Der „Highlight-Spieler“ des 1. FC Köln Said El Mala: Aber Lukas Kwasniok lobt und mahnt

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Der „Highlight-Spieler“ des 1. FC Köln Said El Mala: Aber Lukas Kwasniok lobt und mahnt

Einmal mehr machte der Youngster beim FC im Duell gegen den FCA den Unterschied, sicherte den Geißböcken den Punkt und setzt das nächste Ausrufezeichen für sich und den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok lobt und mahnt bei Said El Mala.

Trotz des dritten Saisontors und des geretteten Punkts gibt es auch bremsende Worte beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok lobt und mahnt bei Said El Mala.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok mag am vergangenen Donnerstag vielleicht ein wenig überrascht gewesen sein, als auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz das Thema Said El Mala mit der Frage nach einem Einsatz von Beginn an bereits wieder beendet war. Denn in der Länderspielpause hatte es wieder einige Themen um den Youngster gegeben. Die höchst unterschiedlichen Auftritte bei der U21-Nationalmannschaft, die Explosion seines Marktwerts, wieder aufkeimende Gerüchte um ein mögliches Interesse einiger Topclubs zum Beispiel. Der 44-Jährige hatte zuletzt in einem Interview moniert, dass er zuletzt immer wieder mehrfach auf El Mala angesprochen worden sei. Nun aber nur die Frage nach einem weiteren Startelf-Einsatz, die der Trainer dann leicht verständlich erklärte. Man habe für den Spieler eine gewisse Verantwortung und müsse ohnehin entscheiden, ob El Mala vielleicht von der Bank kommend wertvoller wäre.

„Das ist genau seins“

Dass der Offensivspieler grundsätzlich wertvoll für die Kölner ist, hat der 19-Jährige im Spiel gegen den FC Augsburg beeindruckend bewiesen – wieder einmal. Nach einem Vertikalpass nahm der U21-Nationalspieler Tempo auf, zog in bester Arjen-Robben-Manier in die Box und schlenzte die Kugel in den Giebel. El Mala erzielte damit den dritten Saisontreffer und rettete den Kölnern vor allem einen Zähler. „Das ist genau seine Stärke. Wir versuchen ihn in die Position reinzubringen, dass er ins Eins-gegen-Eins kommt“, sagte Eric Martel. „Das ist genau seins. Eins-gegen-Eins, dann geht er auf seinen starken Fuß und knallt den super rein.“ Tatsächlich hat man in Köln einen ähnlich starken Dribbler seit Jahren nicht mehr gesehen. Und während man den Eindruck gewinnt, der FC würde den Hype um den Spieler einfangen wollen, tut dieser wiederum alles dafür, dieses Vorhaben abzuschmettern.

Mit diesen Leistungen ist der Wirbel um den Spieler einfach vorprogrammiert und wird sicher nicht mehr abklingen. „Ich kann und will den Hype um Said gar nicht klein halten“, sagt Kwasniok. „Genauso wenig wie die Euphorie in dieser Stadt. Wir wollen uns auf das Wesentliche fokussieren. Und das ist die Arbeit mit dem Jungen und die Arbeit mit der Mannschaft. Wir wissen um seine Fähigkeiten.“ Und diese Fähigkeiten bringt der 19-Jährige eindrucksvoll auf den Platz.

„Da liegen noch Welten“

Doch der Kölner Trainer erklärt auch, dass es für El Mala noch ein weiter Weg in der Bundesliga sein kann. „Er ist ein absoluter Highlight-Spieler. Aber zwischen einem Highlight-Spieler und einem guten Bundesligaspieler – da liegen noch Welten“, sagt Kwasniok. „Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen, aber insgesamt der Mannschaft nicht zu helfen. Bei allem Respekt für Said: Jakub Kaminski ist nicht so ein absoluter Highlight-Spieler, ist aber zwei, drei Klassen weiter und wertvoller für die Mannschaft. Deshalb ist es unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt mit Anfang 20 ist.“ El Mala drängt mit jedem Treffer auf mehr Einsatzzeit und natürlich in den Fokus anderer Clubs.

Das ist auch dem Kölner Coach bewusst. „Machen wir uns nichts vor: Wenn er weiterhin so trifft und zu den Highlights noch die für die Bundesliga wichtigen Aspekte hinzugewinnt, müssen wir ihn unfassbar teuer abgeben. Das wird eines Tages mal passieren“, prophezeit Kwasniok. „Das ist auch in Ordnung so. Ich habe aktuell das Gefühl, dass er den FC sehr im Herzen trägt und die Phase hier genießt.“ Und so lange El Mala beim FC spielt, können wohl auch die Fans den Spieler, vor allem aber seine Highlights genießen.


