Nach Hoffenheim-Sieg: Zwei FC-Profis in der Kicker Elf des Spieltags

Große Freude nach dem dritten Saisonsieg bei den Spielern des 1. FC Köln
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Nach Hoffenheim-Sieg: Zwei FC-Profis in der Kicker Elf des Spieltags

Mit dem Sieg über die TSG Hoffenheim haben sich die Geißböcke am Wochenende weitere drei Punkte gesichert und stehen aktuell mit zehn Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Erfolg sorgte einmal mehr für Nominierungen beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 1:0-Erfolg in der Kicker Elf des Spieltags.

Am Freitagabend ließen sich die Kölner nach dem Treffer von Said El Mala den Sieg in Hoffenheim nicht mehr nehmen. Besonders zwei Akteure verhalfen zum Erfolg des 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 1:0-Erfolg in der Kicker Elf des Spieltags.

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Zwar sprachen viele Statistiken am Freitagabend für den Gegner, am Ende war der 1:0-Erfolg des 1. FC Köln über die TSG Hoffenheim aber nicht gänzlich unverdient. Der FC überzeugte vor allem mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung, ließ nicht so wirklich viel zu. Und wenn doch, dann war Marvin Schwäbe da. Noch in den vergangenen Wochen wirkte der Kölner Keeper das ein oder andere Mal unsicher. Gegen Leipzig ließ der Torhüter einige Bälle unnötig abtropfen, gegen Stuttgart verursachte er den Elfmeter gegen Ermedin Demirovic. Nun aber blühte Schwäbe wieder auf, hielt unter anderem gan stark gegen Muhammed Damar, Fisknik Asllani und Bazoumana Touré und hielt den Kölnern so einen Zähler fest. „In erster Linie freut es mich, der Mannschaft zu helfen“, sagte Schwäbe. „Wenn man der Mannschaft helfen kann und die wissen, dass sie auch einen Rückhalt hinten drin haben, dann ist das für alle ein Gewinn.“

Schon vier Spieler in dieser Saison nominiert

Am Ende hielt Schwäbe dem FC so drei wichtige Punkte fest. Kein Wunder also, dass der Kölner Torhüter vom Kicker in die „Elf des Tages“ gewählt wurde. Damit ist der Keeper aber nicht alleine. Denn auch der zweite Matchwinner erhält seine erste Kicker-Nominierung in der Bundesliga überhaupt. Said El Mala wurde ebenfalls auserwählt. Der 19-Jährige hatte mit einer feinen Einzelleistung den einzigen Treffer der Begegnung erzielt und dem FC drei wichtige Punkte verschafft. Damit haben es in dieser Saison bereits vier Kölner in die Auswahl der besten Elf geschaft. Neben Schwäbe und El Mala wurden nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg bereits Marius Bülter und Jakub Kaminski nominiert. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert.

Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (14) und Harry Kane (4).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Marvin Schwäbe 1
  • Marius Bülter 1
  • Jakub Kaminski 1
  • Said El Mala 1

Nationalspieler, angeschlagene Profis, Thielmann-Update – der 1. FC Köln startet mit kleinem Kader

Cenk Özkacar und Kristoffer Lund beim Training des 1. FC Köln
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Nationalspieler, angeschlagene Profis, Thielmann-Update – der 1. FC Köln startet mit kleinem Kader

Am Montag ist der FC in die Trainingswoche während der Länderspielpause gestartet. Dabei muss der FC auf einige Spieler verzichten. Das Personal-Update beim 1. FC Köln: Jan Thielmann nicht schlimm verletzt.

Nach dem wichtigen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim, gab es für die FC-Profis erst einmal zwei Tage frei. Nun geht es weiter und das mit reduziertem Kader beim 1. FC Köln: Jan Thielmann nicht schlimm verletzt. Dazu werden auch einige Nationalspieler fehlen. Auch Trainer Lukas Kwasniok war am Montag nicht dabei.

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Nach 45 Minuten war für Jan Thielmann am vergangenen Freitag im Spiel gegen die TSG Hoffenheim bereits Schluss. Das nicht aufgrund seiner Leistung, vielmehr, weil der FC-Profi mal so richtig auf die Socken bekam. Unterm Strich standen da drei Gelbe Karten für den Gegner und „vier, fünf Blessueren“ beim Kölner Profi, offenbar auch einige offene, wie es Lukas Kwasniok später auf der Pressekonferenz beschrieb. Nach einer MRT-Untersuchung gibt es Entwarnung: Es liegt keine strukturelle Verletzung vor. Thielmann hatte offenbar Glück im Unglück, denn der Knöchel sei laut Kwasniok schon dick gewesen. Für die erste Trainingseinheit der Woche reichte es bei dem FC-Profi aber nicht – zumindest nicht mit der Mannschaft. Thielmann trainierte am Montag aber noch nicht.

