joel Schmied in der Abwehr gesetzt sein dürften, bleibt noch eine Position offen. Hier haben die Kölner mit Cenk Özkacar, Dominique Heintz und Tom Krauß einige Möglichkeiten. Allerdings bieten sich Kwasniok auch noch weitere Optionen. So könnte beispielsweise Martel in die Abwehr rücken und Krauß oder Huseinbasic neben Johannesson spielen. Auch Luca Waldschmidt oder Linton Maina könnten überraschend in die Startformation rutschen. Wie sich Kwasniok letztlich entscheidet, wird man spätestens am Samstagnachmittag erfahren.

So könnte der FC gegen Augsburg spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
,
Startseite » News » Seite 240

Talente kehren zurück in den Nachwuchs des 1. FC Köln – die Tür ist aber weiterhin offen

Vier Talente durften sich in der vergangenen Woche bei den Profis zeigen. Nun kehren die Youngster wieder in ihre Nachwuchsmannschaften zurück beim 1. FC Köln: FC-Talente erhalten aber auch weiterhin ihre Chancen.

Gleich vier Kölner Nachwuchshoffnungen waren vergangene Woche Teil der Profis, spielten unter anderem beim Cologne Cup vor. Nun geht es zurück in die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln: Doch die FC-Talente erhalten auch weiterhin ihre Chancen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Für Maik Afri Akumu steht im November eine besondere Reise an. Der Kölner Youngster wurde neben Benjamin Ley und Leonard Reiners für die U17 der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Katar nominiert. Der Angreifer, der im Sommer aus Berlin an den Rhein gewechselt ist, ist nominiert worden. In der vergangenen Woche durfte der 17-Jährige auch schon bei den Profis vorspielen. Akumu war einer der vier Youngster, die in der Länderspielpause bei den Profis mittrainieren und eben beim Cologne Cup zum Einsatz kamen. „Es ist einfach wichtig, sie auch mal länger bei sich zu haben“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Dadurch, dass der Kader eben nicht ganz so groß ist und ein paar Jungs auf Länderspielreise gewesen sind, ist es glaube ich das normalste der Welt, dass sie sich dann auch bei uns zeigen dürfen.“

„Ein, zwei Jungs öfter bei uns“

So richtig in den Vordergrund hat sich keiner der Nachwuchsspieler gespielt und auch im Training nicht so für Furore gesorgt, dass der Kölner Coach einen vermeintlich künftigen Shootingstar sofort nach oben holen will. Kwasniok ist ohnehin darauf bedacht, junge Talente nicht zu verheizen. So äußerte sich der Trainer sehr verantwortungsbewusst in Bezug auf einen weiteren Startelf-Einsatz von Said El Mala. „Der Junge ist 19 Jahre alt, der hat halt jetzt drei Spiele in einer Woche absolviert. Sein Körper ist das noch nicht ganz so gewohnt wie ein Körper eines Kaminski, eines Johannesson“, sagte Kwasniok. „Ich möchte nicht eines Tages hier sitzen und dann die Frage beantworten müssen, warum habt ihr auf den Jungen nicht Acht gegeben?“

Auch bei den aktuellen Nachwuchsspielern tritt Kwasniok auf die Bremse. „Sie werden jetzt aber wieder bei ihren Mannschaften sein, bei der U19 und der U21“, sagte der Coach und öffnete die Tür dann aber wieder einen Spalt. „Ich kann mir schon vorstellen, dass ein, zwei Jungs öfter bei uns bleiben, um sie einfach ans nächste höhere Trainingsniveau zu gewöhnen. Aber es wird jetzt keine Ad hoc Geschichte sein, dass sie nur noch bei uns sind und dann in der U21 spielen. Das werden wir situativ dann immer wieder händeln.“ Namen nannte der Trainer nicht. Nach dem Cologne Cup hatte der Coach vor allem Abwehrspieler Yannick Mausehund gelobt. Auch Luc Dabrowski und Etienne Borie erhielten ihre Chance. Akumu hat nun ohnehin ein ganz anderes Highlight vor der Brust. Und die U17-WM hat sich vor zwei Jahren für Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz bereits gelohnt.

Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Freiburgs Christian Günter beim Eckball im Spiel in Köln
, ,
Startseite » News » Seite 240

Baustelle Standards: Hinten kassiert der 1. FC Köln zu viele Tore, vorne erzielt er kein einziges

Der FC ist zweifelsohne stark in die neue Saison gestartet. Die Kölner versuchen viel mit spielerischen Mitteln zu lösen. An einer großen Baustelle gilt es aber noch zu arbeiten beim 1. FC Köln: Die Standards sind vorne und hinten ein Problem.

Aktuell gibt es eigentlich wenig zu meckern beim 1. FC Köln: Die Standards sind allerdings vorne und hinten ein Problem der Geißböcke.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Mit seinen starken Paraden hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Spieltag sicherlich einen ganz großen Anteil am Erfolg der Geißböcke über Hoffenheim. Der Kölner Keeper parierte einen verdeckten Schuss von Muhammed Damar, klärte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Bazoumana Touré und hielt schließlich einen weiteren Versuch von Fisnik Asllani. Und in gewisser Weise hatte der Keeper mit seinen Leistungen zudem auch einen doch großen Anteil an einer beeindruckenden Statistik. Die Kölner haben in dieser Saison eben aus dem Spiel heraus gerade einmal drei Gegentore kassiert. Einzig der FC Bayern München weist mit zwei Gegentreffern einen besseren Wert in der Liga auf. Eine starke Bilanz, die auf eine konsequente Hintermannschaft (trotz Kritik an der Boxverteidigung) inklusive gutem Torwart schließen lässt.

Sechs Gegentore nach Standards

Doch da ist eben noch eine andere Seite der Medaille. Denn die Kölner haben insgesamt schon neun Gegentore kassiert. Und bei drei Gegentreffern aus dem Spiel heraus lautet die andere Wahrheit eben sechs Gegentore nach Standardsituationen oder vom Punkt. Gegen Freiburg kassierten die Kölner nach einem Eckball das 1:4 durch Maximilian Eggestein. Gegen Wolfsburg trafen Mohamed Amoura nach einer Freistoßflanke sowie Maximilian Arnold mit einem direkten Freistoß. In Leipzig tat es Arnold Nationalspieler David Raum gleich und gegen Stuttgart war Ermedin Demirovic vom Punkt souverän. Einzig die TSG Hoffenheim hat mehr Treffer nach einem ruhenden Ball kassiert (7). Die Kölner kassieren nicht nur viele Gegentore, sie lassen auch viele Freistöße und Eckbälle zu.

„Es gilt, weniger Standards zuzulassen. Das ärgert mich am meisten. Es ist schon so, dass wir Eckbälle teilweise herschenken. Man muss den Mut haben, den Ball auch mal mit dem schwachen Fuß aus der Gefahrenzone zu befreien und sich nicht darüber zu freuen, den Ball ins Toraus zu kicken, um dann den nächsten Eckball zu erwarten“, hatte Lukas Kwasniok nach dem Leipzig-Spiel und einer Flut an Hereingaben gesagt. Der Trainer erklärte aber auch, dass man genau daran arbeite. Gegen Hoffenheim war das noch nicht immer zu erkennen. Mehr als die Hälfte der 28 Hereingaben kamen nach einem ruhenden Ball in die Box. Für die Begegnung gegen Augsburg darf den Kölnern allerdings Mut machen, dass der FCA in den bisherigen Ligaspielen erst eine Standardsituation selbst verwerten konnte.

Noch kein Treffer nach Standards

Damit ist die Mannschaft von Sandro Wagner in Sachen Standards die (geteilt) zweitschlechteste der Liga. Nur ein Team hat bislang noch gar nicht nach einer Standardsituation getroffen. Und das ist der FC. Zum Vergleich Bayern München und Bayer Leverkusen waren jeweils sechs Mal mit dem ruhenden Ball erfolgreich. Die Gefahr der Kölner mit dem ruhenden Ball ist also bislang mehr als überschaubar. Und das ist kein neues Problem. In der vergangenen Spielzeit kamen die Kölner auf zehn Treffer nach Standardsituationen und lagen damit auf dem geteilt vorletzten Platz. Den letzten Platz teilten sich mit neun Treffern immerhin auch vier Mannschaften. Auch daran wird Kwasniok zu arbeiten haben.

Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen Augsburg
, ,
Startseite » News » Seite 240

Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Im bisherigen Saisonverlauf hat sich die Hintermannschaft des FC Augsburg alles andere als sattelfest gezeigt. Ein Vorteil für die Geißböcke? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht.

Die Anfälligkeit der Augsburger Hintermannschaft ist keine Toregarantie für den FC. Florian Kainz, Jan Thielmann, Marius Bülter und Co. – die Offensive des 1. FC Köln weiß aber sehr wohl, wo Augsburgs Tor steht.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es gibt wohl nur wenig Zweifel daran, dass die Statistik immer nur einen Teil der Wahrheit ablichtet. Obwohl im Schnitt beispielsweise vier Tore in den bisherigen Liga-Duellen der Augsburger gefallen sind und dabei auch jeweils beide Mannschaften immer trafen, ist nicht sicher gesagt, dass die Begegnung des FC am Samstag eine torreiche wird. Wahrscheinlich ist das aber schon: Immerhin trifft eine besonders kaltschnäuzige Mannschaft auf eine in der Defensive doch anfällige. Der FCA hat den höchsten gegnerischen xGoals-Wert der Liga – und das mit großem Abstand. Doch ein Garant ist es eben nicht. Um die Hoffnung auf Kölner Treffer aber ein wenig zu erhöhen, sei erwähnt, dass gleich mehrere FC-Spieler ganz genau wissen, wo das Tor der Augsburger steht, beziehungsweise, wie man es dann auch noch trifft.

Viele Treffer gegen Augsburg

Eric Martel erzielte sein erstes Tor für die Geißböcke in einer Begegnung gegen die Fuggerstädter. Im April 23 gewannen die Kölner 3:1 in Augsburg, der Sechser traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Luca Waldschmidt war bereits zwei Mal erfolgreich, bereitete zwei Treffer vor. Doch der ehemalige Nationalspieler hat noch ein ganz anderes Erlebnis mit dem FCA. Im Juniorenbereich waren die Fuggerstädter wohl so etwas wie der Lieblingsgegner des gebürtigen Siegeners. Gleich sechs Tore knipste der Angreifer damals im Dienste der Frankfurter U17 gegen Augsburg – gegen keinen Gegner mehr. Im Februar 2013 erzielte Waldschmidt sogar einen Hattrick. Auch Marius Bülter traf bereits gegen den FCA. Auf der Scorerliste stehen zwei Treffer, ein Assist.

Und um die Kölner Gefährlichkeit gegen Augsburg komplett zu machen, kommen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz auf insgesamt vier Tore und vier Assists. Die weiteren Kölner Offensivkräfte waren bislang weniger erfolgreich. Vor allem, weil es bisher für sie kaum bis gar keine Duelle gegen Augsburg gegeben hat. Nur Jakub Kaminski fällt in der Statistik mit keinem Tor in vier Begegnungen ab. In seiner aktuellen Form wäre der Samstag doch ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.

Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 240

Die Schattenseite der Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss zwei Spieler streichen

Durch die Rückkehr von Marius Bülter stehen Lukas Kwasniok wieder mehr Optionen für das Duell gegen den FC Augsburg zur Verfügung. Doch dieser Luxus führt auch auf der anderen Seite zur Qual der Wahl beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss wieder zwei Spieler streichen.

Mit Marius Bülter kehrt ein Leistungsträger zurück in den Kader der Geißböcke. Und das hat Auswirkung auf die Nominierung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss nämlich wieder zwei Spieler streichen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Zu Beginn der Länderspielpause hatte Lukas Kwasniok noch erklärt, ein Freund der Länderspielpause zu sein. Betonte aber auch, dass er es am liebsten gehabt hätte, seine Nationalspieler wären auch in Köln geblieben. Zum einen sicherlich, damit sich die Mannschaft in ihrer Gänze weiter einspielen könnte, zum anderen aber auch, damit die Jungs keinem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt wären. Zumindest bei Zweiterem kann der Coach aufatmen. Zwar habe man bei Said El Mala eine leichte Muskelspannung feststellen können und auch Isak Johannesson habe laut Kwasniok nach wenig Schlaf ein „wenig verbogen“ ausgesehen, einsatzfähig sind seine Spieler aber schon. Und nicht nur das: Im Laufe der Woche meldeten sich auch die zuletzt angeschlagenen Marvin Schwäbe und Jan Thielmann sowie Marius Bülter zurück.

„Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen“

Dementsprechend hat sich die personelle Lage beim FC entspannt. „Insofern können wir aus dem Vollen schöpfen und freuen uns auf Samstag“, sagte der Coach mit einem Lächeln im Gesicht. Kwasnioks Freude ist durchaus nachzuvollziehen. Der Kölner Trainer hat sein Versprechen schon lange wahr gemacht, möglichst viel zu rotieren, immer wieder anderen Spielern eine Chance zu geben. Das könnte auch am Samstag wieder der Fall sein. Möglicherweise gibt es am siebten Spieltag die siebte unterschiedliche Startelf. Zudem hat der Trainer auch bereits fünf unterschiedliche taktische Formationen gewählt. Die Maxime ist weiterhin, den geeigneten Schlüssel für den jeweiligen Gegner zu finden. Kwasniok hat dazu weiterhin die Qual der Wahl. Doch wo Licht ist, ist meist auch Schatten.

Und den werden am Samstag wieder zwei Spieler der Kölner Profis erfahren. Denn nach der Rückkehr von Marius Bülter, muss der Kölner Coach wieder zwei Akteure aus dem Kader streichen. Und auch da hat der Coach wieder die Qual der Wahl. Bei den vergangenen vier Spielen war jedes Mal Jusuf Gazibegovic betroffen. Der Rechtsverteidiger scheint keine Rolle mehr unter dem Coach zu spielen. Kwasniok macht aber auch keinen Halt vor Spielern, die in der vergangenen Saison noch zu den Stammspielern gehört haben. Denis Huseinbasic, Dominique Heintz, Florian Kainz oder Linton Maina – gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison blieben schon komplett außen vor. Allerdings haben es die Spieler auch wieder selbst in der Hand, auf sich aufmerksam zu machen.

Zuletzt nutzte genau das Dominique Heintz, der bekanntlich gegen die TSG Hoffenheim wieder in die Anfangsformation gerutscht war.

Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält hohe Auszeichnung des DFB

Said El Mala glänzt nicht nur im Trikot des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 240

Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält hohe Auszeichnung des DFB

Neues Futter erhält der Hype um den Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala erhält vom DFB die Fritz Walter Medaille in Silber für seine herausragenden Leistungen in der vergangenen Spielzeit.

Dass er das Zeug für die Bundesliga hat, war abzusehen. Dass es so schnell und so gut werden würde, vielleicht nicht. Nun gibt es die nächste Stufe für den Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala erhält die Fritz Walter Medaille in Silber des DFB.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Am Donnerstag unternahm Lukas Kwasniok einen weiteren vorsichtigen Versuch, dem Hype um Said El Mala den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Trainer betonte mit einem breiten Lächeln, dass er eben diesen Hype gar nicht mitbekommen hätte und bedankte sich bei den Medienvertretern. Natürlich weiß der Coach aber auch, dass ein Großteil der Berichterstattung um und über den Kölner Youngster nun mal mit den Leistungen zu tun hat und insofern gar nicht aufzuhalten ist. Nun erfährt der Hype neuen Zündstoff. Denn der Offensivspieler wurde für seine Leistungen in der vergangenen Saison mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. Der DFB vergibt die Auszeichnung in Gold, Silber und Bronze an junge Talente, die durch herausragende Leistungen in der Vorsaison aufgefallen sind.

Schon mehrere Kölner ausgezeichnet

Unter den zwölf Talenten befindet sich nun also auch Said El Mala. „Es freut mich sehr, die Medaille in Silber gewonnen zu haben, das ist nicht selbstverständlich“, sagt der Kölner Offensivspieler. „Es zeigt mir einerseits, dass ich eine gute Entwicklung genommen habe, es ist aber viel mehr noch ein Zeichen und Ansporn für mich, weiterzumachen und mich nicht darauf auszuruhen.“ Bislang machte der 19-Jährige nicht den Eindruck, als wolle er sich auf den Leistungen der Vorsaison ausruhen. El Mala hatte in der 3. Liga für Viktoria Köln als jüngster Spieler überhaupt die zweistellige Tor-Marke erreicht. In dieser Saison hat der Offensivspieler bereits zwei Tore in der Bundesliga geschossen und sicher auch aufgrund seiner Dribbel-Stärke, seiner Dynamik einen Hype ausgelöst.