Eine Eins, eine Zwei, viel Durchschnitt – so bewerten wir den FC gegen Augsburg

Timo Hübers beim Klärungsversuch
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Eine Eins, eine Zwei, viel Durchschnitt – so bewerten wir den FC gegen Augsburg

Der FC hat einen weiteren Punkt eingesammelt, wird damit aber nur bedingt zufrieden sein. Denn gegen den FCA war mehr drin. Das zeigt sich auch in unseren Spieltagsnoten: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Augsburg.

Der FC verpasst gegen Augsburg den vierten Liga-Erfolg. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich die Geißböcke gerade im Schlussdrittel lange schwer getan haben. Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Augsburg.

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte der FC die Begegnung lange im Griff. Zumindest ließ die Kölner Defensive bis zum Elfmeter wenig anbrennen. Dann fiel Kade und Rieder traf. Doch die Geißböcke haben ja noch einen Said El Mala.

Defensive macht es solide – nur nicht beim Strafstoß

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Sorgte mit einer Ballaufnahme an der Sechszehnerlinie für einen Funken zu viel Spannung. Leitete mit einigen langen Bällen Möglichkeiten ein, blieb in seiner Kernkompetenz als Keeper im ersten Abschnitt beschäftigungslos. Ahnte bei Rieders Elfmeter zwar die richtige Ecke, erreichte den Ball aber nicht. Parierte schließlich zwei Distanzschüsse, ließ den Ball aber wieder klatschen.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Sein früher Ballverlust führte zum ersten – wenn auch harmlosen – Abschluss der Augsburger. Löste seine Aufgabe auf der Außenbahn aber gerade in der Defensive eigentlich recht ordentlich. Gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen. Trat in der Vorwärtsbewegung eher weniger in Erscheinung.


Dominique Heintz Einzelkritik 4

Dominique Heintz

Stand nach seinem guten Spiel gegen Hoffenheim erneut in der Startelf. Fügte sich mit einem abenteuerlichen Ballverlust ein. Wirkte in den Zweikämpfen nicht immer sicher. Grätschte aber vor dem Seitenwechsel eine scharfe Hereingabe weg. Verursachte dann den Elfmeter gegen Kade, der beim eigentlichen Kontakt bereits in der Luft war. Ging nach einer knappen Stunde vom Platz.


Timo Hübers, Einzelkritik 3+

Timo Hübers

Steckte früh einen harten Schuss von Kömür ein. Rettete dann gegen den Shootingstar vor der Einschussmöglichkeit. Unterband mit gutem Stellungsspiel einen gefährlichen Konter des Gegners. Wirkte im Spielaufbau aber nicht immer souverän. Dennoch die beste Zweikampfquote der Geißböcke und die meisten Ballkontakte.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Gewohnt unauffällig. Ein gutes Zeichen für einen Innenverteidiger. Schlug bereits zu Beginn eine starke Flanke, fand Lund aber nicht. Gewann erstaunlich wenige Zweikämpfe. Dennoch ein weiterer solider Auftritt – und das ohne die fünfte Gelbe Karte.


Sebastian Sebulonsen

Wieder einmal ein engagierter Auftritt des frisch gebackenen Nationalspielers. Stand in der Defensive meist sicher, probierte sich auch in der Offensive.



>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Im Schlussdrittel zu harmlos


Isak Johannesson Einzelkritik 3-

Isak Johannesson

Spulte die meisten Kilometer auf dem Platz ab. Der Isländer wirkte aber bei seinen Entscheidungen nicht immer ganz frisch. Fiel mit einer erstaunlich schwachen Zweikampfquote auf.


Eric Martel, Einzelkritik 3+

Eric Martel

Musste ordentlich einstecken. Lag gleich mehrfach hart getroffen am Boden. Kam zur ersten dicken Möglichkeit, hatte aber zuvor seinen Gegner niedergerungen. In Sachen Zweikämpfe, Willen und Leidenschaft einmal mehr absolutes Vorbild.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Wieder einmal in der Offensive ein Unruheherd für den Gegner. Sein Versuch an den Pfosten hätte wohl die Führung sein müssen. War auch in der Schlussphase noch einmal durch. Übersah zunächst seine Mitspieler und dann die Lücke gegen Dahmen, befand sich dabei aber auch im Abseits.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Zunächst unauffällig und in seinen Aktionen unsauber. Leitete dann die Großchance von Kaminski ein. Zog die meisten Sprints an, war aber selbst kein gefährlicher Faktor. Ging nach einer knappen Stunde entkräftet vom Platz.