Van den Berg trainiert wieder in der Halle

Auch Marius Bülter war am Montag nicht dabei, allerdings aufgrund des erwarteten Nachwuchses. Im Reha-Bereich befinden sich Luca Kilian, Youssoupha Niang nach seiner Schulterverletzung vom Sommer sowie Rav van den Berg. Der teuerste Einkauf dieses Transfersommers hatte sich im Spiel gegen Wolfsburg eine Verletzung am Schultereckgelenk zugezogen und musste operiert werden. Der Niederländer wird dem FC aber auch weiterhin noch ein wenig fehlen. Keeper Marvin Schwäbe trainiert ebenfalls individuell. Zudem nicht mit dabei sind die Nationalspieler. Isak Johannesson und Jakub Kaminski sind jeweils mit den A-Nationalmannschaften von Island und Polen unterwegs. Said El Mala ist wie berichtet wieder bei der deutschen U21 im Einsatz. Für Jusuf Gazibegovic hat es dieses Mal nicht zu einer Berufung für Bosnien-Herzegowina gereicht. Auch van den Berg spielt – eben verletzungsbedingt – nicht mit der U21 der Niederlande.

Die trifft wiederum auf den Nachwuchs von Bosnien und Emin Kujovic, der erstmals nominiert wurde, allerdings schon für die U21 von Montenegro gespielt hat. Die Einheit am Montag leitete Frank Kaspari. Lukas Kwasniok weilte auf einer Trainerfortbildung. In dieser Woche stehen insgesamt drei Trainingseinheiten sowie der Cologne Cup am Donnerstagabend für die FC-Profis an. Anschließend gibt es noch ein paar Tage frei, bevor es am kommenden Montag mit der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg weitergeht.


23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Die Kölner Spieler klatschen mit dem Gegner ab.
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23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim startet für den FC die zweite Länderspielpause der Saison. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wollte vor der Saison kein Ziel ausgeben, die Phasen zwischen den Spielen der Nationalmanschaften einzeln bewerten beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

Ein gutes Sechstel der Saison ist gespielt, die erste Erkentnisse sind gewonnen. Die scheinen durchaus positiv beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

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Als Lukas Kwasniok bei seiner Vorstellung in Köln im Juli nach seinen Saisonzielen gefragt wurde, sagte der Kölner Trainer mit einem Lächeln im Gesicht, dass er gerne vor Gladbach landen würde. Kwasniok erklärte dann aber eine Spur ernster, dass er lieber die Phasen zwischen den Länderspielen bewerten würde. Mittlerweile sind zwei dieser Abschnitte absolviert, die Liga geht in die zweite Länderspielpause, und ein erstes Zwischenfazit ist nach sechs Spieltagen durchaus zu ziehen. Die Bilanz hat der FC am vergangenen Freitag mit einem durchaus glücklichen Sieg in Hoffenheim nochmal geschönt. Mehr Siege als Niederlagen sind für einen Aufsteiger definitiv ein beachtliches Zeichen. Ein Zeichen, dass rein rechnerisch bedeutet, dass die Kölner nach einem Fünftel bis Sechstel der Saison bereits ein Viertel einer anzustrebenden 40-Punkte-Marke eingefahren haben.

Starker Punkteschnitt

Für Köln ist es der beste Start in der Bundesliga seit neun Jahren, für einen Aufsteiger der beste seit acht Jahren. Auch das ist beachtlich, weil der FC in diesen ersten sechs Spielen nicht gerade gegen die Gegner gespielt hat, die man vor der Saison auf die Augenhöhe eines Aufsteigers eingeordnet hätte. Zum Vergleich haben die Kölner aus den Spielen gegen die bisherigen sechs Kontrahenten in den jeweils vergangenen zehn Spielen im Schnitt ingesamt 4,5 Punkte geholt – jetzt sind es zehn. Die vermeintlichen direkten Konkurrenten mit den gehandelten Abstiegskandidaten aus Hamburg, Heidenheim oder vielleicht St. Pauli kommen alle noch. Einige dieser Teams folgen im nächsten Drittel der Hinrunde, allerdings auch einige Top-Teams wie Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und im Pokal Bayern München. Dennoch gibt es nun schon ein kleines Polster, dass sich der FC gerade vor Clubs wie dem FCH erarbeitet hat.

Die Punkteausbeute lässt Kwasniok weiter in Ruhe arbeiten. Ein wichtiges Plus. Denn der FC hat trotz des guten Starts noch viel Arbeit vor sich, wie der Kölner Coach nicht müde wird zu betonen. Alles andere wäre aber auch erstaunlich. Schließlich hat der FC einen kompletten Umbruch vollzogen, zwölf neue Spieler mehr oder weniger integriert. Zum Einsatz kamen bislang alle Neuverpflichtungen des Sommers. Mindestens sieben Transfers gehören zum erweiterten Kreis der Stammspieler und dabei sind der verletzte Rav van den Berg sowie der „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala gar nicht mit eingerechnet. Von dem eigentlichen Profikader standen bei den Feldspielern bis auf den Langzeitverletzten Luca Kilian sämtliche Akteure bereits auf dem Platz. Kwasniok hält also sein Versprechen, allen Spielern die Chance zu geben. Und auch, dass er keine Stammelf habe.

