Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Evangelos Sbonias beim Spiel der U21 des 1. FC Köln
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Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Die Reserve der Geißböcke hat ihren Rödinghausen-Fluch besiegt: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Der Erfolg war der erste Dreier gegen die Ostwestfalen nach zuvor acht erfolglosen Anläufen. Mansour Ouro-Tagba erzielte das Tor des Tages nach einem Blitzstart in die zweite Hälfte. Sorgen gab es jedoch um Arda Süne.

Der FC kann gegen die Ostwestfalen doch gewinnen – wenn auch erst im neunten Versuch. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Mansour Ouro-Tagba.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Schalkes U23 sieben Tage zuvor lediglich auf einer Position: Der Kapitän Marco Höger kehrte nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre zurück in die erste Elf. Dafür rutschte Teoman Akmestanli auf die Ersatzbank. Dies hatte in der Praxis aber weitere Verschiebungen zur Folge: Meiko Sponsel rutschte von der rechten auf die linke Abwehrseite, Georg Strauch rückte von der Sechs zurück und spielte als Rechtsverteidiger. Stephan Salger bildete diesmal mit Höger die Doppel-Sechs. Die Kölner waren in der Anfangsphase überlegen und ließen sich auch durch einen frühen Verletzungsschock nicht beirren. Arda Süne musste nach einem Foul von Ebrima Ndure vom Feld. Der linke Oberschenkel war dick bandagiert (20.).

Zunächst zurückgepfiffen, dann erfolgreich

Kurz danach folgte der bis dahin schönste Spielzug: Stephan Salger passte aus dem Mittelfeld in die Gasse zu Jaka Potocnik. Der herauseilende SVR-Torwart Matthis Harsman war jedoch einen Tick eher am Ball, klärte aber genau in die Füße Patrik Kristals. Der Este passte rechts in den Sechzehner zu Mansour Outro-Tagba, dessen Torschuss jedoch viel zu schwach und unplatziert war und von einem Rödinghausener ohne Mühe vor der Linie geklärt wurde (22.). Die – großteils kostümierten – Kölner Fans, die ihr Team abermals lautstark unterstützten, sorgten Mitte der ersten Hälfte für einen Schmunzler. Sie stimmten den Karnevalshit „Die Karawane zieht weiter“ an und zogen von der schattigen Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions auf die sonnige Gegenseite.

Auf dem Rasen entwickelte sich in dieser Phase lange nichts Berichtenswertes. Glück hatte der FC jedoch, als ein Heber Michael Seatons über den herauseilenden Jonas Nickisch knapp am Tor vorbeiflog (39.). Auf der Gegenseite zählte ein Treffer Ouro-Tagbas nicht, weil er zuvor einen Abwehrspieler regelwidrig abgeschüttelt und zu Fall gebracht hatte (40.). Die Kölner erwischten jedoch einen Blitzstart in die zweite Hälfte: Nach dem Anstoß der U21 dauerte es gerade einmal 23 Sekunden, ehe der stramme Schuss von Ouro-Tagba unten im langen Eck einschlug (46.). Kristal hatte die Kugel zuvor in den Laufweg des Stürmers in den Sechzehner gelegt.

Als nächstes gegen Bocholt

Danach besaßen die Gäste jedoch zwei gute Chancen zum Ausgleich: Jonas Nickisch lenkte erst einen gefährlichen Schlenzer von Kevin Wiethaup per Flugparade zur Seite ab (57.). Und nur wenige Augenblicke später behielt er abermals die Nerven gegen Wiethaup (58.). Rödinghausen konnte den Schwung jedoch nicht konservieren, zwingende Torchancen entsprangen im weiteren Spielverlauf nicht mehr. Die U21 rettete den knappen Vorsprung ins Ziel und steht mit jetzt 38 Punkten weiter auf dem siebten Platz der Tabelle. Am kommenden Samstag (Anstoß: 14 Uhr) geht es zum 1. FC Bocholt.