Luca Waldschmidt Einzelkritik 4

Luca Waldschmidt

Rückte für Said El Mala in die Anfangsformation. Versuchte es mit einem direkten Freistoß, der aber zu zentral und zu harmlos war. Leitete dann stark den Abschluss von Kaminski ein. Ging nach einer knappen Stunde vom Platz. Lief bis dahin starke 7,6 Kilometer, kam aber nur auf 25 Ballkontakte.


El Mala verändert das Spiel

Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Wahnsinn. Läuft sich zwei Mal fest und ärgert damit vielleicht den ein oder anderen Fan und Mitspieler. Macht beim dritten Versuch alles richtig – und zwar sensationell.


Marius Bülter

Fügte sich direkt mit einer guten Flanke ein. War anschließend in der Box und auf dem linken Flügel anspielbar. Wurde aber im Schlussdrittel kein entscheidender Faktor.

Erste Pleite nach sechs Spielen: U21 unterliegt Bonn 0:1

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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Erste Pleite nach sechs Spielen: U21 unterliegt Bonn 0:1

Die Serie der Kölner Reserve ist gerissen: Das 0:1 gegen den Bonner SC war die erste Regionalliga-Niederlage nach sechs Spielen. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Bonner SC.

Das Team von Evangelos Sbonias konnte sich für eine starke Phase nach der Pause nicht belohnen und zahlte am Ende bitteres Lehrgeld. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Bonner SC.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:3-Kraftakt nach 0:3-Rückstand in Unterzahl gegen Düsseldorfs U23 vor der Länderspielpause nur auf einer Position: Luis Hauer kehrte zwischen die Pfosten zurück und ersetzte den rotgesperrten Mikolaj Marutzki. Malek El Mala fehlte ein weiteres Mal im Kölner Aufgebot, der Stürmer wurde offensichtlich nicht rechtzeitig wieder fit.

Die U21 erhöhte nach der Pause den Druck

Der Aufsteiger startete forsch in das Duell und hatte in den ersten Minuten sogar mehr Spielanteile. Zwingende Torgefahr entwickelte sich daraus jedoch nicht. Die U21 fand erst nach rund zehn Minuten besser ins Spiel. Beide Teams belauerten sich fortan. Das Spannendste war in dieser Phase noch ein hitziges Wortgefecht an der Seitenlinie zwischen Sbonias und seinem Bonner Gegenüber Björn Mehnert nach einem Foul im Mittelfeld. Doch plötzlich hatten die Gäste die große Chance zur Führung: Der Ex-Kölner Lucas Cueto stürmte nach einem Zuspiel in die Spitze frei auf Hauer zu, doch der FC-Torwart behielt die Nerven und wehrte den Schuss ab (23.). Yannick Mausehund kam in dieser Saison nicht hinter dem Bonner Angreifer her.

Der BSC wurde fortan wieder selbstbewusster. Ein Distanzschuss von Cueto strich nur knapp über den Kölner Querbalken (30.). Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte gelang es der U21 phasenweise, den Gegner in die eigene Hälfte zu drücken. Die entscheidende Lücke in der Bonner Abwehr fanden die Kölner jedoch nicht. Die U21 erhöhte nach der Pause den Druck – und hätte sich beinahe schnell belohnt: Emin Kujovic flankte den Ball nach einer kurz ausgeführten Ecke in den Sechzehner. Nilas Yacobi kam im Fünfer zum Kopfball, traf damit aber nur die Latte (51.). Kurz danach zog Marvin Ajani vom Sechzehner ab, aber Bonns Torwart Elias Bördner wehrte den strammen Schuss zur Ecke ab (54.).

Unentschieden wäre gerecht gewesen

Etienne Borie besaß danach die Riesenchance zur Führung: Der Mittelfeldspieler passte am Sechzehner raus zu Yacobi, der den Ball zurück ins Zentrum legte. Borie scheiterte mit seinem Schuss vom Fünfer jedoch am überragend parierenden Bördner (57.). Bonn steckte jedoch nicht auf und hatte nach etwa einer Stunde wieder mehr Spielanteile, sodass sich ein offenes Duell entwickelte. Die Entscheidung fiel erst spät: Marzouk Kotya-Fofana passte am Sechzehner zu Eray Isik. Dessen abgefälschter Schuss landete bei Robin Bird, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschoss (90.). Bemerkenswert: Alle drei Spieler wurden im Laufe der zweiten Hälfte beim BSC eingewechselt.