18 Spieler bereits in der Startelf

Der Kölner Coach bleibt bei seiner Maxime, möglichst nicht ausrechenbar zu sein. Fünf verschiedene taktische Formationen in sechs Liga-Begegnungen sprechen eine eindeutige Sprache. Zudem hat Kwasniok noch nie dieselbe Startelf aufgestelt: Sieben Spiele, sieben unterschiedliche Anfangsformationen – insgesamt 20 Spieler standen bislang in der Startelf. Einzig Jusuf Gazibegovic, Florian Kainz und Alessio Castro-Montes durften noch nicht von Beginn an ran. Der Kölner Coach nutzt zudem Woche für Woche die Breite des Kaders. In allen Partien hat Kwasniok sein komplettes Wechselkontingent erschöpft. Einzig Frankfurts Dino Toppmöller und Hoffenheims Christian Ilzer erreichen den gleichen Wert. Und mit diesem Vorgehen ist der Trainer in Köln erfolgreich. Mit fünf Torbeteiligungen gibt es keinen Club, dessen Joker erfolgreicher sind.

Kwasniok hat also nicht nur emotional eine andere Kultur ans Geißbockheim gebracht. Allerdings gab der Kölner Coach auch zu, noch nicht gänzlich die richtige Balance gefunden zu haben. Seine aktuelle Kaderpolitik könnte also in Nuancen auch mit der Suche nach dem besten Gleichgewicht zu tun haben. Dabei ist die Kölner Offensive bislang extrem effizient. Nach dem xGoals-Wert wären bislang 8,5 Tore erwartbar gewesen, die Kölner haben schon elf erzielt. Einzig die Bayern, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg sind nach der Statistik noch kaltschnäuziger. Die elf Tore verteilen sich auf sechs Torschützen. Während Jakub Kaminski mit drei die meisten erzielte, führt Marius Bülter mit vier Punkten die Scorerliste an. Auf der anderen Seite haben die Kölner mit neun schon relaitv viele Gegentore kassiert. Auch in den Zweikampfwerten gehört der FC zu den schlechteren Teams.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen gegen hauptsächlich Teams, die sich allein wirtschaftlich auf dem Weg Richtung Europa wähnen oder sich dort bereits befinden, hat der FC einen starken Saisonstart hingelegt. Die nächste Phase wird dann wieder ein wenig mehr Wahrheit bringen.

Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Lukas Kwasniok ist ein Erfolgsgarant beim 1. FC Köln
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Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der FC erstaunlich gut in die neue Saison gestartet. Und das, obwohl die Kölner im Sommer eine nahezu komplett neue Mannschaft aufgebaut haben. Der Erfolg der Geißböcke ist ganz sicher auch der Verdienst des neuen Trainers Lukas Kwasniok. Denn Trainer und Club scheinen ein perfektes Match zu sein. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

Der beste Aufsteiger seit acht Jahren, der beste Saisonstart der Kölner in der Bundesliga seit neun Jahren – beim FC läuft es rund, der Saisonauftakt ist erfolgreich und vielversprechend. Er lässt schon jetzt das Kölner Fanherz wieder hoch schlagen. Der Erfolg liegt auf der einen Seite an einer klugen Kaderplanung, auf der anderen Seite aber auch an einem scheinbar perfekt Match. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

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Als Lukas Kwasniok vor wenigen Monaten als neuer Trainer bei den Geißböcken vorgestellt wurde, da musste immer und immer wieder der Vergleich zu seinem Paderborner Vorgänger Steffen Baumgart herhalten. Von Baumi 2.0 war die Rede. Und das nicht nur aufgrund der einstigen Paderborner und nun Kölner Trainergeschichte. Kwasniok versprach attraktiven Fußball, ein Spektakel. Der neue Kölner Coach ist eher ein Lautsprecher, ein Entertrainer, der auch durchaus kommuniziert, dass Fußball am Ende des Tages vor allem Unterhaltung ist. Eine durchaus spannende Interpretation, die mehr Wahrheit enthält, als es andere Protagonisten der deutschen Lieblingssportart öffentlich zugeben würden. Ein erster Vergleich zu Steffen Baumgart ist nach den eher nüchternen Übungsleitern Gerhard Struber und Timo Schultz also absolut verständlich und gleichzeitig so grundlegend falsch.

Kwasnoik gesteht sich Fehler ein und korrigiert sie

Denn nach den ersten drei Monaten Kwasniok-Fußball beim FC lässt sich eher festhalten, dass der neue Kölner Trainer dann doch in vielen Dingen ein Gegenentwurf des heutigen Union-Coachs ist. Und das scheint dem FC dieser Tage sehr gut zu tun. Sicherlich haben die FC-Bosse nach dem eher ergebnisorientierten Aufstieg durchaus bewusst einen Trainer verpflichtet, der alleine durch seine nahbare, offene Art wieder eine Euphorie entfachen kann. Kwasniok nimmt sicher kein Blatt vor den Mund, erklärt seine Entscheidungen offen und ehrlich und lässt sich durchaus auf die Stadt, den Verein und die Fans inklusive aller Gepflogenheiten ein. Man mag die Trikot-Aktion zum Spieltag, vielleicht auch die ein oder andere Liebesbekundung drüber finden, man kann sie aber genauso als ehrlich und offen interpretieren. Kwasniok wirkt somit authentisch, ehrlich. Das kommt ganz offensichtlich an. Die anfänglichen Skeptiker sind jedenfalls weniger geworden.