1. FC Köln U21: Nickisch – Strauch, Smajic, Özkan, Sponsel – Höger, Salger – Kristal (67. Krautkrämer), Süne (20. Pinto/90.+3 Akmestanli) – Ouro-Tagba (67. Borie), Potocnik (90.+3 Freischlad). Tore: 1:0 Ouro-Tagba (46.). Zuschauer: 900.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Wieder keine Durchschlagskraft, aber die Selbstkritik wächst – der Ton wird rauer am Geißbockheim

Enttäuschte Profis des 1. FC Köln nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC.
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Wieder keine Durchschlagskraft, aber die Selbstkritik wächst – der Ton wird rauer am Geißbockheim

Die Worte nach dem verlorenen Duell in Karlsruhe fielen sehr deutlich aus. Sowohl Kapitän Timo Hübers als auch Christian Keller monierten, dass das Spiel der Kölner einfach zu harmlos sei, man die Chancen nicht kreiere beim 1. FC Köln: Die Kritik am Spiel aus den eigenen Reihen wird lauter.

Die 0:1- Niederlage gegen den Karlsruher SC zeigte erneut deutlich die Schwächen der Kölner. Und auch Spielern, Trainer sowie FC-Sportdirektor Christian Keller blieb das nicht verborgen. Erneut gab es keine Torgefahr des 1. FC Köln: Die Kritik am Spiel aus den eigenen Reihen wird lauter.

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Ausgerechnet der Ex-Kölner und gegnerische Trainer brachte die entscheidende Situation nach intensiven, aber für den FC glücklosen 90 Minuten auf den Punkt. „Es war ein richtiges Kacktor“, sagte Christian Eichner nach dem 0:1 der Kölner beim Karlsruher SC. „Es war wie in Zeitlupe. Ich sehe den Ball kommen und kann nicht mehr reagieren“, sagte der Kapitän. „Das war eine super unglückliche Situation. Das müssen wir vorher besser verteidigen.“ Tatsächlich verlor der in der vergangenen Woche groß und gegen Karlsruhe eher mäßig aufspielende Florian Kainz den entscheidenden Zweikampf gegen Christoph Kobald, der flankte scharfs vors Tor, Jusuf Gazibegovic schoss Timo Hübers den Ball gegen die Beine und damit ins eigene Tor. „In neun von zehn Fällen klärt er ihn anders“, sagte Hübers. „Vielleicht stehe ich auch woanders.“

„Wir treffen oft die falschen Entscheidungen“

Ein besonders bitteres Slapstick-Tor. Vor allem, weil es gleichzeitig die Niederlage bedeutete, in einer Begegnung, in der es lange so gar nicht nach einem Tor ausgesehen hatte. Tatsächlich standen zu diesem Zeitpunkt vier Torschüsse auf der Haben-Seite der Karlsruher – allerdings keiner Richtung Kölner Tor. Marvin Schwäbe erlebte bis zum Gegentreffer einen nahezu beschäftigungslosen Abend. Selbst nach dem Treffer lag der xGoals-Wert der Badener bei 0,2. Und lange war der von den Geißböcken dann auch nicht deutlich höher. Wieder einmal entwickelte der FC keine ernstzunehmende Torgefahr im Schlussdrittel. „Wir müssen schon dahinkommen, dass wir vorne viel mehr Durchschlagskraft entwickeln“, sagte Dominique Heintz. „Wir spielen das schon bis zur Zone drei ordentlich durch und treffen dann oft die falsche Entscheidung.“ 

„Das ist im Moment zu wenig“

Und streng genommen war „oft“ gegen Karlsruhe sogar ein wenig untertrieben. Zwar standen bei den Kölnern am Ende fünf Schüsse aufs Tor, wirklich nah an einem Treffer war der FC aber nicht. „Wenn du oben mitspielen willst, dann musst du Tore schießen“, lautete also das einfache Rezept von Heintz. Die Lösung scheint aber dann doch nicht auf der Hand zu liegen. Selbst mit der Doppelspitze Damion Downs und Imad Rondic, auch mit Viererkette war der FC einfach viel zu harmlos. „Wir haben mit zwei Stürmern gespielt und hätten irgendwann dazu kommen müssen, die Frequenz im Strafraum zu erhöhen“, sagte Christian Keller gegenüber dem „Geissblog“. Die Kölner schlugen zwar 16 Flanken, noch nicht einmal ein Drittel der Hereingaben erreichte dann den Mitspieler.