„Said hat in der vergangenen Saison im anspruchsvollen Umfeld der 3. Liga eine starke Entwicklung genommen. Er hat mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Die Verantwortlichen der Viktoria um Franz Wunderlich sowie Olaf Janßen und sein Trainerteam haben ihn dabei hervorragend begleitet. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz, dass Said für seine Entwicklung mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber geehrt  wird.“ Auch beim DFB selbst sorgte der Angreifer im Sommer für Furore, als er als bester Scorer der U19-EM gefeiert wurde. El Mala reiht sich damit in einer illustre Runde geehrter Kölner Spieler ein. Unter anderem wurden auch Timo Horn (Bronze), Noah Katterbach (Gold) und Salih Özcan (Gold) ausgezeichnet. Neben El Mala wurde unter anderem auch Bayerns Lennart Karl geehrt.

Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Eric Martel im Duell im Spiel gegen den FC Augsburg
, ,
Startseite » News » Seite 240

Der 1. FC Köln will den Flow nutzen, der FC Augsburg sucht nach der Konstanz

Nach der Länderspielpause empfängt der FC am Samstag den FC Augsburg zum 7. Spieltag. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Lukas Kwasniok mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Nun wartet mit dem FC Augsburg ein unangenehmer Gegner. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten.

Die Ausgangslage ist eindeutig: Die Augsburger performen nach einem schwachen Start deutlich unter den Erwartungen, während Köln in positiver Form überrascht. Mit zehn Punkten belegen die Geißböcke aktuell den sechsten Tabellenplatz. Der FCA liegt mit sieben Zählern auf Rang 14. Beide Teams gehen mit einem Sieg im Rücken in die Partie. So will der 1. FC Köln gegen Augsburg punkten

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Noch im vergangenen Sommer hat der FCA deutlich aufgerüstet. Mit Spielern wie unter anderem den auch vom FC umworbenen Robin Fellhauer. Aber mit Sandro Wagner wurde auch ein neuer, ambitionierter Trainer und mit dem Namen auch eine gewisse Erwartung verpflichtet. Neue Protaginsten, die frischen Schwung bringen sollten. Bislang blieb der gewünschte Erfolg aber überschaubar. Erst der 3:1-Heimsieg gegen Wolfsburg beendete die jüngste Negativserie der Fuggerstädter. Lukas Kwasniok analysiert den kommenden Gegner sachlich: „Augsburg hat einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet, der den Fokus klar auf Intensität legt. Gegen Wolfsburg waren sie extrem aggressiv, zielstrebig und sehr präsent. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgeführt.“ Daher sei es schwierig, zu beurteilen, wie sich das Team von Wagner nach der Länderspielpause zeigt.

Augsburger unter Performancedruck

Köln will den FCA genau in diesem Aufwind nun aber auch schon wieder stoppen: „Wir versuchen, sie da wieder heraus zu katapultieren“, so Kwasniok. Am Donnerstag war zwischen den Zeilen zu lesen, dass der Trainer eine gewisse Aggressivität fordert und natürlich die stehts geforderte Intensität. Diese wird der FC auch brauchen, um der körperbetonten Augsburger Spielweise Stand zu halten. Ganze 21 Gelbe Karten sammelte der FCA bereits. Personell richtet sich der Blick auf Stürmer Marius Bülter, der nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit ist. Kwasniok macht dennoch deutlich, dass er nur eine optionale Rolle spielt: „90 Minuten Bundesliga nach dreiwöchiger Pause – das wäre unseriös. Wir haben da Verantwortung dem Spieler gegenüber.“ Ob er also als Option von Beginn an ist oder erst in der Joker-Rolle agiert, blieb offen.

Ähnlich vorsichtig ist der Trainer bei Said El Mala, der nach zwei intensiven Einsätzen bei der U21 am Donnerstag muskulär leicht angeschlagen ins Mannschaftstraining einstieg. „Der Junge ist 19, sein Körper ist die Belastung noch nicht gewohnt. Ich möchte nicht irgendwann hier sitzen und erklären müssen, warum wir auf ihn nicht aufgepasst haben.“ Ob der offensive Youngstar startet oder als Einwechselspieler kommt, werde kurzfristig entschieden, so Kwasniok.