Doch das ist eben nur der eine Teil der Wahrheit. Denn der Kölner Coach überzeugt eben nicht nur durch seine ehrlichen, seine manchmal deutlichen Worte, dadurch, dass er eben kein Blatt vor den Mund nimmt. Nach den ersten sieben Pflichtspielen ist auch sportlich eine Handschrift beim FC eindeutig zu erkennen. Und die trägt eben den Namen Kwasniok und ist in ihrer Eindeutigkeit alles andere als klar. Der Kölner Coach ist ein ausgfuchster Taktiker, der sich für jeden Gegner einen eigenen Plan zurechtlegt. Sechs verschiedene taktische Aufstellungen, 18 Startelf-Einsätze in sieben Begegnungen sind kein Beleg für Chaos, hilflose Überforderung und auch nicht nur für den Anspruch „unberechenbar“ zu sein, vielmehr für eine Vielzahl von Antworten auf die Aufgaben, die die Gegner einer Saison stellen.

Das Zwischenfazit fällt positiv aus

Dass Lösungsansätze auch schon mal falsch sind, liegt in der Natur der Sache. Darauf aber die richtige Reaktion zu finden, ist auch eine Eigenschaft, die den Kölner Coach von mehreren seiner Vorgänger unterscheidet. Kwasniok macht Fehler, ist sich aber nicht zu schade, diese einzugestehen und zu korrigieren – auch personell. 23 Spieler hat der Trainer in dieser Saison schon eingesetzt. Und das sicher nicht nur, um die Breite des Kaders zu nutzen oder weil sich die Kölner in neuer Zusammensetzung finden müssen. Das ist schon längst passiert. Kwasniok sendet das Zeichen, dass er alle Spieler in dieser Saison brauchen wird. Er hält sein Versprechen und gibt den Spielern dabei das Gefühl, dass er sie alle braucht und gleichzeitig, dass jeder seine Chance erhalten wird. Das kurbelt den Konkurrenzkampf und gleichzeitig den Zusammenhalt der Mannschaft an.

In der Folge stehen nach sieben Spielen vier Siege, die 2. Runde des DFB-Pokals und zehn Punkte auf dem Konto. Ein Zwischenerfolg, eine Momentaufnahme. Ein Erfolg, der duchraus noch befuttert werden muss und sicherlich auch in der Symbiose von einer klugen Kaderplanung und eben dem neuen Coach begründet liegt. Das Zwischenfazit ist ein positives. Es trägt sicherlich mehrere Namen. Einer davon ist Lukas Kwasniok.

Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Spielabbruch bei den Frauen des 1. FC Köln
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Spielabbruch im Derby: Blitztor der Frauen des 1. FC Köln wertlos?

Kuriosum im Frauen-Derby der Bundesliga: Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde wegen eines Flutlicht-Ausfalls im Franz-Kremer-Stadion nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen. Zuvor hatte Sandra Jessen den FC nach 26 Sekunden in Führung geschossen. Bitter: Das Spiel muss möglicherweise komplett wiederholt werden.

Eigentlich ging es perfekt für die Fußballerinnen des FC los. Doch das Derby nahm ein ärgerliches Ende. Das Spiel des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen wurde nach rund einstündiger Wartezeit abgebrochen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal gegen den VfR Warbeyen auf zwei Positionen: Laura Vogt und Laura Donhauser kehrten in die Anfangsformation zurück, Ella Touon und Vanessa Leimenstoll saßen dafür zunächst auf der Bank. Die Kölnerinnen erwischten einen Traumstart in das Derby: Laura Donhauser konnte von der rechten Außenbahn unbedrängt in den Sechzehner flanken, Sandra Jessen setzte sich im Luftduell gegen Claudia Wenger durch und köpfte den Ball nach gerade einmal 26 Sekunden zum 1:0 ins lange Eck (1.).

Unterbrechung nach 37 Minuten

Die FC-Frauen spielten auch danach stark auf und verdienten sich die Führung in den Minuten danach. Von Leverkusen, das als Favorit in die Partie ging, kam insgesamt viel zu wenig. Doch dann folgte der Anfang vom Ende eines bis dahin vielversprechenden Abends: In der 37. Minute fiel während eines Platzregens plötzlich das Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion aus. Zunächst hielten sich beide Mannschaften noch auf dem Rasen warm in der Hoffnung auf eine schnelle Fortsetzung. Letztlich schickte die Schiedsrichterin Annika Kost jedoch beide Teams in die Kabinen. Und dort sollten sie für rund eine Stunde auch bleiben. Letztlich entschied die Unparteiische um kurz nach 20 Uhr nach rund einstündiger Wartezeit, dass sie das Derby an diesem Abend nicht mehr anpfeifen würde.