Auch, wenn der Gegentreffer aus KSC-Sicht glücklich zustande kam, angesichts der harmlosen Offensive wäre ein Erfolg der Kölner auch nicht wirklich verdient gewesen. Und das gegen einen Gegner, der in den vergangenen Wochen auch nur im Duell gegen den 1. FC Magdeburg überzeugen wollte. Und so wurde vor allem der Kölner Kapitän nach der Pleite so richtig deutlich: „Das ist im Moment zu wenig. Wir haben so ein bisschen zwei Gesichter diese Saison. Am Saisonanfang, wo wir jedes Spiel drei, vier Tore schießen aber auch drei, vier kassieren“, sagte Hübers. „Wenn wir am Ende vor den ganzen Verkleideten in der Kurve stehen, dann sagt keiner was. Aber dafür dürfen solche Aktionen eben nicht passieren. Dafür müssen wir vorne eben einen reindrücken, vielleicht auch mal aus einem Standard oder aus einem besseren Ballbesitz aus dem Spiel heraus.“ Es bleibt nur die Frage nach dem Wie.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Karlsruhe-Spiel

Die FC-Einzelkritik gegen den Karlsruher SC: Zwei Fünfen, acht Dreien

Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln gegen den Karlsruher SC
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Die FC-Einzelkritik gegen den Karlsruher SC: Zwei Fünfen, acht Dreien

Erneut fährt der FC eine bittere Niederlage ein. Durch das Eigentor von FC-Kapitän Timo Hübers verloren die Geißböcke 0:1 in Karlsruhe. Vor allem zwei Profis konnten in dem Duell überhaupt nicht überzeugen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den Karlsruher SC.

Für den FC gab es am Samstagabend erneut keinen Dreier gegen die Badener. Anders als im Hinspiel konnten die Kölner im Rückspiel allerdings gar keinen Punkt einfahren: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den Karlsruher SC.

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In einer intensiven und zweikampfbetonten ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen zwischen den beiden Strafräumen ab. Während die Karlsruher keinen einzigen Torschuss abgaben, hatte der FC zwei Möglichkeiten, in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Spiel der ersten 45 Minuten fort. Nach 55. Spielminuten fiel dann aus dem Nichts die Führung für die Gastgeber. Christoph Kobald setzte sich Rechtsaußen gegen Florian Kainz durch und spielte den Ball in die Mitte. Hier versuchte Jusuf Gazibegovic diesen zu klären, schoss dabei jedoch Timo Hübers an, von dem der Ball im Kasten der Kölner landete. Im Anschluss an diese Aktion waren die Kölner sehr bemüht, kamen gegen eine sehr stabil stehende Defensive jedoch nicht mehr gefährlich vor das Tor. 

Viel Durchschnitt, viel Unglück in der Defensive

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Bis zur Nachspielzeit beschäftigungsloser Abend für den Torwart. War beim Gegentreffer von Hübers machtlos. Parierte kurz vor Schluss gegen Schleusener und verhinderte damit eine höhere Niederlage.


Timo Hübers

Ließ mit seinen Kollegen nicht viel zu. Versuchte sich auch ab und an ins Offensivspiel seiner Mannschaft einzuschalten. Wurde bei seinem Eigentor von Gazibegovic sehr unglücklich angeschossen und hatte keine Chance auszuweichen.


Joel Schmied Einzelkritik 3

Joel Schmied

Der verursachte Elfmeter im Derby gegen Düsseldorf schient von Beginn an vergessen. Wie die beiden anderen Innenverteidiger sehr zweikampfstark und ruhig im Spielaufbau. Wurde aufgrund einer Systemumstellung kurz nach dem Gegentreffer ausgewechselt.