Ein Unentschieden wäre unterm Strich gerecht gewesen, aber auch das wäre bereits zu wenig gewesen für die FC-Talente. Diese konnten insbesondere kurz nach der Halbzeit ihre Überlegenheit aber nicht ausnutzen – und zahlten am Ende bitteres Lehrgeld. Die U21 rutschte durch die Niederlage in der Tabelle auf den achten Platz zurück und verpasste die Chance, den Rückstand zum Tabellenführer Schalke 04 auf vier Punkte zu verkürzen. Für die U21 steht am kommenden Samstag (14 Uhr) das Stadtderby im Südstadion beim SC Fortuna Köln an.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Mausehund, Dabrowski, Özkan – Kujovic, Harchaoui (78. Elyazidi)  – Yacobi (64. Labenz), Borie (84. Dürholtz), Toure (78. Lennemann)  – Adamyan. Tor: 0:1 Bird (90.). Zuschauer: 700.


Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Said El Mala trifft zum 1:1 gegen den FC Augsburg
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Said El Mala sichert dem 1. FC Köln gegen Augsburg den Punkt

Der FC hat den vierten Saisonsieg verpasst, aber einen weiteren Punkt eingesammelt. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. Wieder einmal avancierte Said El Mala zum Kölner Unterschiedsspieler.

Said El Mala bleibt beim FC weiter der wichtige Faktor. Der Offensivspieler rettete dem FC am Samstagnachmittag einen wichtigen Zähler. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC Augsburg 1:1. El Mala glich die Führung durch Fabian Rieder nach Elfmeter aus.

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Lukas Kwasniok hatte schon am Donnerstag angedeutet, dass Marius Bülter und Said El Mala nicht unbedingt Kandidaten für die Anfangsformation sein würden. Und tatsächlich verzichtete der Coach zunächst auf beide Akteure. Dafür rotierte Luca Waldschmidt in die Anfangsformation. Doch Augsburg lief die Kölner hoch an und eroberte zu Beginn einige Bälle. Unter anderem kam Anton Kade so zum ersten Abschluss, der aber in die Kategorie ungefährlich fiel (4.). Auf der anderen Seite wurde ein Versuch von Jakub Kaminski abgeblockt (7.). Doch die Kölner taten sich gerade in den ersten Minuten schwer. Nach vorne ging meist nur etwas durch lange Bälle von Marvin Schwäbe. Eine scharfe Hereingabe von Kaminski sorgte mal für ein wenig Gefahr, Finn Dahmen hielt die Kugel im Nachfassen.

Rieder trifft vom Punkt

Vielleicht so etwas wie der Weckruf. Denn anschließend verpasste Kristoffer Lund eine starke Flanke von Joel Schmied nur hauchdünn. Anschließend brachte Eric Martel nach einer Ecke einen Kopfball gefährlich aufs Tor, doch der Sechser hatte sich regelwidrig Platz gemacht (15.). Luca Waldschmidt brachte schließlich einen direkten Freistoß aufs Tor, aber viel zu ungefährlich (22.). Deutlich gefährlicher war der Abschluss von Kaminski, den der Pole aus 16 Metern an den Außenpfosten lenkte (26.). Und auch Sebastian Sebulonsen kam nach einem Freistoß von Johannesson zum Abschluss, traf den Ball aber nicht (35.). Auch Augsburg war phasenweise um Spielkontrolle bemüht, im Schlussdrittel fiel den Gästen aber nicht viel ein. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel grätschte Heintz noch eine scharfe Hereingabe weg – es ging torlos in die Kabine.

Die Kölner kamen unverändert, aber mit viel Schwung aus der Kabine. Die ganz große Gefahr strahlte der Gastgeber aber auch weiterhin nicht aus. Auch Augsburg war im Schlussdrittel eher harmlos. Bis Heintz Augsburgs Kade unglücklich am Knie traf. Schiedsrichter Timo Gerach entschied sofort auf Strafstoß und Fabian Rieder vollendete zur Augsburger Führung (54.). Kwasniok reagierte sofort, brachte Said El Mala und Marius Bülter. Doch der Gast verteidigte im letzten Drittel gut und der FC blieb zu unsauber. Hinter eine Flanke von Bülter bekam Thielmann keinen Druck. Auf der anderen Seite scheiterte Alexis Claude-Maurice mit einem Distanzschuss an Schwäbe (68.). Für die Schlussviertelstunde brachte der Kölner Coach mit Florian Kainz, Ragnar Ache und Denis Huseinbasic drei neue Kräfte.