Konstanz auf der rechten Seite

Gefestigt wirkt dagegen die Rolle des Norwegers Sebastian Sebulonsen. Zuletzt hatte der Schienenspieler in der Länderspielpause in der norwegischen A-Nationalmannschaft debütiert und seine starke Form auch dort bestätigt. Mit seiner defensiven Sicherheit und der Laufbereitschaft an der Linie, gerade um in den Rücken des Gegners zu kommen, ist er für Kölns Trainer in seiner momentanen Verfassung auf der rechten Seite unverzichtbar.

Dass der FC als Aufsteiger nach dem soliden Saisonstart am Samstag als Favorit der Partie gilt, lässt Kwasniok allerdings nicht stehen: „Wir sind Aufsteiger – und werden bis zum 34. Spieltag in jedem Spiel Außenseiter sein.“ Man müsse sich Woche für Woche in der Bundesliga neu unter Beweis stellen. Und genau das wollen die Kölner am Samstag tun. Dort, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, anknüpfen. Mit Mut, Aggressivität und Selbstbewusstsein strebt der FC den nächsten Heimerfolg an.


Duell der Entert(r)ainer: Sandro Wagner zu Gast bei Lukas Kwasniok 

Lukas Kwasniok und Sandro Wagner - zwei der neuen Trainer in der Bundesliga
,
Startseite » News » Seite 240

Duell der Entert(r)ainer: Sandro Wagner zu Gast bei Lukas Kwasniok 

Wenn der 1. FC Köln am Samstag zu Hause gegen den FC Augsburg antritt, treffen zwei der derzeit wohl unterhaltsamsten Trainercharaktere der 1. Fußball-Bundesliga aufeinander. Lukas Kwasniok und Sandro Wagner: Unterhaltung an der Seitenlinie.

Es ist das Aufeinandertreffen zweier starker Trainer-Charaktere: Wilde Emotionen, klare Haltung und keine Angst, anzuecken. Lukas Kwasniok und Sandro Wagner: Unterhaltung an der Seitenlinie.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Auf der Pressekonferenz vor der Begegnung mit Ligakonkurrent FC Augsburg sprach FC-Coach Lukas Kwasniok über seine Arbeit im Verein: “Für mich ist es einfach wichtig, dass wir auf dem Platz gut mit der Mannschaft arbeiten können. Das ist meine Aufgabe. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, auf dem Feld besser zu werden. Mein Hauptfokus liegt auf der Entwicklung der Mannschaft. 80 bis 90 Prozent meiner Arbeit fließen in die Entwicklung der Mannschaft.” Der Fokus liegt auf dem Sportlichen. Ein Credo, das Lukas Kwasniok und viele andere Bundesligatrainer so häufig runterbeten wie nur wenige andere Fußballfloskel.

Doch im Hinblick auf das Spiel gegen den FC Augsburg werden diese Gebete sicher nicht von allen erhört werden. Denn das Spiel gegen die Fuggerstädter erhält seine Brisanz auch durch das, was sich am Samstag ab 15:30 Uhr in den Coaching-Zones abspielen könnte. Dann heißt es nämlich nicht nur 1. FC Köln gegen den FC Augsburg oder Tabellenplatz sechs gegen Platz 14, sondern eben auch Lukas Kwasniok gegen Sandro Wagner, ein Duell besonders unterhaltsamer Trainertypen.

Kwasniok über Wagner: „Augsburg ist einen wichtigen Schritt gegangen“

In Köln blickt man zufrieden auf den Ligastart mit zehn Punkten aus den ersten sechs Spielen zurück. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem FCA ist die Stimmung beim Aufsteiger durchweg positiv. Auch Wagner und seine Mannschaft konnten zuletzt gegen den VfL Wolfsburg den langersehnten Befreiungsschlag nach vier Niederlagen in Folge erzielen. Das 3:1 der Augsburger vor heimischem Publikum war ein Schlüsselsieg nach dem Negativlauf und eine beträchtliche Leistung, so Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vorab: “Der FC Augsburg hat sich nach langjähriger Zugehörigkeit in der Bundesliga dazu entschlossen, einen weiteren Schritt zu gehen, indem er einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet hat. Ich finde, sie haben einen sehr guten Beginn hingelegt“, so Kwasniok, der dann aber auch die Negativspirale der letzten Wochen beschrieb. „Umso beachtlicher war die Leistung gegen Wolfsburg, denn das zeigt, dass Trainer, Mannschaft und Verein einen absoluten Zusammenhalt nach innen und außen ausstrahlen.“