Dominique Heintz

Dominique Heintz

Nahezu fehlerfreier Auftritt des Linksfußes. Zeigte sich im Zweikampf sehr robust und versuchte, das Spiel immer wieder mit Bällen über zwei Linien zu eröffnen – kam auf eine starke Passquote von nahezu 90 Prozent. 


Einzelkritik Max Finkgräfe

Max Finkgräfe

Stand für den gesperrten Pacarada in der Anfangsformation. Hatte in der Offensive so gut wie keine Aktionen, hatte so seine Probleme in der Defensive.


Jusuf Gazibegovic

Ließ in der Defensive schon sehr wenig zu, war in der Vorwärtsbewegung aber überhaupt kein Faktor. War dann extrem unglücklich beim Gegentor.


Wieder zu wenig Offensivpower

Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Kehrte zurück in die Startelf. Agierte als Ballverteiler vor der Dreierkette und zeigte sich gewohnt zweikampfstark.  Forderte immer wieder die Bälle. Hatte in der zweiten Halbzeit den einzigen Torschuss der Kölner aufs Tor, muss seinen Abschluss aber grundsätzlich schärfen.


Florian Kainz Einzelkritik

Florian Kainz

Versuchte seine Stärken zwischen den Linien zu entfalten. Das gelang dem Österreicher zu selten. Legte Heintz Kopfballchance per Flanke vor. Spielte einige sehr einfache Fehlpässe. Ließ sich unmittelbar vor dem Gegentreffer zum 1:0 zu einfach von Kobald auf der Außenbahn abkochen. Blieb anschließend sehr unauffällig.



Dejan Ljubicic

Bereitete mit einem starken Pass die Riesen-Chance von Downs in der ersten Halbzeit vor. Hatte nach 20. Minuten selbst einen Abschluss, den KSC-Torwart Weiß jedoch ohne Problem parierte. Legte Martel den einzigen Torschuss der Kölner in der zweiten Halbzeit auf. Bot sich immer wieder an, um das Spiel zu gestalten. Blieb in seinen Aktionen jedoch ohne Erfolg.


Linton Maina

Legte nach einer eigenen Ecke einen Sprint über den halben Platz hin und klärte vor dem eigenen Sechzehner. Musste nach dieser Aktion behandelt werden. Versuchte im Anschluss weiterzuspielen. Nach 39 Minuten verließ er den Platz aufgrund von muskulären Problemen.


Imad Rondic Einzelkritik

Imad Rondic

Kam nach knapp 40. Minuten für den verletzten Maina. War wie in der vergangenen Woche sehr bemüht und lauffreudig. Offensiv blieb der Winter-Neuzugang erneut glücklos und ließ sich häufig im Zweikampf sehr leicht durch die Verteidiger abkochen.



Denis Huseinbasic 4+

Denis Huseinbasic

War nach seiner Einwechslung sehr aktiv. Forderte immer wieder die Bälle, um das Spiel schnell zu machen und zu gestalten. Konnte am Rückstand nichts mehr ändern.

Damion Downs

Hatte nach 13 Minuten die größte Möglichkeit der Kölner. Scheiterte mit seinem Abschluss an Weiß. Zeigte sich im weiteren Spielverlauf sehr bemüht. Blieb jedoch ohne weitere nennenswerte Aktion.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

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„Es war wie in Zeitlupe“ – Die Stimmen zum Spiel gegen Karlsruhe

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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„Es war wie in Zeitlupe“ – Die Stimmen zum Spiel gegen Karlsruhe