El Mala macht El-Mala-Sachen

Und Huseinbasic leitete umgehend den Ausgleich ein. Der Bosnier gewann im Mittelfeld den Ball, spielte in die Tiefe auf El Mala. Der Kölner Shootingstar nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und schlenzte den Ball in den Giebel (76.). Und der FC setzte nach. Huseinbasic versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Regalfach (79.). Der FC erhöhte noch einmal den Druck. Unter anderem war El Mala nach einem Vertikalpass erneut durch. Der Angreifer setzte Kaminski ein, der alleine auf Dahmen zulief, aber die Nerven nicht behielt. Den Abpraller setzte Johannesson in die Augsburger Hintermannschaft. Kaminski hatte sich aber ohnehin im Abseits befunden.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Hübers, Heintz (59. El Mala) – Sebulonsen (74. Huseinbasic), Martel, Johannesson, Lund (74. Kainz) – Waldschmidt (59. Bülter), Thielmann (74. Ache), Kaminski; Tore: 0:1 Rieder (54.), 1:1 El Mala (76.)


Seit vier Spielen ungeschlagen: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst zum Tabellenführer

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Seit vier Spielen ungeschlagen: Frauen des 1. FC Köln reisen selbstbewusst zum Tabellenführer

Es war ein bitteres Ende nach einem starken Auftritt: Die FC-Frauen haben den verdienten Derby-Sieg gegen Leverkusen verpasst, gaben eine 2:0-Führung noch her. Der Aufwärtstrend des Teams ist aber klar erkennbar. Die Frauen des 1. FC Köln gehen selbstbewusst ins Bayern-Duell.

Die Mannschaft von Britta Carlson kann am Sonntag gestärkt beim amtierenden Meister und Spitzenreiter Bayern München antreten. Die Frauen des 1. FC Köln gehen selbstbewusst ins Bayern-Duell.

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Im ersten Moment nach dem Schlusspfiff war für Stolz noch kein Platz in den Köpfen der Kölnerinnen. Zu enttäuscht richteten sie die Blicke zunächst Richtung Boden, konnten nicht fassen, dass sie trotz einer starken Leistung und verdienten 2:0-Führung am Ende nur mit einem Zähler den Platz verlassen müssen. Insbesondere die Art und Weise des Ausgleichs in der 89. Minute war bitter, weil die Entstehung vermeidbar war. Kölns Schlussfrau Irina Fuchs wollte einen Ball in die Spitze weit vor ihrem Tor klären, doch der Ball geriet zu kurz und landete beim Gegner. Katharina Piljic nutzte die Chance und schlug den Ball aus dem Mittelkreis in hohem Bogen ins verwaiste Tor zum 2:2-Endstand.

„Ich mache ihr da überhaupt keinen Vorwurf“

Kölns Trainerin Britta Carlson stellte sich nach dem Abpfiff vor ihre Torfrau: „Sie geht da raus und wenn sie das mit Überzeugung klärt, ist das vollkommen in Ordnung. Sicherlich kann man darüber streiten, ob sie da überhaupt hingehen muss, es war ja eine Zwei-gegen-Zwei-Situation. Aber ich mache ihr da überhaupt keinen Vorwurf, sie ist 20 Jahre alt, wurde jetzt hier von Null auf Einhundert reingeschmissen und macht das sehr ruhig, sehr souverän. Sie zeigt eine super Leistung und wir wissen als Team, dass das überhaupt kein Problem ist, dass so etwas mal passiert.“

Eigentlich hätte ihr Team das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden haben können: „Wir hatten vorne genug Chancen, das 3:0 zu machen“, haderte Carlson mit dem Ertrag ihrer Mannschaft. Unabhängig davon fand die Trainerin jedoch lobende Worte für ihre Mannschaft: „Wir sind der gefühlte Derby-Sieger. Ich habe gesagt: Ihr dürft enttäuscht sein über das Ergebnis, aber nicht über das Spiel. Das sollte man schon differenziert betrachten. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, wie sie heute agiert hat.“

Haben uns „ein bisschen Respekt erarbeitet“

Die Kölnerinnen haben damit innerhalb von elf Tagen zweimal eine starke Leistung gegen eine Mannschaft gezeigt, die selbst in Richtung Top 3 der Bundesliga schielt. Der Aufwärtstrend beim 1. FC Köln ist damit unverkennbar. Die Mannschaft ist wettbewerbsübergreifend aktuell sogar seit vier Pflichtspielen ungeschlagen. „Wir haben uns jetzt in der Liga auch schon ein bisschen Respekt erarbeitet über die Art und Weise, wie wir spielen. Gegen den Ball ist es schon sehr gut und auch im Ballbesitz wird es immer besser“, hob auch Carlson am Donnerstagabend hervor.