Wie es nach dem Abbruch weitergeht, war zunächst im Franz-Kremer-Stadion nicht ganz klar: Das Spiel könnte beim Stand von 1:0 für den FC an einem anderen Tag fortgesetzt werden oder komplett wiederholt werden. In diesem Fall wäre Jessens Blitz-Tor am Ende wertlos. Wann das Derby nachgeholt wird, dürfte in den kommenden Tagen festgelegt werden. Unterdessen wurde am Sonntag auch das Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der 1. FC Köln muss zum Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand reisen. Die Runde der letzten 16 wird zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering, Agrez, Wiankowska – Donhauser, Feiersinger, Vogt, Gerhardt – Jessen, Achcinska.

Tor: 1:0 Jessen (1.). Besonderes Vorkommnis: Spielabbruch beim Stand von 1:0 wegen Flutlicht-Ausfalls in der 37. Minute.


Dauerbrenner, Flankengeber, „geisteskrank“ – Sebastian Sebulonsen gehört beim 1. FC Köln zum Stamm

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Bazoumana Touré
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Dauerbrenner, Flankengeber, „geisteskrank“ – Sebastian Sebulonsen gehört beim 1. FC Köln zum Stamm

Im Sommer hatten ihn noch nicht viele auf der Liste, mittlerweile ist er einer der absoluten Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen avanciert immer mehr zum Leistungträger und wird für Lukas Kwasniok unverzichtbar.

Mittlerweile scheint er unverzichtbar in den Planungen des 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen avanciert bei den Geißböcken immer mehr zum Leistungsträger. Der Norweger ist absoluter Stammspieler unter Lukas Kwasniok.

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Lukas Kwasniok wollte dann doch noch etwas loswerden. Der Trainer der Geißböcke hatte bereits über den glücklichen Erfolg seiner Mannschaft gesprochen, als er noch zun einem Sonderlob ansetzte. Seine Worte richteten sich nicht etwa an die beiden Unterschiedsspieler Marvin Schwäbe und Said El Mala, die an diesem Abend einen großen Anteil an den drei Kölner Punkten hatten. Der Kölner Coach hatte das Bedürfnis, mal einen Spieler hervorzuheben, der nicht so in der ersten Reihe steht, zumindest nicht der Scheinwerfer-Reihe – denn zu den Stammspielern gehört der Akteur schon. „Was Sebulonsen heute gegen Touré wegverteidigt hat und nach vorne abgespult hat, war sensationell“, sagte der Coach. „Er war heute geisteskrank.“ Sebastian Sebulonsen hatte dabei sicherlich eine der schwersten Aufgaben des Abends.

Einer von vier Dauerbrennern

Denn was Said El Mala auf Kölner Seite gelang, versuchte Bazoumana Touré bei der TSG. Der junge Schienenspieler ging immer wieder in die Sprints, suchte das Eins-gegen-eins und kam auch zu gefährlichen Abschlüssen. Insgesamt kam Touré auf 31 Sprints, spulte 11,6 Kilometer ab und erreichte eine Maximalgeschindigkeit von 35,1 km/h. Dazu feuerte der Ivorer noch fünf Torschüsse ab. Tatsächlich forderte der Hoffenheimer Youngster den Kölner Außenbahnspieler, überforderte ihn aber ehrlicherweise auch ab und an. Dennoch war auch Sebulonsen gerade in der Defensive ein enorm wichtiger Faktor bei den Kölnern. Der Norweger erreichte mit seinen 25 Sprints den Topwert bei den Geißböcken, lief mehr als 12,5 Kilometer und gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen, eben auch gegen Touré.

Dazu schaltete sich Sebulonsen auch immer wieder in die Offensive ein, brachte immerhin drei starke Hereingaben. Unter Lukas Kwasniok hat sich der Norweger, den vor der Saison noch niemand so recht auf dem Schirm hatte, zum Stammspieler etabliert. Und das, obwohl der Kölner Coach bekanntlich nicht müde wird, zu betonen, dass er eben keine wirklichen Stammspieler hat. Die Statistik spricht bei Sebulonsen eine andere Sprache. Der Schienenspieler stand bislang in jedem der sieben Pflichtspiele in der Anfangsformation. Er ist neben Timo Hübers, Eric Martel und Jakub Kaminski einer von vier Spielern, die immer zum Anpfiff dabei waren. Auch, weil Sebulonsen mit seinen Flanken und seinen Diagonalpässen das Spiel der Kölner in die Offensive verlagern kann. Leidtragender ist aktuell Jusuf Gazibegovic, der auch aufgrund der Verpflichtung von Sebulonsen aktuell keine Rolle mehr spielt.

Länderspielpause beim 1. FC Köln: So läuft die erste Woche

Lukas Kwasniok und René Wagner beim Training des 1. FC Köln
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Länderspielpause beim 1. FC Köln: So läuft die erste Woche

Nach den ersten sechs absolvierten Duellen in der Bundesliga steht für die Geißböcke nun die zweite Länderspielpause an. Auch wenn der FC auf einige Akteure verzichten muss, ist der Rest der Mannschaft nicht untätig. So läuft die Länderspielpause beim 1. FC Köln.

Zehn Punkte aus sechs Spielen ist für den Aufsteiger aus Köln keine schlechte Bilanz. Dennoch will Coach Lukas Kwasniok mit der Mannschaft noch an einigen Schwachstellen schrauben. Zeit dafür hat der Trainer unter anderem in den anstehenden zwei Wochen: So läuft die Länderspielpause beim 1. FC Köln.