Am Samstagabend traf der FC im Waldparkstadion auf den Karlsruher SC. Nach einem unglücklichen Eigentor von Timo Hübers verloren die Geißböcke 0:1 und fahren ohne Punkte zurück nach Köln. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Kapitän Timo Hübers und Gerhard Struber vom 1. FC Köln. Die Stimmen zum Rückspiel des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Das hatte sich der FC sicherlich anders vorgestellt. Nach einem unglücklichen Eigentor vergaben die Kölner drei Punkte und verloren gegen den KSC. Nun besteht – je nach Ausgang der Sonntagsspiele – die Möglichkeit, sogar auf Tabellenplatz fünf abzurutschen. Die Stimmen zum Rückspiel des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Es ist schon ärgerlich, weil wir uns natürlich schon vorgenommen hatten, hier ergebnismäßig anders raus zu kommen. Wir waren einfach nicht so messerscharf in unserem Ballbesitz. Wir haben zwar in Summe mehr Ballbesitz gehabt und statistisch waren wir eine Spur besser als der Gegner. Aber es hat uns gefehlt, diesen Nachdruck zu haben, es dann auch nach der Führung vom KSC einfacher anzugehen, über den zweiten Ball zu kommen. Da haben wir uns auch am Flügel ein Stück weit verstrickt. Es war am Ende der erwartet schwere Gegner, aber auch ein Stück weit Frustration, weil wir uns mehr vorgenommen haben.

Wir haben uns heute das Spiel vermiest, weil wir eine andere Erwartungshaltung gehabt haben. Es ist hier um drei Punkte gegangen. Natürlich hätte es uns gefreut, mit drei Punkten nach Hause zu fahren, die haben wir jetzt nicht. Jetzt müssen wir ein paar Dinge kritisch anmerken, weil die Dinge in der zweiten Halbzeit nicht in die Richtung gegangen sind, die ich mir vorgestellt habe.

So eine Situation, wie Linton Maina zu verlieren, tut uns weh. Er ist ein Spieler, der einem Spiel immer wieder einen Stempel aufdrücken kann. Der im Eins-Eins gute Lösungen hat, weil er auch immer die Tiefe im richtigen Moment mit einem guten Timing anläuft, die Spiele auch auf seine Art und Weise gefährlich interpretiert. Wir wissen nicht genau, was da los ist. Der Knöchel hat schon ein bisschen zu leuchten angefangen. Irgendwas dürfte gerissen sein. Wir warten jetzt mal ab. Sowas kann ja dann auch schnell verheilen, aber gleichzeitig schaut es jetzt nicht super aus.

Wir müssen jetzt kritisch sein und den richtigen Ton finden für die Jungs in den kommenden Tagen und dann geht es wieder los. Es ist alles eng beieinander. Dass das ein Ritt auf der Rasierklinge wird, das habe ich schon mehrmals gesagt. Jetzt gilt es, eine gute Trainingswoche hinzulegen und den nächsten Gegner aufs richtige Podest zu stellen.

Gerhard Struber

Timo Hübers vom 1. FC Köln
Timo Hübers vom 1. FC Köln (Archivfoto)

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Bewertet die FC-Profis

Ich glaube, wir haben gut angefangen. Wir hatten gleich die riesige Chance von Damion vorne. Ich finde, Karlsruhe hat jetzt nichts Hochkarätiges gehabt im ganzen Spiel. Wir schießen uns den Ball dann selbst rein und dann verlierst du so ein Spiel. Das tut schon extrem weh. Wir müssen schon dahin kommen, dass wir vorne viel mehr Durchschlagskraft entwickeln. Wir spielen das schon bis zur Zone drei ordentlich durch und treffen dann oft die falsche Entscheidung. 
So wird es schwer. Wir stehen in der Defensive seht stabil und lassen wenig zu. Dass du so ein Tor bekommst, ist natürlich bitter. Wenn du mit zwei Stoßstürmern spielst, dann müssen die Flanken von außen durchkommen. Wenn du oben mitspielen willst, dann musst du Tore schießen. Wir stehen zum Schluss mit leeren Händen da. 
Es ist alles eng. Wir haben noch einige Spiele. Wir sind stabil genug. Wir müssen zu unseren Basics zurückkommen. Wir haben schon mal eine Serie gestartet.