Wagner über Kwasniok: „Eine Bereicherung für die Bundesliga“

Gut 500 Kilometer südlich von Köln fand Sandro Wagner gestern seinesfalls lobende Worte für Kontrahent Kwasniok: „Er ist ein herausragender Trainer und ein cooler Typ. Ich finde, er ist eine Bereicherung für die Bundesliga. Man erkennt klar, was der 1. FC Köln gegen und mit dem Ball machen will, insbesondere in den ersten Minuten im eigenen Stadion.“ Der Vollständigkeit halber Wagners Einschätzung ließe sich wie folgt ergänzen: Klarheit im Spiel, Klarheit in der Meinung. So äußerte der 44-Jährige einmal gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Wenn die Gefahr bestünde, dass ich durch die Fußballwelt eines Tages aalglatt werden würde, wäre ich raus.“

Wie sich Kwasniok diesen Ruf erarbeitet hat, zeigen zwei Beispiele. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC in der abgelaufenen Zweitligasaison als Coach des SC Paderborn etwa prangerte er öffentlich die mangelnde Qualität seiner Mannschaft an: „Wir machen einfach zu viele Fehler, und das ist ein Qualitätsproblem“, sagte er damals der Sportschau. Eine wirksame Kritik an den Vereinsverantwortlichen, die den Kader nach diesem öffentlichen Rundumschlag unter anderem mit Marvin Mehlem und Manuel Riemann verstärkten. Im Dezember 2024 machte er kein Geheimnis aus seiner Meinung, als Paderborn einen Wechsel im Winter zum Hamburger SV verweigerte: „Man hat mir eine Lebenschance genommen. Das ist für mich extrem enttäuschend“, sagte er in diesem Zusammenhang.

Ein Faible fürs Anecken

Der Kölner Coach hatte bei seinem Amtsantritt in Köln bereits angedeutet, dass Fußball in erster Linie Unterhaltung und Spektakel sei. Ob im Trikot an der Seitenlinie oder mit breitem Grinsen bei den Pressekonferenzen – genau das lebt Kwasniok. Meinungsstarke Auftritte wie jene des Kölner Coachs sind aber auch eine Spezialität von Wagner. So fiel er jüngst beim Sieg seiner Mannschaft gegen Wolfsburg mit einer Handgeste auf, die man durchaus als Provokation in Richtung seiner Kritiker gedeutet haben könnte. Wagner selbst klärte später gegenüber der BILD auf: „Großartig Winken war es nicht. Ich habe eher mit meiner Familie gelabert, die haben mir erzählt, was in den letzten Wochen los war. Das war ein Zeichen an meine Family.“

Auch eine seiner Aussagen im Duell seiner Augsburger gegen den FC Bayern München schlug große Wellen. Nach der 3:2-Niederlage gegen den Rekordmeister äußerte der 37-Jährige gegenüber den Journalisten: „Ich sehe nicht, dass wir weniger Qualität haben als Bayern. Sehen Sie das vielleicht so? Ich sehe das jedenfalls nicht so. Ich sehe uns auf keiner Position im ganzen Verein von der Qualität her schlechter aufgestellt.“ Angesichts der erwartungsgemäß heftigen Reaktionen schob er später nach: „Ich glaube, dass ich vielleicht zwei Stunden später einen Tick anders geantwortet hätte. Aber ich habe die Frage so verstanden, dass wir auf allen Positionen qualitativ im Nachteil sind. Das konnte ich für mich nicht akzeptieren. Da tat ich mich einfach schwer und hätte wahrscheinlich auch nicht schlafen können.“

Spektakel vorprogrammiert?