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Wie bereits am Sky-Mikrofon am Freitagabend von Lukas Kwasniok versprochen, bekamen die Profis des 1. FC Köln nach dem hart errungenen Sieg gegen die TSG Hoffenheim eine Pause zur Regeneration. „Zwei Tage“ räumte der Kölner Coach seiner Mannschaft dafür ein. Denn das Kredo des 42-Jährigen basiert auf der richtigen Balance zwischen hartem Training und Auszeiten, um den Kopf wieder frei zu bekommen und frisch in die jeweiligen Vorbereitungen zu starten. Das erklärte Kwasniok zumindest bei seine Amtsantritt. Nun steht nach dem freien Wochenenden für die Geißböcke die Länderspielpause auf dem Plan. Untätig ist die Mannschaft aber ganz sicher nicht, denn es soll für den bevorstehenden Teilabschnittt der Liga noch an einigen Dingen gefeilt werden.

So läuft die Woche am Geißbockheim

In der ersten Woche der Länderspielpause findet am Geißbockheim somit von Montag, den 06. Oktober bis Mittwoch, den 08. Oktober jeweils um 10:30 Uhr das Training statt. Nicht mit dabei werden neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg auch die abwesenden Nationalspieler des 1. FC Köln sein. Spannend zu sehen wird sein, wann Marius Bülter wieder in den Trainingsbetrieb einsteigt und wie sich Jan Thielmann nach den harten Zweikämpfen gegen die TSG Hoffenheim erholt hat. Der Kölner wurde gegen die Sinsheimer zur Halbzeit ausgewechselt und in der Kabine behandelt. Neben weiteren Blessuren zog sich Thielmann auch einen dicken Knöchel zu. Weitere Untersuchungen sollen noch Aufschluss bringen.

Am Donnerstag stehen für Kwasniok und sein Team dann die Testspiele im Cologne Cup auf dem Plan. Beim Benefiz-Blitzturnier wird nach dem Modus Jeder gegen Jeden jeweils 45 Minuten gegeneinander gespielt. So wird der FC auf Fortuna Köln und Viktoria Köln treffen. Der Wettbewerb startet am Donnerstag um 18 Uhr im Kölner Südstadion. Die Duelle für den FC sind für 19 Uhr (Viktoria Köln) und 20 Uhr (Fortuna Köln) angesetzt. Den Rest der Woche bekommen die Kölner Profis frei und werden von Freitag bis Sonntag nicht am Geißbockheim schwitzen.

Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung des 1. FC Köln

Viele Experten hätten ihm die Entwicklung vielleicht nicht zugetraut. In der vergangenen Spielzeit lief es bei dem Winter-Neuzugang nicht so richtig rund. Doch es kam anders. Joel Schmied wird zur Konstante beim 1. FC Köln. Gegen Hoffenheim überzeugte der Abwehrspieler zum wiederholten Mal.

Im Sommer deutete viel darauf hin, dass sich der Schweizer erst einmal in der Bundesliga wieder an die Startelf herantasten müsste, aktuell ist er aus der Anfangsformation nicht wegzudenken. Joel Schmied wird zur Konstante in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln.

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Der Jubel glich schon ein wenig dem nach einem entscheidenden Treffer, doch Joel Schmied hatte kein Tor geschossen, er hatte eins verhindert. Der Schweizer war in einen Schussversuch von Bazoumana Touré gesprungen, hatte so ein Tor des Ivorers möglicherweise verhindert und ließ sich anschließend mal so richtig feiern, feierte sich aber auch selbst. „Ja, das ist natürlich das Schönste für einen Verteidiger, wenn man da noch reingrätschen kann und dann auch auch abgeschossen wird. Genau für das machen wir die Trainings, die harte Arbeit, das lohnt sich“, sagte Schmied. Zwar waren die Unterschiedsspieler mit Marvin Schwäbe und Said El Mala an diesem Abend andere, doch auch der Innenverteidiger hatte mit seiner starken Leistung mal wieder Anteil an den Kölner Punkten.

„Ich spüre das Vertrauen vom Coach“

Mal wieder, weil Schmied in dieser Saison zweifelsohne einer der großen Gewinner unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok ist. Im vergangenen Winter zum FC geholt, war der Schweizer zunächst Stammspieler, verlor den Platz aber wieder. Auch, weil sich Schmied immer wieder Unkonzentrierheiten, auch folgenschwere Fehler leistete. In den fünf Begegnungen bis zum Saisonfinale lief der Innenverteidiger nur noch zwei Mal, insgesamt eine halbe Stunde auf. Und es gab nicht wenige Experten, die dem 27-Jährigen eine schwere Saison prophezeiten, gerade weil der gebürtige Berner bis dahin noch nicht in der höchsten deutschen Klasse aufgelaufen war. Die Verpflichtungen von Tom Krauß, Cenk Özkacar und Rav van den Berg erhöhten zudem den Druck.