Dominique Heintz

Es war wie in Zeitlupe. Ich sehe den Ball da irgendwie kommen, kann aber nicht mehr reagieren. Super unglückliche Aktion. Wir haben vorher die Chance, das irgendwie zu verteidigen, schaffen das aber nicht. Der Ball ist richtig gut vom KSC-Spieler. Der Ball ist immer ekelig, wenn er zwischen Torwart und die letzte Verteidigungslinie kommt. Das müssen wir dann besser verteidigen in einem engen Spiel, wo es wenige Chancen gibt. Wahrscheinlich klärt Gazibegovic den neun von zehn Mal auch besser und ich stehe vielleicht bei dem anderen Mal auch woanders. Super unglücklich.

Das ist im Moment zu wenig. Wir haben so ein bisschen zwei Gesichter diese Saison. Am Saisonanfang schießen wir jedes Spiel drei, vier Tore kassieren aber auch drei, vier. Jetzt ist es ein bisschen bieder zum Anschauen, war aber gegen Ende der Hinrunde sehr erfolgreich, wo wir Spiele wie heute reihenweise 1:0 gewonnen haben. Wir müssen inhaltlich wieder besser werden. Wir haben 80 Prozent Ballbesitz, aber wo? Wir haben den in der eigenen Hälfte, knapp hinter der Mittellinie vielleicht. Wir müssen einfach wieder qualitativ besseren Ballbesitz haben und wenn wir den haben, dann kommen wir auch wieder schneller in die Gegenpressing-Momente, wenn wir da mal einen Ball verlieren und dann alle nachgerückt direkt wieder da sein können. Das müssen wir uns ganz klar ankreiden. Wir kommen kaum in die Box, da haben wir noch große Potenziale.

Die Spiele sehen gerade glaube ich nicht so gut aus. Jetzt haben wir die letzten drei Spiele auch nicht so erfolgreich gestaltet. Wenn wir am Ende solche Spiele gewinnen, dann sagt keiner was. Die Karlsruher haben glückselig in der Kurve gefeiert. Wenn wir da am Ende vor den ganzen Verkleideten in der Kurve stehen, dann sagt auch keiner was. Aber dafür dürfen solche Aktionen eben nicht passieren. Dafür müssen wir vorne eben einen reindrücken, vielleicht auch mal aus einem Standard oder aus einem besseren Ballbesitz aus dem Spiel heraus.

Timo Hübers

 

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Spielbericht FC gegen Karlsruhe

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Liveticker zum Nachlesen

Mit Slapstick-Eigentor zur Niederlage – FC unterliegt KSC 0:1

Eric Martel im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen den Karslruher SC
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Mit Slapstick-Eigentor zur Niederlage – FC unterliegt KSC 0:1

Der FC kann seinen Karnevals-Fluch nicht brechen: Timo Hübers Eigentor beschert den nächsten Dämpfer im Kampf um den Aufstieg. Der 1. FC Köln unterliegt dem Karlsruher SC 0:1.

Auf das Slapstick-Eigentor von Timo Hübers konnte der FC keine Antwort liefern. Der 1. FC Köln unterliegt dem Karlsruher SC 0:1 und lässt im Aufstiegsrennen Federn. Timo Hübers traf in der 52. Minute in das eigene Tor.

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Im Vergleich zum Rheinderby am vergangenen Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf rotierte FC-Trainer Gerhard Struber für die Partie gegen den Karlsruher SC erneut auf einigen Positionen. Linksverteidiger Leart Paqarada fehlte gelbgesperrt, für ihn rückte Youngster Max Finkgräfe in die Startformation. Eric Martel gab nach zwei Spielen Verletzungspause sein Comeback im defensiven Mittelfeld der Geißböcke. Im Sturm setzte Struber diesmal von Beginn an auf Damion Downs, der am letzten Spieltag noch Imad Rondic den Vortritt lassen musste. Beim Spitzenspiel am Samstagabend im Karlsruher BBB Bank Wildpark sahen die 3.800 mitgereisten FC-Fans von Beginn an ein wildes Spiel. Die erste gute Chance hatten die Hausherren nach einem Eckball. Dzenis Burnic versuchte es mit einem Volleyschuss aus 20 Metern, doch Timo Hübers klärte per Kopf vor Marvin Schwäbe (10.).