Beide Trainer verbindet auch ihr Umgang mit dem Medientrubel, den sie erzeugen. Kwasnioks Credo, den Fokus aufs Sportliche zu legen, ergänzte Wagner auf der PK gestern um eine weitere Maßnahme, die angesichts der Diskussionen um ihn nur folgerichtig scheint: „Ich nehme das gar nicht wahr, weil ich seit Wochen nicht mehr viel lese, da ich mich auf meine Arbeit fokussieren will. Ich schaue immer zu den erfahrenen Personen in meinem Gewerbe auf. Es gibt viele ältere Trainer, die mir seit Jahren sagen: ‚Wenn du in der Bundesliga ankommst, darfst du nichts mehr lesen!‘ Denn wenn du Spiele gewinnst, macht das etwas mit dir, und wenn du Spiele verlierst, auch.”

Auch wenn Sandro Wagner sie nicht lesen wird: Für alle anderen bleibt abzuwarten, ob das Aufeinandertreffen der beiden Entertrainer weitere Geschichten schreiben wird (Samstag, 15:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com).

Trotz 2:0-Führung: Die Frauen des 1. FC Köln geben Sieg aus der Hand

Adriana Achcińska im Zweikampf im Spiel gegen Bayer Leverkusen
, ,
Startseite » News » Seite 240

Trotz 2:0-Führung: Die Frauen des 1. FC Köln geben Sieg aus der Hand

Trotz einer 2:0-Führung sind die Fußballerinnen der Geißböcke im Wiederholungsspiel gegen den Nachbarn nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Frauen des 1. FC Köln spielen 2:2 gegen Bayer Leverkusen.

Die Kölner Fußballerinnen haben den vierten Pflichtspielsieg in Folge verpasst. Die Frauen des 1. FC Köln spielen 2:2 gegen Leverkusen. Und das, obwohl die Mannschaft von Britta Carlson nach einem Treffer von Laura Feiersinger per Foulelfmeter sowie einem Eigentor 2:0 in Führung lagen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Zwar gelang den Kölnerinnen im Nachbarschaftsduell kein Frühstart wie noch beim ersten Versuch vor elf Tagen, die FC-Frauen gaben aber von Beginn an den Ton an und erspielten sich Chancen. Unter anderem scheiterte Adriana Achcińska bereits in der Anfangsphase. Auch Feiersinger kam zu einem Abschluss, scheiterte aber an der gegnerischen Keeperin. Erst nach und nach fand auch der Gast besser in die Begegnung. Gefährlich wurde unter anderem ein Versuch von Valentina Mädl, die aber nur das Außennetz traf. Die beste Chance der ersten 45 Minuten ließ Martyna Wiankowska nach einer Flanke von Weronika Zawistowska liegen, die bei ihrem Versuch erneut an der Leverkusener Keeperin Friederike Repohl scheiterte.

Ausgleich kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel machte es Feiersinger vom Punkt besser. Nach einem Foulspiel an Sandra Maria Jessen verwandelte die Kölnerin zur insgesamt verdienten Führung. Leverkusen erhöhte den Druck, wollte den Ausgleich. Doch die Gastgeberinnen konterten und waren gefährlich. Unter anderem setzte Pauline Bremer einen Kopfball knapp neben das Tor. Nach einem Freistoß von Wiankowska vollendete Leverkusens Caroline Kehrer für die Geißböcke. Der FC schien den vierten Pflichtspielsieg in Folge einfahren zu können. Doch Leverkusen fand den Schlüssel, um wieder ins Spiel zu kommen. Und das mit Hilfe der Kölnerinnen. Nach einem Foulspiel von Wiankowska verwandelte dieses Mal Vanessa Fudalla den fälligen Elfmeter. Mit einem Kunstschuss überwand schließlich Katharina Piljic die Kölner Keeperin fast von der Mittellinie und das zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit.

Beim Gegentor machte Irina Fuchs im Kölner Kasten nicht die beste Figur. In der Nachspielzeit war Leverkusen dem entscheidenden Treffer wohl näher. Unterm Strich hätte der FC den Sieg aber durchaus verdient gehabt.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (65. Imping), Hegering, Agrez, Wiankowska – Vogt (90. Degen), Feiersinger – Zawistowska (46 Stolze), Achcinska (65. Bremer), Donhauser (65. Leimenstoll) – Jessen; Tore: 1:0 Feiersinger (48./FE), 2:0 Kehrer (72. ET), 2:1 Fudalla (76./FE), 2:2 Piljic (88.)