Nun ist der Abwehrspieler einer der absoluten Dauerbrenner. Einzig Jakub Kaminski, Eric Martel und Timo Hübers standen von den Feldspielern länger auf dem Platz, nur einmal stand Schmied nicht in der Anfangsformation. Möglicherweise profitiert der Schweizer aktuell vom Ausfall von van den Berg – doch zurzeit ist Schmied zweifelsfrei der konstanteste der Kölner Innenverteidiger. Und das liegt möglicherweise auch an Lukas Kwasniok. „Momentan bin ich zwar sehr sehr müde“, sagte der Abwehrspieler direkt nach der Begegnung. „Aber sonst geht es mir wirklich gut. Ich spüre das Vertrauen vom Coach. Ich glaube, dass wir in der Abwehr sehr variabel sein müssen“, so der Schweizer weiter. „Ich glaube, das bringt mich unglaublich weit mit diesem Coach. Ich weiß, es ist nicht alles gut, was ich mache, aber was ich mache ist dann mit 100 Prozent Leidenschaft und ich glaube, das will der Coach auch von mir sehen.“

Zumindest sind die guten Leistungen genau das, was wohl jeder, der es mit dem FC hält gerne sehen will. Die Frage ist nur noch, wie lange die Konstante die Konstanz halten kann.

Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok belohnt und sendet beim 1. FC Köln positive Zeichen an die Bankdrücker

Zwar hat Lukas Kwasniok schon mehrfach betont, dass er keine feste Stammelf im Kopf habe und hat das auch schon bewiesen, die Startelf-Nominierung von Dominique Heintz kam dennoch überraschend beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

Die Nominerung von Dominique Heintz kam überraschend. Doch der Innenverteidiger überzeugte einmal mehr. Gleichzeitig hat das Spiel des Routiniers aber noch einen positiven Nebeneffekt beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet positive Zeichen an die Bank.

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Das Gespräch dürfte ziemlich unterhaltsam verlaufen sein, zumindest nachdem wie es Lukas Kwasniok am Freitagabend darstellte. Der Kölner Coach hatte nach dem Mittagessen das Gespräch mit Dominique Heintz gesucht. Der Inhalt für den Innenverteidiger kein unwichtiger. Kwasniok teilte dem Routinier mit, dass er an diesem Abend nach sechs Nicht-Berücksichtigungen erstmals auf dem Platz stehen würde und dann auch noch von Anfang an. „Er hat mich gefragt, ob ich überrascht bin und das dann auch mit so einem Lächeln“, verriet Heintz am Freitagabend nach dem Spiel in den Katakomben des Hoffenheimer Stadions. „Natürlich war ich überrascht. Ich wusste aber schon, wie er es gemeint hat. Er weiß, dass ich immer Gas gebe. Ich habe mich schon sehr gefreut. Denn damit habe ich natürlich nicht gerechnet.“

Kwasniok beweist Flexibilität

So wirklich rechnen konnte Heintz mit seiner Nominierung eigentlich auch nicht. Denn der Innenverteidiger war bislang gar kein Faktor bei den Kölnern. Befand sich zuletzt zwar im Kader, hatte aber noch nicht eine Minute in dieser Spielzeit gespielt. Und ausgerechnet gegen die spielstarke Mannschaft aus Hoffenheim sollte der Abwehrspieler zum Einsatz kommen. „Es ist doch schön, dass ich den Heintzi, mit 200 und ein paar zerquertschten Spielen noch überraschen kann“, sagte der Kölner Coach. „Wir hatten eine kurze Woche. Und im Abschlusstraining haben sich noch mal eine Dinge verändert. Jungs, die in meinen Überlegungen eine Rolle gespielt haben, haben sich raustrainiert, andere haben sich reintrainiert.“ Der Trainer untermauerte einmal mehr eine spontane Flexibilität.

Heintz Nominierung ist auch ein Zeichen an andere Spieler

Kwasniok vertraute also dem Routinier, dem vor der Saison wohl keiner viel Einsatzzeit ausgerechnet hätte. Sicherlich profitierte der Abwehrspieler auch von dem Ausfall von Rav van den Berg. Aber Lukas Kwasniok sendet mit der Nominierung des Pfälzers wichtige Zeichen. „Ich habe mich einfach wieder herangekämpft und der Trainer belohnt es dann eben“, sagte Heintz. Mit dem Startbeginn von Heintz am Freitag gegen Hoffenheim hat der Kölner Coach einmal mehr einem Spieler Einsatzzeit gegeben, der zuletzt außen vor war. So erging es bereits Denis Huseinbasic, aber auch Linton Maina. Auch Luca Waldschmidt stand bereits in der Startelf, nachdem er am Spieltag zuvor keine Rolle spielte. Heißt: Wer im Training seine Leistung bringt, der wird auch im Spiel früher oder später seine Chance bekommen.