Ruppige Karlsruher sorgen für frühes Maina-Aus

Damion Downs sorgte im direkten Gegenzug für die Antwort des FC und tauchte frei vor KSC-Keeper Max Weiß auf. Dieser war schnell unten und konnte Downs Schuss aus spitzem Winkel ins rechte untere Eck parieren. Insgesamt zeigte sich ein ähnliches Bild wie bei den letzten Auftritten des 1. FC Köln. Die Struber-Elf wirkte von Beginn an hellwach und mit hoher Intensität im Spiel, im letzten Drittel fehlte jedoch die Präzision im Abschluss und die Entscheidungsfindung, so dass sich der FC in der ersten Halbzeit zwar viele, aber kaum wirklich gute Chancen erspielen konnte. Die ruppige Gangart der Karlsruher führte dann auch dazu, dass Linton Maina bereits in der 38. ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Imad Rondic ins Spiel.

Wieder ein unglückliches Tor gegen den FC

Ein Slapstick-Eigentor von Timo Hübers (52.) sorgte dann für den ersten Treffer des Abends. Florian Kainz attackierte den Karlsruher Kobald nur halbherzig, der konnte flach und scharf in den Kölner Fünfer passen. Dort konnte Gazibegovic nur noch aus kurzer Distanz Hübers anschießen, der Ball flog zentral ins Tor von Marvin Schwäbe. FC-Coach Struber reagierte daraufhin und brachte Huseinbasic für Schmied, stellte das Spielsystem um auf eine Viererkette. Der KSC ging in Führung, ohne einen eigenen Torschuss auf das Tor der Kölner abzugeben. Auch im Anschluss an den Gegentreffer hielt der FC die Zügel in der Hand, Gleichwohl  die Hausherren in der zweiten Hälfte immer wieder auch gute Chancen kreiierten. Ein strammer Abschluss vom eingewechselten Robin Heußer schlug rechts unten neben dem FC-Tor ein (71.).

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Besonders im zweiten Abschnitt hatte Schiedsrichter Richard Hempel durch die harte Herangehensweise der Gastgeber alle Hände voll zu tun. Die Geissböcke bemühten sich intensiv um den Ausgleich, kämpften allerdings bis zum Schluss mit Problemen im Abschluss und der harten Gangart der Karlsruher. Ein ideenloser FC konnte die Niederlage beim Karlsruher SC nicht verhindern, ein unglückliches Eigentor von Timo Hübers sorgte für den 1:0 Endstand.  Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast beim SSV Ulm 1846.

FC: Schwäbe – Hübers, Schmied (57. Huseinbasic), Heintz – Gazibegovic, Martel, Finkgräfe – Ljubicic (84. Waldschmidt), Kainz – Maina (39. Rondic), Downs – Tore: 1:0 Hübers (ET, 52.)



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Karlsruhe-Spiel

Liveticker Karlsruher SC gegen den 1. FC Köln – 1:0-Endstand durch Eigentor von Hübers

Liveticker Karlsruher SC gegen den 1. FC Köln
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Liveticker Karlsruher SC gegen den 1. FC Köln – 1:0-Endstand durch Eigentor von Hübers

Nach dem bitteren 1:1-Unentschieden gegen Düsseldorf war der FC am Samstagabend zu Gast beim Karlsruher SC. Das Hinspiel endete nach einer 3:0-Führung für die Geißböcke mit einem 4:4-Remis. Alle Informationen zum Nachlesen gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Köln.