Viel Zeit zur Erholung hat das Team aber nicht: Schon am Sonntag-Nachmittag (16 Uhr) sind die FC-Frauen in der Bundesliga wieder gefordert, dann beim amtierenden Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer Bayern München. Die Kölnerinnen reisen nach den jüngsten Auftritten mit Selbstbewusstsein an die Isar. Das ließ auch die Trainerin durchblicken. Angesprochen auf das Ziel für Sonntag entgegnete Carlson: „Etwas zu holen, zu punkten.“ Und nach den jüngsten Auftritten wäre es dem FC auch durchaus zuzutrauen.


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: Said El Mala gleicht aus

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: Said El Mala gleicht aus

Am Samstagnachmittag steht für den FC der 7. Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenvierzehnten. Leicht wird es für den FC allerdings gegen den FCA sicher nicht: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg.

Den Start in die Saison hätte sich FCA-Trainer Sandro Wagner sicherlich anders vorgestellt. Zuletzt lief es aber gegen den VfL Wolfsburg gut für die Fuggerstädter. Gegen den FCA wollen die Kölner nach dem Sieg gegen Hoffenheim nun erneut punkten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg. Der FC empfängt am Samstagnachmittag die Mannschaft von Sandro Wagner. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Augsburg hat einen jungen, aufstrebenden Trainer verpflichtet, der den Fokus klar auf Intensität legt. Gegen Wolfsburg waren sie extrem aggressiv, zielstrebig und sehr präsent. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgeführt“, so Kwasniok. Ziel ist es laut des Trainers, den FCA da wieder „heraus zu katapultieren“.



Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Facelifting beim 1. FC Köln: Das neue, erfolgreiche Gesicht der Offensive

Während die Kölner Defensive gerade in der Innenverteidigung aktuell vom Stamm der Vorsaison gebildet wird, läuft eine komplett neue Offensive beim FC auf – und das aktuell durchaus erfolgreich: Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

Gleich acht Kaderplätze werden beim FC aktuell in der Bewegung nach vorne von Neuzugängen bekleidet. Der Offensive der Vorsaison bleibt bisher nur eine eher untergeordnete Rolle. Der 1. FC Köln hat offensiv ein neues Gesicht.

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Dass Lukas Kwasniok seine Ankündigungen in aller Regel auch umsetzt, dürfte sich mittlerweile auch in Köln herumgesprochen hat. Der Trainer nutzt beispielsweise die Breite des Kaders, setzt nicht auf die eine Startformation, wie er es bereits vor dem ersten Ligaspiel kommuniziert hat. Auch am vergangenen Donnerstag ließ der Coach seinen Worten vom vorherigen Mittwoch Taten folgen. Beim Cologne Cup sollten die Spieler auf Einsatzzeit kommen, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, hatte Kwasniok erklärt. Und so kam unter anderem Florian Kainz in die – in dieser Saison – ungewohnte Rolle einer Startelf. Auch Linton Maina und Luca Waldschmidt erhielten die Chance von Beginn an. Kainz und Maina hatte im Trainingslager im Interview mit come-on-fc.com erklärt, dass sie sich doch auf den Konkurrenzkampf freuen, ihn annehmen würden. Aktuell sind sie ein wenig die Leidtragenden des Umbruchs.

Facelifting in der Offensive

Denn beide gehören in dieser Spielzeit eher selten zu ersten Wahl. Auch in der vergangenen Spielzeit war die Offensive schon umkämpft und so hatte gerade der Österreicher hart zu fighten, begann dann aber doch mehr als die Hälfte der Spiele, in denen er im Kader stand. Gerade in der heißen Phase des Aufstiegskampfs war der ehemalige FC-Kapitän wieder unumstrittener Stammspieler. Maina kam bei 31 Kader-Nominierungen sogar auf 26 Startelf-Einsätze – ohne seine Verletzung wäre die Quote noch höher ausgefallen. Doch während Lukas Kwasniok in der Defensive auch aufgrund der Verletzung von Rav van den Berg aktuell auf die Stammbesetzung des Vorjahres – mit Timo Hübers, Joel Schmied und zuletzt auch Dominique Heintz – setzt, hat die Offensive der Geißböcke ein komplettes Facelifting erhalten. Und das eben nicht nur wegen der Weggänge von Damion Downs und Tim Lemperle.