Gerade weil der Trainer immer wieder erklärt, dass er keine fest Anfangsformation im Kopf hat, alle Spieler ihre Chance bekommen. Kwasniok hatte in der Vergangenheit bereits betont, dass er durch diese Einsätze allen Spielern das Gefühl geben könne, Teil des Erfolgs zu sein. „Es war einfach fantastisch, wie sich die Jungs in der Kabine gefreut haben. Auch die Jungs, die heute nicht zum Einsatz gekommen sind. Es macht Spaß aktuell“, sagte der Trainer. Der Erfolg gibt Kwasniok recht und zeigt Spielern, die aktuell eher wenig Chancen bekommen wie Jusuf Gazibegovic und Cenk Özkacar, dass es sich lohnt, richtig Gas zu geben. Auch davon profitiert am Ende die Mannschaft.

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Mit seinem zweiten Saisontreffer avancierte Said El Mala am Freitagabend zu Matchwinner im Duell bei der TSG Hoffenheim. Eine einzige starke Aktion machte am Ende den Unterschied und untermauerte einmal mehr, warum der Offensivspieler als großes Zukunftsversprechen gilt. Beim FC tritt man noch auf die Euphoriebremse, doch der Hype ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln.

Er gilt als Kölner Zukunftsversprechen, als sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Beim FC ist man bemüht, den Hype kleinzuhalten. Das wird bei den aktuellen Leistungen gar nicht möglich sein. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln

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Von El Maradona bis zum „kölschen Messi“, in den Schlagzeilen die El-Mala-Gala, Poldis Kronprinz, das Kölner Wunderkind – gefühlt hat Said El Mala jetzt schon mehr Spitznamen als so manch alt gedienter Spieler in seiner gesamten Karriere gesammelt hat. Und das gerade erst mit 19 Jahren. Die Geschichte ist tatsächlich beeindruckend und gefällt vor allem dem Kölner Herz. Die beiden Brüder wurden bei Borussia Mönchengladbach einst ausgemustert und dem Vernehmen nach nicht zu den Fohlen zurückgeholt, als die Chance dazu bestand. Mindestens bei Said El Mala dürfte sich das als gravierender Fehler erweisen, denn der 19-Jährige sorgt für Furore und erinnert mit seiner Unbekümmertheit tatsächlich an Lukas Podolski, der einst ähnlich in den Fokus der Welt geriet.

Millionenschweres Zukunftsversprechen

Ohne Zweifel waren viele Entscheidungen von Christian Keller zu recht umstritten, bei manchen auch mehr als das. Sie waren nach allen heutigen Erkenntnissen einfach falsch. Entscheidungen, die heute noch nachwirken. Doch der Ex-Sportdirektor hat dem FC mit der Verpflichtung der beiden Brüder offensichtlich auch ein sehr lukratives Erbe hinterlassen. Schon in der vergangenen Spielzeit blitzte das Talent von Said El Mala in der 3. Liga auf und die FC-Bosse dürften sich wohl die Hände gerieben haben, als der Offensivspieler zunächst zum Newcomer des Jahres gewählt wurde und dann auch noch ein zweistelliges Millionen-Angebot aus England den Weg nach Köln gefunden haben soll. El Mala ist das Kölner Zukunftsverpsrechen, hat jetzt schon seinen Marktwert vervielfacht und könnte dem FC in der Tat eines Tages viel viel Geld einbringen.

Wann dieser Tag kommt, lässt sich nicht abschätzen. Vertrag haben die beiden Brüder bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Dass Said El Mala allerdings wirklich bis 2030 seine Zelte am Geißbockheim aufschlägt, erscheint angesichts der aktuellen Leistungen sehr unwahrscheinlich. Als aktuell bester Dribbler der Liga, mit seinen ersten beiden Saisontoren, mit seiner Eins-gegen-eins-Qualität, seinem sensationellen Auftritt mit der DFB-Auswahl bei der U19-EM sind die Scheinwerfer in dieser jungen Saison schon längst auf den Kölner Youngster gerichtet. Es ist ziemlich sicher, dass bereits die ersten Clubs angeklopft haben oder in den kommenden Tagen anklopfen werden. Der Junge ist viel zu gut, als dass er sich unter dem Radar bewegen könnte. Ganz weit aus dem Fenster gelehnt, würde sogar ein Hot Take als WM-Teilnehmer zumindest nicht überraschen.

Tritt auf die Euphoriebremse

Beim FC weiß man natürlich um die Qualität, bescheinigt dem Youngster eine große Laufbahn, tritt aber auch gleichzeitig auf die Euphoriebremse und hält ein wenig die schützende Hand über den Spieler. Der Hype soll gar nicht erst zu groß werden. Die Rede ist von „Demut“, „Fleiß“, viel „Arbeit“. Möglicherweise, weil das Ego eines Individualisten nicht über dem Team stehen soll, die Mannschaft für Lukas Kwasniok ein heiliges Gut ist. Sicherlich auch, damit der „gute Junge am Boden“ bleibt, wie es die Mitspieler erklären. Um die Entwicklung des 19-Jährigen weiter optimal voranzutreiben, werden die Geißböcke auch weiterhin El Mala einfangen, die Euphorie klein halten wollen. Die Frage ist aber doch, wie das gelingen soll, wenn der Spieler schon jetzt zum sportlichen Höhenflug ansetzt und alle Blicke auf sich zieht. Mit diesen Leistungen ist der Hype von Said El Mala nicht aufzuhalten.