Vor dem 24. Spieltag stand der FC auf Tabellenplatz zwei und hatte einen Punkt Rückstand auf den HSV, der sich den Spitzenplatz zurückerobern konnte. Im Flutlichtspiel in Karlsruhe wollte der FC drei Zähler mit nach Hause nehmen, um den Platz auf den Aufstiegsplätzen zu verteidigen, muss allerdings ohne Punkte nach Hause fahren. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Karlsruher SC. Im Hinspiel spielten die Teams 4:4. Die Tore für die Kölner machten damals Luca Waldschmidt, Tim Lemperle sowie Damion Downs, der den FC zunächst mit einem Doppelpack zur 3:0-Führung schoss. Im Rückspiel wollten die Geißböcke nun drei Punkte einfahren. Aufgrund der angespannten Personalsituation wird dies aber keine leichte Aufgabe für den FC. FC-Trainer Gerhard Struber fehlen immer noch Tim Lemperle und Julian Pauli. Zudem ist Leart Pacarada für das Duell Gelb gesperrt und verpasst die Begegnung ebenfalls. Einzig die Rückkehr von Eric Martel entspannt die Personallage ein wenig.




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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Das erwartet den FC

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Wie offensiv spielt der FC?

23 Spiele, zehn Platzverweise, sieben Elfmeter – wenig Erfahrung mit Schiedsrichter Richard Hempel

Richard Hempel leitet die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg
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23 Spiele, zehn Platzverweise, sieben Elfmeter – wenig Erfahrung mit Schiedsrichter Richard Hempel

Am Samstagabend ist der 1. FC Köln zu Gast beim Karlsruher SC. Der Schiedsrichter hat den FC erst einmal gepfiffen – bei der 1:2-Niederlage gegen Magdeburg im vergangenen Jahr. Richard Hempel pfeift Köln gegen Karlsruhe.

FC-Trainer Gerhard Struber erwartet von der Begegnung am Samstagabend eine Partie, die alles mitbringt. Auch Verwarnungen werden wohl nicht ausbleiben, denn der Schiedsrichter zückt gerne mal den Karton. Richard Hempel pfeift Köln gegen Karlsruhe.

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Der Frust war groß, nachdem sich die Kölner spät das Gegentor gefangen hatten. Allerdings nicht auf den Schiedsrichter. Denn Richard Hempel konnte in diesem Fall sehr wenig für die verschenkten Punkte. Vielmehr ärgerten sich die Geißböcke über die ausgelassenen Chance gegen den 1. FC Magdeburg. Für Hempel war es das erste Spiel mit FC-Beteiligung, dass der Student leitete. Der 27-Jährige ist seit der Saison 22/23 Schiedsrichter der 2. Bundesliga. Im November 2022 feierte der Student sein Zweitliga-Denüt beim Duell des SV Sandhausen gegen den 1. FC Heidenheim – die Begegnung gewann der heutige Bundesligist. Der FC machte mit Hempel als vierten Offiziellen Erfahrung. Da aber keine gute. Bei der 0:6-Klatsche der Geißböcke gegen RB Leipzig in der vergangenen Spielzeit diskutierte Hempel wahlweise mit Steffen Baumgart und Marco Rose, fand nicht so wirklich Freunde.

In 23 Spielen zehn Platzverweise und sieben Elfmeter

Ebenfalls erst einmal leitete Hempel eine Begegnung des Kölner Gegners. Der Karlsruher SC verlor 1:2 im Auswärtsspiel bei Hannover 96. Hempel entschied erst wenige Sekunden vor Spielende auf einen Elfmeter für Hannover. Die 96er setzten sich auch daher 2:1 durch. Auffallend: Hempel hat bislang 23 Zweitliga-Spiele gepfiffen, darin zehn Spieler des Feldes verwiesen, vier Mal glatt Rot gezeigt und sieben Mal auf Elfmeter entschieden. Erst am 22. Spieltag schickte der Schiri den Ulmer Maurice Krattenmacher im Duell gegen den 1. FC Nürnberg frühzeitig zum Duschen. Immerhin gehören Karlsruhe und Köln zu den drei Teams, die in dieser Spielzeit noch nie in Unterzahl vom Platz gingen. In jenen 23 Begegnungen zeigte der Unparteiische sogar 103 Gelbe Karten – ein ordentlicher Wert. Assistiert wird Richard Hempel an den Seitenlinien von Tobias Schultes und Daniel Bartnitzki. Vierter Offizieller ist Tobias Endriß.


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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Das erwartet den FC

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Wie offensiv spielt der FC