Von den zwölf Neuverpflichtung werden inklusive den beiden Schienenspielern Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen sowie der Art Achter Isak Johannesson acht in Positionen mit Vorwärtsgang eingesetzt. Und die meisten von ihnen regelmäßig. Marius Bülter kommt in der Liga auf vier Einsätze von Beginn an, wurde nur durch seine Verletzung ausgebremst. Jakub Kaminski und Sebastian Sebulonsen sind unangefochtene Stammkräfte und auch Kristoffer Lund lief in vier von sechs Ligaspielen von Beginn an auf. Die Offensive der Vorsaison spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Maina stand bislang ein Mal in der Anfangsformation, wurde zwei Mal eingewechselt. Bei Kainz stehen „nur“ drei Joker-Einsätze auf dem Papier.

Der Erfolg gibt Kwasniok und Kessler recht

Luca Waldschmidt stand zwei Mal zu Beginn auf dem Spielfeld, wurde auch zwei Mal eingewechselt. Die einzige Konstante der letztjährigen Offensive ist Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs ist Stammspieler, lief bislang in der Liga jedes Mal zum Anpfiff auf. Allerdings wurde Thielmann in der Vorsaison meist auch als Rechtsverteidiger eingesetzt. Auch von der Bank kommen mit Ragnar Ache und Said El Mala (jeweils fünf Einwechslungen) die neuen Spieler zum Einsatz. Und der Erfolg gibt der Maßnahme des Trainers recht. Neun der 13 Tore gehen auf die Konten der Neuzugänge – genauso wie sieben der elf Assists. Heißt: Drei von vier Scorerpunkten gehen im Schnitt auf die Transfers des Sommers.

Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Luca Waldschmidt im Duell gegen den FC Augsburg
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Das erwartet den FC gegen Augsburg: Defensivschwäche, hohe Aggressivität, viele Karten

Am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga empfängt der FC den FC Augsburg. Während die Geißböcke stark in die Saison gestartet sind, hinkt der FCA den Erwartungen hinterher. Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Gegen den FCA sollen die nächsten Punkte folgen, doch die Aufgabe ist kein Selbstläufer: Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Augsburg.

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Form: Der FCA blickt auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Nach dem Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals in Halle gewann das Team von Trainer Sandro Wagner zum Start der Bundesliga mit 3:1 beim SC Freiburg. Im Anschluss mussten die Fuggerstädter gegen den FC Bayern München (2:3), beim FC St. Pauli (1:2), gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:4) und beim 1. FC Heidenheim (1:2) vier Pleiten hinnehme. Die positive Stimmung rund um Augsburg verflog schnell. Vor der Länderspielpause war der FCA zu Hause gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Gegen den VfL zeigten die Profis des FCA eine sehr konzentrierte und spielfreudige Leistung und gewannen am Ende verdient mit 3:1. Aktuell steht Augsburg mit sechs Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Stärken und Schwächen

Schwache Defensive: In den ersten sechs Ligaspielen musste Augsburgs Torwart Finn Dahmen bereits 13-mal hinter sich greifen. Damit stellen die Augsburger gemeinsam mit Union Berlin die drittschlechteste Abwehr der gesamten Liga. Nur Eintracht Frankfurt (16) und Werder Bremen (14) mussten bislang mehr Gegentreffer hinnehmen. Der gegnerische xGoals-Wert ist beim FCA sogar am höchsten.

Stark in der Luft: Das Team von Trainer Sandro Wagner gehört dafür aber zu den stärksten Teams in Sachen Kopfballspiel. Mit 137 gewonnenen Kopfballduellen steht der FCA in dieser Statistik hinter Mainz (148) und Freiburg (140) auf dem dritten Rang.

Viele Fouls: Mit 79 Fouls stehen die Augsburger gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach auf dem vierten Platz der Foulspiele. In dieser Statistik weisen nur Union Berlin (81), Hoffenheim (81) und der HSV (80) mehr strafbare Vergehen am Gegner auf.

Kartenfreudig: Der FCA sah in den ersten Spielen der Saison bereits 21 Gelbe Karten. Damit bekamen die Augsburger die meisten Verwarnungen der gesamten Liga. Eine Rote Karte musste der FCA jedoch noch nicht hinnehmen. Im Vergleich dazu hat der FC lediglich elf Verwarnungen hinnehmen müssen. Bei Joel Schmied droht allerdings nur auf Kölner Seite eine Sperre. Der Innenverteidiger sah bereits vier Mal die Gelbe Karte und müsste bei einer weiteren ein Spiel aussetzen.

Im Fokus

Mit Mert Kömür hat der FCA ein Juwel in seinen Reihen. Der 20-Jährige wechselte im Sommer 2019 von 1860 München in die Jugendabteilung der Augsburger und durchlief fortan diverse Jugendmannschaften. In der Saison 23/24 feierte der gebürtige Dachauer sein Bundesligadebüt und sammelte von da an ganze 24 Einsätze. Unter Sandro Wagner ist Kömür in dieser Saison ein fester Bestandteil der Profis. So kam der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit bislang in jedem Pflichtspiel zum Einsatz und sammelte dabei zwei Treffer und zwei Vorlagen. Die positive Entwicklung des Augsburgers ist auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. So sollen mehrere Clubs Interesse an den Diensten des 20-Jährigen haben. Auch der DFB bemüht sich um Kömür, der auch für die Türkei auflaufen könnte.

Formation

Trainer Sandro Wagner ließ seine Mannschaft in dieser Saison überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist Finn Dahmen zwischen den Pfosten die Nummer eins. In der Dreierkette sind Chrislain Matsima und Jeffrey Gouweleeuw eigentlich gesetzt. Den dritten Platz in der Abwehr machen Cedric Zeseiger, Noahkai Banks und Keven Schlotterbeck unter sich aus. Auffällig ist jedoch, dass alle fünf körperlich sehr stark sind und auch im Kopfballspiel deutliche Vorteile haben. In der Mittelfeldzentrale spielen meist Kristijan Jakic und Han-Noah Massengo. Auf den beiden Schienenpositionen setzt Wagner auf Profile, die auch offensiv denken und bei eigenen Angriffen immer mit nach vorn gehen. In den meisten Spielen agierte der FCA ohne einen klassischen Stürmer.

Häufig spielte Mert Kömür als eine Art falsche Neun. Um den 20-Jährigen herum, sorgten entweder Alexis Claude Maurice, Fabian Rieder, Elias Saad oder Robin Fellhauer für viel Kreativität und fußballerische Klasse. Die Mannschaft probiert viel spielerisch zu lösen und wechselt auch immer wieder in den Positionen, um den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Augsburg: „Der FC Augsburg hat sich nach einer langjährigen Bundesligazugehörigkeit entschlossen, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Sie haben einen jungen Trainer verpflichtet, der auch den Fokus auf sie lenkt. Ich finde, dass sie einen guten Beginn hatten mit dem Sieg in Freiburg. Wie es im Fußball ist, du willst den nächsten Schritt machen und gerätst dann in eine Negativspirale. Umso beachtlicher war die Leistung gegen Wolfsburg. Das hat mir gezeigt, dass der Verein, die Mannschaft und der Trainer einen Zusammenhalt nach außen ausstrahlen, denn sonst ist so eine Leistung nicht möglich. Sie haben mit die meisten Flanken gespielt, obwohl sie in den letzten Spielen ohne klassischen Zielspieler agiert haben. Dann haben sie zwei Dinge gepaart. Zum einen die präsente Art des Trainers mit den Attributen des FCA. Das hat sie in die Erfolgsspur zurückgebracht und wir werden versuchen, sie da wieder rauszukatapultieren.“

Sandro Wagner über Köln: „Für mich geht es darum, wie wir als FCA in Köln, gegen zwölf Leute, weil das Stadion einfach ein großer Faktor ist, gut agieren. Ich habe eine große Vorfreude und sehe es nicht als selbstverständlich an, in Köln zu spielen, ich finde es supercool. Ich habe es den Spielern gesagt, es gibt nicht viele Stadien in Deutschland, die so cool zum Bespielen sind. Wir haben eine Riesenaufgabe vor uns und deshalb voller Fokus auf den FC.“

Mögliche Aufstellung von Augsburg: Dahmen – Wolf, Matsima, Banks, Giannoulis – Fellhauer, Massengo, Jakic, Saad – Rieder, Kömür